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Dezember 2017
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Sonntag, 20. November
Programmwoche 47/2016
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Ruhe sanft - und günstig

Das Bestattungsgeschäft im Umbruch

Film von Ralf Bonsels

Ganzen Text anzeigenDas Bestattungsgeschäft ist krisenfest, so hieß es lange. Gestorben werde schließlich immer. Doch längst mangelt es Bestattern, Steinmetzen, Sargbauern und sogar Friedhöfen an Aufträgen.

Die Menschen werden immer älter, und gesellschaftliche Umbrüche verändern ...

Text zuklappenDas Bestattungsgeschäft ist krisenfest, so hieß es lange. Gestorben werde schließlich immer. Doch längst mangelt es Bestattern, Steinmetzen, Sargbauern und sogar Friedhöfen an Aufträgen.

Die Menschen werden immer älter, und gesellschaftliche Umbrüche verändern die Bestattungskultur radikal: Seit dem Mittelalter waren christliche Totenbräuche und Beerdigungsrituale in Europa selbstverständlich. Das hat sich gründlich geändert.

Heute haben Discount-Bestatter regen Zulauf. Sie bedienen eine Nachfrage, die meist durch familiäre Zerwürfnisse und schwindende religiöse Bindung entsteht. Die Abschaffung des obligatorischen Sterbegelds hat die Entwicklung noch befeuert. Zugleich gibt es immer häufiger den Wunsch, nicht im Reihengrab auf dem klassischen Friedhof die letzte Ruhe zu finden. Bestattungen im Wald, im heimischen Garten oder gar im Weltall sind gefragt. Auf dem traditionellen Gottesacker entstehen hingegen immer mehr Leerstellen zwischen den Gräbern, die für manche Friedhöfe längst existenzbedrohlich geworden sind.

„makro“ zeigt den Überlebenskampf einer jahrhundertealten Branche.


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf:

Das protestantische Christentum

Ganzen Text anzeigenFriedrich Wilhelm Graf beschreibt in diesem Vortrag protestantische Lebenswelten als institutionenkritische, modernitätsoffene Formen des Christentums.

Der Protestantismus entstand aus dem Protest eines einzelnen Theologieprofessors gegen eine Kirche, die in seinen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenFriedrich Wilhelm Graf beschreibt in diesem Vortrag protestantische Lebenswelten als institutionenkritische, modernitätsoffene Formen des Christentums.

Der Protestantismus entstand aus dem Protest eines einzelnen Theologieprofessors gegen eine Kirche, die in seinen Augen das Christentum pervertiert hatte und die Frommen in repressiver Abhängigkeit hielt.

Martin Luther betonte die "Freiheit eines Christenmenschen" und sah im "weltlichen Beruf", in der alltäglichen sorgfältigen Erfüllung der jeweiligen Pflichten, den eigentlichen, wahren Gottesdienst des Christen.

Professor Dr. Friedrich Wilhelm Graf war bis zu seiner Emeritierung 2014 Ordinarius für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München.
Er wurde als erster Theologe mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Präsident Trump - Albtraum oder Weckruf?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenMit der Wahl Donald Trumps stellen sich auch in Europa grundsätzliche Fragen: Droht ein neues Zeitalter des Populismus? Haben Regierende und Medien den Kontakt zum Wahlvolk verloren?

Eine Gesprächsrunde zu den Ursachen und Folgen des historischen ...

Text zuklappenMit der Wahl Donald Trumps stellen sich auch in Europa grundsätzliche Fragen: Droht ein neues Zeitalter des Populismus? Haben Regierende und Medien den Kontakt zum Wahlvolk verloren?

Eine Gesprächsrunde zu den Ursachen und Folgen des historischen Wahlentscheids.
Gastmoderator Wolfram Eilenberger diskutiert mit dem US-amerikanischen Kulturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht, der Politologin Patrizia Nanz und dem Philosophen Volker Gerhardt.

Wider alle Erwartung - und scheinbar auch alle Vernunft - wurde Donald Trump am vergangenen Dienstag zum Präsidenten der USA gewählt. Steht Trumps Triumph beispielhaft für eine grundlegende Strukturveränderung der westlichen Demokratien, wie sie derzeit auch in Europa zu beobachten ist? Für eine neue Ära der postfaktischen Politik und des ressentimentbefeuerten Populismus? Oder stellt sein Triumph schlicht einen Sieg der Demokratie und ihrer unbändigen Erneuerungskräfte dar?


10:04
VPS 10:05

Nachts allein mit Nofretete

Jahrhundertprojekt Museumsinsel

Film von Carola Wedel

Ganzen Text anzeigenWenn abends die Besucher das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel verlassen, kehrt um ihre prominenteste Bewohnerin, die ägyptische Königin Nofretete, noch lange keine Ruhe ein.

Techniker prüfen Lichtanlagen, Heizung und Sicherheitstechnik, Restauratoren ...

Text zuklappenWenn abends die Besucher das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel verlassen, kehrt um ihre prominenteste Bewohnerin, die ägyptische Königin Nofretete, noch lange keine Ruhe ein.

Techniker prüfen Lichtanlagen, Heizung und Sicherheitstechnik, Restauratoren untersuchen mögliche Beschädigungen durch die Gäste, Putzkolonnen bereiten alles vor für den neuen Tag. Auch die Stimmung im Haus, das Licht und die Geräusche sind dann anders als gewohnt.

Das Neue Museum hat sieben Tage in der Woche geöffnet. Pflege und Erhaltung können also nur ausschließlich in den Schließzeiten stattfinden: Von 18.00 Uhr bis 10.00 Uhr morgens. Diese Zeit in einer Nacht im November 2010 bildet der Film von Carola Wedel ab. In ihrem Film stehen die Menschen hinter den Kulissen im Mittelpunkt - diejenigen, die so ein weltberühmtes Haus eigentlich am Leben erhalten: Die Museumswächter in den Sälen, die Garderobenfrauen und die Hausmeister, die Sicherheitsbeauftragten, die Handwerker und das Servicepersonal, die alle dazu beitragen, dass das Neue Museum funktioniert. Viele persönliche Geschichten werden erzählt, viele Orte zum Teil erstmals für die Öffentlichkeit aufgesucht.

