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Oktober 2017
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Dienstag, 11. Oktober
Programmwoche 41/2016
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6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Marx in America
Das erstaunliche Comeback des Sozialismus

Altmeister des polnischen Kinos
Regisseur Andrzej Wajda ist gestorben

Politisches Theater
Gespräch mit Falk Richter

"Dolce Vita"
Jonas Kaufmanns neue Platte


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenMogelei bei den Krankenkassen
Abrechnungen sind höher als nötig

Cloudcomputing
Speicher- und Dienstleistungen aus dem Internet

Mit der Gondel ins Büro?
Den Nahverkehr in die Luft verlegen

Sinnlose Therapien
Bessere ...

Text zuklappenMogelei bei den Krankenkassen
Abrechnungen sind höher als nötig

Cloudcomputing
Speicher- und Dienstleistungen aus dem Internet

Mit der Gondel ins Büro?
Den Nahverkehr in die Luft verlegen

Sinnlose Therapien
Bessere Patientenaufklärung notwendig

Hunde gegen Schädlinge
Laubholz-Bockkäfer wird erschnüffelt


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Marx in America
Das erstaunliche Comeback des Sozialismus

Altmeister des polnischen Kinos
Regisseur Andrzej Wajda ist gestorben

Politisches Theater
Gespräch mit Falk Richter

"Dolce Vita"
Jonas Kaufmanns neue Platte


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenMogelei bei den Krankenkassen
Abrechnungen sind höher als nötig

Cloudcomputing
Speicher- und Dienstleistungen aus dem Internet

Mit der Gondel ins Büro?
Den Nahverkehr in die Luft verlegen

Sinnlose Therapien
Bessere ...

Text zuklappenMogelei bei den Krankenkassen
Abrechnungen sind höher als nötig

Cloudcomputing
Speicher- und Dienstleistungen aus dem Internet

Mit der Gondel ins Büro?
Den Nahverkehr in die Luft verlegen

Sinnlose Therapien
Bessere Patientenaufklärung notwendig

Hunde gegen Schädlinge
Laubholz-Bockkäfer wird erschnüffelt


10:14
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hart aber fair

Einheit? Sie pfeifen drauf! Was ist da los,

Brüder und Schwestern?

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenMatthias Platzeck, SPD
ehem. Ministerpräsident Brandenburg und ehem. SPD-Parteivorsitzender, Vorstand des deutsch-russischen Forums

André Poggenburg, AfD
Vorsitzender und Sprecher des Landesverbands Sachsen-Anhalt

Iris Gleicke, ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenMatthias Platzeck, SPD
ehem. Ministerpräsident Brandenburg und ehem. SPD-Parteivorsitzender, Vorstand des deutsch-russischen Forums

André Poggenburg, AfD
Vorsitzender und Sprecher des Landesverbands Sachsen-Anhalt

Iris Gleicke, SPD
Bundesbeauftragte für die neuen Bundesländer

Armin Laschet, CDU
Stellv. Bundesvorsitzender, NRW-Landesvorsitzender

Michael Jürgs
Journalist und Buchautor; ehem. "stern"-Chefredakteur


(ARD/WDR)


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11:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Natur im Garten (2/10)

Gestaltete Wildnis

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenBiogärtner Karl Ploberger ist in Leoben zu Gast bei Dagmar Dobrowsky, der die Gemütlichkeit und der Wohlfühlfaktor in ihrem Garten besonders wichtig sind.

Im Gartenkalender ist Vollherbst. Nun ist es höchste Zeit, Stiefmütterchen zu pflanzen und die ...
(ORF)

Text zuklappenBiogärtner Karl Ploberger ist in Leoben zu Gast bei Dagmar Dobrowsky, der die Gemütlichkeit und der Wohlfühlfaktor in ihrem Garten besonders wichtig sind.

Im Gartenkalender ist Vollherbst. Nun ist es höchste Zeit, Stiefmütterchen zu pflanzen und die wärmebedürftigen Zimmerpflanzen zurück ins Haus zu holen.
Uschi stellt den Wurmfarn vor und erklärt, welche besonders heilende Wirkung Wurmfarn-Essig hat.


(ORF)


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12:09
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Liebesg'schichten und Heiratssachen (10/10)

Eine Sendung von und mit Elizabeth T. Spira

Ganzen Text anzeigenDie Jubiläumssaison der ORF-"Liebesg’schichten und Heiratssachen" geht in ihr großes Finale. Es steht die letzte Folge der 20. Staffel von Elizabeth T. Spiras TV-Reihe auf dem Programm.

Hier zieht die unangefochtene Königin der einsamen Herzen traditionell Bilanz. ...
(ORF)

Text zuklappenDie Jubiläumssaison der ORF-"Liebesg’schichten und Heiratssachen" geht in ihr großes Finale. Es steht die letzte Folge der 20. Staffel von Elizabeth T. Spiras TV-Reihe auf dem Programm.

Hier zieht die unangefochtene Königin der einsamen Herzen traditionell Bilanz. Mit Kandidatinnen und Kandidaten vergangener Sendungen spricht sie über deren Erlebnisse.

Dr. Wolfi, 74-jähriger pensionierter HNO-Arzt aus der Steiermark, seit einem Jahr Single, suchte eine "Traumfrau, die sportlich, familien- und kinderlieb ist und mit der ich auf einer Wellenlänge dahinsegeln kann. Ich sehne mich nach Zweisamkeit." Der Mediziner erhielt viel Liebespost und hat 20 Frauen getroffen. "Das war ein Stress", der sich allerdings ausgezahlt hat: Drei Damen sind in der engeren Auswahl. Dr. Wolfi ist sich sicher, nächstes Jahr zu zweit zu sein, doch mit wem, weiß er noch nicht.

Uschi, 55-jährige Heimhilfe aus der Steiermark, war zweimal verheiratet. Beim ersten Mal war "ich zu jung und die zweite Ehe zerbrach, weil wir uns auseinanderlebten." Doch ihre "große Liebe" hat sie nicht geheiratet. Sie war 17, als sie im Urlaub einen Franzosen kennenlernte. Sie konnte kein Wort Französisch, er kein Wort Deutsch. "Es war dennoch die wahre Liebe mit Herzklopfen und Schmetterlingen." Ihren Franzosen hat sie nie mehr wieder gesehen. "Er war für mich der perfekte Mann. Wir waren seelenverwandt - und so jemanden suche ich wieder." Fünf Wochen nach ihrem Auftritt in "Liebesg'schichten und Heiratssachen" ist Uschi verliebt. Beim "zweiten Date hat es zu kribbeln angefangen!" Und Uschi freut sich nun auf das dritte Rendezvous.

