Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Mittwoch, 9. November
Programmwoche 45/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:00
VPS 09:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Live

US-Wahl 16: Das Ergebnis

Moderation: Birgit Fenderl


(ORF)


10:13
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will

Mein Leben für Allah - Warum radikalisieren sich

immer mehr junge Menschen?

Ganzen Text anzeigenMohamed Taha Sabri
Imam der Dar-as-Salam Moschee in Berlin-Neukölln

Ahmad Mansour
Islamismus-Experte und Psychologe

Sascha Mané
Seine Tochter ging im Sommer 2015 nach Syrien

Nora Illi
Frauenbeauftragte des "Islamischen Zentralrats ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenMohamed Taha Sabri
Imam der Dar-as-Salam Moschee in Berlin-Neukölln

Ahmad Mansour
Islamismus-Experte und Psychologe

Sascha Mané
Seine Tochter ging im Sommer 2015 nach Syrien

Nora Illi
Frauenbeauftragte des "Islamischen Zentralrats Schweiz"

Wolfgang Bosbach
Innenexperte der CDU


(ARD/NDR)


Seitenanfang
11:14
VPS 11:15

Werner Heisenberg (3/6)

Die Unschärferelation

Film von Thomas Gonschior

Ganzen Text anzeigenMit seiner Quantenmechanik ist Werner Heisenberg (1901 - 1976) in eine neue Welt vorgedrungen. Die Reihe stellt den Forscher und Philosophen vor. Teil drei behandelt die Unschärferelation.

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass die Welt unabhängig von uns ...
(ARD/BR)

Text zuklappenMit seiner Quantenmechanik ist Werner Heisenberg (1901 - 1976) in eine neue Welt vorgedrungen. Die Reihe stellt den Forscher und Philosophen vor. Teil drei behandelt die Unschärferelation.

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass die Welt unabhängig von uns existiert. Dass dies nicht immer so ist, erkennt der erst 24 Jahre alte Physiker Werner Heisenberg. Er versucht, die Bahnen der Elektronen im Atomkern zu berechnen und macht eine Entdeckung.

Von Elektrobahnen, wie die Physiker zu dieser Zeit noch annehmen, kann man gar nicht sprechen. Die Bahn entsteht erst dadurch, dass wir sie beobachten.
Albert Einstein kann die weltanschaulichen Konsequenzen der Quantenmechanik nie akzeptieren. "Existiert der Mond auch dann, wenn keiner hinsieht?" fragt er polemisch. Schließlich sollen nach Heisenbergs neuer Physik auch Elektronenbahnen erst durch Beobachtung entstehen.

"Wie ist das Phänomen der so genannten Nebelkammer zu erklären?" fragt Einstein weiter. In der Nebelkammer werden die Bahnen von Elementarteilchen sichtbar, ähnlich wie Kondensstreifen von Flugzeugen am Himmel. Auf diese Frage konzentriert Heisenberg seine Anstrengungen. Was man in der Nebelkammer wirklich beobachtet, sind nicht die Elektronen, sondern einzelne Wassertröpfchen, milliardenfach größer als ein Elektron. Die richtige Frage musste also lauten: Kann man in der Quantenmechanik eine Situation darstellen, in der sich ein Elektron ungefähr - das heißt mit einer gewissen Ungenauigkeit an einem gegebenen Ort befindet und dabei wieder ungefähr eine bestimmte Geschwindigkeit besitzt?

Aus diesem Ansatz heraus formuliert Werner Heisenberg seine berühmt gewordene Unschärferelation: Ort und Geschwindigkeit eines Teilchens kann man nie gleichzeitig genau wissen. Und das bedeutet: Die Berechenbarkeit der Welt hat prinzipiell unüberwindbare Grenzen. 1933 ist Werner Heisenberg im Zenit seiner Karriere. Im Alter von 31 Jahren wird ihm der Nobelpreis für Physik verliehen.
Doch 1933 kommen in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht. Heisenbergs Physik wird als "jüdische Physik" angefeindet. Er fühlt sich politisch und wissenschaftlich isoliert. Deutschland steht vor dem Krieg. Die Skrupellosigkeit der Nationalsozialisten hat er kennengelernt.

Im Februar 1937 verliebt sich Werner Heisenberg in die Buchhändlerin Elisabeth Schumacher, und schon bald darauf heiraten sie. Mit Elisabeth hat Werner Heisenberg sieben Kinder. Im Sommer 1939 ist Heisenberg auf Vortragstournee in den USA. Die Amerikaner versuchen, ihn in die Staaten zu locken. Lange ringt er mit sich, ob er den verlockenden Angeboten nachgeben soll. Doch letztlich entschließt sich Werner Heisenberg, mit seiner jungen Familie in Deutschland zu bleiben.


(ARD/BR)


Seitenanfang
11:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Grenzgänge mit ... (3/3)

Ilja Richter

Film von Ravi Karmalker und Yves Schurzmann

Ganzen Text anzeigenIlja Richter steht im Mittelpunkt des dritten Teils der Grenzgänge-Trilogie. Er schließt die Filmreihe um prominente Personen ab, die sich sehr persönlichen Lebens- und Wertefragen stellen.

Der Autor und Schauspieler Ilja Richter hat jüdische Wurzeln. Seine Mutter ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenIlja Richter steht im Mittelpunkt des dritten Teils der Grenzgänge-Trilogie. Er schließt die Filmreihe um prominente Personen ab, die sich sehr persönlichen Lebens- und Wertefragen stellen.

Der Autor und Schauspieler Ilja Richter hat jüdische Wurzeln. Seine Mutter war Jüdin, allerdings ohne besonderen religiösen Bezug. Man wollte eine normale deutsche Familie sein. Heute, mit Anfang 60, spürt Ilja Richter, dass da etwas ungelöst ist.

