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Dezember 2017
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Mittwoch, 30. November
Programmwoche 48/2016
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6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenÖsterreich vor Bundespräsidentenwahl
Am 4. Dezember wählt Österreich im vierten Anlauf

"Was ist Populismus?"
Literatur von Jan-Werner Müller

"Jacques - Entdecker der Ozeane"
Die Lebensgeschichte des Tiefseetauchers und -filmers Jacques ...

Text zuklappenÖsterreich vor Bundespräsidentenwahl
Am 4. Dezember wählt Österreich im vierten Anlauf

"Was ist Populismus?"
Literatur von Jan-Werner Müller

"Jacques - Entdecker der Ozeane"
Die Lebensgeschichte des Tiefseetauchers und -filmers Jacques Cousteau als Kinofilm

Klavier meets Akkordeon
Die CD "Tandem" von Michael Wollny & Vincent Peirani


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenFrüherkennung bei Eierstockkrebs
Spezialkatheter kann Tumorzellen und Krebsvorstufen aus der Gebärmutter gewinnen

Hackerangriff auf Telekom-Router
Mit Gesprächsgast: Mark Semmler, IT-
Sicherheitsberater

Plagegeister Saatkrähen
"nano" ...

Text zuklappenFrüherkennung bei Eierstockkrebs
Spezialkatheter kann Tumorzellen und Krebsvorstufen aus der Gebärmutter gewinnen

Hackerangriff auf Telekom-Router
Mit Gesprächsgast: Mark Semmler, IT-
Sicherheitsberater

Plagegeister Saatkrähen
"nano" zeigt, wie man die Tiere tatsächlich loswerden kann

Krebsatlas
Menschen leben länger mit einer Krebserkrankung als noch vor zehn Jahren

Tschernobyl-Sarkophag
Die Hülle wird heute vollständig über den Reaktorblock geschoben


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:08
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenÖsterreich vor Bundespräsidentenwahl
Am 4. Dezember wählt Österreich im vierten Anlauf

"Was ist Populismus?"
Literatur von Jan-Werner Müller

"Jacques - Entdecker der Ozeane"
Die Lebensgeschichte des Tiefseetauchers und -filmers Jacques ...

Text zuklappenÖsterreich vor Bundespräsidentenwahl
Am 4. Dezember wählt Österreich im vierten Anlauf

"Was ist Populismus?"
Literatur von Jan-Werner Müller

"Jacques - Entdecker der Ozeane"
Die Lebensgeschichte des Tiefseetauchers und -filmers Jacques Cousteau als Kinofilm

Klavier meets Akkordeon
Die CD "Tandem" von Michael Wollny & Vincent Peirani


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenFrüherkennung bei Eierstockkrebs
Spezialkatheter kann Tumorzellen und Krebsvorstufen aus der Gebärmutter gewinnen

Hackerangriff auf Telekom-Router
Mit Gesprächsgast: Mark Semmler, IT-
Sicherheitsberater

Plagegeister Saatkrähen
"nano" ...

Text zuklappenFrüherkennung bei Eierstockkrebs
Spezialkatheter kann Tumorzellen und Krebsvorstufen aus der Gebärmutter gewinnen

Hackerangriff auf Telekom-Router
Mit Gesprächsgast: Mark Semmler, IT-
Sicherheitsberater

Plagegeister Saatkrähen
"nano" zeigt, wie man die Tiere tatsächlich loswerden kann

Krebsatlas
Menschen leben länger mit einer Krebserkrankung als noch vor zehn Jahren

Tschernobyl-Sarkophag
Die Hülle wird heute vollständig über den Reaktorblock geschoben


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will

Renten-Reförmchen statt Reform - Ist die Regierung

schon im Ruhestand?

Ganzen Text anzeigenAndrea Nahles, SPD
Bundesministerin Arbeit und Soziales

Dietmar Bartsch, Die Linke
Fraktionsvorsitzender im Bundestag

Carsten Linnemann, CDU
Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung v. CDU/CSU

Elisabeth ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenAndrea Nahles, SPD
Bundesministerin Arbeit und Soziales

Dietmar Bartsch, Die Linke
Fraktionsvorsitzender im Bundestag

Carsten Linnemann, CDU
Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung v. CDU/CSU

Elisabeth Niejahr
Hauptstadtkorrespondentin "Die Zeit"


(ARD/NDR)


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11:15

Werner Heisenberg (5/6)

Die Verantwortung des Wissenschaftlers

Film von Thomas Gonschior

Ganzen Text anzeigenMit seiner Quantenmechanik ist Werner Heisenberg (1901 - 1976) in eine neue Welt vorgedrungen. Die Reihe stellt den Forscher und Philosophen vor. Teil fünf zeigt die Nachkriegszeit.

Werner Heisenberg kann sich bei Kriegsende nicht lange um seine Frau und seine Kinder ...
(ARD/BR)

Text zuklappenMit seiner Quantenmechanik ist Werner Heisenberg (1901 - 1976) in eine neue Welt vorgedrungen. Die Reihe stellt den Forscher und Philosophen vor. Teil fünf zeigt die Nachkriegszeit.

Werner Heisenberg kann sich bei Kriegsende nicht lange um seine Frau und seine Kinder kümmern, denn er wird, zusammen mit neun weiteren deutschen Wissenschaftlern, auf dem Landsitz Farm Hall in England interniert.

Ebenfalls interniert werden Carl Friedrich von Weizsäcker und Otto Hahn. Aus dem Radio erfahren die Physiker vom Abwurf einer Atombombe über Japan.

Für Heisenberg sind das schockierende Nachrichten: "Ich wollte diese Nachricht zunächst nicht glauben. Erst am Abend, als der Berichterstatter im Rundfunk den riesigen technischen Aufwand schilderte, der geleistet worden sei, musste ich mich mit der Tatsache abfinden, dass die Fortschritte der Atomphysik, die ich 25 Jahre lang miterlebt hatte, nun den Tod von weit über 100 000 Menschen verursacht hatten."

Im Januar 1946 geht die Gefangenschaft der deutschen Physiker in England zu Ende. Die britische Besatzungsmacht gibt ihnen die Möglichkeit, in Göttingen mit dem Wiederaufbau von wissenschaftlichen Instituten zu beginnen. Für Werner Heisenberg beginnt eine glückliche Phase seines Lebens. Er wird Direktor des Physikinstituts der neu gegründeten Max-Planck-Gesellschaft.

Mit Bundeskanzler Konrad Adenauer pflegt Heisenberg engen Kontakt. Er ist davon überzeugt, dass die neue Zeit, die mit der Atombombe begonnen hat, verantwortungsvollen Wissenschaftler erfordert. Heisenberg ist auch am Aufbau der Europäischen Organisation für Kernforschung in Genf beteiligt, einer internationalen Großforschungseinrichtung, die unter dem Namen CERN weltweit bekannt ist.

1953 ernennt ihn Adenauer zum Präsidenten der Alexander von Humboldt Stiftung. Zweck der Stiftung ist es, hochqualifizierten jungen Wissenschaftlern einen Forschungsaufenthalt in der Bundesrepublik zu ermöglichen. Heisenbergs Name bürgt fast in der gesamten Welt für Integrität, wissenschaftliche Qualität und Unbestechlichkeit.

