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Dezember 2017
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Dienstag, 12. September
Programmwoche 37/2017
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenVolksbühne
Berlin tanzt

Innenansichten Nordkoreas
Mit Gesprächsgast Cho Sung-Hyung, Regisseurin

Al Gore dokumentiert den Klimawandel
"Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft"

Terrorjagd im Netz
Die Dokumentation nimmt ...

Text zuklappenVolksbühne
Berlin tanzt

Innenansichten Nordkoreas
Mit Gesprächsgast Cho Sung-Hyung, Regisseurin

Al Gore dokumentiert den Klimawandel
"Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft"

Terrorjagd im Netz
Die Dokumentation nimmt die Zuschauer mit in die Welt der Terror-Bekämpfung

Filmfestspiele Venedig
Goldener Löwe für "The Shape of Water"


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenUnberechenbare "Irma"
Die Folge sind Verwüstungen und Überschwemmungen
Im Gespräch: Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst

1000 Dauerbaustellen
Forscher arbeiten an Lösungen für haltbare Straßen

Überlastete Autobahn
Autobahnen ...

Text zuklappenUnberechenbare "Irma"
Die Folge sind Verwüstungen und Überschwemmungen
Im Gespräch: Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst

1000 Dauerbaustellen
Forscher arbeiten an Lösungen für haltbare Straßen

Überlastete Autobahn
Autobahnen sollen länger haltbar gemacht werden

Studiengang Gräzistik
Kleine Elite oder weltfremde Eigenbrötler?

#Plastikflasche statt Schlüsseldienst
Zurück zum Pfandautomaten? Überlegen Sie sich das gut!


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenVolksbühne
Berlin tanzt

Innenansichten Nordkoreas
Mit Gesprächsgast Cho Sung-Hyung, Regisseurin

Al Gore dokumentiert den Klimawandel
"Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft"

Terrorjagd im Netz
Die Dokumentation nimmt ...

Text zuklappenVolksbühne
Berlin tanzt

Innenansichten Nordkoreas
Mit Gesprächsgast Cho Sung-Hyung, Regisseurin

Al Gore dokumentiert den Klimawandel
"Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft"

Terrorjagd im Netz
Die Dokumentation nimmt die Zuschauer mit in die Welt der Terror-Bekämpfung

Filmfestspiele Venedig
Goldener Löwe für "The Shape of Water"


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenUnberechenbare "Irma"
Die Folge sind Verwüstungen und Überschwemmungen
Im Gespräch: Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst

1000 Dauerbaustellen
Forscher arbeiten an Lösungen für haltbare Straßen

Überlastete Autobahn
Autobahnen ...

Text zuklappenUnberechenbare "Irma"
Die Folge sind Verwüstungen und Überschwemmungen
Im Gespräch: Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst

1000 Dauerbaustellen
Forscher arbeiten an Lösungen für haltbare Straßen

Überlastete Autobahn
Autobahnen sollen länger haltbar gemacht werden

Studiengang Gräzistik
Kleine Elite oder weltfremde Eigenbrötler?

#Plastikflasche statt Schlüsseldienst
Zurück zum Pfandautomaten? Überlegen Sie sich das gut!


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hart aber fair

Der Bürgercheck zur Wahl: Was soll sich ändern

bei Steuern, Rente, Wohnen?

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenManuela Schwesig, SPD
Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, stellvertretende Parteivorsitzende

Jens Spahn, CDU
Mitglied des Bundesvorstandes; Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen

Christian Lindner, ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenManuela Schwesig, SPD
Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, stellvertretende Parteivorsitzende

Jens Spahn, CDU
Mitglied des Bundesvorstandes; Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen

Christian Lindner, FDP
Bundesvorsitzender; Spitzenkandidat für die Bundestagswahl

Dietmar Bartsch, DIE LINKE
Fraktionsvorsitzender

Alexander Tappert
Sänger und Entertainer; Vater von drei Kindern


(ARD/WDR)


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11:17
VPS 11:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Korsika

Mit dem Zug von Calvi nach Ajaccio

Film von Julia Leiendecker

Ganzen Text anzeigenEs wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der kleine Zug "Trinighellu" auf den Weg über die Insel macht. Korsika mit dem Zug - das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahn-Nostalgie.

Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer ...
(ARD/SR)

Text zuklappenEs wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der kleine Zug "Trinighellu" auf den Weg über die Insel macht. Korsika mit dem Zug - das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahn-Nostalgie.

Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern über die Insel rattert. Mal führt die Strecke direkt am Meer entlang, dann wieder geht es über tiefe Schluchten, vorbei an spektakulären Abhängen.

Auf der Strecke von Calvi nach Bastia bis Ajaccio zieht eine abwechslungsreiche Landschaft am Panoramafenster vorüber. Einheimische, darunter der Schaffner François und der Bergführer André, vermitteln das Lebensgefühl der Korsen.


(ARD/SR)


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11:42
VPS 11:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Polka, Kumpel und Piroggen - Polen in Lothringen

Film von Christophe Rémy

(aus der Reihe "Genuss ohne Grenzen")

Ganzen Text anzeigenMehr als 300 000 Polen sind in den 1920er-Jahren nach Frankreich ausgewandert, ein großer Teil davon nach Lothringen. Sie haben die Anmutung des sogenannten "Kohlenbeckens" geändert.

Der Film geht der Frage nach, was heute, drei oder vier Generationen später, noch ...
(ORF/ARD/SWR/WDR)

Text zuklappenMehr als 300 000 Polen sind in den 1920er-Jahren nach Frankreich ausgewandert, ein großer Teil davon nach Lothringen. Sie haben die Anmutung des sogenannten "Kohlenbeckens" geändert.

