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Oktober 2017
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Montag, 14. August
Programmwoche 33/2017
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit extra: Die Höhepunkte der Salzburger Festspiele

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenDie "Salzburger Festspiele" zünden im ersten Jahr der Intendanz von Markus Hinterhäuser ein opulentes Feuerwerk: "Kulturzeit extra" zieht eine erste Bilanz.

Mit Spannung wird die Neuinszenierung von Hofmannthals "Jedermann" erwartet. Der neue "Jedermann" Tobias ...
(ORF)

Text zuklappenDie "Salzburger Festspiele" zünden im ersten Jahr der Intendanz von Markus Hinterhäuser ein opulentes Feuerwerk: "Kulturzeit extra" zieht eine erste Bilanz.

Mit Spannung wird die Neuinszenierung von Hofmannthals "Jedermann" erwartet. Der neue "Jedermann" Tobias Moretti und Stefanie Reinsperger als seine "Buhlschaft" sprechen darüber, welche Spiellust der Dauerbrenner auslöst und was ihn höchst aktuell bleiben lässt.

Einer der Superstars auf der Festspielbühne ist einmal mehr Anna Netrebko. Die Diva Assoluta absolviert ihr Rollendebüt als "Aida" in der Verdi-Oper. Für ihre erste Opernregie zeichnet die iranische Fotografin, Filmemacherin und Videokünstlerin Shirin Neshat bei "Aida" verantwortlich. Ein Beispiel dafür, dass der bildenden Kunst im Salzburger Festspielsommer 2017 eine besonders wichtige Rolle zugewiesen wird.

Gespannt sein darf das Publikum auch, welche Bilder der südafrikanische Universalkünstler William Kentridge als Regisseur für Alban Bergs Oper "Wozzeck" finden wird. Staunenswerte künstlerische Konstellationen, die frische Deutungen auf bekannte Werke versprechen, bieten auch die übrigen drei Opern-Neuinszenierungen bei den "Salzburger Festspielen": Mozarts "La clemenza di Tito", "Lady Macbeth von Mzensk" von Dimitri Schostakowitsch und Aribert Reimanns 1978 uraufgeführte Oper "Lear".

Als "Epizentrum des Besonderen" richten sich die "Salzburger Festspiele" 2017 im Konzert der internationalen Festivals aus. "Kulturzeit extra" berichtet als ihr "Seismograf" aus der Mozart-Stadt.


(ORF)


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano spezial: Zirkusreif!

Reportage vom nano-camp 2016

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" lädt zehn Jugendliche ein, um eine Woche lang Zirkus zu machen und mit wissenschaftlichen Methoden die Leistungen des eigenen Körpers auszumessen.

Vom 25. Juni bis 1. Juli 2016 verbringen die 16 bis 18 Jahre alten Jugendlichen ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" lädt zehn Jugendliche ein, um eine Woche lang Zirkus zu machen und mit wissenschaftlichen Methoden die Leistungen des eigenen Körpers auszumessen.

Vom 25. Juni bis 1. Juli 2016 verbringen die 16 bis 18 Jahre alten Jugendlichen eine Woche auf dem Zirkusgelände des ZAK in Köln. Sie trainieren im Zelt, übernachten in Zirkuswagen und erforschen an der Ruhr-Uni-Bochum ihren Körper mit wissenschaftlichen Methoden.

Es geht um Kraft, Ausdauer und Koordination. Und am Ende der Woche steht die eigene Zirkusvorstellung.

Angeleitet werden die Jugendlichen von professionellen Artisten des ZAK – dem Zirkus- und Artistikzentrums in Köln. Es wird jongliert, geturnt und je nach Trainingsstand geht es am Ende der Woche aufs Hochseil. Immer dabei ist die Ruhr-Uni-Bochum. Die Wissenschaftler führen die Jugendlichen wie auch Profisportler an ihr persönliches Leistungslimit. Sie lernen, wie man seinen Körper beherrscht, wie man Kraft koordiniert und welche Potenziale im Gehirn schlummern.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit extra: Die Höhepunkte der Salzburger Festspiele

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenDie "Salzburger Festspiele" zünden im ersten Jahr der Intendanz von Markus Hinterhäuser ein opulentes Feuerwerk: "Kulturzeit extra" zieht eine erste Bilanz.

Mit Spannung wird die Neuinszenierung von Hofmannthals "Jedermann" erwartet. Der neue "Jedermann" Tobias ...
(ORF)

Text zuklappenDie "Salzburger Festspiele" zünden im ersten Jahr der Intendanz von Markus Hinterhäuser ein opulentes Feuerwerk: "Kulturzeit extra" zieht eine erste Bilanz.

Mit Spannung wird die Neuinszenierung von Hofmannthals "Jedermann" erwartet. Der neue "Jedermann" Tobias Moretti und Stefanie Reinsperger als seine "Buhlschaft" sprechen darüber, welche Spiellust der Dauerbrenner auslöst und was ihn höchst aktuell bleiben lässt.

Einer der Superstars auf der Festspielbühne ist einmal mehr Anna Netrebko. Die Diva Assoluta absolviert ihr Rollendebüt als "Aida" in der Verdi-Oper. Für ihre erste Opernregie zeichnet die iranische Fotografin, Filmemacherin und Videokünstlerin Shirin Neshat bei "Aida" verantwortlich. Ein Beispiel dafür, dass der bildenden Kunst im Salzburger Festspielsommer 2017 eine besonders wichtige Rolle zugewiesen wird.

Gespannt sein darf das Publikum auch, welche Bilder der südafrikanische Universalkünstler William Kentridge als Regisseur für Alban Bergs Oper "Wozzeck" finden wird. Staunenswerte künstlerische Konstellationen, die frische Deutungen auf bekannte Werke versprechen, bieten auch die übrigen drei Opern-Neuinszenierungen bei den "Salzburger Festspielen": Mozarts "La clemenza di Tito", "Lady Macbeth von Mzensk" von Dimitri Schostakowitsch und Aribert Reimanns 1978 uraufgeführte Oper "Lear".

