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Dezember 2017
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Freitag, 14. Juli
Programmwoche 28/2017
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


6:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Meisterfälscher

Wolfgang Beltracchi porträtiert Annette Dasch

Film von Christoph Müller

Ganzen Text anzeigenSie ist der neue Star am deutschen Sängerinnen-Himmel: Annette Dasch. Beltracchi porträtiert sie in der Handschrift des englischen Malers Dante Gabriel Rossetti.

Am Anfang scheinen sie wenig gemeinsam zu haben: Der Maler bezeichnet sich selber als höchst ...

Text zuklappenSie ist der neue Star am deutschen Sängerinnen-Himmel: Annette Dasch. Beltracchi porträtiert sie in der Handschrift des englischen Malers Dante Gabriel Rossetti.

Am Anfang scheinen sie wenig gemeinsam zu haben: Der Maler bezeichnet sich selber als höchst unmusikalisch "obwohl ich aussehe wie ein Rockstar". Und die klassische Sängerin sagt: "Ein Leben ohne Mozart und Bach ist für mich unvorstellbar".

Beltracchi ist dafür so etwas wie der Popstar unter den Kunstfälschern. Er fälschte in 35 Jahren rund 100 bekannte Maler und verdiente damit Millionen. Und alle fielen auf ihn herein: die Kunstexperten, die Museumsdirektoren, die Galeristen.

Der Fälscher hatte so einige Vertreter des Kunstbetriebs als geldgierige und unseriöse Geschäftemacher entlarvt, die die neu-alte Ware gerne und mit Gewinn verkauften.

Während zwei Tagen saß Annette Dasch dem Meisterfälscher Modell. Er malt sie im Stil von Rossetti, dem englischen Maler, der Mitte des 19. Jahrhunderts mit seinen lasziven Frauenporträts für Furore gesorgt hatte. Dabei entwickelten sich spannende Gespräche. Was war das für ein Leben, bei dem man ständig geheim halten musste, woher das viele Geld stammte? Gab es eine ständige Angst, erwischt zu werden? Wie wirkte sich diese klandestine Existenz auf die Kinder aus?

Als die Sopranistin den Maler mit dem Lied "Allerseelen" überrascht, bekommt der angeblich so unmusikalische Maler feuchte Augen und sagt: "So schön, so traurig!". Eine wahrlich neue Facette des Meisterfälschers.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Crashtester

Unfallforscher retten Leben

Film von Tamara Spitzing

Ganzen Text anzeigenOscar war die erste Puppe, die bei Crashtests als "Dummie" im Auto saß. Sie wurde als Passagier in den Testhallen von Daimler in Sindelfingen eingesetzt.

Der Film gibt Einblicke in die unbekannte Welt der Unfallforschung auf Crash-Strecken, Simulatoren und ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenOscar war die erste Puppe, die bei Crashtests als "Dummie" im Auto saß. Sie wurde als Passagier in den Testhallen von Daimler in Sindelfingen eingesetzt.

Der Film gibt Einblicke in die unbekannte Welt der Unfallforschung auf Crash-Strecken, Simulatoren und Speziallabors und erzählt von Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Leben mittels Technik zu retten.

Der lebensrettende Airbag wurde als Aufprallschutz in Deutschland entwickelt, denn in Stuttgart sitzen international renommierte Sicherheitsexperten. Die Unfallforschung hat hier Tradition, seitdem in den 1970er-Jahren festgestellt wurde, dass es zu viele Verkehrstote im Autoverkehr gibt. Die Autos waren damals zwar schön, aber nicht sicher. Inzwischen hat sich durch aktive und passive Sicherheitssysteme viel verändert: Die Zahl der schweren Unfälle ist deutlich geringer geworden, auch wenn die Autos schneller werden und der Verkehr zunimmt. Allerdings gilt auch heute: Jeder Verkehrstote ist einer zu viel.

Jörg Ahlgrimm ist oberster Prüfer bei der Prüfgesellschaft Dekra und gilt als graue Eminenz der Unfallforschung. Auch bei Daimler gibt es viele Spezialisten. Diese haben sogar eine Vereinbarung mit der Landesregierung und der Polizei: Ist ein Mercedes in einen Unfall verwickelt, kommt ein Spezialteam des Unternehmens und prüft, ob es Mängel am Fahrzeug gab oder was den Unfall ausgelöst hat.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


9:16
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Meisterfälscher

Wolfgang Beltracchi porträtiert Annette Dasch

Film von Christoph Müller

Ganzen Text anzeigenSie ist der neue Star am deutschen Sängerinnen-Himmel: Annette Dasch. Beltracchi porträtiert sie in der Handschrift des englischen Malers Dante Gabriel Rossetti.

Am Anfang scheinen sie wenig gemeinsam zu haben: Der Maler bezeichnet sich selber als höchst ...

Text zuklappenSie ist der neue Star am deutschen Sängerinnen-Himmel: Annette Dasch. Beltracchi porträtiert sie in der Handschrift des englischen Malers Dante Gabriel Rossetti.

Am Anfang scheinen sie wenig gemeinsam zu haben: Der Maler bezeichnet sich selber als höchst unmusikalisch "obwohl ich aussehe wie ein Rockstar". Und die klassische Sängerin sagt: "Ein Leben ohne Mozart und Bach ist für mich unvorstellbar".

Beltracchi ist dafür so etwas wie der Popstar unter den Kunstfälschern. Er fälschte in 35 Jahren rund 100 bekannte Maler und verdiente damit Millionen. Und alle fielen auf ihn herein: die Kunstexperten, die Museumsdirektoren, die Galeristen.

Der Fälscher hatte so einige Vertreter des Kunstbetriebs als geldgierige und unseriöse Geschäftemacher entlarvt, die die neu-alte Ware gerne und mit Gewinn verkauften.

