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Freitag, 30. Dezember
Programmwoche 52/2016
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6:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Südamerikas Traumroute

Unterwegs mit dem Patagonien-Express

Film von Andreas Wunn

Ganzen Text anzeigenZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie ...

Text zuklappenZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie erzählen, wie es sich lebt am Ende der Welt. Mythos Patagonien - einer der letzten wilden Orte der Welt. Fernweh, Abenteuer, Einsamkeit, Weite, Schönheit und Ursprünglichkeit.

Es ist eine Reise ans Ende der Welt auf einer historischen Strecke. Die Dampflock schwitzt Öl und Wasser, in ihrem Inneren glühen 1200 Grad Celsius. Draußen reißt der kühle Steppenwind den Dampf in Fetzen und lässt ihn durch das Gras an den Gleisen davonwehen. Die Argentinier gaben der berühmten Schmalspureisenbahn den Namen "La Trochita", "das Spürchen".

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde "La Trochita", der Patagonien-Express, gebaut. Die abgelegene Region sollte wirtschaftlich erschlossen werden. Bis 1950 transportierte die Bahn nur Güter, seitdem fahren auch Passagiere auf der Strecke. Mit dem Ausbau des Straßennetzes schwand die Bedeutung des Patagonien-Express. 1979 machte der Reiseschriftsteller Paul Theroux mit seinem Buch "The Old Patagonian-Express" die Bahn weltberühmt. Seitdem ist sie eine Pilgerstätte für argentinische Nostalgiker und Touristen aus aller Welt, obwohl die Bahn heute nur noch auf zwei sehr kleinen Strecken fährt.

Links und rechts der Gleise trifft Andreas Wunn alte und neue Bewohner Patagoniens. Nicht weit vom Bahnhof in El Maiten entfernt, besucht er ein Kondor-Projekt. Der "König der Lüfte", wie sie den Kondor in Patagonien nennen, ist der größte flugfähige Vogel der Welt. Seine Flügelspanne beträgt drei Meter, hunderte Kilometer kann er am Tag zurücklegen. In den vergangenen Jahren hat sich seine Heimat, das südamerikanische Andengebirge, dramatisch verändert. Der Kondor wird aus seinem Lebensraum verdrängt.

In Patagoniens größter Hippie-Kommune, El Bolson, leben Menschen, die in Patagonien auf der Suche nach ihrer Zukunft sind. Sie haben den Alltag und die Wirtschaftskrise in Buenos Aires hinter sich gelassen und zogen nach Patagonien, um ein neues, einfacheres Leben zu beginnen.

Die alten Traditionen der Region am Ende der Welt spürt Andreas Wunn in dem Ort Cholila auf. Jedes Jahr findet dort das nationale Grillfest, die "Fiesta Nacional del Asado" statt. 50 000 Besucher an nur einem Wochenende, 30 000 Kilogramm Fleisch auf einem 250 Meter langen Grill. Musik, Tanz, Rodeo und die Wahl der Grillkönigin. Hier lebt das ursprüngliche Patagonien noch.


6:19
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Angelika Niedetzky: Marathon

Kabarettprogramm aus dem Theater Akzent, Wien 2013

Ganzen Text anzeigenIn ihrem ersten Kabarett-Solo-Programm "Marathon", ist eines gewiss: Zumindest der Schmäh rennt bei Angelika Niedetzky.

"Können Sie sich vorstellen, freiwillig 42,195 km zu laufen? Niemals? Aber Powershoppen, sonntägliche Businessmeetings oder ein jahrelanger ...
(ORF)

Text zuklappenIn ihrem ersten Kabarett-Solo-Programm "Marathon", ist eines gewiss: Zumindest der Schmäh rennt bei Angelika Niedetzky.

"Können Sie sich vorstellen, freiwillig 42,195 km zu laufen? Niemals? Aber Powershoppen, sonntägliche Businessmeetings oder ein jahrelanger Beziehungsmarathon ist kein Problem!"

Ausdauernd locker und herzerfrischend präzise stellt Angelika Niedetzky in "Marathon" die Marathoniken des Alltags auf die Bühne und ist dabei um keinen mimischen Felgaufschwung verlegen.


(ORF)


7:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hader spielt Hader (1/2)

Mit Josef Hader und Gerhard Pimperl

Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität München,

Dezember 2010

Bildregie: Edgar Burghardt

Ganzen Text anzeigenAus fünf Programmen hat Josef Hader das Beste herausgenommen und zu etwas Neuem geformt. Manches kommt einem deswegen auch bekannt vor an diesem Abend, von früher, von irgendwo.

Und er gibt auch zu, dass er gestohlen hat. Doch kommt es darauf an? Denn aus der Fülle ...
(ORF)

Text zuklappenAus fünf Programmen hat Josef Hader das Beste herausgenommen und zu etwas Neuem geformt. Manches kommt einem deswegen auch bekannt vor an diesem Abend, von früher, von irgendwo.

Und er gibt auch zu, dass er gestohlen hat. Doch kommt es darauf an? Denn aus der Fülle der seltsamen, erschreckend-komischen Figuren entsteht eine Geschichte, die eines für sich beanspruchen kann: ein unverwechselbares Hader-Programm zu sein.


(ORF)


8:26
VPS 08:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hader spielt Hader (2/2)

Mit Josef Hader und Gerhard Pimperl

Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität München,

Dezember 2010

Bildregie: Edgar Burghardt

Ganzen Text anzeigenAus fünf Programmen hat Josef Hader das Beste herausgenommen und zu etwas Neuem geformt. Manches kommt einem deswegen auch bekannt vor an diesem Abend, von früher, von irgendwo.

Und er gibt auch zu, dass er gestohlen hat. Doch kommt es darauf an? Denn aus der Fülle ...
(ORF)

Text zuklappenAus fünf Programmen hat Josef Hader das Beste herausgenommen und zu etwas Neuem geformt. Manches kommt einem deswegen auch bekannt vor an diesem Abend, von früher, von irgendwo.

Und er gibt auch zu, dass er gestohlen hat. Doch kommt es darauf an? Denn aus der Fülle der seltsamen, erschreckend-komischen Figuren entsteht eine Geschichte, die eines für sich beanspruchen kann: ein unverwechselbares Hader-Programm zu sein.


(ORF)


9:43
VPS 09:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Eckel mit Kanten: Vorgespielte Höhepunkte

Moderation: Klaus Eckel

Ganzen Text anzeigenZum Abschluss der "Eckel mit Kanten"-Folgen werden noch nicht gesendete Szenen und die witzigsten Momente gezeigt. Zum Beispiel, wie Michael Niavarani plötzlich unterm Tisch auftaucht.

Oder wie der Psychiater Lütz besonders ge- oder misslungene Therapien schildert. ...
(ORF)

Text zuklappenZum Abschluss der "Eckel mit Kanten"-Folgen werden noch nicht gesendete Szenen und die witzigsten Momente gezeigt. Zum Beispiel, wie Michael Niavarani plötzlich unterm Tisch auftaucht.

Oder wie der Psychiater Lütz besonders ge- oder misslungene Therapien schildert. Oder wie der Moderator einfach nicht über eine bestimmte Passage ohne Versprecher kommt - das und noch vieles mehr haben die "Vorgespielten Höhepunkte" zu bieten.


(ORF)


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10:19
VPS 10:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Maxi Schafroth: Faszination Bayern

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenVom Kuhstall in die Münchner Schickeria – der Allgäuer Bauernsohn Maxi Schafroth hat schon einiges erlebt. Die verrücktesten Geschichten aus beiden Welten erzählt er im 3sat-Zelt.

Es geht um Kühe und um Kapital, um Helikopter-Eltern und Gülle-Therapie, um die ...

Text zuklappenVom Kuhstall in die Münchner Schickeria – der Allgäuer Bauernsohn Maxi Schafroth hat schon einiges erlebt. Die verrücktesten Geschichten aus beiden Welten erzählt er im 3sat-Zelt.

Es geht um Kühe und um Kapital, um Helikopter-Eltern und Gülle-Therapie, um die Suche nach sich selbst und nach verlorenen Kindern auf der Alm. Doch Vorsicht: Was als scheinbar harmlose Anekdote beginnt, endet oft als verbaler Schlag in die Magengrube.

