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Dezember 2017
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Dienstag, 13. Juni
Programmwoche 24/2017
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6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenAngst: Terror und andere Gefahren
Gesprächsgast: Joseph Vogl, Literatur-und Kulturwissenschaftler

Tagung des Deutschen Bühnenvereins
Verstärkung der Aktivitäten gegen Rechtspopulismus

"Skulptur Projekte" in Münster
Was bedeutet uns die ...

Text zuklappenAngst: Terror und andere Gefahren
Gesprächsgast: Joseph Vogl, Literatur-und Kulturwissenschaftler

Tagung des Deutschen Bühnenvereins
Verstärkung der Aktivitäten gegen Rechtspopulismus

"Skulptur Projekte" in Münster
Was bedeutet uns die Skulptur heute?

Vom "Glück auf zwei Rädern"
Kulturgeschichte des Fahrrads

Buch über Kinderarbeit
"Kleine Hände - großer Profit"


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenFahrradkrieg - Wem gehört die Stadt?
Planer suchen nach Lösungen für einen konfliktfreien Verkehr für Auto- und Radfahrer.

Fahrrad 4.0 - ohne Kette, mit App
Fahrräder im Jahr 2017

Radgeschichte in Kürze
Die Evolution des ...

Text zuklappenFahrradkrieg - Wem gehört die Stadt?
Planer suchen nach Lösungen für einen konfliktfreien Verkehr für Auto- und Radfahrer.

Fahrrad 4.0 - ohne Kette, mit App
Fahrräder im Jahr 2017

Radgeschichte in Kürze
Die Evolution des Fahrrads

Verfehlte Politik
Schweizer Agrarökonom Christian Schader kritisiert die EU-Politik

Herz in Gefahr
Depressionen erhöhen das Risiko für Kreislauf-Erkrankungen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenAngst: Terror und andere Gefahren
Gesprächsgast: Joseph Vogl, Literatur-und Kulturwissenschaftler

Tagung des Deutschen Bühnenvereins
Verstärkung der Aktivitäten gegen Rechtspopulismus

"Skulptur Projekte" in Münster
Was bedeutet uns die ...

Text zuklappenAngst: Terror und andere Gefahren
Gesprächsgast: Joseph Vogl, Literatur-und Kulturwissenschaftler

Tagung des Deutschen Bühnenvereins
Verstärkung der Aktivitäten gegen Rechtspopulismus

"Skulptur Projekte" in Münster
Was bedeutet uns die Skulptur heute?

Vom "Glück auf zwei Rädern"
Kulturgeschichte des Fahrrads

Buch über Kinderarbeit
"Kleine Hände - großer Profit"


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenFahrradkrieg - Wem gehört die Stadt?
Planer suchen nach Lösungen für einen konfliktfreien Verkehr für Auto- und Radfahrer.

Fahrrad 4.0 - ohne Kette, mit App
Fahrräder im Jahr 2017

Radgeschichte in Kürze
Die Evolution des ...

Text zuklappenFahrradkrieg - Wem gehört die Stadt?
Planer suchen nach Lösungen für einen konfliktfreien Verkehr für Auto- und Radfahrer.

Fahrrad 4.0 - ohne Kette, mit App
Fahrräder im Jahr 2017

Radgeschichte in Kürze
Die Evolution des Fahrrads

Verfehlte Politik
Schweizer Agrarökonom Christian Schader kritisiert die EU-Politik

Herz in Gefahr
Depressionen erhöhen das Risiko für Kreislauf-Erkrankungen


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hart aber fair

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenDr. Eckart von Hirschhausen
Mediziner, Autor und Moderator

Prof. Dr. Karl Lauterbach
Arzt, SPD-Bundestagsabgeordneter
und -Gesundheitsexperte; stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender

Bernd Meurer
Präsident des bpa - ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenDr. Eckart von Hirschhausen
Mediziner, Autor und Moderator

Prof. Dr. Karl Lauterbach
Arzt, SPD-Bundestagsabgeordneter
und -Gesundheitsexperte; stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender

Bernd Meurer
Präsident des bpa - Bundesverbands
privater Anbieter sozialer Dienste; Betreiber dreier Pflegeheime in Bayern und Rheinland-Pfalz

Anette Dowideit
Wirtschaftsjournalistin, Reporterin
Investigativteam "Welt/N24", Spezialgebiete Gesundheits- und Pflegebranche

Ante Caljkusic
Altenpfleger, arbeitet derzeit als
Dozent für Auszubildende in der Pflege

Im Einzelgespräch: Susanne Hallermann
Krankenschwester; Gründungsmitglieds des Vereins "Wir pflegen e.V."


(ARD/WDR)


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11:42
VPS 11:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Natur im Garten (6/10)

Duftende Blütenpracht

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenBiogärtner Karl Ploberger besucht in Horitschon im Burgenland den Garten von Maria Kölbl. Von ihrer Mutter und ihrer Großmutter hat sie viel Wissen über Pflanzen, Gemüse und Obst mitbekommen.

