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Oktober 2017
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Sonntag, 8. Januar
Programmwoche 02/2017
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6:15
Videotext Untertitel

Unterwegs zum Nordkap

Winterreise durch Skandinavien (2/2)

Zuhause am Eismeer

Film von Ines Trams

Ganzen Text anzeigenTeil zwei führt von Nordfinnland bis ans Ende Europas zum Nordkap. Dort treiben die Sami, das letzte Urvolk Europas, ihre Tiere zusammen zum Rentier-Scheid.

Jeder Züchter entscheidet bei dieser jährlichen "Inventur" auf einen Blick, welches Tier er behalten wird. ...

Text zuklappenTeil zwei führt von Nordfinnland bis ans Ende Europas zum Nordkap. Dort treiben die Sami, das letzte Urvolk Europas, ihre Tiere zusammen zum Rentier-Scheid.

Jeder Züchter entscheidet bei dieser jährlichen "Inventur" auf einen Blick, welches Tier er behalten wird. Jenseits der Grenze, im norwegischen Karasjok, feiert ein junges Sami-Paar eine traditionelle Hochzeit.

Allein das Einkleiden in die bunte Tracht dauert Stunden, doch die modernen, jungen Sami wollen bewusst ihre Kultur entdecken und erleben. Was Nordfinnen und Nordnorweger vereint, ist die gemeinsame Ablehnung ihrer Hauptstädte: Von den Menschen in Oslo und Helsinki fühlen sie sich im wilden Norden nicht verstanden.


7:00

Hüttengeschichten (1/4)

Gastgeber in luftiger Höhe

Ganzen Text anzeigenMan nennt sie auch "Gastgeber unter dem Himmel", die Hüttenwarte des Schweizer Alpen Clubs (SAC). So romantisch einem das auch erscheinen mag, die Hüttenwarte erledigen einen Knochenjob.

Die vierteilige Reihe begleitet eine Saison lang auf drei SAC-Hütten den Alltag ...

Text zuklappenMan nennt sie auch "Gastgeber unter dem Himmel", die Hüttenwarte des Schweizer Alpen Clubs (SAC). So romantisch einem das auch erscheinen mag, die Hüttenwarte erledigen einen Knochenjob.

Die vierteilige Reihe begleitet eine Saison lang auf drei SAC-Hütten den Alltag der Hüttenwarte und ihrer Familien.

Tanja Pfammatter, 34, und Jeanne Richenberger, 35, verlegen ihren Wohnsitz von Zürich auf die Rotondohütte im Kanton Uri. Die Juristin und die Wirtschaftsjournalistin krempeln mit diesem Schritt ihr Leben komplett um. Seit über 20 Jahren ist Gabi Aschwanden, 42, auf der Fridolinshütte im Kanton Glarus Hüttenwartin. Sie möchte vermehrt als Wanderleiterin unterwegs sein oder spezielle Hüttenwochen für Menschen mit einem Handicap anbieten. Peter und Debi Schwitter, 50 und 33, sowie ihre zweijährige Tochter Joline leben von Frühling bis Herbst auf der Oberaletschhütte im Wallis. Debi ist schwanger. Können sie die Hütte mit zwei kleinen Kindern noch weiterführen?


7:45

Hüttengeschichten (2/4)

Gastgeber in luftiger Höhe

Ganzen Text anzeigenAuf der Oberaletschhütte im Wallis hat sich die Hüttenwartfamilie Schwitter für den Sommer eingerichtet.

Debi, im neunten Monat schwanger, kümmert sich um Küche und Gäste, während ihr Mann Peter den Hüttenweg freisprengen muss. Als sich das Wetter ...

Text zuklappenAuf der Oberaletschhütte im Wallis hat sich die Hüttenwartfamilie Schwitter für den Sommer eingerichtet.

Debi, im neunten Monat schwanger, kümmert sich um Küche und Gäste, während ihr Mann Peter den Hüttenweg freisprengen muss. Als sich das Wetter verschlechtert, verzögern sich die Arbeiten.

Die Rotondohütte im Kanton Uri präsentiert sich vor der Saisoneröffnung noch nicht so, wie es sich die beiden neuen Hüttenwartinnen Tanja Pfammatter und Jeanne Richenberger vorstellen. Eine größere Gästeschar ist jedoch angemeldet: die SAC-Sektion Lägern.

Gabi Aschwanden, Hüttenwartin auf der Fridolinshütte im Kanton Glarus, bereitet sich ebenfalls auf die Sommersaison vor. Sie hat sich als Wanderleiterin ausbilden lassen und wird darum nicht mehr ausschließlich auf der Hütte anzutreffen sein.


8:30

Hüttengeschichten (3/4)

Gastgeber in luftiger Höhe

Ganzen Text anzeigenDebi Schwitter auf der Oberaletschhütte fliegt zusammen mit der zweijährigen Tochter ins Tal hinunter. Sie ist kurz vor dem Geburtstermin ihres zweiten Kindes.

Auf der Fridolinshütte feiert Gabi Aschwanden den Nationalfeiertag mit Einheimischen. Dies geschieht nach ...

Text zuklappenDebi Schwitter auf der Oberaletschhütte fliegt zusammen mit der zweijährigen Tochter ins Tal hinunter. Sie ist kurz vor dem Geburtstermin ihres zweiten Kindes.

Auf der Fridolinshütte feiert Gabi Aschwanden den Nationalfeiertag mit Einheimischen. Dies geschieht nach einem ganz besonderen Ritual, bei dem vergessene Kleidungsstücke von Touristen zu einer großen Puppe geformt und verbrannt werden.

Auf der Rotondohütte sind die beiden neuen Hüttenwartinnen Jeanne Richenberger und Tanja Pfammatter stark gefordert. Zwar kommen erfreulich viele Gäste, doch immer wieder setzt die Stromversorgung der Hütte aus, was den Alltag erschwert.


9:15

Hüttengeschichten (4/4)

Gastgeber in luftiger Höhe

Ganzen Text anzeigenNach zwei Monaten Babypause im Tal fliegt Hüttenwartin Debi Schwitter zum Saisonende mit ihren beiden kleinen Kindern wieder auf die in über 2600 Metern Höhe gelegene Oberaletschhütte.

Auf der Fridolinshütte hat Gabi Aschwanden ganz besondere Gehilfen bekommen: ...

Text zuklappenNach zwei Monaten Babypause im Tal fliegt Hüttenwartin Debi Schwitter zum Saisonende mit ihren beiden kleinen Kindern wieder auf die in über 2600 Metern Höhe gelegene Oberaletschhütte.

Auf der Fridolinshütte hat Gabi Aschwanden ganz besondere Gehilfen bekommen: sechs Menschen mit einem Handicap. Im Rahmen einer Projektwoche bekommen sie Einblick in den Hüttenwartjob.

