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November 2017
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Donnerstag, 31. August
Programmwoche 35/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenAfD - Eine hochbrisante Innenansicht
"Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten"

Das metrische Wir - eine Analyse
Über die Quantifizierung des Sozialen

Filmfestival Venedig
Venedigs Jurypräsidentin Bening kritisiert Sexismus in ...

Text zuklappenAfD - Eine hochbrisante Innenansicht
"Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten"

Das metrische Wir - eine Analyse
Über die Quantifizierung des Sozialen

Filmfestival Venedig
Venedigs Jurypräsidentin Bening kritisiert Sexismus in Filmbranche

Das Analoge kehrt zurück
Warum wir uns nach realen Dingen sehnen

Alpenromantik - Mythos und Klischee
"Auf den Bergen wohnt die Freiheit: Sennerinnen in den bayerischen Alpen - früher und heute"


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenFahrradkrieg
Wem gehört die Stadt?

Katastrophenhilfe in den USA

Viel zu viel Papiermüll
Waldtiere und -pflanzen sind von der Papierindustrie bedroht

Drachenfluss schützt Tokio vor Fluten
Moderner Taifunschutz findet unter der Erde ...

Text zuklappenFahrradkrieg
Wem gehört die Stadt?

Katastrophenhilfe in den USA

Viel zu viel Papiermüll
Waldtiere und -pflanzen sind von der Papierindustrie bedroht

Drachenfluss schützt Tokio vor Fluten
Moderner Taifunschutz findet unter der Erde statt

Testpflicht für Helme
Neuer Test für Fahrradhelme


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenAfD - Eine hochbrisante Innenansicht
"Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten"

Das metrische Wir - eine Analyse
Über die Quantifizierung des Sozialen

Filmfestival Venedig
Venedigs Jurypräsidentin Bening kritisiert Sexismus in ...

Text zuklappenAfD - Eine hochbrisante Innenansicht
"Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten"

Das metrische Wir - eine Analyse
Über die Quantifizierung des Sozialen

Filmfestival Venedig
Venedigs Jurypräsidentin Bening kritisiert Sexismus in Filmbranche

Das Analoge kehrt zurück
Warum wir uns nach realen Dingen sehnen

Alpenromantik - Mythos und Klischee
"Auf den Bergen wohnt die Freiheit: Sennerinnen in den bayerischen Alpen - früher und heute"


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenFahrradkrieg
Wem gehört die Stadt?

Katastrophenhilfe in den USA

Viel zu viel Papiermüll
Waldtiere und -pflanzen sind von der Papierindustrie bedroht

Drachenfluss schützt Tokio vor Fluten
Moderner Taifunschutz findet unter der Erde ...

Text zuklappenFahrradkrieg
Wem gehört die Stadt?

Katastrophenhilfe in den USA

Viel zu viel Papiermüll
Waldtiere und -pflanzen sind von der Papierindustrie bedroht

Drachenfluss schützt Tokio vor Fluten
Moderner Taifunschutz findet unter der Erde statt

Testpflicht für Helme
Neuer Test für Fahrradhelme


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kölner Treff

"Mädelsabend"

Böttingers Beste Gäste

Moderation: Bettina Böttinger

Ganzen Text anzeigen"Böttingers Beste Gäste" zeigt besondere Highlights des "Kölner Treffs". Dieses Mal feiert Bettina Böttinger die Frauen auf ihrem "Mädelsabend".

Mit dabei sind: Maren Kroymann, Annette Frier, Olivia Jones, Sabine Heinrich, Gaby Köster, Inka Bause, Barbara ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen"Böttingers Beste Gäste" zeigt besondere Highlights des "Kölner Treffs". Dieses Mal feiert Bettina Böttinger die Frauen auf ihrem "Mädelsabend".

Mit dabei sind: Maren Kroymann, Annette Frier, Olivia Jones, Sabine Heinrich, Gaby Köster, Inka Bause, Barbara Schöneberger und Christina Stürmer.


(ARD/WDR)


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11:44
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Aufgetischt (8/9)

In Innsbruck

Film von Katharina Heigl

Ganzen Text anzeigenUm Innsbruck kommt der Reisende im Alpenraum kaum herum - egal ob auf der Nord-Süd- oder der Ost-West-Route. "Aufgetischt" erforscht die Stadt abseits der gängigen Klischees.

Gleich neben der Hofburg führt die Nordkettenbahn innerhalb einer halben Stunde auf das auf ...
(ORF)

Text zuklappenUm Innsbruck kommt der Reisende im Alpenraum kaum herum - egal ob auf der Nord-Süd- oder der Ost-West-Route. "Aufgetischt" erforscht die Stadt abseits der gängigen Klischees.

Gleich neben der Hofburg führt die Nordkettenbahn innerhalb einer halben Stunde auf das auf 2300 Meter gelegene Hafelekar. Die Malerin Maria Peters hat dort ihre eigene Bergeinsamkeit mitten in Innsbruck gefunden.

Wenn die ersten Touristen am Morgen der Seilbahn entsteigen, ist sie oft schon am Gipfel und malt.

Unten im Tal bewirtschaftet der Wahlinnsbrucker Anil Sikand einen kleinen Garten, in dem er Kräuter für sein Restaurant anbaut. Der gebürtige Inder versucht seit den 1970er-Jahren, die Sinne der Innsbrucker für die Feinheiten der indischen Küche jenseits von Curry-Klischees zu schärfen.

Inspiration dazu könnte Anil Sikand am Fuße der Nordkette, im "Schöneck" finden - dort thront der kulinarische Großmeister von Innsbruck, Alfred Miller. Er arbeitet sich an Klassikern der französischen Küche ab und schafft es seit Jahrzehnten, Gerichten wie der Bouillabaisse mit Mut und Know-how immer neue Feinheiten zu entlocken.

Die Grenzen im Kopf sichtbar zu machen, das hat sich Künstlerin Katharina Cibulka zur Aufgabe gemacht. Im Rahmen eines "Land Art"-Projektes baut sie in der Innenstadt Grenzzäune aus alten Schindeln. Die Zäune sollen den Blick schärfen und stören, festgefahrene Blickwinkel aufbrechen und Neues ermöglichen.

Die Familie von Johannes Grassmayr ist seit 400 Jahren im Glockengeschäft tätig. Wäre sie nicht gedanklich flexibel gewesen, wäre ihr Handwerksbetrieb vor zehn Jahren wohl gestorben. Aber die Brüder Grassmayr beschlossen, auf Qualität und Forschung zu setzen, Glockengießertraditionen auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen und die Glocke als Musikinstrument zu entwickeln.

Der traditionsreiche Knabenchor "Wiltener Sängerknaben" geht ebenfalls neue Wege, dank Chorleiter Johannes Stecher, der ein in der Musikwelt sehr umstrittenes Konzept umsetzt: Er arbeitet auch während der Pubertät mit den Sängern weiter - und schafft ein weltweit wohl einzigartiges Klangspektrum aus Männerstimmen, Knabenstimmen und den Stimmen jener, die noch nicht das eine und nicht mehr das andere sind.


