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Dezember 2017
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Sonntag, 18. Dezember
Programmwoche 51/2016
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Der Kampf um die Saaten

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Begehrtes Gut
Saatpatente im Fokus der Konzerne

Aufregung in Laboren
Genschere revolutioniert Züchtung

Schutz der Sortenvielfalt
Varianten sichern Ernährung


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Franz Ruppert:

Das Trauma des Krieges

Ganzen Text anzeigenDurch Kriege entstehen soziale und nationale Traumata. Krieg mit Krieg für den Frieden zu bekämpfen ist eine Illusion, die die gesamte Menschheit teuer bezahlt. Was also wäre die Alternative?

Kriege entstehen aus Zuschreibungen und Abgrenzungen, die der realen Welt ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDurch Kriege entstehen soziale und nationale Traumata. Krieg mit Krieg für den Frieden zu bekämpfen ist eine Illusion, die die gesamte Menschheit teuer bezahlt. Was also wäre die Alternative?

Kriege entstehen aus Zuschreibungen und Abgrenzungen, die der realen Welt aufgezwungen werden: der "Westen", der "Osten", die "Russen", "die Israelis". Sie teilen die Welt in Freund und Feind. Durch Kriege versuchen die Täter den Opfern Ihre Identität aufzuzwingen.

Professor Dr. Franz Ruppert lehrt Psychologie an der Katholischen Stiftungsfachhochschule in München. Er arbeitet außerdem als Psychotherapeut in eigener Praxis und hat mehrere Bücher über Traumatisierung und Seelische Spaltung veröffentlicht.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Maria Helena Vieira da Silva: Tragische Geschichte

auf dem Meer

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Daniel Barenboim: Über die große Kunst des Zuhörens

(aus der SRF-Gesprächsreihe  Sternstunde Philosophie )

Ganzen Text anzeigenDaniel Barenboim ist der Tausendsassa unter den Stardirigenten. Seine Musik bewegt auch verhärtete Fronten, wenn er Musikerinnen und Musiker aus Israel und Palästina im Orchester vereint.

Im Gespräch mit Barbara Bleisch erklärt er, warum zu großer Musik die Kunst ...

Text zuklappenDaniel Barenboim ist der Tausendsassa unter den Stardirigenten. Seine Musik bewegt auch verhärtete Fronten, wenn er Musikerinnen und Musiker aus Israel und Palästina im Orchester vereint.

Im Gespräch mit Barbara Bleisch erklärt er, warum zu großer Musik die Kunst des Zuhörens gehört.
Daniel Barenboim, in Argentinien geboren und in Israel aufgewachsen, sorgte bereits mit sieben Jahren als Wunderkind auf dem Klavier für Furore.

Später zog es ihn vom Konzertflügel auf die Dirigentenpodien der Spitzenorchester.

Dem Maestro geht es dabei stets um mehr als bloße Ästhetik: Er denkt das politisch Undenkbare und lässt zum Beispiel in seinem West-Eastern Divan Orchestra Nachwuchstalente aus Israel und Palästina gemeinsam auftreten. Barenboim wird deshalb - als einziger Musiker - auch immer wieder als Anwärter für den Friedensnobelpreis gehandelt.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lesenswert quartett

mit Denis Scheck, Felicitas von Lovenberg,

Ijoma Mangold und Wiebke Porombka

Ganzen Text anzeigenDenis Scheck reist zusammen mit den Gästen Felicitas von Lovenberg, Ijoma Mangold und Wiebke Porombka in die Vergangenheit - und findet dort jedes Mal erstaunlich viel Gegenwart.

Gesprochen wird über "Augustus" von John Williams, "Cox" von Christoph Ransmayr, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDenis Scheck reist zusammen mit den Gästen Felicitas von Lovenberg, Ijoma Mangold und Wiebke Porombka in die Vergangenheit - und findet dort jedes Mal erstaunlich viel Gegenwart.

Gesprochen wird über "Augustus" von John Williams, "Cox" von Christoph Ransmayr, "Kompass" von Mathias Énard und "Die Apokalypse" übersetzt und kommentiert von Kurt Steinmann.


(ARD/SWR)


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11:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Missa Salisburgensis

Salzburger Dom, Salzburger Festspiele 2016

Programm:
Heinrich Ignaz Franz Biber: "Missa salisburgensis"
Mit Miriam Feuersinger (Sopran), Silvia Frigato (Sopran),
Julia Böhme (Alt), Terry Wey (Countertenor), Václav Cizek
(Tenor), Alessio Tosi (Tenor), Tomás Král (Bass), Stephan
MacLeod (Bass), Collegium Vocale 1704, Collegium 1704 u.a.

Musikalische Leitung: Václav Luks

Ganzen Text anzeigenDer Feier zur 200-jährigen Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich waren vier Konzerte gewidmet, die eine wahre Hoch-Zeit der Salzburger Kirchenmusik aufleuchten ließen.

Heinrich Ignaz Franz Biber ist einer der wichtigsten Salzburger Kapellmeister, deren Werke das ...
(ORF)

Text zuklappenDer Feier zur 200-jährigen Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich waren vier Konzerte gewidmet, die eine wahre Hoch-Zeit der Salzburger Kirchenmusik aufleuchten ließen.

