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Dezember 2017
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Dienstag, 18. April
Programmwoche 16/2017
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6:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Fabergé - Magie aus Gold und Edelsteinen

Film von Patrick Mark

Ganzen Text anzeigenDie prachtvollen Fabergé-Eier sind ein Inbegriff höchster Goldschmiedekunst und ein Symbol für Luxus. Ihr Schöpfer war der russische Goldschmied und Juwelier Peter Carl Fabergé.

Seine Schmuckstücke zeichneten sich durch kaum zu überbietende handwerkliche ...

Text zuklappenDie prachtvollen Fabergé-Eier sind ein Inbegriff höchster Goldschmiedekunst und ein Symbol für Luxus. Ihr Schöpfer war der russische Goldschmied und Juwelier Peter Carl Fabergé.

Seine Schmuckstücke zeichneten sich durch kaum zu überbietende handwerkliche Raffinesse und Schönheit aus. Seine Kundschaft, wohlhabende Europäer und Russen – unter ihnen auch Kaiser Alexander III. -, ließ ihn bekannt und reich werden. Dann folgte der Abstieg.

Die russische Revolution bedeutete das Ende für Fabergés Handwerkskunst. Er floh über Finnland zunächst nach Wiesbaden und starb 1920 am Genfer See. Die Firma wurde von seinen Söhnen übernommen – relativ erfolglos. 1989 gingen die Markenrechte an einen Großkonzern. Der Name Fabergé stand von da an für Düfte und Pflegeprodukte. 2007 übernahm ein amerikanischer Investor den Namen für exklusive Schmuckherstellung.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Spaniens Burgen und Städte

Film von Rubén Artalejo

Ganzen Text anzeigenSpanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken.

Mittelalterliche Burgen und charmante Kleinstädte, die weißen Dörfer Andalusiens, die avantgardistische Architektur Barcelonas, ...

Text zuklappenSpanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken.

Mittelalterliche Burgen und charmante Kleinstädte, die weißen Dörfer Andalusiens, die avantgardistische Architektur Barcelonas, das stolze Toledo. Tradition und Moderne stehen in einem spannenden Dialog - Spanien bietet weit mehr als Sonne und Strand.


9:50

Die Osterinsel - ein Paradies in Gefahr

Film von Andreas Wunn

Ganzen Text anzeigenDie Osterinsel zählt zu den geheimnisvollsten Orten der Erde. Bekannt ist die Insel vor allem aufgrund der monumentalen Steinskulpturen, die sich dort befinden - die sogenannten Moai.

Bis heute beschäftigen sie die Wissenschaft. Wegen seiner mystischen Vergangenheit ...

Text zuklappenDie Osterinsel zählt zu den geheimnisvollsten Orten der Erde. Bekannt ist die Insel vor allem aufgrund der monumentalen Steinskulpturen, die sich dort befinden - die sogenannten Moai.

Bis heute beschäftigen sie die Wissenschaft. Wegen seiner mystischen Vergangenheit und Naturschönheiten kommen immer mehr Touristen auf das Eiland mitten im Pazifik, tausende Kilometer vom chilenischen Festland entfernt.

Geografisch gehört die Osterinsel zu Polynesien, politisch zu Chile. Nur 5.000 Einwohner hat die Insel, jährlich kommen jedoch bis zu 50.000 Touristen. Dieser Andrang ist ein Problem: Die Behörden fürchten den "Galapagos-Effekt" - drohende Zerstörung eines Naturparadieses durch Massentourismus. Dagegen will die chilenische Regierung angehen.


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10:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Story

A 40 - Eine Autobahn trennt arm und reich

Film von Marko Rösseler

Ganzen Text anzeigenQuer durchs Ruhrgebiet führt die A40. Auf den ersten Blick nur eine Autobahn, beim Blick auf die Bevölkerungsdaten eine Trennlinie: Nördlich der Strecke leben die meisten Hartz-IV-Empfänger.

"Im Essener Süden zu leben ist schön", sagt dagegen eine Abiturientin ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenQuer durchs Ruhrgebiet führt die A40. Auf den ersten Blick nur eine Autobahn, beim Blick auf die Bevölkerungsdaten eine Trennlinie: Nördlich der Strecke leben die meisten Hartz-IV-Empfänger.

"Im Essener Süden zu leben ist schön", sagt dagegen eine Abiturientin auf der anderen Seite. "Aber es ist auch wie unter einer Käseglocke. Tennisclub, Reitunterricht und nach dem Abi erst mal ein Jahr ins Ausland - das ist hier normal."

Tatsächlich ist das Abitur hier die Regel. An Grundschulen im Essener Süden wechseln 85 Prozent der Schüler aufs Gymnasium. Im Norden sind es an einigen Grundschulen gerade mal 15 Prozent. "Wer unter solchen Bedingungen lebt, der resigniert", sagt Prof. Klaus Peter Strohmeier, der auch die Landesregierung in Sachen Sozialpolitik berät. Für ihn ist der "Sozialäquator A40" längst eine feste Größe: "Früher war sozialer Aufstieg ein Versprechen an alle, heute gibt es dieses Versprechen nicht mehr." Es gibt wohl kaum eine Metropolregion in Europa, die von einer solchen Kluft durchzogen ist wie das Ruhrgebiet um die A40.

Der Filmautor, Marko Rösseler, beschreibt an der A40 ein Thema, das wir kennen, dessen Bedeutung uns aber noch nicht ausreichend klar geworden ist: Das Heranwachsen einer Generation, kaserniert nicht durch eine Mauer, sondern durch die Verhältnisse, in die sie hineingeboren werden. Diese Generation wird Deutschland verändern.


(ARD/WDR)


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11:04
VPS 11:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hier und Heute

Wir lieben Euren Müll! Donya unterwegs mit den Jungs

der Krefelder Müllabfuhr

Film von Donya Farahani

Ganzen Text anzeigenMit dem Müll ist es wie mit dem Abwasser: Jeder möchte ihn so schnell wie möglich loswerden. Aber wer kümmert sich um unseren Müll, wenn der erst einmal in der Tonne liegt?

Rund 150 000 Menschen in Deutschland bearbeiten und recyceln unseren Müll. Doch ihr Job ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenMit dem Müll ist es wie mit dem Abwasser: Jeder möchte ihn so schnell wie möglich loswerden. Aber wer kümmert sich um unseren Müll, wenn der erst einmal in der Tonne liegt?

Rund 150 000 Menschen in Deutschland bearbeiten und recyceln unseren Müll. Doch ihr Job hat keinen guten Ruf. - Donya Farahani schlüpft für eine Woche in die Arbeitskleidung der Krefelder Müllabfuhr und sammelt mit den Männern die Krefelder Mülltonnen ein.

