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Oktober 2017
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Sonntag, 9. Juli
Programmwoche 28/2017
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Gerechte Globalisierung

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

USA-Protektionismus
Freihandel mit neuen Partnern

Grüne Zukunft?
Chinas Nein zur Kohlekraft

Gutes Beispiel
Vaude sorgt für Transparenz


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Reinhard Haller: Die Macht der Kränkung

Ganzen Text anzeigenVielen menschlichen Problemen liegt eine Kränkung zugrunde. Prof. Dr. Reinhard Haller beschreibt in seinem "Tele-Akademie"-Vortrag, welche Macht Kränkungen auf uns ausüben können.

Kränkungen greifen unsere Selbstachtung, unser Ehrgefühl und unsere Werte an. Sie ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenVielen menschlichen Problemen liegt eine Kränkung zugrunde. Prof. Dr. Reinhard Haller beschreibt in seinem "Tele-Akademie"-Vortrag, welche Macht Kränkungen auf uns ausüben können.

Kränkungen greifen unsere Selbstachtung, unser Ehrgefühl und unsere Werte an. Sie treffen uns im Innersten, wirken lange nach, können uns aus der Bahn werfen und uns krank machen, oder sogar zu Verbrechen und Kriegen führen.

Über Kränkungen spricht man nicht, oft sind sie uns nicht einmal bewusst, obwohl sie so viel Unheil anrichten. "Besonders intensiv hat sich mir die Macht der Kränkung in meiner Tätigkeit als Kriminalpsychiater und Gerichtsgutachter gezeigt. Bei zahlreichen Mördern, Räubern oder Attentätern war kein anderes Motiv als tiefe Gekränktheit zu finden", so Reinhard Haller. Er beschreibt, wie es gelingen kann, seelische Verletzungen zu verarbeiten.

Professor Dr. Reinhard Haller leitet eine psychiatrisch-psychotherapeutische Klinik für Suchterkrankungen. Er ist ein international gefragter Gerichtspsychiater zur Begutachtung großer Kriminalfälle.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Parmigianino: Bildnis einer jungen Dame

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Achtung Verschwörung!

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenVerschwörungstheorien haben Hochkonjunktur, gerade im digitalen Zeitalter. Yves Bossart spricht darüber mit der Kulturwissenschaftlerin Eva Horn und dem Psychologen Dieter Sträuli.

Mondlandung, 9/11, Klimawandel - alles Fake? Fakt ist: Verschwörungstheorien boomen. ...

Text zuklappenVerschwörungstheorien haben Hochkonjunktur, gerade im digitalen Zeitalter. Yves Bossart spricht darüber mit der Kulturwissenschaftlerin Eva Horn und dem Psychologen Dieter Sträuli.

Mondlandung, 9/11, Klimawandel - alles Fake? Fakt ist: Verschwörungstheorien boomen. Aber warum? Können wir überhaupt trennscharf unterscheiden zwischen Verschwörungstheorie und Wahrheit? Gaukelt uns die "Lügenpresse" eine falsche Welt vor?

Von der Idee einer "Klimalüge" bis zu den "Chemtrails": Jede noch so abstruse Theorie hat ihre Anhänger. Und spätestens dann, wenn sich Verschwörungstheorien mit Antisemitismus oder Rassismus paaren, wird es richtig gefährlich. Wie kommt es, dass Verschwörungstheorien so viele Anhänger finden? Kann man sie immer klar von wissenschaftlichen Theorien unterscheiden? Und wie viel Misstrauen ist gesund?

Yves Bossart diskutiert über diese Fragen mit Eva Horn, Kulturwissenschaftlerin und Expertin für Verschwörungen in Literatur und Geschichte, und mit dem Psychologen Dieter Sträuli, Psychologe und Präsident von infoSekta, der Zürcher Fachstelle für Sektenfragen.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Vom Glück des Schreibens:

Florjan Lipus im Porträt

Film von Katja Gasser

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenFlorjan Lipus ist Kärntner Slowene und schreibt in Slowenisch. Ein zarter, vorsichtiger und doch entschiedener Mann, den die Traumata seiner jungen Jahre zum Schreiben gedrängt haben.

Lipus wurde 1937 in Lobnig/Lobnik in Kärnten geboren. Die Deportation seiner ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenFlorjan Lipus ist Kärntner Slowene und schreibt in Slowenisch. Ein zarter, vorsichtiger und doch entschiedener Mann, den die Traumata seiner jungen Jahre zum Schreiben gedrängt haben.

Lipus wurde 1937 in Lobnig/Lobnik in Kärnten geboren. Die Deportation seiner Mutter während der NS-Zeit erlebte er als Sechsjähriger. Sie kehrte nie wieder zurück. Deportation und Ermordung der Mutter sind Dreh- und Angelpunkte in den Werken von Florjan Lipus.

Anlässlich der Entgegennahme des France-Preseren-Preises, der höchsten Auszeichnung für Kunst und Kultur des Staates Slowenien, sagte Florjan Lipus 2004 in seiner mit "Freude und Wehmut" überschriebenen Rede: "Nie stand etwas anderes auf dem Spiel als die Sprache. Durch die Sprache sind wir oder sind wir nicht, durch die Sprache werden wir bestehen oder nicht." Das Schreiben in slowenischer Sprache war im Fall von Florjan Lipus von Beginn an auch ein politischer Akt, ein Zeichen des Widerstands, des Aufbegehrens.

Seine Mutter wurde im KZ Ravensbrück umgebracht - die Verfolgung der Kärntner Slowenen während des NS-Terrors ist bis heute ein wenig bekanntes Kapitel österreichischer Zeitgeschichte. Neben seiner Mutter ist es auch die Figur des Vaters, der zur Wehrmacht eingezogen wurde, nach dem Krieg zurückkehrte, noch einmal heiratete und sich vor allem durch Härte in allem und gegen alles auszeichnete, die maßgeblich das literarische Schaffen von Florjan Lipus prägt.