Der Film geht der Frage nach, was heute, drei oder vier Generationen später, noch von diesen Einwanderern zu spüren ist. Und er stellt Nachkommen dieser Einwanderer vor.

Casimir etwa ist Kind und Enkel eines Kohlenarbeiters. Lange verleugnete er seine polnischen Wurzeln, heute aber versucht er, sie wieder zu entdecken.


(ORF/ARD/SWR/WDR)


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12:11
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Radioaktive Wölfe

Film von Klaus Feichtenberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenTschernobyl, 30 Jahre nach dem Super-GAU: Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls der Geschichte ist in den letzten Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen.

Für Menschen ist das Gebiet immer noch verbotene Zone. Doch riesige Rudel von ...
(ORF)

Text zuklappenTschernobyl, 30 Jahre nach dem Super-GAU: Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls der Geschichte ist in den letzten Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen.

Für Menschen ist das Gebiet immer noch verbotene Zone. Doch riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert und streifen durch die Schwemmgebiete des Prypjat und die verlassenen Siedlungen. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von Wäldern bedeckt.

Mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt. Für diese Dokumentation konnte erstmals ein westliches Filmteam mit den Wolf-Experten Christoph und Barbara Promberger in die verbotene Zone vordringen und dieser spektakulären Wiederkehr der Natur nachforschen. Regisseur Klaus Feichtenberger zeigt eine faszinierende, paradoxe Welt, die beides zugleich ist: ein Blick in die Zeit lange vor der menschlichen Zivilisation und ein Fenster in die Zukunft nach der ultimativen nuklearen Katastrophe.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara

Film von Harald Pokieser

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenSie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.

Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte ...
(ORF)

Text zuklappenSie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.

Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt. Die amerikanische Forscherin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf.

Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz - kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, dass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.


(ORF)


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14:00
Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch die Atacama

Film von Stephan Koester

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Atacama zwischen Chile, Bolivien und Peru ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde. Der österreichische Forscher Thaddäus Haenke erkundete sie.

Zur Zeit der Französischen Revolution macht er sich auf den Weg nach ...
(ORF)

Text zuklappenDie Atacama zwischen Chile, Bolivien und Peru ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde. Der österreichische Forscher Thaddäus Haenke erkundete sie.

Zur Zeit der Französischen Revolution macht er sich auf den Weg nach Südamerika. Im Auftrag der Spanischen Krone soll er die Tier- und Pflanzenwelt der unbekannten Landschaft am Rande der Anden erforschen. Die Dokumentation folgt seinen Spuren in der Wüste Atacama.

Was Haenke fand, waren Mineralien und Steine, die die Welt verändern sollten - in der chilenischen Wüste stieß der böhmische Universalgelehrte auf Salpeter, das "weiße Gold". Das "Universum"-Team durchquerte die Atacama von der Pazifikküste bis in die bolivianische Dschungelwelt und traf auf eine Wüstenlandschaft voller Überraschungen.

Das Forscherleben Thaddäus Haenkes begann mit Pannen: Im Jahr 1789 verpasste er in Spanien jenes Schiff, das ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erleidet er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumt erneut sein Forschungsschiff. Um es noch einzuholen, muss er zu Pferd das damals den Europäern nahezu unbekannte Südamerika bis zur Küste Chiles durchqueren. Haenke entdeckte auf dieser Reise ungeheure Bodenschätze. Heute gilt er als Entdecker der riesigen Salpeterlager in der Atacama: Am Rande der Wüste, in der Stadt Arequipa, stellt er die heilende Wirkung der örtlichen Thermalquellen fest. Die Veröffentlichung seiner Entdeckung verwandelt die Stadt in ein noch heute beliebtes Kurbad. Die berühmten Schwefelquellen helfen bei Rheumatismus und Hautkrankheiten. Im heutigen Bolivien führte Haenke außerdem die erste allgemeine Pockenschutzimpfung durch und setzte sich für die medizinische Versorgung der unterdrückten Indios ein.

Die spanische Obrigkeit beobachtete den Fremden und seine offensichtlich revolutionären Ansichten mit Misstrauen. 1816 starb er im Alter von 54 Jahren unter ungeklärten Umständen. Wurde er vergiftet? Hatte er heimlich die aufständischen Indios gegen die spanische Krone mit Schießpulver versorgt?

200 Jahre später ist das Reisen in der Wüste Atacama immer noch ein Abenteuer. Unsichere Straßen führen durch bizarre Mondlandschaften, die Temperaturen schwanken zwischen 40 Grad plus am Tag und 15 Grad minus in der Nacht.


(ORF)


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14:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch die Sahara

Film von Michael Gregor

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenMitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger.

In fünf Jahren legt die Expedition über 15 000 Kilometer zurück. Barth ...
(ORF)

Text zuklappenMitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger.

In fünf Jahren legt die Expedition über 15 000 Kilometer zurück. Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Der Film folgt den Spuren der Forscher durch die Sahara.


(ORF)


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15:28
VPS 15:25

Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch Gobi und Taklamakan

Film von Bernd Liebner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn den 1920er-Jahren durchquert der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern die Wüsten Gobi und Taklamakan auf der Suche nach einer Flugroute von China nach Europa.

Dabei löst er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste ...
(ORF)

Text zuklappenIn den 1920er-Jahren durchquert der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern die Wüsten Gobi und Taklamakan auf der Suche nach einer Flugroute von China nach Europa.