Heinrich Ignaz Franz Biber ist einer der wichtigsten Salzburger Kapellmeister, deren Werke das letzte Konzert dieser Reihe bestimmen. Seine "Missa Salisburgensis" komponiert er 1682 zum 1100-jährigen Bestehen des Bistums Salzburg.

Sie ist im Stile der venezianischen Mehrstimmigkeit angelegt, um die akustischen Vorzüge des Salzburger Doms, dem Uraufführungsort, an den dieses Werk nun zurückkehrt, höchst eindrucksvoll zur Geltung zu bringen.


(ORF)


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12:00
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Salzburg - Gesamtkunstwerk im Herzen Europas

Film von Hannes M. Schalle

Ganzen Text anzeigenEine Reise vom Großglockner über das Salzachtal in die Stadt Salzburg und dessen Umland zeigt, was Salzburg heute ausmacht und wie es sich über die letzten 200 Jahre entwickelt hat.

Vom internationalen Publikum wird Salzburg mit den Klischees "Sound Of Music", ...
(ORF)

Text zuklappenEine Reise vom Großglockner über das Salzachtal in die Stadt Salzburg und dessen Umland zeigt, was Salzburg heute ausmacht und wie es sich über die letzten 200 Jahre entwickelt hat.

Vom internationalen Publikum wird Salzburg mit den Klischees "Sound Of Music", "Stille Nacht" und der "Marke Mozart" verbunden. CNN kürte den Salzburger Christkindlmarkt wiederholt zu einem der schönsten der Welt.

Die Salzburger Festspiele gelten als führendes Kulturfestival, und die landschaftliche Kulisse ist eine besonders nachgefragte Tourismus-Destination.
Am 1. Mai 2016 feierte das Bundesland Salzburg seine 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Über die Jahrhunderte sind seine unterschiedlichen Regionen wirtschaftspolitisch und soziologisch zusammengewachsen.

Max Reinhardt hat dieses besondere Fleckchen Erde als Gesamtkunstwerk bezeichnet. Ob Berge oder Täler, eines hat die gesamte Landschaft gemeinsam: Sie ist von der Natur begünstigt, strahlt Ruhe aus und hat sowohl Einwohnern als auch Besuchern im Laufe der vier Jahreszeiten viel zu bieten. Vom Großglockner-Massiv über die Alpen des Innergebirges, durch das Salzachtal, vorbei an der Burg Werfen hinein in das Flachland führt die Reise zum Schloss Hellbrunn, dann zum Schloss Leopoldskron, weiter in die Seengebiete und schließlich in die barocke Stadt Salzburg.

"Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. Das mittlere Europa hat keinen schöneren Raum - und gerade hier musste Mozart geboren werden." (Hugo von Hofmannsthal, aus dem Gründungsmanifest der Salzburger Festspiele 1919)


(ORF)


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12:50
VPS 12:55

Videotext Untertitel

Adventland Salzburg

Film von Kurt Liewehr

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenDie Christkindlmärkte in Salzburg sind berühmt. Den historischen Christkindlmarkt am Domplatz und Residenzplatz gibt es seit dem 15. Jahrhundert. Pro Saison kommen eine Million Besucher.

Die Dokumentation gibt einen Überblick über das Adventgeschehen in Stadt und ...
(ORF)

Text zuklappenDie Christkindlmärkte in Salzburg sind berühmt. Den historischen Christkindlmarkt am Domplatz und Residenzplatz gibt es seit dem 15. Jahrhundert. Pro Saison kommen eine Million Besucher.

Die Dokumentation gibt einen Überblick über das Adventgeschehen in Stadt und Land und geht der Sehnsucht der Besucher nach vorweihnachtlicher Stimmung nach.

Besonders stimmungsvoll ist der Wolfgangseer Advent im Salzkammergut. Der "Waldklang" in Anif hat sich als moderne Alternative zu den traditionellen Adventmärkten etabliert. Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus ist weit über Österreichs Grenzen hinweg bekannt.


(ORF)


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13:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Peter Voß fragt Henryk M. Broder

"Immer gegen den Strom?"

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenOb zum Islam, der europäischen Idee oder Wohnwagen-Besitzern: Henryk M. Broder hat eine Meinung. Der Publizist ist Gast bei Peter Voß.

Henryk M. Broder bekennt gern Farbe, teilt auch mal aus - und ist für seine streitbaren Standpunkte bekannt.
"Immer gegen den ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenOb zum Islam, der europäischen Idee oder Wohnwagen-Besitzern: Henryk M. Broder hat eine Meinung. Der Publizist ist Gast bei Peter Voß.

Henryk M. Broder bekennt gern Farbe, teilt auch mal aus - und ist für seine streitbaren Standpunkte bekannt.
"Immer gegen den Strom?" betitelt Voß das Gespräch mit dem Journalisten.

Über sich selbst sagt Broder: "Das Einzige, was mich wirklich kränken könnte, ist die Behauptung, ich sei langweilig." Tatsächlich würde man dem Autor und Publizisten mit einer derartigen Einordnung Unrecht tun. Denn Broder liefert immer wieder Zündstoff für politische und gesellschaftliche Diskussionen. Seine Meinungen veröffentlicht er zum Beispiel auf dem von ihm mitbetriebenen Blog "Die Achse des Guten", schreibt sie aber auch in Kommentaren für "Die Welt" auf. Die Positionen, die er darin bezieht, sind pointiert, in den meisten Fällen bissig und provokant. Aber eben nie langweilig.