Sie möchte wissen, wie das ist, Müllmann zu sein - beziehungsweise "Müllwerker", wie die Jungs von der Müllabfuhr offiziell heißen.


(ARD/WDR)


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11:43
VPS 11:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumgärten am Kap -

Mit dem Biogärtner in Südafrika

Film von Marion Baumgartner

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenGartenspezialist Karl Ploberger nimmt mit auf eine einzigartige Reise in die Kap-Provinz in Südafrika. Das Land ist vor allem wegen seiner einzigartigen Pflanzenwelt bekannt.

Ploberger besucht den berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch", zwei Weingüter, ein ...
(ORF)

Text zuklappenGartenspezialist Karl Ploberger nimmt mit auf eine einzigartige Reise in die Kap-Provinz in Südafrika. Das Land ist vor allem wegen seiner einzigartigen Pflanzenwelt bekannt.

Ploberger besucht den berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch", zwei Weingüter, ein Sozialprojekt, eine Gemüse- und Obstplantage und das historische Garten-Denkmal "Old Nectar". Ein abwechslungsreicher Streifzug durch die südafrikanische Flora.

Auf der einen Seite der Atlantische Ozean, auf der anderen Seite der Indische - ein Land, umspült von zwei Weltmeeren. Aber nicht nur deswegen ist Südafrika für Gartenfreunde so interessant, sondern vor allem wegen der einzigartigen Vegetation.

Im südlichsten Land Afrikas findet Ploberger nicht nur die wild wachsende Pelargonie, die bei uns als Balkonblume sehr beliebt ist, sondern auch die Protea, auch bekannt als "Kap-Rose", die Nationalblume Südafrikas. "Fynbos" ist der wissenschaftliche Überbegriff für das vorherrschende Ökosystem, in dem neben den Proteen vor allem Erika und Seilgrasgewächse gedeihen. Viele dieser Pflanzen sind endemisch, sie wachsen also nur in diesem Teil der Erde.

Die Gartenreise beginnt im berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch" mit einer der größten Sammlungen hier heimischer Arten. Eine der Pflanzen hat sogar einen Bezug zu Österreich - sie heißt "Weltwitschie" und wurde nach ihrem Entdecker, einem Kärntner Botaniker, benannt. Am Wein kommt man in Südafrika nicht vorbei. Einige der Weingüter haben auch herrliche, üppig blühende Gärten. Ploberger stattet den Weingütern "Vergelegen" und "Rustenberg" einen Besuch ab. "The Old Nectar" wird ein Garten genannt, der die Auszeichnung "Nationales Historisches Denkmal" trägt. Im Sozialprojekt "Edith Stephens Park" werden auch Bildungsprogramme für die ärmere Bevölkerungsschicht angeboten. In den "Babylonstoren", einem wahren Paradies mit Obst, Gemüse und Kräutern, die hier streng biologisch gezogen werden, endet Plobergers Gartenreise.

Ein bisschen Sightseeing darf natürlich auch nicht fehlen, Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung sind Pflicht auf jeder Südafrika-Reise.


(ORF)


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12:12
VPS 12:10

Videotext Untertitel

Wildes Nairobi - Wo Leoparden durch Gärten schleichen

Film von Harald Pokieser und Udo Maurer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenNairobi, eine der größten Städte Afrikas, liegt mitten in der Savanne - und die Wildnis reicht weit in die bunte Hauptstadt Kenias hinein. - Eine Expedition in den Großstadtdschungel.

Die Parkanlagen Nairobis werden von Affenbanden kontrolliert, die Becken der ...
(ORF)

Text zuklappenNairobi, eine der größten Städte Afrikas, liegt mitten in der Savanne - und die Wildnis reicht weit in die bunte Hauptstadt Kenias hinein. - Eine Expedition in den Großstadtdschungel.

Die Parkanlagen Nairobis werden von Affenbanden kontrolliert, die Becken der Kläranlage von Krokodilen und Nilpferden, und die Marabus, die in den Alleebäumen im Zentrum der Stadt ihre Brutplätze gefunden haben, sind die Herren der städtischen Müllhalde.

Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras. Nur wenige Meter neben der Landebahn des Flughafens beginnt der Nairobi Nationalpark.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:24
VPS 13:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kanadas Nationalparks (1/5)

Gwaii Haanas - Wilde Schönheit im Pazifik

Film von Mechtild Lehning

Ganzen Text anzeigenIn Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, Küsten, Wälder, Prärien und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Die Reihe stellt fünf Nationalparks des riesigen Landes vor.

Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der ...
(ARD/RB)

Text zuklappenIn Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, Küsten, Wälder, Prärien und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Die Reihe stellt fünf Nationalparks des riesigen Landes vor.

Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der Nationalpark Gwaii Haanas. Viele seiner 138 Inseln und Inselchen sind bedeckt von dichtem Regenwald. Er ist das erste Ziel auf der Reise durch Kanadas Nationalparks.

Dort gedeihen Baumarten wie der Riesenlebensbaum, die Hemlocktanne und die Sitkafichte. Eine Vielzahl seltener und bedrohter Tierarten, wie die größte Unterart des amerikanischen Schwarzbären, der Weißkopfadler und der Gelbschopflund findet ihr Auskommen, und vor den Küsten tummeln sich Orcas und Buckelwale, Robben und Stellersche Seelöwen.

Gwaii Haanas ist der erste Nationalpark der Welt, dessen gesamtes Gebiet von der Bergspitze bis zum Meeresboden unter Schutz gestellt wurde. Seine Existenz verdankt er den Ureinwohnern, den Haida, die auf den Inseln seit 14 000 Jahren sesshaft sind. In ihrer Sprache heißt Gwaii Haanas "Ort der Wunder". Dieses Wunder war durch die Holzindustrie massiv bedroht, die im 20. Jahrhundert mit der großflächigen Abholzung des Regenwalds begann.

Mitte der 1980er-Jahre mochten die Haida der Zerstörung ihrer Umwelt nicht länger zusehen. Sie blockierten die Holzfällerwege und verhinderten so weiteren Kahlschlag. Ihr langer, friedlicher Protest führte dazu, dass der Süden des Archipels 1988 unter Schutz gestellt wurde. Dorthin darf man nur nach Voranmeldung bei der nationalen Forstbehörde Parks Canada. Die Anzahl der Besucher ist strikt limitiert. Gwaii Haanas ist nur mit dem Wasserflugzeug oder dem Boot erreichbar. Im Park liegt auf der kleinen Insel SGang Gwaay eine verlassene Siedlung der Haida. Das Gelände mit Hausruinen und Totempfählen ernannte die UNESCO 1981 zum Welterbe.


