Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Donnerstag, 2. Februar
Programmwoche 05/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenFeministische Rapperin Rebeca Lane
Sie rappt für die Rechte von Frauen

Merkel in der Türkei
Gespräch mit Zafer Senocak

Atelierbesuch bei Neo Rauch
Für die Dokumentation "Neo Rauch - Gefährten und Begleiter"

Dokumentation "Zaunkönig" ...

Text zuklappenFeministische Rapperin Rebeca Lane
Sie rappt für die Rechte von Frauen

Merkel in der Türkei
Gespräch mit Zafer Senocak

Atelierbesuch bei Neo Rauch
Für die Dokumentation "Neo Rauch - Gefährten und Begleiter"

Dokumentation "Zaunkönig" von Ivo Zen
Ivo Zen blickt auf das zu kurze Leben seines Freundes

U-Boot-Wrack als Korallenriff
"U 581" wurde 1942 nach schweren Kriegsschäden versenkt



7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenImmer noch zu viele Masernfälle
Deutschland ist in Europa Schlusslicht in der Krankheitsbekämpfung

Leben hinter Deichen
Hamburg baut seinen Hochwasserschutz immer weiter aus

Drei-Schluchten-Damm
Wasserkraftwerk und Hochwasserschutz in ...

Text zuklappenImmer noch zu viele Masernfälle
Deutschland ist in Europa Schlusslicht in der Krankheitsbekämpfung

Leben hinter Deichen
Hamburg baut seinen Hochwasserschutz immer weiter aus

Drei-Schluchten-Damm
Wasserkraftwerk und Hochwasserschutz in einem

Frauen in der Raumfahrt
Drei afroamerikanische Mathematikerinnen als Vorreiterinnen

Flauschig, weich, warm
Wie Tiere den winterlichen Temperaturen trotzen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenFeministische Rapperin Rebeca Lane
Sie rappt für die Rechte von Frauen

Merkel in der Türkei
Gespräch mit Zafer Senocak

Atelierbesuch bei Neo Rauch
Für die Dokumentation "Neo Rauch - Gefährten und Begleiter"

Dokumentation "Zaunkönig" ...

Text zuklappenFeministische Rapperin Rebeca Lane
Sie rappt für die Rechte von Frauen

Merkel in der Türkei
Gespräch mit Zafer Senocak

Atelierbesuch bei Neo Rauch
Für die Dokumentation "Neo Rauch - Gefährten und Begleiter"

Dokumentation "Zaunkönig" von Ivo Zen
Ivo Zen blickt auf das zu kurze Leben seines Freundes

U-Boot-Wrack als Korallenriff
"U 581" wurde 1942 nach schweren Kriegsschäden versenkt



9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenImmer noch zu viele Masernfälle
Deutschland ist in Europa Schlusslicht in der Krankheitsbekämpfung

Leben hinter Deichen
Hamburg baut seinen Hochwasserschutz immer weiter aus

Drei-Schluchten-Damm
Wasserkraftwerk und Hochwasserschutz in ...

Text zuklappenImmer noch zu viele Masernfälle
Deutschland ist in Europa Schlusslicht in der Krankheitsbekämpfung

Leben hinter Deichen
Hamburg baut seinen Hochwasserschutz immer weiter aus

Drei-Schluchten-Damm
Wasserkraftwerk und Hochwasserschutz in einem

Frauen in der Raumfahrt
Drei afroamerikanische Mathematikerinnen als Vorreiterinnen

Flauschig, weich, warm
Wie Tiere den winterlichen Temperaturen trotzen


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nachtcafé

"Scheitern als Chance?"

Die SWR Talkshow

Gäste bei Michael Steinbrecher

Ganzen Text anzeigenDie Ehe endet im Rosenkrieg, der Arbeitsplatz ist weg, zurück bleibt ein riesiger Schuldenberg. Und ein niederschmetterndes Gefühl: gescheitert! Kann man aus seinen Fehlern lernen?

Das fragt Michael Steinbrecher den Liedermacher Wolf Biermann, die Psychotherapeutin ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Ehe endet im Rosenkrieg, der Arbeitsplatz ist weg, zurück bleibt ein riesiger Schuldenberg. Und ein niederschmetterndes Gefühl: gescheitert! Kann man aus seinen Fehlern lernen?

Das fragt Michael Steinbrecher den Liedermacher Wolf Biermann, die Psychotherapeutin Angelika Kallwass, den ehemaligen Mittelstrecken-Olympiasieger Nils Schumann, Robert Blancos Tochter Patricia und Sabine Fleischer, die nach ihrer Scheidung ihre Kinder verlor.

Scheitern gehört zum Leben. Schon von Kindheit an gibt es immer wieder Momente, in denen jeder zum Verlierer oder zum Versager wird. Ziele bleiben unerreichbar, Pläne müssen als unrealistisch verworfen werden, Träume zerplatzen. Manche empfinden eine Niederlage als so große Schmach, dass sie diese Lebenserfahrung systematisch ausblenden oder fast daran zugrunde gehen. Andere ziehen neue Energie daraus und denken sich "Jetzt erst recht!" Experten sind sicher: Wer sein Handeln reflektiert und mit seinen Fehlern umgehen kann, erkennt den Gewinn, der im Scheitern liegt.

Wolf Biermann war einst überzeugter Kommunist. Der Alltag in seiner Wahlheimat, der DDR, ließ ihn jedoch umdenken und aufbegehren. Als er mit seinen provokanten Liedtexten zunehmend unbequem für das SED-Regime wurde, durfte er 1976 nach einem Konzert in Köln nicht mehr einreisen. "Ich hatte Angst, dass ich im Westen nichts mehr zustande bringe", sagt der Liedermacher. Doch was zunächst ein großer Schock war, stellte sich als Chance heraus, die ihn zu dem machte, was er heute ist.

Angelika Kallwass ist Deutschlands bekannteste Psychologin und Psychotherapeutin. Sie ist überzeugt davon, dass Niederlagen und vertane Chancen elementare Erfahrungen sind, die uns prägen: "Wer nicht das Scheitern auch in Erwägung zieht, riskiert auch nichts. Und Scheitern gehört zum Fortschritt des Lebens."

Nils Schumann wurde durch seinen unerwarteten Olympiasieg in Sydney über Nacht zum Star. Die Werbeeinnahmen sprudelten, der 800-Meter-Läufer war begehrter Gast auf dem roten Teppich. Doch weitere Erfolge blieben aus, es folgte der private Absturz. "Ich hatte meinen größten Kindheitstraum verwirklicht, damit war ich ziellos geworden", sagt Schumann heute.

