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Sonntag, 1. Oktober
Programmwoche 40/2017
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6:29
VPS 06:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Krupp - Eine deutsche Familie (2/3)

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Bertha Krupp (alt)Iris Berben
Bertha Krupp (jung)Valerie Koch
Alfried Krupp (alt)Benjamin Sadler
Alfried Krupp (jung)Theo Trebs
Margarethe KruppBarbara Auer
Fritz KruppFritz Karl
u.a.
Buch: Christian Schnalke
Regie: Carlo Rola

Ganzen Text anzeigen1957: Bertha erleidet einen gefährlichen Rückfall. Auch Alfried, der sich noch immer nicht mit ihr versöhnen kann, hat der Streit innerlich aufgewühlt.

Mit Harald spricht er darüber, wie sie ihre Kindheit erlebt haben und was der Name Krupp für sie bedeutet. ...

Text zuklappen1957: Bertha erleidet einen gefährlichen Rückfall. Auch Alfried, der sich noch immer nicht mit ihr versöhnen kann, hat der Streit innerlich aufgewühlt.

Mit Harald spricht er darüber, wie sie ihre Kindheit erlebt haben und was der Name Krupp für sie bedeutet. Rückblende auf 1920: Die Krupps sind den Unruhen im Ruhrgebiet entkommen und verbringen den Sommer in Schloss Blühnbach, ihrem österreichischen Jagdschloss.

Dort bekommt Bertha ihr sechstes Kind: Waltraud. Für die Kinder ist es eine befreiende Erfahrung, so viel Zeit im Freien und fernab des strengen Hügel-Regiments verbringen zu dürfen. Doch bei Krupp in Essen ist die Umstellung auf "Friedensproduktion" nicht leicht: Gustav sieht sich gezwungen, Tausende Arbeiter zu entlassen. Alfried, der bisher von einem Hauslehrer unterrichtet wurde, möchte auf eine öffentliche Schule gehen. Er sehnt sich nach Kontakt mit "normalen" Gleichaltrigen. Doch die Distanz zwischen ihm und den anderen Jungen scheint unüberwindbar.

Zweite Folge des dreiteiligen Fernsehfilms "Krupp - Eine deutsche Familie" über die einstmals mächtigste deutsche Industriellenfamilie. Der Film konzentriert sich dabei auf die beiden wichtigsten Mitglieder der Krupp-Dynastie im 20. Jahrhundert,: Bertha Krupp und ihren Sohn Alfried, gespielt von Iris Berben und Benjamin Sadler. In weiteren Hauptrollen sind unter anderen Barbara Auer, Fritz Karl, Heino Ferch, Thomas Thieme und Valerie Koch zu sehen.


7:58
VPS 08:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Krupp - Eine deutsche Familie (3/3)

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Bertha Krupp (alt)Iris Berben
Bertha Krupp (jung)Valerie Koch
Alfried Krupp (alt)Benjamin Sadler
Alfried Krupp (jung)Theo Trebs
Margarethe KruppBarbara Auer
Fritz KruppFritz Karl
u.a.
Buch: Christian Schnalke
Regie: Carlo Rola

Ganzen Text anzeigenAlfried berichtet seinem Bruder Harald, warum er nach dem Krieg die Firma wieder aufbauen wollte - und weshalb es ihm so wichtig ist, dass Bertha seinen Sohn Arndt endlich akzeptiert.

Zu Arndt, der von einem teuren Internat aufs nächste geschickt wird, findet Alfried ...

Text zuklappenAlfried berichtet seinem Bruder Harald, warum er nach dem Krieg die Firma wieder aufbauen wollte - und weshalb es ihm so wichtig ist, dass Bertha seinen Sohn Arndt endlich akzeptiert.

Zu Arndt, der von einem teuren Internat aufs nächste geschickt wird, findet Alfried keinen Zugang. Der sensible Junge ist zutiefst enttäuscht von dem Mangel an menschlicher Wärme, den er bei seinem Vater erlebt. Alfried wandelt das Unternehmen in eine Stiftung um.

Letzte Folge des dreiteiligen Fernsehfilms über die einstmals mächtigste deutsche Industriellenfamilie. Der Film konzentriert sich dabei auf die beiden wichtigsten Mitglieder der Krupp-Dynastie im 20. Jahrhundert,: Bertha Krupp und ihren Sohn Alfried, gespielt von Iris Berben und Benjamin Sadler. In weiteren Hauptrollen sind unter anderen Barbara Auer, Fritz Karl, Heino Ferch, Thomas Thieme und Valerie Koch zu sehen.


9:29
VPS 09:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Schicksalsjahre (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
Ursula HeyeMaria Furtwängler
Norah KellermannDorka Gryllus
Wolfgang HeyePasquale Aleardi
Martha EnglerRosel Zech
Franz EnglerGünther Maria Halmer
HildeNicole Marischka
u.a.
Literarische Vorlage: Uwe-Karsten Heye
Drehbuch: Thomas Kirchner
Regie: Miguel Alexandre
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenBerlin 1938: Ursula, eine junge Frau mit Leidenschaft für Musik und Klavier, ist begeistert von dem Varieté-Sänger Wolfgang Heye. Ihre Freundin Hilde hilft dem Schicksal auf die Sprünge.

So wird aus Ursula und Wolfgang ein Paar und aus der Schwärmerei die Liebe ...

Text zuklappenBerlin 1938: Ursula, eine junge Frau mit Leidenschaft für Musik und Klavier, ist begeistert von dem Varieté-Sänger Wolfgang Heye. Ihre Freundin Hilde hilft dem Schicksal auf die Sprünge.