Broders Karriere begann in der Sponti-Szene der 68er. Schon dort machte er sich keine Freunde, als er über das Thema Antisemitismus in der deutschen Linken schrieb. Seitdem hat er in seinen Texten und bei Medienauftritten unter anderem Mohammed-Karikaturen verteidigt, den Sinn von Frauenparkplätzen hinterfragt und sich mit den Angestellten von Werbeagenturen angelegt.

2013 veröffentlichte Broder das Buch "Die letzten Tage Europas", in dem er sich kritisch mit dem Status quo Europas auseinandersetzt. Zuletzt erschienen sein politisches Tagebuch "Das ist ja irre!" sowie eine "Autobiografie in Bildern".

Henryk M. Broder, 70, wurde in Kattowitz geboren und entstammt einer polnisch-jüdischen Familie. 1958 kam er mit seinen Eltern, zwei Holocaust-Überlebenden, nach Deutschland. Broder studierte Jura und Volkswirtschaft in Köln, brach das Studium jedoch vorzeitig ab und arbeitete anschließend für die "St. Pauli Nachrichten" in Hamburg. In den Siebzigern schrieb er für das Satiremagazin "Pardon" und das Magazin "Spontan". 1981 begann er kurzzeitig in Israel zu arbeiten, veröffentlichte aber weiterhin beispielsweise in der "Zeit" und der "Süddeutschen Zeitung". Heute lebt und arbeitet Broder in Berlin.


(ARD/SWR/3sat)


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Gott zur Ehr, der Stadt zum Segen

800 Jahre Dresdner Kreuzchor

Film von Heike Bittner

Ganzen Text anzeigenDer Dresdner Kreuzchor ist in der sächsischen Hauptstadt eine feste Institution. Die Ursprünge der singenden Knaben lassen sich über 800 Jahre zurückverfolgen.

Als einer der ältesten und bekanntesten Knabenchöre der Welt gehört er zu den touristischen ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenDer Dresdner Kreuzchor ist in der sächsischen Hauptstadt eine feste Institution. Die Ursprünge der singenden Knaben lassen sich über 800 Jahre zurückverfolgen.

Als einer der ältesten und bekanntesten Knabenchöre der Welt gehört er zu den touristischen Attraktionen Dresdens - wie die Semperoper, der Zwinger oder das Grüne Gewölbe. Der Film reist durch seine alte Geschichte und zeigt auch den heutigen Alltag der Kruzianer.

Das Auf und Ab der Stadt- und Weltgeschichte spiegelte sich in der Historie des Chores: Aus einem Dorf wird die pulsierende Stadt Dresden, Kirchen werden gebaut, brennen und stürzen ein, werden wieder errichtet, Könige und Regierungen wechseln, die Reformation hielt mit Verspätung Einzug, gute Jahre folgen, schließlich das Überleben in zwei deutschen Diktaturen und der Neuanfang im wiedervereinten Deutschland.

Wie überdauert ein Chor eine so lange Zeit? Welche Höhepunkte gab es? Wie gelang es den Sängerknaben und ihren Kantoren, Umbrüche und existentielle Bedrohungen zu überwinden? Welche Musik beeinflusst ihn? Welche Gedanken und Menschen prägen
ihn?

Der Film zeigt, wie die Jungen im Alumnat mit dem Heimweh fertig werden, wie sie versuchen, den hohen Ansprüchen von Chor und Schule zu entsprechen, wie sie das Miteinander von Jüngeren und Älteren gestalten. Und er erzählt vom Stolz der Kruzianer, zu einer Gemeinschaft zu gehören, die sich ganz in den Dienst der Musik stellt.


(ARD/MDR)


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoVideotext Untertitel

Hochwürden Don Camillo

(Don Camillo Monsignor)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1961

Darsteller:
Don CamilloFernandel
Peppone BottazziGino Cervi
Gisella MarascaGina Rovere
Maria BottazziLeda Gloria
Rosetta GottiValeria Ciangottini
u.a.
Regie: Carmine Gallone
Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigenDon Camillo wurde in den Vatikan berufen, Peppone ist inzwischen Senator in Rom. Doch die beiden vermissen ihr Heimatdorf. Bei einem gemeinsamen Besuch entbrennt wieder ihre alte Feindschaft.

Über Jahre hinweg lieferten sich der Kommunist Peppone und der Pfarrer Don ...
(ARD)

Text zuklappenDon Camillo wurde in den Vatikan berufen, Peppone ist inzwischen Senator in Rom. Doch die beiden vermissen ihr Heimatdorf. Bei einem gemeinsamen Besuch entbrennt wieder ihre alte Feindschaft.

Über Jahre hinweg lieferten sich der Kommunist Peppone und der Pfarrer Don Camillo einen Kleinkrieg um das Seelenheil der Bürger ihrer kleinen Heimatstadt Brescello. Damit scheint es nun jedoch vorbei zu sein, denn die beiden Streithähne haben die Stadt verlassen.

Hochwürden Don Camillo wurde vom Papst in den Vatikan berufen, während Peppone es zum Senator in Rom gebracht hat. Es dauert jedoch nicht lange, bis das Heimweh der beiden so groß wird, dass sie ihrem geliebten Brescello einen Besuch abstatten. Dort wurde der Kampf zwischen Kirche und Kommunismus auch von ihren Nachfolgern nicht beigelegt. Und so finden die nimmermüden Streithähne Don Camillo und Peppone reichlich Gelegenheit, ihre alte Fehde fortzusetzen.

