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Oktober 2017
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Mittwoch, 19. April
Programmwoche 16/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenDie Türkei nach dem Referendum
Gespräch mit Zafer Senocak, Schriftsteller

"Der Sohn des Hauptmanns"
Nedim Gürsels neues Buch

Der Schauspieler Clemens Schick
Im Science-Fiction-Drama "Stille Reserven" von Valentin Hitz

"Winterreise" am ...

Text zuklappenDie Türkei nach dem Referendum
Gespräch mit Zafer Senocak, Schriftsteller

"Der Sohn des Hauptmanns"
Nedim Gürsels neues Buch

Der Schauspieler Clemens Schick
Im Science-Fiction-Drama "Stille Reserven" von Valentin Hitz

"Winterreise" am Maxim Gorki Theater
Yael Ronens neues Stück mit Schauspielern des Exil-Ensembles

Bildband "Heimat"
Fotografin Ellen von Unwerth blickt mit Ironie auf ihre bayrische Heimat


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenWer ist mein Vater?
Gesetzgeber will Samenspenderregister einrichten

Flexible Bastler
Kakadus stellen Werkzeuge aus verschiedenen Materialien her

Schweinerei im Weltall
Europäer wollen Müll im Weltraum vermeiden

Risiko ...

Text zuklappenWer ist mein Vater?
Gesetzgeber will Samenspenderregister einrichten

Flexible Bastler
Kakadus stellen Werkzeuge aus verschiedenen Materialien her

Schweinerei im Weltall
Europäer wollen Müll im Weltraum vermeiden

Risiko Eizellenspende
Studien weisen auf eine erhöhte Gefahr einer Präeklampsie hin

Das Auge isst mit
Obst wird attraktiv, wenn es in Kantinen auch gut präsentiert wird


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenDie Türkei nach dem Referendum
Gespräch mit Zafer Senocak, Schriftsteller

"Der Sohn des Hauptmanns"
Nedim Gürsels neues Buch

Der Schauspieler Clemens Schick
Im Science-Fiction-Drama "Stille Reserven" von Valentin Hitz

"Winterreise" am ...

Text zuklappenDie Türkei nach dem Referendum
Gespräch mit Zafer Senocak, Schriftsteller

"Der Sohn des Hauptmanns"
Nedim Gürsels neues Buch

Der Schauspieler Clemens Schick
Im Science-Fiction-Drama "Stille Reserven" von Valentin Hitz

"Winterreise" am Maxim Gorki Theater
Yael Ronens neues Stück mit Schauspielern des Exil-Ensembles

Bildband "Heimat"
Fotografin Ellen von Unwerth blickt mit Ironie auf ihre bayrische Heimat


9:44
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenWer ist mein Vater?
Gesetzgeber will Samenspenderregister einrichten

Flexible Bastler
Kakadus stellen Werkzeuge aus verschiedenen Materialien her

Schweinerei im Weltall
Europäer wollen Müll im Weltraum vermeiden

Risiko ...

Text zuklappenWer ist mein Vater?
Gesetzgeber will Samenspenderregister einrichten

Flexible Bastler
Kakadus stellen Werkzeuge aus verschiedenen Materialien her

Schweinerei im Weltall
Europäer wollen Müll im Weltraum vermeiden

Risiko Eizellenspende
Studien weisen auf eine erhöhte Gefahr einer Präeklampsie hin

Das Auge isst mit
Obst wird attraktiv, wenn es in Kantinen auch gut präsentiert wird


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

NDR Talk Show classics


Ganzen Text anzeigenJürgen Vogel und Thomas Heinze
Schauspieler

Angela Hoffmann
Erotik-Lyrikerin

Florian Schroeder
Kabarettist

Ingeborg Krabbe
Schauspielerin und Kabarettistin

André Heller
Aktionskünstler

Horst ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenJürgen Vogel und Thomas Heinze
Schauspieler

Angela Hoffmann
Erotik-Lyrikerin

Florian Schroeder
Kabarettist

Ingeborg Krabbe
Schauspielerin und Kabarettistin

André Heller
Aktionskünstler

Horst Ehmke
SPD-Urgestein

Vanessa Paradis
"Be My Baby"


(ARD/NDR)


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11:16
VPS 11:15

Was wir noch nicht wissen

Warum können wir sprechen?

Ganzen Text anzeigenEine Besonderheit des Menschen ist seine Sprachfähigkeit. Kein Tag, an dem wir nicht sprechen. Fast jede soziale Interaktion ist begleitet von Sprache. Ohne sie ist unser Alltag kaum denkbar.

Aber warum können wir sprechen? Und warum haben wir Menschen so wenig ...
(ARD/BR)

Text zuklappenEine Besonderheit des Menschen ist seine Sprachfähigkeit. Kein Tag, an dem wir nicht sprechen. Fast jede soziale Interaktion ist begleitet von Sprache. Ohne sie ist unser Alltag kaum denkbar.

Aber warum können wir sprechen? Und warum haben wir Menschen so wenig Probleme damit? Die Erforschung Künstlicher Intelligenz beschäftigt sich mit genau dieser großen Frage.

Schon heute gibt es viele Beispiele für Künstliche Intelligenz, die ihren Platz in unserem Alltag eingenommen hat: Das Spracherkennungssysteme bei der Kundenhotline oder das über Sprache gesteuerte Navigationssystem im Auto sind nur zwei davon.

