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Oktober 2017
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Ostersonntag - Sonntag, 16. April
Programmwoche 16/2017
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6:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ostern auf dem Land

Erinnerungen im Südwesten

Film von Elmar Babst, Winfried Lachauer und Holger Wienpahl

Ganzen Text anzeigenOstern hat so viele Facetten wie kaum ein anderes christliches Fest. Im Südwesten gibt es ganz unterschiedliche Bräuche. Die Reportage stellt einige von ihnen vor.

Zu ihnen gehören die "Eierlage" in Schönecken in der Eifel, das "Eierschnibbeln" in Norken im ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenOstern hat so viele Facetten wie kaum ein anderes christliches Fest. Im Südwesten gibt es ganz unterschiedliche Bräuche. Die Reportage stellt einige von ihnen vor.

Zu ihnen gehören die "Eierlage" in Schönecken in der Eifel, das "Eierschnibbeln" in Norken im Westerwald, das "Eierpecken" und das "Kleppern" der jungen Männer in den Dörfern. Die Tage um Ostern sind laut und bunt.

Eier werden als Symbol für Fruchtbarkeit bemalt, Osterlämmer gebacken, Schokolade- und Zuckerhasen gegossen, Osterfeuer entzündet und, wie im badischen Ebnet, mit Rätschen das Dorf geweckt. Mit viel Lärm wird der Winter ausgetrieben. Mancher Brauch weist eine lange Tradition auf, mancher wird, wie etwa in Oberstadion bei Biberach, erst etabliert. Dort strebt man mit einem Osterbrunnen aus 20 000 bemalten Hühnereiern den Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde an.

"Ostern auf dem Land" zeigt, wie im Südwesten Ostern gefeiert wird und blickt zurück auf die 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre. Ein Dorfpfarrer erzählt, wie seine Gemeinde an Ostern in langen Reihen wartete, um die Beichte ablegen zu können. Ein Schokoladen-Fabrikant verrät, was die offiziellen Namen der produzierten Schoko-Osterhasen mit seinen Lehrern zu tun haben.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:08
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Magische Ostern

Frühlingsbeginn zwischen Palmkätzchen

und Weidekörben - Pöggstall

Film von Anita Lackenberger

Ganzen Text anzeigenIn und um Pöggstall legen die Menschen großen Wert auf ihre traditionsreichen Osterbräuche. Von traditionell gebundenen Palmbuschen bis handgefertigten Weidenkörbe findet man hier allerlei.

Auch die kirchlichen Feierlichkeiten werden mit großem Aufwand betrieben.  ...
(ORF)

Text zuklappenIn und um Pöggstall legen die Menschen großen Wert auf ihre traditionsreichen Osterbräuche. Von traditionell gebundenen Palmbuschen bis handgefertigten Weidenkörbe findet man hier allerlei.

Auch die kirchlichen Feierlichkeiten werden mit großem Aufwand betrieben. So versammeln sich alle Bewohner des niederösterreichischen Dorfs etwa zur Palmsonntagsprozession oder zum Osterfeuer am Ostersamstag.


(ORF)


9:33
VPS 09:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Cavalleria rusticana

Melodram in einem Akt von Pietro Mascagni

Großes Festspielhaus, Osterfestspiele Salzburg 2015

Darsteller:
SantuzzaLiudmyla Monastyrska
TuridduJonas Kaufmann
LuciaStefania Toczyska
AlfioAmbrogio Maestri
LolaAnnalisa Stroppa
Libretto: Giovanni Targioni-Tozzetti, Guido Menasci
Bühnenbild: Philipp Stölzl
Kostüme: Ursula Kudrna
Chor: Sächsischer Staatsopernchor, Salzburger Bachchor, Theater Kinderchor
Orchester: Sächsische Staatskapelle, Dresden
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Philipp Stölzl

Ganzen Text anzeigenZum ersten Mal stand bei den Osterfestspielen Salzburg 2015 die veristische Oper "Cavalleria rusticana" von Pietro Mascagni mit Startenor Jonas Kaufmann auf dem Spielplan.

Der bekannte Tenor kehrt - nach seinem Don José in "Carmen" 2012 - als Turiddu in "Cavalleria ...
(ORF)

Text zuklappenZum ersten Mal stand bei den Osterfestspielen Salzburg 2015 die veristische Oper "Cavalleria rusticana" von Pietro Mascagni mit Startenor Jonas Kaufmann auf dem Spielplan.

Der bekannte Tenor kehrt - nach seinem Don José in "Carmen" 2012 - als Turiddu in "Cavalleria rusticana" zu den Osterfestspielen Salzburg zurück. Verdichtet auf 75 hochemotionale und dramatische Minuten, entwickelt Pietro Mascagnis Musik einen mitreißenden Sog.

Unverstellte, rustikale Leidenschaft wollte Pietro Mascagni auf der Bühne sehen, weshalb er die Ränke seiner "Cavalleria" nicht bei einer adligen Elite, sondern in einem einfachen Milieu, im wirklichen Leben spielen lässt. Damit prägte er die italienische Stilrichtung "Verismo", die die Gefühle des einfachen Volkes ins Theater brachte.