In den USA zeichnet man ein anderes Bild von ihm: Für die Amerikaner ist Heisenberg derjenige, der für Hitler an der Bombe baute. Den Tatsachen entspricht das nicht. Heisenberg hat, im Gegensatz zu seinen Kollegen, in den USA das ihm Mögliche getan, um Kernwaffen zu verhindern.

Daran hält er auch nach dem Zweiten Weltkrieg fest: Im Frühjahr 1957 kommt es zur Veröffentlichung des so genannten Göttinger Manifests. Neben Werner Heisenberg sprechen sich darin 17 weitere deutsche Wissenschaftler gegen die atomare Bewaffnung der Bundesrepublik aus.


(ARD/BR)


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11:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Eltern auf Zeit

Wenn fremde Kinder Hilfe brauchen

Film von Anabel Münstermann

(aus der ZDF-Reihe "37 Grad")

Ganzen Text anzeigen"Wenn das Jugendamt anruft, dann ist es wieder so weit." Für ein paar Wochen oder Monate bekommt Familie Meyer nun ein Kind zur Pflege. Welche schlimmen Dinge hat es wohl erlebt?

Meistens sind es Babys oder sehr kleine Kinder von minderjährigen Eltern, von ...

Text zuklappen"Wenn das Jugendamt anruft, dann ist es wieder so weit." Für ein paar Wochen oder Monate bekommt Familie Meyer nun ein Kind zur Pflege. Welche schlimmen Dinge hat es wohl erlebt?

Meistens sind es Babys oder sehr kleine Kinder von minderjährigen Eltern, von Drogenabhängigen oder aus Familien, in denen sich niemand um sie gekümmert hat. "Man weiß nie, was einen erwartet. Wir sind auf alles vorbereitet", sagt Veronica Meyer.

Am 1. Juli 2014 wird sie in die Kinderklinik gerufen. Auf der Säuglingsintensivstation liegt Marco, drei Wochen alt, mit mehrfachen Knochenbrüchen und Hirnblutungen. Hat die minderjährige Mutter ihn so zugerichtet? Das zu klären ist Sache des Gerichts. Veronica wird sich ab sofort um das schwer verletzte und traumatisierte Baby kümmern. Seit 15 Jahren öffnet Veronica fremden Kindern ihr Haus und ihr Herz. Die Kinder leben mit ihr und ihrer Familie, teilen Festtage und Urlaube. Erst wenn das Jugendamt über den endgültigen Verbleib entschieden hat, heißt es Abschied nehmen.

Auch Magda und Horst aus Köln haben sich für die Bereitschaftspflege entschieden.
Erst vor einer Woche haben sie Robin verabschiedet. Das Baby kam unterernährt und mit Entzugserscheinungen zu dem Paar - seine Mutter hatte während der Schwangerschaft Drogen konsumiert. Elf Monate später übergeben sie Robin in seine neue Pflegefamilie, die sich nichts sehnlicher als ein Baby wünscht.

Manchmal entscheiden die Gerichte aber auch anders, sehen in der Rückführung in die Herkunftsfamilie das Beste für die Kinder. "Dann leide ich am meisten, weil ich ja weiß, wie traumatisiert und verstört sie zu uns kamen", erzählt Magda. Die dreijährige Mira ist seit mehr als einem Jahr bei ihnen. Anfangs völlig verängstigt, ist sie heute ein fröhliches Kind, das die Pflegeeltern Mama und Papa nennt. Weihnachten sollte sie zurück zu ihrer Mutter gehen, die im Drogenentzug war. Aber es kam anders. Die Mutter hat ihre Therapie abgebrochen und sich nicht mehr gemeldet.

"Das war schlimm für Mira und auch für uns, ich habe ja gespürt, wie sehr sie sich nach einer Lösung sehnte, wie sie die Telefonate und Gespräche mit dem Amt verfolgte." Nach drei weiteren Monaten stand fest, dass Mira nun doch in eine Dauerpflegefamilie oder ein Heim kommen würde. "Seitdem das Baby weg ist, fragt Mira fast täglich, ob wir denn nun ihre Familie sind oder ob sie auch weg muss."

Noch während Magda und Horst sich über Miras Zukunft den Kopf zerbrechen, werden sie ins Kölner Jugendamt gerufen. Schnell packt Magda ein paar Babysachen zusammen, holt die Babyschale vom Speicher und fährt los. Mehr als einen kurzen Bericht zu dem Kind und eine Tüte voller Sachen gibt es nicht.

Am Ende der Dreharbeiten kommt es für beide Familien anders als erwartet. Der kleine Marco, der eigentlich noch seinen ersten Geburtstag bei Veronica und Jürgen feiern sollte, wird schon bald woanders leben. "Das wird einer der schlimmsten Abschiede", da sind sich alle Familienmitglieder einig. Und Mira ist immer noch bei ihren Bereitschaftspflegeeltern.


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12:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Und das nennst du Erziehung!

Wenn Eltern sich nicht einig sind

Film von Tina Radke-Gerlach

(aus der ZDF-Reihe "37 Grad")

Ganzen Text anzeigenIn diesem Paar-Check wird der Umgang mit den Kindern unter die Lupe genommen, die täglichen Grabenkämpfe im Familienalltag. "37°" testet den Konfliktpunkt Kindererziehung.

Die Kinder räumen nichts weg, am Essen wird rumgenörgelt. Der Vater hasst das Chaos, die ...

Text zuklappenIn diesem Paar-Check wird der Umgang mit den Kindern unter die Lupe genommen, die täglichen Grabenkämpfe im Familienalltag. "37°" testet den Konfliktpunkt Kindererziehung.

Die Kinder räumen nichts weg, am Essen wird rumgenörgelt. Der Vater hasst das Chaos, die Mutter bleibt entspannt. Was ist, wenn der Streit um die richtige Erziehung so überhandnimmt, dass die Beziehung der Eltern daran zu scheitern droht?

Corinne und Frank haben drei Kinder, sechs, fünf und drei Jahre alt. Corinne sehnt sich danach, wieder in ihren Beruf als Ergotherapeutin einzusteigen. Auch, weil Frank als Altenpfleger nicht genug Geld verdient. Der unterschiedliche Erziehungsstil der beiden führt oft zu Problemen, zum Beispiel bei den gemeinsamen Mahlzeiten. Corinne möchte, dass die Kinder ordentlich am Tisch sitzen. Sie empfindet ihren Mann als viel zu nachgiebig. Frank dagegen bringt der Ordnungsfimmel seiner Frau zur Weißglut. Die Stimmung ist ständig gereizt, und Frank fühlt sich genauso unverstanden von seiner Frau wie Corinne von ihrem Mann. Jeder Tag bringt neuen Zündstoff. Frank wünscht sich mehr Konsequenz in der Kindererziehung und empfindet seine Frau als dramatisierend und überbehütend. Corinne leidet am meisten darunter, dass sie sich "wie eine unterbezahlte Putzfrau" fühlt.