(ARD/RB)


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14:06
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kanadas Nationalparks (2/5)

Banff und die Rocky Mountains

Film von Viktor Apfelbacher und Anna Steuber

Ganzen Text anzeigenDas zweite Ziel auf der Reise ist der Banff-Nationalpark. Er liegt in den Rocky Mountains, der mächtigsten Bergkette Nordamerikas.

Funkelnde Gletscher, donnernde Wasserfälle, Schluchten und Seen prägen die Landschaft. Die Wasseroberflächen spiegeln die endlosen ...
(ARD/RB)

Text zuklappenDas zweite Ziel auf der Reise ist der Banff-Nationalpark. Er liegt in den Rocky Mountains, der mächtigsten Bergkette Nordamerikas.

Funkelnde Gletscher, donnernde Wasserfälle, Schluchten und Seen prägen die Landschaft. Die Wasseroberflächen spiegeln die endlosen Tannenwälder und die in den Himmel ragenden, rauen Berggipfel.

Über drei Vegetationszonen erstreckt sich der Nationalpark und bietet ganz verschiedene landschaftliche Facetten.

Obwohl die Zeiten der Pioniere und Goldsucher längst vorbei sind, herrscht hier noch immer der Abenteurergeist vergangener Tage - erhalten durch die Gründungsgeschichte des ältesten Nationalparks Kanadas. Sie führt zurück zu den Bahnpionieren der Canadian Pacific Railway, die in den 1880er-Jahren die wilde Bergwelt der Rockies durch den Bau der Eisenbahnlinie erschlossen und Kanadas Osten mit dem äußersten Westen verbanden.

Seit seiner Gründung 1885 lebt der Banff-Nationalpark von der Anziehungskraft der Rocky Mountains und ihrer Tierwelt. Er ist der meistbesuchte und beliebteste Nationalpark Kanadas und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Doch die jährlich größer werdenden Besucherzahlen sind zu einer Bedrohung für den Bestand der reichhaltigen Flora und Fauna geworden.

Der Bergphilosoph Ben Gadd, der Snowboarder und Abenteurer Andrew Harding, der Touristenführer Jeff Douglas und verschiedene Mitarbeiter der kanadischen Forstbehörde Parks Canada stellen den Banff-Nationalpark und seine einzigartige Schönheit vor und beleuchten die zunehmend schwieriger werdende Aufgabe, einen Ausgleich zwischen Mensch und Natur zu finden.

In Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, raue Küsten, endlose Wälder, weite Prärien und eine faszinierende Flora und Fauna. Die Dokumentationsreihe stellt fünf spektakuläre Nationalparks des riesigen Landes vor.


(ARD/RB)


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kanadas Nationalparks (3/5)

Riding Mountain - Insel der Wildnis

Film von Viktor Apfelbacher und Anna Steuber

Ganzen Text anzeigenIm nahezu unbewohnten Norden der Provinz Manitoba wechseln riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern ab. Dazwischen liegt der "Riding Mountain National Park".

Der Nationalpark, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist, liegt höher als der Rest Manitobas. ...
(ARD/RB)

Text zuklappenIm nahezu unbewohnten Norden der Provinz Manitoba wechseln riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern ab. Dazwischen liegt der "Riding Mountain National Park".

Der Nationalpark, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist, liegt höher als der Rest Manitobas. In seinem Mikroklima wechseln sich Grasland, Laubwald und Nadelwald auf engstem Raum ab.

Bei seiner Gründung wurde er als "Insel der Wildnis im Ozean aus Farmland" bezeichnet. In diesem Park der Gegensätze kann es im Sommer bis zu 30 Grad Celsius heiß werden, während im Winter Temperaturen um minus 30 Grad keine Seltenheit sind. 239 Vogelarten und 60 verschiedene Säugetierarten bietet er eine Heimat. Hier leben Biber, Schwarzbären, Bisons, Elche und Wapitis, Kojoten, Wölfe, Stachelschweine, Luchse und Pumas.

Seit 1986 gehört "Riding Mountain" zum Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate. So soll die Artenvielfalt bewahrt und das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur gefördert werden. Ganz unterschiedliche Menschen wie Reade Tereck, Leiter einer speziellen Feuerwehrtruppe, der Botaniker Peter Tarleton und der Wildhüter Tim Sallows arbeiten daran, diese einzigartige Landschaft zu erhalten.

In Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, raue Küsten, endlose Wälder, weite Prärien und eine faszinierende Flora und Fauna. Die Dokumentationsreihe stellt fünf spektakuläre Nationalparks des riesigen Landes vor.


(ARD/RB)


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15:34
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kanadas Nationalparks (4/5)

Der Mingan-Archipel - Der verborgene Schatz

Film von Christian Cools

Ganzen Text anzeigenIm äußersten Osten der Provinz Québec liegt direkt vor der Küste des Sankt-Lorenz-Golfs ein verborgener Schatz, der Mingan-Archipel.

Dank der einzigartigen Gesteinsformationen und der vielseitigen Tierwelt wurde er 1984 zum Nationalpark erklärt. Er erstreckt sich ...
(ARD/RB)

Text zuklappenIm äußersten Osten der Provinz Québec liegt direkt vor der Küste des Sankt-Lorenz-Golfs ein verborgener Schatz, der Mingan-Archipel.

Dank der einzigartigen Gesteinsformationen und der vielseitigen Tierwelt wurde er 1984 zum Nationalpark erklärt. Er erstreckt sich über eine Fläche von 100 Quadratkilometern und umfasst rund 30 größere und kleinere Inseln.

Die imposanten Wahrzeichen des Nationalparks sind die riesigen Monolithen, die in grotesken Formen in den Himmel ragen. Diese natürlichen Skulpturen bestehen aus Kalkstein und wurden während der letzten Eiszeit durch Erosion und Gletscherwasser geformt.

Wenige Kilometer vor der Küste liegt die Île aux Perroquets, die Papageieninsel. Nachdem der Leuchtturm des Eilands automatisiert wurde, verfielen die Gebäude auf der Insel nach und nach. Doch inzwischen lädt eine ökologisch nachhaltige Herberge die Besucher des Nationalparks zum Bleiben ein.

Yves Aubry und seine Kollegen erforschen die Wanderroute des Knutts, einer bedrohten Vogelart, die im Nationalpark zwischenlandet. Mit Hilfe eines neuen Peilsenders rückt ihr Ziel in greifbare Nähe. Wale sind ständige Gäste in den Gewässern des Archipels. Christian Ramp und sein Team vom Mingan Island Cetacean Study haben sich hier niedergelassen, um die Meeresriesen zu studieren und ihren Gesundheitszustand zu dokumentieren. Auch Patrick Bourgeois und Geneviève Bilodeau setzen sich für den Schutz des Sankt-Lorenz und seiner Artenvielfalt ein. Mit Hilfe ihrer atemberaubenden Unterwasserfotografie möchten sie Menschen aus aller Welt für den Schutz des Sankt-Lorenz-Stroms begeistern.

In Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, raue Küsten, endlose Wälder, weite Prärien und eine faszinierende Flora und Fauna. Die Dokumentationsreihe stellt fünf spektakuläre Nationalparks des riesigen Landes vor.


(ARD/RB)


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16:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kanadas Nationalparks (5/5)

Gros Morne - Das raue Paradies Neufundlands

Film von Viktor Apfelbacher und Markus Augé

Ganzen Text anzeigenIm äußersten Osten Kanadas liegt Neufundland, „The Rock“, wie die Kanadier sagen. Hier liegt der Nationalpark Gros Morne.

Seinen Namen verdankt er einem circa 806 Meter hohen Berg, der auf den ersten Blick karg und einsam wirkt. Tatsächlich ist er Lebensraum ...
(ARD/RB)

Text zuklappenIm äußersten Osten Kanadas liegt Neufundland, „The Rock“, wie die Kanadier sagen. Hier liegt der Nationalpark Gros Morne.

Seinen Namen verdankt er einem circa 806 Meter hohen Berg, der auf den ersten Blick karg und einsam wirkt. Tatsächlich ist er Lebensraum zahlreicher Tierarten. Karibu-Herden grasen auf den Hängen, zwischen den Felsen entdeckt man Alpenschneehühner und Polarhasen.

Ausgerechnet der Elch, ein Wahrzeichen Neufundlands, ist mittlerweile zur Plage geworden. Ursprünglich war er zur Jagd angesiedelt worden. Der Ökologe Darroch Whitaker und sein Team untersuchen den Einfluss der Elche auf den Waldbestand. Immer wieder hat der Eingriff des Menschen das empfindliche Ökosystem Neufundlands aus dem Gleichgewicht gebracht. Die unmessbaren Kabeljau-Vorkommen, die schon die Wikinger dorthin lockten, wurden von der industriellen Fischerei fast völlig ausgerottet. Der Fischer Fred Snow ist einer der wenigen, die noch nach alter Methode fischen. Doch seine Zukunft ist ungewiss.

Die Geologin Kris Orevec führt durch die einzigartigen Tablelands. Die rostbraunen Berge haben Gros Morne zum UNESCO-Welterbe gemacht. Es ist einer von nur wenigen Orten auf der Welt, an denen der Erdmantel an die Oberfläche tritt. Die geologische Beschaffenheit macht den Park nicht nur zu einem Mekka für Forscher, sondern formt ein beispielloses Panorama. Während der Eiszeit frästen sich riesige Gletscher durch das Gestein Neufundlands und hinterließen eine Landschaft voller Fjorde. Die Steilwände des Western Brook Pond sind rund 600 Meter hoch, und das Wasser des Binnenfjords gehört zu den reinsten und besten Trinkwasserreserven auf der Welt.

In Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, raue Küsten, endlose Wälder, weite Prärien und eine faszinierende Flora und Fauna. Die Dokumentationsreihe stellt fünf spektakuläre Nationalparks des riesigen Landes vor.


(ARD/RB)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wo unser Wetter entsteht (1/2)

Die Heimat unserer Hochs und Tiefs

Auf Tour mit Sven Plöger

Film von Rolf Schlenker

Ganzen Text anzeigenIslandtief. Genuatief. Azorenhoch: Wie sieht es dort eigentlich aus, wo unser Wetter entsteht? In einem Zweiteiler zeigt ARD-Wettermann Sven Plöger Orte, die unser Wettergeschehen bestimmen.

In der ersten Folge besucht er die Azoren und Island, die Geburtsstätten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIslandtief. Genuatief. Azorenhoch: Wie sieht es dort eigentlich aus, wo unser Wetter entsteht? In einem Zweiteiler zeigt ARD-Wettermann Sven Plöger Orte, die unser Wettergeschehen bestimmen.

In der ersten Folge besucht er die Azoren und Island, die Geburtsstätten unser Hoch- bzw. Tiefdrucklagen. Warum entstehen sie gerade dort? Wie kommen sie zu uns? Und: Scheint auf den Azoren immer die Sonne und regnet es in Island ständig?

Fragen, die Sven Plöger auf seiner Reise durch die faszinierende Welt dieser Inseln beantwortet. Dabei trifft er interessante Menschen und geht ungewöhnliche Wege. Die Wucht der 212 Kilometer pro Stunde-schnellen Böen eines Jahrhunderttiefs, des Orkans "Lothar", demonstriert Plöger zum Beispiel im Selbstversuch: im Windkanal des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.
"Wo unser Wetter entsteht" ist eine Roadshow, die durch die schönsten Landschaften Europas führt, neben den Azoren und Island mit ihren atemberaubenden Küsten und Vulkangebirgen auf die Kanaren, nach Norwegen und Grönland. Sven Plöger stellt nicht nur die faszinierenden Landschaften vor, sondern auch die Menschen, die hier leben.

Teil seiner Entdeckungsreise sind spannende Exkursionen in die Meteorologie. Warum entstehen die Hochs immer bei den portugiesischen Azoren und die Tiefs über Island? Was ist verantwortlich für diese ungerechte Verteilung von Kaiser- und Sauwetter? Und wie kommt es, dass im norwegischen Hardangerfjord Kirschen geerntet werden, während man - wenn man nach links oder rechts auf demselben Breitengrad entlangwandern würde - sonst nur Flechten und Eisbären begegnet? Und man erfährt auch, wie der Klimawandel unser Wetter beeinflussen wird.


(ARD/SWR)


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wo unser Wetter entsteht (2/2)

Wie das Meer unser Wetter macht

Auf Tour mit Sven Plöger

Film von Rolf Schlenker

Ganzen Text anzeigenIn der zweiten Folge reist Sven Plöger zu den Meeren, die unser Wettergeschehen bestimmen. Ein Etappenziel ist das Mittelmeer, genauer: Genua.

Hier liegt die Geburtsstätte der schlimmsten Hochwasserkatastrophen an Oder und Elbe. Das zweite große Meer, das unser ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn der zweiten Folge reist Sven Plöger zu den Meeren, die unser Wettergeschehen bestimmen. Ein Etappenziel ist das Mittelmeer, genauer: Genua.

Hier liegt die Geburtsstätte der schlimmsten Hochwasserkatastrophen an Oder und Elbe. Das zweite große Meer, das unser Wetter macht, ist der Atlantik mit seiner Fernheizung "Golfstrom".