Während zwei Tagen saß Annette Dasch dem Meisterfälscher Modell. Er malt sie im Stil von Rossetti, dem englischen Maler, der Mitte des 19. Jahrhunderts mit seinen lasziven Frauenporträts für Furore gesorgt hatte. Dabei entwickelten sich spannende Gespräche. Was war das für ein Leben, bei dem man ständig geheim halten musste, woher das viele Geld stammte? Gab es eine ständige Angst, erwischt zu werden? Wie wirkte sich diese klandestine Existenz auf die Kinder aus?

Als die Sopranistin den Maler mit dem Lied "Allerseelen" überrascht, bekommt der angeblich so unmusikalische Maler feuchte Augen und sagt: "So schön, so traurig!". Eine wahrlich neue Facette des Meisterfälschers.


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Crashtester

Unfallforscher retten Leben

Film von Tamara Spitzing

Ganzen Text anzeigenOscar war die erste Puppe, die bei Crashtests als "Dummie" im Auto saß. Sie wurde als Passagier in den Testhallen von Daimler in Sindelfingen eingesetzt.

Der Film gibt Einblicke in die unbekannte Welt der Unfallforschung auf Crash-Strecken, Simulatoren und ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenOscar war die erste Puppe, die bei Crashtests als "Dummie" im Auto saß. Sie wurde als Passagier in den Testhallen von Daimler in Sindelfingen eingesetzt.

Der Film gibt Einblicke in die unbekannte Welt der Unfallforschung auf Crash-Strecken, Simulatoren und Speziallabors und erzählt von Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Leben mittels Technik zu retten.

Der lebensrettende Airbag wurde als Aufprallschutz in Deutschland entwickelt, denn in Stuttgart sitzen international renommierte Sicherheitsexperten. Die Unfallforschung hat hier Tradition, seitdem in den 1970er-Jahren festgestellt wurde, dass es zu viele Verkehrstote im Autoverkehr gibt. Die Autos waren damals zwar schön, aber nicht sicher. Inzwischen hat sich durch aktive und passive Sicherheitssysteme viel verändert: Die Zahl der schweren Unfälle ist deutlich geringer geworden, auch wenn die Autos schneller werden und der Verkehr zunimmt. Allerdings gilt auch heute: Jeder Verkehrstote ist einer zu viel.

Jörg Ahlgrimm ist oberster Prüfer bei der Prüfgesellschaft Dekra und gilt als graue Eminenz der Unfallforschung. Auch bei Daimler gibt es viele Spezialisten. Diese haben sogar eine Vereinbarung mit der Landesregierung und der Polizei: Ist ein Mercedes in einen Unfall verwickelt, kommt ein Spezialteam des Unternehmens und prüft, ob es Mängel am Fahrzeug gab oder was den Unfall ausgelöst hat.


(ARD/SWR)


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Markus Lanz


Ganzen Text anzeigenGregor Gysi, Politiker
Im September kandidiert er erneut für einen Sitz im Deutschen Bundestag. Gysi erinnert sich an die Gründung der Partei Die Linke vor zehn Jahren und sagt, was er vom G20-Gipfel erwartet.

Hans-Ulrich Jörges, Journalist
Seit 15 Jahren ...

Text zuklappenGregor Gysi, Politiker
Im September kandidiert er erneut für einen Sitz im Deutschen Bundestag. Gysi erinnert sich an die Gründung der Partei Die Linke vor zehn Jahren und sagt, was er vom G20-Gipfel erwartet.

Hans-Ulrich Jörges, Journalist
Seit 15 Jahren arbeitet er für das Magazin "Stern". Jörges gibt seine Einschätzung zur Regierungsfähigkeit der Linken und erklärt, warum das Treffen zwischen Putin und Trump spannend wird.

Wibke Bruhns, Journalistin
Den G20-Gipfel bezeichnet sie als "dummes Zeug". In der Sendung sagt Bruhns warum, erinnert sich an ihr Engagement 1972 für den Wahlkampf von Willy Brandt und spricht über die heutige SPD.

Louis Klamroth, Moderator
Mit 27 Jahren ist er Deutschlands jüngster Polit-Talker. Der ehemalige Schauspieler ("Das Wunder von Bern") sagt, warum er in die Fußstapfen seiner Großtante Wibke Bruhns getreten ist.

Thilo Mischke, Autor und Moderator
Für seine Sendung "Uncovered" wird Mischke regelmäßig zum Risiko-Touristen. Er berichtet von seinen Reisen nach Nordkorea und auf die Philippinen, wo er Auftragsmörder getroffen hat.


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Vera. Das kommt in den besten Familien vor (1/10)

Moderation: Vera Russwurm

Ganzen Text anzeigenVera Russwurm spricht mit Menschen, die ein Problem bewältigt haben. Die Gäste erzählen, wie sie es geschafft haben, die Herausforderung ihres Lebens zu meistern.

In der ersten Sendung redet ein Ehepaar über beidseitiges Fremdgehen, Dreiecksbeziehungen und ...
(ORF)

Text zuklappenVera Russwurm spricht mit Menschen, die ein Problem bewältigt haben. Die Gäste erzählen, wie sie es geschafft haben, die Herausforderung ihres Lebens zu meistern.

In der ersten Sendung redet ein Ehepaar über beidseitiges Fremdgehen, Dreiecksbeziehungen und Versöhnungen. Eine Abteilungsleiterin wurde krank durch ihren Job, weil sie immer öfter Kündigungen aussprechen musste. Sie berichtet über ihren Neustart.

Außerdem sind zwei Mütter zu Gast, deren Kinder verstorben sind. Wie die beiden gelernt haben, den Tod ihrer Kinder zu verarbeiten, erzählen sie bei "Vera".

Redaktionshinweis: 3sat zeigt neun weitere Folgen der Talksendung "Vera. Das kommt in den besten Familien vor" an den kommenden Freitagen um 11.30 Uhr.


(ORF)


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12:29
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Besonders normal

Starke Typen

Film von Bianca Driesen

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMichel Arriens ist 26 und lebt mit Kleinwuchs, Roller und Freundin in Hamburg. Er studiert Medien- und Kommunikationswissenschaften, ist ein "starker Kommunikator."

Als Fotograf und Blogger twittert er, macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, ist ...