(ORF)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ringen um Reform der Altersvorsorge

Pensionskassen kaufen KMU
Neue Wege der Pensionskassen auf der Suche nach Rendite

Sharing Economy in Südostasien
Teilen zum Geschäftsprinzip


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:22
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Faszination Wolkenkratzer

Die EZB in Frankfurt

Film von Joachim Haupt und Sabine Pollmaier

Ganzen Text anzeigenDas neue Hochhaus der Europäische Zentralbank in Frankfurt ist ein Wolkenkratzer der dynamischen Bewegungen und fließenden Formen, der am Rande der Innenstadt 185 Meter in die Höhe ragt.

Der Wiener Architekt Wolf D. Prix baute nicht nur einen, sondern gleich zwei ...
(ARD/RB)

Text zuklappenDas neue Hochhaus der Europäische Zentralbank in Frankfurt ist ein Wolkenkratzer der dynamischen Bewegungen und fließenden Formen, der am Rande der Innenstadt 185 Meter in die Höhe ragt.

Der Wiener Architekt Wolf D. Prix baute nicht nur einen, sondern gleich zwei Türme, die durch Strebepfeiler und Brücken zusammengehalten werden. Von der Ordnung und Stabilität eines klassischen Bankgebäudes könnte die neue EZB nicht weiter entfernt sein.

Schräge Flächen und Diagonalen dominieren, asymmetrische Innenräume weiten den Blick. Die Architektur der EZB ist in Bewegung geraten. Von keiner Seite aus sieht das Hochhaus gleich aus, seine gebogenen Türme widersetzen sich dem rechten Winkel.

Wie in einer vertikalen Stadt arbeiten hier über 2500 Mitarbeiter. Sie begegnen und treffen sich auf den großen Stadtplätzen, die der Architekt Wolf D. Prix zwischen den beiden Türmen entwarf. Urbane Orte der Begegnung in über 100 Metern Höhe, mit einem Panoramablick über die Frankfurter Skyline.

Wie sieht das Wohnen in der Stadt der Zukunft aus? Wie immer die Antwort ausfällt - ein Gebäudetyp wird immer im Zentrum stehen: der Wolkenkratzer. Während die Europäer das Hochhaus noch als singuläre Ausnahme wahrnehmen, ist es in den Megametropolen der Welt gebaute Realität. Ungebremst wachsen die Städte immer weiter, und neue architektonische Herausforderungen stellen sich. Es sind Fragen der Nachhaltigkeit, der Infrastruktur, der Verdichtung und nicht zuletzt der Ökologie.


(ARD/RB)


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13:48
VPS 13:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Faszination Wolkenkratzer

The Shard in London

Film von Joachim Haupt und Sabine Pollmaier

Ganzen Text anzeigenLondons neuer Wolkenkratzer "The Shard" sollte ein Zeichen für ein neues London setzen, sich aber gleichzeitig einfügen in das historische gewachsene Stadtbild.

Der italienische Architekt Renzo Piano zeigte sich der Aufgabe gewachsen. Er entwarf einen 310 Meter hohen ...
(ARD/RB)

Text zuklappenLondons neuer Wolkenkratzer "The Shard" sollte ein Zeichen für ein neues London setzen, sich aber gleichzeitig einfügen in das historische gewachsene Stadtbild.

Der italienische Architekt Renzo Piano zeigte sich der Aufgabe gewachsen. Er entwarf einen 310 Meter hohen Wolkenkratzer, der wie eine zugespitzte Pyramide elegant und leicht in den Himmel ragt.

Seine Fassade gab dem Gebäude seinen Namen. Sie scheint aus Hunderten von übereinandergelegten Scherben - englisch: Shard - zu bestehen.

2013 eröffnet, steht der Turm steht direkt über einem der verkehrsreichsten Londoner Bahnhöfe, der London Bridge Station. Er sollte, so das Konzept des Architekten, zu einem neuen urbanen Mittelpunkt Londons werden. Rund um die Uhr ist das Gebäude mit Leben erfüllt. Im Shard gibt es Restaurants, ein Hotel, Büros, Privatwohnungen und - Londons höchste Aussichtsplattform.

Direkt am Südufer der Themse steht er in einem gesichtslosen und vernachlässigten Viertel Londons, das durch den Shard neue Impulse bekommt. Er erschließt neue urbane Räume.

Lange Zeit wehrte sich die Stadt London gegen Wolkenkratzer, doch jetzt hat ein Umdenken begonnen. Mit seinem Entwurf hat der Architekt Renzo Piano bewiesen, dass moderne Hochhausarchitektur ein historisches Stadtbild bereichern kann. Sein Shard ist schon jetzt ein neues Wahrzeichen Londons.

Wie sieht das Wohnen in der Stadt der Zukunft aus? Wie immer die Antwort ausfällt - ein Gebäudetyp wird immer im Zentrum stehen: der Wolkenkratzer. Während die Europäer das Hochhaus noch als singuläre Ausnahme wahrnehmen, ist es in den Megametropolen der Welt gebaute Realität. Ungebremst wachsen die Städte immer weiter, und neue architektonische Herausforderungen stellen sich. Es sind Fragen der Nachhaltigkeit, der Infrastruktur, der Verdichtung und nicht zuletzt der Ökologie.


(ARD/RB)


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14:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Faszination Wolkenkratzer

Bosco Verticale in Mailand

Film von Joachim Haupt und Sabine Pollmaier

Ganzen Text anzeigenEin Hochhaus mit Bäumen, die in 100 Metern Höhe wachsen: Die Fassade des Bosco Verticale - zu Deutsch: "vertikaler Wald" - in Mailand zieht alle Blick auf sich.

Von oben bis unten sind seine Doppeltürme mit Bäumen und Büschen bedeckt.
Seit Oktober 2014 ...
(ARD/RB)

Text zuklappenEin Hochhaus mit Bäumen, die in 100 Metern Höhe wachsen: Die Fassade des Bosco Verticale - zu Deutsch: "vertikaler Wald" - in Mailand zieht alle Blick auf sich.

Von oben bis unten sind seine Doppeltürme mit Bäumen und Büschen bedeckt.
Seit Oktober 2014 wächst in Mailand ein vertikaler Wald in die Höhe - ein gebautes Experiment, wie es bislang noch nicht gewagt worden ist.

Geplant und erbaut hat ihn der Mailänder Architekt Stefano Boeri. Er stand vor Fragen, die sich ein Architekt noch nie stellen musste: Denn wie sollten 900 Bäume, 5000 Büsche und 11 000 Pflanzen in 100 Metern Höhe bewässert und gepflegt werden?

Jetzt steht sein Bosco Verticale am Rande der Mailänder Innenstadt. Er bringt die Natur zurück in eine dicht besiedelte Stadt, deren Luftverschmutzung zu den höchsten Italiens zählt. Mit Bäumen, die bis zu zehn Metern Höhe erreichen.

Die Probleme Mailands - zu dichter Verkehr, zu dichte Besiedlung, zu hohe Luftverschmutzung - sind die Probleme vieler großer Metropolen. Der Bosco Verticale stellt eine neue überraschende Lösung vor, um das Wohnen in der Stadt zu verbessern. Seine begrünte Architektur könnte zum Modell eines neuen Hochhaustyps werden.