LKW-Fahrer Harald aus dem Burgenland wurde nach 20 Ehejahren von seiner Frau verlassen. Allein musste er sich um die Erziehung der vier Kinder kümmern. Mittlerweile sind diese erwachsen und die Sehnsucht nach einer Partnerschaft "wo man sich gegenseitig etwas gibt" wurde immer stärker. Das Glück war Harald hold und er traf Christa aus dem Waldviertel. Im Sommer haben sie geheiratet.

Der 55-jährige Trafikant Alf aus Wien-Donaustadt sehnte sich nach einer langfristigen Beziehung, "in der auch die Erotik dauerhaft einen hohen Stellenwert haben soll". Er träumte von einer "Altersbeziehung: Zuneigung mit Faktor Erotik auf ewig." Vier Wochen später ging sein Wunsch in Erfüllung: Er traf Liane und eine leidenschaftliche, ekstatische Beziehung begann.

Jofrie, 60 Jahre alt und Selbstständiger aus Linz, suchte Anfang August eine Lebenspartnerin: "ein Engerl, das mich beschützt". "Die letzten Jahre bestanden nur aus Arbeit. Jetzt habe ich wieder Zeit, die Firma gebe ich weiter". Sechs Wochen später ist der Geschäftsmann sehr verliebt in eine Wienerin. Sie haben bereits zwei Wellness-Wochenenden genossen und Jofrie hat seine neue Liebe auch mehrmals in Wien besucht. "Ich hätte mir nicht gedacht, dass man sich als älterer Mensch noch einmal so verlieben kann."

Susi, 45-jährige Hundefrisörin und Sekretärin aus der Steiermark, suchte 2014 einen "tierlieben, unternehmungsfreudigen, lustigen Mann mit Waschbärbauch und Glatze". Und ihr Wunsch ging in Erfüllung: Der neue Lebensgefährte Karli aus Oberösterreich, ein absoluter Hundenarr, hat es ihr angetan. Die beiden genießen das Leben zu zweit. "Er ist der liebste Mensch, den ich je kennengelernt habe." Im Sommer haben Susi und Karli geheiratet.

Als bisher älteste Kandidatin der ORF-Reihe suchte Rosa-Maria, 95-jährige Pensionistin aus Wien-Meidling, "einen netten Mann zum Kaffeetrinken, Sprechen und zum Spazierengehen." Seit acht Jahren verwitwet, erlebte sie ihre Situation als "schmerzliche Einsamkeit". Rosa-Maria hat viele Briefe bekommen. Und sie hat den ebenfalls 95-jährigen Alfred aus Wien kennengelernt, mit dem sie bereits dreimal Kaffee - "Jausenkaffee bitte" - getrunken hat.

Werner, 70, Pensionist und Laienschauspieler aus Vorarlberg, seit zehn Jahren verwitwet, suchte 2014 eine unternehmungslustige Partnerin, die den Winter mit ihm im Ländle und den Sommer in seinem Haus in Italien verbringen will. "Eine Frau", so Werner, "ist der Schmuck eines Mannes, sein Glückssymbol und sein Maskottchen." Bald nach der Sendung meldete sich Ingrid aus Oberösterreich. "Wir haben schon am Telefon eine Mordshetz gehabt!" Das neue Paar reist viel und wenn er im Winter Theater spielt, dann sitzt sie im Publikum und "ist mehr als ein Maskottchen - sie ist die gute Fee" - so Werner. Und Ingrid: "Wir ergänzen uns unheimlich gut!"


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:18
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tropische Traumziele

Inselwelten für Genießer

Film von Dagmar Hase, Regina Heidecke, Ingo Herbst

und Alexander Carlo Stenzel

Ganzen Text anzeigenDie Strände des Seychellen-Archipel im Indischen Ozean gehören zu den schönsten der Welt. Sie erschließen sich dem Reisenden vor allem vom Wasser aus.

Eine Bootstour führt in Naturschutzgebiete, Tauchen und Picknick in den Bilderbuch-Buchten inklusive. Neben der ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDie Strände des Seychellen-Archipel im Indischen Ozean gehören zu den schönsten der Welt. Sie erschließen sich dem Reisenden vor allem vom Wasser aus.

Eine Bootstour führt in Naturschutzgebiete, Tauchen und Picknick in den Bilderbuch-Buchten inklusive. Neben der Hauptstadt Victoria stehen die Inseln Praslin und La Digue auf dem Besuchsprogramm. Dann geht es gen Westen in die Karibik.

Jamaika hat sich zu einem Reiseland entwickelt, das zahlreiche Gegensätze vereint: Im Norden der Insel stehen "All-inclusive"-Oasen, wie man sie häufig in der Karibik findet. Im Süden, wie in Port Antonio und den Blue Mountains, wurden Projekte des "sanften Tourismus" entwickelt, durch die man die vielen Facetten der Insel und die Lebensweise ihrer Bewohner näher kennenlernen kann.

Ein Ozean weiter liegt Hawaii, umgeben von 3000 Kilometer Wasser in jeder Richtung. Der Archipel im Nordpazifik besteht aus 120 Inseln, sieben davon sind bewohnt. Hauptinsel ist Oahu mit Honolulu. Von da aus geht es weiter in die unberührte Natur nach Kauai und auf die Insel der "Wassersportler" nach Maui.

Zum Abschluss dieser Entdeckungstour auf die Trauminseln der Welt geht es noch einmal zum Indischen Ozean zurück: Ein Urlaub auf den Malediven vor der Südspitze Indiens ist nicht nur für Reisende mit großem Geldbeutel erschwinglich. Auf Bandos im Nord-Male-Atoll sind die familienfreundlichen Resorts mit großem Sportangebot vergleichsweise preisgünstig zu buchen. Auf der Insel Kanuhura wiederum stehen Luxus und Wellness-Angebote im Mittelpunkt, gewohnt wird in stilvollen Villen direkt am Strand oder sogar auf Stelzen direkt über dem Wasser - eine gute Adresse für die Flitterwochen.