Die Inszenierung und die Gestaltung des Bühnenbilds hat der Regisseur Philipp Stölzl übernommen. Er wählt eine filmische Erzählweise mit emotionalen Nahaufnahmen und Parallelmontagen für seine Inszenierung der "Cavalleria rusticana" und siedelt die Oper in der Welt der Arbeiter im Italien der 1920er-Jahre an.

Die künstlerische Bandbreite des Regisseurs Philipp Stölzl ist enorm: Sie reicht von Musikvideos (wie Rammstein, Madonna, Luciano Pavarotti) bis zu Kino-Blockbustern wie der Noah-Gordon-Verfilmung "Der Medicus" von 2013.

Die Osterfestspiele Salzburg wurden 1967 von Herbert von Karajan gegründet. Seit 2013 leitet Christian Thielemann mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden das Festival.


(ORF)


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10:50
VPS 10:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Frühling in Wien 2016

Goldener Saal des Wiener Musikvereins

Mit Hélène Grimaud (Klavier)
Mit Werken von Carl Michael Ziehrer, Ludwig van Beethoven,
Franz von Suppé, Max Schönherr und Richard Strauss

Orchester: Wiener Symphoniker

Musikalische Leitung: Manfred Honeck
Bildregie: Agnes Méth
Moderation: Barbara Rett

Ganzen Text anzeigenUnter der Leitung von Manfred Honeck stimmen die Wiener Symphoniker bei ihrem traditionellen Osterkonzert schwungvoll in die neue Jahreszeit ein.

Aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins begeben sie sich auf eine musikalische Reise durch Österreich. Zu den ...
(ORF)

Text zuklappenUnter der Leitung von Manfred Honeck stimmen die Wiener Symphoniker bei ihrem traditionellen Osterkonzert schwungvoll in die neue Jahreszeit ein.

Aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins begeben sie sich auf eine musikalische Reise durch Österreich. Zu den Mitreisenden gehört die charismatische französische Pianistin Hélène Grimaud, die zweifellos zu den bedeutendsten Pianistinnen unserer Zeit zählt.

Perfekt fügt sich das im lyrischen Tonfall gehaltene Klavierkonzert Nr. 4 von Ludwig van Beethoven in das Programm. Zwischen Kopfsatz und Finale erreicht die kontrastreiche Auseinandersetzung zwischen Solo und Orchester ihren Höhepunkt. Den scharf auftretenden Streichern, hält das Klavier eine gar elegisch anmutende Melodie entgegen. Im Finale kommt es schlussendlich zu einer musikalischen Vereinigung der beiden gegensätzlichen Klangcharaktere von Orchester und Klavier.
Weitere Werke von Max Schönherr, Ludwig van Beethoven, Richard Strauss und vielen anderen garantieren eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die musikalische Landschaft Österreichs und lassen Frühlingsgefühle erwachen. Durch die Sendung führt Barbara Rett.


(ORF)


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12:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Bibelrätsel - Die Karriere Gottes

Film von Friedrich Klütsch

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenHat Gott eine Geschichte? Kann man seine "Karriere" zum einzigen und allmächtigen Gott für Juden, Christen und Muslime nachzeichnen?

Die Ausgangsfragen erscheinen nur auf den ersten Blick provokant. Tatsächlich hat Jahwe - so nennt sich der Gott der Bibel selbst - ...

Text zuklappenHat Gott eine Geschichte? Kann man seine "Karriere" zum einzigen und allmächtigen Gott für Juden, Christen und Muslime nachzeichnen?

Die Ausgangsfragen erscheinen nur auf den ersten Blick provokant. Tatsächlich hat Jahwe - so nennt sich der Gott der Bibel selbst - greifbare Spuren hinterlassen. Präsentiert von der Theologin Margot Käßmann, geht der Film diesen Spuren nach.

Da ist zunächst einmal der Name selbst. Die bislang älteste Erwähnung Jahwes außerhalb der Bibel findet sich in Soleb im heutigen Sudan. Pharao Amenophis III. hatte dort im 14. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung an einem Tempel eine Liste der Regionen und Völker anbringen lassen, die unter seiner Herrschaft standen. Die Hieroglyphen sprechen von einem Land der Schasu namens Jahwe und legen den Schluss nahe, dass die Geschichte des biblischen Gottes vor 3400 Jahren mit dem Volk der Schasu begann, die als Wanderarbeiter und Viehhirten den Vorderen Orient durchstreiften.

Weitere Hinweise liefert die Bibel selbst: Im Buch Exodus bringt sie an mehreren Stellen die Auftritte Gottes mit vulkanischen Erscheinungen in Verbindung: das Bild vom brennenden Dornbusch etwa, oder die Rauch- und die Feuersäulen, die das Volk Israel bei seinen Wanderungen leiten. Professor Hans-Ulrich Schmincke, einer der renommiertesten deutschen Vulkanologen, identifiziert die Bibelzitate als Beschreibung vulkanischer Aktivitäten. Der Wissenschaftler hat auch die Gebiete östlich des Roten Meeres im heutigen Saudi-Arabien bereist, die bis heute tektonisch instabil und vulkanisch aktiv sind. Ist dort die Herkunft des biblischen Gottes zu suchen?