Katja Gasser hat sich mit Florjan Lipus auf den Weg gemacht, die landschaftlichen und biografischen Grundlagen zu erforschen, aus denen sich seine Literatur nährt. Und auch wenn Florjan Lipus stets darauf bestanden hat, dass "weder die Kärntner Landschaft und die Täler noch die Tatsache, dass ich einer nationalen Minderheit angehöre" einen Einfluss auf sein Schreiben haben, zeigt sich einem der literarische Kosmos von Florjan Lipus in hellerem, klarerem Licht, wenn man in die geografischen und biografischen Bedingungen dieser Literatur eintaucht.

Niemand sonst hat das kärntnerslowenische Dorf so akribisch auf seine Bruchstellen hin seziert wie Florjan Lipus. Es ist wohl die zentrale Figur im Werk dieses Autors. Er zeigt das Dorf als einen schauerlichen, patriarchal imprägnierten, vom Katholizismus, von der Gewalt der Natur in Schach gehaltenen Ort, an dem Zuneigung, wenn überhaupt, nur im Geheimen stattfinden kann, an dem sich Leben, wenn überhaupt, nur im Bewältigen des Alltäglichen vollzieht, an dem Mensch-Sein vor allem bedeutet, sich zu fügen, dem, was ist.

Den Glanz, den gibt allein die Religion, die dadurch grenzenlose Macht hat. Die Zartheit der Texte von Florjan Lipus ist ein Resultat der literarischen Feinmaschigkeit, der hohen formalen Kunst, die auch Ausdruck ist der großen Zugeneigtheit des Autors zu seinem Gegenstand, dem Leben, dem Leiden und Lieben an den vergessenen Rändern der Welt.

Florjan Lipus sucht mit Katja Gasser jenen entlegenen Ort in den Wäldern Südkärntens an der Grenze zu Slowenien auf, wo einst sein Zuhause stand und von wo aus die Mutter von zwei SS-Männern, die aus der Gegend stammten, weggeführt wurde, wo er als Sechsjähriger der Mutter nachblickte. Mit ihm zurück blieben sein zweijähriger Bruder und seine todkranke Großmutter, die kurz darauf starb.

Lipus hat sich mit seiner Literatur niemals vor den nationalen Karren spannen lassen, er war stets davon überzeugt, dass den Menschen, so auch den Angehörigen der slowenischen Volksgruppe in Kärnten, nur gute Kunst, nur ernsthafte - und damit meint er formbewusste - Literatur Zukunft geben kann. Er hat mit Kritik an slowenischsprachigen politischen Vertretern in Kärnten ebenso wenig gespart wie mit Kritik an ihren deutschsprachigen Kollegen. Fest steht für Florjan Lipus: "Ginge es nach dem Vorbild unserer politischen Ausschüsse, wären wir schon jetzt reif für die Museen und Archive, wenn nicht gar fürs Grab."

Zum Durchbruch im deutschsprachigen Raum verhalf Florjan Lipus die Übersetzung seines Romans "Zmote dijaka Tjaza" durch Peter Handke und Helga Mracnikar - Anfang der 1980er-Jahre erschien der Text unter dem Titel „Der Zögling Tjaz“ auf Deutsch. Alles dreht sich darin um Tjaz, die Hauptfigur, einen Jungen, der aus der tiefen Provinz in ein katholisches Internat und damit in ein Herrschaftssystem kommt, das zunehmend seine ohnehin fragilen Lebensgeister zermürbt.

Den Hintergrund dieses viel diskutierten Romans bildet die reale Internatserfahrung von Florjan Lipus: Er besuchte das legendäre Gymnasium in Tanzenberg/Plesivec, wo bereits seine erste Publikations- und Redaktionstätigkeit stattfindet. Tanzenberg war einst die katholische Kaderschmiede für Anwärter auf das Priesteramt und für Kinder aus ökonomisch schwachen Familien nicht selten die einzige Möglichkeit, zu höherer Bildung zu gelangen. Mit Katja Gasser besucht Florjan Lipus nach vielen Jahren wieder Tanzenberg, über das er einmal geschrieben hat, es sei ehemals eine "Miniatur der katholischen Kirche" gewesen: "eine Institution der Herrschsucht und Präpotenz." Seinen Text "Von der Zähigkeit in der Veränderung. Was Tanzenberg nicht lesen wollte" beschließt er folgendermaßen: "So steht Tanzenberg in meinem Bewusstsein für zweierlei: das humanistische Gymnasium für die freien und sich öffnenden geistigen Bereiche, und das Internat für die sich schließenden".

Florjan Lipus schreibt immer schon mit Bleistift, in kleinster Schrift, kaum entzifferbar. Im zweiten Schritt werden die Texte erst abgetippt. Er gewährt in diesem Film Einblicke in das Entstehen seiner Texte, man sieht ihn in seinem Arbeitszimmer in der tiefen südlichen österreichischen Provinz: umgeben von viel Stille.


(ORF/3sat)


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11:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Live aus Klagenfurt:

41. Tage der deutschsprachigen Literatur

Ingeborg-Bachmann-Preis 2017

Preisverleihung

Moderation: Christian Ankowitsch

Ganzen Text anzeigenZum 41. Mal wird in Klagenfurt der Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Am 9. Juli wählt die sechsköpfige Jury unter Vorsitz von Hubert Winkels aus 14 Autorinnen und Autoren den Preisträger.

Außerdem entscheidet die Jury auch über die Vergabe des mit 7500 Euro ...
(ORF)

Text zuklappenZum 41. Mal wird in Klagenfurt der Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Am 9. Juli wählt die sechsköpfige Jury unter Vorsitz von Hubert Winkels aus 14 Autorinnen und Autoren den Preisträger.