In Grönland zeigt Plöger beispielhaft, was passiert, wenn der Golfstrom schwächelt. Anfang des 15. Jahrhunderts war dieses Szenario der Grund für das rätselhafte und spurlose Verschwinden aller normannischen Siedler.

Islandtief. Genuatief. Azorenhoch: Wie sieht es dort eigentlich aus, wo unser Wetter entsteht? In einer zweiteiligen Dokumentation zeigt der ARD-Wettermann Sven Plöger Orte, die unser Wettergeschehen bestimmen.


(ARD/SWR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenWer ist mein Vater?
Gesetzgeber will Samenspenderregister einrichten

Flexible Bastler
Kakadus stellen Werkzeuge aus verschiedenen Materialien her

Schweinerei im Weltall
Europäer wollen Müll im Weltraum vermeiden

Risiko ...

Text zuklappenWer ist mein Vater?
Gesetzgeber will Samenspenderregister einrichten

Flexible Bastler
Kakadus stellen Werkzeuge aus verschiedenen Materialien her

Schweinerei im Weltall
Europäer wollen Müll im Weltraum vermeiden

Risiko Eizellenspende
Studien weisen auf eine erhöhte Gefahr einer Präeklampsie hin

Das Auge isst mit
Obst wird attraktiv, wenn es in Kantinen auch gut präsentiert wird


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

May: Neuwahlen in Großbritannien!
Premierministerin sucht Rückendeckung

Nach dem "Ja" zu Erdogans Referendum
Deutschland streitet über Integration

Klirrende Kälte im April
Landwirte befürchten Ernteausfälle


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenDie Türkei nach dem Referendum
Gespräch mit Zafer Senocak, Schriftsteller

"Der Sohn des Hauptmanns"
Nedim Gürsels neues Buch

Der Schauspieler Clemens Schick
Im Science-Fiction-Drama "Stille Reserven" von Valentin Hitz

"Winterreise" am ...

Text zuklappenDie Türkei nach dem Referendum
Gespräch mit Zafer Senocak, Schriftsteller

"Der Sohn des Hauptmanns"
Nedim Gürsels neues Buch

Der Schauspieler Clemens Schick
Im Science-Fiction-Drama "Stille Reserven" von Valentin Hitz

"Winterreise" am Maxim Gorki Theater
Yael Ronens neues Stück mit Schauspielern des Exil-Ensembles

Bildband "Heimat"
Fotografin Ellen von Unwerth blickt mit Ironie auf ihre bayrische Heimat


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wie im Himmel

(Så som i Himmelen)

Spielfilm, Schweden 2005

Darsteller:
Daniel DaréusMichael Nyqvist
LenaFrida Hallgren
GabriellaHelen Sjöholm
ArneLennart Jähkel
IngerIngela Olsson
StigNiklas Falk
ConnyPer Morberg
Regie: Kay Pollak
Länge: 128 Minuten

Ganzen Text anzeigenWeil seine Gesundheit nicht mehr mitspielt, verschlägt es einen prominenten schwedischen Dirigenten zurück aufs Dorf. Dort sorgt er als neuer Leiter des Kirchenchors für Wirbel.

Berührende schwedische Tragikomödie.

Während einer Welttournee erleidet der ...

Text zuklappenWeil seine Gesundheit nicht mehr mitspielt, verschlägt es einen prominenten schwedischen Dirigenten zurück aufs Dorf. Dort sorgt er als neuer Leiter des Kirchenchors für Wirbel.

Berührende schwedische Tragikomödie.

Während einer Welttournee erleidet der Star-Dirigent Daniel Daréus einen Herzinfarkt und beendet vorerst seine Karriere. Erschöpft zieht er sich in sein nordschwedisches Heimatdorf zurück. Da er unter Pseudonym berühmt wurde, erkennt keiner der Hinterwäldler in dem weltberühmten Musiker den Kameraden aus Grundschulzeiten wieder.

Widerstrebend übernimmt Daniel den Kirchenchor des Ortes - eine unscheinbare Truppe - als neuer Kantor. Bald schon erwecken seine gruppendynamische Proben, bei denen er ganzen Körpereinsatz fordert, das Misstrauen der konservativen Dorfgemeinschaft. Allein die Sänger sind begeistert, weil ihr tief sitzender Lebensfrust endlich ein Ventil findet.

So ist das aufsehenerregende Erstarken des gemeinsamen Gesangs von einem Gefühl stetig wachsender Gefahr begleitet: Daniels Charisma provoziert den verbittert-asketischen Pastor Stig Berggren, dem die neu erwachte Sinnlichkeit seiner Gattin Inger Angst einflößt. Daniels Freundschaft mit der blonden Lena führt bei den Proben zu Eifersüchteleien, und schließlich muss der Dirigent sich dem rabiaten Truckfahrer Conny stellen, dem gewalttätigen Ehemann seiner talentierten Solistin Gabriella.

Als der Chor allen Widrigkeiten zum Trotz zu einem feierlichen Wettsingen in Österreich antritt, geschieht das Unerwartete.


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22:22
VPS 22:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Ein Mann von Welt

(En ganske snill mann)

Spielfilm, Norwegen 2010

Darsteller:
UlrikStellan Skarsgård
Rune JensenBjørn Floberg
RolfGard B. Eidsvold
Karen MargretheJorunn Kjellsby
GeirJan Gunnar Røise
u.a.
Regie: Hans Petter Moland
Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigenGewaltverbrecher Ulrik versucht, sich in einer emotional erkalteten Welt zu rehabilitieren – bis ihn sein ehemaliger Bandenchef überredet, sich an einem Verräter zu rächen.

Ulrik ist ein maulfauler Anti-Held im sechsten Spielfilm des norwegischen Regisseurs Hans ...
(ARD)

Text zuklappenGewaltverbrecher Ulrik versucht, sich in einer emotional erkalteten Welt zu rehabilitieren – bis ihn sein ehemaliger Bandenchef überredet, sich an einem Verräter zu rächen.

Ulrik ist ein maulfauler Anti-Held im sechsten Spielfilm des norwegischen Regisseurs Hans Petter Moland. Gespielt wird er von Stellan Skarsgård, der seinem internationalen Ruf eines großen Charakterdarstellers mühelos gerecht wird.

