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Dezember 2017
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Samstag, 22. Juli
Programmwoche 30/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


6:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Meisterfälscher

Wolfgang Beltracchi porträtiert Ina Müller

Film von Roland Huber

Ganzen Text anzeigenMeisterfälscher Wolgang Beltracchi porträtiert in der fünfteiligen Dokumentationsreihe Prominente im Stil alter und moderner Meister. Im letzten Teil malt er Ina Müller im Stil von Matisse.

Ihre TV-Sendung "Inas Nacht" hat Kult-Status: Ina Müller wirbelt stets ...

Text zuklappenMeisterfälscher Wolgang Beltracchi porträtiert in der fünfteiligen Dokumentationsreihe Prominente im Stil alter und moderner Meister. Im letzten Teil malt er Ina Müller im Stil von Matisse.

Ihre TV-Sendung "Inas Nacht" hat Kult-Status: Ina Müller wirbelt stets laut, lustig und mit losem Mundwerk durch die kleine Hamburger Hafenkneipe auf dem Kiez. Ihre Karriere begann sie als Kabarettistin und Sängerin, inzwischen ist sie auch Autorin und Moderatorin.

Beim Porträt-Sitzen bei Wolfgang Beltracchi trifft Kunst auf Kabarett, Pinsel auf Pils.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Blackout Tag 5 (5/8)

Wer ist schuld am Blackout?

Ganzen Text anzeigenEin Stromnetz aus der Balance zu bringen, ist gar nicht so schwierig - manchmal reicht ein Eichhörnchen. Und mit einer so delikaten Ware wie Strom wird rigoros Handel betrieben.

Für ein großes Blackout-Szenario ist allerdings klar, dass es eine Verkettung von ...

Text zuklappenEin Stromnetz aus der Balance zu bringen, ist gar nicht so schwierig - manchmal reicht ein Eichhörnchen. Und mit einer so delikaten Ware wie Strom wird rigoros Handel betrieben.

Für ein großes Blackout-Szenario ist allerdings klar, dass es eine Verkettung von Fehlern braucht, ein Unwetter - oder eine Cyber-Attacke. Urs Gredig geht diesen Szenarien mit Fachleuten nach und benennt die größten Risiken
für ein flächendeckendes Blackout.

"Blackout" ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentation. Einzelne Szenen erzählen Geschichten wie jene der Familie Berger - die Story ist erfunden, könnte sich aber so abgespielt haben. Andere Szenen sind dokumentarischer Art: Sie zeigen beispielsweise Notfallübungen des Zivilschutzes des Kantons Basel-Landschaft, des Universitätsspitals Basel und des Zoo Zürich.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Marseille - zauberhaft ungeschliffen

Film von Dominique Clément

Ganzen Text anzeigenMarseille hat ein ganz besonderes Flair: Die Hafenstadt strahlt nicht die Lieblichkeit anderer südfranzösischer Orte aus. Sie ist rau - und zugleich zauberhaft.

Die Reportage stellt Menschen vor, die Marseille nicht mehr loslässt: Zugezogene, Einheimische, Künstler ...

Text zuklappenMarseille hat ein ganz besonderes Flair: Die Hafenstadt strahlt nicht die Lieblichkeit anderer südfranzösischer Orte aus. Sie ist rau - und zugleich zauberhaft.

Die Reportage stellt Menschen vor, die Marseille nicht mehr loslässt: Zugezogene, Einheimische, Künstler und Bohemiens.

"Marseille war Liebe auf den ersten Blick": Das sagt Bernadette Rochat, die ursprünglich aus Lausanne kommt. Sie ist Inhaberin einer Pension und kocht nebenbei leidenschaftlich gerne für ihre Freunde. Fabien ist Fischhändler und Gastronom. Seine Passion gilt dem Mittelmeer und den Fischen. Sein Restaurant wird hochgelobt - nicht nur wegen des Essens. Es ist die besondere Atmosphäre, die die Gäste lieben.

Frank ist eher ein ruhiger, schüchterner Typ. Der Künstler macht die Nacht gern zum Tag. Im Herzen der Stadt, in einem kleinen Hinterhof, hat er sein Atelier eingerichtet. Hier baute er sein magisches und einzigartiges Universum auf: Umgeben von seinen Recycling-Objekten wohnt und arbeitet er mit Dingen, die die Stadt hergibt.

Der Fotograf Alfons schließlich stammt aus Deutschland. Alfons kam, sah und blieb. Die Stadt und ihre Bewohner faszinieren ihn. Inzwischen kennt er Marseilles geheimste Ecken und rückt sie fotografisch ins rechte Licht. Seine Modelle stammen aus den Tiefen des Meeres: Es sind Kraken, Fische und andere Unterwasser-Lebewesen.


9:37
VPS 09:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bilder aus Südtirol

Moderation: David Runer

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWie können Menschen im Seniorenalter unabhängig und selbstbestimmt leben - und wie kann neue Technologie dabei helfen? In Bozen werden neue Möglichkeiten erforscht und getestet.

Außerdem: Wie die Polizei gegen illegale Boxkämpfe Jugendlicher in Bozen vorgeht. ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenWie können Menschen im Seniorenalter unabhängig und selbstbestimmt leben - und wie kann neue Technologie dabei helfen? In Bozen werden neue Möglichkeiten erforscht und getestet.

Außerdem: Wie die Polizei gegen illegale Boxkämpfe Jugendlicher in Bozen vorgeht. Welcher Brixner Ski-Schuhmacher sich um königliche Füße kümmert. Und warum in Tisens Emus und Zackelschafe leben.


