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Dienstag, 27. Dezember
Programmwoche 52/2016
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5:55

Schnee in Dubai

Film von Martina Schönfeld

Ganzen Text anzeigenSkifahren in Dubai ist derzeit mit das "Coolste", was man in der verschwenderischen Metropole am Golf unternehmen kann. - Der Film bietet Einblicke in das Leben einer Ausnahmestadt.

So groß wie drei Fußballfelder ist die Skihalle mit fünf Pisten - der größte ...

Text zuklappenSkifahren in Dubai ist derzeit mit das "Coolste", was man in der verschwenderischen Metropole am Golf unternehmen kann. - Der Film bietet Einblicke in das Leben einer Ausnahmestadt.

So groß wie drei Fußballfelder ist die Skihalle mit fünf Pisten - der größte Indoor-Snowpark der Welt. Auch sonst ist Dubai eine Stadt der Superlative: Es gibt auch ein Fünf-Sterne-Luxushotel mit über 400 Betten und die größte Einkaufsmall außerhalb der USA.

Im neuen Skiparadies begleitet der Film eine arabischen Familie mit drei Kindern, die zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee sehen, und eine deutsche Familie, die derzeit in Dubai lebt. Die beiden Familien stellen "ihr" Dubai vor und lassen daran teilhaben, wie sie das Leben in dieser alle Dimensionen sprengenden Weltstadt empfinden.


6:10

Marokko - Oase der Sinne

Film von Natalie Steger

Ganzen Text anzeigenMarokko, das Land im Nordwesten Afrikas, ist eine Mischung aus Tradition und Moderne sowie einer einzigartigen Landschaft mit wunderschönen Stränden, Oasen, Bergen und quirligen Städten.

Natalie Steger und ihr Team besuchen die kleine Stadt Ouarzazate am Fuß des ...

Text zuklappenMarokko, das Land im Nordwesten Afrikas, ist eine Mischung aus Tradition und Moderne sowie einer einzigartigen Landschaft mit wunderschönen Stränden, Oasen, Bergen und quirligen Städten.

Natalie Steger und ihr Team besuchen die kleine Stadt Ouarzazate am Fuß des Atlas, einer der beliebtesten Drehorte für ausländische Filmproduktionen. Sie treffen Berberfrauen, die sich zu einer Kooperative zur Produktion von Arganöl zusammengeschlossen haben.

Das wertvolle Öl wird von Hand gepresst. Der Film berichtet außerdem über die märchenhaften Altstädte von Marrakesch und Fes.


6:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Farben der Wüste: Die weiße Uyuni

Dokumentarfilm von Petra Haffter, Bolivien 2012

Länge: 44 Minuten

Ganzen Text anzeigenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die ...

Text zuklappenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil eins stellt die Salar de Uyuni in Bolivien vor, eine einzigartige Wüste, in der Himmel und Erde auf fantastische Art zu verschmelzen scheinen.


7:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Farben der Wüste: Das rote Colorado Plateau

Dokumentarfilm von Petra Haffter, USA 2012

Länge: 44 Minuten

Ganzen Text anzeigenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die ...

Text zuklappenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der zweite Teil stellt das Colorado Plateau in den USA vor. Hier reichen die Farbspiele von Rosa über Lila zu Gelb und Orange.


7:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Farben der Wüste: Das Rosa Wadi Rum

Dokumentarfilm von Petra Haffter, Jordanien 2012

Länge: 44 Minuten

Ganzen Text anzeigenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die ...

Text zuklappenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil drei erkundet das rosafarbene Wadi Rum in Jordanien. Eine irdische Landschaft, die - so sagen Astronauten - der Oberfläche des Mondes gleicht.


8:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Farben der Wüste: Die graue Mojave

Dokumentarfilm von Petra Haffter, USA 2012

Länge: 44 Minuten

Ganzen Text anzeigenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die ...

Text zuklappenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Die vierte Folge zeigt die kalifornische Mojave-Wüste, die trotz ihres grauen Äußeren viel Buntes und Schillerndes zu bieten hat.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Farben der Wüste: Die gelbe Sahara

Dokumentarfilm von Petra Haffter, Ägypten 2012

Länge: 44 Minuten

Ganzen Text anzeigenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die ...

Text zuklappenOb das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens.

Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der letzte Teil beschäftigt sich mit der Wüste, die wie keine andere die Vorstellung von traumverlorener Unendlichkeit verkörpert: der Sahara.


10:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wüstenschiffe: Von Kamelen und Menschen

Film von Georg Misch

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenKamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe". Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt.

In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In ...
(ORF)

Text zuklappenKamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe". Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt.

In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind sie die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. In Australien wurde mit ihrer Hilfe das riesige Outback-Territorium erschlossen, heute sind sie dort eine Plage.

In der Mongolei ist Regisseur Georg Misch mit den Wissenschaftlern Chris Walzer und Pamela Burger auf der Suche nach den "baktrischen" Kamelen, den letzten echten Wildkamelen des Planeten. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, einem Gebiet, das halb so groß wie Österreich ist. Sie überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind erste Aufnahmen von "Geisterkamelen", wie sie auch genannt werden, in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen.

In einem Kamelspital in Al-Hofuf hingegen läuft alles mit Hitech. Kranke Kamele aus ganz Saudi-Arabien und sogar aus Nachbarländern werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal.

In der Türkei, nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selcuk, versammeln sich jährlich 20 000 Menschen und 120 Kamele zu den traditionellen Kamelringkämpfen. Bei diesem "Sumo-Ringen unter Kamelen" treten "Tülü"-Bullen, eine Kreuzung aus arabischen und asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gehegt und gepflegt. Vor allem dürfen ihre kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen.

Der Uluru - Ayers Rock - im Zentrum des australischen Outbacks wurde Mitte des 19. Jahrhundert von den Kolonisten mit Hilfe von Kamelen entdeckt. Später spielten die Tiere eine Schlüsselrolle beim Bau von Telegrafenleitungen, Eisenbahnen und Landstraßen. Die Protagonistin Debbie Robinson führt heute noch die Tradition der sogenannten "Cameleers" (Kamelpioniere) fort: Kamele ziehen ihren Wagen wochenlang durch das Outback, um die entlegensten Siedlungen mit Proviant zu beliefern. Nachdem Straßen- und Eisenbahnnetz fertig ausgebaut waren, hatte man für die Tiere keine Verwendung mehr und gab sie 1923 zum Abschuss frei. Doch einige hundert Kamele entkamen und vermehrten sich rasend schnell. Heute trinken circa eine Million verwilderter Kamele Wasserlöcher und sogar Schwimmbäder leer. Für Autofahrer endet eine Kollision mit einem Kamel oft tödlich. Deshalb werden sie von Helikoptern aus von den Verkehrswegen vertrieben. Ein Scheich hat eine besonders clevere Lösung gefunden. Mit Hubschraubern lässt er die Tiere zusammentreiben und per Schiff auf die saudi-arabische Halbinsel bringen, wo die flinksten Tiere bis zu drei Millionen Dollar pro Kamelrennen gewinnen können.

Die erstaunlichsten Fakten über Kamele gilt es noch zu entdecken. Die Beduinen haben ihr altes Wissen bewahrt und schwören auf die Heilkraft von Kamelmilch und Kamelurin. Jetzt erforschen Wissenschaftler in modernen Labors die medizinischen Eigenschaften dieser beiden Zutaten, und ein französischer Kamelexperte der UNO widmet sich in seiner Freizeit der Produktion von Kamel-Käse, den er sogar in Europa zu vermarkten gedenkt.