Wie sieht das Wohnen in der Stadt der Zukunft aus? Wie immer die Antwort ausfällt - ein Gebäudetyp wird immer im Zentrum stehen: der Wolkenkratzer. Während die Europäer das Hochhaus noch als singuläre Ausnahme wahrnehmen, ist es in den Megametropolen der Welt gebaute Realität. Ungebremst wachsen die Städte immer weiter, und neue architektonische Herausforderungen stellen sich. Es sind Fragen der Nachhaltigkeit, der Infrastruktur, der Verdichtung und nicht zuletzt der Ökologie.


(ARD/RB)


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14:41
VPS 14:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Faszination Wolkenkratzer

Pinnacle@Duxton in Singapur

Film von Joachim Haupt und Sabine Pollmaier

Ganzen Text anzeigenWie lässt sich für viele Menschen attraktiver und bezahlbarer Wohnraum schaffen? Ein Wolkenkratzer des Architektenpaars Belinda Huang und Peng Beng Khoo in Singapur weist neue Wege.

Ihr Pinnacle@Duxton ist ein Projekt des sozialen Wohnungsbaus. Gleich sieben ...
(ARD/RB)

Text zuklappenWie lässt sich für viele Menschen attraktiver und bezahlbarer Wohnraum schaffen? Ein Wolkenkratzer des Architektenpaars Belinda Huang und Peng Beng Khoo in Singapur weist neue Wege.

Ihr Pinnacle@Duxton ist ein Projekt des sozialen Wohnungsbaus. Gleich sieben Wolkenkratzer stehen nebeneinander und bilden ein steinernes Gebirge, das sich wie eine S-Kurve am Rand der Innenstadt erhebt. Auf einer Fläche von nur drei Fußballfeldern leben 8000 Menschen.

Die Architekten beschlossen, alle Türme miteinander zu verbinden und urbanen Raum in die Höhe zu verlegen. Sie entwarfen die Sky Gardens, Himmelsbrücken, die im 26. und 50. Stock die sieben Türme verbinden. In luftiger Höhe findet das soziale Leben der Bewohner statt. Es gibt Bänke, Spielplätze, Sportplätze und sogar einen Jogging-Parcours, der in 150 Metern Höhe die sieben Türme umrundet. Der Panoramablick auf die Stadt und das offene Meer sind inklusive.

Längst ist das Leben im Wolkenkratzer in den Städten Asiens zur normalen Form des Wohnens geworden. Der Pinnacle@Duxton ist ein Gegenentwurf zum westlichen Wohnideal des Eigenheims. Er zeigt, dass das Leben in einem Hochhaus eine attraktivere und lebenswertere Wohnform sein kann.

Wie sieht das Wohnen in der Stadt der Zukunft aus? Wie immer die Antwort ausfällt - ein Gebäudetyp wird immer im Zentrum stehen: der Wolkenkratzer. Während die Europäer das Hochhaus noch als singuläre Ausnahme wahrnehmen, ist es in den Megametropolen der Welt gebaute Realität. Ungebremst wachsen die Städte immer weiter, und neue architektonische Herausforderungen stellen sich. Es sind Fragen der Nachhaltigkeit, der Infrastruktur, der Verdichtung und nicht zuletzt der Ökologie.


(ARD/RB)


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15:07
VPS 15:05

Singapur - Stadt im Garten

Film von Ulrike Bremer

Ganzen Text anzeigenSingapur ist eine Wunderwelt voller Gegensätze zwischen wilder Natur und akribisch geplanter Stadtarchitektur. Die Dokumentation geht der eigenartigen Faszination dieser Metropole nach.

Singapur besitzt - vom Satelliten aus gesehen - einen Grünanteil von 47 Prozent ...
(ARD/HR)

Text zuklappenSingapur ist eine Wunderwelt voller Gegensätze zwischen wilder Natur und akribisch geplanter Stadtarchitektur. Die Dokumentation geht der eigenartigen Faszination dieser Metropole nach.

Singapur besitzt - vom Satelliten aus gesehen - einen Grünanteil von 47 Prozent der Gesamtfläche. "Stadt im Garten" nennt sich die Metropole und hat ein städteplanerisches Konzept ohnegleichen. Singapur hat 300 Parks, jede Straße, jedes Hochhaus ist begrünt.

In Singapur gibt es - neben Rio de Janeiro - den einzigen Primär-Regenwald inmitten einer Megametropole. Darin leben wilde Tiere wie Krokodile, Schlangen, Rieseneidechsen und Affen oft in Sichtweite der futuristischen Landschaft aus Wolkenkratzern.

Zu entdecken ist eine Stadt mit einer multikulturellen Bevölkerung, die trotz der starren Reglementierung durch die Regierung - oder vielleicht gerade deshalb - friedlich zusammenlebt. Viele der Bewohner wollen ihr Land nicht einmal in den Ferien verlassen, denn nirgendwo sonst sei es so sauber und grün wie in Singapur. Zudem gibt es hier - in der Stadt "to play in" - Vergnügungsparks und Unterhaltungsevents ohne Zahl, den Zoo, den Strand, die wilde Natur und viele ultimative Shoppingparadiese. Singapur ist einfach perfekt, so perfekt, dass ein klein wenig Befremden bleibt. Befremden wie über die "schöne neuen Welt", die nur funktioniert, weil über allem ein großer Bruder wacht.


(ARD/HR)


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15:51
VPS 15:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Im Luxuszug durch das Herz Asiens

Der Orientexpress von Singapur nach Bangkok

Film von Robert Hetkämper

Ganzen Text anzeigenDrei Tage und zwei Nächte dauert die Reise von Singapur nach Bangkok mit dem exklusiven "Eastern and Oriental Express". Die Autoren haben die Reise mit der Kamera begleitet.

Mit dem Flugzeug schafft man die Strecke in zwei Stunden. Aber für die Zugreisenden ist der ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDrei Tage und zwei Nächte dauert die Reise von Singapur nach Bangkok mit dem exklusiven "Eastern and Oriental Express". Die Autoren haben die Reise mit der Kamera begleitet.

Mit dem Flugzeug schafft man die Strecke in zwei Stunden. Aber für die Zugreisenden ist der Weg das eigentliche Ziel. In luxuriös ausgestatteten Waggons rollen sie durch die grüne Tropenlandschaft mit ihren Tempeln und Pagoden.

Mit dem Cocktailglas in der Hand oder beim exquisiten Dinner genießen die Reisenden den Ausblick auf schier endlose Palmenplantagen und malerische Reisfelder. Die Fahrt ist eine luxuriöse Zeitreise. Interieur und Atmosphäre des Luxuszuges wecken bewusst Erinnerungen an die kolonialen Glanzzeiten des Britischen Empires.

