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Dezember 2017
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Dienstag, 4. April
Programmwoche 14/2017
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6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenEine Welt ohne Atomwaffen
Wie wirksam ist ein Atomwaffenverbot der Vereinten Nationen?

Oper "Lot" in Hannover
"Kulturzeit" hat sich die Uraufführung angesehen

Die Schönheit der Demokratie
Regierungen können unblutig abgelöst ...

Text zuklappenEine Welt ohne Atomwaffen
Wie wirksam ist ein Atomwaffenverbot der Vereinten Nationen?

Oper "Lot" in Hannover
"Kulturzeit" hat sich die Uraufführung angesehen

Die Schönheit der Demokratie
Regierungen können unblutig abgelöst werden

Dokumentarfilm "Beyond Punishment"
Regisseur Hubertus Siegert trifft Täter und Opferangehörige

Ausstellung "Kunst und Kapital"
Eine Retrospektive von Katharina Sieverding


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenAngriffsziel Stromnetz
IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland in der Kritik

"Ängste gehören zum Menschen"
Psychiater Andreas Ströhle von der Charité Berlin im Interview

Virtuelle Therapie gegen reale Ängste
Konfrontationstherapie mittels ...

Text zuklappenAngriffsziel Stromnetz
IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland in der Kritik

"Ängste gehören zum Menschen"
Psychiater Andreas Ströhle von der Charité Berlin im Interview

Virtuelle Therapie gegen reale Ängste
Konfrontationstherapie mittels VR-Brillen

Unfallrisiko E-Bike
Häufiger als konventionelle Fahrräder in schwere Unfälle verwickelt

aktuell: Radverkehrskongress
Stadtplaner wollen jetzt die Radfahrer auf die Überholspur bringen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenEine Welt ohne Atomwaffen
Wie wirksam ist ein Atomwaffenverbot der Vereinten Nationen?

Oper "Lot" in Hannover
"Kulturzeit" hat sich die Uraufführung angesehen

Die Schönheit der Demokratie
Regierungen können unblutig abgelöst ...

Text zuklappenEine Welt ohne Atomwaffen
Wie wirksam ist ein Atomwaffenverbot der Vereinten Nationen?

Oper "Lot" in Hannover
"Kulturzeit" hat sich die Uraufführung angesehen

Die Schönheit der Demokratie
Regierungen können unblutig abgelöst werden

Dokumentarfilm "Beyond Punishment"
Regisseur Hubertus Siegert trifft Täter und Opferangehörige

Ausstellung "Kunst und Kapital"
Eine Retrospektive von Katharina Sieverding


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenAngriffsziel Stromnetz
IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland in der Kritik

"Ängste gehören zum Menschen"
Psychiater Andreas Ströhle von der Charité Berlin im Interview

Virtuelle Therapie gegen reale Ängste
Konfrontationstherapie mittels ...

Text zuklappenAngriffsziel Stromnetz
IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland in der Kritik

"Ängste gehören zum Menschen"
Psychiater Andreas Ströhle von der Charité Berlin im Interview

Virtuelle Therapie gegen reale Ängste
Konfrontationstherapie mittels VR-Brillen

Unfallrisiko E-Bike
Häufiger als konventionelle Fahrräder in schwere Unfälle verwickelt

aktuell: Radverkehrskongress
Stadtplaner wollen jetzt die Radfahrer auf die Überholspur bringen


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hart aber fair

Thema: Gefahr Krankenhaus - Wenig Personal, aber

reichlich Keime?

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenHermann Gröhe, CDU
Bundesminister für Gesundheit

Reinhold Beckmann
Moderator ARD-"Sportschau", Autor der ARD-Dokumentation: #Beckmann: Tödliche Krankenhauskeime

Jana Langer
OP-Fachkrankenschwester

Prof. Dr. Ulrich ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenHermann Gröhe, CDU
Bundesminister für Gesundheit

Reinhold Beckmann
Moderator ARD-"Sportschau", Autor der ARD-Dokumentation: #Beckmann: Tödliche Krankenhauskeime

Jana Langer
OP-Fachkrankenschwester

Prof. Dr. Ulrich Hildebrandt
Chirurg und ehemaliger Krankenhaus- Chefarzt; Buchautor "Die Krankenhausverdiener"

Thomas Reumann
Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, DKG


(ARD/WDR)


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Erlebnisreisen-Tipp!

Rund um den Gardasee


(ARD)


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11:41
VPS 11:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Gartenlust auf hanseatisch

Zwischen Hafen und Heidschnucken

Film von Christian Schrenk

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenSchauplatz der IGS, der Internationalen Gartenschau, war im Jahr 2013 Hamburg. Die Hafenstadt an der Alster hat aber nicht nur zu diesem Anlass gärtnerische Attraktionen zu bieten.

In Hamburg selbst und im unmittelbaren Umfeld, in der viel besungenen Lüneburger ...
(ORF)

Text zuklappenSchauplatz der IGS, der Internationalen Gartenschau, war im Jahr 2013 Hamburg. Die Hafenstadt an der Alster hat aber nicht nur zu diesem Anlass gärtnerische Attraktionen zu bieten.

In Hamburg selbst und im unmittelbaren Umfeld, in der viel besungenen Lüneburger Heide, liegt so manches grüne Paradies versteckt, in dem Karl Ploberger bei dieser Gartenreise zu Gast ist. Etwa im Arboretum Ellerhoop, das auf 17 Hektar einmalige Eindrücke bietet.

Aber auch einige Privatgärten, die sich üblicherweise nie der breiten Öffentlichkeit zeigen, erkundet Moderator Karl Ploberger. Eine Reise, die den Blick über den Gartenzaun unseres Nachbarlandes richtet und zeigt, wie Gartenlust über jede Grenze hinweg begeisterte Menschen durch ihr grünes Hobby verbindet.


(ORF)


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12:11
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Auf Glückssuche

Reportage von Tiba Marchetti

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenWie ist das mit dem Glück? Hat man es einfach oder kann man es auch suchen, finden und festhalten? Die Reportage begibt sich auf die spannende Suche nach den besten Glücksrezepten.

Philosophen beschäftigen sich seit jeher mit der Frage: Was ist Glück? Unzählige ...
(ORF)

Text zuklappenWie ist das mit dem Glück? Hat man es einfach oder kann man es auch suchen, finden und festhalten? Die Reportage begibt sich auf die spannende Suche nach den besten Glücksrezepten.

Philosophen beschäftigen sich seit jeher mit der Frage: Was ist Glück? Unzählige Glücksratgeber versuchen sie zu beantworten. Auch Wissenschaftler forschen nach dem Glück. Und manche Menschen machen sich einfach auf die Suche nach ihrem persönlichen Glück.

Die Frühpensionistin Karin Schäfczuk aus Bayern etwa hat ihr Glück im katholischen Glauben gefunden - der Partner, mit dem sie es teilen könnte, fehlt ihr aber noch. Deshalb macht sie sich mit vierzig anderen Singles auf eine Wallfahrt nach Padua. In der Basilika will sie den Heiligen Antonius, Schutzpatron der Suchenden, um Hilfe bitten. "Ich glaube immer noch an die große Liebe - der Heilige Antonius wird mein Herz öffnen und mir einen Mann schicken", ist sie überzeugt.

