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Oktober 2017
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Sonntag, 14. Mai
Programmwoche 20/2017
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6:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sommerfrische - Reisen wie zu Kaisers Zeiten

Film von Björn Kölz und Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenIn der Habsburg-Monarchie machte man nicht einfach Urlaub, man fuhr zur Sommerfrische. Eine oft wochenlange Erholung auf dem Land, am See oder am Meer war damals keine Seltenheit.

Adelige und wohlhabende Großbürger reisten mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land ...
(ORF)

Text zuklappenIn der Habsburg-Monarchie machte man nicht einfach Urlaub, man fuhr zur Sommerfrische. Eine oft wochenlange Erholung auf dem Land, am See oder am Meer war damals keine Seltenheit.

Adelige und wohlhabende Großbürger reisten mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land und verbanden die Vorzüge idyllischer Natur mit urbaner Geselligkeit. Das Salzkammergut, der Wörthersee, Triest und Abbazia sind nur einige der damaligen Traumziele.

Das Vielvölkerreich der Habsburger stellte einen kulturell wie gesellschaftlich einzigartigen Kosmos dar. Die nostalgische Verklärung dieser Ära begann noch vor dem Ende des Habsburgerreichs und hält bis heute an, vor allem in Orten, die mit einer der schönsten Errungenschaften der Donaumonarchie verbunden sind - der Sommerfrische. Das vornehmlich adelige und großbürgerliche Sommervergnügen, dessen Wurzeln in der Biedermeierzeit liegen und dem - wenn auch in bescheidenerem Rahmen - bis in die Zwischenkriegszeit gefrönt wurde, wird in dieser Dokumentation in all seinen Facetten gezeigt: von den populärsten Reisezielen vergangener Tage über die spezielle Reisekultur bis zu Transportmitteln und -wegen.

Das "Fin de siècle" wurde zum Höhepunkt der Sommerfrische. Man reiste aufs Land, um dort wie in einem Freiluftsalon eine gesellige Zeit miteinander zu verbringen. Man schwärmte von Triest, von der Riva in Pola und vom milden Klima Abbazias. Damals entdeckte man den Lago di Garda, den Wörthersee und eroberte die Gipfel der Alpen. Das Reisen im alten Österreich war untrennbar mit der verkehrstechnischen Erschließung des Großreichs verbunden.

Das Salzkammergut gilt als Wiege der Sommerfrische. Der Kurbetrieb am Traunsee war zutiefst verbunden mit dem österreichischen Kaiserhaus und der Nähe zu Ischl, wo Kaiser Franz Joseph seine Sommer verbrachte. Bis heute konnten Orte wie Gmunden viel vom Flair vergangener Tage bewahren. Während am Traunsee überwiegend Mitglieder der nationalen und internationalen Aristokratie dominierten, wurde das restliche Salzkammergut bald durch das gehobene Bürgertum erschlossen. Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte man den Attersee, und die ersten Sommervillen der Bourgeoisie entstanden. Fasziniert vom Türkisblau des Wassers mischten sich Fotografen, Maler, Komponisten und Dichter - von Gustav Mahler bis Gustav Klimt - unter das reiche Großbürgertum. In der 1890 erbauten Villa Langer in Steinbach am Attersee wird die Sommerfrische wiederbelebt, wie sie Adelige, Großbürger und berühmte Künstler genossen haben. Der 1886 gegründete "Union Yacht Club Attersee" zählt zu den ältesten und heute dem größten Segelclubs Österreichs.

Wenn Komponisten Urlaub machten, suchten sie meist nach Inspiration und Ruhe. Als kreative Refugien dienten ihnen gerne Seebäder, Komponier-Häuschen oder ein abgelegenes Waldhaus. Gerne bedienten sie dabei das Klischee des genialen Eremiten, auch wenn so mancher von ihnen den Freuden des Lebens nicht abgeneigt war. Johannes Brahms war einer jener Komponisten, die ihre produktivsten Zeiten während ihres Urlaubs hatten. Sommerfrische war für ihn niemals nur Amüsement. Einige seiner berühmtesten Werke komponierte er in Pörtschach am Wörthersee. Mit dem Anschluss der Bahnstrecke Wien-Klagenfurt an die "k.u.k. Südbahn" wurde der Aufenthalt am Wörthersee zu einer gut erreichbaren Attraktion und Pörtschach zu einem der edelsten Sommerfrische-Orte in der Donau-Monarchie. Die "Johannes-Brahms-Gesellschaft Pörtschach" rief 1993 den "Brahms Musiksommer" ins Leben - mit Konzerten bekannter Interpreten, Festwochen und internationalem Wettbewerb. Das musikalische Programm dieser niveauvollen Veranstaltung, das Musikliebhaber aus ganz Europa anzieht, weist jährlich wechselnde Schwerpunkte auf.

