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Oktober 2017
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Mittwoch, 14. Juni
Programmwoche 24/2017
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6:23
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenFilm "Loving" von Jeff Nichols
Liebe zwischen Schwarz und Weiß

Aufstand der Jugend in Russland
Gesprächsgast: Benjamin Bidder, Journalist

"Jeanne D'Arc" in Frankfurt
Johanna Wokalek an der Alten Oper

Ausstellung "Into The ...

Text zuklappenFilm "Loving" von Jeff Nichols
Liebe zwischen Schwarz und Weiß

Aufstand der Jugend in Russland
Gesprächsgast: Benjamin Bidder, Journalist

"Jeanne D'Arc" in Frankfurt
Johanna Wokalek an der Alten Oper

Ausstellung "Into The Unknown"
Science-Fiction-Ausstellung in London

John Ntsepe
Der schwarze Pianist aus Südafrika lebt derzeit zwischen Wien und Graz

Seyran Ateş
- über die Gründung einer liberalen Moschee

Margaret Atwood
Die kanadische Schriftstellerin erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenNur echte Gesichter
Software kann Haut von Masken unterscheiden

Versunkene Kultur
Pfahlbauten-Überrreste geben Hinweise auf den Alltag der Bewohner

Ständig am Zittern
Ein großes Beben in Istanbul ist wahrscheinlich

Erdbeben
Warum ...

Text zuklappenNur echte Gesichter
Software kann Haut von Masken unterscheiden

Versunkene Kultur
Pfahlbauten-Überrreste geben Hinweise auf den Alltag der Bewohner

Ständig am Zittern
Ein großes Beben in Istanbul ist wahrscheinlich

Erdbeben
Warum die Erde bebt


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:08
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenFilm "Loving" von Jeff Nichols
Liebe zwischen Schwarz und Weiß

Aufstand der Jugend in Russland
Gesprächsgast: Benjamin Bidder, Journalist

"Jeanne D'Arc" in Frankfurt
Johanna Wokalek an der Alten Oper

Ausstellung "Into The ...

Text zuklappenFilm "Loving" von Jeff Nichols
Liebe zwischen Schwarz und Weiß

Aufstand der Jugend in Russland
Gesprächsgast: Benjamin Bidder, Journalist

"Jeanne D'Arc" in Frankfurt
Johanna Wokalek an der Alten Oper

Ausstellung "Into The Unknown"
Science-Fiction-Ausstellung in London

John Ntsepe
Der schwarze Pianist aus Südafrika lebt derzeit zwischen Wien und Graz

Seyran Ateş
- über die Gründung einer liberalen Moschee

Margaret Atwood
Die kanadische Schriftstellerin erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenNur echte Gesichter
Software kann Haut von Masken unterscheiden

Versunkene Kultur
Pfahlbauten-Überrreste geben Hinweise auf den Alltag der Bewohner

Ständig am Zittern
Ein großes Beben in Istanbul ist wahrscheinlich

Erdbeben
Warum ...

Text zuklappenNur echte Gesichter
Software kann Haut von Masken unterscheiden

Versunkene Kultur
Pfahlbauten-Überrreste geben Hinweise auf den Alltag der Bewohner

Ständig am Zittern
Ein großes Beben in Istanbul ist wahrscheinlich

Erdbeben
Warum die Erde bebt


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

NDR Talk Show classics

Moderation: Barbara Schöneberger, Jörg Pilawa, Hermann Schreiber, Hubertus Meyer-Burckhardt, Alida Gundlach

Ganzen Text anzeigenEin Wiedersehen mit interessanten Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Zu sehen sind Interviews mit dem im Mai 2017 verstorbenen Schauspieler Roger Moore, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEin Wiedersehen mit interessanten Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Zu sehen sind Interviews mit dem im Mai 2017 verstorbenen Schauspieler Roger Moore, Moderatorin Gülcan Kamps, Schauspiel-Legende Johannes Heesters, Moderator Kai Pflaume, Tierfilm-Pionier Heinz Sielmann sowie der Schauspielerin und Musikerin Jasmin Tabatabai.

Musikalisch endet die Sendung ebenfalls mit Jasmin Tabatabai, die bei einem weiteren Besuch am 7. September 2007 den Song "Let's stay together" sang.

Natürlich erinnern die NDR Talk Show classics an den kürzlich verstorbenen Sir Roger Moore. Er war am 24. Juli 2009 zu Gast und plauderte mit Barbara Schöneberger über seine Verbindung zu Deutschland, Unicef und seine Traumrolle als James Bond.

Wirbelwind Gülcan Kamps mischte die Talkrunde am 7. September 2007 auf und machte nicht nur Moderator Jörg Pilawa fast sprachlos. Damals hätte wohl kaum jemand geglaubt, dass ihre in einer Doku-Soap geschlossene Ehe bis heute schon zehn Jahre hält.

Schauspiel-Legende Johannes Heesters war am 7. September 1990, damals schon 87 Jahre alt, zusammen mit seiner Frau Simone Rethel zu Gast und verriet Hermann Schreiber einiges über seine Karriere, sein Leben und ob es im berühmten Pariser Restaurant "Maxim's" wirklich sehr intim war.

Moderator Kai Pflaume feierte Ende Mai seinen 50. Geburtstag. Es war Gast in der Sendung vom 7. Oktober 2011, bei der er mit Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt über seine sächsischen Wurzeln, seinen Familiennamen und seine Erfolge sprach.

Er war der einzige Mann, der sich über "alte Schnepfen" freute: Tierfilm-Pionier Heinz Sielmann wäre dieser Tage 100 Jahre alt geworden. Am 25. August 2000 erzählte er Alida Gundlach, wie es zu seiner Begeisterung für die Natur kam und über seine gefährliche Begegnung mit Gorillas.

Ein weiteres Geburtstagskind ist Jasmin Tabatabai. Die Schauspielerin und Musikerin schilderte Hubertus Meyer-Burckhardt am 13. Juni 1997 sehr lustig von Dreharbeiten auf Hamburgs höchster Brücke und einer unbeschwerten Kindheit im Iran.


(ARD/NDR)


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11:16
VPS 11:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Auf das Leben!

Ein Tag im Leben des Majer Szanckower

Film von Ute-Beatrix Giebel

Ganzen Text anzeigenMajer Szanckower ist ein jüdischer Friedhofsverwalter in Frankfurt. Er kümmert sich unter anderem um die Bestattungsvorbereitung und das strenge Einhalten der religiösen Regeln.

Er wohnt auf dem alten Teil des Friedhofs. Sein Büro liegt auf dem "aktiven", etwas ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMajer Szanckower ist ein jüdischer Friedhofsverwalter in Frankfurt. Er kümmert sich unter anderem um die Bestattungsvorbereitung und das strenge Einhalten der religiösen Regeln.

Er wohnt auf dem alten Teil des Friedhofs. Sein Büro liegt auf dem "aktiven", etwas jüngeren Teil des Friedhofs mit Kontrollblick über den Eingangsbereich. Sein Tag beginnt mit dem Aufschließen des Tors und endet mit dem Abschließen.

Majer Szanckower ist ein kleiner, lebhafter Mann Mitte 60, der für seinen Friedhof brennt und hier durchaus mit strenger Hand regiert. Seine Aufgaben sind: Illegale Heckenschneider hindern, zu große Grabsteine zurückweisen, Füchse und Mäuse in Grenzen halten, Trauergespräche führen und mit Hilfe der "Heiligen Bruderschaft" eine Beerdigung durchführen. Vor seiner Bürotür befindet sich ein Körbchen mit Kippot, den Kopfbedeckungen der jüdischen Männer.