In der Familie von Patricia Blanco drehte sich alles um die Karriere des berühmten Vaters Roberto. Seit Jahren versucht auch sie in der Showbranche Fuß zu fassen - und scheitert immer wieder. Aufgeben kommt für sie aber nicht in Frage. "Ich bin eine wahnsinnige Überlebenskünstlerin", sagt Blanco, die nach einer spektakulären Rundumerneuerung nun auf ihre große Chance hofft.

Von Geburt an stand fest, dass Martin Pesch einmal Nachfolger seines Vaters im Familienbetrieb wird. Dass er aber derjenige sein wird, der die Firma verkaufen muss, war nicht vorherzusehen. "Ich habe groß angefangen und höre klein auf", sagt der heutige Angestellte wehmütig. Streit und wirtschaftliche Schwierigkeiten zwangen ihn zur Aufgabe des Traditionsbetriebs.

Sabine Fleischer verlor den Scheidungskrieg mit ihrem Exmann. Die Kinder wurden dem Vater zugesprochen und wandten sich schließlich von ihr ab. Als Mutter fühlte sie sich damit gescheitert. "Das hat mich innerlich zerrissen. Da war ich so am Boden, dass ich nicht mehr klar denken konnte." Doch nachdem sie gelernt hat loszulassen, kommt es langsam wieder zur Annäherung.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Christoph Feurstein

Ganzen Text anzeigenEndstation Terror
- wenn Jugendliche radikal werden

Tödliche Gasexplosion in Wien
War es ein Unfall oder eine Verzweiflungstat?

Geburtenklinik in Schladming
Mütter klagen Missstände an

50 Jahre Polizistinnen im Einsatz
Die ...
(ORF)

Text zuklappenEndstation Terror
- wenn Jugendliche radikal werden

Tödliche Gasexplosion in Wien
War es ein Unfall oder eine Verzweiflungstat?

Geburtenklinik in Schladming
Mütter klagen Missstände an

50 Jahre Polizistinnen im Einsatz
Die "Holaubek-Mädels" waren die ersten Frauen, die als Polizistinnen auf den Straßen Wiens unterwegs waren


(ORF)


Seitenanfang
12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Teure Landwirtschaft auf Moorböden
Das Erbe von "Anbauschlacht" und Entwässerung im Zweiten Weltkrieg

Mythos Ernährungssicherheit
Wie viel "Swissness" ist im Essen?
Gespräch mit Markus Ritter

Shaolin-Kloster
Chinas Geschäft mit dem Glauben


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:23
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

China - Ein Milliardenvolk will reisen

Film von Jörg Winter


(ORF)


Seitenanfang
13:52
VPS 13:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Busreise - Chinesen auf Europa-Tour

Film von Jill Coulon

Deutsche Bearbeitung: Burgit Bock

Ganzen Text anzeigenChinas wachsende Mittelschicht ist zunehmend reisefreudig und reist besonders gerne nach Europa! Die meisten reisen im Bus. Auf dem Reiseplan stehen oft bis zu sechs Länder in zehn Tagen.

Bis zum Jahr 2020 werden an die 16 Millionen chinesische Touristen ...
(ORF)

Text zuklappenChinas wachsende Mittelschicht ist zunehmend reisefreudig und reist besonders gerne nach Europa! Die meisten reisen im Bus. Auf dem Reiseplan stehen oft bis zu sechs Länder in zehn Tagen.

Bis zum Jahr 2020 werden an die 16 Millionen chinesische Touristen erwartet.
Das Filmteam hat eine solche Reisegruppe auf ihrer Europa-Tour begleitet. Beim Blick durch die Busfenster werden nicht nur kulturelle Unterschiede zwischen China und Europa offenbart.

Die chinesischen Touristen überraschen mit unerwarteten Kommentaren über uns und unseren westlichen Lebensstil - und halten Europa mit Humor und Witz einen Spiegel vor.


(ORF)


Seitenanfang
14:39
VPS 14:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Leben in Chinas neuer Megacity -

Der Aufstieg der Stadt Chongqing

Film von Raimund Löw

Ganzen Text anzeigenArmut und Luxus, Boom und Abriss: Chinas Metropole Chongqing hat 32 Millionen Einwohner auf einer Fläche so groß wie Österreich. Wohin entwickelt sich die Megacity?

Alle hat sie überholt: New York, Kairo, Mexico-City. Doch die flächenmäßig größte Stadt der ...
(ORF)

Text zuklappenArmut und Luxus, Boom und Abriss: Chinas Metropole Chongqing hat 32 Millionen Einwohner auf einer Fläche so groß wie Österreich. Wohin entwickelt sich die Megacity?

Alle hat sie überholt: New York, Kairo, Mexico-City. Doch die flächenmäßig größte Stadt der Welt ist eine gewaltige Unbekannte. Asien-Korrespondent Raimund Löw fragt: Wie tickt diese Megalopolis? Wie lebt es sich in Chongqing?

Seit der gigantische Drei-Schluchten-Damm die Flüsse Jangtsekiang und Jialing schiffbar macht und Energie im Überfluss liefert, pumpen Pekings Kommunisten Milliarden in ihre neue Vorzeigestadt. In ganz Chongqing ist kein Haus älter als 30 Jahre. Knapp 2000 Firmen haben sich in kürzester Zeit hier angesiedelt, vorwiegend aus den Sparten Robotik, dem Internet der Dinge, Smart Cars, erneuerbare Energien, Biomedizin und Umweltschutz. Willkommen im Silicon Valley Asiens. Schon jetzt ist jeder dritte weltweit verkaufte Laptop made in Chongqing.

Darauf einen Hotpot, also etwas Schmorfrosch und in Streifen geschnittenes Geflügelgedärm in höllisch heißer Suppe. Täglich wächst die Stadt um 6000 Einwohner. Wie hält man das aus? Zhang Wei, hier aufgewachsen und ein Konzertveranstalter, diagnostiziert nüchtern: "Die Menschen werden einsamer. Früher haben alle gemeinsam mit den Nachbarn gegessen, auf der Straße, niemand blieb in seiner Wohnung. Es hat ja keine Klimaanlagen gegeben. In den Hochhäusern gibt es diese Nachbarschaft nicht mehr. Eine ganze Lebenskultur wird zerstückelt."

