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Oktober 2017
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Freitag, 11. November
Programmwoche 45/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenFilmstart: "Café Society"
Der neue Film von Woody Allen

Trump, das System und der Populismus
Kulturzeit-Gesprächsgast: Johannes Völz, Amerikanist

Ausweichquartier für Pergamonmuseum
Millionen-Zuschüsse des Bundes für Berlins ...

Text zuklappenFilmstart: "Café Society"
Der neue Film von Woody Allen

Trump, das System und der Populismus
Kulturzeit-Gesprächsgast: Johannes Völz, Amerikanist

Ausweichquartier für Pergamonmuseum
Millionen-Zuschüsse des Bundes für Berlins Kultur

Hochalpine Baudenkmäler
Tiroler Denkmalamt stellt herausragende hochalpine Hütten unter Schutz

Jonathan Safran Foer: "Hier bin ich"
Nach zehn Jahren erscheint neues Buch des Bestsellerautors

David Bowies Kunstsammlung
Neuer Blick auf den Sänger


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenUni der Unbeugsamen
Türkische Forscher im Widerstand

Keine Angst vor Spinnen
Erst ein Medikament, dann das Tier als Therapie

Gregor Johann Mendel
Ein Erbsenzüchter begründete die Genetik

Gleitmittel #Bleistift
Von wegen altmodisches ...

Text zuklappenUni der Unbeugsamen
Türkische Forscher im Widerstand

Keine Angst vor Spinnen
Erst ein Medikament, dann das Tier als Therapie

Gregor Johann Mendel
Ein Erbsenzüchter begründete die Genetik

Gleitmittel #Bleistift
Von wegen altmodisches Schreibgerät

Die Antwort ist nicht \"42\"
Der Meilenstein für die Revolution: Maschinen können selbst dazulernen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenFilmstart: "Café Society"
Der neue Film von Woody Allen

Trump, das System und der Populismus
Kulturzeit-Gesprächsgast: Johannes Völz, Amerikanist

Ausweichquartier für Pergamonmuseum
Millionen-Zuschüsse des Bundes für Berlins ...

Text zuklappenFilmstart: "Café Society"
Der neue Film von Woody Allen

Trump, das System und der Populismus
Kulturzeit-Gesprächsgast: Johannes Völz, Amerikanist

Ausweichquartier für Pergamonmuseum
Millionen-Zuschüsse des Bundes für Berlins Kultur

Hochalpine Baudenkmäler
Tiroler Denkmalamt stellt herausragende hochalpine Hütten unter Schutz

Jonathan Safran Foer: "Hier bin ich"
Nach zehn Jahren erscheint neues Buch des Bestsellerautors

David Bowies Kunstsammlung
Neuer Blick auf den Sänger


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenUni der Unbeugsamen
Türkische Forscher im Widerstand

Keine Angst vor Spinnen
Erst ein Medikament, dann das Tier als Therapie

Gregor Johann Mendel
Ein Erbsenzüchter begründete die Genetik

Gleitmittel #Bleistift
Von wegen altmodisches ...

Text zuklappenUni der Unbeugsamen
Türkische Forscher im Widerstand

Keine Angst vor Spinnen
Erst ein Medikament, dann das Tier als Therapie

Gregor Johann Mendel
Ein Erbsenzüchter begründete die Genetik

Gleitmittel #Bleistift
Von wegen altmodisches Schreibgerät

Die Antwort ist nicht \"42\"
Der Meilenstein für die Revolution: Maschinen können selbst dazulernen


10:14
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Markus Lanz


Ganzen Text anzeigenHans-Ulrich Klose, ehemaliger Politiker
Von 1991 bis 1994 war er Fraktionsvorsitzender der SPD. Klose bezeichnet die USA als seine "zweite Heimat". In der Sendung spricht er über seine Begegnungen mit Clinton und ihre E-Mail-Affäre.

Wolfram Weimer, ...

Text zuklappenHans-Ulrich Klose, ehemaliger Politiker
Von 1991 bis 1994 war er Fraktionsvorsitzender der SPD. Klose bezeichnet die USA als seine "zweite Heimat". In der Sendung spricht er über seine Begegnungen mit Clinton und ihre E-Mail-Affäre.

Wolfram Weimer, Publizist
Der US-Wahlkampf wird durch die aktuellen Ereignisse immer spannender. In der Sendung gibt Weimer seine Einschätzung und erklärt, wie Trump versuchen wird, den Wahlkampf für sich zu entscheiden.

Elisabeth Wehling, Linguistin
Seit elf Jahren lebt sie in den USA und beschäftigt sich mit der Sprache im Wahlkampf. Wehling erklärt, warum Clinton nicht sympathisch rüberkommt und Trump wie ein Viertklässler spricht.

Wigald Boning, Komiker und Moderator
Für sein neues Buch "Im Zelt" verbrachte Boning 204 Nächte am Stück im Zelt. In der Sendung erzählt der Komiker von seinen ungewöhnlichen Schlafplätzen und berichtet von skurrilen Begegnungen.

Dr. Mark Benecke, Kriminalbiologe
Als Kriminalbiologe ist Benecke an den dunkelsten Orten der Welt im Einsatz. Er spricht über sein Buch "Mumien in Palermo" und erklärt, warum ihn Mumien als Forschungsobjekt faszinieren.


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

STÖCKL.

Moderation: Barbara Stöckl

Peter Matic
Burgschauspieler

Christine Bauer-Jelinek
Wirtschaftscoach & Psychotherapeutin

Armin Thurnher
Journalist, Publizist & Zeitungsherausgeber

Elisabeth Feichtinger
Bürgermeisterin von Altmünster


(ORF)


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12:29
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

selbstbestimmt!

