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Oktober 2017
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Sonntag, 27. November
Programmwoche 48/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:10

Notizen aus dem Ausland

Abu Dhabi: Emirates Palace


6:16
VPS 06:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Billige Lebensmittel

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Armes Vieh
Mehr Tierschutz im Stall

Gülle in Fülle
Stress für die Äcker

Künstliche Aromen
Geschmack aus dem Labor


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Rolf Schieder:

Die Zukunft der Religion

Ganzen Text anzeigenObwohl in den 1970-Jahren das baldige Ende der Religion vorhergesagt wurde, sind die Menschen noch immer gläubig. Professor Dr. Rolf Schieder diskutiert die Zukunft der Religion.

Unter Mitgliederverlusten haben vor allem die Religionsgemeinschaften zu leiden, die den ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenObwohl in den 1970-Jahren das baldige Ende der Religion vorhergesagt wurde, sind die Menschen noch immer gläubig. Professor Dr. Rolf Schieder diskutiert die Zukunft der Religion.

Unter Mitgliederverlusten haben vor allem die Religionsgemeinschaften zu leiden, die den wachsenden Bedürfnissen nach der Pflege eines eigenen, selbst gewählten Glaubens nicht mehr gerecht werden. Die Gemeinden, die Inklusion aller leben und fördern, wachsen.

Die Kirchen in Europa, die von geerbter Kirchenzugehörigkeit leben, stehen vor schmerzhaften Anpassungsprozessen.

Rolf Schieder lehrte bis 2002 Religionspädagogik an der Universität Koblenz-Landau. Seit 2002 ist er Professor für Praktische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Herausgeber der Berliner Reden zur Religionspolitik.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

100(0) Meisterwerke

José Sobral de Almada-Negreiros: Selbstporträt mit Gruppe

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:17
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Timothy Garton Ash: Wo liegen die Grenzen

der Redefreiheit?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenDas Recht auf freie Meinungsäusserung ist zentral für die offenen westlichen Gesellschaften - und es steht zunehmend unter Druck.

Der britische Historiker Timothy Garton Ash erkundet im Gespräch mit Wolfram Eilenberger die Grenzen der Redefreiheit in einer global ...

Text zuklappenDas Recht auf freie Meinungsäusserung ist zentral für die offenen westlichen Gesellschaften - und es steht zunehmend unter Druck.

Der britische Historiker Timothy Garton Ash erkundet im Gespräch mit Wolfram Eilenberger die Grenzen der Redefreiheit in einer global vernetzten Welt. Welche religiösen Sensibilitäten gilt es zu achten, welche politischen Freiräume unbedingt zu schützen?

Religionskritische Karikaturen in dänischen Zeitungen lösen internationale Krisen aus. Bereits ein einziger gedankenloser Tweet kann einen Wahlkampf entscheiden. Mit anderen Worten: Im Zeitalter der Globalisierung und des Internets steht das Recht auf freie Meinungsäusserung - die Grundlage jeder offenen Gesellschaft - vor neuen Herausforderungen.

Der britische Schriftsteller und Historiker Timothy Garton Ash, Professor für Europäische Studien in Oxford und einer der weltweit führenden Intellektuellen, skizziert im freien Meinungsaustausch mit Gastmoderator Wolfram Eilenberger neue Prinzipien für ein zentrales Menschenrecht.


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10:16
VPS 10:15

Format 4:3

Kulturzeit extra: Jahrhundertprojekt Museumsinsel

Visionen für ein Museum von morgen

Film von Carola Wedel

Ganzen Text anzeigenAus dem Pressetext von 2004:
Wenn 2009 das Neue Museum wieder öffnet und Nofretete auf die Museumsinsel zurückkehrt, werden hier bis zu drei Millionen Besucher erwartet.

Viel zu viel für so ein fragiles Gebäude. Ein neues Eingangsgebäude soll für Entlastung ...

Text zuklappenAus dem Pressetext von 2004:
Wenn 2009 das Neue Museum wieder öffnet und Nofretete auf die Museumsinsel zurückkehrt, werden hier bis zu drei Millionen Besucher erwartet.

Viel zu viel für so ein fragiles Gebäude. Ein neues Eingangsgebäude soll für Entlastung sorgen. Aber der Bund hat einen Planungsstopp verhängt, denn das Gebäude soll 60 Millionen Euro kosten.

Wenn der Bund nicht bald grünes Licht gibt beziehungsweise nicht noch Ideen oder Investoren für seine Realisierung gefunden werden, steht das Projekt, die vollständige Wiederherstellung der Museumsinsel mit "Berlin Cube" und der "archäologischen Promenade", zur Disposition.

Carola Wedel berichtet vom Stand der Dinge auf der Museumsinsel und schaut, wie andere vergleichbare Sammlungen wie das Metropolitan Museum in New York ein Museum von morgen entwerfen.

Der Film ist Teil einer Langzeitdokumentation über den Wiederaufbau der Berliner Museumsinsel, den das ZDF und 3sat seit 2001 als Medienpartner begleiten.


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11:01
VPS 11:00

Kulturzeit extra: Nofretete und das

Geheimnis von Amarna

Das Jahrhundertprojekt Museumsinsel

Film von Carola Wedel

Ganzen Text anzeigenNofretete, der wohl schönste Schatz der Staatlichen Museen Berlin, ist auch heute noch eine der geheimnisvollsten Figuren des alten Ägypten.

Der Ausgräber Ludwig Borchardt entdeckte die Terrakottabüste 1912 im mittleren Ägypten, einem weiten Tal zwischen Nil und ...

Text zuklappenNofretete, der wohl schönste Schatz der Staatlichen Museen Berlin, ist auch heute noch eine der geheimnisvollsten Figuren des alten Ägypten.

Der Ausgräber Ludwig Borchardt entdeckte die Terrakottabüste 1912 im mittleren Ägypten, einem weiten Tal zwischen Nil und Wüste. Fundort war Achet-Aton nahe dem heutigen Amarna, dem Ort, an dem Echnaton seinem Gott eine Stadt bauen ließ.

