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November 2017
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Montag, 22. Mai
Programmwoche 21/2017
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6:30

Peter Paul Rubens - auf den Spuren eines Malergenies

Film von Werner Raeune

Ganzen Text anzeigenPeter Paul Rubens (1577 - 1640) war nicht nur einer der bedeutendsten Maler aller Zeiten, er reiste als Diplomat auch im Auftrag der Habsburger durch Europa. - Eine Spurensuche.

Weil er für die verschiedenen Fürstenhöfe malte, gelang es ihm als Unterhändler in ...

Text zuklappenPeter Paul Rubens (1577 - 1640) war nicht nur einer der bedeutendsten Maler aller Zeiten, er reiste als Diplomat auch im Auftrag der Habsburger durch Europa. - Eine Spurensuche.

Weil er für die verschiedenen Fürstenhöfe malte, gelang es ihm als Unterhändler in schwierigen Missionen zu wirken. So versuchte er den Achtzigjährigen Krieg zu beenden und den Dreißigjährigen Krieg zu verhindern.

Die Dokumentation "Peter Paul Rubens - auf den Spuren eines Malergenies" geht auf Spurensuche in Antwerpen, wo Rubens aufwuchs und arbeitete. Sie zeigt die wichtigsten Gemälde an ihren Originalschauplätzen in Kirchen, Klöstern und im Rubenshaus und die bis heute erhaltene Druckerei, in der Rubens seine Stiche drucken ließ, sowie die Bauten des Architekten Rubens in der flandrischen Hafenmetropole.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenGesucht - gefunden
Bundestag beschließt Recht auf Kenntnis der Abstammung

Der Arzt in der Tasche
Das Smartphone soll als Medizingerät Patienten und Ärzten helfen

Die Rückkehr der Wanze
Bettwanzen werden mit dem Urlaubsgepäck ...

Text zuklappenGesucht - gefunden
Bundestag beschließt Recht auf Kenntnis der Abstammung

Der Arzt in der Tasche
Das Smartphone soll als Medizingerät Patienten und Ärzten helfen

Die Rückkehr der Wanze
Bettwanzen werden mit dem Urlaubsgepäck eingeschleppt

Gewunden
Das harte Haus schützt die inneren Organe der Tiere


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Patagonien-Express - Mit Volldampf ans Ende der Welt

Film von Andreas Wunn

Ganzen Text anzeigenSüdamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie erzählen, ...

Text zuklappenSüdamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie erzählen, wie es sich lebt am Ende der Welt. Mythos Patagonien - einer der letzten wilden Orte der Welt. Fernweh, Abenteuer, Einsamkeit, Weite, Schönheit und Ursprünglichkeit.

Es ist eine Reise ans Ende der Welt auf einer historischen Strecke. Die Dampflok schwitzt Öl und Wasser, in ihrem Inneren glühen 1200 Grad Celsius. Draußen reißt der kühle Steppenwind den Dampf in Fetzen und lässt ihn durch das Gras an den Gleisen davonwehen. Die Argentinier gaben der berühmten Schmalspureisenbahn den Namen "La Trochita", "das Spürchen".

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde "La Trochita", der Patagonien-Express, gebaut. Die abgelegene Region sollte wirtschaftlich erschlossen werden. Bis 1950 transportierte die Bahn nur Güter, seitdem fahren auch Passagiere auf der Strecke. Mit dem Ausbau des Straßennetzes schwand die Bedeutung des Patagonien-Express. 1979 machte der Reiseschriftsteller Paul Theroux mit seinem Buch "The Old Patagonien-Express" die Bahn weltberühmt. Seitdem ist sie eine Pilgerstätte für argentinische Nostalgiker und Touristen aus aller Welt, obwohl die Bahn heute nur noch auf zwei sehr kleinen Strecken fährt.

Links und rechts der Gleise trifft Andreas Wunn alte und neue Bewohner Patagoniens. Nicht weit vom Bahnhof in El Maiten entfernt, besucht er ein Kondor-Projekt. Der "König der Lüfte", wie sie den Kondor in Patagonien nennen, ist der größte flugfähige Vogel der Welt. Seine Flügelspanne beträgt drei Meter, hunderte Kilometer kann er am Tag zurücklegen. In den vergangenen Jahren hat sich seine Heimat, das südamerikanische Andengebirge, dramatisch verändert. Der Kondor wird aus seinem Lebensraum verdrängt.

In Patagoniens größter Hippie-Kommune, El Bolson, leben Menschen, die in Patagonien auf der Suche nach ihrer Zukunft sind. Sie haben den Alltag und die Wirtschaftskrise in Buenos Aires hinter sich gelassen und zogen nach Patagonien, um ein neues, einfacheres Leben zu beginnen.


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenGesucht - gefunden
Bundestag beschließt Recht auf Kenntnis der Abstammung

Der Arzt in der Tasche
Das Smartphone soll als Medizingerät Patienten und Ärzten helfen

Die Rückkehr der Wanze
Bettwanzen werden mit dem Urlaubsgepäck ...

Text zuklappenGesucht - gefunden
Bundestag beschließt Recht auf Kenntnis der Abstammung

Der Arzt in der Tasche
Das Smartphone soll als Medizingerät Patienten und Ärzten helfen

Die Rückkehr der Wanze
Bettwanzen werden mit dem Urlaubsgepäck eingeschleppt

Gewunden
Das harte Haus schützt die inneren Organe der Tiere


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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Riverboat

Die MDR-Talkshow

Moderation: Kim Fisher, Susan Link

Ganzen Text anzeigenArthur Abraham
Boxprofi

Annekathrin Bürger
Film-und Bühnenstar

Sebastian Krumbiegel
Sänger und Frontmann "Die Prinzen"

Janina Hartwig
Schauspielerin

Frank Lehmann
Wirtschaftsjournalist und ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenArthur Abraham
Boxprofi

Annekathrin Bürger
Film-und Bühnenstar

Sebastian Krumbiegel
Sänger und Frontmann "Die Prinzen"

Janina Hartwig
Schauspielerin

Frank Lehmann
Wirtschaftsjournalist und Reformationsbotschafter

Alexa Feser
Sängerin

Dr. med. Bettina Hauswald
Allergie-Expertin


(ARD/MDR)


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12:17
VPS 12:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen

Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich,

Schweiz, Slowenien
Film von Ralph Ströhle

Ganzen Text anzeigenDie Pfahlbauten rund um die Alpen sind das erste archäologische UNESCO-Welterbe unter Wasser. Es ist ein Welterbe, das außergewöhnlich reich an prähistorischen Funden ist.