Rechts und links der Strecke finden sich viele Zeugnisse der Vergangenheit: Altenglisches Fachwerk überragt die Teeplantagen, und selbst der König von Malaysia wird mit britischen Militärtraditionen gefeiert. Gegen Ende der Reise überquert der Orientexpress die legendäre Brücke am Kwai, bei deren Bau Tausende von britischen Kriegsgefangenen als Zwangsarbeiter für Japan ihr Leben lassen mussten. Der riesige Militärfriedhof dort symbolisiert das Ende der Herrschaft der Weißen über Südostasien. Der Luxuszug aber rollt weiter in Richtung Exotik: ins Herz der Millionenstadt Bangkok.


(ARD/NDR)


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16:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem Zug durch Sri Lanka

Film von Alexander Schweitzer

Ganzen Text anzeigenDas Streckennetz der Eisenbahn Sri Lankas wurde im 19. Jahrhundert von den Briten geschaffen und hat sich seit dem nur unmerklich verändert. Vielleicht macht gerade das den Charme aus.

Die Entdeckungsreise mit der Bahn führt auf der Main-Line von Colombo ins Hochland ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas Streckennetz der Eisenbahn Sri Lankas wurde im 19. Jahrhundert von den Briten geschaffen und hat sich seit dem nur unmerklich verändert. Vielleicht macht gerade das den Charme aus.

Die Entdeckungsreise mit der Bahn führt auf der Main-Line von Colombo ins Hochland nach Badulla. Schon der Bau vor 160 Jahren war abenteuerlich. Im Tiefland gab es Probleme mit sumpfigem Gelände, im Bergland musste die Strecke teilweise in den Fels gehauen werden.

Viele der 3000 Arbeiter kamen durch Malaria und Cholera ums Leben. Der Monsun mit Hochwasser und Erdrutschen tat ein Übriges, um den Bau zu behindern. Unterwegs besuchen die Filmemacher in Pinnawela eines der größten Waisenhäuser für Elefanten. Nun beginnt der Aufstieg ins 500 Meter hohe Kandy, der Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreiches. Hier steht der berühmte Zahntempel, und in einem mehr als 600 Jahre alten Botanischen Garten kann man Flughunde beobachten.

In Hatton hält der Zug für Pilger. Hier beginnt der mehr als sechsstündige Aufstieg auf den Adam's Peak. Nach buddhistisch-singhalesischem Glauben sollte jeder gute Buddhist diesen Berg zumindest einmal im Leben bestiegen haben. Am nächsten Morgen rattert der Zug gemächlich weiter, immer höher und höher. Nuwara Eliya, der höchster Ort der Insel, ist die wichtigste Stadt für Teeplantagen. Die Stadt kann ihr koloniales Erbe nicht verleugnen. Und wem die Reisestrapazen nicht so gut bekommen sind, kann sich am Endpunkt der Strecke in Badulla durch die traditionelle Heilkunst Ayurveda wieder aufpäppeln lassen.


(ARD/SWR)


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17:18
VPS 17:15

Reisen in ferne Welten: Java

Vulkaninsel zwischen Mythos und Moderne

Film von Ute Werner

Ganzen Text anzeigen"Die Milchstraße des Meeres" wird Indonesien genannt - mehr als 18 000 Inseln sprenkeln den Indischen Ozean. Sie sind Teil des "Rings aus Feuer" mit etwa 150 aktiven Vulkanen.

Die Menschen profitieren von der fruchtbaren Erde an den Hängen der Feuerberge, ...
(ARD/SR)

Text zuklappen"Die Milchstraße des Meeres" wird Indonesien genannt - mehr als 18 000 Inseln sprenkeln den Indischen Ozean. Sie sind Teil des "Rings aus Feuer" mit etwa 150 aktiven Vulkanen.

Die Menschen profitieren von der fruchtbaren Erde an den Hängen der Feuerberge, andererseits leben sie in ständiger Gefahr durch Ausbrüche und Erdbeben. Der Film führt von Zentraljava nach Ostjava und weiter auf die Nachbarinsel Madura.

Java ist die zentrale Insel des indonesischen Archipels, hier liegt auch die Hauptstadt Jakarta. Rund 30 Vulkane gibt es auf Java, die ertragreichen Vulkanascheböden ernähren zirka 122 Millionen Menschen, das sind rund 60 Prozent der gesamtindonesischen Bevölkerung. Ihre Kultur ist äußerst komplex - auf Java stehen einige der größten und ältesten buddhistischen und hinduistischen Tempelanlagen Südostasiens. Alte Königreiche und die Kolonialzeit haben ihre Spuren hinterlassen. Um die Gefahren zu bannen, die vom heiligen Vulkan Merapi und vom Meer ausgehen, haben die Menschen Mythen ersonnen. Heute ist die Republik Indonesien ein islamisches Land, doch die alten Glaubensinhalte leben weiter.


(ARD/SR)


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18:03
VPS 17:59

Hongkong - Götter, Glitzer, Geldpaläste

Film von Carsten Heider

Ganzen Text anzeigenZwischen Kronkolonie und Kommunismus, ländlicher Tradition, gläsernen Palästen und sozialem Wohnungsbau verlieren Einheimische und Urlauber in Hongkong gleichermaßen leicht die Orientierung.

Hongkong ist etwas größer als Berlin, aber mit einer Bevölkerung von ...
(ARD/SR)

Text zuklappenZwischen Kronkolonie und Kommunismus, ländlicher Tradition, gläsernen Palästen und sozialem Wohnungsbau verlieren Einheimische und Urlauber in Hongkong gleichermaßen leicht die Orientierung.

Hongkong ist etwas größer als Berlin, aber mit einer Bevölkerung von über sieben Millionen Menschen fast so einwohnerstark wie die Schweiz. Die chinesische Sonderverwaltungszone gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt.

Deshalb weicht man in Hongkong für Freizeitaktivitäten gern auf die zahlreichen Wasserflächen aus. Begleitet wird ein Team, das sich im Drachenboot auf die kommenden internationalen Meisterschaften vorbereitet. Und besucht wird das Dorf Tai O am südwestlichen Ende Hongkongs, das auf Stelzen im Wasser steht. Mehr schlecht als recht ernährt es seine Bewohner von der Fischerei. Die Jugend von Tai O drängt in die Stadt - Urlauber erfreuen sich an diesen selten gewordenen idyllischen Plätzen.

Mit U-Bahn, Doppelstockstraßenbahn, Helikopter und auf der längsten Rolltreppe der Welt führt die Dokumentation weiter zum alltäglichen Hongkong: Zu einer fünfköpfigen Familie, die auf 40 Quadratmetern genauso viel Freiheit findet wie die indische Großfamilie in zweihundert Gemächern. Zu einer Geschäftsfrau, die sich sympathisch in der chinesischen Männergesellschaft behauptet, und zu alten Menschen, die im Seniorenheim zum ersten Mal in ihrem Leben im eigenen Bett schlafen.


(ARD/SR)


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18:18
VPS 18:15

Reiseziel Java



(ARD/SR)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenBlindgänger
Gefährliche Kriegshinterlassenschaft im Boden

Keime in Pflegeheimen
Personalschulungen sollen für höhere Standards sorgen

Alle unter einer Decke
Pfleger rechneten mit Hilfe von Patienten falsch ab

Meinungsmache im ...