Besonders deutlich wird dies, wenn er auf seine alte Freundin Ilse trifft - auch sie ist Jüdin. Wenn er sie besucht, fühlt er sich "irgendwie jüdisch". Aber was genau bedeutet das eigentlich? Mit dieser Frage begibt sich Ilja Richter auf die Spuren jüdischen Lebens in seiner Heimatstadt Berlin. Ob im Tanzkurs, in dem traditionelle Tänze eingeübt werden, ob unterwegs auf Koscher-Kontrolle, ob beim Gottesdienst in einer orthodoxen jüdischen Gemeinde oder bei der Vorbereitung eines jungen Mädchens auf ihre Bat Mitzwa: Immer wieder begegnet Richter Fragen, die ihn persönlich tief bewegen - und die ihm gleichzeitig zeigen, wie bunt und vielfältig das jüdische Leben in Berlin ist.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
12:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Fälle des Herrn P.

Wege in die Selbständigkeit

Film von Michael Busse und Maia-Rosa Bobbi

Ganzen Text anzeigenEigentlich ist Horst Pabst Banker, doch einer mit sozialer Ader. Er verließ deshalb die Bank und gründete eine Firma, die arbeitslose Migranten in die Selbstständigkeit begleitet.

Die mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Autoren Michael Busse und Maria-Rosa Bobbi ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEigentlich ist Horst Pabst Banker, doch einer mit sozialer Ader. Er verließ deshalb die Bank und gründete eine Firma, die arbeitslose Migranten in die Selbstständigkeit begleitet.

Die mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Autoren Michael Busse und Maria-Rosa Bobbi haben über 18 Monate hinweg einige von Horst Pabsts Kunden auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Sie zeigen seine Arbeit zwischen Sozialarbeit und Unternehmensberatung.

Als es in den 1990er Jahren bei den Banken und Sparkassen immer mehr darum zu gehen begann, statt Kundenberatung Finanzprodukte zu verkaufen, hatte Horst Pabst keine Lust mehr. Seitdem kümmert er sich um Migranten mit Geschäftsideen, mögen sie auch noch so ausgefallen sein.

Horst Pabsts Kunden kommen aus der Ukraine, aus dem Kongo, aus Syrien, Nigeria und vielen anderen Ländern. Irgendwann hat es sie nach Deutschland verschlagen, eine Arbeit haben sie hier allerdings selten gefunden. Diesen Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben, bei der Gründung einer eigenen Firma zu helfen, ist seitdem das Arbeitsfeld seiner Firma 'You Consulting'.

Gemeinsam mit seinem Sohn und einem selbst aus Afrika stammenden Business-Trainer hilft er, die Hürden der Bürokratie zu überwinden, prüft die Erfolgsaussichten noch der ausgefallensten Geschäftsideen, schreibt Businesspläne und begleitet seine Schützlinge zum Job-Center, dem einzigen Ort, an dem sie bei der Existenzgründung eine minimale finanzielle Hilfe erwarten können.

Auch die Bundesregierung unterstützt Pabsts speziell auf Menschen mit Migrationshintergrund zugeschnittenes Programm. Das ist kein Wunder, denn die Migranten-Ökonomie wird immer wichtiger. Abseits von Dönerbuden und Afroshops werden die ökonomischen Aktivitäten der Migranten immer häufiger auch zur Brücke zwischen Deutschland und den Herkunftsländern dieser Menschen.

Mehr als 72 Firmengründungen hat Horst Pabst bisher begleitet. Mehr als zwei Drittel seiner Kunden haben dabei alle Hürden genommen und betreiben heute eigene Geschäfte.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
12:29
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Leben danach

Die zweite Karriere des Kunstturners Lucas Fischer

Reportage von Olivier Memminger

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenDie Olympischen Spiele in Rio waren hart für den früheren Turner Lucas Fischer. Vor dem Fernsehgerät musste er verfolgen, wie andere seinen Traum leben durften.

Seit seinem Rücktritt versucht er, sich jetzt in einer Welt zurechtzufinden, die nach 20 Jahren ...

Text zuklappenDie Olympischen Spiele in Rio waren hart für den früheren Turner Lucas Fischer. Vor dem Fernsehgerät musste er verfolgen, wie andere seinen Traum leben durften.

Seit seinem Rücktritt versucht er, sich jetzt in einer Welt zurechtzufinden, die nach 20 Jahren "Turnblase" wie er selbst sagt, komplett neu für ihn ist.
Am Ende war es nur eine Warze in der Handfläche, die das Olympia-Aus für Lucas Fischer bedeutete.

"Einmal vor dem olympischen Feuer stehen", das war sein Traum, für den er sich jeden Tag im Training und dann auch im Wettkampf gequält hat. Der Weg dorthin war für das Schweizer Ausnahmetalent von Verletzungen und seiner Krankheit Epilepsie geprägt. Nur einmal - komplett fit - konnte er wirklich glänzen: Bei den Europameisterschaften in Moskau holte er 2013 Silber am Barren. Doch im Sommer 2015 beendete eine weitere Verletzung seine Karriere.

Jetzt muss er lernen, sein Leben abseits des Leistungssports zu organisieren. Den ganzen Tag im Büro zu sitzen, fällt ihm immer noch schwer. Er braucht den Wettkampf und die Bestätigung. Sein Können will er jetzt auf einer anderen Bühne unter Beweis stellen: Mit einem Programm aus Show, Musik und Turnsport hofft er auf den Sprung ins Showbusiness. Popularität und Bestätigung sucht er in den sozialen Medien. Doch noch schafft er es nicht, die beeindruckende Zahl an virtuellen Fans zu motivieren, ihm auch in der Realität zu folgen.


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

US-Wahl 16

ZIB

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Asphaltritter


Ganzen Text anzeigenFünf Freunde fahren mit altmodischen
Motorrädern der Marke "Ural" von Halle
nach New York. Der Film begleitet sie
auf einer spannenden Reise voller Aben-
teuer und ungewöhnlicher Begegnungen.

Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kau-
po haben ...

