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Dezember 2017
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Dienstag, 8. August
Programmwoche 32/2017
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6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


6:31
VPS 06:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (1/5)

Allgäu

Wladimir Kaminer in der deutschen Provinz

Ganzen Text anzeigenDer Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. Im Allgäu zeigt sich der enge Bezug der Menschen zur Natur auch in ihrer Kunst.

Die Allgäuer interpretieren ihre Heimatverbundenheit ganz weltoffenen. Wladimir Kaminer trifft ...

Text zuklappenDer Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. Im Allgäu zeigt sich der enge Bezug der Menschen zur Natur auch in ihrer Kunst.

Die Allgäuer interpretieren ihre Heimatverbundenheit ganz weltoffenen. Wladimir Kaminer trifft auf gesellschaftskritische Künstler, Popmusik mit exotischem Kehlkopfgesang und Kunstwerke, die das Alltägliche neu sichtbar machen.

Der Bildhauer und Sportkletterer Christoph Finkel findet das Rohmaterial für seine spektakulären Holzschalen vor seiner Haustür in Bad Hindelang. Er kennt die Geschichte jedes Stückes Holz, das er verarbeitet. Die Alternative-Popband um Frontmann "Rainer von Vielen" aus Kempten besinnt sich auf die Natur der Stimme. Auf einem Berggasthof musizieren sie zusammen mit Wladimir Kaminer. Durch die Kunstwerke des "Porta Alpinae"-Projektes von Guenter Rauch weht ein Hauch von Tibet. Er schafft besondere Orte der Besinnung. Und schließlich versucht sich Wladimir Kaminer zusammen mit der Wollkünstlerin Corelia von Redwitz an der Kunst des Spinnens.

Abseits der Metropolen geht der russischstämmige Schriftsteller der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano spezial: Sind wir noch zu retten?

Reportage von Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenWir leben in beängstigenden Zeiten: Populisten und Autokraten triumphieren, Menschen fliehen aus ihrer Heimat. Im Schatten dieser Umwälzungen steuern wir auch auf einen ökologischen Kollaps zu.

Jedes Jahr verschwinden 58 000 Tierarten – es ist das schnellste ...

Text zuklappenWir leben in beängstigenden Zeiten: Populisten und Autokraten triumphieren, Menschen fliehen aus ihrer Heimat. Im Schatten dieser Umwälzungen steuern wir auch auf einen ökologischen Kollaps zu.

Jedes Jahr verschwinden 58 000 Tierarten – es ist das schnellste Massensterben aller Zeiten und eine direkte Folge von Umweltzerstörung und Klimawandel. Wissenschaftler warnen: Der C02-Gehalt der Atmosphäre liege aktuell so hoch wie seit Jahrtausenden nicht mehr.

All diese existenziellen Gefahren nehmen wir ungewöhnlich gelassen hin. Dabei haben die Mechanismen der Angst den evolutionären Erfolg von Homo sapiens erst möglich gemacht. In der menschlichen Evolution war die Angst das entscheidende Gefühl, um überleben zu können. Wer vor dem Säbelzahntiger nicht weggelaufen ist, hatte schlechte Karten, seine Gene weiterzugeben. Doch die Mechanismen der Angst versagen bei der langfristigen Bedrohung durch einen Ökokollaps. Was kann uns retten?

Die Antworten der Wissenschaftler sind düster: Professor Franz-Josef Radermacher vom "Club of Rome" meint, dass nur eine welterschütternde Krise einen Neustart der Menschheit ermöglichen könnte. Jane Goodall, die bekannte Schimpansen-Forscherin und Umweltaktivistin, glaubt, dass der Materialismus uns verdorben hätte. Die einzige Chance sei, die nachfolgende Generation anders zu erziehen. Und für James Lovelock, Urvater der Erdsystemforschung, ist es keine Frage, dass die Zeit des Homo sapiens bald vorbei sei.

In "nano spezial: Sind wir noch zu retten?" trifft Ingolf Baur Wissenschaftler, die den "Patienten Erde" seit Jahrzehnten untersuchen, deren Warnungen aber weitgehend reaktionslos untergehen. Er trifft Angstforscher, die versuchen herauszufinden, wie die Kurzfristigkeit unseres Denkens und die Selektivität unserer Angstempfindungen überwunden werden können.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


9:17
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (1/5)

Allgäu

Wladimir Kaminer in der deutschen Provinz

Ganzen Text anzeigenDer Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. Im Allgäu zeigt sich der enge Bezug der Menschen zur Natur auch in ihrer Kunst.

Die Allgäuer interpretieren ihre Heimatverbundenheit ganz weltoffenen. Wladimir Kaminer trifft ...

Text zuklappenDer Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. Im Allgäu zeigt sich der enge Bezug der Menschen zur Natur auch in ihrer Kunst.

Die Allgäuer interpretieren ihre Heimatverbundenheit ganz weltoffenen. Wladimir Kaminer trifft auf gesellschaftskritische Künstler, Popmusik mit exotischem Kehlkopfgesang und Kunstwerke, die das Alltägliche neu sichtbar machen.

Der Bildhauer und Sportkletterer Christoph Finkel findet das Rohmaterial für seine spektakulären Holzschalen vor seiner Haustür in Bad Hindelang. Er kennt die Geschichte jedes Stückes Holz, das er verarbeitet. Die Alternative-Popband um Frontmann "Rainer von Vielen" aus Kempten besinnt sich auf die Natur der Stimme. Auf einem Berggasthof musizieren sie zusammen mit Wladimir Kaminer. Durch die Kunstwerke des "Porta Alpinae"-Projektes von Guenter Rauch weht ein Hauch von Tibet. Er schafft besondere Orte der Besinnung. Und schließlich versucht sich Wladimir Kaminer zusammen mit der Wollkünstlerin Corelia von Redwitz an der Kunst des Spinnens.

Abseits der Metropolen geht der russischstämmige Schriftsteller der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano spezial: Sind wir noch zu retten?

Reportage von Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenWir leben in beängstigenden Zeiten: Populisten und Autokraten triumphieren, Menschen fliehen aus ihrer Heimat. Im Schatten dieser Umwälzungen steuern wir auch auf einen ökologischen Kollaps zu.

Jedes Jahr verschwinden 58 000 Tierarten – es ist das schnellste ...

Text zuklappenWir leben in beängstigenden Zeiten: Populisten und Autokraten triumphieren, Menschen fliehen aus ihrer Heimat. Im Schatten dieser Umwälzungen steuern wir auch auf einen ökologischen Kollaps zu.

Jedes Jahr verschwinden 58 000 Tierarten – es ist das schnellste Massensterben aller Zeiten und eine direkte Folge von Umweltzerstörung und Klimawandel. Wissenschaftler warnen: Der C02-Gehalt der Atmosphäre liege aktuell so hoch wie seit Jahrtausenden nicht mehr.

All diese existenziellen Gefahren nehmen wir ungewöhnlich gelassen hin. Dabei haben die Mechanismen der Angst den evolutionären Erfolg von Homo sapiens erst möglich gemacht. In der menschlichen Evolution war die Angst das entscheidende Gefühl, um überleben zu können. Wer vor dem Säbelzahntiger nicht weggelaufen ist, hatte schlechte Karten, seine Gene weiterzugeben. Doch die Mechanismen der Angst versagen bei der langfristigen Bedrohung durch einen Ökokollaps. Was kann uns retten?

Die Antworten der Wissenschaftler sind düster: Professor Franz-Josef Radermacher vom "Club of Rome" meint, dass nur eine welterschütternde Krise einen Neustart der Menschheit ermöglichen könnte. Jane Goodall, die bekannte Schimpansen-Forscherin und Umweltaktivistin, glaubt, dass der Materialismus uns verdorben hätte. Die einzige Chance sei, die nachfolgende Generation anders zu erziehen. Und für James Lovelock, Urvater der Erdsystemforschung, ist es keine Frage, dass die Zeit des Homo sapiens bald vorbei sei.

In "nano spezial: Sind wir noch zu retten?" trifft Ingolf Baur Wissenschaftler, die den "Patienten Erde" seit Jahrzehnten untersuchen, deren Warnungen aber weitgehend reaktionslos untergehen. Er trifft Angstforscher, die versuchen herauszufinden, wie die Kurzfristigkeit unseres Denkens und die Selektivität unserer Angstempfindungen überwunden werden können.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Echt Julia (1/2)

Ein Videotagebuch von Julia Klein

Ganzen Text anzeigenJulia ist 28. Sie sieht umwerfend aus, hat zwei Hunde, ist ständig verliebt und oft unglücklich. Ein dreiviertel Jahr lang erzählt sie ihrer kleinen Kamera "Kitty" jeden Tag von ihrem Leben.

