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November 2017
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Montag, 3. April
Programmwoche 14/2017
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6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenPhänomen Transgender

Schlagzeugerin Evelyn Glennie

Die Ausstellung "Cherchez la femme"
Im Jüdischen Museum Berlin bis 2.7.17

Terror, Kunst und Artefakte
Dresdner Bus-"Monument" kommt nach Berlin

Die Ausstellung "Flucht"
Im ...

Text zuklappenPhänomen Transgender

Schlagzeugerin Evelyn Glennie

Die Ausstellung "Cherchez la femme"
Im Jüdischen Museum Berlin bis 2.7.17

Terror, Kunst und Artefakte
Dresdner Bus-"Monument" kommt nach Berlin

Die Ausstellung "Flucht"
Im Stadtmuseum Aaurau vom 06.04. bis 17.09.2017

Street-Art-Projekt "The Haus"
Über 100 Künstler erhalten jeweils einen Raum

Das Bayerische Kochbuch
Biografie eines Klassikers


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Verräterische DNA
Aus dem Erbgut lässt sich immer mehr ablesen

Angriff auf das Embryonenschutzgesetz
Neue Debatte über Embryonenforschung in Sicht

Autonome Autos haben viel zu lernen
Selbstfahrende Autos noch nicht straßentauglich


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenPhänomen Transgender

Schlagzeugerin Evelyn Glennie

Die Ausstellung "Cherchez la femme"
Im Jüdischen Museum Berlin bis 2.7.17

Terror, Kunst und Artefakte
Dresdner Bus-"Monument" kommt nach Berlin

Die Ausstellung "Flucht"
Im ...

Text zuklappenPhänomen Transgender

Schlagzeugerin Evelyn Glennie

Die Ausstellung "Cherchez la femme"
Im Jüdischen Museum Berlin bis 2.7.17

Terror, Kunst und Artefakte
Dresdner Bus-"Monument" kommt nach Berlin

Die Ausstellung "Flucht"
Im Stadtmuseum Aaurau vom 06.04. bis 17.09.2017

Street-Art-Projekt "The Haus"
Über 100 Künstler erhalten jeweils einen Raum

Das Bayerische Kochbuch
Biografie eines Klassikers


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Verräterische DNA
Aus dem Erbgut lässt sich immer mehr ablesen

Angriff auf das Embryonenschutzgesetz
Neue Debatte über Embryonenforschung in Sicht

Autonome Autos haben viel zu lernen
Selbstfahrende Autos noch nicht straßentauglich


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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Riverboat

Die MDR-Talkshow

Moderation: Stephanie Stumph, Jörg Pilawa

Ganzen Text anzeigenJeanette Biedermann, Hugo Egon Balder
Schauspieler

Sportfreunde Stiller
Musiker

Marcel Reif
Sportjournalist und Buchautor

Anna und Nellie Thalbach
Schauspielerinnen

Roger "Rummelsnuff" Baptist
Musiker, Kraftsportler und ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenJeanette Biedermann, Hugo Egon Balder
Schauspieler

Sportfreunde Stiller
Musiker

Marcel Reif
Sportjournalist und Buchautor

Anna und Nellie Thalbach
Schauspielerinnen

Roger "Rummelsnuff" Baptist
Musiker, Kraftsportler und Türsteher

Dr. Christine Theiss
Ex-Kickbox-Weltmeisterin

Jan Gregor Kremp
Schauspieler


(ARD/MDR)


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12:17
VPS 12:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

sonntags

Moderation: Andrea Ballschuh

Ganzen Text anzeigenDie Augen sind eines unserer wichtigsten Sinnesorgane – hochkomplex und sehr vielseitig. In der Regel funktionieren sie problemlos. Sehen ermöglicht zudem Erkenntnis. Kann man das lernen?

In der Sendung geht es um den "bösen Blick" und um besondere "Augenblicke". ...

Text zuklappenDie Augen sind eines unserer wichtigsten Sinnesorgane – hochkomplex und sehr vielseitig. In der Regel funktionieren sie problemlos. Sehen ermöglicht zudem Erkenntnis. Kann man das lernen?

In der Sendung geht es um den "bösen Blick" und um besondere "Augenblicke". Wir berichten ferner übers Flirten mit den Augen und über Glasaugen. Was kann man tun gegen Sehstörungen? "sonntags" gibt zudem Tipps für Menschen mit Grauem Star und Makula-Degeneration.


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12:44
VPS 12:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der preußische Garten, Deutschland

Berlin und Brandenburg

Film von Andreas Christoph Schmidt

Ganzen Text anzeigenWer sich dem UNESCO-Weltkulturerbe "Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin" nähert, wird von Schloss Sanssouci und seiner direkten Umgebung fasziniert sein.

Das kleine Palais auf dem Weinberg, sein knorriger Besitzer, der Alte Fritz: In der Tat ist der Park ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWer sich dem UNESCO-Weltkulturerbe "Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin" nähert, wird von Schloss Sanssouci und seiner direkten Umgebung fasziniert sein.

Das kleine Palais auf dem Weinberg, sein knorriger Besitzer, der Alte Fritz: In der Tat ist der Park Sanssouci mit seinem Lustschloss auf dem Weinberg so etwas wie das Herz der preußischen Parklandschaft. Er steht im Mittelpunkt, aber er steht nicht allein.

Das Kurfürstentum Brandenburg wurde, als es in die Hände der Hohenzollern kam, gemeinhin als landschaftlich reizlos und wirtschaftlich hoffnungslos betrachtet. In seinem Zentrum, um Potsdam und Berlin, eine ideale Landschaft schaffen zu wollen, schien eine verwegene Idee. Anfangs ließen die Landesherren, jeder nach Geschmack, Talent, Neigung, Mode und Staatskasse, ihre Schlösser bauen und ihre Parks dazu arrangieren. Friedrich der Große gestaltete den Park Sanssouci voller offener und versteckter Bezüge und Bedeutungen, sein Neffe, Friedrich Wilhelm II., den Neuen Garten geheimnisvoll und esoterisch, die Pfaueninsel exzentrisch und irreal. Spätestens mit der Berufung des jungen Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné jedoch, begann die Zusammenfassung der Parks zu einem großen Landschaftskunstwerk.

In der Nachkriegszeit wurde es mit der Teilung der Welt in Ost und West zerschnitten, teilweise Sperrgebiet und Todesstreifen. Der Wert dieses Gesamtkunstwerks wurde nicht mehr erkannt. Auf der Pfaueninsel plante der West-Berliner Senat etwa den Bau eines Atomkraftwerks.