Text zuklappenFünf Freunde fahren mit altmodischen
Motorrädern der Marke "Ural" von Halle
nach New York. Der Film begleitet sie
auf einer spannenden Reise voller Aben-
teuer und ungewöhnlicher Begegnungen.

Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kau-
po haben 2014 ihr Kunststudium beendet.
Seitdem reisen sie auf ihren Motorrä-
dern in die entlegensten Gegenden der
Welt. Sie wollen wissen, wie die Men-
schen dort leben, welche Probleme sie
haben.

dern in die entlegensten Gegenden der
Welt. Sie wollen wissen, wie die Men-
schen dort leben, welche Probleme sie
haben.


Seitenanfang
13:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumziel Tessin



(ORF)


Seitenanfang
14:01
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Zauberhaftes Polen - Eine Reise durch die Jahreszeiten

Film von Ulrich Adrian

Ganzen Text anzeigenPolen-Korrespondent Ulrich Adrian begibt sich auf eine Reise durch sein Berichtsgebiet: Über ein Jahr lang hat er Eindrücke gesammelt von unserem zauberhaften Nachbarland.

Gestartet wird im Winter in den Waldkarpaten. Zum Frühling geht es in den Süden nach Krakau. ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenPolen-Korrespondent Ulrich Adrian begibt sich auf eine Reise durch sein Berichtsgebiet: Über ein Jahr lang hat er Eindrücke gesammelt von unserem zauberhaften Nachbarland.

Gestartet wird im Winter in den Waldkarpaten. Zum Frühling geht es in den Süden nach Krakau. Im Sommer reist Adrian entlang der Weichsel nach Danzig. Zum Herbst zieht es ihn wieder in die Bergregion, in der er bis zum Schneefall verweilt.

Wenn es Winter wird in den polnischen Bergen und der Schnee die Landschaft überzieht, machen sich in den Waldkarpaten Förster auf die Suche nach Wölfen und Bären.

Es wird Frühjahr. Im Süden Polens, in Krakau, trifft Ulrich Adrian auf die junge Wiola. Sie sucht gerade ein Hochzeitskleid. Viel darf es nicht kosten, und so lässt sie es am Ende von der Dorfschneiderin nähen. Geheiratet wird 100 Meter unter der Erde, in der weiß glitzernden Kapelle eines stillgelegten Salzbergwerkes.

Es wird Sommer. Ulrich Adrian reist entlang der Weichsel, fährt mit ungewöhnlichen Schienenschiffen, bis er schließlich an der Ostsee angekommen ist. Dort zieht die alte Hansestadt Danzig ihn in den Bann. Auf der Danziger Werft wurde der Umbruch des kommunistischen Polens eingeläutet. Henryka war hier 1980 Straßenbahnfahrerin; sie gehörte zur Gewerkschaft Solidarnosc, solidarisierte sich mit den streikenden Arbeitern. Heute erkennt sie die Werft kaum wieder. Nur wenige Bootsbauer sind geblieben, hoch spezialisiert: jetzt werden hier Luxusyachten produziert und für Millionenbeträge in den Westen verkauft.
Die Blätter fallen, es wird Herbst. Die Weichselbauern treiben jetzt ihre Kühe von der satten Wiese der Weichselinsel aufs Festland. Besser gesagt, sie verschiffen sie. Und in den Bergen Polens bereiten sich die Menschen schon wieder auf die neue Wintersportsaison vor. Die Bergwacht taucht nun zu Übungszwecken ab. In das stille und tiefe Wasser von "Morskie Oko", dem "Meeresauge" - dem größten See der hohen Tatra. Die Gipfel drum herum sind längst verschneit, und langsam versinkt auch ganz Polen wieder in einem weißen Wintertraum.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
15:31
VPS 15:30

Reisewege Polen

Im unbekannten Nordwesten

Film von Julia Leiendecker

Ganzen Text anzeigenBadestrände, unberührte Waldgebiete und riesige Seenplatten: eines der unbekanntesten Urlaubsreviere Europas liegt gleich hinter der deutschen Grenze. Eine Reise durch Polens Nordwesten.

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts war in Swinoujscie ein beliebtes Kurbad. ...
(ARD/SR)

Text zuklappenBadestrände, unberührte Waldgebiete und riesige Seenplatten: eines der unbekanntesten Urlaubsreviere Europas liegt gleich hinter der deutschen Grenze. Eine Reise durch Polens Nordwesten.

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts war in Swinoujscie ein beliebtes Kurbad. Daran hat sich nicht viel geändert, auch wenn viele der alten Gebäude im Krieg zerstört wurden. Hier steht auch das Fort Gerharda, ein ursprünglich preußisches Festungswerk.

Im Fort ist Pjotr Piwowarczyk Kommandant einer friedlichen Armee von Touristen und nimmt sich der preußischen Geschichte an. Täglich absolvieren Besucher Übungen unter den "strengen" Blicken ihrer Vorgesetzten. Pjotr hält nicht viel von angestaubten Museen und findet, dass Vergangenheitsbewältigung auch mit einem Schmunzeln funktioniert.

Die nächste Reisestation sind die spektakulären Kreidefelsen im Wolliner Nationalpark. Das Land bricht zum Meer steil ab und die Wellen schlagen tosend ans Ufer. Hier soll das Märchen vom "Fischer und seiner Frau" entstanden sein.

Ganz anders präsentiert sich das Hinterland im Wolliner Nationalpark. In den ausgedehnten Wäldern ist ein Reservat für Wisentpopulationen entstanden.

Die quirlige Hauptstadt Stettin ist Kontrastprogramm zur Küste und dem ländlichen Hinterland. Hier stehen drei junge Jazzmusiker mit Begeisterung auf der Bühne. Auf dem Grenzbasar in Cedynia sind Schnäppchenjäger auf der Suche nach günstigen Gebrauchsgegenständen, einer billigen Dauerwelle und skurrilen Gartenzwergen. Ein kurioses Spektakel, das ebenso zu Polens Nordwesten gehört wie endlose Seengebiete oder traditionsreiche Kurbäder am Meer.