Eine Selfdocumentary, die unterhaltsam und gleichzeitig echt und real ist. ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenJulia ist 28. Sie sieht umwerfend aus, hat zwei Hunde, ist ständig verliebt und oft unglücklich. Ein dreiviertel Jahr lang erzählt sie ihrer kleinen Kamera "Kitty" jeden Tag von ihrem Leben.

Eine Selfdocumentary, die unterhaltsam und gleichzeitig echt und real ist. Sie erzählt von einer Lebensphase, die geprägt ist von Brüchen, Zweifeln, Hoffnungen. Sie berichtet von Julias Alltag und ihrem Kampf ums Überleben. Und in Julias Leben scheint alles möglich.

Julia findet wie durch ein Wunder sogar ihren Vater wieder, der 15 Jahre verschwunden war und den sie für tot gehalten hat.

Sie hat Gefühle, sie hat Erkenntnisse, sie ist speziell in ihrer Ausdruckskraft und lässt alle Welt ganz unmittelbar und authentisch an ihrem Leben teilhaben.


(ARD/WDR)


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10:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Echt Julia (2/2)

Ein Videotagebuch von Julia Klein

Ganzen Text anzeigenJulia ist 28. Sie sieht umwerfend aus, hat zwei Hunde, ist ständig verliebt und oft unglücklich. Ein dreiviertel Jahr lang erzählt sie ihrer kleinen Kamera "Kitty" jeden Tag von ihrem Leben.

Eine Selfdocumentary, die unterhaltsam und gleichzeitig echt und real ist. ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenJulia ist 28. Sie sieht umwerfend aus, hat zwei Hunde, ist ständig verliebt und oft unglücklich. Ein dreiviertel Jahr lang erzählt sie ihrer kleinen Kamera "Kitty" jeden Tag von ihrem Leben.

Eine Selfdocumentary, die unterhaltsam und gleichzeitig echt und real ist. Sie erzählt von einer Lebensphase, die geprägt ist von Brüchen, Zweifeln, Hoffnungen. Sie berichtet von Julias Alltag und ihrem Kampf ums Überleben. Und in Julias Leben scheint alles möglich.

Julia findet wie durch ein Wunder sogar ihren Vater wieder, der 15 Jahre verschwunden war und den sie für tot gehalten hat.

Sie hat Gefühle, sie hat Erkenntnisse, sie ist speziell in ihrer Ausdruckskraft und lässt alle Welt ganz unmittelbar und authentisch an ihrem Leben teilhaben.


(ARD/WDR)


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11:15

Reiseziel Hawaii



(ARD/SR)


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11:28
VPS 11:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Liebesg'schichten und Heiratssachen (4/10)

Eine Sendung von und mit Elizabeth T. Spira

Ganzen Text anzeigenDie Doku-Soap aus Österreich stellt Menschen auf der Suche nach neuen Beziehungen vor und begleitet sie bei der Partnersuche.

In jeder Folge besucht Elizabeth T. Spira Alleinstehende zuhause, die über die Partnervermittlung im Fernsehen einen Lebenspartner suchen. ...
(ORF)

Text zuklappenDie Doku-Soap aus Österreich stellt Menschen auf der Suche nach neuen Beziehungen vor und begleitet sie bei der Partnersuche.

In jeder Folge besucht Elizabeth T. Spira Alleinstehende zuhause, die über die Partnervermittlung im Fernsehen einen Lebenspartner suchen. Durch den Sendungsstil soll für den Zuseher ein möglichst umfassendes Persönlichkeitsbild des Kandidaten gezeichnet werden.

Wolfgang, 44-jähriger Bundesheerangestellter aus Kärnten, sucht "die Richtige, die mir bis jetzt leider noch nicht über den Weg gelaufen ist." Wolfgang war als UNO-Soldat beruflich jahrelang unterwegs. Nun bleibt er in Österreich und "möchte jetzt nachholen, was ich ein Leben lang gerne gehabt hätte. Ich wollte mir immer einen gewissen Status schaffen und das habe ich erreicht. Jetzt ist es kein Problem, eine Familie zu erhalten, und es wäre Zeit zum Heiraten und Kinder kriegen." Er lebt noch im Haus seiner Eltern, das "so groß ist, dass man sich oft nicht begegnet". Wolfgang hat sich gemeinsam mit seiner Schwester Birgit beworben.

Birgit, 43-jährige Hobbykünstlerin aus Kärnten, träumt von "einem Partner, der zu mir passt." Seit drei Jahren ist Birgit Single. Die letzte Beziehung zu einem Deutschen war eine schöne Sommerliebe und scheiterte aufgrund der Distanz. "Ich hatte bis jetzt sehr wenige Beziehungen, da mich meine Hobbies immer viel beschäftigt haben." Birgit ist "der Malerei sehr zugetan" und liebt es, Zeit in der Natur zu verbringen, oder auf Wallfahrten zu gehen. "Adel interessiert mich sehr, denn auch wir haben adelige Wurzeln". In der neu erbauten Familienkapelle soll dann, gemeinsam mit Bruder Wolfgang und seiner neuen Partnerin, bereits im Herbst Doppelhochzeit gefeiert werden.

Herbert, 74-jähriger Pensionist aus dem südlichen Oberösterreich, möchte "eine liebe Partnerin, die mit mir den restlichen Lebensabend verbringt." Herbert ist seit 2015 verwitwet. "Ich habe versucht alleine zu leben, doch das ist sehr schwer." Er fühlt sich oft einsam und unglücklich in seinem großen Haus. "Fast 45 Jahre war ich mit meiner Frau zusammen, und ich habe mir so gewünscht, noch die goldene Hochzeit zu feiern, aber dazu kam es leider nicht mehr." Seine verstorbene Frau war zehn Jahre jünger als er und das wünscht sich Herbert wieder. "Herzlich und nett ist mir sehr wichtig!" Sie soll noch sportlich sein, nicht größer sein als 1,72 Meter und darf gern ein bisschen mollig sein. "Eine Herzensdame, mit der man noch ein paar sportliche Aktivitäten machen kann."

Rosita, 63-jährige Pensionistin aus Graz, sucht "einen lieben, netten Mann." Seit circa einem Jahr lebt sie alleine, da starb ihr zweiter Mann, mit dem sie elf Jahre zusammengelebt hat. "Die Trauer dauerte ein bissl, man muss das innerlich verkraften. Aber das Leben geht weiter und ich will nicht alleine bleiben. Ich hab zwar einen Hund, aber der ersetzt keinen Menschen." Rositas erste Ehe wurde nach 30 Jahren geschieden, für ihren zweiten Mann übersiedelte die gebürtige Wienerin dann in die Steiermark. "Alle Männer waren jünger, und ich will wieder einen Jüngeren! Mit dem kann ich mehr unternehmen, als mit einem Älteren." "Es muss einfach der Blitz einfahren." Rosita möchte den neuen Mann gerne verwöhnen, "und ich hoffe, er verwöhnt mich auch!"

Puschl, 47-jähriger Abteilungsleiter einer Süßwarenfirma aus Wien 16, ist seit 2008 geschieden und findet: "es g'hört wieder eine Frau ins Haus!" Er war 14 Jahre verheiratet, hat an der Scheidung sehr "gekiefelt", aber man ist nicht im Bösen auseinandergegangen. Das Single-Leben hat natürlich auch Vorteile: "Man kann machen, was man will, aber manchmal merkt man dann schon, dass man alleine ist." Die Trennung hat ihn, wie er sagt, "10 Kilogramm plus gekostet. Die meisten nehmen ab - ich hab zugelegt!" Gerne verbringt Puschl seine Abende beim Heurigen, "es rentiert sich nicht - nur für eine Person - zu kochen." Puschl, ein begeisterter Motorradfahrer, sucht eine Frau, "die spontan ist und nicht versucht ihn umzukrempeln. Sie muss das Motorrad akzeptieren."