Ulrik steht vor dem Gefängnistor. Es sind zwölf Jahre Knastaufenthalt wegen Mordes, die er hinter sich lässt - er hatte den Liebhaber seiner Frau erschossen und war von dessen Bruder Kenny verpfiffen worden. Die Welt da draußen hat sich derweil verändert, wie der schweigsame Ex-Häftling bald feststellen muss. Und niemand wartet auf ihn. Nicht seine Exfrau, nicht sein inzwischen erwachsener Sohn, der mit Freundin und kleinem Kind in einem Mehrfamilienhaus lebt. Nur Rune Jensen, sein ehemaliger Bandenchef, empfängt ihn mit offenen Armen, gibt ihm eine karge Unterkunft im Keller seiner Schwester Karen Margrethe und besorgt ihm den Job in einer Autowerkstatt. Völlig ausreichend für Ulrik, denn der hat längst damit aufgehört, hohe Erwartungen an das Leben zu stellen.

Gleichmütig fügt er sich seinem Schicksal, den täglichen Mahlzeiten und damit verbundenen sexuellen Avancen der krankhaft eifersüchtigen - und nicht gerade erotisierenden - Karen Margrethe. Nur die Tatsache, dass ihn sein Sohn bei der eigenen Familie als "Onkel" vorstellt, wurmt den zurückgekehrten Vater sehr. Ulrik will seine gewalttätige Vergangenheit hinter sich lassen, ein besserer Mensch werden. Die ebenso scheue wie verbotene Affäre zur blonden Merete, der Tochter seines neuen Chefs, gibt ihm Auftrieb. Doch Jensen drängt ihn dazu, sich an Kenny, dem Verräter von damals, zu rächen. Die Pistole für den Mord ist schon besorgt, das Fluchtauto steht bereit. Als Ulrik schließlich seinem potenziellen Opfer gegenübersteht, nehmen die Ereignisse eine folgenschwere Wendung.


(ARD)


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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kinder des Krieges (2/2)

Kusai hat die Nase voll vom Krieg

Reportage von Andrea Pfalzgraf

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenWie ist das, wenn man plötzlich weg muss, das Haus zerbombt ist und es keine Zukunft in der Heimat mehr gibt?
Der damals neunjährige Kusai ist mit seiner Familie aus Syrien geflüchtet.

Heute sagt er: "Meine Heimat ist jetzt in Bern." Kusai kommt, wie seine ...

Text zuklappenWie ist das, wenn man plötzlich weg muss, das Haus zerbombt ist und es keine Zukunft in der Heimat mehr gibt?
Der damals neunjährige Kusai ist mit seiner Familie aus Syrien geflüchtet.

Heute sagt er: "Meine Heimat ist jetzt in Bern." Kusai kommt, wie seine Cousine Mais, 2013 zusammen mit seiner Großfamilie im November in der Schweiz an. Die Platzverhältnisse im Durchgangszentrum sind eng, aber alle sind einfach nur glücklich, in Sicherheit zu sein.

Mit dem Alltag kommen dann auch Probleme: Wie ist es für Kinder, bereits in jungen Jahren wieder neue Wurzeln schlagen zu müssen - und das in einem Land, von dem man vorher noch nie gehört hat und in dem man zuerst einmal kein Wort versteht? Kusai hat alle Fotos von zu Hause verbrannt und will nichts mehr vom Krieg hören.

Reporterin Andrea Pfalzgraf hat die Großfamilie Nasser während der vergangenen drei Jahre in der Schweiz mit der Kamera begleitet. Entstanden ist eine zweiteilige Reportage. In diesem Film richtet sie den Fokus auf die Familie des heute zwölfjährigen Kusai. In Syrien konnte er wegen des Krieges nur ein Jahr zur Schule gehen. In Köniz gehört er inzwischen zu den Klassenbesten und möchte Arzt werden. "Ich habe so viele Menschen gesehen, die starben, weil es keinen Doktor mehr gibt in Syrien", erklärt der Junge in breitem Berndeutsch.


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0:31
VPS 21:50

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Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:59
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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wo unser Wetter entsteht (1/2)

Die Heimat unserer Hochs und Tiefs

Auf Tour mit Sven Plöger

Film von Rolf Schlenker

Ganzen Text anzeigenIslandtief. Genuatief. Azorenhoch: Wie sieht es dort eigentlich aus, wo unser Wetter entsteht? In einem Zweiteiler zeigt ARD-Wettermann Sven Plöger Orte, die unser Wettergeschehen bestimmen.

In der ersten Folge besucht er die Azoren und Island, die Geburtsstätten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIslandtief. Genuatief. Azorenhoch: Wie sieht es dort eigentlich aus, wo unser Wetter entsteht? In einem Zweiteiler zeigt ARD-Wettermann Sven Plöger Orte, die unser Wettergeschehen bestimmen.

In der ersten Folge besucht er die Azoren und Island, die Geburtsstätten unser Hoch- bzw. Tiefdrucklagen. Warum entstehen sie gerade dort? Wie kommen sie zu uns? Und: Scheint auf den Azoren immer die Sonne und regnet es in Island ständig?

Fragen, die Sven Plöger auf seiner Reise durch die faszinierende Welt dieser Inseln beantwortet. Dabei trifft er interessante Menschen und geht ungewöhnliche Wege. Die Wucht der 212 Kilometer pro Stunde-schnellen Böen eines Jahrhunderttiefs, des Orkans "Lothar", demonstriert Plöger zum Beispiel im Selbstversuch: im Windkanal des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.
"Wo unser Wetter entsteht" ist eine Roadshow, die durch die schönsten Landschaften Europas führt, neben den Azoren und Island mit ihren atemberaubenden Küsten und Vulkangebirgen auf die Kanaren, nach Norwegen und Grönland. Sven Plöger stellt nicht nur die faszinierenden Landschaften vor, sondern auch die Menschen, die hier leben.

Teil seiner Entdeckungsreise sind spannende Exkursionen in die Meteorologie. Warum entstehen die Hochs immer bei den portugiesischen Azoren und die Tiefs über Island? Was ist verantwortlich für diese ungerechte Verteilung von Kaiser- und Sauwetter? Und wie kommt es, dass im norwegischen Hardangerfjord Kirschen geerntet werden, während man - wenn man nach links oder rechts auf demselben Breitengrad entlangwandern würde - sonst nur Flechten und Eisbären begegnet? Und man erfährt auch, wie der Klimawandel unser Wetter beeinflussen wird.


(ARD/SWR)


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1:43
VPS 01:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wo unser Wetter entsteht (2/2)

Wie das Meer unser Wetter macht

Auf Tour mit Sven Plöger

Film von Rolf Schlenker

Ganzen Text anzeigenIn der zweiten Folge reist Sven Plöger zu den Meeren, die unser Wettergeschehen bestimmen. Ein Etappenziel ist das Mittelmeer, genauer: Genua.

Hier liegt die Geburtsstätte der schlimmsten Hochwasserkatastrophen an Oder und Elbe. Das zweite große Meer, das unser ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn der zweiten Folge reist Sven Plöger zu den Meeren, die unser Wettergeschehen bestimmen. Ein Etappenziel ist das Mittelmeer, genauer: Genua.

