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Fronleichnam - Donnerstag, 15. Juni
Programmwoche 24/2017
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Eroberung der neuen Welt - Das Spanische Weltreich

Schätze der Welt spezial mit Dieter Moor

Ganzen Text anzeigenMexiko City, eine der größten Städte der Welt mit weit mehr als 23 Millionen Menschen, ist Ausgangspunkt für Max Moors Filmerzählung über die Eroberungen der spanischen Konquistadoren.

Mexiko City hieß ursprünglich Tenochtitlán und war die Hauptstadt der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMexiko City, eine der größten Städte der Welt mit weit mehr als 23 Millionen Menschen, ist Ausgangspunkt für Max Moors Filmerzählung über die Eroberungen der spanischen Konquistadoren.

Mexiko City hieß ursprünglich Tenochtitlán und war die Hauptstadt der Azteken. Von hier regierten sie ihr Reich, bis 1519 der spanische Konquistador Hernán Cortéz mit elf Schiffen und 500 Mann Soldaten auf der Halbinsel Yucatán landete.

Ab diesem Moment dauerte es noch zwei Jahre, und Tenochtitlán war dem Erdboden gleichgemacht. Auf den Ruinen des Palastes und des Tempels des Aztekenherrschers Moctezuma entstanden eine Kathedrale und der Nationalpalast. 1521 kam Hernán Cortés in das Tal von Oaxaca. Er bekam die Stadt und das umliegende Land von Kaiser Karl V. als Geschenk und wurde dadurch zu einem der reichsten Männer Spaniens. An der Kultstätte Monte Alban ganz in der Nähe von Oaxaca entdeckte Cortés auf den Handelslisten der dort lebenden Zapoteken den Rohstoff, hinter dem er eigentlich her war: Gold.

Der Panamakanal ist heute eine der wichtigsten Handelsstraßen der Welt. Dank ihm müssen die Schiffe nicht mehr den langen Weg um Südamerika und das gefährliche Kap Horn nehmen. Im September 1513 streifte ein wilder Haufen goldgieriger Spanier durch den feuchten und heißen Urwald dieser Gegend. Unter ihnen Francisco Pizarro. Auch sie wollten Gold, entdeckten aber zuerst ein Meer, das noch kein Europäer gesehen hatte: den Pazifischen Ozean. Der Weg war frei, Südamerika vom Westen aus zu erobern. Über den Camino Real transportierten die Spanier mehr als 200 Jahre lang ihre Beute. Panama wurde Spaniens wichtigster Stützpunkt für den schweren Raub.

Der Niedergang des spanischen Weltreichs begann im 17. Jahrhundert: Das Mutterland war verwickelt in innereuropäische Konflikte, Seeräuber gefährdeten die Spanier mit ihren Kaperfahrten, und die meisten Kolonien waren bereits ausgebeutet. Außerdem war es schwer, sie zu regieren: Sie waren einfach zu groß. Die einheimische Bevölkerung forderte ihre Rechte. Im ganzen Kolonialreich entbrannten Befreiungskriege.


(ARD/SWR)


7:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Humboldt (1/2)

Ein deutsches Genie in Lateinamerika

Film von Thomas Aders und Stefan Schaaf

Ganzen Text anzeigenEr war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (1769 - 1859), Forschungsreisender, Universalgelehrter, Denker und Technikbegeisterter.

Thomas Aders und Stefan Schaaf reisen auf den Spuren Alexander von Humboldts durch Lateinamerika - durch Kuba, Venezuela, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEr war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (1769 - 1859), Forschungsreisender, Universalgelehrter, Denker und Technikbegeisterter.

Thomas Aders und Stefan Schaaf reisen auf den Spuren Alexander von Humboldts durch Lateinamerika - durch Kuba, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Mexiko. Die Reise beginnt in Cumaná und folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte.

Am 16. Juli 1799 beginnt Alexander von Humboldt in Begleitung des französischen Naturforschers Aimé Bonpland in Cumaná, Venezuela, eine fünfjährige Forschungsreise durch Süd- und Mittelamerika.

Die Expedition beginnt in Venezuela, in Cumaná. Vor der Höhle der Guacharo-Vögel, die nur nachts diesen "ungeheuren Schlund der Hölle" verlassen, liegt heute ein Parkplatz mit Kassenhäuschen. Humboldt schreibt vom "widrig kreischenden Geschrei der Vögel", gut 200 Jahre später ist der Lärm dieser Tiere genauso ohrenbetäubend. Tief im Berg beeindruckt die Furchtlosigkeit Humboldts.

Der Begleiter des Film-Teams, Luis Caripe, ein Chaima-Indianer, ist ein echter Humboldt-Fan. "Humboldt hat sich immer für uns Chaima eingesetzt. Er hat gezeigt, dass wir für unser Land und unsere Rechte kämpfen und dass wir uns gegen Misshandlung wehren müssen." Für die Chaima liegt die wahre Bedeutung dieses Deutschen in seiner Humanität. Die bewies er auch am Orinoco, wo er die Missionare für ihre Verachtung der einheimischen Kultur heftig kritisierte. Die Expedition folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte, bedroht vom "ungeheuren Toben des Wassers in den Katarakten" und anderen Gefahren: "Vier Monate hindurch schliefen wir in Wäldern, umgeben von Krokodilen, Boas und Jaguaren". Sie ernährten sich von Reis, Ameisen, Orinoco-Wasser und bisweilen Affen.

In Cartagena, Kolumbien, taucht das Team mit Unterwasser-Archäologen hinunter in die Bucht. Auf einem Schiffsfriedhof mit mehr als tausend alten Wracks werden auch Briefe aus der Feder Alexander von Humboldts vermutet. Und wieder geht es auf einen Fluss, den Rio Magdalena. Für Humboldt war es eine Höllenfahrt, auf der er acht seiner Ruderer verlor. Heute ist der Rio Magdalena ein Beispiel für Umweltzerstörung: Abholzung am Ufer, Schwermetalle im Wasser. In Kuba wird Alexander als Nationalheiliger verehrt, gewissermaßen als Pate der Revolution von Fidel Castro und Che Guevara. Humboldt prangerte den damals florierenden Menschenhandel an.