Oliver Kruppas ungarische Adelsfamilie war einmal reich und hat dann alles verloren. "Glück und Pech liegen nah beieinander", meinte der knapp vierzigjährige Taxiunternehmer aus Baden. Er trinkt gern guten Wein, raucht Zigarren und feiert das Leben, am liebsten mit Freunden. "Glück ist ein kurzes, prickelndes Gefühl - wie ein Orgasmus. Das kann man ja nicht lebenslang haben", meint er.

Manchmal wird bei der Glückssuche auch ein wenig nachgeholfen. Dann besuchen manche Braco aus Kroatien. Er hat den gebenden Blick, sagt man. Nur durchs Schauen gibt Braco angeblich Kraft und sorgt für Glück im Leben. Angeblich. "Ich habe durch ihn wieder Kontakt zu meinem Sohn, den ich durch die Scheidung von meiner Frau fast verloren hätte", freut sich der Schlosser Hans-Peter.

"Wer sagt, er sucht nach dem Glück, sucht eigentlich etwas anderes", glaubt Manfred Rühl. Der Philosoph und Outdoortrainer aus Vorarlberg wagt die These, dass es eigentlich immer um die Liebe gehe. "Wer liebt, ist glücklich. Und wer geliebt wird, auch."


(ORF)


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12:59
VPS 13:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:22
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumgärten am Kap -

Mit dem Biogärtner in Südafrika

Film von Marion Baumgartner

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenGartenspezialist Karl Ploberger nimmt mit auf eine einzigartige Reise in die Kap-Provinz in Südafrika. Das Land ist vor allem wegen seiner einzigartigen Pflanzenwelt bekannt.

Ploberger besucht den berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch", zwei Weingüter, ein ...
(ORF)

Text zuklappenGartenspezialist Karl Ploberger nimmt mit auf eine einzigartige Reise in die Kap-Provinz in Südafrika. Das Land ist vor allem wegen seiner einzigartigen Pflanzenwelt bekannt.

Ploberger besucht den berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch", zwei Weingüter, ein Sozialprojekt, eine Gemüse- und Obstplantage und das historische Garten-Denkmal "Old Nectar". Ein abwechslungsreicher Streifzug durch die südafrikanische Flora.

Auf der einen Seite der Atlantische Ozean, auf der anderen Seite der Indische - ein Land, umspült von zwei Weltmeeren. Aber nicht nur deswegen ist Südafrika für Gartenfreunde so interessant, sondern vor allem wegen der einzigartigen Vegetation.

Im südlichsten Land Afrikas findet Ploberger nicht nur die wild wachsende Pelargonie, die bei uns als Balkonblume sehr beliebt ist, sondern auch die Protea, auch bekannt als "Kap-Rose", die Nationalblume Südafrikas. "Fynbos" ist der wissenschaftliche Überbegriff für das vorherrschende Ökosystem, in dem neben den Proteen vor allem Erika und Seilgrasgewächse gedeihen. Viele dieser Pflanzen sind endemisch, sie wachsen also nur in diesem Teil der Erde.

Die Gartenreise beginnt im berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch" mit einer der größten Sammlungen hier heimischer Arten. Eine der Pflanzen hat sogar einen Bezug zu Österreich - sie heißt "Weltwitschie" und wurde nach ihrem Entdecker, einem Kärntner Botaniker, benannt. Am Wein kommt man in Südafrika nicht vorbei. Einige der Weingüter haben auch herrliche, üppig blühende Gärten. Ploberger stattet den Weingütern "Vergelegen" und "Rustenberg" einen Besuch ab. "The Old Nectar" wird ein Garten genannt, der die Auszeichnung "Nationales Historisches Denkmal" trägt. Im Sozialprojekt "Edith Stephens Park" werden auch Bildungsprogramme für die ärmere Bevölkerungsschicht angeboten. In den "Babylonstoren", einem wahren Paradies mit Obst, Gemüse und Kräutern, die hier streng biologisch gezogen werden, endet Plobergers Gartenreise.

Ein bisschen Sightseeing darf natürlich auch nicht fehlen, Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung sind Pflicht auf jeder Südafrika-Reise.


(ORF)


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13:51
VPS 13:50

KwaZulu-Natal

Der Mythos vom wilden Land

Film von Werner Zips und Manuela Zips-Mairitsch

Ganzen Text anzeigenÖkotourismus gilt auch in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal als Königsweg, um die großen Probleme der Landflucht, Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen.

Doch der Kruger Nationalpark in den benachbarten Provinzen Limpopo und Mpumalanga ist dabei ein fast ...
(ORF)

Text zuklappenÖkotourismus gilt auch in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal als Königsweg, um die großen Probleme der Landflucht, Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen.

Doch der Kruger Nationalpark in den benachbarten Provinzen Limpopo und Mpumalanga ist dabei ein fast übermächtiger Konkurrent. Auf der Suche nach dem entscheidenden Mehrwert setzt das Zulu-Land auf die Ressourcen Kultur und Geschichte.

Die Dokumentation "KwaZulu-Natal" widmet sich den Sichtweisen der Betroffenen zur Vermarktung ihrer Kultur und Geschichte sowie deren möglichen Konsequenzen.


(ORF)


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14:36
VPS 14:35

Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Im Bann der Drachenberge

Film von Lynne und Philip Richardson

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Drakensberge, "Drachenberge", sind die längste Gebirgskette im südlichen Afrika, die von der Kapregion bis in den Nordosten Südafrikas reichen. Sie wurden 1990 zum Nationalpark erhoben.

Seit 2000 ist das Gebirge Weltnatur- und Weltkulturerbe der UNESCO. Der Film ...
(ORF)

Text zuklappenDie Drakensberge, "Drachenberge", sind die längste Gebirgskette im südlichen Afrika, die von der Kapregion bis in den Nordosten Südafrikas reichen. Sie wurden 1990 zum Nationalpark erhoben.

Seit 2000 ist das Gebirge Weltnatur- und Weltkulturerbe der UNESCO. Der Film porträtiert Paviane und eine Herde Elenantilopen, die mit den Jahreszeiten und dem verfügbaren Nahrungsangebot Jahr für Jahr aus den Ebenen der Drakensberge in die Gipfelregion ziehen.


(ORF)


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15:19
VPS 15:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Reich der Königselefanten - Das Tembe

Wildreservat in Südafrika

Film von Manuela Zips-Mairitsch und Werner Zips

Ganzen Text anzeigenDer Tembe Elephant Park, ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet an der Grenze Südafrikas zu Mosambik, gilt als einer der wenigen sicheren Orte für die "Great Tuskers".

Ein Blick auf die Elefantenbullen mit ihren gewaltigen Stoßzähnen genügt, um zu wissen, warum ...
(ORF)

Text zuklappenDer Tembe Elephant Park, ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet an der Grenze Südafrikas zu Mosambik, gilt als einer der wenigen sicheren Orte für die "Great Tuskers".