Roswitha, 54-jährige Verkäuferin aus Innsbruck, sucht "einen Lebenspartner bis zum Ende unserer Tage. Ich bin nicht so fürs Wechseln." Roswitha war 16 Jahre verheiratet, drei große Lieben gab es bisher. Seit der letzten Beziehung sind vier Jahre vergangen und es ist sehr ruhig in ihrem Leben geworden. "Man gewöhnt sich dran." Sie wünscht sich einen Mann, der eine Beziehung ernst nimmt, sie würde auch gerne wieder heiraten. "Der neue Partner soll bodenständig sein und wissen, was er will." Spontaneität, schöne Wochenendausflüge und ein bisschen Romantik wären wunderbar.

Gerhard, 61-jähriger Herausgeber einer Comiczeitschrift aus Wien 15, sucht "eine Frau, mit der ich möglicherweise noch eine Familie gründen kann." "Mir ist klar, dass das nicht so selbstverständlich ist." Gerhard hat einige Beziehungen hinter sich, mit den meisten Damen ist er noch gut befreundet. "Ich war ein Workaholic, nicht so auf zu zweit eingestellt - ich bin halt ein Spätzünder. Wenn es passt, wäre es schön, aber ich muss nicht auf Teufel-Komm-Raus sein." Der Comic-Zeichner wünscht sich für das Kind eine warmherzige Mutter, und "sie muss mir auch gefallen! Ich muss mich verlieben können." Neugierig, unternehmungslustig, gerne unter Leuten soll sie sein, unkompliziert und die Dinge anpacken können. Im Idealfall zwischen 35 und 40 Jahre alt. Gerhard hat sich sehr genau vorbereitet und Gewissensforschung betrieben für die Sendung, denn: "Das wird bis an mein Lebensende im YouTube zu sehen sein."


(ORF)


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12:13
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Liebesg'schichten und Heiratssachen (5/10)

Eine Sendung von und mit Elizabeth T. Spira

Ganzen Text anzeigenDie Doku-Soap aus Österreich stellt Menschen auf der Suche nach neuen Beziehungen vor und begleitet sie bei der Partnersuche.

In jeder Folge besucht Elizabeth T. Spira Alleinstehende zuhause, die über die Partnervermittlung im Fernsehen einen Lebenspartner suchen. ...
(ORF)

Text zuklappenDie Doku-Soap aus Österreich stellt Menschen auf der Suche nach neuen Beziehungen vor und begleitet sie bei der Partnersuche.

In jeder Folge besucht Elizabeth T. Spira Alleinstehende zuhause, die über die Partnervermittlung im Fernsehen einen Lebenspartner suchen. Durch den Sendungsstil soll für den Zuseher ein möglichst umfassendes Persönlichkeitsbild des Kandidaten gezeichnet werden.

Cheryl, 51-jährige Krankenschwester aus Innsbruck, möchte "einen tollen Mann.
"Die gebürtige Amerikanerin kam als junge Frau mit ihrem Exmann, einem Skilehrer aus Tirol, den sie während ihrer Ausbildungszeit kennenlernte, nach Österreich. Nach gemeinsamen 17 Jahren ging die Beziehung auseinander. "Zuerst waren wir in Innsbruck und gingen dann ins Ötztal. Das war sehr schwierig für mich, die Mentalität, die Sprache... Ich war ihnen zu bunt, die konnten nichts mit mir anfangen." "Danach hab ich einfach meinen Spaß gehabt! Denn was man bereut - ist das, was man nicht gemacht hat." Der neue Partner soll ein Familienmensch sein, denn sie mag es, wenn immer was los ist, sie ist selbst Mutter von drei erwachsenen Kindern. Cheryl ist gerne im Kabarett, auf Konzerten oder auch mal zum Tanzen aus, "ich bin nicht verärgert, wenn er nicht mitkommt - aber ich geh' dann ohne ihn. Sein Pech!"

Sascha, 45-jähriger Gebietsleiter aus Oberösterreich, sucht "eine junge Dame."
Seit drei Jahren ist Sascha Single, seine letzte Freundin war wesentlich jünger als er und verließ ihn, denn sie "wollte noch was erleben". Mit dem Bau seines Hauses hat sich Sascha einen Lebenstraum erfüllt, beseelt jedoch wird ein Haus mit den Menschen, die darin leben: "Wenn eine Dame dekorieren will, gerne! Ich freue mich über frischen Wind und wenn auch sie etwas aus ihrem Leben einbringt!" Am Abend, an den Wochenenden oder Feiertagen kann es schon einmal - trotz vieler Freunde - einsam werden in so einem großen Haus, und Sascha verrät, er "schaue gerne romantische Filme wie "Dirty Dancing" oder "Weil es dich gibt".

Niki, 37-jährige Bereichsleiterin aus Tirol, wünscht sich "einen netten und ehrlichen Mann für mein Leben." Niki wurde sehr früh Mutter, schon mit 21 Jahren. Die meiste Zeit lebte sie allein mit ihrer Tochter. "Das war sehr anstrengend." Sie hatte Unterstützung von ihrer eigenen Mutter, weil diese aber voll berufstätig war, musste sie mit vielem selbst zurechtkommen. Seit fast zwei Jahren ist Niki Single. "Liebe und Zuneigung hat gefehlt. Das Vertrauen in Männer wurde oft enttäuscht, das muss erst wieder aufgebaut werden. "Ehrlich soll er sein und ein gutes Herz soll er haben und meine Tochter aufnehmen." Ihr liebstes Hobby ist Autofahren, Sport mag sie weniger. Sie geht auch gerne ins Kino und schaut am liebsten Action- oder Horrorfilme. Der neue Mann an ihrer Seite darf gerne zwischen 30 und 43 sein, "wenn er ein bisschen jünger ist als ich, tut es auch nichts!"

Peter, 68-jähriger Pensionist aus der Steiermark, träumt von "einer Dame, die zu mir passt." Seine geliebte Frau ist nach 32 gemeinsamen Jahren und nach schwerer Krankheit leider verstorben. Nachdem er die letzten drei Jahre alleine verbracht hat, sucht der gebürtige Berliner nun eine neue Liebe. Wegen des Jobs zog er mit Familie nach Österreich, und mietete in der Steiermark eine Wohnung. Sollte die neue Herzensdame aus einem anderen Bundesland kommen wäre das kein Problem, "ich bin örtlich nicht gebunden und ich könnte eine Frau verwöhnen, ich kann kochen, backen und bin Masseur!" Zwischen 55 und 65 Jahren soll sie alt sein und ein normales Gewicht haben. Peter hat eine große Leidenschaft: Fußball, er geht aber auch gerne wandern und schwimmen. Er hofft, dass er über die Sendung eine Frau findet, die wirklich zu ihm passt, in die er sich neu verlieben kann. Auch einer Hochzeit wäre er nicht abgeneigt.

Judith, 55-jährige Psychotherapeutin aus Wien 22, würde sich sehr freuen "auf diesem Weg einen Mann zu finden, der gut zu mir passt."
Sie ist gut ein Jahr alleine, ihre ganz große Liebe war der Vater ihrer Kinder, von dem sie sich nach 14 Jahren getrennt hat. Dann gab es einige Beziehungen, "aber es hat letztlich nicht gereicht, um zusammen zu bleiben." "Jetzt bin ich bereit für eine ernsthafte Beziehung." Judith kocht leidenschaftlich gerne - "ich koche auch zwei Mal täglich nur für mich alleine." Sie ist "begrenzt ordentlich, aber nicht extrem" und liebt im Zusammenleben mit einem Partner den Alltag wie zusammen einkaufen gehen oder Wäsche aufhängen. Judith spürt die Sehnsucht, ist aber auch so mit ihrem Leben zufrieden. "Das finde ich, ist eine sehr gute Voraussetzung."

Paul, 55-jähriger Barkeeper aus Niederösterreich, sucht "eine adrette, nette, liebenswürdige Partnerin, in die ich mich verlieben kann."
Seit zwei Jahren ist Paul von seiner dritten Frau geschieden. "Jetzt bin ich wieder in meinem Chi", es ist Zeit, sich wieder neu zu verlieben. Flexibel, spontan und kinderlieb soll sie sein, da Paul drei relativ kleine Kinder hat, die zwei Mal in der Woche bei ihm schlafen. Er bevorzugt keinen speziellen Typ aber wichtig ist: "Sie muss mir gefallen. Mich elektrisieren. Es wird Zeit wieder das Herz zu verlieren."