(ARD/HR)


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14:48
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Marquesas

Vergessene Inseln der Südsee

Film von Stephan Düfel

Ganzen Text anzeigenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Menschen bekommen nur selten Besuch. Die Marquesas entsprechen so gar nicht dem ...
(ARD/SR)

Text zuklappenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Menschen bekommen nur selten Besuch. Die Marquesas entsprechen so gar nicht dem Südseeklischee. Statt auf blaue Lagunen und weiße Palmenstrände treffen die wenigen Touristen auf ein raues Meer, felsige Küsten und schroffe, grüne Berge.

Touristisch ist die Region kaum erschlossen, auf allen Inseln zusammen gibt es gerade mal zwei Hotels. Veränderungen geschehen hier langsam. Internet gibt es erst seit einigen Jahren und Fernsehen seit Mitte der 1980er Jahre.

Berühmte Männer hat es im Laufe der Zeit auf die Marquesas verschlagen: Der Chansonnier Jacques Brel und der Maler Paul Gauguin sind beide auf dem kleinen Friedhof der Insel Hiva Oa beerdigt. Herman Melville, Autor des Romans "Moby Dick", floh 1842 von einem Walfänger auf die Insel Nuku Hiva und lebte ein paar Wochen unter den Eingeborenen. Damals waren die Bewohner noch gefürchtete Kannibalen. Durch den Einfluss der Missionare hat sich die Weltanschauung der Ureinwohner radikal verändert. Aus dem sexuell freizügigen und kannibalischen Inselvolk wurden strenggläubige Christen. Erst vor knapp 30 Jahren hat ihnen die Kirche wieder erlaubt, ihre alte Sprache zu sprechen, sich wie ihre Vorfahren den ganzen Körper zu tätowieren und alte Tänze und Rituale zu pflegen.

Filmemacher Stephan Düfel trifft auf seiner Reise von Insel zu Insel unterschiedliche Menschen wie zum Beispiel einen jungen Mann, der die erste Pizzeria auf den Marquesas eröffnet hat, nachdem er einen Film über einen italienischen Koch im Fernsehen gesehen hat. Tief im Dschungel von Ua Pou begegnet er einem deutschen Aussteiger, der gemeinsam mit seiner einheimischen Ehefrau fernab des Dorflebens versucht, alles, was sie zum Leben benötigen, selbst zu erzeugen - von Essen über Alkohol bis hin zu Strom.

Moderne Errungenschaften wie Autos, Kühlschränke, Waschpulver, Limonaden oder Fertigessen bekommen die Inselbewohner alle drei Wochen von einem Frachtschiff aus Tahiti geliefert. Die "Aranui" hat außerdem bis zu 200 Passagiere an Bord - Touristen, die auf der zweiwöchigen Schiffsreise versuchen, die geheimnisvollen Marquesas-Inseln ein wenig kennenzulernen.


(ARD/SR)


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15:32
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Malediven - Perlen im Indischen Ozean

Film von Markus Henssler

Ganzen Text anzeigenDie Malediven, 1196 Inseln mitten im Indischen Ozean, sind Symbol für die Sehnsucht nach exotischer Südseeromantik. Doch der Inselstaat steht vor großen Herausforderungen.

Knapp eine Million Touristen zieht es jährlich in die Traumkulisse. Doch während sich die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Malediven, 1196 Inseln mitten im Indischen Ozean, sind Symbol für die Sehnsucht nach exotischer Südseeromantik. Doch der Inselstaat steht vor großen Herausforderungen.

Knapp eine Million Touristen zieht es jährlich in die Traumkulisse. Doch während sich die wohlhabenden Gäste in rund 100 Luxusressorts verwöhnen lassen, lebt die einheimische Bevölkerung getrennt von den Touristen auf eigenen Inseln unter einfachsten Bedingungen.

Die Malediven erstrecken sich einer türkis-schimmernden Perlenkette gleich über eine Meeresfläche von der Größe Portugals. Doch sie sind voller Widersprüche aus Tradition und Moderne, Alkoholverbot und Cocktailgelagen, Naturschutz und Umweltbelastung.

Die 22-jährige Sama lebt sehr gerne in beiden Welten. Sie arbeitet in einem der weltweit teuersten Fünf-Sterne-Hotels als Kindergärtnerin. Samas Heimatinsel Kamadhoo ist nur einen Kilometer entfernt. Jeden Nachmittag fährt sie mit dem Wassertaxi des Hotels nach Hause zu ihren Eltern. Ihr Vater ist schwer krank und benötigt dringend eine Nierentransplantation. Ihren gesamten monatlichen Lohn von 250 Dollar spart Sama für die teure Operation.

Für die Touristen in den sündhaft teuren Luxusressorts wie dem "Conrad Rangali" im Ari-Atoll wird sich nach Meinung des deutschen Hotelmanagers Carsten Schieck trotz aller Widersprüche nichts ändern. Alkohol- und Wellnessverbote - von streng islamischen Politikern immer wieder gefordert - lassen sich nicht durchsetzen. Zu groß ist der Profit, die Malediven leben zu 95 Prozent von den Einkünften aus dem Tourismus.

Knapp einen Meter liegen die 1196 Inseln im Durchschnitt über dem Meeresspiegel. Steigt das Wasser in Folge der globalen Klimaerwärmung weiter an, könnten die Malediven als eines der ersten Länder der Welt im Meer versinken. Noch sieht Meeresbiologin Shafiya Naeem dieser Bedrohung gelassen entgegen, denn ein Großteil der Korallenbänke an den Riffen ist gesund und wächst mit dem ansteigenden Meeresspiegel. "Die Riffe sind die natürlichen Schutzbarrieren unseres Landes. Ohne sie sind wir den Wellen des offenen Meeres hilflos ausgeliefert." Deswegen arbeitet sie zusammen mit anderen Forschern im Baa-Atoll an der Züchtung besonders widerstandsfähiger Korallen.


(ARD/SWR)


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16:15

Reisen in ferne Welten: Koh Samui

Lebensart in Thailands Tropenparadies

Film von Ute Werner

Ganzen Text anzeigenKoh Samui, das ist Thailand im Kleinformat, und doch ist es eine Welt für sich. Eine Insel mit Traumstränden, Bergen und Millionen von Kokospalmen - und einer relaxten Lebensart.

Es gibt explosionsartig gewachsene Touristenzentren als auch verschlafene Dörfer. Koh ...
(ARD/SR)

Text zuklappenKoh Samui, das ist Thailand im Kleinformat, und doch ist es eine Welt für sich. Eine Insel mit Traumstränden, Bergen und Millionen von Kokospalmen - und einer relaxten Lebensart.

