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Oktober 2017
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Freitag, 4. August
Programmwoche 31/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


6:32
VPS 06:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mein Montevideo

Film von Julieta Rudich

Ganzen Text anzeigenMontevideo gilt als Stadt mit der besten Lebensqualität Südamerikas. Julieta Rudich hat dort ihre Kindheit verbracht und lädt zu einem Besuch ihrer Geburtsstadt ein.

Als einziges Land der Welt hat Uruguay nicht nur den Konsum, sondern auch die Produktion von ...
(ORF)

Text zuklappenMontevideo gilt als Stadt mit der besten Lebensqualität Südamerikas. Julieta Rudich hat dort ihre Kindheit verbracht und lädt zu einem Besuch ihrer Geburtsstadt ein.

Als einziges Land der Welt hat Uruguay nicht nur den Konsum, sondern auch die Produktion von Marihuana legalisiert. Auch bei Themen wie Homosexualität und Schwangerschaftsabbruch zeigen sich die Uruguayer offener als andere Lateinamerikaner.

Montevideo war einst beliebter Zufluchtsort für Europäer, die vor Hunger, Krieg und Verfolgung fliehen mussten. Überall in der Hafenstadt spürt man das Erbe dieser Einwanderer aus verschiedenen Kulturen, die sich am Rio de la Plata nach einem friedlichen Miteinander sehnten. Bekannt ist Montevideo auch für seine faszinierenden Sonnenuntergänge, die von Austro-Popper Hansi Lang besungen und in diesem Film ausführlich zu sehen sein werden.


(ORF)


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Science Busters - Wer nichts weiß, muss alles glauben

Booze - Ausg'steckt für die Wissenschaft

Aus dem Rabenhoftheater

Mit Martin Puntigam, Prof. Werner Gruber und
Dr. Florian Freistetter

Buch: Martin Puntigam, Leopold Lummerstorfer
Regie: Leopold Lummerstorfer

Ganzen Text anzeigenAlkohol ist in Österreich sehr beliebt und darf bei kaum einer Feierlichkeit fehlen. Sogar der Nationalfeiertag hat in seinen Anfängen weit österreichischer geheißen, nämlich Tag der Fahne.

Kabarettist Martin Puntigam und die beiden naturwissenschaftlichen ...
(ORF)

Text zuklappenAlkohol ist in Österreich sehr beliebt und darf bei kaum einer Feierlichkeit fehlen. Sogar der Nationalfeiertag hat in seinen Anfängen weit österreichischer geheißen, nämlich Tag der Fahne.

Kabarettist Martin Puntigam und die beiden naturwissenschaftlichen Experten für Damenspitz und Herrenräuscherl Werner Gruber und Florian Freistetter besprechen: Wie spielt man mit Alkohol verstecken? Muss ein Komet im früheren Leben eine Reblaus gewesen sein?


(ORF)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mein Montevideo

Film von Julieta Rudich

Ganzen Text anzeigenMontevideo gilt als Stadt mit der besten Lebensqualität Südamerikas. Julieta Rudich hat dort ihre Kindheit verbracht und lädt zu einem Besuch ihrer Geburtsstadt ein.

Als einziges Land der Welt hat Uruguay nicht nur den Konsum, sondern auch die Produktion von ...
(ORF)

Text zuklappenMontevideo gilt als Stadt mit der besten Lebensqualität Südamerikas. Julieta Rudich hat dort ihre Kindheit verbracht und lädt zu einem Besuch ihrer Geburtsstadt ein.

Als einziges Land der Welt hat Uruguay nicht nur den Konsum, sondern auch die Produktion von Marihuana legalisiert. Auch bei Themen wie Homosexualität und Schwangerschaftsabbruch zeigen sich die Uruguayer offener als andere Lateinamerikaner.

Montevideo war einst beliebter Zufluchtsort für Europäer, die vor Hunger, Krieg und Verfolgung fliehen mussten. Überall in der Hafenstadt spürt man das Erbe dieser Einwanderer aus verschiedenen Kulturen, die sich am Rio de la Plata nach einem friedlichen Miteinander sehnten. Bekannt ist Montevideo auch für seine faszinierenden Sonnenuntergänge, die von Austro-Popper Hansi Lang besungen und in diesem Film ausführlich zu sehen sein werden.


(ORF)


9:44
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Sommernachtskonzert Schönbrunn 2016

Programm:
- Georges Bizet: Farandole aus L'Arlésienne, Suite Nr. 2
- Hector Berlioz: Rakoczy-Marsch aus "La damnation de Faust"
- Francis Poulenc: Konzert für zwei Klaviere in d-Moll, FP 61
- Maurice Ravel: Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2
Boléro, Ballett für Orchester
Mit den Solistinnen Katia Labèque und Marielle Labèque (Klavier)

Orchester: Wiener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Semyon Bychkov

Bildregie: Henning Kasten

Ganzen Text anzeigen3sat zeigt ein ganz besonderes Open-Air-Konzert aus dem barocken Ambiente des Schönbrunner Schlossparks: das Sommernachtskonzert Schönbrunn 2016.

Die Wiener Philharmoniker boten bei freiem Eintritt stimmungsvolle Musik unter der Leitung des weltberühmten Dirigenten ...
(ORF)

Text zuklappen3sat zeigt ein ganz besonderes Open-Air-Konzert aus dem barocken Ambiente des Schönbrunner Schlossparks: das Sommernachtskonzert Schönbrunn 2016.

Die Wiener Philharmoniker boten bei freiem Eintritt stimmungsvolle Musik unter der Leitung des weltberühmten Dirigenten Semyon Bychkov. Der hoch geschätzte Leningrader ist ständig Gastdirigent großer Orchester und Opernhäuser.

Ein weiteres Highlight des Schönbrunn-Konzertes waren die Pianistinnen Katia und Marielle Labèque. Die Schwestern sind vor allem für ihre Synchronität und Energie bekannt. Musik war für Marielle und Katia schon in ihrer Kindheit ein wichtiger Bestandteil. Als anerkannte Pianistinnen treten sie in den berühmtesten Konzerthäusern und bei Festivals weltweit auf.

Die Wiener Philharmoniker gelten zu Recht als prominenter Exportartikel Österreichs im Kulturbereich. Das Orchester möchte allen Gästen der Stadt genauso wie den Wienern ein musikalisches Live-Erlebnis bieten und knüpft damit an die letzten Jahre an, denn seit 2004 ist dieses Event sehr erfolgreich.


(ORF)


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11:09
VPS 11:10

Tonsignal in mono

Geheimnisvolles Okzitanien

Eine Zeitreise durch das Land der Katharer

mit Alexander von Sobeck

Ganzen Text anzeigenOkzitanien, das Land der Katharer, einer christlichen Glaubensbewegung, hat eine bewegte Geschichte und viele Geschichten und Legenden hervorgebracht. Eine Spurensuche in Südfrankreich.

Die sagenhaften Schätze der Templer und der Westgoten, das Versteck des heiligen ...

Text zuklappenOkzitanien, das Land der Katharer, einer christlichen Glaubensbewegung, hat eine bewegte Geschichte und viele Geschichten und Legenden hervorgebracht. Eine Spurensuche in Südfrankreich.

