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Dezember 2017
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Mittwoch, 30. August
Programmwoche 35/2017
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6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenSpektakulär gescheitert?
Das erste Nationalmuseum für Palästina

"Am Grund des Universums"
Mit Gesprächsgast Hubert Winkels, Literaturkritiker

Manfred Matzka: "Die Staatskanzlei"
300 Jahre Macht und Intrige am ...

Text zuklappenSpektakulär gescheitert?
Das erste Nationalmuseum für Palästina

"Am Grund des Universums"
Mit Gesprächsgast Hubert Winkels, Literaturkritiker

Manfred Matzka: "Die Staatskanzlei"
300 Jahre Macht und Intrige am Ballhausplatz"

Abgeschottetes Land
"Denunziation. Erzählungen aus Nordkorea"

Bewegende Dokumentation
"Als Paul über das Meer kam"


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenGrüne Giftschlucker
Dem Geheimnis der Superpflanzen auf der Spur

Heiß und kalt mit dem #Akkuschrauber
Ein klassisches Werkzeug kann viel mehr, als man vermuten würde

Insulinpumpe im Test
Das Gerät gibt Insulin je nach Bedarf ab

Grüne ...

Text zuklappenGrüne Giftschlucker
Dem Geheimnis der Superpflanzen auf der Spur

Heiß und kalt mit dem #Akkuschrauber
Ein klassisches Werkzeug kann viel mehr, als man vermuten würde

Insulinpumpe im Test
Das Gerät gibt Insulin je nach Bedarf ab

Grüne Giftschlucker
Durch "Phytomining" entsteht eine Win-win-Situation mit der Natur

50 Prozent Sonne
Bis 2050 könnte Solarkraft die Hälfte der Energie liefern


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenSpektakulär gescheitert?
Das erste Nationalmuseum für Palästina

"Am Grund des Universums"
Mit Gesprächsgast Hubert Winkels, Literaturkritiker

Manfred Matzka: "Die Staatskanzlei"
300 Jahre Macht und Intrige am ...

Text zuklappenSpektakulär gescheitert?
Das erste Nationalmuseum für Palästina

"Am Grund des Universums"
Mit Gesprächsgast Hubert Winkels, Literaturkritiker

Manfred Matzka: "Die Staatskanzlei"
300 Jahre Macht und Intrige am Ballhausplatz"

Abgeschottetes Land
"Denunziation. Erzählungen aus Nordkorea"

Bewegende Dokumentation
"Als Paul über das Meer kam"


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenGrüne Giftschlucker
Dem Geheimnis der Superpflanzen auf der Spur

Heiß und kalt mit dem #Akkuschrauber
Ein klassisches Werkzeug kann viel mehr, als man vermuten würde

Insulinpumpe im Test
Das Gerät gibt Insulin je nach Bedarf ab

Grüne ...

Text zuklappenGrüne Giftschlucker
Dem Geheimnis der Superpflanzen auf der Spur

Heiß und kalt mit dem #Akkuschrauber
Ein klassisches Werkzeug kann viel mehr, als man vermuten würde

Insulinpumpe im Test
Das Gerät gibt Insulin je nach Bedarf ab

Grüne Giftschlucker
Durch "Phytomining" entsteht eine Win-win-Situation mit der Natur

50 Prozent Sonne
Bis 2050 könnte Solarkraft die Hälfte der Energie liefern


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will

Wahlkampfthema soziale Gerechtigkeit - Malt Rot-Rot

hier schwarz?

Volker Kauder
Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Thomas Oppermann
SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag

Christian Lindner (FDP)
Bundesvorsitzender

Alice Weidel (AfD)
Mitglied im Bundesvorstand und Spitzenkandidatin


(ARD/NDR)


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11:17
VPS 11:15

Format 4:3

Aufregend aufragend - Türme in Wien

Film von Elisabeth Deutsch

Ganzen Text anzeigenIn Wien wurden seit den 1990er-Jahren mit Hochhausbauten neue Stadtteile geschaffen: die Donau-City und der Wienerberg. Mit dem Millenniums-Tower entstand sogar ein neues Wahrzeichen.

Parallel dazu werden hitzige Diskussionen geführt, wie frei von "Konkurrenz" der ...
(ORF)

Text zuklappenIn Wien wurden seit den 1990er-Jahren mit Hochhausbauten neue Stadtteile geschaffen: die Donau-City und der Wienerberg. Mit dem Millenniums-Tower entstand sogar ein neues Wahrzeichen.

Parallel dazu werden hitzige Diskussionen geführt, wie frei von "Konkurrenz" der Stephansdom bleiben muss. Filmemacherin Elisabeth Deutsch wirft einen Blick auf alte und neue Türme in Wien - und von ihnen auf die Stadt hinunter.


(ORF)


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Wiener Stephansdom -

Die Wiedergeburt eines Wahrzeichens

Film von Robert Neumüller

Mit Florian Enk, Philipp Hippmann, Christian Kummer,
Ostapchuk Mychailo, Oliver Tischler und David Schnee (Viola)

Sprecher: Mercedes Echerer
Musik: Thomas Zbornik
Musikalische Leitung: Pierre Funck

Ganzen Text anzeigenAm 12. April 1945 steht der Stephansdom in Flammen. Seine Wiederauferstehung wird zum Zeichen des Wiederaufbaues eines ganzen Landes.

Heute kommen Millionen von Besuchern jedes Jahr, um das Meisterwerk aus Romanik und Gotik zu bestaunen, erschaffen von unbekannten ...
(ORF)

Text zuklappenAm 12. April 1945 steht der Stephansdom in Flammen. Seine Wiederauferstehung wird zum Zeichen des Wiederaufbaues eines ganzen Landes.