Es gibt explosionsartig gewachsene Touristenzentren als auch verschlafene Dörfer. Koh Samui ist ein Reiseziel für alle, die sich auf einen anderen Lebensrhythmus einlassen wollen: Koh Samui bedeutet Relaxen am Strand und über die Märkte schlendern.

Man kann mit dem Motorrad um die Insel fahren, die Lieblingsgarküche finden, in Luxushotels oder einfachen Hütten wohnen, das Inselinnere entdecken, das Leben der Inselbevölkerung und ihre Kultur kennenlernen. Sich Zeit nehmen für einen Ort, der in seiner Größe überschaubar ist - die Ringstraße um die Insel misst nur etwa 50 Kilometer. Wie lebt es sich auf der Insel, welche Traditionen gibt es, welche Feste werden gefeiert? Wie funktioniert das Zusammenleben der Einheimischen mit den vielen Touristen oder das von Buddhisten und Muslimen?


(ARD/SR)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Myanmar - Leben am großen Strom (1/2)

Von Bhamo bis Mandalay

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

Ganzen Text anzeigenMyanmar, das einstige Birma, hat sich nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur geöffnet und demokratische Reformen begonnen. Ein Fluss prägt das Land völlig, der Ayeyarwady.

Einen Monat lang fuhren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach auf dem Fluss. Vor allem, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMyanmar, das einstige Birma, hat sich nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur geöffnet und demokratische Reformen begonnen. Ein Fluss prägt das Land völlig, der Ayeyarwady.

Einen Monat lang fuhren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach auf dem Fluss. Vor allem, um Menschen in ihrem Alltag kennenzulernen. Die beiden Filme erzählen vom Alltag Myanmars zu einer Zeit des Aufbruchs und Umbruchs.

Über 2170 Kilometer durchfließt der Ayeyarwady das Land - als Lebensader, Kulturstifter und zentraler Verkehrsweg. Er verbindet die wichtigsten historischen Orte Myanmars wie Mandalay, Bagan, Yangon und ist gesäumt von goldglänzenden Stupas, Tempeln und Pagoden. Nirgendwo sonst in Asien reihen sich so viele buddhistische Klöster auf wie am Ayeyarwady, den die Briten Irrawaddy nannten und der von der Mündung bis fast an die chinesische Grenze schiffbar ist. Zur Kolonialzeit befuhr die größte Binnenflotte der Welt den Fluss. Am Mittel- und Oberlauf ist er noch heute oft die einzige Verbindung zur Außenwelt und viel befahren, mit schwer beladenen Lastkähnen und klapprigen Personenfähren.

Die Kleinstadt Bhamo war schon zu Kolonialzeiten der letzte Außenposten im Norden des Landes und Endstation der Irrawaddy-Dampfer. Bis hierher ist der Fluss schiffbar. Frühmorgens fährt eine altersschwache Regierungsfähre flussabwärts, passiert die "Zweite Schlucht" des Ayeyarwady.
Arbeitselefanten sind hier ein alltägliches Bild und im Dorf Wei Ma werden sie ausgebildet. Nicht weit entfernt wird in einer Mine das Gold des Ayeyarwady geschürft. In Katha, der ersten kleinen Stadt am Oberlauf, verwalteten einst die Briten das gesamte "Obere Burma". Hier war der britische Schriftsteller George Orwell als Polizist stationiert.

Frühmorgens legt hier ein privates "Expressboot" ab, eine junge Frau von 27 Jahren ist die Eignerin. Sie fürchtet den gefährlichen Frühnebel, denn der Ayeyarwady ist breit, aber nicht tief. Überall lauern Untiefen, die wandern. Gegen Mittag stoppt sie wie viele andere Boote an der kleinen Tempelstadt Ti Giang. Deren Bewohner leben davon, für die vielen durchfahrenden Bootspassagiere köstliches Mittagessen zu kochen.

Eine Tagesreise flussabwärts liegt das Dorf Myit Tan Gyi, ein "Delfindorf". Dort hilft eine Population Süßwasserdelfine den Fischern bei der Arbeit. Die Delfine treiben ihnen Fische zu und geben mit der Rückenflosse Zeichen, die Netze zu werfen. Immer wieder sieht man auf dem Fluss große Bambusflöße, auf denen Familien campieren. Ihr Ziel ist Mandalay. Zauberhaft ist die zweitgrößte Stadt Myanmars und letzte Hauptstadt des birmanischen Königreiches umgeben von Tempeln und Klöstern. Hier betreibt Frau San San Shwe, 30, ein Geschäft, das es nur in Mandalay gibt. Ihre "Goldschläger" hämmern jenes hauchfeine Blattgold, das die Buddha-Statuen im ganzen Land verziert.


(ARD/SWR)


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Myanmar - Leben am großen Strom (2/2)

Von Mandalay ins Delta

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

Ganzen Text anzeigenIn Mandalay lehrt Mönch Owen kritisches Denken im Sinne Buddhas. Mit seinen Schülern unternimmt er einen Ausflug zu den Hügeln von Sagaing, dem Zentrum buddhistischer Lehre im Land.

Hoch über Fluss Ayeyarwady leben über 8000 Mönche und Nonnen. Für ihre ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn Mandalay lehrt Mönch Owen kritisches Denken im Sinne Buddhas. Mit seinen Schülern unternimmt er einen Ausflug zu den Hügeln von Sagaing, dem Zentrum buddhistischer Lehre im Land.

Hoch über Fluss Ayeyarwady leben über 8000 Mönche und Nonnen. Für ihre zweiteilige Dokumentation über den Alltag Myanmars zu einer Zeit des Aufbruchs und Umbruchs bereisten die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach den Strom einen Monat lang.

Das größte Schiff auf dem Fluss, die "Mya-Ayeya", kennt jedes Kind. Die 100 Jahre alte zweistöckige Fähre mit ihren zwei vertäuten Lastkähnen ist ein schwimmender Supermarkt, der viermal jährlich Birmas großen Strom rauf- und runterfährt, Über die Schiffslautsprecher ertönt der "Marktbootsong", wenn sich das Schiff einem Dorf nähert. Dann wird bis abends um zehn Markt abgehalten, eine Sensation für die entlegenen Dörfer. Leider will die Regierung das Marktboot stilllegen, heißt es. Mit der Öffnung Myanmars setzt man auf Straßenbau.

