Programm-Übersicht
Kalender
Dezember 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Donnerstag, 18. Mai
Programmwoche 20/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenÄrgernis Netflix
Das Filmfestival in Cannes startet mit scharfer Kontroverse

"Telex aus Kuba"
Gespräch mit Rachel Kushner

Die Maiski-Tagebücher
Ein Diplomat im Kampf gegen Hitler

Remo Largo: "Das passende Leben"
Was unsere ...

Text zuklappenÄrgernis Netflix
Das Filmfestival in Cannes startet mit scharfer Kontroverse

"Telex aus Kuba"
Gespräch mit Rachel Kushner

Die Maiski-Tagebücher
Ein Diplomat im Kampf gegen Hitler

Remo Largo: "Das passende Leben"
Was unsere Individualität ausmacht und wie wir sie leben können"

Adrián Villar Rojas
Ausstellung im Kunsthaus Bregenz

No secrets! Bilder der Überwachung
Ausstellung im Münchner Stadtmuseum


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenGeld statt Lebensmittel
"Cash-for-Food" soll sowohl Viehzüchtern als auch Händlern helfen

Eine erste heiße Spur
Die Darmflora könnte der Schlüssel zum Verständnis der Krankheit sein

Nicht nur psychisch
Ärzte warnen schwangere Frauen vor ...

Text zuklappenGeld statt Lebensmittel
"Cash-for-Food" soll sowohl Viehzüchtern als auch Händlern helfen

Eine erste heiße Spur
Die Darmflora könnte der Schlüssel zum Verständnis der Krankheit sein

Nicht nur psychisch
Ärzte warnen schwangere Frauen vor Toxoplasma gondii

Problemgans
Nicht heimische Gänse verbreiten sich in ganz Deutschland


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenÄrgernis Netflix
Das Filmfestival in Cannes startet mit scharfer Kontroverse

"Telex aus Kuba"
Gespräch mit Rachel Kushner

Die Maiski-Tagebücher
Ein Diplomat im Kampf gegen Hitler

Remo Largo: "Das passende Leben"
Was unsere ...

Text zuklappenÄrgernis Netflix
Das Filmfestival in Cannes startet mit scharfer Kontroverse

"Telex aus Kuba"
Gespräch mit Rachel Kushner

Die Maiski-Tagebücher
Ein Diplomat im Kampf gegen Hitler

Remo Largo: "Das passende Leben"
Was unsere Individualität ausmacht und wie wir sie leben können"

Adrián Villar Rojas
Ausstellung im Kunsthaus Bregenz

No secrets! Bilder der Überwachung
Ausstellung im Münchner Stadtmuseum


9:44
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenGeld statt Lebensmittel
"Cash-for-Food" soll sowohl Viehzüchtern als auch Händlern helfen

Eine erste heiße Spur
Die Darmflora könnte der Schlüssel zum Verständnis der Krankheit sein

Nicht nur psychisch
Ärzte warnen schwangere Frauen vor ...

Text zuklappenGeld statt Lebensmittel
"Cash-for-Food" soll sowohl Viehzüchtern als auch Händlern helfen

Eine erste heiße Spur
Die Darmflora könnte der Schlüssel zum Verständnis der Krankheit sein

Nicht nur psychisch
Ärzte warnen schwangere Frauen vor Toxoplasma gondii

Problemgans
Nicht heimische Gänse verbreiten sich in ganz Deutschland


Seitenanfang
10:17
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Thomas und Pauline Kausch
Moderator und seine Tochter

Clueso
Popmusiker

Richy Müller
Schauspieler

Jean Ziegler
Soziologe

Susanne Uhlen
Schauspielerin


(ARD/WDR)


Seitenanfang
11:46
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Christoph Feurstein

Ganzen Text anzeigenLeichenfund im Schweinestall
Hintergründe im "Vermisstenfall Krenn"

Jus-Studenten verhöhnen NS-Opfer
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen "JUS Männerkollektiv" der Uni Wien

Holocaust-Gedenken
Von Rettern und Geretteten

Begeisterung für ...
(ORF)

Text zuklappenLeichenfund im Schweinestall
Hintergründe im "Vermisstenfall Krenn"

Jus-Studenten verhöhnen NS-Opfer
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen "JUS Männerkollektiv" der Uni Wien

Holocaust-Gedenken
Von Rettern und Geretteten

Begeisterung für die Bühne
Das Ensemble "T21büne"


(ORF)


Seitenanfang
12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Rüstungskonzern Ruag unter Beschuss
Heikle Zustände bei dem ausländischen Tochterfirmen

Schweizer Pensionskassen
Investitionen in australische Immobilien

Extrem-Jobs
Arbeit am Limit


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:21
VPS 13:20

Der Pazifische Feuerring (1/4)

Neuseeland, Vanuatu und Indonesien

Film von Simone Stripp und Jürgen Hansen

Ganzen Text anzeigenKnapp 40 000 Kilometer zieht sich die geologisch aktivste Zone der Erde rund um den Pazifischen Ozean, von Alaska bis Südamerika und von Neuseeland bis zur russischen Halbinsel Kamtschatka.

Die Filmemacher begleiten Wissenschaftler, die die Welt der Vulkane mit ...

Text zuklappenKnapp 40 000 Kilometer zieht sich die geologisch aktivste Zone der Erde rund um den Pazifischen Ozean, von Alaska bis Südamerika und von Neuseeland bis zur russischen Halbinsel Kamtschatka.

Die Filmemacher begleiten Wissenschaftler, die die Welt der Vulkane mit modernster Technik erforschen, und besuchen Menschen, die entlang des Pazifischen Feuerrings im Schatten gefährlicher Vulkane leben. Die Reise beginnt in Neuseeland.

Dort treffen die Pazifische und die Australische Erdplatte aufeinander. Daher kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Auf der landschaftlich einzigartigen Vulkaninsel White Island nehmen Vulkanwissenschaftler Proben. Von beißenden Schwefelwolken umhüllt, stellen sie fest, dass der Vulkan in den letzten Monaten seine Aktivität erheblich verstärkt hat.

Auf dem Südseearchipel Vanuatu beginnen die Dreharbeiten nur drei Tage nach einem schweren Erdbeben. Begleitet von diversen Nachbeben reist das Team auf die Inseln Ambrym und Tanna. Dort befinden sich einige der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Region. Es gelingen spektakuläre Aufnahmen des Lavasees des Vulkans Marum und des "Leuchtturms des Pazifiks", wie der Entdecker James Cook vor fast 250 Jahren den Vulkan Yasur auf der Insel Tanna nannte.

Außerdem treffen die Filmemacher einen Maori-Führer, der Legenden über die tiefe innere Beziehung der Maori zu den Vulkanen Neuseelands erzählt. In Indonesien begeben sie sich auf den gefährlichen Merapi, ein Vulkan, dessen Ausbruch im Oktober 2010 mehr als 300 Menschen das Leben kostete. Am Bromo-Vulkan auf der Insel Java findet einmal im Jahr das Kasada-Fest statt. Gläubige Hindus gedenken dabei einer Prinzessin, die der Legende nach ihr jüngstes Kind dem Vulkan opfern musste. Heute findet dort ein faszinierendes Ritual statt.