Die sagenhaften Schätze der Templer und der Westgoten, das Versteck des heiligen Grals und der geheimnisumwitterte Fund von Rennes le Châteaux locken immer wieder Abenteurer, Glücksritter und Spinner an.

Die Glaubensgemeinschaft der Katharer wurde ausgelöscht. So gut wie nichts ist von ihnen geblieben. Alles was man heute über sie weiß, stammt aus den Aufzeichnungen ihrer Feinde, der Inquisitoren. Und doch ist die Erinnerung an die Katharer im Südwesten Frankreichs allgegenwärtig.


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11:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Vera. Das kommt in den besten Familien vor (4/10)

Moderation: Vera Russwurm

Ganzen Text anzeigenVera Russwurm spricht mit Menschen, die ein Problem bewältigt haben und heute wieder lachen können. Sie erzählen von ihren beruflichen, privaten oder gesundheitlichen Erfolgsgeschichten.

In dieser Folge spricht unter anderem Peter Haempel über seinen Rausschmiss ...
(ORF)

Text zuklappenVera Russwurm spricht mit Menschen, die ein Problem bewältigt haben und heute wieder lachen können. Sie erzählen von ihren beruflichen, privaten oder gesundheitlichen Erfolgsgeschichten.

In dieser Folge spricht unter anderem Peter Haempel über seinen Rausschmiss mit 58 Jahren und den Neustart. Der Landeschef einer internationalen Firma wurde unerwartet gekündigt. Mithilfe eines Outplacement-Experten gelang ihm der Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Cornelia Schäfer wollte funktionieren und perfekt sein. Bis sie zusammenbrach mit einem diagnostizierten Burnout-Syndrom mit absoluter körperlicher Erschöpfung. Heute kennt sie die Untiefen der Verzweiflung und der totalen Schwäche ebenso wie die Möglichkeit, im rechten Augenblick eine neue Richtung hin zu gesundheitsförderlichem Umgang mit sich selbst, dem Leben und der Arbeit zu finden.

Ein Reinigungs- und Kontrollzwang bestimmt den Alltag von Berta Lackner aus Radenthein. Die Mutter zweier Töchter von elf und 14 Jahren geht nach jedem Heimkommen unter die Dusche, wäscht sofort ihre getragene Kleidung, kontrolliert jeden Handgriff mehrmals. Wie sie mit ihrer Erkrankung umzugehen gelernt hat, wie ihre Schritte der Besserung verlaufen und wie Leidensgenossen geholfen werden kann, erzählt sie bei "Vera".


(ORF)


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12:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Revolte der Kinder

Der Anfang vom Ende der Apartheid

Film von Timm Kröger und Mfanasibili Nkosi

Ganzen Text anzeigenSoweto - "South Western Township": Kein anderes Township ist so zum Markenzeichen für den Kampf gegen die Apartheid geworden. Im Juni 2016 jährte sich der Schüleraufstand von Soweto zum 40. Mal.

Der 16. Juni 1976 ist auch der Ausgangspunkt für diesen Film, um in ...

Text zuklappenSoweto - "South Western Township": Kein anderes Township ist so zum Markenzeichen für den Kampf gegen die Apartheid geworden. Im Juni 2016 jährte sich der Schüleraufstand von Soweto zum 40. Mal.

Der 16. Juni 1976 ist auch der Ausgangspunkt für diesen Film, um in die Gegenwart zu schauen: Wo steht das Township heute? Haben sich Träume, Hoffnungen und Wünsche von damals erfüllt? Haben sich Opfer im Kampf für Freiheit gelohnt?

Die Filmemacher treffen Zeitzeugen von damals und die Schüler von heute sowie Musiker, Immobilienmakler, Fußballfans, Taxifahrer, Touristen und Partymacher. Soweto ist heute ein Ort der großen Hoffnungen, aber auch vieler Ängste und Sorgen, eine pulsierende Legende, die noch immer sozialen Sprengstoff birgt.


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Besonders normal

Ich muss den Bauch fühlen - Andrea Antonello öffnet sich

Film von Ramona Sirch

Ganzen Text anzeigenAndrea Antonello ist drei Jahre alt, als die Ärzte die Diagnose „Autismus“ stellen. Für seine Familie bricht eine Welt zusammen, ihr komplettes Leben verändert sich.

Andrea spricht nicht, in seinem Verhalten ist er auffällig. Er hat eine schwere Form von ...

Text zuklappenAndrea Antonello ist drei Jahre alt, als die Ärzte die Diagnose „Autismus“ stellen. Für seine Familie bricht eine Welt zusammen, ihr komplettes Leben verändert sich.

Andrea spricht nicht, in seinem Verhalten ist er auffällig. Er hat eine schwere Form von Autismus. Die Eltern versuchen viele Therapien, keine hilft. Als die Ehe zerbricht, bleibt Andrea bei seinem Vater Franco, Chef einer großen Werbeagentur im Veneto.

Eigentlich brauchen Autisten Routine, sagen die Ärzte. Franco Antonello aber bricht aus. Gemeinsam mit Andrea fährt er mit dem Motorrad durch Amerika. Für Vater und Sohn ist dieses Abenteuer auch eine Reise zu sich selbst. Nie habe er seinen Sohn so gelöst erlebt, nie habe er so oft gelacht, erzählt Franco.

Mit der Gründung der Stiftung „I bambini delle fate“ setzen sich Franco und Andrea Antonello inzwischen erfolgreich für die Anliegen autistischer Kinder und ihrer Familien ein.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rätsel der Berge

Kilimandscharo - der schlafende Vulkan

Film von Hugh Tomson

Ganzen Text anzeigenEine Gruppe von Wissenschaftlern untersucht, ob der Kilimandscharo in Afrika mit seiner charakteristischen Gletscherhaube ein sogenannter "schlafender Vulkan" ist.

Würde sich diese Annahme bewahrheiten, wäre der Kilimandscharo ein unkalkulierbares Risiko für ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEine Gruppe von Wissenschaftlern untersucht, ob der Kilimandscharo in Afrika mit seiner charakteristischen Gletscherhaube ein sogenannter "schlafender Vulkan" ist.

Würde sich diese Annahme bewahrheiten, wäre der Kilimandscharo ein unkalkulierbares Risiko für Millionen von Menschen, die am und vom Berg leben. Es geht aber nicht nur um diese ostafrikanische Region.

Ungefähr 15 Prozent der gesamten Menschheit lebt am Fuß oder an den Hängen von gefährlichen Vulkanen. Die Wissenschaft muss in der Lage sein, zu verstehen, was sich im Erdinneren abspielt, um Methoden zu entwickeln, die eine rechtzeitige Warnung vor Ausbrüchen erlauben.


(ARD/SWR)


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14:04
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Herzen Afrikas

Der Boubandjida Park in Kamerun

Film von Nicolas Gruaud

Ganzen Text anzeigenDer Boubandjida-Nationalpark im Norden von Kamerun ist 2200 Quadratkilometer groß, eines der artenreichsten Schutzgebiete und Heimat der größten Elefantenpopulation im zentralen Afrika.

In der von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Buschsavanne gibt es außerdem ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Boubandjida-Nationalpark im Norden von Kamerun ist 2200 Quadratkilometer groß, eines der artenreichsten Schutzgebiete und Heimat der größten Elefantenpopulation im zentralen Afrika.

