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Dezember 2017
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Mittwoch, 4. Januar
Programmwoche 01/2017
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6:00

Die Gärten von Marrakesch

Film von Veronika Hofer

Ganzen Text anzeigenMitten in der Wüste liegt eine Gartenstadt: Marrakesch. Die marokkanische Handelsstadt am Fuß des Atlasgebirges ist mit ihren Gärten gewachsen und reich geworden.

Wasser und Schatten, das sind die Elemente, die in diesem Klima Luxus bedeuten und die deshalb in allen ...
(ARD/RB)

Text zuklappenMitten in der Wüste liegt eine Gartenstadt: Marrakesch. Die marokkanische Handelsstadt am Fuß des Atlasgebirges ist mit ihren Gärten gewachsen und reich geworden.

Wasser und Schatten, das sind die Elemente, die in diesem Klima Luxus bedeuten und die deshalb in allen Gärten eine wichtige Rolle spielen. Hinter hohen Mauern erstrecken sich grüne Paradiese mit orientalischem Zauber und murmelnden Brunnen.

Benchâabane Abdelrazzak, der Gartenexperte Marrakeschs, zum Beispiel hat seinen Garten traditionell angelegt, mit Oliven- und Orangenbäumen und langen Reihen von Rosen. Sie umschließen ein grünes Wasserbassin, Pfauen wandern durch den Schatten auf der langen Achse zum Sommerpavillon, dessen Fenster und Terrasse nach Norden schauen und der so immer Schutz vor der Sonne bietet.

Benchâabane Abdelrazzak unternimmt mit seinen Studenten immer wieder Exkursionen dorthin, wo alles begann: in die großen alten Gartenanlagen "Agdal" und "Menara". Die Oliven- und Zitrus-Plantagen erstrecken sich über dutzende Hektar und haben in ihrer Mitte Wasserbecken, so groß wie kleine Seen. Diese Anlagen gehen auf das elfte Jahrhundert zurück. Damals entstand die ausgeklügelte Wasserversorgung, die seither in unterirdischen Kanälen das Wasser aus dem Hohen Atlas nach Marrakesch leitet.

Auch zu einem Riad, einem großen Stadthaus, gehört ein Innenhof, in dessen Mitte ein Brunnen sprudelt. Diese ruhigen und pittoresken Innenhöfe sind Oasen im hektischen Getriebe der Stadt. Für viele Marakschis, wie sich die Einwohner der Stadt nennen, ist dieser Luxus unvorstellbar. Für sie engagiert sich ein Schulgarten-Projekt, das aus staubigem und verwahrlostem Brachland Nutzgärten macht, deren Ertrag nicht nur die Schulküche täglich mit frischem Gemüse versorgt, sondern auch noch einige Familien. Die Schulkinder lernen das Gärtnern und können Anschluss finden an die Tradition der Gärten von Marrakesch.


(ARD/RB)


6:45
Videotext Untertitel

Gärten am Golf von Neapel

Film von Eva Severini

Ganzen Text anzeigenAm Golf von Neapel gibt es viele Gärten. So beeindruckt der spektakuläre Garten von Reggia di Caserta mit gewaltigen Wasserfällen und einem Skulpturentheater aus weißem Marmor.

Er wurde 1751 von einem bourbonischen König angelegt. Auch im Gassengewirr der Altstadt ...
(ARD/BR)

Text zuklappenAm Golf von Neapel gibt es viele Gärten. So beeindruckt der spektakuläre Garten von Reggia di Caserta mit gewaltigen Wasserfällen und einem Skulpturentheater aus weißem Marmor.

Er wurde 1751 von einem bourbonischen König angelegt. Auch im Gassengewirr der Altstadt Neapels findet sich manch eine gartenhistorische Besonderheit: Auf der ersten Etage eines Palazzos kann man zum Beispiel traumhafte Palmengärten bestaunen.

Bei Sorrent ragt auf schroffen Felsen die Villa Tritone über das Meer. Ihren märchenhaften Garten entwarf William Waldorf-Astor. An der Amalfiküste befindet sich die Villa Cimbrone in Ravello, die nur über einen steilen Fußweg erreichbar ist. Doch der Weg lohnt sich, denn das "Gartenzimmer" und die "Terrasse der Unendlichkeit" geben atemberaubende Blicke auf das Meer frei.
Der Film spürt die Juwelen der "Gärten im Golf von Neapel" auf und stellt Gartenbesitzer und Gärtner vor.


(ARD/BR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Bad Ischl blüht auf - Blumen, Kaiser, Zaunerstollen

Film von Günther Madlberger

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

Ganzen Text anzeigenDie Kaiserstadt Bad Ischl ist Schauplatz der oberösterreichischen Landesgartenschau und erstrahlt mit prachtvollen Blumenbeeten, historischen und modernen Gartenanlagen.

Der Mythos um Kaiser Franz Joseph und Sisi lockt bis heute Besucher aus aller Welt an. Wie zu ...
(ORF)

Text zuklappenDie Kaiserstadt Bad Ischl ist Schauplatz der oberösterreichischen Landesgartenschau und erstrahlt mit prachtvollen Blumenbeeten, historischen und modernen Gartenanlagen.