Als "Epizentrum des Besonderen" richten sich die "Salzburger Festspiele" 2017 im Konzert der internationalen Festivals aus. "Kulturzeit extra" berichtet als ihr "Seismograf" aus der Mozart-Stadt.


(ORF)


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano spezial: Zirkusreif!

Reportage vom nano-camp 2016

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" lädt zehn Jugendliche ein, um eine Woche lang Zirkus zu machen und mit wissenschaftlichen Methoden die Leistungen des eigenen Körpers auszumessen.

Vom 25. Juni bis 1. Juli 2016 verbringen die 16 bis 18 Jahre alten Jugendlichen ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" lädt zehn Jugendliche ein, um eine Woche lang Zirkus zu machen und mit wissenschaftlichen Methoden die Leistungen des eigenen Körpers auszumessen.

Vom 25. Juni bis 1. Juli 2016 verbringen die 16 bis 18 Jahre alten Jugendlichen eine Woche auf dem Zirkusgelände des ZAK in Köln. Sie trainieren im Zelt, übernachten in Zirkuswagen und erforschen an der Ruhr-Uni-Bochum ihren Körper mit wissenschaftlichen Methoden.

Es geht um Kraft, Ausdauer und Koordination. Und am Ende der Woche steht die eigene Zirkusvorstellung.

Angeleitet werden die Jugendlichen von professionellen Artisten des ZAK – dem Zirkus- und Artistikzentrums in Köln. Es wird jongliert, geturnt und je nach Trainingsstand geht es am Ende der Woche aufs Hochseil. Immer dabei ist die Ruhr-Uni-Bochum. Die Wissenschaftler führen die Jugendlichen wie auch Profisportler an ihr persönliches Leistungslimit. Sie lernen, wie man seinen Körper beherrscht, wie man Kraft koordiniert und welche Potenziale im Gehirn schlummern.


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10:17
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Riverboat

Erinnerungen aus 26 Jahren

Moderation: Susan Link, Kim Fisher

Ganzen Text anzeigenFast 4000 Gäste kamen seit 1992 auf das "Riverboat". Eine Sendung mit den besten Ausschnitten aus 26 Jahren "Riverboat".

Dabei waren auch zahlreiche Stars und große Persönlichkeiten, die nicht mehr leben, an deren Humor, Klugheit und Talent man sich jedoch gerne ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenFast 4000 Gäste kamen seit 1992 auf das "Riverboat". Eine Sendung mit den besten Ausschnitten aus 26 Jahren "Riverboat".

Dabei waren auch zahlreiche Stars und große Persönlichkeiten, die nicht mehr leben, an deren Humor, Klugheit und Talent man sich jedoch gerne erinnert. Da gab es komische und traurige Momente, dramatische Geschichten und verrückte Auftritte.


(ARD/MDR)


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12:32
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

sonntags

Das Salz des Lebens

Moderation: Andrea Ballschuh

Ganzen Text anzeigenDas Salzbergwerk Berchtesgaden ist das älteste aktive Salzbergwerk Deutschlands. Seit über 500 Jahren wird dort Salz gefördert. Das weiße Gold hat in dieser Zeit die gesamte Region geprägt.

"sonntags" besucht die Region und will wissen, wie wichtig Salz für uns ...

Text zuklappenDas Salzbergwerk Berchtesgaden ist das älteste aktive Salzbergwerk Deutschlands. Seit über 500 Jahren wird dort Salz gefördert. Das weiße Gold hat in dieser Zeit die gesamte Region geprägt.

"sonntags" besucht die Region und will wissen, wie wichtig Salz für uns Menschen ist, denn wir kommen tagtäglich damit in Berührung: beim Frühstücksei, dem Badezusatz oder im medizinischen Bereich. Dabei unterscheidet man zwischen gutem und schlechtem Salz.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Lilly Schönauer: Umweg ins Glück

Romanze, Österreich/Deutschland 2006

Darsteller:
Charlotte SteinJulia Dietze
Andreas EhrenfelsPatrick Rapold
Max Thadäus EhrenfeldPeter Weck
Gabriele EhrenfelsJohanna Mertinz
Vera ThulPauline Knof
u.a.
Buch: Nicole Walter-Lingen
Regie: Heidi Kranz
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Reisejournalistin Charlotte begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln: Als Baby wurde sie nämlich zur Adoption freigegeben.

Es scheint so, als lebte ihre leibliche Mutter auf einem großen Gut in der Steiermark. Dort lernt Charlotte auch Andreas, den Sohn des ...
(ORF)

Text zuklappenDie Reisejournalistin Charlotte begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln: Als Baby wurde sie nämlich zur Adoption freigegeben.

Es scheint so, als lebte ihre leibliche Mutter auf einem großen Gut in der Steiermark. Dort lernt Charlotte auch Andreas, den Sohn des Gutsbesitzers kennen - und lieben. Doch bald stellt sich die Frage: Sind Andreas und Charlotte womöglich verwandt?


(ORF)


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14:48
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Piauís Küste

Im Rhythmus von Wind und Meer im Nordosten Brasiliens

Film von Michael Stocks

Ganzen Text anzeigenDer Bundesstaat Piauí hat mit nur 65 Kilometern zwar den kleinsten Küstenabschnitt in Brasilien, aber dafür einen der Schönsten.

Ursprünglichkeit, eine atemberaubende Schönheit und eine exotische Flora und Fauna prägen die Region, in der auch das ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Bundesstaat Piauí hat mit nur 65 Kilometern zwar den kleinsten Küstenabschnitt in Brasilien, aber dafür einen der Schönsten.

Ursprünglichkeit, eine atemberaubende Schönheit und eine exotische Flora und Fauna prägen die Region, in der auch das Parnaiba-Flussdelta liegt. Die Menschen leben vor allem vom Fischfang, einem bescheidenen Tourismus und traditioneller Handwerkskunst.

