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Dezember 2017
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Mittwoch, 10. Mai
Programmwoche 19/2017
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenHochschulprojekt für Afrika
Kluge Führungskräfte sollen ausgebildet und im Land gehalten werden

Wehrmacht und Bundeswehr
Gesprächsgast: Detlef Bald, Militärhistoriker

Kritik an Xavier Naidoo
"bewusst überzeichneter Song"

Literatur ...

Text zuklappenHochschulprojekt für Afrika
Kluge Führungskräfte sollen ausgebildet und im Land gehalten werden

Wehrmacht und Bundeswehr
Gesprächsgast: Detlef Bald, Militärhistoriker

Kritik an Xavier Naidoo
"bewusst überzeichneter Song"

Literatur "Mein Bruder Che"
Der Mensch hinter dem Mythos

Berlin Rebel High School
Eine radikal andere Schule


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Videodating im Zoo
Die Idee zum Verkuppeln per Video wurde auf Borneo geboren

Erdwärme ohne Beben
Wissenschaftler forschen nach sicheren Bohrmethoden


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenHochschulprojekt für Afrika
Kluge Führungskräfte sollen ausgebildet und im Land gehalten werden

Wehrmacht und Bundeswehr
Gesprächsgast: Detlef Bald, Militärhistoriker

Kritik an Xavier Naidoo
"bewusst überzeichneter Song"

Literatur ...

Text zuklappenHochschulprojekt für Afrika
Kluge Führungskräfte sollen ausgebildet und im Land gehalten werden

Wehrmacht und Bundeswehr
Gesprächsgast: Detlef Bald, Militärhistoriker

Kritik an Xavier Naidoo
"bewusst überzeichneter Song"

Literatur "Mein Bruder Che"
Der Mensch hinter dem Mythos

Berlin Rebel High School
Eine radikal andere Schule


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Videodating im Zoo
Die Idee zum Verkuppeln per Video wurde auf Borneo geboren

Erdwärme ohne Beben
Wissenschaftler forschen nach sicheren Bohrmethoden


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10:16
VPS 10:14

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

NDR Talk Show classics

Moderation: Barbara Schöneberger, Hubertus Meyer-Burckhardt, Jörg Pilawa

Ganzen Text anzeigenEin Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Diesmal mit: Flirtcoach Phillip von Senftleben, Ralleyfahrerin Heidi ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEin Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Diesmal mit: Flirtcoach Phillip von Senftleben, Ralleyfahrerin Heidi Hetzer, Kabarettistin Gerburg Jahnke, Sexualtherapeutin Dr. Ruth Westheimer, Drag Queen Olivia Jones, 68er-Ikone Jutta Winkelmann mit Zwillingsschwester Gisela Getty, Schauspieler Axel Prahl.


(ARD/NDR)


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11:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ötztaler Alpen

Zwischen Sölden und Vent


(ARD)


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wenn Mädchen boxen

Film von Simone Brannahl und Philipp Rückriem

Ganzen Text anzeigenBoxen ist brutal. Und nur was für harte Männer. Frauen im Ring? Undenkbar. Doch es ist Realität. Drei junge Frauen erlauben einen Einblick in ihr Leben und ihren Sport.

Die 13-jährige Renée, die 17-jährige Berliner Meisterin Zeina und die 36-jährige Inga zeigen, ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenBoxen ist brutal. Und nur was für harte Männer. Frauen im Ring? Undenkbar. Doch es ist Realität. Drei junge Frauen erlauben einen Einblick in ihr Leben und ihren Sport.

Die 13-jährige Renée, die 17-jährige Berliner Meisterin Zeina und die 36-jährige Inga zeigen, dass Boxen sie entspannt, sie disziplinierter und selbstbewusster macht und ihnen Mut und Durchsetzungsvermögen schenkt.

Der allein erziehende Vater von Renée musste erst mal schlucken, als seine zarte Tochter plötzlich zum Boxen wollte. Zeina ist gläubige Muslima und boxt nur mit Kopftuch. Ihre Familie hat sich inzwischen nicht nur daran gewöhnt, sondern kommt auch begeistert zu Wettkämpfen.


(ARD/RBB)


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12:01
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Mein Kind isst nicht!

Film von Nicola Graef

Ganzen Text anzeigenWas passiert mit einer Familie, wenn ein Kind an einer Ess-Störung leidet. Der Film begleitet über mehrere Monate zwei Familien, deren Töchter an Magersucht leiden.

Edda, die 15-jährige Tochter von Hildegard Brinkmann, lebt in einer betreuten Einrichtung für ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenWas passiert mit einer Familie, wenn ein Kind an einer Ess-Störung leidet. Der Film begleitet über mehrere Monate zwei Familien, deren Töchter an Magersucht leiden.

Edda, die 15-jährige Tochter von Hildegard Brinkmann, lebt in einer betreuten Einrichtung für Mädchen mit Ess-Störungen. Die Eltern der gleichaltrigen Valentina, Astrid und Hagen Kahmann, konnten die Erkrankung ihrer Tochter zunächst nicht fassen.

"Valentina war völlig verändert, wir konnten nicht mehr mit ihr reden, alles drehte sich nur noch darum, dass sie nichts mehr essen wollte. Ich hatte Panik." Aus der Diät der 15-Jährigen entwickelte sich innerhalb weniger Wochen eine zwanghafte Ess-Störung. Astrid und Hagen Kahmann merken, dass sie Valentina nicht mehr erreichen, dass sie ihrem Kind nicht helfen können - und reagieren schnell. Zusammen mit Valentina lassen sich die Eltern therapeutisch beraten, schließlich wird Valentina in die Charité auf die Station für Ess-Störungen eingewiesen. "Endlich konnten wir uns wieder entspannen, weil wir wussten, sie ist in guten Händen. Der Druck war erst mal weg", berichtet Astrid Kahmann. Als Valentina schließlich nach zwölf Wochen wieder nach Hause kommt, hat sich vieles in der Familie verändert. Was ist passiert?

Edda Brinkmann, lebt in einer betreuten Einrichtung für Mädchen mit Ess-Störungen. 250 Kilometer trennen nun Mutter Hildegard und ihre Tochter - eine sehr weite, ärztlich empfohlene Distanz, nachdem Edda lebensbedrohlich abmagerte: "Auch wenn ich als Mutter weiß, dass diese Entscheidung richtig ist, ist es sehr schwer, sie gehen zu lassen. Sie ist doch noch so jung." Hildegard Brinkmann besucht ihre Tochter regelmäßig, Edda darf nur einmal im Monat nach Hause. Nach einigen Monaten scheint sich das Mädchen von der Magersucht zu lösen, entwickelt nun aber Essanfälle, ihr Körper ist aufgeschwemmt. Wird es der Familie gelingen, mit der extremen Ess-Störung der Tochter zurechtzukommen?