(ARD/SWR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Gestern für Morgen - Denkmalschutz in Österreich

Stift Vorau Steiermark


(ORF)


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13:24
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der ganz große Traum

Spielfilm, Deutschland 2010

Darsteller:
Konrad KochDaniel Brühl
Gustav MerfeldBurghart Klaußner
Dr. Roman BoschThomas Thieme
Dr. JessenJürgen Tonkel
Schricker sen.Axel Prahl
Richard HartungJustus von Dohnányi
Klara BornstedtKathrin von Steinburg
u.a.
Regie: Sebastian Grobler
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigenDeutschland zur Zeit des Kaiserreichs: Schüler werden auf einem Gymnasium militärisch gedrillt. Doch der neue Englischlehrer bringt ihnen Fußball näher, etwas bis dato völlig Unbekanntes.

Der Film von Regisseur Sebastian Grobler wurde beim Deutschen Filmpreis 2011 ...
(ARD)

Text zuklappenDeutschland zur Zeit des Kaiserreichs: Schüler werden auf einem Gymnasium militärisch gedrillt. Doch der neue Englischlehrer bringt ihnen Fußball näher, etwas bis dato völlig Unbekanntes.

Der Film von Regisseur Sebastian Grobler wurde beim Deutschen Filmpreis 2011 in den Kategorien Bester Film, Beste Kamera und Bestes Kostümbild nominiert. In der Hauptrolle glänzt Daniel Brühl als fußballbegeisterter Englischlehrer neben Rektor Burghart Klaußner.

Braunschweig, 1874. Am angesehenen Gymnasium Martino-Katharineum herrschen militärischer Drill und kaiserliche Traditionen. Disziplin und bedingungsloser Gehorsam wird den Jungen ebenso eingetrichtert wie Patriotismus und Klassendenken. Doch als der fortschrittlich gesinnte Schulleiter Gustav Merfeld beschließt, als einer der ersten Direktoren in Deutschland Englischunterricht einzuführen, scheinen sich die Dinge ein wenig zu ändern. Merfeld stellt den jungen, in Oxford ausgebildeten Lehrer Konrad Koch ein. Der idealistische Pädagoge gerät allerdings gleich zu Beginn seiner Unterrichtszeit mit den rabiaten Disziplinarmethoden der altgedienten Kollegen und dem gnadenlosen Standesdünkel der Schüler in Konflikt; unter Letzterem leidet insbesondere der kleine Joost, das einzige Arbeiterkind der Schule.

Koch versucht indessen, ein vertrauensvolles Verhältnis zu seiner Klasse aufzubauen - zunächst ohne großen Erfolg. Vor allem der arrogante Felix wiegelt seine Kameraden gegen Koch auf. Durch einen Trick gelingt es dem Lehrer schließlich, die Jungen für die Fremdsprache zu interessieren: Er beginnt, mit ihnen Fußball zu spielen! Die Begeisterung für diese dynamische, in Deutschland bis dahin völlig unbekannte Sportart, ist auf Anhieb groß. Durch sie kann Koch den Jungen nicht nur englische Vokabeln vermitteln, sondern auch Sinn für Teamgeist und Fairplay. Allerdings lässt der Widerstand seitens der konservativen Lehrer und Eltern nicht lange auf sich warten. Sie fürchten um ihre Autorität und sehen durch den neuen britischen Sport Anstand und Sitte ihrer Kinder in Gefahr.

Insbesondere Felix' Vater, der einflussreiche Unternehmer Hartung, setzt alles daran, Koch loszuwerden. Gemeinsam mit anderen Eltern erwirkt er schließlich ein Verbot des Fußballspiels im gesamten Herzogtum Braunschweig. Koch wird entlassen. So leicht aber wollen die Schüler nicht aufgeben. Sie schicken sich an, Hartung und seine Anhänger mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.


(ARD)


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15:08
VPS 15:05

Südseeträume

Mit der Starflyer durch die polynesische Inselwelt

Film von Martin Brinkmann

Ganzen Text anzeigenSeit Anfang 2008 kreuzt die "Starflyer" in den Gewässern von Französisch-Polynesien in der Südsee. Der Film begleitet das Segelschiff auf seiner Reise durch die polynesische Inselwelt.

Die Reise umfasst Besuche der Inseln Tahiti, Huahine, Raiatea, Tahaa, Bora Bora ...
(ARD/SR)

Text zuklappenSeit Anfang 2008 kreuzt die "Starflyer" in den Gewässern von Französisch-Polynesien in der Südsee. Der Film begleitet das Segelschiff auf seiner Reise durch die polynesische Inselwelt.

Die Reise umfasst Besuche der Inseln Tahiti, Huahine, Raiatea, Tahaa, Bora Bora und Moorea. Im Januar ist dort Hochsommer, doch durch die Nähe zum Äquator ist die durch Paul Gauguin bekannt gewordene Region das ganze Jahr hindurch sonnenverwöhnt.

Das Schiff aus der Flotte der Star-Clippers-Reederei ist eine 115 Meter lange Barkentine, ein echter Segler mit quer stehenden Rahsegeln am Fockmast im Stil der schnellen Clipperschiffe von vor gut hundert Jahren.


(ARD/SR)


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15:33
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Dem Himmel nah

Die Reisterrassen auf den Philippinen

Film von Antje Christ

Ganzen Text anzeigenReisterrassen soweit das Auge reicht, in Höhen bis zu 1500 Meter: In den philippinischen Kordilleren hat das Bergvolk der Ifugao vor über 2000 Jahren ein Meisterwerk erschaffen.

An der anstrengenden Arbeit in den Reisfeldern hat die junge Generation wenig Interesse, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenReisterrassen soweit das Auge reicht, in Höhen bis zu 1500 Meter: In den philippinischen Kordilleren hat das Bergvolk der Ifugao vor über 2000 Jahren ein Meisterwerk erschaffen.

An der anstrengenden Arbeit in den Reisfeldern hat die junge Generation wenig Interesse, ein Drittel der Terrassen ist bereits verfallen. Das Weltkulturerbe zu bewahren ist ein Balanceakt zwischen Traditionen, Ritualen und Götterglaube und der modernen Welt.

Auf den Reisterrassen in den Kordilleren wird bis heute ein ganz besonderer, naturbelassener Hochlandreis angebaut. Es ist ein Nassreis, der bis zu 5000 Liter fließendes Wasser während des Wachstums benötigt. Möglich macht dies ein in sich geschlossenes, ausgeklügeltes Ökosystem. Das Wasser aus Bergquellen transportieren die Bauern durch Flüsse, kleine Kanäle, Rinnen aus Holz und Bambusrohre von Feld zu Feld. Es ist ein Meisterwerk der Bewässerungstechnik und Terrassenbaukunst, das die UNESCO 1995 zum Weltkulturerbe erklärte.