So wird aus Ursula und Wolfgang ein Paar und aus der Schwärmerei die Liebe eines Lebens - in einer Zeit, in der die Liebe unmöglich scheint. Ursula und Wolfgang heiraten, gegen den Willen von Ursulas Eltern. Die halten wenig von der Ehe mit einem brotlosen Künstler.

Zwei Kinder, Bärbel und Uwe, kommen zur Welt. Doch dann muss Wolfgang mit der deutschen Wehrmacht in den Krieg ziehen. In einen Krieg, an den er nicht glaubt. Ursula sucht inzwischen - einer persönlichen Kapitulation gleich - mit den Kindern bei ihren Eltern in Danzig Unterschlupf. Es folgt eine Zeit der Sorgen und Konflikte: Von Wolfgang erreichen sie Briefe, die von den Schrecken und der Sinnlosigkeit des Krieges berichten. Auch innerhalb ihrer Familie sind die Frontverläufe spürbar: Während sich Ursulas Vater Franz als halber Pole gegen seine Vereinnahmung als Volksdeutscher wehrt, sind ihre Mutter Martha und ihr Bruder Hans glühende Anhänger Hitlers.

Derweil flieht Wolfgang aus dem Kriegsdienst. Er wird aufgegriffen und kommt als Deserteur in Haft. Nach einem Jahr im Gefängnis steht er plötzlich vor der fassungslosen Ursula und zwei Kindern, die ihn kaum kennen. Gemeinsam verlebt die kleine Familie eine Woche, eine endliche und kostbare Zeit, die nie wiederkehren wird. Nach seiner Rückkehr an die Front desertiert Wolfgang erneut und wird in eine Strafkompanie versetzt, was einem Todesurteil gleichkommt.

Ursula indes muss den Lebensunterhalt für die Familie verdienen und gibt sich dabei auch für die Durchhalteparolen der Machthaber her: Im Dienste des Reichspropagandaamts begleitet sie Lale Andersen am Klavier. Sie willigt sogar ein, als das Amt sie unter Druck setzt, sich von ihrem unehrenhaften Mann scheiden zu lassen. Doch bleibt sie bei aller erzwungener Biegsamkeit im Innersten aufrecht: So sammelt sie während ihrer Arbeit im Kriegslazarett heimlich Informationen für den Widerstand.

Als die Russen von Osten näher rücken, flieht Ursula mit den Kindern nach Rostock zu ihrer Tante Anni. Der Alltag wird immer mehr ein Kampf ums Überleben. Als der Krieg endlich vorüber ist, gehört Ursula mit ihrer Familie zu den Überlebenden. Sie findet Arbeit im Wetteramt, die der ganzen Familie Brot und Kohlen bringt. Nie gibt Ursula während dieser Zeit die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Wolfgang auf. Sie wird darin bestätigt, als die kleine Bärbel glaubt, im Radio eine Suchmeldung von Papa gehört zu haben. Ursulas Weg führt zum Roten Kreuz. Dort erfährt sie, dass Wolfgang im Strafbataillon beim Minenlegen gefallen ist.


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11:08
VPS 11:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Schicksalsjahre (2/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
Ursula HeyeMaria Furtwängler
Norah KellermannDorka Gryllus
Wolfgang HeyePasquale Aleardi
Martha EnglerRosel Zech
Franz EnglerGünther Maria Halmer
HildeNicole Marischka
u.a.
Literarische Vorlage: Uwe-Karsten Heye
Drehbuch: Thomas Kirchner
Regie: Miguel Alexandre
Länge: 94 Minuten

Ganzen Text anzeigenMühsam erholt sich Ursula vom Schock der alles erschütternden Nachricht. Erst die Bekanntschaft mit dem griechischen Übersetzer Niklas gibt ihr neuen Lebenswillen.

Dank Niklas wird Ursula Sekretärin in der sowjetischen Militäradministration. Mit Niklas verbindet ...

Text zuklappenMühsam erholt sich Ursula vom Schock der alles erschütternden Nachricht. Erst die Bekanntschaft mit dem griechischen Übersetzer Niklas gibt ihr neuen Lebenswillen.

Dank Niklas wird Ursula Sekretärin in der sowjetischen Militäradministration. Mit Niklas verbindet sie eine zarte Romanze, doch der ehemalige Partisane ist den neuen Machthabern in der Sowjetischen Besatzungszone ein Dorn im Auge. Eines Tages verschwindet er spurlos.

Das Schicksal meint es aber wieder gut mit Ursula und kreuzt ihren Weg mit der wolgadeutschen Sängerin Norah Kellermann. Sie tritt für die Besatzer auf und sucht nach einem neuen Pianisten. In Norah findet Ursula eine Verbündete - in der Musik einerseits, in ihrer Aversion gegen das Regime andererseits. Ursula will sich durch niemanden mehr vereinnahmen lassen, auch nicht von der SED, der einzigen Partei in der neu gegründeten DDR. Und so flieht sie gemeinsam mit Norah und den Kindern in den Westen über eine verschneite grüne Grenze nach Mainz.

