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Dezember 2017
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Donnerstag, 3. November
Programmwoche 44/2016
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenDer Fall Jens Söring
Dokumentarfilm "Das Versprechen" über den in den USA inhaftierten deutschen Diplomatensohn

Youtube und Gema einigen sich
Nach sieben Jahren Streit Lizenzvertrag abgeschlossen

Deutsche Vormacht für Europa
Gespräch mit Luuk ...

Text zuklappenDer Fall Jens Söring
Dokumentarfilm "Das Versprechen" über den in den USA inhaftierten deutschen Diplomatensohn

Youtube und Gema einigen sich
Nach sieben Jahren Streit Lizenzvertrag abgeschlossen

Deutsche Vormacht für Europa
Gespräch mit Luuk van Middelaar, Historiker

Die ganze Welt verstehen
Das Humboldt-Forum soll ein Ort des Lernens werden

Humboldt für heute
Andrea Wulfs Sachbuch des Herbsts

Buch: "Not Dead Yet"
Phil Collins schreibt seine Autobiografie


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenNachhaltigkeitspreis 2016
Die Wärme des Sommers speichern

Schlau durch Fleisch
Gemeinsame Jagd und Werkzeugbau erfordern ein großes Gehirn

Konferenz ohne Plan
Die Kabinettsentscheidung über den Klimaschutzplan wurde verschoben

Gras ...

Text zuklappenNachhaltigkeitspreis 2016
Die Wärme des Sommers speichern

Schlau durch Fleisch
Gemeinsame Jagd und Werkzeugbau erfordern ein großes Gehirn

Konferenz ohne Plan
Die Kabinettsentscheidung über den Klimaschutzplan wurde verschoben

Gras statt Soja
Grünfutter für Kühe hat viele Vorteile

Es werde #Licht
Beleuchten mal anders


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:08
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenDer Fall Jens Söring
Dokumentarfilm "Das Versprechen" über den in den USA inhaftierten deutschen Diplomatensohn

Youtube und Gema einigen sich
Nach sieben Jahren Streit Lizenzvertrag abgeschlossen

Deutsche Vormacht für Europa
Gespräch mit Luuk ...

Text zuklappenDer Fall Jens Söring
Dokumentarfilm "Das Versprechen" über den in den USA inhaftierten deutschen Diplomatensohn

Youtube und Gema einigen sich
Nach sieben Jahren Streit Lizenzvertrag abgeschlossen

Deutsche Vormacht für Europa
Gespräch mit Luuk van Middelaar, Historiker

Die ganze Welt verstehen
Das Humboldt-Forum soll ein Ort des Lernens werden

Humboldt für heute
Andrea Wulfs Sachbuch des Herbsts

Buch: "Not Dead Yet"
Phil Collins schreibt seine Autobiografie


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenNachhaltigkeitspreis 2016
Die Wärme des Sommers speichern

Schlau durch Fleisch
Gemeinsame Jagd und Werkzeugbau erfordern ein großes Gehirn

Konferenz ohne Plan
Die Kabinettsentscheidung über den Klimaschutzplan wurde verschoben

Gras ...

Text zuklappenNachhaltigkeitspreis 2016
Die Wärme des Sommers speichern

Schlau durch Fleisch
Gemeinsame Jagd und Werkzeugbau erfordern ein großes Gehirn

Konferenz ohne Plan
Die Kabinettsentscheidung über den Klimaschutzplan wurde verschoben

Gras statt Soja
Grünfutter für Kühe hat viele Vorteile

Es werde #Licht
Beleuchten mal anders


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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Nachtcafé

Ein erfülltes Leben!

Die SWR Talkshow

Gäste bei Michael Steinbrecher

Ganzen Text anzeigenTräume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum! Dieser altbewährte Sinnspruch klingt zwar plausibel, ist aber nicht immer praktikabel.

Denn nicht jeder Traumjob ernährt auch die fünfköpfige Familie und auch nicht jede Auswanderung ins Sonnenparadies ist letztendlich ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenTräume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum! Dieser altbewährte Sinnspruch klingt zwar plausibel, ist aber nicht immer praktikabel.

Denn nicht jeder Traumjob ernährt auch die fünfköpfige Familie und auch nicht jede Auswanderung ins Sonnenparadies ist letztendlich der Schlüssel zum Lebensglück. Aber was genau erfüllt denn ein Leben, was gibt ihm Sinn?

Ist es das Streben nach Materiellem, nach Erfolg oder das Engagement für sozial Schwächere, ist es ein Leben im Einklang mit Gott oder für die Familie? Nicht jedem ist es vergönnt, aus seinem bisherigen Leben zu springen und sich auf seine Leidenschaften oder Visionen zu stürzen. Denn wer sich um seine pflegebedürftige Mutter kümmern muss, hat erst gar nicht die Wahl zwischen einem Aussteigerleben in Indien oder einem prall gefüllten Eventkalender. Und wer als Niedrigverdiener am Monatsende nicht weiß, wie er seinen Kühlschrank füllen soll, kann sich auch nichts ansparen, um irgendwann einmal einem Neustart in New York näher zu kommen. Wie finde ich heraus, was mir im Leben Erfüllung gibt? Wie schaffe ich es, trotz gegebener Umstände meine Lebensqualität zu verbessern? Gibt es eine Anleitung fürs Lebensglück? Und kann ein erfülltes Leben überhaupt unser Ziel sein?