Insgesamt sind in der Welterbeliste 111 Fundstellen aus den sechs Alpenanrainer-Staaten zu ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Pfahlbauten rund um die Alpen sind das erste archäologische UNESCO-Welterbe unter Wasser. Es ist ein Welterbe, das außergewöhnlich reich an prähistorischen Funden ist.

Insgesamt sind in der Welterbeliste 111 Fundstellen aus den sechs Alpenanrainer-Staaten zu finden. Die ältesten liegen in Italien. Von dort führt eine filmische Reise nach Slowenien und dann über die österreichischen Seen zum Federseemoor und zum Bodensee.

Das Welterbe umspannt den gesamten Alpenraum und lässt sich dazu auch noch in allen Sprachen, die dort gesprochen werden, betiteln: "Palafittes" oder "Palafitte" auf Französisch und Italienisch - "Kolisca" auf Slowenisch und "Pfahlbauten" auf Deutsch.

Wobei dieser Begriff vielleicht etwas irreführend ist, denn es geht nicht nur um idyllische Bauten. In der Begründung des UNESCO-Komitees heißt es, "die jungneolithischen, bronze- und eisenzeitlichen Pfahlbauten rund um die Alpen gewährten einzigartige Einblicke in die Welt der frühen Bauern. In den sogenannten Kulturschichten der Seeböden haben selbst rasch verwesende Stoffe wie Textilien und sogar Essensreste die Jahrtausende überdauert und genau genommen ist nur das, was von den Ufersiedlungen übrig geblieben ist, geschützt."

Es ist kein "leichtes" Erbe, denn es kann nur im Taucheranzug besichtigt werden, oder in den Labors der Archäologen und in Museen. So wurde im Bodensee eine Scheibe aus Kupfer gefunden, die zu den frühesten Metallfunden in Mitteleuropa gehört, und Perlen aus Kalkstein und zugehörige "Spezialbohrer" dokumentieren die Existenz einer spezialisierte Perlen- und Schmuckindustrie.

Im Zentrum der Pfahlbauforschung steht aber eigentlich die Schweiz. Am Zürichsee wurden Mitte des 19. Jahrhunderts die Reste der Pfahlbauten im Wasser erstmals von einem Altertumsforscher wahrgenommen und Europa hatte damit seine archäologische Sensation. Danach brach ein regelrechtes Pfahlbaufieber aus und kurz darauf ein jahrzehntelanger Streit über die Architektur der Bauten. Was hatte es mit den Pfählen auf sich? Waren sie von Anfang an in den Seen gestanden oder sollten die Häuser dadurch nur vor Hochwasser geschützt werden? Dieses Rätsel ist heute gelöst, aber zu Kult und Religion der Pfahlbauern gibt es noch viele Fragen, die am Ende des Films gestellt werden.


(ARD/SWR)


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12:32
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

sonntags

Kindheit in Gefahr?

Moderation: Michael Sahr

Ganzen Text anzeigenUnsere Welt verändert sich und damit auch die Welt unserer Kinder. Sie erleben das Scheitern von Beziehungen. Neue Medien sind ihnen vertraut, Konsum und Geld wichtig.

"sonntags" fragt nach den Konsequenzen: Was macht den Eigenwert von Kindheit aus? Wie bedeutend sind ...

Text zuklappenUnsere Welt verändert sich und damit auch die Welt unserer Kinder. Sie erleben das Scheitern von Beziehungen. Neue Medien sind ihnen vertraut, Konsum und Geld wichtig.

"sonntags" fragt nach den Konsequenzen: Was macht den Eigenwert von Kindheit aus? Wie bedeutend sind die Erfahrungen in der Kindheit für das spätere Leben, und welche Erfahrungen sollten wir Kindern auch heute nicht vorenthalten?


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Laurel & Hardy - Hinter Schloss und Riegel

(Pardon Us)

Spielfilm, USA 1931

Darsteller:
StanStan Laurel
OllieOliver Hardy
u.a.
Regie: James Parrott
Länge: 68 Minuten

Ganzen Text anzeigenStan und Ollie landen wegen illegalen Bierbrauens im Gefängnis. Dort treiben sie nicht nur ihre Zellengenossen, sondern auch den Gefängnislehrer zur Weißglut.

Nachdem es ihnen gelingt, aus dem Gefängnis zu fliehen, tauchen sie auf einer Baumwollplantage unter und ...

Text zuklappenStan und Ollie landen wegen illegalen Bierbrauens im Gefängnis. Dort treiben sie nicht nur ihre Zellengenossen, sondern auch den Gefängnislehrer zur Weißglut.

Nachdem es ihnen gelingt, aus dem Gefängnis zu fliehen, tauchen sie auf einer Baumwollplantage unter und schwärzen sich mit Ruß die Gesichter, um zwischen den dunkelhäutigen Arbeitern nicht aufzufallen. - Der erste Spielfilm mit Stan Laurel und Oliver Hardy.


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14:29
VPS 14:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Laurel & Hardy - Wüstensöhne

(Sons of the Desert)

Spielfilm, USA 1933

Darsteller:
StanStan Laurel
OllieOliver Hardy
Lottie ChaseMae Busch
Betty LaurelDorothy Christy
Horace MaddickLucien Littlefield
u.a.
Regie: William A. Seiter
Länge: 63 Minuten

Ganzen Text anzeigenStan und Ollie haben feierlich geschworen, am Jahrestreffen ihres Männerbunds "Wüstensöhne" in Chicago teilzunehmen. Doch im Gegensatz zu Stans Gattin hat Mrs. Hardy sehr wohl etwas dagegen.

Sie beharrt auf einem gemeinsamen Urlaub im Gebirge. Um dennoch beim ...

Text zuklappenStan und Ollie haben feierlich geschworen, am Jahrestreffen ihres Männerbunds "Wüstensöhne" in Chicago teilzunehmen. Doch im Gegensatz zu Stans Gattin hat Mrs. Hardy sehr wohl etwas dagegen.

Sie beharrt auf einem gemeinsamen Urlaub im Gebirge. Um dennoch beim Treffen erscheinen zu können, simuliert Ollie einen Nervenzusammenbruch und lässt sich von einem zuvor eingeweihten Arzt eine Erholungsreise nach Honolulu verschreiben, Frau Hardy hasst Schiffe.

So wird Stan flugs als Ersatzbegleitperson auserkoren, und die beiden Freunde können sich unbehelligt nach Chicago absetzen. Das Schicksal will es jedoch, dass ausgerechnet das Schiff, mit dem sie angeblich Richtung Honolulu unterwegs sind, untergeht. Während die beiden Ehefrauen voller Panik versuchen, näheres über den Verbleib ihrer scheinbar verunglückten Gatten in Erfahrung zu bringen, kehren Stan und Ollie gut gelaunt vom Jahrestreffen der "Wüstensöhne" zurück.

