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Oktober 2017
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Samstag, 8. Oktober
Programmwoche 41/2016
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Ernst A. Grandits

Ganzen Text anzeigenDer Zauberflötenmacher
Die Wiederentdeckung des Emanuel Schikaneder

Ausstellung: "Inszeniert!"
Spektakel und Rollenspiel in der Gegenwartskunst" in der Kunsthalle München

Friedensnobelpreis Juan Manuel Santos
Kolumbiens Präsident bekommt den den ...

Text zuklappenDer Zauberflötenmacher
Die Wiederentdeckung des Emanuel Schikaneder

Ausstellung: "Inszeniert!"
Spektakel und Rollenspiel in der Gegenwartskunst" in der Kunsthalle München

Friedensnobelpreis Juan Manuel Santos
Kolumbiens Präsident bekommt den den Preis für seine Bemühungen um einen Friedensvertrag mit den Farc-Rebellen

Kinofilm: "Nebel im August"
Von Nazis propagierte und systematisch durchgeführte Euthanasie

Ein neues Museum für Afrika
In Kapstadt entsteht zur Zeit das größte Museum für zeitgenössische Kunst in Afrika


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenWettkampf Cybathlon
Ein Kräftemessen von Mensch und Technik

Nützliches #Backpulver
Was Backpulver alles kann

Wirbelsturm "Matthew" kommt
Bedrohlicher Hurrikan nimmt Kurs auf die US-Ostküste

Freie Fahrt auch ohne blaue ...

Text zuklappenWettkampf Cybathlon
Ein Kräftemessen von Mensch und Technik

Nützliches #Backpulver
Was Backpulver alles kann

Wirbelsturm "Matthew" kommt
Bedrohlicher Hurrikan nimmt Kurs auf die US-Ostküste

Freie Fahrt auch ohne blaue Plakette
Deutschland führt vorerst keine noch strengeren Umweltzonen ein


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano spezial: Robo sapiens -

Die Künstliche Intelligenz übernimmt

Reportage von Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenSpätestens seit das Computerprogramm AlphaGo den Weltmeister im Brettspiel Go Ende 2015 besiegte, ist klar, dass es nicht mehr lange dauert, bis Maschinen schlauer sind als Menschen.

Denn AlphaGo hat nicht mit schierer Rechenpower gesiegt: AlphaGo hat stattdessen ...

Text zuklappenSpätestens seit das Computerprogramm AlphaGo den Weltmeister im Brettspiel Go Ende 2015 besiegte, ist klar, dass es nicht mehr lange dauert, bis Maschinen schlauer sind als Menschen.

Denn AlphaGo hat nicht mit schierer Rechenpower gesiegt: AlphaGo hat stattdessen Erfahrungen gesammelt. AlphaGo hat seine eigene kognitive Biographie erworben und damit so etwas wie eine Persönlichkeit. Was bedeutet das?

Werden wir bald von der künstlichen Intelligenz ausgebootet?
Noch nicht ganz!

Schließlich kann AlphaGo weder eine Straße überqueren, noch ein Gesicht erkennen. Doch mit der Fähigkeit, selbstständig aus Daten Schlüsse zu ziehen - dem Maschinenlernen - wird die KI erwachsen. Die Internetgiganten Google und Facebook haben bereits hunderte Millionen in KI-Startups investiert und füttern mit unseren Daten ihre selbstlernenden Maschinen.

Die Gefahr, manipuliert zu werden, steigt.
Doch gleichzeitig wachsen auch die Chancen, aus den Daten Erkenntnisse und Ideen zu generieren, auf die Menschen bisher nicht gekommen sind. Manche Ökonomen warnen, dass die klugen Maschinen bis zur Hälfte aller Jobs übernehmen könnten. Andererseits muss man es nicht schlecht finden, weniger arbeiten zu müssen.

Höchste Zeit das neue KI-Zeitalter mit einem diskursiven nano spezial zu begrüßen.


9:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Live

Menschmaschine

Moderation: Tobias Müller

Ganzen Text anzeigenAm 8. Oktober 2016 findet in Kloten ein weltweiter Cybathlon-Wettstreit statt. Bei dem Event, den die ETH Zürich organisiert, treten Menschen mit Behinderung in Teams gegeneinander an.

Im Gegensatz zu den Paralympischen Spielen stehen hier jedoch nicht die sportlichen ...

Text zuklappenAm 8. Oktober 2016 findet in Kloten ein weltweiter Cybathlon-Wettstreit statt. Bei dem Event, den die ETH Zürich organisiert, treten Menschen mit Behinderung in Teams gegeneinander an.

Im Gegensatz zu den Paralympischen Spielen stehen hier jedoch nicht die sportlichen Höchstleistungen im Vordergrund, sondern der Wettstreit und die Alltagstauglichkeit wissenschaftlicher Ideen und moderner Techniken wie Prothesen und hochentwickelte Rollstühle.

Deshalb bestehen die Teams jeweils aus einem Athleten oder einer Athletin mit einer Behinderung und den technischen Entwicklern.

Der Live-Bericht aus dem Eisstadion in Kloten verbindet aufwendige Eventübertragung mit profunder Hintergrundberichterstattung, zeigt Interviews und Liveschaltungen an wichtigen Forschungsstandorten. Er berichtet von den Wettkämpfen und öffnet das Feld für Diskussionen über die Themen Mensch und Prothetik, Roboter und Forschungsstandort Schweiz.


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17:59
VPS 18:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Natur im Garten (2/10)

Gestaltete Wildnis

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenBiogärtner Karl Ploberger ist in Leoben zu Gast bei Dagmar Dobrowsky, der die Gemütlichkeit und der Wohlfühlfaktor in ihrem Garten besonders wichtig sind.

Im Gartenkalender ist Vollherbst. Nun ist es höchste Zeit, Stiefmütterchen zu pflanzen und die ...
(ORF)

Text zuklappenBiogärtner Karl Ploberger ist in Leoben zu Gast bei Dagmar Dobrowsky, der die Gemütlichkeit und der Wohlfühlfaktor in ihrem Garten besonders wichtig sind.

Im Gartenkalender ist Vollherbst. Nun ist es höchste Zeit, Stiefmütterchen zu pflanzen und die wärmebedürftigen Zimmerpflanzen zurück ins Haus zu holen.
Uschi stellt den Wurmfarn vor und erklärt, welche besonders heilende Wirkung Wurmfarn-Essig hat.


(ORF)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der letzte Trapper und das Öl

Film von Markus Schmidt

Ganzen Text anzeigenAls Cowboy das Lasso schwingen, als Trapper wilden Tieren nachstellen oder als Bergsteiger die höchsten Gipfel bezwingen: In Kanadas Provinz Alberta werden solche Träume noch wahr.

Noch, denn die Ölindustrie verändert Land und Leute, verwüstet altes Indianerland ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenAls Cowboy das Lasso schwingen, als Trapper wilden Tieren nachstellen oder als Bergsteiger die höchsten Gipfel bezwingen: In Kanadas Provinz Alberta werden solche Träume noch wahr.

Noch, denn die Ölindustrie verändert Land und Leute, verwüstet altes Indianerland und beschert Kanada sagenhaftes Wachstum.

Reporter Markus Schmidt trifft Cowboys, Indianer, Ölbosse und Ökoaktivisten.


(ARD/WDR)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Terroreinsatz in Chemnitz
Syrer soll Anschlag geplant haben

Angst vor Hurrikan in den USA
Matthew tobt über South Carolina

Trump in Bedrängnis
Sexistisches Video aufgetaucht


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19:21
VPS 19:20

Notizen aus dem Ausland

Indien: Stamm Dabbawallah


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19:29
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturpalast

Angriff der Maschinen (2/5)

Fachmagazin für E- und U-Kultur

Moderation: Nina Fiva Sonnenberg

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEin Angsttraum wird wahr, der uns Menschen schon oft Schweißperlen auf die Stirn getrieben hat: Die Maschinen erwachen! In allen Lebensbereichen – auch in der Kunst.