Vom Leben in der Großstadt geschult, sind die Methoden der beiden allerdings noch gewitzter geworden. Anlässe zum Streit finden sich ohnehin zur Genüge: Soll die kleine Kapelle mit dem wundertätigen Madonnenbild tatsächlich abgerissen werden, damit an ihrer Stelle ein Gewerkschaftshaus errichtet werden kann? Wird Peppone sich von seinem Lieblingsfeind Don Camillo dazu "überreden" lassen, einer kirchlichen Trauung seines Sohnes mit der gläubigen Rosetta zuzustimmen? Und wie wird Don Camillo verhindern, dass zum Begräbnis eines "Roten" die Kirchenglocken geläutet werden? Immerhin wollen Peppones Kameraden einen eigenen Glockenturm errichten.

Seinen Höhepunkt erreicht der Kampf, als Peppone zum Generalstreik aufruft, nachdem die kirchlichen Würdenträger den Allerwertesten einer Genossin mit roter Farbe "verschönert" haben. Vermutlich würden Don Camillo und Peppone bis an ihr Lebensende Streiche gegeneinander aushecken - wären ihre Vorgesetzten nicht der Meinung, dass man so energiegeladene Charaktere sinnvoller einsetzen kann. Und so kehren Monsignore Don Camillo und Senator Peppone schweren Herzens in die Hauptstadt zurück. Bis zur nächsten Runde.


(ARD)


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16:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoVideotext Untertitel

Genosse Don Camillo

(Il Compagno Don Camillo)

Spielfilm, Italien/Frankreich 1965

Darsteller:
Don CamilloFernandel
PepponeGino Cervi
NadjaGraziella Granata
BruscoSaro Urzi
SmilzoMarco Tulli
u.a.
Regie: Luigi Comencini
Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigenDon Camillo tritt der kommunistischen Partei von Senator Peppone bei. Sein Ziel: die "Verirrten" wieder auf Gottes rechten Weg zu führen - und natürlich Peppone eins auszuwischen.

Seit vielen Jahren liefern sich der Kommunist Peppone und der Pfarrer Don Camillo einen ...
(ARD)

Text zuklappenDon Camillo tritt der kommunistischen Partei von Senator Peppone bei. Sein Ziel: die "Verirrten" wieder auf Gottes rechten Weg zu führen - und natürlich Peppone eins auszuwischen.

Seit vielen Jahren liefern sich der Kommunist Peppone und der Pfarrer Don Camillo einen Kleinkrieg um das Seelenheil der Bürger ihrer kleinen Heimatstadt Brescello. In dem Örtchen kann man sich die Welt mittlerweile nicht mehr ohne die Streithähne vorstellen.

Nachdem Peppone jedoch zum Senator gewählt wurde, muss der listige Don Camillo sich schon etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um Schritt zu halten. Also tauscht er kurzerhand seine Soutane gegen einen gewöhnlichen Straßenanzug und tritt unter dem bürgerlichen Namen Camillo Tarocci vermeintlich der kommunistischen Partei bei - freilich nicht aus Überzeugung, sondern um eine Art "religiöser Subversion" zu betreiben. Und da Don Camillo zahlreiche heikle Details aus Peppones Vita publik machen könnte, kann der Herr Senator nichts dagegen tun. Das Parteibuch in der Tasche, wird Camillo alsbald ein Mitglied des "Fähnleins der zehn aufrechten Vertreter des italienischen Kommunismus", das unter Peppones Führung nach Moskau reist. Es steht außer Frage, dass der Genosse Don Camillo sich bestens auf diese Reise in die "Höhle des Löwen" vorbereitet hat. Den Koffer voller Heiligenbilder und das Kruzifix im Füller versteckt, schickt er sich an, seine Weggefährten in den Schoß der Kirche zurückzuführen. Man kann sich vorstellen, dass dieser "Kreuzzug" nicht ohne turbulente Verstrickungen abläuft. So wird die Gruppe unter anderem Zeuge von Chruschtschows Sturz. Aber bekanntlich weiß sich der nicht gerade zimperliche Don Camillo auch aus heiklen Situationen zu befreien. So kommt es, dass bei der Rückkehr nach Brescello die gesamte Reisegruppe auf den rechten (Kirchen-) Weg zurückgefunden hat. Und am Ende des Films steht bereits die nächste Fernreise an: Don Camillo wird als Leiter einer Priesterdelegation in die USA geschickt. Dreimal darf man raten, auf wen er dabei trifft: Genosse Peppone - im Ornat eines Monsignore.


(ARD)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Kunsthalle Bremen und Paula Modersohn-Becker-Museum

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenIn Bremen ist der Malerin Paula Modersohn-Becker ein eigenes Museum gewidmet. Auch in der Kunsthalle Bremen werden die Werke der Pionierin der Moderne ausgestellt.

Markus Brock "checkt" beide Museen in der Stadt von Modersohn-Beckers Kindheit, begleitet von ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenIn Bremen ist der Malerin Paula Modersohn-Becker ein eigenes Museum gewidmet. Auch in der Kunsthalle Bremen werden die Werke der Pionierin der Moderne ausgestellt.