Dabei löst er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste Taklamakan. Das Filmteam trifft auf seinen Spuren auf versunkene Mongolenstädte, kämpft sich durch Sandstürme und kreuzt die Pfade der Seidenstraße.


(ORF)


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16:12
VPS 16:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wüstenschiffe: Von Kamelen und Menschen

Film von Georg Misch

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenKamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt.

In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In ...
(ORF)

Text zuklappenKamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt.

In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind sie die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. In Australien wurde mit ihrer Hilfe das riesige Outback-Territorium erschlossen, heute sind sie dort eine Plage.

In der Mongolei ist Filmemacher Georg Misch mit den Wissenschaftlern Chris Walzer und Pamela Burger auf der Suche nach den "baktrischen" Kamelen, den letzten echten Wildkamelen des Planeten. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, einem Gebiet, das halb so groß wie Österreich ist. Sie überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind erste Aufnahmen von "Geisterkamelen", wie sie auch genannt werden, in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen.

In einem Kamelspital in Al-Hofuf hingegen läuft alles mit Hightech: Kranke Kamele aus ganz Saudi-Arabien und sogar aus Nachbarländern werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal.

In der Türkei, nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selcuk, versammeln sich jährlich 20 000 Menschen mit 120 Kamelen zu den traditionellen Kamelringkämpfen. Bei diesem "Sumo-Ringen unter Kamelen" treten "Tülü"-Bullen, eine Kreuzung aus arabischen und asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gehegt und gepflegt. Vor allem dürfen die kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen.

Der Uluru - Ayers Rock - im Zentrum des australischen Outbacks wurde Mitte des 19. Jahrhundert von den Kolonisten mit Hilfe von Kamelen entdeckt. Später spielten die Tiere eine Schlüsselrolle beim Bau von Telegrafenleitungen, Eisenbahnen und Landstraßen. Die Protagonistin Debbie Robinson führt heute noch die Tradition der "Cameleers" genannten Kamelpioniere fort: Kamele ziehen ihren Wagen wochenlang durch das Outback, um die entlegensten Siedlungen mit Proviant zu beliefern. Nachdem Straßen- und Eisenbahnnetz fertig ausgebaut waren, hatte man für die Tiere keine Verwendung mehr und gab sie 1923 zum Abschuss frei. Doch einige hundert Kamele entkamen und vermehrten sich rasend schnell. Heute trinken circa eine Million verwilderter Kamele Wasserlöcher und sogar Schwimmbäder leer.

Für Autofahrer endet eine Kollision mit einem Kamel oft tödlich. Deshalb werden sie von Helikoptern aus von den Verkehrswegen vertrieben. Ein Scheich hat eine besonders clevere Lösung gefunden: Mit Hubschraubern lässt er die Tiere zusammentreiben und per Schiff auf die saudi-arabische Halbinsel bringen, wo die flinksten Tiere bis zu drei Millionen Dollar pro Kamelrennen gewinnen können.

Die erstaunlichsten Fakten über Kamele gilt es noch zu entdecken. Die Beduinen haben ihr altes Wissen bewahrt und schwören auf die Heilkraft von Kamelmilch und Kamelurin. Jetzt erforschen Wissenschaftler in modernen Labors die medizinischen Eigenschaften dieser beiden Zutaten, und ein französischer Kamelexperte der UNO widmet sich in seiner Freizeit der Produktion von Kamelkäse, den er sogar in Europa zu vermarkten gedenkt.


(ORF)


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16:56
VPS 16:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Abenteurer der Lüfte (3/4)

Afrika

Film von John Downer

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenWer die Welt von oben sehen kann, hat in Afrika Vorteile: Wenn Gnus und Zebras bei ihrer jährlichen Wanderung die reißenden Flüsse der Serengeti überqueren müssen, warten die Geier schon.

Die Szenen am Boden lassen sie auf Beute hoffen. Doch aus luftiger Höhe ...
(ORF)

Text zuklappenWer die Welt von oben sehen kann, hat in Afrika Vorteile: Wenn Gnus und Zebras bei ihrer jährlichen Wanderung die reißenden Flüsse der Serengeti überqueren müssen, warten die Geier schon.

Die Szenen am Boden lassen sie auf Beute hoffen. Doch aus luftiger Höhe nach Nahrung Ausschau halten, das können nicht nur Geier: Vor der Südspitze Afrikas, vor der Kap-Halbinsel, sind die Möwen zur Stelle, wenn der Große Hai eine Robbe erbeutet.

Und die Kaptölpel lassen Buckelwale und Delfine nicht aus den Augen, wenn die Zeit der Sardinenschwärme gekommen ist. Die Tölpel stoßen wie Torpedos aus der Luft in die Fluten hinunter, mitten in den Schwarm hinein. Wenn sie sich mit den unter Wasser jagenden Delfinen verbünden, ist ihre Technik besonders erfolgreich.

Nicht weniger wendige und geschickte Flugakrobaten sind die Rauchschwalben im Landesinneren. Wenn in Südafrika der Sommer zu Ende geht und in Europa der Frühling kommt, versammeln sie sich, um die weite Reise nach Norden zu ihren Nestern anzutreten. Sie werden Tausende Kilometer im Flug zurücklegen und dabei auch die Sahara überqueren, wo nur wenige verstreute Oasen Wasser zu bieten haben.