(ORF)


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10:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wüstenträume (1/2)

Dubai - Das Übermorgenland

Film von Dietmar Ossenberg

Ganzen Text anzeigenDubai, die Glitzermetropole der Vereinigten Arabischen Emirate und das Sultanat Oman, ein Land wie aus dem arabischen Märchenbuch - jedoch fest verankert im Hier und Jetzt.

Unruhe und Bürgerkrieg, Terrorbanden und Dschihad - die arabische Welt scheint aus den Fugen ...

Text zuklappenDubai, die Glitzermetropole der Vereinigten Arabischen Emirate und das Sultanat Oman, ein Land wie aus dem arabischen Märchenbuch - jedoch fest verankert im Hier und Jetzt.

Unruhe und Bürgerkrieg, Terrorbanden und Dschihad - die arabische Welt scheint aus den Fugen geraten. Nur wenige Oasen der Stabilität und des Wohlstandes gibt es noch in dieser einst blühenden Region, die so reich ist an Geschichte und kulturellen Schätzen.

Der Titel "Wüstenträume" deutet es schon an - es sind vor allem Träume und kühne Visionen, aus denen diese dynamischen und friedlichen Länder ihre Kraft und ihren Optimismus schöpfen.

Dubai ist ein "Übermorgenland": Die Polizei von Dubai hat ihren Fuhrpark erst kürzlich mit zwei Ferraris, einem Bentley sowie mit hochgetunten Sportwagen von Audi und Mercedes der Luxusklasse aufgerüstet. Antwort auf die Frage nach dem Warum: "Warum denn nicht?!" Geld spielt offensichtlich keine Rolle. Nichts scheint unmöglich im Scheichtum am Persischen Golf.

Das höchste Gebäude der Welt: der Burj al Khalifa. Das luxuriöseste Hotel der Welt mit sieben Sternen und natürlich die größte Einkaufsmall der Welt. Dubai, das Urlaubs- und Einkaufsparadies hat im vergangenen Jahr fast zehn Millionen Touristen aus aller Herren Länder angelockt. 15 Millionen sollen es in fünf Jahren sein. Dafür wird gebaut, rund um die Uhr. Dubai ist immer noch die größte Baustelle der Welt.

Aber ist dieser Luxus, viele Kritiker sprechen von Größenwahn, nicht letztendlich auf Sand gebaut? Der Börsen-Crash von 2003 schien das zu bestätigen, der völlig überhitzte Immobilienmarkt war zusammengebrochen. Nur eine Milliardenspritze des reichen Nachbaremirates Abu Dhabi bewahrte Dubai vor dem Bankrott.

Und heute? Niemand redet in Dubai mehr von Krise. Der Optimismus ist ungebrochen. Noch nie ist so viel Geld nach Dubai geströmt wie in den vergangenen zwei Jahren. Die Krisen und Kriege in der arabischen Welt haben Dubai zum Gewinner gemacht. Reiche Geschäftsleute aus dem Irak, aus Syrien, aus Libyen bringen ihr Geld gleich kofferweise nach Dubai, um zu investieren. Ölmillionäre aus Libyen aber auch aus Nigeria kaufen Immobilien in Dubai wie von der Stange, denn Dubai gilt als sicherer Hafen in der von Krisen geschüttelten Region.

ZDF-Korrespondent Dietmar Ossenberg, der seit 1994 immer wieder aus Dubai berichtete, gehörte über viele Jahre zu den Skeptikern der Entwicklung. Nach seinem letzten Aufenthalt und den Dreharbeiten im Oktober 2014 hat Ossenberg seine Einschätzung in vielen Punkten revidiert: "Dubai steht heute auf viel breiteren Beinen und soliderem Grund als noch vor zehn Jahren", so Ossenberg. Dubai investiert enorm viel Geld in die Bildung und Ausbildung seiner Jugend. An den über 20 Universitäten in Dubai und Abu Dhabi studieren immer mehr junge Leute aus den Emiraten, die Führungspositionen in Wirtschaft, Forschung und Technik übernehmen sollen. Positionen, die bisher fast ausschließlich mit westlichen Ausländern besetzt waren. Dubai wird für Forscher und Wissenschaftler aus aller Welt, darunter auch viele Deutsche, immer attraktiver. Auch deutsche Unternehmen in Dubai sehen in dem Land enorme Entwicklungsmöglichkeiten.

Bis 2030 will Dubai den größten Teil seiner Lebensmittel selbst produzieren. In den Wüsten zwischen Dubai und Abu Dhabi entstehen riesige Plantagen und Grünflächen, künstlich bewässert. Das Wunder der grünen Wüste war für Dietmar Ossenberg noch beeindruckender als der rasante Aufbau Dubais in den vergangenen 20 Jahren.


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11:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wüstenträume (2/2)

Oman - Im Reich des Sultans

Film von Gert Anhalt

Ganzen Text anzeigenOman ist ein junges, ehrgeiziges Land an der Schwelle zu einer neuen Zeit. Und doch ist Sultan Qabuus allgegenwärtig. In jeder Hotellobby hängt ein Bild von ihm. Auch in jedem Restaurant.

Mal gütig lächelnd, mal ernst und weise. Doch im Gegensatz zu vielen anderen ...

Text zuklappenOman ist ein junges, ehrgeiziges Land an der Schwelle zu einer neuen Zeit. Und doch ist Sultan Qabuus allgegenwärtig. In jeder Hotellobby hängt ein Bild von ihm. Auch in jedem Restaurant.

Mal gütig lächelnd, mal ernst und weise. Doch im Gegensatz zu vielen anderen ist dieser Alleinherrscher kein übler Despot. Er wird vielmehr zutiefst von seinem Volk verehrt. Denn vieles, was Oman heute ist und hat, verdankt es Qabuus Ibn Said.

"Sultan Qabuus hat uns ermöglicht, unsere Träume zu verwirklichen", schwärmt Salma Al Hajri. Die 42-Jährige hat zusammen mit ihrer Schwester eine kleine Schokoladenmanufaktur in der Hauptstadt Muscat aufgezogen.

Im Oman wird nicht nur toleriert sondern ermutigt, wenn Frauen als Unternehmerinnen tätig werden. Oder sich als Athletinnen beweisen - im ehrgeizigen, ebenfalls vom Sultan ins Leben gerufenen Segelprojekt. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 soll das Land ein konkurrenzfähiges Segelteam aufweisen können.

Seinen Wohlstand, mit dem unter anderem das kostenlose Gesundheitssystem, das vorbildliche Straßennetz und das Schulsystem finanziert werden, verdankt Oman den Öl- und Gasvorkommen. Allerdings ist abzusehen, dass die Vorräte nicht ewig reichen. Deshalb muss sich das Land unabhängig machen von seinen Rohstoffen. Auch dies eine Ansage, die direkt aus dem Sultans-Palast kam.

Vor allem der Tourismus ist eine vielversprechende Einnahmequelle. In einer Zeit, in der Urlauber weite Teile der arabischen Welt nicht mehr leichten Herzens ansteuern können, gewinnt der Oman - stabil, friedlich und frei von religiösem Fanatismus - immer mehr an Anziehungskraft. Ob an den Traumstränden des arabischen Meeres oder in den spektakulären Schluchten des Hadschar-Gebirges - überall entstehen neue, luxuriöse Hotels. Besonders beliebt sind jedoch die Wüstencamps, wo die Besucher einen Hauch von Nomadenleben schnuppern können: Kamelreiten, Dünensafari, Nächte ohne Strom und Handy - Himmelszelt statt Himmelbett.