Doch die Arbeit hoch oben in den Feldern ist mühsam und das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag gering, denn durch den Anbau ohne chemischen Dünger erhalten die Reisbauern nur eine Ernte pro Jahr. Noch dazu überschwemmen Billigreisimporte die Supermärkte. Viele der jüngeren Ifugao wollen die beschwerliche Arbeit in den Feldern nicht mehr auf sich nehmen, sie wandern ab in die nahegelegenen Städte, um vom Tourismus zu leben. Genau dorthin kommen Besucher aus aller Welt, um Ausflüge in die Reisterrassen zu unternehmen. Und so sind die jungen Leute, die die Dörfer verlassen, ausgerechnet von der Arbeit der Reisbauern wirtschaftlich abhängig.


(ARD/NDR)


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16:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Chinas mythische Berge (1/3)

Emei Shan

Film von Stefanie Appel

Ganzen Text anzeigenIn China leben annähernd 100 Millionen Buddhisten. Der Heilige Berg Emei Shan in der Provinz Sichuan ist mit 3099 Metern der höchste verehrte Berg der chinesischen Buddhisten.

Er ist ein Dreitausender in der Nähe der Millionenmetropole Chengdu, an den östlichen ...
(ARD/HR)

Text zuklappenIn China leben annähernd 100 Millionen Buddhisten. Der Heilige Berg Emei Shan in der Provinz Sichuan ist mit 3099 Metern der höchste verehrte Berg der chinesischen Buddhisten.

Er ist ein Dreitausender in der Nähe der Millionenmetropole Chengdu, an den östlichen Ausläufern des Himalaya. Der Weg hinauf auf den heiligen Gipfel dauert mit dem Auto zwei Stunden; zu Fuß mindestens zwei Tage. Hunderttausende Pilger zieht es jährlich gen Gipfel.

Sie wandern 52 Kilometer aufwärts, um dem Himmel näher zu kommen, vorbei an Tempeln und Klöstern, unter dichten Baumkronen des eindrucksvollen Monsunwaldes.

Über die Seidenstraße war der Buddhismus aus Indien im 6. Jahrhundert nach China gekommen, um hier in einer Vermischung mit Konfuzianismus und Daoismus zur Volksreligion zu werden: dem chinesischen Buddhismus. Buddha selbst soll einst seinen besten Schüler aus Indien an den Emei Shan geschickt haben. Samantabatr, chinesisch "Puxian" genannt, kam auf einem Elefanten geflogen und wird seitdem dort verehrt, seit 1400 Jahren. Der erste buddhistische Tempel Chinas wurde hier gebaut, und mittlerweile gibt es am Fuße des Berges auch den größten.

Die Dokumentation erschließt den Berg etappenweise bis hinauf auf den 3000 Meter hohen Gipfel. Sie führt durch opulente Landschaften, taucht ein in die Welt von Kungfu-Meistern und Kräuterheilern, führt in die größte Affenschutzzone Chinas und zum größten sitzenden Buddha der Welt, dem gigantischen Buddha von Leshan. Es ist eine filmische Bezwingung des heiligen Dreitausenders, die Klöster und Tempel entdeckt, die nach der Schließung durch Mao wieder gefüllt sind mit spirituellem Leben. Sie erzählt aus dem Leben der Mönche und von der typisch chinesischen Mischung aus Frömmigkeit und Tourismus. Denn natürlich haben die Chinesen inzwischen auch eine Straße und eine Seilbahn auf den Berg gebaut. Doch nicht jedes Kloster ist leicht erreichbar.


(ARD/HR)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Chinas mythische Berge (2/3)

Huan Shan

Film von Peter Weinert

Ganzen Text anzeigenDer Huang Shan in der kleinen Provinz Anhui im Südosten des Landes ist in China ein Nationalsymbol, gleichauf mit der Großen Mauer und dem Fluss Jangtse.

Jeder Chinese will wenigstens einmal in seinem Leben auf diesen Berg, der eigentlich ein Gebirge mit 72 Gipfeln ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDer Huang Shan in der kleinen Provinz Anhui im Südosten des Landes ist in China ein Nationalsymbol, gleichauf mit der Großen Mauer und dem Fluss Jangtse.

Jeder Chinese will wenigstens einmal in seinem Leben auf diesen Berg, der eigentlich ein Gebirge mit 72 Gipfeln ist und eine Ausdehnung von 154 Quadratkilometern hat. Für die Chinesen ist der Huang Shan "Der Berg der Berge".

Sie verehren seine Schönheit, die vollendete Harmonie der kühnen Felsformationen aus Granitgestein, die uralten knorrigen Kiefern und das Wolkenmeer, aus dem die Bergspitzen aufragen. Es sind die mystischen Stimmungen am Huang Shan, die seit vielen Jahrhunderten die Fantasien der Besucher, Kalligrafen, Maler und Poeten beflügeln. Und natürlich fasziniert die Legende von Hung Di, dem "Gelben Kaiser" die Chinesen. Er soll vor 5000 Jahren hier am Huang Shan die Heilkräuter für ein Unsterblichkeits-Elixier gefunden haben und zum Himmel aufgestiegen sein. Er gilt als einer der fünf mythischen Gründungsväter Chinas.

Der Film führt hinauf auf die schönsten Gipfel des Huang Shan, über felsige Pfade, pittoreske Brücken und schwindelerregende Höhen und zeigt herausragende Naturschönheiten. Er stellt Künstler und Kunststudenten vor, die sich darin üben, die Flüchtigkeit der erstaunlichen Naturschauspiele mit dem im Gebirge gewonnenen Tintenstein festzuhalten. Auch Abstecher in die Dörfer Xidi und Hongcun, die ihr traditionelles Aussehen bis heute unverfälscht bewahrt haben und gerne von den großen Filmregisseuren Chinas als historische Kulissen genutzt werden, werden gezeigt.


(ARD/HR)


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Chinas mythische Berge (3/3)

Tai Shan

Film von Peter Weinert

Ganzen Text anzeigenDer Tai Shan ist der am höchsten verehrte Berg der Daoisten, sein Rufname: der "erste Berg unter dem Himmel". In der Mitte zwischen Peking und Shanghai ragt er aus dem flachen Umland.

Der beschwerliche Aufstieg vom "Ersten Himmelstor" bis zum Gipfel des 1500 Meter ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDer Tai Shan ist der am höchsten verehrte Berg der Daoisten, sein Rufname: der "erste Berg unter dem Himmel". In der Mitte zwischen Peking und Shanghai ragt er aus dem flachen Umland.