Maschinen und Algorithmen ersetzen Berufe. Ulrich Eberl zeigt in dem Buch "Smarte Maschinen", was ...

Text zuklappenEin Angsttraum wird wahr, der uns Menschen schon oft Schweißperlen auf die Stirn getrieben hat: Die Maschinen erwachen! In allen Lebensbereichen – auch in der Kunst.

Maschinen und Algorithmen ersetzen Berufe. Ulrich Eberl zeigt in dem Buch "Smarte Maschinen", was die alles können: uns durch die Gegend chauffieren, Krankheiten genauer diagnostizieren als Ärzte - aber auch Menschen töten, wenn sie das für richtig halten.

Das Revolutionäre ist, dass Maschinen nicht mehr nur Programme ausführen, sondern aus Fehlern lernen, auf Unerwartetes reagieren und selbst entscheiden, was zu tun ist. Schaffen wir Menschen uns ab?

"Nein!" möchte man rufen: "Wir Menschen sind ja kreativ! Der Roboter, der ein Kunstwerk erschaffen kann, muss erst noch erfunden werden!" Stimmt nicht: Schon jetzt zeichnen Roboter realistischer, genauer und viel schneller als Kunsthochschulabsolventen. Dieses Jahr erschuf ein Computer mithilfe eines 3D-Druckers ein typisches Rembrandt-Gemälde. Ja, Algorithmen können heute sogar nagelneue Bach-Kantaten wie am Fließband ausspucken. Noch sind sie nicht so begnadet wie das Original, aber die Technologie steht ja auch erst am Anfang. Als 2015 die Gruppe "Gob Squad" die Oper "My Square Lady" aufgeführt hat, lud sie dazu den Roboter Myon ein und brachte ihm das Dirigieren und sogar das Singen bei. Zumindest halbwegs. "Am Ende war der Roboter", so Johanna Freiburg von Gob Squad, "mehr ein Weg, zu fragen, was uns als Mensch ausmacht. Wir sehen den Roboter, und reflektieren uns selbst."

So ergeht es häufig Künstlern, die sich mit Maschinen auseinandersetzen: Am Ende erzählen sie meistens doch etwas über den Menschen. Regisseur Ulrich Rasche hat in seiner aktuellen "Räuber"-Inszenierung am Münchner Residenztheater gigantische, drehbare Laufbänder auf die Bühne bauen lassen. Er spannt Schillers Figuren in das Räderwerk eines gewaltigen Maschinentheaters ein, um "die Seele bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen", wie Schiller in seiner Vorrede zu "Die Räuber" schrieb.

Als Gast auf dem Kulturpalast-Sofa begrüßt Nina Sonneberg die Schlips tragenden Technoheroen von "Brandt Brauer Frick", die mit "Gianni" an der Deutschen Oper Berlin gerade ihre erste Oper sowie auch ein neues Album herausbringen. Sie nehmen die Maschinenmusik und tragen sie zurück ins Analoge und Menschliche: Ihre Songs haben elektronische Strukturen werden aber auf akustischen Orchesterinstrumenten intoniert. Mensch und Maschinen scheinen - zumindest in der Musik von Brandt Brauer Frick - versöhnt.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Fidelio

Oper in zwei Aufzügen op. 72 von Ludwig van Beethoven

Großes Festspielhaus, Salzburger Festspiele 2015

Darsteller:
FlorestanJonas Kaufmann
LeonoreAdrianne Pieczonka
Don FernandoLudovic Tézier
Don PizarroTomasz Konieczny
RoccoHans-Peter König
MarzellineOlga Bezsmertna
JaquinoNorbert Ernst
Pizarro SchattenPaul Lorenger
Leonore SchattenNadia Kichler
u.a.
Libretto: Joseph Sonnleithner, Stephan von Breuning, Georg Friedrich Treitschke
Bühnenbild: Christian Schmidt
Kostüme: Christian Schmidt
Chor: Konzertvereinigung Wiener, Staatsopernchor
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: Claus Guth

Ganzen Text anzeigen"Fidelio" ist Ludwig van Beethovens einzige Oper. In Salzburg ist das beliebte und aufwühlende Werk des großen Komponisten mit Stars wie Jonas Kaufmann und Adrianne Pieczonka besetzt.