Doch die Wissenschaft geht noch einen großen Schritt weiter. Einer der wichtigsten Teilbereiche der Erforschung Künstlicher Intelligenz ist die Robotik. Ihr Ziel ist es, eine Intelligenz herzustellen, die dem Menschen ebenbürtig ist. Einen humanoiden Roboter. Eine Maschine mit Bewusstsein, Emotion und vor allem einer uns Menschen ureigenen Fähigkeit - mit Sprache.

Wenn wir nachvollziehen könnten, wie das menschliche Gehirn funktioniert und Sprache produziert, wäre es dann möglich, nach den selben Prinzipien eine dem Menschen ebenbürtige Künstliche Intelligenz herzustellen?

"Warum können wir sprechen?", ein Beitrag der Reihe "Was wir noch nicht wissen", geht der faszinierenden Frage nach, welche Erkenntnisse die Wissenschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz über die menschliche Sprache bisher gewonnen hat und wie nahe sie dem Traum vom humanoiden Roboter bereits gekommen ist.


(ARD/BR)


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11:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ein Ort des Lebens - der Friedhof von Lenz

Film von Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenEs stehen nur schmiedeeiserne Kreuze auf dem Friedhof. Kein Grabstein stört die Einheit: Der Friedhof mit seiner Kirche, etwas außerhalb des Bündner Dorfes Lantsch/Lenz, ist einzigartig.

Mit dem Nebel, der aus der Tiefe des Unterlands aufzieht, legt sich die ...

Text zuklappenEs stehen nur schmiedeeiserne Kreuze auf dem Friedhof. Kein Grabstein stört die Einheit: Der Friedhof mit seiner Kirche, etwas außerhalb des Bündner Dorfes Lantsch/Lenz, ist einzigartig.

Mit dem Nebel, der aus der Tiefe des Unterlands aufzieht, legt sich die Feuchtigkeit auf die "schwangere Mutter Erde", die Erdhügel der Gräber. Ein magischer Ort ist dieser Friedhof.

Aber auch ein Ort, an dem man sich mit dem Friedhofsgärtner, mit Pater Felicissimo und mit Einwohnern, welche die Gräber ihrer Angehörigen pflegen, trifft. Wer kein Kreuz mehr im Familienbesitz hat, kann sich bei Pater Felicissimo eines mieten. Und wer die Symbole der Gotik und der Renaissance sieht und versteht, dem öffnet sich hinter den Kreuzen die wunderbare Welt des Lebens.


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12:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mein Pfarrer kommt aus Afrika

Film von Florence Fernex

Ganzen Text anzeigenDrei kongolesische Priester verkünden in der Schweiz das Evangelium und spenden die Sakramente. Aus Mangel an eigenen Geistlichen, rekrutiert die katholische Kirche ausländisches Personal.

Die afrikanischen Priester hat es in das Wallis und den Kanton Waadt ...

Text zuklappenDrei kongolesische Priester verkünden in der Schweiz das Evangelium und spenden die Sakramente. Aus Mangel an eigenen Geistlichen, rekrutiert die katholische Kirche ausländisches Personal.

Die afrikanischen Priester hat es in das Wallis und den Kanton Waadt verschlagen. Ihr Vorteil ist, dass sie Französisch beherrschen. Die Begegnungen mit den teils irritierten Gemeindemitgliedern und den fast leeren Kirchen sind ungewohnt für die Priester.

Stille, Ruhe und ein Altersdurchschnitt weit über dem Ruhestand: Das ist die Realität in Schweizer Kirchen und damit werden die afrikanischen Priester konfrontiert. Das ist weit entfernt von den Lebensumständen in ihrer Heimat, wo überfüllte Kirchen, offene Türen, rhythmische Lieder und Tänze während des Gottesdienstes die Norm sind.

Ein Zusammentreffen zweier sehr unterschiedlicher Kulturen, das manchmal zu Unverständnis aber oft auch zu bereichernden Begegnungen führt. Das Porträt dreier kongolesischer Priester zeigt ihren neugierigen und amüsierten Blick, den sie auf die Schweiz werfen.


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12:33
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kinder des Krieges (2/2)

Kusai hat die Nase voll vom Krieg

Reportage von Andrea Pfalzgraf

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenWie ist das, wenn man plötzlich weg muss, das Haus zerbombt ist und es keine Zukunft in der Heimat mehr gibt?
Der damals neunjährige Kusai ist mit seiner Familie aus Syrien geflüchtet.

Heute sagt er: "Meine Heimat ist jetzt in Bern." Kusai kommt, wie seine ...

Text zuklappenWie ist das, wenn man plötzlich weg muss, das Haus zerbombt ist und es keine Zukunft in der Heimat mehr gibt?
Der damals neunjährige Kusai ist mit seiner Familie aus Syrien geflüchtet.

Heute sagt er: "Meine Heimat ist jetzt in Bern." Kusai kommt, wie seine Cousine Mais, 2013 zusammen mit seiner Großfamilie im November in der Schweiz an. Die Platzverhältnisse im Durchgangszentrum sind eng, aber alle sind einfach nur glücklich, in Sicherheit zu sein.

Mit dem Alltag kommen dann auch Probleme: Wie ist es für Kinder, bereits in jungen Jahren wieder neue Wurzeln schlagen zu müssen - und das in einem Land, von dem man vorher noch nie gehört hat und in dem man zuerst einmal kein Wort versteht? Kusai hat alle Fotos von zu Hause verbrannt und will nichts mehr vom Krieg hören.