Dort angekommen, werden die Härten des Lebens kaum geringer. Flüchtlinge aus dem Osten sind nicht gern gesehen, und nur mit Mühen gelingt es den Frauen, Arbeit und eine Wohnung zu finden. Doch Ursula ist an den Herausforderungen gewachsen. Aufrecht vertritt sie ihren Standpunkt: Vor dem Petitionsausschuss kämpft sie mit Überzeugung und Unnachgiebigkeit für ihre Anerkennung als Kriegsflüchtling und eine Rente als Kriegshinterbliebene. Ursula kämpft für die eigene Existenz und die ihrer Kinder. Neben der Arbeit in einer Druckerei bleibt wenig Raum, auch nicht für ein Leben mit der Musik, das ihr für immer verschlossen bleibt.

Norah hingegen erhält ein Engagement am örtlichen Opernhaus. Die schmerzhafte Gegensätzlichkeit ihrer beider Lebenskonzepte wird für Ursula unerträglich, und so trennen sich die Wege der beiden Frauen. Erst nach Jahren hört Ursula wieder von Norah. Am Telefon überbringt sie ihr eine Nachricht, die Ursulas Leben aus den Angeln hebt: Wolfgang lebt! Er wohnt, verheiratet, in Stuttgart.


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12:42
VPS 12:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Rebellin (1/3)

Teil 1

Fernsehfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Lena BerkowAlexandra Neldel
Wilhelm SattlerFriedrich von Thun
Betty BerkowAnna Fischer
Hilde BerkowSaskia Vester
Walter JuskowiakSebastian Bezzel
Hans SattlerDavid Rott
u.a.
Buch: Christian Jeltsch, Monika Peetz
Regie: Ute Wieland
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenLenas Vater arbeitet als Entwickler in Hitlers High-Tech-Schmiede, wo der berühmte Einheitsempfänger E1 entwickelt wurde. Als er 1945 stirbt, hinterlässt er ein Notizbuch mit dem Namen Sattler.

Den solle Lena suchen. Lena strandet mit ihrer schwerkranken Mutter ...

Text zuklappenLenas Vater arbeitet als Entwickler in Hitlers High-Tech-Schmiede, wo der berühmte Einheitsempfänger E1 entwickelt wurde. Als er 1945 stirbt, hinterlässt er ein Notizbuch mit dem Namen Sattler.

Den solle Lena suchen. Lena strandet mit ihrer schwerkranken Mutter Hilde und ihrer Schwester Betty in einem Dorf nahe Fürth. Hier lernt sie zwei Männer kennen: Walter Juskowiak, Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaft, mit dem sie zusammenkommt, und Hans Sattler.

Der Vertreter für Radiobausätze entpuppt sich als Sohn von Wilhelm Sattler, Inhaber der Sattler-Werke in Fürth. Lena ist sich sicher, endlich den richtigen Mann gefunden zu haben. Umso enttäuschter ist sie, als Wilhelm Sattler leugnet, ihren Vater gekannt zu haben. Er gibt Lena dennoch eine Anstellung in der Fertigung, und für Lena beginnt ein neues Leben. Sie verliebt sich in Hans und trennt sich schweren Herzens von Walter.

Doch die neue Liebe steht unter keinem guten Stern: Als der tot geglaubte Peter Sattler aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrt und den Chefposten der Sattler-Werke übernimmt, betrinkt sich Hans, der sich selbst in dieser Position gesehen hatte. Ein heftiger Streit entbrennt zwischen dem Paar, in dessen Verlauf Hans Lena nicht nur die Sattlerschen Firmenunterlagen vor die Füße wirft, sondern sich auch von ihr trennt. Lena hält nun den Beweis in Händen: Ihr Vater hatte Sattler 1945 seine Erfindung verkauft.

Zur gleichen Zeit zerstört der zurückgewiesene Walter das einstige Liebesnest, einen ausgebrannten Kampfflieger. Da explodiert eine unentdeckte Fliegerbombe.


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14:12
VPS 14:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Rebellin (2/3)

Fernsehfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Lena BerkowAlexandra Neldel
Wilhelm SattlerFriedrich von Thun
Betty BerkowAnna Fischer
Hilde BerkowSaskia Vester
Walter JuskowiakSebastian Bezzel
Hans SattlerDavid Rott
u.a.
Buch: Christian Jeltsch, Monika Peetz
Regie: Ute Wieland
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenBei der Explosion einer unentdeckten Fliegerbombe wird Lenas Schwester Betty schwer verletzt. In buchstäblich letzter Sekunde kann Walter Bettys Leben retten.

Ihre Mutter hat unterdessen Sattlers Unterlagen verbrannt, die Lena dem Firmenpatriarchen teuer verkaufen ...

Text zuklappenBei der Explosion einer unentdeckten Fliegerbombe wird Lenas Schwester Betty schwer verletzt. In buchstäblich letzter Sekunde kann Walter Bettys Leben retten.

Ihre Mutter hat unterdessen Sattlers Unterlagen verbrannt, die Lena dem Firmenpatriarchen teuer verkaufen wollte. Sie beteuert, dass sie Lena nur vor einer Anzeige wegen Diebstahls schützen wollte. Lena ist verzweifelt. Sie hat nichts mehr gegen Sattler in der Hand.

Noch dazu entdeckt sie, dass sie schwanger ist. Hans stellt inzwischen fest, dass er ohne Lena nicht leben will. Lena freut sich zunächst über das Wiedersehen, aber die Freude schlägt schnell um, als sie erfährt, dass Hans die Tochter eines befreundeten Bankiers heiraten und mit deren Kapital eine eigene Firma aufbauen will.