Text zuklappenBlindgänger
Gefährliche Kriegshinterlassenschaft im Boden

Keime in Pflegeheimen
Personalschulungen sollen für höhere Standards sorgen

Alle unter einer Decke
Pfleger rechneten mit Hilfe von Patienten falsch ab

Meinungsmache im Netz
Ein "Gefällt mir" auf Facebook verrät viel mehr als wir denken


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

USA: Explosionen in Chemiefabrik
Lage nach Hurrikan weiter angespannt

Urteil: Versicherung auf Arbeitsweg
Bundessozialgericht setzt Grenzen

Macron stellt Arbeitsmarktsreform vor
Frankreich vor tiefgreifendem Umbau


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigen150. Todestag von Charles Baudelaire
Ein Essay über Baudelaires "Blumen des Bösen" und die Dekadenz der Gegenwart

Isabel Pfeiffer-Poensgen im Gespräch
Die NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerin über ihre Ziele und den Stellenwert der Kultur

Film: ...

Text zuklappen150. Todestag von Charles Baudelaire
Ein Essay über Baudelaires "Blumen des Bösen" und die Dekadenz der Gegenwart

Isabel Pfeiffer-Poensgen im Gespräch
Die NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerin über ihre Ziele und den Stellenwert der Kultur

Film: "Magical Mystery"
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sven Regener

Der Fall Doğan Akhanli
Erdoğans Einfluss in Europa

"Linksunten.Indymedia"
Umstrittenes Verbot


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das manipulierte Bild

Film von Claus U. Eckert

Ganzen Text anzeigenNie war es einfacher, Bild- und Videoaufnahmen zu fälschen. Nie war die Öffentlichkeit mehr in Gefahr, sich durch manipulierte Bilder fehlleiten zu lassen.

Vor rund 25 Jahren wurde das elektronische Bildbearbeitungsprogramm „Photoshop“ eingeführt. Seitdem hat es ...

Text zuklappenNie war es einfacher, Bild- und Videoaufnahmen zu fälschen. Nie war die Öffentlichkeit mehr in Gefahr, sich durch manipulierte Bilder fehlleiten zu lassen.

Vor rund 25 Jahren wurde das elektronische Bildbearbeitungsprogramm „Photoshop“ eingeführt. Seitdem hat es nicht nur Prominente auf Fotos schlanker gemacht, sondern auch den Journalismus nachhaltig verändert.

Die digitale Manipulation macht auch vor Nachrichtenbildern nicht Halt: Dutzenden Fotoreportern wurde in den vergangenen Jahren nachgewiesen, ihre Bilder dramatischer und spektakulärer gestaltet zu haben. Redakteure und Zuschauer müssen sich mehr denn je fragen: Original oder Fake?

Mit Satellitenbildern wollte Russland der Ukraine die Schuld am Abschuss der Malaysia-Airlines-Maschine über der Ostukraine zuschieben. Doch eine forensische Untersuchung internationaler Experten ergab, dass die Aufnahmen gefälscht wurden. Die Raketensysteme wurden – so die Ansicht der Sachverständigen – nachträglich in das Bild montiert. Derartige Manipulationen sind vor allem in Krisensituationen und internationalen Konflikten an der Tagesordnung. Nachrichtenredaktionen wie das „heute journal“ des ZDF beschäftigen mittlerweile eigens geschulte Mitarbeiter, die die TV-Bilder unbekannter Quellen verifizieren. Anhand von GPS-Daten, Wetterlage, Gebäuden oder Soldatenuniformen versuchen die Experten, den Wahrheitsgehalt der Quellen zu überprüfen.

Längst beschäftigt sich auch die Wissenschaft mit der Manipulation der Bilder – und ihrer Enttarnung. Am Dartmouth College in den USA haben Forscher eine Software entwickelt, die retuschierte Fotos erkennt. Das Programm kann sogar einschätzen, wie stark die Manipulation ausfiel.

Die Dokumentation „Das manipulierte Bild“ lässt die Zuschauer eintauchen in die Welt der digitalen Manipulation und zeigt, welche Auswirkungen sie auf den Journalismus hat. Neueste Forschungsergebnisse machen deutlich, mit welchen Methoden die Fälschungen enttarnt werden können.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


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20:59
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Donnerstag 31. August

scobel - Fakes & Fakten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWas ist Fakt, was ist Fake? Diese Frage hat im Internetzeitalter eine ganz eigene Dynamik bekommen. Gert Scobel und seine Gäste sprechen über Wahrheit und Wirklichkeit in Zeiten von Fake-News.

Im Netz scheint ein Cyberkrieg um die Deutungshoheit unterschiedlicher ...

Text zuklappenWas ist Fakt, was ist Fake? Diese Frage hat im Internetzeitalter eine ganz eigene Dynamik bekommen. Gert Scobel und seine Gäste sprechen über Wahrheit und Wirklichkeit in Zeiten von Fake-News.

Im Netz scheint ein Cyberkrieg um die Deutungshoheit unterschiedlicher Wirklichkeiten stattzufinden. Können wir lernen, eine Information richtig einzuschätzen? Und kann die Wissenschaft als Gralshüter der Wahrheit da noch gegenhalten?

Vielleicht könnte sie das. Aber die Wissenschaft steckt selbst in der Krise. Die Zahl der Experimente, die sich nicht wiederholen und verifizieren lassen, steigt. Einer Untersuchung zufolge ließen sich in einem Teilbereich der Lebenswissenschaften erschreckend wenige Experimente reproduzieren. Nur um die 20 Prozent seien nachvollziehbar gewesen. Wie viel Wirklichkeit steckt also in der Wissenschaft?

Und können wir lernen, wahr und unwahr zu unterscheiden? Wissenschaftler der Universität Cambridge haben in einem Experiment getestet, ob man Menschen gegen bewusste Falschmeldungen immunisieren kann. Als Beispiel diente der Klimawandel. Die Befragten bekamen zunächst eine kurze Eingangsinformation und anschließend ein Statement. Das sollten sie dann als glaubwürdig oder als Fake einstufen. Das Ergebnis: Die Vorabinformation ist bei der Einschätzung einer Meldung durchaus bedeutend. Neue Informationen ordnen wir automatisch dem zu, was wir schon wissen. Was wir erst vor Kurzem gelernt haben, bekommt dabei besonders viel Gewicht - einfach deshalb, weil es uns präsenter ist als älteres Wissen. Man könnte also durchaus mit Fakten gegen Falschmeldungen immunisieren.


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21:59
VPS 22:00

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ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 Audio

The Kids are All Right

Spielfilm, USA 2010

Darsteller:
NicAnnette Bening
JulesJulianne Moore
PaulMark Ruffalo
JoniMia Wasikowska
LaserJosh Hutcherson
TanyaYaya DaCosta
u.a.
Regie: Lisa Cholodenko
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigenNic und Jules sind ein lesbisches Paar. Ihre beiden Kinder wurden mit der Samenspende desselben Mannes gezeugt. Als sich diese auf die Suche nach ihrem Erzeuger begeben, wird es turbulent.

In der US-amerikanischen Filmkomödie von Lisa Cholodenko spielen Julianne Moore ...