Ein Blick auf die Elefantenbullen mit ihren gewaltigen Stoßzähnen genügt, um zu wissen, warum sie auch als "Königselefanten" bezeichnet werden. Das Wildreservat wurde von einem König gegründet, dem Vater von Inkosi Israel Tembe, dem heutigen Chief der Tembe.

Der Stamm vom Volk der Tonga, der hier seit Generationen beheimatet ist, verwaltet den Park gemeinsam mit der staatlichen Naturschutzbehörde. Das ist von großer ökonomischer Bedeutung, weil das Grenzgebiet zu Mosambik von besonderer Armut geprägt ist. In dieser entlegenen Region von KwaZulu-Natal stehen die landwirtschaftlich interessantesten Flächen an der Küste unter strengem Naturschutz.

Dort wo Ackerbau betrieben werden durfte, entwickelten sich die Elefanten zum größten Problem. Sie bedrohten vor allem nachts die Felder - und damit letztlich auch die ansässige Bevölkerung, die die Früchte ihrer Arbeit mit allen Mitteln verteidigen wollte. Blutige Kämpfe zwischen Mensch und Wildtier mit großen Verlusten für beide Seiten waren die logische Konsequenz. Mit der Gründung des "Tembe Elephant Park" 1983 wandelte sich die Bedeutung der Elefanten vom Problemfall zum Zukunftspotenzial.

Mittlerweile lebt die Tembe-Gemeinschaft zu einem guten Teil von "ihren" Elefanten und hat die geeigneten Schutzmaßnahmen sowohl für die umliegenden Dörfer als auch für die Wildtiere getroffen. Der regierende König hat die Attraktivität des Wildparks durch die Wiederansiedlung der vor langer Zeit durch Jagd ausgerotteten Löwen wesentlich erhöht. Jetzt ist der "Tembe Elephant Park" ein "vollwertiges Big-Five-Reservat", das neben seinen berühmten "Königselefanten" auch Nashörnern, Büffeln, Leoparden und eben den "Königslöwen" als Neuankömmlingen Schutz gewährt. Mit der starken Einbeziehung der Lokalbevölkerung gilt das einzigartige Projekt als Modell für Naturschutz, Erhaltung der Biodiversität und wirtschaftliche Entwicklung.


(ORF)


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16:12
VPS 16:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Afrika - Der ungezähmte Kontinent (1/5)

Kalahari - Im Bann der roten Wüste

Film von Hugh Pearson

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")
Sprecher: Cornelius Obonya

Ganzen Text anzeigenAuf Safari in Afrika: Für viele ist das ein unvergessliches Erlebnis - oder ein langgehegter Traum. Kein Kontinent ist so umweht vom Nimbus der Wildheit, keiner so bekannt für seine Tierwelt.

In diesen "ungezähmten Kontinent" entführt der spektakuläre ...
(ORF)

Text zuklappenAuf Safari in Afrika: Für viele ist das ein unvergessliches Erlebnis - oder ein langgehegter Traum. Kein Kontinent ist so umweht vom Nimbus der Wildheit, keiner so bekannt für seine Tierwelt.

In diesen "ungezähmten Kontinent" entführt der spektakuläre Afrika-Fünfteiler. Dem äußerst trockenen Südwesten Afrikas widmet sich der erste Teil.

Wasser bedeutet Leben. Und genau das ist das Problem im Südwesten Afrikas, einem der geologisch ältesten Teile des Kontinents. In der Kalahari mit ihren rätselhaften Feenkreisen sind Wasserstellen, wie sie hier nur sporadisch auftreten, zwangsläufig Treffpunkt aller vom Durst Geplagten - also von Jägern und potenziellen Opfern gleichermaßen. Ironischerweise gibt es eigentlich Wasser im Überfluss - nur ist es unerreichbar. 60 Meter in der Tiefe, am Grund des sogenannten "Drachenhauchlochs" in Namibia, liegt der größte unterirdische See der Erde.

Die gerade einen Tag alten Straußen-Küken müssen die Wasserstelle in der Etosha-Pfanne erreichen, um nicht zu verdursten. Die Altvögel bringen ihre Schar zwar sicher ans Ziel, doch dann ist Vorsicht geboten, sonst werden die Winzlinge im Gedränge von all den anderen durstigen Besuchern noch zertrampelt.

Ein kleiner Singvogel, der Drongo, lebt in der Kalahari in einer eigenartigen Symbiose mit den Erdmännchen. Von seinem Ausguck aus warnt er sie vor nahenden Gefahren - doch er missbraucht ihr Vertrauen gelegentlich auch, um sich einen nahrhaften Happen zu erschwindeln.

Im Schutz der Dunkelheit versammeln sich ungeahnt viele Spitzmaulnashörner zu einem gesellschaftlichen "Event" am Wasserloch. Dank modernster Kameratechnik werden die Zuschauer Zeugen ihres Soziallebens, ihrer überraschenden Kontaktfreudigkeit und Zärtlichkeit - doch auch ihrer Misserfolge in Liebesangelegenheiten.

Wie aus einem Science-Fiction-Film entstiegen wirken hingegen die fleischfressenden Heuschrecken. Langsam, jedoch unaufhaltsam, klettern sie in die Nester der Webervögel, um sich über die noch wehrlosen Küken herzumachen. Eile ist gar nicht nötig, denn auch wenn die Altvögel ihre Brut verteidigen, haben die Insekten eine wirksame Waffe parat: Sie verspritzen ihr eigenes, scharf riechendes Blut.

Dramatisch ist auch das Duell zweier Giraffenbullen um das Vorrecht auf die spärliche Vegetation im Hoanib-Tal. Ihre Hörner sind zwar kurz, doch mit den langen Hälsen können sie zu vernichtenden Schlägen ausholen. Und auch wenn der jüngere Bulle mehr Kraft zur Verfügung hat, ist ihm der Alte doch an taktischer Erfahrung zumindest ebenbürtig.


(ORF)


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16:58
VPS 16:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Afrika - Der ungezähmte Kontinent (2/5)

Savanne - Im Reich der Vulkane

Film von Simon Blakeney

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")
Sprecher: Cornelius Obonya

Ganzen Text anzeigenEndlos weites Grasland unter sengender Sonne, vereinzelt Schatten spendende Bäume, unzählige Herden immerfort wandernder Gnus, geschmeidige Großkatzen und imposante Elefanten: die Savanne.

Unerwartete Begegnungen und überraschende Einblicke garantiert der zweite ...
(ORF)

Text zuklappenEndlos weites Grasland unter sengender Sonne, vereinzelt Schatten spendende Bäume, unzählige Herden immerfort wandernder Gnus, geschmeidige Großkatzen und imposante Elefanten: die Savanne.

Unerwartete Begegnungen und überraschende Einblicke garantiert der zweite Teil der spektakulären Dokumentationsreihe "Afrika - Der ungezähmte Kontinent".