In der von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Buschsavanne gibt es außerdem seltene Antilopen, Raubtiere wie Panther und Löwen und unzählige Vogelarten. Der Franzose Paul Bour ist seit mehr als fünf Jahren als Berater im Park tätig.

Gemeinsam mit seinem kamerunischen Kollegen Alexandre Vailia N'Gertou kämpft er für die Erhaltung dieses beeindruckenden Naturreservoirs und vermittelt, wenn es um Konflikte zwischen Naturschutz und den Interessen der Bevölkerung geht. Es ist nicht immer einfach, die Bewohner der angrenzenden Dörfer vom Nutzen des Naturschutzes zu überzeugen: Es gibt Hirten, die ihre Rinder weiden lassen wollen, Bauern, die Ackerfläche benötigen, um ihre Familien zu ernähren, und Brandrodung betreiben, und es gibt das Problem der Wilderei.

Dennoch trägt die Arbeit der Parkschützer ihre Früchte - inzwischen sogar über die Grenzen des Kameruns hinweg. Im angrenzenden Tschad kämpft ein Verbündeter für die Errichtung eines Naturreservats nach dem Vorbild Boubandjidas: Dorfchef Paul Tao hat es geschafft, die eigene Bevölkerung von nachhaltiger Landwirtschaft zu überzeugen und seine Regierung von einem ambitionierten Plan: Auch der Tschad soll in der Grenzregion einen Nationalpark bekommen - den Séna-Oura Park. Das Besondere an diesem Projekt ist die geplante Zusammenlegung mit dem Boubandjida-Park auf der kamerunischen Seite - ein ambitioniertes länderüberschreitendes Projekt in Zentralafrika.


(ARD/SWR)


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14:48
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Über den Inseln Afrikas - Sansibar (1/5)

Film von Thomas Wartmann

Ganzen Text anzeigenTraumstrände, Gewürze, Geschichten aus Tausendundeiner Nacht: Drei renommierte Fotografen suchen die schönsten Bilder auf den Inseln rund um den Schwarzen Kontinent, beginnend auf Sansibar.

Auf der Suche nach spektakulären Perspektiven für ihre Luftbilder, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenTraumstrände, Gewürze, Geschichten aus Tausendundeiner Nacht: Drei renommierte Fotografen suchen die schönsten Bilder auf den Inseln rund um den Schwarzen Kontinent, beginnend auf Sansibar.

Auf der Suche nach spektakulären Perspektiven für ihre Luftbilder, Geschichten und Porträts scheuen sie kein Risiko und benutzen außergewöhnliche Transportmittel - vom motorisierten Fallschirm bis hin zum fliegenden Gummiboot.

Fotograf Matthias Ziegler ist Afrika-Spezialist: Im Auftrag internationaler Agenturen hat er fast alle Länder des Schwarzen Kontinents bereist. Doch Sansibar ist Neuland für ihn. Auf der ehemaligen Sklaveninsel ist er für ein Fotobuch unterwegs - und ausnahmsweise nicht alleine. Um den tansanischen Inselarchipel auch aus der Luft zu entdecken, hat er Ultraleichtpilot Richard Meredith-Hardy aus England engagiert, zusammen mit seinem FIB, einem fliegenden Gummiboot. Gute Voraussetzungen für eine abenteuerliche Reise: Richard ist mehrfacher Ultraleicht-Weltmeister, und sein FIB kann nahezu überall starten und landen - theoretisch.

Ihre Expedition beginnt auf einer Dhau, dem typischen Segelboot Ostafrikas. Dort trifft Matthias die berühmteste Sängerin Sansibars, die hundertjährige Bi Kidude, die ein mysteriöses Liebeslied für ihn singt. Und Richard kann nicht auf dem Flugplatz der Hauptstadt Stonetown landen, weil das Vorderrad seines fliegenden Bootes nicht einrastet. Zur Wasserlandung muss er die vorgelagerte Insel Chumbe ansteuern. Dort treffen sich Matthias und Richard endlich nach Umwegen und stolpern gleich über Matthias' erstes Fotomotiv: einen Schwimmkurs für muslimische Frauen. Die haben noch nie das Meer "von unten" gesehen.

Die Motivsuche führt Matthias und Richard über die Altstadt Stonetowns und Nungwi zur kaum erschlossenen Schwesterinsel Pemba. Sie begegnen Bootsbauern und Sufi-Sängern, entdecken die "Fliegenden Füchse", eine endemische Fledermausart, und kosten die besonders wertvollen Nelken des 108-jährigen Aladi.

Matthias' Spezialgebiet ist Porträtfotografie. Es ist ihm wichtig, den Stolz der Sansibaris in Bildern einzufangen. Um das Vertrauen der Inselbewohner zu gewinnen, scheut er keine Mühen und schwimmt sogar mit Haien. Richard versucht derweil alles, um Matthias mit seinem FIB außergewöhnliche Perspektiven aus der Luft zu ermöglichen. Dabei droht er immer wieder zu scheitern - an Gewitterfronten, Wellen, Sturmböen und manchmal auch an der tansanischen Bürokratie.

Auf abenteuerlichen Wegen ergründen sie den Gewürzinselarchipel bis in seine hintersten Winkel - zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Eine Reise voller einmaliger Begegnungen, brenzliger Situationen und spektakulärer Bilder. Regisseur Thomas Wartmann und sein Team waren mit der Kamera dabei.


(ARD/SWR)


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15:32
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Über den Inseln Afrikas - Mauritius (2/5)

Film von Thomas Wartmann

Ganzen Text anzeigenRenaud Van Der Meeren ist Fotograf und Paramotorpilot. Besonders gerne fotografiert er auf Mauritius - nirgends findet er so viele Motive wie auf der "süßesten Perle des Indischen Ozeans".

Mit seinem motorisierten Gleitschirm fliegt er in die entlegensten Winkel, um ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenRenaud Van Der Meeren ist Fotograf und Paramotorpilot. Besonders gerne fotografiert er auf Mauritius - nirgends findet er so viele Motive wie auf der "süßesten Perle des Indischen Ozeans".

Mit seinem motorisierten Gleitschirm fliegt er in die entlegensten Winkel, um Menschen und Landschaften aus der Luft zu fotografieren. Renauds Foto-Expedition führt über Zuckerrohrfelder, zu Traumhochzeiten in Luxushotels und auf Tauchgänge zu Unterwasserwracks.

Aber auch den ältesten Krämerladen in der Hauptstadt Port Louis lernt er kennen und Michel Legris, den berühmten Sänger der Insel, dessen Vorfahren noch Sklaven waren. Abenteuerlich ist Renauds Begegnung mit dem Kite-Surf-Weltmeister Nico Kux: Bei spektakulären Luftaufnahmen über der Lagune muss Renaud mit starkem Wind kämpfen - und der ständigen Gefahr, seinen Gleitschirm mit Nicos Kite zu verheddern.

Weit weniger gefährlich ist dagegen sein nächstes Motiv: Sidah, die älteste Fischerin der Insel, möglicherweise der Welt. Renaud hat sie aus der Luft in ihrer Piroge entdeckt. "Der große Vorteil am Paramotor ist," sagt er, "dass man tief und langsam fliegt und unmittelbar mit den Menschen kommunizieren kann. Die Leute fragen sich dann: Was ist das für ein Kerl da oben." Sidah öffnet "dem Kerl" ihr Herz und erzählt, dass es die Liebe war, die sie zur Fischerin gemacht hat.