Ständig Termine, Interviews, Bundestagsdebatten - seit Jahrzehnten fährt Gregor Gysi mit Hochgeschwindigkeit auf der Überholspur seines Lebens. Aber der Vollblutpolitiker hat auch die Schattenseiten zu spüren bekommen: Zwei Ehen scheiterten, der 68-Jährige überstand drei Herzinfarkte und eine Hirn-OP. Gysis Bilanz: "Ich hatte viel zu wenig Zeit für meine Angehörigen und auch Freundschaften blieben auf der Strecke. Aber ich habe für mich beschlossen, das Alter jetzt zu genießen."

Fünf Töchter, ein Mann, ein Bauernhof - es ist der ganz normale Familienwahnsinn, der Dagmar Lutzenberger Erfüllung bringt. Mit ihrer Großfamilie lebt die Bäuerin mitten im Allgäu. Trotz harter Arbeit auf dem eigenen Hof hat sich ihr Kindheitstraum erfüllt: "Wenn die ganze Familie gemeinsam beim Abendessen sitzt und es herrscht viel Trubel, überkommt mich ein Glücksgefühl. Zufriedenheit findet man im Kleinen, nicht im Großen."

Miami, Mallorca, Kitzbühel - Julia Ekaterina Wagner kennt alle exklusiven Luxus-Hotspots und genießt ihr Jetsetleben in vollen Zügen. Geld spielt bei der Millionärstochter keine Rolle, dafür umso mehr Designerschuhe, Wellnessreisen und rauschende Partys. Auch ihr vierjähriger Sohn wird rundum verwöhnt und wächst zwischen Kaviar und Kindermädchen auf. "Geld gibt Dir alle erdenklichen Freiheiten. Jeder der behauptet, Geld mache nicht glücklich, der lügt und ist nur neidisch."

Auch Christian Maass fuhr lange auf der vermeintlichen Erfolgsspur des Lebens, bis eines Tages bei dem vielbeschäftigten Manager nicht nur der Job, sondern kurz darauf auch die Ehefrau mitsamt Kindern weg waren. Der Mittvierziger begann mit einem Bewerbungs-Marathon - ohne Erfolg. Schließlich gesellten sich Vereinsamung und eine Depression hinzu. 2013 zog er die Reißleine, setzte finanziell alles auf eine Karte und kaufte ein altes Hotel: "Die beste Entscheidung meines Lebens. Nie zuvor hatte ich mehr Spaß am Leben."

Maria-Cristina Hallwachs war gerade mal 18, hatte das Abi in der Tasche und viele Träume im Gepäck - bis ihr das Schicksal einen radikalen Strich durch die Rechnung machte. Seitdem ist die Stuttgarterin vom Hals ab gelähmt, muss ständig beatmet und rund um die Uhr betreut werden. Dennoch erkämpfte sie sich Stück für Stück wieder Normalität, geht ihren Hobbys Segelfliegen, Rollstuhlwandern und Schwimmen nach: "Ich hätte mir damals nie vorstellen können, dass ich jemals wieder ein reiches und sinnerfülltes Leben führen kann. Es ist alles eine Frage der Perspektive."

Inge Ginsbergs Leben war und ist bis heute eine rasante Achterbahnfahrt - und noch immer prall gefüllt mit Überraschungen. "Ich habe in meine 94 Lebensjahre mindestens vier Leben reingepackt. Wechselnde Wohnorte, neue Männer und ungewöhnliche Herausforderungen sind mein Lebenselixier", so die Kosmopolitin. Und die Heavy-Metal-Rapperin hat sich noch viel vorgenommen, denn ihr Ziel ist es, 120 Jahre alt zu werden.

"Es ist wichtig, offen zu sein für die Überraschungen und Zufälle, die uns das Leben bietet", sagt Dr. Christoph Quarch. Seiner Ansicht nach hat jeder von uns mit Hilfe einer gesunden inneren Einstellung die Chance, ein erfülltes Leben zu führen. Deshalb appelliert der Philosoph auch an alle, mit einer offenen Haltung des Herzens zu leben. Seine Botschaft: "Verliebe Dich ins Leben!"


(ARD/SWR)


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11:47
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Christoph Feurstein

Ganzen Text anzeigenHorrorclowns und Halloween
Die Lust an der Angst

Muslimische Jugendliche
- gefährlich oder gefährdet?

Palliativmedizin - Sterben in Würde
Besuch der Palliativstation St. Raphael in Wien-Hernals

Berufsumstieg zur Lebensmitte
Bei ...
(ORF)

Text zuklappenHorrorclowns und Halloween
Die Lust an der Angst

Muslimische Jugendliche
- gefährlich oder gefährdet?