Eine turbulente Komödie mit einfallsreichen Gags - unnachahmlich präsentiert vom genialen Komiker-Duo.


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15:31
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rotterdam, da will ich hin!

mit Simin Sadeghi

Film von Maria C. Schmitt

Ganzen Text anzeigenBauwerke wie die Erasmusbrücke und die drei markanten Hochhaus-Türme des Architekten Rem Koolhaas machen Rotterdam zu einem der spannendsten Architekturplätze der Welt.

Die Innenstadt wurde 1940 durch deutsche Bomber fast vollständig zerstört. Die Rotterdamer ...
(ARD/SR)

Text zuklappenBauwerke wie die Erasmusbrücke und die drei markanten Hochhaus-Türme des Architekten Rem Koolhaas machen Rotterdam zu einem der spannendsten Architekturplätze der Welt.

Die Innenstadt wurde 1940 durch deutsche Bomber fast vollständig zerstört. Die Rotterdamer beschlossen, die Häuser nicht mehr nach altem Vorbild aufzubauen, sondern die Stadt zu einem Experimentierfeld für ambitionierte Architekten zu machen.

Neben Kohlhaas haben so weitere namhafte internationale Architekten wie Sir Norman Forster und Renzo Piano in Rotterdam Wegweisendes geschaffen. Nicht umsonst zählt die "New York Times" Rotterdam zu den zehn Städten der Welt, die man gesehen haben muss.

Zu den wenigen Straßen mit historischem Flair gehört die Witte de Withstraat mit ihren Backsteinhäusern, alternativen Läden und urigen Cafés - sie laden zum Bummeln und Verweilen ein. Moderatorin Simin Sadeghi entdeckt zahlreiche Highlights, aber auch Schräges und Überraschendes.

Von einer Maas-Seite zur andern kommen die Rotterdamer und ihre Besucher am besten mit den gelb-schwarzen Wassertaxis. Mit ihnen kann man auch den größten Hafen Europas erkunden. Nicht weniger originell ist der Weg durch einen Knall-gelben Bretter-Dschungel, finanziert durch Growdfunding, direkt in eine Dachgarten-Oase mit sensationeller Aussicht.

Ein Publikumsmagnet ist die neue Markthalle mit dem riesigen Deckengemälde und den vielfältigen kulinarischen Genüssen. Überhaupt hat Rotterdam für Feinschmecker einiges zu bieten: vom Schnellimbiss der besonderen Art bis zum experimentellen Sterne-Restaurant in einer ganz ungewöhnlichen Gegend. Und wer das Abenteuer sucht, kann sich vom Euromast abseilen - 100 Meter geht es dabei in die Tiefe.


(ARD/SR)


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16:01
VPS 16:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Island, da will ich hin!

mit Michael Friemel

Film von Peter Kruchten

Ganzen Text anzeigenIsland wird bei europäischen Urlaubern immer beliebter. 2016 haben 1,5 Millionen Menschen die kleine Insel im Nordatlantik besucht, ein Drittel mehr als im Jahr davor.

Nun fragen sich die Isländer, ob ihre Insel das verkraften kann, ob die fragile Natur den Ansturm ...
(ARD/SR)

Text zuklappenIsland wird bei europäischen Urlaubern immer beliebter. 2016 haben 1,5 Millionen Menschen die kleine Insel im Nordatlantik besucht, ein Drittel mehr als im Jahr davor.

Nun fragen sich die Isländer, ob ihre Insel das verkraften kann, ob die fragile Natur den Ansturm aushält, ob und wie die vielen Menschen untergebracht werden können. Helfen sollen Verhaltensregeln, die den Besuchern die "Iceland Academy" nahebringen sollen.

Michael Friemel besucht einige der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten der Insel - und erfährt dabei gleich, was sich gehört und was gar nicht geht. Vor dem Bad in der heißen Quelle etwa muss er sich gründlich waschen. Und den Großen Geysir darf er nur vom sicheren Weg aus fotografieren, weil er schon ein paar Meter weiter durch die dünne Erdkruste brechen und sich verbrühen könnte.

Der Natur mit Respekt begegnen - das wollen die Isländer propagieren. Auf eigene Faust sind viele fotogene Orte auch gar nicht zu erreichen. Michael Friemel schließt sich deshalb einer geführten Gruppe an und steigt 120 Meter tief in einen Vulkanschlot; er fährt ins Hochland und geht ins Gletschereis; er besucht zusammen mit dem isländischen Autor Arthur Bollason den Ort, an dem Island auseinander bricht - Thingvellir.

Ausgangspunkt für diese bildgewaltigen Tagesausflüge ist natürlich die Hauptstadt Reykjavik. Hier trifft unser Moderator den Kabarettisten Örn Arnason und erfährt, wie man in 60 Minuten zum Isländer wird.


(ARD/SR)


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16:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Manchester, da will ich hin!

mit Simin Sadeghi

Film von Martin Schindel

Ganzen Text anzeigenManchester im Nordwesten Englands: Moderatorin Simin Sadeghi erlebt die Industriemetropole von einst als eine moderne Stadt, die ihre Wurzeln nicht verleugnet.

Aus Manchester kam der noch heute gefürchtete weil erbarmungslose "Manchester-Kapitalismus". Das Image der ...
(ARD/SR)

Text zuklappenManchester im Nordwesten Englands: Moderatorin Simin Sadeghi erlebt die Industriemetropole von einst als eine moderne Stadt, die ihre Wurzeln nicht verleugnet.

Aus Manchester kam der noch heute gefürchtete weil erbarmungslose "Manchester-Kapitalismus". Das Image der alten Arbeiterstadt hat die Metropole aber längst abgeschüttelt. Manchester ist hip, mit moderner Architektur, eleganten Bars und Geschäften.

Simin Sadeghi begibt sich mit John Consterdine auf Entdeckungstour. Consterdine ist nicht nur ein waschechter "Mancunian", sondern auch Taxi-Guide. Mit seinem typisch britischen Taxi geht es durch die Stadt: ins Szeneviertel "Northern Quarter", zum Theatre of Dreams, dem Stadion von Manchester United, nach China Town und in die Media City an den Salford Quays, wo Simin sprichwörtlich baden geht.

Außerdem begibt sich Simin Sadeghi auf die Spuren eines düsteren Kapitels Stadtgeschichte: Am 15. Juni 1996 wurde Manchester zur Zielscheibe der IRA. Die irischen Terroristen zerstörten mit einer gigantischen Bombe weite Teile der Innenstadt. Als "Wunder von Manchester" gilt der Anschlag heute, auch weil er der Stadt einen Neubeginn bescherte. Er führte zum großen Bauboom, der noch heute andauert. Das Ergebnis: viel moderne Architektur, elegante Bars und Geschäfte.