Im Gartenkalender ist Frühsommer und der Gemüsegarten hat Hochsaison. ...
(ORF)

Text zuklappenBiogärtner Karl Ploberger besucht in Horitschon im Burgenland den Garten von Maria Kölbl. Von ihrer Mutter und ihrer Großmutter hat sie viel Wissen über Pflanzen, Gemüse und Obst mitbekommen.

Im Gartenkalender ist Frühsommer und der Gemüsegarten hat Hochsaison. Das heißt anhäufeln, düngen und empfindliche Pflanzen gegen Pilzbefall schützen.
In der Gartenpraxis widmet sich Karl Ploberger den Kletterpflanzen, die ausgesprochen vielseitig einsetzbar sind.


(ORF)


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12:11
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Voller Dreck!

Reportage von Nina Horowitz

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenWie ticken die Arbeiter und Arbeiterinnen, die wie die Kanalräumer in der schmutzigen Wiener Unterwelt versteckt sind, oder auf einer entlegenen Müllanlage Plastik sortieren?

Und was macht das Leben der Menschen aus, die das Hotelzimmer putzen, das wir verdreckt ...
(ORF)

Text zuklappenWie ticken die Arbeiter und Arbeiterinnen, die wie die Kanalräumer in der schmutzigen Wiener Unterwelt versteckt sind, oder auf einer entlegenen Müllanlage Plastik sortieren?

Und was macht das Leben der Menschen aus, die das Hotelzimmer putzen, das wir verdreckt hinterlassen. Nina Horowitz hat für ihre Reportage Protagonisten begleitet, die sich schmutzig machen, weil sie unseren Mist wegräumen und damit das Land am Laufen halten.

"Das erste Mal im Kanal wollt ich nach zehn Minuten kündigen. Es stinkt nach Fäkalien. Kellerasseln krabbeln herum. Es ist eng und grauslich. Da kriegst du die Panik", erinnert sich Thomas Weigl noch genau. Er hat sich mittlerweile daran gewöhnt, aber seine Kanalarbeiter-Kollegen und er erleben den Job im Wiener Kanal noch immer als sehr anstrengend.

Dem Klomann vom Wiener Sportklub, Leo Hruschka, ärgert sich manchmal: "Es gibt Leut', die schauen mir nicht einmal in die Augen, wenn sie an mir vorbei gehen. Die schau dann eben ich ganz intensiv an, um sie zu ärgern." Dabei gibt's gar nix zum Wegschauen, findet der Klomann aus Hernals. Wenn es gerade ziemlich grauslich zugeht auf seinem Klo, verdient er in Wahrheit genauso viel Respekt wie der Bundespräsident, findet er. Während gespielt wird, ist am Klo wenig los. Selbst dann verlässt Leo sein Reich nie: "Es könnte ja doch jemand was brauchen." Nur durch einen kleinen Spalt in der Wand sieht er, ob seine Jungs vom Sportklub einen guten oder schlechten Tag haben.

Das Zimmermädchen Justina Schneider sieht ihren Job pragmatisch: "Ich räum den Dreck der anderen weg. Nicht mehr und nicht weniger." Wenn Zimmer von Gästen völlig verdreckt hinterlassen werden, verliert die gebürtige Slowakin aber schon mal ihren pragmatischen Gleichmut: "Dann frag ich mich, ob denen zu Hause nie jemand Manieren beigebracht hat." Österreichische Kolleginnen hat sie in all den Arbeitsjahren übrigens noch keine getroffen.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mein Sydney

Film von Christa Hofmann

Ganzen Text anzeigenMit dem einzigartigen Opernhaus und der markanten Hafenbrücke gilt die australische Metropole Sydney als die vielleicht schönste Stadt der südlichen Hemisphäre.

Die einmalige Lage am Naturhafen Port Jackson, die Traumstrände des Pazifik mitten in der Stadt und der ...
(ORF)

Text zuklappenMit dem einzigartigen Opernhaus und der markanten Hafenbrücke gilt die australische Metropole Sydney als die vielleicht schönste Stadt der südlichen Hemisphäre.

Die einmalige Lage am Naturhafen Port Jackson, die Traumstrände des Pazifik mitten in der Stadt und der junge multikulturelle Mix seiner Einwohner aus mehr als 150 Ländern versprühen eine für Sydney typische, ebenso dynamische wie lässige Leichtigkeit.

"Weltjournal"-Reporterin Christa Hofmann hat selbst in Australien gelebt. In ihrem Stadtporträt nimmt sie die Zuschauer mit zu einer Klettertour auf die berühmte Harbour Bridge, sie zeigt, wie Sydney in Sachen Hochhaus-Architektur neue Maßstäbe setzt und führt in eines der ältesten Pubs Australiens im Marine-Hafen Wooloomooloo, das heute für seine köstlichen Veggie-Burger bekannt ist.