Auf der Rotondohütte haben die beiden Hüttenwartinnen Jeanne Richenberger und Tanja Pfammatter ihre erste Sommersaison hinter sich. Die beiden Neueinsteigerinnen bereuen ihren Wechsel vom Stadt- zum Hüttenleben keinen Augenblick, auch wenn ihr 24-Stunden-Job ziemlich anstrengend ist.


10:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Winterreise durch Lappland

Lebens jenseits des Polarkreises

Film von Claudia Buckenmaier

Ganzen Text anzeigenLappland im Winter - das heißt viel Schnee und Dunkelheit, aber auch grandiose Natur, Einsamkeit und Nordlichter. Nicht zu vergessen ist die menschliche Wärme der Finnen.

Man muss zusammenhalten, um der harschen Natur zu trotzen. Das geht besonders gut mit belebender ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenLappland im Winter - das heißt viel Schnee und Dunkelheit, aber auch grandiose Natur, Einsamkeit und Nordlichter. Nicht zu vergessen ist die menschliche Wärme der Finnen.

Man muss zusammenhalten, um der harschen Natur zu trotzen. Das geht besonders gut mit belebender Saunahitze. Claudia Buckenmaier und ihr Team begegnen in Lappland Menschen, die Winter und Kälte widerstehen und sich keinen schöneren Ort vorstellen können.

Zum Beispiel dem Seemann in Kolari, der als Schiffskoch die ganze Welt bereist hat. Heute fährt er raus zum Eisfischen, weil er dort die Ruhe findet, nach der er sich sehnt. Im Norden gibt es keine Eile; nur im Süden rennen die Menschen von einem Ort zum anderen und wissen schon gar nicht mehr, warum, sagt er. Auch der Eis-Schnitzer von Enontekiö könnte sich mit seinen Eisfiguren Zeit lassen - so schnell schmilzt hier nichts.

Auf dem Weg durch Lappland macht das Team Stopp bei einer einsamen Tankstelle in Pokka. Pokka ist ein Dorf mit acht "warmen" Häusern. So nennt man dort die Häuser, die bewohnt sind. Die nächste Tankstelle ist etwa 70 Kilometer entfernt. In Pokka ist es richtig kalt. Am kältesten war es Ende der 1990er-Jahre: minus 51,5 Grad Celsius. Hier haben sich Helena Lehtinen und ihr Freund Kari eingerichtet. Drinnen ein Sammelsurium ausgestopfter Tiere, draußen zwei uralte Zapfsäulen. Aber sie funktionieren. An manchen Tagen kommt noch nicht einmal ein Auto vorbei. Dann ist Zeit für andere Dinge. Helena ist Sami und unterweist Kinder, Freunde und Nachbarn in der Kunst der alten Sami-Handarbeiten. So, wie sie es von ihrer Mutter gelernt hat. Die 92-jährige Kirsti lebt in der Nähe auf einem alten Hof, in dem sie ein kleines Museum betreibt, um die Tradition der Sami lebendig zu halten. Vor allem Kindern will sie die Schönheit der alten Dinge zeigen - und so kleidet sie im hohen Alter noch Puppen in traditioneller Sami-Tracht ein.

Auch für die Kinder in Lappland ist der Winter lang - aber sie haben einen Freund: den Bücherbus. Der Bücherbus fährt regelmäßig auch die entlegensten Gegenden an, um den Lesehunger der kleinen Finnen zu stillen. Wer sich einsam fühlt oder einfach nur Spaß haben will, geht zum Monotanssit - zum Nachmittagstee der finnischen Art. Tanztee in Skischuhen - das spart das lästige Umziehen. Zu typisch finnischer Musik tanzt man Standardtänze - fröhlich und auch immer etwas schwermütig.

Die Skier braucht man auf dem Kukastunturi, auf dessen Hängen einer der letzten Urwälder Finnlands wächst. Der Forstarbeiter Veza Niva nimmt das Team mit auf den Berg. Die kleinen, uralten Bäume sind unter den Schneemassen kaum zu erkennen. Hier sagt die Größe nichts über das Alter aus. Nur wenige Bäume werden in dieser Witterung alt. In der Nähe des Kukastunturi liegt Äkäslompolo, eines der bekanntesten Langlaufgebiete in Finnland. Skifahren und Sauna gehören in Finnland zusammen. Für die Touristen lässt man sich gerne ab und zu Neues einfallen, zum Beispiel eine Saunagondel, in der man sich auf dem Weg zur hochgelegenen Loipe schon einmal durchglühen lassen kann.


(ARD/NDR)


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10:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Winterreise ans Nordkap

Film von Sascha Hans-Gert Henn

Ganzen Text anzeigenEs ist vielleicht eine der ungewöhnlichsten Reisen, die man im Winter unternehmen kann: mit dem historischen Postschiff Richtung Nordkap aufzubrechen.

Wilfried und Renate Blanke aus Hannover haben sich genau damit einen Lebenstraum erfüllt. Bis nach Kirkenes an der ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEs ist vielleicht eine der ungewöhnlichsten Reisen, die man im Winter unternehmen kann: mit dem historischen Postschiff Richtung Nordkap aufzubrechen.

Wilfried und Renate Blanke aus Hannover haben sich genau damit einen Lebenstraum erfüllt. Bis nach Kirkenes an der russischen Grenze geht die Fahrt - eine Fahrt mit dem Schiff in die Kälte, die Dunkelheit und den unglaublich stimmungsvollen Winter Nordnorwegens.

"Nordstjernen" heißt das Postschiff, es ist das älteste Schiff, das auf den legendären Hurtigruten fährt. Sie ist eine echte "norddeutsche Dame": gebaut wurde sie 1956 in Hamburg bei Blohm + Voss, der Schiffsdiesel kommt von der MAK in Kiel. Mit diesem Klassiker macht sich das Ehepaar aus Hannover auf die Reise ans Nordkap: Auf ihrer Fahrt erleben sie das ein oder andere Abenteuer, und am nördlichsten Punkt Europas treffen sie sogar eine deutsche Kinderbuchautorin.


(ARD/NDR)


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10:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Winterparadies Schweden

Film von Claudia Buckenmaier

Ganzen Text anzeigenSchwedische Winter sind lang und dunkel, heißt es. Aber die Schweden lieben den Winter und sind Meister darin, die Freuden der kalten Jahreszeit zu nutzen. Am liebsten draußen.

Der Film zeigt einige beliebte winterliche Freizeitbeschäftigungen der Schweden. So ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenSchwedische Winter sind lang und dunkel, heißt es. Aber die Schweden lieben den Winter und sind Meister darin, die Freuden der kalten Jahreszeit zu nutzen. Am liebsten draußen.