Der Kulturschock sitzt tief: Eben noch sorglos hinter der Scheune „Katzenwippe“ gespielt, findet sich der junge Herr Schafroth plötzlich bei neuen Freunden wie Silke und Jörn wieder, die ihm bei einem „guten Glas Rotwein“ stolz ihre Kreationen aus der geschmacksneutralen Molekularküche präsentieren – in einem Ambiente, bei dem man gar nicht sicher ist, ob sie schon eingezogen sind.

Von diesem „Clash of Cultures“ erzählt Maxi Schafroth erst auf kleinen, bald aber auch schon auf ganz großen Bühnen: Im Oktober 2014 tritt er im Rahmen des Köln Comedy Festivals zusammen mit anderen Künstlern in der Lanxess-Arena vor 11 000 Zuschauern auf. Mit seinem ersten Programm „Faszination Allgäu“ geht er bundesweit auf Tournee, stets begleitet von seinem Sandkastenfreund, dem Gitarristen Markus Schalk. Ganz nebenbei ist Maxi nämlich auch ein vortrefflicher Sänger.

Vor allem aber macht Maxi Schafroth Spaß. Selten hat das Klischee von Lausbubencharme so schön gepasst wie bei ihm. Seine Energie und gute Laune sind derart ansteckend, dass man ihm seine Frechheiten sofort verzeiht. Schließlich meint er das doch alles gar nicht so – oder doch?


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10:49
VPS 10:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

So samma mia (1/2)

von und mit Bruno Jonas

Ganzen Text anzeigen"Der Mensch ist ein Tier auf zwei Beinen (...) Rücksichtslos, egoistisch, immer auf seinen Vorteil bedacht. Aber auch sozial und solidarisch, wenn es ihm nützt ...", findet Bruno Jonas.

In seinem neuen Programm "So Samma mia" versucht er, Antworten auf Fragen zu ...
(ARD/BR)

Text zuklappen"Der Mensch ist ein Tier auf zwei Beinen (...) Rücksichtslos, egoistisch, immer auf seinen Vorteil bedacht. Aber auch sozial und solidarisch, wenn es ihm nützt ...", findet Bruno Jonas.

In seinem neuen Programm "So Samma mia" versucht er, Antworten auf Fragen zu geben, die uns alle schon lange unter den Nägeln brennen: Warum sind wir so, wie wir sind, und wie ist es dazu gekommen, dass wir so und nicht anders sind, und wer sind wir überhaupt?

Sind die Bayern eine eigene, von allen anderen unabhängige Daseinsform oder lediglich ein deutscher Stamm unter vielen? Werden wir in naher Zukunft alle Europäer? Und wer sind wir dann in Europa? Sollten wir als Europäer dann englisches Toastbrot essen oder besser französisches Baguette zu uns nehmen oder doch lieber Knäckebrot aus Schweden? Muss das bayerische Vollkornbrot der europäischen Weißbrotlobby weichen? Wird das bayerische Reinheitsgebot der Europäisierung standhalten können, und darf die Weißwurst auch nach 12 Uhr gegessen werden? Muss man, wenn man alle Fakten in der Gesamtschau betrachtet, nicht zu dem Schluss kommen, dass Bayern mit all seinen Eigenheiten als Weltkulturerbe erhalten bleiben muss?

"Wir haben etwas Unverwechselbares, etwas, das nur wir haben und sonst niemand auf der Welt. Wir sind einmalig. Obwohl einiges von uns auch in allen anderen zu finden ist. Wir sind uns alle ähnlich und doch unterscheiden wir uns enorm. Mei, wenn nur alle aso waarn wia i, dann gabs' gor koa Probleme auf dera Welt!", so spricht der Bayer Jonas.

Was bei uns anders ist, und warum wir uns alle unterscheiden, obwohl wir doch alle gleich sind, vor Gott, der Geschichte und der Bayerischen Staatsregierung - damit befasst sich Bruno Jonas in seinem neuen Programm "So samma mia".


(ARD/BR)


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11:34
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

So samma mia (2/2)

von und mit Bruno Jonas

Ganzen Text anzeigen"Der Mensch ist ein Tier auf zwei Beinen (...) Rücksichtslos, egoistisch, immer auf seinen Vorteil bedacht. Aber auch sozial und solidarisch, wenn es ihm nützt...", findet Bruno Jonas.

In seinem neuen Programm "So Samma mia" versucht er, Antworten auf Fragen zu ...
(ARD/BR)

Text zuklappen"Der Mensch ist ein Tier auf zwei Beinen (...) Rücksichtslos, egoistisch, immer auf seinen Vorteil bedacht. Aber auch sozial und solidarisch, wenn es ihm nützt...", findet Bruno Jonas.

In seinem neuen Programm "So Samma mia" versucht er, Antworten auf Fragen zu geben, die uns alle schon lange unter den Nägeln brennen: Warum sind wir so, wie wir sind, und wie ist es dazu gekommen, dass wir so und nicht anders sind, und wer sind wir überhaupt?

Sind die Bayern eine eigene, von allen anderen unabhängige Daseinsform oder lediglich ein deutscher Stamm unter vielen? Werden wir in naher Zukunft alle Europäer? Und wer sind wir dann in Europa? Sollten wir als Europäer dann englisches Toastbrot essen oder besser französisches Baguette zu uns nehmen oder doch lieber Knäckebrot aus Schweden? Muss das bayerische Vollkornbrot der europäischen Weißbrotlobby weichen? Wird das bayerische Reinheitsgebot der Europäisierung standhalten können, und darf die Weißwurst auch nach 12 Uhr gegessen werden? Muss man, wenn man alle Fakten in der Gesamtschau betrachtet, nicht zu dem Schluss kommen, dass Bayern mit all seinen Eigenheiten als Weltkulturerbe erhalten bleiben muss?

"Wir haben etwas Unverwechselbares, etwas, das nur wir haben und sonst niemand auf der Welt. Wir sind einmalig. Obwohl einiges von uns auch in allen anderen zu finden ist. Wir sind uns alle ähnlich und doch unterscheiden wir uns enorm. Mei, wenn nur alle aso waarn wia i, dann gabs' gor koa Probleme auf dera Welt!", so spricht der Bayer Jonas.

Was bei uns anders ist, und warum wir uns alle unterscheiden, obwohl wir doch alle gleich sind, vor Gott, der Geschichte und der Bayerischen Staatsregierung - damit befasst sich Bruno Jonas in seinem neuen Programm "So samma mia".


(ARD/BR)


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12:18
VPS 12:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Stefan Waghubinger: Außergewöhnliche Belastungen

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenDer gebürtige Österreicher Waghubinger wollte eigentlich ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, kam aber nicht dazu, denn da wartet - die Steuererklärung.

Wie ärgerlich: Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn ...

Text zuklappenDer gebürtige Österreicher Waghubinger wollte eigentlich ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, kam aber nicht dazu, denn da wartet - die Steuererklärung.

Wie ärgerlich: Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern. Aus lauter Frust darüber erledigt er die lästige Bürokratie kurzerhand auf der Bühne und lässt seinen Ärger am Publikum aus.

Aber Waghubinger ist nur scheinbar jemand, der sich an Kleinigkeiten stört. Gekonnt spielt er den nörgelnden Biedermann und denkt doch stets in großen Zusammenhängen. Und bringt nach gefühlten 100 Ecken am Ende jeden Gedanken pointiert und meist bittersüß zum Abschluss.

Die äußere Anmutung eines zerstreuten Professors ist nicht weit hergeholt: Waghubinger ist Mitglied bei Mensa, dem Netzwerk für Hochbegabte. Sein liebstes Mittel zum Zweck scheinen verbale Spitzfindigkeiten zu sein, das Spiel mit der Sprache, an dem man auch als Zuschauer diebische Freude hat: "Man muss aufpassen, dass man seine Meinung nicht falsch ausspricht" ist nur ein Beispiel seiner Sätze mit doppeltem Boden. Zur Steuererklärung kommt man mit Waghubiger sicher nicht, aber zum Nachdenken und zum Lachen gleichermaßen.