Hier spielt auch Naturschutz eine große Rolle - Schildkrötenschutz beispielsweise: Im Juli schlüpfen die Jungen und suchen ihren Weg ins Meer. Zwischen den Wurzeln der großen Mangrovenwälder an der Küste leben auch viele Manatees, Seekühe, und Seepferdchen. Für die Touristen ist dieses Gebiet ein absoluter Geheimtipp. Es ist nur mit großem Aufwand zu erreichen, aber ein Ziel, das sich lohnt. Hier gibt es keine großen Hotelanlagen, stattdessen sanften Tourismus in wunderbaren Pousadas - oft einfache Holzhütten in einer Traumkulisse. Das schätzen auch die Kitesurfer, die wegen der immer idealen Bedingungen gern kommen, um zu trainieren. Manch einer auch schon für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Dann wird Kitesurfen erstmals olympische Disziplin sein.


(ARD/SWR)


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15:18
VPS 15:15

Mangroven - Bedrohte Küstenwälder in Brasilien

Film von Elke Sasse und Ivonne Schwamborn

Ganzen Text anzeigenIm Brackwasser der Brasilianischen Küsten, wo Süß- und Meerwasser zusammentreffen, bildet ein dichtes Gewirr von Wurzeln einen einzigartigen Lebensraum: die Mangroven.

Die bizarren Gezeitenwälder bilden einen wirksamen Schutz gegen Erosion und Flutwellen, bieten ...
(ARD/RB)

Text zuklappenIm Brackwasser der Brasilianischen Küsten, wo Süß- und Meerwasser zusammentreffen, bildet ein dichtes Gewirr von Wurzeln einen einzigartigen Lebensraum: die Mangroven.

Die bizarren Gezeitenwälder bilden einen wirksamen Schutz gegen Erosion und Flutwellen, bieten Lebensraum für zahllose Tierarten und garantieren den Menschen der Küstenregionen ihre Lebensgrundlage. Noch gibt es diese einzigartigen Biotope auch in Brasilien.

Doch heute sind sie bedrohter denn je: Weltweit sind bereits die Hälfte der Mangrovenwälder zerstört, durch Stadtentwicklung, Hotelanlagen und vor allem durch die sich ausbreitende Shrimps-Industrie.

Der Film zeigt das Leben in den brasilianischen Mangroven, den Alltag von Menschen, die von den Mangroven leben, und die Zerstörungen. Er begleitet Forscher des Bremer Zentrums für Marine Tropenökologie und Menschen vor Ort, die das Ökosystem erforschen und nach Möglichkeiten suchen, es zu schützen.


(ARD/RB)


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16:01
VPS 16:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Palau - Auf Entdeckungsreise im Pazifik

Film von Philipp Abresch

Ganzen Text anzeigenWer nach Palau reisen will, braucht Flügel oder Flossen. Der Inselstaat liegt mitten im türkisblauen Wasser des Pazifiks, 1000 Kilometer entfernt von der nächsten Zivilisation.

Kaum mehr als 20 000 Menschen leben auf den kleinen und größeren Inseln. Palau ist ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenWer nach Palau reisen will, braucht Flügel oder Flossen. Der Inselstaat liegt mitten im türkisblauen Wasser des Pazifiks, 1000 Kilometer entfernt von der nächsten Zivilisation.

Kaum mehr als 20 000 Menschen leben auf den kleinen und größeren Inseln. Palau ist gesegnet mit einer einzigartigen Natur: Der tropische Regenwald leuchtet tief grün, Palmen säumen die weißen Südseestrände. - Eine Entdeckungsreise aus der Luft, zu Land und unter Wasser.

Die Unterwasserwelt ist außergewöhnlich schön und artenreich - der Traum jedes Tauchers. Den Bewohnern der Insel ist ihre intakte Natur heute sehr wichtig, nirgends in der Region gibt es so viele Schutzgebiete wie hier. Manche sagen, das läge an den Frauen, die seit Jahrhunderten auf Palau das Sagen haben. In den Familien halten Großmütter, Mütter und Töchter Geld und Verwandtschaft beisammen. Zwar gibt es einen Präsidenten, aber wichtiger noch ist die Königin von Palau - ihr Wort hat Gewicht.

Und der Königin liegt Palaus Natur am Herzen. Sie wirbt auf der ganzen Welt für den Schutz dieser einzigartigen Landschaft. Die Meeresgründe rund um die Inseln wurden gerade zum Meeresschutzgebiet erklärt, das ist einmalig. In Zukunft ist kommerzieller Fischfang streng verboten. Philipp Abresch begleitet auf seiner abenteuerlichen Reise eine Spezialeinheit von Natur-Rangern, die illegalen Fischern auf die Spur kommen will. Dabei sieht er mit eigenen Augen, was für eine großartige Tierwelt hier geschützt werden soll: Haie, Mantas, riesige Schwärme bunt glitzernder Fische in den Korallenriffs.

Das Leben auf den Inseln ist eher entspannt. Es wird gern gefeiert, die Königin musste sogar schon das Feiern von Familienfesten einschränken. Denn so manche Familie hat sich mit den hohen Ansprüchen an die Festkultur schon finanziell übernommen. Hart gearbeitet wird vor allem von den Familienmitgliedern im Ausland, die Geld nach Hause schicken. Es gibt nicht viele Jobs auf den Inseln, aber jede Menge Kreativität. Selbst im Paradies muss man sich zum Überleben etwas einfallen lassen.

Aber der Alltag kann auch gefährlich sein. Im tiefgrünen Regenwald der Inseln, den auch die Touristen langsam erobern, lauern gefährliche Überreste des Zweiten Weltkriegs: Bomben, Granaten, Munition, ganze Panzer werden von den gierigen Lianen überwuchert. Philipp Abresch darf die Sprengmeister von Palau auf ihrer lebensgefährlichen Mission begleiten. Sie wollen die Inseln endgültig vom Kriegsschrott befreien - sogar in den Tiefen eines bizarren Kalksteinhöhlen-Labyrinths.