Der Mythos um Kaiser Franz Joseph und Sisi lockt bis heute Besucher aus aller Welt an. Wie zu Lebzeiten des Monarchen wird jeden August sein Geburtstag groß gefeiert - und manchmal tauchen auf Ischler Dachböden Stücke aus dem Besitz der kaiserlichen Familie auf.

Ischls kulinarischer Exportschlager ist der "Zaunerstollen", den schon viele gekrönte Häupter genossen haben. Kaiserlich sind auch die Salzanwendungen in der Kurstadt und die Transportmittel wie Fiaker und Sesselträger. Über ihre Liebe zu Ischl erzählt Kammerschauspielerin Marianne Nentwich im ehemaligen Hoftheater und Buchautor Gerhard Tötschinger liefert unterhaltsame Geschichten aus der K.-u.-K-Zeit, die auch im modernen Ischl noch überall zu spüren ist.


(ORF)


9:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit Volldampf an die k.u.k. Riviera

Film von Björn Kölz und Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenBereits Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen.

In luxuriösen Eisenbahncoupés strömte das noble Reisepublikum ans Meer und ...
(ORF)

Text zuklappenBereits Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen.

In luxuriösen Eisenbahncoupés strömte das noble Reisepublikum ans Meer und gab sich in idyllisch gelegenen Seebädern seinen Vergnügungen hin. Der Quarnero, wie die Kroaten ihre Adriaküste heute nennen, galt als Synonym für den Begriff "österreichische Riviera".

Besonders das Seebad Opatija (früher Abbazia) bürgte für Exklusivität und Eleganz. Wer es sich halbwegs leisten konnte, fuhr einmal im Jahr an die Adria. Mit dem einsetzenden Siegeszug der Eisenbahn um die Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt das Reisen eine neue Qualität. Die Entfernungen, räumliche und zeitliche Distanzen schrumpften. Natürliche Hindernisse, die bis dahin die Verbindungen erschwert hatten, wurden nun durch kühne bautechnische Lösungen überwunden; der "Fahrplan" wurde zum Garant einer exakt kalkulierbaren Reise. Mit dem fortschreitenden Bahnbau erlebte besonders Abbazia einen beispiellosen Bau- und Tourismusboom und mutierte in Windeseile zu einem der attraktivsten Seebäder Europas.


(ORF)


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10:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf den Schienen des Doppeladlers (1/3)

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Ganzen Text anzeigenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der dreiteilige Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und ...
(ORF)

Text zuklappenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der dreiteilige Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.

Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung.

Die Bahn ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie für immer - Namen änderten sich, und Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern".


(ORF)


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11:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf den Schienen des Doppeladlers (2/3)

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Ganzen Text anzeigenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche ...
(ORF)

Text zuklappenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.

Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung.

Die Bahn ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie für immer - Namen änderten sich, und Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern".


(ORF)


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12:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf den Schienen des Doppeladlers (3/3)

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Ganzen Text anzeigenDie 1884 eröffnete "Arlbergbahn" schloss Vorarlberg ans Bahnnetz an. Die einst als "k.k. privilegierte Kaiserin-Elisabeth-Bahn" bezeichnete heutige "Westbahn" führt von Wien nach München.

Es war eine bautechnische Meisterleistung, Schienenstränge auf tausenden ...
(ORF)

Text zuklappenDie 1884 eröffnete "Arlbergbahn" schloss Vorarlberg ans Bahnnetz an. Die einst als "k.k. privilegierte Kaiserin-Elisabeth-Bahn" bezeichnete heutige "Westbahn" führt von Wien nach München.

Es war eine bautechnische Meisterleistung, Schienenstränge auf tausenden Kilometern zwischen Sümpfen und Schluchten, Steppe und Meer zu verlegen, die ein ganzes Reich zusammenhielten: Österreich-Ungarn. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie.

Chronisten von damals verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Doch auch wenn sie ihre Vormachtstellung längst verloren hat, ist die Bahn noch immer ein wichtiger Mobilitäts-Faktor. Und jenseits des alltäglichen Gebrauchs entfacht das Thema "Eisenbahn" bei Millionen von Menschen auf der ganzen Welt große Leidenschaft.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:20
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Patagonien-Express - Mit Volldampf ans Ende der Welt

Film von Andreas Wunn

Ganzen Text anzeigenZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie ...

Text zuklappenZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie erzählen, wie es sich lebt am Ende der Welt. Mythos Patagonien - einer der letzten wilden Orte der Welt. Fernweh, Abenteuer, Einsamkeit, Weite, Schönheit und Ursprünglichkeit.

Es ist eine Reise ans Ende der Welt auf einer historischen Strecke. Die Dampflok schwitzt Öl und Wasser, in ihrem Inneren glühen 1200 Grad Celsius. Draußen reißt der kühle Steppenwind den Dampf in Fetzen und lässt ihn durch das Gras an den Gleisen davonwehen. Die Argentinier gaben der berühmten Schmalspureisenbahn den Namen "La Trochita", "das Spürchen".