Bei einer Totenwäsche darf die Kamera nicht dabei sein, aber den Ort dafür darf das Team filmen. Auch eine Beerdigung darf nicht aufgezeichnet werden. Dafür aber die Führung einer Schulklasse, bei der jüdisches Brauchtum rund um den Tod gezeigt und erklärt wird. Eine wichtige Aufgabe auf einem so großen und alten jüdischen Friedhof ist außerdem, zum Beispiel nach Amerika geflohenen Ex-Frankfurtern bei der Suche nach den Gräbern ihrer Vorfahren zu helfen.


(ARD/SWR)


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Klezmerkönig von Berlin

Film von Uri Schneider

Ganzen Text anzeigenJossif Gofenberg ist Vollblutmusiker, Komiker und Botschafter der jiddischen Kultur. Der Film porträtiert den ungekrönten Klezmerkönig von Berlin.

Wenn Gofenberg bei der Probe zu seinem 20-köpfigen Chor spricht - ausnahmslos Nichtjuden - kleben ihm alle an den ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenJossif Gofenberg ist Vollblutmusiker, Komiker und Botschafter der jiddischen Kultur. Der Film porträtiert den ungekrönten Klezmerkönig von Berlin.

Wenn Gofenberg bei der Probe zu seinem 20-köpfigen Chor spricht - ausnahmslos Nichtjuden - kleben ihm alle an den Lippen: "Jiddische Lieder sind jüdische Seelenmusik", sagt er. "Eure Noten sind nur eine Brücke. Die Lieder müssen kommen aus Eurer Seele!"

Was auch immer Jossif Gofenberg sagt und spielt, kommt aus der Seele, aus dem Herzen. "Er hat uns an die Hand genommen und uns in das Land seiner Musik mitgenommen", sagt die Berlinerin Maria Ulrich, die seit vielen Jahren bei ihm im Chor singt, "und das lieb ich an ihm."

1949 geboren in Tschernowitz, einst eine pulsierende Metropole jüdischer Kultur, lebt Gofenberg seit über 20 Jahren in Berlin. Dort lehrt er Nichtjuden jiddische Musik und mit ihr das Judentum - nicht durch Religion oder Philosophie, und sicher nicht durch die Lehren des Holocausts. Für Gofenberg liegt das Herz des Judentums in den Melodien, den Geschichten der Lieder, in Anekdoten und Witzen, die er erzählt wie kein zweiter.

Jossif Gofenberg ist Lehrer, Akkordeonspieler, Chorleiter, Sänger, Alleinunterhalter und nebenbei auch noch musikalischer Begleiter einer jiddischen Puppenshow. Diese erzählt zwischen Lachen und Weinen Geschichten aus dem alten Tschernowitz, als jiddische Kultur noch eine ganze Welt für sich war.


(ARD/SWR)


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12:01
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Bei mir biste scheen

Der Heiratsvermittler Jose Weber

Film von Uri Schneider

Ganzen Text anzeigenIn ganz Europa gibt es 15 000 heiratswillige Jüdinnen und Juden, so der Heiratsvermittler Jose Weber. Seine Aufgabe ist es, dass einige von ihnen zusammenfinden, was nicht immer einfach ist.

Denn die Kundinnen und Kunden von Webers Agentur Simantov (Deutsch für ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn ganz Europa gibt es 15 000 heiratswillige Jüdinnen und Juden, so der Heiratsvermittler Jose Weber. Seine Aufgabe ist es, dass einige von ihnen zusammenfinden, was nicht immer einfach ist.

Denn die Kundinnen und Kunden von Webers Agentur Simantov (Deutsch für "gutes Zeichen") leben in der Regel weit voneinander entfernt. Uri Schneider beobachtet Jose Weber bei seinem weltumspannenden Versuch, einsame Herzen miteinander zu verbinden.

Er nennt es sein "Cockpit": Die Rede ist von den fünf Monitoren auf dem Schreibtisch von Jose Weber in Frankfurt. Auf dem ersten laufen den ganzen Tag über die neuesten Nachrichten, auf dem zweiten interviewt Deutschlands einziger jüdischer Heiratsvermittler neue Kandidaten für eine Eheschließung, auf dem dritten gehen die E-Mails seiner Kundschaft ein, und der vierte zeigt deren Fotos und Karteidaten. Der fünfte ist schließlich für die dringendsten Fälle reserviert, denn davon gibt es viele: In Webers Regalen stehen Ordner mit rund 800 offenen Fällen, von denen die meisten allerdings, wie der Heiratsvermittler achselzuckend einräumt, "Karteileichen" sind.

Nicht nur Webers Klienten brauchen viel Geduld, für ihn selbst ist sie ebenfalls bitter nötig. Den Großteil seines Honorars erhält er nämlich erst, wenn die Eheanwärter beim Rabbiner unter der Chuppa, dem jüdischen Hochzeitsbaldachin, gelandet sind. Von den früher üblichen zehn Prozent der Brautmitgift als Vermittlerlohn kann er nur träumen.

Reich ist er von seiner Arbeit deshalb bisher nicht geworden, sein Glück hat er allerdings dennoch gefunden: Seine spätere Frau war nämlich zunächst als Klientin zu ihm gekommen. "Nehmen Sie doch direkt mich", hätte er ihr am liebsten sofort gesagt, als sie durch seine Bürotür trat. Ganz Profi hat er das damals nicht gemacht, die große Liebe entwickelte sich trotzdem zwischen den beiden. Was immerhin für seine Menschenkenntnis spricht.


(ARD/SWR)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die syrische Kindsbraut

Vom Schicksal der Flüchtlingsmädchen

Reportage von Pascal Weber

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenSuad ist ein 15-jähriges syrisches Flüchtlingsmädchen. "Als sie kamen, um um meine Hand anzuhalten, sagte meine Mutter: Geh, im Libanon ist es sicherer für dich."

Suad machte sich auf den Weg in den Libanon zu einem Mann, den sie nie zuvor gesehen hatte. Und der ...

Text zuklappenSuad ist ein 15-jähriges syrisches Flüchtlingsmädchen. "Als sie kamen, um um meine Hand anzuhalten, sagte meine Mutter: Geh, im Libanon ist es sicherer für dich."

Suad machte sich auf den Weg in den Libanon zu einem Mann, den sie nie zuvor gesehen hatte. Und der sie nie zuvor gesehen hatte. Nahostkorrespondent Pascal Weber begleitete sie fast ein Jahr lang. Er traf sie das erste Mal kurz nach der Hochzeit.

Das letzte Mal sah er sie neun Monate später, nach der Geburt ihres Sohnes. "Ich hoffe, dass unser Kind einmal ein besseres Leben hat als wir. Und vor allem hoffe ich, dass es einmal zurückkehren kann in seine Heimat, nach Syrien."

So wie Suad geht es tausenden von syrischen Flüchtlingsmädchen: Die UNO schätzt, dass in den Flüchtlingslagern des Libanon oder auch Jordaniens jede zweite syrische Braut noch ein Kind ist. Zwar existierte die Kinderheirat schon im Vorkriegs-Syrien. Doch seit Kriegsbeginn hat sich die Zahl der verheirateten Mädchen verdreifacht.


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12:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Notizen aus dem Ausland

Namibia: Geparden-Farm


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:18
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Peru - Das Fest des Schneesterns

Film von Joanna Michna und Thomas Wartmann

Ganzen Text anzeigenEinmal im Jahr strömen tausende Menschen zum "Berg der Wünsche" in den peruanischen Anden, um hier am Gletscher von Qoyllur Rity kurz vor Fronleichnam das Fest des Schneesterns zu feiern.