Stefan Waghubinger wächst in einem kleinen Dorf im Steyrtal auf. 1978 zieht es ihn erstmals auf die Bühne: Als Josef gibt er im Weihnachtsstück der Grundschule sein Kabarett-Debüt. Unverschuldet stolpert er, fällt hin und bekommt dafür erste Lacher und Szenenapplaus. Doch es sollte noch über 30 Jahre dauern, bis er seiner wahren Berufung als Kabarettist folgt. Zunächst wird Stefan Waghubinger studierter Theologe und Theaterpädagoge. Seit 1997 schreibt er Kinderbücher und zeichnet Cartoons, erste Schritte in Richtung Kabarett. 2009 tourt er dann mit seinem ersten Programm "Langsam werd ich ungemütlich" und wird dafür vielfach mit Preisen bedacht.


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12:48
VPS 12:45

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Wir sind vom schottischen Infanterie-Regiment

(Bonnie Scotland)

Spielfilm, USA 1935

Darsteller:
Stanley McLaurelStan Laurel
Oliver HardyOliver Hardy
Lorna McLaurelJune Lang
Alan DouglasWilliam Janney
Lady Violet OrmsbyAnne Grey
u.a.
Regie: James W. Horne
Länge: 78 Minuten

Ganzen Text anzeigenAls ausgebrochene Sträflinge schlagen sich Stanley McLaurel und Oliver Hardy nach Schottland durch, um die Eröffnung des Testaments von Stanleys Großvater nicht zu versäumen.

In James W. Hornes zeitloser Slapstick-Komödie amüsieren Laurel & Hardy in gewohnt ...
(ARD)

Text zuklappenAls ausgebrochene Sträflinge schlagen sich Stanley McLaurel und Oliver Hardy nach Schottland durch, um die Eröffnung des Testaments von Stanleys Großvater nicht zu versäumen.

In James W. Hornes zeitloser Slapstick-Komödie amüsieren Laurel & Hardy in gewohnt genialer Manier. Die anarchistischen Wehrkraftzersetzer parodieren nicht nur die Welt des blinden Gehorsams, sondern auch Hollywoods damals populäre Indien-Abenteuer.

Haupterbin wird jedoch die junge Lorna McLaurel, die bis zur Volljährigkeit unter der Vormundschaft des in Indien stationierten Colonel McGregor steht. Sie reist zu ihm und verlässt schweren Herzens ihre große Liebe Alan. Durch Zufall geraten Stanley, Oliver und Alan in die schottische Infanterie und werden in Indien stationiert - in dem Regiment, das unter Befehl des Colonels steht. Dort entdecken sie eine Intrige: Die erbschleicherische Lady Violet Ormsby, die ihren Bruder McGregor mit Lorna verkuppeln will, ließ Alans Liebesbriefe verschwinden. Kaum hat sich das Missverständnis aufgeklärt, geraten Stanley, Oliver, Alan und der Sergeant in Lebensgefahr.


(ARD)


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14:06
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rick Kavanian: Offroad

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenAuf der Kinoleinwand und im Fernsehen hat er Millionen begeistert – ob als Grieche Dimitri im „Schuh des Manitu“ oder als Lord Jens Maul im „(T)Raumschiff Surprise“: Rick Kavanian.

Jetzt kehrt er zurück zu seinen Wurzeln als Standup-Comedian. Neben seinen ...

Text zuklappenAuf der Kinoleinwand und im Fernsehen hat er Millionen begeistert – ob als Grieche Dimitri im „Schuh des Manitu“ oder als Lord Jens Maul im „(T)Raumschiff Surprise“: Rick Kavanian.

Jetzt kehrt er zurück zu seinen Wurzeln als Standup-Comedian. Neben seinen zahlreichen Kultrollen hat er eine ganz besonders witzige Figur ins 3sat-Zelt mitgebracht, wo er sein Soloprogramm "Offroad" präsentiert: sich selbst, den einzigartigen Rick Kavanian.

Dass Rick Kavanian mit „Funny Bones“ zur Welt gekommen ist, war früh klar. Die ersten Gags schreibt er für die Radio-Gong-Sendung „Langemann und die Morgencrew“, da ist er gerade mal 18 Jahre alt. Kongenialer Autorenpartner ist ein gewisser Michael „Bully“ Herbig. Pflichtbewusst studiert Rick dann Politikwissenschaften, Nordamerikanische Kulturgeschichte und Psychologie – was allerdings fürs wahre Leben nicht allzu brauchbar scheint. Also macht er sich auf nach New York, um dort am berühmten Lee Strasberg Theater Institute eine Schauspielausbildung zu absolvieren.

Nach der Rückkehr entdeckt ihn endlich die Kamera: 1997 geht die legendäre „Bullyparade“ an den Start, für die er als Autor und Darsteller neben „Bully“ und Christian Tramitz arbeitet. Die Show imitiert, persifliert und verfremdet Filmgenres und deren Stilmittel bis ins Absurde, zögert keine Sekunde vor der totalen Übertreibung und sprüht dermaßen vor Spielwitz, dass sie schnell zur Kultserie wird.

Elemente der Sendung bekommen ein Eigenleben: Der Kinofilm „Der Schuh des Manitu“ wird zu einer der erfolgreichsten deutschen Filmproduktionen aller Zeiten. Ricks Rolle als Dimitri Stoupakis war übrigens eine Notgeburt aus Radiozeiten: Weil damals bei den so genannten „Call-Ins“ zu wenige Menschen anriefen, hatte Rick kurzerhand den Anrufer Dimitri aus Kaiserslautern erfunden, der später in der "Bullyparade" seinen eigenen „Übernachrichtenblick“ bekam.

Im Laufe der Jahre entwickelt sich Rick Kavanian immer mehr zur multiplen Persönlichkeit. In „(T)Raumschiff Surprise“, ursprünglich ebenfalls ein Sketch aus der "Bullyparade", spielt er gleich drei Rollen: „Schrotty“, den Schiffsarzt „Pulle“ und den Bösewicht „Lord Jens Maul“.

Millionen Kino- und Fernsehzuschauer säumen ebenso seinen Weg wie namhafte Preise: Zwei Bambis hat er im Regal stehen, den Deutschen Comedypreis und den Deutschen Animationssprecherpreis. Bliebe als größte Herausforderung also die Bühne, der unmittelbare Kontakt zum Publikum, der echte Applaus und die persönlichen Geschichten.

Diesen Traum erfüllt er sich erstmals 2006, als er mit seinem ersten Comedy-Soloprogramm „Kosmopilot“ auf Tour geht. Es folgen „Ipanema“ und „Egostrip“ und nun also „Offroad“. Rick Kavanian als Rick Kavanian – die Rolle seines Lebens. Doch keine Sorge – einige seiner Alter Egos hat er auch diesmal dabei.


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14:34
VPS 14:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Timo Wopp: Moral - Eine Laune der Kultur

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenTimo Wopp provoziert mit Leidenschaft und Stil, manchmal am Rand der Arroganz - alles für den guten Zweck, um bequeme Denkmuster durchzuschütteln und die Hirne für Neuland zu öffnen.

Wenn dieser Mann "Moral" verspricht, ist das ein garantiert unmoralisches Angebot! ...

Text zuklappenTimo Wopp provoziert mit Leidenschaft und Stil, manchmal am Rand der Arroganz - alles für den guten Zweck, um bequeme Denkmuster durchzuschütteln und die Hirne für Neuland zu öffnen.

Wenn dieser Mann "Moral" verspricht, ist das ein garantiert unmoralisches Angebot! Timo Wopp könnte Schwiegermutters Liebling sein, wenn er wollte. Will er aber nicht – zumindest nicht auf der Bühne. Er geht am liebsten dahin, wo es am meisten weh tut.

Man darf sich bei Timo Wopp nie sicher fühlen. Gerade wenn man denkt, "er wird doch nicht …!?" – dann kann man davon ausgehen, er wird. Er spricht Dinge aus, die andere kaum zu denken wagen. Ob kleine Provokationen oder große Unverschämtheiten, krude Fantasien und menschliche Schwächen, für Timo Wopp ist jedes Tabu vor allem eine Herausforderung. Ein Abend mit Timo Wopp ist eine Achterbahnfahrt fürs Hirn. Mal äußerst vergnüglich, mal schwer verdaulich, immer spannend. Hinter jeder Pointe lauert ein gedanklicher Abgrund. Es haben schon Zuschauer seine laufende Vorstellung verlassen: ist er zu stark, bist du zu schwach!