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde "La Trochita", der Patagonien-Express, gebaut. Die abgelegene Region sollte wirtschaftlich erschlossen werden. Bis 1950 transportierte die Bahn nur Güter, seitdem fahren auch Passagiere auf der Strecke. Mit dem Ausbau des Straßennetzes schwand die Bedeutung des Patagonien-Express. 1979 machte der Reiseschriftsteller Paul Theroux mit seinem Buch "The Old Patagonien-Express" die Bahn weltberühmt. Seitdem ist sie eine Pilgerstätte für argentinische Nostalgiker und Touristen aus aller Welt, obwohl die Bahn heute nur noch auf zwei sehr kleinen Strecken fährt.

Links und rechts der Gleise trifft Andreas Wunn alte und neue Bewohner Patagoniens. Nicht weit vom Bahnhof in El Maiten entfernt, besucht er ein Kondor-Projekt. Der "König der Lüfte", wie sie den Kondor in Patagonien nennen, ist der größte flugfähige Vogel der Welt. Seine Flügelspanne beträgt drei Meter, hunderte Kilometer kann er am Tag zurücklegen. In den vergangenen Jahren hat sich seine Heimat, das südamerikanische Andengebirge, dramatisch verändert. Der Kondor wird aus seinem Lebensraum verdrängt.

In Patagoniens größter Hippie-Kommune, El Bolson, leben Menschen, die in Patagonien auf der Suche nach ihrer Zukunft sind. Sie haben den Alltag und die Wirtschaftskrise in Buenos Aires hinter sich gelassen und zogen nach Patagonien, um ein neues, einfacheres Leben zu beginnen.


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13:49
VPS 13:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

17.000 Kilometer KANADA (1/2)

Kämpfen, Jagen, Überleben

Film von Johannes Hano

Ganzen Text anzeigen17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde.

Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll ...

Text zuklappen17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde.

Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint.

Es sei ein "einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet", schwärmt John Tory, der Pilot, der das Team die ganze Zeit begleitet.

"17.000 Kilometer KANADA" ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen Sommer, die deutlich werden lässt, wie groß und vielgestaltig dieses Land ist. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben.

Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten.

Auf dem Nordatlantik - vor Neufundland - ist das Team mit irisch- und britischstämmigen Fischern unterwegs, die heute darum kämpfen müssen, ihre Heimat, ihr Leben auf der Insel zu bewahren. Menschen, die nicht bereit sind, ihr einfaches, hartes Leben, ihre Identität aufzugeben. "Es gab hier immer den starken Willen zu überleben, und den gibt es bis heute", sagt Phil Barnes von der Fischereikooperative Fogo.

Mit Kreativität und harter Arbeit trotzen sie den zerstörerischen Kräften der Globalisierung und machen sich die Veränderung doch zu Nutze - mit einem der teuersten und außergewöhnlichsten Hotels der Welt. "Wir wollten etwas machen, was tief verwurzelt ist in unserer Heimat, das aber gleichzeitig verhindert, dass es zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer selbst werden", erklärt Zita Cobb, die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine Option.

Acht Flugstunden weiter nördlich - im ewigen Eis der Arktis - in einer Region, die fast sechsmal so groß ist wie Deutschland und in der nur gut 30 000 Menschen leben, wird klar, dass es keinen Ort auf der Welt mehr gibt, der sich der Hybris der Zivilisation entziehen kann. Fünf Tage ist das ZDF-Team mit Inuit-Jägern unterwegs an einem der unwirtlichsten und doch magischsten Orte der Erde, einem Ort, in dem Vegetarier keine Überlebenschance hätten.

Mit der erbarmungslosen Natur, die keine Fehler verzeiht, kommen die Menschen am nördlichen Ende der Welt seit 8000 Jahren klar. Heute aber wird ihr Leben in Frage gestellt durch eine Allianz des westlichen Fortschritts - durch Minenkonzerne und Greenpeace. "Ihr Europäer glaubt wirklich jeden Mist, den man euch erzählt", sagt uns Charlie Inuarak, der Bürgermeister von Pond Inlet auf Baffin Island. "Und dann erlasst Ihr Verbote und Quoten, die unser Leben betreffen, das ist nicht in Ordnung". Ein Vorwurf, den man überall hört in Kanadas Norden, auch in Old Crow in Yukon, 160 Kilometer nördlich des Polarkreises.


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14:33
VPS 14:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

17.000 Kilometer KANADA (2/2)

Wölfe, Freiheit, Killerwale

Film von Johannes Hano

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat.

Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen ...

Text zuklappenDer zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat.

Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals
aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben.

In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist.

In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen.

Auf der andern Seite der Rocky Mountains - in Vancouver- erlebt das ZDF-Team, dass Einwanderung auch in Kanada nicht ohne Probleme funktioniert. Viele fühlen sich durch die Welle reicher chinesischer Einwanderer an den Rand gedrängt, denn Immobilien würden unbezahlbar, und in den Läden könne sie für "ihre Übergröße nichts mehr finden", erzählt Kerry Starchuk.

Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren.

"Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die ZDF-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.

Die Reportage endet schließlich in Montreal - nach mehr als 17 000 geflogenen Kilometern - an einem Ort, in dem man sich mehr wie in Europa vorkommt als in Nordamerika. Das Team begleitet die kanadische Newcomer-Band "Mentana" aus Quebec vom Übungsraum bis zum Auftritt auf dem Montreal Jazzfestival am Ende einer Reise durch den kanadischen Sommer, durch ein Land, das in seiner Vielfalt wohl einzigartig ist.


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15:18
VPS 15:15

Steffens entdeckt: Rocky Mountains

Heimat der Bären

Ganzen Text anzeigenFantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären.

Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. ...

Text zuklappenFantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären.

Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams".

Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt.

Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder, macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe "Steffens entdeckt" auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren. Er lernt einiges über den Pflanzenschutz im Gebiet und über das empfindlichste Tier in den Rocky Mountains: die Banff Springs Snail, eine winzige, unscheinbare Schnecke, die in kleinen warmen Thermalquellen lebt und stärker vom Aussterben bedroht ist als Grizzly oder Puma. Der Grund: Menschen baden in den warmen Quellen und verunreinigen dabei das Wasser mit Creme oder Insektenschutzmittel.


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16:02
VPS 16:00

Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Südafrika

Gezähmte Wildnis

Ganzen Text anzeigenIn dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens in Südafrika unterwegs. Die Wildnis wird vielerorts von Menschen gemanagt. Sie entscheiden, wo welche Tiere leben dürfen und auch wie viele.

Wie im Krüger Nationalpark, dem größten Nationalpark Südafrikas, wo geschützt ...

Text zuklappenIn dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens in Südafrika unterwegs. Die Wildnis wird vielerorts von Menschen gemanagt. Sie entscheiden, wo welche Tiere leben dürfen und auch wie viele.

Wie im Krüger Nationalpark, dem größten Nationalpark Südafrikas, wo geschützt hinter Zäunen Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden leben.


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16:46
VPS 16:45

Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Palau

Korallenparadies der Südsee

Ganzen Text anzeigenEin paar Hundert kleine dschungelgrüne Inseln, die meisten davon unbewohnt, und dazwischen türkisblaues Meer. Auf den Inseln von Palau leben kaum Menschen und es gibt keine Industrie.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ...

Text zuklappenEin paar Hundert kleine dschungelgrüne Inseln, die meisten davon unbewohnt, und dazwischen türkisblaues Meer. Auf den Inseln von Palau leben kaum Menschen und es gibt keine Industrie.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Korallenparadies der Südsee unterwegs.

Zusammen mit Wissenschaftlern und Rangern taucht er in Korallenbänken, sucht und findet Riesenmuscheln, wildert Meeres-Schildkröten aus, taucht mit Riffhaien und beobachtet Mantarochen beim Hochzeitstanz. Auf seinen Exkursionen durch die bunte Unterwasserwelt wird deutlich, auch dieses Naturparadies ist gefährdet.


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17:30
Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Amazonien

Grüne Lunge der Erde

Ganzen Text anzeigenNirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im ...

Text zuklappenNirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler.


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18:14
VPS 18:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Sansibar

Archipel der weißen Segel

Film von Peter Weinert

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Sansibar-Archipel ist eine Gruppe von drei größeren und mehreren kleineren Inseln vor der Küste Tansanias. Benannt ist er nach der größten Insel Sansibar, die heute Unguja heißt.

Der Film schildert das Leben und den Alltag im Sansibar-Archipel. Er führt in ...
(ARD/SR/3sat)

Text zuklappenDer Sansibar-Archipel ist eine Gruppe von drei größeren und mehreren kleineren Inseln vor der Küste Tansanias. Benannt ist er nach der größten Insel Sansibar, die heute Unguja heißt.

Der Film schildert das Leben und den Alltag im Sansibar-Archipel. Er führt in eine Welt, in der längst die Moderne Einzug gehalten hat, wo aber die jahrhundertalte Bauweise der Dhau-Fähren heute noch unverzichtbar für den Warenaustausch und Personenverkehr ist.

Die Inseln gehören zu Tansania und es verkehren täglich mehrere Fähren und moderne Schnellboote zwischen Dar es Salam auf dem Festland und Sansibar Stadt. Daneben kommt aber den traditionellen Dhau-Fähren bis heute eine wesentliche Rolle zu. Unter dem Begriff Dhau versammelt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Segelschiffe aus Holz in zahlreichen Größen, deren gemeinsames Merkmal ein flaches, schräg aus dem Kiel hervorgehendes Vorderteil ist. Ein Boots-Typ, wie er vor allem im Indischen Ozean seit vielen hundert Jahren mehr oder weniger unverändert gebaut wird.


(ARD/SR/3sat)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Neue Erkenntnisse im Fall Amri
Details zum Ablauf des Anschlags

Die CSU und die Flüchtlingspolitik
Obergrenze ja oder nein?