Seitenanfang
14:04
VPS 14:05

Der Pazifische Feuerring (2/4)

Kamtschatka, Hawaii und Alaska

Film von Jürgen Hansen und Paul Webster

Ganzen Text anzeigenEin Teil des Pazifischen Feuerrings, der geologisch aktivsten Zone der Erde, führt von der Halbinsel Kamtschatka, auf der sich 29 aktive Vulkane befinden, über Hawaii bis nach Alaska.

1912 fand dort die stärkste Eruption des 20. Jahrhunderts statt. Kamtschatka liegt ...

Text zuklappenEin Teil des Pazifischen Feuerrings, der geologisch aktivsten Zone der Erde, führt von der Halbinsel Kamtschatka, auf der sich 29 aktive Vulkane befinden, über Hawaii bis nach Alaska.

1912 fand dort die stärkste Eruption des 20. Jahrhunderts statt. Kamtschatka liegt im äußersten Osten Russlands. Zu Sowjetzeiten militärisches Sperrgebiet, ist die Insel auch heute kaum besiedelt. Die Pazifische Erdplatte schiebt sich dort unter die Eurasische Platte.

Die Filmemacher begleiten eine russisch-amerikanische Expedition an den Bezymianny-Vulkan, der 1956 explodierte und binnen weniger Tage Aschewolken rund um den Globus sandte. Die Vulkane der Halbinsel sind gefährlich, vor allem für die Luftfahrt: Kamtschatka liegt auf der Hauptflugroute von Asien nach Nordamerika. Im Schatten der Vulkane leben Korjaken, Itelmenen und Ewenen, die Ureinwohner Kamtschatkas. Nur noch wenige erinnern sich an die Vulkan-Legenden ihrer Vorfahren.

Hawaii liegt zwar nicht am Pazifischen Feuerring, aber im Zentrum der pazifischen Erdplatte, die unter Kamtschatka und den Aleuten versinkt und die Vulkane dort entstehen lässt. Don Swanson ist Vulkanwissenschaftler am Hawaiian Volcano Observatory. Ihm gelang es durch die Untersuchung traditioneller Lieder und Gedichte der Ureinwohner Hawaiis, vergangene Ereignisse am Kilauea-Vulkan nachzuweisen, die bisher von der Wissenschaft nicht erkannt worden waren. Wenige Tage vor Beginn der Dreharbeiten gab es erneut eine heftige Eruption. So gelangen faszinierende Aufnahmen von bedrohlichen Lavamassen.

In Alaska begleiten die Filmemacher ein Team amerikanischer Vulkanologen an den Augustine-Vulkan, einen der aktivsten Vulkane des US-Bundesstaats. Entlang der Aleuten, einer Inselkette zwischen Alaska und Asien, befindet sich eine gigantische Vulkankette. 1912 explodierte dort der Vulkan Novarupta und verwüstete ein riesiges Gebiet. Zehntausende Menschen mussten damals evakuiert werden.


Seitenanfang
14:48
VPS 14:45

Der Pazifische Feuerring (3/4)

Mexiko und Guatemala

Film von Jürgen Hansen und Paul Webster

Ganzen Text anzeigenMexiko und Guatemala gehören mit ihren zahlreichen Vulkanen zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der bekannte Popocatépetl wurde von den Mayas verehrt.

Er liegt nahe Mexico City, ist der zweithöchste Vulkan Nordamerikas, und war dem ...

Text zuklappenMexiko und Guatemala gehören mit ihren zahlreichen Vulkanen zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der bekannte Popocatépetl wurde von den Mayas verehrt.

Er liegt nahe Mexico City, ist der zweithöchste Vulkan Nordamerikas, und war dem Volk der Maya ein göttliches Wesen. Kein anderer Vulkan am Pazifischen Feuerring bedroht mehr Menschen, denn über 25 Millionen leben in der Hauptstadtregion.

Sie alle wären durch einen schweren Ausbruch gefährdet. Zahlreiche historische Gebäude von Mexiko-Stadt sind aus Vulkanstein gebaut, die Hügel an den Rändern der Metropole sind erloschene Vulkane.

Seit Jahren umgibt eine zwölf Kilometer umfassende Sperrzone den Popocatépetl. Die Menschen, die in kleinen Dörfern in unmittelbarer Nähe von "Don Goyo", wie sie den Vulkan nennen, leben, fürchten ihn allerdings nicht. Ihre Regenmacher besänftigen den Vulkan mit Ritualen und Opfergaben.

500 Kilometer westlich liegt der Colima, der aktivste Vulkan Nordamerikas. Seit vier Jahren wächst der sogenannte Lavadom des Vulkans, die Asche-Eruptionen nehmen zu. Die Bewohner in dem kleinen Dorf La Yerbabuena, das an den Flanken des Vulkans liegt, wurden in den letzten zehn Jahren so häufig evakuiert, dass einige von ihnen sich mittlerweile weigern, ihr Dorf erneut zu verlassen.

In Guatemala findet eine Begegnung mit dem Maya-Priester Carlos Escalanta statt. Erst seit 1996, dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs, können die Maya ihre Rituale wieder abhalten. Vulkane spielen in der Spiritualität des Volkes eine wichtige Rolle: Sie sind heilige Orte, ja sogar heilige Wesen. Guatemala ist auch das Ziel zahlreicher Vulkantouristen. Besonders beliebt ist der Pacaya, denn kaum ein anderer Vulkan ist so leicht zu besteigen. Wenige Monate vor den Dreharbeiten wurde er von einer gewaltigen Explosion regelrecht auseinander gerissen. Seitdem ist der Zugang teilweise gesperrt. Trotzdem nähert sich das Kamerateam mit dem Führer Rodolfo und einigen wagemutigen Touristen dem dampfenden Krater.


Seitenanfang
15:31
VPS 15:30

Der Pazifische Feuerring (4/4)

Ecuador und Chile

Film von Claus Hanischdörfer und Jochen Schmoll

Ganzen Text anzeigenDie südamerikanischen Anden gehören zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Cotopaxi in Ecuador ist der höchste aktive Vulkan; in Chile sind die meisten Vulkane.

Der Cotopaxi ist 5897 Meter hoch. Wissenschaftler wie der Vulkanologe ...

Text zuklappenDie südamerikanischen Anden gehören zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Cotopaxi in Ecuador ist der höchste aktive Vulkan; in Chile sind die meisten Vulkane.

Der Cotopaxi ist 5897 Meter hoch. Wissenschaftler wie der Vulkanologe Jorge Bustillos überwachen den gigantischen Feuerberg permanent, denn seine letzten Ausbrüche waren verheerend. Der Gipfelgletscher schmolz, Asche- und Schlammlawinen überfluteten das Land.