Heute kommen Millionen von Besuchern jedes Jahr, um das Meisterwerk aus Romanik und Gotik zu bestaunen, erschaffen von unbekannten Baumeistern, um den Menschen Raum für ihre Gespräche mit Gott zu geben. Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte des Doms.


(ORF)


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12:31
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Mann unter der Brücke

Ein Jahr mit dem Obdachlosen Peter Hämmerli

Reportage von Simon Usteri und Heikko Böhm

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenSeit 13 Jahren lebt Peter Hämmerli in selbstgewählter Einsamkeit unter einer Brücke in Zürich. Einfach aussteigen, für nichts verantwortlich sein, sich selbst genügen, das war sein Ziel.

Aber die vermeintlich große Freiheit ist für den 65-Jährigen längst mehr ...

Text zuklappenSeit 13 Jahren lebt Peter Hämmerli in selbstgewählter Einsamkeit unter einer Brücke in Zürich. Einfach aussteigen, für nichts verantwortlich sein, sich selbst genügen, das war sein Ziel.

Aber die vermeintlich große Freiheit ist für den 65-Jährigen längst mehr Fluch als Segen. Die Reportage versucht einem Menschen näherzukommen, der alles daran setzt, dass ihm niemand zu nahe kommt.

Selbst unter den Randständigen der Stadt ist Peter Hämmerli ein Außenseiter. Mit anderen Obdachlosen lässt er sich nicht ein. Hämmerli raucht nicht, und Alkohol trinkt er so gut wie nie. Tagtäglich bahnt er sich mit großen Schritten seinen Weg durch Zürich. Im Schlepptau immer seine Handkarre mit Habseligkeiten. Was er auf der Straße an Essbarem findet, das nimmt er mit. Betteln würde Peter Hämmerli nie.

Auch wenn er mit seinem Schicksal hadert, so ist die Brücke trotzdem sein Zuhause. Es ist ein Teufelskreis, denn Peter Hämmerli sehnt sich nach einer festen Bleibe, schließt aber gleichzeitig kategorisch aus, jemals wieder ein Teil der Gesellschaft zu sein. Glück empfindet der Mann unter der Brücke nur, wenn er sich in seinen Schlafsack zwängt und von früher träumt.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Zauber der Wildnis

Die Krone Nordamerikas: Der Waterton Glacier Friedenspark

Ganzen Text anzeigenAn der Grenze zwischen den USA und Kanada vereint ein großes Projekt ganz unterschiedliche Akteure: Sie wollen einen Nationalpark vergrößern, um ihn zu retten.

Der Waterton-Glacier-Friedenspark ist eine einzigartige Naturregion. Große Teile des fast 5000 ...

Text zuklappenAn der Grenze zwischen den USA und Kanada vereint ein großes Projekt ganz unterschiedliche Akteure: Sie wollen einen Nationalpark vergrößern, um ihn zu retten.

Der Waterton-Glacier-Friedenspark ist eine einzigartige Naturregion. Große Teile des fast 5000 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebietes sind unberührt von menschlichen Eingriffen.

Seit dem Jahr 1492, das als Referenzpunkt für europäische Einflüsse in Amerika gilt, ist hier fast keine Tier- oder Pflanzenart ausgestorben. Das gesamte Areal ist so artenreich wie kaum eine andere Wildnis auf der Erde: Insgesamt leben hier über 70 Säugetier- und rund 250 Vogelarten; nachgewiesen sind fast 1200 Pflanzenarten. Die Dokumentation über die Zukunft der Nationalparks führt hinein in diese einzigartige Welt und begleitet eine Expedition in das Gebiet, in dem noch nie zuvor ein Kamerateam filmen durfte.

Der Park, seit 1932 ein Zusammenschluss des kanadischen Waterton-Lakes-Nationalparks und des US-amerikanischen Glacier-Nationalparks, ist der erste "Friedenspark" der Welt. Doch die Einzigartigkeit des grenzübergreifenden Ökosystems ist in Gefahr. Im Nordwesten ragt ein großer Keil ungeschütztes Gebiet mitten hinein in den Park. Einer der wichtigsten kanadischen Highways führt durch die Region, es wird massiv Holz eingeschlagen - und es darf gejagt werden. Die Jäger-Lobby ist mächtig. Der wichtigste Wildtier-Korridor Nordamerikas ist hier brutal zerschnitten. Der Nationalpark könnte ohne die Verbindung zu nördlicheren Schutzgebieten wie dem Banff-Nationalpark zu einer Insel werden - das langsame Aussterben und das Ende einer der bedeutendsten Naturräume des Planeten wäre damit programmiert.

Aktivisten, Wissenschaftler und Naturliebhaber haben dieser Bedrohung den Kampf angesagt. Für sie gibt es nur eine Lösung: Der Park muss vergrößert werden. Die Dokumentation begleitet diese Enthusiasten durch ein wichtiges Jahr.

Geologe Richard Hauer macht sich Sorgen um den Flathead River, die Lebensader des Nationalparks. Die Kiesbett-Flussauen des sich wild schlängelnden Flusses bieten Raum für die größte Artenvielfalt der gesamten Region. Doch das Quell- und Einzugsgebiet des Flusses liegt außerhalb des Parks, im bisher ungeschützten Bereich. Mit seinem Observationsflugzeug ist Richard Hauer drohenden Gefahren permanent auf der Spur.