Sturm, Schnee und Kälte
Vor allem die Autofahrer stöhnen


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19:21
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Meisterfälscher (3/5)

Wolfgang Beltracchi porträtiert Hape Kerkeling

Film von Christoph Müller

Ganzen Text anzeigenIn dieser Folge porträtiert "der Meisterfälscher" Wolfgang Beltracchi den deutschen Humoristen und Schriftsteller Hape Kerkeling in seiner italienischen Wahlheimat Umbrien.

Er stellt ihn im Stile von Henri de Toulouse Lautrec dar, dem Maler aus adligem Haus, der oft ...

Text zuklappenIn dieser Folge porträtiert "der Meisterfälscher" Wolfgang Beltracchi den deutschen Humoristen und Schriftsteller Hape Kerkeling in seiner italienischen Wahlheimat Umbrien.

Er stellt ihn im Stile von Henri de Toulouse Lautrec dar, dem Maler aus adligem Haus, der oft in den Bordellen von Paris malte. Und dabei zeigt sich die nachdenkliche Seite von Kerkeling: Es geht um nichts weniger als den Sinn von Leben und Tod.

Hape Kerkeling war ein Garant für unzählige Höhepunkte der deutschen Comedy. Viele seiner Figuren sind bis heute unvergessen: der spießige Journalist Horst Schlämmer, die legendäre Parodie auf Königin Beatrix, der irre Auftritt als polnischer Opernsänger mit "Hurz!". Keinen Scherz ließ Kerkeling aus, bis der Spaßvogel zum populären Philosophen mutierte. Mit seinem Buch "Ich bin dann mal weg!" beschrieb er seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg. Bis heute hat Kerkeling sensationelle 4,5 Millionen Exemplare davon verkauft.

Wolfgang Beltracchi ist der raffinierteste Kunstfälscher der jüngeren Geschichte. 35 Jahre lang setzt er sein Talent ein, um Bilder in der Handschrift anderer Maler zu malen. Über 300 Bilder schleust er so in den Kunstmarkt. Bis er 2010 auffliegt. Nach verbüßter Gefängnisstrafe zeigt der Meisterfälscher wieder, was er kann.

Und auch für ihn ist "Leben und Tod" ein großes Thema. Er, der vier Jahre im offenen Vollzug gesessen hat. Er, der sich Gedanken über "genetische Flashbacks" und fallende Engel macht. Um wie Toulouse-Lautrec zu malen, hat sich Beltracchi in Leben und Werk des kleingewachsenen Künstlers versenkt. Er besuchte dafür die größte Toulouse-Lautrec-Sammlung in Albi. Bei der Malsession in Umbrien weiß er fast alles über den Maler aus adligem Haus.

In den Gesprächen zwischen Beltracchi und Kerkeling geht es immer wieder um Leben und Tod, um Glaube und Aberglaube. Kurz: um das ganze Leben.


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19:51
VPS 19:50

Notizen aus dem Ausland


"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat.

Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
Mit AudiodeskriptionTonsignal in monoVideotext Untertitel

Blatt & Blüte - Die Erbschaft

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2003

Darsteller:
VictoriaChristiane Hörbiger
VincentGötz George
PatrickRafael Schuchter
OttoAlexander Strobele
MaraMarie Christine Friedrich
u.a.
Buch: Susanne Freund
Regie: Michael Kreindl
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenTante Agathe wusste schon lange vor ihrem Tod, dass die Verwandtschaft ungeduldig auf ihr stattliches Vermögen spekuliert. Ein raffinierter Plan soll ihre Erben in tiefe Zwietracht stürzen.

Mit Christiane Hörbiger und Götz George brillieren zwei große Fernsehstars ...
(ORF/ARD/NDR)

Text zuklappenTante Agathe wusste schon lange vor ihrem Tod, dass die Verwandtschaft ungeduldig auf ihr stattliches Vermögen spekuliert. Ein raffinierter Plan soll ihre Erben in tiefe Zwietracht stürzen.

Mit Christiane Hörbiger und Götz George brillieren zwei große Fernsehstars in der turbulenten Krimikomödie von Regisseur und Krimispezialist Michael Kreindl ("Tatort", "Der Clown", "Motorrad-Cops"). Es ist bereits die vierte Zusammenarbeit von Hörbiger und George.

Die 90-jährige Agathe will es ihren Erben nicht allzu leicht machen und verwendet ihre letzte Energie, um einen gewitzten Plan auszuhecken. So soll bei ihrem Begräbnis nur der ehemalige Reporter Vincent als Grabredner zum Zuge kommen - und der Blumenschmuck muss von ihrer Wahlnichte Victoria sein, die die noble Blumenhandlung "Blatt und Blüte" betreibt. Die beiden waren vor vielen Jahren ein Paar, wie es gegensätzlicher nicht sein konnte. Entsprechend unsanft war auch das Ende ihrer Ehe. Dass auch Victoria und Vincent von der wohlhabenden Verblichenen bei der Erbschaft berücksichtigt wurden, versteht keiner der Verwandten, genauso wenig die Zuteilung der Vermächtnisse. Zusätzlich fällt Agathes Vermögen wesentlich geringer aus als erwartet, was die Verwandtschaft völlig aus dem Konzept bringt.