Jahwe beginnt seinen Siegeszug als Schutzgott eines kleinen Nomadenvolkes. Mit vulkanischer Macht ausgestattet, entwickelt er sich zu einem mächtigen Kriegsgott. Eine Eigenschaft, die ihn um das Jahr 1000 vor Christus auch zum göttlichen Begleiter Davids werden lässt. Der Hirtensohn aus Hebron muss auf seinem Weg zum König Israels mehr als einen Kampf bestehen. Am Ende dieser Episode ist Jahwe zum Nationalgott aufgestiegen, wie archäologische Funde in der ganzen Region belegen. Alleinherrscher ist er aber da noch keineswegs. Er muss sich Aufgaben und Macht teilen, unter anderem mit Aschera, der Frau an seiner Seite.

Wie sich die Alleinverehrung Jahwes schließlich durchsetzt, ist auch kein unlösbares Rätsel der Bibel. Laut Professor Dr. Bernhard Lang, Bibelwissenschaftler und Spezialist für das Alte Testament, ist die Konzentration auf den Kriegs- und Nationalgott Jahwe eine notwendige Folge der ständigen militärischen Bedrohung Israels im 8. Jahrhundert vor Christus.

Dass Gott dann aber ebenso wie sein Volk Israel den Untergang des Königreiches und das Exil in Babylonien im 6. Jahrhundert vor Christus übersteht, grenzt an ein Wunder. Ein Erfolgsgeheimnis ist dabei in der Anpassungsfähigkeit eines Gottes zu sehen, der auch ohne Tempel und Statuen auszukommen versteht. In der Form von Heiligen Schriften kann Jahwe auch nach der Katastrophe seine Verehrer in aller Welt und durch die Zeiten hindurch begleiten. Seine Wandelbarkeit macht schließlich auch die christliche Umdeutung des biblischen Gottes zu einem Universalgott für alle Völker möglich.


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13:04
VPS 13:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Bibelrätsel - Die Macht der Zehn Gebote

Film von Friedrich Klütsch

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenWarum haben die Zehn Gebote - als einzige Gesetzessammlung aus der Zeit des Alten Orients - bis heute Bestand? Eine filmische Recherche begleitet von der Theologin Margot Käßmann.

Es ist eine Erfolgsgeschichte: Die Regeln aus dem Alten Testament lassen sich bis in ...

Text zuklappenWarum haben die Zehn Gebote - als einzige Gesetzessammlung aus der Zeit des Alten Orients - bis heute Bestand? Eine filmische Recherche begleitet von der Theologin Margot Käßmann.

Es ist eine Erfolgsgeschichte: Die Regeln aus dem Alten Testament lassen sich bis in die Formulierungen moderner Rechtsordnungen hinein verfolgen. Sie gelten als Kern des Paktes zwischen dem Gott der Bibel und seinem auserwählten Volk.

Das Alte Testament berichtet, Gott selbst habe sie auf zwei Steintafeln geschrieben, nachdem er sein Volk aus der ägyptischen Gefangenschaft befreit hat. In einer tragbaren Kiste, der Bundeslade, sollen die Gesetzestafeln auf dem Weg ins Gelobte Land mitgeführt worden sein, bis sie schließlich im Tempel von Jerusalem einen festen Platz erhielten.

Für das Geschehen, das die Bibel schildert, gibt es nach dem renommierten Archäologen Professor Dr. Israel Finkelstein keine überzeugenden Belege. Mehr noch: Mit der Zerstörung des Tempels durch die Babylonier im Jahre 586 vor Christus verschwinden auch die Gesetzestafeln spurlos. Trotzdem geht die Geschichte der Zehn Gebote damit nicht zu Ende. Im Gegenteil - ob in den Paragraphen der Menschenrechtskonvention oder in den Verfassungen vieler Länder - die Regeln der Zehn Gebote gelten heute mehr denn je. Wie ist diese ungeheure Wirkungsgeschichte zu erklären?

Die Frage nach der Macht der Zehn Gebote führt in das 5. Jahrhundert vor Christus. Damals fand in Jerusalem eine Bearbeitung der Heiligen Schriften statt, bei der auch eine Kurzfassung des biblischen Gesetzeskanons entstand, der insgesamt 613 Gebote umfasste. Thomas Römer, Professor für Biblische Wissenschaften, sieht in der Beschränkung auf lediglich zehn Gebote den Versuch, ein Regelwerk für jedermann zu verfassen, das sich an den Fingern von zwei Händen abzählen ließ.

Aber die Kürze ist nicht der einzige Grund für den Fortbestand der göttlichen Gebote. Als die Bibelredakteure die Regeln formulierten, hatte das Königreich Israel längst seine Unabhängigkeit verloren. Das auserwählte Volk musste sich auf ein Leben unter fremder Herrschaft einstellen. Es war nur folgerichtig, die Zehn Gebote von der Existenz eines Herrscherhauses abzukoppeln und Gott selbst als Autoren auszugeben.

Mit den Zehn Geboten schufen sich die Israeliten ein paralleles Rechtssystem: göttliche Gesetze, auf die sie sich, auch in der Behauptung ihrer Rechte gegenüber ständiger Fremdherrschern, immer berufen konnten. Die Zehn Gebote wurden zu einem Gesetz über dem Gesetz, so unverrückbar und ewig, dass sie die Jahrtausende wortwörtlich und gänzlich unverändert überdauert haben, wie ein experimenteller Vergleich am Ende des Films ergibt.