Yangon, das britische Rangun, ist der Heimathafen des Marktbootes und die größte Stadt des Landes. Direkt am Hafen liegt die koloniale Altstadt. Von hier aus haben die Briten einst ihre Kolonie regiert. Durch die lange Isolation des Landes ist die Stadt bis heute geprägt vom Charme der Klonialgebäude. Manche sind morbide, andere werden als Schulen, Krankenhäuser oder Gerichte bis heute genutzt, in allerbester Lage zumeist. Nun bieten Investoren viel Geld, um die kolonialen Erbstücke abzureißen und Hochhäuser zu bauen. Mit einer Marionetten-Theatergruppe verlässt der Film Yangon. Kurz vor der Mündung verzweigt sich der Strom in ein mächtiges Delta. Wo der längste Flussarm in den Golf von Bengalen mündet, steht die letzte goldene Pagode des Ayeyarwady.


(ARD/SWR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenDie Plastikfischer am Rhein
Der Rhein gehört zu den am stärksten mit Mikroplastik belasteten Strömen der Welt. Welche Auswirkungen haben die Teilchen auf Flora und Fauna?

Mikroverunreinigungen im Trinkwasser
Kläranlagen von besonders stark belasteten ...

Text zuklappenDie Plastikfischer am Rhein
Der Rhein gehört zu den am stärksten mit Mikroplastik belasteten Strömen der Welt. Welche Auswirkungen haben die Teilchen auf Flora und Fauna?

Mikroverunreinigungen im Trinkwasser
Kläranlagen von besonders stark belasteten Gewässern sollen mit milliardenteuren Investitionen aufgerüstet werden - "nano" besucht die erste Pilotanlage

Die Spenden-App "ShareTheMeal"
Hinter der App steht das Welternährungsprogramm der UN. Mit nur einem Fingertipp können 40 Cent gespendet spendet werden - das reicht für eine Mahlzeit für ein Kind.

Der Welthungerindex
Der Bericht stellt die Hungersituation weltweit mithilfe eines multidimensionalen Ansatzes dar.

Hobbyfischer gefährden Fischbestand
Angler holen fast genauso viel Dorsch aus der Ostsee wie die kommerziellen Fischer.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Syrer plante wohl konkreten Anschlag
Sicherheitsdebatte nach Festnahme

Kampf gegen den Hunger in der Welt
Fortschritte in vielen Staaten

Mehr Cholera-Fälle in Haiti
Hilfe läuft nur langsam an


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenFlandern und die Niederlande lesen
Welche Erfahrungen haben die Niederlande mit Integrationsproblemen gemacht?

Roman: "Daldossi" von Sabine Gruber
Ein Kriegsfotograf in einer Sinnkrise sucht Antworten auf Lampedusa - dazu ein Gespräch mit dem Literaturkritiker ...

Text zuklappenFlandern und die Niederlande lesen
Welche Erfahrungen haben die Niederlande mit Integrationsproblemen gemacht?

Roman: "Daldossi" von Sabine Gruber
Ein Kriegsfotograf in einer Sinnkrise sucht Antworten auf Lampedusa - dazu ein Gespräch mit dem Literaturkritiker Hubert Winkels

Musik: Tragikomiker Voodoo Jürgens
Voodoo Jürgens ist der vielleicht wichtigste Newcomer der österreichischen Musikszene.

Agentenkrieg in Deutschland
Das wahre Gesicht des BND

Film: "Die Welt der Wunderlichs"
Regisseurs Dani Levy beobachtet die komischen und absurden Seiten des großstädtischen Familienlebens.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Eine Frau verschwindet

Krimi, Deutschland 2011

Darsteller:
Bruno van LeeuwenPeter Haber
Simone van LeeuwenMaja Maranow
Josef PietersTobias Moretti
Julika TamburJasmin Gerat
EllenJohanna Gastdorf
u.a.
Literarische Vorlage: Claus Cornelius Fischer
Drehbuch: Markus Busch
Regie: Matti Geschonneck
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenBruno van Leeuwen hat schon viele Tatorte gesehen, doch was den Kommissar am Koniginnedag im Amsterdamer Vondelpark erwartet, stellt ihn vor ein böses Rätsel.

Kevin, ein etwa 13-jähriger Junge, liegt im Gebüsch, mit eingeschlagenem Schädel und einem klaffenden ...

Text zuklappenBruno van Leeuwen hat schon viele Tatorte gesehen, doch was den Kommissar am Koniginnedag im Amsterdamer Vondelpark erwartet, stellt ihn vor ein böses Rätsel.

Kevin, ein etwa 13-jähriger Junge, liegt im Gebüsch, mit eingeschlagenem Schädel und einem klaffenden Loch im Gaumen. Man hat sein Gehirn entfernt. Was könnte das Motiv für diesen bestialischen Mord an einem Kind sein?

Seine Frau Simone kann ihm diese Frage nicht beantworten. Sie lebt in ihrer eigenen Welt, die Tag für Tag kleiner wird. Kaum 50 Jahre alt, ist sie an Alzheimer erkrankt und auf Betreuung angewiesen. Nur mühsam und mit Hilfe der Pflegerin Ellen kann Bruno sich noch selbst um Simone kümmern. Und er weiß längst, dass Ellen Recht hat: Er muss seine Frau ins Heim geben. Aber das will er nicht, Simone ist die Liebe seines Lebens. Umso schmerzhafter ist es für van Leeuwen, als er entdeckt, dass Simone ihn vor Jahren betrogen hat. In einer Abstellkammer findet er ein Bündel glühender Liebesbriefe. Van Leeuwen stellt Simone zur Rede, doch sie kann sich nicht erinnern.

Nachts treibt van Leeuwen Simones Betrug um, tagsüber sucht der Kommissar nach der Lösung des tödlichen Rätsels. Ein kleiner Bambussplitter, den van Leeuwen am Tatort gefunden hat, bringt ihn schließlich auf die richtige Spur. Die Herkunft des Bambus aus Melanesien und die groteske Vorgehensweise des Mörders lassen einen Ritualmord vermuten. Van Leeuwen bittet den Anthropologen Josef Pieters als Spezialisten um Unterstützung. Obwohl sich private Hoffnungen an dieses Treffen knüpfen - Pieters ist auch Experte auf dem Gebiet der Creutzfeld-Jakob- und Alzheimer-Forschung - misstraut van Leeuwen dem Wissenschaftler auf Anhieb. Doch es lässt sich keine Verbindung zwischen dem aalglatten Virologen und dem toten Jungen herstellen.