Naturschutz-Aktivist Harvey Locke ist die treibende Kraft bei der Vergrößerung des Parks. Um die politischen Entscheider von der Notwendigkeit der Erweiterung zu überzeugen, unternimmt er Expeditionen mitten hinein in die Wildnis des "fehlenden Tortenstückes", in ein Gebiet, in dem noch nie ein Kamerateam war.

Biologin Mirjam Barrueto aus der Schweiz steckt ihre ganze Forschungskraft in das Projekt. Mit einer innovativen Datensammlung wollen sie und ihr Team feststellen, ob und wie viele Vielfraße in dem ungeschützten Gebiet leben. Der Nachweis der scheuen Tiere wäre ein weiteres Argument für die Vergrößerung des Parks.

"Krone des Kontinents" wird die Region genannt - die schneebedeckten Gipfel des Waterton-Glacier-riedensparks ragen wie Zacken einer Krone spektakulär empor. Eine Region, die Sehnsüchte weckt - auch für Deutsche. Oliver Meister kam vor 25 Jahren während einer Wanderung zufällig in dieses Gebiet - und konnte sich nicht mehr losreißen. Er wurde Ranger im Park und betreibt ein uriges Hostel mitten in der Wildnis.

Kim Pearson, die Wildtierbiologin des kanadischen Park-Teils, hat schon in vielen Naturschutzgebieten gearbeitet - aber so vielseitig und anspruchsvoll wie hier war es noch nirgendwo. Kim ist verantwortlich für eine kleine Herde Bisons, die im Park lebt. Sie und ihr Team haben eine mutige Vision: Irgendwann sollen die Tiere wieder wild und grenzenlos in den Ebenen entlang der Rocky Mountains und im Nationalpark zwischen den USA und Kanada umherstreifen.

Die Blackfeet-Indianer, deren Siedlungsgebiet im Osten des Nationalparks liegt, haben aus diesem Grund sogar eine stammesübergreifende Büffel-Initiative gegründet. Sie versuchen, ihre eigene Herde Jahr für Jahr zu vergrößern. Mit Erfolg: Derzeit haben sie 600 Tiere. Wenn die Größe auf einige Tausend angewachsen ist, dann wollen sie den Versuch wagen, die Bisons auszuwildern - dann wäre das Ökosystem rund um den Waterton-Glacier-Friedenspark wieder so intakt wie vor 1492.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Zauber der Wildnis - Yellowstone

Film von Robert Wortmann

Ganzen Text anzeigenEin Film-Team reiste für ein Jahr in den legendären Yellowstone-Nationalpark. Hinter den Kulissen begleitete es Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen.

Eine brodelnde Magmakammer unter der Erde, ein fantastischer Tierreichtum - was sind heute die ...

Text zuklappenEin Film-Team reiste für ein Jahr in den legendären Yellowstone-Nationalpark. Hinter den Kulissen begleitete es Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen.

Eine brodelnde Magmakammer unter der Erde, ein fantastischer Tierreichtum - was sind heute die Herausforderungen für diesen ältesten Nationalpark der Erde? Die Dokumentation fragt nach der Zukunft der großen Nationalparks.

Der Yellowstone-Nationalpark ist der berühmteste und, bereits 1872 gegründet, auch der älteste Nationalpark der Welt. Die UNESCO erklärte ihn zum Weltnaturerbe, weil er eine einzigartige Tierwelt schützt: Wolfsrudel, Bisons, Elche, Grizzly-Bären, Kojoten, Steinadler und viele andere wilde Parkbewohner.

Unvergleichlich ist die Vulkan-Landschaft mit Geysiren, Fumarolen, Schlammtöpfen und mehr als der Hälfte aller heißen Quellen der Erde. Nur fünf Kilometer unter der Erdoberfläche brodelt eine gigantische Magmakammer, die an der Oberfläche Farbspektakel und bizarre Landschaftsformationen erschafft. Irgendwann wird der Vulkan wieder ausbrechen, sagt der Geologe Kenneth Sims, der das Kamera-Team mitnimmt, wenn er mithilfe moderner Technik den Gesteinstrumm untersucht, dessen bis zu 1600 Grad Celsius heiße Masse aus der Tiefe aufsteigt.

Der Yellowstone-Nationalpark ist internationaler Vorreiter für die Idee der Nationalparks und Antrieb für Menschen, die ihr Leben dem Schutz der Natur widmen - ein wichtiges Ziel angesichts von mittlerweile fast 7,3 Milliarden Weltbevölkerung.

Hier begann auch eine ehrgeizige Vision: Die "Yellowstone to Yukon Conservation Initiative" will Ökosysteme in Nordamerika großflächig verbinden, so dass Wildtiere weit in den Norden wandern und ihre Wege dem veränderten Klima der Erde anpassen können. Wir treffen Karsten Heuer und Harvey Locke, die Initiatoren der Y2Y-Initiative.

Allerdings erlebt der Park selbst bereits an den eigenen Grenzen Konflikte. Viele Tiere verlassen das Schutzgebiet - auch die Wölfe, die erst 1995 wieder angesiedelt wurden. Die scheuen Raubtiere werden immer wieder gejagt, von Trophäenjägern und von Farmern, die um ihren Viehbestand fürchten.