Mit dem Entstehen eines neuen Naturgefühls im 18. Jahrhundert wurden die Alpen zum Ausgangspunkt einer neuen Naturbewegung. Die bisher nur Angst erweckenden Berge wurden zu einer Art irdischem Paradies stilisiert. Auch hier fokussierte sich die Aufmerksamkeit rasch auf das Salzkammergut. Es war in der Nähe von Gößl, wo der bis heute als "Steirischer Prinz" hochverehrte Erzherzog Johann beim Klettern im Toten Gebirge das Ausseerland entdeckte. Johann, der "Grüne Rebell aus dem Hause Habsburg", lebte seine Philosophie vom Bewahren und Erneuern. Der volksnahe Erzherzog vertrat das Motto "zurück zur Natur", lange bevor es zum Modetrend verkam. Mit den gesellschaftlichen Umbrüchen am Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Bergsteigen schließlich zur Massenbewegung.

Es gibt sie noch, die Orte und Landschaften, wo trotz zeitgemäßer Technik versucht wird, das Flair vergangener Tage zu erhalten. Dieses Flair gilt es zu erspüren und zu ergründen, um den Mythos der Sommerfrische erfahrbar zu machen.


(ORF)


6:50
VPS 06:55

Videotext Untertitel

Schönbrunn - Quelle der Schönheit

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Moderation: Sir Peter Ustinov

Ganzen Text anzeigenSchloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs. Ein Spaziergang mit Sir Peter Ustinov.

Kein anderes Bauwerk repräsentiert so trefflich die wechselhafte Geschichte ...
(ORF)

Text zuklappenSchloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs. Ein Spaziergang mit Sir Peter Ustinov.

Kein anderes Bauwerk repräsentiert so trefflich die wechselhafte Geschichte Österreichs: ein Spiegelbild seiner einstigen Bewohner, ein Zaubergarten mit botanischen Schätzen und zugleich gezähmter Wildnis, die dem Herrschaftsanspruch der Habsburger entsprach.

Die kühne Vision der Architekten geriet zum glanzvollen Zeugnis eines glanzlosen Niedergangs des habsburgischen Weltreichs.


(ORF)


7:40
VPS 07:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3

Zur Weltherrschaft berufen - Kaiser Karl V.

Film von Franz Wagner und Otto Schwarz

Ganzen Text anzeigenKaiser Karl V. kann wegen der Ausdehnung seines Reiches als der mächtigste Herrscher der Geschichte bezeichnet werden. - Der Film rekonstruiert das Leben des Herrschers.

Auf die Epoche Karls V. geht mehr zurück, als gemeinhin bekannt ist: Die Versklavung von ...
(ORF)

Text zuklappenKaiser Karl V. kann wegen der Ausdehnung seines Reiches als der mächtigste Herrscher der Geschichte bezeichnet werden. - Der Film rekonstruiert das Leben des Herrschers.

Auf die Epoche Karls V. geht mehr zurück, als gemeinhin bekannt ist: Die Versklavung von Schwarzen aus Afrika und ihre Verschiffung nach Amerika setzte unter Karl V. ein.

Auch die christliche Glaubensspaltung in Katholiken und Protestanten sowie der deutsch-französische Konflikt gehen auf seine Regierungszeit zurück.

Der Film "Zur Weltherrschaft berufen" führt zu den wichtigsten Stationen im Leben Karls V.: unter anderem an seinen Geburtsort, in die burgundische Handelsstadt Gent im heutigen Belgien, in die Metropole Toledo, wo der Kaiser residierte, wenn er sich in Spanien aufhielt, und zu seinen Alterssitz San Hieronymo de Yuste in der spanischen Estremadura, wo er seine letzten Lebensjahre in Zurückgezogenheit verbrachte - als einziger Kaiser der europäischen Geschichte, der von seinem Amt zurückgetreten war.

In Interviews erläutern der Wiener Frühneuzeit-Historiker Alfred Kohler und der Münchner Mediävist Ferdinand Seibt das Leben des Herrschers. Außerdem nimmt der frühere Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums Wien, Wilfried Seipel, zu kunsthistorischen Fragen Stellung.


(ORF)


8:25
Format 4:3Videotext Untertitel

Der selige Kaiser - Kaiser Karl I. von Österreich

Film von Gerhard Jelinek und Kurt Schmutzer

Ganzen Text anzeigenKaiser Karl ist am 1. April 1922 in Funchal auf der Insel Madeira im Exil gestorben. Die Dokumentation "Der selige Kaiser" folgt den Spuren des letzten Habsburger Kaisers in der Gegenwart.