(ARD/SWR)


8:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Humboldt (2/2)

Ein deutsches Genie in Lateinamerika

Film von Thomas Aders und Stefan Schaaf

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil des Films über Alexander von Humboldts Lateinamerika-Expedition führt auf den Vulkan Chimborazo in Ecuador, den Humboldt-Strom in Peru und nach Mexico.

Am 23. Juni 1802 bestiegen Alexander von Humboldt und sein französischer Reisegefährte Aimé ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer zweite Teil des Films über Alexander von Humboldts Lateinamerika-Expedition führt auf den Vulkan Chimborazo in Ecuador, den Humboldt-Strom in Peru und nach Mexico.

Am 23. Juni 1802 bestiegen Alexander von Humboldt und sein französischer Reisegefährte Aimé Bonpland den Vulkan Chimborazo in Ecuador. Er galt damals mit 6319 Metern als der höchste Berg der Welt. Auf Humboldts Spuren besteigt ihn das Film-Team zwei Mal.

Beim ersten Aufstieg begleitet es Balthazar, den letzten "Hielero". Auf rund 4500 Metern hackt er 60 Kilo schwere Blöcke aus dem Eis, die er wie vor 200 Jahren mit Maultieren ins Tal befördert und auf dem Markt zur Kühlung von Fruchtsaft verkauft. Den zweiten Aufstieg wagt das Film-Team mit Marco Cruz, dem berühmtesten Bergsteiger Ecuadors. Zusammen mit Reinhold Messner hat er die genaue Stelle berechnet und erstiegen, bis zu der Humboldt, trotz Schneesturms und nur mit Straßenstiefeln und einer leichten Uniform bekleidet, einst vorgedrungen war.

Wieder auf Meereshöhe, folgt die filmische Expedition Fischern und Meeresforschern auf dem Humboldt-Strom vor Perus Hauptstadt Lima. Das Ökosystem des Flusses wird heute durch eine gewaltige Fischfangflotte zerstört. Bereits Alexander von Humboldt hatte erkannt, dass der Mensch das Klima verändert. Nächste Station ist die Insel Macabi im Norden Perus. Hier wird Guano abgebaut. Eine Arbeit unter menschenunwürdigen Bedingungen, von 4.30 Uhr morgens bis kurz vor Sonnenuntergang, für umgerechnet neun Euro am Tag. Ohne Schutz atmen die Arbeiter Ammoniak-Dämpfe und Guano-Staub ein. Verhältnisse, wie sie schon Humboldt immer wieder anprangerte.

Besonders verehrt wird Alexander von Humboldt in Mexiko, wo das Fernseh-Team eine Ur-Ur-Ur-Nichte Humboldts trifft. Als Gabriele von Humboldt als Kind in Mexiko-Stadt eine Depesche beim Telegrafenamt aufgab, merkte sie, was für einen berühmten Namen sie trug. "Der Postbeamte sah mich erstaunt an und fragte überrascht, als er die Adresse sah: "Humboldt, Humboldt, ja lebt der denn immer noch?" erinnert sich die heute 85-Jährige, "An seiner Reaktion spürte ich, dass in Mexiko der Name Humboldt etwas ganz Besonderes ist."


(ARD/SWR)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bertrand Piccard

Von Träumen, Rückschlägen und grossen Abenteuern

Film von Jacob Berger und Raphaël Guillet

Ganzen Text anzeigenDas Solarflugzeug "Solar Impulse" war 2015 fünf Tage und fünf Nächte in der Luft, ein Weltrekord. Hinter dieser Meisterleistung steht der Schweizer Pionier Bertrand Piccard.

An Bord war André Borschberg, der als erster Mensch in einem ausschließlich mit ...

Text zuklappenDas Solarflugzeug "Solar Impulse" war 2015 fünf Tage und fünf Nächte in der Luft, ein Weltrekord. Hinter dieser Meisterleistung steht der Schweizer Pionier Bertrand Piccard.

An Bord war André Borschberg, der als erster Mensch in einem ausschließlich mit Solarenergie angetriebenen Flugzeug über 7000 Kilometer über den Pazifik geflogen ist - ganz ohne Treibstoff. Als nächstes planten Borschberg und Piccard einen Flug Richtung USA.


9:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit Shackleton in die Antarktis

Der Fotograf Frank Hurley

Film von Anna Cater und Simon Nasht

Ganzen Text anzeigenFür den australischen Fotografen Frank Hurley (1885 - 1962) war die Teilnahme an der gescheiterten Shackleton-Expedition zum Südpol der Beginn einer Weltkarriere. Ein Porträt des Fotografen.

In dramatischen Fotos zeigte Hurley, wie die "Endurance" im Januar 1915 im ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenFür den australischen Fotografen Frank Hurley (1885 - 1962) war die Teilnahme an der gescheiterten Shackleton-Expedition zum Südpol der Beginn einer Weltkarriere. Ein Porträt des Fotografen.

In dramatischen Fotos zeigte Hurley, wie die "Endurance" im Januar 1915 im Packeis stecken blieb, vom Eis zerquetscht wurde und sank. Er hatte die schweren Glas-Negative nach dem qualvollen Überwintern auf Elephant Island retten können.

