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Oktober 2017
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Donnerstag, 9. März
Programmwoche 10/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenDie Zukunft ist weiblich
mit Kulturzeit-Gesprächsgast Bascha Mika

Die Wut der Frauen
gegen einen chauvinistischen und sexistischen Präsidenten

Wiki Loves Women
ein Projekt des Goethe-Instituts in Südafrika

Das Mädchen Hirut
ein ...

Text zuklappenDie Zukunft ist weiblich
mit Kulturzeit-Gesprächsgast Bascha Mika

Die Wut der Frauen
gegen einen chauvinistischen und sexistischen Präsidenten

Wiki Loves Women
ein Projekt des Goethe-Instituts in Südafrika

Das Mädchen Hirut
ein realer Fall, der sogar zum Rücktritt des Justizministers führte

Die Fotografin Katja Ruge
sie gibt bedeutenden Musikerinnen ein fotografisches Denkmal


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenGefahr aus dem Auspuff
Leverkusener Lungenfacharzt stellt Anzeige gegen Volkswagen-Konzern

Ausgepufft
Spediteure sparen sich das "AdBlue" im Lkw und richten so Schaden an

Eine riskante Praxis
Die Deutschen schlucken immer häufiger ...

Text zuklappenGefahr aus dem Auspuff
Leverkusener Lungenfacharzt stellt Anzeige gegen Volkswagen-Konzern

Ausgepufft
Spediteure sparen sich das "AdBlue" im Lkw und richten so Schaden an

Eine riskante Praxis
Die Deutschen schlucken immer häufiger Magensäureblocker

Die Gleichstellung bleibt eine Vision
Geschlechterunterschiede noch lange nicht abgebaut

Ferdinand Graf von Zeppelin
Vom Ulanen-General zum Luftschiff-Pionier


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenDie Zukunft ist weiblich
mit Kulturzeit-Gesprächsgast Bascha Mika

Die Wut der Frauen
gegen einen chauvinistischen und sexistischen Präsidenten

Wiki Loves Women
ein Projekt des Goethe-Instituts in Südafrika

Das Mädchen Hirut
ein ...

Text zuklappenDie Zukunft ist weiblich
mit Kulturzeit-Gesprächsgast Bascha Mika

Die Wut der Frauen
gegen einen chauvinistischen und sexistischen Präsidenten

Wiki Loves Women
ein Projekt des Goethe-Instituts in Südafrika

Das Mädchen Hirut
ein realer Fall, der sogar zum Rücktritt des Justizministers führte

Die Fotografin Katja Ruge
sie gibt bedeutenden Musikerinnen ein fotografisches Denkmal


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenGefahr aus dem Auspuff
Leverkusener Lungenfacharzt stellt Anzeige gegen Volkswagen-Konzern

Ausgepufft
Spediteure sparen sich das "AdBlue" im Lkw und richten so Schaden an

Eine riskante Praxis
Die Deutschen schlucken immer häufiger ...

Text zuklappenGefahr aus dem Auspuff
Leverkusener Lungenfacharzt stellt Anzeige gegen Volkswagen-Konzern

Ausgepufft
Spediteure sparen sich das "AdBlue" im Lkw und richten so Schaden an

Eine riskante Praxis
Die Deutschen schlucken immer häufiger Magensäureblocker

Die Gleichstellung bleibt eine Vision
Geschlechterunterschiede noch lange nicht abgebaut

Ferdinand Graf von Zeppelin
Vom Ulanen-General zum Luftschiff-Pionier


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Ganzen Text anzeigenUwe Ochsenknecht
Schauspieler

Roland Trettl
Spitzenkoch

Poppy J. Anderson
Bestsellerautorin

Josef Hader
Kabarettist und Schauspieler

Joy Denalane
Sängerin

Miroslav Nemec
Schauspieler und Autor

Hugo ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenUwe Ochsenknecht
Schauspieler

Roland Trettl
Spitzenkoch

Poppy J. Anderson
Bestsellerautorin

Josef Hader
Kabarettist und Schauspieler

Joy Denalane
Sängerin

Miroslav Nemec
Schauspieler und Autor

Hugo Egon Balder
Moderator


(ARD/WDR)


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11:45
VPS 11:44

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen

Film von Franz Hafner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau, er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter.

Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, dann ein tosender Wasserfall, der ...
(ORF)

Text zuklappenIn Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau, er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter.

Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, dann ein tosender Wasserfall, der turmhoch zu Tal stürzt. Dann bildet er wieder eine idyllische Seenkette, die von zahlreichen Dreitausendern gesäumt wird.

Der Fluss hat im Laufe der Jahrtausende die Landschaft verändert. Er hat Felsschluchten, Sandinseln, Flussschlingen, Feuchtgebiete und Auwälder geschaffen. Ehe er in Passau in die Donau mündet, macht er viele Verwandlungen durch: Aus dem ungestümen, wilden Gebirgsbach wird über viele Flusskilometer ein gezähmter, industriell genutzter Fluss, der schließlich wieder zurück zur Natur findet, um artenreichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu bieten. Am Inn liegen Naturparadiese und Kulturregionen. Der Fluss wurde reguliert, sein Flusslauf hat sich verändert und an ihm wurden Kraftwerke gebaut, die Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt nehmen.


(ORF)


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12:32
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Sammelstiftungen
Gute Konditionen, große Risiken

Die USA und russische Oligarchen
Insider Josef Ackermann im "ECO"-Studio

Ausländische Start-up-Fachkräfte
Keine Chance für Hochqualifizierte durch Drittstaaten-Kontingente


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:14
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

- Spezial (1/3)

Kanada und die USA

Amerika von Nord nach Süd

Ganzen Text anzeigenDie dreiteilige Spezial-Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt den Kontinent Amerika vor. Der erste Teil handelt von Kanada und den USA.

Im Jahre 1603, als französische Seefahrer unter der Leitung von Samuel de Champlain am ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie dreiteilige Spezial-Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt den Kontinent Amerika vor. Der erste Teil handelt von Kanada und den USA.

Im Jahre 1603, als französische Seefahrer unter der Leitung von Samuel de Champlain am Mündungstrichter des St. Lorenz-Stromes an Land gingen, stand dort nur eine Siedlung der Irokesen am Ufer unter der hochragenden Felsklippe.