Außerdem entscheidet die Jury auch über die Vergabe des mit 7500 Euro dotierten 3sat-Preises.

Die Preisträger finden Sie auf 3satText-Seite 599 sowie online unter www.3sat.de.

Die Preisvergabe ist nicht nur in voller Länge auf dem Bildschirm, sondern auch als Live-Stream auf 3sat.de zu sehen.


(ORF)


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12:01
VPS 12:00

Montmartre - die Seele von Paris

Film von Susanne Freitag

Ganzen Text anzeigenMontmartre ist die höchste Erhebung von Paris. Am Fuß des Hügels liegt Pigalle. "Hier ist es wie auf einem Dorf, hier ist die Seele von Paris", sagen die Menschen, die dort leben.

Das Viertel ist verrufen, schon immer. Gangster, Zuhälter und Prostituierte ...

Text zuklappenMontmartre ist die höchste Erhebung von Paris. Am Fuß des Hügels liegt Pigalle. "Hier ist es wie auf einem Dorf, hier ist die Seele von Paris", sagen die Menschen, die dort leben.

Das Viertel ist verrufen, schon immer. Gangster, Zuhälter und Prostituierte verkehrten einst in denselben Kneipen wie Vincent van Gogh, Pablo Picasso und Henri de Toulouse-Lautrec. Heute trifft man dort auf einen Mann, der immer blau gekleidet ist: Michou.

Vor über 50 Jahren hat er ein kleines Transvestiten-Kabarett eröffnet, das zur Kultadresse wurde. Zu seinen Gästen zählten Alain Delon, Charles Aznavour und die Chiracs. Nicht weit davon entfernt trifft eine ganze Armada von Mitarbeitern Vorbereitungen für die Show des Moulin Rouge. Die berühmteste Revue der Welt verfügt über ein eigenes Feder-Atelier, das die Kostüme ausstattet, eine eigene Schneiderei, und die Schuhe für die Tänzer werden maßgeschneidert.


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12:17
VPS 12:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Superbauten - Der Kölner Dom

mit Sebastian Koch

Ganzen Text anzeigenIn "Superbauten: Der Kölner Dom" erzählt der Schauspieler Sebastian Koch die Baugeschichte des imposanten Sakralbaus.

Drei Milliarden Euro - so viel wurde umgerechnet für den Bau des Kölner Doms ausgegeben. Er ist damit das teuerste Bauwerk Deutschlands. Das ...

Text zuklappenIn "Superbauten: Der Kölner Dom" erzählt der Schauspieler Sebastian Koch die Baugeschichte des imposanten Sakralbaus.

Drei Milliarden Euro - so viel wurde umgerechnet für den Bau des Kölner Doms ausgegeben. Er ist damit das teuerste Bauwerk Deutschlands. Das beliebteste ist er auch. Denn in allen Umfragen rangiert der Kölner Dom als nationale Sehenswürdigkeit auf dem ersten Platz.

Im 13. Jahrhundert begannen die Bauarbeiten an dem prunkvollen Gotteshaus, das den Schrein der Heiligen Drei Könige beherbergen sollte. Vom Baumeister ist nur der Name bekannt. Doch "Meister Gerhard" war ein Könner seines Fachs. Mit kaum mehr als einem Senkblei ausgerüstet, schaffte er es, ein Fundament zu legen, das über 144 Meter fast schnurgerade liegt und dessen Massivität das steinerne Gebirge des späteren Domes bis heute trägt.

Doch er selbst erlebte nicht einmal die Vollendung des Chores. Unter mysteriösen Umständen stürzt Meister Gerhard 1271 vom Gerüst und stirbt. 300 Jahre bleibt der Dom eine Baustelle, dann werden die Arbeiten mangels Geldes vollends eingestellt.

Erst im 19. Jahrhundert findet sich im Kunstsammler Sulpiz Boiserée ein Mann, der sein Leben wie Meister Gerhard dem Dom von Köln verschreibt. In akribischer Recherche stöbert er alte Baupläne auf und sorgt hartnäckig für die astronomischen Summen, die der Weiterbau kostet. Doch auch er wird den Dom nie fertig sehen. Sulpiz Boisserée stirbt 30 Jahre bevor der Dom am 15. Oktober 1880 endlich eingeweiht wird.


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13:01
VPS 13:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromFormat 4:3

Krimisommer

Wachtmeister Studer

Kriminalfilm, Schweiz 1939

Darsteller:
Jakob StuderHeinrich Gretler
Dr. SteffenSigfrit Steiner
Polizist WurmannHans Kaes
Lehrer SchwommRudolf Bernhard
Bürgermeister AeschbacherAdolf Manz
u.a.
Literarische Vorlage: Friedrich Glauser
Drehbuch: Richard Schweizer, Horst Budjuhn
Regie: Leopold Lindtberg
Länge: 105 Minuten

Ganzen Text anzeigenIm Dorf Gerzenstein will sich der Untersuchungshäftling Erwin Schlumpf das Leben nehmen. Er wird beschuldigt, den Kaufmann Wendolin Witschi ermordet zu haben. Ein Fall für Jakob Studer.

Der Wachtmeister bei der Kantonspolizei rettet ihn im letzten Augenblick. Für ...

Text zuklappenIm Dorf Gerzenstein will sich der Untersuchungshäftling Erwin Schlumpf das Leben nehmen. Er wird beschuldigt, den Kaufmann Wendolin Witschi ermordet zu haben. Ein Fall für Jakob Studer.

Der Wachtmeister bei der Kantonspolizei rettet ihn im letzten Augenblick. Für Untersuchungsrichter Doktor Steffen ist der Selbstmordversuch eine Art Geständnis. Studer dagegen hat ernste Zweifel. Zusammen mit dem Polizisten Wurmann beginnt er eine exakte Untersuchung.