Der Film zeigt einige beliebte winterliche Freizeitbeschäftigungen der Schweden. So begleitet er Eiskletterer, Skiprofis verschiedener Disziplinen, Schlittschuhläufer, Wolfssafari Teilnehmer und einen Holzschnitzer, der traditionelle Holzpferde fertigt.

Es sind waghalsige Touren, die die Eiskletterer unternehmen, wenn sie die vom Eis erstarrten Wasserfälle erklimmen. Auch das Training junger schwedischer Ski-Asse in ihrem Alpin-Gymnasium bietet reichlich Adrenalin. Ein wenig geruhsamer geht es hingegen bei dem berühmten Wasalauf zu, dem größten Langlaufskirennen in Skandinavien. Der Wasalauf hat Tradition, und die Teilnehmer benötigen eine gehörige Portion Begeisterung, denn der Lauf findet bei jedem Wetter statt.

Die Tradition des Schlittschuhlaufens auf den unzähligen Gewässern Schwedens im Winter ist sehr weit verbreitet. Schon die Jüngsten erobern das Eis und im Rentenalter hört man noch lange nicht auf. Das langsame Gleiten, das Knirschen der Kufen vermittelt das Gefühl von Weite und Ruhe, das die Schweden am Schlittschuhlaufen so schätzen. Am schönsten ist es, wenn man dann abends im exklusiven Baumhotel im nordschwedischen Luleå Station macht. Das hat auch im Winter geöffnet, selbst die Sauna hängt hier im Baumwipfel.

Hier birgt der Wald noch Überraschungen, zum Beispiel auch die Wolfssafari: Forscher und Touristen begeben sich auf die Pfade der Tiere in einem der aktivsten Wolfsreviere Schwedens. Früher war das eine nicht ganz ungefährliche Idee, heute ist es ein Kick für Touristen, wenn man dazu mit Schlafsack und Zelt bei Minustemperaturen im Schnee übernachtet.

Gänzlich ungefährlich sind die Tiere, die Bosse, der Holzschnitzer vom Siljansee, fertigt: traditionelle Holzpferde. Sie gehören zum schwedischen Winter wie Sauna und Glögg.


(ARD/NDR)


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11:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Winter in Ostpreußens Zauberwald

Wiedersehen mit der Rominter Heide

Film von Wolfgang Wegener

Ganzen Text anzeigenDie Welt des kleinen Glücks liegt im Nordosten Polens, nicht weit von Russland und von Litauen entfernt: In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still.

Dort leben Tiere, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und ...
(ARD/RBB/NDR)

Text zuklappenDie Welt des kleinen Glücks liegt im Nordosten Polens, nicht weit von Russland und von Litauen entfernt: In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still.

Dort leben Tiere, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar Luchse. Berühmt aber wurde die Rominter Heide durch die kapitalen Rominter Hirsche.

Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen. Die Bauern in diesem Teil Polens leben noch heute mit den Jahreszeiten. Ende November, Anfang Dezember wird ein Schwein geschlachtet, das die Familien über den Winter bringt. In vielen Teilen Polens und auch im ehemaligen Ostpreußen hat auch die Herstellung von Baumkuchen eine lange Tradition.

Auf der winterlichen Reise in die Rominter Heide begegnet der Filmemacher Wolfgang Wegener Förstern und Waldarbeitern, einem Mann, der heute im ehemaligen Bahnhof von Szittkehmen lebt, dem Schweizer Jagdschriftsteller Andreas Gautschi, der hier seinen Lebensmittelpunkt hat, zwei jungen Leuten, die mitten im Wald eine kleine Pension betreiben und ihren Gästen köstliche Spezialitäten der Region servieren. Und er begleitet polnische Grenzschützer, die, seitdem Polen Mitglied der Europäischen Union ist, die europäische Außengrenze bewachen. Sie durchschneidet die Rominter Heide, die Puscza Romincka.


(ARD/RBB/NDR)


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12:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Winter im Bayerischen Wald

Film von Michael Zehetmair

Ganzen Text anzeigenDie Winter im Bayerischen Wald sind rau und zugleich auch bezaubernd schön. Schon der Schriftsteller Adalbert Stifter zeigte sich im 19. Jahrhundert tief beeindruckt.

"Es wurde ein Schneesturm, wie ich ihn nie ahnte, zwei und siebenzig Stunden, ununterbrochen fort", ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Winter im Bayerischen Wald sind rau und zugleich auch bezaubernd schön. Schon der Schriftsteller Adalbert Stifter zeigte sich im 19. Jahrhundert tief beeindruckt.

"Es wurde ein Schneesturm, wie ich ihn nie ahnte, zwei und siebenzig Stunden, ununterbrochen fort", so schrieb er. Sucht man den Winter im Bayerischen Wald, dann findet man ihn - auch in schneearmen Jahren - ganz sicher im Gebiet des Arbers.

Auf einer Höhe von 1118 Metern bis hinauf auf 1270 Meter über dem Meer ist das Langlaufgebiet Bretterschachten eines der schneesichersten Langlaufgebiete in ganz Europa.

Viele passionierte Stockschützen gibt es im Bayerischen Wald. Herausragend sind die Schützen des "EC Blau Weiß March", die 2010 sogar den Europacup gewonnen haben. Vor der Kamera erzählen sie, was sie an ihrem Sport so fasziniert.

Auch in der regionalen Kunst findet der Winter Eingang, etwa im Werk des Spiegelauer Glaskünstlers Klaus Büchler. Fein ziselierter Raureif und andere Wintermotive sind in Büchlers Kunst zu finden.

Ebenso mit dem Winter zu tun hat ein weltweit einzigartiges Projekt, das derzeit in der Nähe des Ortes Mitterfirmiansreut entsteht: eine Kirche aus Eis und Schnee. So ein Gotteshaus gab es schon einmal, damals war die Idee aus der Not heraus geboren. Im Jahr 1911 wurden die Einwohner so hoffnungslos eingeschneit, dass sie nicht einmal zur Christmette die nächstgelegene Kirche erreichen konnten. Also bauten sie sich kurz entschlossen eine Schneekirche. Hundert Jahre danach soll die moderne Version der Schneekirche im Jahr 2011 an das damalige historische Ereignis erinnern.

Was Weihnachtsbier von normalem Bier unterscheidet, erfahren die Zuschauer von Anton Späth. In Personalunion ist er Geschäftsführer und Braumeister der Osser-Brauerei in Lohberg. Jeden Morgen um 1.30 Uhr steht Anton Späth auf, um zu brauen.