Auch andere beliebte Sommergäste in Europa, die Störche, haben den europäischen Winter in Afrika verbracht und machen sich jetzt wieder auf den Weg zu ihren Brutplätzen. Ihre Flügelspannweite erlaubt ihnen, die thermischen Aufwinde zu nutzen. Am Tag, wenn die Sonne den afrikanischen Boden aufheizt, können die großen schwarz-weißen Wanderer hunderte Kilometer fast mühelos gleitend auf dem Aufwind zurücklegen. Doch ihre Rastpausen bergen Gefahren: Wenn die Störche im Grasland der Savanne landen, um Kleintiere und Insekten zu suchen, sind dort auch hungrige Löwen auf Nahrungssuche.

Den scheinbar schwerelosen Flug auf den Aufwinden haben die Adler perfektioniert. Wenn die gewaltigen Wassermassen des Sambesi über die Viktoriafälle in die Tiefe stürzen, gleitet der Fischadler mühelos dahin, um dann plötzlich aus schwindelnden Höhen herabzustürzen – einen ahnungslosen Fisch zielsicher im Visier.

Zu den bevorzugten Beutetieren des Adlers zählt der kleine Flamingo. Diese bizarren rosa Vögel streifen in großen Schwärmen im ostafrikanischen Rift-Valley von Sodasee zu Sodasee. Sie ernähren sich hauptsächlich von den besonderen Algen und Kleinstlebewesen, die in dem alkalischen Wasser gedeihen. Diese spezielle Nahrung verleiht den Flamingos nicht nur ihre einzigartige rosa Färbung, sie zwingt die Vögel auch, ganz bestimmte Orte aufzusuchen, wie den Nakuru-See oder den Bogorria-See in Kenia. Die Brut ist ihnen nur in manchen Jahren möglich, wenn das Nahrungsangebot ausreicht, doch dann bieten die anmutigen Bewegungen ihres synchronisierten Paartanzes ein einzigartiges Schauspiel.

Es ist eine Reise, wie sie noch nie zuvor unternommen wurde: Die vierteilige Reihe "Abenteurer der Lüfte" von John Downer lässt die Zuschauer in atemberaubenden Bildern die Naturwunder dieser Erde im Flug erleben - gleichsam als Vögel unter Vögeln. Mehr als drei Jahre begleiteten die Kamerateams die Akrobaten der Lüfte auf ihren strapaziösen Flügen. Die Perspektive, aus der diese Dokumentation die Welt der Vögel zeigt, ist einzigartig: vom perfekten Flügelschlag, aus allernächster Nähe gesehen durch eine leichtgewichtige Spezialkamera auf dem Vogelrücken, über die spektakulär exakt ausgeführten wendigen Manöver, gefilmt in Superzeitlupe - bis hin zu einem atemberaubenden Blick aus luftiger Höhe auf unsere vielfältige Welt, wie sie nur ein "Abenteurer der Lüfte" erleben kann.


(ORF)


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17:41
VPS 17:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Abenteurer der Lüfte (4/4)

Europa

Film von John Downer

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Lagunenstadt Venedig, die Loire-Schlösser in Frankreich oder der Petersdom in Rom: Kulturdenkmäler, die Millionen Touristen anziehen. Doch wer kennt sie aus der Vogelperspektive?

Der vierte und letzte Teil der Reihe begleitet die „Abenteurer der Lüfte“ auf ...
(ORF)

Text zuklappenDie Lagunenstadt Venedig, die Loire-Schlösser in Frankreich oder der Petersdom in Rom: Kulturdenkmäler, die Millionen Touristen anziehen. Doch wer kennt sie aus der Vogelperspektive?

Der vierte und letzte Teil der Reihe begleitet die „Abenteurer der Lüfte“ auf ihren Flugrouten über Europa. Nach tausenden Flugkilometern endlich wieder in ihrem Geburtsort angelangt, nehmen die Weißstörche am liebsten wieder das eigene alte Nest in Besitz.

Den Anfang machen die Männchen. Dann heißt es: Warten und hoffen, dass auch die Partnerin die weite und gefahrvolle Reise heil überstanden hat. Lautes Schnabelgeklapper bedeutet, dass das Brutpaar wieder zusammengefunden hat.

Sobald die Schwalben nach ihrer langen Reise aus Südafrika wieder in ihrem alten Lehmnest eingetroffen sind, beginnen die Männchen, alles für die bevorstehende Brut vorzubereiten. Beim Erhaschen von geeignetem Material, wie etwa schwebende Gänsedaunen, erweist sich ihre überlegene Flugtechnik als genauso nützlich wie bei der Jagd auf frisch geschlüpfte Eintagsfliegen direkt über der Wasseroberfläche. Die Wildgänse zieht es im zeitigen Frühjahr noch weiter in den Norden. Ihre Brutgebiete reichen bis in die Arktis.

Eine Familie von Nonnengänsen fliegt von ihrem Winterquartier am Mont St. Michel an der französischen Atlantik-Küste über den Ärmelkanal, vorbei an den berühmten Kreidefelsen von Dover, über die Millionenmetropole London hinweg und weiter in den Norden über Edinburgh bis an die schottische Nordseeküste. Dort steht ihnen die gefährlichste Etappe ihrer Wanderung bevor: Hunderte Kilometer offenes Meer trennen sie vom Festland, und um diese Jahreszeit kann ihnen das raue Wetter schwer zu schaffen machen. Doch auch der hohe Norden ist voller Gefahren. Die frisch geschlüpften Gänseküken können noch nicht fliegen, und ein hungriger Eisbär kann leicht die Brut einer ganzen Kolonie vernichten. Wären da nicht die Küstenseeschwalben, die dieselben Brutplätze bevorzugen wie die Gänse. So klein diese Vögel im Vergleich zum Eisbären auch sind, an Schnelligkeit und Wendigkeit sind sie ihm überlegen. Beharrliche waghalsige Attacken aus der Luft vertreiben schließlich auch den hungrigsten Bären.