(ARD/SR)


Seitenanfang
16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Danzig und die polnische Ostsee

Unterwegs mit Andrea Grießmann

Film von Per Schnell

Ganzen Text anzeigenAndrea Grießmann fährt mit dem Fahrrad entlang der polnischen Ostseeküste und entdeckt das reizvolle Hinterland der Kaschubischen Schweiz.

Breite Sandstrände, über 40 Meter hohe Dünen, Steilhänge und gewaltige Pinienwälder, die bis ans Meer reichen, bestimmen ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenAndrea Grießmann fährt mit dem Fahrrad entlang der polnischen Ostseeküste und entdeckt das reizvolle Hinterland der Kaschubischen Schweiz.

Breite Sandstrände, über 40 Meter hohe Dünen, Steilhänge und gewaltige Pinienwälder, die bis ans Meer reichen, bestimmen das Bild zwischen Pommern und Danzig. Stationen der Reise sind dabei Danzig, der Slowinski-Nationalpark und das Weichseldelta.

Im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, macht Danzig heute ihrem Namen als "Perle der Ostsee" alle Ehre. Die liebevoll wieder aufgebaute Altstadt gehört ebenso zu den Sehenswürdigkeiten wie die Werft, auf der Solidarnosc-Begründer Lech Walesa gearbeitet hat. Andrea Grießmann versucht sich als Bernsteinschleiferin und bummelt zusammen mit Andreas Kaperski durch das Viertel, in dem Günter Grass aufwuchs.

Die "Polnische Sahara" liegt direkt an der Ostsee. Den Namen bekam dieser Teil des Slowinski-Nationalparks von den großen Wanderdünen, die alles unter sich begraben, was sich ihnen in den Weg stellt. Andrea Grießmann klettert auf die mit 42 Metern höchste Düne Europas und sieht sich in Leba um, einem der beliebtesten Badeorte an der polnischen Ostsee.

Die Mennoniten, die einst aus Holland und Norddeutschland in das Gebiet der Weichselmündung kamen, helfen das Land trocken zu legen und fruchtbar zu machen. Andrea Grießmann erkundet die Landschaft des Weichseldeltas per Hausboot. Die Tour führt vorbei an Marienburg, der größten Backsteinburg der Welt und dem Oberlandkanal, wo die Schiffe auf Loren über einen Berg gezogen werden.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

mare TV

Vietnam - Im Mekongdelta

Film von Sebastian Bellwinkel

Ganzen Text anzeigenDas Delta des Mekongs ist der fruchtbare Irrgarten im Süden Vietnams. Dort leben auf einer Fläche, die fast so groß wie die Niederlande ist, etwa 18 Millionen Menschen.

Sie siedeln an und auf Meeresarmen und Flussläufen, auf Inseln, Sandbänken und in ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDas Delta des Mekongs ist der fruchtbare Irrgarten im Süden Vietnams. Dort leben auf einer Fläche, die fast so groß wie die Niederlande ist, etwa 18 Millionen Menschen.

Sie siedeln an und auf Meeresarmen und Flussläufen, auf Inseln, Sandbänken und in Mangrovenwäldern. In dem amphibischen Leben geht ohne Boot gar nichts. Der Film zeigt Menschen, die fast niemals festen Boden unter den Füßen haben, bei ihrem geschäftigen Leben.

Bei Familie Nguyen beginnt der Tag mit einem Gebet. Die Wassergöttin soll für die Fahrt zum schwimmenden Markt gnädig gestimmt werden. Denn im Mekongdelta lauern viele Gefahren: Strömungen, Sandbänke und die Rushhour, die hier praktisch rund um die Uhr herrscht. Drei Generationen der Familie Nguyen leben auf ihrem Sampan, einem hölzernen Hausboot, das immer mit Obst und Gemüse voll beladen ist. Zum Leben an Bord bleiben nur winzige Nischen.

Die fruchtbaren Schwemmlandböden des Mekongdeltas bescheren der Region drei Reisernten jährlich. Madame Dinh Thi Ha, die Herrin des Reiskontors von Cái Bè, schlägt am Tag 100 Tonnen Reis um. Die Ware wird säckeweise angeliefert, unter Aufsicht der rüstigen Chefin von ihren Neffen umgeladen und von Zwischenhändlern weiter transportiert - bis nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon. Wenn alles reibungslos läuft, wischt Madame Dinh am Ende des Tages fröhlich ihr Reislager. Wenn nicht, müssen die Neffen Überstunden machen und kriegen das Taschengeld gekürzt. Reis ist in Vietnam noch immer eine verlässliche Größe für das Einkommen.

Die Arbeiter der Venusmuschel-Kooperative von Binh Dai hingegen kämpfen mit den unterschiedlichsten Widrigkeiten. Winzige Baby-Venusmuscheln müssen erst mühsam großgezogen werden. Danach kann man sie nur bei Niedrigwasser ernten, denn die Muscheln verstecken sich im Schlick. Die Kooperative ist mit 400 Leuten bei der Ernte dabei, das Plansoll muss erfüllt werden. Es winkt ein kapitaler Gewinn: pro Tonne werden 5000 Euro für die Delikatesse bezahlt.

In einem der unzähligen Flussarme des Mekongs ist Vuong Hung Trang, der Chef der Wasserstraßenmeisterei, mit seinen Kollegen auf Patrouille. Sie sind verantwortlich für 18 von mehreren Tausend befahrbaren Flusskilometern. Sie sorgen dafür, dass der Verkehr auf den Wasserstraßen "fließt" und schrubben auch schon mal verschmutzte Verkehrsschilder. Ordnung und Orientierung müssen sein, denn das Delta ist permanent in Bewegung. Steigende Wasserpegel und Unwetter lassen neue Verbindungen zwischen den Flussarmen entstehen, während alte verschwinden. Dann muss die Wasserstraßenmeisterei neu ausschildern, damit die gewohnten Wege im Delta nicht ins Nirgendwo führen.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenImmer mehr Internetsüchtige
Vor allem Kinder und Jungendliche sind betroffen

Das vierte Element
Periodensystem der Elemente bekommt Zuwachs

Immer weniger Elefanten
Bestände sind seit 2007 um 30 Prozent zurückgegangen

Weltrekord ...