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13:48
VPS 13:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Frühling auf dem jungen Rhein

Film von Susanne Becker

Ganzen Text anzeigenEine Frühlingsreise auf dem jungen Rhein von seinen Quellen in den Alpen bis zu den Rheinfällen von Schaffhausen. Der Film besucht Menschen, die am jungen Rhein leben.

Das Filmteam begleitet ihren Alltag und ihre Projekte auf dem Rhein. Ein kurzer, intensiver Besuch ...

Text zuklappenEine Frühlingsreise auf dem jungen Rhein von seinen Quellen in den Alpen bis zu den Rheinfällen von Schaffhausen. Der Film besucht Menschen, die am jungen Rhein leben.

Das Filmteam begleitet ihren Alltag und ihre Projekte auf dem Rhein. Ein kurzer, intensiver Besuch - dann geht es weiter auf das nächste Schiff, in die nächste Geschichte. Flugaufnahmen betten den Rhein von oben in seine imposante Umgebung.

Der Rhein, besungen als deutschester aller Flüsse, sprudelt als junger Wildstrom von seinen beiden Schweizer Quellen aus durch vier Alpenländer, bis er sich bei Schaffhausen in die Tiefe stürzt. Auf seinem Weg verbindet er Menschen, die in den Bergen recht abgeschieden leben, mit denen, die an den weltberühmten Rheinfällen von internationalen Besuchern regelrecht überrannt werden. Was bedeutet ihnen der Rhein, wie erleben sie diese Region, die zu den schönsten - und wildesten - in Europa gehört?

Die Frühlingsreise beginnt in den Alpen, da, wo der flaschengrüne Wildbach vor der Schneeschmelze durch die monumentale Rheinschlucht rauscht. Auf - immer größeren - Booten fahren wir ein Stück mit denen, die mit dem Fluss leben, die ihn bearbeiten, erforschen und genießen. Kanuten auf dem schmalen Vorderrhein, Kiesschürfer vor der Mündung des Alpenrheins in den Bodensee, die Biberforscherin am Untersee, ein Fischer auf dem Hochrhein, Abenteurer in den Rheinfällen von Schaffhausen: So entdecken wir immer vom Fluss aus die wilde Welt seines Ursprungs inmitten Europas und folgen den Fragen, die ihn aktuell begleiten.

Grafiken bieten Orientierung und geben dem Film seinen modernen, klaren Look.


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14:04
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Durchs wilde Kurdistan

Spielfilm, BRD/Spanien 1965

Darsteller:
Kara Ben NemsiLex Barker
IngdschaMarie Versini
Hadschi Halef OmarRalf Wolter
Ali BeiWolfgang Lukschy
MütesselinWerner Peters
u.a.
Regie: Franz Josef Gottlieb
Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigenKara Ben Nemsi und sein treuer Wegbegleiter Hadschi Halef Omar begleiten Scheich Mohammed, um dessen Sohn Ahmed aus den Händen des Machredsch von Mossul zu befreien.

Der mit großem Aufwand und Staraufgebot produzierte Film beruht auf einer freien Adaption des ...
(ARD)

Text zuklappenKara Ben Nemsi und sein treuer Wegbegleiter Hadschi Halef Omar begleiten Scheich Mohammed, um dessen Sohn Ahmed aus den Händen des Machredsch von Mossul zu befreien.

Der mit großem Aufwand und Staraufgebot produzierte Film beruht auf einer freien Adaption des Karl-May-Romans. Charles Fawcett ist gleich in zwei Rollen zu sehen: Nachdem er als Scheich Mohammed erschossen wurde, wechselt er das Lager als Scheich Kadir Bei.

Dieser spielt Machredsch von Mossul in die Hände, einem Todfeind der Araber. Er hat Ahmed entführt und will ihn als angeblichen Mörder hinrichten lassen. Nachdem Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar ihrem Freund Ali Bei gegen den Machredsch beigestanden und den skurrilen englischen Lord Lindsay mit seinem Butler aus der Hand türkischer Soldaten befreit haben, gelingt es ihnen, Mohammeds Sohn vor dem Galgen zu retten.


(ARD)


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15:43
VPS 15:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Im Reiche des silbernen Löwen

Spielfilm, BRD/Spanien 1965

Darsteller:
Kara Ben NemsiLex Barker
Lord LindsayDieter Borsche
Hadschi Halef OmarRalf Wolter
IngdschaMarie Versini
ArchieChris Howland
u.a.
Regie: Franz Josef Gottlieb
Länge: 92 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Machredsch von Mossul, den Kara Ben Nemsi und seine Freunde tot glaubten, lebt. Er hat sich mit Abu Seif verbündet, um den sagenhaften Schatz der Chaldäer zu rauben.

Die Fortsetzung von "Durchs wilde Kurdistan" ist ein weiteres Kinoabenteuer nach Romanmotiven von ...
(ARD)

Text zuklappenDer Machredsch von Mossul, den Kara Ben Nemsi und seine Freunde tot glaubten, lebt. Er hat sich mit Abu Seif verbündet, um den sagenhaften Schatz der Chaldäer zu rauben.