Wer hätte gedacht, dass die wandernden Gnu-Herden ausgerechnet von den kleinen Agamen schon sehnlichst erwartet werden? Genau genommen sind es gar nicht die Gnus selbst, auf die die kleinen Eidechsen warten, sondern die Abermillionen Fliegen, von denen die Herden begleitet werden. Denn so viele Fliegen bedeuten aus Agamen-Perspektive Nahrung im Überfluss. Einige Agamen sind einer lohnenden, wenn auch ziemlich riskanten Form der Fliegenjagd verfallen: Sie pirschen sich vorsichtig an Löwen heran, die nach einer ausgiebigen Fleischmahlzeit Siesta halten und ebenfalls von unzähligen lästigen Fliegen umschwirrt werden.

Was die Gnus zu ihrer fortwährenden Wanderung veranlasst, ist die Suche nach immer neuen Weidegründen. Das frische Grün wiederum verdankt seine Existenz nicht zuletzt dem Ascheregen, der aus den nach wie vor aktiven Vulkanen am Ostafrikanischen Grabenbruch niedergeht. Der Nyiragongo ist einer dieser Vulkane; in seinem Krater liegt der größte Lavasee der Erde. Mit einem Durchmesser von 200 Metern gewährt er einen eindrucksvollen Blick auf die feurigen Kräfte, die diesen Teil Afrikas auch unter der Oberfläche unaufhörlich umgestalten. Sodaseen sind eine weitere Besonderheit dieser unruhigen Landschaft. In ihrem alkalischen Wasser ist kaum Leben möglich, doch spezielle Algen gedeihen auch hier, und diese Algen verleihen nicht nur den Seen ihre fremdartige Färbung, sondern sind auch die Nahrung für unzählige Flamingos.

In Sambia liegt der riesige Bangweulu-Sumpf, sein Name bedeutet "wo das Wasser auf den Himmel trifft". In diesem Gebiet brütet der Schuhschnabel, ein seltsam prähistorisch anmutender, großer, grauer Vogel. Der Schnabel der frisch geschlüpften Küken ist so überproportional groß, dass sie mehrere Wochen brauchen, bis sie richtig stehen und den Kopf oben halten können. Wenn die Trockenzeit in Ostafrika ihren Höhepunkt erreicht, brechen oft unvermittelt Feuer aus. Die Brände verwüsten jedes Jahr riesige Flächen, doch auch hier gibt es unvermutete Nutznießer: Bienenfresser, Gabelracken und Drongos stürzen sich waghalsig mitten hinein, um die in Panik fliehenden Insekten zu fangen.

Anhaltende Dürre lässt die Wasserlöcher schrumpfen und macht den Flusspferden das Leben schwer. Wenn das Gras verdorrt, müssen sich auch die Elefanten mit vertrockneten Wurzeln und Zweigen begnügen, die sie aus dem trockenen Boden scharren. Doch kommt der ersehnte Regen endlich, verwandelt sich Ostafrika erneut in eine paradiesische Region des Überflusses, in der neue Generationen findiger Überlebenskünstler gedeihen können.


(ORF)


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17:43
VPS 17:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Afrika - Der ungezähmte Kontinent (3/5)

Kongo - Das starke Herz der Wildnis

Film von Verity White

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")
Sprecher: Cornelius Obonya

Ganzen Text anzeigen"Kongo - Das starke Herz der Wildnis", der dritte Teil der spektakulären Afrika-Reihe, führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des Kontinents.

Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser ...
(ORF)

Text zuklappen"Kongo - Das starke Herz der Wildnis", der dritte Teil der spektakulären Afrika-Reihe, führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des Kontinents.

Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser Konkurrenzdruck. Jedes Tier - vom Elefanten bis zum Frosch - muss Strategien anwenden, um seinen Platz zu erobern und zu verteidigen.

Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Fluss Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten. Ausgewaschene Felsüberhänge sind der Lebensraum des Felsenhüpfers. Nur dort baut dieser monogam lebende Vogel mit dem markant gezeichneten Kopf seine regensicheren Lehmnester, und das vermutlich schon seit 44 Millionen Jahren.

Raffiniert ist auch die Strategie des Bananenfroschs: Um seine Nachkommen optimal zu versorgen, versiegelt das Männchen nach dem Regen die frisch gelegten Eier seiner Partnerin in einem länglichen Blatt, das er geschickt mit seinen Hinterbeinen zusammenfaltet und verklebt. In Windeseile entwickeln sich die kleinen Kaulquappen in dieser Blatthülse, denn schon der nächste Regen wird den Kleber wieder lösen und sie fortspülen. Große Urwaldbewohner hingegen, wie etwa die Waldelefanten, haben es im Dickicht besonders schwer. Doch auch sie entwickelten Strategien: In der Zentralafrikanischen Republik liegt "Dzanga Bai", eine riesige Waldlichtung, die die Elefanten selbst abgeholzt haben. Von weit her kommen sie hier zusammen, um ihre sozialen Beziehungen zu pflegen und nach Salz zu schürfen.

Die prächtigen Blumen auf dem Waldboden sind nicht minder erfindungsreich. Sie rationieren ihren Nektar und nötigen so die Bienen, mindestens tausend Blüten am Tag anzufliegen und sie somit zu bestäuben, um genügend Nektar für ihre Honigproduktion zu sammeln. Diese Bienen haben keinen Stachel, um ihren kostbaren Honigvorrat vor Plünderern zu schützen; sie verbergen ihn deshalb in schwindelerregender Höhe unter der Rinde eines Baumes.

Am Strand von Loango in Gabun, wo der Urwald bis an den Atlantischen Ozean reicht, bietet sich in raren Momenten auch für die Dschungelbewohner die Gelegenheit, dem fortwährenden Konkurrenzkampf für kurze Zeit zu entfliehen. Wenn das Flusspferd genüsslich in der Brandung badet und die Rotbüffel und Elefanten sich die salzige Seeluft um die Nasen wehen lassen, kommt nahezu Urlaubsstimmung auf. Doch auch die Tiere wissen, dass diese entspannten Momente die Ausnahme sind. Ihr Leben ist untrennbar mit dem Regenwald verbunden, und eines nach dem anderen kehren sie bald ins Dickicht zurück.

Redaktionshinweis: Den vierten und fünften Teil von "Afrika - Der ungezähmte Kontinent" zeigt 3sat am Montag, 10. April, ab 20.15 Uhr.


(ORF)


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18:28
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Angst ins Auge blicken

nano spezial: Sind wir noch zu retten?

Reportage von Ingolf Baur

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWir leben in beängstigenden Zeiten: Populisten und Autokraten triumphieren, Menschen fliehen aus ihrer Heimat. Im Schatten dieser Umwälzungen steuern wir auch auf einen ökologische Kollaps zu.

Jedes Jahr verschwinden 58 000 Tierarten – es ist das schnellste ...

Text zuklappenWir leben in beängstigenden Zeiten: Populisten und Autokraten triumphieren, Menschen fliehen aus ihrer Heimat. Im Schatten dieser Umwälzungen steuern wir auch auf einen ökologische Kollaps zu.