Später hat sich Hurley als Fotograf im Ersten Weltkrieg in Flandern, als Erforscher von Papua-Neuguinea in den 1920er-Jahren und als Dokumentarist Australiens in die Geschichte der Fotografie eingeschrieben. Einen ebenso großen Ruf hatte er allerdings auch als Manipulator. Auf der Suche nach dem perfekten Abbild griff er auf Montagetechniken und das Re-Inszenieren von Ereignissen zurück. Seine Papua-Expedition, die er mit allen technischen Möglichkeiten seiner Zeit - Flugzeug und Funkgeräten - durchführte, trug auch mit dazu bei, eine einmalige Kultur zu zerstören.

Weltberühmt geworden, begleitete er auch noch den Zweiten Weltkrieg als Chronist und zog sich nach dem Krieg wieder nach Australien zurück. Seine Fotos von der Südpol-Expedition galten lange als verschollen und wurden 1998 zu Sensationspreisen versteigert.

Ein Film über den Fotografen Frank Hurley, der zahlreiche bedeutende Ereignisse des 20. Jahrhunderts dokumentierte.


(ARD/NDR)


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10:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem U-Boot in die Arktis

Sir Huberts Reise zum Nordpol

Film von Sebastian Fricke und Hans Fricke

Ganzen Text anzeigenAm 4. Juni 1931 verlässt das U-Boot "Nautilus" den Hafen von New York. Eines der waghalsigsten Abenteuer des 20. Jahrhunderts steht bevor.

George Hubert Wilkins, Pilot, Spion, Abenteurer und Forscher aus Australien, der die Arktis mit einem einmotorigen Flugzeug ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenAm 4. Juni 1931 verlässt das U-Boot "Nautilus" den Hafen von New York. Eines der waghalsigsten Abenteuer des 20. Jahrhunderts steht bevor.

George Hubert Wilkins, Pilot, Spion, Abenteurer und Forscher aus Australien, der die Arktis mit einem einmotorigen Flugzeug überflogen hatte, will nun mit einem U-Boot den Nordpol unterqueren. Sein Vorbild ist Jules Vernes berühmter Roman "20.000 Meilen unter dem Meer".

Für nur einen Dollar im Jahr überlässt ihm die US-Marine ein ausrangiertes U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg. Sir Hubert baut es zu einem schwimmenden Labor um. Er will unter dem ewigen Eis der Arktis forschen, um die Wettervorhersagen zu verbessern. Doch seine Expedition steht unter keinem guten Stern. Stürme und unerträgliche Bedingungen an Bord schüren Ängste in der Besatzung. Dann geht das Tiefenruder des U-Boots verloren, dadurch ist die "Nautilus" tauchunfähig.

Wie konnte das passieren? Hatten etwa Eisbrocken die Ruder abgeschlagen? Oder hat die Mannschaft recht, die einen Maschinisten der Sabotage verdächtigt? Im Polarmeer zu fahren ist für jedes U-Boot ein Risiko mit unabsehbaren Folgen. Ohne Tiefenruder ist Wilkins gezwungen umzukehren. Und letztlich wird sein U-Boot unbemannt in einem Fjord in Norwegen versenkt. Dennoch bringt die Expedition für die Klimaforschung Erkenntnisse von unschätzbarem Wert.

80 Jahre später folgen Meereswissenschaftler den Spuren des großen Polarforschers George Hubert Wilkins. Sie wollen wissen, weshalb seine U-Boot-Expedition bis heute so wenig bekannt ist und was aus ihm wurde.


(ARD/NDR)


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11:25
Videotext Untertitel

Imperium - Fluch des Goldes

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenPortugal - ein Weltreich, gebaut auf Entdeckerlust und dem Gold der Kolonien. Schon zu Beginn des 15. Jahrhunderts schickt Heinrich der Seefahrer mutige Kapitäne zu den Küsten Afrikas.

Hundert Jahre später wagt Vasco da Gama den Vorstoß über das Kap der Guten ...

Text zuklappenPortugal - ein Weltreich, gebaut auf Entdeckerlust und dem Gold der Kolonien. Schon zu Beginn des 15. Jahrhunderts schickt Heinrich der Seefahrer mutige Kapitäne zu den Küsten Afrikas.

Hundert Jahre später wagt Vasco da Gama den Vorstoß über das Kap der Guten Hoffnung hinaus. Der Seeweg nach Asien ist entdeckt. Der winzige Staat entwickelt sich zu einem weltumspannenden Wirtschaftsimperium und dominiert den Ostindienhandel und den Sklavenhandel.

Das Geschäft mit dem "Schwarzen Gold", den von Afrika nach Brasilien verschleppten Menschen, markiert das dunkelste Kapitel der portugiesischen Kolonialherrschaft.

Eine Generation später folgt der Konkurrent Spanien. Den Anfang machte Christoph Kolumbus. Ihm folgten verwegene und skrupellose Abenteurer wie Hernán Cortéz und Francisco Pizarro. Männer, getrieben von der Sehnsucht nach Ruhm, Ehre und dem legendären Gold der Neuen Welt. Mit einem paar Dutzend Soldaten eroberten sie in wenigen Jahrzehnten die gut organisierten Reiche der Azteken und Inkas. Ein - gemessen am Missverhältnis der Kräfte - einmaliger Vorgang in der Weltgeschichte, der Wissenschaftler bis heute beschäftigt. Der Eroberung folgte eine der brutalsten Kolonialherrschaften der Geschichte. Hunderttausende von Indios fielen den unmenschlichen Arbeitsbedingungen auf den Plantagen und in den Bergwerken der Spanier zum Opfer.

Ende des 15. Jahrhunderts, im Vertrag von Tordesillas, einigen sich die Konkurrenten auf eine Aufteilung der gesamten Welt in zwei Einflusssphären. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts beherrschen die Länder der Iberischen Halbinsel ein Gebiet, das von Kalifornien bis nach Patagonien reicht und in dem 20 Millionen Menschen leben. Doch dann kommt die Wende. 1808 besetzt Napoleon Spanien und Portugal. War das der Auslöser für den Untergang ihrer Imperien? Ohne es zu bemerken, hatten die Europäer moderne Ideen in die Neue Welt exportiert. Männer wie Simon Bolivar wenden sie gegen ihre Unterdrücker und fordern das Selbstbestimmungsrecht der Völker. 1824 kapituliert der letzte spanische General in Südamerika und besiegelt damit den endgültigen Untergang des 400-jährigen Imperiums.