Nicola Graef, Autorin und Regisseurin, begleitet filmisch über mehrere Monate zwei Familien durch die schwere Krankheit der Teenager, auch die Brinkmanns


(ARD/WDR)


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12:31
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Seeleute an Land

Sehnsucht nach dem Meer

Film von Romain Guélat

Ganzen Text anzeigenEr baut und renoviert reale Boote, sie gestaltet Modellschiffe in Flaschen. Sie leben im Binnenland Schweiz, zehren von vergangenen Seereisen und träumen von einem nächsten großen Segeltörn.

Kennengelernt haben sie sich auf hoher See. Mit einem selbstgebauten ...

Text zuklappenEr baut und renoviert reale Boote, sie gestaltet Modellschiffe in Flaschen. Sie leben im Binnenland Schweiz, zehren von vergangenen Seereisen und träumen von einem nächsten großen Segeltörn.

Kennengelernt haben sie sich auf hoher See. Mit einem selbstgebauten Segelschiff schipperten Stefan Auer und Gabrielle Rogers über die Weltmeere. Jetzt lebt das Paar im Wallis, umgeben von Bergen, weitab vom Meer. Aber ganz ohne Schiffe geht es nicht.

Was machen Seeleute, wenn gerade Flaute herrscht? Sie beschäftigen sich mit Kartenspielen oder sie bauen kleine zierliche Modellschiffe, die sie wundersam in engen Flaschen installieren. Nur noch wenige Künstler in Europa beherrschen dieses traditionelle Kunsthandwerk. Eine davon ist Gabrielle Rogers, die mit ihrem Partner Stefan Auer über die Meere gesegelt ist und nun bereits seit längerer Zeit in Bex im Wallis vor Anker gegangen ist. Und während Gabrielle an ihren Pretiosen arbeitet, lässt sich vortrefflich von einem nächsten großen gemeinsamen Abenteuer auf dem Ozean träumen.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:19
VPS 13:20

Die Hunnen

Attilas Reitersturm gegen Rom

Film von Elli G. Kriesch

Ganzen Text anzeigenIm Jahr 375 nach Christus fielen die Hunnen am Schwarzen Meer ein. Sie vernichteten das Reich der Goten und setzten damit eine gewaltige Völkerwanderung in Gang.

Auf der Flucht vor den gefürchteten Reiterhorden zogen viele Stämme nach Westen. Wie kurzlebig auch ...
(ARD/BR)

Text zuklappenIm Jahr 375 nach Christus fielen die Hunnen am Schwarzen Meer ein. Sie vernichteten das Reich der Goten und setzten damit eine gewaltige Völkerwanderung in Gang.

Auf der Flucht vor den gefürchteten Reiterhorden zogen viele Stämme nach Westen. Wie kurzlebig auch immer diese germanischen Reiche waren, sie legten den Grundstein für die Entstehung Europas.

Der wohl berühmteste Hunne war Attila, der 434 an die Macht kam, eine schillernde Persönlichkeit und ein genialer Politiker zugleich. Sein Herrschaftsbereich erstreckte sich von der Wolga bis zur Ostsee und zur Donau. Mit seinem Tod 453 nach Christus zerbrach auch das Reich der Hunnen. Was sie hinterließen, gehört zu den aufsehenerregendsten Goldschätzen der Völkerwanderungszeit.

Der Film von Elli G. Kriesch dokumentiert Herkunft und Lebensweise der Hunnen, ihre Wanderungen und Kriegszüge, ihre Bündnispolitik und ihr kulturelles Erbe.


(ARD/BR)


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13:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Imperium Romanum

Der Limes/Pont du Gard/Las Medulas/Leptis Magna

Deutschland, Frankreich, Spanien, Libyen

(aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit")

Ganzen Text anzeigenIn vielen Ländern findet man noch heute die Spuren des römischen Reiches. Sie zeugen von der technischen Geschicklichkeit der alten Römer.

Zu ihnen gehören die UNESCO-Welterbestätten Obergermanisch-Rätische Limes, Pont du Gard, Las Médulas und Leptis Magna. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn vielen Ländern findet man noch heute die Spuren des römischen Reiches. Sie zeugen von der technischen Geschicklichkeit der alten Römer.

Zu ihnen gehören die UNESCO-Welterbestätten Obergermanisch-Rätische Limes, Pont du Gard, Las Médulas und Leptis Magna. Filmischen Essays erzählen in diesem Zusammenschnitt die Geschichte der Bauwerke.

Fast 550 Kilometer zieht sich der Obergermanisch-Rätische Limes - die Grenze Roms zu den Barbaren - quer durch Deutschland. Der Limes lag auf dem Gebiet des heutigen Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und grenzte die nördlich der Donau liegenden Teile der römischen Provinz Raetia und die rechtsrheinischen Teile der Germania Superior nach Osten ab. Zunächst nur ein Postenweg, wurde der Limes ab Mitte des zweiten Jahrhunderts nach Christus zu einer imposanten Grenzanlage mit Palisaden, Gräben, Wällen und Wachtürmen ausgebaut, in Rätien später dann noch durch eine Mauer verstärkt. Die Besatzungen der über 900 Wachtürme hatten Sichtkontakt. Denn der Limes war nicht als ein militärisches Bollwerk konzipiert, sondern als eine ausgeklügelte Überwachungs- und Fernmeldeanlage. 2005 wurde der Obergermanisch-Rätische Limes in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Der Pont du Gard im Süden Frankreichs ist die größte erhaltene Aquäduktbrücke der Antike. Im ersten Jahrhundert nach Christus erbauten die Römer diese fast 50 Meter hohe Aquäduktbrücke als Teil einer Wasserleitung für das heutige Nîmes. In drei Arkadenreihen mit 64 Rundbögen überquert das Monument den Fluss Gardon. Damals floss Wasser über das 265 Meter lange Konstrukt, um die heutige Stadt Nimes im Süden Frankreichs zu versorgen. Einerseits architektonisch eindrucksvoll, kann man andererseits die Grundsätze des römischen Wasserbaus hier erkennen. Das gesamte Aquädukt wurde mit einem stetigen Gefälle konstruiert und mit einer durchschnittlichen Neigung von nur 25 Zentimetern pro Kilometer. Die Römer benutzten eine Art Beton, aus dem die Leitungen gegossen waren - eine Technik, die über 1000 Jahre lang vergessen war.