Text zuklappenImmer mehr Internetsüchtige
Vor allem Kinder und Jungendliche sind betroffen

Das vierte Element
Periodensystem der Elemente bekommt Zuwachs

Immer weniger Elefanten
Bestände sind seit 2007 um 30 Prozent zurückgegangen

Weltrekord gebrochen
Maschine knackt den Zauberwürfel in 0,637 Sekunden

Gefährliche Populisten
Mit Gesprächsgast: Torben Lütjen, Politikwissenschaftler


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Trumps überraschender Sieg
Triumph und Schock nach der Wahl

Merkels deutliche Worte
Wie die Welt auf Trump reagiert

Was der künftige US-Präsident plant
Wirtschaft, Klima, Sicherheit


Seitenanfang
19:22
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Zwischen Apokalypse und Establishment -

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Ist das noch "unser" Amerika? (3/3)

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenAmerika hat gewählt
Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika heißt Donald Trump. Dazu ein Gespräch mit Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums.

Buchpreis an Friederike Mayröcker
Die Wienerin Friederike Mayröcker hat den erstmals vergebenen ...

Text zuklappenAmerika hat gewählt
Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika heißt Donald Trump. Dazu ein Gespräch mit Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums.

Buchpreis an Friederike Mayröcker
Die Wienerin Friederike Mayröcker hat den erstmals vergebenen Österreichischen Buchpreis für ihren Lyrikband "fleurs" erhalten.

Hochalpine Baudenkmäler
Das Tiroler Denkmalamt hat begonnen, einige herausragende Beispiele von Schutzhütten unter Schutz zu stellen.

Die Deutschen und die Polen
Eine Dokureihe erzählt die Geschichte der 1000-jährigen Nachbarschaft.

Fotografien zu den NSU-Morden
Zum fünften Jahrestag der Entdeckung des NSU zeigt das Militärhistorische Museum in Dresden eine Ausstellung mit Tatort-Fotos der renommierten Fotografin Regina Schmeken.

Der "Neues Deutschland"-Fake
1988 sorgte eine Zeitung in der DDR für Lacher. Aus dem Westen wurde ein gefälschtes "Neues Deutschland" ins Land geschmuggelt.


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Deutschen und die Polen (1/3)

Frieden und Krieg - Nachbarn für 1000 Jahre

Geschichte einer Nachbarschaft

Film von Andrzej Klamt, Zofia Kunert und Gordian Maugg

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDeutschland und Polen verbindet ein vermeintlich schwieriges Verhältnis. Dabei ist die meiste Zeit von Kooperation und einem intensiven politischen und kulturellen Miteinander geprägt.

Bis heute wird die deutsch-polnische Geschichte oft verkürzt und einseitig - als ...

Text zuklappenDeutschland und Polen verbindet ein vermeintlich schwieriges Verhältnis. Dabei ist die meiste Zeit von Kooperation und einem intensiven politischen und kulturellen Miteinander geprägt.

Bis heute wird die deutsch-polnische Geschichte oft verkürzt und einseitig - als eine Aneinanderreihung von Kriegen, Teilungen und Besetzungen - dargestellt. Die kriegerischen und feindlichen Auseinandersetzungen werfen bis heute lange Schatten.

Doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Die historischen Beziehungen beider Völker waren lange Zeit geprägt von friedlicher Koexistenz, Zusammenarbeit und Austausch.

Die Dokumentationsreihe „Die Deutschen und die Polen“ will versuchen, die Wahrnehmung der deutsch-polnischen Beziehungen aus der Klammer festgefahrener Stereotypen zu befreien. Wenn man die 1000 Jahre gemeinsame Geschichte betrachtet, so findet man viele Belege enger Kooperation und eines intensiven politischen und kulturellen Miteinanders.


Seitenanfang
21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Deutschen und die Polen (2/3)

Feinde und Freunde -

Von den Teilungen bis zu Europäischen Union

Film von Andrzej Klamt, Zofia Kunert und Gordian Maugg

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie Zeit der negativen Politik beginnt mit Gründung und Aufstieg Preußens als europäische Großmacht, die eng geknüpft ist an die Zerschlagung und den Zerfall des polnischen Staates.

Eine negative Politik, die sich bis zur politischen Wende der Jahre 1989/91 ...

Text zuklappenDie Zeit der negativen Politik beginnt mit Gründung und Aufstieg Preußens als europäische Großmacht, die eng geknüpft ist an die Zerschlagung und den Zerfall des polnischen Staates.

Eine negative Politik, die sich bis zur politischen Wende der Jahre 1989/91 fortsetzt. Bis heute wird die deutsch-polnische Geschichte oft verkürzt und einseitig - als eine Aneinanderreihung von Kriegen, Teilungen und Besetzungen - dargestellt.

Doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Die historischen Beziehungen beider Völker waren lange Zeit geprägt von friedlicher Koexistenz, Zusammenarbeit und Austausch. Doch werfen die kriegerischen und feindlichen Auseinandersetzungen bis heute lange Schatten.

Die Dokumentationsreihe „Die Deutschen und die Polen“ will versuchen, die Wahrnehmung der deutsch-polnischen Beziehungen aus der Klammer festgefahrener Stereotypen zu befreien. Wenn man die 1000 Jahre gemeinsame Geschichte betrachtet, so findet man viele Belege enger Kooperation und eines intensiven politischen und kulturellen Miteinanders.