Das berühmte Singspiel nach realen Motiven um die schöne Leonore, die ihren zu ...
(ORF)

Text zuklappen"Fidelio" ist Ludwig van Beethovens einzige Oper. In Salzburg ist das beliebte und aufwühlende Werk des großen Komponisten mit Stars wie Jonas Kaufmann und Adrianne Pieczonka besetzt.

Das berühmte Singspiel nach realen Motiven um die schöne Leonore, die ihren zu Unrecht inhaftierten Mann Florestan als Mann namens Fidelio verkleidet aus dem Gefängnis befreien will, hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren.

Im Rahmen der Salzburger Festspiele inszeniert Claus Guth die Befreiungsoper zum Thema Machtmissbrauch und Freiheitsdrang mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Franz Welser-Möst. Der Münchner Startenor Jonas Kaufmann sang 1998 zunächst die Rolle des Jaquinoin in "Fidelio", doch schon bald brillierte er als Florestan: nach Zürich, Luzern und Paris jetzt in Salzburg. Adrianna Pieczonka, die den Part der Leonore singt, ist eine kanadische Top-Sopranistin.

Zur Zeit der Französischen Revolution: Der Frau eines politischen Häftlings gelingt es, als Mann verkleidet in das Gefängnis einzudringen, in dem Jakobiner ihren Mann gefangen halten. Sie versteht es, das Vertrauen des Kerkermeisters zu gewinnen und ihren Gatten zu befreien. Eine Sensation, die die Gemüter Ende des 18. Jahrhunderts heftig bewegte. Jean-Nicolas Bouilly, Zeuge dieser Tat, formte daraus ein Opernlibretto. In der Vertonung von Pierre Gavenaux gelangte es 1798 in Paris zur Uraufführung. Wenige Jahre später griff Ferdinando Paër auf dieses Libretto zurück und feierte mit seiner Oper "Leonora ossia L’amor coniugale" ab 1804 große Erfolge, zunächst in Dresden, dann auch in Wien.

Zu jener Zeit, in den Jahren 1803 und 1804, bewohnte Beethoven eine Dienstwohnung im Theater an der Wien, sollte er doch im Auftrag der Operndirektion eine Oper nach einem Libretto von Emanuel Schikaneder komponieren: Vestas Feuer. Auch wenn dieser Stoff seinen an der Antike orientierten Idealen entgegenkam, verlor er bald das Interesse daran und ließ sich stattdessen von Joseph Sonnleithner, dem damaligen Leiter des Theaters an der Wien, Bouillys Textbuch ins Deutsche übertragen. Von dessen Handlung war er als Mensch ebenso betroffen wie als Komponist begeistert, enthielt sie doch das "Sittliche, Erhebende", das er sich von einem Opernstoff erwartete. Von der kleinbürgerlichen Welt des Kerkermeisters Rocco im ersten Akt über den vom tyrannischen Gouverneur des Staatsgefängnisses beherrschten zweiten Akt steigerte sich der dritte Akt zur Feier der ehelichen Liebe als Sieg gegen Willkürherrschaft.

Allerdings war diesem Plädoyer für Menschlichkeit und Gerechtigkeit im Gewand einer Befreiungs- und Rettungsoper, deren erste Skizzen mit der Komposition der "Eroica" zusammenfielen, kein Erfolg beschieden. Es kostete Beethoven zehn Jahre intensiven Arbeitens, bis 1814 jene Fassung zur Uraufführung kam, die unter dem Titel "Fidelio" zum Synonym der Befreiungsoper schlechthin wurde.