Stefan und Annick, beide 31 Jahre alt, sind Eltern von zwei Töchtern im Alter von vier und sechs Jahren. Seit sie geboren sind, ist die Lebensplanung ins Wanken geraten. Annick arbeitet in der Personalabteilung eines Autoherstellers, Stefan hat sich wegen der Kinder einer beruflichen Umschulung gestellt, vom Hotelfach zum Landschaftsgärtner. Der Alltag frisst die Familie manchmal auf. Von einem Wochenende zu zweit können Annick und Stefan nur träumen. An Zeit für eigene Hobbys ist nicht zu denken. Immer öfter eskaliert der Streit, manchmal reden die Eltern über eine Woche lang nicht mehr miteinander. "Mein Mann handelt nur nach Auftrag, ich fühle mich ständig im Dienst der Kinder und bin für alles zuständig", klagt Annick. Stefan empfindet seine Frau oft als überengagiert und wünscht sich mehr Gelassenheit und Ruhe. Er liebt seine Töchter über alles, vermisst aber Zeit für sich selbst und für die Beziehung mit seiner Frau.

Für "37°" wagen die zwei Familien ein Experiment. Wie schwerwiegend sind ihre Konflikte? In unserem Test müssen sie sich einer Familienkonferenz stellen und anderen herausfordernden Situationen. Ein 90-minütiges Zwiegespräch ohne Kinder droht frühzeitig in Schweigen oder Streit zu enden.

Am Ende finden unsere Protagonisten vielleicht Antworten auf die Frage, wie man die unterschiedlichen Erziehungsstile miteinander vereinbaren kann und wie offene und ehrliche Gespräche entstehen können.


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Endstation Aarwangen (2/2)

Alltag im Durchgangszentrum

Reportage von Simon Christen

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigen200 Menschen aus über 20 Nationen wohnen in einem sogenannten Durchgangszentrum im bernischen Aarwangen - die meisten von ihnen nur vorübergehend.

Für gut 30 von ihnen ist das Dorf jedoch die Endstation. Ihr Asylgesuch wurde abgelehnt. Sie müssten die Schweiz also ...

Text zuklappen200 Menschen aus über 20 Nationen wohnen in einem sogenannten Durchgangszentrum im bernischen Aarwangen - die meisten von ihnen nur vorübergehend.

Für gut 30 von ihnen ist das Dorf jedoch die Endstation. Ihr Asylgesuch wurde abgelehnt. Sie müssten die Schweiz also wieder verlassen. Aber sie weigern sich - und sie können aus verschiedenen Gründen nicht des Landes verwiesen werden.

Reporter Simon Christen berichtet über Menschen wie den Marokkaner Ibrahim. Sein Heimatland nimmt nur Landsleute zurück, welche die Schweiz freiwillig verlassen. Aber Ibrahim geht nicht freiwillig.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumorte - Sri Lanka

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenSri Lanka gilt als "die Perle des Indischen Ozeans". Die kleine Insel an der Südspitze Indiens lockt mit Bilderbuchstränden, tropischen Regenwäldern und einer bizarren Bergwelt.

Das einstige Ceylon blickt zurück auf eine bewegte und bewegende Geschichte - davon ...

Text zuklappenSri Lanka gilt als "die Perle des Indischen Ozeans". Die kleine Insel an der Südspitze Indiens lockt mit Bilderbuchstränden, tropischen Regenwäldern und einer bizarren Bergwelt.

Das einstige Ceylon blickt zurück auf eine bewegte und bewegende Geschichte - davon zeugen heute noch die Teeplantagen im zentralen Hochland und der architektonische und künstlerische Reichtum der alten Kulturen.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumorte - Laos

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenEingebettet in den Flusslauf des majestätischen Mekong liegt Laos. Lange Zeit hatte das südostasiatische Binnenland den Ruf, eine Enklave des alten Asiens zu sein.

"Laos – Jewel of the Mekong" lautet der Werbe-Slogan des kleinen, ruhigen Landes, das im Schatten ...

Text zuklappenEingebettet in den Flusslauf des majestätischen Mekong liegt Laos. Lange Zeit hatte das südostasiatische Binnenland den Ruf, eine Enklave des alten Asiens zu sein.

"Laos – Jewel of the Mekong" lautet der Werbe-Slogan des kleinen, ruhigen Landes, das im Schatten seiner Nachbarn China, Thailand, Kambodscha und auch Vietnam noch immer die ursprüngliche Seite Südostasiens widerspiegelt.

Früher nannte man es das Land oder Königreich der Millionen Elefanten. Heute hat sich Laos zu einem modernen Staat gewandelt, ohne seine Kultur zu verleugnen oder seinen Charme zu verlieren. Die Bevölkerung in Laos ist mehrheitlich buddhistisch. Mönche auf den Straßen gehören zum Alltag.

Laos gehörte bis 1954 zu Französisch-Indochina - also zu Frankreichs einstigen Kolonialgebieten in Südostasien. Französisch wird hier jedoch nur noch selten gesprochen, Boule-Spieler hingegen sieht man noch häufig.

Laos ist auch ein Land der Tempel, der bunten Farben und vielfältigen Aromen, in dem man immer mit einem Lächeln empfangen wird.


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14:49
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumorte - Die Französische Riviera

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenDie Côte d'Azur steht für einen exotischen Kosmos mitten in Europa. Für eine Welt der teuren Jachten und Designervillen, der kostspieligen Kunst und Leidenschaften.

Die Perlen der französischen Riviera tragen klangvolle Namen wie Saint Tropez und Monte Carlo: ...

Text zuklappenDie Côte d'Azur steht für einen exotischen Kosmos mitten in Europa. Für eine Welt der teuren Jachten und Designervillen, der kostspieligen Kunst und Leidenschaften.

Die Perlen der französischen Riviera tragen klangvolle Namen wie Saint Tropez und Monte Carlo: Spielplätze des internationalen Jetset. Doch die Côte d'Azur ist an vielen Stellen sie selbst geblieben, ein romantischer Flecken Erde am französischen Mittelmeer.


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15:33
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (1/4)

Feuer

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Dokumentationsreihe stellt die vier Urkräfte der Erde ...

Text zuklappenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Dokumentationsreihe stellt die vier Urkräfte der Erde vor: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Kein Entwicklungsschritt des Menschen war nicht von mindestens einem dieser Elemente beeinflusst. Dirk Steffens macht sich auf die Suche - als erstes nach Feuer.

Ganz gleich, ob die Feuerwehr ausrückt, um Keller auszupumpen oder Türen zu öffnen - beim Klang der Sirenen hat jeder zunächst das Bild eines brennenden Hauses im Kopf. Berichte von Flächenbränden in Kalifornien, Australien oder rund ums Mittelmeer verstärken die Angst vor dem Feuer als zerstörerische Kraft.