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12:15
Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch die Atacama

Film von Stephan Koester

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenAtacama ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde - zwischen Chile, Bolivien und Peru. Der österreichische Forscher Thaddäus Haenke erkundete sie.

Zur Zeit der Französischen Revolution macht er sich auf den Weg nach ...
(ORF)

Text zuklappenAtacama ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde - zwischen Chile, Bolivien und Peru. Der österreichische Forscher Thaddäus Haenke erkundete sie.

Zur Zeit der Französischen Revolution macht er sich auf den Weg nach Südamerika. Im Auftrag der Spanischen Krone soll er die Tier- und Pflanzenwelt der unbekannten Landschaft am Rande der Anden erforschen. Die Dokumentation folgt seinen Spuren in der Wüste Atacama.

Was Haenke fand, waren Mineralien und Steine, die die Welt verändern sollten - in der Chilenischen Wüste stieß der böhmische Universalgelehrte auf Salpeter, das weiße Gold. Das "Universum"-Team durchquerte diese trockenste Region der Erde von der Pazifikküste bis in die bolivianische Dschungelwelt und traf auf eine Wüstenlandschaft voller Überraschungen.
Das Forscherleben des Thaddäus Haenke begann mit Pannen: Im Jahr 1789 verpasste er in Spanien jenes Schiff, das ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erleidet er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumt erneut sein Forschungsschiff. Um es noch einzuholen, musste er zu Pferd das damals den Europäern nahezu unbekannte Südamerika bis zur Küste Chiles durchqueren. Haenke entdeckte auf dieser Reise ungeheure Bodenschätze. Sein Interesse galt aber nicht nur der Natur, sondern auch den Menschen: Im heutigen Bolivien führte er die erste allgemeine Pockenschutzimpfung durch und setzte sich für die medizinische Versorgung der unterdrückten Indios ein. Die spanische Obrigkeit beobachtete den Fremden und seine offensichtlich revolutionären Ansichten mit Misstrauen.
Thaddäus Haenke gilt heute als der Entdecker der riesigen Salpeterlager in der Atacama. Im Jahre 1816 starb er im Alter von 54 Jahren unter ungeklärten Umständen. Wurde er vergiftet? Hatte er heimlich die aufständischen Indios gegen die spanische Krone mit Schießpulver versorgt?
200 Jahre später ist das Reisen auf Haenkes Spuren in der Wüste Atacama immer noch ein Abenteuer. Unsichere Straßen führen durch bizarre Mondlandschaften, die Temperaturen schwanken zwischen 40 Grad plus am Tag und 15 Grad minus in der Nacht.
Am Rande der Wüste, in der Stadt Arequipa, stellt er die heilende Wirkung der örtlichen Thermalquellen fest. Die Veröffentlichung seiner Entdeckung verwandelt die Stadt in ein noch heute beliebtes Kurbad. Die berühmten Schwefelquellen helfen bei Rheumatismus und Hautkrankheiten.


(ORF)


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12:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch die Sahara

Film von Michael Gregor

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenMitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger.

In fünf Jahren legt die Expedition über 15 000 Kilometer zurück. Barth ...
(ORF)

Text zuklappenMitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger.

In fünf Jahren legt die Expedition über 15 000 Kilometer zurück. Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Der Film folgt den Spuren der Forscher durch die Sahara.


(ORF)


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13:40
Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch Gobi und Taklamakan

Film von Bernd Liebner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn den 1920er Jahren durchquerte der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern die Wüsten Gobi und Taklamakan auf der Suche nach einer Flugroute von China nach Europa.

Dabei löste er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste ...
(ORF)

Text zuklappenIn den 1920er Jahren durchquerte der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern die Wüsten Gobi und Taklamakan auf der Suche nach einer Flugroute von China nach Europa.

Dabei löste er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste Taklamakan. Der Film trifft auf seinen Spuren auf versunkene Mongolenstädte, kämpft sich durch Sandstürme und kreuzt die Pfade der Seidenstraße.


(ORF)


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14:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Amerika von oben - New Mexico

Film von Toby Beach

Ganzen Text anzeigenVon oben sieht man New Mexico als einsames Gebiet voller Geheimnisse, ein Land mit riesigen Ebenen, Bergen, Wüsten und einem unendlich weiten Himmel.

In Los Alamos wurde die erste Atombombe gebaut. Noch heute ist das staatliche Forschungszentrum militärisches ...

Text zuklappenVon oben sieht man New Mexico als einsames Gebiet voller Geheimnisse, ein Land mit riesigen Ebenen, Bergen, Wüsten und einem unendlich weiten Himmel.

In Los Alamos wurde die erste Atombombe gebaut. Noch heute ist das staatliche Forschungszentrum militärisches Schutzgebiet. Nahe der Kleinstadt Roswell stürzte 1947 angeblich ein UFO ab - samt Außerirdischen. Eine Steilvorlage für Medien und Tourismusindustrie.

Während die Metropole Albuquerque den Weg in die Zukunft weist, versuchen Filmemacher den Wilden Westen am Leben zu erhalten. Moderne mexikanisch-amerikanische Kultur blüht in einem Land, in dem einst spanische Missionare und Eroberer siedelten und das noch heute Ziel vieler lateinamerikanischer Einwanderer ist.


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15:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilder Westen

Wüsten

Film von John Shippey

Ganzen Text anzeigenKaum eine Landschaft versinnbildlicht den Wilden Westen so markant wie die Sandsteinfelsen des Monument Valley. Um hier zu überleben, brauchen Menschen, Tiere und Pflanzen besondere Techniken.

Hier lag die Heimat der Apachen und der Navajo. Sie konnten sich länger ...

Text zuklappenKaum eine Landschaft versinnbildlicht den Wilden Westen so markant wie die Sandsteinfelsen des Monument Valley. Um hier zu überleben, brauchen Menschen, Tiere und Pflanzen besondere Techniken.

Hier lag die Heimat der Apachen und der Navajo. Sie konnten sich länger als alle anderen Indianerstämme gegen die Kavallerie-Einheiten der US-Army behaupten, da sich das Material der Weißen bei den extremen klimatischen Bedingungen als nahezu unbrauchbar erwies.

Städtchen wie Tombstone lieferten die Kulisse von sagenumwitterten Geschichten, in denen heldenhafte Sheriffs und Marshalls Tausende Meilen entfernt von jeder Gerichtsbarkeit angesichts marodierender Räuberbanden das Gesetz selbst in die Hand nahmen.


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15:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Death Valley - Die Schönheit des Wilden Westens

Film von Gareth John Harvey

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Deutsche Bearbeitung: Susanne Kainberger

Ganzen Text anzeigenDie Sonne brennt erbarmungslos, kein Lufthauch bringt Kühlung, unter den Schuhen knirscht der Sand in einer atemberaubend schönen Wüstenlandschaft.

Death Valley, das "Tal des Todes", zeigt eine geheimnisvolle Landschaft, die die imposante Filmkulisse zahlreicher ...
(ORF)

Text zuklappenDie Sonne brennt erbarmungslos, kein Lufthauch bringt Kühlung, unter den Schuhen knirscht der Sand in einer atemberaubend schönen Wüstenlandschaft.