Auch der Tungurahua, ein weiterer ecuadorianischer Vulkan, kommt nicht zur Ruhe und versetzt die Menschen seit über zehn Jahren in Angst und Schrecken.
In Chile geht der deutsche Geologe Jan Behrmann dem Megabeben von Februar 2010 auf den Grund. Das Land liegt am Rand der südamerikanischen Kontinentalplatte, unter die sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von sieben Zentimetern pro Jahr die ozeanische Platte schiebt. Auslöser des verheerenden Erdbebens war eine Plattenverschiebung von bis zu zehn Metern in wenigen Sekunden. Mit Hilfe von Ozeanboden-Seismometern wollen Wissenschaftler im Pazifik vor Chiles Küste Bewegungen der Erdbebenbruchfläche erfassen und die Frage klären, wann die Erde wieder zur Ruhe kommt.

Neben Indonesien ist Chile das Land mit den meisten Vulkanen. Der Villarrica ist seit über 50 Jahren aktiv. Für die Mapuche, die Ureinwohner Chiles, ist der Villarrica ein heiliger Berg. In ihrer Sprache ist er das "Haus der Geister", der Ort, an den die Seelen der Verstorbenen gehen. Noch nie hat ein Mapuche den Vulkan bestiegen, doch Margot Martínez wagt zusammen mit dem deutschen Bergführer Hans Saler den Aufstieg. Für die Mapuche wird der Aufstieg auf den heiligen Vulkan zum spirituellen Erlebnis.


Seitenanfang
16:18
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kielings wilde Welt (1/3)

Film von Iris Gesang und Andreas Kieling

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenIn drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt.

Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die ...

Text zuklappenIn drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt.

Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens.

Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.

Die Reise der "wilden Welt" beginnt an der australischen Westküste. Das Ningaloo Riff ist das längste küstennahe Riff der Erde. Ein perfekter Lebensraum für unzählige Korallenarten und Tropenfische. Unangefochtener Star dieser Küste ist allerdings der Walhai, ein friedlicher Gigant. Andreas Kieling trifft sich mit Brad Norman, einem weltweit anerkannten Walhaiexperten. Brad hat ein System für die Identifikation der gepunkteten Riesen entwickelt. Alle Informationen werden in einer weltweiten Datenbank gesammelt. Bis heute wissen die Forscher nicht, wo die Walhaie ihre Jungen aufziehen und auf welchen Wegen sie zu ihren jährlichen Treffpunkten gelangen.

Die nächste Etappe von Andreas liegt im Südosten Indiens. Im Rathambore Nationalpark hofft Andreas Kieling den seltenen bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadjas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling, ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen.

Auf der Nordseeinsel Helgoland beobachtet Andreas Kegelrobben. Gut 450 Jahre lang war die Robbenart fast vollständig aus dem Wattenmeer verschwunden. Durch Naturschutzmaßnahmen kommen seit knapp 15 Jahren jeden Dezember auf Düne Süd wieder Junge zur Welt. Die kleine Insel bei Helgoland liegt Sturmflut geschützt und eignet sich deshalb besonders gut für die Aufzucht von Heulern.

Von Helgoland geht's auf die weit entfernten Falklandinseln: Fast am Kap Horn liegt der Archipel von 200 Inseln, zum Teil winzig klein. Die zerklüfteten Küsten sind ein Vogelparadies und besonders bei Felsenpinguinen beliebt. Der Tierfilmer trifft Klemens Pütz, der seit Jahren Felsenpinguine erforscht. Ihr Bestand nimmt seit Jahren weltweit kontinuierlich ab, nur noch rund 320.000 Paare sind übrig. Pütz bestückt einzelne Tiere mit Sendern, so kann er mehr über deren Ernährungsgewohnheiten herausfinden: wo sie nach Nahrung suchen, wie tief sie tauchen und was sie fressen. Ziel ist, Schutzmaßnahmen für bestimmte Meeresregionen vor den Falklandinseln einzurichten.

Die letzte Etappe von Folge eins führt Andreas Kieling in den Simen Nationalpark im Nordwesten Äthiopiens. Die unvergleichliche Bergwelt mit ihren grasbewachsenen Berghängen ist ein Paradies für Spezialisten wie Dscheladas. Die Blutbrustpaviane sind die einzigen Primaten der Welt, die ausschließlich auf dem Boden leben und sich rein vegetarisch ernähren. Ihr Lieblingsgericht: Gras und Grassamen. Die furchterregenden Eckzähne kommen nur beim Showdown der Rivalen zum Einsatz.


Seitenanfang
17:02
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kielings wilde Welt (2/3)

Film von Iris Gesang und Andreas Kieling

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenIn Folge zwei beginnt Andreas Kieling seine Reise im Kaziranga Nationalpark im Norden Indiens. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO Weltkulturerbe.

Er ist bekannt für Panzernashörner, Wasserbüffel, Barasingahirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am ...

Text zuklappenIn Folge zwei beginnt Andreas Kieling seine Reise im Kaziranga Nationalpark im Norden Indiens. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO Weltkulturerbe.

Er ist bekannt für Panzernashörner, Wasserbüffel, Barasingahirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am Ufer des Brahmaputra, der durch seine Überschwemmungen regelmäßig für Düngung der üppigen Vegetation sorgt.

Wenn der Fluss über die Ufer tritt, beginnt für die Tiere des Parks eine harte Zeit. Sie flüchten aus den überschwemmten Gebieten und treffen sehr bald auf die Felder und Siedlungen der heimischen Bevölkerung. Konflikte bleiben nicht aus.

Im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Prof. Peter Berthold. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Im Rahmen eines Artenschutzprojektes werden bestimmte Tiere mit Sendern ausgestattet - keine ungefährliche Arbeit, wie sich herausstellt. Andreas macht Bekanntschaft mit einem aggressiven Vogel.

An der Westküste Australiens liegt die Shark Bay. Aber nicht Haie bevölkern das Meer, sondern Delfine. Andreas Kieling ist dort mit der führenden Delfinforscherin Janet Mann unterwegs. Niemand auf der Welt kennt die Großen Tümmler der Shark Bay so gut wie Janet. Sie berichtet über ihre Forschung und führt Andreas viele der einmaligen Verhaltensweisen dieser intelligenten Meeressäuger vor. Sie haben hier nicht nur ungewöhnliche Jagdmethoden entwickelt, sondern geben ihre Fähigkeiten auch an die nächste Generation weiter.

Dass Steinböcke zu den Kletterkünstlern der alpinen Steilhänge gehören, ist bekannt. Andreas Kieling hat die Akrobaten allerdings in einer Situation beobachtet, die den Atem stocken lässt: In der fast senkrechten Wand einer Staumauer im italienischen Valle Antrona klettern Steinböcke regelmäßig auf der Suche nach speziellen Mineralsalzen und Kräutern. Es sind ausschließlich weibliche Tiere mit ihrem Nachwuchs. Die Böcke wagen sich nicht in die Wand, sie sind zu schwer und können sich auch mit ihren majestätischen Hörnern nicht nah genug an die Wand drücken.