Jedes Jahr verschwinden 58 000 Tierarten – es ist das schnellste Massensterben aller Zeiten und eine direkte Folge von Umweltzerstörung und Klimawandel. Wissenschaftler warnen: Der C02-Gehalt der Atmosphäre liege aktuell so hoch wie seit Jahrtausenden nicht mehr.

All diese existenziellen Gefahren nehmen wir ungewöhnlich gelassen hin. Dabei haben die Mechanismen der Angst den evolutionären Erfolg von Homo sapiens erst möglich gemacht. In der menschlichen Evolution war die Angst das entscheidende Gefühl, um überleben zu können. Wer vor dem Säbelzahntiger nicht weggelaufen ist, hatte schlechte Karten, seine Gene weiterzugeben. Doch die Mechanismen der Angst versagen bei der langfristigen Bedrohung durch einen Ökokollaps. Was kann uns retten?

Die Antworten der Wissenschaftler sind düster: Professor Franz-Josef Radermacher vom "Club of Rome" meint, dass nur eine welterschütternde Krise einen Neustart der Menschheit ermöglichen könnte. Jane Goodall, die bekannte Schimpansen-Forscherin und Umweltaktivistin, glaubt, dass der Materialismus uns verdorben hätte. Die einzige Chance sei, die nachfolgende Generation anders zu erziehen. Und für James Lovelock, Urvater der Erdsystemforschung, ist es keine Frage, dass die Zeit des Homo sapiens bald vorbei sei.

In "nano spezial: Sind wir noch zu retten?" trifft Ingolf Baur Wissenschaftler, die den "Patienten Erde" seit Jahrzehnten untersuchen, deren Warnungen aber weitgehend reaktionslos untergehen. Er trifft Angstforscher, die versuchen herauszufinden, wie die Kurzfristigkeit unseres Denkens und die Selektivität unserer Angstempfindungen überwunden werden können.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Giftgasattacke in Syrien
Mehr als 50 Menschen kommen ums Leben

Haftbesuch bei Deniz Yücel
Generalkonsul trifft Journalisten

Steinmeier im EU-Parlament
Bundespräsident kritisiert Brexit


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenTürkei vor dem Referendum
Widerstand gegen Erdogan

Judith Holofernes
"Ich bin das Chaos"

Literatur "Die Zeit der Ruhelosen"
Die politischen Entwicklungen der Gegenwart

Protest mit "1984"
Arthouse-Kinos zeigen Verfilmung von ...

Text zuklappenTürkei vor dem Referendum
Widerstand gegen Erdogan

Judith Holofernes
"Ich bin das Chaos"

Literatur "Die Zeit der Ruhelosen"
Die politischen Entwicklungen der Gegenwart

Protest mit "1984"
Arthouse-Kinos zeigen Verfilmung von Orwell-Dystopie
Mit "Kulturzeit"-Gesprächsgast
Heinz Ickstadt, Literaturwissenschaftler

Shootingstar in der Fotografen-Szene
Ausstellung "Stefanie Moshammer. Land of Black Milk" in New York


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Lehrerin

Fernsehfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
Andrea "Drea" LiebnitzAnna Loos
KatjaMeret Becker
WeiningerAxel Prahl
Conny PeschkeRamona Kunze-Libnow
Frau MohnChristina Große
u.a.
Buch: Laila Stieler
Regie: Tim Trageser
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer erste Schultag nach den Sommerferien, das übliche Gewimmel in der Schule. Plötzlich hört man laute Musik und Schüsse. Ein ehemaliger Schüler hat auf die beliebte Lehrerin Katja geschossen.

Sie wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und fällt ins Koma. ...

Text zuklappenDer erste Schultag nach den Sommerferien, das übliche Gewimmel in der Schule. Plötzlich hört man laute Musik und Schüsse. Ein ehemaliger Schüler hat auf die beliebte Lehrerin Katja geschossen.

Sie wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und fällt ins Koma. Nach Schock und Besinnung betreten Schüler und Lehrer wieder die Schule. Doch wie geht es nun weiter? Die Lehrerin Andrea Liebnitz, genannt Drea, übernimmt die traumatisierte Klasse ihrer Freundin.

Sie tut das nur Katja zuliebe, der sie sich innerlich verpflichtet fühlt. Sie selbst wollte gerade kündigen, hatte - seit Jahren Lehrerin - die Nase gründlich voll von diesem Beruf. Nun aber muss sie sich um die Kinder kümmern und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen. Sie bringt die Klasse dazu, einen Schulgarten anzulegen. Und über der Arbeit mit Pflanzen und Erde kommen sich Lehrerin und Schüler näher. Drea berichtet Katja im Krankenhaus jeden Tag von ihren kleinen Erfolgen und Misserfolgen, vom Fortgang der Arbeit im Garten, vom Leben an der Schule. Sie ist fest davon überzeugt, dass Katja wieder gesund wird. Nur einer merkt, dass Drea ihre eigenen Gefühle verdrängt und in ein Trauma hineingleitet: Weininger, ein Psychologe. Er versucht, der Lehrerin zu helfen.

Das von Laila Stieler genau recherchierte und einfühlsam geschriebene Porträt einer Lehrerin hat Tim Trageser temperamentvoll und berührend inszeniert. Am gesellschaftlichen Brennpunkt Schule steht hier nicht der Täter im Vordergrund, Stieler und Trageser konzentrieren sich in ihrem realistischen Drama auf die Perspektive der geschockten Betroffenen. Sie zeigen, wie schwer die Verarbeitung einer plötzlichen, sinnlosen Gewalttat an einem wichtigen Ort der Wertevermittlung fällt. Sie schildern nicht beschönigend, sondern authentisch, wie Lehrer und Schüler aus einer Ausnahmesituation wieder in einem lebendigen Alltag zu einem ehrlichen, friedvollen Miteinander finden. Und nebenbei ist ihnen mit humanem und humorvollem Pathos ein starker Film über eine wundervolle, über den Tod hinausreichende Frauenfreundschaft gelungen.

Die Schauspieler und die echten Schüler bilden ein stimmiges, eindrucksvolles Ensemble. Anna Loos beeindruckt nachhaltig mit ihrem physisch und psychologisch intensiven Spiel. Meret Becker, Axel Prahl und das facettenreiche Lehrerkollegium sind keine Nebendarsteller, sondern wahrlich "supporting actors".


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21:46
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

kinokino

Das Filmmagazin

Mit Senta Berger über Filme reden
Zehn Jahre SchulKinoWoche Bayern

Auf ein Interview mit Aki Kaurismäki
Die andere Seite der Hoffnung

Mit Josef Hader in der Disco:
Dreharbeiten zu "Arthur & Claire"


(ARD/BR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:28
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Verliebte Feinde

Dokumentarfilm von Werner Schweizer, Schweiz 2013

Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigenProvokativ, berühmt und schön: Das Ehepaar Iris und Peter von Roten hat die jüngste Schweizer Geschichte stark geprägt. Eine Liebesbeziehung voller politischer und moralischer Gegensätze.