Death Valley, das "Tal des Todes", zeigt eine geheimnisvolle Landschaft, die die imposante Filmkulisse zahlreicher Western bot. Goldgelbe Sanddünen, bizarr verwitterte Felsformationen und Canyons dominieren den Nationalpark Death Valley im Südwesten der USA.

Er ist einer der heißesten, trockensten und somit lebensfeindlichsten Orte dieser Erde, aber auch eine Welt voller Rätsel: wandernde Felsen, singende Sanddünen, ausgedehnte Höhlensysteme, die kaum ein Mensch je betreten hat.


(ORF)


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16:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Höllenloch der Schöpfung

Die Danakil Wüste in Äthiopien

Film von Peter Weinert und Wolfgang Uhl

Ganzen Text anzeigenDie Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens zählt zu den unwirtlichsten und heißesten Gebieten der Erde, mit Temperaturen von oftmals 60 Grad und mehr.

Diese Senke, ein ausgetrockneter Seitenarm des Roten Meeres, liegt bis zu 150 Meter unter dem Meeresspiegel und ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDie Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens zählt zu den unwirtlichsten und heißesten Gebieten der Erde, mit Temperaturen von oftmals 60 Grad und mehr.

Diese Senke, ein ausgetrockneter Seitenarm des Roten Meeres, liegt bis zu 150 Meter unter dem Meeresspiegel und gilt als eine der vulkanisch aktivsten Gegenden der Welt. Trotzdem leben in dieser Region aus Sand, Salz und Lavagestein etwa 130 000 Menschen.

Sie gehören zum Volksstamm der Afar und sind damit die Besitzer des Bodens, der das "weiße Gold" der Danakil birgt: das Salz. Die Salzkruste reicht bis in eine Tiefe von tausend Metern. Der Film zeigt das Alltagsleben der Afar in ihren Dörfern und die harten Lebensbedingungen, von denen sie geprägt sind. Der fast blinde achtzigjährige Hadschi Ali Mohammed vom Volksstamm der Tigray war Begleiter und Fürsprecher bei den Dreharbeiten, und er selbst fungierte als Hauptfigur vor der Kamera, als Reiseführer bei der filmischen Expedition. Er war über 50 Jahre als Karawanenführer in der Wüste unterwegs; jetzt führte er das Team durch die bizarre Welt der Salzpfanne.

Hier liegt 40 Meter unter dem Meeresspiegel der tiefstgelegene Landvulkan der Erde wie auch der 700 Meter hohe, ständig rauchende Vulkan Erta Ale, in dessen Caldera sich ein aktiver Lavasee befindet. Dank Hadschi Ali Mohammed erlaubten die Afar Aufnahmen einer Hochzeit - Einblicke in eine archaische Welt, in der die Mädchen noch traditionell beschnitten werden, obwohl ein äthiopisches Gesetz dies inzwischen verbietet. Der Höhepunkt des Filmes ist die Begleitung einer Salzkarawane. Ein letztes Mal ist Hadschi Ali Mohammed als Karawanenführer unterwegs. In drei Tagen transportiert er mit den Tieren das Salz durch die Wüste zum Hauptumschlagplatz, in die Stadt Bere Ale.


(ARD/HR)


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17:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Faszination Afrika

Marokko - Karawanenwege durch die Wüste

Film von Peter M. Kruchten

Ganzen Text anzeigenLe Grand Sud - Großer Süden - nennen die Marokkaner das Land südlich des Hohen Atlas. Hier erstrecken sich riesige Stein- und Geröllwüsten, durch die sich endlose Karawanenwege ziehen.

Doch den Süden machen auch die fruchtbaren Täler von Draa und Dadès, die ...
(ARD/SR)

Text zuklappenLe Grand Sud - Großer Süden - nennen die Marokkaner das Land südlich des Hohen Atlas. Hier erstrecken sich riesige Stein- und Geröllwüsten, durch die sich endlose Karawanenwege ziehen.

Doch den Süden machen auch die fruchtbaren Täler von Draa und Dadès, die Oasen mit ihren Zigtausend Dattelpalmen, Maisfeldern, Mandel-, Oliven- und Aprikosenbäumen aus. Le Grand Sud, die Straße der Kasbahs, ist Orient wie aus dem Bilder- oder Märchenbuch.

Städte wie Telouet, Ouarzazate, Zagora oder Erfoud bilden die pulsierenden Mittelpunkte der Zivilisation. In Zagora steht heute noch ein verblichenes Schild mit dem Hinweis: 52 Tage bis Timbuktu. Zagora lag an einer der wichtigsten Karawanenwege Nordafrikas, war ein Glied in einer Kette von Kasbahs, Lehmburgen, die den Handel kontrollierten und schützten.

An den Türmen, Mauern und Speichern aus Stampflehm ist die Zeit nicht spurlos vorübergegangen. In unmittelbarer Nachbarschaft entstehen moderne, klimatisierte Wohnhäuser, Karawanenpfade werden zu asphaltierten Autostraßen. Den Fortschritt hat seine Majestät, Mohamed VI, seinem Land gebracht. Aber immer noch und immer wieder fühlt sich der Reisende ins frühe Mittelalter zurückversetzt.


(ARD/SR)


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17:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Afrikas Wilder Westen - Namibias Wüstenpferde

Film von Franz Leopold Schmelzer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenGoldfarbene Dünen, weiße Salzpfannen, endlose Savannen unter einem tiefblauen Horizont - die Namib an der Westküste Namibias ist eine der faszinierendsten Landschaften der Erde.

Ausgerechnet diese Wildnis, die von Sonne, Sand und Sturm geprägt wird, ist die Heimat ...
(ORF)

Text zuklappenGoldfarbene Dünen, weiße Salzpfannen, endlose Savannen unter einem tiefblauen Horizont - die Namib an der Westküste Namibias ist eine der faszinierendsten Landschaften der Erde.

Ausgerechnet diese Wildnis, die von Sonne, Sand und Sturm geprägt wird, ist die Heimat Afrikas einziger Wildpferde. Sie ist auch eine der einsamsten Wüsten Afrikas: In diesem Trockengebiet überleben nur Spezialisten wie Oryx-Antilopen, Tüpfelhyänen oder Schakale.

Doch die Namib ist auch Heimat einer Tierart, die aus Europa kommt und sich hier erst seit 100 Jahren behauptet: die Namibs. Afrikas einzige Wildpferde sind Relikte des Diamanten-Booms der deutschen Kolonialzeit - ebenso zurückgelassen wie die Geisterstädte der Minen, die vom Sand zurückerobert wurden und eine Wildwest-Atmosphäre schaffen. Etwa 200 Pferde des einstigen Bestandes leben noch, behaupten sich gegen Dürre, Hitze, die häufigen Sandstürme, ständig bedroht von Skorpionen, Schlangen und Hyänen. Nur ein altes Bohrloch, mit dessen Wasser einst das Zentrum der Region, Lüderitz und die deutsche Eisenbahnlinie versorgt wurden, hilft ihnen zu überleben. Solange die Pferde im weiteren Umkreis des Brunnens bleiben, ist gesichert, dass sie nicht verdursten. Oft aber sind die erreichbaren Weidegründe bereits abgegrast - über lange Perioden im Jahr herrscht Mangel an Nahrung. So hängt das Überleben der Pferde jedes Jahr aufs Neue an einem seidenen Faden und ist abhängig davon, ob die ohnehin seltenen Regenfälle kommen oder nicht.