Trotzig beschließt sie, dass sie es auch alleine schaffen kann. Obwohl die Unterlagen verbrannt sind, geht Lena zu Wilhelm Sattler und blufft, doch Sattler hat ein ganz anderes Problem. Wegen seines laufenden Entnazifizierungsverfahrens hat er noch immer keine Lizenz zur Produktion von Rundfunkgeräten. Lenas Mut und Hartnäckigkeit faszinieren ihn jedoch. Er macht ihr ein unwiderstehliches Angebot: Mit Lenas Namen soll unter dem Dach der Sattler-Werke eine Fernsehabteilung entstehen, deren Leitung Lena übernehmen kann. Lena ist einverstanden, aber nur unter der Bedingung, dass Hans ihr zur Seite steht. Sattler akzeptiert. Endlich scheint ihrem Glück nichts mehr im Wege zu stehen.

Lena und Hans heiraten. Sie bekommen eine Tochter, Stella, nach der sie auch die Fernsehsparte bei Sattler benennen: Stellaris. Dann erfährt Lena vom ehemaligen Vorgesetzten ihres Vaters, Ferdinand Möbius, dass Ihr Vater kein genialer Erfinder, sondern ein einfacher Techniker war. Lena stellt ihre Mutter zur Rede, und die scheint nun endlich bereit zu sein, das Geheimnis zu lüften.


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15:41
VPS 15:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Rebellin (3/3)

Fernsehfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Lena BerkowAlexandra Neldel
Wilhelm SattlerFriedrich von Thun
Betty BerkowAnna Fischer
Walter JuskowiakSebastian Bezzel
Hans SattlerDavid Rott
Peter SattlerAlexander Beyer
Alma SattlerRosel Zech
u.a.
Buch: Christian Jeltsch, Monika Peetz
Regie: Ute Wieland
Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigenHans verbringt die Zeit mit dem Aufbau von Stellaris, und Lena kann es kaum abwarten, ihn zu unterstützen. Doch das Fernsehgeschäft kommt nur schleppend in Gang.

Die Geräte sind zu teuer für die breite Masse, und es gibt zu wenig Programm. Außerdem hat sich die ...

Text zuklappenHans verbringt die Zeit mit dem Aufbau von Stellaris, und Lena kann es kaum abwarten, ihn zu unterstützen. Doch das Fernsehgeschäft kommt nur schleppend in Gang.

Die Geräte sind zu teuer für die breite Masse, und es gibt zu wenig Programm. Außerdem hat sich die politische Situation in Deutschland verändert: Die Bundesrepublik ist wieder souverän, Sattler darf endlich wieder uneingeschränkt Rundfunk- und Fernsehgeräte herstellen.

Deshalb denkt der alte Sattler gar nicht mehr daran, seine Schwiegertochter in der Firma mitreden zu lassen. Dann aber erleidet er - durch Hans verursacht - einen schweren Unfall. Er liegt im Koma, und Hans übernimmt die Geschäfte der Sattler-Werke.

Lena will ihren Mann unterstützen und stürzt sich in die Entwicklung eines neuen, günstigeren Modells, mit dem das Fernsehen endlich zu einem Massenmedium werden könnte. Die finanziellen Sorgen und die viele Arbeit machen sich bald in der kriselnden Ehe von Hans und Lena bemerkbar.

Lenas vermeintlich großer Coup, der Vertrag mit einem Versandhaus zum Vertrieb der Geräte, vergrößert die Krise nur noch. Sie hat Liefertermine zugesagt, die kaum zu halten sind. Nur mit Mühe und mit großen Zugeständnissen kann Lena einen Streik in den Sattler-Werken verhindern. Sie verspricht den Arbeiterinnen Gewinnbeteiligung - ein Versprechen, das Hans überhaupt nicht gutheißen kann.

Als er gewalttätig wird, zieht Lena die Konsequenz und trennt sich von ihm. Sie fährt in die Hakeburg, um endlich mit ihrer und der Vergangenheit ihres Vaters ins Reine zu kommen. Dort erfährt Lena schier Unglaubliches.


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17:16
VPS 17:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die Himmelsleiter (1/2)

Sehnsucht nach morgen

Spielfilm, Deutschland 2015

Darsteller:
Anna RothChristiane Paul
Armin ZettlerAxel Prahl
Josef HalfenHenning Baum
Adam RothErnst Stötzner
Gerhard ZettlerLucas Prisor
u.a.
Regie: Carlo Rola
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenKöln, 1947: Die Rheinmetropole ist komplett zerstört. Der Ende des Krieges bedeutet noch lange nicht das Ende des Überlebenskampfes. Der Winter 1946/47 ist der härteste des Jahrhunderts.

Hungrig, geschlagen und müde wollen sich die Menschen nicht einfach der ...
(ARD)

Text zuklappenKöln, 1947: Die Rheinmetropole ist komplett zerstört. Der Ende des Krieges bedeutet noch lange nicht das Ende des Überlebenskampfes. Der Winter 1946/47 ist der härteste des Jahrhunderts.

Hungrig, geschlagen und müde wollen sich die Menschen nicht einfach der Verzweiflung überlassen. Eine von ihnen ist die dreifache Mutter Anna Roth. Ihr Mann Adam, ein Jude, gilt seit sechs Jahren als vermisst, es besteht kaum noch Hoffnung, dass er überlebt hat.

Mit Hamstern, endlosem Schlangestehen und Tauschgeschäften hält die Schneiderin ihre Großfamilie über Wasser. Tochter Sophie hat einen unehelichen Sohn, Paul, und einen italienischen Ehemann, Francesco. Während Evchen, ihre Jüngste, sich als Liedermacherin für den Karneval versucht, schwänzt ihr Sohn Michel die Schule. Über die Himmelsleiter – so werden die verminten Waldwege nach Belgien wegen ihrer tödlichen Gefahr genannt – schmuggelt er Kupfer und Blei.