Während seine Gemahlin, Kaiserin Zita, in einem prunkvollen "Staatsbegräbnis" ...
(ORF)

Text zuklappenKaiser Karl ist am 1. April 1922 in Funchal auf der Insel Madeira im Exil gestorben. Die Dokumentation "Der selige Kaiser" folgt den Spuren des letzten Habsburger Kaisers in der Gegenwart.

Während seine Gemahlin, Kaiserin Zita, in einem prunkvollen "Staatsbegräbnis" in der Kapuzinergruft beigesetzt wurde, ruht der letzte Habsburger-Kaiser noch heute in einer kleinen Seitenkapelle in der Kirche "Nossa Senora du Monte" auf Madeira.

Seit Jahrzehnten gab es Bemühungen, den Habsburger im Rahmen der Katholischen Kirche selig zu sprechen - am 3. Oktober 2004 war es so weit.


(ORF)


9:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Maximilian von Mexiko - Der Traum vom Herrschen

Film von Franz Leopold Schmelzer

(aus der ORF-Reihe "Universum History")

Ganzen Text anzeigenErzherzog Maximilian, der Bruder Kaiser Franz Josephs I., wünscht sich seit seiner Kindheit, nicht immer der ewig Zweite zu sein. Und sein Traum erfüllt sich, als er Kaiser von Mexiko wird.

Doch unerwartet rasch verwandelt er sich in einen Alptraum: Maximilian ...
(ORF)

Text zuklappenErzherzog Maximilian, der Bruder Kaiser Franz Josephs I., wünscht sich seit seiner Kindheit, nicht immer der ewig Zweite zu sein. Und sein Traum erfüllt sich, als er Kaiser von Mexiko wird.

Doch unerwartet rasch verwandelt er sich in einen Alptraum: Maximilian glaubt, in Mexiko willkommen zu sein - doch das Gegenteil ist der Fall. Zuletzt wird er von seinem Gegenspieler Benito Juarez gefangen genommen und zum Tode verurteilt.

So endet Maximilians Wunschphantasie von sich selbst als gloriosem Herrscher vor einem Erschießungskommando.

2014 anlässlich des 150. Jahrestages der Thronbesteigung entstanden, illustriert die Dokumentation das Schicksal dieses widersprüchlichen Habsburgers und beleuchtet die Umstände seines tragischen Scheiterns aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


(ORF)


9:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kaiser Franz Joseph und sein Salzkammergut

Film von Lutz Maurer

Moderation: Miguel Herz-Kestranek

Ganzen Text anzeigenViele Filme beschäftigten sich mit der Rolle Franz Josephs als Monarch, mit dem Verfall des Habsburgerreichs und seinem Untergang im Ersten Weltkrieg. Dieser Film zeigt Franz Joseph privat.

Nirgendwo konnte er seine Privatheit so ausleben wie im Salzkammergut. ...
(ORF)

Text zuklappenViele Filme beschäftigten sich mit der Rolle Franz Josephs als Monarch, mit dem Verfall des Habsburgerreichs und seinem Untergang im Ersten Weltkrieg. Dieser Film zeigt Franz Joseph privat.

Nirgendwo konnte er seine Privatheit so ausleben wie im Salzkammergut. Jahrhundertelang war die Gegend zwischen Hallstatt und Ischl im Besitz seiner Vorfahren gewesen: vor allem des "weißen Goldes" wegen, das dem kaiserlichen Kammergut auch den Namen gab.

Mit Kaiser Franz Joseph kam ein neuer, wesentlicher Aspekt hinzu. Seine lebenslange Verbundenheit mit der Region, seine Sommerfrische im geliebten Ischl zogen wie ein Magnet neben großen Teilen des Hofes und des Adels vor allem die kulturelle Elite seiner Epoche zahlreich an: Komponisten, Schriftsteller, Schauspieler. Sie alle fanden im Salzkammergut ihr Refugium, ließen das Land zu einem zumindest im Sommer kulturellen Zentrum der Monarchie erblühen.

Das Leben des Monarchen war vor allem eng mit Ischl verbunden. Am 18. August 1831 feierte der älteste der drei "Salzprinzen" dort bereits seinen ersten Geburtstag. Des 18. August gedenkt die Stadt bis heute. In Ischl feierte der Kaiser auch seine Verlobung mit der Wittelsbacherin Elisabeth. Für die naturbegeisterte Kaiserin wurde Ischl folglich auch zum Ausgangpunkt für zahllose, von ihr in Gedichten besungene Ausflüge in die Gebirgswelt des Salzkammergutes, die der Kaiser wiederum seiner großen Passion, der Jagd wegen, liebte und besuchte.