Leben mit Behinderung

Moderation: Martin Fromme

Ganzen Text anzeigenDie Schule für alle
In der Emil-Petri-Schule in Arnstadt ist Inklusion selbstverständlich

Die "ParkinSong-Revue"
Ein Komponist setzt sich mit seiner Krankheit auseinander

Sonntagsfragen
Schauspielerin Christine Urspruch ist bei Jennifer Sonntag ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenDie Schule für alle
In der Emil-Petri-Schule in Arnstadt ist Inklusion selbstverständlich

Die "ParkinSong-Revue"
Ein Komponist setzt sich mit seiner Krankheit auseinander

Sonntagsfragen
Schauspielerin Christine Urspruch ist bei Jennifer Sonntag zu Gast

Handicaps für Anfänger
Martin Fromme versucht sich an der Orgel


(ARD/MDR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:23
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Europas vergessene Völker (1/3)

Die Aromunen

Film von Peter Podjavorsek

Ganzen Text anzeigenDie Aromunen besaßen nie einen eigenen Staat. Seit Jahrhunderten leben sie verstreut im Südosten Europas. Ihre Anzahl wird auf 100 000 bis 500 000 geschätzt, ihre Kultur stirbt aus.

Nur in Mazedonien, einst die südlichste Region Jugoslawiens, werden sie heute als ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDie Aromunen besaßen nie einen eigenen Staat. Seit Jahrhunderten leben sie verstreut im Südosten Europas. Ihre Anzahl wird auf 100 000 bis 500 000 geschätzt, ihre Kultur stirbt aus.

Nur in Mazedonien, einst die südlichste Region Jugoslawiens, werden sie heute als ethnische Minderheit anerkannt. Ihre Vorfahren lebten als nomadische Schäfer in den Hügeln und Bergen des Landes. Viele brachten es mit ihren großen Herden zu Wohlstand.

Gleichzeitig gab es urbanisierte Aromunen, die vor allem im Süden des Landes als Handwerker, Kunsthandwerker und Händler die wirtschaftlichen Geschicke der Region bestimmten.

Heute gehören nomadische Schäfer der Vergangenheit an. Städtisch lebende Aromunen haben sich assimiliert. Vor allem jüngere Menschen drohen das Interesse zu verlieren, die aromunische Sprache und Kultur zu pflegen. Doch noch gibt es engagierte Aromunen, die sich um den Erhalt der Traditionen bemühen.


(ARD/SR)


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14:06
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Europas vergessene Völker (2/3)

Die Huzulen

Film von Elke Sasse

Ganzen Text anzeigenDas Volk der Huzulen lebt in den Karpaten, entlang der ukrainisch-rumänischen Grenze. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren sie durch das Hochgebirge von der Moderne abgeschnitten.

So lebten sie nach eigenen Gebräuchen, von denen sie viele bis heute bewahrt haben. ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDas Volk der Huzulen lebt in den Karpaten, entlang der ukrainisch-rumänischen Grenze. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren sie durch das Hochgebirge von der Moderne abgeschnitten.

So lebten sie nach eigenen Gebräuchen, von denen sie viele bis heute bewahrt haben. Früher wohnten sie vor allem auf einzelnen Gehöften auf den Hügeln, heute auch in Dörfern und Städtchen entlang der Flüsse. Traditionell leben sie von Holz- und Schafwirtschaft.

Im Frühjahr, beim Fest zum Almauftrieb, sammelt der 80-jährige Oberhirte Mychajlo die Schafe der Dorfbewohner und zieht dann mit den anderen Hirten hinauf zu den Hochalmen. Nicht nur Almen, auch riesige Wälder strecken sich entlang der Berge. Ein Forstarbeiter erzählt vom Leben im Wald, in dem neben Tieren auch magische Wesen zu Hause sein sollen.

Das Holz der Wälder nutzen die Karpatenbewohner zum Bau ihrer Häuser, aber auch für den ihrer traditionellen Instrumente: Der Instrumentenbauer Vasyl baut Hörner und Trembitas, die langen huzulischen Alphörner.Die Instrumente dienten früher der Kommunikation von Alm zu Alm, diese Funktion übernehmen heute Mobiltelefone.

Doch die Trembitas haben sich als fester Bestandteil bei allen Festen erhalten: Beim Almauftrieb geben sie das Signal zum Start, in der Weihnachtszeit begleiten sie die Gruppen von Weihnachtssängern, die, in traditioneller Tracht gekleidet, von Haus zu Haus ziehen, um die Weihnachtsbotschaft zu verkünden. Auch die Mitglieder der Punk-Folk-Band Koralli spielen die Trembita - allerdings klingt sie bei ihnen ein bisschen anders.


(ARD/SR)


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14:49
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Europas vergessene Völker (3/3)

Die Ewenken

Film von Kristian Kähler

Ganzen Text anzeigenIm Winter bestimmen im kleinen sibirischen Städtchen Lengra in Yakutien ausschließlich die Naturgewalten das Leben. Hier im Nordosten Sibiriens lebt das Volk der Ewenken.

Bei ihnen herrscht im Januar eine unerbittliche Kälte. Alles gefriert, der Atem, die Fenster ...
(ARD/SR)

Text zuklappenIm Winter bestimmen im kleinen sibirischen Städtchen Lengra in Yakutien ausschließlich die Naturgewalten das Leben. Hier im Nordosten Sibiriens lebt das Volk der Ewenken.

Bei ihnen herrscht im Januar eine unerbittliche Kälte. Alles gefriert, der Atem, die Fenster und selbst die Abgase der Autos. Nur dem Rentier scheint die bittere Kälte nichts anhaben zu können. So ist es auch für die wenigen hier lebenden Nomaden das wichtigste Nutztier.