(ORF/3sat)


10:03
VPS 10:00

Videotext Untertitel

Karpaten - Leben in Draculas Wäldern

Film von Kurt Mayer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Mit Delia Oancea und Vasile Marinca

Sprecher: Cornelius Obonya, Margit Maurer, Nina Strehlein, Peter Färber

Ganzen Text anzeigenKurt Mayers Karpaten-Film ist ein Zeitdokument einer sich rasch verändernden Welt. Sieben Reisen und ein ganzes Jahr waren notwendig, um den Menschen in Draculas Wäldern nahe zu kommen.

Mit 1500 Kilometern sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Durch ihre ...
(ORF/ARD/NDR)

Text zuklappenKurt Mayers Karpaten-Film ist ein Zeitdokument einer sich rasch verändernden Welt. Sieben Reisen und ein ganzes Jahr waren notwendig, um den Menschen in Draculas Wäldern nahe zu kommen.

Mit 1500 Kilometern sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Durch ihre wechselvolle Geschichte und nicht zuletzt durch den Eisernen Vorhang blieben weite Teile lange unbereist. Kurt Mayer folgt den Wegen des Wanderhirten Vasiles.

Vasiles Jahresweg nimmt seinen Ausgang im Frühjahr mit dem Aufbruch der Herden. Einen eingeschworenen Begleiter hat er schon: Hajduk, sein junger Hirtenhund, lernt gerade, sich gegen die Gefahren des Waldes zu bewähren. Vasile genießt das unstete Leben in der Natur. Dabei begegnet er immer wieder dem ursprünglichen dörflichen Leben. Der hufeisenförmige Karpatenzug birgt so manche abergläubische Vorstellung - das schreibt schon Bram Stoker, der Begründer des Dracula-Mythos. Vasile ist neugierig und will mehr von den alten Bräuchen erfahren. Zugleich ist er auf Brautschau. Am Pfingstsonntag hat der junge Schäfer aus den Waldkarpaten endlich Erfolg. Die schöne Delia, ein Mädchen aus der Stadt, hat sich in ihn verliebt. Delia ist eine von ganz wenigen jungen Mädchen, die heute den Weg zurück ins Dorf wagen wollen. Eine Wahrsagerin bestätigt ihr, ein "Ciorban" - ein Hirte - wird ihr Glück bedeuten.

Am Weg von Weideplatz zu Weideplatz durchquert Vasile auf uralten Pfaden Schluchten und Wälder. Im Dunstkreis des echten Grafen Vlad Dracul stößt er auf verborgene Schätze. Denn wie jede Legende birgt auch diese - in mehr als 200 Filmen verewigte - Geschichte vom "untoten" Vampir ein Körnchen Wahrheit, selbst wenn sie aus dem fernen England stammt und ihr Autor diese Gegend nie selbst bereist hat. Die Angst vor der Wiederkehr der Verstorbenen bestimmt die Gedankenwelt der Bewohner der Waldkarpaten und Transsilvaniens bis heute. Noch immer beschäftigen Vorkehrungen gegen die Wiederkehr die Fantasie. Erst seit Anfang der 1950er-Jahre schützt ein Gesetz die Ruhe der Toten.

Vasile wird Zeuge einer "Totenhochzeit", wie sie in den entlegenen Dörfern des Maramures immer noch gefeiert wird. Ein heiratsfähiger junger Mann ist verstorben. Sein Leben ist unerfüllt geblieben. Zur Wahrung der Harmonie und zum Abschluss seines Lebenskreises stellt die Dorfgemeinschaft bis zur Beerdigung eine symbolische Braut. Danach wird Hochzeit gefeiert und getanzt. Die Hochzeit für den Toten soll die Lebenden vor seiner Wiederkehr bewahren.

Der Hirtenhund Hajduk, Vasiles treuer Begleiter, hat viel zu lernen in diesem Jahr. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht er seine Feuertaufe. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist hier Weidewirtschaft unmöglich. Ein Karpatenwolf reißt durchschnittlich ein Schaf pro Jahr. Im internationalen Vergleich ist diese Quote sehr niedrig. Der Grund dafür: In Rumänien werden die Schafherden durchgehend von Schäfern bewacht und von intensiv trainierten Hunden gegen Angreifer geschützt.

Der harte Winter hat schließlich einen romantischen Ausklang: Bunt geschmückte Reiter galoppieren durchs Dorf. Es schließt sich der Kreis. Vasile, der Schäfer aus Budesti, bekommt seine Delia, das Mädchen aus der Stadt. Der Hochzeitsschlitten entführt sie in die Weite der Schneelandschaft.


(ORF/ARD/NDR)


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10:47
VPS 10:45

Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra

Film von Harald Pokieser, Pavol Barabas und Tomas Hulik

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenAuch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen.

Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch "das kleinste Gebirge der Welt". Diese ...
(ORF)

Text zuklappenAuch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen.

Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch "das kleinste Gebirge der Welt". Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend: Viele der 300 Gipfel sind über 2500 Meter hoch, die höchste - die Gerlachspitze - misst 2655 Meter.

Es ist ein armes Land, dünn besiedelt, der Tourismus noch immer bescheiden, exzessive Forstwirtschaft hat es nie gegeben. So blieb vor allem im Bereich des Nationalparks ein urwüchsiger Wald erhalten - eine Mischung aus Laub- und Nadelhölzern, durchflossen von unregulierten Flüssen und Bächen. Die Sommer sind heiß und kurz, die stürmischen, bitterkalten Winter verwandeln die Gipfelregionen monatelang in eine Eiswüste, und die Wetterstürze können mit jenen in den Alpen spielend mithalten.