Wenn es warm genug wird für thermische Aufwinde, können die Kraniche auf ihrem Flug nach Norden mit wenig Mühe auf der Luft dahingleiten. Diesen Zweck erfüllen auch von Menschenhand geschaffene Hitzespeicher wie Großstädte oder Autobahnen. Diese Aufwind-Korridore bringen die Wanderer aus dem Süden zu ihrem Ziel, den Moorgebieten in Nord- und Osteuropa. Wenn das Brutgebiet erreicht ist, beginnt die Balz. Kraftvolle Sprünge und anmutige Bewegungen sind die Kriterien der Partnerwahl, und der Tanz der Kraniche ist jedes Jahr ein atemberaubendes Schauspiel.

Stare begnügen sich mit kleineren Wanderungen innerhalb Europas. Am Abendhimmel über den Dächern von Rom ziehen sie auch im Winter in Schwärmen von Tausenden Individuen als märchenhaft schillernde Wolke hin und her. Trotz des dichten Gedränges sind ihre Manöver so schnell und perfekt koordiniert, dass sogar ein überlegener Jäger wie der Falke das Nachsehen hat.

Es ist eine Reise, wie sie noch nie zuvor unternommen wurde: Die vierteilige Reihe "Abenteurer der Lüfte" von John Downer lässt die Zuschauer in atemberaubenden Bildern die Naturwunder dieser Erde im Flug erleben - gleichsam als Vögel unter Vögeln. Mehr als drei Jahre begleiteten die Kamerateams die Akrobaten der Lüfte auf ihren strapaziösen Flügen. Die Perspektive, aus der diese Dokumentation die Welt der Vögel zeigt, ist einzigartig: vom perfekten Flügelschlag, aus allernächster Nähe gesehen durch eine leichtgewichtige Spezialkamera auf dem Vogelrücken, über die spektakulär exakt ausgeführten wendigen Manöver, gefilmt in Superzeitlupe - bis hin zu einem atemberaubenden Blick aus luftiger Höhe auf unsere vielfältige Welt, wie sie nur ein "Abenteurer der Lüfte" erleben kann.


(ORF)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Der Weg des Mülls
Holzdrifter sollen zeigen, wie sich Plastik in der Nordsee verteilt

Multitalent #Kaugummi
Was die aromatisierte Klebemasse alles kann


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Anklage will Höchststrafe für Zschäpe
Lebenslang und Sicherungsverwahrung

Sehr hohe Zahl an Krankmeldungen
Massive Flugausfälle bei Air Berlin

Würdigung quer durch die Parteien
CDU-Politiker Heiner Geißler ist tot


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigendocumenta 14 - Top oder Flop?
Weltkunstausstellung soll knapp der Insolvenz entgangen sein

"Kulturzeit"-Streitgespräch mit...
Elke Buhr, "Monopol"-Chefin, und Kolja Reichert, Kunstkritiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"

documenta 14: der ...

Text zuklappendocumenta 14 - Top oder Flop?
Weltkunstausstellung soll knapp der Insolvenz entgangen sein

"Kulturzeit"-Streitgespräch mit...
Elke Buhr, "Monopol"-Chefin, und Kolja Reichert, Kunstkritiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"

documenta 14: der NSU-Mord in Kassel
Umstände des Mordes an Halit Yozgat als Video-Installation

Nachruf Heiner Geißler
Ex-CDU-Generalsekretär ist tot

Robert Menasse: "Die Hauptstadt"
Roman steht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2017

Fotografie: Affen-Zirkus
Rechtsstreit um Affen-Selfies beigelegt


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Schnell ermittelt - Schuld

Fernsehkrimi, Österreich 2012

Darsteller:
Angelika SchnellUrsula Strauss
Harald FranitschekWolf Bachofner
Stefan SchnellAndreas Lust
Maja LandauerKatharina Straßer
Kemal ÖztürkMorteza Tavakoli
u.a.
Buch: Verena Kurth
Regie: Michi Riebl
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenAngelika Schnell ermittelt in einem Fall von häuslicher Gewalt, der bei näherer Betrachtung gar nicht so häuslich ist, sondern bis in die höchsten politischen Kreise in Guatemala reicht.

Angelika ist mit brutal misshandelten Frauen konfrontiert und mit einem ...
(ORF)

Text zuklappenAngelika Schnell ermittelt in einem Fall von häuslicher Gewalt, der bei näherer Betrachtung gar nicht so häuslich ist, sondern bis in die höchsten politischen Kreise in Guatemala reicht.

Angelika ist mit brutal misshandelten Frauen konfrontiert und mit einem Psychiater, der in seinen Klienten vor allem Versuchskaninchen sieht. Mittendrin steht die Ärztin und Frauenaktivistin Ana Sofia Pinero, die sich von einem früheren Peiniger verfolgt fühlt.

Blanke Angst führt Ana Sofia Pinero zu Angelika. Doch die Ermittlerin sieht in den Augen dieser Frau weit mehr als nur Angst: Sie sieht Schmerz - und Schuld.


(ORF)


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21:42
VPS 21:40

Streifzug durch Mallorca: Valldemossa

Film von Margarita Pribyl

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMallorca wird gern als "Perle des Mittelmeeres" bezeichnet. Das Städtchen Valldemossa im Tramuntana-Gebirge ist eine der beliebtesten Touristenziele der Baleareninsel.