Die letzte Reise führt Andreas erneut tief in den Süden des Atlantischen Ozeans, zu den sturmumtosten Gras- und Moorlandschaften der Falklandinseln. Wo nur 3100 Menschen leben, fühlen sich Millionen Vögel ausgesprochen wohl. Herrscher der Lüfte sind die äußerst fotogenen Schwarzbrauenalbatrosse. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,50 Meter können sie endlos lang am Himmel segeln. Schwierigkeiten haben die großen Vögel allerdings bei ihren Starts und Landungen. Zusammen mit dem Vogelexperten Klemens Pütz begibt sich Andreas Kieling zu den riesigen Brutkolonien.

Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In drei Folgen reist er zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens sind die Schauplätze der neuen Reihe "Kielings wilde Welt".

Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.


Seitenanfang
17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kielings wilde Welt (3/3)

Film von Iris Gesang und Andreas Kieling

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenIn Folge drei will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen.

Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeda erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents - die Balé ...

Text zuklappenIn Folge drei will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen.

Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeda erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents - die Balé Berge. Fast so groß wie das Saarland, gilt dieser Nationalpark als Hotspot für seltene Tierarten.

Hier leben gerade einmal noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri vom "Schutzprojekt für Äthiopische Wölfe". Der argentinische Biologe bekämpft seit vielen Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. In dem weitläufigen Gebiet keine einfache Aufgabe.

Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre alles daran gesetzt, eine achtköpfige Herde in die Freiheit zu entlassen. Die Tiere stammen - wie alle weltweit lebenden 4500 Wisente - aus einer Erhaltungszucht und sind deshalb an Menschen gewöhnt. Bevor die Kolosse in die freie Wildbahn dürfen, müssen sie noch eine wichtige Prüfung über sich ergehen lassen. Beim Scheuversuch wird getestet, ob die schwergewichtigen Pflanzenfresser sich wie Wildtiere verhalten und "ordnungsgemäß" vor dem Menschen flüchten.

Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers. Der virtuosen Flieger erreicht eine Spannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 wurden Bartgeier in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft den Leiter des internationalen Projekts Prof. Hans Frey bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Ranger setzen die Jungvögel in einen Horst und füttern sie - ohne gesehen zu werden - vier Wochen täglich über ein Fallrohr. So verhindern die Ranger eine Fehlprägung auf Menschen.

Die letzte Etappe von "Kielings wilde Welt" ist Südgeorgien, eine außergewöhnliche Inselwelt nur knapp 3700 Kilometer vom Südpol entfernt. Dort gelingen Andreas Kieling einmalige Aufnahmen einer riesigen Kolonie von Königspinguinen und von mächtigen kämpfenden Seeelefanten.
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In drei Folgen reist er zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens sind die Schauplätze der neuen Reihe "Kielings wilde Welt".

Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.


Seitenanfang
18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenSüß ist Programm
Vor allem Kinder können nicht genug bekommen

Schmutziges Stuttgart
Stuttgart will der Luftverschmutzung den Kampf ansagen

Acetylsalicylsäure
Ein Stoff mit phantastischen "Nebenwirkungen"

Tricksen leicht ...

Text zuklappenSüß ist Programm
Vor allem Kinder können nicht genug bekommen

Schmutziges Stuttgart
Stuttgart will der Luftverschmutzung den Kampf ansagen

Acetylsalicylsäure
Ein Stoff mit phantastischen "Nebenwirkungen"

Tricksen leicht gemacht
Auch mit den neuen Abgastests lassen sich Schadstoffwerte beschönigen

Fragwürdiger Trend
Gynäkologen warnen vor risikoreichen Schamlippenkorrekturen


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

US-Sonderermittler eingesetzt
Ex-FBI-Chef prüft Moskau-Kontakte

Geschichte voller Pannen
Neue Fakten im Fall Anis Amri

Macron ernennt Kabinett
Bunte Mischung soll Frankreich helfen


Seitenanfang
19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenJournalismus in der Krise
Wie ein Crowdfunding-Projekt eine neue Epoche begründen will
Gespräch mit Hansi Voigt

Filmfestival Cannes

Nächstes Kunstwerk für documenta
16 Meter hoher Obelisk aufgebaut

Adrián Villar Rojas
Ausstellung ...

Text zuklappenJournalismus in der Krise
Wie ein Crowdfunding-Projekt eine neue Epoche begründen will
Gespräch mit Hansi Voigt

Filmfestival Cannes

Nächstes Kunstwerk für documenta
16 Meter hoher Obelisk aufgebaut

Adrián Villar Rojas
Ausstellung im Kunsthaus Bregenz

"Das Verlangen der Anderen"
Sexarbeit in Bangladesch


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Cholesterin-Lüge

Film von Michael McNamara

Ganzen Text anzeigenDie Ablagerungen an den Arterienwänden, dort, wo der Herzinfarkt entsteht, enthalten Cholesterin. Menschen mit Herzerkrankungen haben häufiger hohe Werte des "bösen" LDL-Cholesterins.

Diese Werte senken zu wollen, gilt bis heute als sinnvoll. Doch so eindeutig, wie ...

Text zuklappenDie Ablagerungen an den Arterienwänden, dort, wo der Herzinfarkt entsteht, enthalten Cholesterin. Menschen mit Herzerkrankungen haben häufiger hohe Werte des "bösen" LDL-Cholesterins.

Diese Werte senken zu wollen, gilt bis heute als sinnvoll. Doch so eindeutig, wie die Lage erscheint, ist sie nicht: Etwa 50 Prozent derjenigen, die mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert werden, haben normale Cholesterin-Werte.

Viele Menschen mit hohen Cholesterin-Werten haben gesunde Herzen. Es sind große Fortschritte erzielt worden im Kampf gegen Herzerkrankungen, unklar ist jedoch, inwiefern die massenhafte Verordnung von Statinen dazu beigetragen hat. Statine sind die am meisten verkauften Substanzen in der Geschichte der Pharmaindustrie. Im Gegensatz zu anderen Cholesterin-Senkern weiß man von Statinen, dass sie für Menschen mit Herzerkrankungen das Risiko zu sterben signifikant senken. Dennoch glaubt eine wachsende Zahl von Kritikern, dass Statine den Millionen von Menschen, die sie trotz niedrigem Risiko verschrieben bekommen, keinen Schutz bieten. 50 bis 70 Prozent der Patienten, die Statine einnehmen, erleiden dennoch einen Herzinfarkt. Hat sich die Medizin möglicherweise zu lange auf Cholesterin-Senker wie Statine verlassen? Es ist an der Zeit, dass sich Wissenschaftler erneut der Frage stellen: Was wissen wir wirklich über Cholesterin? Und: Was löst Herzerkrankungen aus?