Der beschwerliche Aufstieg vom "Ersten Himmelstor" bis zum Gipfel des 1500 Meter hohen Tai Shan ist ein Weg über 7000 Treppenstufen. Ein Weg, den jeder in China mindestens einmal gehen möchte. Mehr als sechs Millionen Besucher hat der Berg jährlich.

Die Kaiser Chinas bestiegen ihn schon vor 2000 Jahren, er verlieh ihnen die Legitimation ihres Amtes. Von Mao bis heute treten die Mächtigen des Landes gern in ihre Fußstapfen. Den Pilgern bedeutet der Weg auf den Gipfel Bittgang oder Danksagung. Sie opfern den zahlreichen Tempeln, die den Weg säumen. Wer den Tai Shan einmal bestiegen hat, soll angeblich unsterblich werden.

Der Film verbringt einen ganzen Tag am großen Tai Shan, zeigt daoistische und buddhistische Mönche, nimmt Teil an ihren feierlichen Zeremonien und erkundet die idyllische Natur, die es trotz des Massenansturms immer wieder zu entdecken gibt. Gezeigt wird außerdem ein Steinmetz bei seiner Arbeit, der die Eigenheiten des typischen Gesteins und symbolischer Zeichen herauszuarbeiten weiß und einen Lastenträger, der bis zum Gipfel des Tai Shan begleitet wird. Fast alles, was die Besucher des Berges zum Leben brauchen, wird per Muskelkraft hinauf befördert. Dort oben schließlich - als Höhepunkt des ebenso eindrucksvollen wie anstrengenden Aufstiegs - wartet am Abend die bunte, bombastische Freilichtschau zur Geschichte des mythischen Bergs auf die Besucher.


(ARD/HR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Angst ins Auge blicken

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenAngriffsziel Stromnetz
IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland in der Kritik

"Ängste gehören zum Menschen"
Psychiater Andreas Ströhle von der Charité Berlin im Interview

Virtuelle Therapie gegen reale Ängste
Konfrontationstherapie mittels ...

Text zuklappenAngriffsziel Stromnetz
IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland in der Kritik

"Ängste gehören zum Menschen"
Psychiater Andreas Ströhle von der Charité Berlin im Interview

Virtuelle Therapie gegen reale Ängste
Konfrontationstherapie mittels VR-Brillen

Unfallrisiko E-Bike
Häufiger als konventionelle Fahrräder in schwere Unfälle verwickelt

aktuell: Radverkehrskongress
Stadtplaner wollen jetzt die Radfahrer auf die Überholspur bringen


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Explosion in Sankt Petersburg
In der U-Bahn sterben neun Menschen

Lebenslänglich für Islamisten
Bonner Bombenbauer verurteilt

Brexit-Streit um Gibraltar
Britische Enklave wird zum Zankapfel


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenEine Welt ohne Atomwaffen
Wie wirksam ist ein Atomwaffenverbot der Vereinten Nationen?

Oper "Lot" in Hannover
"Kulturzeit" hat sich die Uraufführung angesehen

Die Schönheit der Demokratie
Regierungen können unblutig abgelöst ...

Text zuklappenEine Welt ohne Atomwaffen
Wie wirksam ist ein Atomwaffenverbot der Vereinten Nationen?

Oper "Lot" in Hannover
"Kulturzeit" hat sich die Uraufführung angesehen

Die Schönheit der Demokratie
Regierungen können unblutig abgelöst werden

Dokumentarfilm "Beyond Punishment"
Regisseur Hubertus Siegert trifft Täter und Opferangehörige

Ausstellung "Kunst und Kapital"
Eine Retrospektive von Katharina Sieverding


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Afrika - Der ungezähmte Kontinent (1/5)

Kalahari - Im Bann der roten Wüste

Film von Hugh Pearson

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")
Sprecher: Cornelius Obonya

Ganzen Text anzeigenAuf Safari in Afrika: Für viele ist das ein unvergessliches Erlebnis - oder ein langgehegter Traum. Kein Kontinent ist so umweht vom Nimbus der Wildheit, keiner so bekannt für seine Tierwelt.

In diesen "ungezähmten Kontinent" entführt der spektakuläre ...
(ORF)

Text zuklappenAuf Safari in Afrika: Für viele ist das ein unvergessliches Erlebnis - oder ein langgehegter Traum. Kein Kontinent ist so umweht vom Nimbus der Wildheit, keiner so bekannt für seine Tierwelt.

In diesen "ungezähmten Kontinent" entführt der spektakuläre Afrika-Fünfteiler. Dem äußerst trockenen Südwesten Afrikas widmet sich der erste Teil.

Wasser bedeutet Leben. Und genau das ist das Problem im Südwesten Afrikas, einem der geologisch ältesten Teile des Kontinents. In der Kalahari mit ihren rätselhaften Feenkreisen sind Wasserstellen, wie sie hier nur sporadisch auftreten, zwangsläufig Treffpunkt aller vom Durst Geplagten - also von Jägern und potenziellen Opfern gleichermaßen. Ironischerweise gibt es eigentlich Wasser im Überfluss - nur ist es unerreichbar. 60 Meter in der Tiefe, am Grund des sogenannten "Drachenhauchlochs" in Namibia, liegt der größte unterirdische See der Erde.

Die gerade einen Tag alten Straußen-Küken müssen die Wasserstelle in der Etosha-Pfanne erreichen, um nicht zu verdursten. Die Altvögel bringen ihre Schar zwar sicher ans Ziel, doch dann ist Vorsicht geboten, sonst werden die Winzlinge im Gedränge von all den anderen durstigen Besuchern noch zertrampelt.

Ein kleiner Singvogel, der Drongo, lebt in der Kalahari in einer eigenartigen Symbiose mit den Erdmännchen. Von seinem Ausguck aus warnt er sie vor nahenden Gefahren - doch er missbraucht ihr Vertrauen gelegentlich auch, um sich einen nahrhaften Happen zu erschwindeln.

Im Schutz der Dunkelheit versammeln sich ungeahnt viele Spitzmaulnashörner zu einem gesellschaftlichen "Event" am Wasserloch. Dank modernster Kameratechnik werden die Zuschauer Zeugen ihres Soziallebens, ihrer überraschenden Kontaktfreudigkeit und Zärtlichkeit - doch auch ihrer Misserfolge in Liebesangelegenheiten.

Wie aus einem Science-Fiction-Film entstiegen wirken hingegen die fleischfressenden Heuschrecken. Langsam, jedoch unaufhaltsam, klettern sie in die Nester der Webervögel, um sich über die noch wehrlosen Küken herzumachen. Eile ist gar nicht nötig, denn auch wenn die Altvögel ihre Brut verteidigen, haben die Insekten eine wirksame Waffe parat: Sie verspritzen ihr eigenes, scharf riechendes Blut.