Renaud bleibt auf seiner Reise vom Glück gesegnet. Bei einem spektakulären Absturz mit dem Paramotor bricht er sich nur den kleinen Zeh und kann nach ein paar Tagen weiterfliegen. Am Ende hat er tausende neuer Fotos im Gepäck - und die Gewissheit, dass er immer wieder zurückkehren wird zur süßesten Perle im Indischen Ozean. Regisseur Thomas Wartmann und sein Team haben ihn begleitet.

Renaud Van Der Meeren wollte Jetpilot werden, studierte Musik an der Sorbonne, wurde dann Skilehrer, Fotomodell und Fotoassistent. Heute ist er ein international renommierter Fotograf und arbeitet an einem Fotoband über Mauritius - zu Lande, zu Wasser und in der Luft.


(ARD/SWR)


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Über den Inseln Afrikas - Madagaskar (3/5)

Film von Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenFür die Fotografin Ami Vitale zählt nicht nur die Schönheit eines Motivs, sondern vor allem die Geschichte dahinter. Auf Madagaskar will sie ergründen, was es heißt, Madagasse zu sein.

Ami beginnt ihre Suche auf der ehemaligen Pirateninsel Nosy Bé im Nordwesten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenFür die Fotografin Ami Vitale zählt nicht nur die Schönheit eines Motivs, sondern vor allem die Geschichte dahinter. Auf Madagaskar will sie ergründen, was es heißt, Madagasse zu sein.

Ami beginnt ihre Suche auf der ehemaligen Pirateninsel Nosy Bé im Nordwesten des Landes. Gemeinsam mit dem französischen Skipper Nicholas segelt sie die zerklüftete Küste entlang bis ins Reich eines Königs der Sakalava-Kultur. Hier herrschen strenge Regeln.

Das tägliche Leben der Madagassen wird durch Verbote und Tabus geregelt, die für Fremde oft unsichtbar sind. Je nach Volksgruppe kann es verboten sein, ein Chamäleon zu berühren, über Krokodile zu sprechen oder donnerstags zu arbeiten.

Bewaffnet nur mit ihrer Kamera und einigen frisch gelernten Vokabeln der lokalen Sprache, wagt sie sich in Dörfer, in die sich selten Fremde verirren. Die Frauen zeigen Ami, wie man Wassereimer auf dem Kopf balanciert, Getreide aussiebt und sich unter der gleißenden Sonne Afrikas eine schöne Haut bewahrt. Beim großen Ahnenfest der Sakalava begegnet Ami den Geistern verstorbener Dorfbewohner. Sie muss lernen, dass das Chamäleon Unheil bringt und der nächtliche Schrei der Lemuren durch Mark und Bein geht. Schließlich gelingt es ihr sogar, eine Privataudienz bei König Momad zu bekommen, einem der letzten Könige Madagaskars.

In Diego begegnet Ami John, einem Edelsteinhändler. Er führt sie zu den Saphirminen, wo Glücksritter jeden Tag ihr Leben riskieren in der Hoffnung auf den ganz großen Fund. Mit seiner kleinen Propellermaschine bringt der Pilot Yves sie ins Hochland Madagaskars im Herzen der Insel. Auf dem Flug gelingen ihr atemberaubende Luftaufnahmen. In der Hauptstadt Madagaskars, Antananarivo, setzt sich für Ami das Bild langsam zusammen. Sie trifft den Musiker Rajéry, der ihr noch ein letztes Geheimnis verrät - über den Klang Madagaskars, der mitten ins Herz trifft.

Geister, Könige, Lemuren: Madagaskar wird für Ami zu einer Reise voller neuer Eindrücke und spektakulärer Bilder. Regisseur Christian Schidlowski und sein Team haben sie dabei begleitet.


(ARD/SWR)


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16:59
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Über den Inseln Afrikas - Sao Tomé und Principe (4/5)

Film von Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenEin Kindheitstraum - Rui Camilo will die Seele des westafrikanischen Inselstaat São Tomé und Príncipe einfangen: Landschaften aus der Vogelperspektive und Einblicke ins Leben der Menschen.

São Tomé war einmal der weltgrößte Kakaoproduzent. Daran knüpft heute ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEin Kindheitstraum - Rui Camilo will die Seele des westafrikanischen Inselstaat São Tomé und Príncipe einfangen: Landschaften aus der Vogelperspektive und Einblicke ins Leben der Menschen.

São Tomé war einmal der weltgrößte Kakaoproduzent. Daran knüpft heute der Italiener Claudio Corallo an: Er experimentiert mit fast vergessenen Kakaopflanzenarten - und versucht mit großer Leidenschaft, die beste Schokolade der Welt herzustellen.

Rui, bekennender "Schokoholic", überzeugt sich während der Fotosessions auf den Plantagen und Produktionsstätten vom vollen Geschmack der köstlichen Naturprodukte.

Überall auf den Inseln zeugen überwucherte Ruinen vom Erbe der alten Kolonialmacht - heute bewohnt von den Nachfahren ehemaliger Sklaven. Rui nähert sich den Menschen mit dem Portugiesisch seiner Jugend, einer akzentfreien Kindersprache. So findet er schnell Zugang zu den Inselbewohnern, speziell zu den Jugendlichen. In einem Workshop zeigt er zehn Jungen und Mädchen, wie sie selbst Fotos machen können. Am Ende soll eine Ausstellung in der örtlichen Markthalle die Ergebnisse des Projektes zeigen.

An seinen freien Tagen zwischen den Fotokursen bereist Rui die beiden faszinierenden Tropeninseln - zu Fuß, per Jeep und mit einer Propellermaschine. Menschenleere Palmenstrände erwarten ihn, ein kaum betretener, fruchtbarer Urwald und gerade geschlüpfte Meeresschildkröten. Doch am meisten begeistern Rui die Menschen vor seiner Kamera: "Sie versuchen nicht, irgendwas darzustellen. Sie stehen da mit einer Natürlichkeit und einer Eleganz, die ich sonst aus Europa fast überhaupt nicht so kenne."


(ARD/SWR)


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17:43
VPS 17:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Über den Inseln Afrikas - Kapverden (5/5)

Film von Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenStéphane Ducandas ist Neukaledonier und hat seine Kindheit in Afrika verbracht. Die Reise zu den Kapverden ist für ihn auch eine Reise zu den eigenen Wurzeln.

Menschen und Landschaften des Inselarchipels möchte er zu Lande und aus der Luft entdecken. Für die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenStéphane Ducandas ist Neukaledonier und hat seine Kindheit in Afrika verbracht. Die Reise zu den Kapverden ist für ihn auch eine Reise zu den eigenen Wurzeln.

Menschen und Landschaften des Inselarchipels möchte er zu Lande und aus der Luft entdecken. Für die Vogelperspektive sorgt Richard Meredith-Hardy aus England. Seit seinem Flug über den Mount Everest gilt er als der unerschrockenste Ultraleichtpilot der Welt.