Eva-Viktoria, Pensionistin aus Wien Umgebung, nimmt die Gelegenheit zum Anlass, sich um einen Mann zu bewerben.
Ihr Mann starb 2009 und seit dieser Zeit ist sie "einsam und allein." Sie war zwei Mal verheiratet, aus der ersten Ehe hat Eva-Viktoria eine "wunderbare Tochter, auf die ich sehr stolz bin". Und der zweite Mann hat sie auf Händen getragen und ihr die Welt gezeigt. Auch in die Musik, zu der sie vorher keinen Zugang hatte, hat er sie eingeführt. Der dritte Mann könnte ein Millionär sein. Zwischen 70 und 80 Jahren und "gebildet soll er sein. Ich bin selber noch wissbegierig und möchte noch vieles erfahren." Treu soll er sein und in der Lage, kleine Fehler zu verzeihen. "Wenn es passiert - es könnte sein, ich nehm' es an!"


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:17
VPS 13:15

Kalabrien - Italiens vergessene Region

Film von Stephan Düfel

Ganzen Text anzeigenDer Ruf, den Kalabrien in der Welt hat, ist nicht der beste. Kalabrien, eine der ärmsten Regionen Italiens, leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung der jungen Bevölkerung.

Außerdem sorgt die kalabrische Mafia immer wieder für Schlagzeilen. Dennoch ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDer Ruf, den Kalabrien in der Welt hat, ist nicht der beste. Kalabrien, eine der ärmsten Regionen Italiens, leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung der jungen Bevölkerung.

Außerdem sorgt die kalabrische Mafia immer wieder für Schlagzeilen. Dennoch ist Kalabrien ein wunderschöner Landstrich mit dichten Wäldern, hohen Bergen und malerischen, beinahe menschenleeren Buchten, der Massentourismus hat die Region noch nicht erreicht.

Die Dokumentation erkundet die Stiefelspitze Italiens. Ausgangspunkt ist die nördliche Kulturmetropole Cosenza. Von dort geht es weiter zu den Badeorten Pizzo und Tropea, in die Metropole Reggio di Calabria und von der ionischen Küste hoch ins einsame Aspromonte-Gebirge, wo eine seltene und kostbare Frucht wächst: die Bergamotte.


(ARD/SR)


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13:37
VPS 13:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (1/2)

Die Eroberung Germaniens

Film von Peter Prestel

Moderation: Lena Ganschow

Ganzen Text anzeigenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mithilfe von aufwendigen Reenactments und 3D-Rekonstruktionen lässt der Film ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mithilfe von aufwendigen Reenactments und 3D-Rekonstruktionen lässt der Film die Welt von damals wieder auferstehen. Es entsteht ein faszinierendes Bild von der Kultur und dem Alltagsleben der Römer in den germanischen Provinzen.

Die Spurensuche von Lena Ganschow beginnt in den Alpen. Über den Fernpass waren die römischen Legionen nach Germanien vorgedrungen. Ihr Schuhwerk: Sandalen! Grund genug für ein ausführliches Experiment: Eine Truppe "Hobby-Römer" testet unter wissenschaftlicher Aufsicht die Ausrüstung der Legionäre - und nicht nur das Schuhwerk. Auch die Waffen - von Pilum und Schild bis zum Katapult - werden unter die Lupe genommen.

Die wissenschaftlichen Waffen-Experimente begleiten Naturwissenschaftler des Fraunhofer-Instituts in Kandern. Sie messen mit modernsten Methoden Durchschlagskraft, Geschwindigkeit und Reichweite der antiken Waffen. Diese Tests machen klar: Die Römer waren den "Barbaren", wie sie unsere Vorfahren nannten, waffentechnisch haushoch überlegen. Und sie bauten auf klare Organisationstrukturen innerhalb einer Berufsarmee. Nur einmal, in der sogenannten Varus-Schlacht, mussten sie eine herbe Niederlage gegen die Germanen hinnehmen.

Doch wie gelang es den Römern, die germanischen Provinzen über Jahrhunderte gegen Angreifer aus dem freien Germanien zu sichern? Mit einer schier unglaublichen Präzision errichteten sie den 550 Kilometer langen Grenzwall, den Limes, dessen Spuren noch heute sichtbar sind und der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Daneben waren es die Flüsse, Rhein und Donau, die als "nasse Grenze" Schutz boten. Aber nur, wenn sie gut bewacht wurden.

Zum Beispiel mit schnellen Patrouillenbooten wie dem "Navis Lusoria". Aus geborgenen römischen Schiffswracks erarbeitet ein Expertengremium Baupläne und rekonstruiert in aufwendiger Arbeit dieses historische Schiff. Der Film begleitet die Arbeit bis zu den ersten Testfahrten, an denen auch Lena Ganschow beteiligt ist und feststellt, dass das Rudern auf einem römischen Kriegsschiff ganz schön anstrengend gewesen sein muss.

Die Straßen erschlossen die römische Welt hinter den Flüssen, auch in den germanischen Provinzen - mit Rast-Stationen an den Hauptverbindungsstraßen. In Hechingen-Stein wird so eine Station seit etlichen Jahren ausgegraben. Sie war gleichzeitig Teil einer "villa rustica", eines römischen Landguts. So konnten die Reisenden mit Produkten vom eigenen Hof verwöhnt werden. Noch heute können Besucher hier erfahren, wie großzügig die Römer gebaut haben: Das Landgut in Hechingen-Stein verfügte nicht nur über ein prächtiges Verwaltungsgebäude, sondern auch über Werkstätten, Stallungen, einen Tempelbezirk und sogar eine eigene Brauerei.

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow als Experten unter anderem der rheinlandpfälzische Landesarchäologe Gerd Rupprecht, Dr. Martin Kemkes vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg und Professor Dr. Christoph Schäfer von der Universität Trier zur Seite.


(ARD/SWR)


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14:21
VPS 14:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (2/2)

Leben in Germanien

Film von Peter Prestel

Moderation: Lena Ganschow

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt und sich vergnügt haben - und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatoren-Leben? Wie schmeckte das ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt und sich vergnügt haben - und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatoren-Leben? Wie schmeckte das Essen bei den Römern, und wie lebte es sich in einer römischen Provinzstadt? Das sind die zentralen Fragen, denen Lena Ganschow mit der Hilfe von Experten nachgeht.

Die Reise beginnt in der ältesten Stadt Deutschlands, in Trier, dem damaligen Augusta Treverorum. Bis heute ist das ehemalige römische Stadttor, die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers. Wie die Römer ihre Städte bauten, mit welcher Technik und welchen Materialien sie Häuser errichtet haben, rekonstruieren Archäologen und Historiker mit Nachbauten und wissenschaftlichen Experimenten. Und sie erkunden, wie es den Römern gelingen konnte, Wasserleitungen über viele Kilometer so zu bauen, dass in den Städten immer genügend frisches Wasser vorhanden war.

Dies verbrauchten sie reichlich: für ihre Thermen, für ihre Gewerke, aber zum Beispiel auch für die öffentlichen Bedürfnisanstalten. Frischwasserversorgung und Abwasserentsorgung war in ihren Städten auf einem Stand, der in Deutschland erst wieder im 19. Jahrhundert erreicht wurde. Und der Urin, der in den öffentlichen Toiletten gesammelt wurde, wurde weiterverwandt - für das Färben von Stoffen. Ein heutiger Versuch an der Fachhochschule Köln vollzieht die übel riechende, aber ausgereifte Färbetechnik von damals nach.

Lena Ganschow stellt im Laufe der Spurensuche viele weitere Aspekte der römischen "Lebenskunst" vor. Natürlich darf die römische Küche dabei nicht fehlen. Was die Römer in den germanischen Provinzen kultivierten, bereichert den deutschen Speiseplan noch heute: Kräuter, Wein und viele Obstsorten. Wie das römische Essen geschmeckt hat, erfährt die Journalistin und Moderatorin am eigenen Leib - in einer "kulinarischen Zeitreise" in der Villa Borg, wo nach damaligen Rezepturen gekocht wird.

Weniger köstlich wurden die Gladiatoren verköstigt. Ihre Ernährung bestand in erster Linie aus Hülsenfrüchten. Ein harter Test für junge Studenten der Universität Regensburg, die an einem Gladiatoren-Langzeitexperiment teilnehmen. Unter wissenschaftlicher Beobachtung trainieren und leben sie drei Monate lang wie ihre antiken Vorbilder. Auch wenn es aus heutiger Sicht ein karges Leben war - die Nahrung und besonders die medizinische Versorgung waren für die meisten Gladiatoren zunächst eine Verbesserung. Denn Gladiatoren waren Entrechtete: Kriegsgefangene, Sklaven, zum Tode Verurteilte. Zu den Spielen "begnadigt", hatten sie immerhin eine Überlebenschance.