Hier liegt die Geburtsstätte der schlimmsten Hochwasserkatastrophen an Oder und Elbe. Das zweite große Meer, das unser Wetter macht, ist der Atlantik mit seiner Fernheizung "Golfstrom".

In Grönland zeigt Plöger beispielhaft, was passiert, wenn der Golfstrom schwächelt. Anfang des 15. Jahrhunderts war dieses Szenario der Grund für das rätselhafte und spurlose Verschwinden aller normannischen Siedler.

Islandtief. Genuatief. Azorenhoch: Wie sieht es dort eigentlich aus, wo unser Wetter entsteht? In einer zweiteiligen Dokumentation zeigt der ARD-Wettermann Sven Plöger Orte, die unser Wettergeschehen bestimmen.


(ARD/SWR)


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2:27
VPS 02:25

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Kanadas Nationalparks (1/5)

Gwaii Haanas - Wilde Schönheit im Pazifik

Film von Mechtild Lehning

Ganzen Text anzeigenIn Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, Küsten, Wälder, Prärien und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Die Reihe stellt fünf Nationalparks des riesigen Landes vor.

Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der ...
(ARD/RB)

Text zuklappenIn Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, Küsten, Wälder, Prärien und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Die Reihe stellt fünf Nationalparks des riesigen Landes vor.

Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der Nationalpark Gwaii Haanas. Viele seiner 138 Inseln und Inselchen sind bedeckt von dichtem Regenwald. Er ist das erste Ziel auf der Reise durch Kanadas Nationalparks.

Dort gedeihen Baumarten wie der Riesenlebensbaum, die Hemlocktanne und die Sitkafichte. Eine Vielzahl seltener und bedrohter Tierarten, wie die größte Unterart des amerikanischen Schwarzbären, der Weißkopfadler und der Gelbschopflund findet ihr Auskommen, und vor den Küsten tummeln sich Orcas und Buckelwale, Robben und Stellersche Seelöwen.

Gwaii Haanas ist der erste Nationalpark der Welt, dessen gesamtes Gebiet von der Bergspitze bis zum Meeresboden unter Schutz gestellt wurde. Seine Existenz verdankt er den Ureinwohnern, den Haida, die auf den Inseln seit 14 000 Jahren sesshaft sind. In ihrer Sprache heißt Gwaii Haanas "Ort der Wunder". Dieses Wunder war durch die Holzindustrie massiv bedroht, die im 20. Jahrhundert mit der großflächigen Abholzung des Regenwalds begann.

Mitte der 1980er-Jahre mochten die Haida der Zerstörung ihrer Umwelt nicht länger zusehen. Sie blockierten die Holzfällerwege und verhinderten so weiteren Kahlschlag. Ihr langer, friedlicher Protest führte dazu, dass der Süden des Archipels 1988 unter Schutz gestellt wurde. Dorthin darf man nur nach Voranmeldung bei der nationalen Forstbehörde Parks Canada. Die Anzahl der Besucher ist strikt limitiert. Gwaii Haanas ist nur mit dem Wasserflugzeug oder dem Boot erreichbar. Im Park liegt auf der kleinen Insel SGang Gwaay eine verlassene Siedlung der Haida. Das Gelände mit Hausruinen und Totempfählen ernannte die UNESCO 1981 zum Welterbe.


(ARD/RB)


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3:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kanadas Nationalparks (2/5)

Banff und die Rocky Mountains

Film von Viktor Apfelbacher und Anna Steuber

Ganzen Text anzeigenDas zweite Ziel auf der Reise ist der Banff-Nationalpark. Er liegt in den Rocky Mountains, der mächtigsten Bergkette Nordamerikas.

Funkelnde Gletscher, donnernde Wasserfälle, Schluchten und Seen prägen die Landschaft. Die Wasseroberflächen spiegeln die endlosen ...
(ARD/RB)

Text zuklappenDas zweite Ziel auf der Reise ist der Banff-Nationalpark. Er liegt in den Rocky Mountains, der mächtigsten Bergkette Nordamerikas.

Funkelnde Gletscher, donnernde Wasserfälle, Schluchten und Seen prägen die Landschaft. Die Wasseroberflächen spiegeln die endlosen Tannenwälder und die in den Himmel ragenden, rauen Berggipfel.

Über drei Vegetationszonen erstreckt sich der Nationalpark und bietet ganz verschiedene landschaftliche Facetten.

Obwohl die Zeiten der Pioniere und Goldsucher längst vorbei sind, herrscht hier noch immer der Abenteurergeist vergangener Tage - erhalten durch die Gründungsgeschichte des ältesten Nationalparks Kanadas. Sie führt zurück zu den Bahnpionieren der Canadian Pacific Railway, die in den 1880er-Jahren die wilde Bergwelt der Rockies durch den Bau der Eisenbahnlinie erschlossen und Kanadas Osten mit dem äußersten Westen verbanden.

Seit seiner Gründung 1885 lebt der Banff-Nationalpark von der Anziehungskraft der Rocky Mountains und ihrer Tierwelt. Er ist der meistbesuchte und beliebteste Nationalpark Kanadas und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Doch die jährlich größer werdenden Besucherzahlen sind zu einer Bedrohung für den Bestand der reichhaltigen Flora und Fauna geworden.

Der Bergphilosoph Ben Gadd, der Snowboarder und Abenteurer Andrew Harding, der Touristenführer Jeff Douglas und verschiedene Mitarbeiter der kanadischen Forstbehörde Parks Canada stellen den Banff-Nationalpark und seine einzigartige Schönheit vor und beleuchten die zunehmend schwieriger werdende Aufgabe, einen Ausgleich zwischen Mensch und Natur zu finden.

In Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, raue Küsten, endlose Wälder, weite Prärien und eine faszinierende Flora und Fauna. Die Dokumentationsreihe stellt fünf spektakuläre Nationalparks des riesigen Landes vor.


(ARD/RB)


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3:54
VPS 03:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kanadas Nationalparks (3/5)

Riding Mountain - Insel der Wildnis

Film von Viktor Apfelbacher und Anna Steuber

Ganzen Text anzeigenIm nahezu unbewohnten Norden der Provinz Manitoba wechseln riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern ab. Dazwischen liegt der "Riding Mountain National Park".

Der Nationalpark, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist, liegt höher als der Rest Manitobas. ...
(ARD/RB)

Text zuklappenIm nahezu unbewohnten Norden der Provinz Manitoba wechseln riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern ab. Dazwischen liegt der "Riding Mountain National Park".

Der Nationalpark, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist, liegt höher als der Rest Manitobas. In seinem Mikroklima wechseln sich Grasland, Laubwald und Nadelwald auf engstem Raum ab.