Außerdem trifft Christa Hofmann Rob Hirst, Schlagzeuger der australischen Kultband Midnight Oil, die mit ihren Songs wie dem legendären "Beds are Burning" für die Rechte der Aborigines Australiens Politik mitgeprägt haben. Und sie zeigt, wie Sydney und "Down Under", das Land am anderen Ende der Welt, auf dem besten Wege sind, zur beliebtesten Destination europäischer Austauschschüler zu werden.


(ORF)


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13:44
VPS 13:45

Videotext Untertitel

Tasmanien - Insel am Ende der Welt

Film von Alfred Vendl und Steve Nicholls

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen.

Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre ...
(ORF)

Text zuklappenDie Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen.

Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die Insel bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tierarten wohl fühlen: Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel und Schnabeltier.

Ursprünglich eine Sträflingsinsel, dann ein Land, dessen Bodenschätze und Waldreichtum jahrhundertelang rücksichtslos ausgebeutet wurden. Auf der anderen Seite ein Naturparadies, dessen einzigartige Schönheit bis heute unverwechselbar ist.

Der Kärntner Gustav Weindorfer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens geschaffen hat, gilt bei den Einwohnern der Insel noch heute als Held. Ein Held, dessen Bemühungen um die Naturschönheiten Tasmaniens noch immer deutliche Auswirkungen zeigen. Heute gibt es über das ganze Land verstreut viele moderne "Weindorfer", Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben: An der Nordwestküste lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden.

Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere. Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind.

In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen - bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.


(ORF)


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14:28
VPS 14:25

Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Die See der kleinen Monster

Film von Manfred Christ

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt viele bizarre Meerestiere.

Die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen ...
(ORF)

Text zuklappenIn der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt viele bizarre Meerestiere.

Die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen Lebensraum sieben Jahre lang auf ihren Tauchtouren ergründet. Sie haben eine ebenso schöne wie grauenvolle Welt entdeckt, in der es ums Fressen und Gefressen werden geht.

Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele unterschiedliche, bunte, skurrile und seltene Arten auf so kleinem Raum: Tintenfische, die nicht schwimmen, sondern mit ihren Fangarmen am Boden spazieren; Krabben, die sich zum Schutz vor Feinden Seeigel und Quallen aufsetzen; Anglerfische, die aussehen, als seien sie einem Science-Fiction-Film entsprungen und würden alles verschlucken, was ihnen vors Maul schwimmt; sogar giftige Rotfeuerfische und winzige, oft nur wenige Millimeter große Meeresorganismen, deren abenteuerliche Gestalten jeden Horrorfilm bereichern würden.


(ORF)


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15:13
VPS 15:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Gober - Vom Schicksal einer Orang-Utan-Mutter

Film von Eberhard Meyer

Ganzen Text anzeigenWas macht eine Orang-Utan-Mutter auf Sumatra, wenn ihr Augenlicht durch Grauen Star zunehmend schwindet, sie aber noch ein Jungtier zu versorgen hat?

Es ist die Tochter, die der kranken Mutter namens "Gober" zunächst das Überleben sichert und sie mit Nahrung ...
(ORF)

Text zuklappenWas macht eine Orang-Utan-Mutter auf Sumatra, wenn ihr Augenlicht durch Grauen Star zunehmend schwindet, sie aber noch ein Jungtier zu versorgen hat?

Es ist die Tochter, die der kranken Mutter namens "Gober" zunächst das Überleben sichert und sie mit Nahrung versorgt. Schließlich aber findet Gober Aufnahme in einer Rettungsstation. In einer bahnbrechenden Operation wird ihr dort das Augenlicht zurückgegeben.

Gober hat aber auch noch andere Schwierigkeiten: Vor allem durch die Ausdehnung der Ölpalmplantagen wird das ohnehin schon kümmerliche Waldgebiet auf der indonesischen Insel Sumatra für Orang-Utans so gut wie unbewohnbar.


(ORF)


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16:06
VPS 16:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Schwarze Mamba - Der Kuss des Todes

Film von Kira Ivanoff

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenSie wird bis zu vier Meter lang, ist 20 Stundenkilometer schnell und hoch giftig: die Schwarze Mamba. Eindrucksvolles Porträt eines der faszinierendsten Reptilien der Erde.

Der Biss der gefährlichsten Giftschlange Afrikas führt unweigerlich zum Tod. Auch beim ...
(ORF)

Text zuklappenSie wird bis zu vier Meter lang, ist 20 Stundenkilometer schnell und hoch giftig: die Schwarze Mamba. Eindrucksvolles Porträt eines der faszinierendsten Reptilien der Erde.

Der Biss der gefährlichsten Giftschlange Afrikas führt unweigerlich zum Tod. Auch beim Menschen, wenn nicht binnen weniger Minuten lebensrettende Maßnahmen gesetzt werden. Doch die Schwarze Mamba ist nicht nur gefürchtet, sie hat auch Bewunderer - und sogar Freunde.