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow auch in dieser Folge wieder eine Reihe von Experten zur Seite. Diesmal sind unter anderen dabei: Dr. Eckart Köhne vom Landesmuseum Trier, der Archäobotaniker Prof. Dr. Manfred Rösch von der Universität Heidelberg und Ruth Heisel vom saarländischen Archäologiepark Römische Villa Borg.


(ARD/SWR)


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15:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rom und der Anspruch auf Weltherrschaft

Film von Jörg Röttger

(aus der ARD-Reihe "Schauplätze der Weltkulturen")

Ganzen Text anzeigenEwige Stadt und Nabel der Welt - welche Stadt neben Rom darf sich erdreisten, solche Titel zu führen? Der Film von Jörg Röttger erzählt die Geschichte dieser einzigartigen Metropole.

Welche Stadt kann von sich behaupten, sowohl in der Antike als auch in der Neuzeit ...
(ARD/BR)

Text zuklappenEwige Stadt und Nabel der Welt - welche Stadt neben Rom darf sich erdreisten, solche Titel zu führen? Der Film von Jörg Röttger erzählt die Geschichte dieser einzigartigen Metropole.

Welche Stadt kann von sich behaupten, sowohl in der Antike als auch in der Neuzeit Dreh- und Angelpunkt der Geschichte gewesen zu sein? In welcher Stadt erhoben Kaiser den Anspruch, Herrscher der Welt durch den Willen der Götter zu sein?

Und wo glaubten sich einige Jahrhunderte später die Päpste, die Kirchenfürsten, durch den Willen des Christengottes als oberste Machtinstanz eingesetzt?

Rom und die Macht, Rom und die Weltherrschaft - ein Kapitel der Weltgeschichte, in dem Ströme von Blut vergossen wurden, zugleich aber zeitlose Werke der Kunst entstanden, deren Schönheit und Pracht ihresgleichen sucht.


(ARD/BR)


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16:04
VPS 16:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Erbe des Römischen Reiches

Syrien/Deutschland/Libyen/Frankreich/Albanien/Libanon

Film von Goggo Gensch

Ganzen Text anzeigenDas Römische Reich fasziniert nach wie vor und prägt noch immer unser Leben. Vom Limesmuseum in Aalen ausgehend stellt Max Moor das Erbe des Römischen Reiches vor.

Das Römische Reich war riesengroß und existierte länger als jedes andere Imperium - über 1000 ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas Römische Reich fasziniert nach wie vor und prägt noch immer unser Leben. Vom Limesmuseum in Aalen ausgehend stellt Max Moor das Erbe des Römischen Reiches vor.

Das Römische Reich war riesengroß und existierte länger als jedes andere Imperium - über 1000 Jahre. Doch die Römer haben mehr hinterlassen als Monumentalbauten und Statuen. Wir verdanken den Römern unser Alphabet und unser Justizsystem.

Unsere Hauptverkehrswege sind nach römischem Vorbild erbaut, und auch die moderne Architektur, Malerei und Bildhauerei fußen auf römischen Vorbildern. Im Grunde genommen ist unsere moderne westliche Lebensart nichts anderes als die Weiterentwicklung der römischen.

Vom Limes ausgehend führt die Reise rund ums Mittelmeer. Das syrische Bosra mit seinem Freilichttheater war Hauptstadt der Provinz Arabia. Leptis Magna im heutigen Libyen war eine Art Steuerparadies der Antike, und im tunesischem El Djem erinnert das Kolosseum an die einstigen Gladiatorenkämpfe. Der Pont du Gard in Südfrankreich zählt mit seinen drei Etagen und den 64 Rundbögen zu den Meisterwerken der antiken Baukunst. Immer noch ist der monumentale Bau eine Pilgerstätte für Architekten und Touristen aus aller Welt. Tourismus war sehr beliebt im Römischen Reich. Die Lieblingsrouten der Reisenden führten zu den heute noch frequentierten Reisezielen, etwa an der Adria. Butrint war ein beliebter Ferienort - eine Kur- und Festspielstadt.

Eine der Stärken der römischem Mythologie war es, sich fremde Ideen einzuverleiben: Man übernahm nicht nur die Ökonomie eines unterworfenen Reiches, man übernahm sein ganzes Wissen und seinen Glauben. In der Stadt Baalbek im Libanon stand ein Tempel, der in Größe und Pracht einzigartig war im Römischen Reich: der Jupitertempel. Einst verehrten hier die Syrer ihren Gott Baal, später weihte Alexander der Große die Stätte dem Sonnengott Helios.

Moderne Archäologen befassen sich aber nicht nur mit Ausgrabungen. Ihre Untersuchungsmethoden gleichen eher denjenigen von kriminalistischen Spurensuchern. So hat man herausgefunden, dass es im Römischen Reich beträchtliche Gesundheitsunterschiede zwischen Armen und Reichen gab. Die Armen hatten bessere Zähne. Auf Grund der Stärke- und zuckerreicheren Ernährung der Wohlhabenden litten diese viel häufiger an Karies - ein echtes Wohlstandsleiden.


(ARD/SWR)


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16:49
VPS 16:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pergamon und die neue Sicht der Welt

Film von Benigna Daubenmerkl

(aus der ARD-Reihe "Schauplätze der Weltkulturen")

Ganzen Text anzeigenGriechenland gilt als Wiege der Kultur Europas. Oft wird vergessen, dass die Anfänge der griechischen Philosophie und damit der Beginn unserer Geistesgeschichte in Kleinasien zu suchen sind.

Vor 3000 Jahren gingen an der ägäischen Küste der heutigen Türkei ...
(ARD/BR)

Text zuklappenGriechenland gilt als Wiege der Kultur Europas. Oft wird vergessen, dass die Anfänge der griechischen Philosophie und damit der Beginn unserer Geistesgeschichte in Kleinasien zu suchen sind.

Vor 3000 Jahren gingen an der ägäischen Küste der heutigen Türkei griechische Einwanderer an Land, die schon bald zahlreiche Siedlungen gründeten. Diese wurden in den folgenden Jahrhunderten zu Zentren des Handels, der Wissenschaften und der Philosophie.

In Städten wie Smyrna, dem heutigen Izmir, wie Milet und Ephesos entstanden jene Ideen, die die Grundlagen für die Schriften von Platon und Aristoteles schufen.

In Pergamon mit seiner riesigen Bibliothek, gelangte das intellektuelle Leben Ioniens schließlich zu einer späten Blüte, die im Berliner Pergamonaltar einen unvergleichlichen Ausdruck fand.


(ARD/BR)


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17:47
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Byzanz - Das goldene Reich am Bosporus

Film von Sabine Klauser

Ganzen Text anzeigenSie galt als die mächtigste und schönste Stadt der Welt: Konstantinopel, einst Byzanz, heute Istanbul. Fin Film über Aufstieg und Fall der Stadt, die Jahrhundertelang christlich war.

Sie war Inbegriff für unermesslichen Reichtum, gewaltige Kirchen und prächtige ...
(ARD/BR)

Text zuklappenSie galt als die mächtigste und schönste Stadt der Welt: Konstantinopel, einst Byzanz, heute Istanbul. Fin Film über Aufstieg und Fall der Stadt, die Jahrhundertelang christlich war.

Sie war Inbegriff für unermesslichen Reichtum, gewaltige Kirchen und prächtige Paläste sowie Mittelpunkt eines glanzvollen Imperiums - des Byzantinischen Reiches. In Blütezeiten regierten die Kaiser vom Kaukasus bis zum Atlantik - von der Krim bis zum Sinai.

Die gewaltige Hagia Sophia, die kaiserliche Hauptkirche Konstantinopels, spielt dabei eine zentrale Rolle. Geplant unter dem Reichsgründer Konstantin und vollendet unter Kaiser Justinian, war das Gotteshaus 900 Jahre lang der Mittelpunkt des religiösen und weltlichen Lebens. Wie kein anderes Bauwerk verwirklicht die Hagia Sophia die byzantinische Idee: Das christliche Kaiserreich ist eine Spiegelung des Reiches Gottes. An die kaiserlichen Paläste und Versammlungsplätze erinnern im heutigen Istanbul nur noch Ruinen.