Inszenierte Szenen, unterschnitten mit Aussagen von Bekannten und ...

Text zuklappenProvokativ, berühmt und schön: Das Ehepaar Iris und Peter von Roten hat die jüngste Schweizer Geschichte stark geprägt. Eine Liebesbeziehung voller politischer und moralischer Gegensätze.

Inszenierte Szenen, unterschnitten mit Aussagen von Bekannten und Zeitzeugen, sowie Archivmaterial zeichnen ein Bild dieser schwierigen, leidenschaftlichen und unkonventionellen Beziehung. Als Iris und Peter von Roten brillieren Mona Petri und Fabian Krüger.

Mit ihrem feministischen Manifest "Frauen im Laufgitter" hat die Juristin Iris von Roten 1958 landesweit für Schlagzeilen gesorgt. So radikal wie ihr Buch war auch ihr Lebensentwurf. Mit ihrem Ehepartner, dem Walliser Aristokraten Peter von Roten, vereinbarte sie, dass beide Partner in beruflichen, ökonomischen und sexuellen Belangen völlig eigenständig bleiben würden. Zwischen 1943 und 1950 schrieben sich die beiden an die 1300 Briefe. Die Offenheit, in der das Paar Themen wie Feminismus, Religion, Politik, Liebe und Sexualität aufgreift, ist faszinierend.

Der Briefwechsel von Iris und Peter von Roten und das 2007 erschienene Buch "Verliebte Feinde" von Wilfried Meichtry bilden die Grundlage des Films, der die Biografie einer radikalen Frauenrechtlerin und eines einflussreichen, katholischen Intellektuellen erzählt.


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0:20
VPS 00:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Martinas langer Marsch

Seiltanz zwischen Propaganda und Karriere

Reportage von Pascal Nufer

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenIhr Zuhause ist Peking, ihr Arbeitsplatz das Herz von Chinas Propagandamaschine, denn Martina Fuchs ist angesehene Moderatorin beim chinesischen Staatsfernsehen.

Wenn die Aargauerin über die Bildschirme flackert, schauen 100 Millionen Menschen zu. Dank Martina Fuchs' ...

Text zuklappenIhr Zuhause ist Peking, ihr Arbeitsplatz das Herz von Chinas Propagandamaschine, denn Martina Fuchs ist angesehene Moderatorin beim chinesischen Staatsfernsehen.

Wenn die Aargauerin über die Bildschirme flackert, schauen 100 Millionen Menschen zu. Dank Martina Fuchs' Sonderstatus darf China-Korrespondent Pascal Nufer als erster ausländischer Journalist im Herzen von Chinas Propagandaapparat filmen.

Ausländische Fernsehteams haben normalerweise keinen Zutritt zur "Großen Unterhose", so heißt Pekings neues Wahrzeichen im Volksmund. Das kubistische Hochhaus des Stararchitekten Rem Kolhaas ist das Hauptquartier von Chinas Staatsfernsehen "China Central Television" (CCTV).

Von hier aus verbreitet die kommunistische Regierung ihre Propaganda. Sie beliefert nicht nur nach ganz China, sondern über den englischsprachigen Kanal "CCTV News" auch in die ganze Welt. Martina Fuchs hilft dabei. Die 32-jährige Aargauerin studierte in Kairo Fernsehjournalismus. Eigentlich wollte sie Diplomatin werden, doch das war ihr zu langweilig. Mittlerweile spricht sie neun Sprachen und genießt bei CCTV einen Sonderstatus. Als einzige Ausländerin arbeitet sie auch als selbständige Reporterin für die Wirtschaftssendung "Global Business". Als Instrument der Propaganda sieht sie sich aber deswegen nicht.


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0:43
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:11
VPS 01:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Lehrerin

Fernsehfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
Andrea "Drea" LiebnitzAnna Loos
KatjaMeret Becker
WeiningerAxel Prahl
Conny PeschkeRamona Kunze-Libnow
Frau MohnChristina Große
u.a.
Buch: Laila Stieler
Regie: Tim Trageser
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer erste Schultag nach den Sommerferien, das übliche Gewimmel in der Schule. Plötzlich hört man laute Musik und Schüsse. Ein ehemaliger Schüler hat auf die beliebte Lehrerin Katja geschossen.

Sie wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und fällt ins Koma. ...

Text zuklappenDer erste Schultag nach den Sommerferien, das übliche Gewimmel in der Schule. Plötzlich hört man laute Musik und Schüsse. Ein ehemaliger Schüler hat auf die beliebte Lehrerin Katja geschossen.

Sie wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und fällt ins Koma. Nach Schock und Besinnung betreten Schüler und Lehrer wieder die Schule. Doch wie geht es nun weiter? Die Lehrerin Andrea Liebnitz, genannt Drea, übernimmt die traumatisierte Klasse ihrer Freundin.

Sie tut das nur Katja zuliebe, der sie sich innerlich verpflichtet fühlt. Sie selbst wollte gerade kündigen, hatte - seit Jahren Lehrerin - die Nase gründlich voll von diesem Beruf. Nun aber muss sie sich um die Kinder kümmern und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen. Sie bringt die Klasse dazu, einen Schulgarten anzulegen. Und über der Arbeit mit Pflanzen und Erde kommen sich Lehrerin und Schüler näher. Drea berichtet Katja im Krankenhaus jeden Tag von ihren kleinen Erfolgen und Misserfolgen, vom Fortgang der Arbeit im Garten, vom Leben an der Schule. Sie ist fest davon überzeugt, dass Katja wieder gesund wird. Nur einer merkt, dass Drea ihre eigenen Gefühle verdrängt und in ein Trauma hineingleitet: Weininger, ein Psychologe. Er versucht, der Lehrerin zu helfen.

Das von Laila Stieler genau recherchierte und einfühlsam geschriebene Porträt einer Lehrerin hat Tim Trageser temperamentvoll und berührend inszeniert. Am gesellschaftlichen Brennpunkt Schule steht hier nicht der Täter im Vordergrund, Stieler und Trageser konzentrieren sich in ihrem realistischen Drama auf die Perspektive der geschockten Betroffenen. Sie zeigen, wie schwer die Verarbeitung einer plötzlichen, sinnlosen Gewalttat an einem wichtigen Ort der Wertevermittlung fällt. Sie schildern nicht beschönigend, sondern authentisch, wie Lehrer und Schüler aus einer Ausnahmesituation wieder in einem lebendigen Alltag zu einem ehrlichen, friedvollen Miteinander finden. Und nebenbei ist ihnen mit humanem und humorvollem Pathos ein starker Film über eine wundervolle, über den Tod hinausreichende Frauenfreundschaft gelungen.

Die Schauspieler und die echten Schüler bilden ein stimmiges, eindrucksvolles Ensemble. Anna Loos beeindruckt nachhaltig mit ihrem physisch und psychologisch intensiven Spiel. Meret Becker, Axel Prahl und das facettenreiche Lehrerkollegium sind keine Nebendarsteller, sondern wahrlich "supporting actors".