Als die ausgegrabenen Schätze 1913 zwischen Ägypten und Deutschland geteilt wurden, ging die heute weltberühmte Büste an die Deutschen. 1924 wurde sie im Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel erstmals öffentlich ausgestellt. Umgehend wurde sie von Kairo zurückgefordert. Ein jahrelanges Tauziehen begann. Mitte der 1930er Jahre wollte Hermann Göring die Büste tatsächlich zurück nach Ägypten schicken, doch ein Machtwort Hitlers durchkreuzte den Plan. Dennoch blieb die Schöne vom Nil nur kurze Zeit die Attraktion der Museumsinsel: Bereits ab Herbst 1939 wurden die Museen geschlossen, die Kunstwerke in Sicherheit gebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Büste Nofretetes lange Zeit im Ägyptischen Museum in Charlottenburg zu sehen.

Wer war Nofretete, wer ihre Familie, was waren ihre Aufgaben, welche Rolle spielte sie neben ihrem Mann, dem jungen, umstrittenen König Echnaton? Diesen Fragen geht Carola Wedel in ihrem Film "Kulturzeit extra: Nofretete und das Geheimnis von Amarna" nach. Außerdem befragt sie internationale Ägyptologen und rollt die Geschichte der Auseinandersetzung um die Rechtmäßigkeit an dem Besitz der Büste auf.

Der Film ist Teil einer Langzeitdokumentation über den Wiederaufbau der Berliner Museumsinsel, den das ZDF und 3sat seit 2001 als Medienpartner begleiten.


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11:45

Eine Ruine wird zum Juwel - Das Neue Museum

Jahrhundertprojekt Museumsinsel

Film von Carola Wedel

Ganzen Text anzeigenAus dem Pressetext von 2009:
Das Neue Museum galt als die "schönste Ruine Berlins", fragil und von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs gezeichnet.

So stand das Gebäude fast 60 Jahre auf der Museumsinsel. Seit dem Sommer 2003 wurde dieses Juwel behutsam ...

Text zuklappenAus dem Pressetext von 2009:
Das Neue Museum galt als die "schönste Ruine Berlins", fragil und von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs gezeichnet.

So stand das Gebäude fast 60 Jahre auf der Museumsinsel. Seit dem Sommer 2003 wurde dieses Juwel behutsam restauriert und die zerstörten Teile durch moderne Elemente ersetzt. So entstand ein neues Ganzes, das den Geist des ursprünglichen Gebäudes in die Gegenwart bringt.

Eine einmalige Architekturleistung, die lange umstritten war, aber jetzt umso mehr gefeiert wird. Zur Eröffnung am 16. Oktober 2009 ist ein enormer Besucherandrang auf das Neue Museum zu erwarten, werden dort doch die weltbekannte Büste der Nofretete, der in Berlin verbleibende Teil des Schliemann-Schatzes, ein kultischer Goldhut aus der Bronzezeit, der Xantner Knabe, ein überlebensgroßer slawischer Gott und die weltweit einmaligen, begehbaren altägyptischen Opferkammern des Manofer zu sehen sein.

Der Film "Eine Ruine wird zum Juwel - Das Neue Museum" begleitet die neun Jahre der spannenden Wiederherstellung dieses Museums. So war die Kamera unter anderem dabei, als gewaltige Architekturteile aus Marmorzement durch das 45 Meter hohe Dach eingeflogen wurden. Genauso dokumentiert sie, wie Hunderte von Restauratoren in sorgfältigster Feinarbeit jeden Millimeter des denkmalgeschützten Hauses bearbeitet haben, um ihm den alten Glanz zurückzugeben.

Der Film ist Teil einer Langzeitdokumentation über den Wiederaufbau der Berliner Museumsinsel, den das ZDF und 3sat seit 2001 als Medienpartner begleiten.


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12:29
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck

Ganzen Text anzeigenKulturhistorikerin Andrea Wulf schildert in "Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur" das Leben dieses großen Entdeckers nicht nur als Reise-, sondern als Erkenntnisgeschichte.

Für sein Buch "Erste Erde" reiste Raoul Schrott zu gewaltigen Spiegelteleskopen ...
(ARD/BR/WDR/MDR/NDR)

Text zuklappenKulturhistorikerin Andrea Wulf schildert in "Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur" das Leben dieses großen Entdeckers nicht nur als Reise-, sondern als Erkenntnisgeschichte.

Für sein Buch "Erste Erde" reiste Raoul Schrott zu gewaltigen Spiegelteleskopen in der chilenischen Atacamawüste, in die kanadische Tundra, nach Australien und zu Ausgrabungen frühester Hominiden in Ostafrika.

Außerdem kommentiert Dennis Scheck kritisch wie gewohnt die Top Ten der Sachbücher und empfiehlt den Roman "Die himmlische Tafel" von Donald Ray Pollock.


(ARD/BR/WDR/MDR/NDR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:06
VPS 13:04

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Von wilden Tieren, Mooren und Ruinen -

Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke

Film von Barbara Baldauf

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenNaturparks sind in Österreich zahlreich vorhanden: allein in Niederösterreich befinden sich 22 derartig geschützte Landschaften. Die Dokumentation stellt sechs von ihnen vor.

Im Naturpark Hohe Wand mischen sich alpine und pannonische Vegetation. Am imposanten ...
(ORF)

Text zuklappenNaturparks sind in Österreich zahlreich vorhanden: allein in Niederösterreich befinden sich 22 derartig geschützte Landschaften. Die Dokumentation stellt sechs von ihnen vor.

Im Naturpark Hohe Wand mischen sich alpine und pannonische Vegetation. Am imposanten "Sky-Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben.


(ORF)


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13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Donau - Lebensader Europas (1/2)

Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer

Film von Rita und Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenWilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte - die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert 10 Länder Europas.