Die provokanten Gedankenspiele Timo Wopps sind alles andere als ein Selbstzweck: Das Thema "Moral" schreit förmlich danach, sich einer solch schonungslosen Auseinandersetzung zu stellen. Was ist Moral? "Eine Laune der Kultur", wie der Titel behauptet? Ein inneres Bedürfnis oder ein auferlegtes Regelwerk aus Konventionen, Werten, Pflichten, Rechten? Ein gesellschaftlicher Kitt, der uns zusammenhält, oder manchmal doch nur ein Machtinstrument?

Timo Wopp wird diese Fragen nicht beantworten, schließlich ist seine Show auch kein Proseminar in Soziologie oder Philosophie. Seine kabarettistische Annäherung ist auch deutlich unterhaltsamer. Er spielt mit den Konventionen, Vorurteilen und Ängsten, die mit dem Thema verbunden sind. Was passiert, wenn Angst und Moral zusammentreffen? Ist Politik moralisch? Was macht uns am meisten Angst? Ist es Überfremdung, Orte ohne WLAN oder die Furcht, belogen zu werden? Er scheut nicht vor mutigen Antworten: Was, wenn wir uns am meisten selbst belügen? Und was, wenn der Künstler mit schlechtem Beispiel vorangeht und der größte Lügner Timo Wopp heißt?

Dann sollte man vor allem nicht alles glauben, was der charmante Mann auf der Bühne erzählt. Am Ende seiner rhetorischen Achterbahnfahrt ist man sicher nicht viel schlauer als vorher – aber immerhin gedanklich ordentlich durchgeschüttelt, ein bisschen wacher im Kopf und das alles mit dem guten Gefühl, prächtig unterhalten worden zu sein.


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15:04
VPS 15:05

Format 4:3

Total Normal - Das Beste aus Total Normal

Von und mit Hape Kerkeling

Programm:
- Einschaltquote - Teppich
- Bundespressekonferenz
- Haustür
- Wir wetten was - mit Wim Thoelke und Chris Howland
- Bambi
- Telefoninterview Erika Berger
- Zugentertainment
- Beatrix
- Paulinchen
- Hurz

Das Beste aus "Total Normal" mit Hape Kerkeling.

Zu sehen sind die Sketche: Einschaltquote - Teppich, Bundespressekonferenz, Haustür, Wir wetten was - mit Wim Thoelke und Chris Howland, Bambi, Telefoninterview Erika Berger, Zugentertainment, Beatrix, Paulinchen und Hurz.


(ARD/RB/WDR)


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16:01
VPS 16:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Horst Schlämmer - Isch kandidiere!

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Horst SchlämmerHape Kerkeling
GiselaHape Kerkeling
Uschi BlumHape Kerkeling
Angela MerkelHape Kerkeling
Ronald PofallaHape Kerkeling
Ulla SchmidtHape Kerkeling
Alexandra KampAlexandra Kamp
Praktikant UlleSimon Gosejohann
Renate HammelböckMaren Kroymann
Wirt GünniNorbert Heisterkamp
Polizist GriebeThomas Loibl
SchönlingGuido Broscheit
StargastMichael Schumacher
Arzt VenerologeMax Urlacher
BushidoBushido
u.a.
Drehbuch: Ludwig Berndl, Angelo Colagrossi, Hape Kerkeling, Jens Teutsch-Majowski
Regie: Angelo Colagrossi
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenJournalist Horst Schlämmer hat die Nase gestrichen voll: Immer nur Berichte über Kaninchen-, Taubenzucht - oder Schützenvereine schreiben. Da wird glücklicherweise sein Chef krank.

Nun kommt auf ihn als stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts ...

Text zuklappenJournalist Horst Schlämmer hat die Nase gestrichen voll: Immer nur Berichte über Kaninchen-, Taubenzucht - oder Schützenvereine schreiben. Da wird glücklicherweise sein Chef krank.

Nun kommt auf ihn als stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts eine wichtige Aufgaben zu: die Wahlberichterstattung! Schnell erkennt Schlämmer, dass die Parteien auch nur mit Wasser kochen. Er beschließt, selbst eine Partei zu gründen.

Die Farbe der Horst-Schlämmer-Partei (HSP) ist Ocker, denn alle anderen Farben sind ja schon vergeben. Auf seinem steinigen Weg zur Kandidatur als Bundeskanzler begegnet Horst Schlämmer der amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und wird begleitet von alten Bekannten wie Gisela, Uschi Blum oder dem lustigen Glückshasen als Maskottchen sowie neuen Freunden wie Alexandra Kamp, die mit ihren erotischen Lesungen die HSP unterstützt und Horst Schlämmer zur Höchstform auflaufen lässt.


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17:32
VPS 17:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

60 Jahre Lach- und Schießgesellschaft

mit Christian Ehring

Ganzen Text anzeigenDie Münchner Lach- & Schießgesellschaft steht für ein legendäres Kabarettensemble und gleichzeitig für eine der bekanntesten Kleinkunstbühnen in Deutschland.

Sie wurde 1956 von Sammy Drechsel und Dieter Hildebrandt ins Leben gerufen. Zum 60-jährigen Bestehen ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Münchner Lach- & Schießgesellschaft steht für ein legendäres Kabarettensemble und gleichzeitig für eine der bekanntesten Kleinkunstbühnen in Deutschland.

Sie wurde 1956 von Sammy Drechsel und Dieter Hildebrandt ins Leben gerufen. Zum 60-jährigen Bestehen findet im großen Saal der Münchner Kammerspiele eine feierliche Jubiläumsveranstaltung statt.

Das erste Programm der Lach- & Schießgesellschaft hieß "Denn sie müssen nicht, was sie tun" und hatte am 12. Dezember 1956 Premiere. Im März 1957 wurde es von der ARD ausgestrahlt. Seitdem prägte die Künstlertruppe die Deutsche Kleinkunstszene wie keine zweite - allen voran natürlich Dieter Hildebrandt (23.5.1927 - 20.11.2013).

Bei der Jubiläumsgala steht die Crème de la Crème des deutschsprachigen Kabaretts auf der Bühne, darunter Werner Schneyder, Georg Schramm, Luise Kinseher, Josef Hader und Claus von Wagner. Die Moderation übernimmt Christian Ehring, der aus den Satire-Sendungen "Extra 3" und "heute-Show" bekannt ist.


(ARD/BR)


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19:02
VPS 19:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der satirische Jahresrückblick 2016

von Werner Doyé und Andreas Wiemers

Ganzen Text anzeigenMuss man Geldwaschmaschinen entkalken? Welchen Zinssatz könnte die Deutsche Bank noch manipulieren? Die Satiriker Werner Doyé und Andreas Wiemers stellen die wichtigsten Fragen zum Jahr 2016.

Dazu präsentieren sie unglaubliche Spitzenleistungen aus Politik, ...

Text zuklappenMuss man Geldwaschmaschinen entkalken? Welchen Zinssatz könnte die Deutsche Bank noch manipulieren? Die Satiriker Werner Doyé und Andreas Wiemers stellen die wichtigsten Fragen zum Jahr 2016.

Dazu präsentieren sie unglaubliche Spitzenleistungen aus Politik, Gesellschaft und Sport: Sehen Sie, wie Merkel die Zeit zurückdreht und wie Erdogan versucht, bis Jahresende mehr Menschen zu verhaften, als Trump bis dahin beleidigen kann.

Und das alles im soeben ausgerufenen "Zeitalter des Postfaktischen". Da ist keine Aussage zu blöd, keine Lüge zu offensichtlich und kein Quatsch zu quatschig. Egal, ob beim Brexit, mit Pegida oder im amerikanischen Wahlkampf - es gibt eindrucksvolle postfaktische Beispiele zu besichtigen.

Der satirische Jahresrückblick von Werner Doyé und Andreas Wiemers ist eine abenteuerliche Collage aus Zitaten, Animationsfilmen und Spielszenen. Die Autoren, bekannt aus ihrer wöchentlichen Rubrik "Toll!", kommentieren das Jahr 2016 kreativ und mit postfaktischer Präzision.


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19:31
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pufpaffs Happy Hour - Best of 2016

Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAuch 2016 herrschte Hochdruck im Kesselhaus der Berliner Kulturbrauerei: Acht neue Ausgaben "Pufpaffs Happy Hour" - acht Mal Kabarett, Comedy, Poetry Slam und Musik vom Feinsten.