Reporterin Andrea Pfalzgraf hat die Großfamilie Nasser während der vergangenen drei Jahre in der Schweiz mit der Kamera begleitet. Entstanden ist eine zweiteilige Reportage. In diesem Film richtet sie den Fokus auf die Familie des heute zwölfjährigen Kusai. In Syrien konnte er wegen des Krieges nur ein Jahr zur Schule gehen. In Köniz gehört er inzwischen zu den Klassenbesten und möchte Arzt werden. "Ich habe so viele Menschen gesehen, die starben, weil es keinen Doktor mehr gibt in Syrien", erklärt der Junge in breitem Berndeutsch.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Koch des Königs

Die Erfolgsrezepte des Stefan Trepp

Reportage von Marc Gieriet

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenStefan Trepp ist Chef über 320 Köche im Hotel Mandarin Oriental in Bangkok. Schon mit 35 gelangt er in die höchsten Sphären der Kochkunst. Fast täglich kocht er für den König von Thailand.

Auch Roger Federer war schon bei ihm zu Gast. Regelmäßig genießen ...

Text zuklappenStefan Trepp ist Chef über 320 Köche im Hotel Mandarin Oriental in Bangkok. Schon mit 35 gelangt er in die höchsten Sphären der Kochkunst. Fast täglich kocht er für den König von Thailand.

Auch Roger Federer war schon bei ihm zu Gast. Regelmäßig genießen Hollywoodstars seine Kochkünste. Zu Hause in Thusis nannten sie ihn nur den "Treppli". Heute, mit 35 Jahren, ist Stefan Trepp einer der ganz Großen.

Reporter Marc Gieriet hat den Bündner in Bangkok besucht und gesehen, dass nebst Talent drei weitere Zutaten zum Erfolgsrezept von Stefan Trepp gehören: viel Fantasie, großer Ehrgeiz und noch mehr Fleiß. Daneben bleibt nur wenig Zeit, die er am liebsten mit seiner Freundin Ana verbringt oder mit Sport. Beruflich habe er fast alles erreicht, was es zu erreichen gibt, sagt Trepp. Einen großen Traum habe er noch im Leben. Diesen verrät er dem Reporter ebenso wie ein paar Geheimnisse am Herd.


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13:38
VPS 13:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Seidenstraße (1/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Ganzen Text anzeigenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die erste Etappe führt von Venedig in Italien bis nach Trabzon in der Türkei.

Am Startpunkt folgt er den Spuren Marco Polos. Sie führen zum Kostümdesigner Stefano Nicolao, der für ...

Text zuklappenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die erste Etappe führt von Venedig in Italien bis nach Trabzon in der Türkei.

Am Startpunkt folgt er den Spuren Marco Polos. Sie führen zum Kostümdesigner Stefano Nicolao, der für viele Kino-, Theater- und Opernproduktionen historische Gewänder fertigt. Auf dem Großen Basar von Istanbul erlebt Peter Gysling den althergebrachten Handel.

Die moderne Türkei hingegen verkörpert der Familienkonzern von Mustafa Koç: Das Koç-Konglomerat baut jedes zweite Auto der Türkei, betreibt die einzige Ölraffinerie und die viertgrößte Bank des Landes. Im kleinen Dorf Orta bei Erzurum lebt die Bauernfamilie Tikici. Großvater Lütfu nimmt Peter Gysling mit in die Ulu-Cami-Moschee von Erzurum. Dort unterhält sich der Reporter mit Imam Abdelkadir Düzenli über die zentrale Rolle der Religion in der ländlichen Gesellschaft.


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14:19
VPS 14:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Seidenstraße (2/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Ganzen Text anzeigenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die zweite Etappe führt durch Georgien - von Batumi über Tiflis nach Lagodekhi.

Batumi, die Ferienmetropole am Schwarzen Meer, wird rigoros ausgebaut. In der Bergwelt der Region ...

Text zuklappenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die zweite Etappe führt durch Georgien - von Batumi über Tiflis nach Lagodekhi.

Batumi, die Ferienmetropole am Schwarzen Meer, wird rigoros ausgebaut. In der Bergwelt der Region Adscharien entdeckt Peter Gysling ein ganz anderes, ursprüngliches Georgien. Im Felskloster Vardzia betet Vater Lazare für Gott, für sein Land und für sein Volk.

Der steilen Felswand wurden vor 800 Jahren Tunnel und Terrassen für bis zu 50.000 Menschen abgetrotzt, die Höhlenräume sind auf sieben Stockwerken miteinander verbunden. Bidsina Iwanischwili hat in Russland ein Vermögen verdient. Seit seiner Rückkehr nach Georgien hat er zahlreiche Staatsaufgaben finanziert und seinen Heimatbezirk Satschkere mit Geld beglückt. Mit seinem Parteienbündnis hat Iwanischwili jüngst die Parlamentswahlen gewonnen. Sein Ziel: Georgien von der Armut befreien.


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15:01
VPS 15:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Seidenstraße (3/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Ganzen Text anzeigenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die dritte Etappe führt durch Aserbaidschan.

Peter Gysling besucht die privatisierte Seidenfabrik in Sheki, einst die größte Seidenproduktionsstätte der Sowjetunion. Heute arbeiten ...