Text zuklappenNic und Jules sind ein lesbisches Paar. Ihre beiden Kinder wurden mit der Samenspende desselben Mannes gezeugt. Als sich diese auf die Suche nach ihrem Erzeuger begeben, wird es turbulent.

In der US-amerikanischen Filmkomödie von Lisa Cholodenko spielen Julianne Moore und Annette Bening das lesbische Paar, Mark Ruffalo tritt in der Rolle des Samenspenders auf.

Die volljährige Joni soll den Namen bei der Samenbank in Erfahrung bringen, was sie schließlich auch macht - obwohl sie nicht denselben Druck wie ihr 15-jähriger Bruder Laser verspürt, ihrem Ursprung auf den Grund zu gehen. So finden sie den charmanten Zausel Paul.

Paul betreibt in Echo Park ein kleines Biorestaurant, hat ein Affäre mit seiner attraktiven Angestellten Tanya, fährt Motorrad und weiß das Leben zu genießen. Er stimmt der Begegnung mit den aus seiner Spende entstandenen Kindern sofort zu und zeigt sich schnell angetan von der neuen Vaterrolle.

Da die Kinder im Abnabelungsprozess von ihren Mamas und dem gemütlichen Nest, das keine Wünsche offen lässt, begriffen sind, fühlen sich beide von Pauls lockerer und offener Art angezogen. Das treibt besonders Nic, eine erfolgreiche Ärztin, die nach starker Kontrolle und Ordnung verlangt, in die Defensive.

Jules ist eher der lockere Typ, und da Paul sie engagiert hat, seinen Garten neu zu gestalten, verbringen beide viel Zeit miteinander. Richtig schwierig wird es aber erst, als Nic bei einem Essen in Pauls Appartement entdeckt, dass Jules und Paul nicht nur den Garten miteinander teilen.


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0:08
VPS 21:50

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Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:36
VPS 00:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Millionen-Deal mit Eritrea
Das Fluchtland als Geschäftspartner

Solidarität Adieu
Romands gegen Tessiner

Vorsicht, Hund
Sogar Hündeler wünschen Halterprüfung zurück


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1:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Mann unter der Brücke

Ein Jahr mit dem Obdachlosen Peter Hämmerli

Reportage von Simon Usteri und Heikko Böhm

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenSeit 13 Jahren lebt Peter Hämmerli in selbstgewählter Einsamkeit unter einer Brücke in Zürich. Einfach aussteigen, für nichts verantwortlich sein, sich selbst genügen, das war sein Ziel.

Aber die vermeintlich große Freiheit ist für den 65-Jährigen längst mehr ...

Text zuklappenSeit 13 Jahren lebt Peter Hämmerli in selbstgewählter Einsamkeit unter einer Brücke in Zürich. Einfach aussteigen, für nichts verantwortlich sein, sich selbst genügen, das war sein Ziel.

Aber die vermeintlich große Freiheit ist für den 65-Jährigen längst mehr Fluch als Segen. Die Reportage versucht einem Menschen näherzukommen, der alles daran setzt, dass ihm niemand zu nahe kommt.

Selbst unter den Randständigen der Stadt ist Peter Hämmerli ein Außenseiter. Mit anderen Obdachlosen lässt er sich nicht ein. Hämmerli raucht nicht, und Alkohol trinkt er so gut wie nie. Tagtäglich bahnt er sich mit großen Schritten seinen Weg durch Zürich. Im Schlepptau immer seine Handkarre mit Habseligkeiten. Was er auf der Straße an Essbarem findet, das nimmt er mit. Betteln würde Peter Hämmerli nie.

Auch wenn er mit seinem Schicksal hadert, so ist die Brücke trotzdem sein Zuhause. Es ist ein Teufelskreis, denn Peter Hämmerli sehnt sich nach einer festen Bleibe, schließt aber gleichzeitig kategorisch aus, jemals wieder ein Teil der Gesellschaft zu sein. Glück empfindet der Mann unter der Brücke nur, wenn er sich in seinen Schlafsack zwängt und von früher träumt.


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1:43
VPS 01:40

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Hessenreporter: Jungen Tätern auf der Spur

Film von Rick Gajek

Ganzen Text anzeigenHauptkommissar Sascha Holz und sein Team sind jungen Straftätern in der Mainmetropole auf der Spur. Rick Gajek hat die Ermittler beim täglichen Kampf gegen Jugendkriminalität begleitet.

Im Frankfurter Haus des Jugendrechts arbeiten die Spezialisten für ...
(ARD/HR)

Text zuklappenHauptkommissar Sascha Holz und sein Team sind jungen Straftätern in der Mainmetropole auf der Spur. Rick Gajek hat die Ermittler beim täglichen Kampf gegen Jugendkriminalität begleitet.

Im Frankfurter Haus des Jugendrechts arbeiten die Spezialisten für Jugendkriminalität eng mit Staatsanwälten und Sozialarbeitern zusammen. Sie wollen die Jugendkriminalität schon im Ansatz bekämpfen und kriminelle Karrieren durch frühes Eingreifen verhindern.

Die Jugendlichen sollen schnell zu spüren bekommen, dass ein Verstoß gegen Recht und Gesetz Konsequenzen hat.

Die Polizisten vom Haus des Jugendrechts in Frankfurt zerschlagen gewaltbereite Jugendbanden, kümmern sich aber auch schon mal um junge Schulschwänzer. Oft sind sie auch Ansprechpartner für verzweifelte Eltern.

Hessenweit gibt es drei solcher Einrichtungen.


(ARD/HR)


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2:13
VPS 02:10

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Traumorte - Süd-Korea

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenDie Reihe "Traumorte" besucht rund um die Erde die schönsten und idyllischsten Orte und erzählt ihre Geschichten. Diesmal geht es nach Südkorea.

Südkorea war einst das Armenhaus Asiens, doch inzwischen zählt der Inselstaat als einer der vier "asiatischen Drachen" ...

Text zuklappenDie Reihe "Traumorte" besucht rund um die Erde die schönsten und idyllischsten Orte und erzählt ihre Geschichten. Diesmal geht es nach Südkorea.

Südkorea war einst das Armenhaus Asiens, doch inzwischen zählt der Inselstaat als einer der vier "asiatischen Drachen" zu den größten Wirtschaftsmächten der Welt.Die anderen sind Hong Kong, Singapur und Taiwan.

Südkorea wird auch "das Land des ruhigen Morgens" genannt. Nicht ganz zu Unrecht: Die Dynamik der Moderne sucht den Einklang mit den alten Traditionen des Landes und seinem reichen kulturellen Erbe.So sehr der Inselstaat in seinen Metropolen nach der Moderne strebt, bewahrt sich in seinen Dörfern und einzigartigen Naturlandschaften ein besinnlicher Rest der Vergangenheit.

Korea kann auf eine mehrere Tausend Jahre alte Geschichte zurückblicken, auch wenn es in dieser Zeit nur selten ein geschlossenes Land bildete. Oft war es in verschiedene Königreiche geteilt, und auch heute teilt es sich in das demokratische Südkorea und das kommunistische Nordkorea. Trotzdem sehen sich die Koreaner als eines der ältesten Völker, die an ein und demselben Ort leben. Die demokratische Republik Südkorea blickt selbstbewusst in die Zukunft.