In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen. Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.


(ORF)


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11:31
VPS 11:30

Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Böhmen - Land der hundert Teiche

Film von Jiri Petr und Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenEntlang der Moldau, südlich der Goldenen Stadt Prag, liegt ein verstecktes Mosaik von Seen und Teichen, Wiesen und Wäldern: Böhmen - ein einmaliges Tierparadies im Herzen Europas.

Der Reiz dieser Landschaft wurde maßgeblich vom Menschen geprägt, als im Mittelalter ...
(ORF)

Text zuklappenEntlang der Moldau, südlich der Goldenen Stadt Prag, liegt ein verstecktes Mosaik von Seen und Teichen, Wiesen und Wäldern: Böhmen - ein einmaliges Tierparadies im Herzen Europas.

Der Reiz dieser Landschaft wurde maßgeblich vom Menschen geprägt, als im Mittelalter begonnen wurde, die unzugänglichen Sümpfe und Moore im Oberlauf der Moldau in eine Teichlandschaft umzuwandeln. Heute ist diese Teichlandschaft UNESCO-Biosphärenreservat.

Und ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie Mensch und Natur in Harmonie miteinander existieren können. Mehr als 150 Vogelarten brüten dort. Zwergdommel, Drosselrohrsänger und Rohrweihe finden im Schilfdschungel ideale Bedingungen für die Aufzucht ihrer Jungen vor, während Blaumeisen in bis zu 400 Jahre alten Eichen auf den Dämmen brüten. Das offene Wasser ist das Revier der Haubentaucher, die ihren Nachwuchs auf Schwimmnestern großziehen. Sogar die anderswo raren Seeadler, die auf große Gewässer angewiesen sind, finden einen idealen Lebensraum. Im Süden Böhmens hat sich ein stabiler Bestand entwickelt.


(ORF)


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12:15
Videotext Untertitel

Alpenseen - Stille Schönheit

am Ursprung des Wassers

Film von Waltraud Paschinger und Erich Pröll

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenNeben den Bergen ist das Wasser der größte Reichtum Österreichs. Quellen, Bäche, Teiche, Seen und Flüsse haben Österreichs Landschaft über Tausende von Jahren gezeichnet und geformt.

Die Dokumentation zeichnet die Wege des Wassers in den Alpen Österreichs nach ...
(ORF)

Text zuklappenNeben den Bergen ist das Wasser der größte Reichtum Österreichs. Quellen, Bäche, Teiche, Seen und Flüsse haben Österreichs Landschaft über Tausende von Jahren gezeichnet und geformt.

Die Dokumentation zeichnet die Wege des Wassers in den Alpen Österreichs nach - vom Gletscher ins Tal und durch die Berge zur Quelle - und beschreibt die Schönheit der naturbelassenen kleineren Seen mit ihrer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt.

Jeder Alpensee hat seine eigene Geschichte. Es geht um verwunschene Felsen, spektakuläre Unterwasserwelten, Drachen, uralte Fischarten, aber auch um Höhlenforscher und die moderne Wissenschaft. Die vielfach ausgezeichneten Naturfilmer Waltraud Paschinger und Erich Pröll sind diesen Geschichten nachgegangen.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:10

Notizen aus dem Ausland


"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat.

Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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13:17
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

quer

... durch die Woche mit Christoph Süß

Ganzen Text anzeigenBio-Masse?
EU-Entwurf begünstigt größere Legehennen-Ställe

Brutaler Mietmarkt
Wie der Staat Immobilienmultis reich macht

Zu gut für die Tonne
Lokale gegen Lebensmittelverschwendung

Kampfansage an Amazon & Co.
Lokaler ...
(ARD/BR)

Text zuklappenBio-Masse?
EU-Entwurf begünstigt größere Legehennen-Ställe

Brutaler Mietmarkt
Wie der Staat Immobilienmultis reich macht

Zu gut für die Tonne
Lokale gegen Lebensmittelverschwendung

Kampfansage an Amazon & Co.
Lokaler Online-Handel in Günzburg

Teuer und fragwürdig
Digital-Offensive an Schulen


(ARD/BR)


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14:02
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kunst & Krempel

Familienschätze unter der Lupe

Frisierstuhl
Niedriges Möbel auf hohem Niveau

Samson-Kommode
Pariser Halbmond

Scheibenbüchse
Präzises Schwergewicht

Radschlosspistole
Eines Generals würdig

Dienerin
Schwarz ist schön


(ARD/BR)


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14:31
VPS 14:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ländermagazin

Heute aus Mecklenburg-Vorpommern

Moderation: Sibylle Rothe

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenNeben Kunst und Tradition bietet das "Ländermagazin" jede Menge Tipps für eine Reise in eine der bekanntesten Urlaubsregionen Mecklenburg-Vorpommerns:
die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.

Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst feiert die Künstlerkolonie ...
(ARD/NDR/3sat)

Text zuklappenNeben Kunst und Tradition bietet das "Ländermagazin" jede Menge Tipps für eine Reise in eine der bekanntesten Urlaubsregionen Mecklenburg-Vorpommerns:
die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.

Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst feiert die Künstlerkolonie Ahrenshoop ihr 125-jähriges Bestehen. Pünktlich zum Jubiläum wurde ein Kunstpfad eingeweiht, der Besucher zu den wichtigsten Motiven der Maler von Ahrenshoop führt.

Moderatorin Sibylle Rothe stößt dabei auf die Alte Mühle, ein neues Ausflugsziel mit Café, Atelier und Ferienwohnung. Anhand historischer Baupläne hat ein Ehepaar aus Niedersachsen das einstige Wahrzeichen des Ortes nachgebaut und betreibt es mit viel Herzblut als ganz individuellen Rückzugsort für Urlauber und Kunstbegeisterte.