Text zuklappenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die dritte Etappe führt durch Aserbaidschan.

Peter Gysling besucht die privatisierte Seidenfabrik in Sheki, einst die größte Seidenproduktionsstätte der Sowjetunion. Heute arbeiten dort rund 900 Weberinnen. In Naftalan tritt Schweröl an die Erdoberfläche. Das Kur-Baden im schwarzen Gold ist ein Hit.

Peter Gysling gewinnt einen Einblick in die skurrile Welt der Ölwannen. Die Faszination des Öl-Booms erlebt er auch auf Neft Dashlari im Kaspischen Meer: Es ist die größte Offshore-Plattform der Welt. Die Fotografin Rena Effendi dokumentiert das Schicksal all jener, die trotz des Ölreichtums in Armut leben. Freie Wahlen und freie Medien gibt es nicht in Aserbaidschan. Doch viele junge Menschen träumen von Demokratie. Peter Gysling trifft eine Gruppe aus der Blogger-Szene in Baku.


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15:42
VPS 15:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Seidenstraße (4/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Ganzen Text anzeigenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die vierte Etappe führt von Aktau in Kasachstan nach Beynew bis an die usbekische Grenze und Turkmenistan.

Peter Gysling besucht Khan Bibi und ihre Familie, die in der Nähe von Aktau ...

Text zuklappenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die vierte Etappe führt von Aktau in Kasachstan nach Beynew bis an die usbekische Grenze und Turkmenistan.

Peter Gysling besucht Khan Bibi und ihre Familie, die in der Nähe von Aktau Kamele züchten. Die kasachischen Bauern streben nicht nach Reichtum, sondern nach einem freien Leben. Der Hafen von Aktau ist Knotenpunkt der neuen Seidenstraße für den Öltransport nach Europa.

Die Hauptstadt Astana liegt mitten in der Steppe. Mit Milliarden von Öl- und Gasdollars hat ein Heer von Architekten Astana in nur einem Jahrzehnt vom stalinistischen Provinznest in die Reihe architektonischer Weltwunder katapultiert. Turkmenistan gehört zu den isoliertesten Ländern der Welt. Erst nach vier Monaten Bemühungen gab es eine Drehbewilligung. Nur mit staatlichem Begleiter durfte gedreht werden.


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16:23
VPS 16:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Seidenstraße (5/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Ganzen Text anzeigenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die fünfte Etappe führt von Usbekistan nach Tadschikistan.

Seit der Unabhängigkeitserklärung von 1991 regiert Präsident Islom Karimov Usbekistan. Die Verfassung basiert offiziell ...

Text zuklappenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die fünfte Etappe führt von Usbekistan nach Tadschikistan.

Seit der Unabhängigkeitserklärung von 1991 regiert Präsident Islom Karimov Usbekistan. Die Verfassung basiert offiziell auf Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Marktwirtschaft, in der Realität weist die Demokratie jedoch Defizite auf.

Peter Gysling trifft sich mit dem systemkritischen Journalisten Alexej Wolossewitsch. Die staatliche Stiftung der Präsidententochter Gulnara Karimova tut eigennützig Gutes: Minderbemittelte bekommen eine Hochzeit geschenkt, inklusive Brautkleid, entworfen von Gulnara. Gysling beobachtet die Trauung von neun Paaren im Dorf Yangyer. 2010 attackierten kirgisische Nationalisten die usbekische Minderheit in der südlichen Stadt Osh. Der Pogrom forderte zahlreiche Menschenleben. Eine andere dunkle Seite der alten und neuen Seidenstraße ist der Drogenschmuggel.


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17:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Seidenstraße (6/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Ganzen Text anzeigenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die sechste Etappe führt von Kirgistan nach China.

Roza Otunbajeva, die ehemalige Übergangspräsidentin Kirgistans (2010 - 2011) spricht mit Gysling offen über ihr Land. Bei einem ...

Text zuklappenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die sechste Etappe führt von Kirgistan nach China.

Roza Otunbajeva, die ehemalige Übergangspräsidentin Kirgistans (2010 - 2011) spricht mit Gysling offen über ihr Land. Bei einem Pferdetrekking in der Region um den Song-Kol-See erlebt Peter Gysling die Gastfreundschaft der Nomadenfamilie von Talaibek Saralajev.

Er begleitet einen Lastwagenfahrer auf der modernen Seidenstraße, die chinesische Arbeiter vom Torugart-Pass aus zu einer Schnellstrecke nach Kashgar ausbauen. Die Oasenstadt Kashgar war immer schon ein Knotenpunkt der Seidenstraße. Peter Gysling erkundet die Stadt im Uigurischen Gebiet Xinjiang auf einem E-Bike. In Hotan liegt die Wiege der chinesischen Seidenproduktion. Dort besucht Peter Gysling die Familie von Maitituoheti Abudulla, die auch heute noch in Handarbeit Atlasseide herstellt.


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17:47
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Seidenstraße (7/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Ganzen Text anzeigenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die letzte Etappe führt nach Xi'an zu den Mogao-Grotten in Dunhuang.

Die dortigen buddhistischen Skulpturen und Wandmalereien zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Chang Jiahuang, Sohn ...

Text zuklappenPeter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an. Die letzte Etappe führt nach Xi'an zu den Mogao-Grotten in Dunhuang.

Die dortigen buddhistischen Skulpturen und Wandmalereien zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Chang Jiahuang, Sohn eines Konservators, führt Peter Gysling durch die Chang-Grotten.