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12:10
VPS 12:09

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Imperium - Wettlauf nach Ostindien

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenIm 17. Jahrhundert wuchs Holland zur dominierenden Wirtschaftsmacht Europas heran. Maximilian Schell wirft einen Blick auf Glanz, Elend und Untergang der großen Kolonialmächte.

1602 gründen Kaufleute die Vereinigte Ostindien-Kompanie (VOC) als erste ...

Text zuklappenIm 17. Jahrhundert wuchs Holland zur dominierenden Wirtschaftsmacht Europas heran. Maximilian Schell wirft einen Blick auf Glanz, Elend und Untergang der großen Kolonialmächte.

1602 gründen Kaufleute die Vereinigte Ostindien-Kompanie (VOC) als erste Aktiengesellschaft der Welt. Ziel war der Ausbau des Gewürzhandels mit der Inselwelt des heutigen Indonesien. Denn keine Ware erzielte in Europa höhere Gewinne als Gewürze.

Eine Muskatnuss war zeitweise mehr Wert als ihr Gewicht in Gold. Die VOC investierte gewaltige Summen in das Geschäft. In ihrer 200-jährigen Geschichte schickte sie knapp 5000 Schiffe auf den Weg. In rascher Folge besetzen niederländische Kapitäne Stützpunkte in Ostasien. Um die Gewürzinseln, das heutige Indonesien, entbrennt ein Krieg mit den Briten, den die Niederlande für sich entscheiden. 1667 tauschen sie Neu-Amsterdam gegen die Gewürzinseln. Erst 1949 entlassen sie ihre Kolonie in die Unabhängigkeit.


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12:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Elly Beinhorn - Alleinflug

Fernsehfilm, Deutschland 2014

Darsteller:
Elly BeinhornVicky Krieps
Bernd RosemeyerMax Riemelt
Ernst UdetChristian Berkel
Heinrich BeinhornHarald Krassnitzer
Auguste BeinhornUlrike Krumbiegel
Marga von EtzdorfLisa Wagner
u.a.
Buch: Christine Hartmann
Regie: Christine Hartmann
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigenElly Beinhorn umrundete 1932 als erste Frau mit ihrer einmotorigen Maschine die Welt - allein. Der Film erzählt die abenteuerliche Geschichte der bedeutendsten Pilotin ihrer Zeit.

Sie war damals so bekannt wie heute ein weiblicher Popstar oder eine Sportlerin wie ...

Text zuklappenElly Beinhorn umrundete 1932 als erste Frau mit ihrer einmotorigen Maschine die Welt - allein. Der Film erzählt die abenteuerliche Geschichte der bedeutendsten Pilotin ihrer Zeit.

Sie war damals so bekannt wie heute ein weiblicher Popstar oder eine Sportlerin wie Steffi Graf. Sie hatte alle Freiheiten, die eine junge Frau damals haben konnte. Und doch war sie getrieben von Sehnsüchten nach einer "normalen" Beziehung, einer Familie.

Wie ihre Kolleginnen musste sich auch die attraktive Elly Beinhorn anfänglich ihre Flugstunden und Sponsoren erkämpfen. Sie gehörte zu den modernen Frauen, die den Aufbruch des Jahrhunderts mitgestalten wollten. Sie gab nicht auf: Die Weltumrundung im Jahr 1932 war ihr persönlicher und beruflicher Durchbruch. Die Messerschmitt AG stellte ihr schon bald den fortschrittlichsten Sportflieger seiner Art zur Verfügung. Auf den Namen "Taifun" getauft, eroberte sie damit den Himmel und weltweit ihr Publikum.

Mitte der 1930er-Jahre lernte Elly Beinhorn dann den "schnellsten Mann der Welt", den smarten Rennfahrer Bernd Rosemeyer, kennen. Sie wurden zu einem gefeierten Paar und erreichten einen Berühmtheitsstatus wie heute Angelina Jolie und Brad Pitt. Die Heirat und die Geburt des gemeinsamen Sohnes wurden zu öffentlichen Ereignissen. Rosemeyers früher Tod war ein Schock für Elly. Und doch blieb die Fliegerei zeitlebens ihre Leidenschaft.


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14:40
Videotext Untertitel

Der weiße Afrikaner (1/2)

Spielfilm, Deutschland/Südafrika 2004

Darsteller:
Hans MerenskyTim Bergmann
Rosa von ZülowNathalie Boltt
Albrecht SterenbergHans-Werner Meyer
Charlotte SterenbergKatja Studt
MashabaSimo Magwaza
u.a.
Regie: Martin Enlen
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenAnfang des 20. Jahrhunderts muss der deutschstämmige Hans Merensky nach dem Tod seines Vaters seine südafrikanische Heimat verlassen. Erster Teil des biografischen Abenteuerfilms.

In Berlin wächst Hans bei einer Offiziersfamilie auf. Er hat jedoch nur ein Ziel: Er ...
(ARD/WDR/SWR/SR/RB/RB)

Text zuklappenAnfang des 20. Jahrhunderts muss der deutschstämmige Hans Merensky nach dem Tod seines Vaters seine südafrikanische Heimat verlassen. Erster Teil des biografischen Abenteuerfilms.

In Berlin wächst Hans bei einer Offiziersfamilie auf. Er hat jedoch nur ein Ziel: Er will zurück nach Afrika. Nach seinem abgeschlossenen Geologie-Studium erfüllt er sich diesen Traum und kehrt zu seinen Ursprüngen zurück. Doch die Rückkehr ist schwieriger als gedacht.