Feuer ist aber auch das Element, das der Menschheit immer wieder Impulse für neue Entwicklungen gab. Schon unseren frühesten Vorfahren schenkte es Wärme, Schutz vor Tieren und die Möglichkeit, Nahrung zu kochen. Brennmaterialien wie Holz, Holzkohle, Steinkohle und Öl sorgten dafür, dass immer neue Technologien erfunden werden konnten. Heute hängt unsere gesamte Zivilisation letztlich von der Verbrennung von Materialien ab, also vom Feuer.

Das Verhältnis der Menschen zum Feuer ist vielschichtig. Wie viel verdanken wir diesem Element tatsächlich? Dirk Steffens Suche führt ihn sogar mitten durchs Feuer.


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16:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (2/4)

Wasser

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am ...

Text zuklappenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am höchsten zu schätzen weiß: mitten in der Wüste. Nirgendwo sonst wird die Abhängigkeit von diesem besonderen Element so deutlich wie dort.

Drei Viertel der Erdoberfläche sind von dem Element Wasser bedeckt, es verleiht dem Planeten seine charakteristische blaue Farbe. Die größte Menge ist für den Menschen bislang jedoch völlig nutzlos. Mehr als 97 Prozent der Wasservorkommen sind salziges Meerwasser. Meerwasser kann weder als Trinkwasser noch zum Bewässern von Nutzpflanzen verwendet werden. Von dem winzigen Rest Süßwasser hängt auch heute noch das Überleben der Menschheit ab.


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17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (3/4)

Erde

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenUm dem Element Erde wirklich nah zu kommen, begibt sich Dirk Steffens unter die Erdoberfläche in die dunklen Tiefen unseres Planeten.

Nicht nur Wasser und die Entdeckung des Feuers waren nötig, um Hochkulturen entstehen zu lassen und die Entwicklung des Menschen ...

Text zuklappenUm dem Element Erde wirklich nah zu kommen, begibt sich Dirk Steffens unter die Erdoberfläche in die dunklen Tiefen unseres Planeten.

Nicht nur Wasser und die Entdeckung des Feuers waren nötig, um Hochkulturen entstehen zu lassen und die Entwicklung des Menschen entscheidend voranzubringen, sondern auch die Geschenke des Elementes Erde.

Gemeint sind damit außer dem fruchtbaren Ackerboden, der es bereits frühen Zivilisationen erlaubte, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben, auch Gesteine und Metalle aus dem Erdinneren.

In Ghana beispielsweise lässt sich Dirk Steffens in eine traditionelle Goldmine hinab, in der das edle Metall noch wie vor Jahrtausenden in schweißtreibender Handarbeit abgebaut wird. Das Risiko, in den schmalen, nur durch Bambus-streben gesicherten Schächten verschüttet zu werden, ist groß. Trotzdem dringen Menschen seit Jahrtausenden in immer größere Tiefen vor. Kein Metall regt die Fantasie des Menschen so an wie Gold, trotzdem beeinflusste ein anderes Geschenk der Erde die Entstehung von frühen Hochkulturen viel stärker: Kupfer. Aus Kupfer und Zinn stellten unsere Vorfahren Bronze her. Und mit energiereicheren Brennmaterialien gelang es vor 3000 Jahren schließlich, Eisen zu schmelzen. Die Nutzung dieser Metalle erlaubte es den Menschen, vielfältige Werkzeuge für immer komplexere Arbeitsbereiche herzustellen und ihre Siedlungen mit immer effektiveren Waffen zu verteidigen. Die Bedeutung der Metallherstellung für die Entwicklung des Menschen ist vielfältig und viel umfassender als man bisher angenommen hat.

Metalle fanden die frühen Bergleute überall dort, wo die Ränder der Kontinente aufeinandertreffen. Dort steigen heiße Materialien aus dem Erdinneren an die Oberfläche, zum Beispiel metallhaltige Gesteine. Sie lagern sich in geringen Tiefen ab und können vom Menschen abgebaut werden. Metallfunde wurden zum weiteren wichtigen Faktor bei der Entstehung früher Zivilisationen. Es könnte sogar sein, dass bereits die Bronzeproduktion den internationalen Seehandel nötig machte. Als vor rund 3000 Jahren die Bronzeherstellung so richtig in Schwung kam, stieg der Bedarf an Kupfer und Zinn in den großen Städten immer weiter an. Viele dieser Metallzentren lagen im Mittelmeerraum, wo man zwar über ausreichend Kupfer, aber viel zu wenig Zinn verfügte. Bergbaufachleute suchten überall in der damals bekannten Welt nach neuen Zinnfundorten und reisten auf wackeligen Holzbooten bis nach Großbritannien und Skandinavien, um den begehrten Rohstoff zu finden.

Ein Volk, das damals offenbar zu den "Global Playern" im Zinnhandel gehörte, waren die Minoer. Von ihren Stamminseln Kreta und Santorini aus beherrschten sie ein gewaltiges Handelsimperium. Siedlungsorte in der Nähe von Plattengrenzen bergen allerdings auch Gefahren. Vor rund 3500 Jahren brach der Vulkan auf Santorini aus und zerstörte die herausragende Händlergesellschaft, die zuvor von den Schätzen der Erde enorm profitiert hatte. Neben Vulkanausbrüchen gehören auch Erdbeben zu den Risiken, die Gesellschaften eingehen, wenn sie nahe an Plattengrenzen siedeln. Die jüngsten Ereignisse in Fukushima zeigen, wie verheerend starke Beben auch für heutige Zivilisationen sein können.

Ein Blick auf die 20 bevölkerungsreichsten Metropolen der Welt zeigt jedoch, dass die Hälfte von ihnen auf seismisch aktiven Plattengrenzen errichtet wurden. Offenbar überwiegen selbst im 21. Jahrhundert die Vorteile des Standortes. Wasser, Bodenschätze und mineralreiche Böden für die Landwirtschaft sorgen für Wohlstand. Selbst dort, wo Wissenschaftler schwere Beben für die unmittelbare Zukunft vorhersagen, wachsen die Städte ungehindert weiter. Dirk Steffens besucht unter anderem eines der modernsten Bauwerke der Türkei, den neuen U-Bahntunnel in Istanbul, der unter dem Bosporus hindurchführen soll. Er gilt als erdbebensicher und wird parallel zu einer der gefährlichsten seismischen Zonen der Welt verlaufen.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (4/4)

Luft

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDie Luft ist das Element, dem wir normalerweise am wenigsten Beachtung schenken. Obwohl wir kaum etwas so dringend benötigen wie die Luft zum Atmen, denken wir kaum über sie nach.

Dass die Bewegungen der Luftmassen rund um den Planeten für den Aufstieg und Fall ...

Text zuklappenDie Luft ist das Element, dem wir normalerweise am wenigsten Beachtung schenken. Obwohl wir kaum etwas so dringend benötigen wie die Luft zum Atmen, denken wir kaum über sie nach.

Dass die Bewegungen der Luftmassen rund um den Planeten für den Aufstieg und Fall großer Reiche verantwortlich sein könnten, ist eine These, die Wissenschaftler erst seit kurzem diskutieren. Dirk Steffens geht ihr auf dem schnellsten Segelschiff der Welt nach.