Gastgeber Sebastian Pufpaff präsentierte erneut die großen Stars der Szene Seite an ...

Text zuklappenAuch 2016 herrschte Hochdruck im Kesselhaus der Berliner Kulturbrauerei: Acht neue Ausgaben "Pufpaffs Happy Hour" - acht Mal Kabarett, Comedy, Poetry Slam und Musik vom Feinsten.

Gastgeber Sebastian Pufpaff präsentierte erneut die großen Stars der Szene Seite an Seite mit den vielversprechendsten Newcomern: von Michael Mittermeier bis Hazel Brugger, von Andreas Rebers bis Moritz Neumeier, von Sascha Grammel bis Sarah Bosetti.

In bewährter Manier wird dieser Kessel Buntes, Schräges und Schwarzhumoriges nun noch einmal kräftig durchgerührt und in einem "Best of" aufbereitet. Sebastian Pufpaff moderiert – diesmal von der "Schaltzentrale" Lerchenberg aus – die Höhepunkte des Jahres in verschiedenen Themenblöcken an und zeigt seine persönlichen Höhepunkte. Eine Highlight-Sendung mit imposantem Aufgebot und hoher Pointen-Dichte.


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Urban Priol: TILT! - Tschüssikowski 2016

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer etwas andere Jahresrückblick: Statt Tränen, Tiere, Sensationen präsentiert Kabarett-Anarcho Urban Priol eine satirische Abrechnung und vereint beste Unterhaltung mit beißender Kritik.

Auch 2016 überschlagen sich die Ereignisse der Welt. Es beginnt mit dem ...

Text zuklappenDer etwas andere Jahresrückblick: Statt Tränen, Tiere, Sensationen präsentiert Kabarett-Anarcho Urban Priol eine satirische Abrechnung und vereint beste Unterhaltung mit beißender Kritik.

Auch 2016 überschlagen sich die Ereignisse der Welt. Es beginnt mit dem Schock der Silvesternacht von Köln, es folgen Amokläufe und Terroranschläge, ein Putschversuch in der Türkei, Brexit und ein US-Präsident, mit dem lange niemand rechnen wollte.

Meldungen über Krieg und Flucht sind fast an der Tagesordnung, ebenso wie rechte Gewalt und Erfolge der Populisten. In Deutschland wird über Satire und Grenzen der Meinungsfreiheit diskutiert. Mancher sehnt sich nach einfachen Botschaften in einer immer komplizierteren Welt; Politik und Gesellschaft scheinen überfordert.

Fast könnte man den Humor verlieren – wäre da nicht Urban Priol, der Meister der satirischen Frustbewältigung. Mit Witz, Charme und großer Klappe stellt er sich auch in diesem Jahr wieder dem Wahnsinn der Welt. Er entlarvt die Hassprediger und die Phrasendrescher, die Wahrheitsverdreher und Meinungskrawallos, zieht die Höhe- und Tiefpunkte des Jahres pointiert durch den Kakao. Rasant, kritisch, gehaltvoll – und sehr lustig.


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21:44
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Dr. Eckart von Hirschhausen: Wunder wirken Wunder

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenBevor er Medizin studierte, widmete sich Eckart von Hirschhausen der Zauberei. Er fand erstaunliche Parallelen, die auf Einbildung basieren: Willkommen zur Gruppentherapie im 3sat-Zelt!

Vom Geschäft mit der Gesundheit, von Ängsten und Hoffnungen, Quacksalbern und ...

Text zuklappenBevor er Medizin studierte, widmete sich Eckart von Hirschhausen der Zauberei. Er fand erstaunliche Parallelen, die auf Einbildung basieren: Willkommen zur Gruppentherapie im 3sat-Zelt!

Vom Geschäft mit der Gesundheit, von Ängsten und Hoffnungen, Quacksalbern und Wunderheilern erzählt er in einem Buch, das Anfang Oktober erscheint und aus dem er im 3sat-Zelt die ersten Geschichten erzählt: "Wunder wirken Wunder".

Was steckt eigentlich hinter den großen Weisheiten, die uns gesund machen sollen? Was ist fauler Zauber, was gesunde Selbsttäuschung? Es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Geist den Körper zu beeinflussen – doch warum tun wir es so selten gezielt? Dr. Eckart von Hirschhausen erzählt davon auf unterhaltsame Weise und macht aus einer Lesung eine einzigartige Show.

Wie also lassen sich Schul- und Alternativmedizin versöhnen? Eine leichte Antwort gibt es darauf nicht. Doch Hirschhausen hat Vorschläge; er kritisiert obskure Methoden der Heiler-Szene ebenso wie den Unsinn einer seelenlosen medizinischen Überversorgung und die Operationswut der modernen Medizin.

Manchmal hilft schließlich auch schon reden, und das ist das Fachgebiet des Medizinkabarettisten. Ständig wechselt er die Perspektiven, unterhält mit Anekdoten, redet Klartext, glänzt mit Hintergrundwissen und erzählt von eigenen Erfahrungen. Dazu Hirschhausen: „‘Wunder wirken Wunder' ist mein persönlichstes Buch, denn ich erzähle von meiner eigenen Reise zwischen Krankenhaus und Kabarett, Fernheilungsseminar und Fernsehen und warum mein linkes Knie operiert wurde – und das rechte nicht, obwohl sie beide genau gleich alt sind!“


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VPS 22:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nuhr 2016 - Der Jahresrückblick


Ganzen Text anzeigen2016: ein empörendes Jahr, in dem irgendwann nichts mehr war wie zuvor. Ein Jahr ohne Bowie, Genscher und Prince, dafür mit Pokemons. Ein Jahr, in dem Thomas Müller das Tor nicht mehr traf.

Dazwischen reichlich Wutbürger, Reichsbürger und Cheeseburger. Zeit, auch ...
(ARD/RBB)

Text zuklappen2016: ein empörendes Jahr, in dem irgendwann nichts mehr war wie zuvor. Ein Jahr ohne Bowie, Genscher und Prince, dafür mit Pokemons. Ein Jahr, in dem Thomas Müller das Tor nicht mehr traf.

Dazwischen reichlich Wutbürger, Reichsbürger und Cheeseburger. Zeit, auch die launigen Momente zu entdecken! Dieter Nuhr, vor Kurzem zum wiederholten Male als bester Komiker Deutschlands ausgezeichnet, lässt das zu Ende gehende Jahr Revue passieren.


(ARD/RBB)


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23:44
VPS 23:45

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Jochen Malmsheimer: "Halt mal, Schatz!"

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenJochen Malmsheimers Bühnenkunst ist die vollkommene Verbindung aus geschliffenem Wort, Skurrilität und Wahnwitz, gepaart mit einem überraschenden Faible für Fäkalwitze.

Wer sein aktuelles Programm „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“ oder sein ...

Text zuklappenJochen Malmsheimers Bühnenkunst ist die vollkommene Verbindung aus geschliffenem Wort, Skurrilität und Wahnwitz, gepaart mit einem überraschenden Faible für Fäkalwitze.

Wer sein aktuelles Programm „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“ oder sein Soloprogramm „Halt mal, Schatz!“ kennt - das er im 3sat-Zelt präsentiert -, der weiß: Hier wird kein Mainstream-Comedian-Quatsch gezeigt, hier geht es ans Eingemachte.

Wort für Wort lädt der kernige Kabarett-Quereinsteiger aus dem Ruhrpott seine eigenen, ganz persönlichen Befindlichkeiten auf dem Publikum ab, übergießt es mit einer nur von kurzen Lachkrämpfen unterbrochenen Wort-, Satz- und Gedankenflut und fordert die Gäste, intellektuell voll auf der Höhe zu sein. Malmsheimers Alltagsbeobachtungen sind so scharf, seine Formulierungen so spitz, dass 3sat für die Ausstrahlung fast einen Waffenschein bräuchte. Ganz sicher werden die Zuschauer ein Taschentuch brauchen, um sich die vielen Lachtränen aus dem Gesicht zu wischen.


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Hagen Rether: LIEBE (Update 2016)

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenHagen Rether ist kein Entertainer auf der Jagd nach Pointen, sein Kabarett ist kein Ablasshandel. Er appelliert an die Verantwortung des Einzelnen, die Welt dort zu verändern, wo man es kann.