Dank Annas unermüdlicher Tatkraft haben die Roths im Kellergeschoss ihres zerbombten Hauses ein bescheidenes Zuhause gefunden. Das Viertel, in dem die Ruine steht, soll jedoch einem Kasernenbau der belgischen Besatzer weichen. Die meisten Trümmergrundstücke hat Armin Zettler hierfür bereits aufgekauft. Mit dem heimtückischen Ex-Parteibonzen, der ihr immer wieder nachstellt, will Anna keine Geschäfte machen. Sie vermutet, dass er ihren Mann denunzierte, hat aber keine Beweise.

Im Spruchkammerverfahren, zu dem auch Anna als Zeugin geladen ist, wird man Zettler hoffentlich den Prozess machen. Unterdessen bangt sie um Paul, den man beim Lebensmitteldiebstahl in der belgischen Kaserne erwischt hat. Die Roths erhalten Besuch von dem belgischen Offizier Valmund. Dabei verliebt der junge Leutnant sich in Sophie und sorgt nicht ganz uneigennützig dafür, dass ihr Ehemann Francesco verhaftet wird.

In dieser schwierigen Situation steht Anna der Bauer Josef Halfen bei, ein hilfsbereiter Mensch, den sie beim Hamstern kennengelernt hat. Während sie ihm Klavierstunden gibt, erleben beide Momente des Glücks. Doch dann wird Zettlers jüngster Sohn, der Bahnpolizist Bruno, bei einem Überfall auf den Güterbahnhof angeschossen. In Verdacht gerät Michel, der bei der heimlichen Aktion dabei war. Die Polizei durchsucht das Haus der Roths und verhaftet Anna wegen des Verdachts auf Hehlerei. Plötzlich steht Adam in der Kellerwohnung. Er hat das KZ Mauthausen überlebt und über Ungarn den Weg zurück zur Familie gefunden. Auch er hat noch eine Rechnung mit Zettler offen.

"Die Himmelsleiter - Sehnsucht nach Morgen" zeichnet das Porträt einer fleißigen, pragmatischen und zielstrebigen Frau. Der Film über die Nachwirkungen des Krieges und des totalitären Regimes basiert auf den autobiografischen Erlebnissen von Peter Zingler, der seine persönlichen Kindheitserinnerungen in die liebenswürdige Figur des kleinen Paul einfließen ließ.

Der jüngste Spross der Familie Roth erlebt die Trümmerfelder Kölns als riesigen Abenteuerspielplatz, der Gefahren und Entbehrungen - aber auch wunderbare Glücksmomente bereithält. Regisseur Carlo Rola zeichnet das facettenreiche, vielschichtige Porträt einer Kölner Familie, die stellvertretend für viele in den Trümmern der zerstörten Großstadt unbeirrt ein neues Leben aufbaut.

Anhand des Alltags einer Familie, die Hoffnung und Ablenkung von den Alltagsnöten im Karneval erfährt - und deren unbändiger Glaube an eine bessere Zukunft, der "Sehnsucht nach morgen", nie erlischt -, zeichnet der Film ein hoch emotionales Gesellschaftsbild der damaligen Zeit.


(ARD)


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18:46
VPS 18:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die Himmelsleiter (2/2)

Sehnsucht nach morgen

Spielfilm, Deutschland 2015

Darsteller:
Anna RothChristiane Paul
Armin ZettlerAxel Prahl
Josef HalfenHenning Baum
Adam RothErnst Stötzner
Gerhard ZettlerLucas Prisor
u.a.
Regie: Carlo Rola
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigenWie aus dem Nichts taucht Adam Roth aus der Kriegsgefangenschaft wieder auf. Die Situation ist nicht einfach, zumal Anna sich zu Josef hingezogen fühlt.

Anna und Adam bangen um ihren Sohn Michel, der angeblich auf Bruno geschossen haben soll, den jüngeren Sohn von ...
(ARD)

Text zuklappenWie aus dem Nichts taucht Adam Roth aus der Kriegsgefangenschaft wieder auf. Die Situation ist nicht einfach, zumal Anna sich zu Josef hingezogen fühlt.

Anna und Adam bangen um ihren Sohn Michel, der angeblich auf Bruno geschossen haben soll, den jüngeren Sohn von Armin Zettler. Dem intriganten Nazi Zettler gelingt es, mit weißer Weste aus dem Spruchkammerprozess zu kommen – zum Entsetzen seines Opfers Adam.

Aufgebracht durch den Freispruch, will Adam das Recht in die eigenen Hände nehmen. Doch er ist kein Mörder, er kann Zettler nicht richten. Die Konfrontation mit Adam zeigt jedoch Wirkung, denn der geldgierige Altnazi hat viel zu verlieren.

Gnadenlos nutzte er die Not verfolgter Juden aus, um all ihren Schmuck zu kaufen. Angeblich ermöglichte er ihnen die Flucht, doch von niemandem, dem er "half", hat man je wieder etwas gehört. Nun will er nach Südamerika auswandern, doch seine Beute ist ihm nicht genug: Auch den Verkauf des Viertels an die Belgier will er noch rasch abwickeln.