Hans hinterlässt eine verletzte Familie: seinen wütenden Stiefbruder Albrecht, die gekränkte Charlotte und seinen enttäuschten Stiefvater.

Außerdem ist es für Hans schwierig, in Südafrika als Geologe Fuß zu fassen: Die Claims um das Graben nach edlen Bodenschätzen sind verteilt, ein neuer Konkurrent hat es mehr als schwer.


(ARD/WDR/SWR/SR/RB/RB)


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16:10
Videotext Untertitel

Der weiße Afrikaner (2/2)

Spielfilm, Deutschland/Südafrika 2004

Darsteller:
Hans MerenskyTim Bergmann
Rosa von ZülowNathalie Boltt
Albrecht SterenbergHans-Werner Meyer
Charlotte SterenbergKatja Studt
MashabaSimo Magwaza
u.a.
Regie: Martin Enlen
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenHans Merensky ist an den Ort seiner Kindheit zurückgekehrt: Südafrika. Mit dem richtigen Riecher für Gold und Platin versucht der junge Geologe dort Fuß zu fassen.

Merensky gerät an den harten Widersacher van Tonderen und wenig später ausgerechnet an seinen ...
(ARD/WDR/SWR/SR/RB/RB)

Text zuklappenHans Merensky ist an den Ort seiner Kindheit zurückgekehrt: Südafrika. Mit dem richtigen Riecher für Gold und Platin versucht der junge Geologe dort Fuß zu fassen.

Merensky gerät an den harten Widersacher van Tonderen und wenig später ausgerechnet an seinen Stiefbruder Albrecht, der ihm nach Afrika gefolgt ist. Bei allen Unternehmungen kommt ihm Albrecht immer wieder zuvor.

Der Wettlauf, den sich Hans und Albrecht liefern, schließt auch eine Frau ein:
Ausgerechnet zwischen van Tonderens Geliebten, der schönen, stolzen Rosa von Zülow, und Hans entwickelt sich eine erotische Liebesbeziehung, die allerdings bald durch Missverständnisse und Kränkungen auf beiden Seiten empfindlich gestört wird. Albrecht, im Gegensatz zum eher spröden Hans, der perfekte, eloquente Gentleman, wittert seine Chance, denn Rosa gefällt ihm ebenfalls äußerst gut. Er macht ihr vor geladenen Gästen einen beeindruckenden Heiratsantrag.

Da Rosa von Hans' Verhalten mehr als enttäuscht ist, versucht sie trotzig Albrechts Liebe zu erwidern. Als ob es nicht schon genug Verwirrungen gäbe, taucht auch noch Charlotte aus Berlin unerwartet in Afrika auf, in der Hoffnung, ihren Hans zurückzugewinnen. Am Ende zahlen sich dessen Geduld, Ruhe und Menschenkenntnis aus.

Hans geht in mehrfacher Hinsicht als Sieger hervor, aber er verliert auch - schmerzlich.


(ARD/WDR/SWR/SR/RB/RB)


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17:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die Vermessung der Welt

Spielfilm, Deutschland/Österreich 2012

Darsteller:
HumboldAlbrecht Abraham Schuch
Humbold (als Kind)Aaron Denkel
GaußFlorian David Fitz
Gauß (als Kind)Lennart Hänsel
BonplandJérémy Kapone
u.a.
Buch: Detlev Buck, Daniel Kehlmann
Regie: Detlev Buck
Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigenNaturforscher Alexander von Humboldt zieht Anfang des 19. Jahrhunderts aus, die Welt zu vermessen, der Mathematiker Carl Friedrich Gauß zieht es vor, zu Hause zu bleiben und sie zu berechnen.

Detlef Buck verfilmte den Bestseller von Daniel Kehlmann über die ...
(ARD/WDR/Degeto/BR/ND)

Text zuklappenNaturforscher Alexander von Humboldt zieht Anfang des 19. Jahrhunderts aus, die Welt zu vermessen, der Mathematiker Carl Friedrich Gauß zieht es vor, zu Hause zu bleiben und sie zu berechnen.

Detlef Buck verfilmte den Bestseller von Daniel Kehlmann über die unterschiedlichen Wege, sein Leben einer wissenschaftlichen Idee zu widmen. In den Hauptrollen spielen Florian David Filz und Albrecht Schuch.

Zwei herausragende Wissenschaftler, deren Erkenntnisse bis heute von großer Relevanz sind, machen sich auf, die Welt zu entdecken. Was die beiden verbindet, sind Neugier und Wissenschaft, was sie trennt, sind ihre Lebensumstände und Arten, die Welt zu erfahren und zu verstehen, was ein gegenseitiges Verständnis auszuschließen scheint.

Die Widrigkeiten ihrer ersten Begegnung im hohen Alter stellen sie auf eine harte Probe. Aber die späte Freundschaft versöhnt Gegensätze und Vorurteile und erweckt die Neugierde auf Entdeckung wieder zum Leben.


(ARD/WDR/Degeto/BR/ND)


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19:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Marco Polo - Entdecker oder Lügner?

Film von Gabriele Wengler

Ganzen Text anzeigenMarco Polos Reisebericht ist ein Bestseller des Mittelalters. Er öffnete den Horizont der Alten Welt, inspirierte Christoph Kolumbus und läutete das Zeitalter der Entdeckungen ein.

Aber war Marco Polo, der berühmteste Fernreisende der Weltgeschichte, wirklich im ...

Text zuklappenMarco Polos Reisebericht ist ein Bestseller des Mittelalters. Er öffnete den Horizont der Alten Welt, inspirierte Christoph Kolumbus und läutete das Zeitalter der Entdeckungen ein.