Es ist die größte Pilgerfahrt der indianischen Einwohner Amerikas, an der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEinmal im Jahr strömen tausende Menschen zum "Berg der Wünsche" in den peruanischen Anden, um hier am Gletscher von Qoyllur Rity kurz vor Fronleichnam das Fest des Schneesterns zu feiern.

Es ist die größte Pilgerfahrt der indianischen Einwohner Amerikas, an der auch immer mehr "moderne" Menschen teilnehmen. Der Film begleitet einen Architekten, einen Musiker, einen Lebensmittelgroßhändler und einen Chemieingenieur auf ihrer Pilgerreise.

Am Heiligtum von Qoyllur Rity unterhalb der Eisgrenze versammeln sich die Gläubigen, um drei Tage und Nächte zu beten, zu tanzen und zu singen. Die hygienische und medizinische Versorgung ist bedenklich, die Gefahren von Steinschlag und der eisigen Kälte immer präsent. Jedes Jahr sterben Menschen auf der Pilgerfahrt.


(ARD/SWR)


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14:02
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Südamerika extrem

Mit dem Motorrad durch Peru, Bolivien und Chile

Film von Thomas Aders

Ganzen Text anzeigenEs ist eine Reise der Extreme, die Thomas Aders durch Südamerika führt, über 8000 Kilometer von Peru über Bolivien bis nach Chile. Und das mit dem Motorrad.

Mal auf Meereshöhe am Pazifik, mal auf über 5000 Meter. Mal sind die Wege lebensgefährlich wie auf dem ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEs ist eine Reise der Extreme, die Thomas Aders durch Südamerika führt, über 8000 Kilometer von Peru über Bolivien bis nach Chile. Und das mit dem Motorrad.

Mal auf Meereshöhe am Pazifik, mal auf über 5000 Meter. Mal sind die Wege lebensgefährlich wie auf dem Todesweg in Bolivien, mal nur fürchterlich wie an der Grenze zu Chile. Mal staubtrocken wie in der Atacama-Wüste, mal triefend feucht wie im eiskalten Andenregen.

Täglich muss der peruanische Mechaniker die Zweiräder von Aders und seinem Begleiter reparieren, sonst wäre diese Reise schnell zu Ende. Sie führt zu dem verrücktesten Erfinder Südamerikas, zu der höchsten Sanddüne der Welt, dem höchstgelegenen See über die gefährlichste Straße, durch die trockenste Wüste hin zum abgelegensten Landgut im chilenischen Feuerland. Es ist das unbekannte, raue, faszinierende Südamerika, es sind einzigartige Landschaften, es sind spannende Menschen, denen das Team auf seiner Fahrt begegnet.

"Ich war todkrank", sagt Eduardo und blinzelt auf 4900 Höhenmetern ins grelle Sonnenlicht über dem Andengipfel, "aber ich habe überlebt. Und als ich wieder aus dem Krankenhaus heraus war, habe ich beschlossen, in meinem Leben nur noch wirklich wichtige Dinge zu machen." Eduardo ist von Beruf Erfinder und hat sich nichts Geringeres zum Ziel gesetzt, als das Weltklima zu retten und das überall geschmolzene Eis zurückzubringen auf die Gipfel seiner Heimat Peru. Weil eine weiße Fläche im Sonnenlicht deutlich kühler bleibt als eine schwarze, hat er begonnen, einen ganzen Berg in weißer Farbe anzumalen. Nach einem atemberaubenden Aufstieg liegt er da, der Chalón Sombrero, acht Hektar weiß gepinselt, wie ein Zuckerhut. "Die Gesetze der Physik sollen das Eis zurückbringen in die Anden", sagt Eduardo und zeigt eine Kuhle, in der einige Handvoll Schnee liegen.


(ARD/SWR)


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15:31
VPS 15:30

Chile - Von der Wüste ins ewige Eis

Film von Julia Leiendecker

(aus der ARD-Reihe "Reisen in ferne Welten")

Ganzen Text anzeigenVulkane, Fjorde, Wüste und Eis: Kaum ein Land der Erde ist so vielfältig wie Chile. Der Film von Julia Leiendecker lädt zu einer Reise durch dieses Land ein.

Die Reise beginnt ganz im Norden. Hier, in einer der trockensten Wüsten der Welt, der Atacama, trifft das ...
(ARD/SR)

Text zuklappenVulkane, Fjorde, Wüste und Eis: Kaum ein Land der Erde ist so vielfältig wie Chile. Der Film von Julia Leiendecker lädt zu einer Reise durch dieses Land ein.

Die Reise beginnt ganz im Norden. Hier, in einer der trockensten Wüsten der Welt, der Atacama, trifft das Filmteam Alain Maury. Weil der nächtliche Himmel nirgendwo sonst so klar ist, hat es den Astronomen dorthin verschlagen.

Auch Alfredo Gonzalez lebt in dieser Einöde. Regelmäßig fährt er mit seinem rostigen Dodge in die Wüste. Am Fuße der Vulkane findet er große Tuffsteine, die er später zu Kunstwerken verarbeitet. Fast 2000 Kilometer weiter südlich erwarten das Filmteam schneebedeckte Vulkane und ein riesiges Seengebiet. Bereits im frühen 19. Jahrhundert wurde diese Gegend mit Einwanderern aus Deutschland besiedelt. Ein vertrauter Anblick: Auf den Feldern von Heinz Held grasen Holstein-Kühe. Seine Familie lebt bereits in der fünften Generation am Llanquihue-See.

Auf der vorgelagerten Insel Chiloé ist Julia Leiendecker zu Gast bei einem traditionellen Erdofen-Mahl. Die Einwohner pflegen ihre Traditionen - auch der Glaube an unheimliche Fabelwesen ist noch heute präsent. Die Reise führt schließlich ganz in den Süden von Chile. Bevor das Patagonische Inlandeis erreicht wird, geht es durch die Weiten der chilenischen Pampa.


(ARD/SR)


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16:15

Chiles wilder Süden (1/2)

Die Fjorde der Siedler

Film von Catherina Mareile Gilles

Ganzen Text anzeigenLandschaften von unvergleichlicher Schönheit und Ursprünglichkeit erwarten Reisende in Chiles wildem Süden, dem untersten Zipfel des Landes - südlicher findet man nur noch das arktische Eis.

Viele, die einmal hierher kamen, blieben. Seit der Portugiese Hernando ...
(ARD/HR)

Text zuklappenLandschaften von unvergleichlicher Schönheit und Ursprünglichkeit erwarten Reisende in Chiles wildem Süden, dem untersten Zipfel des Landes - südlicher findet man nur noch das arktische Eis.

Viele, die einmal hierher kamen, blieben. Seit der Portugiese Hernando Magellan 1520 als erster Europäer die Meerenge durchsegelte, die nach ihm benannt werden sollte, zieht es Abenteurer und Handelsleute in die windumtoste Region.

Der südlichsten Metropole an der Magellanstraße, Punta Arenas, verhalfen sie mit Schafzucht zu Ruhm und Reichtum. Die Inschriften auf den schneeweißen Gräbern und Mausoleen des prächtigen Friedhofs der Stadt zeugen von kroatischen, französischen, deutschen und anderen europäischen Einwanderern.