Hinter seinen bitteren Wahrheiten steckt immer der Wunsch nach einer ...

Text zuklappenHagen Rether ist kein Entertainer auf der Jagd nach Pointen, sein Kabarett ist kein Ablasshandel. Er appelliert an die Verantwortung des Einzelnen, die Welt dort zu verändern, wo man es kann.

Hinter seinen bitteren Wahrheiten steckt immer der Wunsch nach einer gerechteren Welt, die leise Hoffnung auf Veränderung, die Sehnsucht nach dem Kern der Menschlichkeit: eben "LIEBE".

Nach einer längeren Fernsehpause war Hagen Rether 2015 wieder einmal zu Gast beim "3satfestival". Am Ende der Aufzeichnung musste er feststellen: 45 Minuten reichen bei Weitem nicht aus, um all seine Gedanken zur Weltlage mitzuteilen. So kehrt er 2016 zurück ins Zelt auf dem Lerchenberg – schließlich ist die Welt im vergangenen Jahr nicht einfacher, sicherer oder gar besser geworden.

Hagen Rether stellt sich der Gegenwart in all ihrer Komplexität. Mit scheinbar naiven Fragen, klugen Einwänden und mutigen Antworten bringt er ein wenig gedankliches Licht in eine recht finstere Welt: ein undurchsichtiges Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten, ein kapitalistisches System, das sich füttert mit Spekulationen auf Kriege und Katastrophen, das mit Grundnahrungsmitteln zockt und dabei vorgibt, dem Wohle der Menschheit zu dienen.

Es ist eine ungerechte Welt, die Hagen Rether mit sanfter Stimme gnadenlos beschreibt: Er lässt Strippenzieher und Marionetten, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen, enttarnt absichtsvolle Ablenkungsmanöver und ent-täuscht, um Erkenntnis zu wecken.

Als Hagen Rether vor rund 20 Jahren auf die Bühne ging, spielte er Klavierabende mit kurzen Moderationen. Nach und nach wuchs das Bedürfnis zu erzählen; die absurden Ungerechtigkeiten der kapitalistischen Gesellschaft brennen ihm sichtbar auf der Seele. Ein Zyniker sei ein enttäuschter Idealist, sagt man. Für Hagen Rether scheint diese Beschreibung perfekt zu passen.

"LIEBE" heißt sein ständig aktualisiertes Programm seit vielen Jahren – im Programm findet man sie nur versteckt: als Sehnsucht, als Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund. Unübersehbar noch immer die Menschenliebe des Künstlers, der allzu gern von einer besseren Welt träumen würde, aber kaum noch dran glauben mag.


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1:13
VPS 01:10

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Rainald Grebe: Das Elfenbeinkonzert

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenRainald Grebe hat viele Talente: Er ist Musiker, Kabarettist, Schauspieler, Autor, Regisseur, Federschmuckträger, Multitasker - und Berufswahnsinniger.

Mal rockt er mit 10 000 Zuschauern und einem Kamel die Berliner Wuhlheide – mal kommt er als Solist mit brandneuen ...

Text zuklappenRainald Grebe hat viele Talente: Er ist Musiker, Kabarettist, Schauspieler, Autor, Regisseur, Federschmuckträger, Multitasker - und Berufswahnsinniger.

Mal rockt er mit 10 000 Zuschauern und einem Kamel die Berliner Wuhlheide – mal kommt er als Solist mit brandneuen Songs ins 3sat-Zelt. Ein Abend am Rande des Wahnsinns.

Rainald Grebe ist Künstler durch und durch. Die Neugier treibt ihn immer weiter, in jedem Ding steckt Poesie, ständig gilt es, Neuland zu entdecken. In Frechen bei Köln aufgewachsen, absolviert er seinen Zivildienst in einer psychiatrischen Klinik und zieht anschließend ins Ost-Berlin der frühen 1990er-Jahre. Die Freiräume inmitten des zusammengebrochenen Systems – strukturell, gesellschaftlich, künstlerisch – faszinieren und prägen ihn. Kurz besucht er die Freie Universität Berlin, reist dann aber lieber durch Osteuropa und beginnt eine Ausbildung an der renommierten Ernst-Busch-Schule für Schauspiel. 1997 schließt er das Studium als diplomierter Puppenspieler ab.

Kurzauftritte auf Comedy-Bühnen hat er immer mal wieder, sei es im Hamburger „Quatsch Comedy Club“ oder im Kölner „Nightwash“-Salon. Dabei findet er immer seine ganz eigene Interpretation von Kabarett, irgendwo zwischen Satire und Slapstick, Varieté und absurdem Theater. 2003 erhält er den renommierten „Prix Pantheon“ und die Jury erkennt: "Grebes Lieder (…) entdecken im Alltäglichen das Wunderbare, im Vertrauten das Absurde und die Tragik in der Spaßgesellschaft". Zu dieser Zeit entsteht auch seine Reihe von Liedern über Ostdeutsche Provinzen, die auf hinterlistige Art zugleich die Arroganz der Bohème von Berlin-Mitte entlarven. „Brandenburg“ wird so zu seinem vermutlich größten „Hit“.

Zwischen Soloauftritten und Projekten mit seiner „Kapelle der Versöhnung“, zwischen Kabarett und Theater mag sich Rainald Grebe bis heute nicht entscheiden – zum Glück. Längst hat er sein eigenes Genre erfunden. Man kann sich verführen lassen von seiner absurden Komik und lyrischen Sprachgewalt, doch wenn man gerade ins Träumen gerät, holt er einen unsanft zurück in die harte Realität. Er ist ein verspielter Gesellschaftskritiker, dessen politische Spitzen geschickt vom Ohr übers Herz ins Hirn treffen. Die „ZEIT“ erkennt 2010 bei ihm die Tradition von Tucholsky, Kästner und Brecht – „mit ein paar Stunden Dadaismus im Nebenfach“. Kann man alles bei ihm finden, muss man aber nicht. Rainald Grebe ist einfach Rainald Grebe – zum Glück.


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Christian Ehring: Keine weiteren Fragen

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenAls "extra 3"-Moderator, "heute-show"-Gesicht und ehemaliges Mitglied des Düsseldorfer Ko(m)mödchen-Ensembles ist Christian Ehring einer der scharfzüngigsten Kabarettisten Deutschlands.

Auch in seinem neuen Soloprogramm stellt er sich selbst und dem Publikum all die ...

Text zuklappenAls "extra 3"-Moderator, "heute-show"-Gesicht und ehemaliges Mitglied des Düsseldorfer Ko(m)mödchen-Ensembles ist Christian Ehring einer der scharfzüngigsten Kabarettisten Deutschlands.

Auch in seinem neuen Soloprogramm stellt er sich selbst und dem Publikum all die unangenehmen Fragen, die man nicht gerne hört. Zielsicher reißt er die Themen an, die das Land gerade in Atem halten und macht dabei vor heiklen Angelegenheiten erst Recht nicht halt.

Der Wiedererkennungswert ist ziemlich hoch, berichtet Ehring doch aus der vermeintlich eigenen Biografie als Öko-Spießer mit Rind und Kind am Stadtrand. Dieser rote Faden lässt viel Spielraum für Seitenhiebe auf alle Facetten des Bildungsbürgertums. Vom Dieselgate über die Fifa bis hin zur immer wiederkehrenden Frage nach dem Umgang mit Flüchtlingen, bringt Ehring alle Fragen, Zweifel und Gedanken präzise auf den Punkt, die man in der Komfortzone des aufgeklärten Spießertums haben kann. Wähnt man sich auch nur kurz in Sicherheit, hält er einem im nächsten Satz gnadenlos den Spiegel vor, als warte er nur auf den richtigen Moment, den er dann in vollen Zügen genießen kann. Doch zwischendurch darf man auch einfach nur lachen, zum Beispiel, wenn er von seiner neuen Leidenschaft schwärmt, der Rückbildungsgymnastik.