Text zuklappenMichel Arriens ist 26 und lebt mit Kleinwuchs, Roller und Freundin in Hamburg. Er studiert Medien- und Kommunikationswissenschaften, ist ein "starker Kommunikator."

Als Fotograf und Blogger twittert er, macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, ist Inklusionsbotschafter der ISL e.V. und reist mit Roller ständig durch die Welt. Er setzt sich mit Workshops und Vorträgen für ein besseres Miteinander ein.

Saliya Kahawatte wurde 1969 als Sohn einer Deutschen und eines Senegalesen in Freiberg/Sachsen geboren. Nach der Flucht der Familie 1973 aus der DDR wuchs er bei Osnabrück auf. Mit 15 Jahren erkrankt er an einer irreparablen Netzhautablösung, verliert beinahe sein gesamtes Sehvermögen.

Seine Umgebung nimmt er mit nur noch schemenhaft war. Er soll in eine Blindenschule, aber das will er nicht. Er bleibt auf dem Gymnasium und schafft es, eine Hotellehre im Bayrischen Hof abzuschließen, als Barkeeper zu arbeiten, ein Restaurant zu leiten und Sommelier zu werden.

Was seine Augen nicht können, können Finger, Ohren und Nase umso besser. Er riecht und fühlt, ob er eine Limone oder eine Zitrone schneidet. Bevor er das Glas füllt, bringt er es zum Klingen – so erkennt sein geschultes Gehör, ob es sauber oder schon benutzt ist. 15 Jahre lang merkt niemand, dass er nahezu blind ist. Aber den Preis, den Saliya zahlt, um als Mensch mit Behinderung nicht aufzufallen, ist hoch.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Auf verwehten Spuren (1/4)

Südamerika

Film von Michael Gregor und Jochen Schliessler

Ganzen Text anzeigenAls der Dokumentarfilmer Martin Schliessler (1929 - 2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land noch weitgehend unwirtlich und unerschlossen.

Der Vierteiler folgt Schliesslers Spuren - als erstes nach Südamerika. Manches ist neu, ...

Text zuklappenAls der Dokumentarfilmer Martin Schliessler (1929 - 2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land noch weitgehend unwirtlich und unerschlossen.

Der Vierteiler folgt Schliesslers Spuren - als erstes nach Südamerika. Manches ist neu, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit. Südamerika ist von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens Heimat unterschiedlichster Völker.

Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt: einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonas-Indianer, die Nachfahren der Inkas im Andenhochland, aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen Schliessler auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Auf verwehten Spuren (2/4)

In den Anden

Film von Michael Gregor und Jochen Schliessler

Ganzen Text anzeigenIn der Bergwelt der Anden, im "Reich des Kondors", wandert Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters. Die Reise beginnt in Quito, der Hauptstadt Ecuadors.

Weiter geht es über die Rio-Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, ...

Text zuklappenIn der Bergwelt der Anden, im "Reich des Kondors", wandert Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters. Die Reise beginnt in Quito, der Hauptstadt Ecuadors.

Weiter geht es über die Rio-Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Dann zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von Potosí. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gefördert.

Die Bergwerke begründeten zu einem guten Teil auch den Reichtum Europas. Noch heute wird in dem fast vollständig ausgehöhlten Berg illegal geschürft. Jährlich kommen 50 Menschen im Bergwerk um, doch der Traum vom Wohlstand lässt die Armen Boliviens nicht ruhen.


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14:49
VPS 14:45

Videotext Untertitel

Auf verwehten Spuren (3/4)

Durch die Wildnis Alaskas

Film von Jochen Schliessler und Wolfram Giese

Ganzen Text anzeigenJochen Schliessler folgt den Spuren seines Vaters in die grenzenlosen Weite Alaskas und begegnet Menschen, die in der Einsamkeit der Wildnis ihre Freiheit gefunden haben.

Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern ...

Text zuklappenJochen Schliessler folgt den Spuren seines Vaters in die grenzenlosen Weite Alaskas und begegnet Menschen, die in der Einsamkeit der Wildnis ihre Freiheit gefunden haben.

Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum.

Seit den 1950er-Jahren zog es den deutschen Filmemacher Martin Schliessler immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte er am Nordmeer Eisbären und Ölbohrtürme.


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15:33
VPS 15:30

Videotext Untertitel

Auf verwehten Spuren (4/4)

Durch die Wildnis Alaskas

Film von Jochen Schliessler und Wolfram Giese

Ganzen Text anzeigenJochen Schliessler ergründet auf den Spuren seines Vaters die Geschichte Alaskas, eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde.

Dort begegnet er Glückssuchern von heute: Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches ...

Text zuklappenJochen Schliessler ergründet auf den Spuren seines Vaters die Geschichte Alaskas, eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde.

Dort begegnet er Glückssuchern von heute: Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Es bringt Jochen zu Goldgräbern und ihren geheimen Claims.

Er folgt dem Verlauf der Trans-Alaska-Pipeline von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden. Es ist eine Fahrt durch eine von gewaltigen Waldbränden heimgesuchte Landschaft. In der Stadt Homer gibt es ein Treffen mit der Großfamilie Kilcher, die auf schweizerische Wurzeln zurückblickt. Otto Kilcher hat viel Geld mit der Ölkatastrophe der Exxon Valdez verdient, sein Bruder ist ein bekannter Countrysänger. Spezialität: das Jodeln.


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16:17
VPS 16:15

Am Mississippi (1/3)

Der tiefe Süden

Film von Peter Adler

Ganzen Text anzeigenDer Mississippi ist Amerikas großer Strom. "Vater des Wassers" nannten ihn die Ureinwohner des Kontinents. Die Dokumentationsreihe vermittelt Geschichten über Menschen, Mythen und Musik.

Der erste Teil führt durch den tiefen Süden der USA, von der im Jahr 2005 ...

Text zuklappenDer Mississippi ist Amerikas großer Strom. "Vater des Wassers" nannten ihn die Ureinwohner des Kontinents. Die Dokumentationsreihe vermittelt Geschichten über Menschen, Mythen und Musik.