Die Dokumentation zeigt, wie eine biologische Substanz zum Staatsfeind Nummer 1 werden konnte - und ob Rehabilitation in Aussicht ist. An der Stanford University legt Christopher Gardner die fragwürdige wissenschaftliche Datenbasis offen, die hinter der Verteuflung von Fett und Cholesterin in Nahrungsmitteln steht. Seit Jahrzehnten schon sollen wir Nahrungsmittel wie Eier wegen ihres hohen Cholesteringehalts meiden. Doch wie stark beeinflusst das Cholesterin in der Nahrung die Cholesterinwerte in unserem Blut? Das meiste davon wird vom menschlichen Körper selbst hergestellt. Welche unbeabsichtigten Risiken und Nebenwirkungen hat der Krieg gegen das Fett?

In Harvard untersucht der renommierte Kardiologe Paul Ridker Entzündungsprozesse im Körper – eine Reaktion des Körpers, die normalerweise hilft zu heilen, aber auch entscheidend dazu beitragen könnte, Herzerkrankungen zu entwickeln. Möglicherweise definiert die Beobachtung von Entzündungsprozessen das Risiko für Herzerkrankungen deutlich genauer als die Messung der Cholesterinwerte. An der Cleveland Clinic stellt Stanley Hazen weit verbreitete Informationen über den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und Herzerkrankungen infrage. Er glaubt, dass wir noch immer nicht richtig verstehen, wie unsere Darmflora beeinflusst, ob Nahrung unsere Gesundheit beeinträchtigt oder nicht. Und in einem kleinen Dorf in Norditalien haben die Bewohner seltsam gesunde Herzen trotz alarmierend hoher LDL-Cholesterinwerte. Liegt der Grund hierfür in ihrem Erbgut, in ihrer DNA? Und was können die Wissenschaftler daraus für die Herzkranken lernen?

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


Seitenanfang
20:58
VPS 21:00

scobel - Aus Fehlern lernen?

Mit den Gästen Dirk Baecker (Soziologe), Dieter Frey
(Sozialpsychologe) und Andreas Geipel (Rechtsanwalt)

Ganzen Text anzeigenAus Fehlern wird man klug. Doch diese Form des Lernens ist meistens sehr schwierig. Wie kann ein konstruktiver Umgang mit Fehlentscheidungen aussehen?

Über Ursachen, Folgen und Muster von Fehlentscheidungen spricht Gert Scobel mit dem Soziologen Dirk Baecker, dem ...

Text zuklappenAus Fehlern wird man klug. Doch diese Form des Lernens ist meistens sehr schwierig. Wie kann ein konstruktiver Umgang mit Fehlentscheidungen aussehen?

Über Ursachen, Folgen und Muster von Fehlentscheidungen spricht Gert Scobel mit dem Soziologen Dirk Baecker, dem Sozialpsychologen Dieter Frey und dem Rechtsanwalt Andreas Geipel.

Wer einen Fehler gemacht hat, denkt ungern darüber nach. Je schwerwiegender die Folgen von Fehlern sind, desto mehr werden die Fehlentscheidungen ignoriert, geleugnet und verdrängt. Die Abwehrmechanismen sind sowohl bei Individuen als auch Nationen zu beobachten.

Aber was passiert, wenn Fehler nicht reflektiert und korrigiert werden? In der Regel wiederholen sie sich dann solange, bis die Widerstände derart groß werden, dass das jeweilige System nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Manchmal geschieht so ein Bruch schnell, beispielsweise in Form einer Revolution. Aber es kann Jahrzehnte dauern, bis ein unerwartetes Ereignis das Fass zum Überlaufen bringt und dann erst die längst notwendige Veränderung bewirkt.

Gert Scobel und seine Gäste erörtern u.a. Themen wie Behandlungs- und Beurteilungsfehler im Gesundheitswesen, Modelle und Realität am Beispiel der Finanzkrise sowie Justizirrtümer und Rehabilitation. Den ausgewählten Themenbereichen liegt eine zentrale Frage zugrunde: Wie kann ein konstruktiver Umgang mit Fehlentscheidungen aussehen?


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:28
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Nowhere Boy - Als John Lennon ein Junge war

Spielfilm, Großbritannien/Kanada 2009

Darsteller:
John LennonAaron Taylor-Johnson
Paul McCartneyThomas Brodie-Sangster
MimiKristin Scott Thomas
JuliaAnne-Marie Duff
BobbyDavid Morrissey
u.a.
Regie: Sam Taylor-Johnson
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenNach den Memoiren von John Lennons Halbschwester Julia Baird entstand diese mitreißende Filmbiografie über die Jugendjahre des legendären "Beatles"-Mitbegründers.

Der Film erzählt viel über die Inspirationsquellen und die künstlerischen Beweggründe Lennons, ist ...
(ARD)

Text zuklappenNach den Memoiren von John Lennons Halbschwester Julia Baird entstand diese mitreißende Filmbiografie über die Jugendjahre des legendären "Beatles"-Mitbegründers.

Der Film erzählt viel über die Inspirationsquellen und die künstlerischen Beweggründe Lennons, ist jenseits der Biografie aber auch die berührende Geschichte einer schwierigen Jugend. Für Aaron Taylor-Johnson wurde er zum Karrieresprungbrett.

England, 1955: Der 15-jährige John Lennon wächst bei seiner Tante Mimi und deren Mann George auf. Tante Mimi hat wenig Verständnis für den rebellierenden Teenager. Auch in der Schule eckt John regelmäßig an. Aber gute Noten interessieren John ohnehin nicht. Er beschäftigt sich lieber mit hübschen Mädchen und hört Musik. Als er eines Tages den Kontakt zu seiner unsteten Mutter Julia sucht, die er seit zehn Jahren nicht gesehen hat, wird durch sie seine Leidenschaft für den Rock'n'Roll geweckt und Elvis Presley sein großes Idol. Fortan kennt John nur noch ein Ziel: selbst Musiker zu werden.

Mit ein paar gleichgesinnten Freunden gründet er eine Band namens "The Quarrymen". Sie geben einige erfolgreiche Amateurkonzerte, bei denen sie Hits ihrer Vorbilder nachspielen. Auch jenseits der Bühne geben die Jungs sich gerne als aufsässige Rock'n'Roller. Doch erst als der unscheinbare Paul McCartney zu der Band stößt, kommt es zu einer entscheidenden Wendung: Paul interessiert sich nicht für aufgesetztes Rebellentum, dafür animiert er John dazu, eigene Songs zu schreiben. Trotz mancher Rückschläge und Stolpersteine werden "The Quarrymen" immer bekannter; in George Harrisson finden sie einen kongenialen Gitarristen. Während es mit der Musiklaufbahn stetig bergauf geht, ist John privat hin- und hergerissen zwischen der kindlichen Liebe zu seiner leichtlebigen Mutter und der Beziehung zu seiner strengen Tante Mimi. Immer wieder kommt es zu aufwühlenden Streitigkeiten. Doch aller Widrigkeiten zum Trotz verliert John sein Ziel nicht aus den Augen, im Gegenteil: Jeder Schicksalsschlag scheint ihn künstlerisch zu inspirieren.