Für Stéphane hat er sein FIB mitgebracht, ein fliegendes Schlauchboot. Zusammen landen sie an einsamen Stränden und trotzen den immerwährend starken Winden. Ihre Reise führt sie von der Hauptinsel Santiago nach São Vicente, Santo Antão und Sal. Sie treffen auf Gitarrenbauer und Musiker, auf Schnapsbrenner und Fischer.

Jede Begegnung ist für Stéphane wie eine Perle: "Was ich durch die Fotografie eigentlich suche, ist ein Austausch, Gemeinsamkeiten. Eine halbe oder eine Stunde mit den Menschen ihren Alltag miterleben." Zum Beispiel mit Kabungo in Tarrafal, bei dessen Surfkurs für Jugendliche er mitmacht - und dabei nicht nur mitten in deren Leben taucht, sondern auch in sein eigenes. "Beim Fotografieren erlebe ich viele kleine Momente aus meiner Kindheit gefühlsmäßig noch einmal. Das Bild selbst entsteht dabei am Schluss, es ist fast zweitrangig."

Währenddessen hat Richard alle Hände voll zu tun mit Genehmigungen, starken Winden und Reparaturen nach einem Beinahe-Absturz. Er kann nicht so oft fliegen wie geplant, doch auf Santo Antão wird er anderweitig belohnt: mit einem eigenen Flugplatz für das FIB. Den Vorsteher des eigentlich stillgelegten Flughafens, Francisco, nimmt er als Dankeschön mit auf einen Rundflug im FIB und zeigt ihm zum ersten Mal seine Insel von oben.


(ARD/SWR)


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18:26
VPS 18:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Science Busters - Wer nichts weiß, muss alles glauben

Saisonfinale

Aus dem Rabenhoftheater

Mit Martin Puntigam, Prof. Helmut Jungwirth,
Dr. Florian Freistetter und Dr. Elisabeth Oberzaucher

Buch: Martin Puntigam
Regie: Leopold Lummerstorfer

Ganzen Text anzeigenBeim "Saisonfinale", der vorläufig letzten Ausgabe der "Science Busters", gibt es noch unveröffentlichte Szenen mit Elisabeth Oberzaucher, Florian Freistetter und Helmut Jungwirth.

Und wie immer darf auch Zeremonienmeister Martin Puntigam nicht fehlen, der durch das ...
(ORF)

Text zuklappenBeim "Saisonfinale", der vorläufig letzten Ausgabe der "Science Busters", gibt es noch unveröffentlichte Szenen mit Elisabeth Oberzaucher, Florian Freistetter und Helmut Jungwirth.

Und wie immer darf auch Zeremonienmeister Martin Puntigam nicht fehlen, der durch das Finale führt.


(ORF)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Regierungskrise in Niedersachsen
Ministerpräsident Weil für Neuwahlen

Eier-Skandal weitet sich aus
Supermärkte stoppen Verkauf

Neymar in Frankreich angekommen
Paris hofft auf internationale Titel


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19:22
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


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19:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mein Lissabon

Film von Josef Manola

Ganzen Text anzeigenPortugals Hauptstadt Lissabon befindet sich am Scheideweg: So sehr der Ansturm der Touristen begrüßt wird, so sehr belastet er die Infrastruktur und die Einwohner.

Korrespondent Josef Manola schildert, wie das Interesse der Investoren wächst und Einwohner aus ...
(ORF)

Text zuklappenPortugals Hauptstadt Lissabon befindet sich am Scheideweg: So sehr der Ansturm der Touristen begrüßt wird, so sehr belastet er die Infrastruktur und die Einwohner.

Korrespondent Josef Manola schildert, wie das Interesse der Investoren wächst und Einwohner aus schicken Vierteln verdrängt werden. Er zeigt den Wandel der Stadt und spricht mit einem Fußballstar, einem Schneckenkoch und einer jungen "Fado"-Hoffnung.


(ORF)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Generation Beziehungsangst

Singles auf der Suche nach dem großen Glück

Film von Katrin Wegner

Ganzen Text anzeigenBeata ist fast 40, Single und weit weg von dem Leben, das sie sich eigentlich wünscht: "Mit Mann und Kind in einem Häuschen zu leben und die eigene Familie genießen."

Sie arbeitet viel, geht abends tanzen und nutzt ausgiebig die Dating-Portale im Netz - immer in der ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenBeata ist fast 40, Single und weit weg von dem Leben, das sie sich eigentlich wünscht: "Mit Mann und Kind in einem Häuschen zu leben und die eigene Familie genießen."

Sie arbeitet viel, geht abends tanzen und nutzt ausgiebig die Dating-Portale im Netz - immer in der Hoffnung, endlich den Mann fürs Leben zu finden. "Doch viele Männer, die ich treffe, wollen nur schnellen Sex", sagt sie. Für sie ein Ausschlusskriterium.

Und die anderen? Sind einfach nicht die richtigen - und so trifft Beata schnellstmöglich den Nächsten.

Auch die 44-jährige Claudia kann ein Lied von Männern singen, die nur ihren Spaß wollen - aber keine Verpflichtungen. Auch sie sucht "Mister Perfekt" und kann ihn nicht finden. Beata und Claudia: Zwei Frauen auf der Suche nach dem besten aller Partner, weil zum perfekten Leben auch die perfekte Beziehung gehört. Hat Liebe bei diesen hohen Ansprüchen überhaupt noch eine Chance zu reifen?

Ebenfalls im Reigen der Begegnungen: der 29-jährige Hansi und der 35-jährige Izzo. Veganer Hansi hat derart präzise Vorstellungen von seiner Traumfrau, von ihren Interessen und ihrer Lebensweise, dass sie kaum erfüllbar scheinen. Und Izzo zieht sich immer dann zurück, wenn er merkt, dass es ernster wird zwischen ihm und einer Frau. Denn er hat Angst, verletzt zu werden. Trösten kann er sich mit dem nächsten Date, denn das wartet schon.

Filmautorin Katrin Wegner begleitet elf Singles von einem Blind Date zum nächsten und begegnet dabei Frauen und Männern, die seit Jahren auf der Suche nach dem Glück sind. Für fast alle gilt: In kürzester Zeit wird abgecheckt, ob der oder die Andere möglichst perfekt zum eigenen Leben passt. Und oft reicht schon ein falsches Wort - und im Netz wird einfach zum Nächsten geklickt. Denn die Auswahl auf Dating-Portalen ist riesig - und schließlich könnten Mrs. und Mr. Right nur wenige Treffen entfernt sein.

Ein Film über die Irrungen und Wirrungen der Liebe, über klopfende Herzen, tiefe Enttäuschungen und große Hoffnungen.


(ARD/WDR)


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: China-Beben

Film von Thomas Reichart und Katja Eichhorn

Ganzen Text anzeigenChina ist heute die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und Deutschlands wichtigster Handelspartner in Asien. Aber das Riesenreich steckt in der Krise.

Der Bauboom stockt, Arbeiter protestieren, Fabriken schließen. Es ist ein Beben, das von China ausgeht und ...

Text zuklappenChina ist heute die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und Deutschlands wichtigster Handelspartner in Asien. Aber das Riesenreich steckt in der Krise.