Schon gleich zu Beginn der Sendung saust er mit über 100 Stundenkilometern über die Wellen des Ozeans und spürt die Macht dieses Elements.

Wind scheint etwas völlig Chaotisches zu sein. Betrachtet man seine Bewegungen jedoch aus einer globalen Perspektive über einen längeren Zeitraum, erkennt man, dass bestimmte Windsysteme konstanten Routen rund um den Globus folgen. Und diese regelmäßigen Luftbewegungen sind für zahlreiche klimatische Besonderheiten unseres Planeten verantwortlich. Beispielsweise lassen bestimmte Windsysteme Wüsten entstehen, indem sie die Feuchtigkeit einer Region kontinuierlich in eine andere Weltgegend transportieren. Über Jahrtausende stellten Wüsten für den Menschen unüberwindbare Barrieren dar. Weder Hitze noch Wassermangel schränkten das Reisen so stark ein wie der Einfluss des Windes. Die Luftmassen verändern die Dünen einer Wüstenlandschaft ohne Pause, so dass eine Orientierung in dem wogenden, sich ständig neu formenden Sandmeer ohne moderne technische Hilfsmittel fast unmöglich ist. Zivilisationen konnten sich in der Wüste nur dort entwickeln, wo neben Wasser auch Orientierungspunkte zur Verfügung standen - entlang der Karawanenwege. Solche Siedlungen profitierten davon, dass jeder Reisende gezwungen war, einen ganz bestimmten Weg durch das Meer aus Sand zu nehmen.

Meist kamen die Ressourcen großer Wüsten jedoch anderen Regionen zugute. Beispielsweise verdankt Zentralchina seine erfolgreiche Landwirtschaft ganz und gar dem Wind, der mineralreichen Sand aus den Wüsten Gobi und Taklamakan bringt. Dieses luftige Sand-Förderband ermöglichte es China schon früh, Millionen von Menschen zu ernähren. Die Voraussetzung für die Entstehung einer großen Zivilisation war geschaffen. Für viele Hochkulturen stand am Anfang ihrer Existenz der Wind als Zulieferer von Regen oder fruchtbarem Boden. In anderen Regionen der Welt verhinderte der Wind allerdings Ackerbau und Viehzucht. Beispielsweise in Australien verbinden sich alle vorherrschenden Winde zu einer riesigen Spirale, die sich gegen den Uhrzeigersinn rund um den gesamten Kontinent dreht. Feuchtigkeit und Sand werden dem Boden hier fast völlig entzogen und erst im umliegenden Meer wieder freigesetzt. Eine landwirtschaftliche Nutzung war unter diesen Umständen unmöglich, die Ureinwohner Australiens blieben Jäger und Sammler.

Mit der Erfindung des Segelschiffes änderte sich die Rolle des Windes für die Entwicklung des Menschen. Nun schufen die um die Erde strömenden Luftmassen nicht länger Barrieren, die den Lebensraum früherer Kulturen eingrenzten, vielmehr ermöglichten die Winde nun die Eroberung des gesamten Planeten.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenUmweltfreundlich sicher
Schweizer Chemiker haben ein ökologisch unbedenkliches Flammschutzmittel entwickelt

Roboter sind dumm
Noch können Maschinen sich nicht in der Welt zurechtfinden

Giftige Luft
Luftverschmutzung kann das Gehirn ...

Text zuklappenUmweltfreundlich sicher
Schweizer Chemiker haben ein ökologisch unbedenkliches Flammschutzmittel entwickelt

Roboter sind dumm
Noch können Maschinen sich nicht in der Welt zurechtfinden

Giftige Luft
Luftverschmutzung kann das Gehirn schädigen

In Mathe nur Mittelmaß
Leistungsniveau bei TIMSS nahezu unverändert

Abgeklemmt
Bei Angriff auf Telekom-Router "noch einmal Glück gehabt"

Tschernobyl ist unter der Haube
Transport von neuer Schutzhülle für die Ruine abgeschlossen


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Lufthansa: neues Angebot an Piloten
Einigung im Tarifstreit in Sicht?

Mehr bezahlbarer Wohnraum in der City
Kabinett lockert Baugesetze

Trauerfeier in Havanna
Kuba nimmt Abschied von Fidel Castro


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigen"Anselm Kiefer"-Schau in China
Ausstellung wider Willen

"Marcel Proust - Briefe 1879-1922"
Literaturgespräch mit Andreas Isenschmid

Reichsbürger gegen den Staat
Eine Parallelwelt mitten in Deutschland

Ausstellung "Fremd-Kontakt in ...

Text zuklappen"Anselm Kiefer"-Schau in China
Ausstellung wider Willen

"Marcel Proust - Briefe 1879-1922"
Literaturgespräch mit Andreas Isenschmid

Reichsbürger gegen den Staat
Eine Parallelwelt mitten in Deutschland

Ausstellung "Fremd-Kontakt in Bern"
Fremde Menschen kommen sich nahe für den kurzen Augenblick einer Fotoaufnahme

Buch "La Oculta" von Héctor Abad
Krieg und Frieden in Kolumbien

Ausstellung "Bling, Bling Baby!"
Ausstellung im NRW Forum, Düsseldorf nach dem Motto: Keine Angst vor Kitsch


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Geliebtes Kind

Fernsehfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
LizMathilde Bundschuh
SusanneAnica Dobra
AndiSimon Böer
KarinSteffi Kühnert
RobertTom Gramenz
u.a.
Buch: Dieter Bongartz
Regie: Sylke Enders
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenSusanne ist erfolgreich, scheinbar makellos, und so soll auch ihre Tochter Liz sein. Doch diese hat einen Spitzfuß. So war die Kindheit von Liz geprägt von erfolglosen Operationen.

Durch ihren Umzug ins Internat hat Liz sich vor Jahren befreit von der schwierigen ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenSusanne ist erfolgreich, scheinbar makellos, und so soll auch ihre Tochter Liz sein. Doch diese hat einen Spitzfuß. So war die Kindheit von Liz geprägt von erfolglosen Operationen.

Durch ihren Umzug ins Internat hat Liz sich vor Jahren befreit von der schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter. Viele Jahre hat die 16-jährige Liz nun schon im Internat verbracht und dort auch Freunde gewonnen.

Denn dass sie humpelt, spielt weder in ihrer Freundschaft zu Marie, noch in der Beziehung zu Robert, ihrer ersten großen Liebe, eine Rolle. Als sie sich aber eines Tages von Robert verleugnet fühlt, verlässt sie Hals über Kopf das Internat und zieht zurück zu ihrer Mutter.