(ARD/NDR)


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16:31
VPS 16:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Datumsgrenze durch die Südsee (1/2)

Vom Maori Berg nach Pukapuka

Film von Klaus Scherer

Ganzen Text anzeigenKlaus Scherer nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise, um entlang der internationalen Datumsgrenze jene Inseln zu besuchen, die die Sonne als erste aufgehen und als letzte sinken sehen.

Von Hamburg aus legt er mit seinem Film-Team insgesamt 60 000 Flugkilometer ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenKlaus Scherer nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise, um entlang der internationalen Datumsgrenze jene Inseln zu besuchen, die die Sonne als erste aufgehen und als letzte sinken sehen.

Von Hamburg aus legt er mit seinem Film-Team insgesamt 60 000 Flugkilometer zurück. Fast sieben Wochen sind sie unterwegs und entdecken mitunter Unterwasserhöhlen voll Seeschlangen, weiß blühende Korallenriffe und versunkene Militär-Trecks des Pazifikkrieges.

Die Route führt über Neuseeland und die Cookinseln nach Pukapuka, vom weltgrößten Korallenfelsen Niue ins Königreich Tonga und die ehemalige deutsche Kolonie Samoa, schließlich von den Fidschis über das französische Überseeterritorium Wallis in die einsamen Weiten Kiribatis, auf die Marshall-Inseln um das atomtestgeschädigte Bikini-Atoll und zu den Westinseln Hawaiis.

Unterwegs lernt Grimme-Preisträger Klaus Scherer Piloten kennen, denen zwischen den Zeitzonen schon mal Weihnachten verloren ging. Er trifft Fischer in ihren Hütten, Schulkinder, Kirchgänger, Tänzer und Inselbewohner, die ihren alten König als treue Untertanen mit Geschenken überhäufen.

In Tonga schwimmt das Team mit Walen. Samoa durchquert es in einem Autobus, der eine Mischung aus Oldtimer-Truck und rollender Musikbox ist. Auf dem heiligen Maori-Berg Neuseelands steigt das Team bei Eiseskälte aus dem Helikopter.


(ARD/NDR)


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17:16
VPS 17:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Datumsgrenze durch die Südsee (2/2)

Von Pukapuka nach Hawaii

Film von Klaus Scherer

Ganzen Text anzeigenAuf den Atollen von Kiribati berichten Anwohner unter der Äquatorsonne Klaus Scherer von ihrem inzwischen bedrohlichsten Problem - dem Wohlstandsmüll.

Klaus Scherer nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise, um entlang der internationalen Datumsgrenze jene Inseln zu ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenAuf den Atollen von Kiribati berichten Anwohner unter der Äquatorsonne Klaus Scherer von ihrem inzwischen bedrohlichsten Problem - dem Wohlstandsmüll.

Klaus Scherer nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise, um entlang der internationalen Datumsgrenze jene Inseln zu besuchen, die die Sonne als erste aufgehen und als letzte sinken sehen.

Von Hamburg aus legt er mit seinem Fernsehteam insgesamt 60 000 Flugkilometer zurück. Fast sieben Wochen sind sie unterwegs und entdecken mitunter Unterwasserhöhlen voll Seeschlangen, weiß blühende Korallenriffs und versunkene Militär-Trecks des Pazifikkrieges.

Die Route führt über Neuseeland und die Cookinseln nach Pukapuka, vom weltgrößten Korallenfelsen Niue ins Königreich Tonga und die ehemalige deutsche Kolonie Samoa, schließlich von den Fidschis über das französische Überseeterritorium Wallis in die einsamen Weiten Kiribatis, auf die Marshall-Inseln um das atomtestgeschädigte Bikini-Atoll und zu den Westinseln Hawaiis.

Unterwegs lernt Grimme-Preisträger Klaus Scherer Piloten kennen, denen zwischen den Zeitzonen schon mal Weihnachten verloren ging. Er trifft Fischer in ihren Hütten, Schulkinder, Kirchgänger und Tänzer. Und Inselbewohner, die als treue Untertanen ihren alten König mit Geschenken überhäufen.


(ARD/NDR)


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18:01
VPS 18:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Korallenroute durch die Südsee

Film von Mario Schmidt

Ganzen Text anzeigenIn den 1950er-Jahren brachen wohlhabende Touristen zu einer der romantischsten Flugreisen der Luftfahrtgeschichte auf: Im Flugboot ging es von Auckland nach Tahiti.

Es gab Zwischenstopps in Neuseeland, auf den Fidschi-Inseln, Samoa und Aitutaki. Von den niedrig ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenIn den 1950er-Jahren brachen wohlhabende Touristen zu einer der romantischsten Flugreisen der Luftfahrtgeschichte auf: Im Flugboot ging es von Auckland nach Tahiti.

Es gab Zwischenstopps in Neuseeland, auf den Fidschi-Inseln, Samoa und Aitutaki. Von den niedrig fliegenden Flugbooten aus konnte man die Korallen der Südsee sehen. Die Reisereportage von Mario Schmidt folgt den Spuren der legendären "Korallenroute".

Mario Schmidt trifft die ehemalige Crew der Tasman Empire Airways und erzählt Geschichten rund um die damaligen Landebuchten. Er findet einige der verträumtesten und schönsten Orte des Pazifiks. Auf Fidschi taucht er mit Korallenforschern ab, auf Samoa betreiben die Nachfahren der Hotellegende Aggie Grey heute noch das Hotel von damals. Abends werden die Einwohner von Samoa mit Muscheln zum Gebet gerufen, bevor sie sich in Häusern ohne Wände schlafen legen.