Im Unterschied zur "Ur-Leonore" durchdringen sich in dieser auf zwei Aufzüge verdichteten Fassung von Anfang an die unterschiedlichen Sphären; die durchaus von Egoismus bestimmte Sehnsucht nach Glück kennt keine Standesunterschiede. In das singspielhafte Beginnen des ersten Aufzugs mischen sich mit dem kontemplativen Quartett "Mir ist so wunderbar" oder auch dem Gefangenenchor "O welche Lust" jene Töne, mit denen Beethoven eine Utopie heraufbeschwört, die schließlich in einem beglückenden, nur allzu kurzen Moment greifbar wird.

Wenn Leonore ihrem Florestan die Ketten abnimmt, heben sich zu den Worten "O Gott, welch ein Augenblick" Utopie und Realität in der Musik auf, um dann vom rasenden finalen Freudentaumel hinweggefegt zu werden.

"Wie nirgends sonst wird aber Musik hier Morgenrot, kriegerisch-religiöses, dessen Tag so hörbar wird, als wäre er schon mehr als bloße Hoffnung. Sie leuchtet als reines Menschenwerk, als eines, das in der ganzen von Menschen unabhängigen Umwelt Beethovens noch nicht vorkam." (Ernst Bloch)


(ORF)


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22:33
VPS 22:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mr. Papageno - Der Theatermacher Emanuel Schikaneder

Film von Werner Horvath

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Librettist, Produzent und erster Papageno der "Zauberflöte" ist in Vergessenheit geraten. Dabei würde es den Opern-"Blockbuster" ohne ihn nicht geben. Wer war Emanuel Schikaneder?

Mozart ist weltbekannt, Schikaneder bestenfalls in Wien. Hier wird am 30. September ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenDer Librettist, Produzent und erster Papageno der "Zauberflöte" ist in Vergessenheit geraten. Dabei würde es den Opern-"Blockbuster" ohne ihn nicht geben. Wer war Emanuel Schikaneder?

Mozart ist weltbekannt, Schikaneder bestenfalls in Wien. Hier wird am 30. September 2016 das gleichnamige Musical uraufgeführt, das vom Glamour-Paar Emanuel und Eleonore Schikaneder und von der Entstehung des Welterfolges "Zauberflöte" erzählt.

Es ist die Geschichte eines Verkannten. Schikaneder bezauberte als gefeierter Impresario und Darsteller - gefeiert wurde er als "Hamlet"-Darsteller und für seine technischen Erfindungen - mit seinen Visionen das Theater-Publikum des 18. Jahrhunderts. In der Theater-Welt von Emanuel Schikaneder gab es die Unterscheidung zwischen E- und U-Musik nicht. Damals war die "Zauberflöte" eine Art Musical. Mit seinen Figuren hat Schikaneder ein echtes Stück Unterhaltungstheater geschaffen, Showbiz in bestem Sinne, das auch das einfache Volk begeisterte.

Papageno gilt als die heimliche Hauptfigur der Zauberflöte: Die Sympathie des Publikums hängt am liebenswerten Vogelhändler. Und Emanuel Schikaneder brillierte in dieser Rolle der sympathischen Volks-Figur. Die Aufführung wird für den Unternehmer Schikaneder zum Triumph. Mit 5000 Gulden - das entspricht heute rund 150 000 Euro - ist es wahrscheinlich seine teuerste Produktion. Die Investition hat sich für ihn gelohnt, das Theater ist jeden Abend voll.

1812 starb der Theater-Magier bettelarm und geisteskrank in Wien - im Totenschein stand als Todesursache: Nervenschwäche. Was von ihm bleiben sollte, hatte er selbst gereimt: "Denn Mozarts Geist und Feder war Freund vom Schikaneder".

Uraufführung des neuen Musicals "Schikaneder" am 30. September 2016 im Wiener Raimund Theater findet auf den Tag genau 225 Jahre nach der Premiere der "Zauberflöte" 1791 im Freihaus-Theater in Wien statt. Die Spurensuche nach "Mr. Papageno" führt Werner Horvath in Wiener und Berliner Archive, nach Salzburg und Regensburg, ins Schikaneder-Schlössl nach Nussdorf und ins Theater an der Wien.