Susanne lebt seit einiger Zeit mit ihrem jüngeren Lebensgefährten Andi zusammen und hofft nun, nach der plötzlichen Rückkehr von Liz, auf einen Neuanfang mit ihrer Tochter. Sie hat sich als Verwalterin jenes Hochhausviertels einen Namen gemacht, in dem die beiden früher gelebt haben. Aus dem Schatten dieser scheinbar makellosen und erfolgreichen Mutter herauszutreten, sich von ihr zu emanzipieren, ist kein leichter Prozess. Alte Konflikte zwischen ihnen kommen hoch, gleichzeitig steigt auch die Spannung zwischen Liz' Mutter und ihrem Lebensgefährten. Als Liz erfährt, dass Susanne hinter ihrem Rücken und gegen ihren Willen eine neuerliche Operation ihres Fußes plant, spitzt sich die Auseinandersetzung zu.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Geliebtes Kind" anlässlich des "Tages der Menschen mit Behinderung" am 3. Dezember. Aus demselben Anlass folgen im Anschluss die drei Dokumentationen "Julian und Marius", "Schritt für Schritt" und "Ziemlich beste Freunde" sowie der Fernsehfilm "Renn, wenn Du kannst".


(ARD/WDR)


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21:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Julian und Marius

Film von Dieter Gränicher

Ganzen Text anzeigenJulian und Marius sind mit einer Zerebralparese, einer Bewegungsstörung, auf die Welt gekommen. Sie sind auf den Rollstuhl angewiesen und benötigen im Alltag oft Unterstützung.

Ein wichtiges Anliegen der Eltern ist die schulische Integration ihrer Söhne. Kann das ...

Text zuklappenJulian und Marius sind mit einer Zerebralparese, einer Bewegungsstörung, auf die Welt gekommen. Sie sind auf den Rollstuhl angewiesen und benötigen im Alltag oft Unterstützung.

Ein wichtiges Anliegen der Eltern ist die schulische Integration ihrer Söhne. Kann das gelingen? Der Erstklässler Julian weiß, was er will: weiterhin die Volksschule besuchen. Nach ein paar Schnuppertagen in der Sonderschule findet er den Unterricht dort zu langsam.

Die Entschiedenheit in seiner Stimme beeindruckt. Marius, der Zwillingsbruder, möchte vor allem wegen seiner Schulfreunde in der Volksschule bleiben.

In seinem Dokumentarfilm begleitet Dieter Gränicher Julian und Marius sowie ihre Bezugspersonen über eineinhalb Jahre hinweg im Primarschulhaus Heubeeribüel in Zürich. Lernfreude und Momente des Frusts, Übermut und das Erahnen von Grenzen wechseln sich ab. Die zwei Buben erzählen klug, pfiffig und reflektiert, wie es ihnen in der Schule ergeht.

Können die Zwillinge schulisch mithalten? Oder drohen sie den Anschluss zu verlieren, weil sie viel mehr Hindernisse überwinden müssen als ihre Kameraden? Kommt "eine andere Seite des Lebens" auf sie zu, wie Marius einmal nachdenklich sagt?


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22:31
VPS 22:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schritt für Schritt

Aus dem Rollstuhl an den Cybathlon

Film von Adrian Winkler

Ganzen Text anzeigenAls Querschnittgelähmter aufrecht über einen Parcours aus schiefen Ebenen, Treppen und Rampen gehen! Was unmöglich erscheint, ist das Ziel von Philipp Wipfli.

Mithilfe von Maschinenbeinen will der Paraplegiker aus seinem Rollstuhl aufstehen und wieder gehen können. ...

Text zuklappenAls Querschnittgelähmter aufrecht über einen Parcours aus schiefen Ebenen, Treppen und Rampen gehen! Was unmöglich erscheint, ist das Ziel von Philipp Wipfli.

Mithilfe von Maschinenbeinen will der Paraplegiker aus seinem Rollstuhl aufstehen und wieder gehen können. Und vielleicht sogar den Cybathlon, die ersten bionischen Spiele der Welt, gewinnen.

Möglich machen soll dies ein Exoskelett: Ein Roboteranzug, gebaut von Studenten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.

Die Roboter-Mensch-Olympiade ist ein Pionierprojekt der ETH Zürich. Der Erfinder des Cybathlon, der Professor für sensomotorische Systeme Robert Riener, will damit andere Wissenschaftler anspornen, Hilfsmittel für Behinderte zu entwickeln, sie zu verbessern und alltagstauglich zu machen. Im Gegensatz zu den Paralympics richten sich die Wettkampfdisziplinen deshalb an den täglichen Bedürfnissen der Betroffenen aus.

Bis zur Teilnahme am Cybathlon im Oktober 2016 ist es aber ein weiter Weg. Buchstäblich Schritt für Schritt versuchen der Rollstuhlfahrer Philipp Wipfli und sein Team die Probleme zu lösen, die bei der Entwicklung der Roboterbeine auftauchen. Eine technologische Lösung für ein menschliches Problem wie Behinderung zu finden, wirft dabei aber auch Fragen auf, die weit über die technische Machbarkeit hinausgehen.


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23:25
VPS 23:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

Renn, wenn Du kannst

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
BenjaminRobert Gwisdek
AnnikaAnna Brüggemann
ChristianJacob Matschenz
MareikeFranziska Weisz
Benjamins MutterLeslie Malton
u.a.
Buch: Dietrich Brüggemann, Anna Brüggemann
Regie: Dietrich Brüggemann
Länge: 111 Minuten

Ganzen Text anzeigenBenjamin sitzt im Rollstuhl. Christian ist sein Zivi, und Annika studiert Cello. Eines Tages treffen alle aufeinander. Eine Dreiecksbeziehung beginnt, die tiefliegende Fragen aufwirft.

Benjamin ist intelligent, lustig - und verzweifelt. Liebe kommt für ihn nicht in ...
(ARD/SWR/WDR)

Text zuklappenBenjamin sitzt im Rollstuhl. Christian ist sein Zivi, und Annika studiert Cello. Eines Tages treffen alle aufeinander. Eine Dreiecksbeziehung beginnt, die tiefliegende Fragen aufwirft.

Benjamin ist intelligent, lustig - und verzweifelt. Liebe kommt für ihn nicht in Frage, das erklärt er zumindest seinem neuen Zivildienstleistenden Christian. Christian nimmt das Leben leicht: Er wird ein halbes Jahr bei Ben bleiben und dann seiner Wege gehen.

Annika studiert Cello, doch das Musikstudium und der gnadenlose Zwang zur Perfektion lasten schwer auf ihr. Sie fährt jeden Tag mit dem Fahrrad an Benjamins Wohnung vorbei, und er schaut ihr jeden Tag vom Balkon aus sehnsüchtig hinterher. Doch erst als sie eines Morgens mit Christian kollidiert, lernen die drei sich kennen und werden Freunde.

Zu dritt erschaffen sie sich eine Welt aus Sehnsucht und Fantasie. Doch natürlich wollen beide Jungs mehr von Annika als nur Freundschaft. Annika kann sich nicht entscheiden. Sie mag Christian und seine Verspieltheit, aber eigentlich fühlt sie sich eher Benjamin verbunden. Was für alle drei wie ein Spiel beginnt, wird für Benjamin eine Reise zu seinen größten Ängsten, in Abgründe, aus denen er allein nicht mehr herausfinden wird.