Redaktionshinweis: Mit "Nachts allein mit Nofretete" startet eine Reihe von acht Dokumentationen über das "Jahrhundertprojekt Museumsinsel", die 3sat bis Sonntag, 27. Oktober zeigt. Die Dokumentationen entstanden anlässlich der Medienpartnerschaft mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Seit 15 Jahren begleiten ZDF und 3sat den Wiederaufbau der Berliner Museumsinsel. So entstand ein Archiv, das die einzelnen Stationen des Aufbaus begleitet.


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10:34
VPS 10:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Unterwegs zu den Kulturen der Welt

Die Zukunft des Berliner Schlosses

Film von Carola Wedel

Ganzen Text anzeigenDer Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ist das größte und umstrittenste Bauprojekt der Bundesrepublik. Zwei Drittel der Deutschen sind gegen den von Franco Stella entworfenen Bau.

Der Film zeigt eine Momentaufnahme vom Stand 2013. Erstmals begleitet ein TV-Team ...

Text zuklappenDer Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ist das größte und umstrittenste Bauprojekt der Bundesrepublik. Zwei Drittel der Deutschen sind gegen den von Franco Stella entworfenen Bau.

Der Film zeigt eine Momentaufnahme vom Stand 2013. Erstmals begleitet ein TV-Team den Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Herrmann Parzinger, bei einer "Begehung" des Hauses. Er hält die Fäden für die gigantische inhaltliche Planung zusammen.

Das Preußenschloss gilt vielen als das falsche historische Zitat in der Mitte des vereinten Deutschland. Auch gibt es Zweifel am Erfolg der Spendenaktion, durch die 80 Millionen Euro für die Fassadengestaltung zusammenkommen sollen. Dennoch wurde im Juni 2013 der Grundstein gelegt. Und obwohl der Bau bereits aus dem Boden wächst, weiß kaum jemand genau, was hier - im sogenannten Humboldtforum -, ab 2019 gezeigt werden soll. Künftige Nutzer sind die Humboldt-Universität, die Zentral- und Landesbibliothek sowie das Museum für Asiatische Kunst und das Ethnologische Museum. "Das Humboldtforum will eine Auseinandersetzung wagen, die den vielschichtigen Beziehungen zwischen Deutschland und der Welt gilt. Mit unterschiedlichsten Perspektiven, Fragehaltungen und Erzählformen soll es der Vielfalt und den Werten der Weltkulturen gerecht werden", heißt es.

Außerdem begleitet der Film die Innenarchitekten und ihren Chef Ralph Applebaum, New York, bei ihrer Arbeit, und die zukünftigen Nutzer erklären ihr Konzept: Sie wollen das Humboldt-Forum zu einem faszinierenden und einmaligen Ort der "Kulturen der Welt" machen.

Der Film ist Teil einer Langzeitdokumentation über den Wiederaufbau der Berliner Museumsinsel, den das ZDF und 3sat seit 2001 als Medienpartner begleiten.


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11:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Geheimnisvolles Turfan

Jahrhundertprojekt Museumsinsel

Film von Carola Wedel

Ganzen Text anzeigenNahe der chinesischen Wüste Taklamakan an der nördlichen Seidenstraße liegen die Oasen Turfan, Kizil und Kucha, weltberühmt für ihre fantastischen Wandmalereien in buddhistischen Höhlen.

Die Höhlen aus dem 3. bis 13. Jahrhundert waren Anfang des 20. Jahrhunderts ...

Text zuklappenNahe der chinesischen Wüste Taklamakan an der nördlichen Seidenstraße liegen die Oasen Turfan, Kizil und Kucha, weltberühmt für ihre fantastischen Wandmalereien in buddhistischen Höhlen.

Die Höhlen aus dem 3. bis 13. Jahrhundert waren Anfang des 20. Jahrhunderts von den Berliner Forschern Albert von Grünwedel und Albert von Le Coq entdeckt worden. Sie fanden darin zahlreiche Schriften, Skulpturen und wunderschöne Wandgemälde.

Die Fundstücke belegten erstmals, wie früh sich Kulturen aus Ost und West an der Seidenstraße gegenseitig beeinflussten. Grünwedel und Le Coq lösten zahlreiche Fresken aus den Wänden und transportierten sie in Hunderten von Kisten nach Berlin. Seitdem galten die deutschen Wissenschaftler vielen in China als Kunsträuber. Nun aber nähern sich Deutschland und China in gemeinsamen Forschungsprojekten über diese Objekte einander an. Die "Turfan-Expeditionen" sollen eines der aufsehenerregendsten Ausstellungskapitel im neu geplanten Humboldtforum im Berliner Stadtschloss werden. Mit Original-Fresken werden die Höhlen mit großem Aufwand rekonstruiert - eine restauratorische Meisterleistung.
Für ihre Dokumentation "Geheimnisvolles Turfan" hat Carola Wedel mit ihrem Kamerateam den Direktor des Museums für Asiatische Kunst Berlin, Klaas Ruitenbeek, auf einer außergewöhnlichen Reise durch die Region Xinjiang begleitet. Wo bislang keine deutschen Fernsehteams zugelassen waren, mitten in Zeiten politischer Unruhen in der autonomen, uigurischen Region, durften sie als einziges nicht-chinesisches Fernsehteam überhaupt drehen.

Der Film ist Teil einer Langzeitdokumentation über den Wiederaufbau der Berliner Museumsinsel, den das ZDF und 3sat seit 2001 als Medienpartner begleiten.


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12:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Indianer kommen

Indigene Völker im Berliner Humboldtforum

Film von Carola Wedel

Ganzen Text anzeigenDie Kulturen der Welt auf "völlig neuartige Weise" ausstellen: Das ist das hochgesteckte Ziel des Berliner Humboldtforums, Deutschlands größtem Kulturprojekt.

Die Begegnung mit der Welt der Indigenen ist eine große Herausforderung für die Ausstellungsmacher im ...

Text zuklappenDie Kulturen der Welt auf "völlig neuartige Weise" ausstellen: Das ist das hochgesteckte Ziel des Berliner Humboldtforums, Deutschlands größtem Kulturprojekt.