Auch Chinas sportliche Ziele sind hochgesteckt. Der Plan der Kommunistischen Partei sieht vor, dass China spätestens 2050 Fußballweltmeister sein muss, entsprechend trainiert der Fußballclub Chongqing Lifan. Trainer Woe-Ryong Chang ist schon eifrig dabei, den 43-Jahr-Plan zu erfüllen: "China lernt vom Ausland Theorie und Technik und möchte langsam internationales Niveau erreichen. Vor allem seit Präsident Xi Jinping an der Macht ist, gibt es viel Unterstützung für den Fußball."

Jetzt etwas Affenhirn für alle, die sich trauen. Die Geschäftsfrau Jin Sha plant eine eigene Hotelkette - und ein zweites Kind, wie das nach dem Ende der Ein-Kind-Politik jetzt erlaubt ist. Sie hätte es auch ohne Änderung der Politik gemacht, erzählt sie, egal, wie hoch die Strafzahlung gewesen wäre. Der Rockmusiker Shi Quan berichtet über die Untergrundkultur der Jugend, die genug hat von der Allmacht des Geldes in China: "In China hat man es schwer, wenn man sich nicht anpasst. Die Medien betreiben Gehirnwäsche. Mächtige Lobbys wollen alles kontrollieren. Mit unserer Musik drücken wir aus, was wir selbst empfinden, und nicht was die Produktionsfirmen uns vorschreiben."

Zum Abschluss einen Maotai, den Fünfkorn-Schnaps, der alles wegspült. Angeblich auch die Sorgen, die sich viele Alteingesessene in der Stadt Chongqing machen, weil sie viel zu schnell und ihnen irgendwie über den Kopf wächst.


(ORF)


Seitenanfang
15:24
VPS 15:20

Videotext Untertitel

Die Magie der Mongolei

Film von Heinz Leger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIsoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei.

Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und ...
(ORF)

Text zuklappenIsoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei.

Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Der Film macht einen Streifzug durch ein Land der Extreme mit faszinierenden Bildern aus einer der kältesten und gleichzeitig der heißesten Gegenden der Welt.

Schneidend peitscht der Wind durch das Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei. Es ist Winter. Minus 40 Grad Celsius machen einen Aufenthalt im Freien zur Qual. "Eingepackt wie die Kosmonauten", so witzeln die mongolischen Mitarbeiter, ist das Filmteam in den Bergen unterwegs um Argali-Wildschafe zu drehen. Für die Reise in das kalte Herz Asiens waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Wie dreht man bei solchen Temperaturen? "Am besten gar nicht", war die lapidare Antwort der konsultierten Techniker. Doch mit dieser Auskunft wollte sich das Team nicht zufrieden geben. Bei aufwendigen Materialtests wurden in der Kältekammer des Wiener Arsenals die Schwachstellen des Filmequipments aufgespürt und beseitigt. So mussten zum Beispiel Spezialkabel angefertigt werden, da herkömmliche Videokabel bei diesen Temperaturen wie dürres Holz brechen.
"Abgesehen von den wirklich widrigen Arbeitsbedingungen im Winter, war die Gastfreundschaft der Menschen in den entlegenen Gebieten im russisch-chinesischen Grenzgebiet die größte Überraschung", erzählt Regisseur Heinz Leger. "Selbst wenn wir unangemeldet mitten in der Nacht bei einer der wenigen Familien, die im Gebirge überwintern, auftauchten, wurden wir mit offenen Armen empfangen und reich bewirtet."

In dieser freundschaftlichen Atmosphäre entstanden atemberaubende Bilder der letzten kasachischen Adlerjäger, die mit ihren Steinadlern auf Beizjagd gehen, von Takhis, den mongolischen Wildpferden, die in den Tälern dem schneidenden Wind trotzen und Aufnahmen vom Moschustier, einem Verwandten unserer Hirsche, das aussieht wie ein Reh mit Vampirzähnen.

Von den eisigen Gipfeln im Norden ging es weiter zu den gewaltigen Sanddünen der Wüste Gobi. Unter der sengenden Sonne recken sich hier mächtige Sandberge in die Höhe. Der ständige Nordwestwind treibt den feinen Sand langsam vor sich her. Sand, der aus längst versiegten Flüssen und Seen stammt, wird hier zu Dünen geformt, die die Einheimischen "singenden Sand" nennen. In keiner Wüste der Welt gibt es so viele Sandberge mit Höhen von mehreren hundert Metern, und am abendlichen Feuer flüstern sich die Einheimischen oft Geschichten über die Dünengeister zu.

Doch die Mongolei besteht nicht nur aus Sand und Stein, der Norden des Landes erinnert an unsere Alpen. Im dichten Lärchenwald sind Wildschweine auf der Suche nach Futter, und in den Flüssen tummelt sich eine Vielzahl von Fischen, darunter der größte Verwandte aus der Familie der Forellen und Lachse, der Taimen.


(ORF)


Seitenanfang
16:07
VPS 16:05

Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Dschingis Khan - Reiter der Apokalypse

Film von Heinz Leger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenEr war der wahrscheinlich erfolgreichste und gefürchtetste Feldherr aller Zeiten, schuf das größte landgebundene Reich der Erde und überzog die damalige Welt mit Krieg: Dschingis Khan.

Der Film zeichnet ein anderes Bild des Mongolenherrschers: Das Bild eines ...
(ORF)

Text zuklappenEr war der wahrscheinlich erfolgreichste und gefürchtetste Feldherr aller Zeiten, schuf das größte landgebundene Reich der Erde und überzog die damalige Welt mit Krieg: Dschingis Khan.

Der Film zeichnet ein anderes Bild des Mongolenherrschers: Das Bild eines Mannes, der vom verwaisten Hirtenjungen zum brillanten Militärstrategen und schließlich zum weisen Staatsmann reifte.

In aufwendigen Reenactments mit Hunderten Schauspielern in historischen Kostümen lässt die Dokumentation "Dschingis Khan - Reiter der Apocalypse" die Welt der mongolischen Reiterhorden wiederauferstehen und stellt sie der Wirklichkeit des europäischen Mittelalters gegenüber. Ganz nebenbei löst der Film das Rätsel, warum die wilden Horden im Jahre 1241, am Vorabend des Sturms auf Wien, plötzlich kehrt machten und die Stadt verschonten.