Bei seiner Gründung wurde er als "Insel der Wildnis im Ozean aus Farmland" bezeichnet. In diesem Park der Gegensätze kann es im Sommer bis zu 30 Grad Celsius heiß werden, während im Winter Temperaturen um minus 30 Grad keine Seltenheit sind. 239 Vogelarten und 60 verschiedene Säugetierarten bietet er eine Heimat. Hier leben Biber, Schwarzbären, Bisons, Elche und Wapitis, Kojoten, Wölfe, Stachelschweine, Luchse und Pumas.

Seit 1986 gehört "Riding Mountain" zum Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate. So soll die Artenvielfalt bewahrt und das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur gefördert werden. Ganz unterschiedliche Menschen wie Reade Tereck, Leiter einer speziellen Feuerwehrtruppe, der Botaniker Peter Tarleton und der Wildhüter Tim Sallows arbeiten daran, diese einzigartige Landschaft zu erhalten.

In Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, raue Küsten, endlose Wälder, weite Prärien und eine faszinierende Flora und Fauna. Die Dokumentationsreihe stellt fünf spektakuläre Nationalparks des riesigen Landes vor.


(ARD/RB)


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4:37
VPS 04:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kanadas Nationalparks (4/5)

Der Mingan-Archipel - Der verborgene Schatz

Film von Christian Cools

Ganzen Text anzeigenIm äußersten Osten der Provinz Québec liegt direkt vor der Küste des Sankt-Lorenz-Golfs ein verborgener Schatz, der Mingan-Archipel.

Dank der einzigartigen Gesteinsformationen und der vielseitigen Tierwelt wurde er 1984 zum Nationalpark erklärt. Er erstreckt sich ...
(ARD/RB)

Text zuklappenIm äußersten Osten der Provinz Québec liegt direkt vor der Küste des Sankt-Lorenz-Golfs ein verborgener Schatz, der Mingan-Archipel.

Dank der einzigartigen Gesteinsformationen und der vielseitigen Tierwelt wurde er 1984 zum Nationalpark erklärt. Er erstreckt sich über eine Fläche von 100 Quadratkilometern und umfasst rund 30 größere und kleinere Inseln.

Die imposanten Wahrzeichen des Nationalparks sind die riesigen Monolithen, die in grotesken Formen in den Himmel ragen. Diese natürlichen Skulpturen bestehen aus Kalkstein und wurden während der letzten Eiszeit durch Erosion und Gletscherwasser geformt.

Wenige Kilometer vor der Küste liegt die Île aux Perroquets, die Papageieninsel. Nachdem der Leuchtturm des Eilands automatisiert wurde, verfielen die Gebäude auf der Insel nach und nach. Doch inzwischen lädt eine ökologisch nachhaltige Herberge die Besucher des Nationalparks zum Bleiben ein.

Yves Aubry und seine Kollegen erforschen die Wanderroute des Knutts, einer bedrohten Vogelart, die im Nationalpark zwischenlandet. Mit Hilfe eines neuen Peilsenders rückt ihr Ziel in greifbare Nähe. Wale sind ständige Gäste in den Gewässern des Archipels. Christian Ramp und sein Team vom Mingan Island Cetacean Study haben sich hier niedergelassen, um die Meeresriesen zu studieren und ihren Gesundheitszustand zu dokumentieren. Auch Patrick Bourgeois und Geneviève Bilodeau setzen sich für den Schutz des Sankt-Lorenz und seiner Artenvielfalt ein. Mit Hilfe ihrer atemberaubenden Unterwasserfotografie möchten sie Menschen aus aller Welt für den Schutz des Sankt-Lorenz-Stroms begeistern.

In Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, raue Küsten, endlose Wälder, weite Prärien und eine faszinierende Flora und Fauna. Die Dokumentationsreihe stellt fünf spektakuläre Nationalparks des riesigen Landes vor.


(ARD/RB)


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5:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kanadas Nationalparks (5/5)

Gros Morne - Das raue Paradies Neufundlands

Film von Viktor Apfelbacher und Markus Augé

Ganzen Text anzeigenIm äußersten Osten Kanadas liegt Neufundland, „The Rock“, wie die Kanadier sagen. Hier liegt der Nationalpark Gros Morne.

Seinen Namen verdankt er einem circa 806 Meter hohen Berg, der auf den ersten Blick karg und einsam wirkt. Tatsächlich ist er Lebensraum ...
(ARD/RB)

Text zuklappenIm äußersten Osten Kanadas liegt Neufundland, „The Rock“, wie die Kanadier sagen. Hier liegt der Nationalpark Gros Morne.

Seinen Namen verdankt er einem circa 806 Meter hohen Berg, der auf den ersten Blick karg und einsam wirkt. Tatsächlich ist er Lebensraum zahlreicher Tierarten. Karibu-Herden grasen auf den Hängen, zwischen den Felsen entdeckt man Alpenschneehühner und Polarhasen.

Ausgerechnet der Elch, ein Wahrzeichen Neufundlands, ist mittlerweile zur Plage geworden. Ursprünglich war er zur Jagd angesiedelt worden. Der Ökologe Darroch Whitaker und sein Team untersuchen den Einfluss der Elche auf den Waldbestand. Immer wieder hat der Eingriff des Menschen das empfindliche Ökosystem Neufundlands aus dem Gleichgewicht gebracht. Die unmessbaren Kabeljau-Vorkommen, die schon die Wikinger dorthin lockten, wurden von der industriellen Fischerei fast völlig ausgerottet. Der Fischer Fred Snow ist einer der wenigen, die noch nach alter Methode fischen. Doch seine Zukunft ist ungewiss.

Die Geologin Kris Orevec führt durch die einzigartigen Tablelands. Die rostbraunen Berge haben Gros Morne zum UNESCO-Welterbe gemacht. Es ist einer von nur wenigen Orten auf der Welt, an denen der Erdmantel an die Oberfläche tritt. Die geologische Beschaffenheit macht den Park nicht nur zu einem Mekka für Forscher, sondern formt ein beispielloses Panorama. Während der Eiszeit frästen sich riesige Gletscher durch das Gestein Neufundlands und hinterließen eine Landschaft voller Fjorde. Die Steilwände des Western Brook Pond sind rund 600 Meter hoch, und das Wasser des Binnenfjords gehört zu den reinsten und besten Trinkwasserreserven auf der Welt.

In Kanada trifft der Reisende auf türkisfarbene Seen, raue Küsten, endlose Wälder, weite Prärien und eine faszinierende Flora und Fauna. Die Dokumentationsreihe stellt fünf spektakuläre Nationalparks des riesigen Landes vor.


(ARD/RB)