Doch Agathe hat sich den Spaß erlaubt, die habgierigen Erben auf eine ausgefeilte "Rätselrallye" zu schicken, die letztendlich zu einem unschätzbar wertvollen Schatz führen soll. Vincent und Victoria laufen dabei zur Hochform auf.


(ORF/ARD/NDR)


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der wilde Wald der Kaiserin

Film von Thomas Rilk

Bearbeitung: Margarita Pribyl

Ganzen Text anzeigenDer Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel.

Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und ...
(ORF)

Text zuklappenDer Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel.

Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden.


(ORF)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:28
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in mono

Die 27. Etage

(Mirage)

Spielfilm, USA 1964

Darsteller:
DavidGregory Peck
ShelaDiane Baker
Ted CaselleWalter Matthau
JosephsonKevin Maccarthy
LesterJack Weston
u.a.
Regie: Edward Dmytryk
Länge: 110 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Atomwissenschaftler verliert durch ein Schock-Erlebnis sein Gedächtnis und sieht sich in New York einer rätselhaften Verfolgung durch Gangster ausgesetzt.

Raffiniert die Handlung verzahnender Thriller von Edward Dmytryk, der erst spät die Zusammenhänge seines ...

Text zuklappenEin Atomwissenschaftler verliert durch ein Schock-Erlebnis sein Gedächtnis und sieht sich in New York einer rätselhaften Verfolgung durch Gangster ausgesetzt.

Raffiniert die Handlung verzahnender Thriller von Edward Dmytryk, der erst spät die Zusammenhänge seines Mosaiks zu erkennen gibt. Mit Gregory Peck, Diane Baker und Walter Matthau.

Der Atomwissenschaftler David Stillwell wird Zeuge des tödlichen Fenstersturzes seines Chefs Charles Calvin. Bei diesem traumatischen Erlebnis verliert David seine Gedächtnis. Er kann sich an nichts mehr erinnern und sieht sich plötzlich einer für ihn rätselhaften Verfolgung durch eine mysteriöse Gruppe ausgesetzt,
die im Auftrag von Rüstungsfirmen arbeitet.


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0:17
VPS 00:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

SCHULD nach Ferdinand von Schirach (3/6)

Ausgleich

Fernsehfilm, Deutschland 2014

Darsteller:
Friedrich KronbergMoritz Bleibtreu
AlexandraAnna Maria Mühe
ThomasBenjamin Sadler
FelixLudwig Trepte
Richter FalkSamuel Finzi
u.a.
Drehbuch: Jobst Christian Oetzmann
Regie: Maris Pfeiffer

Ganzen Text anzeigenEin Mann fängt an, seine Frau zu misshandeln. Über Jahre schlägt und vergewaltigt er sie, demütigt sie systematisch. Sie erträgt es stillschweigend aus Angst um die gemeinsame Tochter.

Doch dann droht er ihr offen den Missbrauch der Tochter an. Er wird kurz darauf ...

Text zuklappenEin Mann fängt an, seine Frau zu misshandeln. Über Jahre schlägt und vergewaltigt er sie, demütigt sie systematisch. Sie erträgt es stillschweigend aus Angst um die gemeinsame Tochter.

Doch dann droht er ihr offen den Missbrauch der Tochter an. Er wird kurz darauf erschlagen aufgefunden. Sie gesteht die Tat, was es für Friedrich Kronberg umso schwerer macht, die drohende Verurteilung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe abzuwenden.


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1:01
VPS 00:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

SCHULD nach Ferdinand von Schirach (4/6)

Die Illuminaten

Fernsehfilm, Deutschland 2014

Darsteller:
Friedrich KronbergMoritz Bleibtreu
Johannes DeittertJörg Hartmann
Marguerite VerdierTeresa Harder
HenryMax Hegewald
LukasJannik Schümann
u.a.
Drehbuch: André Georgi
Regie: Hannu Salonen

Ganzen Text anzeigenEine Gruppe von Jugendlichen in einem Internat denkt sich immer neue Methoden aus, um einen Außenseiter zu traktieren, der eigentlich nur eins will: dazugehören.

Der Junge, ein künstlerisches Genie, ist bereit, dafür auch Grenzen zu überschreiten. Im Rahmen eines ...

Text zuklappenEine Gruppe von Jugendlichen in einem Internat denkt sich immer neue Methoden aus, um einen Außenseiter zu traktieren, der eigentlich nur eins will: dazugehören.

Der Junge, ein künstlerisches Genie, ist bereit, dafür auch Grenzen zu überschreiten. Im Rahmen eines mysteriösen Rituals kommt er beinahe ums Leben. Seine Kunstlehrerin rettet ihn - womit ihm gleichzeitig die letzte Lebenshoffnung genommen zu sein scheint.


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1:45
VPS 01:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Tod ist ihr Beruf -

Die Arbeiter vom Westfriedhof

Film von Matthias Suppé

Ganzen Text anzeigenFriedhöfe sind ein eigener Kosmos, in den Besucher normalerweise keinen Einblick haben. Der Film porträtiert den Münchner Westfriedhof und zeigt die Arbeiter und Arbeitsabläufe.