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2:41
VPS 02:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem Zug durch Südengland

Film von Susanne Mayer-Hagmann

Ganzen Text anzeigenSüdengland besitzt eine faszinierende Landschaft, die mit grünen Weiden und sanften Hügeln, sondern auch eine große Vielfalt an verschiedensten historischen Eisenbahnen.

„Wir wollen die Vergangenheit bewahren in der Gegenwart für die Zukunft“ - so lautet das ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSüdengland besitzt eine faszinierende Landschaft, die mit grünen Weiden und sanften Hügeln, sondern auch eine große Vielfalt an verschiedensten historischen Eisenbahnen.

„Wir wollen die Vergangenheit bewahren in der Gegenwart für die Zukunft“ - so lautet das Credo eines Museums-Eisenbahners in dieser Dokumentation, die zu einer Reise mit dem Zug durch Südengland einlädt. Ausgangspunkt der Reise ist die Grafschaft Kent.

Hier reist das Kamerateam auf der „Romney, Hythe & Dymchurch Railway“, einer Eisenbahnstrecke durch die sogenannte Romney March direkt an der Kanalküste bis auf die Landspitze Dungeness. Die dortige Museumsbahn zeichnet sich durch ihre Größe aus: Loks und Wagen sind im Maßstab 1:3 gebaut. Nicht unweit von ihrem Betriebsmittelpunkt New Romney liegt das Schloss Hever Castle, in dem Anne Boleyn ihre Kindheit verbrachte. Berühmt ist die riesige Gartenanlage, die Anfang des 20. Jahrhunderts in der umliegenden Marschlandschaft errichtet wurde.

Nicht weniger berühmt sind die Kalkklippen im angrenzenden Sussex, die durch den Ansturm des Meeres jährlich schrumpfen. Obwohl alles, was am Rand dieser Klippen jemals gebaut wurde, mittlerweile längst abgerutscht oder abgerissen ist, steht die weiße Felsküste unter Naturschutz. Ebenfalls an der Küste, aber ein wenig weiter Richtung Osten im einst mondänen Seebad Brighton, fährt die älteste elektrische Straßenbahn auf ihrer Stecke am Strand entlang: „Volk's Electric Railway“. Ihr Erbauer Magnus Volk hat Ende des 19. Jahrhunderts zum Erstaunen der Bevölkerung und der Badegäste ein zweites bahntechnisches Unikum konstruiert, das nach dem langbeinigen Spinnentier Weberknecht „Daddy Long Legs“ genannt wurde. Überreste davon gibt heutzutage das Meer bei Ebbe frei.

Im Landesinneren ist nahe dem Städtchen East Grinstead eine der ältesten Museumsbahnen in Großbritannien die „Bluebell Railway“. Sie wurde 1960 eröffnet und fährt auf Normalspur unter Dampf. Ihr Verein besitzt eine der größten Loksammlungen des Landes. Mehr im Südwesten Englands an der Steilküste von Devon liegt einer der ungewöhnlichsten Geheimtipps des Landes in Sache Eisenbahn: die Wasserballastbahn „Lynton & Lynmouth Cliff Railway“. Sie bewältigt auf 570 Promille Steigung einen Höhenunterschied von über 120 Meter. Im Nationalpark Exmoor hinter der Küste Devons und seiner Nachbargrafschaft Somerset zieht eine der ältesten Pferderassen der Welt frei umher: die „Exmoor Ponies“ drohten einst auszusterben, heute sind sie wieder zahlreich vertreten und für Freizeitaktivitäten neu entdeckt.

Die längste Museumsbahn in Südengland mit rund 36 Kilometer Länge hat ihr Hauptquartier direkt in der wunderschönen Bucht von Minehead aufgeschlagen. Die „West Somerset Railway“ trägt viel dazu bei, dass die Region zu einem attraktiven Ausflugsziel geworden ist. Und wer dann noch ein i-Tüpfelchen auf seine Reise durch Südengland setzen möchte, besucht zum einen das Dorf Cheddar, wo der berühmte Cheddar-Käse nach altbewährter Tradition hergestellt wird, und zum zweiten die Cheddar-Schlucht, in deren Höhlen die Käselaibe zu ihrer Vollendung heranreifen.


(ARD/SWR)


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3:25
VPS 03:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Dem Himmel nah

Die Reisterrassen auf den Philippinen

Film von Antje Christ

Ganzen Text anzeigenReisterrassen soweit das Auge reicht, in Höhen bis zu 1500 Meter: In den philippinischen Kordilleren hat das Bergvolk der Ifugao vor über 2000 Jahren ein Meisterwerk erschaffen.

An der anstrengenden Arbeit in den Reisfeldern hat die junge Generation wenig Interesse, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenReisterrassen soweit das Auge reicht, in Höhen bis zu 1500 Meter: In den philippinischen Kordilleren hat das Bergvolk der Ifugao vor über 2000 Jahren ein Meisterwerk erschaffen.

An der anstrengenden Arbeit in den Reisfeldern hat die junge Generation wenig Interesse, ein Drittel der Terrassen ist bereits verfallen. Das Weltkulturerbe zu bewahren ist ein Balanceakt zwischen Traditionen, Ritualen und Götterglaube und der modernen Welt.

Auf den Reisterrassen in den Kordilleren wird bis heute ein ganz besonderer, naturbelassener Hochlandreis angebaut. Es ist ein Nassreis, der bis zu 5000 Liter fließendes Wasser während des Wachstums benötigt. Möglich macht dies ein in sich geschlossenes, ausgeklügeltes Ökosystem. Das Wasser aus Bergquellen transportieren die Bauern durch Flüsse, kleine Kanäle, Rinnen aus Holz und Bambusrohre von Feld zu Feld. Es ist ein Meisterwerk der Bewässerungstechnik und Terrassenbaukunst, das die UNESCO 1995 zum Weltkulturerbe erklärte.

Doch die Arbeit hoch oben in den Feldern ist mühsam und das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag gering, denn durch den Anbau ohne chemischen Dünger erhalten die Reisbauern nur eine Ernte pro Jahr. Noch dazu überschwemmen Billigreisimporte die Supermärkte. Viele der jüngeren Ifugao wollen die beschwerliche Arbeit in den Feldern nicht mehr auf sich nehmen, sie wandern ab in die nahegelegenen Städte, um vom Tourismus zu leben. Genau dorthin kommen Besucher aus aller Welt, um Ausflüge in die Reisterrassen zu unternehmen. Und so sind die jungen Leute, die die Dörfer verlassen, ausgerechnet von der Arbeit der Reisbauern wirtschaftlich abhängig.


(ARD/NDR)


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4:09
VPS 04:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Chinas mythische Berge (1/3)

Emei Shan

Film von Stefanie Appel

Ganzen Text anzeigenIn China leben annähernd 100 Millionen Buddhisten. Der Heilige Berg Emei Shan in der Provinz Sichuan ist mit 3099 Metern der höchste verehrte Berg der chinesischen Buddhisten.