Der Schauplatz Istanbul wird ergänzt durch andere Orte, an denen sich byzantinische Geschichte festmachen lässt: die Schatzkammer von Venedig, Aufbewahrungsort der reichen Kriegsbeute aus Byzanz, die Insel Patmos in der griechischen Ägäis, wo das byzantinische Erbe im orthodoxen Johannes-Kloster in ungebrochener Tradition weiterlebt, und Mistras, das kleine Restreich der Byzantiner nach dem Fall Konstantinopels im Jahre 1453.


(ARD/BR)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano: Organspende

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenDie kleinen Esma bekommt im Alter von zehn Monaten ein neues Herz. "nano" ist bei der Operation dabei und zeigt, wie Esma ein Jahr nach der Operation mit dem neuen Herz lebt.

Außerdem begleitet "nano" die Hirntod-Diagnostik und die anschließende Organentnahme bei ...

Text zuklappenDie kleinen Esma bekommt im Alter von zehn Monaten ein neues Herz. "nano" ist bei der Operation dabei und zeigt, wie Esma ein Jahr nach der Operation mit dem neuen Herz lebt.

Außerdem begleitet "nano" die Hirntod-Diagnostik und die anschließende Organentnahme bei einem Spender. "nano" klärt auch darüber auf, wie Spenderorgane auf die Empfänger verteilt werden und warum Spender-Organe Mangelware sind.

Über 10 000 schwerstkranke Menschen warten in Deutschland auf ein neues Organ. Aber die Zahl der Organspenden sinkt, und im Gegensatz zur Schweiz und zu Österreich ist eine Organspende nach Kreislaufstillstand in Deutschland nicht möglich. Der Beitrag erklärt das Vorgehen und zeigt, welche Vorteile es im Vergleich zur Praxis in Deutschland hat. Betroffene Angehörige erzählen sehr emotional, wie sie die Organspende erlebt haben.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Spannung bei Präsidentenwahl
Kopf-an-Kopf-Rennen in Kenia erwartet

Umsetzung der Diesel-Gipfel-Zusagen
Hersteller locken mit Prämien

Trockenheit in Italien
Notstand für zwei Regionen ausgerufen


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


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19:29
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (2/5)

Lausitz

Wladimir Kaminer in der deutschen Provinz

Ganzen Text anzeigenDer Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In der Lausitz sprießt die Kultur zwischen Spreewald und den Mondlandschaften des Tagebaus.

Wladimir Kaminer trifft auf eine freche und dennoch traditionsbewusste ...

Text zuklappenDer Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In der Lausitz sprießt die Kultur zwischen Spreewald und den Mondlandschaften des Tagebaus.

Wladimir Kaminer trifft auf eine freche und dennoch traditionsbewusste Modeschöpferin, auf ein DDR-Künstler-Urgestein, der in Cottbus neben einem Generalmusikdirektor aus den USA wirkt, und in Hoyerswerda auf einen Choreografen, der seine Stadt zum Tanzen bringt.

Die junge Modedesignerin Sarah Gwiszcz pflegt die sorbische Tradition, und dennoch schaffen es ihre modernen Kreationen wie selbstverständlich auf die Laufstege zeitgenössischer Modeschauen. Choreograf und Dokumentarfilmer Dirk Lienig bringt die Bürger Hoyerswerdas zum Tanzen. Er öffnet ihren Einwohnern dadurch neue Perspektiven auf ihre Stadt und ihre Gemeinschaft. Zu DDR-Zeiten war der Maler und Bildhauer Hans Scheuerecker ein Enfant terrible. Heute lebt er zurückgezogen in Cottbus. Wladimir Kaminer öffnet er aber die Tür und zeigt ihm seine neuesten Gemälde. Der US-amerikanische Generalmusikdirektor Evan Christ beschreibt, wie er in der Lausitz eine neue Heimat gefunden hat. In der Probe zu Verdis "Don Carlos" lässt er Wladimir Kaminer sogar für ein paar Takte ans Pult.

Abseits der Metropolen geht der russischstämmige Schriftsteller der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Krimisommer

Mord in den Dünen

Thriller, Deutschland 2013

Darsteller:
Lisa HirthAnna Loos
Dominik HoferKarl Markovics
Enno FendrichWanja Mues
Pia SchelskyMichelle Barthel
Bernd StükerHermann Beyer
Felix Beat WerdinJan Henrik Stahlberg
Karla HünsgenMaren Kroymann
ErichsenMichael Hanemann
u.a.
Buch: Johannes Betz
Regie: Tim Trageser
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Spur einer vermissten 16-Jährigen aus Berlin führt die betreuende Streetworkerin Lisa auf den Darß. Bei der Suche auf der Ostsee-Halbinsel wird die Leiche eines anderen Mädchens gefunden.

Die Tote ist eine notorische Ausreißerin, die Lisa mehrfach zu deren ...

Text zuklappenDie Spur einer vermissten 16-Jährigen aus Berlin führt die betreuende Streetworkerin Lisa auf den Darß. Bei der Suche auf der Ostsee-Halbinsel wird die Leiche eines anderen Mädchens gefunden.

Die Tote ist eine notorische Ausreißerin, die Lisa mehrfach zu deren Familie zurückgebracht hat. Ein Serientäter wird vermutet. Lisa hängt sich an die Ermittlungen des BKA-Kommissars und des Polizeimeisters.

Lisa hat als junges Mädchen mit ihren Eltern die Sommerferien auf der Ostseehalbinsel verbracht. Deshalb kennt sie dort noch einige Inselbewohner aus dieser Zeit - auch Enno, der jetzt als Polizeimeister mit dem Fall betraut ist.

Der hinzugezogene BKA-Profiler findet heraus, dass die Mädchenmordserie etwas mit Lisa selbst zu tun hat. Lisa und Enno müssen sich längst verdrängten Ereignissen aus ihrer Vergangenheit stellen.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wale und wilde Inseln

Segeln an Kanadas Pazifikküste

Film von Susanne Becker

Ganzen Text anzeigenDie kanadische Küste zwischen Vancouver und Alaska ist eine Landschaft der Sehnsucht, wild, unberührt. Dieses Naturparadies einmal im Leben vom Wasser aus zu erkunden, davon träumen viele.

Der Schoner "Maple Leaf" segelt durch das Labyrinth aus Inseln und Fjorden. ...

Text zuklappenDie kanadische Küste zwischen Vancouver und Alaska ist eine Landschaft der Sehnsucht, wild, unberührt. Dieses Naturparadies einmal im Leben vom Wasser aus zu erkunden, davon träumen viele.

Der Schoner "Maple Leaf" segelt durch das Labyrinth aus Inseln und Fjorden. Nur eine Handvoll Gäste nimmt er mit in die geheimnisvolle Meeresregion. Auf ihrer magischen Reise erleben sie eine grandiose Natur - und das unvergessliche Fauchen der Buckelwale.

Buckelwale kommen im Sommer zum Fressen in die kühlen Gewässer der "Inside Passage". Um das Naturparadies tobt ein Streit, denn eine 1000 Kilometer lange Pipeline soll Öl aus den Athabasca-Ölsanden im Norden zum Hafen Kitimat an der Westküste bringen, damit es in großen Mengen nach Asien verschifft werden kann. Die Tanker müssten dann genau durch den "Great Bear Rainforest", den letzten Regenwald auf der Nordhalbkugel, dieses unberührte Archipel aus Inseln und Fjorden. Für die wenigen Menschen, die hier leben, eine beängstigende Vorstellung.

Die "Maple Leaf" will diese grandiose Landschaft erlebbar machen, aber nicht stören. Ihre Fahrten sind so umweltschonend und spurenlos, wie das nur möglich ist. Reisende lieben es, den Fisch, den sie auf dieser Tour essen wollen, selbst zu angeln. Landgänge führen in menschenleere Buchten ebenso wie in eine kleine Indianer-Siedlung - Orte, die nur über das Meer erreichbar sind. Oder zu einem Walforscher, dem Deutschen Hermann, der schon als Neunjähriger in Westfalen von Walen träumte und jetzt mit seiner Frau, einer kanadischen Biologin, am einsamen "Whale Point" jenseits jeglicher Zivilisation die Wale beobachtet und erforscht. Ein so spektakulärer Spot, dass mancher gern noch ein wenig bleiben würde. Die Überraschungen auf dieser Tour entschädigen für schmale Kojen - hier zählt das Abenteuer. Und die Faszination, in stillen Buchten zu ankern und an wilden Stränden anzulegen, die Touristen sonst niemals sehen würden.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:24
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Krimisommer

Trau niemals deiner Frau

Krimikomödie, Österreich 2012

Darsteller:
NiklasHarald Krassnitzer
CarolinLisa Maria Potthoff
TimoFritz Karl
Anke PanndorfElena Uhlig
Moritz EttmayrSimon Schwarz
u.a.
Regie: Lars Becker
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenCarolin und Niklas führen eine glückliche Ehe und genießen die Vorstadtidylle. Mit der trauten Harmonie ist es allerdings vorbei, als Carolins Verflossener plötzlich vor der Tür steht.