Auch die Bisons sorgen immer wieder für Streit. Heute leben im Yellowstone-Nationalpark über 4000 Tiere. Herden suchen neue Lebensräume und drängen gerade im Winter in tiefer gelegene Gebiete außerhalb des Parks, wo sich leichter Nahrung findet lässt. So wurden in den vergangenen Jahren wieder massenhaft Bisons abgeschossen, obwohl die Tiere eigentlich geschützt sind. Ein neues Projekt zu ihrer Rettung zieht junge Leute aus aller Welt in den Yellowstone-Park. Auch Andreas Hofer, 21, gelernter Elektriker aus Kitzbühel, gab zuhause alles auf, um sich mit den Bison-Schützern eine Holzhütte zu teilen und in der nordamerikanischen Wildnis zu leben.

Die Dokumentation macht die Faszination des Yellowstone-Nationalparks im Verlauf eines Jahres spürbar und nimmt die Zuschauer mit zu Orten, die Besuchern sonst verborgen bleiben.


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland (1/5)

Vom Dreiländereck ins Coburger Land

Film von Ralf Blasius und Michael Gärtner

Ganzen Text anzeigenNachdem die ehemalige deutsch-deutsche Grenze 1989 gefallen war, fassten Naturschützer einen kühnen Plan: Der gesamte Grenzstreifen sollte zum Naturschutzgebiet erklärt werden.

In der Filmreihe macht sich Tierfilmer Andreas Kieling auf den Weg, um die Landschaft ...

Text zuklappenNachdem die ehemalige deutsch-deutsche Grenze 1989 gefallen war, fassten Naturschützer einen kühnen Plan: Der gesamte Grenzstreifen sollte zum Naturschutzgebiet erklärt werden.

In der Filmreihe macht sich Tierfilmer Andreas Kieling auf den Weg, um die Landschaft entlang des Grenzstreifens neu zu entdecken. Die Reise führt vom Dreiländereck bei Hof bis an die Nordsee zwischen Lübeck und Mecklenburg. Teil eins führt ins Coburger Land.

Mit über 1400 Kilometern vom tschechischen Dreiländereck bis hinauf zur Ostsee wäre dies das längste Naturschutzgebiet Europas geworden. Der Plan ließ sich zwar nicht vollständig in die Tat umsetzen, doch heute stehen immerhin fast 80 Prozent unter Naturschutz. Das "Grüne Band" ist zwar eher eine "Grüne Kette" von Naturschutzgebieten, aber immer noch ein großer Erfolg.


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15:34
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland (2/5)

Hohe Rhön und weites Werratal

Film von Ralf Blasius und Michael Gärtner

Ganzen Text anzeigenIn der zweiten Folge der Entdeckungsreise entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, besucht Andreas Kieling die Rhönschafe im Schwarzen Moor, einem der größten Hochmoore Europas.

Die Basaltfelsen der Rhön sind vulkanischen Ursprungs und über 20 Millionen ...

Text zuklappenIn der zweiten Folge der Entdeckungsreise entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, besucht Andreas Kieling die Rhönschafe im Schwarzen Moor, einem der größten Hochmoore Europas.

Die Basaltfelsen der Rhön sind vulkanischen Ursprungs und über 20 Millionen Jahre alt. Im Mittelalter gab es dort noch weite Buchenurwälder. Durch großflächige Rodungen entstand "das Land der offenen Fernen", wie man es heute kennt.

Im Werratal findet Andreas Kieling ein wunderschönes Gebiet vor, in dem Industrie und Natur allerdings sehr nahe beieinander liegen. Der Reichtum dieser Region ist Salz, das dort in den Tiefen des Bodens liegt. Salzberge wie der "Monte Kali" sind weit verbreitet, aber die Natur dieser Region und besonders die Werra leiden unter dem erhöhten Salzgehalt des Grundwassers.


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16:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland (3/5)

Wildnis Harz

Film von Ralf Blasius und Michael Gärtner

Ganzen Text anzeigenIn der dritten Folge der Entdeckungsreise entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze steht der Harz im Mittelpunkt.

Mit dem Brocken ist der Harz das höchste Gebirge Norddeutschlands. In den urwüchsigen Wäldern im ehemaligen Grenzgebiet gibt es einen heimlichen ...

Text zuklappenIn der dritten Folge der Entdeckungsreise entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze steht der Harz im Mittelpunkt.

Mit dem Brocken ist der Harz das höchste Gebirge Norddeutschlands. In den urwüchsigen Wäldern im ehemaligen Grenzgebiet gibt es einen heimlichen Herrscher - den Luchs. Die elegante und scheue Katze ist dort seit der Jahrtausendwende wieder heimisch.

Ihr Überleben und das einiger anderer seltener Harzbewohner ist eng mit der Geschichte des Eisernen Vorhangs verknüpft. Die Naturschutzgebiete der ehemaligen Grenzregion liefern ihnen die nötigen Rückzugsräume, und seit es die Grenze nicht mehr gibt, haben sie auch ausreichend Bewegungsfreiheit.


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17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland (4/5)

Berlin grenzenlos

Film von Ralf Blasius und Michael Gärtner

Ganzen Text anzeigenIn der vierten Folge stellt sich Andreas Kieling der Herausforderung, die Natur in der Großstadt zu entdecken. Berlin ist eine "Landschaft", bei der die Kontraste besonders stark hervortreten.

Durch die Teilung Deutschlands isoliert, musste die Stadt als Insel ...

Text zuklappenIn der vierten Folge stellt sich Andreas Kieling der Herausforderung, die Natur in der Großstadt zu entdecken. Berlin ist eine "Landschaft", bei der die Kontraste besonders stark hervortreten.