(ARD/SR)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Trauminsel Neukaledonien

Film von Charles-Antoine de Rouvre

Ganzen Text anzeigenNeukaledonien ist eine zu Frankreich gehörende Inselgruppe im südlichen Pazifik. Der Film porträtiert das Naturparadies inmitten von Korallenriffen.

Der Alltag und die Kultur der Bewohner - vor allem der Ureinwohner, der Kanak, und der Nachfahren der französischen ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenNeukaledonien ist eine zu Frankreich gehörende Inselgruppe im südlichen Pazifik. Der Film porträtiert das Naturparadies inmitten von Korallenriffen.

Der Alltag und die Kultur der Bewohner - vor allem der Ureinwohner, der Kanak, und der Nachfahren der französischen Kolonisten, der "Caldoche" - schwanken zwischen Traditionswahrung und vorsichtiger Öffnung für einen sanften Tourismus.

Durch die isolierte Lage der Inseln konnten sich hier viele Tiere und Pflanzen erhalten, die woanders längst ausgestorben sind.


(ARD/NDR)


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Samoa - Stevensons Schatzinsel in der Südsee

Film von Sven Rech

Ganzen Text anzeigen1889 geht der Schriftsteller Robert Louis Stevenson in Apia, der Hauptstadt von Samoa, an Land. Eigentlich will er nur bis zum nächsten Dampfer bleiben, doch er bleibt sein Leben lang.

Türkisblaues Wasser, Korallenriffe, Palmen, Strand, üppige Regenwälder - mitten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen1889 geht der Schriftsteller Robert Louis Stevenson in Apia, der Hauptstadt von Samoa, an Land. Eigentlich will er nur bis zum nächsten Dampfer bleiben, doch er bleibt sein Leben lang.

Türkisblaues Wasser, Korallenriffe, Palmen, Strand, üppige Regenwälder - mitten in diesem Paradies hat sich Stevenson eine prachtvolle Villa bauen lassen. Heute ist sie ein Museum zu seinem Andenken. Noch heute wird der schottische Autor dort verehrt.

Hatte er - der Autor des berühmten Abenteuerromans "Die Schatzinsel" - dort einen wirklichen Schatz gefunden? Jedenfalls lebte Stevenson auf Samoa wie ein König, hochgeachtet von der einheimischen Bevölkerung und in einem geradezu märchenhaften Reichtum. Manche behaupten sogar, dass Samoa den Schriften und Reden Stevensons letztlich seine Unabhängigkeit verdanke.

Der Film zeigt Samoa als ein Land, in dem Traditionen gepflegt werden. Die Samoaner scheinen eins mit sich und ihrer traditionellen Kultur. Und doch liegt eine unerklärliche Melancholie über der schönen Insel. Samoa - Schatzinsel oder verlorenes Paradies?


(ARD/SWR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenEin Haus als Kraftwerk
Energieautarkes Mehrfamilienhaus kommt nur mit Sonnenenergie aus

Weg vom Atom
Schweizer beschließen Ausstieg, aber die Kernkraftwerke bleiben

Eine neue Haut
Schweizer Forscher züchten Ober- und Unterhaut

Verlogene ...

Text zuklappenEin Haus als Kraftwerk
Energieautarkes Mehrfamilienhaus kommt nur mit Sonnenenergie aus

Weg vom Atom
Schweizer beschließen Ausstieg, aber die Kernkraftwerke bleiben

Eine neue Haut
Schweizer Forscher züchten Ober- und Unterhaut

Verlogene Viecher
Auch im Tierreich geht es nicht immer ehrlich zu

Verlustrechnung
Schrumpfende Artenvielfalt vernichtet genetische Diversität


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Trump besucht Israel
Schwere Vorwürfe gegen Iran

SPD präsentiert politische Ziele
Eckpunkte für das Wahlprogramm

Mainz 05 trennt sich von Trainer
Nachfolge von Schmidt noch offen


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenMichael Haneke in Cannes
"Happy End" heißt sein neues Werk - hochkarätig besetzt mit Isabelle Huppert und Jean-Louis Trintignant

Trump in Israel
Sind Frieden und Stabilität möglich? Wir sprechen mit der Schriftstellerin Lizzie Doron

Das Mädchen ...

Text zuklappenMichael Haneke in Cannes
"Happy End" heißt sein neues Werk - hochkarätig besetzt mit Isabelle Huppert und Jean-Louis Trintignant

Trump in Israel
Sind Frieden und Stabilität möglich? Wir sprechen mit der Schriftstellerin Lizzie Doron

Das Mädchen mit dem Fingerhut
Wir besuchen die Uraufführung

Walt Whitman
Literatur "Jack Engles Leben und Abenteuer"

Leslie Clio
CD "Purple" ist ihr drittes Album


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Nordsee von oben

Film von Silke Schranz und Christian Wüstenberg

Ganzen Text anzeigenDer Film zeigt aus der Vogelperspektive, warum das Wattenmeer zum Weltnaturerbe der UNESCO wurde. Die Reise führt von der Ems in Ostfriesland bis hoch nach Sylt in Nordfriesland.

Die Schönheit der Landschaft präsentiert sich dabei vollkommen neu: Urlaubsparadiese ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Film zeigt aus der Vogelperspektive, warum das Wattenmeer zum Weltnaturerbe der UNESCO wurde. Die Reise führt von der Ems in Ostfriesland bis hoch nach Sylt in Nordfriesland.

Die Schönheit der Landschaft präsentiert sich dabei vollkommen neu: Urlaubsparadiese wie Helgoland, Sylt oder Föhr offenbaren von oben ihre spezifische Form. Gleichzeitig ist zu sehen, wie Wind und Wellen die Inselformationen einem stetigen Wandel unterwerfen.

Der "Nationalpark Wattenmeer" steht als Weltnaturerbe der UNESCO nicht umsonst auf einer Stufe mit dem Grand Canyon, der Serengeti oder den Galápagos-Inseln.

Die filmische Reise dokumentiert, wie unterschiedlich die Küsten, die Inseln und Halligen sind, überfliegt Städte wie Wilhelmshaven, Bremerhaven oder Hamburg und gewährt einen Blick auf kleine unbewohnte Inseln. Dabei beobachtet die Kamera auch Menschen, deren berufliche Tätigkeiten fast exotisch anmuten: einen Piloten, der die neusten Kinofilme mit seiner Cessna von Insel zu Insel fliegt, einen Krabbenfischer, der mit dem Hundeschlitten durchs Watt zu seinen Reusen fährt, oder einen Postboten, der die Briefe und Pakete für die Halligbewohner in einer Lore transportiert.