Der Bauboom stockt, Arbeiter protestieren, Fabriken schließen. Es ist ein Beben, das von China ausgeht und dessen Schockwellen die ganze Welt treffen.
Chinas Erfolgsformel, billige und einfache Produkte für die Welt, ist verbraucht.

In ehemaligen Wachstumszentren schließen Fabriken, weil die Lohnkosten zu hoch sind, weil einfache Waren anderswo längst günstiger hergestellt werden.

Zhang Huarong, größter Hersteller von Damenschuhen weltweit, verlagert einen Teil der Produktion nach Äthiopien. Afrika sei China wie vor 30 Jahren, schwärmt der Unternehmer. Zhangs Aufstieg ist ein Sinnbild für Chinas Wirtschaftswunder. Vor 30 Jahren war Zhang ein armer Wanderarbeiter, der Schuhe verkaufte, und China ein Agrarland, in dem Menschen hungerten.

Heute lässt Zhang in China acht Millionen Schuhe im Jahr herstellen und im Ausland nochmal drei Millionen. Seinen Erfolg verdankt er einem Heer billiger Arbeitskräfte und langen Schichten: zwölf Stunden am Tag, sechs Tage die Woche. Aber die Löhne sind in den letzten zehn Jahren um fast 300 Prozent gestiegen, auf knapp 500 Euro im Monat.

Das Ende von "Made in China"? Viele Unternehmen verlegen ihre Produktion aus China nach Afrika oder in asiatische Nachbarländer wie Vietnam und Kambodscha. Weil dort die Löhne noch niedriger sind. China erlebt einen regelrechten Exodus.

Die Wirtschaft des Landes lahmt und droht dabei auch deutsche Unternehmen mitzureißen. Ihr Absatz geht zurück wegen der Wachstumskrise in China. Es verpufft die Gewissheit, dass es im Reich der Mitte nur nach oben gehen kann und alle daran mitverdienen. So trifft Chinas Schwäche auch Deutschland.

Die China-Korrespondenten Thomas Reichart und Katja Eichhorn sind den Ursachen und Folgen dieses Bebens nachgegangen. Sie machen deutlich, wie groß die Abhängigkeit der Welt vom Wachstum in China ist. Das Riesenreich muss sich öffnen, die allmächtige Partei sich zurückziehen und die Wirtschaft statt auf billiges "made in China" mehr auf eigene Ideen setzen.


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21:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Erstausstrahlung

Dicke Luft in Amerika
Deutsche Autobauer auf der Anklagebank

Die Türkei im Ausnahmezustand
Hungerstreik für Gerechtigkeit

Klasse statt Masse in Frankreich
"außendienst" in der Charcuterie


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22:01
VPS 22:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Alfred Hitchcock

Frenzy

Spielfilm, Großbritannien 1972

Darsteller:
Richard BlaneyJon Finch
Robert RuskBarry Foster
Brenda BlaneyBarbara Leigh-Hunt
Babs MilliganAnna Massey
u .a.
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin pathologischer Triebtäter, der seine weiblichen Opfer mit einer Krawatte stranguliert, versetzt London in Angst und Schrecken. Ein ehemaliger Pilot gerät ins Visier der Polizei.

Seine Exfrau ist ebenfalls ermordet worden, und kurz zuvor hatte er sich mit ihr ...

Text zuklappenEin pathologischer Triebtäter, der seine weiblichen Opfer mit einer Krawatte stranguliert, versetzt London in Angst und Schrecken. Ein ehemaliger Pilot gerät ins Visier der Polizei.

Seine Exfrau ist ebenfalls ermordet worden, und kurz zuvor hatte er sich mit ihr heftig gestritten. Der Verdächtige muss nun seine Unschuld beweisen. - Thriller-Meisterwerk aus dem späten Filmschaffen von Alfred Hitchcock.

Während ein Londoner Politiker seine Zuhörer am Ufer der Themse mit rosigen Visionen über die zukünftige Sauberkeit und den Umweltschutz der Stadt begeistert will, treibt am Flussufer plötzlich eine nackte, nur mit einer Krawatte bekleidete Frauenleiche: ein weiteres Opfer des seit geraumer Zeit gefürchteten "Krawattenmörders". Zeitgleich verliert der ehemalige Royal-Air-Force-Pilot Richard Blaney seinen Job als Barkeeper und vertraut sich seiner Exfrau, der erfolgreichen Geschäftsfrau Brenda Blaney, an. Am nächsten Tag wird Brenda tot aufgefunden - vergewaltigt und mit einer Krawatte stranguliert. Zeugenaussagen und weitere Indizien bestärken den ermittelnden Inspektor darin, Blaney für den gesuchten Krawattenmörder zu halten.

Der spannende Plot, gekonnt gespickt mit schwarzem Humor und brillanten Dialogen, macht Alfred Hitchcocks "Frenzy" absolut sehenswert. Nach seiner langjährigen amerikanischen Schaffensphase kehrte der Meister mit diesem Film Hollywood den Rücken zu und versetzt seine kriminalistische Handlung um eine Art modernen "Jack the Ripper" nach London, mitten ins geschäftige Treiben von Covent Garden. Der Thriller wird gern als Hitchcocks "bösester" Film bezeichnet. Zu Recht, denn man kann sich dem brillanten Sarkasmus des Films und den kleinen Seitenhieben auf die britische Gesellschaft kaum entziehen. Insbesondere die Nebenhandlung um den ermittelnden Inspektor Oxford, der bei Tisch den aktuellen Stand der Mordfälle erörtert, während seine Gattin ihn mit ungenießbaren französischen Kochexperimenten quält, ist köstlich. Die Tatsache, dass Hitchcock für "Frenzy" relativ unbekannte britische Schauspieler engagierte, schadet dem Film nicht: Bis zum Schluss fiebert der Zuschauer mit Pechvogel Blaney.

Redaktionshinweis: Vom 4. bis zum 18. August würdigt 3sat Alfred Hitchcock (1899 - 1980), den "Master of Suspense", mit sechs Spielfilmen aus verschiedenen Phasen seines Schaffens: Nach "Frenzy" folgen Hitchcocks ironisch-parodistisches Abschiedswerk "Familiengrab" (1976), "Topas" (1969), "Saboteure" (1942), "Der zerrissene Vorhang" (1966) und "Im Schatten des Zweifels" (1943).


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23:53
VPS 23:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Trespass - Auf Leben und Tod

Spielfilm, USA 2011

Darsteller:
Kyle MillerNicolas Cage
JonahCam Gigandet
Sarah MillerNicole Kidman
PetalJordana Spiro
TyDash Mihok
u.a.
Regie: Joel Schumacher
Länge: 83 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Diamantenhändler Kyle Miller wohnt mit Frau Sarah und Tochter Avery in einer mondänen Villa vor den Toren der Stadt. Als Einbrecher in das Haus eindringen, wird ein Albtraum Realität.

Die Bande unter Führung des cholerischen Elias ist bestens vorbereitet. Sie ...
(ARD)

Text zuklappenDer Diamantenhändler Kyle Miller wohnt mit Frau Sarah und Tochter Avery in einer mondänen Villa vor den Toren der Stadt. Als Einbrecher in das Haus eindringen, wird ein Albtraum Realität.