Auch nach dem Ende der Sowjetzeit hat sich das harte Leben der als Nomaden in Sibirien lebenden Ewenken kaum verändert. Die meisten Hirten arbeiten bis heute für den Staat und leben am Existenzminimum. Viele sind sesshaft geworden. Nur wenige Männer nehmen ihre Frauen im polaren Winter noch mit auf Wanderschaft. Viktor Semjonow und seine Frau Oxana gehören zu den Ausnahmen.

Sie haben sich dazu entschlossen, weiterhin den traditionellen Nomadenalltag in der Taiga zu leben. Für die Semjonows heißt das aber auch, dass sie oft von ihren Kindern getrennt sind, die dann im Dorf im Internat bleiben. Oxana und Viktor Semjonow müssen mehr schlecht als recht von dem bescheidenen Einkommen leben, das ihnen ihre Rentiere bieten.

Und so stellen sie sich immer wieder die Frage, ob die Tradition und der Erhalt ihrer Kultur es wert sind, dieses harte Leben auf sich zu nehmen.


(ARD/SR)


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15:33
VPS 15:30

Wie lebten die Bajuwaren?

Film von Elli Gabriele Kriesch

Ganzen Text anzeigenSie sind die Vorfahren der Bayern, Österreicher und Tiroler. Über die Herkunft der Bajuwaren, die vor rund 1500 Jahren zwischen Alpen und Donau siedelten, ist aber nur wenig bekannt.

Die alte römische Provinz Raetien wurde wohl zum Schmelztiegel verschiedener ...
(ARD/BR)

Text zuklappenSie sind die Vorfahren der Bayern, Österreicher und Tiroler. Über die Herkunft der Bajuwaren, die vor rund 1500 Jahren zwischen Alpen und Donau siedelten, ist aber nur wenig bekannt.

Die alte römische Provinz Raetien wurde wohl zum Schmelztiegel verschiedener Völkerschaften. Die germanischen Neusiedler lebten mit der romanischen Restbevölkerung in den städtischen Zentren, wie Augsburg und Regensburg, und nutzten das römische Straßennetz.

Woher die Menschen damals zugewandert sind, lässt sich an Skeletten mithilfe von Strontiumanalysen ablesen. Die Archäologen entschlüsseln die Funde aus diesem dunklen Zeitalter und deuten sie jetzt neu: Das römische Erbe blieb viel lebendiger, als man bisher ahnte.

Während die Bajuwaren an der ursprünglich germanischen Bekleidung mit Hosen, Kittel und Umhang festhielten, orientierten sich ihre Frauen an der römischen Mode und übernahmen kleiderartige Tuniken. Auch das Getreide wurde noch, wie zu Zeiten der Römer, in Mühlen gemahlen. Dass ein Teil der frühen Bajuwaren schon Christen waren, belegen Grabbeigaben und erste Kirchen aus Holz. Schweinefleisch wurde schon damals gerne gegessen und Bier in Fässern aufbewahrt.

In einem nachgebauten Bajuwarendorf bei Kirchheim wird die Lebensweise unserer Vorfahren rekonstruiert und versucht, Licht in das Dunkel der bayerischen Frühgeschichte zu bringen.


(ARD/BR)


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16:03
VPS 16:00

Wie lebten die Kelten?

Film von Elli Gabriele Kriesch

Ganzen Text anzeigenKeltische Stämme hatten sich vor etwa 2600 Jahren in Mitteleuropa herausgebildet und siedelten auch im Raum des heutigen Bayern. Wie lebten unsere Vorfahren zu dieser Zeit?

Es entwickelte sich damals bereits eine arbeitsteilige Gesellschaft. Erfahrene Zimmerleute ...
(ARD/BR)

Text zuklappenKeltische Stämme hatten sich vor etwa 2600 Jahren in Mitteleuropa herausgebildet und siedelten auch im Raum des heutigen Bayern. Wie lebten unsere Vorfahren zu dieser Zeit?

Es entwickelte sich damals bereits eine arbeitsteilige Gesellschaft. Erfahrene Zimmerleute errichteten Gebäude aus Holz, Stein und Lehmziegel, mit Strohdächern und Erdkellern. Sie rodeten Wälder, legten Sümpfe trocken und setzten eiserne Sicheln und Sensen ein.

Sie brauten Bier und importierten Wein aus Italien, den sich meist nur der Adel leisten konnte. Keltische Handwerker waren hoch spezialisiert, wahre Meister im Umgang mit Metallen. Die Kelten saßen an niedrigen Tischen und schliefen sogar auf Matratzen. Auf ihrer Speisekarte finden sich neben Wild und Fischen, auch Schafe, Ziegen, Rinder, ja sogar Hunde.

Mit den Völkern des Mittelmeerraumes tauschten sie Waren und diplomatische Geschenke. Nach mediterranem Vorbild gründeten die Kelten später auch Städte, wie Manching bei Ingolstadt, Zentren der Verwaltung, des Handels und der Rechtsprechung. Dort prägten sie auch Münzen, die ersten nördlich der Alpen.

Die Heuneburg, ein keltischer Fürstensitz an der oberen Donau, ist die vielleicht älteste Stadt Deutschlands. Dort hat man ein Museumsdorf gebaut, in dem die Gruppe "Carnyx" das Leben der Kelten rekonstruiert hat.


(ARD/BR)


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16:32
VPS 16:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Land am Limes

Die Römer in Franken

Film von Hans Peter Kernstock und Andrea Kwasniok

Ganzen Text anzeigenWie sah das Land der Römer an der Grenze zum Germanenreich damals aus? Mithilfe von Funden, moderner Computer- und Messtechnik wird das Leben am Limes greifbar aufbereitet.

Computerspezialisten wie Robert Frank entwerfen virtuelle Welten wie die Weißenburger ...
(ARD/BR)

Text zuklappenWie sah das Land der Römer an der Grenze zum Germanenreich damals aus? Mithilfe von Funden, moderner Computer- und Messtechnik wird das Leben am Limes greifbar aufbereitet.