(ARD)


Seitenanfang
23:57
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in mono

Zur Sache, Schätzchen

Spielfilm, BRD 1967

Darsteller:
MartinWerner Enke
BarbaraUschi Glas
Henry van BuschHenry van Lyck
Wachhabender im PolizeirevierRainer Basedow
AnitaInge Marshall
Regie: May Spils
Länge: 77 Minuten

Ganzen Text anzeigenMartin lebt mit seinem Freund Henry in Schwabing gelangweilt, aber munter in den Tag hinein. Schwung kommt in ihren Alltag, als sie Barbara begegnen und Martin Ärger mit der Polizei bekommt.

May Spils' Kult- und Schlüsselfilm über den jugendlichen Zeitgeist der ...

Text zuklappenMartin lebt mit seinem Freund Henry in Schwabing gelangweilt, aber munter in den Tag hinein. Schwung kommt in ihren Alltag, als sie Barbara begegnen und Martin Ärger mit der Polizei bekommt.

May Spils' Kult- und Schlüsselfilm über den jugendlichen Zeitgeist der 1960er-Jahre.

Der junge Martin lebt faul und zufrieden in seiner Münchner Bude. Als er auf der anderen Straßenseite einen Einbruch beobachtet, schreitet er nicht ein. Doch der Vorfall hat Folgen. Am nächsten Tag hat Martin Geburtstag, und sein Freund Henry holt ihn ab. Sie streifen durch die sommerliche Stadt, treiben ihre Späße mit den Passanten und gehen schließlich zur Polizei, um den Einbruch zu melden.

Doch Martin verweigert sich den Protokollfragen. Henry und Martin laufen davon. Martin lernt Barbara kennen und geht mit ihr in den Zoo, wo sie eine kleine Ziege entführen. Beim anschließenden Spaziergang erklärt Martin Barbara, was "Fummeln" bedeutet. Sie werden von der Polizei aufgegriffen, Martin soll erneut aussagen. Doch Barbara gelingt es, die Polizisten durch einen Striptease abzulenken, so dass beide fliehen können. In Martins Wohnung schlafen sie miteinander. Aber die Polizei lässt Martin keine Ruhe.

Das Spielfilmdebüt der damals 23-jährigen Filmemacherin May Spils gilt als ein Schlüsselfilm der 1960er Jahre. Er brachte den Zeitgeist und das Lebensgefühl Jugendlicher zum Ausdruck, die die von der Gesellschaft vorgegebenen Lebensentwürfe und Verhaltensmuster ablehnten und nach Freiräumen und Individualität suchten.

"Die Geschichte", kommentierte May Spils, "habe ich der Wirklichkeit entnommen, der Wirklichkeit des heutigen Schwabing mit seinen Gammlern, Trinkern, mehr kleinen als großen Genies, seinen miniberockten Mädchen und maxiverkorksten Revoluzzern - einer Welt, deren Charme so viele junge Leute erliegen, ohne recht zu begreifen, dass unter der dünnen Oberfläche dieses Zaubers nichts oder allenfalls der große Spiegel steht, in dem man nur sich selbst gegenüber steht."

"Zur Sache, Schätzchen" ist in der Aufbruchszeit des Neuen deutschen Films entstanden. Der Film durchbricht mit einigen Sequenzen im Cinéma-Vérité-Stil - im Schwimmbad und auf der sommerheißen Straße - die konventionelle Erzählweise.


Seitenanfang
1:14
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
1:42
VPS 01:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Franken-Bomben
Nationalbank im Rüstungsgeschäft

Gefährliche Gurus
Krebstod ohne Behandlung

Trump im Trudeln
Die Russland-Connection


Seitenanfang
2:24
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

In der fremden Heimat (1/2)

Das neue Leben der Doans in Vietnam

Reportage von Simon Christen

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenAls Kind wurde Son Doan im Vietnamkrieg durch eine Napalmbombe schwer verletzt.
Er kam zur Behandlung in die Schweiz. Nach 40 Jahren kehrte er zurück nach Vietnam - in eine fremde Heimat.

Er habe seine Zelte in der Schweiz abgebrochen, weil er Ruhe, Glück und ...

Text zuklappenAls Kind wurde Son Doan im Vietnamkrieg durch eine Napalmbombe schwer verletzt.
Er kam zur Behandlung in die Schweiz. Nach 40 Jahren kehrte er zurück nach Vietnam - in eine fremde Heimat.

Er habe seine Zelte in der Schweiz abgebrochen, weil er Ruhe, Glück und Frieden gesucht habe, sagt Doan. Nach acht Jahren in seinem Heimatland muss er allerdings feststellen, dass sein Leben dort ganz anders ist, als er es sich vorgestellt hat.

Es geschah am 2. Februar 1968 in einem kleinen Dorf nahe der vietnamesischen Stadt Hue: Der damals elfjährige Son Doan und seine Mutter wurden von einer Napalmbombe der US-Armee getroffen. Die Mutter erlag noch am gleichen Tag ihren Verletzungen - der Vater war schon acht Jahre zuvor im Krieg gefallen. Son Doan konnte von Verwandten ins Spital gebracht werden. Dort traf er den Schweizer Edmond Kaiser, den Gründer des Kinderhilfswerks "Terre des hommes". Kaiser brachte den Waisenknaben in die Schweiz, wo er medizinisch versorgt und bei einer Pflegefamilie untergebracht wurde. Doan machte eine Lehre als Gärtner, heiratete eine Schweizerin und wurde Vater von drei Kindern.

Als er 50 Jahre alt wurde und der Nachwuchs aus dem Haus war, entschloss er sich, die Schweiz zu verlassen. Er ließ sich seine Pensionskasse auszahlen und wanderte zusammen mit seiner Frau Sissi nach Vietnam aus.

Reporter Simon Christen hat die beiden im zentralvietnamesischen Bauerndorf Truyen Nam besucht.


Seitenanfang
2:47
VPS 02:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hessenreporter: Hessen-Check 3 -

Wie mobil sind wir?

mit Rebecca Rühl

Film von Ilyas Mec

Ganzen Text anzeigenHessen ist eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer und befindet sich mitten im Umbruch. Wohnen, Geld und Arbeit und Mobilität - das sind Schlüsselthemen. Wie mobil sind die Hessen?

Mobilität ist für ein wirtschaftsstarkes Bundesland wie Hessen lebenswichtig, ...
(ARD/HR)

Text zuklappenHessen ist eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer und befindet sich mitten im Umbruch. Wohnen, Geld und Arbeit und Mobilität - das sind Schlüsselthemen. Wie mobil sind die Hessen?

Mobilität ist für ein wirtschaftsstarkes Bundesland wie Hessen lebenswichtig, und die Hessen leben auch davon, dass sie mobil sind: Das Bundesland in der Mitte Europas profitiert seit jeher von den Verkehrs- und Informationsströmen.