Die Fortsetzung von "Durchs wilde Kurdistan" ist ein weiteres Kinoabenteuer nach Romanmotiven von Karl May, das mit der erprobten Mixtur von Romantik, Action und groteskem Humor sowie bewährter Besetzung gute Unterhaltung bietet.

Die betagte Mara Durimeh bewacht den Schatz in einem Berg. Um besser an ihr Ziel zu gelangen, entführen Machredsch von Mossul und Abu Seif Maras Enkelin Ingdscha. Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar und Ahmed heften sich an die Fersen der Banditen, geraten aber am Salzsee in einen Hinterhalt und werden vom Machredsch gefangen genommen. Trotzdem können sie die Schurken schließlich stellen.


(ARD)


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17:14
VPS 17:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochrom

Billy Wilder

Eins, zwei, drei

(One, Two, Three)

Spielfilm, USA/BRD 1961

Darsteller:
C. R. MacNamaraJames Cagney
Otto Ludwig PifflHorst Buchholz
Scarlett HazeltinePamela Tiffin
Phyllis MacNamaraArlene Francis
SchlemmerHanns Lothar
IngeborgLiselotte Pulver
u.a.
Regie: Billy Wilder
Länge: 105 Minuten

Ganzen Text anzeigenWest-Berlin 1961: Coca-Cola-Filialboss MacNamara will das Konzern-Imperium über den Eisernen Vorhang hinaus ausdehnen. Dabei stört ihn die Ost-Romanze der Tochter seines obersten Chefs.

James Cagney, Horst Buchholz, Liselotte Pulver und Pamela Tiffin in Billy Wilders ...

Text zuklappenWest-Berlin 1961: Coca-Cola-Filialboss MacNamara will das Konzern-Imperium über den Eisernen Vorhang hinaus ausdehnen. Dabei stört ihn die Ost-Romanze der Tochter seines obersten Chefs.

James Cagney, Horst Buchholz, Liselotte Pulver und Pamela Tiffin in Billy Wilders schneller Komödie über Liebe, Geschäft und Politik.

C. R. MacNamara träumt davon, Europa-Direktor von Coca Cola zu werden. Um seine Fähigkeiten zu beweisen, will er den Absatzmarkt seiner Firma von Berlin aus über den Eisernen Vorhang hinaus weit nach Osten ausdehnen. Strategisch beraten wird er von dem deutschen Herrn Schlemmer, der seinen devoten Gehorsam offensichtlich aus vergangenen Zeiten hinübergerettet hat.

Um sich bei Konzern-Chef Hazeltine zusätzlich beliebt zu machen, nimmt MacNamara dessen verwöhnte Tochter Scarlett bei sich auf. Sie schafft es, allnächtlich durch das noch offene Brandenburger Tor in den Ost-Sektor durchzubrennen, wo sie sich in den überzeugten Jungkommunisten Otto Ludwig Piffl verliebt hat. Als MacNamara davon erfährt, ist es schon zu spät: Die beiden haben geheiratet und wollen sich nach Moskau absetzen. Er muss nun innerhalb 24 Stunden aus dem roten Jüngling einen Musterkapitalisten machen, um ihn dem anreisenden Konzernchef präsentieren zu können.

Als Billy Wilder "Eins, zwei, drei" 1961 in Berlin drehte, wurde er vom Bau der Mauer überrascht. Angesichts der damaligen politischen Großwetterlage fand der subversive Witz der rasanten Komödie wenig Anklang. Umso mehr amüsierte sich das Publikum bei der Wiederaufführung des Films Mitte der 1980er Jahre über die respektlose Geschichte, in der Wilder so manche "Heilige Kuh" schlachtete.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Schicksalstag für die Türkei
Abstimmung über Präsidialsystem

Nordkorea provoziert die Welt
Test einer Rakete scheitert

Urbi et Orbi
Papst Franziskus spendet Ostersegen


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19:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Eine Glocke für die Ewigkeit

Film von Frank Grevsmühl

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenSeit 1599 baut die Familie Grassmayr Glocken. Doch der neue Auftrag bedeutet die größte Herausforderung der Firmengeschichte: der Guss der schwersten freischwingenden Glocke der Welt.

Beauftragt wurden die Grassmayrs vom Patriarchen der rumänisch-orthodoxen Kirche, ...

Text zuklappenSeit 1599 baut die Familie Grassmayr Glocken. Doch der neue Auftrag bedeutet die größte Herausforderung der Firmengeschichte: der Guss der schwersten freischwingenden Glocke der Welt.

Beauftragt wurden die Grassmayrs vom Patriarchen der rumänisch-orthodoxen Kirche, Daniel I., dessen Konterfei auf der Glocke verewigt ist. - 3sat hat den Herstellungsprozess der Glocke für die neue Kathedrale in Bukarest bis zum ersten Anschlagen begleitet.

Bei allen Berechnungen zu Statik, Wandstärke und Klangvolumen helfen heute modernste Computerprogramme, doch die Herstellung bleibt in vielen Bereichen ein archaischer Vorgang mit Materialien und Werkzeugen, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Und es dauert Monate und ungezählte Arbeitsschritte, ehe endlich - wie in Friedrich Schillers „Lied von der Glocke“ beschrieben - „das Werk den Meister loben“ kann.