Palliativmedizin - Sterben in Würde
Besuch der Palliativstation St. Raphael in Wien-Hernals

Berufsumstieg zur Lebensmitte
Bei Halbzeit alles anders


(ORF)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenSchweiz bei Amerikanern beliebt
Immer mehr US-Amerikaner verbringen ihre Ferien in der Schweiz: In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl ihrer Übernachtungen um 15 Prozent auf zuletzt 1,7 Millionen.

Veraltete US-Infrastruktur in den USA
Vielerorts fehlt in ...

Text zuklappenSchweiz bei Amerikanern beliebt
Immer mehr US-Amerikaner verbringen ihre Ferien in der Schweiz: In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl ihrer Übernachtungen um 15 Prozent auf zuletzt 1,7 Millionen.

Veraltete US-Infrastruktur in den USA
Vielerorts fehlt in den USA das Geld, um Infrastruktur zu modernisieren. Die Folgen sind einsturzgefährdete Brücken oder Straßen voller Schlaglöcher.

Musterschüler Irland
Eine "ECO"-Serie zeigt, weshalb in vielen Ländern Europas die Staatsschulden noch immer hoch sind und viele Menschen ihre Heimat verlassen haben. In Irland etwa wanderte über ein Drittel der Jungen aus. Wer geblieben ist, schaut vorsichtig optimistisch in die Zukunft.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

Tief im Regenwald (1/2)

Im Bann des Kaimans

Film von Marion Pöllmann und Mike Allicock

Ganzen Text anzeigenTierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden.

Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das ...

Text zuklappenTierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden.

Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet.

Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".


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14:04
VPS 14:05

Tief im Regenwald (2/2)

Auf der Spur der Harpyie

Film von Marion Pöllmann und Mike Allicock

Ganzen Text anzeigenRainer Bergomaz und Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden.

Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien ...

Text zuklappenRainer Bergomaz und Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden.

Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären.

Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.


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14:48
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Schönheiten (1/5)

Der Oman

Film von James Hemming

Ganzen Text anzeigenTemperaturen von bis zu 50 Grad und Sand soweit das Auge reicht: Das Klima im Wüstenstaat Oman zwingt Tiere und Pflanzen dazu, wahre Überlebenskünstler zu sein.

Die Reihe erkundet "wilde Schönheiten" in Ägypten, Jordanien, der Türkei, dem Kaspischen Meer und ...

Text zuklappenTemperaturen von bis zu 50 Grad und Sand soweit das Auge reicht: Das Klima im Wüstenstaat Oman zwingt Tiere und Pflanzen dazu, wahre Überlebenskünstler zu sein.

Die Reihe erkundet "wilde Schönheiten" in Ägypten, Jordanien, der Türkei, dem Kaspischen Meer und startet im Oman. Lebensfeindliche Wüsten, Korallenriffe, schneebedeckte Berge, grüne Wälder – raffiniert haben sich Tiere und Pflanzen den extremen Bedingungen angepasst.

Tiere und Pflanzen passen sich mit verschiedensten Techniken an die unwirtlichen Lebensbedingungen auf der Arabischen Halbinsel an und trotzen damit der Wüste Nahrung und - noch wichtiger - Wasser ab. Flughühner transportieren in ihren Brustfedern Wasser zu ihren Jungen, Klippschliefer können stundenlang direkt in die Sonne schauen - ihnen entgeht kein Feind am Himmel und die Wüstenrennmäuse verstecken sich in ihren weiten Gangsystemen vor Feinden und der Hitze.

Auch die Pflanzen haben eigene Überlebensmethoden entwickelt: Der Drachenbaum verwendet sein Blätterdach als Sonnenschirm für seine Wurzeln, Schirmakazien warnen sich durch chemische Botenstoffe gegenseitig vor Fressfeinden.

Einmal im Jahr kommt der Monsun: Kühle Winde, die auf die Berge des Südoman treffen, sorgen für riesige Wolkenbänke. Im Juli, August und September regnet es dadurch an bis zu 22 Tagen im Monat, und auch die Temperatur sinkt auf bis zu 25 Grad. Die Landschaft ergrünt, die Wadis führen Wasser und Kamele ziehen über saftige Wiesen - eine Einzigartigkeit auf der Arabischen Halbinsel.


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15:32
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Schönheiten (2/5)

Rund ums Kaspische Meer

Film von Tom Hollings

Ganzen Text anzeigenDas Kaspische Meer ist das größte Binnengewässer der Erde. Majestätische Berge, endlose Steppen, heiße Sandwüsten und üppige Sumpflandschaften umgeben das Gewässer.

An den waldreichen Berghängen des Kaukasus haben Luchse und Wölfe ihre Heimat, das ...

Text zuklappenDas Kaspische Meer ist das größte Binnengewässer der Erde. Majestätische Berge, endlose Steppen, heiße Sandwüsten und üppige Sumpflandschaften umgeben das Gewässer.