(ARD/BR)


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13:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Zu Gast im winterlichen Inzell

Film von Dagmar Hase

Ganzen Text anzeigenInzell in Oberbayern ist vor allem dann in aller Munde, wenn es um den Eisschnelllauf geht. Doch abseits davon ist das Dorf ein perfekter Ort für einen geruhsamen Winterurlaub.

Kutschfahrten und Winterwanderungen in weiße Märchenlandschaften sorgen für ...
(ARD/HR)

Text zuklappenInzell in Oberbayern ist vor allem dann in aller Munde, wenn es um den Eisschnelllauf geht. Doch abseits davon ist das Dorf ein perfekter Ort für einen geruhsamen Winterurlaub.

Kutschfahrten und Winterwanderungen in weiße Märchenlandschaften sorgen für abwechslungsreiche Erholung. Spielt das Wetter mal nicht mit, gibt es viele Kursangebote - zum Beispiel können Gäste das "Schweinshaxn-Diplom" erwerben.

Während der Inzeller Ballonwoche im Januar bieten sich den Wintergästen besonders schöne Bilder. Dann schweben bunte Riesenkugeln über winterweißen Landschaften und unten gleiten auf zwei schmalen Spuren im glitzernden Schnee Langläufer durch die Ebene. Wer einen Faible für die blauäugigen Huskies hat, sollte sich am Ende der Ballonwoche Zeit nehmen für das Rennen der Schlittenhundegespanne, die in unterschiedlichen Kategorien um die ersten Plätze wetteifern.

Um Verkehrschaos müssen sich Urlauber auch keine Sorgen machen, denn das kleine Inzell hat einen eigenen Dorf-Bus, sodass Autoreisende ihr Gefährt beruhigt am Hotel stehen lassen können, wenn sie sich zu Loipen und Wanderrouten aufmachen.


(ARD/HR)


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13:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Winterurlaub rund um Zürich und Luzern

Film von Angela Joschko und Susie Maass

Ganzen Text anzeigenDie Zentralschweiz rund um Zürich und Luzern hat während des Winters für jeden etwas zu bieten: vom "klassischen" Urlaub im Skigebiet bis zum gemütlich-ruhigen Genießer-Urlaub.

So lädt Zürich mit seinen zart blauen Licht-Wolken über der Bahnhofstraße in der ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDie Zentralschweiz rund um Zürich und Luzern hat während des Winters für jeden etwas zu bieten: vom "klassischen" Urlaub im Skigebiet bis zum gemütlich-ruhigen Genießer-Urlaub.

So lädt Zürich mit seinen zart blauen Licht-Wolken über der Bahnhofstraße in der Vorweihnachtszeit zum Flanieren ein, der Hausberg lockt Rodler an und einige verrückte Weihnachtsmänner stürzen sich in den eiskalten Fluss. Dazwischen gibt es allerlei Köstliches.

Ein wenig später, zur Fastnachtszeit, lässt sich dann in der Zentralschweiz das wilde Treiben der schwäbisch-alemannischen "Fasnet" erleben, wie sie traditionell in Luzern gefeiert wird. Neben dieser spektakulären Fastnachtstradition hat die Stadt aber auch noch weitere Attraktionen zu bieten, wie das "Verkehrshaus" - das vielfältigste Museum für Verkehr und Kommunikation in Europa. Für alle Pistenschrecke geht es dann in das Skigebiet von Engelberg, das größte der Zentralschweiz. Das Angebot reicht von abwechslungsreichen Abfahrten unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade bis hin zu eher gemütlichen Aktivitäten wie Schneeschuh-Wanderungen.


(ARD/HR)


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14:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Winterziele für Schneefreunde

Island, Kanada, Finnland

Film von Monika Birk und Dagmar Hase

Ganzen Text anzeigenDer Film stellt winterliche Reiseziele in Island, West-Kanada und Finnland vor, die mit bezaubernden Schneelandschaften, besonderen Attraktionen oder perfekten Skigebieten aufwarten.

Wenn die einsamen, baumlosen Weiten Islands ganz zart mit einer Puderschicht aus ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDer Film stellt winterliche Reiseziele in Island, West-Kanada und Finnland vor, die mit bezaubernden Schneelandschaften, besonderen Attraktionen oder perfekten Skigebieten aufwarten.

Wenn die einsamen, baumlosen Weiten Islands ganz zart mit einer Puderschicht aus Schnee bedeckt sind, zeigt sich Europas größte Vulkaninsel in einem ganz besonderen Licht. Zartes Blau und Rosa umhüllen den fleißigen Geysir namens Strokkur (deutsch: Butterfass).

Der tosende Wasserfall Gullfoss ist umgeben von Wänden aus Eiszapfen. Thingvellir, das große Tal, in dem sich die Isländer vor mehr als 1000 Jahren zum ersten Mal zur gesetzgebenden Versammlung trafen, ist eine weitere Sehenswürdigkeit, die auch im Winter verzaubert, genau wie die fast unwirkliche Atmosphäre in der Blauen Lagune: Ein Freibad sommers wie winters, denn heiße Quellen liefern das Wasser. Auch die Wärme für die Gewächshäuser, die im Winter wie leuchtende Ufos in der dämmrigen Landschaft liegen, stammt aus der Erde und versorgt so die Insulaner mit Gemüse und Blumen.

Ganz auf Wintersportler eingestellt ist der Westen Kanadas: Feinster Pulverschnee, endlose Wälder und gemütliche Berghütten liefern perfekte Voraussetzungen für ganz besondere Urlaubstage. Wintersportbegeisterte aus der ganzen Welt schätzen den "champagne powder" im Skigebiet rund um Whistler, rund 120 Kilometer von Vancouver entfernt. Weit weniger bekannt, aber ebenfalls sehr reizvoll ist das Silver Star Mountain-Gebiet in British Columbia. Nicht weit davon entfernt liegt das Okanagan Valley, Kanadas Weinanbaugebiet, das auch im Winter einen Besuch wert ist.

Mit Wein kann das winterliche Lappland nicht dienen, dafür aber mit Schneemobilsafaris, Touren mit dem Huski-Schlitten oder einer Nacht im Iglu. Falls es kühl werden sollte kein Problem, in Finnland ist eine Sauna nie weit entfernt.


(ARD/HR)


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14:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kitzbühel - Ein Wintermärchen

Film von Christian Gramstadt

Ganzen Text anzeigenKitzbühel ist ein Mekka für prominente Urlauber und Pauschaltouristen. Innerhalb der vergangenen Jahrzehnte hat es sich vom Dorf zu einer der teuersten Städte in ganz Österreich entwickelt.