Familie Fischer, ebenfalls eine Gastronomenfamilie, sammelt schon seit Jahren Gemälde der Ahrenshooper Künstlerkolonie und stellt sie im Hotel Fischerwiege aus. So wird der Urlaub für die Gäste zu einem Ausflug in die Geschichte einer der bekanntesten Künstlerkolonien Deutschlands.

Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sind alte Traditionen lebendig. So nimmt Sibylle Rothe an einem Bootsbauworkshop in Perow teil. Dabei können Gäste und Einheimische unter Anleitung alte Holzboote im Prerower Museum restaurieren und erfahren nebenbei alles über die typischen Fischerboote der Region, die Zeesboote mit ihren Schleppnetzen. Einige von ihnen fahren noch als Ausflugsschiffe mit Gästen an Bord täglich vom Hafen Althagen aus auf die Ostsee.

Eine weitere Tradition der Insel wurde bereits von der UNESCO als immaterielles Welterbe geadelt, das auf Fischland-Darß-Zingst weit verbreitete Tonnenabschlagen. Dabei geht es darum, mit einem Holzknüppel vom Pferd aus eine hängende Heringstonne zu zerschlagen. Sibylle Rothe trifft den mehrmaligen Tonnenkönig Andreas Völkner und lässt sich in die Technik einweihen.


(ARD/NDR/3sat)


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15:01
VPS 15:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Bier, Buchteln und böhmische Frauen -

Schmelztiegel Wien

Film von Ruth Deutschmann

(aus der Reihe "Genuss ohne Grenzen")

Ganzen Text anzeigen"Genuss ohne Grenzen" spürt die Grenzgänger der Kulinarik auf und blickt dabei in die Geschichte. Dieser Teil folgt den Einflüssen böhmischer Einwanderer auf die Wiener Küche und Kultur.

Die Forscherin zur Geschichte der Frauen Petra Unger befasst sich mit den ...
(ORF/ARD/WDR/SWR)

Text zuklappen"Genuss ohne Grenzen" spürt die Grenzgänger der Kulinarik auf und blickt dabei in die Geschichte. Dieser Teil folgt den Einflüssen böhmischer Einwanderer auf die Wiener Küche und Kultur.

Die Forscherin zur Geschichte der Frauen Petra Unger befasst sich mit den Lebensverhältnissen der Ziegelarbeiter aus Böhmen und Mähren in Wien. Dabei setzt sie sich auch mit der legendären "böhmischen Köchin" Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts auseinander.

Ihre Recherche führt auch in die schönsten böhmischen Restaurants Wiens, wo sie mit böhmischer Küche verwöhnt wird, und in so manchen tschechischen Biergarten, wo sie das frisch gezapfte Bier genießt. Und sie lernt auch die Schönheit geschliffenen Glases und böhmischen Porzellans kennen.

Ausflüge in die Welt des Theaters, Kabaretts, der Fotografie und Architektur lassen die "Genuss ohne Grenzen"-Reise auf den Spuren der Tschechinnen in Wien wirklich zu einem Genuss ohne Grenzen werden.


(ORF/ARD/WDR/SWR)


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Vancouver - die grünste Stadt der Welt?

Film von Karsten Schwanke

Ganzen Text anzeigenBis zum Jahr 2020 will Vancouver die "grünste Stadt der Welt" werden. Klimaexperte Schwanke will wissen, wie die Metropole an der Westküste Kanadas das schaffen will.

Er berichtet nicht nur, sondern fragt nach, fasst mit an, probiert aus und ist mittendrin in einer ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenBis zum Jahr 2020 will Vancouver die "grünste Stadt der Welt" werden. Klimaexperte Schwanke will wissen, wie die Metropole an der Westküste Kanadas das schaffen will.

Er berichtet nicht nur, sondern fragt nach, fasst mit an, probiert aus und ist mittendrin in einer Menschenschlange, die sich bildet, wenn Vorträge zu Klima, Energie und Nachhaltigkeit angeboten werden. Wieso ist ausgerechnet in Vancouver dieses Interesse so groß?

Geduldig warten die Menschen bei diesen Vorträgen auf Einlass und zahlen sogar Eintritt, wundert sich Schwanke. Das Beispiel Vancouver zeigt: Viele Städte können mehr bewegen, wenn sie ihre Bürger miteinbeziehen. Was man in Vancouver sehen kann, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, meint Karsten Schwanke.

Aufgrund seiner engen Kontakte zu führenden Klimaforschern ist Karsten Schwanke über den Stand der aktuellen Forschung bestens informiert. 2014 hat er zusammen mit dem deutschen IPCC-Büro den UNO-Weltklimabericht in Berlin vorgestellt.


(ARD/WDR)


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16:00

Reisen in ferne Welten: Der Oregon Trail

Pionierpfad ins Paradies

Film von Karl Teuschl

Ganzen Text anzeigenOregon war einst der Traum der amerikanischen Pioniere, das fruchtbare, grüne Paradies am Ende des 2000 Meilen langen "Oregon Trail".

Ab 1843 zogen innerhalb von 25 Jahren rund 300 000 Siedler vom Mississippi-Tal aus durch die Prärien und über die Rocky Mountains, ...
(ARD/SR)

Text zuklappenOregon war einst der Traum der amerikanischen Pioniere, das fruchtbare, grüne Paradies am Ende des 2000 Meilen langen "Oregon Trail".