An den waldreichen Berghängen des Kaukasus haben Luchse und Wölfe ihre Heimat, das weitverzweigte Mündungsdelta der Wolga bietet Wasservögeln, Amphibien und der Rohrkatze ideale Lebensbedingungen.

Auf den Sandbänken vor der iranischen Küste tummeln sich Kaspische Robben und in der Steppe leben die urtümlich aussehenden Saigas. Die kleinen Huftiere mit ihren rüsselartigen Nasen sind vom Aussterben bedroht, da die Hörner der Böcke in der traditionellen chinesischen Medizin reißenden Absatz finden.


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16:16
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Schönheiten (3/5)

Ägypten

Film von Colin Collis

Ganzen Text anzeigenTiere spielten schon im alten Ägypten eine besondere Rolle. Krokodile lebten in Teichanlagen nahe den Tempeln, wurden mit goldenen Fußringen geschmückt und mit feinstem Fleisch gefüttert.

Die Einheimischen glaubten, dass aus den Tränen der Krokodile die Lebensader ...

Text zuklappenTiere spielten schon im alten Ägypten eine besondere Rolle. Krokodile lebten in Teichanlagen nahe den Tempeln, wurden mit goldenen Fußringen geschmückt und mit feinstem Fleisch gefüttert.

Die Einheimischen glaubten, dass aus den Tränen der Krokodile die Lebensader ihrer Gesellschaft entstanden sei – der längste Fluss der Erde, der Nil. Durch seine regelmäßigen Überschwemmungen und Ablagerungen der Sedimente hat er eine fruchtbare Flussoase geschaffen.

Am Oberlauf des Nils wurde vor 50 Jahren der Assuan-Staudamm gebaut. Durch ihn entstand mitten in der Wüste eine einzigartige Seenlandschaft, Lebensraum für Reptilien und unzählige Wasservögel. Nur wenige Meter weiter, in der lebensfeindlichen Wüste, leben Kobras, Skorpione, Wüstenspringmäuse und der Skarabäus, das Symbol für Auferstehung und den Kreislauf der Sonne.


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17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Schönheiten (4/5)

Jordanien

Film von James Hemming

Ganzen Text anzeigenDie Natur Jordaniens ist geprägt von der alles beherrschenden Macht der Sonne. Im Süden herrscht trockenes Wüstenklima, im Norden ist es milder und feuchter.

Hier, in großen Pinienwäldern, lebt der Arabische Wolf. Das Tier ist kleiner und leichter als seine ...

Text zuklappenDie Natur Jordaniens ist geprägt von der alles beherrschenden Macht der Sonne. Im Süden herrscht trockenes Wüstenklima, im Norden ist es milder und feuchter.

Hier, in großen Pinienwäldern, lebt der Arabische Wolf. Das Tier ist kleiner und leichter als seine europäischen Artgenossen und hat ein helles grau-beiges Fell, das ihn kühl hält. Er teilt sich sein Revier mit Streifenhyänen – der Gesundheitspolizei.

An der Südspitze Jordaniens, bei Akaba, grenzt das Land mit einer 30 Kilometer langen Küstenlinie an das Rote Meer. Hier liegt ein Unterwasserparadies mit kristallklarem Wasser und artenreichen Korallenriffen. Nahezu ohne Leben ist das Tote Meer – eigentlich ein Salzsee. Es ist mit 430 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Ort der Erde. Da sein größter Zufluss, der Jordan, durch enorme Wasserentnahme zu einem Rinnsal verkümmert ist, sinkt der Meeresspiegel jährlich um gut einen Meter.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Schönheiten (5/5)

Die Türkei

Film von James Hemming

Ganzen Text anzeigenDie Türkei ist ein Land der Kontraste - von der heißen Mittelmeerküste über trockene Steppen bis zu über 4000 Meter hohe Berge mit rauem Klima. Genauso vielfältig ist die Tierwelt.

Im Taurusgebirge leben Braunbären. Sie halten Winterruhe in der kalten ...

Text zuklappenDie Türkei ist ein Land der Kontraste - von der heißen Mittelmeerküste über trockene Steppen bis zu über 4000 Meter hohe Berge mit rauem Klima. Genauso vielfältig ist die Tierwelt.

Im Taurusgebirge leben Braunbären. Sie halten Winterruhe in der kalten Jahreszeit. Über Monate nehmen sie weder Wasser noch Nahrung zu sich. Entsprechend hungrig sind sie im Frühjahr. Die Allesfresser stürzen sich auf Kleintiere, Insektenlarven, Pilze und Wurzeln.

Die Mufflons auf den weiten Steppen Zentralanatoliens haben es im Winter schwer. Dichtes Fell schützt die Wildschafe vor beißender Kälte, doch mühsam scharren sie mit ihren Hufen Gräser und Wurzelwerk aus dem verschneiten Boden.