Ursprünglich wollte de Champlain lediglich eine kleine Handelsniederlassung errichten - 80 Jahre später stand auf dem Handelsplatz die Barockkirche "Notre Dame de Victoires", die älteste Steinkirche Nordamerikas. Immer mehr Siedler kamen aus Frankreich, und bald war eine Stadt entstanden. Québec wurde zum Kronland Frankreichs unter dem Sonnenkönig, das Land der Indianer hieß Neufrankreich.

Vor der Kulisse der Rocky Mountains dehnt sich die Hochebene der Great Plains aus. Weideland soweit das Auge reicht. Hier finden sich auch einige der ältesten Jagdplätze in Nordamerika, darunter Head-Smashed-In Buffalo Jump. Schon vor rund 6000 Jahren jagten die Blackfeet Indianer hier Bisons.

Der Yosemite Park in der Sierra Nevada ist ein Naturerlebnis für alle Jahreszeiten. Im Winter bleiben die Berge oft lange hinter dichten Wolken verborgen. Im Frühjahr, wenn der Schnee in den Bergen der Sierra Nevada geschmolzen ist, lassen Bäche und Flüsse das Eiswasser in unzähligen Kaskaden und Wasserfällen zu Tal stürzen. Die großen Wasserfälle haben den Park berühmt gemacht. "The fallen Monarch" - der gefallene König und seine Wurzeln gehört zum Pflichtprogramm im Yosemite.

Nahe der Stelle die in Amerika "Four Corner", genannt wird - hier treffen die vier Staaten Utah, Colorado, Arizona und New Mexico zusammen - findet sich ein magischer Platz der amerikanischen Ureinwohner: Mesa Verde. Fast 900 Jahre war dieser Ort vergessen. Erst 1888 entdeckten zwei Cowboys Mesa Verde wieder. Es war eine riesige Siedlung, insgesamt fast 4000 Gebäude - ein unheimlich reiches Vermächtnis das etwa auf das Jahr 1000 zurückgeht.
Taos Pueblo, im Tal des Rio Grande, ist das wahrscheinlich älteste Dorf der USA. Ab dem Jahr 1000 nach Christus siedelten hier die Nachfahren der Anasazi. Aus einem Bericht der spanischen Eroberer: "Die Häuser stehen ganz eng zusammen und haben vier oder fünf Stockwerke. Es ist das am dichtesten besiedelte Dorf des ganzen Landes." Seit diesem Bericht hat sich Taos Pueblo nur wenig verändert.
1800 Meter tief, 30 Kilometer breit, 446 Kilometern lang, das ist in nüchternen Zahlen der Grand Canyon. Es gibt auf dieser Erde Schluchten, die sind tiefer als der Grand Canyon, es gibt welche, die sind enger - so grandios, so Ehrfurcht gebietend, so faszinierend wie er und so berühmt - das ist wohl keine.

Wenn es so etwas wie den Geburtsort der Vereinigten Staaten von Amerika gibt, dann ist er in der Hauptstadt des US Bundesstaates Pennsylvania zu finden. Dort wurde am 4. Juli 1776 die legendäre "Declaration of Independence" verabschiedet, die zur Gründung einer der mächtigsten Nationen dieser Erde führen sollte. Der vielbeschworenen "Klang der Freiheit" war in Philadelphia gleich im doppelten Sinne zu hören. In der Resolution: "Das alle Menschen gleich geschaffen sind", und in den Schlägen einer Turmglocke, welche die symbolträchtige Inschrift "Proclaim Liberty" trug. Das Gebäude, in dem sich die historische Abstimmung abspielte, ist dabei immer so einfach und puritanisch gewesen, wie seine Bauherren selbst.

Die Seen von Kissimmee sind der Ursprung einer einzigartigen Urlandschaft - den Everglades. Ende des 19. Jahrhunderts zeigten Immobilienspekulanten Interesse an der Landschaft. Sie ließen einen exotischen Baum aus Australien einführen, der vier Mal so viel Wasser brauchte. Der Melaleuca-Baum entzog den Sümpfen das Wasser und trocknete sie aus. So entstand Bauland und Anbaufläche für Zuckerrohr und Apfelsinenplantagen. Der Wasserkreislauf wurde jäh unterbrochen. In den heißen Sommermonaten jagen Brände über den ausgetrockneten Boden. Dagegen setzen die Farmer riesige Bewässerungsanlagen ein, die den Everglades noch mehr Wasser entziehen. Vermischt mit Phosphor und Pestiziden gelingt das Wasser ungefiltert in den längst angeschlagenen Wasserkreislauf. Das Paradies von einst ist fast verschwunden. 90 Prozent der Wattvögel kommen nicht mehr. Zudem sind die Everglades bedroht durch Tourismus und die Städte Miami und Orlando, die wie ein Keil in die Everglades gebaut wurden und ständig weiter wachsen.


(ARD/SWR)


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14:59
VPS 15:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

- Spezial (2/3)

Die Karibik und Mittelamerika

Amerika von Nord nach Süd

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil der Spezialsendung "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" besucht UNESCO-Welterbestätten in der Karibik und in Mittelamerika.

Guadalajara, circa 500 Kilometer westlich von Mexico City gelegen, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco. Mit rund ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer zweite Teil der Spezialsendung "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" besucht UNESCO-Welterbestätten in der Karibik und in Mittelamerika.

Guadalajara, circa 500 Kilometer westlich von Mexico City gelegen, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco. Mit rund 1,7 Millionen Einwohnern ist die "Perle des Westens" Mexikos zweitgrößte Stadt.

Ein imposanter Bau begrenzt im Osten die historische Altstadt von Guadalajara: Das Hospicio Cabañas, 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Das Hospiz wurde Ende des 17. Jahrhunderts von dem Architekten Manuel Tolsá Sarrión entworfen. Benannt wurde es nach seinem Gründer, dem Bischof Juan Ruíz de Cabañas y Crespo. Das "Haus der Barmherzigkeit" wurde als Armen- Waisen und Krankenhaus sowie als Schule konzipiert. Der nahezu symmetrische Gebäudekomplex hat eine Gesamtfläche von 23 478 Quadratmeter und umfasst 23 Innenhöfe und zwei Kirchen. 1938 und 1939 schuf der Mexikanische Künstler José Clemente Orozco in den Innenräumen verschiedene Wandgemälde, die als Höhepunkt seines Schaffens gelten.