Markus Brock "checkt" beide Museen in der Stadt von Modersohn-Beckers Kindheit, begleitet von Schriftsteller David Safier. Interessant ist die außergewöhnliche Sammlung der Kunsthalle, da sie einen Bogen von der Renaissance bis zur Medienkunst spannt.

Die Liebe zur Kunst hat in Bremen eine lange Tradition. Schon 1823 gründeten Bremer Kaufleute einen Kunstverein mit dem Ziel "den Sinn für das Schöne zu verbreiten und auszubilden". 1849, mitten in der Revolution, wurde zu diesem Zweck in den Wallanlagen der Hansestadt die Kunsthalle Bremen eröffnet, als erstes Gebäude, das von einem bürgerlichen Kunstverein und nicht vom Adel finanziert wurde. Bis heute ist die Kunsthalle Bremen das älteste allein von Bürgern getragene Museum in Deutschland. Im Laufe der Jahre erhielt sie mehrere Anbauten, zuletzt 2011.

Markus Brocks Rundgang durch die Kunsthalle Bremen ist eine Reise durch sieben Jahrhunderte Kunstgeschichte, vorbei an Meisterwerken von Albrecht Dürer, Vincent van Gogh, Nam June Paik - dem Vater der Videokunst - und Max Liebermann.
Liebermanns Werk beleuchtet die Kunsthalle jetzt unter einem besonderen Aspekt, dem des Sports. Die Sonderausstellung "Max Liebermann - Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport" veranschaulicht mit internationalen Leihgaben, auch von seinen Zeitgenossen, wie Maler den Sport als Motiv entdeckten. Gab es Sportarten, die die Künstler besonders gerne malten? Markus Brock fragt nach und erfährt so manche Anekdote.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) malte bevorzugt Porträts, vor allem von Frauen und Kindern. Sie war nicht nur eine der ersten Frauen, die sich als Künstlerin emanzipierte, sie war auch so mutig, sich im Halb-Akt selbst zu porträtieren, wie auf ihrem Gemälde "Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag" (1906) als Schwangere. Es ist das Herzstück der Sammlung des Paula Modersohn-Becker Museums. 1927 eröffnet, war es das weltweit erste Museum für eine Künstlerin. Obwohl Paula Modersohn-Becker schon früh, mit gerade einmal 31 Jahren, im Kindbett starb, hinterließ sie ein umfangreiches Werk. Woher nahm sie ihre Inspiration und was macht ihre Malerei so einzigartig? Markus Brock geht auf Spurensuche.


(ARD/SWR/3sat)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Evakuierung in Aleppo
Busse geraten unter Beschuss

Weihnachtsverbot an deutscher Schule
Keine Lieder in Istanbul

Erfolg für deutsche Biathleten
Schempp und Dahlmeier auf dem Podest



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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Aus der Alpenküche

Film von Kurt Widmer, Katharina Deuber und Gerti Maader

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenIn Südtirol trifft die österreichisch geprägte, alpine Küche auf italienische Kochkunst mit südländischer Raffinesse. - Der Film stellt die köstlichsten Gerichte der Alpenküche vor.

Kombinationen aus süß und salzig gehörten zur Glarner Küche lange, bevor ...

Text zuklappenIn Südtirol trifft die österreichisch geprägte, alpine Küche auf italienische Kochkunst mit südländischer Raffinesse. - Der Film stellt die köstlichsten Gerichte der Alpenküche vor.

Kombinationen aus süß und salzig gehörten zur Glarner Küche lange, bevor "Sweet and Sour" auch im "Zigerschlitz" populär wurde.

Die ländlich deftige Walliser Küche lebt, doch selbst traditionsbewusste Köchinnen und Köche zaubern heute mit Zutaten aus dem sonnenverwöhnten Kanton neue raffinierte Köstlichkeiten. Die Bündner Gerstensuppe, Capuns und Pizzöcar à la pusc'ciavina, eine wahre Gaumenfreude für Liebhaber einer nahrhaften, würzigen und trotzdem überraschenden Küche.


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19:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Bethlehem, Palästina

Heiliger Ort zwischen Mauern und Tourismus

Film von Rüdiger Lorenz und Faranak Djalali

Ganzen Text anzeigenBethlehem liegt an der uralten Straße von Jerusalem nach Hebron. Die Pilgerstraße wurde ebenso wie die Klöster und Kirchen um die Geburtsgrotte zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Heute ist diese Straße nur über einen israelischen Checkpoint passierbar, eine schmale ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenBethlehem liegt an der uralten Straße von Jerusalem nach Hebron. Die Pilgerstraße wurde ebenso wie die Klöster und Kirchen um die Geburtsgrotte zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Heute ist diese Straße nur über einen israelischen Checkpoint passierbar, eine schmale Lücke in einer hohen Mauer. Seit 2003 umschließt diese die Stadt, acht Meter hoch. Für Touristen ein kurzer Zwischenstopp, für viele Palästinenser ein unüberwindbares Hindernis.

Bethlehem ist eine Stadt, in der Moslems und Christen friedlich zusammenleben. Manche schicken ihre Kinder sogar in die gleichen Schulen. Da ist es ganz selbstverständlich, dass die zwölfjährige Mirna ihre beiden muslimischen Freundinnen mit nach Hause nimmt, zu einem typisch palästinensischen Essen. Sie wohnt gleich neben dem ältesten Gebäude der Pilgerstraße, dem Bethlehem-Tor.