Er ist ein Dreitausender in der Nähe der Millionenmetropole Chengdu, an den östlichen ...
(ARD/HR)

Text zuklappenIn China leben annähernd 100 Millionen Buddhisten. Der Heilige Berg Emei Shan in der Provinz Sichuan ist mit 3099 Metern der höchste verehrte Berg der chinesischen Buddhisten.

Er ist ein Dreitausender in der Nähe der Millionenmetropole Chengdu, an den östlichen Ausläufern des Himalaya. Der Weg hinauf auf den heiligen Gipfel dauert mit dem Auto zwei Stunden; zu Fuß mindestens zwei Tage. Hunderttausende Pilger zieht es jährlich gen Gipfel.

Sie wandern 52 Kilometer aufwärts, um dem Himmel näher zu kommen, vorbei an Tempeln und Klöstern, unter dichten Baumkronen des eindrucksvollen Monsunwaldes.

Über die Seidenstraße war der Buddhismus aus Indien im 6. Jahrhundert nach China gekommen, um hier in einer Vermischung mit Konfuzianismus und Daoismus zur Volksreligion zu werden: dem chinesischen Buddhismus. Buddha selbst soll einst seinen besten Schüler aus Indien an den Emei Shan geschickt haben. Samantabatr, chinesisch "Puxian" genannt, kam auf einem Elefanten geflogen und wird seitdem dort verehrt, seit 1400 Jahren. Der erste buddhistische Tempel Chinas wurde hier gebaut, und mittlerweile gibt es am Fuße des Berges auch den größten.

Die Dokumentation erschließt den Berg etappenweise bis hinauf auf den 3000 Meter hohen Gipfel. Sie führt durch opulente Landschaften, taucht ein in die Welt von Kungfu-Meistern und Kräuterheilern, führt in die größte Affenschutzzone Chinas und zum größten sitzenden Buddha der Welt, dem gigantischen Buddha von Leshan. Es ist eine filmische Bezwingung des heiligen Dreitausenders, die Klöster und Tempel entdeckt, die nach der Schließung durch Mao wieder gefüllt sind mit spirituellem Leben. Sie erzählt aus dem Leben der Mönche und von der typisch chinesischen Mischung aus Frömmigkeit und Tourismus. Denn natürlich haben die Chinesen inzwischen auch eine Straße und eine Seilbahn auf den Berg gebaut. Doch nicht jedes Kloster ist leicht erreichbar.


(ARD/HR)


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4:52
VPS 04:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Chinas mythische Berge (2/3)

Huan Shan

Film von Peter Weinert

Ganzen Text anzeigenDer Huang Shan in der kleinen Provinz Anhui im Südosten des Landes ist in China ein Nationalsymbol, gleichauf mit der Großen Mauer und dem Fluss Jangtse.

Jeder Chinese will wenigstens einmal in seinem Leben auf diesen Berg, der eigentlich ein Gebirge mit 72 Gipfeln ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDer Huang Shan in der kleinen Provinz Anhui im Südosten des Landes ist in China ein Nationalsymbol, gleichauf mit der Großen Mauer und dem Fluss Jangtse.

Jeder Chinese will wenigstens einmal in seinem Leben auf diesen Berg, der eigentlich ein Gebirge mit 72 Gipfeln ist und eine Ausdehnung von 154 Quadratkilometern hat. Für die Chinesen ist der Huang Shan "Der Berg der Berge".

Sie verehren seine Schönheit, die vollendete Harmonie der kühnen Felsformationen aus Granitgestein, die uralten knorrigen Kiefern und das Wolkenmeer, aus dem die Bergspitzen aufragen. Es sind die mystischen Stimmungen am Huang Shan, die seit vielen Jahrhunderten die Fantasien der Besucher, Kalligrafen, Maler und Poeten beflügeln. Und natürlich fasziniert die Legende von Hung Di, dem "Gelben Kaiser" die Chinesen. Er soll vor 5000 Jahren hier am Huang Shan die Heilkräuter für ein Unsterblichkeits-Elixier gefunden haben und zum Himmel aufgestiegen sein. Er gilt als einer der fünf mythischen Gründungsväter Chinas.

Der Film führt hinauf auf die schönsten Gipfel des Huang Shan, über felsige Pfade, pittoreske Brücken und schwindelerregende Höhen und zeigt herausragende Naturschönheiten. Er stellt Künstler und Kunststudenten vor, die sich darin üben, die Flüchtigkeit der erstaunlichen Naturschauspiele mit dem im Gebirge gewonnenen Tintenstein festzuhalten. Auch Abstecher in die Dörfer Xidi und Hongcun, die ihr traditionelles Aussehen bis heute unverfälscht bewahrt haben und gerne von den großen Filmregisseuren Chinas als historische Kulissen genutzt werden, werden gezeigt.


(ARD/HR)


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5:35
VPS 05:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Chinas mythische Berge (3/3)

Tai Shan

Film von Peter Weinert

Ganzen Text anzeigenDer Tai Shan ist der am höchsten verehrte Berg der Daoisten, sein Rufname: der "erste Berg unter dem Himmel". In der Mitte zwischen Peking und Shanghai ragt er aus dem flachen Umland.

Der beschwerliche Aufstieg vom "Ersten Himmelstor" bis zum Gipfel des 1500 Meter ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDer Tai Shan ist der am höchsten verehrte Berg der Daoisten, sein Rufname: der "erste Berg unter dem Himmel". In der Mitte zwischen Peking und Shanghai ragt er aus dem flachen Umland.

Der beschwerliche Aufstieg vom "Ersten Himmelstor" bis zum Gipfel des 1500 Meter hohen Tai Shan ist ein Weg über 7000 Treppenstufen. Ein Weg, den jeder in China mindestens einmal gehen möchte. Mehr als sechs Millionen Besucher hat der Berg jährlich.

Die Kaiser Chinas bestiegen ihn schon vor 2000 Jahren, er verlieh ihnen die Legitimation ihres Amtes. Von Mao bis heute treten die Mächtigen des Landes gern in ihre Fußstapfen. Den Pilgern bedeutet der Weg auf den Gipfel Bittgang oder Danksagung. Sie opfern den zahlreichen Tempeln, die den Weg säumen. Wer den Tai Shan einmal bestiegen hat, soll angeblich unsterblich werden.

Der Film verbringt einen ganzen Tag am großen Tai Shan, zeigt daoistische und buddhistische Mönche, nimmt Teil an ihren feierlichen Zeremonien und erkundet die idyllische Natur, die es trotz des Massenansturms immer wieder zu entdecken gibt. Gezeigt wird außerdem ein Steinmetz bei seiner Arbeit, der die Eigenheiten des typischen Gesteins und symbolischer Zeichen herauszuarbeiten weiß und einen Lastenträger, der bis zum Gipfel des Tai Shan begleitet wird. Fast alles, was die Besucher des Berges zum Leben brauchen, wird per Muskelkraft hinauf befördert. Dort oben schließlich - als Höhepunkt des ebenso eindrucksvollen wie anstrengenden Aufstiegs - wartet am Abend die bunte, bombastische Freilichtschau zur Geschichte des mythischen Bergs auf die Besucher.


(ARD/HR)