Computerspezialisten wie Robert Frank entwerfen virtuelle Welten wie die Weißenburger Römertherme. Hallen, Bäder und Saunen, wurden am Computer rekonstruiert, wissenschaftlich auf dem neuesten Stand. Vom Original stehen nur noch die Grundmauern.

Weiterhin zeigt der Film die aufregende Spurensuche mit Lasern vom Flugzeug aus. Und das unglaubliche Privatmuseum im Wohnzimmer eines Sammlers, der seit über 20 Jahren römischen Schmuck, Waffen und medizinische Geräte direkt am Limes aus dem Boden holt. Ein bisher noch nicht veröffentlichter Schatz, der den Funden im Weißenburger Römermuseum kaum nachsteht.


(ARD/BR)


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17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (1/2)

Die Eroberung Germaniens

Film von Peter Prestel

Moderation: Lena Ganschow

Ganzen Text anzeigenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mit Hilfe von aufwendigen Reenactments und 3D Rekonstruktionen lässt der Film ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mit Hilfe von aufwendigen Reenactments und 3D Rekonstruktionen lässt der Film die Welt von damals wieder auferstehen. Es entsteht ein faszinierendes Bild von der Kultur und dem Alltagsleben der Römer in den germanischen Provinzen.

Die Spurensuche von Lena Ganschow beginnt in den Alpen. Über den Fernpass waren die römischen Legionen nach Germanien vorgedrungen. Ihr Schuhwerk: Sandalen! Grund genug für ein ausführliches Experiment: Eine Truppe "Hobby-Römer" testet unter wissenschaftlicher Aufsicht die Ausrüstung der Legionäre - und nicht nur das Schuhwerk. Auch die Waffen - von Pilum und Schild bis zum Katapult - werden unter die Lupe genommen.

Die wissenschaftlichen Waffen-Experimente begleiten Naturwissenschaftler des Fraunhofer-Instituts in Kandern. Sie messen mit modernsten Methoden Durchschlagskraft, Geschwindigkeit und Reichweite der antiken Waffen. Diese Tests machen klar: Die Römer waren den "Barbaren", wie sie unsere Vorfahren nannten, waffentechnisch haushoch überlegen. Und sie bauten auf klare Organisationstrukturen innerhalb einer Berufsarmee. Nur einmal, in der sogenannten Varus-Schlacht, mussten sie eine herbe Niederlage gegen die Germanen hinnehmen.

Doch wie gelang es den Römern, die germanischen Provinzen über Jahrhunderte gegen Angreifer aus dem freien Germanien zu sichern? Mit einer schier unglaublichen Präzision errichteten sie den 550 km langen Grenzwall, den Limes, dessen Spuren noch heute sichtbar sind und der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Daneben waren es die Flüsse, Rhein und Donau, die als "nasse Grenze" Schutz boten. Aber nur, wenn sie gut bewacht wurden.

Zum Beispiel mit schnellen Patrouillenbooten, wie das "Navis Lusoria". Aus geborgenen römischen Schiffswracks erarbeitet ein Expertengremium Baupläne und rekonstruiert in aufwändiger Arbeit dieses historische Schiff. Der Film begleitet die Arbeit bis zu den ersten Testfahrten, an denen auch Lena Ganschow beteiligt ist und feststellt, dass das Rudern auf einem römischen Kriegsschiff ganz schön anstrengend gewesen sein muss.

Die Straßen erschlossen die römische Welt hinter den Flüssen, auch in den germanischen Provinzen. Mit Raststationen an den Hauptverbindungsstraßen. In Hechingen-Stein wird so eine Raststation seit etlichen Jahren ausgegraben. Sie war gleichzeitig Teil einer "villa rustica", eines römischen Landguts. So konnten die Reisenden mit Produkten vom eigenen Hof verwöhnt werden. Noch heute können Besucher hier erfahren, wie großzügig die Römer gebaut haben: Das Landgut in Hechingen-Stein verfügte nicht nur über ein prächtiges Verwaltungsgebäude, sondern auch über Werkstätten, Stallungen, einen Tempelbezirk und sogar eine eigene Brauerei!

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow als Experten unter anderem der rheinlandpfälzische Landesarchäologe Gerd Rupprecht, Dr. Martin Kemkes vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg und Prof. Dr. Christoph Schäfer von der Universität Trier zur Seite.


(ARD/SWR)


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (2/2)

Leben in Germanien

Film von Peter Prestel

Moderation: Lena Ganschow

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt, sich vergnügt haben und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatorenleben? Wie schmeckte das Essen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt, sich vergnügt haben und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatorenleben? Wie schmeckte das Essen bei den Römern und wie lebte es sich in einer römischen Provinzstadt? Das sind die zentralen Fragen, denen Lena Ganschow mit der Hilfe von Experten nachgeht.

Die Reise beginnt in der ältesten Stadt Deutschlands, in Trier, dem damaligen Augusta Treverorum. Bis heute ist die Porta Nigra das Wahrzeichen der Stadt. Wie die Römer ihre Städte bauten, mit welcher Technik und welchen Materialien sie Häuser errichtet haben, rekonstruieren Archäologen und Historiker mit Nachbauten und wissenschaftlichen Experimenten. Und sie erkunden, wie es den Römern gelingen konnte, Wasserleitungen über viele Kilometer so zu bauen, dass in den Städten immer genügend frisches Wasser vorhanden war.

Dies verbrauchten sie reichlich: für ihre Thermen, für ihre Gewerke, aber zum Beispiel auch für die öffentlichen Bedürfnisanstalten. Frischwasserversorgung und Abwasserentsorgung war in ihren Städten auf einem Stand, der in Deutschland erst wieder im 19. Jahrhundert erreicht wurde! Und der Urin, der in den öffentlichen Toiletten gesammelt wurde, wurde weiterverwandt. Für das Färben von Stoffen. Ein heutiger Versuch an der Fachhochschule Köln vollzieht die übel riechende, aber ausgereifte Färbetechnik von damals nach.