Erst als van Leeuwen illegal in Pieters Haus eindringt und Beweismaterial entwendet, ist er sicher, den Fall lösen zu können. Alles spricht dafür, dass in Pieters Haus eine zweite Person lebt. Ist sie der Schlüssel zu dem Mord an Kevin van Leer? Als der Kommissar Pieters mit seinem Verdacht konfrontiert, entbrennt zwischen den beiden Männern ein Duell auf Leben und Tod.

"Eine Frau verschwindet" wurde unter der Regie von Matti Geschonneck in Amsterdam gedreht. Das Drehbuch schrieb Markus Busch, frei nach dem Roman "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer.


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21:45
VPS 21:44

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

In memoriam Andrzej Wajda

Kulturzeit extra: Polens Kino der Erinnerung

Andrzej Wajdas Geschichten vom Widerstand

Film von Peter Paul Huth

Ganzen Text anzeigenDer Altmeister des polnischen Kinos Andrzej Wajda ist tot. Der mit einem Oscar ausgezeichnete Regisseur starb am Wochenende im Alter von 90 Jahren.

"Kulturzeit" hat ihn im letzten Jahr getroffen und ausführlich zu seinem Werk befragt. Wie war es in Zeiten der ...

Text zuklappenDer Altmeister des polnischen Kinos Andrzej Wajda ist tot. Der mit einem Oscar ausgezeichnete Regisseur starb am Wochenende im Alter von 90 Jahren.

"Kulturzeit" hat ihn im letzten Jahr getroffen und ausführlich zu seinem Werk befragt. Wie war es in Zeiten der kommunistischen Parteiherrschaft möglich, kritische, oppositionelle Filme zu machen? Wie hat sich die kulturelle Landschaft Polens seitdem verändert?

Andrzej Wajda hat sich wie kein zweiter Regisseur mit der polnischen Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigt. Legendär ist sein Film "Der Kanal" (1958) über den Warschauer Aufstand von 1944. Der Film erzählt vom Kampf und Scheitern der bürgerlichen Heimatarmee, ein heikles Sujet im kommunistischen Nachkriegspolen.

Mit "Der Mann aus Marmor" (1977) und "Der Mann aus Eisen" (1981) wird Wajda zum filmischen Vorbereiter der oppositionellen Solidarnosc-Bewegung. Eine Haltung, die mit großem Mut und persönlichem Risiko verbunden war.

2007 thematisiert Wajda mit dem Film "Katyn" ein nationales Trauma, die Ermordung Tausender polnischer Offiziere im Jahr 1941, dem auch Wajdas Vater zum Opfer fiel.

Zu Wort kommen in diesem "Kulturzeit extra" unter anderem die Regisseurin Agnieszka Holland, die zahlreiche Drehbücher für Wajda geschrieben hat, sowie die Schauspielerin Krystina Janda, dem Star vieler seiner Filme.


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22:16
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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Live zeitversetzt

ZIB 2

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:42
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die amerikanische Angst

We Steal Secrets: Die WikiLeaks Geschichte

Dokumentarfilm von Alex Gibney, USA 2013

Länge: 125 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Film über die Enthüllungsplattform WikiLeaks, ihren Gründer Julian Assange und den US-Soldaten Bradley Manning (seit 2014 Chelsea Manning), der ihr wichtigster Informant wurde.

Nachdem Bradley Manning 2010 mehr als eine Million Dokumente über die amerikanische ...

Text zuklappenEin Film über die Enthüllungsplattform WikiLeaks, ihren Gründer Julian Assange und den US-Soldaten Bradley Manning (seit 2014 Chelsea Manning), der ihr wichtigster Informant wurde.

Nachdem Bradley Manning 2010 mehr als eine Million Dokumente über die amerikanische Kriegsführung im Irak an WikiLeaks weitergeleitet hatte, wurde er - je nach Perspektive entweder Held oder Verräter - zu einem der berühmtesten Häftlinge der Vereinigten Staaten.

Die mit vielen Interviews angereicherte Dokumentation von Alex Gibney erzählt nicht nur die Geschichte von WikiLeaks, ihrem charismatischen australischen Gründer Julian Assange und seiner berühmten Informationsquelle Bradley Manning, sondern auch die Geschichte der Reaktion auf diese neue Form des Whistleblowing.

Zu Wort kommen dabei unter anderen ehemalige Weggefährten wie Daniel Domscheit-Berg, der englische Journalist James Ball, der isländische Internetaktivist Smári McCarthy, der Guardian-Reporter Nick Davies oder der frühere NSA- und CIA-Direktor General Michael Hayden.

Assange selbst tritt nur in Archiv-Aufnahmen in Erscheinung, da er sich einem Interview für diesen Film verweigerte. Dabei wird der exzentrische Australier nicht unkritisch präsentiert: Egomanie, eine Neigung, überall Verschwörung zu wittern und der berechnende Umgang mit allen, die ihm nützlich sein können, gehören genauso zu dieser Geschichte wie Mut und der ungebrochene Wille, gegen die Unterminierung des Rechtsstaats durch staatliche Geheimnisträger zu kämpfen - und gegen einen Staat, der immer offensiver um die Kontrolle der öffentlichen Meinung ringt. Und daran, dass sich dieser Kontrollwunsch des Staates allmählich zu einem Kontrollwahn über den stets als potenzielles Risiko betrachteten Bürger entwickelt, lässt der Film nur wenig Zweifel.

Die britische und amerikanische Totalüberwachung des Internets kommt dabei genauso zur Sprache wie die sorgfältige Vertuschung von militärischen Kriegsverbrechen im Irak: eindrucksvoll dargelegt am Beispiel der berühmten, immer wieder erschütternden Videoaufnahmen vom Beschuss und der Tötung irakischer Zivilisten und Reuters-Journalisten durch die Besatzung eines amerikanischen Hubschraubers 2007.

Der bekannte Dokumentarfilmer Alex Gibney ("Enron - The Smartest Guys in the Room", 2005) setzt sein Mosaik aus vielen Steinchen zusammen, so dass sich ein breites Bild der "Methode WikiLeaks" ergibt: "Die beunruhigende Pointe von 'We Steal Secrets' lautet daher nicht, dass uns finstere Mächte bedrohen, sondern dass wir alle so unbekümmert wie freiwillig an der eigenen Unterwerfung arbeiten" (Christian Schlüter, Berliner Zeitung).