Gelingen konnten die Aufnahmen dank modernster Kameratechnik: Die "Cineflex" kann selbst aus großer Höhe vollkommen wackelfrei zoomen und gestochen scharfe Bilder produzieren.


(ARD/SWR)


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21:44
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Speicherstadt und Chilehaus in Hamburg, Deutschland

Hochburg des Freihandels

Film von Martin Thoma

Ganzen Text anzeigenSeit Juni 2015 zählt die 1888 als größtes Lagerhausensemble der Welt erbaute Hamburger Speicherstadt mit benachbartem "Chile Haus" zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Den Freihafenstatus ringt die Hansestadt 1881 Reichskanzler Bismarck ab. In nur sechs Jahren stampfen die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSeit Juni 2015 zählt die 1888 als größtes Lagerhausensemble der Welt erbaute Hamburger Speicherstadt mit benachbartem "Chile Haus" zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Den Freihafenstatus ringt die Hansestadt 1881 Reichskanzler Bismarck ab. In nur sechs Jahren stampfen die Hamburger das größte Lagerhausensemble der Welt aus dem Boden. Dafür muss ein ganzer Stadtteil weichen, knapp 20 000 Menschen werden vertrieben.

Im Schutz des Kaiserreichs blüht der Handel auf. Die Hansestadt steigt bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges nach London, New York und Rotterdam in die Liga der bedeutendsten Häfen der Welt auf. Lange gilt die Keimzelle des Hamburger Hafens als Monument der ruhmreichen Geschichte von hanseatischem Kaufmannsgeist und feinen Profiten in einer Stadt, die bis heute die meisten Millionäre Deutschlands zählt.

Dass dieses rapide Wachstum nicht nur der Speicherstadt zu verdanken ist, sondern vor allem der von hanseatischen Kaufleuten angestoßenen rigorosen deutschen Kolonialpolitik, wird bis heute gerne unterschlagen. "Im Kern", so der Hamburger Historiker Jürgen Zimmerer, "ging es in Hamburg immer nur ums Geld, das zu großen Teilen aus der Landnahme auf dem Schwarzen Kontinent stammte." Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise dämpfen den hanseatischen Kaufmannsgeist. Der Zahlungsverkehr läuft fast nur über Devisen, die täglich neu eingetauscht werden müssen.

Dennoch beschließen die Hamburger, das bereits abgerissene "Gängeviertel" gegenüber der Speicherstadt neu zu bebauen. Devisen sind gefragt. In diese Bresche springt der reichste Hamburger Kaufmann seiner Zeit: Henry Brarens Sloman, der mit dem Handel von Salpeter aus Chile ein Vermögen machte. Sloman beauftragt Fritz Höger, einen Absolventen der Hamburger Baugewerbeschule, mit Planung und Bauausführung des ersten "Hamburger Wolkenkratzers". Kaum ist das "Chile Haus" an Hamburgs Fischertwiete 1924 eingeweiht, nimmt es als "Ikone des Backsteinexpressionismus" einen prominenten Platz in der Architekturgeschichte ein.

Für Chile Haus und Speicherstadt ist der zweite Weltkrieg eine Zäsur. Während Slomans Chile Haus die Bombardements der Alliierten nahezu unbeschadet übersteht, überleben bis Kriegsende von 100 Speichern nur 58 die Hamburger Bombennächte. Bereits kurz nach Kriegsende beauftragt die "Hamburger Hafen- und Lagerhaus-AG" den jungen Altonaer Architekten Werner Kallmorgen mit dem Wiederaufbau der Speicherstadt. Materialknappheit zwingt den Architekten zu puristischen Lösungen: Er baut mit Trümmersteinen auf Resten des zerbombten Areals, roter Backstein für die Fassaden und grüner Kupfer für sämtliche Bedachungen. Neben Reparaturarbeiten errichtet Kallmorgen bis 1967 fünf moderne Bürogebäude und schafft mit dem neuen Kaispeicher A, heute der Sockel der Elbphilharmonie, ein Wahrzeichen für den Hafen.

Bis Anfang der 1970er-Jahre beherbergen die wieder aufgebauten Speicherblöcke bis zu 25 000 Hafen- und Lagerarbeiter. Erst als der Schutenverkehr auf den Fleeten durch LKW abgelöst und der Handel auf Containertransport umgestellt wird, haben Quartiersmänner, Schauerleute, Winschmänner, Wäger, Tallymänner, Ewerführer und Küper ausgedient. Die einst umsatzstarken Tee- und Kaffeekontore ziehen ins Hamburger Umland, ebenso Gewürz-, Speiseöl- und Textilhandel. Was bleibt, ist neben einigen Teppichhändlern wenig mehr als Folklore. 2003 werden die Zollgrenzen eingeschränkt und Anfang 2013 verliert die Speicherstadt auf Antrag des Hamburger Senats schließlich vollständig ihren Freihafenstatus und dadurch den entscheidenden Teil ihres ursprünglichen Zwecks.

Um einem Totalabriss vorzubeugen, soll das einstige "Reich der Backsteingotik" möglichst attraktiv bleiben: als Milieugeber für die angrenzende HafenCity, einem gigantischen Neubauprojekt mit sündhaft teurem Wohnraum. Die Seele der alten Speicherstadt hingegen habe sich verflüchtigt, glaubt man einigen längst pensionierten Speicherarbeiter. Geblieben seien lediglich Fassaden für Agenturen, Theater, Kneipen und Souvenirläden.

Dass zumindest die architektonische Substanz dieses weltweit einzigartigen Ensembles erhalten bleibt, dafür sorgen rigide Auflagen des Denkmalamtes und seit Juni 2015 das Etikett "UNESCO-Weltkulturerbe". Die Fassaden bleiben rot, die Dächer grün, auch beim ersten Speicherstadt-Hotel, das im Februar 2014 eröffnet hat. Man darf die kulissenstarke Heraufbeschwörung einer Arbeitswelt von gestern Erfolg nennen oder, der Geschichte des hanseatischen Kaufmannsgeistes folgend, "feinen Profit".


(ARD/SWR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Dokumentarfilmzeit

Krieg der Lügen - Curveball und der Irak-Krieg

Dokumentarfilm von Matthias Bittner, Deutschland 2015

Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Irak-Krieg basierte auf einer Lüge: der Lüge von der Existenz mobiler Massenvernichtungswaffen im Irak. US-Außenminister Colin Powell hatte einen Hinweis bekommen, der als sicher galt.

"Die Quelle ist ein Augenzeuge. Ein irakischer Chemieingenieur, der eine ...
(ARD/SWR/BR)

Text zuklappenDer Irak-Krieg basierte auf einer Lüge: der Lüge von der Existenz mobiler Massenvernichtungswaffen im Irak. US-Außenminister Colin Powell hatte einen Hinweis bekommen, der als sicher galt.