2006 hat die UNESCO die Agavenlandschaft und die Produktionsstätten in und um den Ort Tequila in Mexiko zum Weltkulturerbe ernannt. Die meisten der 35 000 Einwohner leben in irgendeiner Form von ihrem Schnaps. Es ist ein beschaulicher, unspektakulärer Ort. Mexiko aus dem Bilderbuch. Seit 1795 wird Tequila hergestellt. Damals erteilte der spanische König eine Lizenz zur Herstellung des Mezcal-Weins, wie der Tequila früher genannt wurde.

Als die Spanier im 16. Jahrhundert auf ihren Eroberungszügen durch Amerika die Regenwälder von Peten im heutigen Guatemala durchquerten, stießen sie auf gespenstische Kulissen. Riesige Pyramiden, weitläufige Plätze, gewaltige Paläste, meisterlich gebaut und fein verziert, alles überwuchert von tropischer Vegetation - sie standen vor den Toren Tikals, der ehemaligen Metropole der sagenumwobenen Maya, einer Stadt, die in ihrer Blüte bis zu 80 000 Menschen beherbergte. Im 8. Jahrhundert nach Christus wurde Tikal jedoch von der Bevölkerung innerhalb kurzer Zeit verlassen. Was war passiert?

In der Blütezeit lebten in Copán etwa 24 000 Menschen. Ohne Zweifel steht sie an erster Stelle aller Mayastädte, was die Vielzahl der Skulpturen, Altäre und Stelen anbelangt. Auf den meisten dieser Stelen ist der 13. Mayaherrscher abgebildet, der als "König der Künste" in die Geschichte eingegangen ist. Nach seinem Tod baute sein Nachfolger eine riesige Treppe. Auf ihr wurde in unzähligen Glyphen die Geschichte Copáns erzählt. Es ist die größte zusammenhängende Maya-Inschrift, die man bisher gefunden hat.

Knapp 200 Kilometer südwestlich von Havanna, in der Provinz Pinar del Rio, liegt das "Valle de Viñales". Für viele die schönste Landschaft Kubas, auf jeden Fall die eigentümlichste. Das Valle de Viñales ist Bauernland. Neben Mais, Bohnen und den kartoffel-ähnlichen Malangas wird hier vor allem Tabak angebaut. Es soll der beste Tabak der Welt sein, der hier wächst. Im Gegensatz zu anderen tropischen Pflanzen benötigt Tabak eine fast grenzenlose Zuwendung. Seit dem 18. Jahrhundert werden Zigarren in Fabriken hergestellt. Dabei wird den Arbeiterinnen und Arbeitern vorgelesen. Vormittags aus der Tageszeitung und nachmittags aus Romanen. Marken wie "Montecristo" oder "Romeo und Julia" haben ihren Namen aus dieser Tradition.

Santiago de Cuba, die zweitgrößte Stadt Kubas, steht immer ein klein wenig im Schatten Havannas. Zu Unrecht, denn Santiago de Cuba ist eine bedeutende Industrie- und Hafenstadt. Die Santiagueros sind temperamentvoller, auf den Straßen ist es fröhlicher als im fernen Havanna. Zum Weltkulturerbe ernannte die UNESCO "El Morro" wie das Castillo San Pedro de la Roca kurz und bündig genannt wird. Der spanische König Philipp II., für den die Kolonien eine enorme Bedeutung hatten, befahl 1590 den Bau. Das "El Morro" gilt als herausragendes Beispiel spanischer Militärarchitektur. Militärisch wurde sie im 19. Jahrhundert bedeutungslos.

Die Geschichte Panamas ist auch eine Kriminalgeschichte, die vor 500 Jahren begann und noch immer nicht zu Ende ist. Nur die Art der nicht immer legalen Geschäfte hat sich über die Jahrhunderte gewandelt: Vom Raub des Inkagoldes in Peru über den Handel mit Sklaven aus Afrika zu Drogenschmuggel und Geldwäsche. Wie das Geschäft, so ist auch die Geschichte Panamas eine Erfolgsgeschichte: Gründung 1517 des heute Alt Panama genannten ersten Stützpunkts zur Eroberung und Beraubung Südamerikas, Bau einer neuen Stadt, der heutigen Altstadt Panamas im 17. Jahrhundert, Bau des Kanals und des Neuen Panama im 20. Jahrhundert. Alt Panama und die Altstadt, Panamá Viejo und Casco Viejo, sind zusammen mit dem historischen Salón Bolívar nicht nur Weltkulturerbe, sondern Teile einer aufstrebenden Wirtschaftsmetropole an der Schnittstelle zwischen Nord- und Südamerika

Als holländische Idylle liegt Willemstad in der Karibik. Die Hauptstadt von Curaçao ist das Werk jüdischer Siedler. Sie waren vor der Inquisition aus Spanien erst nach Amsterdam geflohen und hatten dann auf Curaçao eine neue Heimat gefunden. Vor 350 Jahren. Die holländische Krone nutzte die Insel derweil als Stützpunkt für den Sklavenhandel und ein bisschen Seeräuberei. Auch das ist lange her. Geblieben sind die Nachfahren der Sklaven, die sich auf Curaçao jetzt autonom verwalten. Holländer und Juden lenken nur noch die Wirtschaft. Denn: Lohnende Geschäfte gibt es so fern vom Mutterland auch nach dem Verbot der Sklaverei noch. Das in leuchtenden Farben herausgeputzte "Klein Amsterdam" ist ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrttouristen - und für nicht versteuertes Geld.


(ARD/SWR)


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16:43
VPS 16:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

- Spezial (3/3)

Südamerika

Amerika von Nord nach Süd

Ganzen Text anzeigenDie "Spezial"-Ausgabe führt nach Südamerika zum Welterbe der Inkas und der Geschichte der Kolonisation durch die Europäer. Stationen sind Peru, Brasilien, Uruguay, Argentinien und Chile.

Karg ragen die Vulkane des Galapagos-Archipels aus den Fluten des Pazifischen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie "Spezial"-Ausgabe führt nach Südamerika zum Welterbe der Inkas und der Geschichte der Kolonisation durch die Europäer. Stationen sind Peru, Brasilien, Uruguay, Argentinien und Chile.