Die Begegnung mit der Welt der Indigenen ist eine große Herausforderung für die Ausstellungsmacher im neuen Berliner Stadtschloss. Wie kann man ihre Vorstellungswelten vermitteln, die den unseren so ganz fremd sind? Wie reagiert man auf Rückgabeforderungen?

Die Ethnologen und Museumsleute in Berlin suchen nach neuen Wegen der Präsentation, wollen Indigenen mehr Raum und Gehör verschaffen. Damit gehen sie weiter als viele andere Staaten in Südamerika, die den Indianern immer noch ihre Rechte auf Autonomie, Sprache und Land verweigern. Zahlreiche indigene Völker besinnen sich jedoch mehr und mehr auf ihre Wurzeln, beschäftigen sich mit ihrer oft schon fast verloren gegangenen Kultur, wollen ihre Identität als Indigene wieder herstellen. Mehr und mehr bringen sie ihre Bedürfnisse ins Spiel, gewinnen Kraft und Authentizität zurück.

Im Rahmen der Planungen für das Humboldtforum wurden indigene Gruppen aus Venezuela und Kolumbien nach Berlin eingeladen und begegneten im Ethnologischen Museum in tief bewegenden Momenten erstmals den Objekten ihrer Vorfahren. Deutsche Sammler hatten sie vor über 100 Jahren mitgebracht. Die Indigenen haben sie untersucht und Ideen entwickelt, wie über sie ihre Geschichte und Kultur vermittelt werden kann. Ein erster Schritt, um ihre Weltvorstellung für uns, die wir vom Denken der Aufklärung und den Naturwissenschaften geprägt sind, verständlich und nachvollziehbarer zu machen.

Die Dokumentation "Die Indianer kommen" zeigt diesen herausfordernden Annäherungsprozess, begleitet die Besucher aus Südamerika in Berlin und besucht den einzigen noch existierenden Indianerstamm im Hochland der Sierra Nevada de Santa Marta, der es geschafft hat, seine hochgeistige Kultur und Lebensweise vollständig zu erhalten: die Kogi. Trotz der fast völligen Ausrottung durch die spanische Eroberung und Bedrohungen durch Guerilla, Drogenkartelle und Paramilitärs gibt es sie bis heute.

ZDF-Autorin Carola Wedel hatte mit ihrem Team die äußerst seltene Gelegenheit beim Stamm der Kogi drehen zu dürfen: heilige Rituale, besondere Orte, Alltagsleben. Ihr Film gibt außergewöhnliche Einblicke in das, was das Leben eines indigenen Volkes ausmacht. Ein großer Vertrauensbeweis und der Beginn eines Dialoges. Bei dem Besuch des Fernsehteams ging es auch um zwei Masken, die sich in Berlin im Depot des Ethnologischen Museums befinden und die die Kogi gern zurück hätten. Der Versuch einer Annäherung - mit allen Schwierigkeiten, die diese so andere Welt für uns und das Berliner Schloss Humboldtforum bedeuten.

Der Film ist Teil einer Langzeitdokumentation über den Wiederaufbau der Berliner Museumsinsel, den das ZDF und 3sat seit 2001 als Medienpartner begleiten.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:16
VPS 13:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kultwein ohne Ablaufdatum - Der Uhudler

Film von Erich Schneller

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenEinst als Heckenklescher verschrien und wegen Verdacht auf mögliche Gesundheitsgefährdung verboten, hat sich der Uhudler in den letzten Jahren zum Kultgetränk einer ganzen Region gemausert.

Und obwohl die in den 1990er-Jahren erreichte Ausnahmeregelung erst 2030 ...
(ORF)

Text zuklappenEinst als Heckenklescher verschrien und wegen Verdacht auf mögliche Gesundheitsgefährdung verboten, hat sich der Uhudler in den letzten Jahren zum Kultgetränk einer ganzen Region gemausert.

Und obwohl die in den 1990er-Jahren erreichte Ausnahmeregelung erst 2030 ausläuft, ist schon jetzt ein Gerangel um die Rettung des Uhudlers entbrannt. Die Nachfrage nach dem fruchtig-würzigen Sommerwein ist geradezu explodiert und beschert den Winzern schöne Einnahmen.


(ORF)


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13:41
VPS 13:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Peter Voß fragt Hans-Werner Sinn

EU vor dem Aus?

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenHans-Werner Sinn ist trotz seiner Eme-
ritierung im Frühjahr 2016 einer der
meinungsstärksten und einflussreichsten
Wirtschaftsforscher.

Er schreibt Zeitungsartikel, hält europaweit Vorträge, viele seiner Bücher wurden Bestseller.
Sinn war ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenHans-Werner Sinn ist trotz seiner Eme-
ritierung im Frühjahr 2016 einer der
meinungsstärksten und einflussreichsten
Wirtschaftsforscher.

Er schreibt Zeitungsartikel, hält europaweit Vorträge, viele seiner Bücher wurden Bestseller.
Sinn war einer der maßgebenden Ratgeber
Gerhard Schröders bei der Entwicklung
und Durchsetzung der berühmten Agenda
2010.

Seine Beiträge sind umstritten und provozieren - doch sie verhallen
nie ohne Diskussion.


(ARD/SWR/3sat)


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14:26
VPS 14:25

Marokko - Oase der Sinne

Film von Natalie Steger

Ganzen Text anzeigenMarokko, das Land im Nordwesten Afrikas, ist eine Mischung aus Tradition und Moderne sowie einer einzigartigen Landschaft mit wunderschönen Stränden, Oasen, Bergen und quirligen Städten.

Natalie Steger und ihr Team besuchen die kleine Stadt Ouarzazate am Fuß des ...

Text zuklappenMarokko, das Land im Nordwesten Afrikas, ist eine Mischung aus Tradition und Moderne sowie einer einzigartigen Landschaft mit wunderschönen Stränden, Oasen, Bergen und quirligen Städten.