"Die Quelle ist ein Augenzeuge. Ein irakischer Chemieingenieur, der eine dieser Anlagen betreute. Er war tatsächlich anwesend, als biologische Kampfstoffe hergestellt wurden", so Colin Powell in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung am 5. Februar 2003.

Der Mann, von dem Colin Powell spricht, lebt heute in Deutschland. Er heißt Rafed Ahmed Alwan, auch bekannt als "Curveball". Seine Informationen über mobile Massenvernichtungswaffen gingen über den Tisch von BND, MI6 und CIA, schafften es in eben diese berühmte Rede von Colin Powell und machten den irakischen Flüchtling über Nacht zum Kronzeugen des Zweiten Golfkrieges.

2007 wurde Alwan von amerikanischen Journalisten enttarnt und in der Presse als der Mann dargestellt, der die Schuld am Irak-Krieg trägt. Er hingegen nimmt stolz für sich in Anspruch, bei der Beseitigung Saddam Husseins geholfen zu haben.

Aber wie kann ein Einzelner die großen Staatsmächte und Geheimdienste der Welt an der Nase herum führen? War "Curveball" ein Genie, ein Tausendsassa, mit allen Wassern gewaschen? Eine Art leibhaftiger James Bond?

Drei Jahre lang hat sich Regisseur Matthias Bittner immer wieder mit "Curveball" getroffen. Über 50 Stunden Interview-Material und akribische Recherchen legen die Geschichte eines Mannes offen, der jegliches Vertrauen verloren hat und hinter allem Betrug und Gefahr wittert. Jemand, der 30 Jahre lang versucht hat, unter Saddam Husseins Regime zu überleben und der dadurch gelernt hat, zu tricksen und zu täuschen. Jemand, der knapp zehn Jahre unter Kontrolle des deutschen Geheimdienstes war und der sich das Spiel aus falschen und richtigen Informationen, aus Wahrheit und Lügen zu eigen gemacht hat.

1999 kommt Alwan über Umwege nach Deutschland. Im Asyl-Auffanglanger Zirndorf wird man auf ihn aufmerksam - er scheint Informationen über bisher unbekannte chemische, möglicherweise militärische Projekte zu haben. Unter der Vorgabe, zu den UN-Waffeninspekteuren zu gehören, führen Mitarbeiter des BND Gespräche mit Alwan. Sie erhoffen sich von ihm, wonach sie selbst seit langem vergeblich suchen: Beweise dafür, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen besitzt. Alwan versteht das Spiel so: Je mehr Informationen er ihnen liefert, desto mehr springt für ihn selbst heraus: Geld, eine eigene Wohnung, schließlich der deutsche Pass. Bei diesem Spiel um Lüge, Wahrheit und gemeinsame Interessen begeben sich Geheimdienste und Alwan in eine heikle Abhängigkeit voneinander.

Bis der BND überraschend Alwans ehemaligen Chef Dr. Basil Saati aufspürt und Alwans Informationen über angeblich mobile Chemiewaffen im Irak überprüft. "Curveball" versteht die Welt nicht mehr: Man hatte sich doch gemeinsam eine Lüge erarbeitet, um den Diktator zu stürzen. Doch Saati widerspricht allen Theorien von chemischen Massenvernichtungswaffen im Irak. "Curveball" fühlt sich vom BND hintergangen und fallengelassen. Er verschwindet über ein Jahr in der Versenkung.

Bis zu dem Tag, an dem zwei Flugzeuge sich in die Twin Towers in New York stürzen. Nach dem 11. September erinnern sich die Amerikaner plötzlich an "Curveball" und seine Informationen. Verifiziert oder nicht - sie brauchen einen Grund, um in den Irak einmarschieren zu können. Die Gespräche werden wieder aufgenommen. Alwan, mittlerweile Vater geworden, Sozialhilfeempfänger und auf Wohnungssuche, steigt wieder auf zum wichtigen Informanten, zum Kronzeugen der Amerikaner. Er hat Angst, das Spiel von Lüge und Wahrheit noch einmal zu spielen. Doch welche Wahl hat er? Er bestätigt seine damaligen Aussagen. Und findet sich schließlich in Colin Powells Rede wieder.

Nach umfangreichen Recherchen hat Regisseur Bittner sich schließlich immer weiter von dem Gedanken entfernt, dass es gelingen könnte, die vollkommene Wahrheit in diesem Dickicht aus konstruierten Wirklichkeiten, gezielt gestreuten Falschinformationen und politischen Interessen aufzudecken. Auch deshalb, weil alle verantwortlichen Akteure aus Politik und Geheimdienst von damals sich entweder gegenseitig beschuldigen oder in Schweigen hüllen.

Je länger er sich mit "Curveball" und seiner Geschichte beschäftigte, diesem Menschen, der nur Mittel zum Zweck war, aber auch selbst voller Widersprüche und schwer zu fassen, desto mehr faszinierte ihn sein Denken, Fühlen und Handeln. Wie geht er mit der Last dieser Lüge und den grausamen Konsequenzen um? 500 000 Tote hat dieser Krieg gefordert, die meisten davon Alwans Landsleute. Was hat das aus ihm gemacht und ist er überhaupt in der Lage, seine Rolle in der Weltgeschichte zu reflektieren?

Bittner schafft mit "Krieg der Lügen" das präzise Porträt eines kleinen Mannes, der nur scheinbar selbst am Rad der Geschichte gedreht hat. Ein Politthriller und eine Reise in den Irrgarten von Lüge, Wahrheit, Idealen und Verrat.


(ARD/SWR/BR)


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23:54
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Fremde in meinem Haus

Flüchtlinge mit Familienanschluss

Film von Ulrike Baur

Ganzen Text anzeigenWenn die 19-jährige Franzi nach Hause fährt, freut sie sich nicht nur auf das Wiedersehen mit ihren Eltern, sondern neuerdings auch auf Basel (23) und Omar (22), ihre "neuen syrischen Brüder".

Die beiden sind im vergangenen Herbst bei Susanne und Ulrich eingezogen, ...

Text zuklappenWenn die 19-jährige Franzi nach Hause fährt, freut sie sich nicht nur auf das Wiedersehen mit ihren Eltern, sondern neuerdings auch auf Basel (23) und Omar (22), ihre "neuen syrischen Brüder".

Die beiden sind im vergangenen Herbst bei Susanne und Ulrich eingezogen, gerade als Franzi, jüngstes ihrer vier Kinder, zum Studium fortging. "Wir hatten Platz, wir waren neugierig, wir wollten helfen." Rasch hat sich das engagierte Paar entschieden.