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0:47
VPS 00:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Reporterin

Margrit Sprecher wird 80

Reportage von Marina Rumjanzewa

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenMargrit Sprecher ist die Grande Dame der Schweizer Reportage. Ihre Beiträge lösen oft Kontroversen aus, doch das stört sie nicht, im Gegenteil. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Bis heute hat Margit Sprecher rund 1000 Reportagen geschrieben, die in den ...

Text zuklappenMargrit Sprecher ist die Grande Dame der Schweizer Reportage. Ihre Beiträge lösen oft Kontroversen aus, doch das stört sie nicht, im Gegenteil. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Bis heute hat Margit Sprecher rund 1000 Reportagen geschrieben, die in den unterschiedlichsten Welten spielen: Die Welt von Prostituierten und Kampfpiloten, von Alzheimer-Kranken und Fotomodellen, Banketagen und Gefängnissen. Zumeist stehen Menschen im Mittelpunkt.

Am meisten interessieren Margit Sprecher Menschen, die entweder Macht haben oder solche, die sie erleiden, sagt Sprecher. Mit ihren Texten wolle sie Meinungen provozieren; sie will, dass sich das Publikum mit dem Thema beschäftigt und "selbst etwas dazu denkt".

Schon als Kind wollte sie Journalistin werden. Mit zwölf gab sie ihre eigene Zeitung heraus. Doch als sie 1956 die Matura machte, war Journalismus in der Schweiz kein Beruf für Frauen. Ihre erste Arbeitsstelle hatte nichts mit ihrem großen Traum zu tun.

Reporterin Marina Rumjanzewa hat ihre Berufskollegin an mehrere Reportage-Schauplätze begleitet. Im April wurde Margrit Sprecher mit dem Swiss Press Award für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie ist 80, doch ans Aufhören denkt sie noch lange nicht. An der Preisverleihung sagte sie in ihrer Dankesrede: "Vielleicht liegen die besten Reportagen noch vor mir."


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1:10
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:38
VPS 01:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Eine Frau verschwindet

Krimi, Deutschland 2011

Darsteller:
Bruno van LeeuwenPeter Haber
Simone van LeeuwenMaja Maranow
Josef PietersTobias Moretti
Julika TamburJasmin Gerat
EllenJohanna Gastdorf
u.a.
Literarische Vorlage: Claus Cornelius Fischer
Drehbuch: Markus Busch
Regie: Matti Geschonneck
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenBruno van Leeuwen hat schon viele Tatorte gesehen, doch was den Kommissar am Koniginnedag im Amsterdamer Vondelpark erwartet, stellt ihn vor ein böses Rätsel.

Kevin, ein etwa 13-jähriger Junge, liegt im Gebüsch, mit eingeschlagenem Schädel und einem klaffenden ...

Text zuklappenBruno van Leeuwen hat schon viele Tatorte gesehen, doch was den Kommissar am Koniginnedag im Amsterdamer Vondelpark erwartet, stellt ihn vor ein böses Rätsel.

Kevin, ein etwa 13-jähriger Junge, liegt im Gebüsch, mit eingeschlagenem Schädel und einem klaffenden Loch im Gaumen. Man hat sein Gehirn entfernt. Was könnte das Motiv für diesen bestialischen Mord an einem Kind sein?

Seine Frau Simone kann ihm diese Frage nicht beantworten. Sie lebt in ihrer eigenen Welt, die Tag für Tag kleiner wird. Kaum 50 Jahre alt, ist sie an Alzheimer erkrankt und auf Betreuung angewiesen. Nur mühsam und mit Hilfe der Pflegerin Ellen kann Bruno sich noch selbst um Simone kümmern. Und er weiß längst, dass Ellen Recht hat: Er muss seine Frau ins Heim geben. Aber das will er nicht, Simone ist die Liebe seines Lebens. Umso schmerzhafter ist es für van Leeuwen, als er entdeckt, dass Simone ihn vor Jahren betrogen hat. In einer Abstellkammer findet er ein Bündel glühender Liebesbriefe. Van Leeuwen stellt Simone zur Rede, doch sie kann sich nicht erinnern.

Nachts treibt van Leeuwen Simones Betrug um, tagsüber sucht der Kommissar nach der Lösung des tödlichen Rätsels. Ein kleiner Bambussplitter, den van Leeuwen am Tatort gefunden hat, bringt ihn schließlich auf die richtige Spur. Die Herkunft des Bambus aus Melanesien und die groteske Vorgehensweise des Mörders lassen einen Ritualmord vermuten. Van Leeuwen bittet den Anthropologen Josef Pieters als Spezialisten um Unterstützung. Obwohl sich private Hoffnungen an dieses Treffen knüpfen - Pieters ist auch Experte auf dem Gebiet der Creutzfeld-Jakob- und Alzheimer-Forschung - misstraut van Leeuwen dem Wissenschaftler auf Anhieb. Doch es lässt sich keine Verbindung zwischen dem aalglatten Virologen und dem toten Jungen herstellen.

Erst als van Leeuwen illegal in Pieters Haus eindringt und Beweismaterial entwendet, ist er sicher, den Fall lösen zu können. Alles spricht dafür, dass in Pieters Haus eine zweite Person lebt. Ist sie der Schlüssel zu dem Mord an Kevin van Leer? Als der Kommissar Pieters mit seinem Verdacht konfrontiert, entbrennt zwischen den beiden Männern ein Duell auf Leben und Tod.

"Eine Frau verschwindet" wurde unter der Regie von Matti Geschonneck in Amsterdam gedreht. Das Drehbuch schrieb Markus Busch, frei nach dem Roman "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer.


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3:08
VPS 02:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tropische Traumziele

Inselwelten für Genießer

Film von Dagmar Hase, Regina Heidecke, Ingo Herbst

und Alexander Carlo Stenzel

Ganzen Text anzeigenDie Strände des Seychellen-Archipel im Indischen Ozean gehören zu den schönsten der Welt. Sie erschließen sich dem Reisenden vor allem vom Wasser aus.

Eine Bootstour führt in Naturschutzgebiete, Tauchen und Picknick in den Bilderbuch-Buchten inklusive. Neben der ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDie Strände des Seychellen-Archipel im Indischen Ozean gehören zu den schönsten der Welt. Sie erschließen sich dem Reisenden vor allem vom Wasser aus.

Eine Bootstour führt in Naturschutzgebiete, Tauchen und Picknick in den Bilderbuch-Buchten inklusive. Neben der Hauptstadt Victoria stehen die Inseln Praslin und La Digue auf dem Besuchsprogramm. Dann geht es gen Westen in die Karibik.