Hier werden von internationalen Künstlern zeitgenössische Höhlenmalereien geschaffen und historische Meisterwerke rekonstruiert. Yang Jongfu hat auf eigene Kosten einen kleinen Teil der chinesischen Mauer renoviert. Die Kulturbehörde will ihn aber nur teilweise entgelten. Nicht nur Seide, auch die Religionen haben sich entlang der Seidenstraße verbreitet - besonders der Buddhismus. Gysling besucht das Pferdehuf-Kloster in den Felshöhlen der Qilian-Shan-Berge. Er erfährt, warum Kaiser Wu von Han der eigentliche Gründer der Seidenstraße ist und besucht die weltberühmte Terrakotta Armee in Xi'an.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenDer Südsudan hungert
Helfer warnen vor Ausweitung der Hungersnot

Heilpraktiker werden ist nicht schwer
Ausbildung ist nicht zwingend vorgeschrieben

Durchblick im Rauch
Lausanner Ingenieure entwickeln Infrarotkamera für die Feuerwehr

Er ...

Text zuklappenDer Südsudan hungert
Helfer warnen vor Ausweitung der Hungersnot

Heilpraktiker werden ist nicht schwer
Ausbildung ist nicht zwingend vorgeschrieben

Durchblick im Rauch
Lausanner Ingenieure entwickeln Infrarotkamera für die Feuerwehr

Er ist dann mal da
Der Marmorkrebs erobert europäische Gewässer


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

AfD-Spitzenkandidatur Bundestagswahl
Parteivorsitzende Petry verzichtet

US-Drohung gegen Nordkorea verfrüht
Flugzeugträger noch nicht vor Ort

Frau für den Weltraum
Private Initiative sucht Astronautin


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenBorder Angels
Menschenrechtsaktivisten an und über der Grenze in San Diego und Tijuana

Ungarn und die EU
Mit Gesprächsgast Jan-Werner Müller, Politikwissenschaftler

50. Todestag Konrad Adenauer
Neue Dauerausstellung in seinem ehemaligen ...

Text zuklappenBorder Angels
Menschenrechtsaktivisten an und über der Grenze in San Diego und Tijuana

Ungarn und die EU
Mit Gesprächsgast Jan-Werner Müller, Politikwissenschaftler

50. Todestag Konrad Adenauer
Neue Dauerausstellung in seinem ehemaligen Wohnhaus

Sozialistischer Realismus
Ausstellung "Die Revolution ist tot. Lang lebe die Revolution!" in Bern

Ausnahmemusikerin Barbara Hannigan
Kultfigur der musikalischen Moderne

Baby-Fotos und Glückshormone
Geplant war Anne Geddes' Karriere nie


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Schatten des Everest (1/2)

Vom Trauma zum Traum

Film von Frank Senn und Otto C. Honegger

Ganzen Text anzeigenDer Bergführer Norbu Sherpa und die Schweizer Anwältin Andrea Zimmermann wollten gemeinsam den Mount Everest besteigen. Doch am 25. April 2015 durchkreuzten schweren Erdbeben ihre Pläne.

Statt den höchsten Berg der Welt zu besteigen, begannen die beiden, zu helfen. ...

Text zuklappenDer Bergführer Norbu Sherpa und die Schweizer Anwältin Andrea Zimmermann wollten gemeinsam den Mount Everest besteigen. Doch am 25. April 2015 durchkreuzten schweren Erdbeben ihre Pläne.

Statt den höchsten Berg der Welt zu besteigen, begannen die beiden, zu helfen. Sie heirateten nach Sherpa-Tradition und standen 2016 doch noch gemeinsam auf dem Dach der Welt. Das Filmteam trifft Norbu und Andrea in ihrem Büro in der Hauptstadt Kathmandu.

"Never give up" lautet ihr Motto. So treiben sie ihre gemeinsame Trekking-Agentur voran, aber auch ihr Hilfswerk "Butterfly Project". Mit diesem planen sie, in einem abgelegenen Winkel Nepals eine Schule aufzubauen.

Im ersten Teil der Dokumentation "Im Schatten des Everest" kehren Norbu und Andrea 18 Monate nach dem Erdbeben zurück an die Wirkungsstätte ihrer Nahrungsmittelhilfe. Das Publikum erlebt dabei aus ihrer Sicht, wie sich das Land langsam wieder erhebt, und reist mit Norbu und Andrea ins Zentrum des Sherpa-Landes, am Fuß des Mount Everest. Die beiden begegnen auf ihrer Reise Leuten, denen es gut geht, und vielen anderen, die immer noch in Blechhütten hausen, vergessen von der Regierung. Dabei zeigt sich deutlich: Wer im Schatten des Everest wohnt, profitiert von den Touristinnen und Touristen aus aller Welt, die einmal in ihrem Leben den höchsten Berg der Welt erblicken wollen.

Gleichzeitig treiben Norbu und Andrea aber auch den Aufbau ihrer Schule in Leptung voran, einer Gegend weit weg vom Everest. Sie nehmen Freiwillige aus der Schweiz auf, um beim Aufbau zu helfen, doch die vorfabrizierten Teile hängen irgendwo zwischen Kolkata und Kathmandu fest. Norbu und Andrea müssen Hindernisse überwinden, die die nepalesische Regierung Helferinnen und Helfern aus aller Welt in den Weg legt. Dabei wird auch ersichtlich, warum bis heute viele Hilfsgelder noch immer nicht zu den bedürftigen Leuten gelangt sind.