(ORF)


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18:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Löwen der Kalahari

Film von Cornelia Volk und Jürgen Jozefowicz

Ganzen Text anzeigenDie Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Sie war einst Schauplatz riesiger Tierwanderungen.

Tausende Huftiere und in ihrem Gefolge Löwen, Wildhunde und Geparde zogen vom Okavango-Delta durch die ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenDie Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Sie war einst Schauplatz riesiger Tierwanderungen.

Tausende Huftiere und in ihrem Gefolge Löwen, Wildhunde und Geparde zogen vom Okavango-Delta durch die Zentralkalahari nach Süden und zurück, wenn der sporadische Regen mal hier, mal dort schmackhafte Gräser und natürliche Tränken in die Landschaft zauberte.

Davon profitierten auch die Buschmänner, die seit über 20 000 Jahren in dieser Wüste leben. In letzter Zeit hat sich die Kalahari stark verändert. Die riesige zusammenhängende Wildnis ist zu einem Mosaik aus Naturschutzgebieten und Farmen geworden. Kilometerlange Zäune zerschneiden das Ökosystem. Sie sollen den 2,5 Millionen Rindern Botsuanas Wildtierkrankheiten vom Leib halten.


(ARD/MDR)


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19:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Afrika - Der ungezähmte Kontinent

Sahara - Mächtiges Meer ohne Wasser

Film von Matthew Wright

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger
Sprecher: Cornelius Obonya

Ganzen Text anzeigenSie ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die größte Wüste der Erde: die Sahara. Mit mehr als neun Millionen Quadratkilometern bedeckt sie fast ein Drittel des afrikanischen Kontinents.

Wo die Temperatur regelmäßig 40 Grad übersteigt und mehrere Jahre kein ...
(ORF)

Text zuklappenSie ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die größte Wüste der Erde: die Sahara. Mit mehr als neun Millionen Quadratkilometern bedeckt sie fast ein Drittel des afrikanischen Kontinents.

Wo die Temperatur regelmäßig 40 Grad übersteigt und mehrere Jahre kein einziger Tropfen Regen fällt, ist Leben nahezu unvorstellbar. In diesem Teil zeigt der Film wie Leben und Überleben in diesem faszinierenden Trockengebiet trotzdem gelingt.

In den Randgebieten der großen Wüste leben Spezialisten wie das Grevy-Zebra. Es ist das größte unter den Zebras und kann bis zu drei Tage ohne Wasser auskommen. In unterirdischen Bauen, wo gemäßigte Temperaturen herrschen, ist der Nacktmull zu Hause. Diese fast haarlosen Nagetier-Verwandten leben ähnlich wie staatenbildende Insekten in großen Gemeinschaften mit einer "Königin". Nur in den Nachtstunden können sie sich an die Oberfläche wagen und auch das tun meist nur die jungen "Prinzessinnen", wenn es Zeit wird, einen neuen, eigenen Staat zu gründen.

Dass die Sahara jedoch vor wenigen tausend Jahren fruchtbares und bewohntes Land gewesen sein muss, beweisen nicht nur Funde von fossilen Baumstämmen und die steinzeitlichen Tierdarstellungen in den Felsen von Messak Settafet, sondern auch die heutigen Bewohner der Kraterseen im Waw an-Namus. Krokodile sitzen hier mitten in der endlosen Wüste quasi "in der Falle". Wenn sie in den kühlen Abendstunden auf die Jagd gehen, versammelt die Buntbarsch-Mutter ihre frisch geschlüpften Jungen im eigenen Maul, um sie zu schützen. Satellitenbilder lassen die ungeheuren Ausmaße eines urzeitlichen Sees in der Bodélé-Senke im Tschad erahnen. Heute wirbelt hier der Wüstenwind das vertrocknete Sediment auf und trägt den mineralreichen Staub bis nach Südamerika ins Amazonasgebiet. Obwohl nur knapp ein Fünftel der Sahara tatsächlich aus Sand besteht, kann der Wind hier verheerende Sandstürme von eineinhalb Kilometer Breite auslösen, die imstande sind, ganze Karawanen zu verschlucken. Unablässig verformt er die Dünenlandschaft und erschwert selbst Wüstenspezialisten wie den Dromedaren die Orientierung. Um zu überleben, sind sie auf das Wissen ihrer menschlichen Begleiter angewiesen.

Millionen Schwalben überqueren Jahr für Jahr dieses lebensfeindliche Gebiet auf ihrem Weg zwischen den Brutgebieten in Europa und den Winterquartieren südlich der Sahara. Um ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken, sind sie auf Insekten angewiesen, die imstande sind, auch aus ungenießbaren Wasseransammlungen die Giftstoffe herauszufiltern. Wenn es sogar für die Fransenfinger-Eidechse zu heiß wird und sie sich zurückzieht, kommen die Silberameisen aus ihrem unterirdischen Bau hervor. Die silbrige Farbe ihres Körpers reflektiert das Sonnenlicht optimal, aber sogar sie können nicht länger als zehn Minuten in der Sonnenhitze der Wüste überleben. Buchstäblich gegen die Uhr müssen sie auf Nahrungssuche gehen. Für die Silberameisen ist Orientierung ganz besonders wichtig - immer den kürzesten Rückweg zu ihrem Bau zu wissen, ist entscheidend; ein unvorhergesehener Umweg kann sie das Leben kosten.


(ORF)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionTonsignal in monoVideotext Untertitel

Tod auf dem Nil

(Death on the Nile)

Spielfilm, Großbritannien 1977

Darsteller:
Hercule PoirotPeter Ustinov
Louise BourgetJane Birkin
Mrs. van SchuylerBette Davis
Colonel RaceDavid Niven
Jacqueline de BellefortMia Farrow
Linnet RidgewayLois Chiles
u.a.
Regie: John Guillermin
Länge: 135 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer exzentrische Meisterdetektiv Hercule Poirot unternimmt mit seinem alten Freund Colonel Race eine Schiffstour auf dem Nil. Eigentlich zum Ausspannen, doch dann passiert ein Mord an Bord.

Race hat den geheimen Auftrag, dem schurkischen Rechtsanwalt Andrew Pennington ...
(ARD)

Text zuklappenDer exzentrische Meisterdetektiv Hercule Poirot unternimmt mit seinem alten Freund Colonel Race eine Schiffstour auf dem Nil. Eigentlich zum Ausspannen, doch dann passiert ein Mord an Bord.

Race hat den geheimen Auftrag, dem schurkischen Rechtsanwalt Andrew Pennington auf die Finger zu schauen. Pennington steht unter Verdacht, das Vermögen der reichen Industrie-Erbin Linnet Ridgeway zu veruntreuen, die sich auf demselben Schiff befindet.

Sie ist mit ihrem Ehemann Simon in den Flitterwochen. Als Linnet ermordet wird, ist Poirots detektivischer Spürsinn gefordert: Alle Mitreisenden stehen mit der Ermordeten in irgendeiner Verbindung und haben jeweils ein Mordmotiv. Die Tatverdächtige mit dem stärksten Motiv ist Jacqueline de Bellefort, denn Linnet hat ihr den Verlobten Simon ausgespannt. Doch sie verfügt als Einzige über ein stichfestes Alibi. Nach zwei weiteren Morden wird es für Hercule Poirot knifflig.