In dessen ehemaligem Kloster bezog Frédéric Chopin mit seiner Lebensgefährtin, der ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenMallorca wird gern als "Perle des Mittelmeeres" bezeichnet. Das Städtchen Valldemossa im Tramuntana-Gebirge ist eine der beliebtesten Touristenziele der Baleareninsel.

In dessen ehemaligem Kloster bezog Frédéric Chopin mit seiner Lebensgefährtin, der Schriftstellerin George Sand, Quartier.


(ORF/3sat)


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22:02
VPS 22:00

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ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:29
VPS 22:25

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Bodenlos

Vom Leben und Überleben der Schweizer Bauern

Film von Martina Egi

Ganzen Text anzeigenJeden Tag gehen in der Schweiz durchschnittlich drei Bauernbetriebe ein. In den letzten zehn Jahren waren mehr als 10 000 Höfe betroffen. Der Film begleitet vier Bauernbetriebe über ein Jahr.

So trocken sich die Zahlen des Bundesamts für Statistik auch lesen, immer ...

Text zuklappenJeden Tag gehen in der Schweiz durchschnittlich drei Bauernbetriebe ein. In den letzten zehn Jahren waren mehr als 10 000 Höfe betroffen. Der Film begleitet vier Bauernbetriebe über ein Jahr.

So trocken sich die Zahlen des Bundesamts für Statistik auch lesen, immer geht es um Menschen, um das Schicksal einer Familie, um das Ende einer Tradition, die vielleicht seit Generationen gepflegt worden ist.

Im Berner Seeland kämpft ein Milchbauer gegen den drohenden finanziellen Ruin. Dabei hat er einen topmodernen Betrieb. Erst vor vier Jahren wurde er auf ein vollautomatisches Melksystem umgestellt. Während 45 Jahren stand Bauer Sepp Etterlin aus Emmen jeden Morgen um 5.00 Uhr im Stall. Jetzt wird er zusammen mit seiner Frau pensioniert. Einen neuen Pächter für den Hof gibt es nicht. Die Etterlins werden vom Bauboom eingeholt, sie müssen Vieh und Fahrnis öffentlich versteigern. Die jungen Familien Marti und Büetiger mit landwirtschaftlicher Ausbildung suchen seit Jahren einen eigenen gemeinsamen Hof. Bisher erfolglos. Es ist ihr Traum, bio-dynamisch zu arbeiten und so ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Gleichzeitig findet ein Bauernpaar für ihren abgelegenen Bergbauernhof keine geeignete Nachfolge.

Pro Sekunde wird in der Schweiz fast ein Quadratmeter fruchtbarer Boden überbaut. Die wachsende Bevölkerung braucht Wohnraum. Derweil kämpfen die Bauern um jedes Stück Kulturland.


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23:19
VPS 23:15

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Leben auf dem Gotthard

Film von Jérôme Porte und Béatrice Mohr

Ganzen Text anzeigenDer Sankt Gotthard ist der bekannteste Pass der Schweiz. Er befindet sich im Herzen der Alpen und Europas. Ein Filmteam hat das Leben der Bewohner auf dem Gotthard während eines Jahres verfolgt.

Im Winter verschwinden alle Gebäude unter einer dicken weißen ...

Text zuklappenDer Sankt Gotthard ist der bekannteste Pass der Schweiz. Er befindet sich im Herzen der Alpen und Europas. Ein Filmteam hat das Leben der Bewohner auf dem Gotthard während eines Jahres verfolgt.

Im Winter verschwinden alle Gebäude unter einer dicken weißen Schneeschicht. Und von Minute zu Minute verwandelt der Wind dieses Niemandsland in immer neue bizarre Schneelandschaften. Jeweils im Mai räumen die Arbeiter mit ihren Schneefräsen die Passstraße.

Von der Öffnung an im Frühling bis zum ersten Schnee im Herbst, treffen sich auf dem Gotthardpass die unterschiedlichsten Menschen: Touristen, Bauern, Arbeiter, Motorradfahrer, Schweizer und Ausländer. Auch wenn der zweite Eisenbahntunnel eröffnet wird, hat der Gotthardpass nichts von seiner Einmaligkeit eingebüßt. Dieser Pass hat seit jeher eine strategische Bedeutung zwischen Norden und Süden. Als Verkehrsachse hatte er schon immer einen starken Einfluss auf die Geschichte der Schweiz und Europas. Vier große europäische Flüsse entspringen in dieser Region, durchqueren einen Großteil des Kontinents und münden schließlich in die Nordsee und ins Mittelmeer: Rhein, Reuss, Ticino und Rhone.

Er ist aber auch einfach Heimat für eine Handvoll Menschen, die dort oben ihr Leben bestreiten: Ein Hotelier, der seit seiner Kindheit davon träumte, das Hospiz auf der Passhöhe zu führen. Eine Tessinerin, die seit 50 Jahren an der Straße ihre Grillwürste anbietet. Ein Urner, der für die Sicherheit der Strecke verantwortlich ist. Ein Rentner, der in der letzten Kurve vor dem Pass Erfrischungsgetränke verkauft. Ein Bauer, der dort oben käst, und ein Fotograf, der mehrere Winter in der verlassenen Landschaft verbracht hat, um die Schließung des Gotthardpasses zu dokumentieren.