Ganz andere Bewohner birgt das Dalyan-Delta an der Mittelmeerküste. Das Feuchtgebiet mit breitem Schilfgürtel ist ein Paradies für Wasservögel und Schildkröten. Die Unechte Karettschildkröte und die seltene Nil-Weichschildkröte kommen dort zur Eiablage an die Strände. Beide Arten sind vom Aussterben bedroht, der Tourismus mit seinem Bauboom zerstört ihren Lebensraum.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenRekordhoch bei Organspenden
Die Schweizer haben 2015 so viele Organe gespendet wie nie zuvor.

Vererbter Mäusespeck
Durch eigene Fehlernährung verursachte Fettleibigkeit und Diabetes können vererbt werden.

Mikrowelle statt Feuerung
Das ...

Text zuklappenRekordhoch bei Organspenden
Die Schweizer haben 2015 so viele Organe gespendet wie nie zuvor.

Vererbter Mäusespeck
Durch eigene Fehlernährung verursachte Fettleibigkeit und Diabetes können vererbt werden.

Mikrowelle statt Feuerung
Das europäische Verbundprojekt DAPhNE will mit neuer Technologie den hohen Energieverbrauch in der Glas-, Keramik- und Zementindustrie senken.

Extremsport: Suche nach dem Kick
Extremsportler sind "High-Sensation-Seekers": Auch starke Reize stressen solche Menschen nicht.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Themen liegen noch nicht vor


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenEine Prämie für kinderlose Frauen
Der Club of Rome schlägt eine Prämie für Kinderlosigkeit vor. "Kulturzeit" spricht darüber mit der "FAZ"-Journalistin und Autorin Melanie Mühl.

Performance-Künstler Pjotr Pawlenski
Mit provokanten Aktionen protestiert ...

Text zuklappenEine Prämie für kinderlose Frauen
Der Club of Rome schlägt eine Prämie für Kinderlosigkeit vor. "Kulturzeit" spricht darüber mit der "FAZ"-Journalistin und Autorin Melanie Mühl.

Performance-Künstler Pjotr Pawlenski
Mit provokanten Aktionen protestiert er gegen das Unrecht in Russland. "Kulturzeit" hat den Künstler zum Interview getroffen.

Natalie Portmans Regiedebüt
"Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" - ein Film nach dem Roman von Amos Oz.

Kandidatin für Schweizer Buchpreis
Michelle Steinbeck ist die Überraschung im Schweizer Literaturbetrieb 2016. Mit fantastisch-absurden Sprachbildern trifft sie einen Nerv der Zeit.

Fotobuch: Was verraten Hände?
Walter Schels ist ein leidenschaftlicher Erforscher der menschlichen Physiognomie. Nun legt er einen neuen, beeindruckenden Fotoband vor.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Coaching-Wahn

Film von Daniela Hoyer und Franca Leyendecker

Ganzen Text anzeigenDie Arbeitsleistung steigern, Führungskompetenz entwickeln, neue Fähigkeiten einüben: Um berufliche Ziele zu erreichen, gilt Coaching als probates Mittel. Doch die Maßnahmen sind teuer.

Den Erfolg von Coaches wissenschaftlich zu beurteilen, ist schwierig. Die ...

Text zuklappenDie Arbeitsleistung steigern, Führungskompetenz entwickeln, neue Fähigkeiten einüben: Um berufliche Ziele zu erreichen, gilt Coaching als probates Mittel. Doch die Maßnahmen sind teuer.

Den Erfolg von Coaches wissenschaftlich zu beurteilen, ist schwierig. Die Dokumentation fragt unter anderem nach, wie Anbieter und Verbände dazu stehen, dass es keine unabhängige Qualitätskontrolle für dieses Berufsfeld gibt.

In Deutschland arbeiten derzeit etwa 8000 Coaches. Damit stehen wir nach den USA und Großbritannien weltweit auf Rang drei. Der Branchenumsatz liegt in Deutschland pro Jahr bei 450 Millionen Euro.

Zunehmend beauftragen auch kleine und mittelständische Unternehmen, öffentliche Behörden, Bildungsträger oder Krankenhäuser Coaches. Coaching ist derzeit der Megatrend der Weiterbildung: Weltweit werden mit den Fortbildungen jährlich 1,9 Milliarden Dollar umgesetzt.

Eine richtige Kosten-Nutzen-Analyse der Coachings gibt es kaum, nur vereinzelte Bachelor- oder Diplomarbeiten untersuchen die Wirksamkeit der Fortbildungen empirisch. Befragte Teilnehmer sagen zwar oft: "Das hat mir sehr geholfen!" Dies könnte aber darauf zurückzuführen sein, dass sie den Coach als Vertrauensperson ansehen und für das Coaching viel Geld bezahlt haben.