Simon Keys und Neville Wolmarans haben es sich zur Aufgabe gemacht, so viele Schwarze Mambas wie nur möglich zu retten. Ihr Mambarium in Südafrika soll ein Zufluchtsort für die gefürchteten Schlangen sein, ein geschütztes Reservat. Die Aufgabe ist nicht leicht, Simon und Neville Wolmarans laufen selbst ständig Gefahr, von ihren Schützlingen attackiert zu werden. Doch die beiden Männer sind geduldig und besonnen. Sie haben gelernt, die "Körpersprache" der Schwarzen Mamba zu verstehen. Wenn es Frühling wird in KwaZulu-Natal in Südafrika, haben sie alle Hände voll zu tun, Menschen und Schlangen voreinander zu beschützen.

Die Schwarze Mamba ist genau genommen gar nicht schwarz, ihre Färbung reicht von grünlich-braun bis grau. Schwarz ist hingegen die Innenseite ihres Mauls, und sie benützt diese seltene und auffallende Signalfarbe, um potenzielle Gegner abzuschrecken. Die Heimat der Schwarzen Mamba ist der Südosten Afrikas, bevorzugter Lebensraum sind bewaldete Savannengebiete und Flusstäler, wo es geeignete Versteckmöglichkeiten in Höhlungen unter Steinen oder in Termitenbauten gibt. Die Schwarze Mamba kann sich auf Bäumen fortbewegen, lebt aber hauptsächlich auf dem Boden. Sie kann über vier Meter lang werden und ist mit einer Fortbewegungsgeschwindigkeit von mehr als 20 Stundenkilometern auch eine der schnellsten Schlangen.

Wie alle Schlangen geht auch die Schwarze Mamba dem Menschen am liebsten aus dem Weg. Dennoch kommt es immer wieder zu gefährlichen Konfliktsituationen. Besonders dann, wenn die Schlangenweibchen im Frühsommer einen geeigneten Platz für die Eiablage suchen. Gut geschützte, dunkle und klimatisierte Verstecke sind oft in der Nähe von menschlichen Behausungen zu finden. Wenn sich die Schwarze Mamba bedroht fühlt, geht sie zum Angriff über. Sie attackiert blitzschnell und beißt oft mehrmals zu. Nur 15 Milligramm ihres Gifts reichen aus, um einen Menschen zu töten, ein einziger Biss kann das Zehnfache der tödlichen Dosis enthalten. Es ist nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen, die im Verbreitungsgebiet der Schwarzen Mamba leben, diese Schlange als ihren schlimmsten Feind betrachten. Jedes Jahr werden Hunderte Mambas von Menschen getötet.


(ORF)


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16:52
VPS 16:50

Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Das Alien-Insekt - Die Gottesanbeterin

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenWeltweit gibt es etwa 2200 Arten von Gottesanbeterinnen. Das Insekt ist vor allem in den Subtropen und Tropen der Alten und Neuen Welt zu finden und gehört zur Gattung der Fangschrecken.

Der Film dringt in die Welt der "leibhaftigen Aliens" vor und zeigt, wie ...
(ORF)

Text zuklappenWeltweit gibt es etwa 2200 Arten von Gottesanbeterinnen. Das Insekt ist vor allem in den Subtropen und Tropen der Alten und Neuen Welt zu finden und gehört zur Gattung der Fangschrecken.

Der Film dringt in die Welt der "leibhaftigen Aliens" vor und zeigt, wie Gottesanbeterinnen leben, sich fortpflanzen und sterben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die größten und seltensten Vertreter, darunter viele, die kaum filmisch dokumentiert wurden.

Alle Gottesanbeterinnen leben räuberisch und vertilgen auch Tiere, die größer sind als sie selbst, sogar Skorpione sowie kleine Wirbel- und Säugetiere.


(ORF)


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17:37
VPS 17:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die fabelhafte Welt der Frösche

Film von Benjamin G. Hewett

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Film lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die verborgene Welt der Amphibien und zeigt diese oft verkannten Tiere und ihre faszinierende Lebensweise in ihrer ganzen Bandbreite.

Sie reicht vom kleinen, aber tödlich giftigen Pfeilgiftfrosch Südamerikas zum ...
(ORF)

Text zuklappenDer Film lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die verborgene Welt der Amphibien und zeigt diese oft verkannten Tiere und ihre faszinierende Lebensweise in ihrer ganzen Bandbreite.

Sie reicht vom kleinen, aber tödlich giftigen Pfeilgiftfrosch Südamerikas zum schweren, aber scheuen Goliathfrosch in Westafrika, vom Waldfrosch, der sein eigenes Frostschutzmittel herstellt, zum Darwinfrosch, der auf verblüffende Art für Nachkommen sorgt.