Sie ist das internationalste Fluss-System der Welt. Die Donau bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der ...
(ORF)

Text zuklappenWilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte - die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert 10 Länder Europas.

Sie ist das internationalste Fluss-System der Welt. Die Donau bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der Menschen und der Tiere. Berühmte Kulturlandschaften, wie die Wachau, werden von ihr ebenso geprägt wie große Städte - Wien, Budapest, Bratislava, Belgrad.

Dazwischen aber hat sich der große Strom seine Ursprünglichkeit bewahrt - in großen Naturlandschaften wie den Donauauen, der Puszta oder dem beeindruckenden Delta, das ins Schwarze Meer mündet.


(ORF)


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14:16
VPS 14:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Donau - Lebensader Europas (2/2)

Zwischen Flut und Frost

Film von Rita und Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenÜberschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter - die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden.

Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur ...
(ORF)

Text zuklappenÜberschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter - die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden.

Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. In den Aulandschaften und im Delta sorgt das Hochwasser für fruchtbares Leben, für Städte und Ansiedlungen ist es eine Bedrohung.

Nur selten noch lebt der Mensch so im Einklang mit dem Wechselspiel des Wassers wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds. Hier verliert der Fluss seine zerstörerische Kraft, weil er sich ausbreiten kann.


(ORF)


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15:03
VPS 15:00

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Don Camillo und Peppone

(Le petit monde de Don Camillo)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1952

Darsteller:
Don CamilloFernandel
PepponeGino Cervi
ChristinaSylvie
GinaVera Talqui
MariolinoFranco Interlenghi
u.a.
Regie: Julien Duvivier
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigenDon Camillo und Peppone sind Lieblingserzfeinde und durch ihre gegensätzliche Weltanschauung im Dauerstreit miteinander. Doch in der Not schaffen sie es auch, sich zusammenzuraufen.

Der Komödienklassiker "Don Camillo und Peppone" war der Auftakt zu einer der ...
(ARD)

Text zuklappenDon Camillo und Peppone sind Lieblingserzfeinde und durch ihre gegensätzliche Weltanschauung im Dauerstreit miteinander. Doch in der Not schaffen sie es auch, sich zusammenzuraufen.

Der Komödienklassiker "Don Camillo und Peppone" war der Auftakt zu einer der erfolgreichsten Filmreihen der 1950er Jahre. In dem bärbeißigen Gino Cervi (Peppone) als überzeugtem Kommunisten, fand Fernandel (Don Carmillo) den idealen Gegenspieler.

In der Po-Ebene Norditaliens leben zwei Männer in einem Dorf in trauter Zwietracht: Hochwürden Don Camillo, der temperamentvolle Pfarrer mit den lockeren Fäusten, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Peppone, Bürgermeister und Anführer der "Roten". Beide Männer verfolgen das gleiche Ziel - das Dorf und seine Bewohner glücklich zu machen. Nur sind ihre Vorstellungen vom Glück leider grundverschieden. Aber ihre Feindschaft, geboren aus weltanschaulichem Gegensatz, kennt auch die Freundschaft. Meist jedoch liegen Don Camillo und Peppone sich in den Haaren. Als Peppone und seine Mannen zum Beispiel nach ihrem Wahlsieg einen feierlichen Umzug veranstalten, eilt Don Camillo zum Glockenturm und übertönt mit seinem heftigen Geläut Peppones Festansprache. Der Kern seiner Rede dringt trotzdem durch: Peppone hat vor, ein prachtvolles "Haus des Volkes" zu errichten. Das passt Don Camillo gar nicht, denn der kämpft schon lange für einen Kindergarten, für dessen Bau ihm allerdings das nötige Kleingeld fehlt. Als Don Camillo jedoch herausbekommt, woher Peppones Geldsegen für das "Haus des Volkes" stammt, finden die beiden Männer schnell zu einer Einigung.

Aber natürlich lässt der nächste Streit nicht lange auf sich warten. Als Peppone zum Streik der Landarbeiter aufruft, drohen auf dem Hof eines Großbauern Hunderte von Kühen zugrunde zu gehen. Des Nachts dringt Don Camillo schwer bewaffnet in die Stallungen ein - wo er auf Peppone trifft, der drohend seinen Karabiner schwingt. Auf ein kurzes Wortgefecht folgt die Einsicht. Und so sorgen die Streithähne gemeinsam für das Wohl der hungrigen Rindviecher. Auch bei anderen Gelegenheiten halten Don Camillo und Peppone zusammen. Wenn es etwa darum geht, ein junges Liebespaar vor dem Zorn seiner verfeindeten Familien zu schützen. Oder als ein altes, im Sterben liegendes Mütterchen den letzten Wunsch äußert, unter der Fahne der verhassten Monarchie zu Grabe getragen zu werden. Eines Tages aber geht Don Camillo zu weit: Vor den Augen des Bischofs zettelt er ausgerechnet bei der Einweihung des Kindergartens und des "Hauses des Volkes" eine zünftige Schlägerei an.


(ARD)


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16:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Don Camillos Rückkehr

(Le retour de Don Camillo)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1953

Darsteller:
Don CamilloFernandel
PepponeGino Cervi
MarchettiPaolo Stoppa
Fr. BottazziLeda Gloria
BischofCharles Vissières
u.a.
Regie: Julien Duvivier
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigenDon Camillo wurde in ein abgelegenes Dorf strafversetzt, sein alter Lieblingsfeind Peppone aber vermisst ihn und beschließt, diesen mittels eines raffinierten Plans zurückzuholen.

Julien Duvivier inszenierte "Don Camillos Rückkehr" als zweiten der populären "Don ...
(ARD)

Text zuklappenDon Camillo wurde in ein abgelegenes Dorf strafversetzt, sein alter Lieblingsfeind Peppone aber vermisst ihn und beschließt, diesen mittels eines raffinierten Plans zurückzuholen.