In Ischl erreichten ihn aber auch die Nachrichten von Katastrophen: Etwa jene von Königgrätz, wo 1866 der Untergang seines Reiches eingeleitet wurde. Während seines letzten sommerlichen Aufenthalts 1914 musste Kaiser Franz Joseph schließlich auch jene Kriegserklärung unterzeichnen, die "in Europa die Lichter ausgehen ließ" und die Welt in das Inferno des Ersten Weltkriegs stürzte.

Ausgehend vom noch zu Lebzeiten Franz Josephs 1906 zu "Bad Ischl" erhobenen Kurort folgt der Film den Spuren des Kaisers vom Fuschlsee, dem Wolfgangsee und dem Mondsee über das Tal der Vöckla, über den Traunsee und das Almtal bis hin zur Dachsteinregion ins Ausseerland.

Die bis heute andauernde Faszination einer kaiserlichen, vor allem kulturell geprägten Epoche wird in allen Teilen des Salzkammerguts beleuchtet, das von Liebhabern gern als "zehntes österreichisches Bundesland" bezeichnet wird. Diese Rolle bewahrte sich die Region bis heute, trotz aller politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts.


(ORF)


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10:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der wilde Wald der Kaiserin

Film von Thomas Rilk

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenEin malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation.

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine ...
(ORF/ARD/BR)

Text zuklappenEin malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation.

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt.

"Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.

Daneben erzählt Thomas Rilks Film von einer Vielzahl an Tieren, die wohl weder der Kaiserin gut bekannt waren noch von den heutigen Besuchern des Tiergartens wahrgenommen werden: Er erzählt von Eichenprozessionsspinnern, Schusterkäfern, Feuersalamandern oder vom Aussterben bedrohten Flusskrebsen.

Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt seine Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser.

Der "wilde Wald der Kaiserin" bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.

Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. "Der wilde Wald der Kaiserin" enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der cirka 22 Kilometer langen Tiergartenmauer.

Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Regisseur Thomas Rilk ("Wiener G'stettn") in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heißluftballon und Hubschrauber eingefangen.


(ORF/ARD/BR)


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11:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Erzherzog Johann - Visionär & Menschenfreund

Film von Alfred Ninaus

Ganzen Text anzeigenErzherzog Johann (1782 - 1859), der Bruder des österreichischen Kaisers Franz I., hat mit teils revolutionären Ideen die Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftslandschaft Österreichs geprägt.

In der Frankfurter Paulskirche wird Erzherzog Johann 1848 als "Reichsverweser" ...
(ORF)

Text zuklappenErzherzog Johann (1782 - 1859), der Bruder des österreichischen Kaisers Franz I., hat mit teils revolutionären Ideen die Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftslandschaft Österreichs geprägt.

In der Frankfurter Paulskirche wird Erzherzog Johann 1848 als "Reichsverweser" zum ersten gewählten Staatsoberhaupt Deutschlands. Die Dokumentation "Erzherzog Johann - Visionär und Menschenfreund" zeichnet das Leben von Erzherzog Johann nach.


(ORF)


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12:10
VPS 12:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Geliebter Johann, Geliebte Anna

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2009

Darsteller:
Erzherzog JohannTobias Moretti
Mutter PlochlPetra Morzé
Anna PlochlAnna Maria Mühe
Vater PlochlPeter Simonischek
ZahlbrucknerMax von Thun
u.a.
Drehbuch: Knut Boeser, Julian Roman Pölsler
Regie: Julian Roman Pölsler
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenIhre Liebesgeschichte wurde zur Legende: Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz, und Anna Plochl, das lebenslustige Mädchen aus dem Volk.

Als der Kaiser die bereits erteilte Heiratserlaubnis für ungültig erklärt, holt Johann seine "Hausfrau" auf seine ...
(ORF)

Text zuklappenIhre Liebesgeschichte wurde zur Legende: Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz, und Anna Plochl, das lebenslustige Mädchen aus dem Volk.

Als der Kaiser die bereits erteilte Heiratserlaubnis für ungültig erklärt, holt Johann seine "Hausfrau" auf seine Ländereien und in sein Unternehmen, um der ganzen Welt vor Augen zu führen, wie ungerecht und unbarmherzig der Kaiser ist.

Gleichzeitig engagiert er sich politisch für sein Land, die Steiermark. Es sind die damit verbundenen langen Trennungen, die dem Liebespaar fast zum Verhängnis werden. Erst als Johann seinem kaiserlichen Bruder ein Ultimatum stellt und Fürst von Metternich die Zeichen der Zeit für die Heirat mit einer Bürgerlichen für günstig erachtet, dürfen sich Anna und Johann heimlich, zu nächtlicher Stunde, das Jawort geben.