Dramatisch ist auch das Duell zweier Giraffenbullen um das Vorrecht auf die spärliche Vegetation im Hoanib-Tal. Ihre Hörner sind zwar kurz, doch mit den langen Hälsen können sie zu vernichtenden Schlägen ausholen. Und auch wenn der jüngere Bulle mehr Kraft zur Verfügung hat, ist ihm der Alte doch an taktischer Erfahrung zumindest ebenbürtig.


(ORF)


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21:01
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Afrika - Der ungezähmte Kontinent (2/5)

Savanne - Im Reich der Vulkane

Film von Simon Blakeney

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")
Sprecher: Cornelius Obonya

Ganzen Text anzeigenEndlos weites Grasland unter sengender Sonne, vereinzelt Schatten spendende Bäume, unzählige Herden immerfort wandernder Gnus, geschmeidige Großkatzen und imposante Elefanten: die Savanne.

Unerwartete Begegnungen und überraschende Einblicke garantiert der zweite ...
(ORF)

Text zuklappenEndlos weites Grasland unter sengender Sonne, vereinzelt Schatten spendende Bäume, unzählige Herden immerfort wandernder Gnus, geschmeidige Großkatzen und imposante Elefanten: die Savanne.

Unerwartete Begegnungen und überraschende Einblicke garantiert der zweite Teil der spektakulären Dokumentationsreihe "Afrika - Der ungezähmte Kontinent".

Wer hätte gedacht, dass die wandernden Gnu-Herden ausgerechnet von den kleinen Agamen schon sehnlichst erwartet werden? Genau genommen sind es gar nicht die Gnus selbst, auf die die kleinen Eidechsen warten, sondern die Abermillionen Fliegen, von denen die Herden begleitet werden. Denn so viele Fliegen bedeuten aus Agamen-Perspektive Nahrung im Überfluss. Einige Agamen sind einer lohnenden, wenn auch ziemlich riskanten Form der Fliegenjagd verfallen: Sie pirschen sich vorsichtig an Löwen heran, die nach einer ausgiebigen Fleischmahlzeit Siesta halten und ebenfalls von unzähligen lästigen Fliegen umschwirrt werden.

Was die Gnus zu ihrer fortwährenden Wanderung veranlasst, ist die Suche nach immer neuen Weidegründen. Das frische Grün wiederum verdankt seine Existenz nicht zuletzt dem Ascheregen, der aus den nach wie vor aktiven Vulkanen am Ostafrikanischen Grabenbruch niedergeht. Der Nyiragongo ist einer dieser Vulkane; in seinem Krater liegt der größte Lavasee der Erde. Mit einem Durchmesser von 200 Metern gewährt er einen eindrucksvollen Blick auf die feurigen Kräfte, die diesen Teil Afrikas auch unter der Oberfläche unaufhörlich umgestalten. Sodaseen sind eine weitere Besonderheit dieser unruhigen Landschaft. In ihrem alkalischen Wasser ist kaum Leben möglich, doch spezielle Algen gedeihen auch hier, und diese Algen verleihen nicht nur den Seen ihre fremdartige Färbung, sondern sind auch die Nahrung für unzählige Flamingos.

In Sambia liegt der riesige Bangweulu-Sumpf, sein Name bedeutet "wo das Wasser auf den Himmel trifft". In diesem Gebiet brütet der Schuhschnabel, ein seltsam prähistorisch anmutender, großer, grauer Vogel. Der Schnabel der frisch geschlüpften Küken ist so überproportional groß, dass sie mehrere Wochen brauchen, bis sie richtig stehen und den Kopf oben halten können. Wenn die Trockenzeit in Ostafrika ihren Höhepunkt erreicht, brechen oft unvermittelt Feuer aus. Die Brände verwüsten jedes Jahr riesige Flächen, doch auch hier gibt es unvermutete Nutznießer: Bienenfresser, Gabelracken und Drongos stürzen sich waghalsig mitten hinein, um die in Panik fliehenden Insekten zu fangen.

Anhaltende Dürre lässt die Wasserlöcher schrumpfen und macht den Flusspferden das Leben schwer. Wenn das Gras verdorrt, müssen sich auch die Elefanten mit vertrockneten Wurzeln und Zweigen begnügen, die sie aus dem trockenen Boden scharren. Doch kommt der ersehnte Regen endlich, verwandelt sich Ostafrika erneut in eine paradiesische Region des Überflusses, in der neue Generationen findiger Überlebenskünstler gedeihen können.


(ORF)


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21:46
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Afrika - Der ungezähmte Kontinent (3/5)

Kongo - Das starke Herz der Wildnis

Film von Verity White

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")
Sprecher: Cornelius Obonya

Ganzen Text anzeigen"Kongo - Das starke Herz der Wildnis", der dritte Teil der spektakulären Afrika-Reihe, führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des Kontinents.

Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser ...
(ORF)

Text zuklappen"Kongo - Das starke Herz der Wildnis", der dritte Teil der spektakulären Afrika-Reihe, führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des Kontinents.

Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser Konkurrenzdruck. Jedes Tier - vom Elefanten bis zum Frosch - muss Strategien anwenden, um seinen Platz zu erobern und zu verteidigen.

Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Fluss Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten. Ausgewaschene Felsüberhänge sind der Lebensraum des Felsenhüpfers. Nur dort baut dieser monogam lebende Vogel mit dem markant gezeichneten Kopf seine regensicheren Lehmnester, und das vermutlich schon seit 44 Millionen Jahren.

Raffiniert ist auch die Strategie des Bananenfroschs: Um seine Nachkommen optimal zu versorgen, versiegelt das Männchen nach dem Regen die frisch gelegten Eier seiner Partnerin in einem länglichen Blatt, das er geschickt mit seinen Hinterbeinen zusammenfaltet und verklebt. In Windeseile entwickeln sich die kleinen Kaulquappen in dieser Blatthülse, denn schon der nächste Regen wird den Kleber wieder lösen und sie fortspülen. Große Urwaldbewohner hingegen, wie etwa die Waldelefanten, haben es im Dickicht besonders schwer. Doch auch sie entwickelten Strategien: In der Zentralafrikanischen Republik liegt "Dzanga Bai", eine riesige Waldlichtung, die die Elefanten selbst abgeholzt haben. Von weit her kommen sie hier zusammen, um ihre sozialen Beziehungen zu pflegen und nach Salz zu schürfen.

Die prächtigen Blumen auf dem Waldboden sind nicht minder erfindungsreich. Sie rationieren ihren Nektar und nötigen so die Bienen, mindestens tausend Blüten am Tag anzufliegen und sie somit zu bestäuben, um genügend Nektar für ihre Honigproduktion zu sammeln. Diese Bienen haben keinen Stachel, um ihren kostbaren Honigvorrat vor Plünderern zu schützen; sie verbergen ihn deshalb in schwindelerregender Höhe unter der Rinde eines Baumes.