(ORF/3sat)


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23:19
VPS 23:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Maischberger

Pleite für die Populisten - Sieg für Merkels Europa?

Lea Rosh
Journalistin

Anton Hofreiter (B'90/Grüne)
Fraktionsvorsitzender

Beatrix von Storch (AfD)
Stellvertretende Parteivorsitzende

Jean Asselborn
Außenminister Luxemburgs

Gergely Pröhle
Ungarischer Diplomat


(ARD/WDR)


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0:46
VPS 00:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lebens.art

Moderation: Clarissa Stadler

Ganzen Text anzeigenGaubens-Fragen: Rudolf Taschner
Der Chef-Mathematiker der Nation mit neuem Essay

Geschichten-Erzähler: Edmund de Waal
Neues Buch und Ausstellung im Kunsthistorischen Museum

Glaubens-Satz: "Wir schaffen das"
Der steirische Herbst gibt sich ...
(ORF)

Text zuklappenGaubens-Fragen: Rudolf Taschner
Der Chef-Mathematiker der Nation mit neuem Essay

Geschichten-Erzähler: Edmund de Waal
Neues Buch und Ausstellung im Kunsthistorischen Museum

Glaubens-Satz: "Wir schaffen das"
Der steirische Herbst gibt sich optimistisch

Schutz-Räume:
Design als Flüchtlingshilfe - Social Furniture des Teams EOOS

Jubiläums-Ausgabe:
10 Jahre Vienna Design Week
Unterwegs mit Direktorin Lilli Hollein


(ORF)


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1:38
VPS 01:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

3satfestival 2016: Milow

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen2009 veröffentlichte Milow sein gleichnamiges Debüt-Album, das in Deutschland, Belgien und der Schweiz Platin- und in Frankreich, Österreich und den Niederlanden Gold-Status erreichte.

In Kontinentaleuropa und Kanada verkaufte sich das Album über 500 000 Mal. Mit ...

Text zuklappen2009 veröffentlichte Milow sein gleichnamiges Debüt-Album, das in Deutschland, Belgien und der Schweiz Platin- und in Frankreich, Österreich und den Niederlanden Gold-Status erreichte.

In Kontinentaleuropa und Kanada verkaufte sich das Album über 500 000 Mal. Mit seinem akustischen Cover des Songs „Ayo Technology“ von 50 Cent und Justin Timberlake landete er einen viralen YouTube-Hit mit 60 Millionen Klicks und 40 Millionen Streams auf Spotify.

In der Zeit zwischen seinem 2011 veröffentlichten Album „North and South“ mit der Hit-Single „You and Me (In My Pocket)“ und dem 2014 herausgebrachten Album „Silver Linings“ gewann er insgesamt zwölf Auszeichnungen der belgischen Musikbranche. Und das "Time Magazine" schrieb einen Artikel über ihn.

Aber nur wer Veränderungen gegenüber aufgeschlossen ist, kann wahrhaft wachsen. Das erkannte Milow, als er sein aktuelles Album „Modern Heart“ aufnahm: „Mir wurde bewusst, dass sämtliche Beschränkungen, die ich im Hinblick auf meine Musik hatte, von mir selbst kamen und nicht vom Publikum. Deshalb beschloss ich, meine Ausdrucksweise zu erweitern. Ich wollte alternativen R&B und Hip-Hop in meine Welt mit akustischer Gitarre einfließen lassen.“

Der Sänger und Songschreiber aus Belgien behält dabei seine typische Art des Songwritings bei: Eingängige Melodien und ergreifende Texte. „Ich bin ein sentimentaler Mensch“, so Milow. „Es ist mir wichtig, dass dieses Gefühl auch in der Musik steckt, und ich versuche immer, das bei der Produktion sicherzustellen.“


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2:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2016: Travis

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMit "Why Does It Always Rain On Me?" gelingt Travis ein Welthit und zugleich eine der schönsten britischen Pop-Balladen der 1990er-Jahre.

Das dazugehörige Album "The Man Who" wird mit Doppel-Platin ausgezeichnet und findet sich laut einer statistischen Erhebung bald ...