Wenn ein Frosch auf einem Seerosenblatt im Teich sitzt, ist sein Hauptanliegen das Überleben. Er muss Beute finden und fangen - und er muss versuchen, sich selbst möglichst gut vor Fressfeinden zu verstecken. Der Glasfrosch hat dabei einen Vorteil: Er ist schlecht zu sehen. Sein Umriss verschwimmt, ganz besonders bei Sonnenlicht. Denn der Glasfrosch ist durchscheinend, Sonnenstrahlen werden von seiner Haut nicht reflektiert, sondern durchgelassen. Bei genauem Hinsehen kann man sein Skelett und seine inneren Organe erkennen - aber die äußere Froschkontur verschwimmt dem Jäger vor den Augen.

Frösche sind nicht nur die ungekrönten Könige des Weitsprungs, manche Arten betätigen sich gar als Fallschirmspringer. Der Rotaugenlaubfrosch lebt in den Baumkronen des Regenwaldes in Südamerika. Mit den Haftscheiben an seinen übergroßen Händen und Füßen hat er sicheren Halt, selbst auf dünnen Zweigen. Doch auch seine gefährlichsten Fressfeinde - Baumschlangen - bewegen sich sicher in schwindelnden Höhen. Bei Gefahr kann sich dieser Frosch jedoch einen Sprung ins Ungewisse erlauben: Schwimmhäute zwischen seinen Fingern und Zehen sowie spezielle Hautlappen an seinen Armen und Beinen wirken wie ein Fallschirm und erlauben ihm, den freien Fall nicht nur abzubremsen, sondern sogar zu steuern. Sein besonders elastisches Skelett federt dann den Schock der Landung zusätzlich ab.

Die größten Frösche leben in Afrika. Der trotz einer stattlichen Körperlänge von beinahe 40 Zentimetern äußerst scheue Goliathfrosch führt ein verborgenes Dasein, der Afrikanische Ochsenfrosch hingegen ist nicht zu übersehen - und schon gar nicht zu überhören. Seinen Namen verdankt er seinen Rufen, die an das Gebrüll von Rindern erinnern. Ausgewachsene Männchen können fast eineinhalb Kilogramm schwer werden. Um die Trockenheit zu überdauern, vergraben sich die Ochsenfrösche im Boden; bei Regen kommen sie hervor, um zu jagen und sich fortzupflanzen. Zu ihren Beutetieren gehören neben wirbellosen Tieren auch Mäuse, Ratten, Vogeljunge und Schlangen - und sogar Artgenossen. Revierkämpfe enden nicht selten tödlich, doch wenn es um den Nachwuchs geht, zeigen sich die Ochsenfrosch-Männchen von einer unerwartet fürsorglichen Seite: Sie bewachen und verteidigen die heranwachsenden Kaulquappen nicht nur - wenn die afrikanische Sonne die Lacke verdunsten lässt, in der die Brut heranwächst, gräbt der Vater mit seinen starken Hinterbeinen einen "Kanal", durch den die Jungen in einen größeren Tümpel hinausschwimmen können.

Noch einen Schritt weiter geht der Darwinfrosch, wenn es um die Brutpflege geht: Dieser kleine in Südamerika beheimatete Frosch bewacht seinen Nachwuchs nicht nur, er "verschluckt" ihn regelrecht. Das Männchen nimmt die frisch geschlüpften Kaulquappen ins Maul und befördert sie in den Kehlsack unter seiner Zunge. Dort wachsen sie heran, bis sie sich zu fertigen kleinen Fröschen verwandelt haben. Dann muss der Vater seine Jungen wieder hervorwürgen - bis zu 19 auf einmal.


(ORF)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenNur echte Gesichter
Software kann Haut von Masken unterscheiden

Versunkene Kultur
Pfahlbauten-Überrreste geben Hinweise auf den Alltag der Bewohner

Ständig am Zittern
Ein großes Beben in Istanbul ist wahrscheinlich

Erdbeben
Warum ...

Text zuklappenNur echte Gesichter
Software kann Haut von Masken unterscheiden

Versunkene Kultur
Pfahlbauten-Überrreste geben Hinweise auf den Alltag der Bewohner

Ständig am Zittern
Ein großes Beben in Istanbul ist wahrscheinlich

Erdbeben
Warum die Erde bebt


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Premierministerin unter Zeitdruck
May will Regierung bilden

Nach Angriff auf Berliner Obdachlosen
Fast drei Jahre Haft für Haupttäter

UEFA erteilt Sky den Zuschlag
Champions-League nur noch im Pay-TV


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenFilm "Loving" von Jeff Nichols
Liebe zwischen Schwarz und Weiß

Aufstand der Jugend in Russland
Gesprächsgast: Benjamin Bidder, Journalist

"Jeanne D'Arc" in Frankfurt
Johanna Wokalek an der Alten Oper

Ausstellung "Into The ...