Der erste, faszinierende Eindruck: die Farbe Rot. Seltsam geformte, rot leuchtende Bergspitzen stechen in den blauen Himmel Nordwest Spaniens. Eine bizarre Formenwelt ragt aus der gebirgigen Landschaft Kastilien-Leons: Las Médulas, ein Naturschatz als Welterbe der UNESCO. Ein seltsames Naturphänomen, denkt der ahnungslose Besucher, doch er steht vor einem Kunstwerk von Menschenhand, eigentlich einem Werk der Zerstörung. Nicht natürliche Erosion hat die merkwürdigen Kegel und Spitzen aus einem Gemenge von roter Erde, Steinen und Fels geschaffen, sondern menschlicher Erfindungsreichtum. Hightech vor 2000 Jahren. "Ruina Montium" nannten die Römer die Bergbautechnik, mit der sie Berge in der eroberten Provinz Terraconensis durch Wasserkraft sprengten, um an die goldhaltigen Schichten zu gelangen. Ob der Geschichtsschreiber Plinius übertrieb, als er notierte: "Was in Las Médulas geschieht, übersteigt das Werk von Giganten. In die Berge werden Gänge und Stollen gegraben ... monatelang sehen die Bergleute keine Sonne und viele von ihnen sterben in den Tunneln"?

Jahrhundertelang war Leptis Magna an der Küste Libyens unter Sanddünen begraben. Seit den 1920er-Jahren brachten Ausgrabungen großzügig angelegte Straßen und Märkte zutage, Prunkbauten, Tempel, Bäder, einen Hafen mit Lagergebäuden. Leptis Magna ist eine Großstadt gewesen. Heute ist es eine der besterhaltenen römischen Ruinenstädte überhaupt, doch bisher nur wenig bekannt. Auf Grund der politischen Situation Libyens war sie für Reisende lange Zeit fast unerreichbar. Der Film streift mit Iddibal Caphada Aemilius, einem Kaufmann aus der Zeit des Kaisers Augustus, durch die verlassene Stadt und ihre Umgebung. Er führt durch die Geschichte und verdeutlicht das alltägliche Leben in Leptis Magna.


(ARD/SWR)


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14:47
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - spezial

Das Erbe des Römischen Reichs

Film von Goggo Gensch

Ganzen Text anzeigenDas Römische Reich fasziniert nach wie vor und prägt noch immer unser Leben. Vom Limesmuseum in Aalen ausgehend stellt Max Moor das Erbe des Römischen Reiches vor.

Das Römische Reich war riesengroß und existierte länger als jedes andere Imperium - über 1000 ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas Römische Reich fasziniert nach wie vor und prägt noch immer unser Leben. Vom Limesmuseum in Aalen ausgehend stellt Max Moor das Erbe des Römischen Reiches vor.

Das Römische Reich war riesengroß und existierte länger als jedes andere Imperium - über 1000 Jahre. Doch die Römer haben mehr hinterlassen als Monumentalbauten und Statuen. Wir verdanken den Römern unser Alphabet und unser Justizsystem.

Unsere Hauptverkehrswege sind nach römischem Vorbild erbaut, und auch die moderne Architektur, Malerei und Bildhauerei fußen auf römischen Vorbildern. Im Grunde genommen ist unsere moderne westliche Lebensart nichts anderes als die Weiterentwicklung der römischen.

Vom Limes ausgehend führt die Reise rund ums Mittelmeer. Das syrische Bosra mit seinem Freilichttheater war Hauptstadt der Provinz Arabia. Leptis Magna im heutigen Libyen war eine Art Steuerparadies der Antike, und im tunesischem El Djem erinnert das Kolosseum an die einstigen Gladiatorenkämpfe. Der Pont du Gard in Südfrankreich zählt mit seinen drei Etagen und den 64 Rundbögen zu den Meisterwerken der antiken Baukunst. Immer noch ist der monumentale Bau eine Pilgerstätte für Architekten und Touristen aus aller Welt. Tourismus war sehr beliebt im Römischen Reich. Die Lieblingsrouten der Reisenden führten zu den heute noch frequentierten Reisezielen, etwa an der Adria. Butrint war ein beliebter Ferienort - eine Kur- und Festspielstadt.

Eine der Stärken der römischem Mythologie war es, sich fremde Ideen einzuverleiben: Man übernahm nicht nur die Ökonomie eines unterworfenen Reiches, man übernahm sein ganzes Wissen und seinen Glauben. In der Stadt Baalbek im Libanon stand ein Tempel, der in Größe und Pracht einzigartig war im Römischen Reich: der Jupitertempel. Einst verehrten hier die Syrer ihren Gott Baal, später weihte Alexander der Große die Stätte dem Sonnengott Helios.

Moderne Archäologen befassen sich aber nicht nur mit Ausgrabungen. Ihre Untersuchungsmethoden gleichen eher denjenigen von kriminalistischen Spurensuchern. So hat man herausgefunden, dass es im Römischen Reich beträchtliche Gesundheitsunterschiede zwischen Armen und Reichen gab. Die Armen hatten bessere Zähne. Auf Grund der Stärke- und zuckerreicheren Ernährung der Wohlhabenden litten diese viel häufiger an Karies - ein echtes Wohlstandsleiden.


(ARD/SWR)


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15:31
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Leptis Magna - Der Traum von Rom in Afrika

Film von Baudouin Koenig, Fulvia Alberti

und Etienne Jaxel-Truer

Ganzen Text anzeigenDie Römer machten Leptis Magna am lybischen Mittelmeer zum reichen Hochseehafen. Die Faschisten wollten auf den Ruinen ein Kolonialreich gründen. Heute erforschen Archäologen die Überreste.

Der Film von Baudouin Koenig zeigt, wie die italienischen Forscher Leptis ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Römer machten Leptis Magna am lybischen Mittelmeer zum reichen Hochseehafen. Die Faschisten wollten auf den Ruinen ein Kolonialreich gründen. Heute erforschen Archäologen die Überreste.

Der Film von Baudouin Koenig zeigt, wie die italienischen Forscher Leptis Magna vom Sand befreien: die einzige antike Stadt, in der sich Amphitheater und Forum, Villen, Triumphbögen und viele Tempel erhalten haben.