Lena Ganschow stellt im Laufe der Spurensuche viele weitere Aspekte der römischen "Lebenskunst" vor. Und natürlich darf eins nicht fehlen: die römische Küche. Was die Römer in den germanischen Provinzen kultivierten, bereichert den deutschen Speiseplan noch heute: Kräuter, Wein, viele Obstsorten. Wie das römische Essen geschmeckt hat, erfährt sie am eigenen Leib - in einer "kulinarischen Zeitreise" in der Villa Borg, wo nach damaligen Rezepturen gekocht wird.

Weniger köstlich wurden die Gladiatoren verköstigt, ihre Ernährung bestand in erster Linie aus Hülsenfrüchten. Ein harter Test für junge Studenten der Universität Regensburg, die an einem Gladiatoren-Langzeitexperiment teilnehmen. Unter wissenschaftlicher Beobachtung trainieren und leben sie 3 Monate lang wie ihre antiken Vorbilder. Auch wenn es aus heutiger Sicht ein karges Leben war - die Nahrung und besonders die medizinische Versorgung war für die meisten Gladiatoren zunächst eine Verbesserung. Denn Gladiatoren waren Entrechtete: Kriegsgefangene, Sklaven, zum Tode Verurteilte. Zu den Spielen "begnadigt", hatten sie immerhin eine Überlebenschance.

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow auch in dieser Folge wieder eine Reihe von Experten zur Seite. Diesmal sind unter anderen dabei: Dr. Eckart Köhne vom Landesmuseum Trier, der Archäobotaniker Prof. Dr. Manfred Rösch von der Universität Heidelberg und Ruth Heisel vom saarländischen Archäologiepark Römische Villa Borg.


(ARD/SWR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenSo heiß wie nie zuvor
2011 bis 2015 hat alle Temperaturrekorde gebrochen

Pssssssst!
Flüstervideos überzeugen Nutzer durch ihre Handlung

Rutschgefahr
Klimawandel entzieht dem Fels den Untergrund

Ein Teufelskreis
Gletscherschmelze ...

Text zuklappenSo heiß wie nie zuvor
2011 bis 2015 hat alle Temperaturrekorde gebrochen

Pssssssst!
Flüstervideos überzeugen Nutzer durch ihre Handlung

Rutschgefahr
Klimawandel entzieht dem Fels den Untergrund

Ein Teufelskreis
Gletscherschmelze lässt die Gletscher schneller schmelzen

nano-Rätsel und -Auflösung


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Anschlag auf deutsches Konsulat
Sechs Menschen sterben bei Attentat

Regierung einigt sich bei Klimaschutz
Rabatte für Industrie und Kraftwerke

Leonard Cohen gestorben
Sänger und Komponist wurde 82 Jahre


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenBuch: "Neben uns die Sintflut"
Kulturzeit-Gesprächsgast: Stephan Lessenich, Soziologe

Warum Sankt Martin?
Ein Kulturzeit-Interview mit dem Theologen Manfred Becker-Huberti

Poet der dunklen Gefühle
Songwriter Leonard Cohen ist ...

Text zuklappenBuch: "Neben uns die Sintflut"
Kulturzeit-Gesprächsgast: Stephan Lessenich, Soziologe

Warum Sankt Martin?
Ein Kulturzeit-Interview mit dem Theologen Manfred Becker-Huberti

Poet der dunklen Gefühle
Songwriter Leonard Cohen ist gestorben

Buch: "Bella Mia"
Mit Donatella Di Pietrantonio ins Erdbebengebiet nach Mittelitalien

300. Todestag von Leibniz
Ausnahmemensch und Hochbegabter

Krimibuchtipps


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Ewig jung durch Hormone?

Ein Rezept mit Risiko

Film von Lothar Zimmermann

Ganzen Text anzeigenEs klingt so einfach: Den Alterungsprozess des Körpers durch Zuführung von Hormonen verlangsamen. Jetzt auch für Männer. Doch kann man so wirklich das Altern austricksen?

Die Sendung begleitet Männer, die Hormone einnehmen, und fragt nach, ob Hormone als Therapie ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEs klingt so einfach: Den Alterungsprozess des Körpers durch Zuführung von Hormonen verlangsamen. Jetzt auch für Männer. Doch kann man so wirklich das Altern austricksen?

Die Sendung begleitet Männer, die Hormone einnehmen, und fragt nach, ob Hormone als Therapie bisher für den Mann unterschätzt worden sind. Werden gesunde Männer zu Patienten gemacht, weil ihnen eingeredet wird, es gäbe die Wechseljahre des Mannes?

Die Umsätze mit dem männlichen Geschlechtshormon sind in den letzten Jahren weiter gestiegen. Männer versprechen sich eine verlängerte Jugend auf Rezept. Aber: Macht es Sinn, mit einer Spritze oder Gel sich zu verjüngen? Können Männer damit ihre Fitness und Potenz erhalten, oder ist es ein Lifestyle-Trend mit Risiko?

Wie sieht es heute bei den Frauen aus? Vor mehr als 15 Jahren wurden Frauen in der Menopause bereitwillig Östrogene verordnet. Doch dann das große Entsetzen: Brustkrebs trat häufiger auf. Heute geben Frauenärzte wieder Hormone, allerdings in deutlich niedrigeren Dosierungen und unter starker Kontrolle. Wann macht es Sinn, als Frau in den Wechseljahren Hormone einzunehmen? Und wie ist die Gefahr für Krebswachstum aus heutiger Sicht einzuschätzen. Die Dokumentation fragt nach.