"Almabtrieb? Das machen die in Reit im Winkl oder Sankt Johann. In ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenKitzbühel ist ein Mekka für prominente Urlauber und Pauschaltouristen. Innerhalb der vergangenen Jahrzehnte hat es sich vom Dorf zu einer der teuersten Städte in ganz Österreich entwickelt.

"Almabtrieb? Das machen die in Reit im Winkl oder Sankt Johann. In Kitzbühel ist das ganze Jahr lang nur 'Auftrieb'", sagt Josef Gruber schmunzelnd. Er muss es wissen: Der Bauer hat von Kitzbühels höchstem Almhof einen perfekten Überblick über das Tiroler Tal.

In Kitzbühel gibt es allein im Winter 600 000 Übernachtungen bei knapp 10 000 Hotelbetten. In den Straßen und Gassen der herausgeputzten Altstadt reihen sich exklusive Modeläden, noble Restaurants und Hotels aneinander. In der Saison wird rund um die Uhr gefeiert. Kitzbühel, von seinen VIPs kurz "Kitz" genannt, gilt als mondän und als ein wenig verrucht. Gunter Sachs war da, ebenso wie Romy Schneider oder Arnold Schwarzenegger. Heute sind es Prominente wie Franz Beckenbauer oder Uschi Glas; milliardenschwere Russen lassen dort die Fünf-Sterne-Hotels hochziehen.

Bürgermeister Klaus Winkler versucht, zwischen den Bedürfnissen der auf Events "programmierten" Urlauber und denen der verbliebenen Einheimischen zu vermitteln: Er streitet für bezahlbare Wohnungen und fürs traditionelle Image der Stadt und ist der Meinung, dass Geschichte verpflichtet. Immerhin ist Kitzbühel gut 800 Jahre alt. Kupferabbau und der Handel hatten den Ort bereits im Mittelalter wohlhabend gemacht.

Und die Natur zwischen dem Kitzbüheler Horn, der Bichlalm, dem Hahnenkamm und dem Schwarzsee mit einem Panoramablick auf das Kaisergebirge hat ihren Charme bewahrt. Das ist auch ein Grund, dass Originale wie Hermann Pichler ihrem Dorf die Treue halten. Mitten in der glitzernden Altstadt führt er das "Huber-Bräu", eine alteingesessene Schänke mit Tiroler Kost zu bürgerlichen Preisen. Pepi Eberharter macht selbst als Pensionär noch aus bester Milch aromatischen Bergkäse, Fini Sulzenbacher, die erste grüne Gemeinderätin Kitzbühels, kämpft jetzt für Jugendklubs, und der frühere Knecht und Bauer Lois Vötter hat noch im hohen Alter Fahrrad- und Skifahren gelernt. Selbst der weltgewandte Abenteurer Horst Ebersberg, der viele Jahre in Hollywood als Schauspieler und Schriftsteller arbeitete, kehrte wieder in seine Heimatstadt zurück.

Tiroler gelten als bodenständig und stur. Die alten Kitzbüheler zudem als ein wenig wehmütig. Die "goldenen Jahre" nach dem Zweiten Weltkrieg, als einheimische Burschen des "Ski-Wunderteam" um den legendären Toni Sailer Sporttrophäen einsammelten, sind vorbei. "Zu reich, zu satt sind die Jungen heutzutage hier", bemerkt Schlagerstar Hansi Hinterseer, der in seiner Jugend selbst Medaillen in Skirennen einfuhr. Und Ski-Legende Horst Ebersberg, meint, es sei schon "merkwürdig, wie ruhig es jetzt auf der Piste zugeht. Urlaub und Sport sollen doch Spaß machen. Früher, da haben wir auf der Piste viel gelacht."


(ARD/NDR)


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15:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Weiß wie Schnee

Film von Klaus T. Steindl und Barbara Puskas

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDas Wort "Schnee" löst eine Vielzahl an Assoziationen aus. Diese reichen von weich, warm, Geborgenheit am offenen Kamin, über Weihnachten, Ferien, Skifahren, bis zu kalt und tödlich.

Aber was ist Schnee? Wie entsteht er? Die Dokumentation begleitet einen Grazer ...
(ORF)

Text zuklappenDas Wort "Schnee" löst eine Vielzahl an Assoziationen aus. Diese reichen von weich, warm, Geborgenheit am offenen Kamin, über Weihnachten, Ferien, Skifahren, bis zu kalt und tödlich.

Aber was ist Schnee? Wie entsteht er? Die Dokumentation begleitet einen Grazer Meteorologen bei seinem Flug in die Wolken: Mit speziellen Messinstrumenten erforscht er die Bedingungen, bei denen Schnee entsteht.

Neben all den wissenschaftlichen Annäherungen an das Thema bleibt ausreichend Raum, sich diesem weißen Stoff auch kulturphilosophisch anzunähern. Menschen und Tiere, die ihr Leben lang im Schnee verbringen, werden ebenso vorgestellt wie Menschen, in deren Wortschatz es keine Bezeichnung für diese Niederschlagsform gibt.


(ORF)


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16:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Drei Männer im Schnee

Spielfilm, Österreich 1955

Darsteller:
Geheimrat SchlüterPaul Dahlke
Dr. Fritz HagedornClaus Biederstaedt
Johann KesselhutGünther Lüders
Frau Kunkel, HausdameMargarete Haagen
Hilde SchlüterNicole Heesters
u.a.
Regie: Kurt Hoffmann
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. So gibt er sich als armer Schlucker aus und wohnt für zehn Tage in einem Luxushotel in den Alpen.

Den Aufenthalt hatte er unter dem falschen Namen Schulze bei einem ...
(ARD)

Text zuklappenDer exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. So gibt er sich als armer Schlucker aus und wohnt für zehn Tage in einem Luxushotel in den Alpen.

Den Aufenthalt hatte er unter dem falschen Namen Schulze bei einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, den weltbekannten Putzblank-Werken, gewonnen. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der einen reichen Reeder zu spielen hat.

Toblers besorgte junge Tochter Hildegard bereitet das Hotel noch vor seiner Abfahrt heimlich auf den Besuch des verkleideten Millionärs und dessen Gewohnheiten vor, kommt jedoch nicht mehr dazu, den Namen zu nennen. Fälschlicherweise wird Dr. Fritz Hagedorn, ein arbeitsloser Werbefachmann, der in dem Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hat, für den reichen Mann gehalten und entsprechend verwöhnt. Tobler hingegen wird in eine kleine Dachkammer ohne Heizung gesteckt, vom Personal schikaniert und zu Gelegenheitsarbeiten herangezogen.

Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Hagedorn, obwohl das entsetzte Personal jegliches Gespräch zwischen den beiden zu verhindern versucht. Hildegard ist von Johann über die Verwechslung und ihre Folgen informiert. Sie hält es zuhause nicht mehr aus und erscheint in Begleitung von Toblers Hausdame, Frau Kunkel, die sie als ihre Tante Julchen ausgibt, im Hotel, um nach ihrem Vater zu sehen. Fritz verliebt sich in Hildegard "Schulze" und die beiden schmieden heimlich Hochzeitspläne.

Nach einigen Tagen wird Tobler auf Druck der übrigen Gäste aus dem Hotel geekelt und kehrt mit seiner Tochter, Johann und Frau Kunkel nach Berlin zurück. Die Abreise erfolgt so überstürzt, dass Hagedorn nicht mehr informiert werden kann. Zuvor klärt Hildegard aber noch rasch den Hoteldirektor über die Verwechslung auf, der daraufhin beinahe einen Nervenzusammenbruch erleidet.

Der verzweifelte und nichtsahnende Hagedorn kehrt auch nach Berlin zurück und sucht vergeblich nach seiner Hildegard, von der er ja annehmen muss, dass sie Schulze heißt. Da werden er und seine Mutter von Tobler zu sich eingeladen; dieser gesteht seine wahre Identität, was jedoch die Freundschaft nicht beendet. Auch Hildegard gibt sich als Toblers Tochter zu erkennen. Im Laufe des folgenden Festessens wird Tobler telefonisch mitgeteilt, dass ihm das Grandhotel - er beabsichtigte es zu kaufen, um anschließend Portier und Direktor hinauszuwerfen - bereits gehört.


(ARD)


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18:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpine Winterwelten

Film von Rolf Bickel, Monika Birk und Susie Maass

Ganzen Text anzeigenDer Winter ist die Zeit der Rodler, Snowboarder, Skifahrer, Skilangläufer und Wanderer auf Schneeschuhen. Wo diese einige der schönsten Urlaubsorte finden, zeigt dieser Film.

Schnee in Hülle und Fülle bietet das Ahrntal in Südtirol mit den Gemeinden St. Johann und ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDer Winter ist die Zeit der Rodler, Snowboarder, Skifahrer, Skilangläufer und Wanderer auf Schneeschuhen. Wo diese einige der schönsten Urlaubsorte finden, zeigt dieser Film.

Schnee in Hülle und Fülle bietet das Ahrntal in Südtirol mit den Gemeinden St. Johann und Luttach. In dem weitläufigen Skigebiet Speikboden können sich sowohl Pisten- als auch Tiefschneefahrer austoben.

Beliebt unter Langläufern ist dagegen das Tal von Rein in Taufers. Wer Wanderungen auf Schneeschuhen vorzieht, findet abgeschiedene Wege durch verschneite Wälder mit Rast in einer Almhütte. Zurück geht es dann auf einem Schlitten. Ein bisschen "große, weite Welt" schnuppern kann man in Cortina d'Ampezzo. Das legendäre Bergpanorama des Ortes diente schon Roger Moore alias James Bond als Kulisse. "In tödlicher Mission" hieß der Spielfilm, der zum Teil in Cortina d'Ampezzo gedreht wurde. Ganz in der Nähe liegt das Skigebiet rund um den Berg Tofana. Der steilste Streckenabschnitt ist der atemberaubende "Tofana-Schuss" zwischen zwei markanten Felswänden.

Spektakulär auf ganz andere Weise ist das Mineralienmuseum von Artur Kirchler in St. Johann. Es ist wohl das bedeutendste in den Ostalpen und zeigt sensationelle Funde von riesigen Bergkristallen und Smaragden aus der Umgebung. Wer im Winter in die Zentralschweiz fährt, bekommt dort nicht nur weiße Ski-Hänge und romantisch verschneite Täler zu sehen, sondern kann auch dem bunten und wilden Treiben der schwäbisch-alemannischen "Fasnet" beiwohnen, wie sie traditionell in Luzern gefeiert wird. Neben diesem Spektakel hat die Stadt aber auch noch weitere Attraktionen zu bieten, wie das "Verkehrshaus", das vielfältigste Museum für Verkehr und Kommunikation in Europa, oder das Historische Museum, in dem man Geschichte sehr lebendig und "hautnah" erleben kann. Für den "klassischen" Winterurlaub geht es dann in das Skigebiet von Engelberg, das größte der Zentralschweiz.


(ARD/HR)


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18:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Alpen - Unsere Berge von oben

Film von Peter Bardehle und Sebastian Lindemann

Ganzen Text anzeigenWer den Blick aus einem Flugzeugfenster genießt, wird diesen Film lieben, der ganz neue Sichtweisen eröffnet: Aus der Vogelperspektive wird das "Dach Europas" erkundet.

Die Alpen, die wir gut zu kennen glauben, sind von oben kaum wieder zu erkennen: Serpentinen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWer den Blick aus einem Flugzeugfenster genießt, wird diesen Film lieben, der ganz neue Sichtweisen eröffnet: Aus der Vogelperspektive wird das "Dach Europas" erkundet.

Die Alpen, die wir gut zu kennen glauben, sind von oben kaum wieder zu erkennen: Serpentinen werden zu abstrakten Gemälden, Bilder von Felsformationen erinnern an Mondlandschaften und Bergdörfer sehen aus wie Puppenhäuser.

Das bedeutendste Gebirge Europas ist eine unberechenbare Naturgewalt, gegen die sich der Mensch immer wieder neu behaupten muss - und dabei oft genug unterliegt. Ein geschichtsträchtiges Territorium, Heimat des Urzeit-Ötzis, Bühne für prächtige Schlösser sowie Achse alter Handelsrouten. Und nicht zuletzt eine Landschaft, die mit erhabenen Gipfeln, ökologisch intakten Almen sowie kristallklaren Seen verzaubert.

Die Expedition aus der Luft geht unter anderem über die Dolomiten, den Mont Blanc, das Allgäu oder den Aletschgletscher, die uns in der vollen Pracht ihres Panoramas präsentiert werden. Dabei ist der Film auch ein Streifzug durch die Geschichte und die Geographie der Alpen, der zeigt, wie einzigartig und schützenswert unsere Bergwelt ist und wie der Mensch versucht, sich diesen Naturraum zu eigen zu machen.


(ARD/SWR)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Luis Trenker - Der schmale Grat der Wahrheit

Fernsehfilm, Deutschland 2015

Darsteller:
Luis TrenkerTobias Moretti
Leni RiefenstahlBrigitte Hobmeier
Arnold FanckAndré Jung
Paul KohnerAnatole Taubman
Joseph GoebbelsArndt Schwering-Sohnrey
u.a.
Buch: Peter Probst
Regie: Wolfgang Murnberger
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenLuis Trenker - Südtiroler Bergsteigerlegende, Schauspieler und Regisseur - reist im Sommer 1948 zu den Filmfestspielen nach Venedig. Im Gepäck hat er die angeblichen Tagebücher Eva Brauns.