In 3D-Animationen erwecken die Archäologen das afrikanische Rom zu neuem Leben. Thermen und Wasserspiele schufen ein Lebensgefühl wie in Rom oder Pompei. Doch die Mosaike drohen zu verblassen, die Böden und Mauern aufzuweichen. Höchste Zeit für die Libyer, das römische Kulturerbe anzunehmen.

Leptis Magna ist der Traum von Rom in Afrika. Kaiser Septimius Severus führt ihn zum Höhepunkt. Nach wenigen Generationen aber versandet der Hafen, der Deich bricht. Der Plan zu einem zweiten Forum wird verworfen. Hat ein Erdbeben den Untergang eingeleitet? Der Ingenieur Andrea Giannantoni aus Rom ist verblüfft von den Kenntnissen der antiken Architekten. Dank ihrer Kuppelkonstruktion hielten die Thermen allen Erdbeben stand. Haben also die Vandalen die Stadt überrannt?

Der Film fragt nach Gründen für den Niedergang. Er nimmt den Zuschauer mit auf einen letzten, virtuellen Spaziergang durch die Hafenmetropole. Leptis Magna war ein kurzer Traum, der bis heute nachhält. Ein Traum vom völkerverbindenden Mittelmeer.


(ARD/SWR)


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16:15

Hinter dem Horizont (1/2)

Timbuktu und das Nigerdelta

Film von Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer

Ganzen Text anzeigenFür Europa lag Timbuktu lange Zeit hinterm Horizont, am Ende der Welt. Doch als in Europa noch düsteres Mittelalter herrschte, existierte im Gebiet des Nigerbogens eine blühende Hochkultur.

Seit Jahrhunderten entfacht der Name "Timbuktu" Gier und Neugier der ...
(ARD/BR)

Text zuklappenFür Europa lag Timbuktu lange Zeit hinterm Horizont, am Ende der Welt. Doch als in Europa noch düsteres Mittelalter herrschte, existierte im Gebiet des Nigerbogens eine blühende Hochkultur.

Seit Jahrhunderten entfacht der Name "Timbuktu" Gier und Neugier der Europäer. In der "Stadt der 333 Heiligen" tauschten Händler Gold und Sklaven von der Elfenbeinküste gegen Salz aus der Sahara.

Entlang des Nigerbogens begegnet man nomadischen Rinderhirten, Baumeistern und Goldschmieden in den Städten Djenné und Mopti, einem Pirogenkapitän auf dem Niger und den Tuareg in der Wüstenstadt Timbuktu, einst leuchtendes Zentrum von Kultur und Zivilisation und Perle des mittelalterlichen Mali.

Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer zeigen den europäischen Blick auf das Nigerdelta - von den sagenhaften Berichten in der Antike bis hin zum zeitgenössischen Tourismus - und stellen diesen kritisch in Frage. Der erste Teil der Dokumentation führt von der alten Handelsstadt Djenné, wo das weltgrößte Lehmgebäude der Welt, die Grande Mosquée, an die architektonische Pracht aus den goldenen Zeiten Malis erinnert, nach Mopti, dem Venedig Afrikas.


(ARD/BR)


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16:59
VPS 17:00

Hinter dem Horizont (2/2)

Timbuktu und das Nigerdelta

Film von Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer

Ganzen Text anzeigenMit der Piroge geht es auf dem Niger von Mopti ins sagenumwobene Timbuktu. In der islamischen Welt des 14. und 15. Jahrhunderts war Timbuktu für seine Korangelehrten bekannt.

Heute steht sein sagenhafter Reichtum im Vordergrund. Für Europa lag Timbuktu lange Zeit ...
(ARD/BR)

Text zuklappenMit der Piroge geht es auf dem Niger von Mopti ins sagenumwobene Timbuktu. In der islamischen Welt des 14. und 15. Jahrhunderts war Timbuktu für seine Korangelehrten bekannt.

Heute steht sein sagenhafter Reichtum im Vordergrund. Für Europa lag Timbuktu lange Zeit hinterm Horizont, am Ende der Welt. Doch als in Europa noch düsteres Mittelalter herrschte, existierte im Gebiet des Nigerbogens eine blühende Hochkultur.

Seit Jahrhunderten entfacht der Name "Timbuktu" Gier und Neugier der Europäer. In der "Stadt der 333 Heiligen" tauschten Händler Gold und Sklaven von der Elfenbeinküste gegen Salz aus der Sahara.
Entlang des Nigerbogens begegnet man nomadischen Rinderhirten, Baumeistern und Goldschmieden in den Städten Djenné und Mopti, einem Pirogenkapitän auf dem Niger und den Tuareg in der Wüstenstadt Timbuktu, einst leuchtendes Zentrum von Kultur und Zivilisation und Perle des mittelalterlichen Mali.

Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer zeigen den europäischen Blick auf das Nigerdelta - von den sagenhaften Berichten in der Antike bis hin zum zeitgenössischen Tourismus - und stellen diesen kritisch in Frage.


(ARD/BR)


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

mare TV - Bornholm

Dänemarks Sonneninsel

Ganzen Text anzeigenBornholm gehört zwar zu Dänemark, doch das Festland ist fast 150 Kilometer entfernt. Sicherlich ein Grund, warum sich die Bornholmer nicht so richtig zum Königreich dazugehörig fühlen.

Ihre "gefühlte" Hauptstadt ist nicht Kopenhagen, sondern das verschlafene ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenBornholm gehört zwar zu Dänemark, doch das Festland ist fast 150 Kilometer entfernt. Sicherlich ein Grund, warum sich die Bornholmer nicht so richtig zum Königreich dazugehörig fühlen.

Ihre "gefühlte" Hauptstadt ist nicht Kopenhagen, sondern das verschlafene Rønne. Die Bornholmer sind stolz auf ihre Eigenständigkeit. Auf ihrer Insel gibt es alles, was es auf dem Festland gibt, jedoch schöner, besser, leckerer, wie sie sagen.

Familie Kofoed, die Heringsräucherer von Svaneke, zum Beispiel: Senior Jan-Ole steht schon seit über 30 Jahren fast täglich am Räucherofen, inzwischen gemeinsam mit seinem Sohn Ricko. Jeden Morgen um vier Uhr legen die beiden los und "zaubern" aus dem einfachen Silberhering die würzig-goldene Fischdelikatesse. Das dauert vier Stunden, jede Räucherrunde läuft ein wenig anders - je nach Temperatur, Luftdruck und Windstärke. Ununterbrochen müssen Vater und Sohn den alten Ofen im Blick haben.