Dem Pioniergeist dieser Siedler folgt der Film auf der Reise in die entlegensten Gebiete Patagoniens, von denen viele wie damals nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Inmitten einer zerklüfteten Inselwelt und den gewaltigen Eismassen einer der größten Kontinentaleisflächen der Welt führt ein einziger Landweg in Chiles Süden: die Carretera Austral. Sie verläuft quer durch den gemäßigten Regenwald mit seinen gewaltigen Farnen und den riesigen Blättern der Nalca-Pflanze. Dazwischen, mitten im dichtesten Urwald, den die Siedler gegen alle natürlichen Widerstände urbar machten, findet sich eine Handvoll spitzgiebeliger Holzhäuser in typisch deutscher Bauweise. Sie sind Zeugnisse einer der jüngeren Pioniertaten in Chiles wildem Süden, der Gründung des Dorfes "Puyuhuapi": 1935 erklärten vier Sudetendeutsche den abgelegenen Fjord zu ihrer Heimat.

Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt lockt bis heute Siedler an - fasziniert von einer Landschaft zwischen schneebedeckten Gipfeln und inselreichen Fjorden. Die Natur ist nicht nur in Form von verheerenden Erdbeben und Vulkanausbrüchen allgegenwärtig. Das Film-Team kann Buckelwale, die in der Magellanstraße Krill und Fisch in rauen Mengen fangen, Kondore, Kormorane und Seelöwen beobachten und entdeckt eine einmalig artenreiche Unterwasserwelt. Ihr haben sich Vertreter der jüngsten Generation von Einwanderern verschrieben: europäische Meeresbiologen, die alles daran setzen, die unvergleichliche Vielfalt der Natur in Chiles wildem Süden zu erhalten.


(ARD/HR)


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16:59
VPS 17:00

Chiles wilder Süden (2/2)

Die Vulkane der Mapuche

Film von Diana Seiler

Ganzen Text anzeigenChile ist das Land der Vulkane. 2.000 gibt es hier - aufgereiht wie an einer Perlenkette. Einer davon ist der Vulkan Villarrica, in dem es wieder zu brodeln beginnt.

Chiles Ureinwohner, die Mapuche, suchen auch heute noch mit Hilfe uralter Rituale die Geister in den ...
(ARD/HR)

Text zuklappenChile ist das Land der Vulkane. 2.000 gibt es hier - aufgereiht wie an einer Perlenkette. Einer davon ist der Vulkan Villarrica, in dem es wieder zu brodeln beginnt.

Chiles Ureinwohner, die Mapuche, suchen auch heute noch mit Hilfe uralter Rituale die Geister in den Vulkanen zu beschwören. Diana Seiler ist es gelungen, die scheuen Ureinwohner in ihrem alltäglichen Leben und bei ihren Ritualen zu begleiten.

Der Film zeigt, dass die Lava im Vulkan Villarrica wieder begonnen hat aufzusteigen. Am Fuße des brodelnden Berges liegt noch friedlich der Nationalpark Villarrica. Ganz besondere Bäume gibt es hier: die Araukarien. Die Chilenen sind so stolz auf diese Koniferen, dass sie sogar die gesamte Region danach benannt haben: Araukanien. Hier sind auch viele Vögel zu Hause wie Taguas, Avutardas und Hualas.

Wenn der Villarica ausbrechen sollte, wären diese einzigartige Natur und auch die Menschen, die am Villarrica-See leben, gefährdet. Der Aufstieg auf den Vulkan zeigt die Spuren der letzten Ausbrüche. Sie lassen erahnen, welche Gewalten hier herrschen können.


(ARD/HR)


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

mare TV - Reportage: Abenteuer Alaska

Die Küste der Glückssucher

Film von Steffen Schneider

Ganzen Text anzeigenAlaska: Magisch zieht der nördlichste Bundesstaat der USA noch heute Abenteurer und Glückssucher an. Herb Freitag ist einer von ihnen, ein typischer "American Vagabond".

Zur Zeit der Sommersonnenwende lebt er am Strand von Ninilchik. Bei passendem Mondstand und wenn ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenAlaska: Magisch zieht der nördlichste Bundesstaat der USA noch heute Abenteurer und Glückssucher an. Herb Freitag ist einer von ihnen, ein typischer "American Vagabond".

Zur Zeit der Sommersonnenwende lebt er am Strand von Ninilchik. Bei passendem Mondstand und wenn sich das Meer bei Niedrigwasser so weit zurückzieht wie sonst nie im Jahr, geht Herb mit Spezialschaufel und Eimer auf Muschelsuche nach den begehrten Razor clams.

Dabei muss man schnell sein und höllisch aufpassen, die Delikatesse ist scharf wie eine Rasierklinge.

Diane Tillian malt seit 60 Jahren Bilder - mit der Tinte des Tintenfisches. Sie lebt mit ihrer Familie in Halibut Cove, einer winzigen Bucht in der Kachemak Bay. Mitten im Kenai River, wo es Lachse und Forellen im Überfluss gibt, muss sich Fishguide Joe mit einer sehr speziellen Konkurrenz herumplagen: Bären. Darum ist die 500 Magnum immer gut geladen. "Die verdammten Moskitos sind viel schlimmer als die Bären", sagt Goldsucher Joe Demaree, "gegen die kannst du dich nämlich nicht wehren." Doch mit einer Handvoll Goldnuggets lässt sich so einiges ertragen.


(ARD/NDR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenMangelware Blut
Blutspenden sind rar und medizinisch umstritten. Ärzte wollen ihren Einsatz jetzt deutlich reduzieren.

Katastrophe in London
Großbrand im "Grenfell Tower"

Das Erbgut der Mumien
Herkunft der alten Ägypter ist geklärt

Die ...

Text zuklappenMangelware Blut
Blutspenden sind rar und medizinisch umstritten. Ärzte wollen ihren Einsatz jetzt deutlich reduzieren.

Katastrophe in London
Großbrand im "Grenfell Tower"

Das Erbgut der Mumien
Herkunft der alten Ägypter ist geklärt

Die Wunderwatte
Durch Zufall entdecktes Material hat sehr nützliche Eigenschaften

Von Rio nach Paris
Der Erdgipfel von 1992 war Ausgangspunkt für weitere Konferenzen



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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Hochhausbrand in London
Mehr als 20 Stockwerke in Flammen

Einigung bei Terrorbekämpfung
Messenger-Dienste im Visier

Bericht zu Kindesmissbrauch
Kommission fordert mehr Einsatz


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenDer Fall Amri
Der Attentäter von Berlin und das Versagen der Behörden

Seyran Ateş
Die liberale Moschee

Kinofilm "Die Migrantigen"
Der junge Filmemacher Arman T. Riahi mit seinem Spielfilmdebüt

Literatur von Éric ...

Text zuklappenDer Fall Amri
Der Attentäter von Berlin und das Versagen der Behörden

Seyran Ateş
Die liberale Moschee

Kinofilm "Die Migrantigen"
Der junge Filmemacher Arman T. Riahi mit seinem Spielfilmdebüt

Literatur von Éric Vuillard
"Traurigkeit der Erde: Eine Geschichte von Buffalo Bill Cody"; Gespräch mit der Literaturkritikerin Sandra Kegel


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Was glaubt Deutschland? (2/3)

Wie wir lieben

Film von Bernd Seidl und Claus Hanischdörfer

Ganzen Text anzeigenIn dieser Folge reist Reporter Steffen König quer durch Deutschland und fragt: Wie sehr bestimmen religiöse Vorstellungen das Liebesleben der Gläubigen? Lieben Atheisten am Ende intensiver?

Immerhin ist Religion und Sex noch immer ein heikles Thema. Religionen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn dieser Folge reist Reporter Steffen König quer durch Deutschland und fragt: Wie sehr bestimmen religiöse Vorstellungen das Liebesleben der Gläubigen? Lieben Atheisten am Ende intensiver?