(ARD)


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22:29
VPS 22:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

In geheimer Mission - der Fund von Tell Halaf

Film von Saskia Weisheit und Kay Siering

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDer Film erzählt die Geschichte Max von Oppenheims und seines sensationellen Fundes: Auf dem Tell Halaf hat er einen Jahrtausende alten Palast eines Aramäer-Fürsten ausgegraben.

Im Sommer 1912 treffen in der syrischen Wüste zwei Männer aufeinander, die ...

Text zuklappenDer Film erzählt die Geschichte Max von Oppenheims und seines sensationellen Fundes: Auf dem Tell Halaf hat er einen Jahrtausende alten Palast eines Aramäer-Fürsten ausgegraben.

Im Sommer 1912 treffen in der syrischen Wüste zwei Männer aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten: der deutsche Baron Max von Oppenheim und der Engländer Thomas Edward Lawrence. Doch beide Archäologen suchen nach Überresten untergegangener Kulturen.

Max von Oppenheim hat gerade einen sensationellen Fund auf dem Tell Halaf gemacht: Er hat einen Jahrtausende alten Palast eines Aramäer-Fürsten ausgegraben. Doch der Erste Weltkrieg kommt ihm in die Quere. An seinem Fund ist jetzt niemand interessiert. Der Patriot bietet sich der Region als Agent an und wird von der kaiserlichen Regierung eingesetzt. Er soll alles tun, um das Osmanische Reich gegen die Briten zu stützen. Auch Lawrence wird Spion. Er soll die Araber gegen das mit den Deutschen verbündete Osmanische Reich führen. So entwickelt sich ein Kampf, aus dem Lawrence als Sieger hervorgehen wird. Lawrence von Arabien ist heute ein Mythos, Max von Oppenheim fast vergessen.

Jetzt werden die Sensationsfunde neu entdeckt: Einem Team von Berliner Restauratoren ist es gelungen, die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Fundstücke aus 27 000 Einzelteilen wieder zusammenzusetzen, um sie im Berliner Pergamonmuseum auszustellen.


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23:13
VPS 23:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Im Morgengrauen brach die Hölle los

(Raid on Rommel)

Spielfilm, USA 1971

Darsteller:
Capt. Alex FosterRichard Burton
Sgt. Maj. Allan MacKenzieJohn Colicos
Gen. Erwin RommelWolfgang Preiss
Vivianne GagliardoDanielle De Metz
u.a.
Regie: Henry Hathaway
Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigenNordafrika 1942. In der Wüste stehen sich Deutsche und Briten während des Zweiten Weltkriegs als Feinde gegenüber. Geheimdienstoffizier Foster geht ein großes Risiko ein, um zu siegen.

Foster will mit seiner Truppe die feindlichen Militärs angreifen und das Dorf ...

Text zuklappenNordafrika 1942. In der Wüste stehen sich Deutsche und Briten während des Zweiten Weltkriegs als Feinde gegenüber. Geheimdienstoffizier Foster geht ein großes Risiko ein, um zu siegen.

Foster will mit seiner Truppe die feindlichen Militärs angreifen und das Dorf Tobruk befreien, doch plötzlich steht er Feldmarschall Rommel gegenüber. Explosiver Kriegsfilm mit Starbesetzung.

Die Deutschen sind auf dem Vormarsch. Generalfeldmarschall Rommel (Wolfgang Preiss) und seine Truppen eilen von Sieg zu Sieg. Offizier Alex Foster (Richard Burton) will die in Tobruk stationierten feindlichen Truppen ausschalten und die Waffenlager zerstören, um den Deutschen den Nachschubweg abzuschneiden. Er schmuggelt sich in deutscher Uniform in einen Kriegsgefangenentransport ein und muss feststellen, dass die Offiziere, die ihm weiterhelfen sollten, alle umgekommen sind, und die Gefangenen im Transport zu einer britischen Sanitätseinheit gehören.

Gemeinsam mit dem einzigen überlebenden Offizier, MacKenzie (John Colicos), befreien sie die Gefangenen. Sie versuchen, aus der bunt zusammengewürfelten Truppe eine Kampfeinheit zu formieren, die sich schließlich in deutschen Uniformen auf den gefährlichen Weg zur Küste macht.

Unterwegs müssen die vermeintlich Deutschen die Geliebte (Danielle De Metz) eines italienischen Generals mitnehmen, was zu einigen Verwicklungen führt.

Henry Hathaway gelang ein explosiver Kriegsfilm in der Wüste Nordafrikas, der mit Richard Burton und Wolfgang Preiss top besetzt ist und mit fulminanten Actionszenen aufwartet. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass ein Großteil der Schlachtenszenen dem Filmmaterial des amerikanischen Films "Tobruk" aus dem Jahre 1967 von Arthur Hiller entnommen ist.


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0:47
VPS 00:45

Videotext Untertitel

Geheimnisse des "Dritten Reichs"

Rommel - Mythos und Wahrheit

Film von Christian Frey

Ganzen Text anzeigenSeine Legende währte weit länger als das System, dem er lange treu ergeben diente: Erwin Rommel. Auf dem Höhepunkt seiner Erfolge ersetzte sein Ruf, so schien es, ganze Divisionen.

Zu verdanken hatte er seine kometengleiche Karriere seinen Fähigkeiten - und seinem ...

Text zuklappenSeine Legende währte weit länger als das System, dem er lange treu ergeben diente: Erwin Rommel. Auf dem Höhepunkt seiner Erfolge ersetzte sein Ruf, so schien es, ganze Divisionen.

Zu verdanken hatte er seine kometengleiche Karriere seinen Fähigkeiten - und seinem Förderer Adolf Hitler. Dann kamen die Niederlagen. Und am Ende das Zerwürfnis. Rommel - "Hitlers Lieblingsgeneral" oder ein Mann, der am Ende sogar den Tyrannenmord guthieß?

Wie viele führende Offiziere verschloss auch er zunächst die Augen vor dem wachsenden Terror der Nationalsozialisten. Unter Führung ihrer Generalität war die Wehrmacht vom ersten Tag an ein verlässliches Instrument des Vernichtungskrieges. Rommel hatte in dieser Hinsicht Glück: Er kämpfte vor allem in Afrika und nicht im Osten: Mit Kriegsverbrechen ist er nie ernsthaft in Verbindung gebracht worden, im Gegenteil. Wie kaum ein zweiter General hat er nachweislich verbrecherische Befehle unterbunden.

Im Spannungsfeld zwischen Gehorsam und Gewissen, Verdrängung und Protest zog sich Rommel lange ganz auf seine militärische Funktion zurück. Bis in den Sommer 1944. Da brach er mit seinem Gönner Hitler. War er auch dafür, den Diktator zu beseitigen? Dafür liefert "Rommel - Mythos und Wahrheit" neue Hinweise. Sicher ist: Erwin Rommel wusste genug von der Verschwörung, um dafür mit dem Leben zu bezahlen.


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1:31
VPS 01:30

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Utopia im Wüstensturm

Eine Reise zu amerikanischen Träumern

Film von Udo Lielischkies und Audrey Stimson

Ganzen Text anzeigenIn der Wüste von Nevada, in einer der lebensfeindlichsten Umgebungen der Welt, entsteht jedes Jahr eine bunte Festivalstadt: das "Burning Man Festival".