Mit seinen rund 41 000 Gräbern und einer beschaulichen Jahrhundertwende-Kulisse zählt ...
(ARD/BR)

Text zuklappenFriedhöfe sind ein eigener Kosmos, in den Besucher normalerweise keinen Einblick haben. Der Film porträtiert den Münchner Westfriedhof und zeigt die Arbeiter und Arbeitsabläufe.

Mit seinen rund 41 000 Gräbern und einer beschaulichen Jahrhundertwende-Kulisse zählt er zu den schönsten und größten Friedhöfen der Stadt. Während er sich dem Besucher in pietätvoller Stille präsentiert, läuft im Hintergrund gut geölte Logistik-Maschinerie.

An zentraler Stelle arbeitet der Aufbahrer Thomas Meyer, der die Leichen vom Bestattungsunternehmer entgegennimmt, ihre Identität verifiziert und den entsprechenden Blumenschmuck zuteilt. Wie ein "Mädchen für alles" koordiniert er zudem die Arbeit seiner vielen Kollegen mit ihren unterschiedlichen Aufgaben. Da gibt es etwa die "Grabmacher", die mit dem Bagger die Gräber ausheben. Und natürlich die sogenannten "Schaffner" in ihren grauen Uniformen. Sie bringen die Särge zu den Grabstätten und lassen sie schließlich in die Erde.

Parallel müssen die Friedhofsgärtner die Unmengen an Blumenschmuck zur richtigen Zeit ans richtige Grab bringen. "Für Trauer bleibt uns gar keine Zeit", sagt Thomas Meyer, der mit Blick auf gutes Einkommen und einen sicheren Job eigentlich zur städtischen Müllentsorgung wollte, dann aber auf dem Friedhof landete. Dort ist er nun schon seit über zwei Jahrzehnten. "Das klingt vielleicht komisch, aber ich mache das sehr gerne", sagt Meyer.


(ARD/BR)


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2:15
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:42
VPS 02:34

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tierflüsterer - Haustiere auf der Couch

Film von Ann-Kathrin Graf

Ganzen Text anzeigenDie Branche boomt: Vor zehn Jahren praktizierte nur eine Tierkommunikatorin in der französischsprachigen Schweiz, heute sind es mehr als 20.

Die Dokumentation begleitet Tiere und ihre Halter zum "Tierflüsterer" und geht der Frage nach, ob wirklich ein Unterschied vor ...

Text zuklappenDie Branche boomt: Vor zehn Jahren praktizierte nur eine Tierkommunikatorin in der französischsprachigen Schweiz, heute sind es mehr als 20.

Die Dokumentation begleitet Tiere und ihre Halter zum "Tierflüsterer" und geht der Frage nach, ob wirklich ein Unterschied vor und nach den Sitzungen festgestellt werden kann.


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3:09
VPS 03:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Patagonien-Express - Mit Volldampf ans Ende der Welt

Film von Andreas Wunn

Ganzen Text anzeigenZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie ...

Text zuklappenZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie erzählen, wie es sich lebt am Ende der Welt. Mythos Patagonien - einer der letzten wilden Orte der Welt. Fernweh, Abenteuer, Einsamkeit, Weite, Schönheit und Ursprünglichkeit.

Es ist eine Reise ans Ende der Welt auf einer historischen Strecke. Die Dampflok schwitzt Öl und Wasser, in ihrem Inneren glühen 1200 Grad Celsius. Draußen reißt der kühle Steppenwind den Dampf in Fetzen und lässt ihn durch das Gras an den Gleisen davonwehen. Die Argentinier gaben der berühmten Schmalspureisenbahn den Namen "La Trochita", "das Spürchen".

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde "La Trochita", der Patagonien-Express, gebaut. Die abgelegene Region sollte wirtschaftlich erschlossen werden. Bis 1950 transportierte die Bahn nur Güter, seitdem fahren auch Passagiere auf der Strecke. Mit dem Ausbau des Straßennetzes schwand die Bedeutung des Patagonien-Express. 1979 machte der Reiseschriftsteller Paul Theroux mit seinem Buch "The Old Patagonien-Express" die Bahn weltberühmt. Seitdem ist sie eine Pilgerstätte für argentinische Nostalgiker und Touristen aus aller Welt, obwohl die Bahn heute nur noch auf zwei sehr kleinen Strecken fährt.

Links und rechts der Gleise trifft Andreas Wunn alte und neue Bewohner Patagoniens. Nicht weit vom Bahnhof in El Maiten entfernt, besucht er ein Kondor-Projekt. Der "König der Lüfte", wie sie den Kondor in Patagonien nennen, ist der größte flugfähige Vogel der Welt. Seine Flügelspanne beträgt drei Meter, hunderte Kilometer kann er am Tag zurücklegen. In den vergangenen Jahren hat sich seine Heimat, das südamerikanische Andengebirge, dramatisch verändert. Der Kondor wird aus seinem Lebensraum verdrängt.