Aber Norbu und Andrea geben nicht auf, sie sind Kämpfernaturen. Und wenn sie auch immer wieder getrennte Wege gehen müssen, sie finden stets zusammen und realisieren ihre Träume.

Redaktionshinweis: Mit der fünfteiligen Reihe "Im Schatten des Everest" erinnert 3sat an die Erdbeben in Nepal im April und Mai 2015, die als die größte Katastrophe in der Geschichte des Landes gelten. Laut der nepalesischen Regierung starben rund 8800 Menschen an den Folgen der Beben, rund 22 300 wurden verletzt.


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20:58
VPS 20:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Schatten des Everest (2/2)

Aufbruch zu neuen Ufern

Film von Frank Senn und Otto C. Honegger

Ganzen Text anzeigenIn Khumjung trifft Norbu auf den Sherpa Phurba Tashi. Dieser stand 21 Mal auf dem Everest, beschloss aber nach dem Erdbeben, nie mehr auf einen Achttausender zu steigen.

Sein Dorf wurde vom Beben weitgehend zerstört, aber dank Spenden aus dem Ausland und eigenen ...

Text zuklappenIn Khumjung trifft Norbu auf den Sherpa Phurba Tashi. Dieser stand 21 Mal auf dem Everest, beschloss aber nach dem Erdbeben, nie mehr auf einen Achttausender zu steigen.

Sein Dorf wurde vom Beben weitgehend zerstört, aber dank Spenden aus dem Ausland und eigenen Mitteln konnten die Bewohner ihre Häuser wieder aufbauen. Denn das Gebiet um den Everest boomt, der Tourismus bringt die notwendigen Einnahmen.

In Pangboche gehen Norbu und Andrea einmal mehr zu Lama Geshe. Dieser hat ihnen nach dem Beben im April 2015 geraten, lieber etwas Gutes zu tun, statt auf den Everest zu klettern. Jetzt holen sie sich den Segen für den Aufbau ihres Schulprojektes in Leptung, das sie dank ihres Spendenerfolges aus der Schweiz finanzieren können.

Die Schule liegt weitab vom Everest in der Gegend von Charikot. Dort sind die Spuren des Bebens noch allgegenwärtig, denn das Gebiet profitiert kaum vom Tourismus. Hier sind auch andere Hilfswerke tätig, etwa das Schweizerische Rote Kreuz. Aber alle haben Mühe mit den Auflagen und der Ineffizienz der Regierung. Statt Direkthilfe für die Ärmsten zu leisten, müssen sie ihr Spendengeld langfristig einsetzen. Sie bauen Musterhäuser und bilden Maurer aus. Auch bei Norbu und Andreas Schulprojekt läuft nicht alles wie geplant. Demnächst sollen freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Schweiz eintreffen, doch die Bauelemente wurden noch nicht einmal zugeliefert. Norbu und Andrea, die ihre Freizeit in den Aufbau der Schule stecken, überzeugen den Rektor der Schule davon, dass auch die Einheimischen mithelfen müssen, damit der Schulbetrieb nach dem Bau auch wirklich stattfinden kann.

Höhepunkt in Leptung ist die Ankunft von Greg Comina, Architekt und Sponsor aus der Schweiz. Alle 340 Schüler und Schülerinnen stehen Spalier, um ihn ebenso wie Andrea und Norbu zu feiern. Mit Blumengirlanden, Gesängen und Tänzen werden sie geehrt. Nach dem Mount Everest haben Norbu und Andrea mit der Schule einen zweiten Gipfel erklommen: Sie machen Träume wahr und schenken Kindern eine Zukunft.


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21:40
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Herr Jäger und sein Bock

Auf Jagd nach dem König der Alpen

Reportage von Curdin Fliri

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigen36 Jahre hat Domenic Jäger auf den Moment gewartet, einen kapitalen Steinbock zu erlegen. Das wäre der Höhepunkt seines Jägerlebens. "Reporter" begleitet ihn auf die Jagd.

"Der Steinbock ist unser Wappentier, unser Stolz. Nur alle zehn Jahre kriegt man die Chance, ...

Text zuklappen36 Jahre hat Domenic Jäger auf den Moment gewartet, einen kapitalen Steinbock zu erlegen. Das wäre der Höhepunkt seines Jägerlebens. "Reporter" begleitet ihn auf die Jagd.

"Der Steinbock ist unser Wappentier, unser Stolz. Nur alle zehn Jahre kriegt man die Chance, diese Tiere zu jagen; einen richtig großen, einen kapitalen Steinbock sogar nur einmal im Leben!" schwärmt Domenic Jäger wenige Tage vor Jagdbeginn.

Doch mit der Freude kommen beim Jäger auch Bedenken auf. Normalerweise kennt er sein Jagdgebiet in- und auswendig. Die Berge und Täler im Albrisgebiet oberhalb von Pontresina aber, wo sich die Steinbockkolonie befindet, die er bejagen darf, sind Neuland für ihn. Der Druck ist groß.

Reporter Curdin Fliri heftet sich an Domenic Jägers Fersen. Macht sich mit ihm auf die Suche nach den majestätischen Tieren, die im kargen Gebirge mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen sind. Pirscht sich mit ihm zwischen Felsen und Geröll an, auf der Jagd nach seinem Traum. Es soll die Krönung seines Lebens als Jäger werden.