(ORF)


Seitenanfang
16:59
VPS 16:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit den Winden des Himalaya - Ballonfahren in Nepal

Film von Götz Filenius

Ganzen Text anzeigenIm Frühjahr 2010 veranstalteten fünf Ballonteams ein Fest vor der Kulisse des Himalayas. Die Ballonfahrer stammten aus ganz Österreich - wo das Ballonfahren lange Tradition hat.

Einige von ihnen sind Freunde von Wolfgang Nairz, der diese Expedition organisiert hat ...
(ORF)

Text zuklappenIm Frühjahr 2010 veranstalteten fünf Ballonteams ein Fest vor der Kulisse des Himalayas. Die Ballonfahrer stammten aus ganz Österreich - wo das Ballonfahren lange Tradition hat.

Einige von ihnen sind Freunde von Wolfgang Nairz, der diese Expedition organisiert hat und leitet. Der Hochalpinist, Expeditionsführer und Ballonpilot hat Himalaya-Geschichte geschrieben.

Seit Anfang der 1970er Jahre ist Nairz in den Gebirgen der Welt unterwegs. Bereits 1976 wagte er den ersten Drachenflug aus größter Höhe: vom Gipfel des Noshaq, dem höchsten Berg des Hindukusch, hinunter zum Basislager. 1978 führte Nairz eine österreichische Mount-Everest-Expedition auf den höchsten Gipfel der Welt. Mit ihm bestiegen auch Reinhold Messner und Peter Habeler als erste Menschen den Everest ohne Sauerstoffgeräte. Ballonfahren im Himalaya ist noch immer eine Herausforderung.


(ORF)


Seitenanfang
17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die letzten Nomaden

Film von José Manuel Novoa

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Deutsche Bearbeitung: Andrea Gastgeb

Ganzen Text anzeigenSie ziehen gemeinsam mit ihren Herden auf traditionellen Routen über die Grassteppen Asiens und Südamerikas: Die Lebensweise der Nomaden hat sich seit Jahrtausenden kaum geändert.

Die Welt dieser Nomaden – ob im Schatten der Achttausender des Himalayas, in den ...
(ORF)

Text zuklappenSie ziehen gemeinsam mit ihren Herden auf traditionellen Routen über die Grassteppen Asiens und Südamerikas: Die Lebensweise der Nomaden hat sich seit Jahrtausenden kaum geändert.

Die Welt dieser Nomaden – ob im Schatten der Achttausender des Himalayas, in den eisigen Weiten der Taiga Sibiriens oder im Hochland der bolivianischen Anden – wird allein durch das Klima, die Ergiebigkeit ihrer Weiden und die Gesundheit ihrer Tiere bestimmt.

Die Männer vom Volk der Golok sind exzellente Reiter. Ihre Pferde kräftig und ausdauernd. Gemeinsam ziehen sie mit ihren Yakherden über die weiten Grasebenen im Hochland von Tibet. Ihr wichtigstes Gut sind ihre Yaks. Sie geben ihnen Kleidung, Nahrung und Brennmaterial. Die Tiere sind Transport- und Tauschmittel.

Das Nomadenvolk der Drogpa lebt auf der Changtang-Hochebene und den umliegenden Grasebenen. Die Drogpa werden gerne als die ursprünglichen Einwohner der Grassteppen des tibetischen Hochlandes bezeichnet. Eine weitere Volksgruppe sind die Khampa, die Bewohner der Provinz Kham in Osttibet.

Die Tsaaten, die letzten Rentiernomaden der Erde, leben in der nördlichen Mongolei, an der Grenze zu Sibirien. Hier befindet sich der Übergang von der Tundra zur Taiga. Die unwegsame Gebirgswelt in etwa 2500 bis 3000 Metern Höhe zählt zu den unwirtlichsten Weltregionen. Als Hirtennomaden sind die Tsaaten Bewahrer einer uralten Tradition, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Man schätzt sie auf ungefähr nur 80 Männer, Frauen und Kinder.

Die Kallawaya gehören zu einer ethnischen Minderheit, die im Nordosten des Titicacasees an der Grenze von Bolivien zu Peru lebt. Bekannt ist das Kallawaya-Volk durch seine Heilkunde, die aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ingredienzien besteht und stets mit Ritualen verbunden ist.


(ORF)


Seitenanfang
18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenMangelware Blut
Forscher gewinnen Blutersatz aus Wattwürmern

Vergiftung durch Kohlenmonoxid
Das Gas hat sechs Teenager das Leben gekostet

Teuer und nutzlos
Immunglobulin G4 zeigt keine Lebensmittelallergie

Netze zu ...

Text zuklappenMangelware Blut
Forscher gewinnen Blutersatz aus Wattwürmern

Vergiftung durch Kohlenmonoxid
Das Gas hat sechs Teenager das Leben gekostet

Teuer und nutzlos
Immunglobulin G4 zeigt keine Lebensmittelallergie

Netze zu Skateboards
Unternehmer Ben Kneppers kämpft gegen Plastikmüll im Meer

Löcher im Darm
Winzige Verletzungen können Reizdarm-Syndrom auslösen


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Merkel zu Gast in der Türkei
Flüchtlingspakt im Mittelpunkt

Börsen-Chef im Visier der Fahnder
Verdacht des Insider-Handels

Spätstarter auf dem Weg ins All
Matthias Maurer wird Astronaut


Seitenanfang
19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenBlack Lives
Gespräch mit Melanye Price

Polizisten als überforderte Rassisten
Der Kinofilm "Volt"

Im Rausch der Bilder: Monet
Ausstellung in Riehen bei Basel, Fondation Beyeler,

Hessentag ohne Rap
Nach heftigem Widerstand sagt die ...

Text zuklappenBlack Lives
Gespräch mit Melanye Price

Polizisten als überforderte Rassisten
Der Kinofilm "Volt"

Im Rausch der Bilder: Monet
Ausstellung in Riehen bei Basel, Fondation Beyeler,

Hessentag ohne Rap
Nach heftigem Widerstand sagt die Stadt Rüsselsheim das Konzert ab

Kino: "Was hat uns bloß so ruiniert"
Total anders - und am Ende doch genauso wie alle anderen

Österreichischer Filmpreis
Peter Simonischek als bester Hauptdarsteller bei "Toni Erdmann"


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mangelware Blut

Film von Carsten Binsack

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenBlutkonserven sind knapp, nicht erst seit den Skandalen um verseuchte Blutspenden. Forscher experimentieren deshalb sogar mit Wattwürmern und Stammzellen, um Blut künstlich herzustellen.