Alle notwenigen Papiere hat Zettler sicherheitshalber auf den Namen seiner Frau Hermine übertragen lassen - doch die schmiedet inzwischen ihre eigenen Pläne. Zu viel Unrecht hat sie an der Seite ihres jähzornigen Mannes erduldet, damit soll nun Schluss sein. Als Hermine zum ersten Mal in ihrem Leben aufbegehrt, tritt Anna ihr zur Seite. Sie beschützt Hermine vor Zettlers Gewaltausbruch, ein Erfolg, der Anna ermutigt. Gemeinsam mit ihrer Familie heckt sie nun eine List aus, um Zettler ein für alle Mal das Handwerk zu legen.

"Die Himmelsleiter - Sehnsucht nach Morgen" erzählt von den Nachwirkungen der Naziherrschaft. Der zweite Teil des Historiendramas nach einem Buch von Peter Zingler führt vor Augen, wie Schergen des NS-Regimes sich beim Spruchkammer-Verfahren, dem Entnazifizierungs-Prozess, durchmogeln konnten. Neben Christiane Paul als unerschrockene Mutter spielt Axel Prahl den unbelehrbaren Antisemiten Zettler mit erschreckender Intensität. In den weiteren Hauptrollen sind Ernst Stötzner als gebrochener KZ-Überlebender und Henning Baum als aufrechter Bauer zu sehen. Der renommierte Regisseur Carlo Rola inszenierte den Zweiteiler nach einem Buch von Peter Zingler, der darin seine eigene Familiengeschichte verarbeitete.


(ARD)


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20:18
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

So weit die Füße tragen

Spielfilm, Deutschland 2001

Darsteller:
Clemens ForellBernhard Bettermann
Dr. StaufferMichael Mendl
KamenevAnatoly Kotenyov
IrinaIrina Pantajewa
KathrinIris Böhm
u.a.
Regie: Hardy Martins
Länge: 116 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer deutsche Oberstleutnant Clemens Forell wird 1946 von einem russischen Kriegsgericht zu 25 Jahren Zwangsarbeit in einem sibirischen Straflager verurteilt. Er hat nur ein Ziel: Überleben.

Josef Martin Bauers Tatsachenroman "So weit die Füße tragen" (1955) war ein ...
(ARD)

Text zuklappenDer deutsche Oberstleutnant Clemens Forell wird 1946 von einem russischen Kriegsgericht zu 25 Jahren Zwangsarbeit in einem sibirischen Straflager verurteilt. Er hat nur ein Ziel: Überleben.

Josef Martin Bauers Tatsachenroman "So weit die Füße tragen" (1955) war ein Welterfolg, der den Nerv der Zeit traf und in 15 Sprachen übersetzt wurde. 1959 erstmals von Fritz Umgelter verfilmt, erzielte er damals eine Traum-Einschaltquote von 90 Prozent.

Zusammen mit 3.000 anderen deutschen Soldaten wird Forell in ein entlegenes Lager am Kap Deshnev deportiert. Im Gegensatz zu vielen Mitgefangenen kommt Clemens lebend in Sibirien an. Hier, am Ende der Welt und inmitten einer endlosen Eiswüste, sind nicht einmal Wachen nötig, um die Gefangenen an der Flucht zu hindern. Die Funktion des deutschen Lagerarztes Dr. Stauffer beschränkt sich auf das Ausstellen von Totenscheinen: Denn durch die auszehrende Arbeit in den Bleiminen werden die gefangenen Soldaten langsam vergiftet, falls sie nicht zuvor verhungern. Auch der Arzt selbst ist bereits an Krebs erkrankt und verwirft daher seinen detailliert ausgetüftelten Fluchtplan. Er schenkt Clemens seine heimlich zusammengestellte Ausrüstung, mit der dieser wenigstens eine minimale Chance hat, nach Hause zu kommen. Tatsächlich gelingt Clemens im zweiten Anlauf im Oktober 1949 der Ausbruch. Verfolgt vom Lagerkommandanten Kamenev, beginnt eine drei Jahre währende Odyssee durch die Eiswüsten, Tundren und die Wälder Russlands, die nach insgesamt 14.208 Kilometern endet. Zuvor wird der Flüchtling, nachdem er in Teheran den sowjetischen Machtbereich hinter sich gelassen hat, unter Spionageverdacht erneut inhaftiert, kann aber nach Identifizierung durch seinen Onkel 1952 - nach acht Jahren in der Fremde - endlich heimkehren.


(ARD)


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22:14
VPS 22:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die Flucht (1/2)

Spielfilm, Deutschland 2007

Darsteller:
Lena von MahlenbergMaria Furtwängler
François BeauvaisJean-Yves Berteloot
Heinrich von GernstorffTonio Arango
BabetteGabriela Maria Schmeide
Berthold von MahlenbergJürgen Hentsch
u.a.
Regie: Kai Wessel
Länge: 92 Minuten

Ganzen Text anzeigenNach jahrelanger Abwesenheit kehrt Gräfin Lena von Mahlenberg 1944 aus Berlin auf den Familiensitz in Ostpreußen zurück, um sich mit ihrem schwerkranken Vater auszusöhnen.

Der kann ihr nicht verzeihen, dass sie sich auf eine Mesalliance eingelassen und ein ...
(ARD/Degeto/ORF)

Text zuklappenNach jahrelanger Abwesenheit kehrt Gräfin Lena von Mahlenberg 1944 aus Berlin auf den Familiensitz in Ostpreußen zurück, um sich mit ihrem schwerkranken Vater auszusöhnen.

Der kann ihr nicht verzeihen, dass sie sich auf eine Mesalliance eingelassen und ein uneheliches Kind gezeugt hat. Doch schon bald wird klar, dass ihr Aufenthalt von längerer Dauer sein wird. Noch will niemand wahrnehmen, dass der Krieg auch hier näher rückt.