Diese soll Eva Braun ihm angeblich in den letzten Kriegstagen in Kitzbühel ...
(ORF/ARD/BR)

Text zuklappenLuis Trenker - Südtiroler Bergsteigerlegende, Schauspieler und Regisseur - reist im Sommer 1948 zu den Filmfestspielen nach Venedig. Im Gepäck hat er die angeblichen Tagebücher Eva Brauns.

Diese soll Eva Braun ihm angeblich in den letzten Kriegstagen in Kitzbühel anvertraut haben. Er will sie dem amerikanischen Hollywood-Agenten Paul Kohner zur Verfilmung anbieten. Zeitgleich wird vor dem Münchner Landgericht die Echtheit dieser Tagebücher verhandelt.

Die Regisseurin Leni Riefenstahl fühlt sich durch die darin enthaltene Andeutung, sie sei Hitlers Geliebte gewesen, verunglimpft und tritt als Nebenklägerin auf. Sie unterstellt ihrem Ex-Geliebten Luis Trenker, die Tagebücher aus Rache und Eifersucht gefälscht und in Umlauf gebracht zu haben, um sie als Mätresse des Führers zu diskreditieren.

In Rückblenden wird die Geschichte zweier Opportunisten erzählt, die sich, besessen vom Willen nach künstlerischem Erfolg, instrumentalisieren ließen. Luis Trenker, zuerst gefördert von seinen Bewunderern Goebbels und Hitler, war mit Filmen wie "Der Rebell" und "Der verlorene Sohn" zum Star des deutschen Kinos avanciert. Aber die Abhängigkeiten, in die er sich begeben hatte, wurden für Trenker zu einem langsamen Abstieg, von dem er sich auch nach Kriegsende nie mehr ganz erholen sollte.


(ORF/ARD/BR)


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21:46
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das finstere Tal

Alpen-Drama, Österreich 2013

Darsteller:
GreiderSam Riley
LuziPaula Beer
Hans BrennerTobias Moretti
Luis BrennerClemens Schick
Hubert BrennerHelmuth A. Häusler
u.a.
Literarische Vorlage: Thomas Willmann
Drehbuch: Martin Ambrosch, Andreas Prochaska
Regie: Andreas Prochaska
Länge: 108 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder.
Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf.

Niemand weiß, woher der Fremde kommt, der sich Greider nennt. Die Söhne des ...

Text zuklappenEin düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder.
Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf.

Niemand weiß, woher der Fremde kommt, der sich Greider nennt. Die Söhne des Brenner-Bauern, der als Patriarch über Wohl und Wehe der Dorfbewohner entscheidet, hätten ihn wohl weggejagt, wenn Greider ihnen nicht eine Handvoll Goldmünzen gegeben hätte.

Greider, der sich als Fotograf ausgibt, wird bei der Witwe Gader und ihrer jungen Tochter Luzi den Winter über untergebracht. Luzi, die kurz vor ihrer Heirat mit ihrem Lukas steht, ist voll Furcht ob des bevorstehenden Ereignisses. Denn eine Hochzeit ist in diesem Dorf mit einer furchtbaren Tradition verknüpft. Wer sich dem widersetzt, ist einer erbarmungslosen Abstrafung ausgesetzt.

Nachdem der Schnee das Dorf eingeschlossen hat und kaum ein Sonnenstrahl mehr das Tal erreicht, kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem einer der Brenner-Söhne stirbt. Als der nächste Sohn auf mysteriöse Weise umkommt, wird klar, dass es sich wohl nicht um einen Zufall gehandelt hat: Die Brenner-Familie muss büßen – Greider hat eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu begleichen.


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23:33
VPS 23:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Nanga Parbat

Spielfilm, Deutschland 2010

Darsteller:
Reinhold MessnerFlorian Stetter
Günther MessnerAndreas Tobias
Karl Maria HerrligkofferKarl Markovics
Gerhard BaurVolker Bruch
Hans SalerMichael Kranz
u.a.
Regie: Joseph Vilsmaier
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenSchon als Kinder klettern Reinhold Messner und sein Bruder Günther gern. Elf Jahre später gelten die beiden als versierte Alpinisten. Doch dann geschieht ein tragisches Unglück.

Die beiden Gipfelstürmer träumen von der Bezwingung des 8.125 Meter hohen Nanga ...
(ARD)

Text zuklappenSchon als Kinder klettern Reinhold Messner und sein Bruder Günther gern. Elf Jahre später gelten die beiden als versierte Alpinisten. Doch dann geschieht ein tragisches Unglück.

Die beiden Gipfelstürmer träumen von der Bezwingung des 8.125 Meter hohen Nanga Parbat. Mit der Einladung des renommierten Expeditionsleiters Karl Herrligkoffer bietet sich Reinhold die Chance. Nach der Absage eines Expeditionsmitglieds ist auch Günther dabei.

Zwischen dem autoritären Herrligkoffer, der die Besteigung vom Basislager aus wie eine militärische Operation befehligt, und den freigeistigen Messner-Brüdern kommt es zu Spannungen. Anhaltend schlechtes Wetter und finanzielle Schwierigkeiten bedrohen den Erfolg der Expedition. Reinhold ist nicht bereit aufzugeben und macht sich schließlich im waghalsigen Alleingang an den Aufstieg. Günther soll seinen Rückweg absichern, der aber will den Ruhm mit dem großen Bruder teilen und folgt ihm vier Stunden später nach: ohne Seil und Proviant. Gemeinsam erreichen sie den Gipfel. Günther ist von seinem Gewaltmarsch völlig erschöpft, für den anstrengenden Rückweg hat er keine Kraft mehr. Bei der Suche nach einem leichteren Notabstieg geschieht ein tragisches Unglück.


(ARD)


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1:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Luis Trenker - Der schmale Grat der Wahrheit

Fernsehfilm, Deutschland 2015

Darsteller:
Luis TrenkerTobias Moretti
Leni RiefenstahlBrigitte Hobmeier
Arnold FanckAndré Jung
Paul KohnerAnatole Taubman
Joseph GoebbelsArndt Schwering-Sohnrey
u.a.
Buch: Peter Probst
Regie: Wolfgang Murnberger
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenLuis Trenker - Südtiroler Bergsteigerlegende, Schauspieler und Regisseur - reist im Sommer 1948 zu den Filmfestspielen nach Venedig. Im Gepäck hat er die angeblichen Tagebücher Eva Brauns.