Natalie Steger und ihr Team besuchen die kleine Stadt Ouarzazate am Fuß des Atlas, einer der beliebtesten Drehorte für ausländische Filmproduktionen. Sie treffen Berberfrauen, die sich zu einer Kooperative zur Produktion von Arganöl zusammengeschlossen haben.

Das wertvolle Öl wird von Hand gepresst. Der Film berichtet außerdem über die märchenhaften Altstädte von Marrakesch und Fes.


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14:41
VPS 14:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Spaniens Burgen und Städte

Film von Rubén Artalejo

Ganzen Text anzeigenSpanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken.

Mittelalterliche Burgen und charmante Kleinstädte, die weißen Dörfer Andalusiens, die avantgardistische Architektur Barcelonas, ...

Text zuklappenSpanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken.

Mittelalterliche Burgen und charmante Kleinstädte, die weißen Dörfer Andalusiens, die avantgardistische Architektur Barcelonas, das stolze Toledo. Tradition und Moderne stehen in einem spannenden Dialog - Spanien bietet weit mehr als Sonne und Strand.


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15:25
VPS 15:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Spaniens Küsten und Strände

Film von Rubén Artalejo

Ganzen Text anzeigenSpanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken - vor allem die Schönheit der Küstenlandschaften.

Eine Reise von Galicien und Kantabrien im Nordwesten der Iberischen Halbinsel ...

Text zuklappenSpanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken - vor allem die Schönheit der Küstenlandschaften.

Eine Reise von Galicien und Kantabrien im Nordwesten der Iberischen Halbinsel über die Balearen, die Costa Brava mit dem Fischerort Cadaqués, einst Wohnsitz Salvador Dalís, der Touristenhochburg Benidorm, der Costa de la Luz bis nach Gran Canaria und Teneriffa.


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16:09
VPS 16:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem Zug von Chicago nach New Orleans

Film von Andreas Stirl und Frank Rinnelt

Ganzen Text anzeigenJeden Abend verlässt ein ganz bestimmter Zug Chicago, die Dreimillionenstadt am Michigansee: Er hört auf den klangvollen Namen "City of New Orleans".

Er bringt seine Gäste in 18 Stunden in Amerikas Süden. Diesen Zug gibt es schon seit den 1920er-Jahren. Weltweit ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenJeden Abend verlässt ein ganz bestimmter Zug Chicago, die Dreimillionenstadt am Michigansee: Er hört auf den klangvollen Namen "City of New Orleans".

Er bringt seine Gäste in 18 Stunden in Amerikas Süden. Diesen Zug gibt es schon seit den 1920er-Jahren. Weltweit bekannt wurde er durch den gleichnamigen Song von Arlo Guthrie. 1500 Kilometer ist die Reise lang. Insgesamt gibt es 21 Haltepunkte.

Wenn der Zug Memphis Tennessee erreicht, ist es noch dunkel. In Memphis, der größten Stadt Tennessees mit 725 000 Einwohnern, ist der Blues zuhause. Und viele andere Musikrichtungen, wie die Besuche im Rock-'n'-Soul-Museum und in der legendären Beale Street zeigen.

"Leben auf dem Mississippi" heißt das Werk der amerikanischen Schriftstellerlegende Mark Twain. Er hat auf dem Fluss gearbeitet, war Steuermann auf einem Dampfschiff. Mark Twain wuchs entlang des Mississippi auf und schrieb darüber. Auch über das typische Südstaatenflair, das man hier noch erleben kann. Aus Villen der Baumwollbarone sind Museen geworden. In Jackson, Mississippi, erfährt man, dass die Menschen hier immer arm waren und dass Mississippi bis heute der ärmste Staat in den USA ist.

Einer der großen Söhne von New Orleans begrüßt uns lachend mit einer Trompete in der Hand, Onkel Satchmo, Louis Armstrong. Trompetenklänge erschallen überall in der Stadt, deren Herzstück das French Quarter ist, die historische Altstadt von New Orleans. Hier in der Bourbon Street steht die Wiege des Jazz.


(ARD/SWR)


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16:53
VPS 16:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die Tagebücher einer Nanny

(The Nanny Diaries)

Spielfilm, USA 2007

Darsteller:
Annie BraddockScarlett Johansson
Grayer XNicholas Reese Art
Mrs. XLaura Linney
Harvard Hottie / HaydenChris Evans
Mr. XPaul Giamatti
u.a.
Regie: Shari Springer Berman, Robert Pulcini
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenNach einem verpatzten Bewerbungsgespräch bewahrt Annie einen kleinen Jungen vor einem Unfall und wird direkt als Kindermädchen einer reichen New Yorker Familie engagiert.

Diese bewohnt eine ganze Etage in der Park Avenue, für die Nanny bleibt die Besenkammer. Die ...
(ARD)

Text zuklappenNach einem verpatzten Bewerbungsgespräch bewahrt Annie einen kleinen Jungen vor einem Unfall und wird direkt als Kindermädchen einer reichen New Yorker Familie engagiert.

Diese bewohnt eine ganze Etage in der Park Avenue, für die Nanny bleibt die Besenkammer. Die neue Arbeitgeberin Mrs. X entpuppt sich als Tyrannin, die Annie wie eine Leibeigene behandelt. Und ihr fünfjähriger Schützling namens Grayer ist ein verzogener Bengel.

Während Mr. X, ein Finanzhai, jedem Rock hinterher steigt, flüchtet die Dame des Hauses sich in Shopping, Yoga und Wohltätigkeitsveranstaltungen. Trotz ihres oft beschworenen Stresses bleibt ihr stets Zeit, um Annie zu schikanieren. Gipfel der Peinlichkeit ist ein Coaching-Seminar, in dem sich reiche Mütter und ihre Nannys unter therapeutischer Anleitung "die Wahrheit" sagen dürfen.

Allen Widrigkeiten zum Trotz avanciert die liebevolle Annie für den vereinsamten Grayer bald zum Mutterersatz. Als das patente Kindermädchen dann noch mit einem gut situierten Harvard-Studenten aus der Nachbarschaft anbändelt, wird Mrs. X erst recht zur Furie.