Dabei hat er den Lehrer und Zeitungsschreiber Schwomm genauso gegen sich wie den Bürgermeister Aeschbacher - und im Grunde die ganze Einwohnerschaft. Unbeliebt ist im Dorf auch Gottlieb Ellenberger, der Leiter der Baumschule, der Vorbestrafte beschäftigt und bei dem Schlumpf zuletzt tätig war. Sonja Witschi, Tochter des Ermordeten Wendolin Witschi und Verlobte von Erwin Schlumpf, benimmt sich bald schon verdächtig. Dann erweist sich, dass Witschi einst wegen Unterschlagung im Gefängnis saß. Und immer mehr wird deutlich, dass in Gerzenstein längst nicht alles so rechtmäßig und sauber ist, wie es den Anschein macht.

Friedrich Glauser schilderte in seinem ersten Kriminalroman "Wachtmeister Studer" plastisch und stimmig die Verhältnisse im Dorf Gerzenstein, welches in der Realität nicht existiert. "Wachtmeister Studer" wurde zum Prototyp des grüblerischen Schweizer Fahnders.

Leopold Lindtberg hat die Geschichte - nach einem Drehbuch von Richard Schweizer und Horst Budjuhn - filmisch umgesetzt. Die bedrohliche Stimmung des Films entsprach durchaus der weltpolitischen Lage: Europa stand unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg. Entsprechend dankbar nahm das Schweizer Kinopublikum die Eigenproduktion auf, die spannend war und zudem große Vergleiche nicht zu scheuen brauchte. 14 Wochen lang lief die Verfilmung nach seiner Erstaufführung am 13. Oktober 1939 allein in Zürich. Und einer seiner "Studer-Sätze" wurde in der Folge oft zitiert: "Gerzenstein ist ein kleines Dorf. Aber wenn die kleinen Dinge nicht in Ordnung sind, sind es die großen erst recht nicht ... Man muss auf der Hut sein."


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14:46
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Krimisommer

Das Böse unter der Sonne

(Evil Under the Sun)

Spielfilm, Großbritannien 1981

Darsteller:
Hercule PoirotPeter Ustinov
Sir Horace BlattColin Blakely
Christine RedfernJane Birkin
Odell GardenerJames Mason
Patrick RedfernNicholas Clay
u.a.
Regie: Guy Hamilton
Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer exzentrische belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot wird auf einen scheinbar plumpen Fall von versuchtem Versicherungsbetrug angesetzt.

Sir Horace Blatt wollte eine Diamantbrosche auf eine hohe Summe versichern lassen, bei der es sich jedoch um ein wertloses ...
(ARD)

Text zuklappenDer exzentrische belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot wird auf einen scheinbar plumpen Fall von versuchtem Versicherungsbetrug angesetzt.

Sir Horace Blatt wollte eine Diamantbrosche auf eine hohe Summe versichern lassen, bei der es sich jedoch um ein wertloses Imitat handelt. Als Poirot den Multimillionär Blatt zur Rede stellt, beteuert der energisch seine Unschuld.

Blatt erklärt dem Detektiv, er habe die Brosche für teures Geld erworben, um sie Arlena Marshall zu schenken. Mit der Ex-Broadway-Diva hatte Blatt eine kurze Affäre. Nach deren Beendigung habe sie ihm das Schmuckstück zurückgegeben und dieses dabei offenbar durch eine billige Fälschung ersetzt. Um der Sache auf den Grund zu gehen, begibt Poirot sich in das mondäne Luxushotel von Daphne Castle, in dem Arlena Marshall mit ihrem frischvermählten Gatten Kenneth die Ferien verbringt. Die Sängerin wird hier nicht nur von Poirot, sondern auch von einigen anderen Leuten dringend erwartet. Der heruntergekommene Show-Produzent Odell Gardener steht vor dem finanziellen Ruin, falls Arlena nicht einwilligt, in seinem neuen Stück als Star aufzutreten. Rex Brewster hat seinen Vorschuss auf die Arlena-Marshall-Biografie schon durchgebracht und braucht dringend Geld. Doch die launische Diva fühlt sich in Brewsters Buch nicht gut getroffen und verbietet kurzerhand die Veröffentlichung. Vor den Augen ihres Ehemannes amüsiert Arlena sich mit dem deutlich jüngeren, gut aussehenden Patrick Redfern, den es nicht zu stören scheint, dass seine Frau Christine unter dieser Affäre sichtlich leidet. Als Arlena am Strand erwürgt aufgefunden wird, steht Poirot vor einem großen Problem. Alle Anwesenden haben ein Tatmotiv, aber auch ein überzeugendes Alibi.

Die stimmungsvolle, mit internationalen Stars besetzte Agatha-Christie-Verfilmung spielt in einem Art-Deco-Hotel, das die mondäne Stimmung der 1930er-Jahre effektvoll unterstreicht. In der Hauptrolle des Meisterdetektivs Hercule Poirot zieht Peter Ustinov einmal mehr alle Register seines darstellerischen Könnens.


(ARD)


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16:37
VPS 16:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Krimisommer

Mord im Orient-Express

(Murder on the Orient Express)

Spielfilm, USA 1974

Darsteller:
PoirotAlbert Finney
Mrs. HubbardLauren Bacall
BianchiMartin Balsam
GretaIngrid Bergman
GräfinJacqueline Bisset
Regie: Sidney Lumet
Länge: 123 Minuten

Ganzen Text anzeigenAuf dem Balkan bleibt der Orient-Express im Schnee stecken. Als die Leiche eines US-Millionärs entdeckt wird, ermittelt Meisterdetektiv Hercule Poirot, der zufällig an Bord des Zuges ist.