Die Bande unter Führung des cholerischen Elias ist bestens vorbereitet. Sie kennen sich im Haus aus und wissen detailliert über die Alarmsysteme der Villa Bescheid. Allein Avery entgeht den Verbrechern zunächst, da sie heimlich zu einer Party ausgebüchst ist.

Elias (Ben Mendelsohn) setzt Kyle (Nicolas Cage) und Sarah (Nicole Kidman) brutal unter Druck. Er droht mit dem Schlimmsten, sollte Kyle sich weigern, seinen Safe zu öffnen. Darin sollen sich Rohdiamanten von unschätzbarem Wert befinden. Aber Kyle ahnt, dass die Gangster ihn und Sarah sofort töten würden, wenn sie im Besitz der Beute sind. Mit Tricks und Ausreden gelingt es dem wortgewandten Diamantenprofi, das Öffnen des Tresors hinauszuzögern. Er hofft auf eine Chance, um Hilfe zu verständigen - oder den Spieß umzudrehen.

Unterdessen versucht Sarah, Elias' psychisch labilen Bruder Jonah (Cam Gigandet) auf ihre Seite zu ziehen - ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Immer wieder droht die Situation zu eskalieren. Und Kyle weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Anspannung der Gangster sich in blanker Gewalt entlädt.

In den eigenen vier Wänden einer Bande brutaler Verbrecher ausgeliefert zu sein - ausgehend von dieser albtraumhaften Situation inszeniert Joel Schumacher einen packenden Thriller, der bis zum Schluss mit immer neuen Wendungen und Enthüllungen überrascht. In den Hauptrollen liefern die Oscar-Preisträger Nicolas Cage und Nicole Kidman intensive Glanzleistungen. Regisseur Schumacher hat sich mit Kassenhits wie "Falling Down" und "Nicht auflegen!" einen Namen als Spezialist für gleichermaßen spannende wie intelligente Unterhaltung gemacht.


(ARD)


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1:16
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

extra 3 Spezial: Der reale Irrsinn XXL

mit Barbara Ruscher

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche.

"extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


(ARD/NDR)


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2:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Max Uthoff: Gegendarstellung

3sat-Zelt Mainz, September 2015

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenMax Uthoff ist Politkabarettist mit Herz, Hirn und Haltung. Wortgewaltig, messerscharf und höchst unterhaltsam erzählt er seine Sicht auf die Welt mit all ihren Absurditäten.

Er berichtet von der Wucht der Behauptung, von mörderischen Geschäften, ...

Text zuklappenMax Uthoff ist Politkabarettist mit Herz, Hirn und Haltung. Wortgewaltig, messerscharf und höchst unterhaltsam erzählt er seine Sicht auf die Welt mit all ihren Absurditäten.

Er berichtet von der Wucht der Behauptung, von mörderischen Geschäften, gesellschaftlichem Inzest, teuflischen Kreisläufen und davon, dass Menschen, die in Schubladen denken, sich schon mal halb aufgeräumt fühlen.

Wenn Sprache die Waffe des Pazifisten ist, dann ist Max Uthoff der James Bond des Kabaretts. Gut, dass man mit den Ohren nicht blinzeln kann: Bei ihm hätte man keine Zeit dazu.

Max Uthoff ist ein Moralist im besten Sinne: Er kämpft für eine bessere Welt und verzweifelt regelmäßig daran. Mal radikal subjektiv, mal erschreckend unsentimental, immer gut recherchiert und mit besten Absichten. Dass ihn die "Welt" einmal als "geschniegelten Brettl-Stalinisten" beschimpfte, darf man getrost als Kompliment werten.


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3:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nils Heinrich: Mach doch'n Foto davon

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenMit „Mach doch’n Foto davon“ präsentiert Nils Heinrich sein bisher frechstes Programm: ein Rundumschlag gegen Gesundheitsgläubigkeit, Medienwahn und das übersättigte Bürgertum.

Als Bruder zweier Schwestern lernte Nils Heinrich schon früh, das Leben mit ...

Text zuklappenMit „Mach doch’n Foto davon“ präsentiert Nils Heinrich sein bisher frechstes Programm: ein Rundumschlag gegen Gesundheitsgläubigkeit, Medienwahn und das übersättigte Bürgertum.

Als Bruder zweier Schwestern lernte Nils Heinrich schon früh, das Leben mit Humor zu nehmen. Noch dazu in Halle - zu DDR-Zeiten! Da kam Nils eine Ausbildung zum Konditor gerade recht, um sich sein täglich Brot, äh, Kuchen zu verdienen.

Den Zusammenbruch der DDR überwand er ohne größere Schäden und verdingte sich schon bald in Ost und West als Hochzeits-DJ. Von da war es nicht weit zum Durchbruch als preisgekrönter Kabarettist: Nach der intensiven Erforschung der Medienbranche als Praktikant, Autor, Reporter und Redakteur landete Heinrich schließlich als Vorleser und Liedersänger auf der Bühne. Seither geht es nur noch steil bergauf: 2003 gründete er seine eigene Lesebühne in Berlin, 2005 machte er den zweiten Platz beim Hamburger Comedy Pokal – und das, obwohl er gar keine Comedy macht!

Mit seinem flapsig intelligenten Humor erobert Heinrich Deutschlands Bühnen und das Publikum. Er ist der nette Junge von nebenan, der immer freundlich grüßt, während er sich heimlich den nächsten Streich ausdenkt. Dazu singt und spielt Heinrich mit schöner Beiläufigkeit seine klugen Lieder zu zarten Gitarrenklängen. Ein charmanter Rebell, dem der Schalk im Nacken sitzt und dessen Worte spielerisch-überspitzt ins Schwarze treffen.


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3:29
VPS 03:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Stefan Waghubinger: Außergewöhnliche Belastungen

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenDer gebürtige Österreicher Waghubinger wollte eigentlich ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, kam aber nicht dazu, denn da wartet - die Steuererklärung.

Wie ärgerlich: Das ganze Jahr über Unsinn gemacht, und jetzt muss er ...

Text zuklappenDer gebürtige Österreicher Waghubinger wollte eigentlich ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, kam aber nicht dazu, denn da wartet - die Steuererklärung.

Wie ärgerlich: Das ganze Jahr über Unsinn gemacht, und jetzt muss er ihn auch noch versteuern! Aus lauter Frust darüber erledigt er die lästige Bürokratie kurzerhand auf der Bühne und lässt seinen Ärger am Publikum aus.

Aber Waghubinger ist nur scheinbar jemand, der sich an Kleinigkeiten stört. Gekonnt spielt er den nörgelnden Biedermann und denkt doch stets in großen Zusammenhängen. Und bringt nach gefühlten 100 Ecken am Ende jeden Gedanken pointiert und meist bittersüß zum Abschluss.

Die äußere Anmutung eines zerstreuten Professors ist nicht weit hergeholt: Waghubinger ist Mitglied bei Mensa, dem Netzwerk für Hochbegabte. Sein liebstes Mittel zum Zweck scheinen verbale Spitzfindigkeiten zu sein, das Spiel mit der Sprache, an dem man auch als Zuschauer diebische Freude hat: "Man muss aufpassen, dass man seine Meinung nicht falsch ausspricht" ist nur ein Beispiel seiner Sätze mit doppeltem Boden. Zur Steuererklärung kommt man mit Waghubiger sicher nicht, aber zum Nachdenken und zum Lachen gleichermaßen.