Seitenanfang
21:44
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Deutschen und die Polen (3/3)

Schicksalsverbunden - Deutsche, Polen und Juden

Film von Andrzej Klamt, Zofia Kunert und Gordian Maugg

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEines der spannendsten und bisher wenig erforschten Kapitel der deutsch-polnischen Historie ist die wechselseitige Migration und der damit einhergehende Kulturaustausch.

Schon im frühen Mittelalter zogen deutsche Siedler nach Polen und wurden dort heimisch. Viel ...

Text zuklappenEines der spannendsten und bisher wenig erforschten Kapitel der deutsch-polnischen Historie ist die wechselseitige Migration und der damit einhergehende Kulturaustausch.

Schon im frühen Mittelalter zogen deutsche Siedler nach Polen und wurden dort heimisch. Viel später begann die Massenmigration der Polen nach Deutschland. Doch bis heute wird die deutsch-polnische Geschichte oft verkürzt und einseitig dargestellt.

Als eine Aneinanderreihung von Kriegen, Teilungen und Besetzungen. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Die historischen Beziehungen beider Völker waren lange Zeit geprägt von friedlicher Koexistenz, Zusammenarbeit und Austausch. Doch werfen die kriegerischen und feindlichen Auseinandersetzungen bis heute lange Schatten.

Die Dokumentationsreihe „Die Deutschen und die Polen“ will versuchen, die Wahrnehmung der deutsch-polnischen Beziehungen aus der Klammer festgefahrener Stereotypen zu befreien. Wenn man die 1000 Jahre gemeinsame Geschichte betrachtet, so findet man viele Belege enger Kooperation und eines intensiven politischen und kulturellen Miteinanders.


Seitenanfang
22:29
VPS 22:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Live zeitversetzt aus Wahington D.C.

US-Wahl 2016

ZIB 2 Spezial

Moderation: Armin Wolf


(ORF)


Seitenanfang
23:09
VPS 22:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Zweikanal-TonDolby-Digital 5.1 Audio

Chemo

Spielfilm, Polen 2015

Darsteller:
LenaAgnieszka Zulewska
BenekTomasz Schuchardt
Dr. SomaDanuta Stenka
PandaEryk Lubos
GrazniewAnita Jancia
KrankenschwesterAnna Cieslak
u.a.
Regie: Bartosz Prokopowicz
Länge: 99 Minuten
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer junge Fotograf Benek, der an einer Existenzkrise leidet, trifft die verrückte, schöne Lena und beginnt mit ihr eine chaotische Reise, bei er erfährt, dass Lena Krebs im Endstadium hat.

Doch als Lena schwanger wird, werden die Karten wieder neu gemischt. - Ein ...

Text zuklappenDer junge Fotograf Benek, der an einer Existenzkrise leidet, trifft die verrückte, schöne Lena und beginnt mit ihr eine chaotische Reise, bei er erfährt, dass Lena Krebs im Endstadium hat.

Doch als Lena schwanger wird, werden die Karten wieder neu gemischt. - Ein wilder Liebesfilm, der sich zum Beziehungsdrama und weiter zur anrührenden Geschichte eines Abschieds entwickelt.

Es beginnt, wie es romantischer kaum sein könnte: Während Benek wegen Aufmüpfigkeit am Arbeitsplatz gekündigt wird, wirft Lena ihren gut bezahlten Job freiwillig hin. Kurz darauf laufen sich die Beiden zufällig in einem Parkhaus über den Weg und verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Dabei wollte sich Benek eigentlich wie schon sein Vater demnächst das Leben nehmen.

Doch es kommt anders: Als Benek Lena einen Heiratsantrag macht, erfährt er, dass in Wirklichkeit sie es ist, die an der Schwelle zum Tod steht. Denn Lena hat Brustkrebs, und schon die Hochzeitsfeier endet im Krankenhaus. Später stellt sich heraus, dass Lena schwanger ist. Lena muss nun entscheiden, ob sie das gemeinsame Kind trotz ihrer anstehenden Krebsoperation und der Chemotherapie zur Welt bringen oder die Schwangerschaft abbrechen soll.

In seinem ersten Spielfilm als Regisseur beschäftigt sich der Kameramann Bartosz Prokopowicz mit einem biographisch geprägten Thema: Seine eigene Ehefrau Magdalena starb 2012 an Krebs. Allerdings sei "Chemo", so der Filmemacher, weit entfernt von einem persönlichen Biopic. Vielmehr gehe es ihm um "eine 'positive Anleitung zum Sterben', wo die Liebe stärker ist als der Tod". Prokopowicz hat sein schweres Thema leicht inszeniert und zeigt mit den Mitteln der Popkultur, in einer Entwicklung vom Musikvideo zum Drama, wie der Tod zum Leben gehört.

Bartek Prokopowicz, geboren 1972 in Lódz, Polen, beendete 1995 sein Kamerastudium an der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater in Lódz. Seitdem ist er erfolgreich als Kameramann tätig und arbeitete unter anderem mit Andrzej Wajda und Krzysztof Krauze zusammen.

Mit drei Spielfilmen blickt 3sat auf das neue polnische Kino: Am Donnerstag, 10. November, 22.25 Uhr, folgt "Body", eine weitere Erstausstrahlung. Und am Freitag, 11. November, 22.35 Uhr, zeigt 3sat den Film "Ida".


Seitenanfang
0:47
VPS 00:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Kapitalist Gottes

Film von Felix von Boehm

Ganzen Text anzeigenEr war einmal einer der reichsten Deutschen: Florian Homm. Doch im Sommer 2007 verschwand der Hedgefonds-Manager plötzlich spurlos, tauchte für Jahre unter und wurde vom FBI gejagt.

In den USA drohen Homm 225 Jahre Haft, unter anderem wegen Verschwörung und ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEr war einmal einer der reichsten Deutschen: Florian Homm. Doch im Sommer 2007 verschwand der Hedgefonds-Manager plötzlich spurlos, tauchte für Jahre unter und wurde vom FBI gejagt.