Über die Wirksamkeit der angewandten Methoden gibt es keinen Nachweis. Manche Anbieter setzen auf "systemische Beratung", andere auf das "Neurolinguistische Programmieren", wieder andere erfinden ihre eigenen Methoden mit teils esoterischen Ansätzen. Die Berufsbezeichnung "Coach" ist nicht geschützt, prinzipiell kann jeder als Berater tätig werden und deshalb gibt es in der Branche auch viele schwarze Schafe. Die Ausbildung gilt lediglich als Weiterbildung, sie ist nicht staatlich anerkannt. An den circa 300 deutschen Ausbildungsinstituten variieren Inhalte, Dauer, Preis und Qualität der Kurse sehr. Zwischen einem Monat und zwei Jahren dauert die Ausbildung - die Kosten liegen zwischen 300 und 17 000 Euro.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.


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21:00

scobel - Unsere neue Arbeitswelt


Kerstin Jürgens
Arbeitssoziologin

Christian Scholz
Wirtschaftswissenschaftler

Dieter Zapf
Arbeitspsychologe


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:26
VPS 22:25

Die Treue der Frauen

(La Fidélité)

Spielfilm, Frankreich 2000

Darsteller:
CléliaSophie Marceau
ClèvePascal Greggory
NémoGuillaume Canet
Rupert MacRoiMichel Subor
Clélias MutterMagali Noël
u.a.
Regie: Andrzej Zulawski
Länge: 160 Minuten

Ganzen Text anzeigenEine Fotografin zerreißt sich zwischen einem Ehemann, den sie liebt aber nicht begehrt, und einem jungen Draufgänger, den sie begehrt aber nicht liebt.

Andrzej Zulawskis extreme Figurenzeichnung und zugespitzte Dramaturgie in dieser schicksalshaften Liebesgeschichte ...

Text zuklappenEine Fotografin zerreißt sich zwischen einem Ehemann, den sie liebt aber nicht begehrt, und einem jungen Draufgänger, den sie begehrt aber nicht liebt.

Andrzej Zulawskis extreme Figurenzeichnung und zugespitzte Dramaturgie in dieser schicksalshaften Liebesgeschichte fasziniert und polarisiert wie gewohnt.

Die junge begabte Fotografin Clélia wird von dem Skandalpresse-Magnaten Rupert MacRoi angeheuert, um das Image seines Unternehmens aufzupolieren. Clélia lernt in Ruperts Hofstaat den sanften und fürsorglichen Herausgeber Clève kennen, der sich leidenschaftlich in sie verliebt und seine geplante Hochzeit mit der Nichte des Unternehmers absagt, um Clélia einen Heiratsantrag zu machen. Trotz aller Unterschiede zwischen ihnen nimmt Clélia den Antrag an.

Doch dann lernt sie den wilden Némo kennen, der ihre Liebe zur Fotografie teilt und wagehalsige Recherchen zu illegalem Organhandel betreibt. Obwohl es ihr schwerfällt, widersteht Clélia den dauernden Avancen Némos. Clève jedoch will das nicht glauben, und mit seiner ungerechtfertigten Eifersucht beginnt ein Strudel von Ereignissen, der droht, alle Beteiligten in die Tiefe zu reißen.


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1:06
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Susanne Wille

Abzocker in Weiß:
Ärzte plündern Krankenkassen

Provokateur Pfister:
Wie haben Sie’s mit dem C?

Weltpolizistin Hillary:
Clintons militarisierte Außenpolitik


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2:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Reporterin

Margrit Sprecher wird 80

Reportage von Marina Rumjanzewa

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenMargrit Sprecher ist die Grande Dame der Schweizer Reportage. Ihre Beiträge lösen oft Kontroversen aus, doch das stört sie nicht, im Gegenteil. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Bis heute hat Margit Sprecher rund 1000 Reportagen geschrieben, die in den ...

Text zuklappenMargrit Sprecher ist die Grande Dame der Schweizer Reportage. Ihre Beiträge lösen oft Kontroversen aus, doch das stört sie nicht, im Gegenteil. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Bis heute hat Margit Sprecher rund 1000 Reportagen geschrieben, die in den unterschiedlichsten Welten spielen: Die Welt von Prostituierten und Kampfpiloten, von Alzheimer-Kranken und Fotomodellen, Banketagen und Gefängnissen. Zumeist stehen Menschen im Mittelpunkt.

Am meisten interessieren Margit Sprecher Menschen, die entweder Macht haben oder solche, die sie erleiden, sagt Sprecher. Mit ihren Texten wolle sie Meinungen provozieren; sie will, dass sich das Publikum mit dem Thema beschäftigt und "selbst etwas dazu denkt".

Schon als Kind wollte sie Journalistin werden. Mit zwölf gab sie ihre eigene Zeitung heraus. Doch als sie 1956 die Matura machte, war Journalismus in der Schweiz kein Beruf für Frauen. Ihre erste Arbeitsstelle hatte nichts mit ihrem großen Traum zu tun.

Reporterin Marina Rumjanzewa hat ihre Berufskollegin an mehrere Reportage-Schauplätze begleitet. Im April wurde Margrit Sprecher mit dem Swiss Press Award für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie ist 80, doch ans Aufhören denkt sie noch lange nicht. An der Preisverleihung sagte sie in ihrer Dankesrede: "Vielleicht liegen die besten Reportagen noch vor mir."