Ab 1843 zogen innerhalb von 25 Jahren rund 300 000 Siedler vom Mississippi-Tal aus durch die Prärien und über die Rocky Mountains, um im "gelobten Land" am Pazifik zu siedeln. Ein Planwagen-Treck dauerte vier bis sechs Monate.

Trapper und Goldsucher bereiteten den Weg, die Siedler selbst waren Farmer, die samt ihren Familien mit Planwagen westwärts zogen - meist zu Fuß an der Seite ihrer Ochsen- und Maultiergespanne. Es war die größte Völkerwanderung Amerikas.

Die Dokumentation aus der Reihe "Reisen in ferne Welten" führt auf den Spuren der alten Siedler auf dem Oregon Trail. Vorgestellt werden unter anderen deutsche Weinbauern in Missouri, Rodeo-Cowboys in Wyoming und eine stolze indianische Bison-Züchterin. Auch ein Weltklasse-Kitesurfer in Oregon und die Nachkommen deutscher Trail-Pioniere, die noch die Blasinstrumente der preußischen Kapelle von damals als Familienerbe bewahren, sind dabei. Die Stadt Portland illustriert mit ihrem bunten "Farmers Market" die bis heute überreiche Fruchtbarkeit Oregons und zugleich den Öko-Anspruch der "grünsten Metropole Amerikas".


(ARD/SR)


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16:45
Videotext Untertitel

Wörthersee - Bühne für Tier und Mensch

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Wörthersee, einer der schönsten Seen Österreichs, ist ein international bekanntes Gewässer, das Komponisten, Architekten und Hollywood-Stars anlockt. Doch er hat auch stille Seiten.

Jenseits des Trubels ist das landschaftlich reizvolle Gewässer mit seinen ...
(ORF)

Text zuklappenDer Wörthersee, einer der schönsten Seen Österreichs, ist ein international bekanntes Gewässer, das Komponisten, Architekten und Hollywood-Stars anlockt. Doch er hat auch stille Seiten.

Jenseits des Trubels ist das landschaftlich reizvolle Gewässer mit seinen Inseln und Halbinseln ein Naturjuwel.


(ORF)


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17:31
VPS 17:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3Videotext Untertitel

Tobias Moretti

Mein Opa und die 13 Stühle

Fernsehfilm, Österreich 1996

Darsteller:
OpaOtto Schenk
SamanthaRebecca Horner
Wolfgang OhrTobias Moretti
Adam FürstThaddäus Podgorski
Gräfin AdelheidSusanne von Almassy
u.a.
Buch: Erich Tomek
Regie: Helmuth Lohner
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn ihren Ferien beim Opa in Wien erfährt Samantha, dass sie geerbt hat. Doch in Kärnten angekommen, stellen Opa und Enkelin fest, dass das Erbe scheinbar nur aus 13 alten Stühlen besteht.

Erst nach der Versteigerung erfahren die beiden, dass in einem der Stühle ...
(ORF)

Text zuklappenIn ihren Ferien beim Opa in Wien erfährt Samantha, dass sie geerbt hat. Doch in Kärnten angekommen, stellen Opa und Enkelin fest, dass das Erbe scheinbar nur aus 13 alten Stühlen besteht.

Erst nach der Versteigerung erfahren die beiden, dass in einem der Stühle Geld versteckt ist. Nun versucht Opa mit allen Mitteln, diesen heimlich an sich zu bringen.

In dem Fernsehfilm "Mein Opa und die 13 Stühle" spielt Otto Schenk die Hauptrolle.


(ORF)


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19:00
VPS 18:59

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deutschland von unten (1/2)

Land

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

Ganzen Text anzeigen"Deutschland von unten" zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende, oft unwirkliche Bilder aus Deutschlands Unterwelten.

Die Folge "Land" blickt in die Schlafzimmer der Alpenmurmeltiere, in die glitzernde Welt des gigantischen ...

Text zuklappen"Deutschland von unten" zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende, oft unwirkliche Bilder aus Deutschlands Unterwelten.

Die Folge "Land" blickt in die Schlafzimmer der Alpenmurmeltiere, in die glitzernde Welt des gigantischen Salzbergwerks von Bernburg und in die Riesending-Höhle im Berchtesgadener Land.

Den Endpunkt der Riesending-Höhle hat bisher noch kein Mensch erreicht. Gleich am Einstieg müssen sich die Forscher an die hundert Meter in die finstere Tiefe abseilen. Tagelang klettert die Gruppe dann an unterirdischen Klippen und Wasserfällen entlang, über Seen und durch Canyons. Der tiefste bisher bekannte Punkt der Höhle liegt rund 1100 Meter unter dem Einstieg. Der Sage nach hausen im Untersberg König Barbarossa und ein Zwergenvolk. Die Wirklichkeit aber ist märchenhaft genug.

Das Höhlenteam hat sich unterirdische Biwaks eingerichtet, wie bei einer Himalaja-Expedition. Wer sich mehrere Tagesreisen von der Oberfläche entfernt den Fuß oder Arm bricht, den kann keine Bergwacht und kein Hubschrauber retten. Die Höhlenforscher sind auf sich allein gestellt. Der einzige bekannte Zugang zur Höhle wird geheim gehalten. Nicht einmal ein Dutzend Menschen haben die Wunderwelt bisher betreten.

Die Murmeltiere verbringen weit mehr Zeit unter der Erde. Dort finden sie Schutz vor dem Hochgebirgs-Winter. Die drolligen Tiere gehören als Überlebende der Eiszeit zu den längsten Winterschläfern der Welt. Ihre Gang- und Nestsysteme unter den Almwiesen sind für sieben und mehr Monate ihr Refugium. Murmeltiere können die Vitalfunktionen ihres Körpers so weit absenken, dass man sie mitten im Winter für tot halten könnte. Ihre Körpertemperatur beträgt dann nur noch drei Grad Celsius.