Lena unterbindet rigoros die Versuche der Kriegsgefangenen auf Gut Mahlenberg, allen voran die des ihr überaus sympathischen Franzosen François, für den Ernstfall zu planen und Wagen für die Flucht zu bauen. Als schließlich Graf Heinrich von Gernstorff, der älteste Sohn der befreundeten Nachbarsfamilie, um ihre Hand anhält, willigt sie ein. Unterdessen rückt die Front immer näher, und schließlich lässt auch Lena eiligst alle Vorbereitungen zur Flucht. Gemeinsam ziehen die Trecks der beiden befreundeten Adelsfamilien los, in den harten ostpreußischen Winter.


(ARD/Degeto/ORF)


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23:46
VPS 23:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die Flucht (2/2)

Spielfilm, Deutschland 2007

Darsteller:
Lena von MahlenbergMaria Furtwängler
François BeauvaisJean-Yves Berteloot
Heinrich von GernstorffTonio Arango
BabetteGabriela Maria Schmeide
FritzJosef Mattes
u.a.
Regie: Kai Wessel
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenLena musste nicht nur ihren Vater, der sich geweigert hatte mitzukommen, zurücklassen, sie verliert auch ihre Tochter während der Flucht vor der heranrückenden Kriegsfront in Ostpreußen.

Sie findet Vicky schließlich unbeschadet in den Händen des Kriegsgefangenen ...
(ARD/Degeto/ORF)

Text zuklappenLena musste nicht nur ihren Vater, der sich geweigert hatte mitzukommen, zurücklassen, sie verliert auch ihre Tochter während der Flucht vor der heranrückenden Kriegsfront in Ostpreußen.

Sie findet Vicky schließlich unbeschadet in den Händen des Kriegsgefangenen François wieder. François, der selbst ein Erschießungskommando nur mit viel Glück überlebt hat, hilft dem Flüchtlingstreck so gut er kann auf seinem Weg über das Haff.

Die Gräfin und er gestehen sich nun endlich ihre Liebe zueinander ein. Als die erheblich dezimierten Flüchtige zunächst in Thüringen, dann in Bayern eintreffen, ist nichts mehr so wie es mal war. Sie alle haben sich verändert, auch Lena. Sie wird den Mitläufer Heinrich nicht mehr heiraten. Doch ein gemeinsames Leben mit François bleibt ihr verwehrt: Während er wieder in seine Heimat zurückkehrt, bleiben Lena und ihre Tochter in Bayern.


(ARD/Degeto/ORF)


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1:14
VPS 01:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Rebellin (1/3)

Fernsehfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Lena BerkowAlexandra Neldel
Wilhelm SattlerFriedrich von Thun
Betty BerkowAnna Fischer
Hilde BerkowSaskia Vester
Walter JuskowiakSebastian Bezzel
Hans SattlerDavid Rott
u.a.
Buch: Christian Jeltsch, Monika Peetz
Regie: Ute Wieland
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenLenas Vater arbeitet als Entwickler in Hitlers High-Tech-Schmiede, wo der berühmte Einheitsempfänger E1 entwickelt wurde. Als er 1945 stirbt, hinterlässt er ein Notizbuch mit dem Namen Sattler.

Den solle Lena suchen. Lena strandet mit ihrer schwerkranken Mutter ...

Text zuklappenLenas Vater arbeitet als Entwickler in Hitlers High-Tech-Schmiede, wo der berühmte Einheitsempfänger E1 entwickelt wurde. Als er 1945 stirbt, hinterlässt er ein Notizbuch mit dem Namen Sattler.

Den solle Lena suchen. Lena strandet mit ihrer schwerkranken Mutter Hilde und ihrer Schwester Betty in einem Dorf nahe Fürth. Hier lernt sie zwei Männer kennen: Walter Juskowiak, Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaft, mit dem sie zusammenkommt, und Hans Sattler.

Der Vertreter für Radiobausätze entpuppt sich als Sohn von Wilhelm Sattler, Inhaber der Sattler-Werke in Fürth. Lena ist sich sicher, endlich den richtigen Mann gefunden zu haben. Umso enttäuschter ist sie, als Wilhelm Sattler leugnet, ihren Vater gekannt zu haben. Er gibt Lena dennoch eine Anstellung in der Fertigung, und für Lena beginnt ein neues Leben. Sie verliebt sich in Hans und trennt sich schweren Herzens von Walter.

Doch die neue Liebe steht unter keinem guten Stern: Als der tot geglaubte Peter Sattler aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrt und den Chefposten der Sattler-Werke übernimmt, betrinkt sich Hans, der sich selbst in dieser Position gesehen hatte. Ein heftiger Streit entbrennt zwischen dem Paar, in dessen Verlauf Hans Lena nicht nur die Sattlerschen Firmenunterlagen vor die Füße wirft, sondern sich auch von ihr trennt. Lena hält nun den Beweis in Händen: Ihr Vater hatte Sattler 1945 seine Erfindung verkauft.

Zur gleichen Zeit zerstört der zurückgewiesene Walter das einstige Liebesnest, einen ausgebrannten Kampfflieger. Da explodiert eine unentdeckte Fliegerbombe.