(ORF)


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13:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Maria Theresia - Eine Frau trägt die Krone

Historienfilm, Österreich 1951

Darsteller:
Maria TheresiaPaula Wessely
Franz StephanFred Liewehr
MaximilianKurti Baumgartner
Maria AntoniaLoni Friedel
Maria CarolinaIngeborg Richter
u.a.
Buch: Paul Hans Rameau
Regie: Emil Edwin Reinert
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenEine bittere Entdeckung lässt der Kaiserin keinen Zweifel über die Untreue ihres Gatten. Die einsame Frau verliert sich in Erinnerungen an die Vergangenheit. Doch sie fängt sich wieder.

Durch eine entscheidende Aussprache mit dem Kaiser gewinnt sie ihr Vertrauen in ...
(ORF)

Text zuklappenEine bittere Entdeckung lässt der Kaiserin keinen Zweifel über die Untreue ihres Gatten. Die einsame Frau verliert sich in Erinnerungen an die Vergangenheit. Doch sie fängt sich wieder.

Durch eine entscheidende Aussprache mit dem Kaiser gewinnt sie ihr Vertrauen in ihn wieder.


(ORF)


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15:15
VPS 15:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Maria Theresia - Vermächtnis einer Herrscherin

Film von Georg Riha

Ganzen Text anzeigenLange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie.

Zum Maria Theresien-Jahr 2017 zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese ...
(ORF)

Text zuklappenLange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie.

Zum Maria Theresien-Jahr 2017 zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese österreichische Ikone. Mit fantastischen Bildern taucht er ein in die spätbarocke Zeit der Regentin und erzählt ihre außergewöhnliche Geschichte.

Niemals trat Österreich ruhmvoller, moderner und prächtiger auf als unter ihr. Sichtbares Zeichen dieses Selbstbewusstseins war Schloss Schönbrunn, in dem sich der ganze Machtanspruch dieser Frau spiegelte.


(ORF)


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16:05

Marie Antoinette

Spieldokumentation, Kanada/Großbritannien 2005

Darsteller:
Marie AntoinetteCaroline Bernard
Louis XVI., Cardinal de RohanPhillippe Altier
Marie-ThérèseMarie-Agnès Brigot
Le cavalier au balClément Pelletier
Tochter von Marie AntoinetteIris Vinson
Sohn von Marie AntoinetteThomas Levasseur
u.a.
Regie: David Grubin

Ganzen Text anzeigenMarie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten.

Die Spieldokumentation zeichnet den tragischen Lebensweg der Regentin nach und ...
(ORF)

Text zuklappenMarie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten.

Die Spieldokumentation zeichnet den tragischen Lebensweg der Regentin nach und schildert die Entwicklung eines unbedarften und lebensfrohen Mädchens bis zum gewaltvollen Tod.

Die Ehe mit Ludwig XVI. soll die angespannte Beziehung zwischen Österreich und Frankreich beruhigen und den Frieden festigen. Ihrer Familie, ihrem Land und ihrer Kultur entrissen, sucht Marie Antoinette, die mit 19 Jahren Königin wird, nach Zerstreuung. Sie verspielt riesige Summen und verschuldet sich bei Vergnügungen, ungeachtet der politischen Lage im Land. Während Marie Antoinette ein Leben im Müßiggang führt, gärt es längst im Volk. Auf die Ratschläge ihrer Mutter, sich zu mäßigen, reagiert Marie Antoinette nicht. Erst, als die ersten Aufstände wahrnehmbar werden und die Lage ernst wird, erkennt sie die Lage, in der sie und der König sich befinden. Der Sturm auf die Bastille, ihre Inhaftierung, die Schreckensherrschaft der Jakobiner, ihre in Varènnes vereitelte Flucht, der Krieg gegen Österreich und die Hinrichtung des Königs sind nur weitere Etappen ihres Schicksals. "Erst im Leid erfährt man sein wahres Ich", schreibt Marie Antoinette, die sich erst im Angesicht des Todes ihrer eigentlichen Existenz bewusst wird. Die letzte Königin Frankreichs wird 1793 im Alter von 38 Jahren enthauptet.


(ORF)


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17:40
Videotext Untertitel

Eine (fast) normale Familie - Die Habsburger

Film von Eva Maria Kaiser und Gerhard Jelinek

Ganzen Text anzeigenMehr als 90 Jahre nach Ende der Monarchie in Österreich sind die Habsburger eine weiterhin einflussreiche und über die ganze Welt verstreute Familie. Und noch immer sorgen sie für Aufregung.

Wenn etwa der Kaisersohn Otto beim Gedenken an den "Anschluss" Österreichs ...
(ORF)

Text zuklappenMehr als 90 Jahre nach Ende der Monarchie in Österreich sind die Habsburger eine weiterhin einflussreiche und über die ganze Welt verstreute Familie. Und noch immer sorgen sie für Aufregung.