Auch für die 77-jährige Tove Andersen beginnt der Tag früh. Noch vor Sonnenaufgang schlurft sie auf Badelatschen durch den kleinen Ort Listed, vorbei am Hafen zu "ihrer" Lagune. Dort setzt Tove die Badekappe auf, streift den Trainingsanzug ab und steigt ins Wasser, ganz gleich wie kalt es ist. Nach ihrer "Trainingseinheit" kann sie vom Wohnzimmer aus das Leben im kleinen Hafen beobachten. Tove kennt jeden und jeder kennt Tove.

Seit 40 Jahren sind Kapitän Peter Jensen und seine Crew ein eingeschworenes Team auf dem Postschiff "MS Peter". Sie fahren damit zu den Erbseninseln, die etwa eine Stunde Seereise von Bornholm entfernt liegen. Dort leben nur 90 Menschen, die aber versorgt werden müssen. Jeden Morgen verladen Jensen und seine Männer Lebensmittel, Baumaterialien und die Post auf das Schiff. Nach der Anlieferung trifft man sich zum kurzen Schnack im kleinen Gasthaus Christiansø oder zum Essen beim Hafenmeister. Dann geht es wieder zurück nach Bornholm.

Landwirt Jesper Poulsen hat etwas Neues im kleinen Ort Pedersker im Süden Bornholms gewagt: Früher hatte er Erdbeerfelder wie die anderen Bauern auch. Er war aber mit dem Preis unzufrieden, den er für die Früchte erzielen konnte. Und so kam ihm die Idee, Wein anzubauen. Er holte Reben aus Deutschland, pflanzte sie in einer Nacht- und Nebelaktion auf seine Felder und wurde Dänemarks erster Winzer. Der erste Jahrgang seines Rotweins war innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Aber diesmal ist es deutlich zu kalt und Jesper Poulsen befürchtet einen mäßigen Wein-Jahrgang von Dänemarks Sonneninsel.


(ARD/NDR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenMitten im digitalen Leben
re:publica 2017 in Berlin fragt: "Wo bleibt die virtuelle Realität?"

Zahl der Drogentoten gestiegen
Zum vierten Mal in Folge gibt es mehr Drogentote in Deutschland

Der gepflegte Rausch
Medizinpsychologe: Drogen darf man ...

Text zuklappenMitten im digitalen Leben
re:publica 2017 in Berlin fragt: "Wo bleibt die virtuelle Realität?"

Zahl der Drogentoten gestiegen
Zum vierten Mal in Folge gibt es mehr Drogentote in Deutschland

Der gepflegte Rausch
Medizinpsychologe: Drogen darf man nicht verteufeln

Im Gespräch: Stefan Hilbert
Auf der Suche nach der Dunklen Energie

Eine neue Physik
Kosmische Linsen bestätigen schnelle Expansion des Universums

Wieder laufen lernen
Robotsysteme unterstützen Schlaganfall-Patienten bei der Reha

#Alkohol
C2H5OH kann auch Abstinenzlern noch einiges Gutes tun


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Paukenschlag in Washington
US-Präsident Trump feuert FBI-Chef

Ankündigung von Bundeswehrreform
Ministerin vor Verteidigungsausschuss

Aus für Reformprozess bei der FIFA?
Die Ethik-Chefs wurden abgesetzt


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenBiennale: Deutscher Pavillon
Anne Imhof bespielt den Deutschen Pavillon bei der Biennale 2017

"Love out Loud": die re:publica 2017
Kulturzeit" hat die re:publica bei Twitter und Instagram begleitet

Sprachwissenschaftler Noam Chomsky
über Trump, ...

Text zuklappenBiennale: Deutscher Pavillon
Anne Imhof bespielt den Deutschen Pavillon bei der Biennale 2017

"Love out Loud": die re:publica 2017
Kulturzeit" hat die re:publica bei Twitter und Instagram begleitet

Sprachwissenschaftler Noam Chomsky
über Trump, Klimawandel und atomare Gefahr

Elite für Afrika
Erste Hochschulschmiede für begabte Köpfe auf Mauritius

Dokumentation: "Dancing Beethoven"
Das Béjart-Ballet tanzt wieder Beethovens Neunte

"You'll Never Walk Alone"
Wie ein Lied zur Hymne wurde


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Heilen jenseits der Schulmedizin

Film von Kurt Langbein

Ganzen Text anzeigenWie kann ich geheilt werden? Wie kaum eine andere Frage verbindet sie Menschen weltweit. Auch im Westen orientieren sich Patienten immer öfter an Heilmethoden abseits der Schulmedizin.

Auch die naturwissenschaftliche Forschung setzt sich mit alternativen medizinischen ...
(ORF)

Text zuklappenWie kann ich geheilt werden? Wie kaum eine andere Frage verbindet sie Menschen weltweit. Auch im Westen orientieren sich Patienten immer öfter an Heilmethoden abseits der Schulmedizin.

Auch die naturwissenschaftliche Forschung setzt sich mit alternativen medizinischen Verfahren und Traditionen auseinander. Es gibt immer wieder erstaunliche Phänomene: Händedruck auf dem Kniegelenk: Drei Tage später ist der Kreuzbandriss verheilt.

Hypnose bei Patienten mit der unheilbaren Auto-Immunkrankheit Morbus Crohn: Die Entzündungen verschwinden. Meditation für den Krebspatienten: Der unheilbare Tumor bildet sich zurück. Das sind überraschende Geschichten unkonventioneller Heilungserfolge. Und ausgerechnet die moderne Wissenschaft findet die Erklärungen dafür: Epigenetik, Placebo- oder Nocebo-Forschung und vor allem die Psycho-Neuro-Immunologie liefern überraschend klare Antworten.


(ORF)


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21:06
VPS 21:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Brandmal

Gezeichnet fürs Leben

Film von Marianne Kägi

Ganzen Text anzeigenIsabel war 14, als sie sich bei einem Grillunfall verbrannte. Ein Freund wollte dem Feuer mittels Brandbeschleuniger nachhelfen, die Stichflamme erfasste sie, die Kleider brannten.

Per Helikopter wurde Isabel ins Kinderspital Zürich geflogen. Dort kam sie auf die ...

Text zuklappenIsabel war 14, als sie sich bei einem Grillunfall verbrannte. Ein Freund wollte dem Feuer mittels Brandbeschleuniger nachhelfen, die Stichflamme erfasste sie, die Kleider brannten.