Zwei junge Männer aus einem benachbarten Flüchtlingsheim zogen kurz darauf in die leerstehenden Kinderzimmer. "Wir kannten sie über die Kirchengemeinde. Sie hatten schon ihre Anerkennung, waren auf der Suche nach einer neuen Bleibe, aber bezahlbare Zimmer sind hier nicht leicht zu finden, und viele scheuen sich auch, an Flüchtlinge zu vermieten", erzählt Susanne. In ihrer gutbürgerlichen Siedlung sind Omar und Basel inzwischen bekannt und akzeptiert. "Wir haben gleich bei allen Nachbarn geklingelt, unsere beiden Jungs vorgestellt, zu einem kleinen Willkommensfest eingeladen."

Mit fremden Menschen dauerhaft den Alltag teilen? Kann das gut gehen? Wie muss es laufen, damit es gut geht?

Andrea hat sich darüber anfangs kaum Gedanken gemacht. Als ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin wurde die Göttingerin von einer Ärztin angesprochen. Es gäbe da die junge Burtugala aus dem Sudan, die ihr Kind möglichst nicht in einer Massenunterkunft gebären sollte. Und deren Freundin Aliaa, die Mann und fünf Kinder in Syrien zurücklassen musste und ganz allein über die Balkanroute nach Deutschland kam.

Beide Frauen leben nun schon seit Monaten bei Andrea und ihrem Mann in einer kleinen Dachwohnung. Für Burtugalas Baby ist sie Ersatzoma, für beide Frauen Begleiterin bei sämtlichen Behördengängen, Trösterin in dunklen Stunden, immer ansprechbar. "Unsere Mutter Teresa", sagt Aliaa, die den Tag herbeisehnt, an dem ihre Familie nachkommen darf.

"Ich habe kaum mehr Zeit für mich, im Haushalt bleibt viel liegen, im Garten auch", sagt Andrea. Ihr Leben hat sich komplett verändert. Früher war es geordnet, jetzt ist jeder Tag ein Abenteuer.

Trotzdem kann sich die 55-jährige ehemalige Jugendleiterin gar nicht vorstellen, dass ihre beiden "Quasi-Töchter" irgendwann einmal wieder ausziehen. Was, wenn Aliaas Antrag auf Familiennachzug positiv beschieden wird? Was, wenn Burtugala vielleicht doch kein Asyl bekommt? "Darüber denke ich nach, wenn es soweit ist", sagt Andrea, die Pragmatikerin.

Auch Susanne (55) und Ulrich (60) verschwenden nicht viele Gedanken an die Zukunft. "Wenn unsere beiden syrischen Jungs irgendwann aus dem Haus gehen, dann wird es so sein wie bei unseren eigenen Kindern auch, als sie flügge wurden."

Basel möchte nach dem Deutschkurs vielleicht ein Studium beginnen, Omar sucht eine Lehrstelle als Automechaniker. Franzis "neue Brüder" mögen Rap, die gleiche Musik wie sie selbst. Sie haben kein Problem damit, dass ihre bayerischen Zweiteltern gelegentlich ein Glas Bier trinken und einen guten Schweinebraten zu schätzen wissen.

Wie funktioniert das Zusammenleben unter einem Dach? "Viel unproblematischer, als wir anfangs dachten", so Ulrichs Bilanz nach dem ersten halben Jahr. Wie aus Fremden Familienmitglieder werden – "37°" hat das spannende Experiment begleitet.


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0:23
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:51
VPS 00:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Willkommen Österreich

Late Night Satire Talkshow mit Stermann & Grissemann

Ganzen Text anzeigenStermann und Grissemann sprechen mit DJ Ötzi über den Weg zur Sündenfreiheit und mit Reinhard Haller über den Weg in die Sucht.

Einer der erfolgreichsten Musiker des Landes und einer der renommiertesten Gerichtsgutachter des deutschsprachigen Raumes treffen in ...
(ORF)

Text zuklappenStermann und Grissemann sprechen mit DJ Ötzi über den Weg zur Sündenfreiheit und mit Reinhard Haller über den Weg in die Sucht.

Einer der erfolgreichsten Musiker des Landes und einer der renommiertesten Gerichtsgutachter des deutschsprachigen Raumes treffen in "Willkommen Österreich" aufeinander.

DJ Ötzi, der Mann mit dem weißen Häkelhauberl zählt zu den erfolgreichsten Musikern des deutschsprachigen Raums. Kaum jemand kam im Jahr 2000 an seinem Hit "Anton aus Tirol" vorbei. Mit "Hey Baby" schaffte es DJ Ötzi auch in England an die Spitze der Charts. Das neunte Album des österreichischen Musikers kommt "Von Herzen" und heißt auch so. Die Single "A Mann für Amore" wird DJ Ötzi gemeinsam mit Russkaja auf der "Willkommen Österreich"-Showbühne vorstellen. Vorher nimmt der Popstar am Schreibtisch von Stermann und Grissemann Platz und spricht über seine nächste Herausforderung: eine Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg.

Gerichtspsychiater Reinhard Haller ist Experte für narzisstische Störungen. Die Einschätzungen des Vorarlbergers sind nicht nur vor Gericht gefragt, er begutachtete unter anderen Briefbomben-Attentäter Franz Fuchs, Reinhard Haller ist auch in den Medien beliebter Gesprächspartner, wenn es zum Beispiel um die Persönlichkeitsstruktur des US-Präsidenten geht. "Donald Trump scheint es darauf anzulegen, seine Rücksichtslosigkeit und Gefühlskälte provokativ dazustellen", meint der Experte. In seinem aktuellen Buch "Nie mehr süchtig sein" gibt Reinhard Haller sein Wissen über Abhängigkeitserkrankungen weiter. "Süchte gibt es viele, man kann süchtig sein nach Fernsehen, dem Internet, Einkaufen, Glücksspiel, Alkohol, Nikotin und anderen Drogen, nach Essen und Magersein, nach Arbeit, Computer und Sex", erklärt er.


(ORF)


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1:47
VPS 01:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Slowenien Magazin

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenBergwerk von Idrija
Geschichte der Erzgewinnung

Architektin Mojca Gregorski
Gestaltung von Kindergärten

Illustratorin Hana Stupica
Vorliebe gilt dem Zeichnen von Tieren

Gefährdete Tierart: Amphibien
20 verschiedene Arten in ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenBergwerk von Idrija
Geschichte der Erzgewinnung

Architektin Mojca Gregorski
Gestaltung von Kindergärten

Illustratorin Hana Stupica
Vorliebe gilt dem Zeichnen von Tieren

Gefährdete Tierart: Amphibien
20 verschiedene Arten in Slowenien

Bergliebhaber Vladimir Habjan
Redakteur des Magazins des slowenischen Bergsteigerverbandes


(ORF/3sat)


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2:12
VPS 02:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Musikhelden - Westernhagen und Sido

Film von Markus Daschner und Silvia Palmigiano

Ganzen Text anzeigen2014 trafen sich Westernhagen und Sido bei einem Konzert in Berlin. Westernhagen spielte Sido, Sido Westernhagen. - Schon 36 Stunden vorher begleitet der Film das musikalische Experiment.