Aitutaki, ein "gekipptes Atoll" der Cookinseln, war damals schon ein exotischer Ort: Die Flugzeuge landeten nur für einige Stunden zum Auftanken, die Passagiere gingen derweil baden - in der auch heute noch fast menschenleeren Bilderbuch-Lagune. Auf Aitutaki leben nur 1200 Einwohner, aber es gibt zehn unterschiedliche christliche Glaubensrichtungen. Sonntags sind alle in ihrer Kirche. Ganze Gemeinden treffen sich danach zum Barbecue am Strand. Vom frisch gefangenen Fisch gelten die Augen als besondere Delikatesse. Viele Bewohner sind überzeugt, im Himmel auf Erden zu leben. Über Tahiti führt die Reise nach Bora Bora: Luxushotels, Kreuzfahrtschiffe und Touristen, die für eine Übernachtung auch mal 400 Euro und mehr ausgeben. Mittendrin lebt Fischer Marona: mit zwei Pitbulls allein auf seiner Insel ohne viel Komfort. Er nennt sie trotzdem sein Paradies.


(ARD/NDR)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Mit Bäumen gegen Erdbeben
Können Bäume Bodenschwingungen abschwächen und kann so ein neuartiger Erdbebenschutz entwickelt werden?

Orchideenfächer
"nano" stellt das Studienfach "Freizeitwissenschaften" vor.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Wahlkampf nimmt Fahrt auf
Die Parteien gehen in die Offensive

Hunderte Tote in Sierra Leone
Überschwemmungen nach Erdrutsch

Bahnfahrer brauchen Geduld
Rheintalstrecke bei Rastatt gesperrt


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

USA vs. Nordkorea

Fotoausstellung Erik Kessels


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 14. August

Wo die Zitronen blüh'n - Eine süßsaure Reise

von den Alpen bis Sizilien

Film von Björn Kölz und Gernot Stadler

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWenn Goethe von dem Land "wo die Zitronen blüh'n" schrieb, muss er an Sizilien gedacht haben. Nirgendwo ist Zitronenanbau so zuhause. Immer mehr Bauern besonnen sich auf ihre Tradition.

Ihre Früchte gedeihen prächtig, auch ohne chemische Behandlung. Sizilien hat ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenWenn Goethe von dem Land "wo die Zitronen blüh'n" schrieb, muss er an Sizilien gedacht haben. Nirgendwo ist Zitronenanbau so zuhause. Immer mehr Bauern besonnen sich auf ihre Tradition.

Ihre Früchte gedeihen prächtig, auch ohne chemische Behandlung. Sizilien hat aber noch mehr zu bieten als Zitronenhaine: großartige Landschaften und außergewöhnliche Menschen, genussvolles Essen und eine reiche Geschichte.


(ORF/3sat)


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21:07
VPS 21:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 14. August

Sehnsucht nach dem Küstenland

Film von Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenJahrhundertelang gehörte die Obere Adria zur Habsburgermonarchie und wurde zum Symbol des Vielvölkerreiches. Im Küstenland haben Deutsche, Italiener und Slawen friedlich zusammengelebt.

1918 ging mit dem Zerfall der Habsburgermonarchie auch die etwa ein halbes ...
(ORF)

Text zuklappenJahrhundertelang gehörte die Obere Adria zur Habsburgermonarchie und wurde zum Symbol des Vielvölkerreiches. Im Küstenland haben Deutsche, Italiener und Slawen friedlich zusammengelebt.

1918 ging mit dem Zerfall der Habsburgermonarchie auch die etwa ein halbes Jahrtausend währende Herrschaft Österreichs an der Oberen Adria zu Ende. Geblieben ist ein umfangreiches kulturelles Erbe.

Prunkvolle Verwaltungsgebäude und Grandhotels, Straßen- und Eisenbahnverbindungen, die Triest oder Görz mit Wien und Budapest verbanden - und Erinnerungen an eine Zeit, die heute hier wieder positiv beurteilt wird.

Die Dokumentation "Sehnsucht nach dem Küstenland" nimmt die Zuschauer mit auf eine (Zeit)-Reise entlang der heutigen italienischen, slowenischen und kroatischen Küsten, die einst ein illustres adeliges und bürgerliches Publikum aus allen Teilen der Donaumonarchie angelockt haben. Sie porträtiert Menschen, die diese gemeinsame Geschichte gewissermaßen in sich tragen, wie zum Bespiel Gräfin Carolina Lantieri aus Görz, in deren Stadtpalast einst Maria Theresia, Napoleon, Goethe, Kant oder die letzten französischen Könige zu Gast waren.

Erika Auchentaller, die Enkelin des großen Wiener Sezessionisten Josef Maria Auchentaller, führt durch den beliebten Badeort Grado, den ihr Großvater in zahlreichen Gemälden festgehalten hat und der überhaupt erst durch ihn zu einem der mondänsten Seebäder der Monarchie wurde.

Hans Kitzmüller, ein großer Kenner der Geschichte von Görz und des gesamten Küstenlandes und zugleich leidenschaftlicher Segler, stellt das malerische Inselstädtchen Mali Losinj vor. Einst wurde es Lussinpiccolo genannt und war ein beliebter Aufenthaltsort vieler Mitglieder des österreichischen Kaiserhauses. Die Bauten aus der Monarchie prägen heute noch das Stadtbild des Kurortes.

Außerdem begleitet der Film die österreichische Autorin Christine Casapicola bei ihren Recherchen über das Küstenland unter anderem zu den einst österreichischen Salinen von Piran oder zur Weinlese nach Cormons, der früheren österreichischen Grenzstadt. Von Cormons aus wurden jedes Frühjahr Kirschen für die Obstmärkte nach Wien geliefert.


(ORF)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:28
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Montag 14. August

Dokumentarfilmzeit

Blick in den Abgrund

Profiler im Angesicht des Bösen

Dokumentarfilm von Barbara Eder, Deutschland 2015

Länge: 83 Minuten

Ganzen Text anzeigenIhre Arbeit beginnt, nachdem das Blut weggewischt wurde: Profiler befassen sich hauptberuflich mit Vergewaltigungen, Mord und Totschlag. Der Film porträtiert sechs internationale Profiler.

In Deutschland spricht man eher von "Fall-" beziehungsweise ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIhre Arbeit beginnt, nachdem das Blut weggewischt wurde: Profiler befassen sich hauptberuflich mit Vergewaltigungen, Mord und Totschlag. Der Film porträtiert sechs internationale Profiler.