Optisch elegante, ironisch getönte Verfilmung eines Romans von Agatha Christie ...

Text zuklappenAuf dem Balkan bleibt der Orient-Express im Schnee stecken. Als die Leiche eines US-Millionärs entdeckt wird, ermittelt Meisterdetektiv Hercule Poirot, der zufällig an Bord des Zuges ist.

Optisch elegante, ironisch getönte Verfilmung eines Romans von Agatha Christie mit Hollywood-Touch und internationaler Star-Besetzung.

Alle Fahrgäste schlafen, während der berühmte Orient-Express auf seiner Fahrt von Istanbul nach Paris durch die Nacht donnert. Nur einer ist wach, als der Zug plötzlich in Jugoslawien anhält, weil Schneeverwehungen die Gleise blockieren: Hercule Poirot (Albert Finney), der bekannte Detektiv aus Belgien, kann nicht schlafen. Aus dem benachbarten Schlafwagenabteil hört er seltsame Geräusche. Am nächsten Morgen liegt im Nachbarabteil ein Toter, ermordet durch zahlreiche Messerstiche. Es steht fest, dass der Mörder noch im Zug sein muss, denn der Kurswagen nach Calais ist vom Rest des Zuges getrennt, und im Schnee ist keine Spur zu sehen.

Der Geschäftsführer der Compagnie Internationale des Wagons-Lits (Martin Balsam), ein alter Freund von Poirot, bittet ihn, bei der Aufklärung des Falls behilflich zu sein, bevor der Zug aus der Schneewehe befreit wird und die jugoslawische Polizei den Fall an sich ziehen kann. Es sind viele wichtige Personen im Zug, denen er eventuelle Ungelegenheiten durch polizeiliche Untersuchungen ersparen möchte, da schließlich auch der erstklassige Ruf seines Unternehmens auf dem Spiel steht.

So wird der Pullman-Wagen zum Ermittlungsbüro für Poirot umfunktioniert, der nicht viel Zeit hat, das schwierige Rätsel um den Mord im Orient-Express zu lösen - einen der bedeutendsten Fälle in seiner aufsehenerregenden Karriere.

Erst 40 Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe von "Mord im Orient-Express" gab die Autorin Agatha Christie die Erlaubnis zur Verfilmung ihres Bestsellers. Die Regie übernahm Sidney Lumet, der sich treu an die literarische Vorlage hielt und eine spannende, atmosphärisch dichte Leinwandversion des Stoffes lieferte.


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18:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromFormat 4:3Videotext Untertitel

Krimisommer

Es geschah am hellichten Tag

Spielfilm, Schweiz/BRD/Spanien 1958

Darsteller:
Kommissar MatthäiHeinz Rühmann
Hausierer JacquierMichel Simon
Prof. ManzEwald Balser
Herr SchrottGert Fröbe
Frau SchrottBerta Drews
u.a.
Regie: Ladislao Vajda
Länge: 96 Minuten

Ganzen Text anzeigenAuf seinem einsamen Weg durch den Wald stolpert der Hausierer Jacquier über die Leiche eines kleinen Mädchens. Obwohl er selbst die Polizei alarmiert, hält man ihn für den Täter.

Man bezichtigt ihn weiterer Kindsmorde, worauf der labile Mann sich in der ...
(ARD)

Text zuklappenAuf seinem einsamen Weg durch den Wald stolpert der Hausierer Jacquier über die Leiche eines kleinen Mädchens. Obwohl er selbst die Polizei alarmiert, hält man ihn für den Täter.

Man bezichtigt ihn weiterer Kindsmorde, worauf der labile Mann sich in der Untersuchungshaft erhängt. Offiziell gilt der Fall als abgeschlossen, nicht jedoch für Kommissar Matthäi, der fest davon überzeugt ist, dass sich der Mörder noch auf freiem Fuß befindet.

Mangels Spuren oder sonstiger Hinweise muss der pensionierte Ermittler jedoch neue Wege einschlagen: Anhand einer Zeichnung des Mordopfers und unter Mithilfe eines Psychiaters erstellt er ein Täterprofil: Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Killer wieder zuschlagen - wäre es vielleicht möglich, ihn in eine Falle zu locken?

Matthäi mietet sich in einer Tankstelle ein und engagiert die ledige Fabrikarbeiterin Heller als Hauswirtin. Die arglose Mutter ahnt nicht, dass der Kommissar a. D. ihre kleine Tochter Annemarie als Lockvogel benutzt. Wochenlang geschieht nichts, doch dann dämmert dem Polizisten, dass er das Kind leichtfertig in Lebensgefahr gebracht hat.

Das Drehbuch zu diesem stilbildenden Klassiker des Kriminalfilms verfasste der Schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt. Selbst nach über 50 Jahren hat der beklemmende Schwarz-Weiß-Thriller dank seiner detailgenauen Ausleuchtung des dörflichen Milieus nichts von seiner Spannung eingebüßt. Als einer der ersten Filme verweigert "Es geschah am hellichten Tag" sich dem üblichen Gut-Böse-Schema: Neben Heinz Rühmann, der als gesetzloser Gesetzeshüter arglos das Leben eines kleinen Mädchens aufs Spiel setzt, überzeugt Michael Simon als bemitleidenswerter Hausierer. Vor allem aber geht Gert Fröbes unnachahmliche Darstellung des Kindermörders unter die Haut. Unter den zahlreichen Neuverfilmungen dieses faszinierenden Stoffes wurde Sean Penns "Das Versprechen" als Meisterwerk gefeiert.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Krimisommer

M - Eine Stadt sucht einen Mörder

Spielfilm, Deutschland 1931

Darsteller:
Hans Beckert, der MörderPeter Lorre
Der SchränkerGustaf Gründgens
Inspektor Karl LohmannOtto Wernicke
TaschendiebPaul Kemp
BauernfängerTheo Lingen
u.a.
Regie: Fritz Lang
Länge: 108 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin psychopathischer Triebtäter, der bereits acht Kinder auf dem Gewissen hat, versetzt Berlin in Angst und Schrecken. Die Polizei versucht vergeblich, den Mörder zu fassen.