Die Gegensätze am Geburtsort Jesu Christi treffen einen oft unerwartet. Es gibt kaum einen Platz in der Welt, an dem der Ruf des nur 150 Meter von den Kirchen entfernten Muezzins lauter erschallt. Dann wieder sind es gerade Muslime, die voller Ehrfurcht in der Geburtsgrotte vor dem Altar verharren. Jesus ist einer der wichtigsten Propheten im Islam. Vielleicht ist es gerade dieses Spannungsfeld, das die wohl älteste Kirche der Welt über eineinhalb Jahrtausende vor Zerstörung beschützt und bewahrt hat.

Der Wunsch, die Heiligkeit der Orte mit der Kamera einzufangen, stößt an Grenzen. Die wirklich Gläubigen gehen in der Masse derer unter, die ihr Beweisfoto geschossen haben wollen. In seltenen Momenten gelingt es dann doch: bei der Messe der griechisch orthodoxen Christen, die das Königstor, das Allerheiligste, für wenige Momente öffnen. Oder beim Blick hinter die Mauern des armenischen Klosters, dessen junge Mönche das Filmteam ganz unkompliziert an einem Ausschnitt ihres Lebens teilhaben lassen.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Laurel & Hardy - Wüstensöhne

Spielfilm, USA 1933

Darsteller:
StanStan Laurel
OllieOliver Hardy
Lottie ChaseMae Busch
Betty LaurelDorothy Christy
Horace MaddickLucien Littlefield
u.a.
Regie: William A. Seiter
Länge: 63 Minuten

Ganzen Text anzeigenStan und Ollie haben feierlich geschworen, am Jahrestreffen ihres Männerbunds "Wüstensöhne" in Chicago teilzunehmen. Doch im Gegensatz zu Stans Gattin hat Mrs. Hardy sehr wohl etwas dagegen.

Sie beharrt auf einem gemeinsamen Urlaub im Gebirge. Um dennoch beim ...

Text zuklappenStan und Ollie haben feierlich geschworen, am Jahrestreffen ihres Männerbunds "Wüstensöhne" in Chicago teilzunehmen. Doch im Gegensatz zu Stans Gattin hat Mrs. Hardy sehr wohl etwas dagegen.

Sie beharrt auf einem gemeinsamen Urlaub im Gebirge. Um dennoch beim Treffen erscheinen zu können, simuliert Ollie einen Nervenzusammenbruch und lässt sich von einem zuvor eingeweihten Arzt eine Erholungsreise nach Honolulu verschreiben, Frau Hardy hasst Schiffe.

Sie verträgt keine Fahrt mit dem Schiff. So wird Stan flugs als Ersatzbegleitperson auserkoren, und die beiden Freunde können sich unbehelligt nach Chicago absetzen. Das Schicksal will es jedoch, dass ausgerechnet das Schiff, mit dem sie angeblich Richtung Honolulu unterwegs sind, untergeht. Während die beiden Ehefrauen voller Panik versuchen, näheres über den Verbleib ihrer scheinbar verunglückten Gatten in Erfahrung zu bringen, kehren Stan und Ollie gut gelaunt vom Jahrestreffen der "Wüstensöhne" zurück.

Eine turbulente Komödie mit einfallsreichen Gags - unnachahmlich präsentiert vom genialen Komiker-Duo.


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21:17
VPS 21:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Laurel & Hardy - Im Wilden Westen

Spielfilm, USA 1937

Darsteller:
StanStan Laurel
OllieOliver Hardy
FinJames Finlayson
u.a.
Regie: James W. Horne
Länge: 63 Minuten

Ganzen Text anzeigenStan und Ollie kommen in ein Wildwest-Städtchen, um eine wertvolle Urkunde zu überbringen, die den Besitz einer Goldmine bestätigt.

Erst nach vielen Schwierigkeiten geraten sie bei einem Waisenmädchen an die rechtmäßige Empfängerin. - Ein Klassiker des ...

Text zuklappenStan und Ollie kommen in ein Wildwest-Städtchen, um eine wertvolle Urkunde zu überbringen, die den Besitz einer Goldmine bestätigt.

Erst nach vielen Schwierigkeiten geraten sie bei einem Waisenmädchen an die rechtmäßige Empfängerin. - Ein Klassiker des Slapsticks mit den Starkomikern in Hochform.


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22:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alamo

(The Alamo)

Spielfilm, USA 1960

Darsteller:
Colonel David CrockettJohn Wayne
Colonel James BowieRichard Widmark
Colonel William TravisLaurence Harvey
General Sam HoustonRichard Boone
SmittyFrankie Avalon
u.a.
Regie: John Wayne
Länge: 156 Minuten

Ganzen Text anzeigenIm Jahre 1836 sagt sich die texanische Bevölkerung von Mexiko los. Als der mexikanische Diktator die Gebiete zurückerobern will, bietet ihm eine Gruppe Freiwilliger erbitterten Widerstand.

John Wayne, Richard Widmark und Laurence Harvey spielen die Hauptrollen in ...

Text zuklappenIm Jahre 1836 sagt sich die texanische Bevölkerung von Mexiko los. Als der mexikanische Diktator die Gebiete zurückerobern will, bietet ihm eine Gruppe Freiwilliger erbitterten Widerstand.

John Wayne, Richard Widmark und Laurence Harvey spielen die Hauptrollen in diesem monumentalen Western-Epos über den historischen Kampf um Fort Alamo, das John Wayne selber produzierte und inszenierte.