Julien Duvivier inszenierte "Don Camillos Rückkehr" als zweiten der populären "Don Camillo und Peppone"-Filme. Mit pointierten Dialogen, deftigem Humor und jeder Menge Charme glänzen wieder Starkomiker Fernandel und Gino Cervi in den Hauptrollen.

Der fidele Don Camillo ist von seinen Vorgesetzten strafversetzt worden. Als der Pfarrer in ein abgelegenes Bergdorf kommt, wird er nicht gerade feierlich empfangen, der Jubel am Bahnhof gilt nicht ihm, sondern einer berühmten Radrennfahrerin. Für unseren Geistlichen hat niemand ein Wort übrig. Seine neue Haushälterin ist nicht gerade das, was man einen freundlichen Menschen nennt, und als Don Camillo am Sonntag seinen ersten Gottesdienst hält, predigt er vor leeren Bänken. Kurzum: Enttäuschung auf der ganzen Linie. Aber in seinem Heimatort Brescello geht es dem Widersacher Peppone auch nicht viel besser. Der rauflustige Bürgermeister vermisst seinen Lieblingsfeind, denn Don Camillos Nachfolger taugt bestenfalls als Witzfigur. Ein Mann wie Peppone aber braucht einen ebenbürtigen Gegner. Also setzt er sich dafür ein, dass Hochwürden Don Camillo wieder in sein geliebtes Heimatdorf zurückkehren darf. Ein bisschen Eigennutz steckt allerdings schon hinter seiner Hilfsbereitschaft: Peppone möchte einen störrischen Großgrundbesitzer dazu überreden, für den geplanten Deichbau einen Teil seines Landes herzugeben - und da kann die Unterstützung eines kirchlichen Würdenträgers nicht schaden.

Andererseits muss man es ja aber auch nicht übertreiben mit der Freundschaft zum Feind. Also heckt Peppone einen Plan aus, um Don Camillo eine enttäuschende Ankunft zu bereiten. Ein Boxkampf soll die Bürger Brescellos davon abhalten, dem Pfarrer am Bahnhof zuzujubeln. Wutentbrannt stürmt Don Camillo daraufhin das Gemeindehaus - und muss seinem Erzfeind zu Hilfe eilen, der im Ring gerade kräftig vermöbelt wird. Nach diesem turbulenten Wiedersehen geht das alte Spiel von Neuem los. Wie zwei große Lausbuben benehmen Don Camillo und Peppone sich. Bis der Tag kommt, an dem ein Hochwasser Brescello bedroht. In solchen Momenten der Gefahr können selbst Streithähne ihren Zwist vergessen und gemeinsam anpacken.


(ARD)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Ganzen Text anzeigenIn den labyrinthischen Gängen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg kann man sich verlaufen. Doch Markus Brock wagt sich mit seinem Gast Wladimir Kaminer in das verzweigte System.

Auf umgerechnet 3,5 Fußballfeldern zeigt das größte kulturhistorische Museum ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn den labyrinthischen Gängen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg kann man sich verlaufen. Doch Markus Brock wagt sich mit seinem Gast Wladimir Kaminer in das verzweigte System.

Auf umgerechnet 3,5 Fußballfeldern zeigt das größte kulturhistorische Museum Deutschlands nur einen Bruchteil seiner insgesamt 1,3 Millionen Objekte und zählt zu den bedeutendsten Museen seiner Art.

Die Sammlung reicht vom steinzeitlichen Faustkeil über den ältesten erhaltenen Globus, den Kaiserbildern Albrecht Dürers, kostbaren Gobelins und Musikinstrumenten, dem Schreibtisch der Gebrüder Grimm bis hin zu Design-Klassikern wie einer original "Frankfurter Küche" von 1926.

Doch wie kann man für eine derart heterogene Sammlung überhaupt eine Ordnung finden? Wie bringt man die vielen Dinge zum Sprechen? Mit Wladimir Kaminer begibt sich Markus Brock auf eine Zeitreise in die Geschichte der "Germanen" und geht der Frage nach: Wie wurden wir Deutschen zu dem, was wir heute sind?

Der fränkische Adelige Hans Freiherr von und zu Aufseß wollte mit der Gründung des Germanischen Nationalmuseums 1852 die Einheit des "germanischen", also des deutschsprachigen Kulturraums dokumentieren. Bis heute verfolgt das Museum diesen Grundgedanken, innovativ aber ist die teilweise Neupräsentation der Sammlung: Aus der jeweiligen Epoche werden Gemälde mit Skulpturen, Möbeln, Textilien oder auch Musikinstrumenten gemeinsam ausgestellt. So wird Zeitgeschichte in allen Facetten atmosphärisch lebendig.

In Nürnberg darf natürlich Albrecht Dürer nicht fehlen. Kaum ein berühmter Maler war je enger mit seiner Heimatstadt verbunden. Das Germanische Nationalmuseum besitzt einige seiner eindrucksvollsten Porträts, wie das seiner Mutter und seines verehrten Lehrers.

Parallel zur ständigen Sammlung vermittelt das Museum in wechselnden Sonderausstellungen anschaulich Kunst- und Kulturgeschichte, etwa in der aktuellen Schau "In Mode". Wie modebewusst war man in Renaissance und Frühbarock? Welche Hüte und Accessoires waren damals in Mode?

Die Sonderausstellung "Cranachs Medien der Verführung" verdeutlicht, dass das Bild als Massenmedium nicht etwa eine Erfindung von Instagram und Co ist. Schon vor 500 Jahren verstand es ein Maler ganz besonders, sich die Neuen Medien des Bild- und Buchdrucks zunutze zu machen: Lucas Cranach d. Ä. (1472 - 1553). Als Freund Martin Luthers machte Cranach mit seinen Druckgrafiken in ganz Europa "Werbung" für die Reformation.


(ARD/SWR)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Spannende Stichwahl in Frankreich
Wer wird Kandidat: Fillon oder Juppé?