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2:57
VPS 02:55

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Traumorte - Thailand

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenDie Reihe "Traumorte" besucht rund um die Erde die schönsten und idyllischsten Orte und erzählt ihre Geschichten. Diesmal geht es nach Thailand.

Thailands Hauptstadt Bangkok steht für den ökonomischen Aufbruch Thailands, die Metropole ist zu einem bedeutenden ...

Text zuklappenDie Reihe "Traumorte" besucht rund um die Erde die schönsten und idyllischsten Orte und erzählt ihre Geschichten. Diesmal geht es nach Thailand.

Thailands Hauptstadt Bangkok steht für den ökonomischen Aufbruch Thailands, die Metropole ist zu einem bedeutenden Marktplatz des asiatischen Kontinents geworden. Gigantische Bürobauten und Shopping-Malls demonstrieren den Anschluss an die westliche Moderne.

Bangkoks historische Altstadt wird überragt vom Wat Pho Tempel, der die größte Sammlung von Buddha-Statuen in ganz Thailand beherbergt.


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3:41
VPS 03:40

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Im Zauber der Wildnis

Die Krone Nordamerikas: Der Waterton Glacier Friedenspark

Ganzen Text anzeigenAn der Grenze zwischen den USA und Kanada vereint ein großes Projekt ganz unterschiedliche Akteure: Sie wollen einen Nationalpark vergrößern, um ihn zu retten.

Der Waterton-Glacier-Friedenspark ist eine einzigartige Naturregion. Große Teile des fast 5000 ...

Text zuklappenAn der Grenze zwischen den USA und Kanada vereint ein großes Projekt ganz unterschiedliche Akteure: Sie wollen einen Nationalpark vergrößern, um ihn zu retten.

Der Waterton-Glacier-Friedenspark ist eine einzigartige Naturregion. Große Teile des fast 5000 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebietes sind unberührt von menschlichen Eingriffen.

Seit dem Jahr 1492, das als Referenzpunkt für europäische Einflüsse in Amerika gilt, ist hier fast keine Tier- oder Pflanzenart ausgestorben. Das gesamte Areal ist so artenreich wie kaum eine andere Wildnis auf der Erde: Insgesamt leben hier über 70 Säugetier- und rund 250 Vogelarten; nachgewiesen sind fast 1200 Pflanzenarten. Die Dokumentation über die Zukunft der Nationalparks führt hinein in diese einzigartige Welt und begleitet eine Expedition in das Gebiet, in dem noch nie zuvor ein Kamerateam filmen durfte.

Der Park, seit 1932 ein Zusammenschluss des kanadischen Waterton-Lakes-Nationalparks und des US-amerikanischen Glacier-Nationalparks, ist der erste "Friedenspark" der Welt. Doch die Einzigartigkeit des grenzübergreifenden Ökosystems ist in Gefahr. Im Nordwesten ragt ein großer Keil ungeschütztes Gebiet mitten hinein in den Park. Einer der wichtigsten kanadischen Highways führt durch die Region, es wird massiv Holz eingeschlagen - und es darf gejagt werden. Die Jäger-Lobby ist mächtig. Der wichtigste Wildtier-Korridor Nordamerikas ist hier brutal zerschnitten. Der Nationalpark könnte ohne die Verbindung zu nördlicheren Schutzgebieten wie dem Banff-Nationalpark zu einer Insel werden - das langsame Aussterben und das Ende einer der bedeutendsten Naturräume des Planeten wäre damit programmiert.

Aktivisten, Wissenschaftler und Naturliebhaber haben dieser Bedrohung den Kampf angesagt. Für sie gibt es nur eine Lösung: Der Park muss vergrößert werden. Die Dokumentation begleitet diese Enthusiasten durch ein wichtiges Jahr.

Geologe Richard Hauer macht sich Sorgen um den Flathead River, die Lebensader des Nationalparks. Die Kiesbett-Flussauen des sich wild schlängelnden Flusses bieten Raum für die größte Artenvielfalt der gesamten Region. Doch das Quell- und Einzugsgebiet des Flusses liegt außerhalb des Parks, im bisher ungeschützten Bereich. Mit seinem Observationsflugzeug ist Richard Hauer drohenden Gefahren permanent auf der Spur.

Naturschutz-Aktivist Harvey Locke ist die treibende Kraft bei der Vergrößerung des Parks. Um die politischen Entscheider von der Notwendigkeit der Erweiterung zu überzeugen, unternimmt er Expeditionen mitten hinein in die Wildnis des "fehlenden Tortenstückes", in ein Gebiet, in dem noch nie ein Kamerateam war.

Biologin Mirjam Barrueto aus der Schweiz steckt ihre ganze Forschungskraft in das Projekt. Mit einer innovativen Datensammlung wollen sie und ihr Team feststellen, ob und wie viele Vielfraße in dem ungeschützten Gebiet leben. Der Nachweis der scheuen Tiere wäre ein weiteres Argument für die Vergrößerung des Parks.

"Krone des Kontinents" wird die Region genannt - die schneebedeckten Gipfel des Waterton-Glacier-riedensparks ragen wie Zacken einer Krone spektakulär empor. Eine Region, die Sehnsüchte weckt - auch für Deutsche. Oliver Meister kam vor 25 Jahren während einer Wanderung zufällig in dieses Gebiet - und konnte sich nicht mehr losreißen. Er wurde Ranger im Park und betreibt ein uriges Hostel mitten in der Wildnis.

Kim Pearson, die Wildtierbiologin des kanadischen Park-Teils, hat schon in vielen Naturschutzgebieten gearbeitet - aber so vielseitig und anspruchsvoll wie hier war es noch nirgendwo. Kim ist verantwortlich für eine kleine Herde Bisons, die im Park lebt. Sie und ihr Team haben eine mutige Vision: Irgendwann sollen die Tiere wieder wild und grenzenlos in den Ebenen entlang der Rocky Mountains und im Nationalpark zwischen den USA und Kanada umherstreifen.

Die Blackfeet-Indianer, deren Siedlungsgebiet im Osten des Nationalparks liegt, haben aus diesem Grund sogar eine stammesübergreifende Büffel-Initiative gegründet. Sie versuchen, ihre eigene Herde Jahr für Jahr zu vergrößern. Mit Erfolg: Derzeit haben sie 600 Tiere. Wenn die Größe auf einige Tausend angewachsen ist, dann wollen sie den Versuch wagen, die Bisons auszuwildern - dann wäre das Ökosystem rund um den Waterton-Glacier-Friedenspark wieder so intakt wie vor 1492.


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4:26
VPS 04:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Zauber der Wildnis - Yellowstone

Film von Robert Wortmann

Ganzen Text anzeigenEin ZDF-Team reiste für ein Jahr in den legendären Yellowstone National Park. Hinter den Kulissen begleitete es Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen.

Eine brodelnde Magmakammer unter der Erde, ein fantastischer Tierreichtum - was sind heute die ...