Außerdem führt die Reise in die schier unendlichen Stollen des Salzbergwerks von Bernau, zu Deutschlands einziger Ölbohrinsel Mittelplate, von der aus Erdöllager angezapft werden, die beinahe drei Kilometer tief unter dem Nationalpark Wattenmeer in der Nordsee liegen, und in die märchenhafte Blauhöhle, die man nur nach einer 1500 Meter langen unterirdischen Tauchstrecke erreichen kann.


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19:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Chronist der Krise

Der griechische Fotograf Angelos Tzortzinis

Film von Annette Poppenhäger

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEr fotografierte Krisen überall auf der Welt - bis die Krise zu ihm kam. Seitdem arbeitet der Fotograf Angelos Tzortzinis überwiegend in seiner Heimat Griechenland.

Seine Bilder erzählen von den Folgen des EU-Spardiktats, von Massenarbeitslosigkeit und Armut. Er ...

Text zuklappenEr fotografierte Krisen überall auf der Welt - bis die Krise zu ihm kam. Seitdem arbeitet der Fotograf Angelos Tzortzinis überwiegend in seiner Heimat Griechenland.

Seine Bilder erzählen von den Folgen des EU-Spardiktats, von Massenarbeitslosigkeit und Armut. Er zeigt die wütenden Demonstranten bei ihren Protesten gegen die EU und die jungen Frauen, die sich für ein paar Euro prostituieren. Bilder, die sich einprägen.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:17
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Festspielsommer

Petite Messe solennelle - Ballett am Rhein tanzt Rossini

Opernhaus Düsseldorf, Juni 2017

Petite Messe solennelle von Gioacchino Rossini (Fassung 1864)
für Sopran, Alt, Tenor, Bass, zwei Klaviere, Harmonium
und gemischten Chor
Mit Morenike Fadayomi (Sopran), Katarzyna Kuncio (Alt),
Corby Welch (Tenor), Günes Gürle (Bass), Dagmar Thelen
und Wolfgang Wiechert (Klavier) und Patrick Francis Chestnut
(Harmonium)

Bühnenbild: Florian Etti

Kostüme: Florian Etti
Choreografie: Martin Schläpfer
Chor: Deutsche Oper am Rhein
Musikalische Leitung: Axel Kober
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenIn Bewegung bleiben, Stillstand vermeiden – mit diesem Credo bringt Choreograf Martin Schläpfer mit jeder neuen Premiere frischen Wind in die Tanzlandschaft.

Sein Ballett am Rhein zählt zu den angesagtesten Ensembles weltweit. Für den Sommer 2017 kreiert ...

Text zuklappenIn Bewegung bleiben, Stillstand vermeiden – mit diesem Credo bringt Choreograf Martin Schläpfer mit jeder neuen Premiere frischen Wind in die Tanzlandschaft.

Sein Ballett am Rhein zählt zu den angesagtesten Ensembles weltweit. Für den Sommer 2017 kreiert Schläpfer ein Tanzstück auf Musik von Rossini: die Petite Messe solennelle. 1864 schrieb Rossini dieses Alterswerk und stellte ihm das Understatement "klein" voran.

Dass man von einem Unterhaltungsprofi und Bonvivant wie Rossini keine reine Sakralmusik erwarten darf, ist klar. Tatsächlich ist die Petite Messe solennelle ein Werk von unglaublicher Intensität, eine Komposition, die zutiefst Religiöses, mondäne Tanzmusik-Anklänge, Tiefgründigkeit, Opernhaftes und pure Lebenslust südlichen Couleurs miteinander verbindet.

Damit spiegelt dieses Werk - das sich vom traditionellen Charakter der Messe distanziert - auch die verwirrende Vielschichtigkeit von Glaubensfragen im 19. Jahrhundert, mit der sich Rossini auseinandergesetzt hat.

Martin Schläpfer nutzt die Komplexität der Messe als assoziatives Sprungbrett für eine Choreografie der Gegensätze, die unter die Haut geht. Über eine "Vertanzung" der kleinen Messe denkt Martin Schläpfer schon lange nach. "Das Werk ist voller Gefahren, aber auch von einer solchen Schönheit, dass es einen einfach mitnimmt", so Martin Schläpfer. "Es ist geistliche Hausmusik, zu der man beten und gläubig sein, aber auch Kuchen, Brot und wohlriechende Würste essen, flirten und sich unterhalten darf."

Seine Umsetzung des sakralen Werks mit seinem 45-köpfigen Ballettensemble bildet daher neben zutiefst Menschlichem, Lebensfreude, Komödiantisches, Poesie und die menschliche Existenz in seiner ganzen Widersprüchlichkeit und Farbigkeit ab. Schließlich zeichnen das Hinterfragen und die Sensibilität für die großen Themen unserer Zeit Schläpfer-Ballette aus.

Neben zahlreichen Preisen wurde Martin Schläpfer in der "Süddeutschen Zeitung" für seine "irrwitzige Fantasie" zum Choreografen des Jahres 2016 nominiert. "Martin Schläpfer - einer der sich nicht wiederholt, der fragt und bohrt" schrieb Manuel Brug in der "Welt" über den gebürtigen Schweizer.