(ARD/SWR)


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21:01
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Kubas zäher Wandel

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Erstausstrahlung

Zaghafte Annäherung
Lockerung des US-Handelsembargos

Stillstand gegen Aufbruch
Landwirtschaft und Tourismus

Stopp dem Verfall
Deutscher restauriert Kubas Altstadt


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21:29
VPS 21:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Andreas Klinner

Erstausstrahlung

Zwischen Triumph und Trauer
Reaktionen auf die US-Wahl

Die große Unbekannte
US-Außenpolitik unter Donald Trump

Oh, wie schön ist Kanada
Obamas Erbe lebt weiter


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22:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:36
VPS 22:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromFormat 4:3

Ida

Spielfilm, Polen 2013

Darsteller:
WandaAgata Kulesza
Anna / IdaAgata Trzebuchowska
LisDawid Ogrodnik
SzymonJerzy Trela
FeliksAdam Szyszkowski
Mutter OberinHalina Skoczynska
u.a.
Regie: Pawel Pawlikowski
Länge: 80 Minuten

Ganzen Text anzeigenIm Polen der 1960er Jahre wird die junge Novizin Anna kurz vor ihrem Gelübde mit einem dunklen Familiengeheimnis aus der Zeit der deutschen Besetzung konfrontiert.

Still und intensiv, in eindrucksvollem Schwarzweiß, erzählt der mit dem Auslands-Oscar ausgezeichnete ...

Text zuklappenIm Polen der 1960er Jahre wird die junge Novizin Anna kurz vor ihrem Gelübde mit einem dunklen Familiengeheimnis aus der Zeit der deutschen Besetzung konfrontiert.

Still und intensiv, in eindrucksvollem Schwarzweiß, erzählt der mit dem Auslands-Oscar ausgezeichnete Film von historischer Verdrängung in Polen.

Polen 1962. Bevor die 18-jährige Novizin Anna ihr Gelübde ablegen darf, stellt die Äbtissin die als Waise aufgewachsene Anna vor eine überraschende Aufgabe: Sie soll ihre letzte verbleibende Verwandte treffen. Anna fährt in die Stadt zu Wanda, der Schwester ihrer Mutter, der sie noch nie begegnet ist. Das Aufeinandertreffen des behütet aufgewachsenen, religiösen Mädchens und der mondänen wie parteitreuen Richterin wird das Leben beider Frauen verändern.

Der preisgekrönte Regisseur Pawel Pawlikowski ("Last Resort", "My Summer of Love") erzählt von zwei Frauen, denen das Vergessen nicht gelingt. "Ida" ist für den Filmemacher auch eine Beschäftigung mit seinem Geburtsland Polen und den eigenen Wurzeln: eine poetische wie klare filmische Annäherung an die bis heute mit Schweigen belegte Gemengelage aus Antisemitismus, Katholizismus und Kommunismus.

"Ida" gewann ab 2013 Hauptpreise auf dem Gdynia Film Festival, dem Internationalen Filmfestival Warschau und dem London Film Festival und neben einem Jurypreis für die Kameraarbeit fünf Auszeichnungen beim Europäischen Filmpreis, unter anderem als bester Film. Außerdem wurde Pawlikowskis Film 2014 mit dem LUX-Filmpreis ausgezeichnet, der seit 2007 vom Europäischen Parlament vergeben wird.

Im eigenen Land war "Ida" dagegen umstritten und wurde zum Symbol für die neue Kulturpolitik der in Warschau regierenden, nationalkonservativen Partei "Recht und Gerechtigkeit". Die kritische Darstellung von Teilen der polnischen Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg war Polens Regierungschefin Beata Szydlo ein Dorn im Auge: "Der Film hat nicht besonders für Polen geworben, sondern ein eher negatives Bild gezeichnet." Szydlo erklärte, ihre Regierung werde künftig "konsequent dafür sorgen, dass mit öffentlichen Geldern keine Kulturereignisse umgesetzt werden, die die allgemein akzeptierten gesellschaftlichen Werte und Normen verletzen".

Das staatliche Polnische Institut für Filmkunst, das polnische Filme wie "Ida" fördert, bekam die Konsequenzen schon zu spüren. Ende 2015 wurden Entscheidungsgremien teilweise mit Personen neu besetzt, die der Regierungspartei nahestehen.


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23:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Frau hinter der Wand

Fernsehfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
MartinVincent Redetzki
SimoneKatharina Heyer
SebastianFlorian Panzner
Hausmeister HornRonald Nitschke
Frau SchaffratAlmut Zilcher
u.a.
Buch: Grzegorz Muskala, Robby Dannenberg
Regie: Grzegorz Muskala
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenIm Psychothriller von Grzegorz Muskala verfällt ein scheuer Student seiner geheimnisvollen Vermieterin und verliert sich in einer Welt aus dunkler Sexualität und Gewalt.

Voller Hoffnung kommt der junge Martin aus der Provinz zum Jurastudium nach Berlin. In einem ...

Text zuklappenIm Psychothriller von Grzegorz Muskala verfällt ein scheuer Student seiner geheimnisvollen Vermieterin und verliert sich in einer Welt aus dunkler Sexualität und Gewalt.

Voller Hoffnung kommt der junge Martin aus der Provinz zum Jurastudium nach Berlin. In einem düsteren, skurrilen Mietshaus findet er eine winzige, heruntergekommene Wohnung, deren Vormieter Robert spurlos verschwunden ist.

Während der scheue Martin in der Uni keinen Anschluss findet, weckt die aufregende Vermieterin Simone sein Verlangen. Sie wohnt direkt in der Wohnung nebenan, nur durch eine dünne Wand von ihm getrennt. Auf den Spuren des verschwundenen Roberts belauscht Martin die geheimnisvolle Simone. Sie lockt ihn in ihre Wohnung und verführt ihn. Martin verliebt sich, sucht ihre Nähe. Gleichzeitig ist er getrieben davon, herauszufinden, was seinem Vorgänger Robert zugestoßen ist. Eine ältere Nachbarin warnt ihn vor dem Bösen im Haus, Simones gewalttätiger Freund Sebastian bedroht ihn. Kann Martin Simone vertrauen? Haben sie eine Chance miteinander?