San Antonio, im Jahre 1836: Texas hat seine Unabhängigkeit von Mexiko erklärt, doch der mexikanische Diktator Santa Anna will die neue Republik mit einer Armee von 7000 Mann wieder unter seine Herrschaft bringen. General Sam Houston stellt in aller Eile Truppen gegen ihn auf.

Um Zeit zu gewinnen, sollen Colonel Travis und Colonel Bowie mit ihren Leuten die mexikanische Streitmacht in Alamo, einer notdürftig zur Verteidigung hergerichteten ehemaligen Missionsstation, möglichst lange aufhalten. Die beiden sind charakterlich sehr verschieden und geraten immer wieder aneinander.

Mit ihnen stellen sich einige Dutzend Männer aus Tennessee unter Colonel David Crockett der anrückenden mexikanischen Armee entgegen. Als der Kampf entbrennt, trotzt das zusammengewürfelte Häuflein von nicht einmal 180 Mann tagelang einer erdrückenden Übermacht.

"Alamo" ist der einzige Film, den John Wayne inszenierte, abgesehen von seiner Co-Regie bei "Die grünen Teufel". Die Produktion kostete zwölf Millionen Dollar, für damalige Verhältnisse eine enorme Summe. Wayne, Produzent des Films, musste sich hoch verschulden, um ihn fertigstellen zu können, finanziell brachte es ihm jedoch nicht den erhofften Erfolg.

Das Echo war zwiespältig. Die Kritiker stießen sich an dem Pathos, mit dem der konservative "Duke" hier ein Stück amerikanischer Geschichte glorifizierte. Der Film gibt aber in erster Linie einem uramerikanischen Mythos Ausdruck: der Verteidigung eines Freiheitsideals gegen Unterdrücker.

Filmisch überzeugt die Produktion durch Aufwand und Tempo und die gefühlvolle Inszenierung. Neben Wayne machen Stars wie Richard Widmark und Laurence Harvey "Alamo" zu einem eindrucksvollen Western-Ereignis.


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0:56
VPS 00:55

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Die Entdeckung

Fernsehfilm, DDR 1980

Darsteller:
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Uwe SandauJürgen Heinrich
Jochen PolenzEzard Haußmann
Hans ReicheltHeinz Behrens
Ludwig TeskaFred Delmare
u.a.
Buch: Claus Ulrich Wiesner
Regie: Manfred Mosblech
Länge: 75 Minuten

Ganzen Text anzeigenLeutnant Arndt muss zunächst in einem Fall von Kunstdiebstahl auf der Burg Wittgenstein im Harz ermitteln, doch dann findet man im alten Kaminverlies eine mumifizierte Leiche.

Nach einer Führung durch das Burgverlies von Wittgenstein im Harz werden zwei alte Gewehre ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenLeutnant Arndt muss zunächst in einem Fall von Kunstdiebstahl auf der Burg Wittgenstein im Harz ermitteln, doch dann findet man im alten Kaminverlies eine mumifizierte Leiche.

Nach einer Führung durch das Burgverlies von Wittgenstein im Harz werden zwei alte Gewehre im Wert von über 100 000 Mark vermisst. Burgdirektor Hans Reichelt alarmiert die Kripo. Doch der Fall stellt sich als Jungenstreich heraus, kommt aber dennoch ungelegen.

Denn der Filmemacher Uwe Sandau will an diesem Tag vor einer Gruppe geladener Gäste seinen Film "Der Landesspiegel" aufführen. Bei dem Landesspiegel handelt es sich um eine mittelalterliche Gesetzesschrift von unschätzbarem Wert. Das gilt auch für die vermisste Zweitschrift, die Historiker auf Burg Wittgenstein vermuten. Doch Jahrzehnte wurde bisher danach vergeblich gesucht. Eine Schnapslaune führt die Premierengäste ins alte Kaminverlies der Burg, dass seit 1945 nicht mehr betreten worden sein soll.

Umso größer ist die Überraschung, als man dort eine frisch verputze Stelle vorfindet. Schon glaubt man, das verschollene Schriftstück endlich zu finden. Der Überraschung folgt bald blankes Entsetzen, als man dahinter die mumifizierte Leiche eines Mannes findet. Nun hat Leutnant Arndt einen Mordfall zu untersuchen. Frau Dr. Gudrun Hammer und der alte Ludwig Teska identifizieren den Toten als Siegfried Ewert, ehemaliger Burgdirektor. Bisher ging man davon aus, dass sich Ewert am 11. August 1961 in den Westen abgesetzt hat, zumal der Bildhauer und Restaurator Wolf beobachtet haben will, dass Ewert mit einem Koffer Wittgenstein verlassen hat. Später sollen aus Nürnberg Grüße übermittelt worden sein.

Um Licht ins Dunkel zu bringen, rollt die Kriminalistin Arndt den Fall wieder auf. Sowohl Wolf, ein notorischer Trinker, als auch der Historiker Jochen Polenz, der damalige Student Uwe Sandau und Faktotum Teska hielten sich damals auf Wittgenstein auf. Für zusätzliche Überraschung sorgt Polenz' Offenbarung, dass Ewert damals tatsächlich den Landesspiegel gefunden hatte und diesen bei seinem Professor prüfen lassen wollte. Damit ist klar, dass sich der wertvolle Fund noch auf der Burg befinden muss. Leutnant Arndt stellt eine Falle, in die sich der Täter tatsächlich verstrickt.