In Deutschland spricht man eher von "Fall-" beziehungsweise "Tatortanalytikern". Sie rekonstruieren Tatverläufe und Motive, erstellen Persönlichkeitsprofile und setzen blutige Puzzles zusammen.

Stephan Harbort aus Deutschland, Helinä Häkkänen-Nyholm aus Finnland, Robert R. Hazelwood, Helen Morrison und Roger L. Depue aus den USA sowie Brigadier Gérard N. Laburschagne aus Südafrika haben den größten Teil ihres Lebens mit Verbrechen und Verbrechern verbracht. Der Blick in die menschlichen Abgründe gehört zu ihrem Leben. Sie wissen, wie wenig die Täter vom Rest der Menschheit unterscheidet. Ungelöste Fälle können sie ein Leben lang verfolgen. "Freude und Glück hat man bei dieser Arbeit selten", sagt Helinä Häkkänen-Nyholm. Durchaus möglich, dass sie ein glücklicherer Mensch wäre, wäre sie nicht Profilerin, fügt sie hinzu. "Manchmal fühlt man sich klein bei der Frage nach dem Warum."


(ARD/SWR)


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23:51
VPS 23:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Albtraum Traumjob -

Durchhalten oder neu anfangen?

Film von Doro Plutte

Ganzen Text anzeigenSie haben, wovon viele träumen: Erfolg, Geld, Ansehen. Einen Beruf, um den sie viele beneiden. Doch was, wenn sich der vermeintliche Traumjob als Albtraum herausstellt?

Der Film zeigt Menschen, die tief enttäuscht sind von dem, was sie als berufliche Erfüllung ...

Text zuklappenSie haben, wovon viele träumen: Erfolg, Geld, Ansehen. Einen Beruf, um den sie viele beneiden. Doch was, wenn sich der vermeintliche Traumjob als Albtraum herausstellt?

Der Film zeigt Menschen, die tief enttäuscht sind von dem, was sie als berufliche Erfüllung angesehen haben. Die sich fragen, wie sie umgehen sollen mit der Ernüchterung, den veränderten Bedingungen, dem steigenden Druck.

Jürgen Röthig war fast drei Jahrzehnte in der Finanzbranche tätig. Seine Karriere verläuft wie im Bilderbuch, mit Mitte 30 wird er Partner bei einer Frankfurter Privatbank. Innerhalb von drei Jahren stellt er 130 Mitarbeiter ein. Und muss sie dann im Zuge der Bankenkrise alle wieder entlassen.

Doch mit diesem ersten Albtraum nicht genug. Röthig findet einen neuen Job, wird Managing Director bei der Deutschen Börse. Er, der aus einfachen Verhältnissen kommt, hat es geschafft. Er fährt ein dickes Auto, macht teuren Urlaub, wird von vielen bewundert - und beginnt sich zu langweilen.

"Ich war überhaupt nicht ausgelastet und habe mich gefühlt wie im goldenen Käfig. Ich hatte Zeit im Büro zu verbringen, weil ich eben der Vorgesetzte war, die aber nicht mit Inhalt gefüllt war." Bore-out nennen Experten diesen Zustand der ständigen Unterforderung. Über drei Jahre verbringt Röthig so. Immer sinnloser erscheint ihm, was er tut.

Auch Matthias Krüger hinterfragt seinen vermeintlichen Traumjob. Er ist Chirurg, das Bild vom Halbgott in Weiß ist bis heute in vielen Köpfen verankert. Im tatsächlichen Berufsalltag ist davon aber nichts mehr zu spüren. Statt am Patienten zu arbeiten, wie es die Idee von Krüger war, verbringt er einen großen Teil seiner Zeit damit, bürokratischen Ansprüchen gerecht zu werden.

"Ich bin ständig mit Dokumentation und Rechtfertigung beschäftigt. Der Patient ist nur noch eine Nummer. Das hat mit dem, was ich mal machen wollte, nicht mehr viel zu tun. Ich bin nicht Ökonom geworden, sondern Mediziner, muss jetzt aber ständig darüber nachdenken, ob das, was ich im OP tue, finanziell tragbar ist."

Der ständige Stress durch die langen Dienste schlägt auch aufs Privatleben. Zu Hause warten seine Frau und drei kleine Töchter auf ihn. Er ist hin und her gerissen zwischen den Ansprüchen der Familie und denen der Patienten. "Ich weiß nicht, wie ich das auf Dauer aushalten soll", so der Magdeburger.

Schlafstörungen hat er jetzt schon, oft ist er erschöpft, seine Frau fragt immer häufiger, warum er so angespannt sei. "Bis zur Rente kann es so auf keinen Fall weitergehen. Und die Bedingungen in den Krankenhäusern werden ja immer schlimmer."

Isabella Wirth denkt gerne an die frühen 90er Jahre zurück. Damals ist sie eine gefeierte Fotografin. Eine der ersten, die auf die Idee kommt, normale Menschen wie Models zu fotografieren. Die Kunden stehen Schlange, diverse Medien berichten über ihren neuen Ansatz. Wirth ist auf der Erfolgswelle, lebt ihren Traum.

"Das war toll damals, da wurde man als Fotograf noch ernst genommen", sagt sie. "Heute, wo jeder mit Photoshop Bilder nach Belieben verändern kann, ist die Wertschätzung für die Fotografie verloren gegangen." Die Bedingungen haben sich drastisch verändert. Die Konkurrenz ist größer, die Preise sinken immer weiter.

"Heute nennen sich ja schon Leute Fotograf, nur weil sie eine Digitalkamera halten können. Wer hat denn noch Ahnung von richtiger Beleuchtung und den Blick für ein Gesamtbild?" Sie fühlt sich in ihrem Berufsethos angegriffen, bezeichnet das, was sie einst mit so viel Leidenschaft und Liebe getan hat, mittlerweile als Albtraum.