Der erste Teil führt durch den tiefen Süden der USA, von der im Jahr 2005 durch den Hurrikan Katrina schwer gebeutelten Metropole New Orleans stromaufwärts in ein Land, das einst von riesigen Plantagen geprägt war.

Lange maß man dem "Ol' Man River" keine besondere Bedeutung bei, doch jetzt entdeckt Amerika ihn als Teil seines kulturellen Erbes wieder, als Heimat von Jazz und Blues, Elvis Presley und Mark Twain.


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17:01
VPS 17:00

Am Mississippi (2/3)

Blues und Baumwollfelder

Film von Peter Adler

Ganzen Text anzeigen"Blues Highway" wird der Highway 61 genannt. Diese Straße begleitet den Mississippi mit seinen Mythen und Legenden 4000 Kilometer auf seinem Weg durch Amerika.

Der zweite Teil der Dokumentationsreihe folgt dem Mississippi weiter stromaufwärts in die Wiege des Blues, ...

Text zuklappen"Blues Highway" wird der Highway 61 genannt. Diese Straße begleitet den Mississippi mit seinen Mythen und Legenden 4000 Kilometer auf seinem Weg durch Amerika.

Der zweite Teil der Dokumentationsreihe folgt dem Mississippi weiter stromaufwärts in die Wiege des Blues, der auf den schier endlosen Baumwollfeldern der Region aus der Musik und den Liedern der afroamerikanischen Sklaven entstand.


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17:45

Am Mississippi (3/3)

Von Elvis zu Mark Twain

Film von Peter Adler

Ganzen Text anzeigenMemphis ist die größte Stadt am Mississippi und dank Elvis auch die berühmteste. Fast 600 000 Fans pilgern jährlich zum Haus des "King" nach Graceland.

Weiter stromaufwärts, in der Kleinstadt Hannibal, schuf der Schriftsteller Mark Twain seine berühmtesten ...

Text zuklappenMemphis ist die größte Stadt am Mississippi und dank Elvis auch die berühmteste. Fast 600 000 Fans pilgern jährlich zum Haus des "King" nach Graceland.

Weiter stromaufwärts, in der Kleinstadt Hannibal, schuf der Schriftsteller Mark Twain seine berühmtesten Romanfiguren Tom Sawyer und Huckleberry Finn und setzte damit dem Mississippi ein literarisches Denkmal. Hier endet die dreiteilige Dokumentationsreihe.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Frischluftfanatiker

Die Superventilatoren von TLT Turbo in Zweibrücken

Film von Wolfgang Dürr

Ganzen Text anzeigenSie machen kräftig Wind im längsten Tunnel der Welt: Im 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel installierte die Zweibrücker Firma TLT Turbo 33 riesige 3000 PS starke Ventilatoren.

Sie sollen die Röhre mit ausreichend Frischluft versorgen. Ihr Einsatz ist ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSie machen kräftig Wind im längsten Tunnel der Welt: Im 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel installierte die Zweibrücker Firma TLT Turbo 33 riesige 3000 PS starke Ventilatoren.

Sie sollen die Röhre mit ausreichend Frischluft versorgen. Ihr Einsatz ist überlebenswichtig. Denn in dem Tunnel tief unter den Alpen herrschen nicht nur bis zu 45 Grad Hitze. Im Brandfall saugen die Ventilatoren auch die hochgiftigen Rauchgase ab.

Die TLT Turbo GmbH gehört zu den weltweit führenden Herstellern von industriellen Ventilatoren. Nicht nur in Tunnels, sondern auch in Kraftwerken und Industriebetrieben kommen sie zum Einsatz. Etwa 500 Mitarbeiter sind an den beiden Hauptstandorten in Zweibrücken und Bad Hersfeld beschäftigt. Nach der Fertigstellung des Jahrhundertprojekts am Gotthard warten schon die nächsten Tunnels auf frischen Wind aus Zweibrücken.

Der Film begleitet die Fertigung und den Einbau eines großen Ventilatoren-Systems in einem Straßentunnel im schweizerischen Wallis.


(ARD/SWR)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Nationalfeiertag in Frankreich
Macron würdigt Beziehungen zu USA

Justizreform in Polen
EU-Kommission äußert sich besorgt

Giftige Luft in Flugzeugen
Bordpersonal demonstriert


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


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19:29
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Meisterfälscher

Wolfgang Beltracchi porträtiert Otto Waalkes

Film von Christoph Müller

Ganzen Text anzeigenOtto Waalkes wollte Maler werden und studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Er wurde dann aber Musiker und Komiker, so etwas wie das Urgestein der neuen deutschen Komik.

Wolfgang Beltracchi hatte keine abgeschlossene akademische Ausbildung und ...

Text zuklappenOtto Waalkes wollte Maler werden und studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Er wurde dann aber Musiker und Komiker, so etwas wie das Urgestein der neuen deutschen Komik.

Wolfgang Beltracchi hatte keine abgeschlossene akademische Ausbildung und übertrumpfte doch alle. Zwei Tage lang sitzt Otto Waalkes dem Fälscher Modell. Der porträtiert ihn im Stile von Anthonis van Dyck und probiert sich dabei in der Schnellmalerei.

Beltracchi ist der raffinierteste Kunstfälscher der jüngeren Geschichte. 35 Jahre lang setzt er sein Talent ein, um Bilder in der Handschrift anderer Maler zu malen. Über 300 Bilder schleust er so in den Kunstmarkt. Bis er 2010 auffliegt und zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt wird. Nach getaner Buße Anfang 2015 zeigt der Meisterfälscher wieder, was er kann.

Die 3sat-Serie ist eine Mischung zwischen Kulturprogramm und Talk-Show. Otto Waalkes erzählt dem Maler aus seinen jungen Jahren in der Wohngemeinschaft der Villa Kunterbunt, wo sich der Kern der Hamburger Musik- und Komiker-Szene zusammenfand. Daneben reden die beiden gerne über verschiedene Arten zu malen.