Per Helikopter wurde Isabel ins Kinderspital Zürich geflogen. Dort kam sie auf die Station E2 - in das Zentrum für brandverletzte Kinder. Bis zu 40 Kindern mit schweren Verbrennungen behandelt das Team pro Jahr.

Autorin Marianne Kägi begleitete drei Kinder, deren Familien und die medizinischen Spezialisten über mehrere Monate: Isabel, die inzwischen 19 Jahre alt ist, setzt sich intensiv mit ihren Brandmalen auseinander und hat ihre Matura-Arbeit zum Thema Brandmale und Hautstigma geschrieben. Die zum Unfallzeitpunkt eineinhalb-jährige Tamara verbrühte ihre rechte Körperhälfte mit heißem Wasser - ihre Mutter plagen deswegen Schuldgefühle bis heute. Der achtjährige Guus verbrannte sich vor über einem Jahr 50 Prozent seiner Körperoberfläche. Da die vernarbte Haut nicht so schnell mit dem Körper mitwächst wie unversehrte Kinderhaut, muss er immer wieder operiert werden.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:42
VPS 22:25

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Les grandes ondes - Revolution auf Langwelle

(à l'ouest)

Komödie, Schweiz 2013

Darsteller:
Julie Dujonc-RenensValérie Donzelli
Alain dit BobPatrick Lapp
PeléFrancisco Belard
Philippe de RouletJean-Stéphane Bron
Le conseiller fédéralPaul Riniker
u.a.
Drehbuch: Lionel Baier, Julien Bouissoux
Regie: Lionel Baier
Länge: 81 Minuten

Ganzen Text anzeigenFrühling 1974: Der Programmdirektor des Westschweizer Radios Philippe de Roulet schickt drei Mitarbeiter nach Portugal. Sie sollen eine Reportage über die Schweizer Entwicklungshilfe machen.

De Roulet wurde nämlich unlängst zum Bundesrat zitiert, der sich darüber ...

Text zuklappenFrühling 1974: Der Programmdirektor des Westschweizer Radios Philippe de Roulet schickt drei Mitarbeiter nach Portugal. Sie sollen eine Reportage über die Schweizer Entwicklungshilfe machen.

De Roulet wurde nämlich unlängst zum Bundesrat zitiert, der sich darüber ärgerte, dass im Radio nur über Missstände und kaum Positives über die Schweiz berichtet werde. Das soll nun anders werden.

So stellt de Roulet ein Grüppchen zusammen: Da ist Julie, eine Feministin und de Roulets Geliebte, die sich von ihm längst eine eigene Sendung wünscht, Bob, ein alter Technikhase kurz vor der Pensionierung, der die Reise nach Portugal mit dem VW-Bus bestreitet, und schließlich Cauvin, ein ehemaliger Kriegsberichterstatter, der vorgibt, Portugiesisch zu sprechen, der Sprache aber alles andere als mächtig ist und an fortschreitendem Gedächtnisverlust leidet.

In Portugal angekommen geraten Julie und Cauvin bereits das erste Mal aneinander, denn als Feministin duldet Julie keine Geschlechterrollen. Dazu kommt, dass die Gruppe ohne Sprachkenntnisse kaum vorwärtskommt. Da kommt ihnen ein junger sprachgewandter Mann gerade recht. Sie engagieren Pelé als Dolmetscher. Noch viel schlimmer als das Sprachproblem aber wiegt sowieso, dass alle Projekte, die mit Schweizer Entwicklungsgeldern hätten erstellt werden sollen, entweder lächerlich oder aber inexistent sind wie eine Wohnsiedlung, die es nur gerade bis zur Errichtung eines Schildes, welches das leere Terrain benennt, geschafft hat. Den Journalisten fehlt das Material.

Da vernehmen sie Gerüchte über eine Revolution und folgen anderen Fernseh- und Radioteams nach Lissabon, wo gerade die Nelkenrevolution vonstatten geht. Vollkommen überrumpelt stürzen sie sich in das friedliche Treiben und erleben jeder für sich eine unvergessliche Nacht.


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0:01
VPS 23:45

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Böses Erwachen

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2009

Darsteller:
Ilona WeberNina Proll
Frederik AmbergUwe Ochsenknecht
Birgit AmbergLisa Martinek
Solveig JablonskiSophie Rois
Daniel CernyMax von Thun
u.a.
Regie: Urs Egger
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenEine Villa im Grünen, Erfolg im Beruf und ein Mann, der sie liebt: Birgit ist glücklich - bis sie entdeckt, dass ihr Mann Frederik sie betrügt.

In einem Wutanfall stürzt sie ihn aus dem Hochhausfenster seines Liebesnestes. Zur gleichen Zeit verwickelt Frederiks ...
(ORF)

Text zuklappenEine Villa im Grünen, Erfolg im Beruf und ein Mann, der sie liebt: Birgit ist glücklich - bis sie entdeckt, dass ihr Mann Frederik sie betrügt.

In einem Wutanfall stürzt sie ihn aus dem Hochhausfenster seines Liebesnestes. Zur gleichen Zeit verwickelt Frederiks Geliebte Ilona ihren unberechenbaren Ehegatten in einen Unfall, bei dem dieser stirbt.

Um straffrei zu bleiben, schließen die beiden Frauen einen Pakt. Doch sie haben die Rechnung ohne Frederik gemacht.


(ORF)


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1:30
VPS 01:15

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Pillen, Spritzen und Hormone

Doping im Freizeitsport

Film von Nadja Malak

Ganzen Text anzeigenMehr als neun Millionen Deutsche gehen ins Fitness-Studio. Sie träumen vom perfekten Körper. Um ihn zu bekommen wird nachgeholfen - mit illegalen Medikamenten und Schmerzmitteln.

Laut einer Studie vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) aus dem Jahr 2011 haben 25 ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenMehr als neun Millionen Deutsche gehen ins Fitness-Studio. Sie träumen vom perfekten Körper. Um ihn zu bekommen wird nachgeholfen - mit illegalen Medikamenten und Schmerzmitteln.

Laut einer Studie vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) aus dem Jahr 2011 haben 25 Prozent der männlichen Studiobesucher schon Erfahrung mit Dopingsubstanzen und 14 Prozent der Frauen.