Durch die Teilung Deutschlands isoliert, musste die Stadt als Insel überstehen. Nun entwickelt sich langsam ein neuer Kontakt mit der Umgebung. Wildschweine und Füchse machen den Anfang und kehren in die Berliner Parks zurück - nicht immer zur Freude der Bewohner.

Auch die Randbereiche und Grenzzonen der Stadt sind attraktiv für Tiere.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland (5/5)

Von der Elbe an die Ostsee

Film von Ralf Blasius und Michael Gärtner

Ganzen Text anzeigenTeil fünf führt nach Norddeutschland. Die beiden nördlichsten Länder Deutschlands, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, haben auch die geringste Bevölkerungsdichte.

Dort ist die Natur noch am ursprünglichsten. Genau deshalb hat Mecklenburg-Vorpommern ...

Text zuklappenTeil fünf führt nach Norddeutschland. Die beiden nördlichsten Länder Deutschlands, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, haben auch die geringste Bevölkerungsdichte.

Dort ist die Natur noch am ursprünglichsten. Genau deshalb hat Mecklenburg-Vorpommern einen Sonderstatus. Die wirtschaftlich schwache Region mit der verträumten Seenplatte und den vorgelagerten Inseln ist auf den Tourismus angewiesen.

Im Grenzbereich ist es die Elbe, die die Landschaft geprägt hat, wie kein zweiter Fluss. Die Erinnerung an die Elbhochwasser ist immer noch präsent und damit auch die Gewissheit, dass man mit der Natur und nicht gegen sie leben muss.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenFahrradkrieg
Wem gehört die Stadt?

Katastrophenhilfe in den USA

Viel zu viel Papiermüll
Waldtiere und -pflanzen sind von der Papierindustrie bedroht

Drachenfluss schützt Tokio vor Fluten
Moderner Taifunschutz findet unter der Erde ...

Text zuklappenFahrradkrieg
Wem gehört die Stadt?

Katastrophenhilfe in den USA

Viel zu viel Papiermüll
Waldtiere und -pflanzen sind von der Papierindustrie bedroht

Drachenfluss schützt Tokio vor Fluten
Moderner Taifunschutz findet unter der Erde statt

Testpflicht für Helme
Neuer Test für Fahrradhelme


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

"Harvey" bedroht weitere Regionen
Regenfront nimmt Kurs auf Louisiana

Pflegedienste vor Gericht
Vorwurf: Betrug in Millionenhöhe

Filmfestival in Venedig beginnt
Kampf um den Goldenen Löwen


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenAfD - Eine hochbrisante Innenansicht
"Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten"

Das metrische Wir - eine Analyse
Über die Quantifizierung des Sozialen

Filmfestival Venedig
Venedigs Jurypräsidentin Bening kritisiert Sexismus in ...

Text zuklappenAfD - Eine hochbrisante Innenansicht
"Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten"

Das metrische Wir - eine Analyse
Über die Quantifizierung des Sozialen

Filmfestival Venedig
Venedigs Jurypräsidentin Bening kritisiert Sexismus in Filmbranche

Das Analoge kehrt zurück
Warum wir uns nach realen Dingen sehnen

Alpenromantik - Mythos und Klischee
"Auf den Bergen wohnt die Freiheit: Sennerinnen in den bayerischen Alpen - früher und heute"


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

40 Jahre Deutscher Herbst

Der Fall Buback

Die offenen Wunden des RAF-Terrors

Film von Egmont R. Koch und Holger Schmidt

Ganzen Text anzeigenDer Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback am 7. April 1977 ist bis heute ungeklärt. 40 Jahre nach den tödlichen Schüssen in Neureut greift der Film den "Fall Buback" nochmals auf.

Denn der Mörder von Karlsruhe konnte bis heute nicht ermittelt werden. Auch ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback am 7. April 1977 ist bis heute ungeklärt. 40 Jahre nach den tödlichen Schüssen in Neureut greift der Film den "Fall Buback" nochmals auf.

Denn der Mörder von Karlsruhe konnte bis heute nicht ermittelt werden. Auch ein neuer Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker zwischen 2010 und 2012 konnte diese Frage nicht klären.

Die Schüsse auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seine beiden Begleiter Georg Wurster und Wolfgang Göbel am 7. April 1977 markieren den Beginn eines Terrorjahres, wie es die Bundesrepublik Deutschland noch nie gesehen hatte. Es folgte das Attentat auf den Bankmanager Jürgen Ponto, die Entführung Hanns Martin Schleyers mit der Ermordung seiner vier Begleiter, die Kaperung der Lufthansa-Maschine "Landshut", Schleyers Hinrichtung und der Selbstmord der Stammheimer RAF-Insassen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe.

Michael Buback, Sohn des damaligen Generalbundesanwalts, ist bis heute davon überzeugt, dass eine Frau auf dem Soziussitz die Todesschützin war, nämlich Verena Becker. Doch die Strafkammer widersprach ihm vehement. Frau Becker wurde 2012 lediglich wegen Beihilfe verurteilt.

Dass der Mörder von Siegfried Buback, Wolfgang Göbel und Georg Wurster nicht ermittelt wurde und Tatbeteiligte von damals bis heute eisern schweigen, ist für die Angehörigen der Opfer schwer erträglich. Der Film geht der Frage nach, welche Wunden das Attentat auch den Angehörigen zugefügt hat und wie es deren weiteres Leben geprägt hat. Die Tochter von Georg Wurster leidet bis heute unter dem Trauma. Alle Terroristen der RAF seien inzwischen wieder frei, sie aber habe damals mit dem Verlust ihres Vaters das Urteil "lebenslang" erhalten, sagt sie.