Am Strand von Loango in Gabun, wo der Urwald bis an den Atlantischen Ozean reicht, bietet sich in raren Momenten auch für die Dschungelbewohner die Gelegenheit, dem fortwährenden Konkurrenzkampf für kurze Zeit zu entfliehen. Wenn das Flusspferd genüsslich in der Brandung badet und die Rotbüffel und Elefanten sich die salzige Seeluft um die Nasen wehen lassen, kommt nahezu Urlaubsstimmung auf. Doch auch die Tiere wissen, dass diese entspannten Momente die Ausnahme sind. Ihr Leben ist untrennbar mit dem Regenwald verbunden, und eines nach dem anderen kehren sie bald ins Dickicht zurück.

Redaktionshinweis: Den vierten und fünften Teil von "Afrika - Der ungezähmte Kontinent" zeigt 3sat am Montag, 10. April, ab 20.15 Uhr.


(ORF)


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22:32
VPS 22:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Dokumentarfilmzeit

Beyond Punishment

Dokumentarfilm von Hubertus Siegert, Deutschland 2014

Länge: 100 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDrei Tötungsdelikte, drei Länder, drei Strafsysteme: Regisseur Hubertus Siegert trifft in den USA, in Norwegen und Deutschland Täter sowie Opferangehörige und stellt die Frage nach Vergebung.

"Beyond Punishment" ist Siegerts dritter Kinodokumentarfilm und wurde mit ...

Text zuklappenDrei Tötungsdelikte, drei Länder, drei Strafsysteme: Regisseur Hubertus Siegert trifft in den USA, in Norwegen und Deutschland Täter sowie Opferangehörige und stellt die Frage nach Vergebung.

"Beyond Punishment" ist Siegerts dritter Kinodokumentarfilm und wurde mit dem Max-Ophüls-Preis und dem Deutschen Regiepreis Metropolis ausgezeichnet.

Stiva und Erik leben in Norwegen. Stiva hat Eriks 16-jährige Tochter Ingrid-Elisabeth aus Eifersucht getötet und kehrt nach wenigen Jahren Gefängnis zurück in den kleinen Ort, in die Nachbarschaft der Familie der Getöteten.

Lisa und Leola sind in den USA, in der New Yorker Bronx, zu Hause. Sie warten seit inzwischen elf Jahren darauf, dass der zu 40 Jahren Gefängnis verurteilte Sean zugibt, ihren Bruder und Sohn im Zorn getötet zu haben.

Patrick lebt in Deutschland. Sein Vater Gero von Braunmühl, ein hoher Beamter im Außenministerium, wurde 1986 von der linksmilitanten RAF-Gruppe (Rote Armee Fraktion) getötet. Es gibt ein Bekennerschreiben, doch die Täter bleiben weiterhin unbekannt. Gleichwohl wird Patrick im Film ein Gegenüber finden: Manfred, einen anderen Mann, der im Namen der RAF getötet hat.

In allen Fällen begleitet der Film die Protagonisten über einen längeren Zeitraum, geleitet von der Frage, ob der Schmerz über den Verlust geringer wird, wenn nicht Vergeltung und Strafe ihr Verhältnis bestimmt, sondern die Bereitschaft zu einer, wenn auch indirekten, Begegnung.

Dabei orientiert sich Regisseur Hubertus Siegert am Konzept der "Restorative Justice", das davon ausgeht, dass es hilfreich sei, die andere Seite zu verstehen, also auf Opferseite zu erfahren, was den anderen bewogen hat, die Tat zu begehen. Oft wird behauptet, dass eine tatsächliche Begegnung zwischen den beteiligten Menschen machbar und hilfreich sei. Liegt darin tatsächlich eine Chance?

Hubertus Siegert über seinen Film: "In Hinblick auf den modernen Strafvollzug beschäftigt mich der Umgang mit der emotionalen Seite, mit jenem tief sitzenden Schmerz und Hass, den ich unter der Oberfläche spüre und beobachte, wenn ich ein Gefängnis besuche oder ein Strafurteil lese. In 'Beyond Punishment' interessieren mich all jene Gefühle und Bedürfnisse, die im modernen Justizapparat und Strafvollzug keinen ausreichenden Raum haben."


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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Shalom, Salam, Halleluja

Drei auf ihrem Weg zu Gott

Film von Aljoscha Hofmann

Ganzen Text anzeigenClaudius will katholischer Priester werden. Fühlt er sich dazu berufen? Sadiq möchte Imam werden, Benjamin Rabbi. Was treibt diese drei jungen Männer an? Warum gehen sie diesen Weg?

Religion und Glauben sind einerseits Gegenstand öffentlicher Debatten, ...

Text zuklappenClaudius will katholischer Priester werden. Fühlt er sich dazu berufen? Sadiq möchte Imam werden, Benjamin Rabbi. Was treibt diese drei jungen Männer an? Warum gehen sie diesen Weg?

Religion und Glauben sind einerseits Gegenstand öffentlicher Debatten, andererseits Quell privater Kontemplation. Claudius, Sadiq und Benjamin setzen sich auf eine sehr konkrete Weise mit ihrem Glauben auseinander. Was bedeutet ihre berufliche Entscheidung für sie?

"37°" will wissen, was es heißt, sein Leben Gott zu widmen. "Shalom, Salam, Halleluja" begleitet die angehenden Geistlichen aus drei Weltreligionen bei ihrer Ausbildung bis hin zum Antritt ihres Amtes.

Sadiq (26) ist in Limburg geboren und religiös erzogen worden. In seinem WhatsApp-Profil trägt er ein breites Lächeln und eine große Sonnenbrille zur Schau. Er ist gebildet, eloquent und trachtet stets danach, seine Kenntnisse zu vertiefen. Nach 9/11 erlebte er, wie das Ansehen des Islams in Deutschland Schaden nahm. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten und den Islam als Religion des Friedens und der Barmherzigkeit - so, wie er ihn durch seine Eltern kennengelernt hatte - zu propagieren, entschied er sich für die Ausbildung zum Imam. Jetzt ist Sadiq in der letzten Phase seines Studiums, und die Anspannung wächst. Vor seiner Ernennung zum Imam muss er noch zahlreiche Prüfungen, Übungspredigten und Koranrezitationen absolvieren. Er möchte seine menschlichen Unzulänglichkeiten überwinden, denn Glaube bedeutet für ihn vor allem eines: ein Vorbild sein.