Für Dr. Mischa Kläber, beim DOSB für Prävention und Gesundheitsmanagement verantwortlich, beginnt dieses Dopen mit legalen Nahrungsergänzungsmitteln als "Einstiegsdrogen". Der Sucht-Experte und Psychologe Werner Hübner vergleicht Doper sogar mit Drogensüchtigen. "Kiffer möchten zum Beispiel ihre Unruhe bekämpfen und mit dem Suchtmittel für innere Ordnung sorgen. Das will der Doper auch. Er ist mit dem eigenen Körper nicht zufrieden. Die Natur hat sich vertan. Das will er verändern. Denn ihm steht ein anderer Körper zu."

Der Handel mit Dopingmitteln steigt stetig: Von 2012 bis 2014 haben sich die vom Zoll ermittelten Fälle verdoppelt. Und in München gibt es seit 2009 eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft Doping. Ihr Haupteinsatzgebiet ist nicht der Leistungs-, sondern der Breitensport. Die Gewinnspanne beim Verkauf illegaler Substanzen an Freizeitsportler ist enorm. Das berichtet auch ein ehemaliger Doper und Inhaber eines Untergrundlabors.

Doch auch freiverkäufliche Schmerzmittel können dem Körper mehr schaden als nutzen, zumal die Sportler sie oft hochdosiert einnehmen. Eine Umfrage der Uniklinik Erlangen ergab, dass vor einem Stadt-Marathon mehr als 60 Prozent der Teilnehmer Schmerzmittel genommen haben, um Gelenk- und Muskelschmerzen vorzubeugen oder bereits bestehende Beschwerden zu bekämpfen. All diese Medikamente können die Magen-Darm-Schleimhäute und Nierenfunktion beeinträchtigen.

Wie gefährlich ist Doping im Freizeitsport, welche Folgen hat es? Wie halten Fitness-Studio-Besitzer ihren Laden "sauber"? Welche Möglichkeiten der Prävention - gerade bei jungen Leuten - gibt es?


(ARD/MDR)


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2:00
VPS 21:50

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Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:29
VPS 02:10

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ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Frankreich
Jean-Claude Biver zur Zukunft der Wirtschaft

Pharma
Ungültige Patente ohne Nutzen

Geschäftsreisende
Wohnung statt Hotelzimmer


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2:55
VPS 02:40

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Leptis Magna - Der Traum von Rom in Afrika

Film von Baudouin Koenig, Fulvia Alberti

und Etienne Jaxel-Truer

Ganzen Text anzeigenDie Römer machten Leptis Magna am lybischen Mittelmeer zum reichen Hochseehafen. Die Faschisten wollten auf den Ruinen ein Kolonialreich gründen. Heute erforschen Archäologen die Überreste.

Der Film von Baudouin Koenig zeigt, wie die italienischen Forscher Leptis ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Römer machten Leptis Magna am lybischen Mittelmeer zum reichen Hochseehafen. Die Faschisten wollten auf den Ruinen ein Kolonialreich gründen. Heute erforschen Archäologen die Überreste.

Der Film von Baudouin Koenig zeigt, wie die italienischen Forscher Leptis Magna vom Sand befreien: die einzige antike Stadt, in der sich Amphitheater und Forum, Villen, Triumphbögen und viele Tempel erhalten haben.

In 3D-Animationen erwecken die Archäologen das afrikanische Rom zu neuem Leben. Thermen und Wasserspiele schufen ein Lebensgefühl wie in Rom oder Pompei. Doch die Mosaike drohen zu verblassen, die Böden und Mauern aufzuweichen. Höchste Zeit für die Libyer, das römische Kulturerbe anzunehmen.

Leptis Magna ist der Traum von Rom in Afrika. Kaiser Septimius Severus führt ihn zum Höhepunkt. Nach wenigen Generationen aber versandet der Hafen, der Deich bricht. Der Plan zu einem zweiten Forum wird verworfen. Hat ein Erdbeben den Untergang eingeleitet? Der Ingenieur Andrea Giannantoni aus Rom ist verblüfft von den Kenntnissen der antiken Architekten. Dank ihrer Kuppelkonstruktion hielten die Thermen allen Erdbeben stand. Haben also die Vandalen die Stadt überrannt?

Der Film fragt nach Gründen für den Niedergang. Er nimmt den Zuschauer mit auf einen letzten, virtuellen Spaziergang durch die Hafenmetropole. Leptis Magna war ein kurzer Traum, der bis heute nachhält. Ein Traum vom völkerverbindenden Mittelmeer.


(ARD/SWR)


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3:39
VPS 03:25

Hinter dem Horizont (1/2)

Timbuktu und das Nigerdelta

Film von Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer

Ganzen Text anzeigenFür Europa lag Timbuktu lange Zeit hinterm Horizont, am Ende der Welt. Doch als in Europa noch düsteres Mittelalter herrschte, existierte im Gebiet des Nigerbogens eine blühende Hochkultur.

Seit Jahrhunderten entfacht der Name "Timbuktu" Gier und Neugier der ...
(ARD/BR)

Text zuklappenFür Europa lag Timbuktu lange Zeit hinterm Horizont, am Ende der Welt. Doch als in Europa noch düsteres Mittelalter herrschte, existierte im Gebiet des Nigerbogens eine blühende Hochkultur.

Seit Jahrhunderten entfacht der Name "Timbuktu" Gier und Neugier der Europäer. In der "Stadt der 333 Heiligen" tauschten Händler Gold und Sklaven von der Elfenbeinküste gegen Salz aus der Sahara.

Entlang des Nigerbogens begegnet man nomadischen Rinderhirten, Baumeistern und Goldschmieden in den Städten Djenné und Mopti, einem Pirogenkapitän auf dem Niger und den Tuareg in der Wüstenstadt Timbuktu, einst leuchtendes Zentrum von Kultur und Zivilisation und Perle des mittelalterlichen Mali.

Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer zeigen den europäischen Blick auf das Nigerdelta - von den sagenhaften Berichten in der Antike bis hin zum zeitgenössischen Tourismus - und stellen diesen kritisch in Frage. Der erste Teil der Dokumentation führt von der alten Handelsstadt Djenné, wo das weltgrößte Lehmgebäude der Welt, die Grande Mosquée, an die architektonische Pracht aus den goldenen Zeiten Malis erinnert, nach Mopti, dem Venedig Afrikas.


(ARD/BR)


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4:23
VPS 04:10

Hinter dem Horizont (2/2)

Timbuktu und das Nigerdelta

Film von Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer

Ganzen Text anzeigenMit der Piroge geht es auf dem Niger von Mopti ins sagenumwobene Timbuktu. In der islamischen Welt des 14. und 15. Jahrhunderts war Timbuktu für seine Korangelehrten bekannt.