Erstmals werden sich in dem Film aber auch der frühere stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum, langjähriger Chefankläger in RAF-Prozessen, und Hermann Wieland, Vorsitzender Richter im Verfahren gegen Verena Becker, zu den offenen Fragen "Fall Buback" äußern.


(ARD/SWR)


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

40 Jahre Deutscher Herbst

Stammheim - Die RAF vor Gericht

Film von Thomas Schuhbauer und Sonja von Behrens

Ganzen Text anzeigenDer Stammheimer Prozess gegen die Führung der RAF sollte den Terrorismus juristisch beenden, doch er spaltete die Gesellschaft und bewirkte eine Eskalation der Gewalt im Deutschen Herbst.

1974 scheint der Terrorismus schon besiegt: Der harte Kern der RAF ist ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Stammheimer Prozess gegen die Führung der RAF sollte den Terrorismus juristisch beenden, doch er spaltete die Gesellschaft und bewirkte eine Eskalation der Gewalt im Deutschen Herbst.

1974 scheint der Terrorismus schon besiegt: Der harte Kern der RAF ist verhaftet. Die Verurteilung von Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in einem ordentlichen Prozess werde dem Spuk ein Ende
bereiten - glauben damals viele.

Doch dann werden die Jahre 1974 bis 1977 zu den blutigsten in der Geschichte des linken Terrors in der Bundesrepublik. Attentate und Geiselnahmen halten die Öffentlichkeit in Atem, der Staat wehrt sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Unschuldige geraten zwischen die Fronten. Am Ende steht mit der Entführung Hans Martin Schleyers und der Lufthansamaschine "Landshut" der Deutsche Herbst, die größte innenpolitische Krise der Bundesrepublik.

Der Stammheimer Prozess gegen die Führung der RAF ist ein Schlüsselereignis für die Geschichte und für das Verständnis des Deutschen Herbstes, der sich 2017 zum 40. Mal jährt. Der neue, hochgesicherte Gerichtssaal auf dem Gelände des Stammheimer Untersuchungsgefängnisses wird zum Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Angeklagten und Staatsanwälten, Richtern und Verteidigern. Hungerstreiks, Abhörskandale, Vorwürfe wegen Isolationsfolter und Selbstmorde in der Haft erschüttern die Republik. Als am 28. April 1977 das Urteil verkündet wird, ist Ulrike Meinhof bereits tot, die drei anderen Häftlinge werden zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt.

Doch warum konnten die Ereignisse und der Prozess derartig eskalieren? Wer trägt Schuld daran? Hätte die Eskalation vermieden werden können? Das sind die Fragen, denen der Film nachgeht.

Erstmals hat für diesen Film der Vorsitzende Richter Theodor Prinzing, 91, ein ausführliches Interview gegeben. In ihm enthüllt er nicht nur, dass eigens für den Prozess erlassene Sondergesetze auf Hinweise des Gerichts zurückgingen. Er spricht auch erstmals über ein familiäres Drama, das sich hinter den Kulissen abspielte: Seine Tochter Gabriele, die in diesem Film zum ersten Mal ein Interview gibt, war auf der Seite der RAF-Sympathisanten und nahm an RAF-nahen Veranstaltungen teil, auf denen ihr Vater als Mörder beschimpft wurde.

Zu Wort kommen außerdem Beteiligte von damals: Richter im Stammheimer Prozess wie Kurt Breucker und Eberhard Foth, Verteidiger wie Christian Ströbele und Rupert von Plottnitz sowie Journalisten und Historiker. Die Eskalation jener Zeit beschreiben aus unterschiedlicher Perspektive der Theatermacher Claus Peymann und der Filmemacher Andres Veiel, damals Mitglied der Jungen Union in Stuttgart. Mit ihrer Hilfe rollt der Film den Prozess von damals noch einmal auf, konfrontiert die Zeitzeugen mit ihren Entscheidungen und versucht zu verstehen, wie es zu dieser Eskalation kommen konnte.


(ARD/SWR)


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21:44
VPS 21:45

Was wir noch nicht wissen

Warum müssen wir sterben?

Film von Antje Samiralow

Ganzen Text anzeigenDie Altersforschung geht davon aus, dass Menschen rund 120 Jahre alt werden können. Die meisten sterben allerdings wesentlich früher. Der Film zeigt, wie Alterungsprozesse ablaufen.

Derzeit werden verschiedene Theorien und Konzepte diskutiert, die als ursächlich ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Altersforschung geht davon aus, dass Menschen rund 120 Jahre alt werden können. Die meisten sterben allerdings wesentlich früher. Der Film zeigt, wie Alterungsprozesse ablaufen.

Derzeit werden verschiedene Theorien und Konzepte diskutiert, die als ursächlich für einen frühen Tod gelten. Wissenschaftler untersuchen, welche Rolle DNA-Schäden, Stammzellen und Zelltodmechanismen dabei spielen.

Wir leben im Informationszeitalter und glauben, die Welt sei weitgehend erforscht und erklärbar. Doch die Landkarte des menschlichen Wissens weist erstaunlich viele weiße Flecken auf: Wie kommt es zu Spontanheilungen? Wie erklärt sich die Wirkung von Musik? Warum müssen wir schlafen? Niemand kennt die endgültigen Antworten darauf. Alles ist tagtäglich erlebbar, aber letztlich wissenschaftlich noch nicht geklärt. Die Reihe "Was wir noch nicht wissen" ist eine faszinierende Reise durch die Welt der unbeantworteten Fragen aus Wissenschaft und Technik.