Karg ragen die Vulkane des Galapagos-Archipels aus den Fluten des Pazifischen Ozeans. Vor fünf Millionen Jahren durchstieß Lava die hier extrem dünne Erdkruste und gebar den ersten Vulkan. Durch Erdplattendrift wurde er verschoben und machte neuen Inseln Platz.

Machu Picchu, "Alter Gipfel" ist eine der größten Touristenattraktionen in Südamerika. Täglich besuchen mehr als 2000 Personen die Sehenswürdigkeit. Die UNESCO fordert eine Reduktion, um das Kulturerbe nicht zu gefährden, und wehrt sich auch vehement gegen den geplanten Bau einer Seilbahn nach Machu Picchu, die den Touristenstrom weiter ansteigen ließe.

Eine der ersten Eroberungen Portugals in Brasilien war die Stadt Olinda. Zuckerrohrplantagen waren die Quelle des Reichtums dieser Stadt. Sklaven, aus Afrika verschleppt, dienten als billige Arbeitskräfte. Je mehr die Europäer die Neue Welt vereinnahmten, desto größer wurde ihre Begierde nach Sklaven aus Afrika. Ohne die erbarmungslose Ausbeutung dieser Menschen hätte die Eroberung des neuen Kontinentes wohl nicht stattgefunden. 12,5 Millionen Afrikaner sind bis zum 19. Jahrhundert Richtung Amerika deportiert worden.

Auch in Ouro Preto wurden Sklaven in Ketten ausgestellt und an reiche Minenbesitzer verkauft. Einst war Ouro Preto eine Stadt im Goldrausch. Im Inneren der Kirche Nossa Senhora do Pilar ist überall zu sehen, was Ouro Preto einst reich machte. Nahezu 400 Kilogramm Blattgold wurden auf die Figuren und Holzschnitzereien aufgetragen. All das Gold wurde durch Sklavenarbeit aus den Bergwerken geholt. 20 Prozent seines Goldes musste ein Minenbesitzer an das Königshaus in Lissabon zahlen.

Colonia del Sacramento, einst von Portugiesen gegründet, ist die älteste europäische Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Uruguay. Ihre strategisch günstige Lage in der Bucht des Rio de la Plata führte zu ständigen Territorialstreitigkeiten zwischen Spanien und Portugal, zu Belagerungen und Zerstörungen der Stadt. Erst 1828, mit der Gründung der unabhängigen Republik Uruguay, endete der Streit der Kolonialmächte. Die Altstadt, mit geduckten Kolonialhäusern, schmiedeeisernen Gittern, ruhigen Plätzen und viel Grün vermittelt an jeder Ecke den Charme einer Miniaturstadt aus der Kolonialzeit. Die zum Teil gut erhaltenen Bastionen sind ebenso Zeugnisse der Vergangenheit wie die Reste der Stadtmauer. Als kulturhistorische Besonderheit gilt die, aus dem 17. Jahrhundert stammende Kathedrale, die älteste Kirche Uruguays. Fernando Cardani, ein uruguayischer Schauspieler lebt heute im Weltkulturerbe Colonia del Sacramento. Er führt das Film-Team durch seine Stadt und lässt dabei die wechselvolle Geschichte Revue passieren.

Córdoba, die zweitgrößte Stadt Argentiniens, wurde 1573 gegründet. 1599 begannen die Jesuiten mit dem Bau eines Gebäudekomplexes der zum Zentrum ihrer Missionsarbeit in Lateinamerika werden sollte. Religiöser Kern des Komplexes ist die Iglesia de la Compañia de Jesús, Córdobas älteste Kirche. Im Jesuitenorden kamen zu den Gelübden der Armut und Keuschheit das sogenannte "Papstgelübde". Demnach muss sich jeder Einzelne wie auch der ganze Orden vom Papst überallhin senden lassen. Auf diese Weise entstand eine ausgedehnte Missionstätigkeit. Die Blütezeit Córdobas begann 1613 mit der Gründung der Universität. Im Volksmund wird Córdoba auch als La Docta, "die Gelehrte", bezeichnet, ebenfalls als ciudad de las campanas, "Stadt der Glocken" wegen der vielen Kirchen. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war Córdoba die wichtigste Stadt Argentiniens.

"Du bist ein Regenbogen vielfältiger Farben, Valparaíso, du großer Hafen ..." diesen Vers widmete der Dichter Pablo Neruda seiner Heimatstadt. Ja, es sind die Farben, die zuerst ins Auge fallen, wenn man vom Pazifik in den Hafen des Welterbes einläuft, die Altstadt von Valparaíso. Die Farben der meist kleinen Häuser, hemmungslos leuchtend. Paradiestal, so hatten die Spanier die von Indios bewohnte Bucht an der Pazifikküste genannt, die sie 1536 entdeckten und in Besitz nahmen. Sie bauten eine Kirche auf dem schmalen Uferstreifen, das Kreuz wurde zum Siegeszeichen. Um die Iglesia La Matriz wuchs die Altstadt, die heute Welterbe ist - Welterbe mit Erblasten.

In Patagonien, dem südlichsten Teil Amerikas, liegt der Nationalpark Los Glaciares mit seinen 13 Gletschern. Das Gebiet gehört zu Chile und Argentinien. Der größte der Eisriesen ist der Perito Moreno. Er ist einem ständigen Veränderungsprozess unterworfen und walzt alles nieder, was ihm in den Weg kommt. Die Gewalt der blauen Kälte schleift gigantische Felsen ab und versperrt Wasserwege. Dieser Gletscher ist einer der wenigen auf der Erde, welcher noch wächst. Faszinierende Anblicke in einer unwirtlichen Szenerie.


(ARD/SWR)


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18:28
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenSUV im Trend
Der Genfer Autosalon 2017 ist geprägt von großen Geländewagen

Kleine Algen spielen große Rolle
Im Algenforschungszentrum Köthen traut man den Organismen viel zu

Arznei ist gerade nicht lieferbar
Apotheken können Medikamente oft ...

Text zuklappenSUV im Trend
Der Genfer Autosalon 2017 ist geprägt von großen Geländewagen

Kleine Algen spielen große Rolle
Im Algenforschungszentrum Köthen traut man den Organismen viel zu

Arznei ist gerade nicht lieferbar
Apotheken können Medikamente oft nicht zeitnah besorgen

Elektroautos in der Minderheit
Das Angebot ist da, aber das Umdenken braucht seine Zeit


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Polen gegen den Rest der EU
Wird Tusk wieder EU-Ratspräsident?