Der obsessive Psychothriller erzählt konsequent aus der Perspektive seiner Hauptfigur Martin. Regisseur Grzegorz Muskala zieht sämtliche Genre-Register und besticht durch eine präzise Inszenierung, Stilwillen, eindringliche Bilder und Humor. Nach seinen vielfach preisgekrönten Kurzfilmen ist "Die Frau hinter der Wand" der erste Langfilm von Grzegorz Muskala und sein Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb).


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1:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Anja Reschke

Ausgewählt:
US-Journalisten im gespaltenen Land

Ausgefeilt:
Kino mit Bordmitteln in Ugandas Slums

Ausgereift?
Politikberichte für junges Publikum


(ARD/NDR)


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1:55
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:24
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

extra 3

Das Satiremagazin mit Christian Ehring

Erdogan hat wieder zugeschlagen
Bald sitzt das ganze Land ein...

Alles Spitze in Amerika
Song für die USA

Realer Irrsinn:
Die Mauer von Neuperlach

Maxi Schafroth als CSU-Referent

Egoistisches Klima


(ARD/NDR)


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2:54
VPS 02:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Torsten Sträter: Als ich in meinem Alter war

Mainzer unterhaus, 15.2.2016

Regie Action Unit: Peter Schönhofer

Ganzen Text anzeigenEin Mann, eine Mütze und tausend gute Ideen: Torsten Sträter ist der König der satirischen Kurzgeschichte. Im Mainzer unterhaus erzählt er seine neuesten Geschichten.

In seinem aktuellen Buch geht es nicht nur um Altersfragen – es geht vor allem darum, wie schön ...

Text zuklappenEin Mann, eine Mütze und tausend gute Ideen: Torsten Sträter ist der König der satirischen Kurzgeschichte. Im Mainzer unterhaus erzählt er seine neuesten Geschichten.

In seinem aktuellen Buch geht es nicht nur um Altersfragen – es geht vor allem darum, wie schön das Leben sein kann, wenn man es nicht allzu ernst nimmt.

Wer so cool ist, der muss auch im Hochsommer eine Wollmütze tragen: Torsten Sträter, der "Oldcomer" unter den Slam-Mastern. Erst jenseits der 40 fühlte er sich zum Poeten-Dasein berufen und räumt seither einen Preis nach dem anderen ab.

Im Mainzer unterhaus präsentiert er 45 Minuten lang Auszüge aus seinem neuesten Werk "Als ich in meinem Alter war" und surft mit gewohnt lakonischem Humor durch den Irrsinn des Alltags.

Oder, wie Torsten Sträter selbst über sich schreibt:
"45 Minuten Torsten Sträter, das heißt: seltsame Geschichten, willkürliche Übergänge, unpassende Pointen - ein toller Spaß für Groß und ... nun: Groß. Alles unter dem Deckmantel von Kleinkunst und Kultur. Schlimm. Aber mit den besten Absichten. Und ja, ich schreibe meine Pressetexte selbst. Wenn ich's nicht mache, steht da sonst was von Kabarettpreisen, Erfolg und so. Lieber tiefstapeln. Ich freu mich. Torsten."


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3:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer:

Im Herzen jung!

Eine Lesung

Theater am Aegi, Hannover, Januar 2016

Regie: Marcel Behnke

Ganzen Text anzeigenZwei Veteranen trotzen dem Alter: Die verhinderten Schlagerstars Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer lesen Texte aus einem Buch, das niemals erscheinen wird.

Es geht um die Zukunft, um Milchaufschäumer und es geht uns alle an. Klingt komisch, ist es auch! Versprochen ...

Text zuklappenZwei Veteranen trotzen dem Alter: Die verhinderten Schlagerstars Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer lesen Texte aus einem Buch, das niemals erscheinen wird.

Es geht um die Zukunft, um Milchaufschäumer und es geht uns alle an. Klingt komisch, ist es auch! Versprochen wird ein unvergesslicher Abend, bei dem "einem das Denken im Halse stecken bleibt".

Seit über 20 Jahren kreuzen sich die Wege von Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer immer wieder. Vom "frühstyxradio" beim niedersächsischen Radio ffn bis zur "heute-show" des ZDF prägen sie die deutsche Satirelandschaft. Logisch, dass dabei auch großartige gemeinsame Projekte entstanden: Etwa die Textsammlung "Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk" mit ebenso absurden wie fiktiven Einblicken in das Privatleben deutscher Prominenter.

Im Januar 2016 nutzen sie wieder die Winterpause der "heute-show" für eine kurze Tournee, die es in sich hat: "Im Herzen jung" heißt das Programm, das angeblich der Inspiration durch die Schlagerbarden "Die Amigos" zu verdanken ist. Entsprechend gehen die Künstler in roten Show-Anzügen auf die Bühne, gesanglich ist allerdings nicht viel zu erwarten. Vielmehr lesen die beiden Texte "aus einem Buch, das nie erscheinen wird".


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4:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hagen Rether: LIEBE (Update 2016)

3sat-Zelt Mainz, 22.09.2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenHagen Rether ist kein Entertainer auf der Jagd nach Pointen, sein Kabarett ist kein Ablasshandel. Er appelliert an die Verantwortung des Einzelnen, die Welt dort zu verändern, wo man es kann.

Hinter seinen bitteren Wahrheiten steckt immer der Wunsch nach einer ...

Text zuklappenHagen Rether ist kein Entertainer auf der Jagd nach Pointen, sein Kabarett ist kein Ablasshandel. Er appelliert an die Verantwortung des Einzelnen, die Welt dort zu verändern, wo man es kann.