Dafür steht der größte Flughafen Deutschlands wie auch der Frankfurter Hauptbahnhof, der mit seinen 350.000 Nutzern täglich Mittelpunkt des Fernverkehrsnetzes der Deutschen Bahn ist. Das führt zu Engpässen, der Ausbau ist längst überfällig. Rebecca Rühl begibt sich im Rhein-Main-Gebiet auf Erkundungsfahrt. Im "Hessen-Check" zeigt sie, wo es hakt und wie ein Verkehrskollaps verhindert werden kann.

Ganz anders im ländlichen Raum: Durch den Rückgang der Bevölkerung und vor allem der Schüler können dort Angebote des öffentlichen Nahverkehrs kaum noch aufrechterhalten werden. Es sind unkonventionelle Lösungen gefragt. Rebecca Rühl stellt Initiativen und Projekte vor, die an neuen Verkehrssystemen basteln: ökonomisch, nachhaltig, günstig - etwa in Jesberg im Schwalm-Eder-Kreis, wo Bürger 2016 den bundesweit ersten Verein für ein Mobilitätsangebot mit unterschiedlichen Bausteinen gegründet haben. Der Verein "Vorfahrt für Jesberg" will mit CarSharing, Fahrradverleih, Fahrgemeinschaften sowie Mitbringdiensten für Einkäufe seinen Bürgern ermöglichen, möglichst auch auf dem Land ohne eigenes Auto klar zu kommen.

Auch die Versorgung mit schnellem Internet ist wichtig, um die alltäglichen Herausforderungen zu meistern. Wie weit ist das auf dem Land gediehen? Rebecca Rühl macht den Speed-Test.


(ARD/HR)


Seitenanfang
3:18
VPS 03:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kielings wilde Welt (1/3)

Film von Iris Gesang und Andreas Kieling

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenIn drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt.

Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die ...

Text zuklappenIn drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt.

Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens.

Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.

Die Reise der "wilden Welt" beginnt an der australischen Westküste. Das Ningaloo Riff ist das längste küstennahe Riff der Erde. Ein perfekter Lebensraum für unzählige Korallenarten und Tropenfische. Unangefochtener Star dieser Küste ist allerdings der Walhai, ein friedlicher Gigant. Andreas Kieling trifft sich mit Brad Norman, einem weltweit anerkannten Walhaiexperten. Brad hat ein System für die Identifikation der gepunkteten Riesen entwickelt. Alle Informationen werden in einer weltweiten Datenbank gesammelt. Bis heute wissen die Forscher nicht, wo die Walhaie ihre Jungen aufziehen und auf welchen Wegen sie zu ihren jährlichen Treffpunkten gelangen.

Die nächste Etappe von Andreas liegt im Südosten Indiens. Im Rathambore Nationalpark hofft Andreas Kieling den seltenen bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadjas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling, ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen.

Auf der Nordseeinsel Helgoland beobachtet Andreas Kegelrobben. Gut 450 Jahre lang war die Robbenart fast vollständig aus dem Wattenmeer verschwunden. Durch Naturschutzmaßnahmen kommen seit knapp 15 Jahren jeden Dezember auf Düne Süd wieder Junge zur Welt. Die kleine Insel bei Helgoland liegt Sturmflut geschützt und eignet sich deshalb besonders gut für die Aufzucht von Heulern.

Von Helgoland geht's auf die weit entfernten Falklandinseln: Fast am Kap Horn liegt der Archipel von 200 Inseln, zum Teil winzig klein. Die zerklüfteten Küsten sind ein Vogelparadies und besonders bei Felsenpinguinen beliebt. Der Tierfilmer trifft Klemens Pütz, der seit Jahren Felsenpinguine erforscht. Ihr Bestand nimmt seit Jahren weltweit kontinuierlich ab, nur noch rund 320.000 Paare sind übrig. Pütz bestückt einzelne Tiere mit Sendern, so kann er mehr über deren Ernährungsgewohnheiten herausfinden: wo sie nach Nahrung suchen, wie tief sie tauchen und was sie fressen. Ziel ist, Schutzmaßnahmen für bestimmte Meeresregionen vor den Falklandinseln einzurichten.

Die letzte Etappe von Folge eins führt Andreas Kieling in den Simen Nationalpark im Nordwesten Äthiopiens. Die unvergleichliche Bergwelt mit ihren grasbewachsenen Berghängen ist ein Paradies für Spezialisten wie Dscheladas. Die Blutbrustpaviane sind die einzigen Primaten der Welt, die ausschließlich auf dem Boden leben und sich rein vegetarisch ernähren. Ihr Lieblingsgericht: Gras und Grassamen. Die furchterregenden Eckzähne kommen nur beim Showdown der Rivalen zum Einsatz.


Seitenanfang
4:01
VPS 04:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kielings wilde Welt (2/3)

Film von Iris Gesang und Andreas Kieling

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenIn Folge zwei beginnt Andreas Kieling seine Reise im Kaziranga Nationalpark im Norden Indiens. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO Weltkulturerbe.

Er ist bekannt für Panzernashörner, Wasserbüffel, Barasingahirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am ...

Text zuklappenIn Folge zwei beginnt Andreas Kieling seine Reise im Kaziranga Nationalpark im Norden Indiens. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO Weltkulturerbe.

Er ist bekannt für Panzernashörner, Wasserbüffel, Barasingahirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am Ufer des Brahmaputra, der durch seine Überschwemmungen regelmäßig für Düngung der üppigen Vegetation sorgt.

Wenn der Fluss über die Ufer tritt, beginnt für die Tiere des Parks eine harte Zeit. Sie flüchten aus den überschwemmten Gebieten und treffen sehr bald auf die Felder und Siedlungen der heimischen Bevölkerung. Konflikte bleiben nicht aus.

Im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Prof. Peter Berthold. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Im Rahmen eines Artenschutzprojektes werden bestimmte Tiere mit Sendern ausgestattet - keine ungefährliche Arbeit, wie sich herausstellt. Andreas macht Bekanntschaft mit einem aggressiven Vogel.

An der Westküste Australiens liegt die Shark Bay. Aber nicht Haie bevölkern das Meer, sondern Delfine. Andreas Kieling ist dort mit der führenden Delfinforscherin Janet Mann unterwegs. Niemand auf der Welt kennt die Großen Tümmler der Shark Bay so gut wie Janet. Sie berichtet über ihre Forschung und führt Andreas viele der einmaligen Verhaltensweisen dieser intelligenten Meeressäuger vor. Sie haben hier nicht nur ungewöhnliche Jagdmethoden entwickelt, sondern geben ihre Fähigkeiten auch an die nächste Generation weiter.

Dass Steinböcke zu den Kletterkünstlern der alpinen Steilhänge gehören, ist bekannt. Andreas Kieling hat die Akrobaten allerdings in einer Situation beobachtet, die den Atem stocken lässt: In der fast senkrechten Wand einer Staumauer im italienischen Valle Antrona klettern Steinböcke regelmäßig auf der Suche nach speziellen Mineralsalzen und Kräutern. Es sind ausschließlich weibliche Tiere mit ihrem Nachwuchs. Die Böcke wagen sich nicht in die Wand, sie sind zu schwer und können sich auch mit ihren majestätischen Hörnern nicht nah genug an die Wand drücken.