Ex-Knacki Timo fordert von Carolin Schweigegeld ein. Das Gauner-Pärchen hatte ...
(ORF)

Text zuklappenCarolin und Niklas führen eine glückliche Ehe und genießen die Vorstadtidylle. Mit der trauten Harmonie ist es allerdings vorbei, als Carolins Verflossener plötzlich vor der Tür steht.

Ex-Knacki Timo fordert von Carolin Schweigegeld ein. Das Gauner-Pärchen hatte einst zahlreiche Raubüberfälle begangen. Noch ahnt Niklas nichts von dem Vorleben seiner Frau. Als ihm ein Privatdetektiv jedoch die Augen öffnet, reagiert er unerwartet verständnisvoll.


(ORF)


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23:54
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Schnell ermittelt (4/10)

Georg Vitter

Krimiserie, Österreich 2010

Darsteller:
Angelika SchnellUrsula Strauss
Harald FranitschekWolf Bachofner
Stefan SchnellAndreas Lust
Maja LandauerKatharina Straßer
Manuel VitterStefan Puntigam
u.a.
Buch: Guntmar Lasnig
Regie: Michi Riebl

Ganzen Text anzeigen"Sport ist Mord": Das bewahrheitet sich bei der Verlobungsfeier des Fußballstars Jean Baptiste Mukulele. Am nächsten Morgen liegt Sportmanager Georg "Schorschi" Vitter tot in der Torte.

Angelika kämpft sich tapfer durch die Verhöre der diversen Alkoholleichen. ...
(ORF)

Text zuklappen"Sport ist Mord": Das bewahrheitet sich bei der Verlobungsfeier des Fußballstars Jean Baptiste Mukulele. Am nächsten Morgen liegt Sportmanager Georg "Schorschi" Vitter tot in der Torte.

Angelika kämpft sich tapfer durch die Verhöre der diversen Alkoholleichen. Damit nicht genug, muss sie sich auch noch die penetranten Fragen des Sonderermittlers geben.

Und Franitschek zeigt sich wegen Angelikas Besuchen in der Justizvollzuganstalt auch immer skeptischer.


(ORF)


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0:39
VPS 00:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Schnell ermittelt (5/10)

Marvin Jäger

Krimiserie, Österreich 2010

Darsteller:
Angelika SchnellUrsula Strauss
Harald FranitschekWolf Bachofner
Stefan SchnellAndreas Lust
Maja LandauerKatharina Straßer
Miriam LisztAngelika Niedetzky
u.a.
Buch: Katharina Hajos, Constanze Fischer
Regie: Michi Riebl

Ganzen Text anzeigenEine Frau wird auf offener Straße erschossen. Scheinbar ein Routinefall. Als zwei weitere Opfer auf dieselbe Weise zu Tode kommen, muss Angelika von einem Serientäter ausgehen.

Sehr zum Missfallen von Franitschek, der die Zufallstheorie verfolgt. Während eine ...
(ORF)

Text zuklappenEine Frau wird auf offener Straße erschossen. Scheinbar ein Routinefall. Als zwei weitere Opfer auf dieselbe Weise zu Tode kommen, muss Angelika von einem Serientäter ausgehen.

Sehr zum Missfallen von Franitschek, der die Zufallstheorie verfolgt. Während eine speziell eingerichtete "Soko Sniper" Daten auswertet, versucht Angelika fieberhaft, eine Verbindung zwischen den drei Toten herzustellen.


(ORF)


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1:24
VPS 01:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Reich der glücklichen Donnerdrachen

Architekt Peter Schmid in Bhutan

Reportage von Simon Christen

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenVor 24 Jahren ging der Zürcher Architekt Peter Schmid nach Bhutan. Für die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas sollte er dort ein Lehrerseminar bauen. Er blieb bis heute.

Inzwischen ist Peter Schmid einer der gefragtesten Architekten in Bhutan. Er baut ...

Text zuklappenVor 24 Jahren ging der Zürcher Architekt Peter Schmid nach Bhutan. Für die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas sollte er dort ein Lehrerseminar bauen. Er blieb bis heute.

Inzwischen ist Peter Schmid einer der gefragtesten Architekten in Bhutan. Er baut Paläste für Mitglieder der Königsfamilie, Hotels und Tempel. Und auch sein privates Glück hat er gefunden. Das ist nicht weiter verwunderlich.

Denn im kleinen buddhistischen Land im Himalaja sei das ganze Leben auf Glück ausgerichtet, sagt Schmid - ganz offiziell. Das Bruttosozialprodukt sei sekundär, hat die Regierung ihren Bürgern nämlich erklärt. Viel wichtiger sei das "Bruttoglückprodukt". Das heißt allerdings noch lange nicht, dass in Bhutan, wo sich die Menschen "Donnerdrachen" nennen, den ganzen Tag nur gelächelt wird und alle glücklich sind.

Reporter Simon Christen hat Peter Schmid in Bhutans Hauptstadt Thimphu besucht, um mehr zu erfahren über das Reich der glücklichen Donnerdrachen. Der Ort schien dafür prädestiniert - immerhin sind Buddhas Lehren Anleitungen, wie der Mensch dorthin kommt, wo ihn unvergängliches Glück erwartet.


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1:48
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:16
VPS 02:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Mord in den Dünen

Thriller, Deutschland 2013

Darsteller:
Lisa HirthAnna Loos
Dominik HoferKarl Markovics
Enno FendrichWanja Mues
Pia SchelskyMichelle Barthel
Bernd StükerHermann Beyer
Felix Beat WerdinJan Henrik Stahlberg
Karla HünsgenMaren Kroymann
ErichsenMichael Hanemann
u.a.
Buch: Johannes Betz
Regie: Tim Trageser
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Spur einer vermissten 16-Jährigen aus Berlin führt die betreuende Streetworkerin Lisa auf den Darß. Bei der Suche auf der Ostsee-Halbinsel wird die Leiche eines anderen Mädchens gefunden.

Die Tote ist eine notorische Ausreißerin, die Lisa mehrfach zu deren ...

Text zuklappenDie Spur einer vermissten 16-Jährigen aus Berlin führt die betreuende Streetworkerin Lisa auf den Darß. Bei der Suche auf der Ostsee-Halbinsel wird die Leiche eines anderen Mädchens gefunden.

Die Tote ist eine notorische Ausreißerin, die Lisa mehrfach zu deren Familie zurückgebracht hat. Ein Serientäter wird vermutet. Lisa hängt sich an die Ermittlungen des BKA-Kommissars und des Polizeimeisters.

Lisa hat als junges Mädchen mit ihren Eltern die Sommerferien auf der Ostseehalbinsel verbracht. Deshalb kennt sie dort noch einige Inselbewohner aus dieser Zeit - auch Enno, der jetzt als Polizeimeister mit dem Fall betraut ist.

Der hinzugezogene BKA-Profiler findet heraus, dass die Mädchenmordserie etwas mit Lisa selbst zu tun hat. Lisa und Enno müssen sich längst verdrängten Ereignissen aus ihrer Vergangenheit stellen.


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3:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (1/2)

Die Eroberung Germaniens

Film von Peter Prestel

Moderation: Lena Ganschow

Ganzen Text anzeigenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mithilfe von aufwendigen Reenactments und 3D-Rekonstruktionen lässt der Film ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mithilfe von aufwendigen Reenactments und 3D-Rekonstruktionen lässt der Film die Welt von damals wieder auferstehen. Es entsteht ein faszinierendes Bild von der Kultur und dem Alltagsleben der Römer in den germanischen Provinzen.