Hinter seinen bitteren Wahrheiten steckt immer der Wunsch nach einer gerechteren Welt, die leise Hoffnung auf Veränderung, die Sehnsucht nach dem Kern der Menschlichkeit: eben "LIEBE".

Nach einer längeren Fernsehpause war Hagen Rether 2015 wieder einmal zu Gast beim "3satfestival". Am Ende der Aufzeichnung musste er feststellen: 45 Minuten reichen bei Weitem nicht aus, um all seine Gedanken zur Weltlage mitzuteilen. So kehrt er 2016 zurück ins Zelt auf dem Lerchenberg – schließlich ist die Welt im vergangenen Jahr nicht einfacher, sicherer oder gar besser geworden.

Hagen Rether stellt sich der Gegenwart in all ihrer Komplexität. Mit scheinbar naiven Fragen, klugen Einwänden und mutigen Antworten bringt er ein wenig gedankliches Licht in eine recht finstere Welt: ein undurchsichtiges Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten, ein kapitalistisches System, das sich füttert mit Spekulationen auf Kriege und Katastrophen, das mit Grundnahrungsmitteln zockt und dabei vorgibt, dem Wohle der Menschheit zu dienen.

Es ist eine ungerechte Welt, die Hagen Rether mit sanfter Stimme gnadenlos beschreibt: Er lässt Strippenzieher und Marionetten, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen, enttarnt absichtsvolle Ablenkungsmanöver und ent-täuscht, um Erkenntnis zu wecken.

Als Hagen Rether vor rund 20 Jahren auf die Bühne ging, spielte er Klavierabende mit kurzen Moderationen. Nach und nach wuchs das Bedürfnis zu erzählen; die absurden Ungerechtigkeiten der kapitalistischen Gesellschaft brennen ihm sichtbar auf der Seele. Ein Zyniker sei ein enttäuschter Idealist, sagt man. Für Hagen Rether scheint diese Beschreibung perfekt zu passen.

"LIEBE" heißt sein ständig aktualisiertes Programm seit vielen Jahren – im Programm findet man sie nur versteckt: als Sehnsucht, als Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund. Unübersehbar noch immer die Menschenliebe des Künstlers, der allzu gern von einer besseren Welt träumen würde, aber kaum noch dran glauben mag.


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5:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rainald Grebe: Das Elfenbeinkonzert

3sat-Zelt Mainz, 22.09.2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenRainald Grebe hat viele Talente: Er ist Musiker, Kabarettist, Schauspieler, Autor, Regisseur, Federschmuckträger, Multitasker - und Berufswahnsinniger.

Mal rockt er mit 10 000 Zuschauern und einem Kamel die Berliner Wuhlheide – mal kommt er als Solist mit brandneuen ...

Text zuklappenRainald Grebe hat viele Talente: Er ist Musiker, Kabarettist, Schauspieler, Autor, Regisseur, Federschmuckträger, Multitasker - und Berufswahnsinniger.

Mal rockt er mit 10 000 Zuschauern und einem Kamel die Berliner Wuhlheide – mal kommt er als Solist mit brandneuen Songs ins 3sat-Zelt. Ein Abend am Rande des Wahnsinns.

Rainald Grebe ist Künstler durch und durch. Die Neugier treibt ihn immer weiter, in jedem Ding steckt Poesie, ständig gilt es, Neuland zu entdecken. In Frechen bei Köln aufgewachsen, absolviert er seinen Zivildienst in einer psychiatrischen Klinik und zieht anschließend ins Ost-Berlin der frühen 1990er-Jahre. Die Freiräume inmitten des zusammengebrochenen Systems – strukturell, gesellschaftlich, künstlerisch – faszinieren und prägen ihn. Kurz besucht er die Freie Universität Berlin, reist dann aber lieber durch Osteuropa und beginnt eine Ausbildung an der renommierten Ernst-Busch-Schule für Schauspiel. 1997 schließt er das Studium als diplomierter Puppenspieler ab.

Kurzauftritte auf Comedy-Bühnen hat er immer mal wieder, sei es im Hamburger „Quatsch Comedy Club“ oder im Kölner „Nightwash“-Salon. Dabei findet er immer seine ganz eigene Interpretation von Kabarett, irgendwo zwischen Satire und Slapstick, Varieté und absurdem Theater. 2003 erhält er den renommierten „Prix Pantheon“ und die Jury erkennt: "Grebes Lieder (…) entdecken im Alltäglichen das Wunderbare, im Vertrauten das Absurde und die Tragik in der Spaßgesellschaft". Zu dieser Zeit entsteht auch seine Reihe von Liedern über Ostdeutsche Provinzen, die auf hinterlistige Art zugleich die Arroganz der Bohème von Berlin-Mitte entlarven. „Brandenburg“ wird so zu seinem vermutlich größten „Hit“.

Zwischen Soloauftritten und Projekten mit seiner „Kapelle der Versöhnung“, zwischen Kabarett und Theater mag sich Rainald Grebe bis heute nicht entscheiden – zum Glück. Längst hat er sein eigenes Genre erfunden. Man kann sich verführen lassen von seiner absurden Komik und lyrischen Sprachgewalt, doch wenn man gerade ins Träumen gerät, holt er einen unsanft zurück in die harte Realität. Er ist ein verspielter Gesellschaftskritiker, dessen politische Spitzen geschickt vom Ohr übers Herz ins Hirn treffen. Die „ZEIT“ erkennt 2010 bei ihm die Tradition von Tucholsky, Kästner und Brecht – „mit ein paar Stunden Dadaismus im Nebenfach“. Kann man alles bei ihm finden, muss man aber nicht. Rainald Grebe ist einfach Rainald Grebe – zum Glück.