Er könne jeden beliebigen Stil imitieren, behauptet Beltracchi von sich. Und dies versucht er nun zu beweisen, indem er Otto im Stile Anthonis van Dycks porträtiert. Ein gewagtes Unterfangen in derart kurzer Zeit!


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Ostsee: Verkauftes Paradies?

Film von Caroline Rollinger

Ganzen Text anzeigenDie Ostsee wird auch gern als "Badewanne der Nation" bezeichnet. Sie ist das beliebteste inländische Urlaubsziel der Deutschen, die Gästezahlen steigen.

Kurze Anreise, wunderschöne Natur, ein Paradies für Urlauber, könnte man meinen. Doch wie geht die Region mit ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Ostsee wird auch gern als "Badewanne der Nation" bezeichnet. Sie ist das beliebteste inländische Urlaubsziel der Deutschen, die Gästezahlen steigen.

Kurze Anreise, wunderschöne Natur, ein Paradies für Urlauber, könnte man meinen. Doch wie geht die Region mit den vielen Touristen um? Welche Konzepte gibt es? In welche Richtung entwickelt sich die Ostseeküste? Haben die Politiker die richtigen Ideen?

In den Orten entlang der Küste entsteht viel Neues, darunter aber auch Beton-Bettenburgen wie in den 1970er-Jahren und Ferienhaussiedlungen in Landschaftsschutzgebieten. Freie Flächen sind rar und begehrtes Bauland. Die Politiker fördern Hotelbauten, doch an der Subventionspolitik gibt es immer mehr Kritik.


(ARD/NDR)


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Ruhe sanft - und günstig

Das Bestattungsgeschäft im Umbruch

Film von Ralf Bonsels

Ganzen Text anzeigenDas Bestattungsgeschäft ist krisenfest, so hieß es lange. Gestorben werde schließlich immer. Doch längst mangelt es Bestattern, Steinmetzen, Sargbauern - und Friedhöfen sogar an Aufträgen.

Die Menschen werden immer älter, und gesellschaftliche Umbrüche ...

Text zuklappenDas Bestattungsgeschäft ist krisenfest, so hieß es lange. Gestorben werde schließlich immer. Doch längst mangelt es Bestattern, Steinmetzen, Sargbauern - und Friedhöfen sogar an Aufträgen.

Die Menschen werden immer älter, und gesellschaftliche Umbrüche verändern die Bestattungskultur radikal: Seit dem Mittelalter waren christliche Totenbräuche und Beerdigungsrituale in Europa selbstverständlich. Das hat sich gründlich geändert.

Heute haben Discount-Bestatter regen Zulauf. Sie bedienen eine Nachfrage, die meist durch familiäre Zerwürfnisse und schwindende religiöse Bindung entsteht. Die Abschaffung des obligatorischen Sterbegelds hat die Entwicklung noch befeuert. Zugleich gibt es immer häufiger den Wunsch, nicht im Reihengrab auf dem klassischen Friedhof die letzte Ruhe zu finden. Bestattungen im Wald, im heimischen Garten oder gar im Weltall sind gefragt. Auf dem traditionellen Gottesacker entstehen hingegen immer mehr Leerstellen zwischen den Gräbern, die für manche Friedhöfe längst existenzbedrohlich geworden sind.

„makro“ zeigt den Überlebenskampf einer jahrhundertealten Branche.


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21:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

auslandsjournal - die doku: Erdogans neue Türkei -

Ein Jahr nach dem Putschversuch

Film von Luc Walpot

Ganzen Text anzeigenWie hat sich die Türkei nach dem Putschversuch des Militärs im Sommer 2016 verändert? Das zeigt die „auslandsjournal“-Doku „Erdogans neue Türkei – Ein Jahr nach dem Putschversuch“.

Luc Walpot, Leiter des ZDF-Studios in Istanbul, schildert anhand ...

Text zuklappenWie hat sich die Türkei nach dem Putschversuch des Militärs im Sommer 2016 verändert? Das zeigt die „auslandsjournal“-Doku „Erdogans neue Türkei – Ein Jahr nach dem Putschversuch“.

Luc Walpot, Leiter des ZDF-Studios in Istanbul, schildert anhand unterschiedlicher Schicksale, was seit dem 15. Juli 2016 in der Türkei grundlegend anders geworden ist.

Es war eine der blutigsten Nächte in der Geschichte der Türkei, als das Militär am 15. Juli 2016 versuchte, die Macht an sich zu reißen. Seitdem sind tausende Bürger inhaftiert und Staatsbeamte entlassen worden. Und Staatspräsident Erdogan setzt seine Pläne für den Umbau der Türkei in ein Präsidialsystem nach dem für ihn erfolgreichen Verfassungsreferendum vom 16. April 2017 konsequent um.

Türkei-Korrespondent Luc Walpot trifft Lehrer, die gegen ihre Entlassung mit Hungerstreik protestieren, Richter, die abgesetzt wurden, junge Kadetten, die aus der Militärakademie flogen, und Touristik-Unternehmer, die durch die Flaute kurz vor der Pleite stehen.


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22:12
VPS 22:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:38
VPS 22:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Let Me In

Spielfilm, USA/Großbritannien 2010

Darsteller:
OwenKodi Smit-McPhee
AbbyChloë Grace Moretz
Der VaterRichard Jenkins
Owens MutterCara Buono
Der PolizistElias Koteas
Regie: Matt Reeves
Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer schüchterne Owen lebt mit seiner Mutter in einer tristen Kleinstadt in New Mexico. Von seinen Mitschülern schikaniert, freundet sich der einsame Junge mit einem Nachbarsmädchen an.

Was er nicht ahnt: Die mysteriöse Abby verbirgt ein schreckliches Geheimnis. ...

Text zuklappenDer schüchterne Owen lebt mit seiner Mutter in einer tristen Kleinstadt in New Mexico. Von seinen Mitschülern schikaniert, freundet sich der einsame Junge mit einem Nachbarsmädchen an.