Neuauszählungen in den USA
Für Donald Trump sind sie 'Schwindel'

Trauer um Peter Hintze
Der CDU-Politiker stirbt 66jährig


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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ein Ort des Lebens - der Friedhof von Lenz

Film von Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenEs stehen nur schmiedeeiserne Kreuze auf dem Friedhof. Kein Grabstein stört die Einheit: Der Friedhof mit seiner Kirche, etwas außerhalb des Bündner Dorfes Lantsch/Lenz, ist einzigartig.

Mit dem Nebel, der aus der Tiefe des Unterlands aufzieht, legt sich die ...

Text zuklappenEs stehen nur schmiedeeiserne Kreuze auf dem Friedhof. Kein Grabstein stört die Einheit: Der Friedhof mit seiner Kirche, etwas außerhalb des Bündner Dorfes Lantsch/Lenz, ist einzigartig.

Mit dem Nebel, der aus der Tiefe des Unterlands aufzieht, legt sich die Feuchtigkeit auf die "schwangere Mutter Erde", die Erdhügel der Gräber. Ein magischer Ort ist dieser Friedhof.

Aber auch ein Ort, an dem man sich mit dem Friedhofsgärtner, mit Pater Felicissimo und mit Einwohnern, welche die Gräber ihrer Angehörigen pflegen, trifft. Wer kein Kreuz mehr im Familienbesitz hat, kann sich bei Pater Felicissimo eines mieten. Und wer die Symbole der Gotik und der Renaissance sieht und versteht, dem öffnet sich hinter den Kreuzen die wunderbare Welt des Lebens.


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19:41
VPS 19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Klöster Haghpat und Sanahin, Armenien

Zwei ungleiche Geschwister

Film von Rudij Bergmann

Ganzen Text anzeigenArmenien gilt als erstes Land, in dem das Christentum Staatsreligion wurde. Die Klöster Haghpat und Sanahin gehören zu den wichtigsten Bauwerken Armeniens. Sie sind ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Der christliche Glaube ist Identifikation und Mittelpunkt der Armenier. Der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenArmenien gilt als erstes Land, in dem das Christentum Staatsreligion wurde. Die Klöster Haghpat und Sanahin gehören zu den wichtigsten Bauwerken Armeniens. Sie sind ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Der christliche Glaube ist Identifikation und Mittelpunkt der Armenier. Der äußere Ausdruck dafür sind Kirchen und Klöster, die nicht allein zum religiösen, sondern auch zum geistigen, kulturellen und teilweise auch zu politischen Schaltstellen Armeniens wurden.

Armenien ist eines der ältesten Kulturvölker der Welt, dessen Wurzeln bis in die Antike reichen. Verfolgung, Zerstörungen, Ermordung bis zum Genozid durch die Türkei zu Beginn des 20. Jahrhunderts kennzeichnen die armenische Geschichte. Erst im Rahmen der Sowjet-Union konnte sich in der Neuzeit wieder ein armenisches Staatsgebilde etablieren, die Armenische Sowjet-Republik - dieses "Ost-Armenien" ist identisch mit der heutigen Republik Armenien.

Die Klöster Haghpat und Sanahin wurden beide nach 960 von der Königin Chosrowanusch gegründet, die sie "für das Wohlergehen" ihrer Söhne Gurgen und Smbat erbauen ließ. Haghpat und Sanahin wurden gemeinsam als ein Objekt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Obzwar sie einerseits zwei selbstständige Klöster waren, sind sie geschichtlich betrachtet Geschwisterklöster mit sich ergänzenden Ensembles.

Das Kloster Haghpat war ein Wehrkloster, das über dem gleichnamigen Ort von weitem sichtbar thront. Eingebettet in die Berg-Landschaft scheint die Anlage als wüchse sie aus der Erde empor. Das älteste sakrale Gebäude ist die Heilig-Kreuz-Kirche, auch Kirche vom Heiligen Zeichen genannt; armenisch: Nshan-Kirche. Ihre mit strengen Ornamenten, Zeichen, Schriften geschmückte Außenfassade ist gekrönt durch ein bauplastisches Motiv. Dieses zeigt die beiden bereits erwähnten Söhne der königlichen Klosterstifterin mit den überraschenden Kopfbedeckungen Barett und Turban; sie halten die Kirche in ihren Händen. Indessen von der eigentlichen Stifterin des Kloster weder hier noch in Sanahin eine "bildnerische" Spur.

Getrennt werden die beiden Klöster von der gewaltigen Debed-Schlucht. Sie wird überspannt von einer 19 Meter langen Brücke, eine technische Großtat aus dem 12. Jahrhundert und das älteste weltliche Bauddenkmal Armeniens. Sanahin gilt als die vollkommenste Klosteranlage Armeniens. Die Legende erzählt, ein bedeutender Geistlicher habe der Klosteranlage den Namen gegeben: San-a-hin, was bedeutet "das ist älter" und zwar älter als Haghpat. So war der Streit, welche der beiden Klosteranlagen die ältere sei, entschiedenen.

Mittelpunkt des Klosters und ein absolutes Kleinode der Baukunst: die Bibliothek. Äußerlich unscheinbar, vielleicht auch um Neugierige und Feinde nicht durch Prunk anzulocken, ist das Innere einmalig in ganz Armenien. Die Säulen sind sämtlich verschieden gestaltet und Theologie, Philosophie, den Künsten und der Mathematik gewidmet. Jenen Wissenschaften, die hier gelehrt wurden. Die Bibliothek weist Sanahin als einen gewichtigen Ort des armenischen Geisteslebens aus.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nuhr im Ersten

Der Satiregipfel

Ganzen Text anzeigenZu Gast bei Dieter Nuhr sind Ingo Appelt, Sebastian Pufpaff, Andreas Rebers und Torsten Sträter.