Heikler Antrittsbesuch in Moskau
Gabriel trifft Putin

Fußballwunder in Barcelona
Paris geht in der Schlussphase K.o.


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenWas darf Satire in den USA noch?
Trevor Noah und die tägliche Satiresendung "The Daily Show"

Buch "Die verschleierte Gefahr"
Die ehemalige Femen-Aktivistin Zana Ramadani über die Auswirkung von religiöser Erziehung auf das Frauenbild von jungen muslimischen ...

Text zuklappenWas darf Satire in den USA noch?
Trevor Noah und die tägliche Satiresendung "The Daily Show"

Buch "Die verschleierte Gefahr"
Die ehemalige Femen-Aktivistin Zana Ramadani über die Auswirkung von religiöser Erziehung auf das Frauenbild von jungen muslimischen Männern

Kulturzeit-Gesprächsgast
Sineb El Masrar, Schriftstellerin

Die Küche als Altar
Das neue Statussymbol

Oscar-Gewinner "Moonlight"
Preisgekröntes Außenseiterdrama



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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Zukunft ist weiblich

Welt ohne Männer

Film von Liz Wieskerstrauch

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDas starke Geschlecht ist ein Auslaufmodell: Bedingt durch Umwelteinflüsse nimmt die Zeugungsfähigkeit ab. Forscher nennen das männliche Y-Chromosom gar einen „genetischen Schrotthaufen“.

Muss sich die Welt auf ein Leben ohne Männer einrichten? Und wäre solch ...

Text zuklappenDas starke Geschlecht ist ein Auslaufmodell: Bedingt durch Umwelteinflüsse nimmt die Zeugungsfähigkeit ab. Forscher nennen das männliche Y-Chromosom gar einen „genetischen Schrotthaufen“.

Muss sich die Welt auf ein Leben ohne Männer einrichten? Und wäre solch ein Leben nicht viel friedfertiger, viel angenehmer? Ist eine „Welt ohne Männer“ die ultimative Form der Emanzipation? Wäre sie reproduktionstechnisch überhaupt möglich?

In der Landwirtschaft ist die Selektion nach Geschlecht brutale Realität. Jährlich werden 45 Millionen männliche Küken allein in Deutschland getötet, geschreddert oder vergast, weil sie keine Eier legen. Sie sind das Abfallprodukt der Massentierhaltung – nutzlos und wertlos. Doch muss das so sein? Schon bald könnte eine revolutionäre Methode den Kükenmord im Keim ersticken. Dazu würde das Geschlecht des Embryos bereits im Ei ermittelt und das männliche aussortiert werden. Auch lässt sich mit Hilfe der Spermien-Selektion etwa bei Rindern das Geschlecht festlegen, indem man bei der künstlichen Befruchtung die X-Chromosomen von Y-Chromosomen trennt. „Sexing“ heißt das immer noch aufwendige Verfahren. In der Humanmedizin ist es ebenfalls möglich, doch bislang nur in wenigen Ländern der Welt erlaubt. Die vorsortierten Spermien werden in die Gebärmutter injiziert oder das Ei wird in einem Reagenzglas befruchtet.

Es gibt viele Tierarten, die sich eingeschlechtlich fortpflanzen - sie betreiben meist Parthenogenese - Jungfernzeugung. Auch in der Pflanzenwelt gibt es viele Arten der ungeschlechtlichen Fortpflanzung – genannt Apomixis. Ist sie heute schon technisch möglich, die Fortpflanzung ohne Männer? Forscherteams suchen Möglichkeiten, menschliche Keimzellen künstlich herzustellen. Haploidisierung heißt diese Methode. In letzter Konsequenz wäre damit sogar eine Zeugung ohne Sperma möglich, und der Mann wäre für die Fortpflanzung überflüssig. Aber noch ist es nicht so weit. Wie lange brauchen wir noch den Mann als Erzeuger? Würden die Mengen von eingefrorenem Sperma in den Samenbanken nicht jetzt schon für Jahrhunderte künstlicher Befruchtung ausreichen?

Das augenzwinkernde Postulat einer "Welt ohne Männer" wagt ein provokantes Gedankenspiel auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und zeigt, wo in der Welt der Pflanzen, Tiere und Menschen bereits jetzt Einfluss auf das Geschlecht genommen wird.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Zukunft ist weiblich

scobel - Tod des Feminismus?

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenFeminismus – warum eigentlich? Ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht längst Realität? Weit gefehlt!

Darüber diskutiert Gert Scobel mit Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau und Honorarprofessorin, Anke Domscheit-Berg, Unternehmerin, ...

Text zuklappenFeminismus – warum eigentlich? Ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht längst Realität? Weit gefehlt!

Darüber diskutiert Gert Scobel mit Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau und Honorarprofessorin, Anke Domscheit-Berg, Unternehmerin, Beraterin und Politikerin, und Rolf Pohl, Professor für Sozialpsychologie.

Donald Trump hat bewiesen, wie das schamlose Verbreiten frauenverachtender Parolen Stimmen bringt, nicht nur bei den Männern. Ein denunziatorischer Wahlkampf gegen eine Frau hat mit dazu beigetragen, ihn zum Chef im Weißen Haus zu machen – in einem Land, in dem Frauen vor knapp hundert Jahren das Wahlrecht durchgesetzt haben und das dem Feminismus weltweit starke Impulse gegeben hat.

Nicht nur die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/2016 in Köln, auch die späte Änderung des Gesetzes über Vergewaltigung und die immer noch vorherrschende ungleiche Bezahlung von Frauen zeigen, dass auch in einem hoch industrialisierten Land wie Deutschland vieles im Argen liegt. Nicht nur die wirtschaftliche Situation zunehmend freier und kurzfristiger Arbeitsverhältnisse trifft insbesondere Frauen. Auch das rechtsnationale Frauenbild und das Erstarken fundamentalistisch-religiöser Strömungen stellen zunehmend die weibliche Selbstbestimmung in Frage. Wie können Frauen auf diese Herausforderung reagieren? Welche Ansätze eines modernen Feminismus gibt es, der den Problemen der Moderne in Theorie und Praxis gerecht wird?