Heute steht sein sagenhafter Reichtum im Vordergrund. Für Europa lag Timbuktu lange Zeit ...
(ARD/BR)

Text zuklappenMit der Piroge geht es auf dem Niger von Mopti ins sagenumwobene Timbuktu. In der islamischen Welt des 14. und 15. Jahrhunderts war Timbuktu für seine Korangelehrten bekannt.

Heute steht sein sagenhafter Reichtum im Vordergrund. Für Europa lag Timbuktu lange Zeit hinterm Horizont, am Ende der Welt. Doch als in Europa noch düsteres Mittelalter herrschte, existierte im Gebiet des Nigerbogens eine blühende Hochkultur.

Seit Jahrhunderten entfacht der Name "Timbuktu" Gier und Neugier der Europäer. In der "Stadt der 333 Heiligen" tauschten Händler Gold und Sklaven von der Elfenbeinküste gegen Salz aus der Sahara.
Entlang des Nigerbogens begegnet man nomadischen Rinderhirten, Baumeistern und Goldschmieden in den Städten Djenné und Mopti, einem Pirogenkapitän auf dem Niger und den Tuareg in der Wüstenstadt Timbuktu, einst leuchtendes Zentrum von Kultur und Zivilisation und Perle des mittelalterlichen Mali.

Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer zeigen den europäischen Blick auf das Nigerdelta - von den sagenhaften Berichten in der Antike bis hin zum zeitgenössischen Tourismus - und stellen diesen kritisch in Frage.


(ARD/BR)


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5:07
VPS 04:55

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Imperium Romanum

Der Limes/Pont du Gard/Las Medulas/Leptis Magna

Deutschland, Frankreich, Spanien, Libyen

Ganzen Text anzeigenIn vielen Ländern findet man noch heute die Spuren des römischen Reiches. Sie zeugen von der technischen Geschicklichkeit der alten Römer.

Zu ihnen gehören die UNESCO-Welterbestätten Obergermanisch-Rätische Limes, Pont du Gard, Las Médulas und Leptis Magna. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn vielen Ländern findet man noch heute die Spuren des römischen Reiches. Sie zeugen von der technischen Geschicklichkeit der alten Römer.

Zu ihnen gehören die UNESCO-Welterbestätten Obergermanisch-Rätische Limes, Pont du Gard, Las Médulas und Leptis Magna. Filmischen Essays erzählen in diesem Zusammenschnitt die Geschichte der Bauwerke.

Fast 550 Kilometer zieht sich der Obergermanisch-Rätische Limes - die Grenze Roms zu den Barbaren - quer durch Deutschland. Der Limes lag auf dem Gebiet des heutigen Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und grenzte die nördlich der Donau liegenden Teile der römischen Provinz Raetia und die rechtsrheinischen Teile der Germania Superior nach Osten ab. Zunächst nur ein Postenweg, wurde der Limes ab Mitte des zweiten Jahrhunderts nach Christus zu einer imposanten Grenzanlage mit Palisaden, Gräben, Wällen und Wachtürmen ausgebaut, in Rätien später dann noch durch eine Mauer verstärkt. Die Besatzungen der über 900 Wachtürme hatten Sichtkontakt. Denn der Limes war nicht als ein militärisches Bollwerk konzipiert, sondern als eine ausgeklügelte Überwachungs- und Fernmeldeanlage. 2005 wurde der Obergermanisch-Rätische Limes in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Der Pont du Gard im Süden Frankreichs ist die größte erhaltene Aquäduktbrücke der Antike. Im ersten Jahrhundert nach Christus erbauten die Römer diese fast 50 Meter hohe Aquäduktbrücke als Teil einer Wasserleitung für das heutige Nîmes. In drei Arkadenreihen mit 64 Rundbögen überquert das Monument den Fluss Gardon. Damals floss Wasser über das 265 Meter lange Konstrukt, um die heutige Stadt Nimes im Süden Frankreichs zu versorgen. Einerseits architektonisch eindrucksvoll, kann man andererseits die Grundsätze des römischen Wasserbaus hier erkennen. Das gesamte Aquädukt wurde mit einem stetigen Gefälle konstruiert und mit einer durchschnittlichen Neigung von nur 25 Zentimetern pro Kilometer. Die Römer benutzten eine Art Beton, aus dem die Leitungen gegossen waren - eine Technik, die über 1000 Jahre lang vergessen war.

Der erste, faszinierende Eindruck: die Farbe Rot. Seltsam geformte, rot leuchtende Bergspitzen stechen in den blauen Himmel Nordwest Spaniens. Eine bizarre Formenwelt ragt aus der gebirgigen Landschaft Kastilien-Leons: Las Médulas, ein Naturschatz als Welterbe der UNESCO. Ein seltsames Naturphänomen, denkt der ahnungslose Besucher, doch er steht vor einem Kunstwerk von Menschenhand, eigentlich einem Werk der Zerstörung. Nicht natürliche Erosion hat die merkwürdigen Kegel und Spitzen aus einem Gemenge von roter Erde, Steinen und Fels geschaffen, sondern menschlicher Erfindungsreichtum. Hightech vor 2000 Jahren. "Ruina Montium" nannten die Römer die Bergbautechnik, mit der sie Berge in der eroberten Provinz Terraconensis durch Wasserkraft sprengten, um an die goldhaltigen Schichten zu gelangen. Ob der Geschichtsschreiber Plinius übertrieb, als er notierte: "Was in Las Médulas geschieht, übersteigt das Werk von Giganten. In die Berge werden Gänge und Stollen gegraben ... monatelang sehen die Bergleute keine Sonne und viele von ihnen sterben in den Tunneln"?

Jahrhundertelang war Leptis Magna an der Küste Libyens unter Sanddünen begraben. Seit den 1920er-Jahren brachten Ausgrabungen großzügig angelegte Straßen und Märkte zutage, Prunkbauten, Tempel, Bäder, einen Hafen mit Lagergebäuden. Leptis Magna ist eine Großstadt gewesen. Heute ist es eine der besterhaltenen römischen Ruinenstädte überhaupt, doch bisher nur wenig bekannt. Auf Grund der politischen Situation Libyens war sie für Reisende lange Zeit fast unerreichbar. Der Film streift mit Iddibal Caphada Aemilius, einem Kaufmann aus der Zeit des Kaisers Augustus, durch die verlassene Stadt und ihre Umgebung. Er führt durch die Geschichte und verdeutlicht das alltägliche Leben in Leptis Magna.


(ARD/SWR)