Wenn die 25 Tonnen schwere Glocke demnächst erklingen wird, werden nur die Kölner traurig sein. Ihr „Dicker Pitter“, die St. Petersglocke im Südturm des Doms, verliert dann nach fast 100 Jahren ihren Status als größte schwingend geläutete Glocke der Welt.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Billy Wilder

Sabrina

Spielfilm, USA 1954

Darsteller:
Linus LarrabeeHumphrey Bogart
Sabrina FairchildAudrey Hepburn
David LarrabeeWilliam Holden
Oliver LarrabeeWalter Hampden
Thomas FairchildJohn Williams
Regie: Billy Wilder
Länge: 110 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Tochter eines Chauffeurs lässt sich in Paris zur Dame ausbilden und erringt nach ihrer Rückkehr in die USA inkognito die Liebe eines Millionärs.

Regie-Legende Billy Wilder schöpft aus Motiven des Aschenputtel-Märchens und präsentiert eine moderne ...

Text zuklappenDie Tochter eines Chauffeurs lässt sich in Paris zur Dame ausbilden und erringt nach ihrer Rückkehr in die USA inkognito die Liebe eines Millionärs.

Regie-Legende Billy Wilder schöpft aus Motiven des Aschenputtel-Märchens und präsentiert eine moderne Hollywood-Version, die beste Unterhaltung mit großen Stars und geschliffenen Dialogen bietet.

Sabrina (Audrey Hepburn) ist das reizende Töchterchen des Chauffeurs einer steinreichen amerikanischen Familie. Sie ist unsterblich in den jüngeren Sohn der Larrabees, David (William Holden), verliebt, der sie kaum wahrnimmt. Als sie an einem schönen Sommerabend bemerkt, wie David eine junge Dame vom Trubel einer großen Gesellschaft zum heimlichen tête-à-tête "entführt", ist Sabrina entschlossen, von der Welt Abschied zu nehmen. Nur zufällig rettet Linus (Humphrey Bogart), der ältere Bruder und Kopf des Wirtschaftsimperiums der Larrabees, sie vor dem Selbstmord. Schon am nächsten Tag fährt das Mädchen nach Paris, um dort innerhalb von zwei Jahren die Kunst des Kochens zu erlernen - und vielleicht David zu vergessen.

Aus der alten Welt kehrt eine kapriziöse, elegante junge Dame zurück. Der erste, dem sie begegnet, ist David. Er erkennt Sabrina nicht, ist jedoch von ihrem Aussehen, von ihrem Charme hingerissen. Nicht wenig überrascht, als er erfährt, wer sie ist, will er sogar ihretwegen mit einem Skandal seine Verlobung lösen, an der Linus aus geschäftlichen Gründen stark interessiert ist. Deshalb sieht sich der ältere Bruder gezwungen, einzugreifen.

Zunächst hilft er ein bisschen nach, um David einige Zeit bewegungsunfähig zu machen. Und er selbst widmet sich in diesen Tagen sehr ausgiebig der charmanten Sabrina: Es wäre doch gelacht, wenn die Tochter eines ehrenwerten Chauffeurs nicht mit Hilfe eines passablen Schecks "vernünftig" werden sollte. Nun, wer hier zuletzt lacht, wird man erst am Ende der Geschichte sehen, in der schließlich zwei Brüder dasselbe Mädchen lieben.


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22:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in mono

Billy Wilder

Das Appartement

(The Apartment)

Spielfilm, USA 1959

Darsteller:
Baxter (Bud)Jack Lemmon
Fran KubelikShirley MacLaine
J.D. SheldrakeFred MacMurray
Mr. DobischRay Walston
Dr. DreyfussJack Kruschen
Miss OlsenEddie Adams
Regie: Billy Wilder
Länge: 121 Minuten

Ganzen Text anzeigenAus Karrieregründen verleiht ein Angestellter seine Wohnung als Liebesnest an seine verheirateten Chefs. Kompliziert wird es, als er zu Hause auf die Frau trifft, die er heimlich liebt.

Jack Lemmon und Shirley McLaine in einer der besten Komödien Billy Wilders, die ...

Text zuklappenAus Karrieregründen verleiht ein Angestellter seine Wohnung als Liebesnest an seine verheirateten Chefs. Kompliziert wird es, als er zu Hause auf die Frau trifft, die er heimlich liebt.

Jack Lemmon und Shirley McLaine in einer der besten Komödien Billy Wilders, die im Jahr 1960 fünf Oscars erhielt.

C. C. Baxter, genannt Bud, arbeitet bei einer New Yorker Versicherung. Der kleine Angestellte möchte gern Karriere machen und hofft darauf, bald aufzusteigen, schließlich macht er fast täglich Überstunden - allerdings weniger aus übertriebenem Pflichtgefühl: Vielmehr überlässt Bud reihum vier Abteilungsleitern sein Appartement für heimliche Treffen mit deren Freundinnen.

Als die Herren Bud zur Beförderung vorschlagen, durchschaut Personalchef J. D. Sheldrake das Spiel und verlangt ebenfalls Zugang zu dem Appartement. Bud ahnt nicht, mit wem Sheldrake sich in seiner Wohnung trifft: Es ist Fran Kubelik, die reizende Fahrstuhlführerin, in die er selbst unsterblich verliebt ist.