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ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:28
VPS 22:24

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In memoriam Michael Ballhaus

3096 Tage

Spielfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
Natascha KampuschAntonia Campbell-Hughes
Natascha Kampusch (als Kind)Amelia Pidgeon
Wolfgang PriklopilThure Lindhardt
Brigitta SirnyTrine Dyrholm
Waltraud PriklopilDearbhla Molloy
Ludwig KochRoeland Wiesnekker
u.a.
Kamera: Michael Ballhaus
Regie: Sherry Hormann
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigenAuf dem Schulweg passiert es: Die zehnjährige Natascha Kampusch wird entführt. Über acht Jahre muss das Mädchen in einem Kellerverlies ausharren, bis ihm eines Tages die Flucht gelingt.

Für die Kameraarbeit von "3096 Tage" war der 1935 in Berlin geborene Michael ...
(Degeto/ARD/BR/NDR)

Text zuklappenAuf dem Schulweg passiert es: Die zehnjährige Natascha Kampusch wird entführt. Über acht Jahre muss das Mädchen in einem Kellerverlies ausharren, bis ihm eines Tages die Flucht gelingt.

Für die Kameraarbeit von "3096 Tage" war der 1935 in Berlin geborene Michael Ballhaus verantwortlich, der am 12. April 2017 gestorben ist. Anlässlich seines Todes zeigt 3sat den Spielfilm, der seine letzte Kameraarbeit war.

Am Morgen des 2. März 1998 wird die zehnjährige Natascha Kampusch auf ihrem Schulweg von einem Mann in einen Lieferwagen gezerrt und in dessen Haus in einem Wiener Vorort verschleppt. Hier hat der arbeitslose Fernmeldetechniker Wolfgang Priklopil in monatelanger Arbeit ein unterirdisches Verlies gebaut, in dem sein wehrloses Opfer die nächsten 3096 Tage ihres Lebens verbringen wird. Nach und nach wird der kleinen Natascha bewusst, in welch auswegloser Lage sie sich befindet: Ihr Entführer, ein psychisch labiler, sexuell verklemmter junger Mann, hat sich das Mädchen ausgesucht, um es in seinem Keller als gehorsame Gespielin aufzuziehen. Den Machtwillen zur absoluten Hörigkeit zwingt der Kidnapper seinem Opfer in Form von Überwachung, seelischen Erniedrigungen und körperlicher Gewaltanwendung auf.

Nachdem sich die fehlerhafte polizeiliche Fahndung als ergebnislos erwies und selbst Nataschas Mutter, die ihre Tochter vorwiegend aufzog, jede Hoffnung aufgegeben hat, glätten sich auch die medialen Wogen. Man geht zur gesellschaftlichen Tagesordnung über. Auch Wolfgang Priklopils Mutter, die ihren zu Sozialkontakten unfähigen Sohn mit vorgekochtem Essen versorgt, ahnt nichts.

Je länger die Gefangenschaft dauert, je älter sie wird, desto mehr begreift Natascha, dass sie nur eine Chance zum Überleben hat: Wenn sie sich auf das perfide Spiel ihres Entführers einlässt. Sie lernt seine Schwächen kennen und erreicht damit, dass sie hin und wieder Freiheiten genießt - auch wenn jeder Versuch der Auflehnung eine unbeherrschte Attacke ihres Peinigers heraufbeschwört. Es entsteht eine bizarre Annäherung, die bei Natascha der Verzweiflung geschuldet ist, während Priklopil jetzt auch sexuelle Ansprüche stellt. Doch für das inzwischen volljährige Mädchen gibt es nach wie vor nur einen Gedanken: Flucht! Und eines Tages bietet sich ihr endlich die Gelegenheit.

Wüsste man nicht um die Tatsachen, es wäre noch heute kaum zu glauben: Zwischen dem 2. März 1998 und dem 23. August 2006 verbrachte die junge Österreicherin Natascha Kampusch genau 3096 Tage im unterirdischen Gefängnis ihres Kidnappers: die wichtigsten Jahre ihres Heranwachsens. Ein spektakulärer Entführungsfall, der ein weltweites mediales Echo heraufbeschwor. 2010 veröffentlichte Kampusch ihre Autobiografie. Der deutsche Erfolgsproduzent Bernd Eichinger sicherte sich die Filmrechte und begann persönlich mit einer Drehbuchfassung, die er bis zu seinem plötzlichen Tod im Januar 2011 jedoch nicht mehr fertigstellen konnte und von der Autorin Ruth Toma und dem Journalisten Peter Reichard vollendet wurde. Unter der behutsamen Regie von Sherry Hormann entstand ein beklemmendes Protokoll des vermeintlichen Tatherganges, das umso verstörender wirkt, weil die beiden internationalen Hauptdarsteller Antonia Campbell-Hughes und Thure Lindhardt das gnadenlose Psychoduell zwischen Täter und Opfer geradezu beängstigend glaubwürdig nachstellen.