Obwohl aktuelle Ereignisse wie die in Köln die Frage der Geschlechtergerechtigkeit erneut auf den Plan gerufen haben: Auch im Zeitalter von Netzfeminismus, Phänomenen wie #aufschrei, FEMEN und neuen Print-Magazinen wie „Missy“ hat die feministische Bewegung ihr Image-Problem längst nicht gelöst. Dabei wird fast immer übersehen, dass die „Frauenfrage“ immer auch eine „Männerfrage“ ist. Ohne männliche Dominanz und unfaires Verhalten wäre Feminismus kaum nötig. Hinzu kommt, dass es nicht selten Frauen sind, die herrschende Ungleichheiten wie den "gender pay gap", den verbreiteten Sexismus und sexuelle Übergriffe, die mangelnde Teilhabe von Frauen in Politik und Wirtschaft und die schlechte Vereinbarkeit von Vollzeitjobs und Kindererziehung mit verantworten. Und trotz der gesetzlichen Möglichkeiten schweigen viele Frauen immer noch, weil sie Angst vor weiteren Benachteiligungen haben.

Gert Scobel diskutiert mit folgenden Gästen über den neuen Kampf der Geschlechter:

Bascha Mika:
Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau und Honorarprofessorin der Universität der Künste in Berlin, wo sie mit ihrem Lebensgefährten den Studiengang Kultur- journalismus leitet. Sie hat eine kritische Biografie über Alice Schwarzer und Bücher zu feministischen Themen veröffentlicht. (u.a. "Die Feigheit der Frauen. Rollenfallen und Geiselmentalität. Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug").

Anke Domscheit-Berg:
Unternehmerin, Beraterin und Politikerin. 2015 erschien ihr Buch "Ein bisschen gleich ist nicht genug - Warum wir von Geschlechtergerechtigkeit noch weit ent- fernt sind". Sie engagiert sich für Geschlechtergerechtigkeit, Netzpolitik, Open Government und die digitale Gesellschaft.

Rolf Pohl:
Professor für Sozialpsychologie an der Leibniz Universität Hannover. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind u.a. Sozialpsychologie, politische Psychologie und sozialpsychologische und sexualwissenschaftliche Männlichkeits- und Geschlechterforschung.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:28
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Rückkehr ans Meer

(Le Refuge)

Spielfilm, Frankreich 2009

Darsteller:
MousseIsabelle Carré
PaulLouis-Ronan Choisy
SergePierre Louis-Calixte
LouisMelvil Poupaud
HélèneClaire Vernet
u.a.
Regie: François Ozon
Länge: 84 Minuten

Ganzen Text anzeigenNachdem ihr Freund Louis an einer Überdosis Heroin stirbt, verlässt die junge Mousse Paris, um trotz aller Widerstände in einem Haus an der Atlantikküste Frankreichs ihr Kind zu gebären.

Mousse lebte zuvor mit Louis, einem Musiker aus wohlhabendem Elternhaus, in ...
(ARD)

Text zuklappenNachdem ihr Freund Louis an einer Überdosis Heroin stirbt, verlässt die junge Mousse Paris, um trotz aller Widerstände in einem Haus an der Atlantikküste Frankreichs ihr Kind zu gebären.

Mousse lebte zuvor mit Louis, einem Musiker aus wohlhabendem Elternhaus, in einer schicken Pariser Altbauwohnung. Die beiden verbrachten ihre Tage mit Sex und regelmäßigem Drogenkonsum. Als Mousse erfährt, dass sie schwanger ist, beginnt sie eine Methadon-Therapie.

Auf der Trauerfeier stellt Louis' Mutter unmissverständlich klar, dass sie das Kind nicht anerkennen wird und verlangt eine Abtreibung. Daraufhin flüchtet Mousse aus Paris und zieht sich in ein kleines Haus an der baskischen Atlantikküste zurück, das einem ehemaligen Verehrer gehört. Hier lebt sie allein, ohne jeden Kontakt zur Außenwelt - nur der Lebensmittellieferant Serge darf kurzzeitig in ihr selbst gewähltes Refugium eindringen.

Einige Monate später erhält sie Besuch von Paul, dem Bruder von Louis, der sich auf der Durchreise befindet und ein paar Tage bei ihr bleiben möchte. Zuerst akzeptiert Mousse die Anwesenheit des attraktiven jungen Mannes, den es ebenfalls aus seinem konservativen Elternhaus getrieben hat, nur widerwillig, da sie sich durch ihn erneut an ihre tragische Vergangenheit erinnert fühlt. Bald jedoch kommen sich die beiden verwandten Seelen über viele Gespräche näher und entwickeln eine tiefe gegenseitige Beziehung, die Mousse unweigerlich zu einer Konfrontation mit ihrer ungewollten Mutterrolle zwingt. Als sie schließlich in Paris eine Tochter, Louise, entbindet und erneut Paul begegnet, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung.

François Ozon, der in seinem Schaffen gern die Genres wechselt und neben großen komödiantischen Gesten ("8 Frauen") ebenso die Kunst des subtilen Dramas beherrscht, macht auch bei "Rückkehr ans Meer" seinem Ruf als hervorragender Frauenregisseur alle Ehre. Sein von leisen Tönen und melancholischen Stimmungen dominiertes Kammerspiel steht ganz im Zeichen der heilenden Selbstfindung, mit der die Protagonistin Mousse wortwörtlich schwanger geht - dargestellt von Isabelle Carré ("Wahnsinnig verliebt", "Die anonymen Romantiker"), die sich während des Drehs selbst im sechsten Monat befand. Die starken Emotionen, die der Geschichte innewohnen, bleiben zum Großteil unausgesprochen, erschließen sich jedoch durch die zurückgenommene Inszenierung und die reizvolle Naturkulisse, in der das traurige Personal langsam wieder zu neuem Lebenswillen zurückfindet.