(ARD/BR)


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22:00
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ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:26
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

40 Jahre Deutscher Herbst

Die innere Sicherheit

Spielfilm, Deutschland 2000

Darsteller:
JeanneJulia Hummer
ClaraBarbara Auer
HansRichy Müller
HeinrichBilge Bingül
DiebRogerio Jaques
u.a.
Regie: Christian Petzold
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenAuf den ersten Blick sind sie eine ganz gewöhnliche Kleinfamilie: Clara, Hans und Tochter Jeanne. Doch sie leben seit 15 Jahren im Untergrund, wechseln ständig die Identität und den Wohnort.

In einem portugiesischen Badeort bewohnen sie ein kleines Apartment nahe ...
(ARD)

Text zuklappenAuf den ersten Blick sind sie eine ganz gewöhnliche Kleinfamilie: Clara, Hans und Tochter Jeanne. Doch sie leben seit 15 Jahren im Untergrund, wechseln ständig die Identität und den Wohnort.

In einem portugiesischen Badeort bewohnen sie ein kleines Apartment nahe dem Meer. Die Eltern und ihre 15-jährige Tochter meiden jeden Kontakt zu anderen Menschen. Der Grund: Hans und Clara befinden sich als ehemalige Terroristen auf der Flucht.

Ihr Leben erlaubt es nicht, dass sie Freundschaften schließen, denn die Polizei hat die Fahndung nach ihnen noch nicht eingestellt. Auch Jeanne unterwirft sich mit eiserner Disziplin diesem Leben aus Lügen und Geheimniskrämerei. Während andere Mädchen ihres Alters Partys feiern, mit Jungen knutschen oder mit der Clique shoppen gehen, verbringt sie ihre Pubertät in sozialer Isolation. Bis sie sich in Portugal in den jungen Surftouristen Heinrich verliebt. Auf einmal spürt sie, wie sehr sie ihre eigenen Bedürfnisse den Zwängen der Eltern unterworfen hat. Sie beginnt, gegen die strikten Regeln aufzubegehren, trifft sich heimlich mit Heinrich und spielt mit dem Gedanken, ihre Eltern zu verlassen.

Dadurch gerät das heranwachsende Mädchen in einen schweren Gewissens- und Loyalitätskonflikt, waren ihre Eltern doch 15 Jahre lang ihre einzigen Bezugspersonen. Für Hans und Clara wird der Boden in Europa derweil immer heißer, die Polizei hat ihre Spur aufgenommen. Fieberhaft bereiten sie ihre Flucht nach Südamerika vor. Ein letzter Banküberfall soll die Reise finanzieren. Doch die Situation gerät außer Kontrolle.

In "Die innere Sicherheit" verarbeitet Christian Petzold ein Stück deutsche Vergangenheit zu einem raffinierten Drama. Richy Müller und Barbara Auer liefern als getriebene Ex-Terroristen vielschichtige und bewegende Darstellerleistungen. Nicht minder beeindruckend ist Julia Hummer ("Carlos - Der Schakal"), der in der Rolle der eigenwilligen Jeanne der große Durchbruch gelang. Nach der Uraufführung bei den Filmfestspielen von Venedig erntete "Die innere Sicherheit" begeisterte Kritiken und wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis in Gold, dem Hessischen Filmpreis und dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Das Drehbuch schrieb Petzold gemeinsam mit dem renommierten Filmemacher und Künstler Harun Farocki.

Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig, den Internationalen Hofer Filmtagen und im Rahmen des Internationalen Filmfestivals von Thessaloniki gezeigt und gewann sowohl den Deutschen als auch den Hessischen Filmpreis.


(ARD)


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0:07
VPS 21:50

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Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:34
VPS 00:35

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ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ringen um Reform der Altersvorsorge

Pensionskassen kaufen KMU
Neue Wege der Pensionskassen auf der Suche nach Rendite

Sharing Economy in Südostasien
Teilen zum Geschäftsprinzip


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1:04
VPS 01:00

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Die Rückkehr des Wiedehopfs

Film von Stefan Polasek und Florian Berger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenTief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf.

Der exotische Vogel ist in Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist fast überall stark ...
(ORF)

Text zuklappenTief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf.

Der exotische Vogel ist in Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist fast überall stark rückläufig. Nicht so am Wagram: Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen und der Initiative einiger Naturliebhaber gibt es dort stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln.

Das ist einmalig. Was aber treibt den Wiedehopf an den Wagram? Bis vor etwa zehn Jahren galt er in dieser Gegend praktisch als ausgestorben - bis sich der Tischler Manfred Eckenfellner eines kranken Wiedehopf-Jungvogels annahm und ihn wieder gesund pflegte. Dieser Tag markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft und einer bewundernswerten Erfolgsgeschichte. Denn seitdem hat es sich Manfred Eckenfellner zur Lebensaufgabe gemacht, dem Wiedehopf am Wagram ein neues Zuhause zu geben oder besser: ihm seine alte Heimat wieder zurückzugeben. Nun zimmert Eckenfellner Jahr für Jahr Hunderte Nistkästen und hängt sie in Weingärten und Obstwiesen auf, um dem Wiedehopf optimale Brutmöglichkeiten zu schaffen.

Der kleine Zugvogel mit dem frechen Kamm gilt als einer der scheuesten Vögel überhaupt. Dennoch: Die Weingärten am Wagram mit ihren vielen kleinen hölzernen Winzerhütten waren noch in den 1960er- und 1970er-Jahren ein perfekter Brut- und Lebensraum für den "Punk" unter den Zugvögeln. Doch Flurbereinigungen, der Einsatz von Insektiziden und das Verschwinden der traditionellen Weinberghütten haben den Lebensraum des Wiedehopfs stark eingeschränkt und ihn aus den Weingärten des Wagrams verschwinden lassen.