Was er nicht ahnt: Die mysteriöse Abby verbirgt ein schreckliches Geheimnis. Regisseur Matt Reeves präsentiert seine spannende Neuverfilmung des schwedischen Bestsellers "So finster die Nacht".

New Mexico, 1983: Der zwölfjährige Owen lebt mit seiner Mutter in der Kleinstadt Los Alamos. In der Schule ist er der typische Außenseiter und wird gehänselt. Vor allem der aggressive Kenny schikaniert den schüchternen Jungen ständig. Als ein Mädchen namens Abby samt einem älteren Mann, den Owen für ihren Vater hält, in die Nachbarwohnung einzieht, versucht er sich mit ihr anzufreunden. Er trifft sie allerdings immer nur nachts auf dem Spielplatz vor ihrem Haus an, und sie verhält sich ihm gegenüber zunächst sehr abweisend.

Dennoch verstehen sich die beiden und werden letztendlich gute Freunde. In der Folge steht Abby dem Jungen auch in der Auseinandersetzung mit Kenny und den anderen Kindern zur Seite. Was Owen noch nicht ahnt: Seine neue Freundin ist in Wirklichkeit ein Vampir, und ihr älterer Begleiter mordet nachts für sie, um das als Nahrung notwendige Blut zu beschaffen. Allerdings kommt die Polizei Abby eines Tages auf die Spur - und nun entdeckt Owen auch ihr dunkelstes Geheimnis.

Nach dem großen internationalen Erfolg von "So finster die Nacht" (2008), der schwedischen Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von John Ajvide Lindqvist, war es nur eine Frage der Zeit, bis das US-Remake folgen würde. Und "Cloverfield"-Regisseur Matt Reeves meisterte diese Aufgabe mit Bravour, behielt er doch die düstere Atmosphäre und Spannung des Originals bei. Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem Außenseiter Owen und dem Vampirmädchen Abby wird dabei mit sparsamen, aber eindringlichen Horrorelementen erzählt und fesselt die Zuschauer bis zum Schluss.

Die Hauptrollen in "Let Me In" wurden mit zwei vielversprechenden Jungstars besetzt: In der Rolle der blutdurstigen Abby überzeugt Chloë Grace Moretz, die unter anderem bereits in der Comicadaption "Kick-Ass" (2010) ihr Talent unter Beweis stellen konnte. 2013 sorgte sie mit der Hauptrolle in "Carrie", dem Remake des Horrorklassikers basierend auf dem Roman von Kultautor Stephen King, für Aufsehen.

Kodi Smit-McPhee machte mit seinem Auftritt in dem Endzeit-Roadmovie "The Road" (2009) an der Seite von Hollywoodstar Viggo Mortensen erstmals auf sich aufmerksam. Danach lieh er in dem Animationsfilm "ParaNorman" dem Teenager Norman, der sein Heimatdorf vor einer Invasion von Geistern und Zombies schützen muss, seine Stimme.


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0:29
VPS 00:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Geister der Vergangenheit

(The Awakening)

Spielfilm, Großbritannien 2010

Darsteller:
Florence CathcartRebecca Hall
Robert MalloryDominic West
Maud HillImelda Staunton
TomIsaac Hempstead-Wright
Regie: Nick Murphy
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigenLondon nach dem Ersten Weltkrieg. Eine Wissenschaftlerin soll den mysteriösen Tod eines Internatsschülers aufklären. Doch dann passieren Dinge, die sich nicht mehr erklären lassen.

Bestsellerautorin Florence Cathcart war es bisher gewohnt, übersinnliche Phänomene ...

Text zuklappenLondon nach dem Ersten Weltkrieg. Eine Wissenschaftlerin soll den mysteriösen Tod eines Internatsschülers aufklären. Doch dann passieren Dinge, die sich nicht mehr erklären lassen.

Bestsellerautorin Florence Cathcart war es bisher gewohnt, übersinnliche Phänomene schnell als Lug und Trug zu entlarven. Doch dieser Fall führt die emanzipierte Frau an ihre Grenzen. Treibt tatsächlich ein Geist sein Unwesen in dem Internat?

England in den frühen 1920er-Jahren: Das Land befindet sich nach dem Ersten Weltkrieg in tiefer Trauer. Viele Frauen und Mütter haben ihre Liebsten auf dem Schlachtfeld verloren. Eine gute Zeit für Betrüger und Scharlatane, die den Hinterbliebenen für Geld einen Kontakt zu den Toten vorgaukeln und so für Trost und gute Einnahmen sorgen.

Die Bestsellerautorin Florence (Rebecca Hall), die ihren Verlobten im Krieg verloren hat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geistererscheinungen und übernatürliche Phänomene mit logischen und wissenschaftlichen Erklärungen zu widerlegen.

Eines Tages steht der Lehrer Robert Mallory (Dominic West) vor ihrer Tür. In dem Internat auf dem Lande, in dem er unterrichtet, scheint es zu spuken. Einer seiner Zöglinge kam unter ungeklärten Umständen ums Leben, und die Schüler wie Lehrer leben seitdem in Angst und Schrecken. Treibt ein Geist in dem alten Gemäuer sein Unwesen? Alte Schülerfotos scheinen darauf hinzuweisen. Nach einigem Zögern nimmt Florence die Aufgabe an, überzeugt, schnell eine logische Erklärung für die seltsamen Geräusche und Erscheinungen zu finden.

Und so reist sie in das abgelegene Internat, das aufgrund der Ferien schon bald menschenleer ist. Lediglich Hausmutter Maud (Imelda Staunton), Lehrer Robert und der Waisenjunge Tom (Isaac Hempstead-Wright) halten die Stellung. Zunächst ist Florence guter Dinge, dass sie den Spuk bald aufklären kann, doch dann gerät auch die kühle Wissenschaftlerin immer mehr ins Zweifeln.

Mit dem atmosphärischen Gruselthriller "Geister der Vergangenheit", der auf DVD unter dem Originaltitel "The Awakening" erschien, gab der ehemalige BBC-Mitarbeiter Nick Murphy sein Kinodebüt. Zuvor hatte Murphy bei dem größten britischen Fernsehsender bereits Erfahrungen im Nachrichtengeschäft gesammelt, begann ab 1996 Dokumentationen zu drehen und wechselte ein paar Jahre später ins Fiction-Geschäft.