Die letzte Reise führt Andreas erneut tief in den Süden des Atlantischen Ozeans, zu den sturmumtosten Gras- und Moorlandschaften der Falklandinseln. Wo nur 3100 Menschen leben, fühlen sich Millionen Vögel ausgesprochen wohl. Herrscher der Lüfte sind die äußerst fotogenen Schwarzbrauenalbatrosse. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,50 Meter können sie endlos lang am Himmel segeln. Schwierigkeiten haben die großen Vögel allerdings bei ihren Starts und Landungen. Zusammen mit dem Vogelexperten Klemens Pütz begibt sich Andreas Kieling zu den riesigen Brutkolonien.

Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In drei Folgen reist er zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens sind die Schauplätze der neuen Reihe "Kielings wilde Welt".

Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.


Seitenanfang
4:44
VPS 04:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kielings wilde Welt (3/3)

Film von Iris Gesang und Andreas Kieling

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenIn Folge drei will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen.

Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeda erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents - die Balé ...

Text zuklappenIn Folge drei will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen.

Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeda erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents - die Balé Berge. Fast so groß wie das Saarland, gilt dieser Nationalpark als Hotspot für seltene Tierarten.

Hier leben gerade einmal noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri vom "Schutzprojekt für Äthiopische Wölfe". Der argentinische Biologe bekämpft seit vielen Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. In dem weitläufigen Gebiet keine einfache Aufgabe.

Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre alles daran gesetzt, eine achtköpfige Herde in die Freiheit zu entlassen. Die Tiere stammen - wie alle weltweit lebenden 4500 Wisente - aus einer Erhaltungszucht und sind deshalb an Menschen gewöhnt. Bevor die Kolosse in die freie Wildbahn dürfen, müssen sie noch eine wichtige Prüfung über sich ergehen lassen. Beim Scheuversuch wird getestet, ob die schwergewichtigen Pflanzenfresser sich wie Wildtiere verhalten und "ordnungsgemäß" vor dem Menschen flüchten.

Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers. Der virtuosen Flieger erreicht eine Spannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 wurden Bartgeier in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft den Leiter des internationalen Projekts Prof. Hans Frey bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Ranger setzen die Jungvögel in einen Horst und füttern sie - ohne gesehen zu werden - vier Wochen täglich über ein Fallrohr. So verhindern die Ranger eine Fehlprägung auf Menschen.

Die letzte Etappe von "Kielings wilde Welt" ist Südgeorgien, eine außergewöhnliche Inselwelt nur knapp 3700 Kilometer vom Südpol entfernt. Dort gelingen Andreas Kieling einmalige Aufnahmen einer riesigen Kolonie von Königspinguinen und von mächtigen kämpfenden Seeelefanten.
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In drei Folgen reist er zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens sind die Schauplätze der neuen Reihe "Kielings wilde Welt".

Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.


Seitenanfang
5:27
VPS 05:25

Blühende Geheimnisse

Frankreichs unentdeckte Gärten

Film von Alexander von Sobeck

Ganzen Text anzeigenIm "Potager du Roi", dem Gemüsegarten Ludwigs XIV., werden heute Landschaftsbauer ausgebildet. Im schwarzen Périgord gibt es eine verwunschene Märchenlandschaft aus Buchsbäumen.

Bei einer Entdeckungsreise durch französische Gärten und Parks erlebt man nicht nur ...

Text zuklappenIm "Potager du Roi", dem Gemüsegarten Ludwigs XIV., werden heute Landschaftsbauer ausgebildet. Im schwarzen Périgord gibt es eine verwunschene Märchenlandschaft aus Buchsbäumen.

Bei einer Entdeckungsreise durch französische Gärten und Parks erlebt man nicht nur die Liebe der Franzosen für die Gestaltung der Natur, sondern kann auch einen Spaziergang durch die Jahrhunderte machen.

Von den Rokokogärten im Schloss Villandry an der Loire bis zu dem Park von Jean-Jacques Rousseau wird deutlich, wie sich der Gartenbau von der strengen Symmetrie absolutistischer Herrscher zu den spielerischen Freiheiten moderner Parklandschaften entwickelt hat.


Seitenanfang
5:47
VPS 05:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Schildkrötensprache - Geheimnisse aus der Urzeit

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Film von Josef Peter Glanz

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenLange galten sie auch der Wissenschaft als stumm und taub: Schildkröten. Doch neueste Forschungen belegen: Sie sprechen doch! Und zwar auf eine ausgeklügelte und raffinierte Art und Weise.

"Newton" zeigt einen faszinierenden
Querschnitt durch die aktuellste ...
(ORF)

Text zuklappenLange galten sie auch der Wissenschaft als stumm und taub: Schildkröten. Doch neueste Forschungen belegen: Sie sprechen doch! Und zwar auf eine ausgeklügelte und raffinierte Art und Weise.

"Newton" zeigt einen faszinierenden
Querschnitt durch die aktuellste Schildkrötenforschung, lässt eintauchen in die Welt der Schildkrötensprache und räumt mit so manchem Vorurteil auf. Denn Schildkröten sind gesprächig, blitzschnell und - vor allem - sozial!

Es sind revolutionäre Forschungsergebnisse, die ein ganz neues Licht auf Schildkröten werfen. Mit Spezialmikrofonen haben Forscherinnen in Brasilien die eindrucksvollen Sprachleistungen der Süßwasser-Schildkröten dokumentiert. Mit dabei: Peter Praschag, Zoologe und Betreiber des Grazer "Turtle Island". In "Newton" erstmals zu hören: die urzeitliche Sprache der Tiere, die selbst die Dinosaurier überlebt haben und wie international renommierte Bio-Akustikerinnen diese neurologische Meisterleistungen bewerten.

Dieses Wissen wird auch die bisherigen Arterhaltungsmaßnahmen revolutionieren. Denn bislang wurden die Eier abgesammelt, künstlich ausgebrütet und die Jungen dann ausgelassen. Diese Methode gilt es zu überdenken, meint der Zoologe Peter Praschag: "Wir haben seit Jahrzehnten massenweise Schildkröten ausgesetzt, denen lebenswichtige Informationen gefehlt haben - das könnte viele Misserfolge der Vergangenheit erklären."

Trotzdem ist Praschag mit Zucht- und Schutzprogrammen auf drei Kontinenten weltweit erfolgreich. Von der Batagur-Baska-Schildkröte gab es vor Jahren nur noch neun Exemplare. In seinem Grazer "Turtle Island" gelang ihm die Nachzucht - heute gibt es schon mehr als 200 dieser Art. "Newton" zeigt exklusiv den ersten "Release" eines erwachsenen Tieres in Bangladesch. Im Beisein von Umweltminister und indischen Artenschutzvereinen. Die Schildkröte wurde mit einem Sender versehen, um wichtige Informationen über ihre Wanderrouten und ihr Verhalten zu gewinnen.


(ORF)