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0:08
VPS 00:05

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Kast und die Kinderschutzbehörde

Ein schweizerisch-philippinisches Drama

Reportage von Simon Christen

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenDie Schweizer Kinderschutzbehörde brachte die Kinder der Familie Kast ins Heim. Die Eltern akzeptierten das nicht und flohen mit den Kindern auf die Philippinen. Zum Wohl der Kinder?

Reporter Simon Christen hat die Familie in einem Dorf namens Buaya in der Provinz ...

Text zuklappenDie Schweizer Kinderschutzbehörde brachte die Kinder der Familie Kast ins Heim. Die Eltern akzeptierten das nicht und flohen mit den Kindern auf die Philippinen. Zum Wohl der Kinder?

Reporter Simon Christen hat die Familie in einem Dorf namens Buaya in der Provinz Leyte ausfindig gemacht und versucht herauszufinden: Sind die Kasts Helden, die ihre Kinder vor der Kinderschutzbehörde gerettet haben? Oder schaden sie Alina und Queen Sebell nur?

Christian Kast lernte 2010 die Filipina Margie kennen. Er heiratete sie, holte sie in die Schweiz und bekam mit ihr eine Tochter: Alina. Bald holten die Kasts Queen Sebell nach, Margies Tochter aus einer früheren Beziehung. Und die Probleme eskalierten. Nachbarn fiel auf, dass die Kast-Kinder, damals sechs und zwei Jahre alt, oft ganz alleine im Dorf unterwegs waren - auch in der Nähe des Rheins wurden sie gesehen.

Kurz darauf griff die Kinderschutzbehörde ein und platzierte Alina und Queen Sebell in einem Heim. Der Grund: Margie Kast könne die Betreuung der Kinder "nicht verlässlich genug gewährleisten", die Zustände Zuhause seien für kleine Kinder "gefährlich und unzumutbar", es liege eine "angespannte Paarproblematik" vor, es komme zu "häuslicher Gewalt".

An einem Samstag im Juli 2015 holte Christian Kast die Kinder im Heim ab, um mit ihnen den Tag zu verbringen. Er fuhr mit den beiden Mädchen allerdings nicht wie abgemacht in einen Kletterpark, sondern direkt zum Flughafen, wo seine Frau wartete und mit ihnen in Richtung Philippinen abflog.


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0:32
VPS 21:50

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Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:00
VPS 00:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Schnell ermittelt - Schuld

Fernsehkrimi, Österreich 2012

Darsteller:
Angelika SchnellUrsula Strauss
Harald FranitschekWolf Bachofner
Stefan SchnellAndreas Lust
Maja LandauerKatharina Straßer
Kemal ÖztürkMorteza Tavakoli
u.a.
Buch: Verena Kurth
Regie: Michi Riebl
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenAngelika Schnell ermittelt in einem Fall von häuslicher Gewalt, der bei näherer Betrachtung gar nicht so häuslich ist, sondern bis in die höchsten politischen Kreise in Guatemala reicht.

Angelika ist mit brutal misshandelten Frauen konfrontiert und mit einem ...
(ORF)

Text zuklappenAngelika Schnell ermittelt in einem Fall von häuslicher Gewalt, der bei näherer Betrachtung gar nicht so häuslich ist, sondern bis in die höchsten politischen Kreise in Guatemala reicht.

Angelika ist mit brutal misshandelten Frauen konfrontiert und mit einem Psychiater, der in seinen Klienten vor allem Versuchskaninchen sieht. Mittendrin steht die Ärztin und Frauenaktivistin Ana Sofia Pinero, die sich von einem früheren Peiniger verfolgt fühlt.

Blanke Angst führt Ana Sofia Pinero zu Angelika. Doch die Ermittlerin sieht in den Augen dieser Frau weit mehr als nur Angst: Sie sieht Schmerz - und Schuld.


(ORF)


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2:28
VPS 02:25

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Söhne der Wüste - Durch die Atacama

Film von Stephan Koester

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Atacama zwischen Chile, Bolivien und Peru ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde. Der österreichische Forscher Thaddäus Haenke erkundete sie.

Zur Zeit der Französischen Revolution macht er sich auf den Weg nach ...
(ORF)

Text zuklappenDie Atacama zwischen Chile, Bolivien und Peru ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde. Der österreichische Forscher Thaddäus Haenke erkundete sie.

Zur Zeit der Französischen Revolution macht er sich auf den Weg nach Südamerika. Im Auftrag der Spanischen Krone soll er die Tier- und Pflanzenwelt der unbekannten Landschaft am Rande der Anden erforschen. Die Dokumentation folgt seinen Spuren in der Wüste Atacama.

Was Haenke fand, waren Mineralien und Steine, die die Welt verändern sollten - in der chilenischen Wüste stieß der böhmische Universalgelehrte auf Salpeter, das "weiße Gold". Das "Universum"-Team durchquerte die Atacama von der Pazifikküste bis in die bolivianische Dschungelwelt und traf auf eine Wüstenlandschaft voller Überraschungen.

Das Forscherleben Thaddäus Haenkes begann mit Pannen: Im Jahr 1789 verpasste er in Spanien jenes Schiff, das ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erleidet er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumt erneut sein Forschungsschiff. Um es noch einzuholen, muss er zu Pferd das damals den Europäern nahezu unbekannte Südamerika bis zur Küste Chiles durchqueren. Haenke entdeckte auf dieser Reise ungeheure Bodenschätze. Heute gilt er als Entdecker der riesigen Salpeterlager in der Atacama: Am Rande der Wüste, in der Stadt Arequipa, stellt er die heilende Wirkung der örtlichen Thermalquellen fest. Die Veröffentlichung seiner Entdeckung verwandelt die Stadt in ein noch heute beliebtes Kurbad. Die berühmten Schwefelquellen helfen bei Rheumatismus und Hautkrankheiten. Im heutigen Bolivien führte Haenke außerdem die erste allgemeine Pockenschutzimpfung durch und setzte sich für die medizinische Versorgung der unterdrückten Indios ein.