Als Beckert erneut zuschlägt und sich in einem anonymen Bekennerbrief an die Zeitungen ...
(ARD)

Text zuklappenEin psychopathischer Triebtäter, der bereits acht Kinder auf dem Gewissen hat, versetzt Berlin in Angst und Schrecken. Die Polizei versucht vergeblich, den Mörder zu fassen.

Als Beckert erneut zuschlägt und sich in einem anonymen Bekennerbrief an die Zeitungen wendet, bricht eine Massenhysterie aus: Jeder verdächtigt jeden. Inspektor Karl Lohmann, Kriminalkommissar bei der Mordkommission, setzt Himmel und Hölle in Bewegung.

Seine permanenten Razzien in einschlägigen Etablissements führen nicht zum Erfolg, schrecken aber die Berufsverbrecher auf, die ihre Gaunereien wegen des großen Polizeiaufgebots nicht mehr ungestört durchführen können. Der "Schränker", ein einflussreicher, wegen mehrfachen Totschlags gesuchter Ganove, setzt sich mit den führenden Köpfen verschiedener Verbrecherorganisationen zusammen und schlägt vor, dass die Unterwelt die Angelegenheit selbst in die Hand nimmt.

Die Organisation der Bettler überzieht die Stadt daraufhin mit einem lückenlosen Spitzelnetz, in dem Beckert sich verfängt, nachdem ein blinder Bettler ihn am Pfeifen einer Melodie wiedererkennt. Nun tritt der Kindermörder vor das Tribunal der Unterwelt und versucht verzweifelt zu erklären, er sei ein Getriebener, der hilflos einem Mordimpuls folge. Als die aufgebrachten Ganoven den Psychopathen lynchen wollen, erscheint die Polizei.

Fritz Langs erster Tonfilm zählt zu den Meisterwerken des deutschen Vorkriegskinos. Durch präzise Alltagsbeobachtungen, klare Figurenzeichnungen und die filmisch virtuose Schilderung der Menschenhatz erzeugt der expressionistische Kriminalfilm bis zuletzt atemlose Spannung. Vielmehr als nur ein Porträt eines Psychopathen schuf der Regisseur ein eindringliches Bild vom Deutschland der 30er Jahre - in Hinsicht auf die krisenhafte Zeit und das Aufkommen des Nationalsozialismus. Vom ursprünglichen Titel des Films "Mörder sind unter uns" musste 1931 auf Druck der Nazis abgelassen werden.

Der am 5. Dezember 1890 in Wien geborene Fritz Lang hat mit Filmen wie "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" und "Metropolis" deutsche und internationale Filmgeschichte geschrieben. Er war einer der expressionistischen Regisseure, die das deutsche Kino der Weimarer Republik zum größten Konkurrenten Hollywoods machten. Der "Master of Darkness", wie er in den USA genannt wurde, inspirierte den Film Noir der 1940er- und 1950er-Jahre.


(ARD)


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22:04
VPS 22:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Krimisommer

Broken City - Stadt des Verbrechens

Spielfilm, USA 2013

Darsteller:
Billy TaggartMark Wahlberg
Nicholas HostetlerRussell Crowe
Cathleen HostetlerCatherine Zeta-Jones
Colin FairbanksJeffrey Wright
Jack ValliantBarry Pepper
u.a.
Regie: Allen Hughes
Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigenEx-Polizist Billy nimmt vom New Yorker Bürgermeister ein unmoralisches Angebot an. Er soll dessen Frau beschatten, die anscheinend eine Affäre hat. Unversehens stolpert er in ein Wespennest.

Denn nicht nur die Ehefrau hat etwas zu verbergen, sondern der ...

Text zuklappenEx-Polizist Billy nimmt vom New Yorker Bürgermeister ein unmoralisches Angebot an. Er soll dessen Frau beschatten, die anscheinend eine Affäre hat. Unversehens stolpert er in ein Wespennest.

Denn nicht nur die Ehefrau hat etwas zu verbergen, sondern der Bürgermeister höchstpersönlich ist in einen riesigen Skandal verwickelt. Und er tut alles, um seine Spuren zu verwischen. - Thriller mit Mark Wahlberg, Russell Crowe und Catherine Zeta-Jones.

New York kurz vor der Bürgermeister-Wahl: Der ehemalige Polizist und Privatdetektiv Billy Taggart (Mark Wahlberg) wird vom amtierenden Bürgermeister Nick Hostetler (Russell Crowe) damit beauftragt, dessen Ehefrau Cathleen (Catherine Zeta-Jones) zu überwachen. Hostetler vermutet, dass seine Ehefrau ihn betrügt. Tatsächlich kann Billy herausfinden, dass die attraktive Society-Lady einen anderen Mann trifft - und zwar Paul Andrews (Kyle Chandler). Pikanterweise der Wahlkampfleiter von Hostetlers Rivalen um das Bürgermeister-Amt, Jack Valliant (Barry Pepper).

Als Andrews kurz darauf tot aufgefunden wird, dämmert Billy bereits, dass es hier um etwas viel Größeres geht. Er beginnt, seinen Auftraggeber genauer unter die Lupe zu nehmen und macht sich damit ein paar einflussreiche Feinde. Billy findet sich mitten in einem Morast aus Skandalen und Intrigen wieder, und der werte Bürgermeister steckt mittendrin. Nun ist guter Rat teuer, denn Billy will am Leben bleiben und Hostetler eine Wahl gewinnen.