Wenn etwa der Kaisersohn Otto beim Gedenken an den "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland Österreich als größtes Opfer der Nazis bezeichnet. Oder wenn Teile der Familie unter Verweis auf die Enteignung durch das NS-Regime Restitutionsansprüche stellen.

An die 400 Mitglieder zählt das Adelsgeschlecht der Habsburger heute, und das ist nur der enge Kreis. Unternehmer, Banker und Forstwirte gehören ebenso dazu wie Kunstsammler und Politiker.

Die Dokumentation "Eine (fast) normale Familie - Die Habsburger" ist ein facettenreiches Familienporträt, das einige Mitglieder des einst mächtigsten europäischen Adelshauses vorstellt.


(ORF)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der letzte große Kaiser - Franz Joseph I.

zwischen Macht und Ohnmacht

Film von Ronald P. und Roswitha Vaughan

Ganzen Text anzeigenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche ...
(ORF)

Text zuklappenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche Schicksalsschläge wie die Ermordung seiner Frau Sisi. Andererseits erlebte die Donaumonarchie einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte.

Im Herbst 1848 tobte in Wien die Revolution und der amtierende Kaiser "Ferdinand der Gütige" war gesundheitlich angeschlagen. Am 2. Dezember übergab der kinderlose Monarch seinem 18-jährigen Neffen Krone und Amtsgeschäfte. Ohne bombastische Krönung in einer Kathedrale, sondern in einer vergleichsweise schlichten, familiären Zeremonie wurde aus dem blutjungen Erzherzog ein Kaiser von Gottes Gnaden. Franz erhielt den Beinamen Joseph, um an den beliebten Joseph II. zu erinnern. Doch ganz im Gegensatz zu seinem reformfreudigen Vorfahren, verstand sich der neue Kaiser von Österreich und König von Ungarn nicht als Neugestalter, sondern als Bewahrer, als oberster Beamter. Zu seinen ersten Amtshandlungen zählten auch die Unterschriften unter den Todesurteilen von Aufständischen der 1848er-Revolution und ungarischen Unabhängigkeitskämpfern.

In seine lange Regierungszeit fallen Kriege und militärische Niederlagen sowie persönliche Schicksalsschläge wie die Hinrichtung seines Bruders Maximilian in Mexiko, der Selbstmord seines Sohnes, Kronprinz Rudolf, sowie die Ermordung seiner Frau und später die des Thronfolgers Franz Ferdinand. Andererseits erlebte die Donaumonarchie in der Ära Franz Joseph einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte. Die Prachtbauten der Wiener Ringstraße sind Zeugen dieser Epoche. Schon zu Lebzeiten wurde der Kaiser nostalgisch verklärt, nicht zuletzt wegen der Beziehung zu seiner Frau, der ebenfalls sagenumwobenen und äußerst beliebten Kaiserin Sisi. Die offensichtlich problematische Ehe tat der Glorifizierung des Kaiserpaares durch das Volk keinen Abbruch. Im Winter 1916 starb Franz Joseph an einer Lungenerkrankung.

Roswitha und Ronald P. Vaughan suchen in ihrer Dokumentation den Menschen hinter der würdigen Fassade des Kaisers. Briefe des Monarchen an seine Frau und seine Kinder zeigen einen sensiblen, liebevollen Menschen, der unter seiner Macht leidet und darauf mit Ohnmacht reagiert und diesen Umstand mit amtlicher Würde überdeckt. Gegen Ende seines Lebens entwickelt sich der gestrenge Kaiser zu einem liebevollen, verspielten Opa für seine Enkelkinder im Schloss Wallsee an der Donau in Niederösterreich.


(ORF)


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19:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin

Film von Tom Matzek

Ganzen Text anzeigenSchön, romantisch, tragisch: Die österreichische Kaiserin Elisabeth wurde schon zu Lebzeiten mystifiziert. Dabei ist die historische Wirklichkeit spannender als alle Klischees und Legenden.

Fünf Experten helfen, das Bild einer komplexen Persönlichkeit zu entwerfen: ...
(ORF)

Text zuklappenSchön, romantisch, tragisch: Die österreichische Kaiserin Elisabeth wurde schon zu Lebzeiten mystifiziert. Dabei ist die historische Wirklichkeit spannender als alle Klischees und Legenden.

Fünf Experten helfen, das Bild einer komplexen Persönlichkeit zu entwerfen: Ein Kriminalist, ein Psychotherapeut, eine Historikerin, ein Nachfahre der Kaiserin und ein Nachfahre eines ihrer Vertrauten geben neue Einblicke in das Leben der Monarchin.