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2:43
VPS 02:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hessenreporter: Der Job-Netzwerker

und die Flüchtlinge

Film von Heide Kegel

Ganzen Text anzeigenMit seinen "Promidinnern" versucht der Theologe, Sozialarbeiter und Koch Benedikt Schwaderlapp in Wiesbaden, Flüchtlingen Jobs zu vermitteln. Der "Hessenreporter" begleitet die Aktion.

Schwaderlapp betreibt schon seit Jahren einen Partyservice und hat deshalb ...
(ARD/HR)

Text zuklappenMit seinen "Promidinnern" versucht der Theologe, Sozialarbeiter und Koch Benedikt Schwaderlapp in Wiesbaden, Flüchtlingen Jobs zu vermitteln. Der "Hessenreporter" begleitet die Aktion.

Schwaderlapp betreibt schon seit Jahren einen Partyservice und hat deshalb Kontakte, die er für sein Engagement nutzt. Jetzt kocht er mit Flüchtlingen für seine Promidinner, im besten Fall finden die Flüchtlinge anschließend beim gemeinsamen Essen einen Job.


(ARD/HR)


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3:13
VPS 03:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sharing Economy (1/2)

Tauschen und Teilen - mehr als nur ein Trend?

Film von Jörg Daniel Hissen

Ganzen Text anzeigenÜberall entstehen, getragen von nachhaltigen wie ökonomischen Motiven, neue Geschäftsmodelle und - potenziell - eine alternative Konsumkultur.

Die zweiteilige Dokumentation begibt sich auf eine Spurensuche nach dem Geheimnis des Erfolges und der Faszination der ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenÜberall entstehen, getragen von nachhaltigen wie ökonomischen Motiven, neue Geschäftsmodelle und - potenziell - eine alternative Konsumkultur.

Die zweiteilige Dokumentation begibt sich auf eine Spurensuche nach dem Geheimnis des Erfolges und der Faszination der "Sharing Economy".

Aus Konsumenten werden Nutzer. Die zentrale Rolle spielt das Internet dabei. Angetrieben von den neuen technologischen Möglichkeiten und einem gesteigerten Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein, hilft das World Wide Web 2.0, also das zum sozialen Medium weiter entwickelte Internet, den Menschen sich mit anderen auszutauschen und Dienstleistungen und Produkte zu finden. Die Devise heißt, nutzen statt besitzen.

Der Film von Autor Jörg Daniel Hissen stellt verschiedene Modelle der "Sharing Economy" in Deutschland und Frankreich vor. Wie funktioniert das? Ist "Sharing" wirklich "Caring"? Geht es einem besser, wenn man nach dem Motto "Simplify your life" lebt und den Besitz durch "Besitz nutzen" ersetzt? Wir bewegen uns zwischen Usern, die tauschen und teilen, Startup-Unternehmen, die die "Sharing Economy" vorantreiben und großen Konzernen, die an dem Trend partizipieren wollen.
Tauschen statt kaufen, leihen statt besitzen, so das Motto der sogenannten Sharing Economy. Angetrieben von der digitalen Revolution, haben sich weltweit neue Formen des Konsumierens und Wirtschaftens entwickelt. Ist die Sharing Economy längst mehr als ein Trend?


(ARD/WDR)


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4:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sharing Economy (2/2)

Fluch oder Segen?

Film von Jörg Daniel Hissen

Ganzen Text anzeigenÜberall entstehen, getragen von nachhaltigen wie ökonomischen Motiven, neue Geschäftsmodelle und eine - potenziell - alternative Konsumkultur.

Der Film betrachtet die neue Wirtschaftsform aus globaler Sicht. Er geht zunächst zurück zu den Wurzeln der "Sharing ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenÜberall entstehen, getragen von nachhaltigen wie ökonomischen Motiven, neue Geschäftsmodelle und eine - potenziell - alternative Konsumkultur.

Der Film betrachtet die neue Wirtschaftsform aus globaler Sicht. Er geht zunächst zurück zu den Wurzeln der "Sharing Economy". San Francisco gilt als Wiege der internetbasierten Ökonomie des Teilens.

Hier wurden zuerst Geschäftsmodelle für digitale Technologien entwickelt und umgesetzt. Hier wurde Tauschen und Teilen über das Internet zu einem Hoffnungsträger für eine neue Wirtschaftsform.

Das Paradebeispiel für ein erfolgreiches Startup ist "Airbnb", ein Anbieter für die weltweite Buchung und Vermietung von privaten Unterkünften. Das Unternehmen aus San Francisco gilt als der Pionier der "Sharing Economy". Nach nur sechs Jahren nach der Gründung wird der Wert des Unternehmens auf zehn Milliarden Dollar geschätzt. Auch in der Mega-City Seoul in Südkorea glaubt man an die positiven Effekte der "Sharing Economy". Hier wird die Kultur des Teilens von oben verordnet. Angeschoben vom Bürgermeister hofft die Stadt mit Hilfe eines politischen Programmes und der Förderung gezielter Bereiche in der "Sharing Economy" die sozialen Probleme der Stadt in den Griff zu bekommen.