Unterbrochen wird sein Monolog immer wieder durch lakonisch-bissige Lieder am Klavier - ein Genuss, der nur den Besuchern seines Kabarett-Programms zu Teil wird. Vegane Kinderlieder oder der Authentizitäts-Song: was so leicht und fröhlich daher kommt, ist wiederum ein Fingerzeig auf täglich gelebte Klischees derer, denen es gut geht in unserem Land. Er will Zweifel säen, Ideologien in Frage stellen und damit einen Erkenntnisgewinn beim Publikum schaffen. Durch sein gutes Timing und den fast sichtbaren Schalk im Nacken gelingt ihm das auch mit anspruchsvollem Politkabarett spielerisch.

Schon mit 17 Jahren schreibt Christian Ehring kabarettistische Texte und gründet noch vor dem Abitur sein eigenes Kabarett. Mit "Die Scheinheiligen" heimst er einige Jahre später auch die ersten namhaften Kleinkunstpreise ein, unter anderem den "Stuttgarter Besen". Zwar macht er ernsthafte Versuche, ein seriöses Studium zu absolvieren, entscheidet sich aber nach Jura und Germanistik doch für eine Bühnenkarriere. 1998 wird er beim Düsseldorfer Kom(m)ödchen engagiert, das er 2002 zugunsten seiner Solokarriere verlässt. 2006 kehrt er als Kabarettist, Co-Autor, Komponist und Pianist zurück.


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VPS 02:40

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Bodo Wartke: Was, wenn doch?

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenDie Bühne ist sein Wohnzimmer, der Flügel seine „bessere Hälfte“. Dabei ist der Musik-Kabarettist Bodo Wartke durchweg Gentleman.

In seinem fünften Programm beweist Wartke, dass man seiner Bühnenkunst treu bleiben und zugleich offen sein kann für neue ...

Text zuklappenDie Bühne ist sein Wohnzimmer, der Flügel seine „bessere Hälfte“. Dabei ist der Musik-Kabarettist Bodo Wartke durchweg Gentleman.

In seinem fünften Programm beweist Wartke, dass man seiner Bühnenkunst treu bleiben und zugleich offen sein kann für neue Einflüsse. So kann es schon mal passieren, dass er beatboxt, aus der Zauberflöte vorliest oder auf Bachs Wohltemperiertes Klavier singt.

Wenn man Bodo Wartke auf der Bühne erlebt, hat man das Gefühl, dass das, was er singt und spielt einfach aus ihm raus muss. Er ist jemand, der sich von seiner gesamten Umwelt inspirieren lässt. Seine Augen, Ohren und Gedanken sind scheinbar stets empfänglich für neue Ideen und so ist Bodo Wartke vermutlich der einzige Mensch, der gerne lange im Wartezimmer seines Arztes sitzt. Denn küsst ihn erstmal die Muse, ist er nicht zu stoppen.

Gut gelaunt singt er von der Liebe, gerne auch von der unerfüllten, fehlgeleiteten, von Frauen oder von ganz alltäglichen Dingen wie…Knöpfen. Die zweite Hauptrolle spielt dabei der Flügel, dem der virtuose Pianist Wartke immer neue stilistische Facetten entlockt. Abwechslungsreich, musikalisch auf hohem Niveau und manchmal sogar ein bisschen ungestüm. Aber auch leise, ernste Töne schlägt Wartke an. Viele seiner Stücke sind melancholisch und nachdenklich, fast traurig. Doch gelingt ihm immer wieder spielerisch der Wechsel zu heiteren, sogar herrlichen albernen Stücken, denn er hat ein hervorragendes Gespür für sein Publikum.

Seine erste CD erscheint, als Bodo Wartke gerade mal Abiturient ist, ein Mitschnitt aus der Schul-Aula mit seinen ersten eigenen Stücken. Schon damals war klar: An Talent fehlt es diesem jungen Mann schon mal nicht, an Humor ebenso wenig. So macht Bodo Wartke dann auch konsequent weiter: Zwei Jahre später steht sein erstes Soloprogramm, er entscheidet sich gegen den seriösen Beruf des Musiklehrers, gründet sein eigenes Label. Heute ist er ein Multi-Talent in Sachen Unterhaltung und als Kabarettist, Pianist und Entertainer längst in der „Champions League“ angekommen.


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3:26
VPS 03:25

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Nils Heinrich: Mach doch'n Foto davon

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenMit „Mach doch’n Foto davon“ präsentiert Nils Heinrich sein bisher frechstes Programm: ein Rundumschlag gegen Gesundheitsgläubigkeit, Medienwahn und das übersättigte Bürgertum.

Als Bruder zweier Schwestern lernte Nils Heinrich schon früh, das Leben mit ...

Text zuklappenMit „Mach doch’n Foto davon“ präsentiert Nils Heinrich sein bisher frechstes Programm: ein Rundumschlag gegen Gesundheitsgläubigkeit, Medienwahn und das übersättigte Bürgertum.

Als Bruder zweier Schwestern lernte Nils Heinrich schon früh, das Leben mit Humor zu nehmen. Noch dazu in Halle - zu DDR-Zeiten! Da kam Nils eine Ausbildung zum Konditor gerade recht, um sich sein täglich Brot, äh, Kuchen zu verdienen.

Den Zusammenbruch der DDR überwand er ohne größere Schäden und verdingte sich schon bald in Ost und West als Hochzeits-DJ. Von da war es nicht weit zum Durchbruch als preisgekrönter Kabarettist: nach der intensiven Erforschung der Medienbranche als Praktikant, Autor, Reporter und Redakteur landete Heinrich schließlich als Vorleser und Liedersänger auf der Bühne. Seither geht es nur noch steil bergauf: 2003 gründete er seine eigene Lesebühne in Berlin, 2005 machte er den zweiten Platz beim Hamburger Comedy Pokal – und das, obwohl er gar keine Comedy macht!

Mit seinem flapsig intelligenten Humor erobert Heinrich Deutschlands Bühnen und das Publikum. Er ist der nette Junge von nebenan, der immer freundlich grüßt, während er sich heimlich den nächsten Streich ausdenkt. Dazu singt und spielt Heinrich mit schöner Beiläufigkeit seine klugen Lieder zu zarten Gitarrenklängen. Ein charmanter Rebell, dem der Schalk im Nacken sitzt und dessen Worte spielerisch-überspitzt ins Schwarze treffen.


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3:55
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Wise Guys: Das Beste aus 25 Jahren

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenDie Wise Guys gelten als Deutschlands Vokal-Pop-Band Nummer eins und zählen zu den erfolgreichsten Live-Acts im deutschsprachigen Raum. Im 3sat-Zelt zeigen sie das Beste aus 25 Jahren.

Denn leider hat auch eine so erfolgreiche Ära ein Ende: Im Sommer 2017 will sich ...

Text zuklappenDie Wise Guys gelten als Deutschlands Vokal-Pop-Band Nummer eins und zählen zu den erfolgreichsten Live-Acts im deutschsprachigen Raum. Im 3sat-Zelt zeigen sie das Beste aus 25 Jahren.

Denn leider hat auch eine so erfolgreiche Ära ein Ende: Im Sommer 2017 will sich die fünfköpfige Band auflösen. Da kann man schon mal einen Rückblick wagen: Die "Wise Guys" finden, dass sie eine tolle Zeit hatten und dass man gehen soll, wenn es am schönsten ist.

Wer glaubt, dass fünf Typen ohne Instrumente auf keinen Fall einen Konzertsaal rocken können, der irrt. Die Performance der Kölner ist einzigartig und originell. Sie singen über vergangene Liebschaften, Bananen und die deutsche Bahn. Unvergesslich ihr Hit "Jetzt ist Sommer", mit dem sie den Sommerhit 2001 landeten und bis heute immer wieder im Radio zu hören sind. Die Inhalte ihrer Texte reichen von saukomisch über hintergründig bis hin zu melancholisch. Gerade auch die ernsthaftere Seite, die bei anderen A-cappella-Gruppen eher keine Rolle spielt, ist den "Wise Guys" enorm wichtig. Ihre Kompositionen haben bei aller musikalischen Vielfalt einen unverwechselbaren eigenen harmonisch-melodischen Stil und Sound.