Jetzt sucht sie nach neuen Bereichen der Fotografie, die ihr die Arbeit wieder schmackhaft machen könnten. Und immer mehr wendet sie ihren Fokus nach innen, auf ihre Persönlichkeitsentwicklung und die Frage, wo, wenn nicht in der Arbeit, sich Sinn finden lässt.

Matthias Krüger denkt darüber nach, irgendwann aus der Patientenversorgung auszusteigen. Lieber eine Hierarchiestufe abzusteigen, aber dafür Lebensqualität zu gewinnen. Doch so weit, radikale Konsequenzen zu ziehen, ist er noch nicht. Noch kämpft er für seinen Traum, engagiert sich in der Freizeit für den Chirurgen-Nachwuchs, spricht auf Kongressen, macht Lobbyarbeit. "Wir müssen die Bedingungen verändern, damit Chirurg zu sein wieder der Traumberuf wird, der er mal war."

Ganz neu angefangen hat Jürgen Röthig. Die ehemalige Führungskraft der Frankfurter Börse legt eine Kehrtwende hin, schmeißt den sicheren Job, macht eine Ausbildung zum Heilpraktiker und eröffnet eine eigene Praxis. Mit Mitte 40 glaubt er, endlich das Richtige gefunden zu haben. Doch nach dem mutigen Schritt kommt die große Enttäuschung: Die Patienten bleiben aus. Zweieinhalb Jahre kämpft Röthig ums Überleben als Heilpraktiker. Wieder scheint sich der Traum zum Albtraum zu entwickeln. Wieder ist die Zukunft unklar.

Was tun, wenn der Beruf keine Erfüllung mehr bringt, sondern Tag für Tag zum Kampf wird? An der Hoffnung festhalten oder der Realität ins Auge schauen? Neu anfangen oder durchhalten? "37°" zeigt drei Menschen auf der Suche nach Antworten.


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Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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Wie tickst Du? (2/7)

Rettet das Schnitzel!

Mit Günther Lainer

Ganzen Text anzeigenDie Österreicher hegen und pflegen ihre Eigenarten. Heimische Kabarettisten reisen durch das Land und versuchen herauszufinden, wie Österreich tatsächlich tickt.

Diesmal nimmt sich Kabarettist und "Was gibt es Neues"-Mitglied Günther Lainer den Essensgewohnheiten ...
(ORF)

Text zuklappenDie Österreicher hegen und pflegen ihre Eigenarten. Heimische Kabarettisten reisen durch das Land und versuchen herauszufinden, wie Österreich tatsächlich tickt.

Diesmal nimmt sich Kabarettist und "Was gibt es Neues"-Mitglied Günther Lainer den Essensgewohnheiten der Österreicher an und gibt als Devise aus: Rettet das Schnitzel! Veganer und Vegetarier sind im Vormarsch, es gibt immer weniger Fleisch. Wie soll das weitergehen?

Wenn der Trend zur fleischlosen Kost in Österreich anhält, gibt es ab dem Jahr 2163 keine Fleischesser mehr im Land. Das findet der stattliche Genießer Günther Lainer bedrohlich. Allein, er glaubt der Statistik nicht und hält sich selbst für den durchschnittlichen Österreicher, wenn es ums Essen geht. Und auf seiner Reise wird schnell klar - in Österreich ist tatsächlich nur eines wichtig: dass es schmeckt!


(ORF)


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VPS 01:25

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Panorama

So ein Mist

Sendung von und mit Johannes Hoppe

Ganzen Text anzeigenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um "jede Menge Mist".

Wo der Mensch auftaucht, hinterlässt er Müll. Das dokumentierte 1965 "Horizonte" ...
(ORF)

Text zuklappenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um "jede Menge Mist".

Wo der Mensch auftaucht, hinterlässt er Müll. Das dokumentierte 1965 "Horizonte" auf recht drastische Weise - mit einer lebendigen Ratte im Studio. 100 Prozent Recycling ist leider nur Utopie, das zeigte "wissen aktuell" bereits 1993 auf.

"Wir sind wichtiger als Ärzte. Die können Krankheiten heilen, aber wir verhindern Epidemien." Das erzählte ein selbstbewusster Müllaufleger Christian Schüller, der für "Am Schauplatz" eine Reportage über Drecksarbeit gemacht hat. Wie viel Mist ein Minister produziert und wie man aus Müll Kunstwerke gestalten kann, das zeigen Ausschnitte aus der Familienshow "Wünsch Dir was" Anfang der 1970er-Jahre. Dort präsentierte auch die "Worried Men Skiffle Group" ein Lied, das zum Österreichischen Pop-Klassiker wurde: "Der Mensch is' a Sau".


(ORF)


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VPS 01:50

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Willy Astor - Symphonic

The Sound of Islands mit dem Münchner Rundfunkorchester

Ganzen Text anzeigenMit seinem außergewöhnlichen Instrumental-Projekt "The Sound of Islands - Symphonic" bewies der Münchner Komödiant Willy Astor, dass er auch als Gitarrist und Komponist Qualitäten hat.

Insgesamt fünf Alben sind inzwischen mit den weltmusikalischen Klanginseln ...
(ARD/BR)

Text zuklappenMit seinem außergewöhnlichen Instrumental-Projekt "The Sound of Islands - Symphonic" bewies der Münchner Komödiant Willy Astor, dass er auch als Gitarrist und Komponist Qualitäten hat.

Insgesamt fünf Alben sind inzwischen mit den weltmusikalischen Klanginseln erschienen, die zum Entspannen und Entschleunigen einladen. Am 9. Juni 2015 gab es im Circus Krone München ein großes Konzert zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester.

Auf dem Programm steht dabei eine Auswahl von Nummern aus den vorausgegangenen Alben: vom verträumten "Kilimandscharo" über den rhythmisch betonten "Tango de la esperanza" bis hin zur FC-Bayern-Hymne "Stern des Südens" - und einem Auftragswerk für das Münchner Rundfunkorchester des BR vom Komponisten und Dirigenten Christian Elsässer. Diese Kombination garantiert ein fulminantes Klangerlebnis, das auf grandiose Weise musikalische Bilder entstehen lässt. Das Ganze wird durch die humorvollen Moderationen Willy Astors abgerundet.