Immerhin ist Religion und Sex noch immer ein heikles Thema. Religionen mischen sich ins Liebesleben ein. Priester und Imame reden gerne mit, wenn es etwa um Kondome oder um Sex vor der Ehe geht. Was genau sagen die Religionen zu Liebe, Familie und zu Homosexualität?

Die spirituelle Spurensuche beginnt in Berlin, in einem Tantra-Studio. Eigentlich ist Tantra eine uralte religiöse hinduistisch-buddhistische Lehre, die das Loslassen von allem Irdischen will und helfen soll, jegliches Begehren zu überwinden. Steffen König trifft in der Hauptstadt ein buddhistisches Paar, das seinen Seelenfrieden im Tantra-Studio sucht. Könnten erotische Massagen helfen, Eifersucht loszuwerden und eine höhere Bewusstseinsstufe zu erreichen?

Steffen König trifft mehrere Paare, zum Beispiel Cihan und Serife Aktas. Das muslimische Paar lebt in der Nähe von Mönchengladbach. Vor 15 Jahren haben sie geheiratet. Sex vor der Ehe war für sie kein Thema, der Koran und die Regeln ihrer Religion sind ihnen wichtig. Ulrich Bock und sein Partner Wolfgang Scholz leben seit 25 Jahren zusammen. Bock ist evangelischer Pfarrer. Lange Zeit hat er sich den gesellschaftlichen und religiösen Standards unterworfen, bis er zu seinem wahren Liebesglück gefunden hat - mit einem Mann.

In Sachsen trifft Steffen König eine außergewöhnliche Patchwork-Familie. Andrea und Matthias Lange kommen aus streng christlichen Familien. Scheidung war da nicht vorgesehen. Heute gehören sie zu einer baptistischen Gemeinde und fühlen sich auch nach Scheidung und Neubeginn dort aufgehoben. Und sie haben zehn Kinder - acht aus ihren ursprünglichen Partnerschaften, zwei davon sind gemeinsame Kinder.

Und noch eine weitere Frage zum Thema Nächstenliebe treibt Steffen König um: Fördern Religionen - oder zumindest manche Richtungen davon - Gewalt?

Religionen geben Antworten auf wichtige Lebensfragen. Die dreiteilige Reihe geht diesen Fragen nach und spricht mit Gläubigen der unterschiedlichsten Glaubensrichtungen.


(ARD/SWR)


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Was glaubt Deutschland? (3/3)

Wie wir feiern

Film von Bernd Seidl und Claus Hanischdörfer

Ganzen Text anzeigenGebete, Traditionen und Rituale strukturieren das religiöse Leben. In dieser Folge geht Steffen König auf Spurensuche quer durch Deutschland und fragt: Wie komme ich rein in eine Religion?

Und wie werde ich sie wieder los? Welche Rituale und Feste sind am Schönsten? ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenGebete, Traditionen und Rituale strukturieren das religiöse Leben. In dieser Folge geht Steffen König auf Spurensuche quer durch Deutschland und fragt: Wie komme ich rein in eine Religion?

Und wie werde ich sie wieder los? Welche Rituale und Feste sind am Schönsten? Aber auch: Welche Verpflichtungen gehen Gläubige ein, wenn sie sich an eine Religion binden? Und was machen Atheisten? Gibt es säkulare Rituale, die ihr Leben ordnen?

Im islamischen Zentrum der Sufis in Berlin taucht Steffen König ein in die Welt der tanzenden Derwische. Er erfährt von Feride Gencaslan und ihrem Mann Emra, welche Bedeutung die mystischen Tänze haben und was mit dem Ashura-Fest gefeiert wird. An historischer Stätte in Eisleben, dort wo Martin Luther im 15. Jahrhundert getauft wurde, trifft er eine Frau, die sich in einem Wasserbad taufen lässt und Mitglied der evangelischen Kirche wird. Der Glaube war ihr als Pionierleiterin an einer DDR-Schule nicht in die Wiege gelegt worden. Heute leitet sie eine Einrichtung der Drogenhilfe.

Ganz ohne Gott kommt die 15-jährige Celine Migoda aus, aber nicht ohne Rituale. Die Hamburger Schülerin steht kurz vor ihrer Jugendweihe, als Steffen König sie kennenlernt. In Hamburg, so erfährt er, gibt es diese Form der Initiation schon seit 125 Jahren. Ein bedeutender Tag für die junge Celine, ein Schritt zum Erwachsenwerden. In der Frankfurter Westend-Synagoge lässt sich eine junge Studentin aus der Ukraine in die Geheimnisse der jüdischen Religion einweihen. Chasan Daniel Kempin ist ihr Lehrer, er ist Kantor und leitet jüdische Gottesdienste. Die junge Studentin hat zwar einen jüdischen Vater, die Mutter ist jedoch orthodoxe Christin. Das zählt nicht: Jude wird man durch Geburt nur, wenn die Mutter Jüdin ist.

Zurück in Hamburg erlebt Steffen König ein Aufnahmeritual im tibetischen Zentrum. Felicia Muhl will dort "Zuflucht" nehmen, so nennt man hier den Eintritt in den Buddhismus. Dafür hat auch sie monatelang religiöse Texte gepaukt und sich mit den Traditionen auseinandergesetzt. Und schließlich besucht Steffen König eine ziemlich gottlose Sonntagsfeier - die Hamburger "Sunday Assembly". Sofort fühlt er sich an alte religiöse Rituale erinnert: Es gibt Musik, eine Lesung und Predigt und sogar einen Klingelbeutel. Und doch fühlt es sich anders an: freier, offener, bunter. Und die Musik geht ins Blut.

Was glaubt Deutschland? Und bringen religiöse Rituale Menschen dazu, sich einer Religion anzuschließen?

Religionen geben Antworten auf wichtige Lebensfragen. Die dreiteilige Reihe geht diesen Fragen nach und spricht mit Gläubigen der unterschiedlichsten Glaubensrichtungen.


(ARD/SWR)


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21:44
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Was wir noch nicht wissen

Wie entstand das Leben auf unserer Erde?

Ganzen Text anzeigenDie Erde ist der einzige uns bekannte Planet, auf dem Leben herrscht. Über den Ursprung dieses Lebens ist sich die Wissenschaft bis heute im Unklaren.

Irgendwann muss es einen Übergang gegeben haben von der unbelebten Materie des Urplaneten zu einer ersten ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Erde ist der einzige uns bekannte Planet, auf dem Leben herrscht. Über den Ursprung dieses Lebens ist sich die Wissenschaft bis heute im Unklaren.

Irgendwann muss es einen Übergang gegeben haben von der unbelebten Materie des Urplaneten zu einer ersten Lebensform, von den Wissenschaftlern LUCA genannt, nach dem englischen: "Last Universal Common Ancestor", also "Letzter universeller gemeinsamer Vorkomme".

Diverse Schöpfungsmythen vergangener Jahrhunderte sind längst obsolet, doch auch die Entdeckung und Erforschung der Erbsubstanz, der DNS, die in den 1950er-Jahren begann, konnte keine Antwort auf die Frage der Entstehung des Lebens auf Erden liefern.

Das große Problem für Biologen und Chemiker, die sich bis heute mit dem Thema beschäftigen: Über die Gestalt der Erde zu Zeiten der Entstehung erster Lebensformen herrscht weitgehende Unklarheit, es existieren lediglich verschiedene Hypothesen. Ein spannender Exkurs in den aktuellen Forschungsstand hinsichtlich einer wahrhaft existenziellen Frage: "Wie entstand eigentlich Leben auf unserer Erde?"