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23:42
VPS 23:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Krimisommer

22 Kugeln - Die Rache des Profis

(L' Immortel)

Spielfilm, Frankreich 2010

Darsteller:
Charly MatteiJean Reno
Yasmina TelaaGabriella Wright
Aurelio RampoliRichard Berry
Tony ZacchiaKad Merad
Marie GoldmanMarina Foïs
u.a.
Regie: Richard Berry
Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Gangster Charly Mattei hat sich zurückgezogen und lebt ein friedliches Leben in der Provinz, bis er in Marseille von einer Gruppe maskierter Killer attackiert wird.

Der Film von Richard Berry überzeugt durch glaubhafte Charaktere und einen clever konstruierten ...
(ARD)

Text zuklappenDer Gangster Charly Mattei hat sich zurückgezogen und lebt ein friedliches Leben in der Provinz, bis er in Marseille von einer Gruppe maskierter Killer attackiert wird.

Der Film von Richard Berry überzeugt durch glaubhafte Charaktere und einen clever konstruierten Plot. Er wurde vom Fall des Mafiabosses Jacques Imbert inspiriert, der 1977 von 22 Kugeln eines Killerkommandos getroffen wurde - und überlebte.

In der Unterwelt von Marseille ist Charly Mattei eine lebende Legende: Lange Jahre gehörte er zu den führenden Köpfen des organisierten Verbrechens - nur mit Drogenhandel wollte er nie etwas zu tun haben. Aber seine Zeiten als Gangster sind ohnehin vorbei. Charly trat seine Revieranteile an seinen besten Jugendfreund und Partner Tony Zacchia ab. Seither führt er mit seiner Familie ein friedliches Leben in der südfranzösischen Provinz. Bis er eines Tages in Marseille von einer Gruppe maskierter Killer attackiert wird. 22 Kugeln treffen seinen Körper - aber wie durch ein Wunder überlebt Charly den blutigen Anschlag.

Die knallharte Polizistin Marie Goldman wird mit dem Fall betraut. Sie hat noch eine alte Rechnung mit dem Ex-Mafioso offen, glaubt sie doch, dass er einst ihren Ehemann tötete. Aber Charly denkt gar nicht daran, ihr Hinweise auf die Attentäter zu geben. Nach einem weiteren, missglückten Mordanschlag flüchtet er mit Hilfe seiner engsten Vertrauten aus dem Krankenhaus in ein sicheres Versteck.

Er will die Killer auf eigene Faust zur Strecke bringen und herausfinden, weshalb man ihm nach dem Leben trachtet. Zu seiner bitteren Enttäuschung stellt sich bald heraus, dass ausgerechnet sein bester Freund Tony ihn aus dem Weg räumen will, um ungestört ins Drogengeschäft einzusteigen. Und Tony schreckt auch nicht davor zurück, die Familie seines einstigen Freundes ins Visier zu nehmen. Auch wenn Charly sich ohne Blutvergießen aus der Unterwelt zurückziehen wollte wird ihm klar, dass er diesen letzten Kampf führen muss.


(ARD)


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1:27
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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Mord im Orient-Express

(Murder on the Orient Express)

Spielfilm, USA 1974

Darsteller:
PoirotAlbert Finney
Mrs. HubbardLauren Bacall
BianchiMartin Balsam
GretaIngrid Bergman
GräfinJacqueline Bisset
u.a.
Regie: Sidney Lumet
Länge: 123 Minuten

Ganzen Text anzeigenAuf dem Balkan bleibt der Orient-Express im Schnee stecken. Als die Leiche eines US-Millionärs entdeckt wird, ermittelt Meisterdetektiv Hercule Poirot, der zufällig an Bord des Zuges ist.

Optisch elegante, ironisch getönte Verfilmung eines Romans von Agatha Christie ...

Text zuklappenAuf dem Balkan bleibt der Orient-Express im Schnee stecken. Als die Leiche eines US-Millionärs entdeckt wird, ermittelt Meisterdetektiv Hercule Poirot, der zufällig an Bord des Zuges ist.

Optisch elegante, ironisch getönte Verfilmung eines Romans von Agatha Christie mit Hollywood-Touch und internationaler Star-Besetzung.

Alle Fahrgäste schlafen, während der berühmte Orient-Express auf seiner Fahrt von Istanbul nach Paris durch die Nacht donnert. Nur einer ist wach, als der Zug plötzlich in Jugoslawien anhält, weil Schneeverwehungen die Gleise blockieren: Hercule Poirot (Albert Finney), der bekannte Detektiv aus Belgien, kann nicht schlafen. Aus dem benachbarten Schlafwagenabteil hört er seltsame Geräusche. Am nächsten Morgen liegt im Nachbarabteil ein Toter, ermordet durch zahlreiche Messerstiche. Es steht fest, dass der Mörder noch im Zug sein muss, denn der Kurswagen nach Calais ist vom Rest des Zuges getrennt, und im Schnee ist keine Spur zu sehen.

Der Geschäftsführer der Compagnie Internationale des Wagons-Lits (Martin Balsam), ein alter Freund von Poirot, bittet ihn, bei der Aufklärung des Falls behilflich zu sein, bevor der Zug aus der Schneewehe befreit wird und die jugoslawische Polizei den Fall an sich ziehen kann. Es sind viele wichtige Personen im Zug, denen er eventuelle Ungelegenheiten durch polizeiliche Untersuchungen ersparen möchte, da schließlich auch der erstklassige Ruf seines Unternehmens auf dem Spiel steht.

So wird der Pullman-Wagen zum Ermittlungsbüro für Poirot umfunktioniert, der nicht viel Zeit hat, das schwierige Rätsel um den Mord im Orient-Express zu lösen - einen der bedeutendsten Fälle in seiner aufsehenerregenden Karriere.