Laut WHO werden jährlich rund 75 Millionen Blutspenden benötigt, für ...

Text zuklappenBlutkonserven sind knapp, nicht erst seit den Skandalen um verseuchte Blutspenden. Forscher experimentieren deshalb sogar mit Wattwürmern und Stammzellen, um Blut künstlich herzustellen.

Laut WHO werden jährlich rund 75 Millionen Blutspenden benötigt, für Deutschlands Patienten müssen täglich etwa 18 000 Blutspenden verfügbar sein. Doch nur etwa drei Prozent der Menschen spenden regelmäßig Blut – zu wenig, um den Bedarf an Blutkonserven zu decken.

Das Lebenselixier ist eine Mangelware. Skandale um verseuchte Blutspenden in Frankreich und Deutschland haben in der Vergangenheit viele Menschen verunsichert. Die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft kommen hinzu. Auf lange Sicht werden immer mehr ältere Menschen Transfusionen benötigen - immer weniger junge Blutspender werden dieses Blut liefern können. Wissenschaftler und Ärzte gehen ganz unterschiedliche Wege, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Während Mediziner an einer Züricher Klinik durch das Patient Blood Management, einem effizienteren Einsatz von Transfusionen, die Anzahl der benötigten Blutkonserven um die Hälfte reduzieren konnten, suchen Forscher wie Franck Zal in der Bretagne nach völlig neuen Ansätzen. Mit seiner Idee, einen Blutersatz aus Wattwürmern zu gewinnen, sorgt der Biologe weltweit für Aufsehen. Das Hämoglobin der Wattwürmer ähnelt zu 95 Prozent dem des Menschen – die Tests an Tieren haben bisher keine Abstoßreaktionen gezeigt, wie das beim Vermischen verschiedener menschlicher Blutgruppen der Fall sein kann. Andere Forscher in England und Deutschland versuchen, Blut aus Stammzellen zu erzeugen oder das Lebenselixier komplett künstlich herzustellen. Auch hier konnten Substanzen bereits erfolgreich auf Mäuse übertragen werden und in diesem Jahr stehen erste Tests am Menschen bevor.

Die Dokumentation „Mangelware Blut“ begleitet die Wissenschaftler und zeigt die aktuellen Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Herstellung von künstlichem Blut auf. Welche Chancen und Risiken bringt eine Produktion von Kunstblut mit sich?

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


Seitenanfang
21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel: Mit Blut gegen Krebs

Flüssige Biopsien: die Zukunft der Krebsdiagnose und

Krebstherapie?

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEine neue Methode im Kampf gegen den Krebs erobert die Medizin: die flüssige Biopsie. Statt einer Gewebeentnahme gibt die schonende Blutprobe Aufschluss über den Krebs und die Therapie.

Gert Scobel diskutiert mit Prof. Dr. Klaus Pantel, Direktor des Institutes für ...

Text zuklappenEine neue Methode im Kampf gegen den Krebs erobert die Medizin: die flüssige Biopsie. Statt einer Gewebeentnahme gibt die schonende Blutprobe Aufschluss über den Krebs und die Therapie.

Gert Scobel diskutiert mit Prof. Dr. Klaus Pantel, Direktor des Institutes für Tumorbiologie an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf und mit Prof. Dr. Nikolas von Bubnoff, Universitätsklinik Freiburg, über die neuen Verfahren im Kampf gegen den Krebs.

Besteht ein Verdacht auf Krebs, erfolgt bisher in der Regel eine Gewebeentnahme, ein invasiver, oft belastender Eingriff. In der Zukunft könnte Patienten das erspart bleiben. Unser Blut enthält alle nötigen Informationen über die Krebserkrankung, und es gelingt immer zuverlässiger, diese Informationen auch zu gewinnen und zu nutzen.

Die Liquid Biopsy, die flüssige Biopsie, könnte die Gewebeentnahme in Zukunft ersetzen. Bei bestimmten Erkrankungen wie Lungen-, Dickdarm- und Brustkrebs geschieht das bereits.

Im Blut zirkulieren vollständige Krebszellen, die die gesamte Information über den Tumor in sich tragen. In einer Milliarde Blutzellen finden sich darin nur einige wenige. Die Schwierigkeit bestand bisher darin, diese wenigen Zellen auszumachen. Prof. Dr. Andreas Pantel, Direktor des Zentrums für Experimentelle Medizin und des Instituts für Tumorbiologie in Hamburg Eppendorf, ist einer der Pioniere auf diesem Gebiete und wird als Gast im Studio sein.

Neben den vollständigen Tumorzellen zirkuliert Tumor-DNA auch als Fragmente zellfrei im Blut. Auch sie enthalten die Erbinformationen des Krebses und auch sie lassen sich mittlerweile finden und analysieren.

Anders als bei der Gewebeentnahme ermöglicht die Liquid Biopsy eine genaue und regelmäßige Verlaufskontrolle der Erkrankung. Therapien können auf Grund der gewonnenen Informationen individuell erstellt und angepasst werden. Mögliche Rezidive können sehr früh erkannt und wirksam bekämpft werden. Die Liquid Biopsy ermöglicht zudem die Verlaufskontrolle von Tumoren, die für eine Gewebebiopsie nicht, oder nur schwer zugänglich sind.

"scobel" stellt diese neuen Verfahren im Kampf gegen den Krebs vor. Wird die Liquid Biopsy in Zukunft auch zur Krebsvorsorge genutzt werden können. Was bedeuten die neuen Verfahren für den medizinischen Markt und die Krankenkassen? Bei welchen Tumorerkrankungen sind sie bereits im Einsatz. Aber vor allem: welche Chancen und Risiken bringen sie für die Patienten?


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Female Agents - Geheimkommando Phoenix

(Les Femmes de l'Ombre)

Spielfilm, Frankreich 2008

Darsteller:
Louise DesfontaineSophie Marceau
Jeanne FaussierJulie Depardieu
Suzy DesprezMarie Gillain
Gaëlle LemenechDéborah François
Oberst HeindrichMoritz Bleibtreu
Maria LuzzatoMaya Sansa
u.a.
Regie: Jean-Paul Salomé
Länge: 110 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie französische Widerstandskämpferin Louise Desfontaine soll mit vier anderen Frauen für die Briten auf gefährliche Mission gehen: Es gilt einen Geheimnisträger vor den Nazis zu retten.