Zu dem Festival kommen über 40 000 Menschen mit Zelt und Caravan angereist, um dort eine Woche lang ein ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenIn der Wüste von Nevada, in einer der lebensfeindlichsten Umgebungen der Welt, entsteht jedes Jahr eine bunte Festivalstadt: das "Burning Man Festival".

Zu dem Festival kommen über 40 000 Menschen mit Zelt und Caravan angereist, um dort eine Woche lang ein fröhliches Utopia zu leben: Geld ist verpönt, jeder gibt jedem, was er braucht. Dazu gibt es Kunst, fantasievolle Umweltprojekte, Esoterik.

Die Besucher führen ein Leben fernab von Arbeitslosigkeit, Krieg und Wirtschaftskrise. Am Ende brennt "The Man" - eine über 30 Meter hohe Symbolfigur - als leuchtende und mahnende Fackel in der Wüste.


(ARD/WDR)


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2:00
Videotext Untertitel

Winter in der Wüstensonne

Unterwegs im Südwesten der USA

Film von Marion Schmickler

Ganzen Text anzeigenGrauer Himmel, Eiseskälte, ständig Schnee schippen - "nichts wie weg", sagen sich Sheryl und Mike Brolsma aus Wisconsin jeden Dezember und machen sich auf in die Wüste Arizonas.

Wie das Paar, das von Dezember bis April in der warmen Sonne Arizonas lebt und das erst ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenGrauer Himmel, Eiseskälte, ständig Schnee schippen - "nichts wie weg", sagen sich Sheryl und Mike Brolsma aus Wisconsin jeden Dezember und machen sich auf in die Wüste Arizonas.

Wie das Paar, das von Dezember bis April in der warmen Sonne Arizonas lebt und das erst mit der Schneeschmelze zurück ins eigene Heim kehrt, machen es auch hunderttausende andere Sonnenanbeter: Sie campen im Winter in Quartzsite.

Das Städtchen im Nirgendwo hat im Sommer gerade mal 4.000 Einwohner. An dem Ort, an dem es auch im Winter heiß ist, gedeihen Ideen, die in Minesota oder Montana kaum denkbar wären. So macht sich Moderatorin Marion Schmickler dort auf die Suche nach der Energie der Zukunft und erlebt, wie man auch in der Wüste Regen "ernten" kann.


(ARD/WDR)


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2:29
VPS 02:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Death Valley - Die Schönheit des Wilden Westens

Film von Gareth John Harvey

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Deutsche Bearbeitung: Susanne Kainberger

Ganzen Text anzeigenDie Sonne brennt erbarmungslos, kein Lufthauch bringt Kühlung, unter den Schuhen knirscht der Sand in einer atemberaubend schönen Wüstenlandschaft.

Death Valley, das "Tal des Todes", zeigt eine geheimnisvolle Landschaft, die die imposante Filmkulisse zahlreicher ...
(ORF)

Text zuklappenDie Sonne brennt erbarmungslos, kein Lufthauch bringt Kühlung, unter den Schuhen knirscht der Sand in einer atemberaubend schönen Wüstenlandschaft.

Death Valley, das "Tal des Todes", zeigt eine geheimnisvolle Landschaft, die die imposante Filmkulisse zahlreicher Western bot. Goldgelbe Sanddünen, bizarr verwitterte Felsformationen und Canyons dominieren den Nationalpark Death Valley im Südwesten der USA.

Er ist einer der heißesten, trockensten und somit lebensfeindlichsten Orte dieser Erde, aber auch eine Welt voller Rätsel: wandernde Felsen, singende Sanddünen, ausgedehnte Höhlensysteme, die kaum ein Mensch je betreten hat.


(ORF)


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3:16
VPS 03:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Höllenloch der Schöpfung

Die Danakil Wüste in Äthiopien

Film von Peter Weinert und Wolfgang Uhl

Ganzen Text anzeigenDie Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens zählt zu den unwirtlichsten und heißesten Gebieten der Erde, mit Temperaturen von oftmals 60 Grad und mehr.

Diese Senke, ein ausgetrockneter Seitenarm des Roten Meeres, liegt bis zu 150 Meter unter dem Meeresspiegel und ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDie Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens zählt zu den unwirtlichsten und heißesten Gebieten der Erde, mit Temperaturen von oftmals 60 Grad und mehr.

Diese Senke, ein ausgetrockneter Seitenarm des Roten Meeres, liegt bis zu 150 Meter unter dem Meeresspiegel und gilt als eine der vulkanisch aktivsten Gegenden der Welt. Trotzdem leben in dieser Region aus Sand, Salz und Lavagestein etwa 130 000 Menschen.

Sie gehören zum Volksstamm der Afar und sind damit die Besitzer des Bodens, der das "weiße Gold" der Danakil birgt: das Salz. Die Salzkruste reicht bis in eine Tiefe von tausend Metern. Der Film zeigt das Alltagsleben der Afar in ihren Dörfern und die harten Lebensbedingungen, von denen sie geprägt sind. Der fast blinde achtzigjährige Hadschi Ali Mohammed vom Volksstamm der Tigray war Begleiter und Fürsprecher bei den Dreharbeiten, und er selbst fungierte als Hauptfigur vor der Kamera, als Reiseführer bei der filmischen Expedition. Er war über 50 Jahre als Karawanenführer in der Wüste unterwegs; jetzt führte er das Team durch die bizarre Welt der Salzpfanne.

Hier liegt 40 Meter unter dem Meeresspiegel der tiefstgelegene Landvulkan der Erde wie auch der 700 Meter hohe, ständig rauchende Vulkan Erta Ale, in dessen Caldera sich ein aktiver Lavasee befindet. Dank Hadschi Ali Mohammed erlaubten die Afar Aufnahmen einer Hochzeit - Einblicke in eine archaische Welt, in der die Mädchen noch traditionell beschnitten werden, obwohl ein äthiopisches Gesetz dies inzwischen verbietet. Der Höhepunkt des Filmes ist die Begleitung einer Salzkarawane. Ein letztes Mal ist Hadschi Ali Mohammed als Karawanenführer unterwegs. In drei Tagen transportiert er mit den Tieren das Salz durch die Wüste zum Hauptumschlagplatz, in die Stadt Bere Ale.


(ARD/HR)


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4:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wüstenträume (1/2)

Dubai - Das Übermorgenland

Film von Dietmar Ossenberg

Ganzen Text anzeigenDubai, die Glitzermetropole der Vereinigten Arabischen Emirate und das Sultanat Oman, ein Land wie aus dem arabischen Märchenbuch - jedoch fest verankert im Hier und Jetzt.

Unruhe und Bürgerkrieg, Terrorbanden und Dschihad - die arabische Welt scheint aus den Fugen ...

Text zuklappenDubai, die Glitzermetropole der Vereinigten Arabischen Emirate und das Sultanat Oman, ein Land wie aus dem arabischen Märchenbuch - jedoch fest verankert im Hier und Jetzt.

Unruhe und Bürgerkrieg, Terrorbanden und Dschihad - die arabische Welt scheint aus den Fugen geraten. Nur wenige Oasen der Stabilität und des Wohlstandes gibt es noch in dieser einst blühenden Region, die so reich ist an Geschichte und kulturellen Schätzen.