Erst 40 Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe von "Mord im Orient-Express" gab die Autorin Agatha Christie die Erlaubnis zur Verfilmung ihres Bestsellers. Die Regie übernahm Sidney Lumet, der sich treu an die literarische Vorlage hielt und eine spannende, atmosphärisch dichte Leinwandversion des Stoffes lieferte.


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3:29
VPS 03:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Das Böse unter der Sonne

(Evil Under the Sun)

Spielfilm, Großbritannien 1981

Darsteller:
Hercule PoirotPeter Ustinov
Sir Horace BlattColin Blakely
Christine RedfernJane Birkin
Odell GardenerJames Mason
Patrick RedfernNicholas Clay
u.a.
Regie: Guy Hamilton
Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer exzentrische belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot wird auf einen scheinbar plumpen Fall von versuchtem Versicherungsbetrug angesetzt.

Sir Horace Blatt wollte eine Diamantbrosche auf eine hohe Summe versichern lassen, bei der es sich jedoch um ein wertloses ...
(ARD)

Text zuklappenDer exzentrische belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot wird auf einen scheinbar plumpen Fall von versuchtem Versicherungsbetrug angesetzt.

Sir Horace Blatt wollte eine Diamantbrosche auf eine hohe Summe versichern lassen, bei der es sich jedoch um ein wertloses Imitat handelt. Als Poirot den Multimillionär Blatt zur Rede stellt, beteuert der energisch seine Unschuld.

Blatt erklärt dem Detektiv, er habe die Brosche für teures Geld erworben, um sie Arlena Marshall zu schenken. Mit der Ex-Broadway-Diva hatte Blatt eine kurze Affäre. Nach deren Beendigung habe sie ihm das Schmuckstück zurückgegeben und dieses dabei offenbar durch eine billige Fälschung ersetzt. Um der Sache auf den Grund zu gehen, begibt Poirot sich in das mondäne Luxushotel von Daphne Castle, in dem Arlena Marshall mit ihrem frischvermählten Gatten Kenneth die Ferien verbringt. Die Sängerin wird hier nicht nur von Poirot, sondern auch von einigen anderen Leuten dringend erwartet. Der heruntergekommene Show-Produzent Odell Gardener steht vor dem finanziellen Ruin, falls Arlena nicht einwilligt, in seinem neuen Stück als Star aufzutreten. Rex Brewster hat seinen Vorschuss auf die Arlena-Marshall-Biografie schon durchgebracht und braucht dringend Geld. Doch die launische Diva fühlt sich in Brewsters Buch nicht gut getroffen und verbietet kurzerhand die Veröffentlichung. Vor den Augen ihres Ehemannes amüsiert Arlena sich mit dem deutlich jüngeren, gut aussehenden Patrick Redfern, den es nicht zu stören scheint, dass seine Frau Christine unter dieser Affäre sichtlich leidet. Als Arlena am Strand erwürgt aufgefunden wird, steht Poirot vor einem großen Problem. Alle Anwesenden haben ein Tatmotiv, aber auch ein überzeugendes Alibi.

Die stimmungsvolle, mit internationalen Stars besetzte Agatha-Christie-Verfilmung spielt in einem Art-Deco-Hotel, das die mondäne Stimmung der 1930er-Jahre effektvoll unterstreicht. In der Hauptrolle des Meisterdetektivs Hercule Poirot zieht Peter Ustinov einmal mehr alle Register seines darstellerischen Könnens.


(ARD)


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5:20
VPS 05:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Superbauten - Der Kölner Dom

mit Sebastian Koch

Ganzen Text anzeigenIn "Superbauten: Der Kölner Dom" erzählt der Schauspieler Sebastian Koch die Baugeschichte des imposanten Sakralbaus.

Drei Milliarden Euro - so viel wurde umgerechnet für den Bau des Kölner Doms ausgegeben. Er ist damit das teuerste Bauwerk Deutschlands. Das ...

Text zuklappenIn "Superbauten: Der Kölner Dom" erzählt der Schauspieler Sebastian Koch die Baugeschichte des imposanten Sakralbaus.

Drei Milliarden Euro - so viel wurde umgerechnet für den Bau des Kölner Doms ausgegeben. Er ist damit das teuerste Bauwerk Deutschlands. Das beliebteste ist er auch. Denn in allen Umfragen rangiert der Kölner Dom als nationale Sehenswürdigkeit auf dem ersten Platz.

Im 13. Jahrhundert begannen die Bauarbeiten an dem prunkvollen Gotteshaus, das den Schrein der Heiligen Drei Könige beherbergen sollte. Vom Baumeister ist nur der Name bekannt. Doch "Meister Gerhard" war ein Könner seines Fachs. Mit kaum mehr als einem Senkblei ausgerüstet, schaffte er es, ein Fundament zu legen, das über 144 Meter fast schnurgerade liegt und dessen Massivität das steinerne Gebirge des späteren Domes bis heute trägt.

Doch er selbst erlebte nicht einmal die Vollendung des Chores. Unter mysteriösen Umständen stürzt Meister Gerhard 1271 vom Gerüst und stirbt. 300 Jahre bleibt der Dom eine Baustelle, dann werden die Arbeiten mangels Geldes vollends eingestellt.

Erst im 19. Jahrhundert findet sich im Kunstsammler Sulpiz Boiserée ein Mann, der sein Leben wie Meister Gerhard dem Dom von Köln verschreibt. In akribischer Recherche stöbert er alte Baupläne auf und sorgt hartnäckig für die astronomischen Summen, die der Weiterbau kostet. Doch auch er wird den Dom nie fertig sehen. Sulpiz Boisserée stirbt 30 Jahre bevor der Dom am 15. Oktober 1880 endlich eingeweiht wird.