Text zuklappenFilm "Loving" von Jeff Nichols
Liebe zwischen Schwarz und Weiß

Aufstand der Jugend in Russland
Gesprächsgast: Benjamin Bidder, Journalist

"Jeanne D'Arc" in Frankfurt
Johanna Wokalek an der Alten Oper

Ausstellung "Into The Unknown"
Science-Fiction-Ausstellung in London

John Ntsepe
Der schwarze Pianist aus Südafrika lebt derzeit zwischen Wien und Graz

Seyran Ateş
- über die Gründung einer liberalen Moschee

Margaret Atwood
Die kanadische Schriftstellerin erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

Sommer in Orange

Spielfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
AmritaPetra Schmidt-Schaller
LiliAmber Bongard
FabianBéla Baumann
SiddhartaGeorg Friedrich
GopalOliver Korittke
LeelaBrigitte Hobmeier
PrakashChiem van Houweninge
JogiDaniel Zillmann
u.a.
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigen1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern gemeinsam mit ihrer Sannyasin-WG aus Berlin in die bayerische Provinz.

Urschreitherapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Die ...
(ARD/BR)

Text zuklappen1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern gemeinsam mit ihrer Sannyasin-WG aus Berlin in die bayerische Provinz.

Urschreitherapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Die Culture-Clash-Komödie von Marcus H. Rosenmüller erzählt von einer Zeit, als Selbsterfahrung noch kein Mainstream und die bayerische "Seele" noch nicht lässig war.

Während Amrita halbnackt indische Mantras auf dem "Stein der Erleuchtung" singt, linst der erzkonservative Nachbar und Bürgermeister von Talbichl, für den die Sannyasins natürlich auch Verbindungen zur RAF unterhalten, fassungslos durch die Hecke. Dann beginnen die Sannyasins auch noch ein "Therapiezentrum" im Dorf aufzubauen. Damit ist das ruhige Leben endgültig dahin.

Das Misstrauen in der Dorfgemeinschaft gegenüber den "Fremdlingen" wächst unaufhaltsam. Amritas zwölfjährige Tochter Lili gerät zwischen die Fronten. Weil sie von ihren Mitschülern gemieden wird, wünscht sich Lili nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie. Sie beginnt, ein Doppelleben zu führen: Zu Hause lebt sie weiter vegetarisch und reißt linksalternative Sprüche. Für die Schule aber tauscht sie orange Pluderhose gegen grauen Faltenrock und betet mit den anderen das "Vaterunser".

Und während Bhagwans rechte Hand anreist, um die "Buddhahalle" der WG einzuweihen, bereitet sich Lili als neues Mitglied des Blasmusikvereins auf das alljährliche Dorffest vor. Dort kommt es zum Aufeinandertreffen der Sannyasins und der Dorfbewohner, und die Situation eskaliert.

"Sommer in Orange" begibt sich an die euphorischen Anfänge der Bhagwan-Bewegung in den 1970er- und 1980er-Jahren. Tausende Anhänger der westlichen Welt wurden damals auf der Suche nach Selbstverwirklichung in ihren Bann gezogen. Kultregisseur Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt ist länger tot", "Schwere Jungs", "Beste Gegend", "Räuber Kneissl") ist für die sensible wie komödiantische Umsetzung des eindrücklichen und dabei höchst unterhaltsamen Drehbuchs verantwortlich. Das Buch stammt von Ursula Gruber. Die Drehbuchautorin wuchs in einer Bhagwan-Kommune südlich von München auf.


(ARD/BR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:28
VPS 22:25

GURU

Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard

Film von Beat Häner und Sabine Gisiger

Ganzen Text anzeigenGuru Bhagwan Shree Rajneesh (1931 - 1990), Gründer der Neo-Sannyas-Bewegung, begeisterte in den 1970er-Jahren Tausende junger Menschen mit neuen Visionen. Sie folgten seinem Ruf.

Sie waren auf der Suche nach einem neuen Bewusstsein, nach Spiritualität und nach ...

Text zuklappenGuru Bhagwan Shree Rajneesh (1931 - 1990), Gründer der Neo-Sannyas-Bewegung, begeisterte in den 1970er-Jahren Tausende junger Menschen mit neuen Visionen. Sie folgten seinem Ruf.

Sie waren auf der Suche nach einem neuen Bewusstsein, nach Spiritualität und nach sexueller Befreiung. Der Guru wollte aus dem östlichen spirituellen und dem westlichen materiellen einen ganzheitlichen neuen Menschen schaffen. Zunächst im indischen Poona.

In den 1980er-Jahren wollten Bhagwans Anhänger in Oregon, USA, die Vision einer friedlichen, libertären und spirituellen Gesellschaft verwirklichen. Doch der Traum wurde zum Albtraum: Der Guru begann, sich der "Göttliche" zu nennen, sammelte teure Autos und inhalierte Lachgas.