Die spanische Obrigkeit beobachtete den Fremden und seine offensichtlich revolutionären Ansichten mit Misstrauen. 1816 starb er im Alter von 54 Jahren unter ungeklärten Umständen. Wurde er vergiftet? Hatte er heimlich die aufständischen Indios gegen die spanische Krone mit Schießpulver versorgt?

200 Jahre später ist das Reisen in der Wüste Atacama immer noch ein Abenteuer. Unsichere Straßen führen durch bizarre Mondlandschaften, die Temperaturen schwanken zwischen 40 Grad plus am Tag und 15 Grad minus in der Nacht.


(ORF)


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3:12
VPS 03:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch die Sahara

Film von Michael Gregor

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenMitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger.

In fünf Jahren legt die Expedition über 15 000 Kilometer zurück. Barth ...
(ORF)

Text zuklappenMitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger.

In fünf Jahren legt die Expedition über 15 000 Kilometer zurück. Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Der Film folgt den Spuren der Forscher durch die Sahara.


(ORF)


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3:56
VPS 03:50

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Söhne der Wüste - Durch Gobi und Taklamakan

Film von Bernd Liebner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn den 1920er-Jahren durchquert der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern die Wüsten Gobi und Taklamakan auf der Suche nach einer Flugroute von China nach Europa.

Dabei löst er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste ...
(ORF)

Text zuklappenIn den 1920er-Jahren durchquert der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern die Wüsten Gobi und Taklamakan auf der Suche nach einer Flugroute von China nach Europa.

Dabei löst er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste Taklamakan. Das Filmteam trifft auf seinen Spuren auf versunkene Mongolenstädte, kämpft sich durch Sandstürme und kreuzt die Pfade der Seidenstraße.


(ORF)


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4:40
VPS 04:35

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Wüstenschiffe: Von Kamelen und Menschen

Film von Georg Misch

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenKamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt.

In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In ...
(ORF)

Text zuklappenKamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt.

In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind sie die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. In Australien wurde mit ihrer Hilfe das riesige Outback-Territorium erschlossen, heute sind sie dort eine Plage.

In der Mongolei ist Filmemacher Georg Misch mit den Wissenschaftlern Chris Walzer und Pamela Burger auf der Suche nach den "baktrischen" Kamelen, den letzten echten Wildkamelen des Planeten. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, einem Gebiet, das halb so groß wie Österreich ist. Sie überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind erste Aufnahmen von "Geisterkamelen", wie sie auch genannt werden, in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen.

In einem Kamelspital in Al-Hofuf hingegen läuft alles mit Hightech: Kranke Kamele aus ganz Saudi-Arabien und sogar aus Nachbarländern werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal.

In der Türkei, nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selcuk, versammeln sich jährlich 20 000 Menschen mit 120 Kamelen zu den traditionellen Kamelringkämpfen. Bei diesem "Sumo-Ringen unter Kamelen" treten "Tülü"-Bullen, eine Kreuzung aus arabischen und asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gehegt und gepflegt. Vor allem dürfen die kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen.

Der Uluru - Ayers Rock - im Zentrum des australischen Outbacks wurde Mitte des 19. Jahrhundert von den Kolonisten mit Hilfe von Kamelen entdeckt. Später spielten die Tiere eine Schlüsselrolle beim Bau von Telegrafenleitungen, Eisenbahnen und Landstraßen. Die Protagonistin Debbie Robinson führt heute noch die Tradition der "Cameleers" genannten Kamelpioniere fort: Kamele ziehen ihren Wagen wochenlang durch das Outback, um die entlegensten Siedlungen mit Proviant zu beliefern. Nachdem Straßen- und Eisenbahnnetz fertig ausgebaut waren, hatte man für die Tiere keine Verwendung mehr und gab sie 1923 zum Abschuss frei. Doch einige hundert Kamele entkamen und vermehrten sich rasend schnell. Heute trinken circa eine Million verwilderter Kamele Wasserlöcher und sogar Schwimmbäder leer.

Für Autofahrer endet eine Kollision mit einem Kamel oft tödlich. Deshalb werden sie von Helikoptern aus von den Verkehrswegen vertrieben. Ein Scheich hat eine besonders clevere Lösung gefunden: Mit Hubschraubern lässt er die Tiere zusammentreiben und per Schiff auf die saudi-arabische Halbinsel bringen, wo die flinksten Tiere bis zu drei Millionen Dollar pro Kamelrennen gewinnen können.

Die erstaunlichsten Fakten über Kamele gilt es noch zu entdecken. Die Beduinen haben ihr altes Wissen bewahrt und schwören auf die Heilkraft von Kamelmilch und Kamelurin. Jetzt erforschen Wissenschaftler in modernen Labors die medizinischen Eigenschaften dieser beiden Zutaten, und ein französischer Kamelexperte der UNO widmet sich in seiner Freizeit der Produktion von Kamelkäse, den er sogar in Europa zu vermarkten gedenkt.


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5:24
VPS 05:20

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Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara

Film von Harald Pokieser

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenSie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.

Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte ...
(ORF)

Text zuklappenSie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.

Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt. Die amerikanische Forscherin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf.

Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz - kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, dass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.


(ORF)