In den USA drohen Homm 225 Jahre Haft, unter anderem wegen Verschwörung und Anlagebetrugs. Jetzt will er ein zweites Leben starten. Er hat nach eigenen Angaben dem Geld abgeschworen und möchte die Menschen zum Glauben bekehren. Was ist geschehen?


(ARD/NDR)


Seitenanfang
1:17
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
1:47
VPS 01:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenIm Studio: Andréa Maechler
Die Genferin Andréa Maechler verantwortet die Anlagepolitik der Schweizerische Nationalbank. Bei "ECO" spricht sie über die gewaltigen Investitionen.

USA: Kampf um die Parlamentssitze
Noch teurer als der Kampf um die ...

Text zuklappenIm Studio: Andréa Maechler
Die Genferin Andréa Maechler verantwortet die Anlagepolitik der Schweizerische Nationalbank. Bei "ECO" spricht sie über die gewaltigen Investitionen.

USA: Kampf um die Parlamentssitze
Noch teurer als der Kampf um die Präsidentschaft ist der Kampf um die Parlamentssitze. Die Senatoren und Repräsentanten müssen enorme Gelder aufbringen.

Portugal: Erholung auf tiefem Niveau
Das von der EU erzwungene Sparprogramm fordert die Bevölkerung. Doch Jungunternehmen mit neuen Geschäftsmodellen entstehen. Traditionelle Branchen behaupten sich.


Seitenanfang
2:13
VPS 02:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

Der Mauerschütze

Fernsehfilm, Deutschland 2010

Darsteller:
Dr. Stefan KirtmannBenno Fürmann
Silke StrehlowAnnika Kuhl
Sunny StrehlowLotte Flack
Paul SchraderMax Hegewald
Dr. Maria KranzSandra Borgmann
Dr. Richard BreitfeldJochen Striebeck
Knut SanderKonstantin Graudus
Dr. PankowRalph Herforth
u.a.
Buch: Scarlett Kleint, Herrmann Kirchmann, Alfred Roesler-Klein
Regie: Jan Ruzicka
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie DDR wirft ihre Schatten bis in die Gegenwart: Stefan Kortmann, anerkannter Mediziner in Hannover, trägt schwer an einem dunklen Geheimnis. Niemand weiß, dass er ein Mauerschütze war.

Er erschoss den Ehemann einer jungen, schwangeren Frau bei ihrem gemeinsamen ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie DDR wirft ihre Schatten bis in die Gegenwart: Stefan Kortmann, anerkannter Mediziner in Hannover, trägt schwer an einem dunklen Geheimnis. Niemand weiß, dass er ein Mauerschütze war.

Er erschoss den Ehemann einer jungen, schwangeren Frau bei ihrem gemeinsamen Fluchtversuch an der deutsch-deutschen Grenze. Trotz aller Erfolge in seinem Leben findet Stefan auch 20 Jahre später keine Ruhe. Er will sich der Flüchtigen von damals erklären.

Die Schuldgefühle treiben den 38-Jährigen an die ostdeutsche Küste. Auf der Ostseeinsel Usedom sucht er nach der Fischerin Silke Strelow, der Witwe des Getöteten. Die alleinerziehende Mutter einer Tochter besitzt dort einen Fischkutter und eine kleine Pension, in der Stefan und sein junger, todkranker Patient Paul unterkommen.

Silke ahnt nicht, dass ihr mit Stefan der Mörder ihres Mannes gegenübersteht. Als die beiden sich auf Usedom näherkommen, spüren sie, dass sie etwas füreinander empfinden. Doch so sehr die Zuneigung zwischen Silke und Stefan wächst, so sehr wachsen auch die Hinweise auf ihre gemeinsame, tragische Vergangenheit. Als wäre das allein nicht tragisch genug, taucht Stefans langjährige Freundin und Kollegin Maria auf, und Silkes Tochter Sunny und Paul verlieben sich ineinander - frei von der Vergangenheit.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
3:41
VPS 03:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Märchenhaftes Polen

Film von Ulrich Adrian

Ganzen Text anzeigenMächtige Ruinen, prunkvolle Bauten, verzaubernd idyllische Landschaften - Polens Burgen und Schlösser führen durch eine Zeitreise in der Geschichte des Landes.

Korrespondent Ulrich Adrian besucht die schönsten Bauwerke Polens: Um die gotische Festung Czocha zum ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenMächtige Ruinen, prunkvolle Bauten, verzaubernd idyllische Landschaften - Polens Burgen und Schlösser führen durch eine Zeitreise in der Geschichte des Landes.

Korrespondent Ulrich Adrian besucht die schönsten Bauwerke Polens: Um die gotische Festung Czocha zum Beispiel, das polnische "Neuschwanstein" im Riesengebirge, ranken sich viele Geheimnisse und Legenden. Bis heute sind noch nicht alle Geheimgänge der Anlage entdeckt.

Ein Hauch von Vergessen umweht die Mauern von Czocha. Dagegen ist auf der Ordensburg Gniew, im Nordosten des Landes, die Geschichte wieder zu neuem Leben erwacht. Hier wird ständig geprobt für die einmal im Jahr stattfindende Nachinszenierung der letzten großen Ritterschlacht Europas: Deutscher Orden gegen Königreich Polen-Litauen in Grunwald. Mitten drin: Jacek Struczynski ist ein echter Ritter. Er gehört mehreren Ritter-Orden an und scherzt nicht, wenn er von sich behauptet, dass er ritterliche Tugenden pflege. Dazu gehören für ihn zum Beispiel Mannhaftigkeit, Gerechtigkeit und Glaube.