In der Dokumentation erzählen zwei Anhänger, die zum innersten Kreis gehörten, die Geschichte ihres Lebens mit dem Guru: Bhagwans Sekretärin Sheela Birnstiel und sein Bodyguard Hugh Milne. Entstanden ist eine eindringliche Reise in die Tiefen und Untiefen der menschlichen Seele.


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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die syrische Kindsbraut

Vom Schicksal der Flüchtlingsmädchen

Reportage von Pascal Weber

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenSuad ist ein 15-jähriges syrisches Flüchtlingsmädchen. "Als sie kamen, um um meine Hand anzuhalten, sagte meine Mutter: Geh, im Libanon ist es sicherer für dich."

Suad machte sich auf den Weg in den Libanon zu einem Mann, den sie nie zuvor gesehen hatte. Und der ...

Text zuklappenSuad ist ein 15-jähriges syrisches Flüchtlingsmädchen. "Als sie kamen, um um meine Hand anzuhalten, sagte meine Mutter: Geh, im Libanon ist es sicherer für dich."

Suad machte sich auf den Weg in den Libanon zu einem Mann, den sie nie zuvor gesehen hatte. Und der sie nie zuvor gesehen hatte. Nahostkorrespondent Pascal Weber begleitete sie fast ein Jahr lang. Er traf sie das erste Mal kurz nach der Hochzeit.

Das letzte Mal sah er sie neun Monate später, nach der Geburt ihres Sohnes. "Ich hoffe, dass unser Kind einmal ein besseres Leben hat als wir. Und vor allem hoffe ich, dass es einmal zurückkehren kann in seine Heimat, nach Syrien."

So wie Suad geht es tausenden von syrischen Flüchtlingsmädchen: Die UNO schätzt, dass in den Flüchtlingslagern des Libanon oder auch Jordaniens jede zweite syrische Braut noch ein Kind ist. Zwar existierte die Kinderheirat schon im Vorkriegs-Syrien. Doch seit Kriegsbeginn hat sich die Zahl der verheirateten Mädchen verdreifacht.


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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

Sommer in Orange

Spielfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
AmritaPetra Schmidt-Schaller
LiliAmber Bongard
FabianBéla Baumann
SiddhartaGeorg Friedrich
GopalOliver Korittke
LeelaBrigitte Hobmeier
PrakashChiem van Houweninge
JogiDaniel Zillmann
u.a.
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigen1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern gemeinsam mit ihrer Sannyasin-WG aus Berlin in die bayerische Provinz.

Urschreitherapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Die ...
(ARD/BR)

Text zuklappen1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern gemeinsam mit ihrer Sannyasin-WG aus Berlin in die bayerische Provinz.

Urschreitherapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Die Culture-Clash-Komödie von Marcus H. Rosenmüller erzählt von einer Zeit, als Selbsterfahrung noch kein Mainstream und die bayerische "Seele" noch nicht lässig war.

Während Amrita halbnackt indische Mantras auf dem "Stein der Erleuchtung" singt, linst der erzkonservative Nachbar und Bürgermeister von Talbichl, für den die Sannyasins natürlich auch Verbindungen zur RAF unterhalten, fassungslos durch die Hecke. Dann beginnen die Sannyasins auch noch ein "Therapiezentrum" im Dorf aufzubauen. Damit ist das ruhige Leben endgültig dahin.

Das Misstrauen in der Dorfgemeinschaft gegenüber den "Fremdlingen" wächst unaufhaltsam. Amritas zwölfjährige Tochter Lili gerät zwischen die Fronten. Weil sie von ihren Mitschülern gemieden wird, wünscht sich Lili nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie. Sie beginnt, ein Doppelleben zu führen: Zu Hause lebt sie weiter vegetarisch und reißt linksalternative Sprüche. Für die Schule aber tauscht sie orange Pluderhose gegen grauen Faltenrock und betet mit den anderen das "Vaterunser".

Und während Bhagwans rechte Hand anreist, um die "Buddhahalle" der WG einzuweihen, bereitet sich Lili als neues Mitglied des Blasmusikvereins auf das alljährliche Dorffest vor. Dort kommt es zum Aufeinandertreffen der Sannyasins und der Dorfbewohner, und die Situation eskaliert.

"Sommer in Orange" begibt sich an die euphorischen Anfänge der Bhagwan-Bewegung in den 1970er- und 1980er-Jahren. Tausende Anhänger der westlichen Welt wurden damals auf der Suche nach Selbstverwirklichung in ihren Bann gezogen. Kultregisseur Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt ist länger tot", "Schwere Jungs", "Beste Gegend", "Räuber Kneissl") ist für die sensible wie komödiantische Umsetzung des eindrücklichen und dabei höchst unterhaltsamen Drehbuchs verantwortlich. Das Buch stammt von Ursula Gruber. Die Drehbuchautorin wuchs in einer Bhagwan-Kommune südlich von München auf.