Claudius (28) wuchs in einem kleinen Dorf im Schwarzwald auf und war schon als Jugendlicher Ministrant. Während seines Theologiestudiums überlegte er lange, ob er tatsächlich ins Priesterseminar wechseln sollte. Dass er sich dafür entschied, hängt viel mit der Unterstützung seines Umfelds zusammen. "Man braucht Menschen, die einen bestärken, die einem aber auch sagen, wenn man mal abdriftet. Das ist ja eine Gefahr in diesem Beruf." Obwohl der Beschluss nun gefasst ist, kommen ihm immer wieder Zweifel. Vor allem der Verzicht auf eine eigene Familie macht ihm zu schaffen. Trotzdem freut er sich auf die Priesterweihe. Davor jedoch steht noch eine letzte Herausforderung: die Exerzitien. Eine Schweigewoche in einem abgelegenen Kloster. Diese intensive Zeit, völlig abgeschnitten von der Welt, konfrontiert die Priester-Anwärter oftmals mit schwierigen Fragen und inneren Konflikten. Doch Claudius hofft, dass er all seine Zweifel überwinden wird. Glaube ist für ihn vor allem eines: Liebe.

Benjamin (28) ist als Kind jüdischer Eltern in der Sowjetunion aufgewachsen. Da seine Eltern dort nicht praktizieren konnten, begann er erst mit 14 Jahren in Berlin, sich mit jüdischem Leben auseinanderzusetzen. Es macht ihn glücklich, dass er nun seine Sehnsucht nach dem Glauben ausleben kann. Seine Familie und seine Kinder sind ihm extrem wichtig. Er sagt, er würde niemals den Weg zum Rabbi eingeschlagen haben, wenn das den Verzicht auf Kinder bedeutet hätte. Die Regeln des frommen Lebens erfüllt er aber mit großer Hingabe. Vor der Rede, die er vor den Größen des europäischen Judentums halten muss, hat er zwar großen Respekt, doch anschließend ist er sich seiner Verantwortung noch mehr bewusst. Als neuer Rabbi in Erfurt sieht er sich vor spannenden Herausforderungen, denn Glaube ist für ihn vor allem eines: eine Zukunftsvision.

"37°" begleitet drei junge Männer auf dem letzten Abschnitt zu ihrem besonderen Beruf, rückt dabei drei unterschiedliche Religionen ungewohnt nah aneinander und macht so ein Stück multireligiöses Deutschland erlebbar.


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0:56
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:24
VPS 01:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sendung ohne Namen

Gesichter

Ganzen Text anzeigenGesichter. Wir sind von ihnen umschwirrt. Prominent oder unbekannt. Jeden Tag kommen welche dazu, die wir uns merken sollen. Das Gesicht ist das, woran wir uns erkennen.

Aber wenn wir zu lange hineinsehen, dann kommt uns das eigene ganz fremd vor. Eine "Sendung ohne ...
(ORF)

Text zuklappenGesichter. Wir sind von ihnen umschwirrt. Prominent oder unbekannt. Jeden Tag kommen welche dazu, die wir uns merken sollen. Das Gesicht ist das, woran wir uns erkennen.

Aber wenn wir zu lange hineinsehen, dann kommt uns das eigene ganz fremd vor. Eine "Sendung ohne Namen" über Gesichter - eine Sendung ausschließlich mit Gesichtern. Face it.


(ORF)


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1:49
VPS 01:50

Sendung ohne Namen

Alter

Pension meets Pop: Selbst die "Pet Shop Boys" besingen auf einem ihrer Alben das Thema des Alterns.

Ein Anlass für die "Sendung ohne Namen", sich ebenfalls mit dem Thema zu beschäftigen.


(ORF)


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2:13
VPS 02:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Panorama

Harte Arbeit

Sendung von Kurt Schmutzer

Moderation: Nina Horowitz

Ganzen Text anzeigenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um Arbeit.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die wirklich hart arbeiten müssen, um über die Runden zu ...
(ORF)

Text zuklappenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um Arbeit.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die wirklich hart arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen. So erzählten beispielsweise 1975 die Mühlviertler Nebenerwerbsbauern im "Österreich-Bild" über ihr Leben als Pendler, zwischen Heimat und Arbeit.

Der Weg zur Arbeit kostete sie täglich viele Stunden, in der Stadt blieben sie fremd und die Familie musste zu Hause alleine zurechtkommen.

Ein "Horizonte"-Beitrag aus dem Jahr 1970 hat die prekären Arbeitsverhältnisse von Heimarbeiterinnen untersucht. Bei unglaublich niedrigen Stundenlöhnen versuchten tausende Korbflechterinnen, Knopfnäherinnen, Häklerinnen und Stickerinnen, ein paar Schillinge zu verdienen.

Der Arlberg-Tunnel wurde 1978 nach nur vier Jahren Bauzeit eröffnet. Möglich machte das die Akkordarbeit der Bergarbeiter. Ein Team des Österreichischen Fernsehens begleitete einen Arbeiter aus der Steiermark bei seiner täglich harten und gefährlichen Arbeit.


(ORF)


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2:38
VPS 02:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Best of PULS Open Air 2016 (1/3)

Milky Chance & Aurora

Schloss Kaltenberg

Ganzen Text anzeigenZwei Konzerte vom "PULS Open Air 2016" auf Schloss Kaltenberg: die Norwegerin Aurora und das Duo Milky Chance, die mit „Stolen Dance“ einen Hit landeten.

2016 lud "PULS", das junge Programm des Bayerischen Rundfunks, zum ersten Mal zum „PULS Open Air“ auf ...
(ARD/BR)

Text zuklappenZwei Konzerte vom "PULS Open Air 2016" auf Schloss Kaltenberg: die Norwegerin Aurora und das Duo Milky Chance, die mit „Stolen Dance“ einen Hit landeten.

2016 lud "PULS", das junge Programm des Bayerischen Rundfunks, zum ersten Mal zum „PULS Open Air“ auf Schloss Kaltenburg in Oberbayern ein. Im Sommer 2016 spielten hier Bands aus Bayern, Deutschland und der Welt.

Mit ihrem Hit „Running With the Wolves“ wurde Aurora bekannt. Die Norwegerin kann aber viel mehr als den perfekten Soundtrack zur Handy-Werbung. Denn mit ihrer himmlisch luftigen Stimme beherrscht sie das Spiel mit dem ganz großen, mitreißenden Synth-Pop - schlicht astreiner Skandinavien-Pop. Ihr größter Fan heißt übrigens Katy Perry.