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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Rebellin (2/3)

Fernsehfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Lena BerkowAlexandra Neldel
Wilhelm SattlerFriedrich von Thun
Betty BerkowAnna Fischer
Hilde BerkowSaskia Vester
Walter JuskowiakSebastian Bezzel
Hans SattlerDavid Rott
u.a.
Buch: Christian Jeltsch, Monika Peetz
Regie: Ute Wieland
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenBei der Explosion einer unentdeckten Fliegerbombe wird Lenas Schwester Betty schwer verletzt. In buchstäblich letzter Sekunde kann Walter Bettys Leben retten.

Ihre Mutter hat unterdessen Sattlers Unterlagen verbrannt, die Lena dem Firmenpatriarchen teuer verkaufen ...

Text zuklappenBei der Explosion einer unentdeckten Fliegerbombe wird Lenas Schwester Betty schwer verletzt. In buchstäblich letzter Sekunde kann Walter Bettys Leben retten.

Ihre Mutter hat unterdessen Sattlers Unterlagen verbrannt, die Lena dem Firmenpatriarchen teuer verkaufen wollte. Sie beteuert, dass sie Lena nur vor einer Anzeige wegen Diebstahls schützen wollte. Lena ist verzweifelt. Sie hat nichts mehr gegen Sattler in der Hand.

Noch dazu entdeckt sie, dass sie schwanger ist. Hans stellt inzwischen fest, dass er ohne Lena nicht leben will. Lena freut sich zunächst über das Wiedersehen, aber die Freude schlägt schnell um, als sie erfährt, dass Hans die Tochter eines befreundeten Bankiers heiraten und mit deren Kapital eine eigene Firma aufbauen will.

Trotzig beschließt sie, dass sie es auch alleine schaffen kann. Obwohl die Unterlagen verbrannt sind, geht Lena zu Wilhelm Sattler und blufft, doch Sattler hat ein ganz anderes Problem. Wegen seines laufenden Entnazifizierungsverfahrens hat er noch immer keine Lizenz zur Produktion von Rundfunkgeräten. Lenas Mut und Hartnäckigkeit faszinieren ihn jedoch. Er macht ihr ein unwiderstehliches Angebot: Mit Lenas Namen soll unter dem Dach der Sattler-Werke eine Fernsehabteilung entstehen, deren Leitung Lena übernehmen kann. Lena ist einverstanden, aber nur unter der Bedingung, dass Hans ihr zur Seite steht. Sattler akzeptiert. Endlich scheint ihrem Glück nichts mehr im Wege zu stehen.

Lena und Hans heiraten. Sie bekommen eine Tochter, Stella, nach der sie auch die Fernsehsparte bei Sattler benennen: Stellaris. Dann erfährt Lena vom ehemaligen Vorgesetzten ihres Vaters, Ferdinand Möbius, dass Ihr Vater kein genialer Erfinder, sondern ein einfacher Techniker war. Lena stellt ihre Mutter zur Rede, und die scheint nun endlich bereit zu sein, das Geheimnis zu lüften.


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4:13
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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Rebellin (3/3)

Fernsehfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Lena BerkowAlexandra Neldel
Wilhelm SattlerFriedrich von Thun
Betty BerkowAnna Fischer
Walter JuskowiakSebastian Bezzel
Hans SattlerDavid Rott
Peter SattlerAlexander Beyer
Alma SattlerRosel Zech
u.a.
Buch: Christian Jeltsch, Monika Peetz
Regie: Ute Wieland
Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigenHans verbringt die Zeit mit dem Aufbau von Stellaris, und Lena kann es kaum abwarten, ihn zu unterstützen. Doch das Fernsehgeschäft kommt nur schleppend in Gang.

Die Geräte sind zu teuer für die breite Masse, und es gibt zu wenig Programm. Außerdem hat sich die ...

Text zuklappenHans verbringt die Zeit mit dem Aufbau von Stellaris, und Lena kann es kaum abwarten, ihn zu unterstützen. Doch das Fernsehgeschäft kommt nur schleppend in Gang.

Die Geräte sind zu teuer für die breite Masse, und es gibt zu wenig Programm. Außerdem hat sich die politische Situation in Deutschland verändert: Die Bundesrepublik ist wieder souverän, Sattler darf endlich wieder uneingeschränkt Rundfunk- und Fernsehgeräte herstellen.

Deshalb denkt der alte Sattler gar nicht mehr daran, seine Schwiegertochter in der Firma mitreden zu lassen. Dann aber erleidet er - durch Hans verursacht - einen schweren Unfall. Er liegt im Koma, und Hans übernimmt die Geschäfte der Sattler-Werke.

Lena will ihren Mann unterstützen und stürzt sich in die Entwicklung eines neuen, günstigeren Modells, mit dem das Fernsehen endlich zu einem Massenmedium werden könnte. Die finanziellen Sorgen und die viele Arbeit machen sich bald in der kriselnden Ehe von Hans und Lena bemerkbar.

Lenas vermeintlich großer Coup, der Vertrag mit einem Versandhaus zum Vertrieb der Geräte, vergrößert die Krise nur noch. Sie hat Liefertermine zugesagt, die kaum zu halten sind. Nur mit Mühe und mit großen Zugeständnissen kann Lena einen Streik in den Sattler-Werken verhindern. Sie verspricht den Arbeiterinnen Gewinnbeteiligung - ein Versprechen, das Hans überhaupt nicht gutheißen kann.

Als er gewalttätig wird, zieht Lena die Konsequenz und trennt sich von ihm. Sie fährt in die Hakeburg, um endlich mit ihrer und der Vergangenheit ihres Vaters ins Reine zu kommen. Dort erfährt Lena schier Unglaubliches.