Aber war Marco Polo, der berühmteste Fernreisende der Weltgeschichte, wirklich im China des 13. Jahrhunderts? Noch immer bezweifeln einige Forscher das. Jetzt haben Wissenschaftler auf ihrer Spurensuche im heutigen China in Archiven und im Labor Beweise gefunden.

Der Sinologe Hans Ulrich Vogel und die Literaturwissenschaftlerin Marina Münkler haben überraschende Belege dafür gefunden, dass Polos Beschreibungen auf eigenen Beobachtungen beruhen müssen: Dokumente aus venezianischen Archiven des 14. Jahrhunderts untermauern seine Geschichte. Eigens für diesen Film wird ein alter chinesischer Geldschein im Labor untersucht, um herauszufinden, ob seine Materialien sich mit dem decken, was einst Marco Polo beschrieb.

Die Spurensuche führt die Forscher von Venedig nach Peking, nach Yangzhou und Quanzhou, zu chinesischen Grabsteinen italienischer Kaufmannsfamilien und zu Chroniken des 13. Jahrhunderts, in denen von einem "Boluo" am Kaiserhof die Rede ist. Außerdem führt sie auch zu berühmten Bauwerken, die Marco Polo beschrieb, und zu "Salzmännern", die ihrer Arbeit immer noch so nachgehen wie damals.

In opulenten Bildern erzählt der Film, was Marco Polo auf seiner Reise erlebte und welche Rolle ein gewisser Rustichello dabei spielte.


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Im Reich des Kublai Khan

(La fabuleuse aventure de Marco Polo)

Spielfilm, Frankreich/Italien/Jugoslawien 1964

Darsteller:
Marco PoloHorst Buchholz
Kublai KhanAnthony Quinn
Mädchen mit der PeitscheElsa Martinelli
NayamRobert Hossein
Emir AlaouOmar Sharif
AckermannOrson Welles
u.a.
Regie: Denys de la Patellière
Länge: 108 Minuten

Ganzen Text anzeigen1271 bricht der junge Italiener Marco Polo zu seiner abenteuerlichen Reise nach China auf. Es wird eine beschwerliche und gefahrvolle Reise um die halbe Welt.

In China angekommen, zeigt Marco sich von Kublai Khans Weltoffenheit und den Erkenntnissen der chinesischen ...
(ARD)

Text zuklappen1271 bricht der junge Italiener Marco Polo zu seiner abenteuerlichen Reise nach China auf. Es wird eine beschwerliche und gefahrvolle Reise um die halbe Welt.

In China angekommen, zeigt Marco sich von Kublai Khans Weltoffenheit und den Erkenntnissen der chinesischen Gelehrten zutiefst beeindruckt. Er ahnt nicht, dass hier auch die größte Gefahr für ihn und seine Gefährten lauert.

Als Sohn wohlhabender, venezianischer Kaufleute führt Marco Polo ein unbeschwertes Lotterleben, sehr zum Unmut seines weisen Privatlehrers Ackerman. Dann aber wird Marcos Vater Nicolo in den geschäftlichen Ruin getrieben - die Familie steht vor dem Nichts. In dieser Situation trifft die Nachricht ein, dass Papst Gregor X. den jungen Marco dazu auserwählt hat, eine Expedition nach China anzuführen. Dort soll er dem mächtigen Kaiser Kublai Khan und dessen Anhängern die westliche Kultur und die abendländische Philosophie nahebringen. Für den ebenso unerfahrenen wie lebenshungrigen Marco wird diese Mission zu einer abenteuerlichen Reifeprüfung.

Begleitet von seinem Vater, seinem Onkel und zwei Tempelrittern tritt er die beschwerliche und gefahrvolle Reise um die halbe Welt an. Die Männer durchqueren das Heilige Land, Syrien und die Wüste Gobi. Immer wieder geraten sie dabei in lebensgefährliche Situationen, werden attackiert, entführt und voneinander getrennt - und nicht alle von ihnen werden ihr Ziel lebend erreichen. Auch Marco entgeht mehrfach nur knapp dem Tod. Er trifft auf grausame Einsiedler und mörderische Banditen, aber auch auf verführerische Frauen - allen voran Prinzessin Gogatine, die ebenfalls den Hof des Kublai Khan erreichen will. Marco verliebt sich in die schöne Frau, obwohl er weiß, dass sie den Mongolenherrscher zum Mann nehmen soll.

Khans abtrünniger Sohn, Prinz Nayam, fürchtet den abendländischen Einfluss und setzt alles daran, einen kriegerischen Keil zwischen das Volk der Chinesen und die Menschen des Westens zu treiben. Um dieses Ziel zu erreichen, würde er sogar seinen eigenen Vater mit Gewalt vom Thron stoßen.

Der aufwendigen Historienfilm über den Abenteurer Marco Polo punktet mit eindrucksvollen Bildern und spannungsreichen Abenteuerszenen. Zur Starbesetzung gehören Horst Buchholz, Anthony Quinn, Orson Welles, Massimo Girotti sowie Omar Sharif.


(ARD)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Das Mädchen auf dem Meeresgrund

Die Geschichte der Tauchpioniere Hans und Lotte Hass

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2011

Darsteller:
LotteYvonne Catterfeld
HansBenjamin Sadler
XenophonHarald Krassnitzer
LukiManuel Witting
ToniAndreas Schmidt
BertlRaimund Wallisch
u.a.
Drehbuch: Christoph Silber
Regie: Ben Verbong
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigenAls Hans Hass im Sommer 1947 für sein Wiener Büro eine Sekretärin sucht, bewirbt sich Lotte Baierl auf die Stelle. Sie hat gerade ihr Abitur bestanden und ist ein großer Fan von Hass.

Lotte lernt den Umgang mit Tauchgeräten und Unterwasserkameras, denn sie will an ...
(ORF)

Text zuklappenAls Hans Hass im Sommer 1947 für sein Wiener Büro eine Sekretärin sucht, bewirbt sich Lotte Baierl auf die Stelle. Sie hat gerade ihr Abitur bestanden und ist ein großer Fan von Hass.