Stefan Waghubinger wächst in einem kleinen Dorf im Steyrtal auf. 1978 zieht es ihn erstmals auf die Bühne: Als Josef gibt er im Weihnachtsstück der Grundschule sein Kabarett-Debüt. Unverschuldet stolpert er, fällt hin und bekommt dafür erste Lacher und Szenenapplaus. Doch es sollte noch über 30 Jahre dauern, bis er seiner wahren Berufung als Kabarettist folgt. Zunächst wird Stefan Waghubinger studierter Theologe und Theaterpädagoge. Seit 1997 schreibt er Kinderbücher und zeichnet Cartoons, erste Schritte in Richtung Kabarett. 2009 tourt er dann mit seinem ersten Programm "Langsam werd ich ungemütlich" und wird dafür vielfach mit Preisen bedacht.


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3:59
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Jochen Malmsheimer: "Halt mal, Schatz!"

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenJochen Malmsheimers Bühnenkunst ist die vollkommene Verbindung aus geschliffenem Wort, Skurrilität und Wahnwitz, gepaart mit einem überraschenden Faible für Fäkalwitze.

Wer sein Programm „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“ oder sein Soloprogramm ...

Text zuklappenJochen Malmsheimers Bühnenkunst ist die vollkommene Verbindung aus geschliffenem Wort, Skurrilität und Wahnwitz, gepaart mit einem überraschenden Faible für Fäkalwitze.

Wer sein Programm „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“ oder sein Soloprogramm „Halt mal, Schatz!“ kennt - das er 2016 im 3sat-Zelt präsentiert -, der weiß: Hier wird kein Mainstream-Comedian-Quatsch gezeigt, hier geht es ans Eingemachte.

Wort für Wort lädt der kernige Kabarett-Quereinsteiger aus dem Ruhrpott seine eigenen, ganz persönlichen Befindlichkeiten auf dem Publikum ab, übergießt es mit einer nur von kurzen Lachkrämpfen unterbrochenen Wort-, Satz- und Gedankenflut und fordert die Gäste, intellektuell voll auf der Höhe zu sein. Malmsheimers Alltagsbeobachtungen sind so scharf, seine Formulierungen so spitz, dass 3sat für die Ausstrahlung fast einen Waffenschein bräuchte. Ganz sicher werden die Zuschauer ein Taschentuch brauchen, um sich die vielen Lachtränen aus dem Gesicht zu wischen.


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4:44
VPS 04:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hennes Bender: KLEIN/LAUT

3sat-Zelt Mainz, September 2015

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenHennes Bender ist der "Hobbit auf Speed", stets auf 180, immer laut, immer kurz vorm Explodieren. Seine 1,62 Meter Körpergröße macht er wett mit seiner riesengroßen Klappe.

In seinem neuen Programm wettert er gegen dämliche Werbeslogans, Homophobie und die ...

Text zuklappenHennes Bender ist der "Hobbit auf Speed", stets auf 180, immer laut, immer kurz vorm Explodieren. Seine 1,62 Meter Körpergröße macht er wett mit seiner riesengroßen Klappe.

In seinem neuen Programm wettert er gegen dämliche Werbeslogans, Homophobie und die Oberflächlichkeit der Medienfuzzis. Und legt intergalaktische Performances hin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.

Fürchterlich aufregen kann sich der Bochumer über verschwommene Formulierungen wie "leicht adipöser Habitus" - soll doch sein Arzt ihm einfach ins Gesicht sagen, dass er ihn zu fett findet. Doch um Herz und Nerven zu schonen, hat Hennes Bender den "Akzep-Tanz" erfunden, mit dem er in jeder noch so lästigen Lebenslage wieder ins Gleichgewicht kommt.

Hellauf begeistern kann sich der "Komikgigant mit sexy lockigem Haar", der in Italien auch gern mal den Spanier gibt, für einen kleinen gelben Schwamm, der in einer ausgehöhlten Ananas auf dem Meeresgrund lebt: SpongeBob Schwammkopf! Für den schlüpft Bender immer wieder gerne in ein unförmiges quietschgelbes Kostüm und parodiert sehr zur Freude seiner Zuschauer in Original-Schwammkopf-Tonlage den drolligen Comicstar. Zu innerer Gelassenheit verhilft ihm auch sein unerschütterlicher Glaube an die Jedi-Ritter. Star Wars ist für ihn die einzig wahre Religion, der er auch gern sein letztes bisschen Würde opfert.


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5:13
VPS 05:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wise Guys: Das Beste aus 25 Jahren

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenDie Wise Guys gelten als Deutschlands Vokal-Pop-Band Nummer eins und zählen zu den erfolgreichsten Live-Acts im deutschsprachigen Raum. Im 3sat-Zelt zeigen sie das Beste aus 25 Jahren.

Denn leider hat auch eine so erfolgreiche Ära ein Ende: Im Sommer 2017 will sich ...

Text zuklappenDie Wise Guys gelten als Deutschlands Vokal-Pop-Band Nummer eins und zählen zu den erfolgreichsten Live-Acts im deutschsprachigen Raum. Im 3sat-Zelt zeigen sie das Beste aus 25 Jahren.

Denn leider hat auch eine so erfolgreiche Ära ein Ende: Im Sommer 2017 will sich die fünfköpfige Band auflösen. Da kann man schon mal einen Rückblick wagen: Die "Wise Guys" finden, dass sie eine tolle Zeit hatten und dass man gehen soll, wenn es am schönsten ist.

Wer glaubt, dass fünf Typen ohne Instrumente auf keinen Fall einen Konzertsaal rocken können, der irrt. Die Performance der Kölner ist einzigartig und originell. Sie singen über vergangene Liebschaften, Bananen und die deutsche Bahn. Unvergesslich ihr Hit "Jetzt ist Sommer", mit dem sie den Sommerhit 2001 landeten und bis heute immer wieder im Radio zu hören sind. Die Inhalte ihrer Texte reichen von saukomisch über hintergründig bis hin zu melancholisch. Gerade auch die ernsthaftere Seite, die bei anderen A-cappella-Gruppen eher keine Rolle spielt, ist den "Wise Guys" enorm wichtig. Ihre Kompositionen haben bei aller musikalischen Vielfalt einen unverwechselbaren eigenen harmonisch-melodischen Stil und Sound.

Eigentlich hatte alles ganz harmlos angefangen, damals Mitte der 1980er im Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Köln-Sülz. Die Jungs der Originalbesetzung besuchten damals dieselbe Klasse und gründeten eine Schüler-Rockband. Nach und nach fanden sie Gefallen daran, reine Gesangsstücke aufzunehmen und ließen allmählich die Instrumente weg, bis sie sich 1990 nach dem Abitur schließlich die "Wise Guys" nannten - zu Deutsch "Besserwisser", denn mit ihrer Klugscheißerei gingen sie ihren Lehrern gewaltig auf die Nerven. Wer hätte damals gedacht, dass die fünf Naseweise eines Tages Charthits produzieren und einen Echo für Deutschlands beste Vokal-Pop-Band überreicht bekommen würden?

Pünktlich zur Abschiedstournee, die im September 2016 startet, soll auch ein letztes Album erscheinen.