Er zeigt nicht nur die Highlights des Konzerts, sondern beobachtet die Künstler ...
(ARD/RB)

Text zuklappen2014 trafen sich Westernhagen und Sido bei einem Konzert in Berlin. Westernhagen spielte Sido, Sido Westernhagen. - Schon 36 Stunden vorher begleitet der Film das musikalische Experiment.

Er zeigt nicht nur die Highlights des Konzerts, sondern beobachtet die Künstler auch vor ihrem Auftritt: Er begleitet die Proben und fängt ein, wie die beiden Musiker aufeinander und auf das Werk des anderen zugehen.

Sido und Westernhagen, Westernhagen und Sido: Die beiden haben bei aller Unterschiedlichkeit viel gemeinsam. Der Rebell, den Westernhagen Ende der 1970er-Jahre gibt, ist nah am Image des "Rüpel-Rappers" Sido Anfang 2000. Westernhagen, der "Stinker" mit Lederjacke und losem Mundwerk, ist nicht so weit weg vom Straßenjargon des Berliner Rappers Sido.

Was denken die beiden übereinander, wie denken sie über ihre Musik, über Provokation und auch über Rollenwechsel: Marius Müller-Westernhagen verwandelte sein Image immer schon lange, bevor es sich totlaufen konnte, und auch Sido hat einen markanten Imagewechsel hinter sich - vom "Rüpel-Rapper" zum bekennenden Familienvater.


(ARD/RB)


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3:11
VPS 03:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Musikhelden - Westernhagen und Sido

Black Box Music-Halle Berlin, Oktober 2014

Ganzen Text anzeigenZwei Generationen Musik, zwei Karrieren, zwei Künstler mit Profil: Westernhagen spielt Songs von Sido, Sido spielt Songs Westernhagen. - Eine Aufzeichnung des Konzerts aus Berlin.

Es war die musikalische Begegnung des Jahres 2014: Am 5. Oktober traten Deutschrocker ...
(ARD/RB)

Text zuklappenZwei Generationen Musik, zwei Karrieren, zwei Künstler mit Profil: Westernhagen spielt Songs von Sido, Sido spielt Songs Westernhagen. - Eine Aufzeichnung des Konzerts aus Berlin.

Es war die musikalische Begegnung des Jahres 2014: Am 5. Oktober traten Deutschrocker Marius Müller-Westernhagen und Rapper Sido gemeinsam in einem außergewöhnlichen musikalischen Experiment auf.


(ARD/RB)


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4:26
VPS 04:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Best of PULS Open Air 2016

BOY

Schloss Kaltenberg Geltendorf, Juni 2016

Ganzen Text anzeigenAuf Schloss Kaltenberg in Oberbayern spielten im Juni 2016 zwei Tage lang auf drei Bühnen insgesamt 35 Musik-Acts vor ausverkauften Rängen. - 3sat zeigt das Konzert mit BOY.

BOY, das sind Valeska Steiner und Sonja Glass. Sie machen lebensbejahenden Pop, der einen ...
(ARD/BR)

Text zuklappenAuf Schloss Kaltenberg in Oberbayern spielten im Juni 2016 zwei Tage lang auf drei Bühnen insgesamt 35 Musik-Acts vor ausverkauften Rängen. - 3sat zeigt das Konzert mit BOY.

BOY, das sind Valeska Steiner und Sonja Glass. Sie machen lebensbejahenden Pop, der einen mitreißt, der manchmal melancholisch ist, aber immer auch bunte Glühwürmchen fliegen lässt.

2016 lud "PULS", das junge Programm des Bayerischen Rundfunks, zum ersten Mal zum "PULS Open Air" auf Schloss Kaltenberg in Oberbayern ein. Im Sommer 2016 spielten hier Bands aus Bayern, Deutschland und der Welt. Insgesamt feierten mehr als 7000 Menschen auf Schloss Kaltenberg die Premiere des PULS Open Air. Mit großartigen Künstlern wie Milky Chance, Crystal Fighters, BOY, OK KID, MØ und vielen mehr sorgte das PULS Open Air in Bayerns wohl außergewöhnlichster Festival-Location für ganz besondere Konzertmomente.


(ARD/BR)


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5:26
VPS 05:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Manchester, da will ich hin!

mit Simin Sadeghi

Film von Martin Schindel

Ganzen Text anzeigenManchester im Nordwesten Englands: Moderatorin Simin Sadeghi erlebt die Industriemetropole von einst als eine moderne Stadt, die ihre Wurzeln nicht verleugnet.

Aus Manchester kam der noch heute gefürchtete weil erbarmungslose "Manchester-Kapitalismus". Das Image der ...
(ARD/SR)

Text zuklappenManchester im Nordwesten Englands: Moderatorin Simin Sadeghi erlebt die Industriemetropole von einst als eine moderne Stadt, die ihre Wurzeln nicht verleugnet.

Aus Manchester kam der noch heute gefürchtete weil erbarmungslose "Manchester-Kapitalismus". Das Image der alten Arbeiterstadt hat die Metropole aber längst abgeschüttelt. Manchester ist hip, mit moderner Architektur, eleganten Bars und Geschäften.

Simin Sadeghi begibt sich mit John Consterdine auf Entdeckungstour. Consterdine ist nicht nur ein waschechter "Mancunian", sondern auch Taxi-Guide. Mit seinem typisch britischen Taxi geht es durch die Stadt: ins Szeneviertel "Northern Quarter", zum Theatre of Dreams, dem Stadion von Manchester United, nach China Town und in die Media City an den Salford Quays, wo Simin sprichwörtlich baden geht.

Außerdem begibt sich Simin Sadeghi auf die Spuren eines düsteren Kapitels Stadtgeschichte: Am 15. Juni 1996 wurde Manchester zur Zielscheibe der IRA. Die irischen Terroristen zerstörten mit einer gigantischen Bombe weite Teile der Innenstadt. Als "Wunder von Manchester" gilt der Anschlag heute, auch weil er der Stadt einen Neubeginn bescherte. Er führte zum großen Bauboom, der noch heute andauert. Das Ergebnis: viel moderne Architektur, elegante Bars und Geschäfte.


(ARD/SR)