Bei einer Sabotage-Aktion der Résistance gegen die Nazis verliert Louise ...

Text zuklappenDie französische Widerstandskämpferin Louise Desfontaine soll mit vier anderen Frauen für die Briten auf gefährliche Mission gehen: Es gilt einen Geheimnisträger vor den Nazis zu retten.

Bei einer Sabotage-Aktion der Résistance gegen die Nazis verliert Louise ihren Mann. Mit knapper Not gelingt ihr die Flucht nach England, wo ihr Bruder Pierre in der britischen Armee dient. Doch der Krieg ist für Louise noch nicht zu Ende.

Die britische Special Operations Executive (SOE) erteilt ihr einen heiklen Spezialauftrag: Ein Geologe, der am Strand der Normandie zur Vorbereitung der alliierten Landung Untersuchungen durchführte, ist in die Hände der Deutschen gefallen. Der Geheimnisträger muss schnellstens aus einem Wehrmachtskrankenhaus entführt werden, bevor die SS ihn foltern kann und Details über die geplante Invasion erfährt.

Louise bricht gemeinsam mit der Prostituierten Jeanne, der gottesgläubigen Sprengstoffexpertin Gaëlle, der Ex-Nazigeliebten Suzy und der italienischen Jüdin Maria ins besetzte Frankreich auf. Als Krankenschwestern getarnt, gelingt es der Sondereinheit im Handstreich, den Geologen zu befreien. Doch nach erfolgreichem Abschluss der Mission dürfen die Frauen wider Erwarten nicht nach England zurückkehren. Zwischenzeitlich hat ein eifriger SS-Oberst zu viel über ihre Mission und den geplanten D-Day herausgefunden - und muss liquidiert werden. Ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt.


Seitenanfang
0:18
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
0:46
VPS 00:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Ganzen Text anzeigenAKW verursacht Millionenverluste
Wegen Problemen mit den Brennelementen ist das AKW Leibstadt seit einem halben Jahr außer Betrieb.

Die Welt des Chefideologen Bannon
Die "Rundschau" analysiert die Geisteswelt von Trumps Chefideologen Stephen ...

Text zuklappenAKW verursacht Millionenverluste
Wegen Problemen mit den Brennelementen ist das AKW Leibstadt seit einem halben Jahr außer Betrieb.

Die Welt des Chefideologen Bannon
Die "Rundschau" analysiert die Geisteswelt von Trumps Chefideologen Stephen Bannon.

Raketen-Debakel
Der VBS-Chef Guy Parmelin muss harte Kritik einstecken, weil er die geplante Fliegerabwehr gestoppt hat.


Seitenanfang
1:31
VPS 01:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der lange Schatten des Missbrauchs

Iris Galeys Kampf ums Glück

Reportage von Helen Arnet

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenIris Galey wurde von ihrem Vater jahrelang missbraucht. Es dauerte ein ganzes Menschenleben, um die Wunden vernarben zu lassen. Heute ist Iris Galey glücklich mit der Liebe ihres Lebens.

Iris Galeys Kindheit war ein Albtraum: Nacht für Nacht verging sich ihr Vater, ...

Text zuklappenIris Galey wurde von ihrem Vater jahrelang missbraucht. Es dauerte ein ganzes Menschenleben, um die Wunden vernarben zu lassen. Heute ist Iris Galey glücklich mit der Liebe ihres Lebens.

Iris Galeys Kindheit war ein Albtraum: Nacht für Nacht verging sich ihr Vater, Direktor eines Basler Pharmakonzerns,
an ihr. Eingeschüchtert von dessen Todesdrohungen bewahrte die kleine Iris das schreckliche Geheimnis bis zu ihrem 14. Lebensjahr.

Als sie das Schweigen brach und sich Geschäftspartnern ihres Vaters offenbarte, erschoss sich dieser.

Mit ihrem Buch "Ich weinte nicht, als Vater starb" belegte Iris Galey 1986 die Bestsellerlisten auf der ganzen Welt. Doch auch als Schriftstellerin wurde die Baslerin missbraucht: Ihr erster Verleger prellte sie um die Tantiemen ihrer Bücher. Iris Galey muss darum heute mit ihrer bescheidenen Rente über die Runden kommen.

Seit sie zu sich selber stehe, habe das Glück Einzug in ihr Leben gehalten, sagt Iris Galey. Sie heiratete, und als ein vermögender Investmentbanker das verliebte Paar tanzen sah, schenkte er den beiden ein Häuschen im deutschen Arendsee. Iris Galeys Leben könnte mit einem Happy End schließen, wäre da nicht die zerrüttete Beziehung zu ihrer Tochter. Diese berichtet Reporterin Helen Arnet, wie sich der Schatten des Missbrauchs auch auf die Nachkommen der Missbrauchsopfer legt und dort ebenfalls schwer verletzte Seelen hinterlässt.


Seitenanfang
1:54
VPS 01:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hessenreporter: Die vergessliche Wohngmeinschaft

Film von Burkhard Plemper

Ganzen Text anzeigen"Wir sind alles freie Leute", betont Marianne und blickt auf ihre Mitbewohnerinnen am Esstisch, sechs Frauen - die älteste ist zweiundneunzig - und ein Mann, einundsechzig Jahre alt.

Sie wohnen zusammen, kochen gemeinsam, kümmern sich umeinander. Ein gemeinsam ...
(ARD/HR)

Text zuklappen"Wir sind alles freie Leute", betont Marianne und blickt auf ihre Mitbewohnerinnen am Esstisch, sechs Frauen - die älteste ist zweiundneunzig - und ein Mann, einundsechzig Jahre alt.

Sie wohnen zusammen, kochen gemeinsam, kümmern sich umeinander. Ein gemeinsam beauftragter Pflegedienst hilft den alten Herrschaften, den Alltag zu bewältigen. Das kostet nicht mehr als ein Platz im Heim. Ein gutes Leben - mit und trotz der Diagnose Demenz.

Allein war die Witwe nicht mehr klar gekommen, geisterte nachts durch die Stadt und über den Friedhof, wurde von der Polizei aufgegriffen. Schnell war klar: Diagnose Demenz. So ging es nicht weiter, fand auch ihr Sohn. Zufällig hatte der von dem neuen Projekt gelesen: Wohngemeinschaft im Statthaus Offenbach.