(ORF)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Sissi

Heimatfilm, Österreich 1955

Darsteller:
SissiRomy Schneider
Franz JosephKarlheinz Böhm
LudovikaMagda Schneider
Erzherzogin SophieVilma Degischer
Helene von BayernUta Franz
Herzog Maximilian von BayernGustav Knuth
u.a.
Regie: Ernst Marischka
Länge: 102 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer junge Kaiser Franz Joseph soll verheiratet werden. Seine Mutter, Erzherzogin Sophie, hat auch schon eine Braut für den Sohn auserkoren: Prinzessin Helene von Bayern. Es kommt anders.

Ein "Familientreffen" in Bad Ischl wird arrangiert, bei dem der Kaiser Helene ...
(ORF)

Text zuklappenDer junge Kaiser Franz Joseph soll verheiratet werden. Seine Mutter, Erzherzogin Sophie, hat auch schon eine Braut für den Sohn auserkoren: Prinzessin Helene von Bayern. Es kommt anders.

Ein "Familientreffen" in Bad Ischl wird arrangiert, bei dem der Kaiser Helene kennenlernen soll. Um der Reise einen harmlosen Anstrich zu geben, fährt auch Sissi, Helenes jüngere Schwester, mit.


(ORF)


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21:55
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Kronprinz Rudolf (1/2)

Der Rebell

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland/Italien 2006

Darsteller:
RudolfMax von Thun
Mary VetseraVittoria Puccini
Franz-JosephKlaus Maria Brandauer
SisiSandra Ceccarelli
MizziBirgit Minichmayr
u.a.
Buch: Klaus Lintschinger, Didier Decoin
Regie: Robert Dornhelm
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigen1878: Der österreichische Kronprinz Rudolf, einziger Sohn Kaiser Franz Josephs und seiner Frau Sisi, genießt sein Leben als begehrtester Junggeselle Europas. Das Glück währt nicht ewig.

Bald muss sich der Kronprinz zwischen seinen politischen Ambitionen und seinem ...
(ORF)

Text zuklappen1878: Der österreichische Kronprinz Rudolf, einziger Sohn Kaiser Franz Josephs und seiner Frau Sisi, genießt sein Leben als begehrtester Junggeselle Europas. Das Glück währt nicht ewig.

Bald muss sich der Kronprinz zwischen seinen politischen Ambitionen und seinem privaten Glück entscheiden.

Der zweiteilige Historienfilm "Kronprinz Rudolf" glänzt mit einer hervorragenden Schauspielerriege, darunter in der Titelrolle Max von Thun und Klaus Maria Brandauer als Kaiser Franz Joseph.


(ORF)


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23:25
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Kronprinz Rudolf (2/2)

Mayerling

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland/Italien 2006

Darsteller:
RudolfMax von Thun
Mary VetseraVittoria Puccini
Franz-JosephKlaus Maria Brandauer
SisiSandra Ceccarelli
MizziBirgit Minichmayr
u.a.
Buch: Klaus Lintschinger, Didier Decoin
Regie: Robert Dornhelm
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigen1888 führt Kaiser Franz Joseph Österreich-Ungarn immer näher an den Zerfall. Als er seinem Sohn mitteilt, dass dieser niemals den Thron besteigen werde, heckt der Kronprinz einen Plan aus.

Rudolf, der inzwischen eine Affäre mit Mary begonnen hat und des Hochverrats ...
(ORF)

Text zuklappen1888 führt Kaiser Franz Joseph Österreich-Ungarn immer näher an den Zerfall. Als er seinem Sohn mitteilt, dass dieser niemals den Thron besteigen werde, heckt der Kronprinz einen Plan aus.

Rudolf, der inzwischen eine Affäre mit Mary begonnen hat und des Hochverrats bezichtigt wird, sieht keinen anderen Ausweg, als den Sturz seines Vaters.

Der zweiteilige Historienfilm "Kronprinz Rudolf" glänzt mit einer hervorragenden Schauspielerriege, darunter in der Titelrolle Max von Thun und Klaus Maria Brandauer als Kaiser Franz Joseph. Zweiter Teil.


(ORF)


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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Das Attentat - Sarajevo 1914

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2014

Darsteller:
Leo PfefferFlorian Teichtmeister
Marija JeftanovicMelika Foroutan
Dr. Herbert SattlerHeino Ferch
Sektionsrat WiesnerFriedrich von Thun
Nedeljko CabrinovicMateusz Dopieralski
u.a.
Drehbuch: Martin Ambrosch
Regie: Andreas Prochaska
Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigenSarajevo, 28. Juni 1914: Viele Schaulustige stehen auf der Straße in Erwartung des Konvois des österreichischen Thronfolgers, doch plötzlich fallen Schüsse.

Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie werden Opfer eines Attentats - mit schweren politischen ...
(ORF)

Text zuklappenSarajevo, 28. Juni 1914: Viele Schaulustige stehen auf der Straße in Erwartung des Konvois des österreichischen Thronfolgers, doch plötzlich fallen Schüsse.

Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie werden Opfer eines Attentats - mit schweren politischen Folgen. Untersuchungsrichter Leo Pfeffer soll die verdächtigen serbischen Revolutionäre vernehmen und die Anklage vorbereiten.

Entschlossenes Handeln ist gefordert, denn Kaiser Franz Joseph will einen raschen Bericht. Doch Leo stößt auf Widersprüche. Irgendetwas stimmt nicht an der offiziellen Polizei-Version des Attentats. Das rasche Geständnis eines Täters wurde unter Folter erzwungen, Beweise verschwinden und Zeugen verstummen. Mitten in den bereits anlaufenden Kriegsvorbereitungen kämpft der junge, engagierte Ermittler gegen zunehmenden Widerstand, Hintergründe herauszufinden. Dabei nimmt er Warnungen seines Freundes Dr. Sattler nicht ernst und bringt damit sich sowie seine Geliebte, die Serbin Marija Jeftanovic, in große Gefahr.

Ohne Kitsch oder k.-u.-k.-Nostalgie erzählt der Fernsehfilm "Das Attentat - Sarajevo 1914" die historischen Ereignisse. Modern und dennoch authentisch werden die Schicksale der Mächtigen und Handlanger, der Bürger und Beamten vorgestellt, die durch dieses Ereignis mit einem Schlag ins Rampenlicht der Weltpolitik gezerrt wurden.


(ORF)


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2:35

Marie Antoinette

Spieldokumentation, Kanada/Großbritannien 2005

Darsteller:
Marie AntoinetteCaroline Bernard
Louis XVI., Cardinal de RohanPhillippe Altier
Marie-ThérèseMarie-Agnès Brigot
Le cavalier au balClément Pelletier
Tochter von Marie AntoinetteIris Vinson
Sohn von Marie AntoinetteThomas Levasseur
u.a.
Regie: David Grubin

Ganzen Text anzeigenMarie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten.

Die Spieldokumentation zeichnet den tragischen Lebensweg der Regentin nach und ...
(ORF)

Text zuklappenMarie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten.

Die Spieldokumentation zeichnet den tragischen Lebensweg der Regentin nach und schildert die Entwicklung eines unbedarften und lebensfrohen Mädchens bis zum gewaltvollen Tod.

Die Ehe mit Ludwig XVI. soll die angespannte Beziehung zwischen Österreich und Frankreich beruhigen und den Frieden festigen. Ihrer Familie, ihrem Land und ihrer Kultur entrissen, sucht Marie Antoinette, die mit 19 Jahren Königin wird, nach Zerstreuung. Sie verspielt riesige Summen und verschuldet sich bei Vergnügungen, ungeachtet der politischen Lage im Land. Während Marie Antoinette ein Leben im Müßiggang führt, gärt es längst im Volk. Auf die Ratschläge ihrer Mutter, sich zu mäßigen, reagiert Marie Antoinette nicht. Erst, als die ersten Aufstände wahrnehmbar werden und die Lage ernst wird, erkennt sie die Lage, in der sie und der König sich befinden. Der Sturm auf die Bastille, ihre Inhaftierung, die Schreckensherrschaft der Jakobiner, ihre in Varènnes vereitelte Flucht, der Krieg gegen Österreich und die Hinrichtung des Königs sind nur weitere Etappen ihres Schicksals. "Erst im Leid erfährt man sein wahres Ich", schreibt Marie Antoinette, die sich erst im Angesicht des Todes ihrer eigentlichen Existenz bewusst wird. Die letzte Königin Frankreichs wird 1793 im Alter von 38 Jahren enthauptet.


(ORF)


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4:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Maria Theresia - Eine Frau trägt die Krone

Historienfilm, Österreich 1951

Darsteller:
Maria TheresiaPaula Wessely
Franz StephanFred Liewehr
MaximilianKurti Baumgartner
Maria AntoniaLoni Friedel
Maria CarolinaIngeborg Richter
u.a.
Buch: Paul Hans Rameau
Regie: Emil Edwin Reinert
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenEine bittere Entdeckung lässt der Kaiserin keinen Zweifel über die Untreue ihres Gatten. Die einsame Frau verliert sich in Erinnerungen an die Vergangenheit. Doch sie fängt sich wieder.

Durch eine entscheidende Aussprache mit dem Kaiser gewinnt sie ihr Vertrauen in ...
(ORF)

Text zuklappenEine bittere Entdeckung lässt der Kaiserin keinen Zweifel über die Untreue ihres Gatten. Die einsame Frau verliert sich in Erinnerungen an die Vergangenheit. Doch sie fängt sich wieder.

Durch eine entscheidende Aussprache mit dem Kaiser gewinnt sie ihr Vertrauen in ihn wieder.


(ORF)