(ARD/SWR/WDR)


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1:15
VPS 01:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ziemlich beste Freunde

Rollifahrer und ihre Hunde

Film von Carola Grau

Ganzen Text anzeigenTom und Kate sind ein Team: Fällt ihm etwas runter, hebt sie es auf. Denn Kate ist ein Assistenzhund, und Tom sitzt im Rollstuhl. Der Film zeigt drei Rollstuhlfahrer und ihre treuen Helfer.

Wie viel Geduld und Zuwendung die Ausbildung der vierbeinigen Helfer braucht, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenTom und Kate sind ein Team: Fällt ihm etwas runter, hebt sie es auf. Denn Kate ist ein Assistenzhund, und Tom sitzt im Rollstuhl. Der Film zeigt drei Rollstuhlfahrer und ihre treuen Helfer.

Wie viel Geduld und Zuwendung die Ausbildung der vierbeinigen Helfer braucht, wie viel dabei auch die Rollstuhlfahrer lernen, das erzählt Tatjana Kreidler. In ihrem Verein "Vita-Assistenzhunde" bildet sie Hund und Mensch zu unzertrennlichen Teams aus.

Auch für den elfjährigen Robin ist der Traum vom eigenen Hund in Erfüllung gegangen: sein Golden Retriever Connor zieht ihm nicht nur die Schuhe aus und trägt die Schultasche, er hilft dem körperlich behinderten Jungen auch, anderen Kindern gegenüber selbstbewusster zu sein.

Drei Jahre nach seinem Motorradunfall kommt auch Pierre zu einem Assistenzhund: Bei "Vita" wachsen er und Labrador Retriever August zu einem Team zusammen.


(ARD/SWR)


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1:45
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:14
VPS 02:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Umstrittenes Geschäft: Leerverkäufe
Wirtschaft fordert neue Regeln gegen Spekulation

Risikoreiche Übernahme
Modemarkt hat nicht auf OVS gewartet


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2:42
VPS 02:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (1/4)

Feuer

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Dokumentationsreihe stellt die vier Urkräfte der Erde ...

Text zuklappenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Dokumentationsreihe stellt die vier Urkräfte der Erde vor: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Kein Entwicklungsschritt des Menschen war nicht von mindestens einem dieser Elemente beeinflusst. Dirk Steffens macht sich auf die Suche - als erstes nach Feuer.

Ganz gleich, ob die Feuerwehr ausrückt, um Keller auszupumpen oder Türen zu öffnen - beim Klang der Sirenen hat jeder zunächst das Bild eines brennenden Hauses im Kopf. Berichte von Flächenbränden in Kalifornien, Australien oder rund ums Mittelmeer verstärken die Angst vor dem Feuer als zerstörerische Kraft.

Feuer ist aber auch das Element, das der Menschheit immer wieder Impulse für neue Entwicklungen gab. Schon unseren frühesten Vorfahren schenkte es Wärme, Schutz vor Tieren und die Möglichkeit, Nahrung zu kochen. Brennmaterialien wie Holz, Holzkohle, Steinkohle und Öl sorgten dafür, dass immer neue Technologien erfunden werden konnten. Heute hängt unsere gesamte Zivilisation letztlich von der Verbrennung von Materialien ab, also vom Feuer.

Das Verhältnis der Menschen zum Feuer ist vielschichtig. Wie viel verdanken wir diesem Element tatsächlich? Dirk Steffens Suche führt ihn sogar mitten durchs Feuer.


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3:26
VPS 03:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (2/4)

Wasser

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am ...

Text zuklappenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am höchsten zu schätzen weiß: mitten in der Wüste. Nirgendwo sonst wird die Abhängigkeit von diesem besonderen Element so deutlich wie dort.

Drei Viertel der Erdoberfläche sind von dem Element Wasser bedeckt, es verleiht dem Planeten seine charakteristische blaue Farbe. Die größte Menge ist für den Menschen bislang jedoch völlig nutzlos. Mehr als 97 Prozent der Wasservorkommen sind salziges Meerwasser. Meerwasser kann weder als Trinkwasser noch zum Bewässern von Nutzpflanzen verwendet werden. Von dem winzigen Rest Süßwasser hängt auch heute noch das Überleben der Menschheit ab.


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4:10
VPS 04:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (3/4)

Erde

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenUm dem Element Erde wirklich nah zu kommen, begibt sich Dirk Steffens unter die Erdoberfläche in die dunklen Tiefen unseres Planeten.

Nicht nur Wasser und die Entdeckung des Feuers waren nötig, um Hochkulturen entstehen zu lassen und die Entwicklung des Menschen ...

Text zuklappenUm dem Element Erde wirklich nah zu kommen, begibt sich Dirk Steffens unter die Erdoberfläche in die dunklen Tiefen unseres Planeten.

Nicht nur Wasser und die Entdeckung des Feuers waren nötig, um Hochkulturen entstehen zu lassen und die Entwicklung des Menschen entscheidend voranzubringen, sondern auch die Geschenke des Elementes Erde.

Gemeint sind damit außer dem fruchtbaren Ackerboden, der es bereits frühen Zivilisationen erlaubte, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben, auch Gesteine und Metalle aus dem Erdinneren.

In Ghana beispielsweise lässt sich Dirk Steffens in eine traditionelle Goldmine hinab, in der das edle Metall noch wie vor Jahrtausenden in schweißtreibender Handarbeit abgebaut wird. Das Risiko, in den schmalen, nur durch Bambus-streben gesicherten Schächten verschüttet zu werden, ist groß. Trotzdem dringen Menschen seit Jahrtausenden in immer größere Tiefen vor. Kein Metall regt die Fantasie des Menschen so an wie Gold, trotzdem beeinflusste ein anderes Geschenk der Erde die Entstehung von frühen Hochkulturen viel stärker: Kupfer. Aus Kupfer und Zinn stellten unsere Vorfahren Bronze her. Und mit energiereicheren Brennmaterialien gelang es vor 3000 Jahren schließlich, Eisen zu schmelzen. Die Nutzung dieser Metalle erlaubte es den Menschen, vielfältige Werkzeuge für immer komplexere Arbeitsbereiche herzustellen und ihre Siedlungen mit immer effektiveren Waffen zu verteidigen. Die Bedeutung der Metallherstellung für die Entwicklung des Menschen ist vielfältig und viel umfassender als man bisher angenommen hat.

Metalle fanden die frühen Bergleute überall dort, wo die Ränder der Kontinente aufeinandertreffen. Dort steigen heiße Materialien aus dem Erdinneren an die Oberfläche, zum Beispiel metallhaltige Gesteine. Sie lagern sich in geringen Tiefen ab und können vom Menschen abgebaut werden. Metallfunde wurden zum weiteren wichtigen Faktor bei der Entstehung früher Zivilisationen. Es könnte sogar sein, dass bereits die Bronzeproduktion den internationalen Seehandel nötig machte. Als vor rund 3000 Jahren die Bronzeherstellung so richtig in Schwung kam, stieg der Bedarf an Kupfer und Zinn in den großen Städten immer weiter an. Viele dieser Metallzentren lagen im Mittelmeerraum, wo man zwar über ausreichend Kupfer, aber viel zu wenig Zinn verfügte. Bergbaufachleute suchten überall in der damals bekannten Welt nach neuen Zinnfundorten und reisten auf wackeligen Holzbooten bis nach Großbritannien und Skandinavien, um den begehrten Rohstoff zu finden.