"Die Rückkehr des Wiedehopfs" porträtiert diese kaum erforschte und für viele lustig anmutende Vogelart und zeigt das Leben und Überleben des Wiedehopfs am Wagram: die Balz- und Paarungsrituale dieser gefiederten Exoten, die Geburt und Aufzucht des Nachwuchses, das Jagd- und Flugverhalten.


(ORF)


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1:50
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Der Bauer und das liebe Vieh

Film von Barbara Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Film stellt einen österreichischen Biobauernhof vor und beobachtet die Haus- und Nutztiere, die dort leben, sowie die Wildtiere, die regelmäßig die Wiesen und Felder im Umkreis besuchen.

Österreich hat in der biologischen Landwirtschaft europaweit die Nase ...
(ORF)

Text zuklappenDer Film stellt einen österreichischen Biobauernhof vor und beobachtet die Haus- und Nutztiere, die dort leben, sowie die Wildtiere, die regelmäßig die Wiesen und Felder im Umkreis besuchen.

Österreich hat in der biologischen Landwirtschaft europaweit die Nase vorn. Es gibt über 19 000 Biobetriebe. Das kleinstrukturierte und gebirgige Land lässt eine konkurrenzfähige Massenproduktion kaum zu. Die Bauern setzen auf Qualität statt auf Quantität.

Die Devise heißt Spezialisierung, auch bei den Biobauern. Damit sich der Aufwand und das Risiko lohnen, suchen sie nach alternativen Vermarktungsmöglichkeiten.


(ORF)


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2:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Almsommer

Film von Maria Magdalena Koller

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDas Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden.

In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein ...
(ORF)

Text zuklappenDas Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden.

In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist.

Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.


(ORF)


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3:18
VPS 03:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Spuren im Sand

Film von Waltraud Paschinger und Hubert Kretschmer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn aufgelassenen Abbaugebieten wie Sandgruben oder Steinbrüchen entwickeln sich mit der Zeit hochkomplexe Biotope, die vielen Tierarten einen neuen Lebensraum bieten können.

In Steinbruchwänden brüten Uhus, und in alten Sandgruben scharren Uferschwalben und ...
(ORF)

Text zuklappenIn aufgelassenen Abbaugebieten wie Sandgruben oder Steinbrüchen entwickeln sich mit der Zeit hochkomplexe Biotope, die vielen Tierarten einen neuen Lebensraum bieten können.

In Steinbruchwänden brüten Uhus, und in alten Sandgruben scharren Uferschwalben und Bienenfresser ihre Bruthöhlen in die senkrechten Wände. Am Fuß der Sandgrubenwände siedeln sich Füchse und Dachse an, und an den Tümpeln tummeln sich Frösche, Kröten und Libellen.

Die Dokumentation schildert Verhalten und Überlebenskampf der Tiere in einer ehemaligen Industrielandschaft sowie deren Rückeroberung.


(ORF)


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4:03
VPS 04:00

Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wiener Gstettn

Film von Thomas Rilk

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenUmgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien.

Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und ...
(ORF)

Text zuklappenUmgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien.

Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt.

Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.


(ORF)


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4:47
VPS 04:45

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Bodensee - Smaragd im Herzen Europas

Film von Alfred Vendl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenVor der imposanten Kulisse der Alpen erscheint der Bodensee wie ein ruhender Pol. Als gewaltiger Temperaturspeicher erzeugt der drittgrößte mitteleuropäische See ein fast mediterranes Klima.

Zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich gelegen, begünstigt das ...
(ORF)

Text zuklappenVor der imposanten Kulisse der Alpen erscheint der Bodensee wie ein ruhender Pol. Als gewaltiger Temperaturspeicher erzeugt der drittgrößte mitteleuropäische See ein fast mediterranes Klima.

Zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich gelegen, begünstigt das Klima eine spezielle Flora und Fauna. Attraktionen im Dreiländereck sind die Blumeninsel Mainau, das Naturschutzgebiet des Wollmatinger Rieds, der tosende Rheinfall und die Insel Reichenau.


(ORF)


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5:31
VPS 05:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Fado, Stockfisch und Chorizo - Portugiesen in Straßburg

Film von Jean Will

(aus der Reihe "Genuss ohne Grenzen")

Ganzen Text anzeigenDie Diktatur Antonio Oliveira Salazars und wirtschaftliche Schwierigkeiten bewogen die Portugiesen zu massiven Auswanderungen nach Frankreich. 1975 lebten dort rund 760 000 Portugiesen.

Die meisten von ihnen haben sich inzwischen gut eingewöhnt. Aber die Sehnsucht ...
(ORF/ARD/SWR/WDR)

Text zuklappenDie Diktatur Antonio Oliveira Salazars und wirtschaftliche Schwierigkeiten bewogen die Portugiesen zu massiven Auswanderungen nach Frankreich. 1975 lebten dort rund 760 000 Portugiesen.

Die meisten von ihnen haben sich inzwischen gut eingewöhnt. Aber die Sehnsucht nach ihrer Heimat lebt weiter. Estela etwa kam vor 20 Jahren. Sie wohnt in einem Dorf bei Straßburg und ist umgeben von Menschen, die kochen, Fußball spielen oder Fado singen.


(ORF/ARD/SWR/WDR)