Eigentlich hatte alles ganz harmlos angefangen, damals Mitte der 1980er im Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Köln-Sülz. Die Jungs der Originalbesetzung besuchten damals dieselbe Klasse und gründeten eine Schüler-Rockband. Nach und nach fanden sie Gefallen daran, reine Gesangsstücke aufzunehmen und ließen allmählich die Instrumente weg, bis sie sich 1990 nach dem Abitur schließlich die "Wise Guys" nannten - zu Deutsch "Besserwisser", denn mit ihrer Klugscheißerei gingen sie ihren Lehrern gewaltig auf die Nerven. Wer hätte damals gedacht, dass die fünf Naseweise eines Tages Charthits produzieren und einen Echo für Deutschlands beste Vokal-Pop-Band überreicht bekommen würden?

Pünktlich zur Abschiedstournee, die im September 2016 startet, soll auch ein letztes Album erscheinen.


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Idil Baydar als Jilet Ayse: Deutschland, wir müssen reden!

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenJilet Ayse ist ein Integrations-Albtraum. Die „Ghettobraut aus Berlin“ ist mindestens so laut wie sie aussieht, trägt furchtbare Klamotten und hält Gleichberechtigung für überbewertet.

Jilet Ayse ist natürlich nur ein Trick: Hinter der Kunstfigur steckt Idil ...

Text zuklappenJilet Ayse ist ein Integrations-Albtraum. Die „Ghettobraut aus Berlin“ ist mindestens so laut wie sie aussieht, trägt furchtbare Klamotten und hält Gleichberechtigung für überbewertet.

Jilet Ayse ist natürlich nur ein Trick: Hinter der Kunstfigur steckt Idil Baydar, Tochter türkischer Einwanderer, ehemalige Waldorfschülerin mit Abitur und Soziologie-Studium. Bleibt die Frage: Wann bekommt sie endlich ihre Urkunde für erfolgreiche Integration?

Und wer sitzt dafür eigentlich in der Jury? Ist es „dieser Deutschland“, von dem alle reden? Mangels eigener Antworten lässt Idil Baydar lieber ihre integrationsunwillige Schwester Jilet Ayse sprechen, die zwar schwer mit der Deutschen Sprache kämpft, aber genau die richtigen Fragen stellt. Laut, schräg, komisch und viel klüger, als sich mancher wünschen würde.

Die Biografien von Künstlerin Idil Baydar und ihres Alter Egos Jilet Ayse haben keine Gemeinsamkeiten – außer vielleicht den türkischen Namen. Die Türkin Jilet Ayse lebt in Berlin von Hartz IV, ist um die 18 Jahre alt und der typische Albtraum jeder Integrationsbeauftragen. Idil Baydar dagegen ist Deutsche und wächst in Celle auf. Geht zur Waldorfschule, liest Goethe, später studiert sie. Erst als sie nach Berlin zieht, wird sie zur Türkin. Zu jemandem, der anscheinend hier nicht hin gehört. Als dann Thilo Sarrazin seine Thesen über Migranten in die Welt setzt, erfindet Baydar als Reaktion darauf die Klischee-Kanakin Jilet Ayse. Sie ist ein Kombinat aller Vorurteile und angedichteter Eigenschaften einer türkischen Jugendlichen aus Berlin – und dabei unglaublich komisch.

Die Misere der Jilet Ayse beginnt, als sie in einer Zeitschrift liest, „Deutschland stirbt aus“. Zwar gönnt sie sich einen kurzen Moment der Freude, aber dann wird ihr klar: Moment mal, dann sind ja nur noch wir da? Wer zahlt dann mein Hartz IV? Nein, das muss verhindert werden - und so findet Jilet, dass sie mit Deutschland mal reden muss. Sie gibt Tipps, wie die Deutschen ihre Defizite im Bereich „Vermehrung“ verbessern können. Das reicht von Anmach-Arten über Beziehungstipps bis zur Kindererziehung. Jilet macht sich Sorgen um Deutschland und spricht diese in astreinem Kanaken-Deutsch aus. Das ist sehr lustig, aber noch viel mehr als das.

Wer sich vom Lachanfall erstmal wieder erholt hat, merkt schnell, wie sehr diese laute Göre uns den Spiegel vorzuhalten vermag. Ausgerechnet so ein Mängelexemplar, jemand der uns nicht gut genug ist, erkennt die Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft so glasklar? Jilet meint es eben gut mit uns, und man kann sie eigentlich auch nur mögen. Doch je länger sie spricht, desto größer wird auch die Bewunderung für diese kluge und talentierte Frau dahinter, Idil Baydar. Mit dieser einzigartigen Figur schafft sie eine perfekte Balance aus herzhaftem Witz und nachdenklicher Kritik, eine Sozialsatire, die einem noch lange im Kopf bleibt.


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Maxi Schafroth: Faszination Bayern

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenVom Kuhstall in die Münchner Schickeria – der Allgäuer Bauernsohn Maxi Schafroth hat schon einiges erlebt. Die verrücktesten Geschichten aus beiden Welten erzählt er im 3sat-Zelt.

Es geht um Kühe und um Kapital, um Helikopter-Eltern und Gülle-Therapie, um die ...

Text zuklappenVom Kuhstall in die Münchner Schickeria – der Allgäuer Bauernsohn Maxi Schafroth hat schon einiges erlebt. Die verrücktesten Geschichten aus beiden Welten erzählt er im 3sat-Zelt.

Es geht um Kühe und um Kapital, um Helikopter-Eltern und Gülle-Therapie, um die Suche nach sich selbst und nach verlorenen Kindern auf der Alm. Doch Vorsicht: Was als scheinbar harmlose Anekdote beginnt, endet oft als verbaler Schlag in die Magengrube.

Der Kulturschock sitzt tief: Eben noch sorglos hinter der Scheune „Katzenwippe“ gespielt, findet sich der junge Herr Schafroth plötzlich bei neuen Freunden wie Silke und Jörn wieder, die ihm bei einem „guten Glas Rotwein“ stolz ihre Kreationen aus der geschmacksneutralen Molekularküche präsentieren – in einem Ambiente, bei dem man gar nicht sicher ist, ob sie schon eingezogen sind.

Von diesem „Clash of Cultures“ erzählt Maxi Schafroth erst auf kleinen, bald aber auch schon auf ganz großen Bühnen: Im Oktober 2014 tritt er im Rahmen des Köln Comedy Festivals zusammen mit anderen Künstlern in der Lanxess-Arena vor 11 000 Zuschauern auf. Mit seinem ersten Programm „Faszination Allgäu“ geht er bundesweit auf Tournee, stets begleitet von seinem Sandkastenfreund, dem Gitarristen Markus Schalk. Ganz nebenbei ist Maxi nämlich auch ein vortrefflicher Sänger.

Vor allem aber macht Maxi Schafroth Spaß. Selten hat das Klischee von Lausbubencharme so schön gepasst wie bei ihm. Seine Energie und gute Laune sind derart ansteckend, dass man ihm seine Frechheiten sofort verzeiht. Schließlich meint er das doch alles gar nicht so – oder doch?


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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pufpaffs Happy Hour - Best of 2016

Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen

Ganzen Text anzeigenAuch 2016 herrschte Hochdruck im Kesselhaus der Berliner Kulturbrauerei: Acht neue Ausgaben "Pufpaffs Happy Hour" - acht Mal Kabarett, Comedy, Poetry Slam und Musik vom Feinsten.

Gastgeber Sebastian Pufpaff präsentierte erneut die großen Stars der Szene Seite an ...

Text zuklappenAuch 2016 herrschte Hochdruck im Kesselhaus der Berliner Kulturbrauerei: Acht neue Ausgaben "Pufpaffs Happy Hour" - acht Mal Kabarett, Comedy, Poetry Slam und Musik vom Feinsten.

Gastgeber Sebastian Pufpaff präsentierte erneut die großen Stars der Szene Seite an Seite mit den vielversprechendsten Newcomern: von Michael Mittermeier bis Hazel Brugger, von Andreas Rebers bis Moritz Neumeier, von Sascha Grammel bis Sarah Bosetti.

In bewährter Manier wird dieser Kessel Buntes, Schräges und Schwarzhumoriges nun noch einmal kräftig durchgerührt und in einem "Best of" aufbereitet. Sebastian Pufpaff moderiert – diesmal von der "Schaltzentrale" Lerchenberg aus – die Höhepunkte des Jahres in verschiedenen Themenblöcken an und zeigt seine persönlichen Höhepunkte. Eine Highlight-Sendung mit imposantem Aufgebot und hoher Pointen-Dichte.