(ARD)


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18:31
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Ein Herz für alte Gäule

Film von Dominique Clément

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Hof Refuge de Darwyn ist ein Zufluchtsort für abgehalfterte Pferde, die niemand mehr will. Anouk Thibaud hat diesen einzigen Gnadenhof in der Westschweiz vor über 15 Jahren initiiert.

Das Pferde-Refugium von Bernex, in malerischer Landschaft im Kanton Genf ...

Text zuklappenDer Hof Refuge de Darwyn ist ein Zufluchtsort für abgehalfterte Pferde, die niemand mehr will. Anouk Thibaud hat diesen einzigen Gnadenhof in der Westschweiz vor über 15 Jahren initiiert.

Das Pferde-Refugium von Bernex, in malerischer Landschaft im Kanton Genf gelegen, beherbergt im Jahresdurchschnitt rund 250 Tiere. Neben der großherzigen Tierschützerin Anouk Thibaud sorgen überwiegend freiwillige Mitarbeiter für das Wohl der Tiere.

Das Angebot des Pferdealtersheims könnte ständig ausgebaut werden, so viele Anfragen laufen jedes Jahr ein. "Ich habe jede Woche 40 Anfragen von Leuten, die ihr Pferd bei mir abgeben wollen. Das sind über 2000 Tiere pro Jahr", so Anouk Thibaud. Partnerhöfe in der Westschweiz und im benachbarten Frankreich helfen aus und übernehmen Pferde, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen oder ihnen den Gang zum Schlachter zu ersparen. "Gerade jetzt in der Finanzkrise fehlt bei vielen plötzlich das Geld und man spart als erstes beim Pferd. Die Leute wollen sich dann oft nicht mehr um ihre Tiere kümmern, deshalb versuchen sie sie wegzugeben" sagt die Leiterin des Refuge de Darwyn.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Merkel strebt vierte Amtszeit an
Bewerbung auch als CDU-Chefin

Zugunglück in Indien
Viele Tote auf maroder Bahnstrecke

Frankreich: Vorwahlen wie in den USA
Sieben Konservative treten an


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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Johannesburg - das New York von Afrika

Film von Cristina Karrer und Patricia Wagner

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenJohannesburg gehört längst nicht mehr zu den gefährlichsten Städten der Welt.
Keine Stadt in Südafrika hat sich so gewandelt wie diese Millionenmetropole.

Sie hat sich das Image einer vibrierenden Weltstadt zugelegt. Wie das gelungen ist, erklärt der Mann, ...

Text zuklappenJohannesburg gehört längst nicht mehr zu den gefährlichsten Städten der Welt.
Keine Stadt in Südafrika hat sich so gewandelt wie diese Millionenmetropole.

Sie hat sich das Image einer vibrierenden Weltstadt zugelegt. Wie das gelungen ist, erklärt der Mann, der in der Stadtregierung für die Wirtschaftsentwicklung verantwortlich ist.

Die Fans von Johannesburg dokumentieren auf Instagram die neu entstehende Urbanität. Im trendigen Quartier Maboneng werden Kleider und Gerichte kreiert. Johannesburg ist nach wie vor eine Stadt der Gegensätze. Eine der reichsten Frauen Südafrikas strickt für die Ärmsten in den Slums. Dort leben auch jene, die tagelang in verlassenen Stollen illegal nach Gold suchen - nach den Resten jenes Goldreichtums, auf dem die Existenz der Stadt letztlich beruht.


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19:41
VPS 19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Drakensberge, Südafrika

uKhahlamba - Drachen, Regenmacher und die Macht der Götter

Film von Rüdiger Lorenz und Faranak Djalali

Ganzen Text anzeigenDie Drakensberge haben viele Namen. Die Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. Seit 2000 gehören sie zum UNESCO-Weltnaturerbe.

"uKhahlamba", eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Drakensberge haben viele Namen. Die Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. Seit 2000 gehören sie zum UNESCO-Weltnaturerbe.

"uKhahlamba", eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen Felsmauer. Das "Dach Südafrikas", zwischen Johannesburg und Durban gelegen, ist so hoch, dass Regenwolken an ihm hängen bleiben und eine fruchtbare Landschaft erblüht.

Im Kamberg Naturreservat 1000 Meter tiefer befindet sich ein heiliger Ort: eine Höhle, über die ein Wasserfall stürzt. 500 Meter höher öffnet sich ein mächtiger Bergüberhang in eine weite Landschaft. Dort findet man Felszeichnungen der Ureinwohner. Ihr wichtigstes Jagdtier war die Elenantilope, die heute fast ausgestorben ist.

Im "Giants Castle"-Naturpark leben die letzten Exemplare. Heute ist das UNESCO-Naturerbe der Drakensberge nicht mehr bedroht. Die südafrikanische Regierung hat erkannt, dass eine intakte Natur mehr bringt als eine zerstörte.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3sat-Zuschauerpreis

Zwei Leben. Eine Hoffnung

Fernsehfilm, Deutschland 2015

Darsteller:
Dr. HellwegAnnette Frier
Frank RegenerValentino Fortuzzi
Regina RegenerCarina Wiese
Peter RegenerJörg Pose
DafinaBarbara Prakopenka
Professor GroßMartina Umbach
u.a.
Buch: Benedikt Röskau
Regie: Richard Huber
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenSeit zwei Jahren wartet der 17-jährige Frank auf eine Spenderleber, die ihm das Leben retten wird. Als er das Organ endlich bekommen soll, muss er eine schwere Entscheidung treffen.

Während der Zeit im Krankenhaus hat Frank eine enge Bindung zu Dafina aufgebaut, die ...

Text zuklappenSeit zwei Jahren wartet der 17-jährige Frank auf eine Spenderleber, die ihm das Leben retten wird. Als er das Organ endlich bekommen soll, muss er eine schwere Entscheidung treffen.

Während der Zeit im Krankenhaus hat Frank eine enge Bindung zu Dafina aufgebaut, die ebenfalls auf eine Leber wartet. Die Transplantations-Chirurgin Dr. Hellweg hat im OP ihr Möglichstes getan, doch der Körper des Mädchens stößt das für sie vorgesehene Organ ab.