(ARD/BR)


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3:08
VPS 03:05

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Heimatsound Concerts

Wanda

Ganzen Text anzeigenBeim dritten "Heimatsound"-Festival im berühmten Passionstheater Oberammergau legte die lässige Popband Wanda im Sommer 2015 eine geniale Performance hin.

Wanda gilt in der deutschsprachigen Musikszene als die Pop-Sensation des Jahres 2015 und sorgte für einen Hype ...
(ARD/BR)

Text zuklappenBeim dritten "Heimatsound"-Festival im berühmten Passionstheater Oberammergau legte die lässige Popband Wanda im Sommer 2015 eine geniale Performance hin.

Wanda gilt in der deutschsprachigen Musikszene als die Pop-Sensation des Jahres 2015 und sorgte für einen Hype um den Wiener Lokalkolorit. Die fünfköpfige Band besteht seit 2012 und sorgte 2014 mit ihrem Debütalbum "Amore" samt dem Hit "Bologna" für Aufsehen.

Wanda stiegen von null auf Platz 13 in den österreichischen Charts ein, räumten beim Amadeus Award in der Kategorie "Alternative Pop/Rock" ab, gewannen den FM4-Award und erreichten mit dem Album Goldstatus.

Musikalisch zeigen die Wiener Einflüsse des Indie-Rock und des Rock 'n' Roll. Ihre Texte sind geprägt vom Wiener Schmäh und dem Thema "Liebe" in all seinen Facetten. Frontmann Michael Marco "Wanda" Fitzthum wirkt auf den ersten Blick nicht direkt wie ein Sexsymbol, beweist aber auf der Bühne absolute Star-Qualitäten, wenn er seine Hüften kreisen lässt und sich zum Stage-Diving in die Menge wirft. Mit dem neuen Album "Bussi" setzen Wanda ein Statement und festigen den Eindruck: Hier hat man es einfach mit einer mächtigen Rockband zu tun.


(ARD/BR)


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3:53
VPS 03:50

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Heimatsound Concerts

The Moonband

Ganzen Text anzeigenMit ihrem Mix aus Alternative Country, Folk und Bluegrass sieht sich The Moonband in der Tradition von Bob Dylan und Ryan Adams. 2015 spielten sie beim "Heimatsound"-Festival in Oberammergau.

Ihre atmosphärisch dichten Songs erzählen poetische, skurrile und auch mal ...
(ARD/BR)

Text zuklappenMit ihrem Mix aus Alternative Country, Folk und Bluegrass sieht sich The Moonband in der Tradition von Bob Dylan und Ryan Adams. 2015 spielten sie beim "Heimatsound"-Festival in Oberammergau.

Ihre atmosphärisch dichten Songs erzählen poetische, skurrile und auch mal spacige Geschichten. Ihr beseelter Vortrag und ihre überschäumende Spielfreude sorgen regelmäßig für jede Menge gute Laune.


(ARD/BR)


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4:52
VPS 04:50

Comedy aus Hessen

Walter Renneisen live

Deutschland, Deine Hessen

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWalter Renneisen gibt im Comoedienhaus Wilhelmsbad literarische Fundstücke zum Besten: Anekdoten und Gedichte in allen nur erdenklichen hessischen Mundart-Variationen.

Intelligent und saukomisch, aber nie platt oder volkstümelnd: Liebevoll und in bestem Hessisch ...
(ARD/HR/3sat)

Text zuklappenWalter Renneisen gibt im Comoedienhaus Wilhelmsbad literarische Fundstücke zum Besten: Anekdoten und Gedichte in allen nur erdenklichen hessischen Mundart-Variationen.

Intelligent und saukomisch, aber nie platt oder volkstümelnd: Liebevoll und in bestem Hessisch nimmt Renneisen die Hessen aufs Korn: "Nemme se des Audo, des hat brarrere Rärrer!" Das gerollte "r" aus der Wetterau ist ein Klassiker in der Dialektreise.

In eigenen oder fremden Texten lässt er Hessen - und Nichthessen - zu Wort kommen: Tacitus, Grimmelshausen, Goethe, Stolze oder Fritz Ulrich. "Wann mir gewwe, gewwe mir gern. Awwer mir gewwe nix!" oder "eh' isch misch uffresch, is mir's lieber egal" - Hessen-Comedy für Fortgeschrittene.

Seit 1967 ist Walter Renneisen, Jahrgang 1940, als Schauspieler am Theater und bei Hörfunk, Film und Fernsehen engagiert. Mitgewirkt hat er unter anderem in den TV-Serien "Der Alte", "Derrick" und "Tatort". Der gebürtige Mainzer lebt heute in Bensheim-Auerbach an der Bergstraße.


(ARD/HR/3sat)


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5:52
VPS 05:50

Blühende Geheimnisse

Frankreichs unentdeckte Gärten

Film von Alexander von Sobeck

Ganzen Text anzeigenDer "Potager du Roi", der Gemüsegarten Ludwigs XIV., und das schwarze Périgord mit seiner Märchenlandschaft aus Buchsbäumen sind die Stationen einer Tour zu französischen Gärten und Parks.

Bei dieser Entdeckungsreise erlebt man nicht nur die Liebe der Franzosen ...

Text zuklappenDer "Potager du Roi", der Gemüsegarten Ludwigs XIV., und das schwarze Périgord mit seiner Märchenlandschaft aus Buchsbäumen sind die Stationen einer Tour zu französischen Gärten und Parks.

Bei dieser Entdeckungsreise erlebt man nicht nur die Liebe der Franzosen für die Gestaltung der Natur, sondern kann auch einen Spaziergang durch die Jahrhunderte machen.

Von den Rokokogärten im Schloss Villandry an der Loire bis zu dem Park von Jean-Jacques Rousseau wird deutlich, wie sich der Gartenbau von der strengen Symmetrie absolutistischer Herrscher zu den spielerischen Freiheiten moderner Parklandschaften entwickelt hat.