Jamaika hat sich zu einem Reiseland entwickelt, das zahlreiche Gegensätze vereint: Im Norden der Insel stehen "All-inclusive"-Oasen, wie man sie häufig in der Karibik findet. Im Süden, wie in Port Antonio und den Blue Mountains, wurden Projekte des "sanften Tourismus" entwickelt, durch die man die vielen Facetten der Insel und die Lebensweise ihrer Bewohner näher kennenlernen kann.

Ein Ozean weiter liegt Hawaii, umgeben von 3000 Kilometer Wasser in jeder Richtung. Der Archipel im Nordpazifik besteht aus 120 Inseln, sieben davon sind bewohnt. Hauptinsel ist Oahu mit Honolulu. Von da aus geht es weiter in die unberührte Natur nach Kauai und auf die Insel der "Wassersportler" nach Maui.

Zum Abschluss dieser Entdeckungstour auf die Trauminseln der Welt geht es noch einmal zum Indischen Ozean zurück: Ein Urlaub auf den Malediven vor der Südspitze Indiens ist nicht nur für Reisende mit großem Geldbeutel erschwinglich. Auf Bandos im Nord-Male-Atoll sind die familienfreundlichen Resorts mit großem Sportangebot vergleichsweise preisgünstig zu buchen. Auf der Insel Kanuhura wiederum stehen Luxus und Wellness-Angebote im Mittelpunkt, gewohnt wird in stilvollen Villen direkt am Strand oder sogar auf Stelzen direkt über dem Wasser - eine gute Adresse für die Flitterwochen.


(ARD/HR)


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4:38
VPS 04:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Malediven - Perlen im Indischen Ozean

Film von Markus Henssler

Ganzen Text anzeigenDie Malediven, 1196 Inseln mitten im Indischen Ozean, sind Symbol für die Sehnsucht nach exotischer Südseeromantik. Doch der Inselstaat steht vor großen Herausforderungen.

Knapp eine Million Touristen zieht es jährlich in die Traumkulisse. Doch während sich die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Malediven, 1196 Inseln mitten im Indischen Ozean, sind Symbol für die Sehnsucht nach exotischer Südseeromantik. Doch der Inselstaat steht vor großen Herausforderungen.

Knapp eine Million Touristen zieht es jährlich in die Traumkulisse. Doch während sich die wohlhabenden Gäste in rund 100 Luxusressorts verwöhnen lassen, lebt die einheimische Bevölkerung getrennt von den Touristen auf eigenen Inseln unter einfachsten Bedingungen.

Die Malediven erstrecken sich einer türkis-schimmernden Perlenkette gleich über eine Meeresfläche von der Größe Portugals. Doch sie sind voller Widersprüche aus Tradition und Moderne, Alkoholverbot und Cocktailgelagen, Naturschutz und Umweltbelastung.

Die 22-jährige Sama lebt sehr gerne in beiden Welten. Sie arbeitet in einem der weltweit teuersten Fünf-Sterne-Hotels als Kindergärtnerin. Samas Heimatinsel Kamadhoo ist nur einen Kilometer entfernt. Jeden Nachmittag fährt sie mit dem Wassertaxi des Hotels nach Hause zu ihren Eltern. Ihr Vater ist schwer krank und benötigt dringend eine Nierentransplantation. Ihren gesamten monatlichen Lohn von 250 Dollar spart Sama für die teure Operation.

Für die Touristen in den sündhaft teuren Luxusressorts wie dem "Conrad Rangali" im Ari-Atoll wird sich nach Meinung des deutschen Hotelmanagers Carsten Schieck trotz aller Widersprüche nichts ändern. Alkohol- und Wellnessverbote - von streng islamischen Politikern immer wieder gefordert - lassen sich nicht durchsetzen. Zu groß ist der Profit, die Malediven leben zu 95 Prozent von den Einkünften aus dem Tourismus.

Knapp einen Meter liegen die 1196 Inseln im Durchschnitt über dem Meeresspiegel. Steigt das Wasser in Folge der globalen Klimaerwärmung weiter an, könnten die Malediven als eines der ersten Länder der Welt im Meer versinken. Noch sieht Meeresbiologin Shafiya Naeem dieser Bedrohung gelassen entgegen, denn ein Großteil der Korallenbänke an den Riffen ist gesund und wächst mit dem ansteigenden Meeresspiegel. "Die Riffe sind die natürlichen Schutzbarrieren unseres Landes. Ohne sie sind wir den Wellen des offenen Meeres hilflos ausgeliefert." Deswegen arbeitet sie zusammen mit anderen Forschern im Baa-Atoll an der Züchtung besonders widerstandsfähiger Korallen.


(ARD/SWR)


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5:22
VPS 05:05

Reisen in ferne Welten: Koh Samui

Lebensart in Thailands Tropenparadies

Film von Ute Werner

Ganzen Text anzeigenKoh Samui, das ist Thailand im Kleinformat, und doch ist es eine Welt für sich. Eine Insel mit Traumstränden, Bergen und Millionen von Kokospalmen - und einer relaxten Lebensart.

Es gibt explosionsartig gewachsene Touristenzentren als auch verschlafene Dörfer. Koh ...
(ARD/SR)

Text zuklappenKoh Samui, das ist Thailand im Kleinformat, und doch ist es eine Welt für sich. Eine Insel mit Traumstränden, Bergen und Millionen von Kokospalmen - und einer relaxten Lebensart.

Es gibt explosionsartig gewachsene Touristenzentren als auch verschlafene Dörfer. Koh Samui ist ein Reiseziel für alle, die sich auf einen anderen Lebensrhythmus einlassen wollen: Koh Samui bedeutet Relaxen am Strand und über die Märkte schlendern.

Man kann mit dem Motorrad um die Insel fahren, die Lieblingsgarküche finden, in Luxushotels oder einfachen Hütten wohnen, das Inselinnere entdecken, das Leben der Inselbevölkerung und ihre Kultur kennenlernen. Sich Zeit nehmen für einen Ort, der in seiner Größe überschaubar ist - die Ringstraße um die Insel misst nur etwa 50 Kilometer. Wie lebt es sich auf der Insel, welche Traditionen gibt es, welche Feste werden gefeiert? Wie funktioniert das Zusammenleben der Einheimischen mit den vielen Touristen oder das von Buddhisten und Muslimen?


(ARD/SR)