Seit zwei Jahren wohnt sie nun in der herrschaftlichen Gründerzeitvilla. Hier haben alle Mitbewohner ein eigenes Zimmer und einen regulären Mietvertrag, den ihre Angehörigen für sie unterschrieben haben.

Der "Hessenreporter" hat die Bewohnerinnen begleitet, zum Spaziergang und Einkauf, beim Kochen und Bügeln, vom Frühstück bis zum späten Abend.


(ARD/HR)


Seitenanfang
2:24
VPS 02:20

Videotext Untertitel

Die Magie der Mongolei

Film von Heinz Leger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIsoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei.

Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und ...
(ORF)

Text zuklappenIsoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei.

Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Der Film macht einen Streifzug durch ein Land der Extreme mit faszinierenden Bildern aus einer der kältesten und gleichzeitig der heißesten Gegenden der Welt.

Schneidend peitscht der Wind durch das Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei. Es ist Winter. Minus 40 Grad Celsius machen einen Aufenthalt im Freien zur Qual. "Eingepackt wie die Kosmonauten", so witzeln die mongolischen Mitarbeiter, ist das Filmteam in den Bergen unterwegs um Argali-Wildschafe zu drehen. Für die Reise in das kalte Herz Asiens waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Wie dreht man bei solchen Temperaturen? "Am besten gar nicht", war die lapidare Antwort der konsultierten Techniker. Doch mit dieser Auskunft wollte sich das Team nicht zufrieden geben. Bei aufwendigen Materialtests wurden in der Kältekammer des Wiener Arsenals die Schwachstellen des Filmequipments aufgespürt und beseitigt. So mussten zum Beispiel Spezialkabel angefertigt werden, da herkömmliche Videokabel bei diesen Temperaturen wie dürres Holz brechen.
"Abgesehen von den wirklich widrigen Arbeitsbedingungen im Winter, war die Gastfreundschaft der Menschen in den entlegenen Gebieten im russisch-chinesischen Grenzgebiet die größte Überraschung", erzählt Regisseur Heinz Leger. "Selbst wenn wir unangemeldet mitten in der Nacht bei einer der wenigen Familien, die im Gebirge überwintern, auftauchten, wurden wir mit offenen Armen empfangen und reich bewirtet."

In dieser freundschaftlichen Atmosphäre entstanden atemberaubende Bilder der letzten kasachischen Adlerjäger, die mit ihren Steinadlern auf Beizjagd gehen, von Takhis, den mongolischen Wildpferden, die in den Tälern dem schneidenden Wind trotzen und Aufnahmen vom Moschustier, einem Verwandten unserer Hirsche, das aussieht wie ein Reh mit Vampirzähnen.

Von den eisigen Gipfeln im Norden ging es weiter zu den gewaltigen Sanddünen der Wüste Gobi. Unter der sengenden Sonne recken sich hier mächtige Sandberge in die Höhe. Der ständige Nordwestwind treibt den feinen Sand langsam vor sich her. Sand, der aus längst versiegten Flüssen und Seen stammt, wird hier zu Dünen geformt, die die Einheimischen "singenden Sand" nennen. In keiner Wüste der Welt gibt es so viele Sandberge mit Höhen von mehreren hundert Metern, und am abendlichen Feuer flüstern sich die Einheimischen oft Geschichten über die Dünengeister zu.

Doch die Mongolei besteht nicht nur aus Sand und Stein, der Norden des Landes erinnert an unsere Alpen. Im dichten Lärchenwald sind Wildschweine auf der Suche nach Futter, und in den Flüssen tummelt sich eine Vielzahl von Fischen, darunter der größte Verwandte aus der Familie der Forellen und Lachse, der Taimen.


(ORF)


Seitenanfang
3:08
VPS 03:05

Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Dschingis Khan - Reiter der Apokalypse

Film von Heinz Leger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenEr war der wahrscheinlich erfolgreichste und gefürchtetste Feldherr aller Zeiten, schuf das größte landgebundene Reich der Erde und überzog die damalige Welt mit Krieg: Dschingis Khan.

Der Film zeichnet ein anderes Bild des Mongolenherrschers: Das Bild eines ...
(ORF)

Text zuklappenEr war der wahrscheinlich erfolgreichste und gefürchtetste Feldherr aller Zeiten, schuf das größte landgebundene Reich der Erde und überzog die damalige Welt mit Krieg: Dschingis Khan.

Der Film zeichnet ein anderes Bild des Mongolenherrschers: Das Bild eines Mannes, der vom verwaisten Hirtenjungen zum brillanten Militärstrategen und schließlich zum weisen Staatsmann reifte.

In aufwendigen Reenactments mit Hunderten Schauspielern in historischen Kostümen lässt die Dokumentation "Dschingis Khan - Reiter der Apocalypse" die Welt der mongolischen Reiterhorden wiederauferstehen und stellt sie der Wirklichkeit des europäischen Mittelalters gegenüber. Ganz nebenbei löst der Film das Rätsel, warum die wilden Horden im Jahre 1241, am Vorabend des Sturms auf Wien, plötzlich kehrt machten und die Stadt verschonten.


(ORF)


Seitenanfang
3:59
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit den Winden des Himalaya - Ballonfahren in Nepal

Film von Götz Filenius

Ganzen Text anzeigenIm Frühjahr 2010 veranstalteten fünf Ballonteams ein Fest vor der Kulisse des Himalayas. Die Ballonfahrer stammten aus ganz Österreich - wo das Ballonfahren lange Tradition hat.

Einige von ihnen sind Freunde von Wolfgang Nairz, der diese Expedition organisiert hat ...
(ORF)

Text zuklappenIm Frühjahr 2010 veranstalteten fünf Ballonteams ein Fest vor der Kulisse des Himalayas. Die Ballonfahrer stammten aus ganz Österreich - wo das Ballonfahren lange Tradition hat.

Einige von ihnen sind Freunde von Wolfgang Nairz, der diese Expedition organisiert hat und leitet. Der Hochalpinist, Expeditionsführer und Ballonpilot hat Himalaya-Geschichte geschrieben.

Seit Anfang der 1970er Jahre ist Nairz in den Gebirgen der Welt unterwegs. Bereits 1976 wagte er den ersten Drachenflug aus größter Höhe: vom Gipfel des Noshaq, dem höchsten Berg des Hindukusch, hinunter zum Basislager. 1978 führte Nairz eine österreichische Mount-Everest-Expedition auf den höchsten Gipfel der Welt. Mit ihm bestiegen auch Reinhold Messner und Peter Habeler als erste Menschen den Everest ohne Sauerstoffgeräte. Ballonfahren im Himalaya ist noch immer eine Herausforderung.