Ingo Appelt verbreitet mit Vollgas einen Optimismus, den wir gerade jetzt so gut gebrauchen können.
Sebastian Pufpaffs Programm ist kein Programm, es ist eine ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenZu Gast bei Dieter Nuhr sind Ingo Appelt, Sebastian Pufpaff, Andreas Rebers und Torsten Sträter.

Ingo Appelt verbreitet mit Vollgas einen Optimismus, den wir gerade jetzt so gut gebrauchen können.
Sebastian Pufpaffs Programm ist kein Programm, es ist eine Sichtweise, eine Meinung.

Andreas Rebers ist einer der vielseitigsten deutschen Kabarettisten und glänzt durch Querdenken und große Experimentierfreude.
Torsten Sträter liest mit trockener, fast gelangweilter Sprechart die wahnwitzigsten Geschichten vor und erzählt von gebrochenen Menschen und sonderbaren Begebenheiten.


(ARD/RBB)


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21:01
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Große Kleinkunst

Das Mainzer "unterhaus" feiert 50. Geburtstag

Ganzen Text anzeigenAnfang 2016 jährt sich die Geburtsstunde einer der wichtigsten Kabarettbühnen im deutschsprachigem Raum zum 50. Mal: Das Mainzer Forum-Theater unterhaus feiert Geburtstag.

Nicht nur der unvergessene Hanns Dieter Hüsch hat hier eine künstlerische Heimat gefunden; ...

Text zuklappenAnfang 2016 jährt sich die Geburtsstunde einer der wichtigsten Kabarettbühnen im deutschsprachigem Raum zum 50. Mal: Das Mainzer Forum-Theater unterhaus feiert Geburtstag.

Nicht nur der unvergessene Hanns Dieter Hüsch hat hier eine künstlerische Heimat gefunden; von Dieter Hildebrandt bis Wolfgang Neuss, von Wader bis Wecker, von Loriot bis Pispers standen sie alle schon auf der Bühne im legendären Gewölbekeller zu Mainz.

"Hier stehen wir, Spott helfe uns!" hieß das erste Programm, dass im Januar 1966 im "unterhaus" präsentiert wurde. Heute wird fast täglich auf zwei Bühnen das Beste präsentiert, das Kabarett und Kleinkunst zu bieten haben. Seit 1972 verleiht das "unterhaus" außerdem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis die bedeutendste Auszeichnung ihrer Art im deutschsprachigen Raum.

Ein halbes Jahrhundert Kabarettgeschichte – das muss natürlich gefeiert werden. Statt langer Festreden gab es zum Jubiläum das, was das "unterhaus" ausmacht: An zwei Abenden wurde Kabarett vom Feinsten präsentiert.

3sat zeigt die Höhepunkte des zweiten Teils der Jubiläumsgala, der vor allem im Zeichen der "Jungen Wilden" stand: Tobias Mann und Christoph Sieber, Max Uthoff, Barbara Ruscher, Lars Reichow und andere feierten die Bühne, die ihnen Sprungbrett für ihre Karriere war.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Manche mögen's heiß

(Some Like It Hot)

Spielfilm, USA 1959

Darsteller:
SugarMarilyn Monroe
JoeTony Curtis
JerryJack Lemmon
Gamaschen-ColomboGeorge Raft
MulliganPat O'Brian
u.a.
Regie: Billy Wilder
Länge: 117 Minuten

Ganzen Text anzeigenZwei stellungslose Musiker, ahnungslose Mordzeugen, schmuggeln sich auf der Flucht vor Gangstern als Frauen verkleidet in eine Damenjazzkapelle. Das führt zu ganz neuen Verwicklungen.

Ein Klassiker der US-Komödie und einer der erfolgreichsten Filme mit Marilyn ...

Text zuklappenZwei stellungslose Musiker, ahnungslose Mordzeugen, schmuggeln sich auf der Flucht vor Gangstern als Frauen verkleidet in eine Damenjazzkapelle. Das führt zu ganz neuen Verwicklungen.

Ein Klassiker der US-Komödie und einer der erfolgreichsten Filme mit Marilyn Monroe. Billy Wilders turbulente Verkleidungs- und Verwechslungs-Farce gehört zu den besten Filmen dieses vielseitigen Regisseurs.

Chicago 1929: Trotz des Alkoholverbots gibt es eine Menge "Flüsterkneipen" für durstige Kehlen. Eine davon gehört dem Gangsterboss "Gamaschen-Colombo", der sein Unternehmen als Beerdigungsinstitut tarnt. Als die Polizei seinem Treiben auf die Spur kommt, hebt sie das Etablissement aus. Damit verlieren auch die beiden Musiker Joe und Jerry ihren Job. Kurz darauf werden sie unfreiwillig Zeugen, wie Gamaschen-Colombo mehrere Unterwelt-Konkurrenten umbringen lässt.

Auf der Flucht vor den Gangstern, die Joe und Jerry als Mitwisser ebenfalls unschädlich machen wollen, verkleiden sie sich als Frauen und nehmen ein Engagement in einer Damenkapelle an. Aus Jerry wird Daphne, und aus Joe wird Josephine. Unterwegs zu einem Gastspiel in Miami, freundet sich Daphne im Schlafwagen mit der blonden Sugar an. Doch auch Joe alias Josephine findet Gefallen an der aufregenden Sängerin, die sich unbedingt einen Millionär als Mann angeln will.

Also erfindet Joe in Miami eine weitere Rolle für sich, um Sugar näherzukommen: Tagsüber mimt er fortan den Besitzer einer großen Jacht, die in Wirklichkeit dem millionenschweren alten Playboy Osgood gehört, und abends spielt er als "Josephine" mit Sugar in der Band. Sugar ahnt nichts von Joes Doppelspiel und verliebt sich in den reichen, ungeschickten Millionär. Jerry alias Daphne wiederum muss sich von Osgood den Hof machen lassen. Ganz verrückt wird es schließlich, als Gamaschen-Colombo zu einem Gangster-Kongress in Miami aufkreuzt.