Diese soll Eva Braun ihm angeblich in den letzten Kriegstagen in Kitzbühel ...
(ORF/ARD/BR)

Text zuklappenLuis Trenker - Südtiroler Bergsteigerlegende, Schauspieler und Regisseur - reist im Sommer 1948 zu den Filmfestspielen nach Venedig. Im Gepäck hat er die angeblichen Tagebücher Eva Brauns.

Diese soll Eva Braun ihm angeblich in den letzten Kriegstagen in Kitzbühel anvertraut haben. Er will sie dem amerikanischen Hollywood-Agenten Paul Kohner zur Verfilmung anbieten. Zeitgleich wird vor dem Münchner Landgericht die Echtheit dieser Tagebücher verhandelt.

Die Regisseurin Leni Riefenstahl fühlt sich durch die darin enthaltene Andeutung, sie sei Hitlers Geliebte gewesen, verunglimpft und tritt als Nebenklägerin auf. Sie unterstellt ihrem Ex-Geliebten Luis Trenker, die Tagebücher aus Rache und Eifersucht gefälscht und in Umlauf gebracht zu haben, um sie als Mätresse des Führers zu diskreditieren.

In Rückblenden wird die Geschichte zweier Opportunisten erzählt, die sich, besessen vom Willen nach künstlerischem Erfolg, instrumentalisieren ließen. Luis Trenker, zuerst gefördert von seinen Bewunderern Goebbels und Hitler, war mit Filmen wie "Der Rebell" und "Der verlorene Sohn" zum Star des deutschen Kinos avanciert. Aber die Abhängigkeiten, in die er sich begeben hatte, wurden für Trenker zu einem langsamen Abstieg, von dem er sich auch nach Kriegsende nie mehr ganz erholen sollte.


(ORF/ARD/BR)


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2:40
VPS 02:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das finstere Tal

Alpen-Drama, Österreich 2013

Darsteller:
GreiderSam Riley
LuziPaula Beer
Hans BrennerTobias Moretti
Luis BrennerClemens Schick
Hubert BrennerHelmut A. Häusler
u.a.
Literarische Vorlage: Thomas Willmann
Drehbuch: Martin Ambrosch, Andreas Prochaska
Regie: Andreas Prochaska
Länge: 108 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder.
Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf.

Niemand weiß, woher der Fremde kommt, der sich Greider nennt. Die Söhne des ...

Text zuklappenEin düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder.
Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf.

Niemand weiß, woher der Fremde kommt, der sich Greider nennt. Die Söhne des Brenner-Bauern, der als Patriarch über Wohl und Wehe der Dorfbewohner entscheidet, hätten ihn wohl weggejagt, wenn Greider ihnen nicht eine Handvoll Goldmünzen gegeben hätte.

Greider, der sich als Fotograf ausgibt, wird bei der Witwe Gader und ihrer jungen Tochter Luzi den Winter über untergebracht. Luzi, die kurz vor ihrer Heirat mit ihrem Lukas steht, ist voll Furcht ob des bevorstehenden Ereignisses. Denn eine Hochzeit ist in diesem Dorf mit einer furchtbaren Tradition verknüpft. Wer sich dem widersetzt, ist einer erbarmungslosen Abstrafung ausgesetzt.

Nachdem der Schnee das Dorf eingeschlossen hat und kaum ein Sonnenstrahl mehr das Tal erreicht, kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem einer der Brenner-Söhne stirbt. Als der nächste Sohn auf mysteriöse Weise umkommt, wird klar, dass es sich wohl nicht um einen Zufall gehandelt hat: Die Brenner-Familie muss büßen – Greider hat eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu begleichen.


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4:27
VPS 04:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Drei Männer im Schnee

Spielfilm, Österreich 1955

Darsteller:
Geheimrat SchlüterPaul Dahlke
Dr. Fritz HagedornClaus Biederstaedt
Johann KesselhutGünther Lüders
Frau Kunkel, HausdameMargarete Haagen
Hilde SchlüterNicole Heesters
u.a.
Regie: Kurt Hoffmann
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. So gibt er sich als armer Schlucker aus und wohnt für zehn Tage in einem Luxushotel in den Alpen.

Den Aufenthalt hatte er unter dem falschen Namen Schulze bei einem ...
(ARD)

Text zuklappenDer exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. So gibt er sich als armer Schlucker aus und wohnt für zehn Tage in einem Luxushotel in den Alpen.

Den Aufenthalt hatte er unter dem falschen Namen Schulze bei einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, den weltbekannten Putzblank-Werken, gewonnen. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der einen reichen Reeder zu spielen hat.

Toblers besorgte junge Tochter Hildegard bereitet das Hotel noch vor seiner Abfahrt heimlich auf den Besuch des verkleideten Millionärs und dessen Gewohnheiten vor, kommt jedoch nicht mehr dazu, den Namen zu nennen. Fälschlicherweise wird Dr. Fritz Hagedorn, ein arbeitsloser Werbefachmann, der in dem Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hat, für den reichen Mann gehalten und entsprechend verwöhnt. Tobler hingegen wird in eine kleine Dachkammer ohne Heizung gesteckt, vom Personal schikaniert und zu Gelegenheitsarbeiten herangezogen.

Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Hagedorn, obwohl das entsetzte Personal jegliches Gespräch zwischen den beiden zu verhindern versucht. Hildegard ist von Johann über die Verwechslung und ihre Folgen informiert. Sie hält es zuhause nicht mehr aus und erscheint in Begleitung von Toblers Hausdame, Frau Kunkel, die sie als ihre Tante Julchen ausgibt, im Hotel, um nach ihrem Vater zu sehen. Fritz verliebt sich in Hildegard "Schulze" und die beiden schmieden heimlich Hochzeitspläne.

Nach einigen Tagen wird Tobler auf Druck der übrigen Gäste aus dem Hotel geekelt und kehrt mit seiner Tochter, Johann und Frau Kunkel nach Berlin zurück. Die Abreise erfolgt so überstürzt, dass Hagedorn nicht mehr informiert werden kann. Zuvor klärt Hildegard aber noch rasch den Hoteldirektor über die Verwechslung auf, der daraufhin beinahe einen Nervenzusammenbruch erleidet.

Der verzweifelte und nichtsahnende Hagedorn kehrt auch nach Berlin zurück und sucht vergeblich nach seiner Hildegard, von der er ja annehmen muss, dass sie Schulze heißt. Da werden er und seine Mutter von Tobler zu sich eingeladen; dieser gesteht seine wahre Identität, was jedoch die Freundschaft nicht beendet. Auch Hildegard gibt sich als Toblers Tochter zu erkennen. Im Laufe des folgenden Festessens wird Tobler telefonisch mitgeteilt, dass ihm das Grandhotel - er beabsichtigte es zu kaufen, um anschließend Portier und Direktor hinauszuwerfen - bereits gehört.


(ARD)