(ARD/BR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:27
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Wer's glaubt wird selig

Spielfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
GeorgChristian Ulmen
DaisyHannelore Elsner
EmilieMarie Leuenberger
EviLisa Maria Potthoff
Pater Paolo BarsottiFahri Yardim
HartlSimon Schwarz
PellhammerMaximilian Schafroth
MöslangJürgen Tonkel
u.a.
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn der Satire erzählt Regisseur Marcus H. Rosenmüller, wie Gastwirt Georg sein bayerisches Heimatdorf, dem Schnee und damit Touristen wegbleiben, in einen boomenden Wallfahrtsort verwandelt.

Kultschauspieler Christian Ulmen lässt in der Rolle des Georg seinen ...
(ARD)

Text zuklappenIn der Satire erzählt Regisseur Marcus H. Rosenmüller, wie Gastwirt Georg sein bayerisches Heimatdorf, dem Schnee und damit Touristen wegbleiben, in einen boomenden Wallfahrtsort verwandelt.

Kultschauspieler Christian Ulmen lässt in der Rolle des Georg seinen schrägen Charme spielen. Der amerikanische Drehbuchautor Jeremy Leven wurde durch die Liebeskomödie „Don Juan DeMarco“ mit Johnny Depp bekannt.

Einst war das bayerische Hollerbach ein florierender Skiort. Aber seit fünf Jahren hat es in der Gegend nicht mehr geschneit – und mit dem Schnee bleiben auch die Touristen weg. Der Gastwirt Georg und seine Frau Emilie gehören zu jener kleinen Schar Dorfbewohner, die nicht aufgeben wollen. Als seine streng katholische Schwiegermutter Daisy bei einem skurrilen Unfall ums Leben kommt, hat Georg einen Geistesblitz: Wenn man die Verstorbene hochoffiziell zur Heiligen erklären ließe, könnte sich Hollerbach bald in einen boomenden Wallfahrtsort verwandeln. Anstelle von Skisportlern würden die katholischen Touristen in Scharen strömen!

Nach anfänglicher Skepsis lassen sich auch der Dorflehrer Pellhammer, der Polizist Hartl und der Bestatter Möslang von Georgs Plan überzeugen. Auch Emilies freigeistige Schwester Evi ist mit von der Partie. Nur Emilie selbst darf keinesfalls erfahren, wie man das Gedenken an ihre verblichene Mama ausnutzen will. In geheimer Mission reist Georg nach Rom. Und tatsächlich kann er den Papst dazu bringen, einen Geistlichen in die bayerische Provinz zu entsenden, damit dieser Daisys heiliges Wirken unter die Lupe nimmt. Der Prüfer aber lässt wegen einer Lebensmittelvergiftung kurzerhand seinen Zwillingsbruder einspringen – die Aufgabe scheint ja kinderleicht: Zwei erwiesene Wunder sind für eine Heiligsprechung nötig.

Für Georg und seine Freunde gilt es nun, tatkräftige Überzeugungsarbeit bei dem falschen Priester zu leisten. Mit allerlei Mummenschanz machen sie sich daran, den himmlischen Zeichen auf die Sprünge zu helfen.


(ARD)


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VPS 00:00

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Schwerkraft

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Frederik FeinermannFabian Hinrichs
Vince HollandJürgen Vogel
Nadine JorisNora von Waldstätten
SonjaJule Böwe
Frau ReichertsEleonore Weisgerber
Herr KollathThorsten Merten
Reinier GrimmJeroen Willems
u.a.
Buch: Maximilian Erlenwein
Regie: Maximilian Erlenwein
Länge: 97 Minuten

Ganzen Text anzeigenFrederik Feinermann ist ein aufstrebender junger Bankangestellter, dessen Leben in geordneten Bahnen verläuft - bis ein Bankkunde sich vor seinen Augen erschießt.

Von diesem Ereignis traumatisiert, beschließt Frederik, bei seinem alten Kumpel und Ex-Knacki Vince ...

Text zuklappenFrederik Feinermann ist ein aufstrebender junger Bankangestellter, dessen Leben in geordneten Bahnen verläuft - bis ein Bankkunde sich vor seinen Augen erschießt.

Von diesem Ereignis traumatisiert, beschließt Frederik, bei seinem alten Kumpel und Ex-Knacki Vince Holland eine Ausbildung der besonderen Art zu absolvieren: zum Gangster. Zwar nicht staatlich anerkannt, aber mit einem großen Praxisanteil.

Das ungleiche Paar entwickelt sich zu einem unschlagbaren Team, dessen Geldbeschaffungsmaßnahmen innovativ, kreativ und gewalttätig sind. Irgendwo inmitten der Gewalt scheint Frederik so etwas wie "sich selbst" zu finden.

Doch was als Spaß beginnt, entwickelt sich zur Sucht und langsam zum bitteren Ernst. Beflügelt durch seine neue Karriere, versucht Frederik, endlich auch seine alte Jugendliebe Nadine zurückzugewinnen. Aber was sagt die zu seinem zweiten Bildungsweg?


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1:38
VPS 01:35

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Imperium - Der Fluch des Diamanten

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDer Koh-i-Noor ist einer der größten Diamanten der Welt. Vor Urzeiten soll er im Herzen Indiens aus der Erde gegraben worden sein. Er wurde zum Symbol für die Herrschaft der Maharadschas.

Die luxuriösen Exzesse der Maharadschas enden 1947. Mit dem Ende der ...

Text zuklappenDer Koh-i-Noor ist einer der größten Diamanten der Welt. Vor Urzeiten soll er im Herzen Indiens aus der Erde gegraben worden sein. Er wurde zum Symbol für die Herrschaft der Maharadschas.

Die luxuriösen Exzesse der Maharadschas enden 1947. Mit dem Ende der Kolonialzeit werden auch die vergoldeten Statthalter Englands gänzlich bedeutungslos. Wie Marionetten, deren Fäden plötzlich abgeschnitten werden, fallen sie auf den Bühnenboden der Historie.

Maharadscha heißt "Großer König". Und in ihren besten Zeiten beherrschten an die 600 Großen Könige gut zwei Drittel des indischen Subkontinents. Ihr Regiment war wie das Glitzern des Diamanten: in allen Farben schillernd, prächtig, einzigartig und kostbar - aber letztlich doch nur dekorativ.

Denn im Spiel, das die Kolonialmächte mit Indien betrieben, waren die Maharadschas nichts weiter als willenlose Marionetten - vor allem der englischen Handelskompanien. Ihre Märchenwelt jedoch blieb über Jahrhunderte unangetastet und stellte alles in den Schatten, was Herrscherfantasien je erträumt haben.

Noch heute beschwören Bollywood-Filme diese Exzesse - gemacht aus Gold, Edelsteinen, perlengeschmückten Haremsfrauen und prachtvollen Prozessionen mit Hunderten von Elefanten.

Aber kann üppiger Glanz allein ein ganzes Volk über Jahrhunderte betören? Kann man die politische Herrschaft tatsächlich durch atemberaubende Entfaltung von Luxus und Pracht sichern? Vermag eine glänzende Fassade das Bedürfnis der Menschen nach nationaler Identität zu stillen?

Die Engländer dachten es, als sie 1615 damit begannen, die Reichtümer Indiens auszubeuten. Sie ließen den Maharadschas gerne die Autonomie ihrer Prachtentfaltung, ja nährten durch reiche Geschenke die Lust an gottgleicher Repräsentation.