In Deutschland scheint die Politik das Phänomen der "Sharing Economy" bisher nur bedingt verstanden zu haben und eher als Bedrohung denn als Chance zu sehen. Der Film von Autor Jörg Daniel Hissen macht deutlich: Wir erleben einen fundamentalen Wandel. Weltweit wird die "Sharing Economy" von Regierungen gefördert oder auch behindert. Eines scheint sicher: die "Sharing Economy" - als Folge der digitalen Revolution - wird das Leben und Konsumieren grundlegend verändern.

Tauschen statt kaufen, leihen statt besitzen, so das Motto der sogenannten Sharing Economy. Angetrieben von der digitalen Revolution, haben sich weltweit neue Formen des Konsumierens und Wirtschaftens entwickelt. Ist die Sharing Economy längst mehr als ein Trend?


(ARD/WDR)


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4:57
VPS 04:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Knicker, Knauser, Pfennigfuchser

Sparsamkeit als Lebensform

Film von Tilo Knops und Kirsten Waschkau

Ganzen Text anzeigen"Das muss doch auch anders gehen, einfacher, und vor allem: billiger", denkt sich Peter Danzer immer wieder. Und findet dann ganz neue, günstige Lösungen.

Statt Schuhcreme verwendet er die Innenseite einer Bananenschale zur Schuhpolitur; die Teelichter friert er ein, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen"Das muss doch auch anders gehen, einfacher, und vor allem: billiger", denkt sich Peter Danzer immer wieder. Und findet dann ganz neue, günstige Lösungen.

Statt Schuhcreme verwendet er die Innenseite einer Bananenschale zur Schuhpolitur; die Teelichter friert er ein, weil sie so länger brennen: "Das geht öfter, als man denkt". - Eine unterhaltsame und anregende Reise durchs sparsame Deutschland.

Früher war Peter Danzer Buchhalter bei Quelle; heute können er und seine Frau Margit gut von dem über Jahrzehnte Ersparten leben - Geldsorgen wie die ehemaligen Quelle-Eigentümer haben die beiden nicht.

Einfacher Leben, der Konsumgüterindustrie ein Schnippchen schlagen: aus Sparsamkeit, aus Geiz, aus Prinzip - das liegt im Trend. Zeitschriften, Rundbriefe und Internetseiten sind die Foren für eine wachsende Gemeinde passionierter Konsumverweigerer.

Die Autoren Tilo Knops und Kirsten Waschkau unternehmen eine Reise durch das sparsame Deutschland. Im oberschwäbischen Bad Schussenried treffen sie Frau Schniertshauer. Bei ihr können die Landfrauen der Umgebung den "Haushaltsführerschein" ablegen und damit sparen lernen.

Die Autoren stoßen aber auch auf Menschen, die in einem ganz anderen Sinne sparen: an Zeit. Björn Gottstein ist so einer. Der Musikwissenschaftler ist Spezialist für Neue Musik und schreibt Kritiken. Neue Musik zu verstehen und kritisch zu beurteilen, braucht viel Zeit - die er sich irgendwie beschaffen musste. Und kam auf die geniale Sache mit dem ewigen Speiseplan. Denn die Planung von Familienmahlzeiten, das tägliche Nachdenken über die Verköstigung der Familie, identifizierte er als Zeitfresser erster Güte. Und komponierte einen ausgefuchsten rotierenden Speiseplan, der auf Jahre hinaus festlegt, was bei Familie Gottstein auf den Tisch kommt.


(ARD/SWR)


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5:41
VPS 05:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

25 Jahre Austromir -

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Wie Experimente aus dem All alltagstauglich werden

Film von Bibiane Zeller-Presenhuber und Kristina Singer
Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenFranz Viehböck ist ist Österreichs erster und bislang einziger "Austronaut".
Er verbrachte 1991 acht Tage in der sowjetrussischen Raumstation "Mir".

Für "Newton" lässt Viehböck diese Zeit Revue passieren. Er erzählt, warum der Flug ins All im Vergleich zur ...
(ORF)

Text zuklappenFranz Viehböck ist ist Österreichs erster und bislang einziger "Austronaut".
Er verbrachte 1991 acht Tage in der sowjetrussischen Raumstation "Mir".

Für "Newton" lässt Viehböck diese Zeit Revue passieren. Er erzählt, warum der Flug ins All im Vergleich zur Vorbereitungszeit fast schon langweilig war, und welcher geheime Watchdog seine Fähigkeiten als Forschungskosmonaut überwacht hat.

Außerdem trifft er auf seine damaligen Wegbegleiter, den Kasachen Toqtar Äubäkirow und Alexander Wolkow, der als Sowjetbürger ins All aufbrach und als Russe auf die Erde zurückkehrte. Gemeinsam erinnern sich die drei an die bewegendsten Momente ihrer Mission.


(ORF)