(ARD/MDR)


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2:11
VPS 02:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alamo

(The Alamo)

Spielfilm, USA 1960

Darsteller:
Colonel David CrockettJohn Wayne
Colonel James BowieRichard Widmark
Colonel William TravisLaurence Harvey
General Sam HoustonRichard Boone
SmittyFrankie Avalon
u.a.
Regie: John Wayne
Länge: 156 Minuten

Ganzen Text anzeigenIm Jahre 1836 sagt sich die texanische Bevölkerung von Mexiko los. Als der mexikanische Diktator die Gebiete zurückerobern will, bietet ihm eine Gruppe Freiwilliger erbitterten Widerstand.

John Wayne, Richard Widmark und Laurence Harvey spielen die Hauptrollen in ...

Text zuklappenIm Jahre 1836 sagt sich die texanische Bevölkerung von Mexiko los. Als der mexikanische Diktator die Gebiete zurückerobern will, bietet ihm eine Gruppe Freiwilliger erbitterten Widerstand.

John Wayne, Richard Widmark und Laurence Harvey spielen die Hauptrollen in diesem monumentalen Western-Epos über den historischen Kampf um Fort Alamo, das John Wayne selber produzierte und inszenierte.

San Antonio, im Jahre 1836: Texas hat seine Unabhängigkeit von Mexiko erklärt, doch der mexikanische Diktator Santa Anna will die neue Republik mit einer Armee von 7000 Mann wieder unter seine Herrschaft bringen. General Sam Houston stellt in aller Eile Truppen gegen ihn auf.

Um Zeit zu gewinnen, sollen Colonel Travis und Colonel Bowie mit ihren Leuten die mexikanische Streitmacht in Alamo, einer notdürftig zur Verteidigung hergerichteten ehemaligen Missionsstation, möglichst lange aufhalten. Die beiden sind charakterlich sehr verschieden und geraten immer wieder aneinander.

Mit ihnen stellen sich einige Dutzend Männer aus Tennessee unter Colonel David Crockett der anrückenden mexikanischen Armee entgegen. Als der Kampf entbrennt, trotzt das zusammengewürfelte Häuflein von nicht einmal 180 Mann tagelang einer erdrückenden Übermacht.

"Alamo" ist der einzige Film, den John Wayne inszenierte, abgesehen von seiner Co-Regie bei "Die grünen Teufel". Die Produktion kostete zwölf Millionen Dollar, für damalige Verhältnisse eine enorme Summe. Wayne, Produzent des Films, musste sich hoch verschulden, um ihn fertigstellen zu können, finanziell brachte es ihm jedoch nicht den erhofften Erfolg.

Das Echo war zwiespältig. Die Kritiker stießen sich an dem Pathos, mit dem der konservative "Duke" hier ein Stück amerikanischer Geschichte glorifizierte. Der Film gibt aber in erster Linie einem uramerikanischen Mythos Ausdruck: der Verteidigung eines Freiheitsideals gegen Unterdrücker.

Filmisch überzeugt die Produktion durch Aufwand und Tempo und die gefühlvolle Inszenierung. Neben Wayne machen Stars wie Richard Widmark und Laurence Harvey "Alamo" zu einem eindrucksvollen Western-Ereignis.


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4:47
VPS 04:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Laurel & Hardy - Im Wilden Westen

(Way Out West)

Spielfilm, USA 1937

Darsteller:
StanStan Laurel
OllieOliver Hardy
FinJames Finlayson
u.a.
Regie: James W. Horne
Länge: 63 Minuten

Ganzen Text anzeigenStan und Ollie kommen in ein Wildwest-Städtchen, um eine wertvolle Urkunde zu überbringen, die den Besitz einer Goldmine bestätigt.

Erst nach vielen Schwierigkeiten geraten sie bei einem Waisenmädchen an die rechtmäßige Empfängerin. - Ein Klassiker des ...

Text zuklappenStan und Ollie kommen in ein Wildwest-Städtchen, um eine wertvolle Urkunde zu überbringen, die den Besitz einer Goldmine bestätigt.

Erst nach vielen Schwierigkeiten geraten sie bei einem Waisenmädchen an die rechtmäßige Empfängerin. - Ein Klassiker des Slapsticks mit den Starkomikern in Hochform.


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5:49
VPS 05:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Fischraub in der Südsee

Haijagd rund um Palau

Film von Thomas Reichart

Ganzen Text anzeigenFischalarm auf Palau. Das Inselparadies in der Südsee ist ein Hotspot der illegalen Haijagd. Die hemmungslose Überfischung hat gravierende Folgen für alles Leben im Meer.

Auf den Schwarzmärkten in Taiwan oder Hongkong bieten Händler allein für die Haiflossen ...

Text zuklappenFischalarm auf Palau. Das Inselparadies in der Südsee ist ein Hotspot der illegalen Haijagd. Die hemmungslose Überfischung hat gravierende Folgen für alles Leben im Meer.

Auf den Schwarzmärkten in Taiwan oder Hongkong bieten Händler allein für die Haiflossen viele Hundert Dollar. Pro Jahr werden weltweit rund 100 Millionen Haie getötet. Doch wo die Haie fehlen, geht das ökologische Gleichgewicht im
Meer verloren.