2011 drehte der Drehbuchautor und Regisseur dann mit "Geister der Vergangenheit" seinen ersten Kinofilm, den sein ehemaliger Arbeitgeber auch gleich produzierte. Es folgte das Krimidrama "Blood - Mord am Meer", das im März 2015 im ZDF-"Montagskino" zu sehen war.

Für die raffinierte Gruselstory "Geister der Vergangenheit", die sich an Klassikern des Genres wie "The Others" oder "The Sixth Sense" orientiert, konnte Nick Murphy die perfekte Hauptdarstellerin gewinnen: Die brünette Britin Rebecca Hall ist den "Montagskino"-Zuschauern bereits durch die erotische Woody-Allen-Komödie "Vicky Cristina Barcelona" oder den Großstadt-Thriller "The Town" bekannt. Als emanzipierte Frau, die in harten Zeiten selbstbewusst ihren Mann steht, ist sie die perfekte Besetzung. Das fand wohl auch Regie-Ikone Steven Spielberg, der ihr in seinem neuen Fantasyfilm "The BFG" eine Hauptrolle anvertraute.

Mit dabei sind außerdem Imelda Staunton, die einem breiten Publikum als bösartige Zauberlehrerin aus den "Harry Potter"-Filmen bekannt ist, Dominic West ("300") und "Game of Thrones"-Darsteller Isaac Hempstead-Wright.


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2:12
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:41
VPS 02:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

extra 3 Spezial: Der reale Irrsinn XXL

mit Barbara Ruscher

Ganzen Text anzeigenWurstverbot in Kassel
In Kassel geht es um die Wurst, denn beim "Tag der Erde" soll kein Fleisch verkauft werden. Für zwei CDU-Politiker fast schon der Untergang des Abendlandes.

Unnütze Brücke am Kietzgrabensteg
Berlin-Köpenick ist nun das Zentrum des ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenWurstverbot in Kassel
In Kassel geht es um die Wurst, denn beim "Tag der Erde" soll kein Fleisch verkauft werden. Für zwei CDU-Politiker fast schon der Untergang des Abendlandes.

Unnütze Brücke am Kietzgrabensteg
Berlin-Köpenick ist nun das Zentrum des modernen Erlebnistourismus. Hier wird über Wasser gehen zur ultimativen Erfahrung. Möglich macht das die neue Fußgängerbrücke, der Kietzgrabensteg.

Hundekot-Fähnchen in Goslar
Die Stadt Goslar sagt dem Hundekot kreativ den Kampf an. Und zwar mit bunten Fähnchen, die von Bürgern und Touristen beschriftet und anschließend in den Haufen gesteckt werden können.

Die John Lennon Brille
Das Zollamt in Wuppertal verweigert einem Solinger Fan die Herausgabe einer John-Lennon-Brille, ein Nachbau des Originals des Beatles-Sängers. Grund: Fehlendes CE-Kennzeichen.

Kindergarten Klex und Klax
In Kirchheim am Neckar gibt es einen Kindergarten namens Klex. Nicht zu verwechseln mit dem Kindergarten Klax in Berlin. Damit es keine Missverständnisse gibt, muss Klex anders heißen.

Paternoster-Führerschein
Das Arbeitsministerium passt auf uns auf! Das Thema, das als das zentralste und wichtigste der aktuellen Legislaturperiode gelten kann: Paternoster-Fahren soll sicherer werden.

Sylt Shuttle Plus
Um auf der begehrten Autozug-Verbindung zwischen Niebüll und Westerland auf Sylt einen Konkurrenten von den Gleisen fern zu halten, kam die Bahn auf eine "tolle" Idee.


(ARD/NDR)


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3:10
VPS 03:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Helmut Schleich: Ehrlich 2017

Mainzer unterhaus, März 2017

Regie: Peter Schönhofer

Ganzen Text anzeigen„Ehrlichkeit ist ein Minenfeld“, weiß der Münchner Kabarettist Helmut Schleich - erst recht im postfaktischen Zeitalter. Aber deshalb lieber den Mund halten? Nein! Das kommt nicht in Frage!

Wenn selbst Regierungen von „alternativen Fakten“ sprechen und ...

Text zuklappen„Ehrlichkeit ist ein Minenfeld“, weiß der Münchner Kabarettist Helmut Schleich - erst recht im postfaktischen Zeitalter. Aber deshalb lieber den Mund halten? Nein! Das kommt nicht in Frage!

Wenn selbst Regierungen von „alternativen Fakten“ sprechen und Emotionen die Vernunft bedrohen, hat Ehrlichkeit einen schweren Stand. Oder, wie Helmut Schleich es ausdrückt: „Ehrlichkeit ist ein Minenfeld – und weit und breit kein Räumkommando in Sicht“.

Der Münchner Kabarettist allerdings macht unbeirrt weiterhin das, was er am besten kann: Klartext reden, Missstände aufdecken, die wunden Punkte aus Politik und Gesellschaft benennen. Jetzt erst recht! Er räumt auf mit lieb gewonnenen Vorurteilen, gefährlichen Halbwahrheiten und bequemer Ahnungslosigkeit.

Helmut Schleich gehört zu den markantesten Größen in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft. Immer wieder schlüpft er in altbekannte, aber auch neue Rollen: Als Franz Josef Strauß rechnet er posthum mit der bayerischen Selbstherrlichkeit ab, als streitbarer Methusalem Heinrich von Horchen referiert er über die EU, als Spekulant wirbt er um das Vertrauen des Publikums, und als Stammtischbruder offenbart er eine entlarvend einfache Sicht auf eine immer kompliziertere Welt. Der Moderator des "SchleichFernsehens" ist schon mehrfach ausgezeichnet worden für seine vielschichtige Satire; unter anderem wurden ihm der Deutsche Kleinkunstpreis 2013 und der Bayerische Kabarettpreis 2015 verliehen.