Etwas weniger ritterlich, dafür aber nicht weniger auffällig, ist das Zuhause von Piotr Pawel. Sein Schloss-Neubau im pommerschen Lapalice ist eine der spektakulärsten polnischen Investitionen der letzten 30 Jahre. Das noch im Rohbau befindliche Schloss ist eine Sensation europäischen Ausmaßes, denn es wurde ohne Baugenehmigung errichtet. Später, wenn der Bau fertig ist, will Schlossherr Pawel darin seine Stilmöbel ausstellen, die er als gelernter Tischlermeister herstellt. Das Schloss hat jetzt schon eine Größe von 5000 Quadratmetern Grundfläche, einige Dutzend Türmchen, einen Ballsaal und ein Schwimmbad.

"Märchenhaftes Polen", eine Reise voller traumhafter Bilder der Schlösser und Burgen Polens und eine Begegnung mit den Menschen, die dort leben.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
4:10
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Zauberhaftes Polen - Eine Reise durch die Jahreszeiten

Film von Ulrich Adrian

Ganzen Text anzeigenPolen-Korrespondent Ulrich Adrian begibt sich auf eine Reise durch sein Berichtsgebiet: Über ein Jahr lang hat er Eindrücke gesammelt von unserem zauberhaften Nachbarland.

Gestartet wird im Winter in den Waldkarpaten. Zum Frühling geht es in den Süden nach Krakau. ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenPolen-Korrespondent Ulrich Adrian begibt sich auf eine Reise durch sein Berichtsgebiet: Über ein Jahr lang hat er Eindrücke gesammelt von unserem zauberhaften Nachbarland.

Gestartet wird im Winter in den Waldkarpaten. Zum Frühling geht es in den Süden nach Krakau. Im Sommer reist Adrian entlang der Weichsel nach Danzig. Zum Herbst zieht es ihn wieder in die Bergregion, in der er bis zum Schneefall verweilt.

Wenn es Winter wird in den polnischen Bergen und der Schnee die Landschaft überzieht, machen sich in den Waldkarpaten Förster auf die Suche nach Wölfen und Bären.

Es wird Frühjahr. Im Süden Polens, in Krakau, trifft Ulrich Adrian auf die junge Wiola. Sie sucht gerade ein Hochzeitskleid. Viel darf es nicht kosten, und so lässt sie es am Ende von der Dorfschneiderin nähen. Geheiratet wird 100 Meter unter der Erde, in der weiß glitzernden Kapelle eines stillgelegten Salzbergwerkes.

Es wird Sommer. Ulrich Adrian reist entlang der Weichsel, fährt mit ungewöhnlichen Schienenschiffen, bis er schließlich an der Ostsee angekommen ist. Dort zieht die alte Hansestadt Danzig ihn in den Bann. Auf der Danziger Werft wurde der Umbruch des kommunistischen Polens eingeläutet. Henryka war hier 1980 Straßenbahnfahrerin; sie gehörte zur Gewerkschaft Solidarnosc, solidarisierte sich mit den streikenden Arbeitern. Heute erkennt sie die Werft kaum wieder. Nur wenige Bootsbauer sind geblieben, hoch spezialisiert: jetzt werden hier Luxusyachten produziert und für Millionenbeträge in den Westen verkauft.
Die Blätter fallen, es wird Herbst. Die Weichselbauern treiben jetzt ihre Kühe von der satten Wiese der Weichselinsel aufs Festland. Besser gesagt, sie verschiffen sie. Und in den Bergen Polens bereiten sich die Menschen schon wieder auf die neue Wintersportsaison vor. Die Bergwacht taucht nun zu Übungszwecken ab. In das stille und tiefe Wasser von "Morskie Oko", dem "Meeresauge" - dem größten See der hohen Tatra. Die Gipfel drum herum sind längst verschneit, und langsam versinkt auch ganz Polen wieder in einem weißen Wintertraum.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
5:40
VPS 05:25

Reisewege Polen

Im unbekannten Nordwesten

Film von Julia Leiendecker

Ganzen Text anzeigenBadestrände, unberührte Waldgebiete und riesige Seenplatten: eines der unbekanntesten Urlaubsreviere Europas liegt gleich hinter der deutschen Grenze. Eine Reise durch Polens Nordwesten.

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts war in Swinoujscie ein beliebtes Kurbad. ...
(ARD/SR)

Text zuklappenBadestrände, unberührte Waldgebiete und riesige Seenplatten: eines der unbekanntesten Urlaubsreviere Europas liegt gleich hinter der deutschen Grenze. Eine Reise durch Polens Nordwesten.

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts war in Swinoujscie ein beliebtes Kurbad. Daran hat sich nicht viel geändert, auch wenn viele der alten Gebäude im Krieg zerstört wurden. Hier steht auch das Fort Gerharda, ein ursprünglich preußisches Festungswerk.

Im Fort ist Pjotr Piwowarczyk Kommandant einer friedlichen Armee von Touristen und nimmt sich der preußischen Geschichte an. Täglich absolvieren Besucher Übungen unter den "strengen" Blicken ihrer Vorgesetzten. Pjotr hält nicht viel von angestaubten Museen und findet, dass Vergangenheitsbewältigung auch mit einem Schmunzeln funktioniert.

Die nächste Reisestation sind die spektakulären Kreidefelsen im Wolliner Nationalpark. Das Land bricht zum Meer steil ab und die Wellen schlagen tosend ans Ufer. Hier soll das Märchen vom "Fischer und seiner Frau" entstanden sein.

Ganz anders präsentiert sich das Hinterland im Wolliner Nationalpark. In den ausgedehnten Wäldern ist ein Reservat für Wisentpopulationen entstanden.

Die quirlige Hauptstadt Stettin ist Kontrastprogramm zur Küste und dem ländlichen Hinterland. Hier stehen drei junge Jazzmusiker mit Begeisterung auf der Bühne. Auf dem Grenzbasar in Cedynia sind Schnäppchenjäger auf der Suche nach günstigen Gebrauchsgegenständen, einer billigen Dauerwelle und skurrilen Gartenzwergen. Ein kurioses Spektakel, das ebenso zu Polens Nordwesten gehört wie endlose Seengebiete oder traditionsreiche Kurbäder am Meer.


(ARD/SR)