In Patagoniens größter Hippie-Kommune, El Bolson, leben Menschen, die in Patagonien auf der Suche nach ihrer Zukunft sind. Sie haben den Alltag und die Wirtschaftskrise in Buenos Aires hinter sich gelassen und zogen nach Patagonien, um ein neues, einfacheres Leben zu beginnen.


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3:39
VPS 03:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

17.000 Kilometer KANADA (1/2)

Kämpfen, Jagen, Überleben

Film von Johannes Hano

Ganzen Text anzeigen17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde.

Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll ...

Text zuklappen17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde.

Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint.

Es sei ein "einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet", schwärmt John Tory, der Pilot, der das Team die ganze Zeit begleitet.

"17.000 Kilometer KANADA" ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen Sommer, die deutlich werden lässt, wie groß und vielgestaltig dieses Land ist. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben.

Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten.

Auf dem Nordatlantik - vor Neufundland - ist das Team mit irisch- und britischstämmigen Fischern unterwegs, die heute darum kämpfen müssen, ihre Heimat, ihr Leben auf der Insel zu bewahren. Menschen, die nicht bereit sind, ihr einfaches, hartes Leben, ihre Identität aufzugeben. "Es gab hier immer den starken Willen zu überleben, und den gibt es bis heute", sagt Phil Barnes von der Fischereikooperative Fogo.

Mit Kreativität und harter Arbeit trotzen sie den zerstörerischen Kräften der Globalisierung und machen sich die Veränderung doch zu Nutze - mit einem der teuersten und außergewöhnlichsten Hotels der Welt. "Wir wollten etwas machen, was tief verwurzelt ist in unserer Heimat, das aber gleichzeitig verhindert, dass es zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer selbst werden", erklärt Zita Cobb, die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine Option.

Acht Flugstunden weiter nördlich - im ewigen Eis der Arktis - in einer Region, die fast sechsmal so groß ist wie Deutschland und in der nur gut 30 000 Menschen leben, wird klar, dass es keinen Ort auf der Welt mehr gibt, der sich der Hybris der Zivilisation entziehen kann. Fünf Tage ist das ZDF-Team mit Inuit-Jägern unterwegs an einem der unwirtlichsten und doch magischsten Orte der Erde, einem Ort, in dem Vegetarier keine Überlebenschance hätten.

Mit der erbarmungslosen Natur, die keine Fehler verzeiht, kommen die Menschen am nördlichen Ende der Welt seit 8000 Jahren klar. Heute aber wird ihr Leben in Frage gestellt durch eine Allianz des westlichen Fortschritts - durch Minenkonzerne und Greenpeace. "Ihr Europäer glaubt wirklich jeden Mist, den man euch erzählt", sagt uns Charlie Inuarak, der Bürgermeister von Pond Inlet auf Baffin Island. "Und dann erlasst Ihr Verbote und Quoten, die unser Leben betreffen, das ist nicht in Ordnung". Ein Vorwurf, den man überall hört in Kanadas Norden, auch in Old Crow in Yukon, 160 Kilometer nördlich des Polarkreises.


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4:23
VPS 04:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

17.000 Kilometer KANADA (2/2)

Wölfe, Freiheit, Killerwale

Film von Johannes Hano

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat.

Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen ...

Text zuklappenDer zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat.

Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals
aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben.

In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist.

In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen.

Auf der andern Seite der Rocky Mountains - in Vancouver- erlebt das ZDF-Team, dass Einwanderung auch in Kanada nicht ohne Probleme funktioniert. Viele fühlen sich durch die Welle reicher chinesischer Einwanderer an den Rand gedrängt, denn Immobilien würden unbezahlbar, und in den Läden könne sie für "ihre Übergröße nichts mehr finden", erzählt Kerry Starchuk.

Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren.

"Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die ZDF-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.

Die Reportage endet schließlich in Montreal - nach mehr als 17 000 geflogenen Kilometern - an einem Ort, in dem man sich mehr wie in Europa vorkommt als in Nordamerika. Das Team begleitet die kanadische Newcomer-Band "Mentana" aus Quebec vom Übungsraum bis zum Auftritt auf dem Montreal Jazzfestival am Ende einer Reise durch den kanadischen Sommer, durch ein Land, das in seiner Vielfalt wohl einzigartig ist.


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5:07
VPS 05:05

Steffens entdeckt: Rocky Mountains

Heimat der Bären

Ganzen Text anzeigenFantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären.

Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. ...

Text zuklappenFantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären.

Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams".

Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt.

Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder, macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe "Steffens entdeckt" auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren. Er lernt einiges über den Pflanzenschutz im Gebiet und über das empfindlichste Tier in den Rocky Mountains: die Banff Springs Snail, eine winzige, unscheinbare Schnecke, die in kleinen warmen Thermalquellen lebt und stärker vom Aussterben bedroht ist als Grizzly oder Puma. Der Grund: Menschen baden in den warmen Quellen und verunreinigen dabei das Wasser mit Creme oder Insektenschutzmittel.