Florian Etti, der unter anderem Schläpfers Erfolgsballett "Ein deutsches Requiem" ausstattete, entwirft die Kostüme und das Bühnenbild für "Petite Messe solennelle". Grundlegendes Element ist eine Art "Bogenkirche", in der weltliche und sakrale Architektur, Außen und Innen, Offenheit und Geschlossenheit verschmelzen und die Schläpfers Spiel mit den verschiedenen Realitäten und Ebenen in einer eigenen Bühnenwelt konzeptionell widerspiegelt.


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21:52
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Festspielsommer

Sommernachtsgala Grafenegg 2017

Mit den Solisten Aida Garifullina und Dmitri Hvorostovsky

Orchester: Tonkünstler-Orchester, Niederösterreich

Musikalische Leitung: Yutaka Sado

Ganzen Text anzeigenBei der Sommernachtsgala 2017 werden die russische Sopranisitin Aida Garifullina und der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky vor der märchenhaften Kulisse von Schloss Grafenegg singen.

Natürlich ist die Gala auch in diesem Jahr Chefsache für Yutaka Sado, der seit ...
(ORF)

Text zuklappenBei der Sommernachtsgala 2017 werden die russische Sopranisitin Aida Garifullina und der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky vor der märchenhaften Kulisse von Schloss Grafenegg singen.

Natürlich ist die Gala auch in diesem Jahr Chefsache für Yutaka Sado, der seit Herbst 2015 das Amt des Chefdirigenten inne hat, und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.

Die Sommernachtsgala in Grafenegg ist als Auftakt des sommerlichen Musikreigens binnen weniger Jahre zum Inbegriff der festlichen Lebensfreude geworden. Sie ist der glanzvolle Höhepunkt der Saison: Die Sommernachtsgala am Wolkenturm mit internationalen Stars unter freiem Himmel.


(ORF)


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22:49
VPS 22:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rudolf Buchbinder - Auf der Suche nach Vollendung

Ein berührendes Zeitdokument von Thomas Macho

Ganzen Text anzeigenEin Leben in Superlativen: Stets war er der Jüngste, der Begabteste, das Wunderkind. Der Film porträtiert mit Rudolf Buchbinder einen Pianisten von Weltgeltung.

Der Künstler erzählt von seinen Anfängen, beschreibt seinen Alltag als Konzertpianist und berichtet von ...
(ORF)

Text zuklappenEin Leben in Superlativen: Stets war er der Jüngste, der Begabteste, das Wunderkind. Der Film porträtiert mit Rudolf Buchbinder einen Pianisten von Weltgeltung.

Der Künstler erzählt von seinen Anfängen, beschreibt seinen Alltag als Konzertpianist und berichtet von der immer wiederkehrenden, beispielhaften Auseinandersetzung mit der Musik von Beethoven, Mozart, Brahms und Schubert.

Der Film begleitet den Musiker auf eine seiner vielen Tourneen und folgt ihm auch in seiner Funktion als erfolgreicher Intendant des Grafenegger Musikfestivals. Buchbinder brachte das Areal rund um Schloss Grafenegg zu neuer kultureller Blüte und lockt damit Jahr für Jahr die größten Stars der Musikwelt nach Niederösterreich.

Wie sehr er von seinen Kollegen geschätzt wird, beweisen unter anderen Interviews mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Franz Welser-Möst, Andris Nelsons, Christian Thielemann, Mariss Jansons und Valery Gergiev.


(ORF)


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23:35
VPS 23:29

Videotext Untertitel

Klimt

Spielfilm, Deutschland/Österreich/

Frankreich/Großbritannien 2005

Darsteller:
KlimtJohn Malkovich
Emilie FlögeVeronica Ferres
SekretärStephen Dillane
Lea de CastroSaffron Burrows
Egon SchieleNikolai Kinski
MizziAglaia Szyszkowitz
u.a.
Regie: Raoul Ruiz
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenWien, 1918: Auf dem Sterbebett erhält der Maler Gustav Klimt Besuch von dem jungen Künstler Egon Schiele. In dessen Gesellschaft lässt Klimt noch einmal sein Leben Revue passieren.

Bei der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 erhält er eine Goldmedaille für sein ...
(ARD)

Text zuklappenWien, 1918: Auf dem Sterbebett erhält der Maler Gustav Klimt Besuch von dem jungen Künstler Egon Schiele. In dessen Gesellschaft lässt Klimt noch einmal sein Leben Revue passieren.

Bei der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 erhält er eine Goldmedaille für sein Gemälde "Philosophie". Durch den Filmpionier Georges Méliès lernt er in Frankreich die Schauspielerin Lea de Castro kennen, von der Klimt auf Anhieb zutiefst fasziniert ist.

Die beiden beginnen eine Affäre, wobei sie während ihres Liebesspiels heimlich von Herzog Octave, Leas Gönner, beobachtet werden. Zugleich fühlt Klimt sich von einem mysteriösen österreichischen "Staatssekretär" verfolgt, den jedoch nur er selbst zu sehen scheint.

Zurück in Wien pflegt Klimt ein Künstlerleben zwischen Kaffeehaus und Atelier. Sein Alltag ist geprägt von intellektuellen Reflexionen und Diskussionen über Leben, Liebe und Kunst. Und von den Frauen: Klimt hat zahlreiche Affären - und Kinder mit diversen Damen. Seine engste Freundin aber ist die Modemacherin Emilie Flöge, die ihm Modelle für seine Gemälde vermittelt und ihm beisteht, als er mit seinen erotischen Bildern einen Skandal auslöst.

Frauen und ihre erotische Ausstrahlung, so scheint es, beherrschen Klimts Leben. Am Ende, im Moment seines Todes, sieht man ihn in seiner Fantasie mit den beiden Gefährtinnen, die Leben und Werk am stärksten geprägt haben: Emilie und Lea.