Ein Volk, das damals offenbar zu den "Global Playern" im Zinnhandel gehörte, waren die Minoer. Von ihren Stamminseln Kreta und Santorini aus beherrschten sie ein gewaltiges Handelsimperium. Siedlungsorte in der Nähe von Plattengrenzen bergen allerdings auch Gefahren. Vor rund 3500 Jahren brach der Vulkan auf Santorini aus und zerstörte die herausragende Händlergesellschaft, die zuvor von den Schätzen der Erde enorm profitiert hatte. Neben Vulkanausbrüchen gehören auch Erdbeben zu den Risiken, die Gesellschaften eingehen, wenn sie nahe an Plattengrenzen siedeln. Die jüngsten Ereignisse in Fukushima zeigen, wie verheerend starke Beben auch für heutige Zivilisationen sein können.

Ein Blick auf die 20 bevölkerungsreichsten Metropolen der Welt zeigt jedoch, dass die Hälfte von ihnen auf seismisch aktiven Plattengrenzen errichtet wurden. Offenbar überwiegen selbst im 21. Jahrhundert die Vorteile des Standortes. Wasser, Bodenschätze und mineralreiche Böden für die Landwirtschaft sorgen für Wohlstand. Selbst dort, wo Wissenschaftler schwere Beben für die unmittelbare Zukunft vorhersagen, wachsen die Städte ungehindert weiter. Dirk Steffens besucht unter anderem eines der modernsten Bauwerke der Türkei, den neuen U-Bahntunnel in Istanbul, der unter dem Bosporus hindurchführen soll. Er gilt als erdbebensicher und wird parallel zu einer der gefährlichsten seismischen Zonen der Welt verlaufen.


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4:53
VPS 04:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (4/4)

Luft

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDie Luft ist das Element, dem wir normalerweise am wenigsten Beachtung schenken. Obwohl wir kaum etwas so dringend benötigen wie die Luft zum Atmen, denken wir kaum über sie nach.

Dass die Bewegungen der Luftmassen rund um den Planeten für den Aufstieg und Fall ...

Text zuklappenDie Luft ist das Element, dem wir normalerweise am wenigsten Beachtung schenken. Obwohl wir kaum etwas so dringend benötigen wie die Luft zum Atmen, denken wir kaum über sie nach.

Dass die Bewegungen der Luftmassen rund um den Planeten für den Aufstieg und Fall großer Reiche verantwortlich sein könnten, ist eine These, die Wissenschaftler erst seit kurzem diskutieren. Dirk Steffens geht ihr auf dem schnellsten Segelschiff der Welt nach.

Schon gleich zu Beginn der Sendung saust er mit über 100 Stundenkilometern über die Wellen des Ozeans und spürt die Macht dieses Elements.

Wind scheint etwas völlig Chaotisches zu sein. Betrachtet man seine Bewegungen jedoch aus einer globalen Perspektive über einen längeren Zeitraum, erkennt man, dass bestimmte Windsysteme konstanten Routen rund um den Globus folgen. Und diese regelmäßigen Luftbewegungen sind für zahlreiche klimatische Besonderheiten unseres Planeten verantwortlich. Beispielsweise lassen bestimmte Windsysteme Wüsten entstehen, indem sie die Feuchtigkeit einer Region kontinuierlich in eine andere Weltgegend transportieren. Über Jahrtausende stellten Wüsten für den Menschen unüberwindbare Barrieren dar. Weder Hitze noch Wassermangel schränkten das Reisen so stark ein wie der Einfluss des Windes. Die Luftmassen verändern die Dünen einer Wüstenlandschaft ohne Pause, so dass eine Orientierung in dem wogenden, sich ständig neu formenden Sandmeer ohne moderne technische Hilfsmittel fast unmöglich ist. Zivilisationen konnten sich in der Wüste nur dort entwickeln, wo neben Wasser auch Orientierungspunkte zur Verfügung standen - entlang der Karawanenwege. Solche Siedlungen profitierten davon, dass jeder Reisende gezwungen war, einen ganz bestimmten Weg durch das Meer aus Sand zu nehmen.

Meist kamen die Ressourcen großer Wüsten jedoch anderen Regionen zugute. Beispielsweise verdankt Zentralchina seine erfolgreiche Landwirtschaft ganz und gar dem Wind, der mineralreichen Sand aus den Wüsten Gobi und Taklamakan bringt. Dieses luftige Sand-Förderband ermöglichte es China schon früh, Millionen von Menschen zu ernähren. Die Voraussetzung für die Entstehung einer großen Zivilisation war geschaffen. Für viele Hochkulturen stand am Anfang ihrer Existenz der Wind als Zulieferer von Regen oder fruchtbarem Boden. In anderen Regionen der Welt verhinderte der Wind allerdings Ackerbau und Viehzucht. Beispielsweise in Australien verbinden sich alle vorherrschenden Winde zu einer riesigen Spirale, die sich gegen den Uhrzeigersinn rund um den gesamten Kontinent dreht. Feuchtigkeit und Sand werden dem Boden hier fast völlig entzogen und erst im umliegenden Meer wieder freigesetzt. Eine landwirtschaftliche Nutzung war unter diesen Umständen unmöglich, die Ureinwohner Australiens blieben Jäger und Sammler.

Mit der Erfindung des Segelschiffes änderte sich die Rolle des Windes für die Entwicklung des Menschen. Nun schufen die um die Erde strömenden Luftmassen nicht länger Barrieren, die den Lebensraum früherer Kulturen eingrenzten, vielmehr ermöglichten die Winde nun die Eroberung des gesamten Planeten.


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5:37
VPS 05:30

Tonsignal in monoFormat 4:3

Cézanne und die Moderne

Film von Werner Raeune

Ganzen Text anzeigenWie kein anderer hat Paul Cézanne die moderne Kunst geprägt. Mit einer neuen Sehweise und Maltechnik nahm der "Neuerer der Kunst" vorweg, was Matisse, Picasso und Braque weiterführen sollten.

Mit über 100 Meisterwerken belegte die Ausstellung "Cézanne - Aufbruch ...

Text zuklappenWie kein anderer hat Paul Cézanne die moderne Kunst geprägt. Mit einer neuen Sehweise und Maltechnik nahm der "Neuerer der Kunst" vorweg, was Matisse, Picasso und Braque weiterführen sollten.

Mit über 100 Meisterwerken belegte die Ausstellung "Cézanne - Aufbruch in die Moderne" im Folkwang Museum Essen von September 2004 bis Januar 2005, wie Cézannes bahnbrechende Ideen und Motive von späteren Malergenerationen aufgenommen und weiterverarbeitet wurden.

Anlässlich dieser Ausstellung stellt der Film von Werner Raeune das Leben, den künstlerischen Weg und die bevorzugten Motive des Malers vor. Eine filmische Spurensuche zwischen seiner Heimatstadt Aix-en-Provence und Paris, der Stadt seiner Niederlagen.