Die 17-Jährige hat nur noch wenige Stunden zu leben, wenn nicht sofort ein weiteres Organ für sie gefunden wird. Franks Spenderleber könnte sie retten. Doch soll Dr. Hellweg ihn über den kritischen Zustand seiner Freundin informieren? Kann ein 17-Jähriger die Entscheidung über ein Leben wirklich treffen?

Redaktionshinweis: 3sat zeigt vom Samstag, 19., bis zum Donnerstag, 24. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle zwölf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 19. November, 20.00 Uhr, bis zum 25. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Zwei Leben. Eine Hoffnung" lautet die Telefonnummer 0137 4141 - 03.


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21:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3sat-Zuschauerpreis

Lina

Fernsehfilm, Schweiz 2016

Darsteller:
Lina Trachsler, jungRabea Egg
Lina Trachsler, erwachsenElisabeth Niederer
Julian WittekFlurin Giger
DanielFabian Krüger
ValerieLuna Wedler
Mariann TrachserMona Petri
Kurt TrachslerAlexander Seibt
u.a.
Buch: Jan Poldervaart
Regie: Mike Schaerer
Länge: 80 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Dorf im Zürcher Oberland, späte 1960er-Jahre: Lina ist 17, lebenshungrig und unangepasst. Sie träumt von einem Leben mit Julian, ihrer großen Liebe. Doch der Traum platzt.

Die Beziehung zu dem aus gutem Hause stammenden Julian missfällt nicht nur den Eltern ...

Text zuklappenEin Dorf im Zürcher Oberland, späte 1960er-Jahre: Lina ist 17, lebenshungrig und unangepasst. Sie träumt von einem Leben mit Julian, ihrer großen Liebe. Doch der Traum platzt.

Die Beziehung zu dem aus gutem Hause stammenden Julian missfällt nicht nur den Eltern der beiden Jugendlichen, sondern auch dem Behördenmitglied Fruttiger. Linas Vater ist Gelegenheitstrinker und immer wieder ohne feste Arbeit. Auch Lina ist ihm suspekt.

Nach einem Reitausflug mit Julian wird Lina auf dem Heimweg von Walter bedrängt, dem Sohn des Gemeindepräsidenten. Dieser hat schon lange ein Auge auf Lina geworfen. Als Walters Vater durch Linas Schreien geweckt wird, kehrt Walter die Situation um und bezichtigt nun Lina. Sie wird vor die Fürsorgebehörde zitiert und erhält eine Verwarnung.

Ein heimlicher Ausflug mit Julian nach Zürich und ungerechtfertigte Vorwürfe des Ladenbesitzers, es fehle oft Geld in der Kasse, bringen das Fass zum Überlaufen: Lina wird zur "Nacherziehung" in ein Heim eingewiesen. Doch Julian hilft Lina zu verschwinden. Übermütig und siegessicher verstecken sie sich in einer Kommune in Zürich. In dieser Nacht schlafen sie zum ersten Mal miteinander und beschließen, ihren Traum wahr zu machen und nach Südfrankreich zu reisen.

Tags darauf fangen Polizisten und Julians Vater das Paar ab. Julian wird zum Studium in die USA abgeschoben, Lina kommt - nach einer psychiatrischen Abklärung, bei der ihr eine schwere Störung der Verhaltensweise attestiert wird - in die Frauenvollzugsanstalt Hindelbank.

Eingesperrt mit Schwerverbrecherinnen und anderen "administrativ Versorgten" durchlebt Lina Demütigung, Zwangsarbeit und ein Anstaltsregime, an dem sie zu zerbrechen droht, vor allem als sie bemerkt, dass sie mit Julians Kind schwanger ist. Für eine Abtreibung ist es zu spät, und die Anstaltsleitung, die Fürsorgebehörde und auch Linas Mutter drängen sie dazu, das Kind zur Adoption freizugeben. Am Ende ihrer seelischen Kräfte willigt Lina ein. Das Kind wird ihr nach der Geburt gleich weggenommen. Einige Monate später wird sie aus dem Gefängnis entlassen.

Erst 40 Jahre später wird Lina von ihrem Sohn Daniel auf dem kleinen Pferdegestüt im Jura, wo sie nach ihrer Entlassung untergekommen ist, aufgesucht. Zum ersten Mal kann sie von ihren Erlebnissen, aber auch von ihren Träumen und Hoffnungen von damals erzählen.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt vom Samstag, 19., bis zum Donnerstag, 24. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle zwölf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 19. November, 20.00 Uhr, bis zum 25. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Lina" lautet die Telefonnummer 0137 4141 - 04.


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23:12
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45 Jahre Polizeiruf - Die lange Nacht

45 Jahre Polizeiruf - Eine Erfolgsstory

Ganzen Text anzeigenAm 27. Juni 1971 gingen Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt im DDR-Fernsehen erstmals auf Verbrecherjagd. „Polizeiruf 110“ wird schnell zu einem "Straßenfeger". Ein Resümee.

Was macht diese Krimi-Serie so besonders? Sind es die Themen, die Figuren, die ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenAm 27. Juni 1971 gingen Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt im DDR-Fernsehen erstmals auf Verbrecherjagd. „Polizeiruf 110“ wird schnell zu einem "Straßenfeger". Ein Resümee.

Was macht diese Krimi-Serie so besonders? Sind es die Themen, die Figuren, die Rollen? Einige der legendären TV-Kommissare zerbrechen sich darüber den Kopf. Aber auch "echte" Kriminalbeamte, verantwortliche Funktionäre, Autoren und Regisseure kommen zu Wort.

Fuchs - der Maigret des Ostens: Überblick, Durchblick, Weitblick. Ein klug kombinierender und kompromissloser Planer und Leiter im Klassenkampf gegen das Verbrechen. In direkter Konkurrenz zum ebenfalls neuen westlichen "Tatort" gehören Fuchs und Genossen nicht zu den schillernden Krimi-Figuren à la Schimanski. Sie sind auffallend normal, vermitteln Sicherheit und Korrektheit. Sie arbeiten stets nach Dienstvorschrift, sind passionierte Nichtraucher und natürlich strenge Anti-Alkoholiker. Verbrechensbekämpfung im Sozialismus ist Kollektivarbeit!