(ARD/BR)


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Videotext Untertitel

Tasmanien - Insel am Ende der Welt

Film von Alfred Vendl und Steve Nicholls

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen.

Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre ...
(ORF)

Text zuklappenDie Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen.

Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die Insel bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tierarten wohl fühlen: Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel und Schnabeltier.

Ursprünglich eine Sträflingsinsel, dann ein Land, dessen Bodenschätze und Waldreichtum jahrhundertelang rücksichtslos ausgebeutet wurden. Auf der anderen Seite ein Naturparadies, dessen einzigartige Schönheit bis heute unverwechselbar ist.

Der Kärntner Gustav Weindorfer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens geschaffen hat, gilt bei den Einwohnern der Insel noch heute als Held. Ein Held, dessen Bemühungen um die Naturschönheiten Tasmaniens noch immer deutliche Auswirkungen zeigen. Heute gibt es über das ganze Land verstreut viele moderne "Weindorfer", Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben: An der Nordwestküste lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden.

Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere. Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind.

In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen - bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.


(ORF)


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3:22
VPS 03:20

Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Die See der kleinen Monster

Film von Manfred Christ

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt viele bizarre Meerestiere.

Die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen ...
(ORF)

Text zuklappenIn der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt viele bizarre Meerestiere.

Die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen Lebensraum sieben Jahre lang auf ihren Tauchtouren ergründet. Sie haben eine ebenso schöne wie grauenvolle Welt entdeckt, in der es ums Fressen und Gefressen werden geht.

Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele unterschiedliche, bunte, skurrile und seltene Arten auf so kleinem Raum: Tintenfische, die nicht schwimmen, sondern mit ihren Fangarmen am Boden spazieren; Krabben, die sich zum Schutz vor Feinden Seeigel und Quallen aufsetzen; Anglerfische, die aussehen, als seien sie einem Science-Fiction-Film entsprungen und würden alles verschlucken, was ihnen vors Maul schwimmt; sogar giftige Rotfeuerfische und winzige, oft nur wenige Millimeter große Meeresorganismen, deren abenteuerliche Gestalten jeden Horrorfilm bereichern würden.


(ORF)


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4:06
VPS 04:05

Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Das Alien-Insekt - Die Gottesanbeterin

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenWeltweit gibt es etwa 2200 Arten von Gottesanbeterinnen. Das Insekt ist vor allem in den Subtropen und Tropen der Alten und Neuen Welt zu finden und gehört zur Gattung der Fangschrecken.

Der Film dringt in die Welt der "leibhaftigen Aliens" vor und zeigt, wie ...
(ORF)

Text zuklappenWeltweit gibt es etwa 2200 Arten von Gottesanbeterinnen. Das Insekt ist vor allem in den Subtropen und Tropen der Alten und Neuen Welt zu finden und gehört zur Gattung der Fangschrecken.

Der Film dringt in die Welt der "leibhaftigen Aliens" vor und zeigt, wie Gottesanbeterinnen leben, sich fortpflanzen und sterben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die größten und seltensten Vertreter, darunter viele, die kaum filmisch dokumentiert wurden.

Alle Gottesanbeterinnen leben räuberisch und vertilgen auch Tiere, die größer sind als sie selbst, sogar Skorpione sowie kleine Wirbel- und Säugetiere.


(ORF)


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4:51
VPS 04:50

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Traumorte - Rajasthan

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenDas indische Bundesland Rajasthan, das Land der Könige, fasziniert durch seine reichen Kulturschätze, traditionellen Feste und ursprünglichen Bräuche, seinen Farben- und Formenreichtum.

Rajasthans wirtschaftliche Metropole ist seine Hauptstadt Jaipur, ein ...

Text zuklappenDas indische Bundesland Rajasthan, das Land der Könige, fasziniert durch seine reichen Kulturschätze, traditionellen Feste und ursprünglichen Bräuche, seinen Farben- und Formenreichtum.

Rajasthans wirtschaftliche Metropole ist seine Hauptstadt Jaipur, ein überbevölkerter Moloch und gleichzeitig eine visuelle und olfaktorische Oase der Sinne. Im krassen Gegensatz dazu steht die unendliche Weite der Wüste Thar mit ihrer kargen Landschaft.

Jaipur beeindruckt durch seine vielfältige Erscheinung. Der betörende Blumenmarkt, die farbenprächtigen Stoffdruckereien und die filigranen Marmorpaläste, von denen manche in Luxushotels umgewandelt wurden, machen die dunkleren, armen Seiten der Stadt fast vergessen. In der Wüste Thar hingegen prägen ehemalige Karawanenstädte, trutzige Festungen und kleine Dörfer die Landschaft.


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5:36
VPS 05:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit

Im Land der Naga

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga. Es ist eine vergessene Welt.

Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische ...

Text zuklappenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga. Es ist eine vergessene Welt.

Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele ethnische Gruppen und eine so große sprachlich-kulturelle Vielfalt.

Es gibt kaum Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte.

Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.