(ARD)


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1:06
VPS 00:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lebensArt

Moderation: Martin Traxl

Ganzen Text anzeigenNach-Ruf: Zum Tod von Wilfried
Eine wichtige Stimme des Austropop ist verklungen

Klimt und die falschen Erben
Chronik eines peinlichen Irrtums

Hitze-Frei: Das Strandbad
Eine kurze Geschichte über lange, heiße Tage am ...
(ORF)

Text zuklappenNach-Ruf: Zum Tod von Wilfried
Eine wichtige Stimme des Austropop ist verklungen

Klimt und die falschen Erben
Chronik eines peinlichen Irrtums

Hitze-Frei: Das Strandbad
Eine kurze Geschichte über lange, heiße Tage am Wasser

Kleider-Streit: Bikini oder Burkini?
Wie verhüllt darf Frau an Frankreichs Badestränden sein?

Wasser-Fest: Sommer in Bregenz
Die Bregenzer Festspiele beginnen, das Kunsthaus Bregenz feiert


(ORF)


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2:05
VPS 01:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Outrage

Spielfilm, Japan 2010

Darsteller:
OtomoTakeshi Kitano
MizunoKippei Shiina
IshiharaRyo Kase
u.a.
Regie: Takeshi Kitano
Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigenUm die Herrschaft in Tokios Unterwelt ist ein erbitterter Machtkampf zwischen Yakuza-Klans entbrannt, bei dem jedes Mittel recht scheint und offene Rechnungen mit Gewalt beglichen werden.

Regisseur Takeshi Kitano inszeniert ein lakonisches Yakuza-Epos und gibt dem ...

Text zuklappenUm die Herrschaft in Tokios Unterwelt ist ein erbitterter Machtkampf zwischen Yakuza-Klans entbrannt, bei dem jedes Mittel recht scheint und offene Rechnungen mit Gewalt beglichen werden.

Regisseur Takeshi Kitano inszeniert ein lakonisches Yakuza-Epos und gibt dem Genre eine ironische Note, hält aber die Spannung bis zum Schluss.

Mehrere untergeordnete Bosse versammeln sich bei einem großzügigen Mittagessen bei "Herr Vorsitzender" Sekiuchi, dem Anführer des herrschenden Sanno-kai-Klans, einer Verbrecherorganisation, die den Großraum Tokio kontrolliert. Dort warnt Sanno-kai-Unterboss Kato seinen Kollegen Ikemoto wegen seiner offenkundigen Beziehungen zu Familienaußenseiter Murase, einem Senior, mit dem er kürzlich im Gefängnis einen Pakt geschlossen hatte.

In einer Anstrengung, die Verdächtigungen von Herrn Vorsitzenden auszuräumen, bittet Ikemoto seinen Mit-Boss Otomo, für ihn die Drecksarbeit zu erledigen. Otomo soll eine kleine, aber deutliche Aktion gegen Murase ausführen. Was Otomo nicht ahnt, ist, dass seine Handlungen eine gnadenlose Serie von Konflikten und Verrat in Gang setzen.

Es dauert nicht lange, und einige Yakuza-Clans liegen miteinander in einem blutigen Streit um Macht und Geld. Die rivalisierenden Bosse kämpfen und intrigieren gegeneinander und schließen kurzlebige Bündnisse, um in der Hierarchie innerhalb der Yakuza aufzusteigen.

In dieser korrupten Welt gibt es keine Helden - es gilt Bösewicht gegen Bösewicht. Die Spirale der Gewalt beginnt sich mit einer einzigen, kleinen Aktion zu drehen und reißt nach und nach immer mehr Menschen in den Tod.

Takeshi Kitano, der selbst den Boss Otomo spielt, begann seine Karriere als Regisseur Ende der 1980er-Jahre. Danach inszenierte er zahlreiche Filme, darunter "Hana-bi - Feuerblume" (1997, Goldener Löwe in Venedig). Im Nachfolgefilm "Beyond Outrage" (2012) spielte Kitano unter anderer Regie als Drehbuchautor wieder die Hauptrolle des Otomo.


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3:50
VPS 03:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Stratos

(To mikro psari)

Spielfilm, Griechenland 2014

Darsteller:
StratosVangelis Mourikis
VickyGiorgos Giannopoulos
MakisPetros Zervos
YorgosYannis Tsortekis
VickyVicky Papadopoulou
Regie: Yannis Economides
Länge: 134 Minuten

Ganzen Text anzeigenNachts arbeitet Stratos in einer Brotfabrik, tagsüber bringt er für Geld Menschen um. Er muss die Befreiung von Leonidas aus dem Gefängnis finanzieren, der ihm einst das Leben rettete.

Als das Geld für den Gefängnisausbruch endlich zusammen ist, nimmt das ...

Text zuklappenNachts arbeitet Stratos in einer Brotfabrik, tagsüber bringt er für Geld Menschen um. Er muss die Befreiung von Leonidas aus dem Gefängnis finanzieren, der ihm einst das Leben rettete.

Als das Geld für den Gefängnisausbruch endlich zusammen ist, nimmt das Geschehen jedoch eine unerwartete Wendung.

Regisseur Yannis Economides nutzt die Figur des abgeklärten Auftragsmörders für einen Blick in eine desolate Welt. Die innere Verlorenheit des Titelhelden entspricht dem verzweifelten Lebensgefühl einer Gesellschaft, die sich und ihre Werte aufgegeben hat und die Maske der Zivilisation fallen lässt.
"Stratos" lief 2014 im Wettbewerb der Berlinale.