Aber im Rücken der verhätschelten Fürsten bauten sie mit kaltem Kalkül ein Kontrollsystem aus, das allein ihren Interessen diente. Erst spät erkannten viele der Maharadschas, dass die fremden Händler aus der unbekannten Welt längst die eigentlichen Herren im Hause waren.

Eine Frau ist es schließlich, die den Engländern Mitte des 19. Jahrhunderts gefährlich wird - wenngleich gerade ihr grausames Schicksal ein Schlaglicht auf die Machtlosigkeit der indischen Herrscher wirft. Der Film erzählt die tragische Heldengeschichte der Maharadscha-Frau Rani von Jhansi: Während - wie so oft - Uneinigkeit und Zwist die vielen Maharadschas lähmen, zieht sie mit ihren Getreuen entschlossen gegen das mächtige Empire zu Felde.

Ihren jüngsten Sohn auf den Rücken gebunden, in jeder Hand ein mächtiges Schwert, reitet sie an der Spitze ihrer Truppen der englischen Kriegsmaschine entgegen. Gerade 22 Jahre ist sie alt, als ein britischer Säbel sie vom Pferd schlägt und Gewehrsalven ihren Leib zerfetzen.

Business as usual - das ist nach der berüchtigten Schlacht von Gwalior das Motto der siegreichen Engländer und der willfährigen Fürsten. Und noch mehr: Die Engländer erklären Indien zur Kolonie und belohnen das Treuebündnis der Maharadschas mit immer reicheren Gaben. Jetzt beginnt eine Zeit bodenloser Luxus-Exzesse.

Das Filmteam besucht das Schloss Versailles - aber nicht das in Frankreich, sondern das in Kapurthala. Noch 1906 wurde dieser königliche Nachbau von Jagatjit Sing in Auftrag gegeben - einem Maharadscha, der sich als Wiedergeburt des Sonnenkönigs Ludwig XIV. sah und bei jeder Gelegenheit Edelsteine wie Bonbons verschenkte.

In faszinierenden Reenactments und Filmaufnahmen aus den Privatarchiven der Maharadschas gibt der Film Einblick in eine exotische Welt, die verschwenderischen Luxus zum Herrschaftsprinzip erklärte und damit über Hunderte von Jahren überlebte.

Historische Filmaufnahmen dokumentieren die Jet-Set-Spleens der Großen Könige ohne Reich, die nun auch noch den Statussymbolen des Westens nachjagen: vergoldete Rolls-Royce, private Eisenbahnen, barocke Königsthrone, Polospiele mit teuersten Rennpferden.

Die Nachfahren der großen Maharadschas öffnen ihre Türen und lassen die Zuschauer teilhaben an den Resten ihrer einstigen Pracht. Noch zehren sie vom zerbröselnden Glanz der Vergangenheit - die Gegenwart aber hat sie längst in der Rumpelkammer der Geschichte entsorgt.


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2:22
VPS 02:20

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Imperium - Das Weltreich der Kalifen

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenWas New York heute für den westlichen Kulturkreis darstellt, muss Bagdad vor rund 1000 Jahren für die Welt des Orients gewesen sein: eine sagenhafte Metropole.

Bagdad war eine Art Hauptstadt der Globalisierung, damals bereits mit Hunderttausenden Einwohnern - ...

Text zuklappenWas New York heute für den westlichen Kulturkreis darstellt, muss Bagdad vor rund 1000 Jahren für die Welt des Orients gewesen sein: eine sagenhafte Metropole.

Bagdad war eine Art Hauptstadt der Globalisierung, damals bereits mit Hunderttausenden Einwohnern - womöglich einer Million. Maximilian Schell rekonstruiert den Aufstieg des Imperiums der Kalifen und dessen Untergang.

Chronisten berichten von einem Zivilisationsniveau, wie es in anderen Erdteilen selbst 500 Jahre später noch nicht erreicht war: Dutzende Krankenhäuser, Badeanstalten, Bibliotheken und Akademien soll diese Stadt beherbergt haben - ein "Geschenk Gottes", so lautet die Übersetzung des persischen Wortes "Bagdad". Vor allem aber das Ergebnis einer kulturellen Verschmelzung soll ein besonderer Erfolg gewesen sein.

Kaum eine Stadt der Weltgeschichte verfügt heute noch über einen derart märchenhaften Ruf, was vor allem damit zu tun hat, dass die Geschichten aus "1001 Nacht", die international berühmteste Märchensammlung, sich unter anderem in den Tavernen und Palästen Bagdads zutragen: Die Kalifen Harun al-Rashid und al-Mamun, die für die Blüte der islamischen Zivilisation stehen, werden darin namentlich erwähnt.

Aber wie kam es zu diesem gewaltigen Kultursprung? Wie kommt es, dass die islamische Welt, die heute oft mit Fortschrittsfeindlichkeit und rigiden Glaubensvorstellungen in Verbindung gebracht wird, damals die Reisenden und Gelehrten anzog? Was machte den "Islamic Way of Life", den besonders anziehenden, orientalischen Lebensstil aus? Wie brachte es das Imperium der Kalifen zu solcher Größe? Und warum musste es untergehen?


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3:07
VPS 03:05

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Venedig, bedrohte Schönheit

Film von Bernhard von Dadelsen

Ganzen Text anzeigenVenedig im Frühjahr: Riesige Kreuzfahrtschiffe schieben sich am Markusplatz vorbei, 100 000 Tagesgäste fluten die Inselstadt. Die Einwohner macht das wütend.

"No grandi navi!", "Keine Kreuzfahrtriesen!", rufen sie und organisieren sich in Bürgerinitiativen. Denn ...

Text zuklappenVenedig im Frühjahr: Riesige Kreuzfahrtschiffe schieben sich am Markusplatz vorbei, 100 000 Tagesgäste fluten die Inselstadt. Die Einwohner macht das wütend.

"No grandi navi!", "Keine Kreuzfahrtriesen!", rufen sie und organisieren sich in Bürgerinitiativen. Denn die Bugwellen der Schiffe erschüttern Venedigs Fundamente mehr als jedes Hochwasser. Schon droht der Entzug des Titels "UNESCO-Weltkulturerbe".

Tommaso Cacciari, ein junger Unternehmer auf der kleinen Insel Giudecca, ist sich sicher: "Die Schiffe kriegen wir hier weg. Denn wir wollen hier leben!" Dann zeigt er Beispiele für die katastrophalen Folgen: Durch den Ponte della Paglia vor dem Dogenpalast läuft ein tiefer Riss: Die Fundamente rutschen weg.

Die Selfie-Sticks recken sich in die Höhe, die Besucher fragen: "Wo sind wir - in Verona, Padua oder Florenz?" Die Fremdenbetreuerin Gaia Vianelli erzählt schmunzelnd, wie kürzlich Amerikaner auf dem Markusplatz spontan ein Football-Turnier abgehalten haben: "Für manche ist Venedig wie ein Spielplatz, der morgens öffnet und abends zumacht."

Doch schon ein paar Meter abseits der Rennbahn zwischen Accademia-Brücke und Dogenpalast beginnt das Venedig für die Entdecker. Der Film spürt dem Inselgeheimnis nach, geht mit Venezianern frühmorgens auf Bootstour. Dann strahlt Venedig golden wie seit 1000 Jahren. Und wenn der Abend anbricht und die Gäste wie auf einen Schlag verschwinden, verlockt das Venedig der alten Familien, der Handwerker, Künstler und Liebhaber. Sie alle streiten heftig über die Frage: "Wie retten wir unsere Stadt?"