Billy Wilders unwiderstehlicher Komödienklassiker "Manche mögen's heiß", der mit dem berüchtigten St.-Valentin-Massaker in Chicago "wie ein Feuerwerk beginnt und bis zum Schluss die tollsten Funken sprüht" (Variety zur Uraufführung 1959), endet mit einem der berühmtesten Schlussworte der Filmgeschichte: "Nobody is perfect", antwortet vergnügt der alte Satyr Osgood auf die Eröffnung seiner Herzensdame Daphne, dass sie in Wirklichkeit ein Mann sei.

Marilyn Monroe ist als Sugar in einer ihrer Paraderollen zu sehen.


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23:42
VPS 23:40

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: In einer Sekunde

Fernsehfilm, DDR 1980

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
DomkeDietrich Körner
Monika HabeltHildegard Alex
Klaus WerkerPeter Reusse
BuchholzJörg Krüger
u.a.
Buch: Hans-Joachim Hildebrandt
Regie: Hans-Joachim Hildebrandt
Länge: 80 Minuten

Ganzen Text anzeigenKlaus Werker überfährt zwei Menschen. Eine junge Frau stirbt, ein Familienvater bleibt querschnittsgelähmt. Werker belügt seine Freundin und seinen Freund, um die Tat zu verschleiern.

Während einer nächtlichen Heimfahrt verreißt Werker den Wagen. Sein Freund, ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenKlaus Werker überfährt zwei Menschen. Eine junge Frau stirbt, ein Familienvater bleibt querschnittsgelähmt. Werker belügt seine Freundin und seinen Freund, um die Tat zu verschleiern.

Während einer nächtlichen Heimfahrt verreißt Werker den Wagen. Sein Freund, der einen Teil Mitschuld trägt, kommt bei dem Unfall ums Leben. Auch hier versucht Werker die Geschichte anders zu biegen. Er behauptet, sein Freund sei auch am ersten Unfall schuld.

Seine Freundin, die ihm zunächst ein Alibi verschafft und zu ihm hält, erkennt mehr und mehr, auch im egozentrischen Verhalten ihr gegenüber, den rigorosen, selbstgefälligen und arroganten Partner und ändert ihre Aussage.


(ARD/MDR)


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1:01
VPS 01:00

Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Angriff aus der Tiefe

(Tentacoli)

Spielfilm, Italien 1977

Darsteller:
Ned TurnerJohn Huston
Tillie TurnerShelley Winters
Will GleasonBo Hopkins
Mr. WhiteheadHenry Fonda
Vicky GleasonDelia Boccardo
u.a.
Regie: Oliver Hellman
Länge: 97 Minuten

Ganzen Text anzeigenMysteriöse Todesfälle versetzen einen kleinen südkalifornischen Badeort in Angst und Schrecken. Die Toten tauchen bis zur Unkenntlichkeit entstellt am Strand auf. Was hat sie umgebracht?

Während Sheriff Robards noch darüber rätselt, will der kritische Journalist ...
(ARD)

Text zuklappenMysteriöse Todesfälle versetzen einen kleinen südkalifornischen Badeort in Angst und Schrecken. Die Toten tauchen bis zur Unkenntlichkeit entstellt am Strand auf. Was hat sie umgebracht?

Während Sheriff Robards noch darüber rätselt, will der kritische Journalist Ned Turner der Sache auf den Grund gehen. Turner bittet den berühmten Meeresbiologen Will Gleason um Hilfe. Er hat die Vermutung, dass die Antworten im Meer verborgen sein könnten.

Der Wissenschaftler beauftragt zwei seiner besten Taucher, die bei einem Einsatz auf unerklärliche Weise zu Tode kommen. Zur großen Sorge seiner Frau Vicky entschließt Gleason sich nun selbst zu einem Tauchgang. Auf dem Meeresgrund entdeckt er eine große Anzahl toter Fische, die offenbar durch ungewöhnliche seismische Aktivitäten verendeten.

Turner verdächtigt den zwielichtigen Unternehmer Whitehead, dessen Tunnelbaugesellschaft "Trojan Construction" ganz in der Nähe an einem Großprojekt arbeitet. Um die Bauarbeiten unter Wasser schneller voranzutreiben, setzten Whiteheads Männer illegale Methoden ein, die zur Mutation eines Riesenkraken führten.

Als Vicky Opfer des Seeungetüms wird, entscheidet Gleeason sich zu einem waghalsigen Experiment: Er hat in seinem ozeanischen Institut zwei Killerwale dressiert, die als natürliche Feinde der Krake gelten. Der Biologe versucht, die zwei Orcas für einen Angriff auf das Monster abzurichten.


(ARD)


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2:38
VPS 02:35

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Don Camillo und Peppone

(Le petit monde de Don Camillo)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1952

Darsteller:
Don CamilloFernandel
PepponeGino Cervi
ChristinaSylvie
GinaVera Talqui
MariolinoFranco Interlenghi
u.a.
Regie: Julien Duvivier
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigenDon Camillo und Peppone sind Lieblingserzfeinde und durch ihre gegensätzliche Weltanschauung im Dauerstreit miteinander. Doch in der Not schaffen sie es auch, sich zusammenzuraufen.

Der Komödienklassiker "Don Camillo und Peppone" war der Auftakt zu einer der ...
(ARD)

Text zuklappenDon Camillo und Peppone sind Lieblingserzfeinde und durch ihre gegensätzliche Weltanschauung im Dauerstreit miteinander. Doch in der Not schaffen sie es auch, sich zusammenzuraufen.

Der Komödienklassiker "Don Camillo und Peppone" war der Auftakt zu einer der erfolgreichsten Filmreihen der 1950er Jahre. In dem bärbeißigen Gino Cervi (Peppone) als überzeugtem Kommunisten, fand Fernandel (Don Carmillo) den idealen Gegenspieler.