Der Titel "Wüstenträume" deutet es schon an - es sind vor allem Träume und kühne Visionen, aus denen diese dynamischen und friedlichen Länder ihre Kraft und ihren Optimismus schöpfen.

Dubai ist ein "Übermorgenland": Die Polizei von Dubai hat ihren Fuhrpark erst kürzlich mit zwei Ferraris, einem Bentley sowie mit hochgetunten Sportwagen von Audi und Mercedes der Luxusklasse aufgerüstet. Antwort auf die Frage nach dem Warum: "Warum denn nicht?!" Geld spielt offensichtlich keine Rolle. Nichts scheint unmöglich im Scheichtum am Persischen Golf.

Das höchste Gebäude der Welt: der Burj al Khalifa. Das luxuriöseste Hotel der Welt mit sieben Sternen und natürlich die größte Einkaufsmall der Welt. Dubai, das Urlaubs- und Einkaufsparadies hat im vergangenen Jahr fast zehn Millionen Touristen aus aller Herren Länder angelockt. 15 Millionen sollen es in fünf Jahren sein. Dafür wird gebaut, rund um die Uhr. Dubai ist immer noch die größte Baustelle der Welt.

Aber ist dieser Luxus, viele Kritiker sprechen von Größenwahn, nicht letztendlich auf Sand gebaut? Der Börsen-Crash von 2003 schien das zu bestätigen, der völlig überhitzte Immobilienmarkt war zusammengebrochen. Nur eine Milliardenspritze des reichen Nachbaremirates Abu Dhabi bewahrte Dubai vor dem Bankrott.

Und heute? Niemand redet in Dubai mehr von Krise. Der Optimismus ist ungebrochen. Noch nie ist so viel Geld nach Dubai geströmt wie in den vergangenen zwei Jahren. Die Krisen und Kriege in der arabischen Welt haben Dubai zum Gewinner gemacht. Reiche Geschäftsleute aus dem Irak, aus Syrien, aus Libyen bringen ihr Geld gleich kofferweise nach Dubai, um zu investieren. Ölmillionäre aus Libyen aber auch aus Nigeria kaufen Immobilien in Dubai wie von der Stange, denn Dubai gilt als sicherer Hafen in der von Krisen geschüttelten Region.

ZDF-Korrespondent Dietmar Ossenberg, der seit 1994 immer wieder aus Dubai berichtete, gehörte über viele Jahre zu den Skeptikern der Entwicklung. Nach seinem letzten Aufenthalt und den Dreharbeiten im Oktober 2014 hat Ossenberg seine Einschätzung in vielen Punkten revidiert: "Dubai steht heute auf viel breiteren Beinen und soliderem Grund als noch vor zehn Jahren", so Ossenberg. Dubai investiert enorm viel Geld in die Bildung und Ausbildung seiner Jugend. An den über 20 Universitäten in Dubai und Abu Dhabi studieren immer mehr junge Leute aus den Emiraten, die Führungspositionen in Wirtschaft, Forschung und Technik übernehmen sollen. Positionen, die bisher fast ausschließlich mit westlichen Ausländern besetzt waren. Dubai wird für Forscher und Wissenschaftler aus aller Welt, darunter auch viele Deutsche, immer attraktiver. Auch deutsche Unternehmen in Dubai sehen in dem Land enorme Entwicklungsmöglichkeiten.

Bis 2030 will Dubai den größten Teil seiner Lebensmittel selbst produzieren. In den Wüsten zwischen Dubai und Abu Dhabi entstehen riesige Plantagen und Grünflächen, künstlich bewässert. Das Wunder der grünen Wüste war für Dietmar Ossenberg noch beeindruckender als der rasante Aufbau Dubais in den vergangenen 20 Jahren.


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4:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wüstenträume (2/2)

Oman - Im Reich des Sultans

Film von Gert Anhalt

Ganzen Text anzeigenOman ist ein junges, ehrgeiziges Land an der Schwelle zu einer neuen Zeit. Und doch ist Sultan Qabuus allgegenwärtig. In jeder Hotellobby hängt ein Bild von ihm. Auch in jedem Restaurant.

Mal gütig lächelnd, mal ernst und weise. Doch im Gegensatz zu vielen anderen ...

Text zuklappenOman ist ein junges, ehrgeiziges Land an der Schwelle zu einer neuen Zeit. Und doch ist Sultan Qabuus allgegenwärtig. In jeder Hotellobby hängt ein Bild von ihm. Auch in jedem Restaurant.

Mal gütig lächelnd, mal ernst und weise. Doch im Gegensatz zu vielen anderen ist dieser Alleinherrscher kein übler Despot. Er wird vielmehr zutiefst von seinem Volk verehrt. Denn vieles, was Oman heute ist und hat, verdankt es Qabuus Ibn Said.

"Sultan Qabuus hat uns ermöglicht, unsere Träume zu verwirklichen", schwärmt Salma Al Hajri. Die 42-Jährige hat zusammen mit ihrer Schwester eine kleine Schokoladenmanufaktur in der Hauptstadt Muscat aufgezogen.

Im Oman wird nicht nur toleriert sondern ermutigt, wenn Frauen als Unternehmerinnen tätig werden. Oder sich als Athletinnen beweisen - im ehrgeizigen, ebenfalls vom Sultan ins Leben gerufenen Segelprojekt. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 soll das Land ein konkurrenzfähiges Segelteam aufweisen können.

Seinen Wohlstand, mit dem unter anderem das kostenlose Gesundheitssystem, das vorbildliche Straßennetz und das Schulsystem finanziert werden, verdankt Oman den Öl- und Gasvorkommen. Allerdings ist abzusehen, dass die Vorräte nicht ewig reichen. Deshalb muss sich das Land unabhängig machen von seinen Rohstoffen. Auch dies eine Ansage, die direkt aus dem Sultans-Palast kam.

Vor allem der Tourismus ist eine vielversprechende Einnahmequelle. In einer Zeit, in der Urlauber weite Teile der arabischen Welt nicht mehr leichten Herzens ansteuern können, gewinnt der Oman - stabil, friedlich und frei von religiösem Fanatismus - immer mehr an Anziehungskraft. Ob an den Traumstränden des arabischen Meeres oder in den spektakulären Schluchten des Hadschar-Gebirges - überall entstehen neue, luxuriöse Hotels. Besonders beliebt sind jedoch die Wüstencamps, wo die Besucher einen Hauch von Nomadenleben schnuppern können: Kamelreiten, Dünensafari, Nächte ohne Strom und Handy - Himmelszelt statt Himmelbett.


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5:29
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Gabun - Im Land der Gorillas

Film von Lydia Tassier

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAn Afrikas Westküste liegt Gabun. Das dünn besiedelte Land bietet mit seinen Regenwäldern einer Vielzahl von Tierarten ideale Lebensbedingungen, darunter auch den majestätischen Gorillas.

Fürchten müssen sie nur den Menschen, teils durch die Beschneidung der ...

Text zuklappenAn Afrikas Westküste liegt Gabun. Das dünn besiedelte Land bietet mit seinen Regenwäldern einer Vielzahl von Tierarten ideale Lebensbedingungen, darunter auch den majestätischen Gorillas.

Fürchten müssen sie nur den Menschen, teils durch die Beschneidung der Lebensräume, teils auch durch die Jagd. Der Primatologe Juan Salvador hat sich dem Schutz der letzten Exemplare verschrieben. Der Film zeigt beeindruckende Bilder seines Projekts.