Lotte lernt den Umgang mit Tauchgeräten und Unterwasserkameras, denn sie will an der nächsten Expedition teilnehmen. Hass, der zunächst gegen die Teilnahme einer Frau ist, lässt sich umstimmen. Der Fernsehfilm erzählt die Geschichte der beiden Tauchpioniere.

Lottes Teilnahme an der Expedition wird möglich, als die Filmgesellschaft darauf besteht, dass Hass seinen nächsten Dokumentarfilm mit einer hübschen weiblichen Hauptdarstellerin für ein größeres Publikum attraktiv macht.

Die mehrmonatige Expedition 1950 an das Rote Meer ist aufwendig, aber erfolgreich: Hass kann als Erster Mantas und Walhaie filmen. Lotte betätigt sich dabei als Unterwasserfotografin und Model. Obwohl Hans Hass von ihren Aufnahmen beeindruckt ist und Lotte ihn auch als Frau in den Bann zieht, unterdrückt er seine Gefühle und hält sie hartnäckig auf Distanz. Doch schließlich gesteht er ihr doch seine Liebe.

Der Film basiert auf der gleichnamigen Biografie von Lotte Hass.


(ORF)


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23:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Hans Hass - Der Mann, der das Meer entdeckte

Film von Manfred Christ und Harald Pokieser

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenHans Hass gilt als Vater der Unterwasserfotografie. Für Hunderttausende Taucher in aller Welt ist sein Name ein Synonym für die Erforschung der Weltmeere.

Seine Pioniertaten sind beinahe unglaublich: 1939 filmten und fotografierten der junge Österreicher und seine ...
(ORF)

Text zuklappenHans Hass gilt als Vater der Unterwasserfotografie. Für Hunderttausende Taucher in aller Welt ist sein Name ein Synonym für die Erforschung der Weltmeere.

Seine Pioniertaten sind beinahe unglaublich: 1939 filmten und fotografierten der junge Österreicher und seine Freunde mit selbst gebauten Kameras als Erste die Welt der Korallenriffe. Zu einer Zeit, als die Tauchermaske noch nicht erfunden war.

Es entstand der erste Unterwasserfilm. Hans Hass war der Erste, der es wagte, unter Haien und Manta-Rochen zu tauchen, der Erste, der einen Walhai filmte, und der Erste, der sich mit der Kamera unter Wasser einem Pottwal näherte. Hass war auch der erste Taucher auf den Malediven und bei den Galapagos-Inseln.

Der österreichische Zoologe und Meeresforscher entwickelte außerdem - noch vor Jacques-Yves Cousteau - das erste tragbare Tauchgerät der Welt und war im Sommer 1942 der erste Mensch, der mit einem Atemgerät schwerelos als Fisch unter Fischen schwamm.

Ausschnitte aus so legendären Filmen wie "Abenteuer im Roten Meer" (1. Preis bei den Filmfestspielen von Venedig, 1951) oder "Unternehmen Xarifa" (erster deutscher Technicolor-Film, 1954) führen die Zeit vor Augen, in der Hans Hass den Ozeanen ihren Schrecken nahm und eine neue Welt erschloss.

Auch wenn ihn die junge Generation heute weniger kennt, ist Hans Hass nach wie vor weltberühmt. Seine Bücher wurden und werden in viele Sprachen übersetzt, man kennt sie in Japan ebenso wie in Australien und den USA.


(ORF)


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0:20
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Elly Beinhorn - Alleinflug

Fernsehfilm, Deutschland 2014

Darsteller:
Elly BeinhornVicky Krieps
Bernd RosemeyerMax Riemelt
Ernst UdetChristian Berkel
Heinrich BeinhornHarald Krassnitzer
Auguste BeinhornUlrike Krumbiegel
Marga von EtzdorfLisa Wagner
u.a.
Buch: Christine Hartmann
Regie: Christine Hartmann
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigenElly Beinhorn umrundete 1932 als erste Frau mit ihrer einmotorigen Maschine die Welt - allein. Der Film erzählt die abenteuerliche Geschichte der bedeutendsten Pilotin ihrer Zeit.

Sie war damals so bekannt wie heute ein weiblicher Popstar oder eine Sportlerin wie ...

Text zuklappenElly Beinhorn umrundete 1932 als erste Frau mit ihrer einmotorigen Maschine die Welt - allein. Der Film erzählt die abenteuerliche Geschichte der bedeutendsten Pilotin ihrer Zeit.

Sie war damals so bekannt wie heute ein weiblicher Popstar oder eine Sportlerin wie Steffi Graf. Sie hatte alle Freiheiten, die eine junge Frau damals haben konnte. Und doch war sie getrieben von Sehnsüchten nach einer "normalen" Beziehung, einer Familie.

Wie ihre Kolleginnen musste sich auch die attraktive Elly Beinhorn anfänglich ihre Flugstunden und Sponsoren erkämpfen. Sie gehörte zu den modernen Frauen, die den Aufbruch des Jahrhunderts mitgestalten wollten. Sie gab nicht auf: Die Weltumrundung im Jahr 1932 war ihr persönlicher und beruflicher Durchbruch. Die Messerschmitt AG stellte ihr schon bald den fortschrittlichsten Sportflieger seiner Art zur Verfügung. Auf den Namen "Taifun" getauft, eroberte sie damit den Himmel und weltweit ihr Publikum.

Mitte der 1930er-Jahre lernte Elly Beinhorn dann den "schnellsten Mann der Welt", den smarten Rennfahrer Bernd Rosemeyer, kennen. Sie wurden zu einem gefeierten Paar und erreichten einen Berühmtheitsstatus wie heute Angelina Jolie und Brad Pitt. Die Heirat und die Geburt des gemeinsamen Sohnes wurden zu öffentlichen Ereignissen. Rosemeyers früher Tod war ein Schock für Elly. Und doch blieb die Fliegerei zeitlebens ihre Leidenschaft.