Text zuklappenEin ZDF-Team reiste für ein Jahr in den legendären Yellowstone National Park. Hinter den Kulissen begleitete es Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen.

Eine brodelnde Magmakammer unter der Erde, ein fantastischer Tierreichtum - was sind heute die Herausforderungen für diesen ältesten Nationalpark der Erde? Die Dokumentation fragt im Yellowstone nach der Zukunft der großen Parks.

Der Yellowstone Nationalpark ist der berühmteste und, bereits 1872 gegründet, auch der älteste Nationalpark der Welt. Die UNESCO erklärte ihn zum Weltnaturerbe, weil er eine einzigartige Tierwelt schützt: Wolfsrudel, Bisons, Elche, Grizzly-Bären, Kojoten, Steinadler und viele andere wilde Parkbewohner.

Unvergleichlich ist die Vulkan-Landschaft mit Geysiren, Fumarolen, Schlammtöpfen und mehr als der Hälfte aller heißen Quellen der Erde. Nur fünf Kilometer unter der Erdoberfläche brodelt eine gigantische Magmakammer, die an der Oberfläche Farbspektakel und bizarre Landschaftsformationen erschafft. Irgendwann wird der Vulkan wieder ausbrechen, sagt der Geologe Kenneth Sims, der das Kamerateam mitnimmt, wenn er mit Hilfe moderner Technik den Gesteinstrumm untersucht, dessen bis zu 1600 Grad Celsius heiße Masse aus der Tiefe aufsteigt.

Der Yellowstone Nationalpark ist internationaler Vorreiter für die Idee der Nationalparks und Antrieb für Menschen, die ihr Leben dem Schutz der Natur widmen - ein wichtiges Ziel angesichts von mittlerweile fast 7,3 Milliarden Weltbevölkerung.

Hier begann auch eine ehrgeizige Vision: Die "Yellowstone to Yukon Conservation Initiative" will Ökosysteme in Nordamerika großflächig verbinden, so dass Wildtiere weit in den Norden wandern und ihre Wege dem veränderten Klima der Erde anpassen können. Wir treffen Karsten Heuer und Harvey Locke, die Initiatoren der Y2Y-Initiative.

Allerdings erlebt der Park selbst bereits an den eigenen Grenzen Konflikte. Viele Tiere verlassen das Schutzgebiet - auch die Wölfe, die erst 1995 wieder angesiedelt wurden. Die scheuen Raubtiere werden immer wieder gejagt, von Trophäenjägern und von Farmern, die um ihren Viehbestand fürchten.

Auch die Bisons sorgen immer wieder für Streit. Heute leben im Yellowstone Nationalpark über 4000 Tiere. Herden suchen neue Lebensräume und drängen gerade im Winter in tiefer gelegene Gebiete außerhalb des Parks, wo sich leichter Nahrung findet lässt. So wurden in den vergangenen Jahren wieder massenhaft Bisons abgeschossen, obwohl die Tiere eigentlich geschützt sind. Ein neues Projekt zu ihrer Rettung zieht junge Leute aus aller Welt in den Yellowstone. Auch Andreas Hofer (21), gelernter Elektriker aus Kitzbühel, gab zuhause alles auf, um sich mit den Bisonschützern eine Holzhütte zu teilen und in der nordamerikanischen Wildnis zu leben.

Wir erleben eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde von der Schneeschmelze durch den Indianersommer bis hin zum Wintereinbruch. Der Film macht in großen Bildern und moderner Grafik die Faszination des Yellowstone im Verlauf eines Jahres spürbar und nimmt die Zuschauer mit zu Orten, die Besuchern sonst verborgen bleiben. Die Dokumentation widmet sich den Chancen der Nationalparks für die Herausforderungen unserer Zeit.


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5:10

Alfred Sisley - Maler des flüchtigen Augenblicks

Film von Werner Raeune

Ganzen Text anzeigenAlfred Sisley, 1839 als Sohn britischer Eltern in Paris geboren, zählt heute neben Monet, Renoir, Degas und Pissarro zu den wichtigsten Vertretern des französischen Impressionismus.

Zu Lebzeiten traf Sisley nicht den Publikumsgeschmack. Er verarmte und starb, ...

Text zuklappenAlfred Sisley, 1839 als Sohn britischer Eltern in Paris geboren, zählt heute neben Monet, Renoir, Degas und Pissarro zu den wichtigsten Vertretern des französischen Impressionismus.

Zu Lebzeiten traf Sisley nicht den Publikumsgeschmack. Er verarmte und starb, psychisch und physisch gebrochen, im Januar 1899. Heute hängen seine Bilder in allen wichtigen Museen der Welt. Das Porträt stellt Leben und Werk des Künstlers vor.

Dem Lyriker unter den Impressionisten gelang es mit einer zarten Licht- und Farbregie, scheinbar unspektakuläre Landschaften in irdische Paradiese zu verwandeln. Vor allem mit seinen Landschaftsbildern, unter anderem von Storr's Rock, und Bildern von Gebäuden wie der Kirche von Moret schrieb Sisley Kunstgeschichte.


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5:40
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Newton

Drohnen erobern den Luftraum

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Sendung von Susanne Kainberger

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenWeltweit werden etwa 300 000 zivile Drohnen pro Monat verkauft. Laut Schätzungen könnten es im Jahr 2020 mehr als 4,7 Millionen unbemannte Flugobjekte in unserem Luftraum sein.

Durch rasante Fortschritte in der Robotertechnologie sind die Einsatzmöglichkeiten von ...
(ORF)

Text zuklappenWeltweit werden etwa 300 000 zivile Drohnen pro Monat verkauft. Laut Schätzungen könnten es im Jahr 2020 mehr als 4,7 Millionen unbemannte Flugobjekte in unserem Luftraum sein.

Durch rasante Fortschritte in der Robotertechnologie sind die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen mittlerweile so vielfältig, dass sie nicht nur die Industrie, sondern auch unseren Alltag erobern. Fluch oder Segen, Fortschritt oder Gefahr?

Drohnen können weit mehr als Grenzen kontrollieren oder Pakete ausliefern. Sie messen auf den Zentimeter genau Gebäude und archäologische Ausgrabungsstätten. Sie zählen Affenpopulationen aus der Luft, ohne die Tiere zu stören oder helfen bei der Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft. Als fliegende Rettungseinheit transportieren sie Medikamente und können schneller als jeder Rettungswagen Verletzte erreichen.

Doch die unbemannten Flugobjekte könnten auch erheblichen Schaden anrichten, wenn sie bösartig genutzt werden: etwa für Industriespionage, zum Schmuggeln von Drogen oder Waffen in Gefängnisse, als fliegende Paparazzi oder sprengstoff-beladenes Kriegsgerät.

Während Universitäten und große Unternehmen an immer intelligenteren Flugobjekten arbeiten, hinkt die Entwicklung von Drohnenabwehrsystemen hinterher. Auch eine europaweit gültige Gesetzgebung steht noch aus. "Newton"-Redakteurin Susanne Kainberger hat sich in Forschungslabors umgesehen, Drohnenrennen besucht und Experten befragt: Wie werden wir in Zukunft mit Drohnen leben?


(ORF)