In der Po-Ebene Norditaliens leben zwei Männer in einem Dorf in trauter Zwietracht: Hochwürden Don Camillo, der temperamentvolle Pfarrer mit den lockeren Fäusten, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Peppone, Bürgermeister und Anführer der "Roten". Beide Männer verfolgen das gleiche Ziel - das Dorf und seine Bewohner glücklich zu machen. Nur sind ihre Vorstellungen vom Glück leider grundverschieden. Aber ihre Feindschaft, geboren aus weltanschaulichem Gegensatz, kennt auch die Freundschaft. Meist jedoch liegen Don Camillo und Peppone sich in den Haaren. Als Peppone und seine Mannen zum Beispiel nach ihrem Wahlsieg einen feierlichen Umzug veranstalten, eilt Don Camillo zum Glockenturm und übertönt mit seinem heftigen Geläut Peppones Festansprache. Der Kern seiner Rede dringt trotzdem durch: Peppone hat vor, ein prachtvolles "Haus des Volkes" zu errichten. Das passt Don Camillo gar nicht, denn der kämpft schon lange für einen Kindergarten, für dessen Bau ihm allerdings das nötige Kleingeld fehlt. Als Don Camillo jedoch herausbekommt, woher Peppones Geldsegen für das "Haus des Volkes" stammt, finden die beiden Männer schnell zu einer Einigung.

Aber natürlich lässt der nächste Streit nicht lange auf sich warten. Als Peppone zum Streik der Landarbeiter aufruft, drohen auf dem Hof eines Großbauern Hunderte von Kühen zugrunde zu gehen. Des Nachts dringt Don Camillo schwer bewaffnet in die Stallungen ein - wo er auf Peppone trifft, der drohend seinen Karabiner schwingt. Auf ein kurzes Wortgefecht folgt die Einsicht. Und so sorgen die Streithähne gemeinsam für das Wohl der hungrigen Rindviecher. Auch bei anderen Gelegenheiten halten Don Camillo und Peppone zusammen. Wenn es etwa darum geht, ein junges Liebespaar vor dem Zorn seiner verfeindeten Familien zu schützen. Oder als ein altes, im Sterben liegendes Mütterchen den letzten Wunsch äußert, unter der Fahne der verhassten Monarchie zu Grabe getragen zu werden. Eines Tages aber geht Don Camillo zu weit: Vor den Augen des Bischofs zettelt er ausgerechnet bei der Einweihung des Kindergartens und des "Hauses des Volkes" eine zünftige Schlägerei an.


(ARD)


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4:19
VPS 04:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Don Camillos Rückkehr

(Le retour de Don Camillo)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1953

Darsteller:
Don CamilloFernandel
PepponeGino Cervi
MarchettiPaolo Stoppa
Fr. BottazziLeda Gloria
BischofCharles Vissières
u.a.
Regie: Julien Duvivier
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigenDon Camillo wurde in ein abgelegenes Dorf strafversetzt, sein alter Lieblingsfeind Peppone aber vermisst ihn und beschließt, diesen mittels eines raffinierten Plans zurückzuholen.

Julien Duvivier inszenierte "Don Camillos Rückkehr" als zweiten der populären "Don ...
(ARD)

Text zuklappenDon Camillo wurde in ein abgelegenes Dorf strafversetzt, sein alter Lieblingsfeind Peppone aber vermisst ihn und beschließt, diesen mittels eines raffinierten Plans zurückzuholen.

Julien Duvivier inszenierte "Don Camillos Rückkehr" als zweiten der populären "Don Camillo und Peppone"-Filme. Mit pointierten Dialogen, deftigem Humor und jeder Menge Charme glänzen wieder Starkomiker Fernandel und Gino Cervi in den Hauptrollen.

Der fidele Don Camillo ist von seinen Vorgesetzten strafversetzt worden. Als der Pfarrer in ein abgelegenes Bergdorf kommt, wird er nicht gerade feierlich empfangen, der Jubel am Bahnhof gilt nicht ihm, sondern einer berühmten Radrennfahrerin. Für unseren Geistlichen hat niemand ein Wort übrig. Seine neue Haushälterin ist nicht gerade das, was man einen freundlichen Menschen nennt, und als Don Camillo am Sonntag seinen ersten Gottesdienst hält, predigt er vor leeren Bänken. Kurzum: Enttäuschung auf der ganzen Linie. Aber in seinem Heimatort Brescello geht es dem Widersacher Peppone auch nicht viel besser. Der rauflustige Bürgermeister vermisst seinen Lieblingsfeind, denn Don Camillos Nachfolger taugt bestenfalls als Witzfigur. Ein Mann wie Peppone aber braucht einen ebenbürtigen Gegner. Also setzt er sich dafür ein, dass Hochwürden Don Camillo wieder in sein geliebtes Heimatdorf zurückkehren darf. Ein bisschen Eigennutz steckt allerdings schon hinter seiner Hilfsbereitschaft: Peppone möchte einen störrischen Großgrundbesitzer dazu überreden, für den geplanten Deichbau einen Teil seines Landes herzugeben - und da kann die Unterstützung eines kirchlichen Würdenträgers nicht schaden.

Andererseits muss man es ja aber auch nicht übertreiben mit der Freundschaft zum Feind. Also heckt Peppone einen Plan aus, um Don Camillo eine enttäuschende Ankunft zu bereiten. Ein Boxkampf soll die Bürger Brescellos davon abhalten, dem Pfarrer am Bahnhof zuzujubeln. Wutentbrannt stürmt Don Camillo daraufhin das Gemeindehaus - und muss seinem Erzfeind zu Hilfe eilen, der im Ring gerade kräftig vermöbelt wird. Nach diesem turbulenten Wiedersehen geht das alte Spiel von Neuem los. Wie zwei große Lausbuben benehmen Don Camillo und Peppone sich. Bis der Tag kommt, an dem ein Hochwasser Brescello bedroht. In solchen Momenten der Gefahr können selbst Streithähne ihren Zwist vergessen und gemeinsam anpacken.


(ARD)