(ARD)


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23:52
VPS 23:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Spielfilm, Spanien 1987

Darsteller:
PepaCarmen Maura
CarlosAntonio Banderas
LuciaJulieta Serrano
CandelaMaría Barranco
MarisaRossy de Palma
TaxifahrerGuillermo Montasinos
PaulinaKiti Manver
PortierfrauChus Lampreave
AbueloYayo Calvo
CristinaLoles León
PolizistAngel De Andres Lopez
IvanFernando Guillén
GermanJuan Lombardero
Zweiter PolizistJose Antonio Navarro
AnaAna Leza
AmbiteAmbite
Regie: Pedro Almodóvar
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenPepas Geliebter Ivan hat sie ohne Vorankündigung abserviert - woraufhin Pepa eine irre Telefonsuche nach ihm startet, die sie und einige weitere Beteiligten ins totale Chaos stürzen.

Die wunderbar überdrehte, Oscar-nominierte Komödie machte Pedro Almodóvar ...
(ARD)

Text zuklappenPepas Geliebter Ivan hat sie ohne Vorankündigung abserviert - woraufhin Pepa eine irre Telefonsuche nach ihm startet, die sie und einige weitere Beteiligten ins totale Chaos stürzen.

Die wunderbar überdrehte, Oscar-nominierte Komödie machte Pedro Almodóvar weltbekannt. Mit diesem Meisterwerk, dessen Titel zur gebräuchlichen Redewendung wurde, setzte Almodóvar außerdem seiner Muse Carmen Maura ein Denkmal.

Beim Abhören ihres Anrufbeantworters erfährt Pepa, eine nicht mehr ganz junge Schauspielerin und Synchronsprecherin, dass ihr Geliebter und Berufskollege Ivan aus heiterem Himmel Schluss gemacht hat. Den Koffer mit seinen Sachen möchte sie bitte bei der Concierge deponieren, damit er ihr nicht mehr begegnen muss.

So leicht wird sie es ihm aber nicht machen! Wenigstens einmal will Pepa ihren Ex noch sehen, um ihm zu sagen, dass sie von ihm schwanger ist. Doch ihre verzweifelten Versuche, Ivan wenigstens telefonisch zu erreichen, enden damit, dass sich immer mehr andere Menschen in ihrem Penthouse versammeln.

Zunächst sucht Pepas überdrehte Freundin Candela Unterschlupf: Ihr Liebhaber hat sich als schiitischer Terrorist entpuppt, der ein Flugzeug nach Stockholm entführen will.

Als nächstes klingeln die Jungfrau Marisa und deren Verlobter Carlos, die sich auf Pepas Wohnungsannonce melden. Ein Telefontechniker, zwei Polizisten und Ivans geistesgestörte Gattin Lucía komplettieren das Ensemble höchst unterschiedlicher Menschen. Sie alle suchen Ivan - doch der ist nicht da.

Durch Zufall findet Pepa schließlich heraus, dass Ivan mit seiner neuen Geliebten, der feministischen Anwältin Paulina Morales, ausgerechnet jenes Flugzeug nach Stockholm nehmen will, dem eine Entführung droht. Soll sie ihn retten?

Angelehnt an Jean Cocteaus Einakter "Die geliebte Stimme", entfacht das einstige Enfant terrible Almodóvar ein Feuerwerk witziger Ideen, die selbst nach 25 Jahren noch überzeugen.

Genial ist die humorvolle Paraphrase der Liebesgeschichte durch den Western "Johnny Guitar", die Detailverliebtheit vermag auch heute noch zu entzücken. Vom Vorspann, der wie eine Frauenzeitung designt ist, bis zu dem fiktiven Waschmittelspot "Ecce Omo" hält der Film immer neue ästhetische Überraschungen bereit.


(ARD)


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1:18
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:47
VPS 00:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Zeitungssterben in der Schweiz
Öffentliche Unterstützung für Zeitungstitel?

Geert Wilders Superstar
Warum der Holländer Erfolg hat

Elektro-Autos
Stillstand statt Durchstart


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2:28
VPS 01:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hessenreporter: Einbrechern auf der Spur

Film von Gunnar Henrich

Ganzen Text anzeigenEine Terrassentür - aufgehebelt mit einem Schraubendreher. Täglich werden die Polizisten der Wiesbadener Tatortgruppe zu Wohnungseinbrüchen gerufen, im Winterhalbjahr besonders oft.

Schmuck, Bargeld oder Münzsammlungen sind ihre bevorzugte Beute, alles was wertvoll ...
(ARD/HR)

Text zuklappenEine Terrassentür - aufgehebelt mit einem Schraubendreher. Täglich werden die Polizisten der Wiesbadener Tatortgruppe zu Wohnungseinbrüchen gerufen, im Winterhalbjahr besonders oft.

Schmuck, Bargeld oder Münzsammlungen sind ihre bevorzugte Beute, alles was wertvoll ist und sich leicht transportieren lässt. Der "Hessenreporter" begleitet die Wiesbadener Polizisten bei ihren Ermittlungen gegen Einbrecher und professionelle Diebesbanden.

Bei Einbruchsdelikten steigen die Fallzahlen seit mehreren Jahren, aber die hessische Polizei kann auch immer öfter die Täter fassen. Das Landeskriminalamt ermittelt mit neuesten Methoden der Spurensicherung und -auswertung, vom Fingerabdruck bis zur DNA-Analyse. Die LKA-Beamten können mit einem speziellen Computerprogramm berechnen, wo in Hessen professionelle Einbrecherbanden vermutlich als nächstes zuschlagen werden. Dort konzentrieren sie dann ihre Einsatzkräfte.


(ARD/HR)


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2:59
VPS 01:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Chefärztin

Stephanie von Orelli zwischen Operationssaal

und Kinderspielplatz

Reportage von Samira Matta
(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenStephanie von Orelli will Menschen helfen, darum ist sie Ärztin geworden. Sie will Frauen ermutigen, Karriere zu machen. Denn Beruf und Familie seien durchaus vereinbar.

Die Chefärztin der Frauenklinik Triemli in Zürich ist selbst das beste Beispiel: Sie ist ...

Text zuklappenStephanie von Orelli will Menschen helfen, darum ist sie Ärztin geworden. Sie will Frauen ermutigen, Karriere zu machen. Denn Beruf und Familie seien durchaus vereinbar.

Die Chefärztin der Frauenklinik Triemli in Zürich ist selbst das beste Beispiel: Sie ist dreifache Mutter. Die Leidenschaft für die Medizin hat Stephanie von Orelli von ihren Eltern, beide waren Ärzte.