Clemens und Philipp aus Kassel tingeln um den ganzen Globus. Mit im Gepäck: ein waschechter Welt-Hit. Milky Chance haben mit „Stolen Dance“ so ziemlich jedes Bein von Australien bis Kanada zum Wippen gebracht. Die Kombi aus markanter Stimme und Akustik-Instrumenten, gebettet auf Deep-House-Beats, wird seitdem nonstop kopiert - aber der wohlige Indie-Funken fliegt nur beim Original. Milky Chance sind die liebenswerten Antihelden im sonst gängigen Hochglanz-Pop.


(ARD/BR)


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3:36
VPS 03:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Best of PULS Open Air 2016 (2/3)

Frittenbude und Kakkmaddafakka

Schloss Kaltenberg

Ganzen Text anzeigenZwei Konzerte vom "PULS Open Air 2016" auf Schloss Kaltenberg: die Band Frittenbude und die norwegische Indie-Pop-Formation Kakkmaddafakka.

Fetteste Elektrobretter, melodische Gitarren und Lyrics irgendwo zwischen Rap und Stream of Consciousness: Der Sound von ...
(ARD/BR)

Text zuklappenZwei Konzerte vom "PULS Open Air 2016" auf Schloss Kaltenberg: die Band Frittenbude und die norwegische Indie-Pop-Formation Kakkmaddafakka.

Fetteste Elektrobretter, melodische Gitarren und Lyrics irgendwo zwischen Rap und Stream of Consciousness: Der Sound von Frittenbude sticht aus der Masse heraus. Martin, Johannes und Jakob muss man aber auch auf der Bühne erleben - vor allem mit ihrer neuen Liveband.

Frittenbude knallen nach zehn Jahren Bandgeschichte immer noch wie am ersten Tag - und haben dabei ihre klare Haltung nie verloren.

2016 lud "PULS", das junge Programm des Bayerischen Rundfunks, zum ersten Mal zum „PULS Open Air“ auf Schloss Kaltenburg in Oberbayern ein. Im Sommer 2016 spielten hier Bands aus Bayern, Deutschland und der Welt.


(ARD/BR)


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4:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Best of PULS Open Air 2016 (3/3)

MØ & OK KID

Schloss Kaltenberg

Ganzen Text anzeigenZwei Konzerte vom "PULS Open Air 2016" auf Schloss Kaltenberg: der heißeste Pop-Export aus Dänemark Karen Marie Ørsted aka MØ und die Band OK KID.

Seit sie auf Major Lazers Smashhit „Lean On“ gesungen hat, spricht die ganze Welt von ihr. Zurecht, denn Karen ...
(ARD/BR)

Text zuklappenZwei Konzerte vom "PULS Open Air 2016" auf Schloss Kaltenberg: der heißeste Pop-Export aus Dänemark Karen Marie Ørsted aka MØ und die Band OK KID.

Seit sie auf Major Lazers Smashhit „Lean On“ gesungen hat, spricht die ganze Welt von ihr. Zurecht, denn Karen Marie Ørsted aka MØ ist der heißeste Pop-Export aus Dänemark seit „WhoMadeWho“.

Auch solo zündet ihre Mischung aus Indiepop, Soul und R'n'B ein Hit-Feuerwerk. Live öffnet MØ die Büchse der Pandora: Einmal losgelassen, heizt sie stimmgewaltig mit abgedrehten Dance-Moves ein, bis selbst der letzte Zweifler zum Fan wird. MØ hat das Zeug zum nächsten großen europäischen Popstar, denn sie versprüht alleine mehr Power als alle fünf Spice Girls zusammen.

Synthesizer-Wellen walzen über einen hinweg, verkopfte Beats pumpen durch den ganzen Körper und poetische Texte kneten das Gehirn durch: OK KID schleudern ihren Sound radikal und ungefiltert raus. „Unterwasserliebe“, „Gute Menschen“, „Kaffee warm“ - seit 2012 liefern die Gießener monströse Live-Hymnen, mit denen sie nicht nur die Feier-Wut ihrer Fans bedienen, sondern auch die grauen Zellen massieren. „OK KID“ sind und bleiben die Klassensprecher der „Generation Y“.

2016 lud "PULS", das junge Programm des Bayerischen Rundfunks, zum ersten Mal zum „PULS Open Air“ auf Schloss Kaltenburg in Oberbayern ein. Im Sommer 2016 spielten hier Bands aus Bayern, Deutschland und der Welt.


(ARD/BR)


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5:35

Reisewege Schottland

Mit dem Wind zu den Inseln der Hebriden

"Nichts zwischen mir und dem Himmel"

Film von Christian und Dorlie Fuchs

Ganzen Text anzeigenEinst begab sich ein irischer Adliger auf christliche Mission: Gottsuche und Abenteuerlust trieben ihn zu den geheimnisvollen Hebriden, die Inselgruppe an der Nordwestküste Schottlands.

Als Sankt Columba der Ältere sollte der keltische Druide in die Geschichte ...
(ARD/SR)

Text zuklappenEinst begab sich ein irischer Adliger auf christliche Mission: Gottsuche und Abenteuerlust trieben ihn zu den geheimnisvollen Hebriden, die Inselgruppe an der Nordwestküste Schottlands.

Als Sankt Columba der Ältere sollte der keltische Druide in die Geschichte eingehen. Im westschottischen County Argyle und auf den Hebriden liegen die Ursprünge Schottlands, und das Kloster von Sankt Columba auf Iona wurde zum Zentrum der Christianisierung.

Neben dem Kloster von Iona haben auf dem ältesten Friedhof Schottlands 48 schottische Könige ihre letzte Ruhe gefunden, darunter auch Shakespeares König Duncan und sein Mörder Macbeth.

Wahrzeichen der Insel Islay sind die stets weiß getünchten Whiskey-Destillerien. "Die Leute von Islay brennen Whiskey bis der Torf alle ist", lautet ein Sprichwort. Das kann zum Glück ewig dauern, sagen die Einheimischen, denn Islays Torfgründe sind stellenweise 40 Meter dick und Wasser gibt es wohl bis ans Ende aller Tage.

Im 9. Jahrhundert nach Christus war die Gegend jedoch ein unruhiger Flecken Erde und selbst die anmutigste Bucht ein lebensbedrohlicher Ort. Raubend und mordend fielen die Wikinger über die Inseln her. Trotzdem gibt es noch Spuren der ersten Bauern und Hirten, die bereits vor 3000 Jahren auch mutige Seefahrer waren und bis zu den entlegensten Hebriden-Inseln vordrangen. Sie errichteten auf der nördlichsten Insel Lewis den mystischen Steinkreis von Callanish, das Stonehenge der Hebriden. In jüngerer Zeit zieht es wieder neue Suchende in die wunderbare Einsamkeit der Inselwelt. Auch sie finden Weite und Heimat in dem Land unter dem Wind, zwischen Himmel und Meer.


(ARD/SR)