Für die Kameraarbeit von "3096 Tage" war der 1935 in Berlin geborene Michael Ballhaus verantwortlich, der am 12. April 2017 im Alter von 81 Jahren gestorben ist. Ballhaus galt als Deutschlands einziger Weltstar seiner Brache. In den 1970er-Jahren war er DER Kameramann des Neuen Deutschen Films, schrieb in seiner Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder TV- und Kinogeschichte, eroberte in den 1980er-Jahren Hollywood und wurde schließlich Stammkameramann von Martin Scorsese. "3096 Tage" war 2013 seine letzte Kameraarbeit - für Ballhaus, der zu diesem Zeitpunkt bereits an Grünem Star erkrankt war, war das im Breitwandformat fotografierte Kammerspiel eine Herzensangelegenheit, nicht zuletzt, da er seinen letzten Film gemeinsam mit seiner Ehefrau Sherry Hormann realisieren konnte, die die Regie übernahm.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt "3096 Tage" zum Tod von Michael Ballhaus am 12. April 2017.


(Degeto/ARD/BR/NDR)


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0:11
VPS 00:10

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Trautmann - Nichts ist so fein gesponnen

Fernsehkrimi, Österreich 2001

Darsteller:
TrautmannWolfgang Böck
TränklerMonica Weinzettl
DolezalSimon Schwarz
Oberst BrandnerWolfram Berger
GrünsteidlErwin Steinhauer
u.a.
Drehbuch: Ernst Hinterberger
Regie: Thomas Roth
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigenGemeinsam mit den Kollegen Monica Tränkler und "Burschi" Dolezal sowie seinem Vorgesetzten Oberst Brandner untersucht Trautmann den gut getarnten Mord an einem Schlossermeister.

Nachforschungen in dessen Firma, bei Freunden und der selbstmordgefährdeten Witwe bleiben ...
(ORF)

Text zuklappenGemeinsam mit den Kollegen Monica Tränkler und "Burschi" Dolezal sowie seinem Vorgesetzten Oberst Brandner untersucht Trautmann den gut getarnten Mord an einem Schlossermeister.

Nachforschungen in dessen Firma, bei Freunden und der selbstmordgefährdeten Witwe bleiben zunächst ergebnislos. Da stößt Trautmann auf illegale Geldgeschäfte des Abgeordneten Grünsteidl mit dem Ermordeten. Aber auch die Witwe und Frau Grünsteidl hüten ein Geheimnis.


(ORF)


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1:46
VPS 01:45

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Die Ramschkälber

Film von Oda Lambrecht und David Hohndorf

Ganzen Text anzeigenMilchviehhaltung ist ein hartes Geschäft. Bereits kurz nach der Geburt wird das Kalb von der Mutterkuh getrennt, denn ihre Milch ist für den Handel bestimmt.

Die weiblichen Kälber werden aufgezogen. Ihre Milch soll dem Landwirt das Einkommen sichern. Doch was ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenMilchviehhaltung ist ein hartes Geschäft. Bereits kurz nach der Geburt wird das Kalb von der Mutterkuh getrennt, denn ihre Milch ist für den Handel bestimmt.

Die weiblichen Kälber werden aufgezogen. Ihre Milch soll dem Landwirt das Einkommen sichern. Doch was passiert mit den männlichen Kälbern? Sie sind quasi wertlos, als Milchrassetiere setzen sie kaum Fleisch an.

Nach wenigen Wochen werden sie meist mit Verlust verkauft. Doch was wird mit schwarzbunten Bullenkälbern gemacht, die zu klein oder krank sind?

Die Dokumentation begibt sich auf die Spur der ungeliebten Kälber.


(ARD/NDR)


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2:17
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:45
VPS 02:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

NETZ NATUR

Schweizerischer Nationalpark:

100 Jahre Einsamkeit

Die Naturreportage aus der Schweiz

Moderation: Andreas Moser

Ganzen Text anzeigenAm 1. August 1914 wurde zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze der erste Schweizerische Nationalpark gegründet. Der Film führt durch Natur und Tierwelt des Parks.

Es geht dabei auch um die Zeit in der Natur: Was bedeutet sie im Leben einer ...

Text zuklappenAm 1. August 1914 wurde zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze der erste Schweizerische Nationalpark gegründet. Der Film führt durch Natur und Tierwelt des Parks.

Es geht dabei auch um die Zeit in der Natur: Was bedeutet sie im Leben einer Eintagsfliege, wie erlebt ein Hirschkalb sein erstes Jahr nach der Geburt, und was bedeutet Zeit für eine knorrige Zirbelkiefer oder Arve, die 600 Winter überstanden hat?

Mit speziellen Techniken leuchtet der Film die Erlebniswelt dieser drei so unterschiedlichen Parkbewohner in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus.


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4:24
VPS 04:20

Unser Wald (1/2)

Frühling und Sommer

Film von Heikko Böhm

Ganzen Text anzeigenEinst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Ein Film über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald.

Der Zürcher Michel Brunner spürt besondere Bäume auf und fotografiert ...

Text zuklappenEinst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Ein Film über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald.

Der Zürcher Michel Brunner spürt besondere Bäume auf und fotografiert sie. Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat an die Wildtiere heran.

Christof Hagen lernte bei den Indianern Nordamerikas, wie man im Wald überlebt. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse an. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald "schön" sein. Das geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen.


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5:14
VPS 05:10

Unser Wald (2/2)

Herbst und Winter

Film von Heikko Böhm

Ganzen Text anzeigenMit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er Instrumente baut.

Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor ...

Text zuklappenMit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er Instrumente baut.

Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt.

Auch in einem kleinen Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen - seit er sie vor einer Schlammlawine rettete.