Die Delikt-Palette: Diebstahl, Versicherungsschwindel, Raub und Totschlag, Sexualverbrechen und manchmal auch Mord. Es sind meist keine brutalen Gangster und kaltblütigen Mörder gegen die ermittelt wird, auch rauben, vergewaltigen oder töten auffallend selten Vertreter der "herrschenden Arbeiterklasse". Immerhin thematisiert man auch Konflikte, die sonst im DDR-Fernsehen selten oder gar nicht zur Sprache kamen. "110" ein Spiegel der DDR-Gesellschaft?

Auch nach der Wende 1989 orientierte sich der "Polizeiruf 110" an den Ereignissen der Zeit. Am 22.12.1991 lief der letzte Polizeiruf im DDR-Fernsehen. Drei Jahre später starteten MDR und ORB im Ersten mit neuen Geschichten und neuen Gesichtern. Inzwischen gehört "Polizeiruf 110" nicht nur zu den traditionsreichsten, sondern auch zu den erfolgreichsten deutschen Krimireihen.

Redaktionshinweis: "45 Jahre Polizeiruf - Eine Erfolgsstory" ist der Auftakt einer langen "45 Jahre Polizeiruf"-Nacht in 3sat.


(ARD/MDR)


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23:58
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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

45 Jahre Polizeiruf - Die lange Nacht

Polizeiruf 110: Endstation

Fernsehfilm, Deutschland 2016

Darsteller:
Hauptkommissarin D. BraschClaudia Michelsen
Hauptkommissar D. KöhlerMatthias Matschke
Kriminalrat Uwe LempFelix Vörtler
Kriminalobermeister MautzSteve Windolf
Hanno SchilchowRonald Kukulies
Lara SchilchowPaula Dombrowski
SaschaNino Böhlau
BellaJanina Fautz
u.a.
Buch: Stefan Rogall
Regie: Matthias Tiefenbacher
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenMarko, ein Pflegekind, fällt mitten auf der Straße tot um. Am Körper des Jungen werden Spuren gefunden, die eindeutig auf körperliche Misshandlung hinweisen. Brasch und Köhler ermitteln.

Der Tote trägt eine auffallend teure Uhr – wie kam er zu dieser? Die ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenMarko, ein Pflegekind, fällt mitten auf der Straße tot um. Am Körper des Jungen werden Spuren gefunden, die eindeutig auf körperliche Misshandlung hinweisen. Brasch und Köhler ermitteln.

Der Tote trägt eine auffallend teure Uhr – wie kam er zu dieser? Die bisher vom Jugendamt geschätzte und als zuverlässig eingeordnete Familie Schilchow gerät in den Fokus der Ermittlungen. Sie stellt sich als doch nicht ganz so harmonisch heraus.

Sascha, der Bruder des toten Marko, ist kein einfaches Kind. Die beiden Geschwister kamen in die Pflegefamilie, da ihre leibliche Mutter, Manuela Siebrecht, drogenabhängig ist und ihre Kinder nicht mehr versorgen kann. Das eigene Kind der Schilchows, Bella, macht auf Brasch einen rebellischen Eindruck. Auffallend zurückhaltend dagegen wirkt das dritte Pflegekind Nadine.

Bei ihren Ermittlungen stoßen Brasch und Köhler darauf, dass es in letzter Zeit in der Nähe des Tatortes vermehrt Einbrüche gab. Eine alte Frau wurde in der Nacht davor überfallen und schwer verletzt. Als die Kommissare den Hehler finden, der die gestohlene Ware aus den Einbrüchen weiterverkauft, müssen die Kommissare ihren bisherigen Ermittlungsansatz komplett neu überdenken, denn dieser ist mit Manuela Siebrecht, der Mutter des toten Marko, eng befreundet.


(ARD/MDR)


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1:27
VPS 01:25

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45 Jahre Polizeiruf - Die lange Nacht

Polizeiruf 110: Der Einzelgänger

Fernsehfilm, DDR 1980

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Leutnant WoltersdorfWerner Tietze
Frank GabelUdo Schenk
Franks MutterLissy Tempelhof
HugoHerbert Köfer
u.a.
Buch: Helmut Nitzschke
Regie: Helmut Nitzschke
Länge: 48 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Jugendlicher hat einen älteren Mann zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Die Tat geschah an einer Bushaltestelle mitten am Tag, aber kein Passant griff ein, der Täter entkam.

Als die Polizei den Tatort erreicht, sind die meisten Zeugen schon ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenEin Jugendlicher hat einen älteren Mann zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Die Tat geschah an einer Bushaltestelle mitten am Tag, aber kein Passant griff ein, der Täter entkam.

Als die Polizei den Tatort erreicht, sind die meisten Zeugen schon gegangen. Die, die noch da sind, wollen nichts gesehen haben. Leutnant Woltersdorf und Hauptmann Fuchs haben es schwer, einen Ansatz für ihre Ermittlungen zu finden. Doch dann wendet sich das Blatt.

Als sich doch noch zwei Zeugen des Geschehens bei der Polizei melden, und wenige Tage später wieder ein Mann nachts grundlos von einem Unbekannten zusammengeschlagen wird, kommen sie dem Täter auf die Spur. Er ist 19 Jahre alt und kommt mit seinem Leben nicht zurecht. Seine Enttäuschungen schlagen in Dauerwut und Explosionsbereitschaft um. Seine Opfer hat er nicht gekannt. Sie haben ihn nicht angegriffen und auch nicht provoziert. Warum er sie zusammengeschlagen hat, kann er nicht sagen. Sind seine Gewaltausbrüche also ein Amoklauf als Hilferuf?


(ARD/MDR)


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2:15
VPS 02:10

Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

45 Jahre Polizeiruf - Die lange Nacht

Polizeiruf 110: Kurschatten

Fernsehfilm, Deutschland 2001

Darsteller:
Hauptkommissar SchmückeJaecki Schwarz
Hauptkommissar SchneiderWolfgang Winkler
Frau RavenSigrid Göhler
Tatjana SchiefelKathrin Angerer
Bankier TaubeOliver Stritzel
u.a.
Buch: Scarlett Klein, Michael Illner
Regie: Marco Serafini
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn einer Kurklinik in Bad Kösen sind raffinierte Erpresser am Werk. Ein Seitensprung während der Kur kann ahnungslosen Patienten dort zum Verhängnis werden.