Buds Karrieredenken gerät in heftigen Konflikt mit seinen Gefühlen, als er Fran eines Abends bewusstlos in seinem Bett vorfindet: Von Sheldrake alleingelassen und enttäuscht, hat sie Schlaftabletten genommen. Bud bekommt vom Arzt die Anweisung, Fran, die sich zum Glück wieder erholt hat, 24 Stunden nicht fortzulassen. Bud ist fest entschlossen, Fran zu heiraten, doch dann tauchen neue Komplikationen auf, und Bud trifft eine folgenschwere Entscheidung.

Billy Wilder inszenierte die Komödie spritzig und pointenreich und erhielt dafür drei der fünf Oscars für "Das Appartement": Ausgezeichnet wurde er mit den Preisen für Regie, Drehbuch und Produktion.


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0:06
VPS 00:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochrom

Billy Wilder

Eins, zwei, drei

(One, Two, Three)

Spielfilm, USA/BRD 1961

Darsteller:
C. R. MacNamaraJames Cagney
Otto Ludwig PifflHorst Buchholz
Scarlett HazeltinePamela Tiffin
Phyllis MacNamaraArlene Francis
SchlemmerHanns Lothar
IngeborgLiselotte Pulver
u.a.
Regie: Billy Wilder
Länge: 105 Minuten

Ganzen Text anzeigenWest-Berlin 1961: Coca-Cola-Filialboss MacNamara will das Konzern-Imperium über den Eisernen Vorhang hinaus ausdehnen. Dabei stört ihn die Ost-Romanze der Tochter seines obersten Chefs.

James Cagney, Horst Buchholz, Liselotte Pulver und Pamela Tiffin in Billy Wilders ...

Text zuklappenWest-Berlin 1961: Coca-Cola-Filialboss MacNamara will das Konzern-Imperium über den Eisernen Vorhang hinaus ausdehnen. Dabei stört ihn die Ost-Romanze der Tochter seines obersten Chefs.

James Cagney, Horst Buchholz, Liselotte Pulver und Pamela Tiffin in Billy Wilders schneller Komödie über Liebe, Geschäft und Politik.

C. R. MacNamara träumt davon, Europa-Direktor von Coca Cola zu werden. Um seine Fähigkeiten zu beweisen, will er den Absatzmarkt seiner Firma von Berlin aus über den Eisernen Vorhang hinaus weit nach Osten ausdehnen. Strategisch beraten wird er von dem deutschen Herrn Schlemmer, der seinen devoten Gehorsam offensichtlich aus vergangenen Zeiten hinübergerettet hat.

Um sich bei Konzern-Chef Hazeltine zusätzlich beliebt zu machen, nimmt MacNamara dessen verwöhnte Tochter Scarlett bei sich auf. Sie schafft es, allnächtlich durch das noch offene Brandenburger Tor in den Ost-Sektor durchzubrennen, wo sie sich in den überzeugten Jungkommunisten Otto Ludwig Piffl verliebt hat. Als MacNamara davon erfährt, ist es schon zu spät: Die beiden haben geheiratet und wollen sich nach Moskau absetzen. Er muss nun innerhalb 24 Stunden aus dem roten Jüngling einen Musterkapitalisten machen, um ihn dem anreisenden Konzernchef präsentieren zu können.

Als Billy Wilder "Eins, zwei, drei" 1961 in Berlin drehte, wurde er vom Bau der Mauer überrascht. Angesichts der damaligen politischen Großwetterlage fand der subversive Witz der rasanten Komödie wenig Anklang. Umso mehr amüsierte sich das Publikum bei der Wiederaufführung des Films Mitte der 1980er Jahre über die respektlose Geschichte, in der Wilder so manche "Heilige Kuh" schlachtete.


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1:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Donau - Reise in ein unbekanntes Europa (4/6)

Von Vukovar bis ans Eiserne Tor mit Susanne Wille

Ganzen Text anzeigenVukovar ist der Ausgangspunkt der vierten Etappe, die die Schweizer Journalistin und Moderatorin Susanne Wille bis ans Eiserne Tor an der Grenze zwischen Rumänien und Serbien führt.

Donauabwärts liegt Novi Sad, die zweitgrößte Stadt Serbiens. Hier stößt Susanne ...

Text zuklappenVukovar ist der Ausgangspunkt der vierten Etappe, die die Schweizer Journalistin und Moderatorin Susanne Wille bis ans Eiserne Tor an der Grenze zwischen Rumänien und Serbien führt.

Donauabwärts liegt Novi Sad, die zweitgrößte Stadt Serbiens. Hier stößt Susanne Wille auf eine überraschende Erfolgsgeschichte: das "Silicon Valley" Serbiens. Die Hauptstadt Belgrad ist Dreh- und Angelpunkt für den Verkehr zwischen Mittel- und Südosteuropa.

Und sie ist Heimat unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen. Im Gegensatz zu den ärmlichen Verhältnissen der Roma, die die größte Minderheit ausmachen, steht das Belgrader Nachtleben mit schwimmenden Clubs und Bars auf Donau und Save. Höhepunkt und gleichzeitig auch die letzte Station der Reise ist das Eiserne Tor, einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas an der Grenze zwischen Rumänien und Serbien.