Die Spurensuche von Lena Ganschow beginnt in den Alpen. Über den Fernpass waren die römischen Legionen nach Germanien vorgedrungen. Ihr Schuhwerk: Sandalen! Grund genug für ein ausführliches Experiment: Eine Truppe "Hobby-Römer" testet unter wissenschaftlicher Aufsicht die Ausrüstung der Legionäre - und nicht nur das Schuhwerk. Auch die Waffen - von Pilum und Schild bis zum Katapult - werden unter die Lupe genommen.

Die wissenschaftlichen Waffen-Experimente begleiten Naturwissenschaftler des Fraunhofer-Instituts in Kandern. Sie messen mit modernsten Methoden Durchschlagskraft, Geschwindigkeit und Reichweite der antiken Waffen. Diese Tests machen klar: Die Römer waren den "Barbaren", wie sie unsere Vorfahren nannten, waffentechnisch haushoch überlegen. Und sie bauten auf klare Organisationstrukturen innerhalb einer Berufsarmee. Nur einmal, in der sogenannten Varus-Schlacht, mussten sie eine herbe Niederlage gegen die Germanen hinnehmen.

Doch wie gelang es den Römern, die germanischen Provinzen über Jahrhunderte gegen Angreifer aus dem freien Germanien zu sichern? Mit einer schier unglaublichen Präzision errichteten sie den 550 Kilometer langen Grenzwall, den Limes, dessen Spuren noch heute sichtbar sind und der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Daneben waren es die Flüsse, Rhein und Donau, die als "nasse Grenze" Schutz boten. Aber nur, wenn sie gut bewacht wurden.

Zum Beispiel mit schnellen Patrouillenbooten wie dem "Navis Lusoria". Aus geborgenen römischen Schiffswracks erarbeitet ein Expertengremium Baupläne und rekonstruiert in aufwendiger Arbeit dieses historische Schiff. Der Film begleitet die Arbeit bis zu den ersten Testfahrten, an denen auch Lena Ganschow beteiligt ist und feststellt, dass das Rudern auf einem römischen Kriegsschiff ganz schön anstrengend gewesen sein muss.

Die Straßen erschlossen die römische Welt hinter den Flüssen, auch in den germanischen Provinzen - mit Rast-Stationen an den Hauptverbindungsstraßen. In Hechingen-Stein wird so eine Station seit etlichen Jahren ausgegraben. Sie war gleichzeitig Teil einer "villa rustica", eines römischen Landguts. So konnten die Reisenden mit Produkten vom eigenen Hof verwöhnt werden. Noch heute können Besucher hier erfahren, wie großzügig die Römer gebaut haben: Das Landgut in Hechingen-Stein verfügte nicht nur über ein prächtiges Verwaltungsgebäude, sondern auch über Werkstätten, Stallungen, einen Tempelbezirk und sogar eine eigene Brauerei.

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow als Experten unter anderem der rheinlandpfälzische Landesarchäologe Gerd Rupprecht, Dr. Martin Kemkes vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg und Professor Dr. Christoph Schäfer von der Universität Trier zur Seite.


(ARD/SWR)


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4:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (2/2)

Leben in Germanien

Film von Peter Prestel

Moderation: Lena Ganschow

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt und sich vergnügt haben - und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatoren-Leben? Wie schmeckte das ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt und sich vergnügt haben - und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatoren-Leben? Wie schmeckte das Essen bei den Römern, und wie lebte es sich in einer römischen Provinzstadt? Das sind die zentralen Fragen, denen Lena Ganschow mit der Hilfe von Experten nachgeht.

Die Reise beginnt in der ältesten Stadt Deutschlands, in Trier, dem damaligen Augusta Treverorum. Bis heute ist das ehemalige römische Stadttor, die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers. Wie die Römer ihre Städte bauten, mit welcher Technik und welchen Materialien sie Häuser errichtet haben, rekonstruieren Archäologen und Historiker mit Nachbauten und wissenschaftlichen Experimenten. Und sie erkunden, wie es den Römern gelingen konnte, Wasserleitungen über viele Kilometer so zu bauen, dass in den Städten immer genügend frisches Wasser vorhanden war.

Dies verbrauchten sie reichlich: für ihre Thermen, für ihre Gewerke, aber zum Beispiel auch für die öffentlichen Bedürfnisanstalten. Frischwasserversorgung und Abwasserentsorgung war in ihren Städten auf einem Stand, der in Deutschland erst wieder im 19. Jahrhundert erreicht wurde. Und der Urin, der in den öffentlichen Toiletten gesammelt wurde, wurde weiterverwandt - für das Färben von Stoffen. Ein heutiger Versuch an der Fachhochschule Köln vollzieht die übel riechende, aber ausgereifte Färbetechnik von damals nach.

Lena Ganschow stellt im Laufe der Spurensuche viele weitere Aspekte der römischen "Lebenskunst" vor. Natürlich darf die römische Küche dabei nicht fehlen. Was die Römer in den germanischen Provinzen kultivierten, bereichert den deutschen Speiseplan noch heute: Kräuter, Wein und viele Obstsorten. Wie das römische Essen geschmeckt hat, erfährt die Journalistin und Moderatorin am eigenen Leib - in einer "kulinarischen Zeitreise" in der Villa Borg, wo nach damaligen Rezepturen gekocht wird.

Weniger köstlich wurden die Gladiatoren verköstigt. Ihre Ernährung bestand in erster Linie aus Hülsenfrüchten. Ein harter Test für junge Studenten der Universität Regensburg, die an einem Gladiatoren-Langzeitexperiment teilnehmen. Unter wissenschaftlicher Beobachtung trainieren und leben sie drei Monate lang wie ihre antiken Vorbilder. Auch wenn es aus heutiger Sicht ein karges Leben war - die Nahrung und besonders die medizinische Versorgung waren für die meisten Gladiatoren zunächst eine Verbesserung. Denn Gladiatoren waren Entrechtete: Kriegsgefangene, Sklaven, zum Tode Verurteilte. Zu den Spielen "begnadigt", hatten sie immerhin eine Überlebenschance.

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow auch in dieser Folge wieder eine Reihe von Experten zur Seite. Diesmal sind unter anderen dabei: Dr. Eckart Köhne vom Landesmuseum Trier, der Archäobotaniker Prof. Dr. Manfred Rösch von der Universität Heidelberg und Ruth Heisel vom saarländischen Archäologiepark Römische Villa Borg.


(ARD/SWR)


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5:14
VPS 05:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Byzanz - Das goldene Reich am Bosporus

Film von Sabine Klauser

Ganzen Text anzeigenSie galt als die mächtigste und schönste Stadt der Welt: Konstantinopel, einst Byzanz, heute Istanbul. Fin Film über Aufstieg und Fall der Stadt, die Jahrhundertelang christlich war.

Sie war Inbegriff für unermesslichen Reichtum, gewaltige Kirchen und prächtige ...
(ARD/BR)

Text zuklappenSie galt als die mächtigste und schönste Stadt der Welt: Konstantinopel, einst Byzanz, heute Istanbul. Fin Film über Aufstieg und Fall der Stadt, die Jahrhundertelang christlich war.

Sie war Inbegriff für unermesslichen Reichtum, gewaltige Kirchen und prächtige Paläste sowie Mittelpunkt eines glanzvollen Imperiums - des Byzantinischen Reiches. In Blütezeiten regierten die Kaiser vom Kaukasus bis zum Atlantik - von der Krim bis zum Sinai.

Die gewaltige Hagia Sophia, die kaiserliche Hauptkirche Konstantinopels, spielt dabei eine zentrale Rolle. Geplant unter dem Reichsgründer Konstantin und vollendet unter Kaiser Justinian, war das Gotteshaus 900 Jahre lang der Mittelpunkt des religiösen und weltlichen Lebens. Wie kein anderes Bauwerk verwirklicht die Hagia Sophia die byzantinische Idee: Das christliche Kaiserreich ist eine Spiegelung des Reiches Gottes. An die kaiserlichen Paläste und Versammlungsplätze erinnern im heutigen Istanbul nur noch Ruinen.

Der Schauplatz Istanbul wird ergänzt durch andere Orte, an denen sich byzantinische Geschichte festmachen lässt: die Schatzkammer von Venedig, Aufbewahrungsort der reichen Kriegsbeute aus Byzanz, die Insel Patmos in der griechischen Ägäis, wo das byzantinische Erbe im orthodoxen Johannes-Kloster in ungebrochener Tradition weiterlebt, und Mistras, das kleine Restreich der Byzantiner nach dem Fall Konstantinopels im Jahre 1453.


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