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3:25
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Imperium - Kampf um die Weltmacht

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenEs war ein Reich, in dem buchstäblich die Sonne nie unterging: Das Britische Weltreich erstreckte sich über ein Fünftel der Erdoberfläche. Maximilian Schell erzählt seine Geschichte.

Die Engländer bestimmten das Weltgeschehen wie keine andere Nation. Eine Frau ...

Text zuklappenEs war ein Reich, in dem buchstäblich die Sonne nie unterging: Das Britische Weltreich erstreckte sich über ein Fünftel der Erdoberfläche. Maximilian Schell erzählt seine Geschichte.

Die Engländer bestimmten das Weltgeschehen wie keine andere Nation. Eine Frau markiert den Anfang britischer Weltherrschaft: Königin Elisabeth I., die "jungfräuliche Königin", regiert um die Mitte des 16. Jahrhunderts mit eiserner Hand.

Ihr Reich ist zunächst nur eine verregnete Insel am Rande Europas. Die Lage im Abseits hat aber einen Vorteil: Sie zwingt die Menschen aufs Meer hinaus und macht sie zu geschickten Seefahrern.

Auch am Ende der glanzvollen Epoche Englands steht eine Monarchin: Queen Victoria, eine der mächtigsten Frauen der Geschichte. Unter ihrer Herrschaft hat das Empire seine größte Ausdehnung erreicht. Aber während ihrer Regentschaft machte auch erstmals ein politischer Agitator von sich reden: Mahatma Gandhi. Seine Strategie des zivilen Ungehorsams führte Indien in die Unabhängigkeit und machte den charismatischen Asketen zur Symbolfigur für das Ende des Kolonialismus.


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4:09
VPS 04:05

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Imperium - Wettlauf nach Ostindien

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenIm 17. Jahrhundert wuchs Holland zur dominierenden Wirtschaftsmacht Europas heran. Maximilian Schell wirft einen Blick auf Glanz, Elend und Untergang der großen Kolonialmächte.

1602 gründen Kaufleute die Vereinigte Ostindien-Kompanie (VOC) als erste ...

Text zuklappenIm 17. Jahrhundert wuchs Holland zur dominierenden Wirtschaftsmacht Europas heran. Maximilian Schell wirft einen Blick auf Glanz, Elend und Untergang der großen Kolonialmächte.

1602 gründen Kaufleute die Vereinigte Ostindien-Kompanie (VOC) als erste Aktiengesellschaft der Welt. Ziel war der Ausbau des Gewürzhandels mit der Inselwelt des heutigen Indonesien. Denn keine Ware erzielte in Europa höhere Gewinne als Gewürze.

Eine Muskatnuss war zeitweise mehr Wert als ihr Gewicht in Gold. Die VOC investierte gewaltige Summen in das Geschäft. In ihrer 200-jährigen Geschichte schickte sie knapp 5000 Schiffe auf den Weg. In rascher Folge besetzen niederländische Kapitäne Stützpunkte in Ostasien. Um die Gewürzinseln, das heutige Indonesien, entbrennt ein Krieg mit den Briten, den die Niederlande für sich entscheiden. 1667 tauschen sie Neu-Amsterdam gegen die Gewürzinseln. Erst 1949 entlassen sie ihre Kolonie in die Unabhängigkeit.


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4:53
VPS 04:50

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Imperium - Fluch des Goldes

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenPortugal - ein Weltreich, gebaut auf Entdeckerlust und dem Gold der Kolonien. Schon zu Beginn des 15. Jahrhunderts schickt Heinrich der Seefahrer mutige Kapitäne zu den Küsten Afrikas.

Hundert Jahre später wagt Vasco da Gama den Vorstoß über das Kap der Guten ...

Text zuklappenPortugal - ein Weltreich, gebaut auf Entdeckerlust und dem Gold der Kolonien. Schon zu Beginn des 15. Jahrhunderts schickt Heinrich der Seefahrer mutige Kapitäne zu den Küsten Afrikas.

Hundert Jahre später wagt Vasco da Gama den Vorstoß über das Kap der Guten Hoffnung hinaus. Der Seeweg nach Asien ist entdeckt. Der winzige Staat entwickelt sich zu einem weltumspannenden Wirtschaftsimperium und dominiert den Ostindienhandel und den Sklavenhandel.

Das Geschäft mit dem "Schwarzen Gold", den von Afrika nach Brasilien verschleppten Menschen, markiert das dunkelste Kapitel der portugiesischen Kolonialherrschaft.

Eine Generation später folgt der Konkurrent Spanien. Den Anfang machte Christoph Kolumbus. Ihm folgten verwegene und skrupellose Abenteurer wie Hernán Cortéz und Francisco Pizarro. Männer, getrieben von der Sehnsucht nach Ruhm, Ehre und dem legendären Gold der Neuen Welt. Mit einem paar Dutzend Soldaten eroberten sie in wenigen Jahrzehnten die gut organisierten Reiche der Azteken und Inkas. Ein - gemessen am Missverhältnis der Kräfte - einmaliger Vorgang in der Weltgeschichte, der Wissenschaftler bis heute beschäftigt. Der Eroberung folgte eine der brutalsten Kolonialherrschaften der Geschichte. Hunderttausende von Indios fielen den unmenschlichen Arbeitsbedingungen auf den Plantagen und in den Bergwerken der Spanier zum Opfer.

Ende des 15. Jahrhunderts, im Vertrag von Tordesillas, einigen sich die Konkurrenten auf eine Aufteilung der gesamten Welt in zwei Einflusssphären. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts beherrschen die Länder der Iberischen Halbinsel ein Gebiet, das von Kalifornien bis nach Patagonien reicht und in dem 20 Millionen Menschen leben. Doch dann kommt die Wende. 1808 besetzt Napoleon Spanien und Portugal. War das der Auslöser für den Untergang ihrer Imperien? Ohne es zu bemerken, hatten die Europäer moderne Ideen in die Neue Welt exportiert. Männer wie Simon Bolivar wenden sie gegen ihre Unterdrücker und fordern das Selbstbestimmungsrecht der Völker. 1824 kapituliert der letzte spanische General in Südamerika und besiegelt damit den endgültigen Untergang des 400-jährigen Imperiums.


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5:36
VPS 05:35

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Imperium - Der Kriegsruf der Indianer

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenAls vor 500 Jahren die ersten Europäer kommen, ist die Zeit der großen indianischen Kulturen längst vorbei. Im Unabhängigkeitskrieg machen die Siedler klar: Das neue Amerika gehört ihnen.

Die Indianer werden in Reservate getrieben, ihre Welt wird immer kleiner. ...

Text zuklappenAls vor 500 Jahren die ersten Europäer kommen, ist die Zeit der großen indianischen Kulturen längst vorbei. Im Unabhängigkeitskrieg machen die Siedler klar: Das neue Amerika gehört ihnen.

Die Indianer werden in Reservate getrieben, ihre Welt wird immer kleiner. Gegen die "Bleichgesichter" haben die Ureinwohner Nordamerikas keine Chance. Mit den Europäern wird das "Indianerland" zum "Wilden Westen" und schließlich zur "Weltmacht USA".

In der Dokumentation "Der Kriegsruf der Indianer" aus der Reihe "Imperium" begibt sich Maximilian Schell auf die Spur dieses gewaltigen "Clash of Civilization", mit dem in atemberaubendem Tempo ein ganzer Kontinent seine Identität verändert. Er sucht nach Ursache, Wirkung und Mechanismen des massiven Kulturwandels.