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Die Donau - Reise in ein unbekanntes Europa (5/6)

Vom Eisernen Tor bis nach Russe mit Urs Gredig

Ganzen Text anzeigenIn der fünften Etappe steigt Urs Gredig auf die Donaufähre zwischen Calafat und Widin, eine von drei Fährverbindungen zwischen Rumänien und Bulgarien. Noch haben die Fährleute hier ein Monopol.

Denn die einzige Brücke zwischen den beiden Ländern ist fast 500 ...

Text zuklappenIn der fünften Etappe steigt Urs Gredig auf die Donaufähre zwischen Calafat und Widin, eine von drei Fährverbindungen zwischen Rumänien und Bulgarien. Noch haben die Fährleute hier ein Monopol.

Denn die einzige Brücke zwischen den beiden Ländern ist fast 500 Kilometer entfernt. Die nächste Station von Urs Gredig ist Russe. Die lebendige Stadt mit ihren Bürgerhäusern und Adelspalästen war einst eine wohlhabende Handelsstadt.

Sie beheimatet noch immer den wichtigsten Donauhafen Bulgariens. Am Hafen von Giurgiu in Rumänien besteigt Urs Gredig ein Kreuzfahrtschiff. Damit wird er die letzte Etappe bis zum Donaudelta zurücklegen.


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3:14
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Die Donau - Reise in ein unbekanntes Europa (6/6)

Urs Gredig entdeckt das Donaudelta

Ganzen Text anzeigenAuf der letzten Etappe entdeckt Urs Gredig das Donaudelta. In der rumänischen Hafenstadt Tulcea trifft der Reporter den Biologen Radu Suciu.

Suciu hat seine Arbeit einem außergewöhnlichen Fisch verschrieben: dem Hausen, bekannt für seinen Kaviar. Von Tulcea aus ...

Text zuklappenAuf der letzten Etappe entdeckt Urs Gredig das Donaudelta. In der rumänischen Hafenstadt Tulcea trifft der Reporter den Biologen Radu Suciu.

Suciu hat seine Arbeit einem außergewöhnlichen Fisch verschrieben: dem Hausen, bekannt für seinen Kaviar. Von Tulcea aus reist Urs Gredig in die Republik Moldau. In der Ukraine kommt er an kleinen Dörfern vorbei. Sie sind typisch für die Deltalandschaft.

Die Reise endet am Leuchtturm von Sulina: dort, wo die Donau im Sulina-Arm ins Schwarze Meer mündet.


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3:57
VPS 03:55

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Das Appartement

(The Apartment)

Spielfilm, USA 1959

Darsteller:
Baxter (Bud)Jack Lemmon
Fran KubelikShirley MacLaine
J.D. SheldrakeFred MacMurray
Mr. DobischRay Walston
Dr. DreyfussJack Kruschen
Miss OlsenEddie Adams
Regie: Billy Wilder
Länge: 121 Minuten

Ganzen Text anzeigenAus Karrieregründen verleiht ein Angestellter seine Wohnung als Liebesnest an seine verheirateten Chefs. Kompliziert wird es, als er zu Hause auf die Frau trifft, die er heimlich liebt.

Jack Lemmon und Shirley McLaine in einer der besten Komödien Billy Wilders, die ...

Text zuklappenAus Karrieregründen verleiht ein Angestellter seine Wohnung als Liebesnest an seine verheirateten Chefs. Kompliziert wird es, als er zu Hause auf die Frau trifft, die er heimlich liebt.

Jack Lemmon und Shirley McLaine in einer der besten Komödien Billy Wilders, die im Jahr 1960 fünf Oscars erhielt.

C. C. Baxter, genannt Bud, arbeitet bei einer New Yorker Versicherung. Der kleine Angestellte möchte gern Karriere machen und hofft darauf, bald aufzusteigen, schließlich macht er fast täglich Überstunden - allerdings weniger aus übertriebenem Pflichtgefühl: Vielmehr überlässt Bud reihum vier Abteilungsleitern sein Appartement für heimliche Treffen mit deren Freundinnen.

Als die Herren Bud zur Beförderung vorschlagen, durchschaut Personalchef J. D. Sheldrake das Spiel und verlangt ebenfalls Zugang zu dem Appartement. Bud ahnt nicht, mit wem Sheldrake sich in seiner Wohnung trifft: Es ist Fran Kubelik, die reizende Fahrstuhlführerin, in die er selbst unsterblich verliebt ist.

Buds Karrieredenken gerät in heftigen Konflikt mit seinen Gefühlen, als er Fran eines Abends bewusstlos in seinem Bett vorfindet: Von Sheldrake alleingelassen und enttäuscht, hat sie Schlaftabletten genommen. Bud bekommt vom Arzt die Anweisung, Fran, die sich zum Glück wieder erholt hat, 24 Stunden nicht fortzulassen. Bud ist fest entschlossen, Fran zu heiraten, doch dann tauchen neue Komplikationen auf, und Bud trifft eine folgenschwere Entscheidung.

Billy Wilder inszenierte die Komödie spritzig und pointenreich und erhielt dafür drei der fünf Oscars für "Das Appartement": Ausgezeichnet wurde er mit den Preisen für Regie, Drehbuch und Produktion.