(ORF)


Seitenanfang
4:45
VPS 04:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die letzten Nomaden

Film von José Manuel Novoa

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Deutsche Bearbeitung: Andrea Gastgeb

Ganzen Text anzeigenSie ziehen gemeinsam mit ihren Herden auf traditionellen Routen über die Grassteppen Asiens und Südamerikas: Die Lebensweise der Nomaden hat sich seit Jahrtausenden kaum geändert.

Die Welt dieser Nomaden – ob im Schatten der Achttausender des Himalayas, in den ...
(ORF)

Text zuklappenSie ziehen gemeinsam mit ihren Herden auf traditionellen Routen über die Grassteppen Asiens und Südamerikas: Die Lebensweise der Nomaden hat sich seit Jahrtausenden kaum geändert.

Die Welt dieser Nomaden – ob im Schatten der Achttausender des Himalayas, in den eisigen Weiten der Taiga Sibiriens oder im Hochland der bolivianischen Anden – wird allein durch das Klima, die Ergiebigkeit ihrer Weiden und die Gesundheit ihrer Tiere bestimmt.

Die Männer vom Volk der Golok sind exzellente Reiter. Ihre Pferde kräftig und ausdauernd. Gemeinsam ziehen sie mit ihren Yakherden über die weiten Grasebenen im Hochland von Tibet. Ihr wichtigstes Gut sind ihre Yaks. Sie geben ihnen Kleidung, Nahrung und Brennmaterial. Die Tiere sind Transport- und Tauschmittel.

Das Nomadenvolk der Drogpa lebt auf der Changtang-Hochebene und den umliegenden Grasebenen. Die Drogpa werden gerne als die ursprünglichen Einwohner der Grassteppen des tibetischen Hochlandes bezeichnet. Eine weitere Volksgruppe sind die Khampa, die Bewohner der Provinz Kham in Osttibet.

Die Tsaaten, die letzten Rentiernomaden der Erde, leben in der nördlichen Mongolei, an der Grenze zu Sibirien. Hier befindet sich der Übergang von der Tundra zur Taiga. Die unwegsame Gebirgswelt in etwa 2500 bis 3000 Metern Höhe zählt zu den unwirtlichsten Weltregionen. Als Hirtennomaden sind die Tsaaten Bewahrer einer uralten Tradition, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Man schätzt sie auf ungefähr nur 80 Männer, Frauen und Kinder.

Die Kallawaya gehören zu einer ethnischen Minderheit, die im Nordosten des Titicacasees an der Grenze von Bolivien zu Peru lebt. Bekannt ist das Kallawaya-Volk durch seine Heilkunde, die aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ingredienzien besteht und stets mit Ritualen verbunden ist.


(ORF)


Seitenanfang
5:30
VPS 05:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Newton friert: Die (heilende) Kraft der Kälte

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Eine (unterkühlte) Sendung von Susanne Kainberger

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenWährend die Kälte Österreich fest im Griff hat, feiern Eisbad-Enthusiasten Hochsaison. Sie joggen in kurzen Hosen durch die Winterlandschaft und baden in teilweise zugefrorenen Gewässern.

Tatsächlich gibt es Untersuchungen die zeigen, dass Menschen die sich ...
(ORF)

Text zuklappenWährend die Kälte Österreich fest im Griff hat, feiern Eisbad-Enthusiasten Hochsaison. Sie joggen in kurzen Hosen durch die Winterlandschaft und baden in teilweise zugefrorenen Gewässern.

Tatsächlich gibt es Untersuchungen die zeigen, dass Menschen die sich regelmäßig der Kälte aussetzen eine bessere Durchblutung der Haut besitzen und weniger oft krank sind. Kann man durch Kälte-Training tatsächlich sein Immunsystem stärken?

Ein eiskaltes Unterfangen, das zu einem Fitnesstrend für Unverfrorene geworden ist. Der Mann, der dafür sogar eine Trainingsmethode entwickelt hat, ist der Holländer Wim Hof, der Welt besser bekannt als "The Iceman". Der siebenundfünfzigjährige hält 18 Kälte-Weltrekorde, darunter das längste Eisbad von fast zwei Stunden oder einen 50 Meter Tauchgang im arktischen Ozean nur mit einer Badehose bekleidet.

Wim Hof behauptet, dank seiner Kälteexposition, seiner Atem- und Konzentrationstechniken sein Immunsystem beeinflussen zu können und dadurch nicht krank zu werden. Auch konnte er während seiner extremen Eisbäder seine Körpertemperatur bei 37 Grad halten, was wissenschaftlich überprüft wurde. Er friert nicht und scheint völlig immun gegen Kälte zu sein.


(ORF)


Seitenanfang
5:53
VPS 05:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

San Sebastian - Kulinarik, Kunst und Tamborrada


Ganzen Text anzeigenSan Sebastian ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren - und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sternerestaurants.

Wenn in San Sebastian gefeiert wird, dann wird laut getrommelt - "Tamborradas" ...

Text zuklappenSan Sebastian ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren - und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sternerestaurants.

Wenn in San Sebastian gefeiert wird, dann wird laut getrommelt - "Tamborradas" heißen die Trommelumzüge. Anlässlich der Eröffnung zur Kulturhauptstadt 2016 trommelten mehrere Tausend Menschen am Strand der malerischen Muschelbucht gemeinsam die Europahymne.

Parallel dazu fand auf dem Friedhof der Stadt eine Gedenkfeier für ein vor 21 Jahren erschossenes ETA-Opfer statt.

Donostía, so der baskische Name des Seebads San Sebastián ist eine Stadt voller Widersprüche. "Achtung Tourist, merke dir eins: Du bist hier weder in Spanien noch in Frankreich, Du bist hier im Baskenland", das steht an einer Hauswand in der Altstadt. Zwar hat die ETA vor ein paar Jahren ihre Waffen offiziell niedergelegt, aber die Region leidet immer noch unter dem Konflikt. Jahrzehntelang machten San Sebastian und die umliegende Region immer wieder Schlagzeilen, mit Bombenanschlägen, gezielten Morden, vor allem auf Vertreter des spanischen Staates. In keiner Stadt wurden mehr Menschen von der ETA getötet, als hier. Ein Teil der Bevölkerung will das alles vergessen, ein anderer die Erinnerung wach halten.