Mit heimlichen Videoaufzeichnungen ihrer Schäferstündchen werden die Treulosen erpresst. Die ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenIn einer Kurklinik in Bad Kösen sind raffinierte Erpresser am Werk. Ein Seitensprung während der Kur kann ahnungslosen Patienten dort zum Verhängnis werden.

Mit heimlichen Videoaufzeichnungen ihrer Schäferstündchen werden die Treulosen erpresst. Die Hauptkommissare Schmücke und Schneider sind sich sicher, dass sie die Erpresser unter den Mitarbeitern der Kurklinik suchen müssen.

Also geht Hauptkommissar Herbert Schmücke als Kurpatient in die Klinik. Doch statt gemütlicher Undercover-Ermittlung wird das Leben in der Kurklinik für den Kommissar, der gnadenlos auf Diät gesetzt wird, äußerst hart. Nach seinen anstrengenden Therapieanwendungen ist er nachts auf Beobachtungsposten und hält Ausschau nach verdächtigem Treiben. Schließlich findet er einen "Kurschatten". Mit der Dame will er sich den Erpressern als Köder anzubieten. Doch dann bringt der Mord an einer Krankenschwester Schmücke und Schneider auf eine heiße Spur. Über das Ausmaß der dreisten Erpressungen können die beiden Kommissare jedoch nur staunen.


(ARD/MDR)


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3:44
VPS 03:40

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

45 Jahre Polizeiruf - Die lange Nacht

Polizeiruf 110: Flüssige Waffe

Fernsehfilm, DDR 1988

Darsteller:
Hauptmann RegerKlaus Gendries
Unterleutnant BeckerJörg Hengstler
KegelUlrich Mühe
MarliesJenny Gröllmann
DorotheeRenate Reinecke
XenieAngelika Perdelwitz
WiemeierHenry Hübchen
BühlerFrank Schenk
u.a.
Buch: Helmut Krätzig
Regie: Helmut Krätzig
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenKegel hat es geschafft: Nach Verbüßung einer Haftstrafe und der anschließenden Entziehungskur kann der gelernte Schlosser ein neues Leben beginnen. Die Bedingungen dafür scheinen günstig.

Kegel hat Arbeit, seine neuen Kollegen begegnen ihm und seinem ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenKegel hat es geschafft: Nach Verbüßung einer Haftstrafe und der anschließenden Entziehungskur kann der gelernte Schlosser ein neues Leben beginnen. Die Bedingungen dafür scheinen günstig.

Kegel hat Arbeit, seine neuen Kollegen begegnen ihm und seinem Alkoholproblem verständnisvoll. Seine Frau Marlies liebt ihn und vertraut ihm. Doch dann holt ihn seine Vergangenheit plötzlich wieder ein.

Noch während der letzten Tage seiner Entziehungskur hatte sich ein alter Bekannter bei ihm gemeldet. Und schon wenige Tage nach dem Ende der Entziehungskur ist Kegel wieder verschwunden. Ist ihm etwas passiert, trinkt er wieder, oder hat er sich erneut mit seinen alten Freunden eingelassen? Um ihm zu helfen, muss Marlies eine schwere Entscheidung treffen. Kann sie bei der Polizei Hilfe suchen, oder zerstört sie damit Kegels Chance?


(ARD/MDR)


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5:09
VPS 05:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

45 Jahre Polizeiruf - Eine Erfolgsstory


Ganzen Text anzeigenAm 27. Juni 1971 gingen Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt im DDR-Fernsehen erstmals auf Verbrecherjagd. „Polizeiruf 110“ wird schnell zu einem "Straßenfeger". Ein Resümee.

Was macht diese Krimi-Serie so besonders? Sind es die Themen, die Figuren, die ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenAm 27. Juni 1971 gingen Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt im DDR-Fernsehen erstmals auf Verbrecherjagd. „Polizeiruf 110“ wird schnell zu einem "Straßenfeger". Ein Resümee.

Was macht diese Krimi-Serie so besonders? Sind es die Themen, die Figuren, die Rollen? Einige der legendären TV-Kommissare zerbrechen sich darüber den Kopf. Aber auch "echte" Kriminalbeamte, verantwortliche Funktionäre, Autoren und Regisseure kommen zu Wort.

Fuchs - der Maigret des Ostens: Überblick, Durchblick, Weitblick. Ein klug kombinierender und kompromissloser Planer und Leiter im Klassenkampf gegen das Verbrechen. In direkter Konkurrenz zum ebenfalls neuen westlichen "Tatort" gehören Fuchs und Genossen nicht zu den schillernden Krimi-Figuren à la Schimanski. Sie sind auffallend normal, vermitteln Sicherheit und Korrektheit. Sie arbeiten stets nach Dienstvorschrift, sind passionierte Nichtraucher und natürlich strenge Anti-Alkoholiker. Verbrechensbekämpfung im Sozialismus ist Kollektivarbeit!

Die Delikt-Palette: Diebstahl, Versicherungsschwindel, Raub und Totschlag, Sexualverbrechen und manchmal auch Mord. Es sind meist keine brutalen Gangster und kaltblütigen Mörder gegen die ermittelt wird, auch rauben, vergewaltigen oder töten auffallend selten Vertreter der "herrschenden Arbeiterklasse". Immerhin thematisiert man auch Konflikte, die sonst im DDR-Fernsehen selten oder gar nicht zur Sprache kamen. "110" ein Spiegel der DDR-Gesellschaft?

Auch nach der Wende 1989 orientierte sich der "Polizeiruf 110" an den Ereignissen der Zeit. Am 22.12.1991 lief der letzte Polizeiruf im DDR-Fernsehen. Drei Jahre später starteten MDR und ORB im Ersten mit neuen Geschichten und neuen Gesichtern. Inzwischen gehört "Polizeiruf 110" nicht nur zu den traditionsreichsten, sondern auch zu den erfolgreichsten deutschen Krimireihen.


(ARD/MDR)