Als Chefärztin kann sie nicht nur helfen, sondern ihre Arbeit mitbestimmen. So setzt sie sich zum Beispiel dafür ein, dass im Zürcher Stadtspital Triemli Frauen gefördert werden. Nie hätte sie einen Mann geheiratet, der nicht mit anpacken würde. Ihr Mann stammt aus Frankreich. Dort würde man Mütter bedauern, die nicht arbeiten gehen, sagt er. Dass seine Frau Karriere macht, war für ihn nie ein Problem.

Ein Zwölf-Stunden-Tag, Verantwortung, Macht, wenig Freizeit - ist dies erstrebenswert oder nur anstrengend? Und was spricht dagegen, etwas kürzerzutreten, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen? "Mir geht es so gut im Leben. Darum fühle ich mich verpflichtet, den Patientinnen etwas zurückzugeben: meinen vollen Einsatz. Das kommt von meiner protestantischen Erziehung", erklärt Stephanie von Orelli und lacht.


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3:22
VPS 03:20

Bilder einer Landschaft (1/3)

Der Walserweg

Vom Goms zum Matterhorn

Film von Hans-Dieter Hartl und Sebastian Marseiler

Ganzen Text anzeigenAuf dem großen Walserweg ist vom Simplon-Pass in den Walliser Alpen bis in das autofreie Gebirgsdorf Gspon, das nur durch eine Seilbahn zu erreichen ist, viel zu sehen.

Ein herrlicher Panoramaweg führt vorbei an der Alp Sadolti. Weiter geht es durch das Saaser Tal, ...
(ARD/BR)

Text zuklappenAuf dem großen Walserweg ist vom Simplon-Pass in den Walliser Alpen bis in das autofreie Gebirgsdorf Gspon, das nur durch eine Seilbahn zu erreichen ist, viel zu sehen.

Ein herrlicher Panoramaweg führt vorbei an der Alp Sadolti. Weiter geht es durch das Saaser Tal, vorbei am Feegletscher nach "Macugnaga", wo an der romanischen Kirche des Weilers Chiesa Vecchia ein weithin bekannter Viehmarkt abgehalten wird.

Entlang der Wände des Monte Rosa steigt der Weg über ein uraltes Steinplattenband hinauf zum "Türli", wie dieser Übergang nach Alagna im Walserdytsch genannt wird. In Gressoney St. Jean und St. Jaques im Valdobbia liegen die nächsten Walsersiedlungen bevor es hinaufgeht zum Theodul-Pass. Eine steingepflasterte "Mulatteria", ein Maultierpfad, führt hinauf. Und zum ersten Mal taucht das Matterhorn auf.


(ARD/BR)


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4:05

Bilder einer Landschaft (2/3)

Im Süden Südtirols

Film von Hans-Dieter Hartl

Ganzen Text anzeigenVölkerstraße, Kaiserweg, Brennerautobahn: Das Südtiroler Unterland ist geprägt vom Handel zwischen Nord und Süd und vom Mit- und Gegeneinander von Deutschen und Italienern.

Das Unterland gehört zum Süden Südtirols zwischen dem Kalterer See und der Salurner ...
(ARD/BR)

Text zuklappenVölkerstraße, Kaiserweg, Brennerautobahn: Das Südtiroler Unterland ist geprägt vom Handel zwischen Nord und Süd und vom Mit- und Gegeneinander von Deutschen und Italienern.

Das Unterland gehört zum Süden Südtirols zwischen dem Kalterer See und der Salurner Klause. Eingerahmt von fast 1000 Meter hohen Porphyrhängen und Dolomitbergen liegen hier malerische Orte: Tramin, Kurtatsch, Margreid, Kurtinig und Salurn.

Durch das Band der Weinstraße sind sie miteinander verbunden. Im Frühjahr, wenn die Obstbäume blühen, verwandelt sich das Tal entlang der Etsch in ein riesiges Blütenmeer. Die Bauern, die dieses gesegnete Land mit seinen Obstgärten und Weinbergen bewirtschaften, erwartet ein arbeitsreicher Sommer. Die Dokumentation stellt den Süden Südtirols und seine Landschaft vor.


(ARD/BR)


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4:48
VPS 04:45

Bilder einer Landschaft (3/3)

Die Civetta

Film von Hans-Dieter Hartl

Ganzen Text anzeigenFrüher eine karge Bergbauerngegend, heute ein begehrtes Skigebiet. Von hier aus schwärmten nach dem Zweiten Weltkrieg die Gelatieri, die Eisverkäufer, in die Welt, um ihr Glück zu finden.

Heute kommt die Welt in die Berge zwischen dem Zoldo-Tal und dem Agordino zum ...
(ARD/BR)

Text zuklappenFrüher eine karge Bergbauerngegend, heute ein begehrtes Skigebiet. Von hier aus schwärmten nach dem Zweiten Weltkrieg die Gelatieri, die Eisverkäufer, in die Welt, um ihr Glück zu finden.

Heute kommt die Welt in die Berge zwischen dem Zoldo-Tal und dem Agordino zum Ski fahren.


(ARD/BR)


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5:32
VPS 05:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Mythen und Unsinn

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Film von Katrin Mackowski

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenWoran erkennt man eigentlich seriöse Wissenschaft, und warum halten sich alte Glaubenssätze über unsere Gesundheit, die überholt sind oder sogar nie gültig waren?

"Newton" hat sich mit Forschern getroffen, die erklären, wie sogar im Namen der Wissenschaft Mythen ...
(ORF)

Text zuklappenWoran erkennt man eigentlich seriöse Wissenschaft, und warum halten sich alte Glaubenssätze über unsere Gesundheit, die überholt sind oder sogar nie gültig waren?

"Newton" hat sich mit Forschern getroffen, die erklären, wie sogar im Namen der Wissenschaft Mythen entstehen, die wir als Wahrheit betrachten.
Was steckt zum Beispiel hinter dem Mythos "Detox" oder der Mode-Diagnose Burnout?

Auch unser Zeitalter der Digitalisierung gebiert Mythen: Müssen wir befürchten, dass eines Tages Roboter unseren Alltag bestimmen und wir die Kontrolle über uns verlieren?
"Newton" fragt nach bei Peter Purgathofer, Gestalt- und Wirkungsforscher an der TU Wien.


(ORF)