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2:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Im Reich des Kublai Khan

(La fabuleuse aventure de Marco Polo)

Spielfilm, Frankreich/Italien/Jugoslawien 1964

Darsteller:
Marco PoloHorst Buchholz
Kublai KhanAnthony Quinn
Mädchen mit der PeitscheElsa Martinelli
NayamRobert Hossein
Emir AlaouOmar Sharif
AckermannOrson Welles
u.a.
Regie: Denys de la Patellière
Länge: 108 Minuten

Ganzen Text anzeigen1271 bricht der junge Italiener Marco Polo zu seiner abenteuerlichen Reise nach China auf. Es wird eine beschwerliche und gefahrvolle Reise um die halbe Welt.

In China angekommen, zeigt Marco sich von Kublai Khans Weltoffenheit und den Erkenntnissen der chinesischen ...
(ARD)

Text zuklappen1271 bricht der junge Italiener Marco Polo zu seiner abenteuerlichen Reise nach China auf. Es wird eine beschwerliche und gefahrvolle Reise um die halbe Welt.

In China angekommen, zeigt Marco sich von Kublai Khans Weltoffenheit und den Erkenntnissen der chinesischen Gelehrten zutiefst beeindruckt. Er ahnt nicht, dass hier auch die größte Gefahr für ihn und seine Gefährten lauert.

Als Sohn wohlhabender, venezianischer Kaufleute führt Marco Polo ein unbeschwertes Lotterleben, sehr zum Unmut seines weisen Privatlehrers Ackerman. Dann aber wird Marcos Vater Nicolo in den geschäftlichen Ruin getrieben - die Familie steht vor dem Nichts. In dieser Situation trifft die Nachricht ein, dass Papst Gregor X. den jungen Marco dazu auserwählt hat, eine Expedition nach China anzuführen. Dort soll er dem mächtigen Kaiser Kublai Khan und dessen Anhängern die westliche Kultur und die abendländische Philosophie nahebringen. Für den ebenso unerfahrenen wie lebenshungrigen Marco wird diese Mission zu einer abenteuerlichen Reifeprüfung.

Begleitet von seinem Vater, seinem Onkel und zwei Tempelrittern tritt er die beschwerliche und gefahrvolle Reise um die halbe Welt an. Die Männer durchqueren das Heilige Land, Syrien und die Wüste Gobi. Immer wieder geraten sie dabei in lebensgefährliche Situationen, werden attackiert, entführt und voneinander getrennt - und nicht alle von ihnen werden ihr Ziel lebend erreichen. Auch Marco entgeht mehrfach nur knapp dem Tod. Er trifft auf grausame Einsiedler und mörderische Banditen, aber auch auf verführerische Frauen - allen voran Prinzessin Gogatine, die ebenfalls den Hof des Kublai Khan erreichen will. Marco verliebt sich in die schöne Frau, obwohl er weiß, dass sie den Mongolenherrscher zum Mann nehmen soll.

Khans abtrünniger Sohn, Prinz Nayam, fürchtet den abendländischen Einfluss und setzt alles daran, einen kriegerischen Keil zwischen das Volk der Chinesen und die Menschen des Westens zu treiben. Um dieses Ziel zu erreichen, würde er sogar seinen eigenen Vater mit Gewalt vom Thron stoßen.

Der aufwendigen Historienfilm über den Abenteurer Marco Polo punktet mit eindrucksvollen Bildern und spannungsreichen Abenteuerszenen. Zur Starbesetzung gehören Horst Buchholz, Anthony Quinn, Orson Welles, Massimo Girotti sowie Omar Sharif.


(ARD)


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3:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die Vermessung der Welt

Spielfilm, Deutschland/Österreich 2012

Darsteller:
HumboldAlbrecht Abraham Schuch
Humbold (als Kind)Aaron Denkel
GaußFlorian David Fitz
Gauß (als Kind)Lennart Hänsel
BonplandJérémy Kapone
u.a.
Buch: Detlev Buck, Daniel Kehlmann
Regie: Detlev Buck
Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigenNaturforscher Alexander von Humboldt zieht Anfang des 19. Jahrhunderts aus, die Welt zu vermessen, der Mathematiker Carl Friedrich Gauß zieht es vor, zu Hause zu bleiben und sie zu berechnen.

Detlef Buck verfilmte den Bestseller von Daniel Kehlmann über die ...
(ARD/WDR/Degeto/BR/ND)

Text zuklappenNaturforscher Alexander von Humboldt zieht Anfang des 19. Jahrhunderts aus, die Welt zu vermessen, der Mathematiker Carl Friedrich Gauß zieht es vor, zu Hause zu bleiben und sie zu berechnen.

Detlef Buck verfilmte den Bestseller von Daniel Kehlmann über die unterschiedlichen Wege, sein Leben einer wissenschaftlichen Idee zu widmen. In den Hauptrollen spielen Florian David Filz und Albrecht Schuch.

Zwei herausragende Wissenschaftler, deren Erkenntnisse bis heute von großer Relevanz sind, machen sich auf, die Welt zu entdecken. Was die beiden verbindet, sind Neugier und Wissenschaft, was sie trennt, sind ihre Lebensumstände und Arten, die Welt zu erfahren und zu verstehen, was ein gegenseitiges Verständnis auszuschließen scheint.

Die Widrigkeiten ihrer ersten Begegnung im hohen Alter stellen sie auf eine harte Probe. Aber die späte Freundschaft versöhnt Gegensätze und Vorurteile und erweckt die Neugierde auf Entdeckung wieder zum Leben.


(ARD/WDR/Degeto/BR/ND)