Das Soloprogramm "Ehrlich" wird ständig aktualisiert und den rasanten Zeitläufen angepasst; Helmut Schleich ist ein präziser Beobachter, der Ungerechtigkeit, falsches Spiel und Machtmissbrauch nicht hinnehmen mag. Im Mainzer "unterhaus" präsentiert er 45 Minuten lang messerscharfes Politkabarett am Puls der Zeit. Schließlich braucht eine Gesellschaft im postfaktischen Zeitalter kaum etwas dringender als eine gute Dosis Ehrlichkeit, serviert mit hintersinnigem Charme und reichlich herzhaften Lachern.


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3:54
VPS 03:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bodo Wartke: Was, wenn doch?

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenDie Bühne ist sein Wohnzimmer, der Flügel seine „bessere Hälfte“. Dabei ist der Musik-Kabarettist Bodo Wartke durchweg Gentleman.

In seinem fünften Programm beweist Wartke, dass man seiner Bühnenkunst treu bleiben und zugleich offen sein kann für neue ...

Text zuklappenDie Bühne ist sein Wohnzimmer, der Flügel seine „bessere Hälfte“. Dabei ist der Musik-Kabarettist Bodo Wartke durchweg Gentleman.

In seinem fünften Programm beweist Wartke, dass man seiner Bühnenkunst treu bleiben und zugleich offen sein kann für neue Einflüsse. So kann es schon mal passieren, dass er beatboxt, aus der Zauberflöte vorliest oder auf Bachs wohltemperiertes Klavier singt.

Wenn man Bodo Wartke auf der Bühne erlebt, hat man das Gefühl, dass das, was er singt und spielt einfach aus ihm raus muss. Er ist jemand, der sich von seiner gesamten Umwelt inspirieren lässt. Seine Augen, Ohren und Gedanken sind scheinbar stets empfänglich für neue Ideen und so ist Bodo Wartke vermutlich der einzige Mensch, der gerne lange im Wartezimmer seines Arztes sitzt. Denn küsst ihn erstmal die Muse, ist er nicht zu stoppen.

Gut gelaunt singt er von der Liebe, gerne auch von der unerfüllten, fehlgeleiteten, von Frauen oder von ganz alltäglichen Dingen wie ... Knöpfen.

Die zweite Hauptrolle spielt dabei der Flügel, dem der virtuose Pianist Wartke immer neue stilistische Facetten entlockt. Abwechslungsreich, musikalisch auf hohem Niveau und manchmal sogar ein bisschen ungestüm. Aber auch leise, ernste Töne schlägt Wartke an. Viele seiner Stücke sind melancholisch und nachdenklich, fast traurig. Doch gelingt ihm immer wieder spielerisch der Wechsel zu heiteren, sogar herrlichen albernen Stücken, denn er hat ein hervorragendes Gespür für sein Publikum.

Seine erste CD erscheint, als Bodo Wartke gerade mal Abiturient ist, ein Mitschnitt aus der Schul-Aula mit seinen ersten eigenen Stücken. Schon damals war klar: An Talent fehlt es diesem jungen Mann schon mal nicht, an Humor ebenso wenig. So macht Bodo Wartke dann auch konsequent weiter: Zwei Jahre später steht sein erstes Soloprogramm, er entscheidet sich gegen den seriösen Beruf des Musiklehrers, gründet sein eigenes Label. Heute ist er ein Multi-Talent in Sachen Unterhaltung und als Kabarettist, Pianist und Entertainer längst in der „Champions League“ angekommen.


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4:39
VPS 04:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rainald Grebe: Halleluja Wuhlheide

Berliner Freilichtbühne Wuhlheide, Juni 2015

Fernsehregie: Johan Robin

Ganzen Text anzeigenRainald Grebe - Musiker, Kabarettist, Berufswahnsinniger - rockt die Arena im Berliner Osten mit Artisten, Kamel, Männerballett und Bio-Feuerwerk, alles begleitet vom "Wuhlorchester".

Die Zuschauer erwartet ein einmaliges Spektakel, ein Riesenzirkus: Rainald Grebe ...

Text zuklappenRainald Grebe - Musiker, Kabarettist, Berufswahnsinniger - rockt die Arena im Berliner Osten mit Artisten, Kamel, Männerballett und Bio-Feuerwerk, alles begleitet vom "Wuhlorchester".

Die Zuschauer erwartet ein einmaliges Spektakel, ein Riesenzirkus: Rainald Grebe plant seine eigene Version der "Weltfestspiele", in deren Verlauf er über 10 000 Fans mit Volksliedern, griechischen Tänzen und Rhythmischer Sportgymnastik beglückt.

Und damit nicht genug: Es darf mit überraschend eintreffenden Gaststars von lokalem wie internationalem Format gerechnet werden.

Thematisch angelehnt ist der Abend an die Geschichte des Veranstaltungsorts: 1973 kamen während der "Weltfestspiele der Jugend" insgesamt acht Millionen Menschen in der Wuhlheide zu Ostberlin zusammen. In Zeiten von Lampedusa und Pegida möchte Grebe ebendiesen Gedanken von Frieden und Einheit aufleben lassen und nebenbei den Begriff "Volksmusik" neu definieren. Nie lagen Ironie und Pathos enger beieinander.

Unterstützt wird Grebe von seinem "Wuhlorchester", das seine Fans als "Orchester der Versöhnung" kennen. Außerdem dabei sind Pullunderträger Olaf Schubert mit einem Grußwort aus Dresden und der Bassbariton Thomas Quasthoff mit einer Endzeitversion von Helene Fischers "Atemlos durch die Nacht". Wichtigster Teil des Konzerts ist aber sein Publikum, das Grebe in den Rang eines Volkschors emporhebt. Zur Krönung des Abends, der ganz im Zeichen des Guten steht, spendiert der Künstler ein ebenso überwältigendes wie politisch korrektes Bio-Feuerwerk. Und am Ende singen alle "Brandenburg" und jubeln "Halleluja, Berlin!".