Text zuklappenMit "Why Does It Always Rain On Me?" gelingt Travis ein Welthit und zugleich eine der schönsten britischen Pop-Balladen der 1990er-Jahre.

Das dazugehörige Album "The Man Who" wird mit Doppel-Platin ausgezeichnet und findet sich laut einer statistischen Erhebung bald in jedem achten britischen Haushalt wieder.

Insgesamt kann die Band auf zahlreiche UK-Top-10-Singles und über acht Millionen verkaufte Platten zurückblicken. Coldplays Sänger Chris Martin sagte über die zweifachen Brit Awards-Gewinner, dass es "Coldplay ohne Travis möglicherweise nie gegeben hätte".

Travis veröffentlichen ihr aktuelles Album „Everything At Once“ auf ihrem eigenen Label "Red Telephone Box". Für die Aufnahmen begaben sich die Schotten in die legendären Berliner Hansa-Studios. Zu hören ist der klassische Travis-Sound mit der warmen und unverwechselbaren Stimme von Frontmann Fran Healy. Die neue Single „3 Miles High“ ist ein zurückhaltender Akustik-Track, zu dem die aufstrebende norwegische Sängerin Aurora die Backing-Vocals beisteuerte. Außerdem entstand ein Kurzfilm „Everything At Once The Film“, in dem die Musiker von Schauspieler Daniel Brühl unterstützt werden.


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3:34
VPS 03:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

zdf@bauhaus

Live-Musik mit Jonathan Jeremiah

Moderation: Jo Schück

Ganzen Text anzeigenDie Musik von Jonathan Jeremiah stammt aus einer anderen Welt, von einem Ort, an dem es keine schnellen Hits gibt, kein Songwriting am Fließband.

Der charmante Brite und temporäre Wahl-Berliner Jonathan Jeremiah veröffentlicht unter dem Titel "Gold Dust" sein ...

Text zuklappenDie Musik von Jonathan Jeremiah stammt aus einer anderen Welt, von einem Ort, an dem es keine schnellen Hits gibt, kein Songwriting am Fließband.

Der charmante Brite und temporäre Wahl-Berliner Jonathan Jeremiah veröffentlicht unter dem Titel "Gold Dust" sein aktuelles Album. "Dieses Album wurde quasi in Berlin geboren und beginnt mit dem Titelsong.

Der Song handelt von einer durchgemachten Nacht im Club und davon, danach im grellen Tageslicht nach Hause zu stolpern". Hier geht es gemächlich zu, hier haben die Dinge Zeit, um zu reifen. Es ist eine urbritische Mischung aus Folk und Soul. Seine Stimme klingt von Natur aus tief, durchdringend und dramatisch, die Instrumentierung dazu ist eindrucksvoll und opulent, auch wenn er die Gitarre oftmals nur zupft und nicht anschlägt. In einem Wort: Sein Sound ist das Resultat einer langen Reise, die mit dem Gitarrenunterricht eines Sechsjährigen begann – und mit dem Debütalbum "A Solitary Man" ein erstes großes Ziel erreicht hat.


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4:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

zdf@bauhaus

Live-Musik mit Stephanie Heinzmann

Ganzen Text anzeigenStephanie Heinzmann meldet sich mit ihrem aktuellen Album "Chance Of Rain" zurück. Ihr Konzert im Bauhaus wird von Moderator Jo Schück präsentiert.

Das geschichtsträchtige Bauhaus in Dessau ist gleichzeitig Bühne und Produktionsort für die Konzertreihe ...

Text zuklappenStephanie Heinzmann meldet sich mit ihrem aktuellen Album "Chance Of Rain" zurück. Ihr Konzert im Bauhaus wird von Moderator Jo Schück präsentiert.

Das geschichtsträchtige Bauhaus in Dessau ist gleichzeitig Bühne und Produktionsort für die Konzertreihe "zdf@bauhaus". Internationale Künstler geben in einem intimen Rahmen exklusive Konzerte vor Live-Publikum.

Seit ihrem Durchbruchsdebüt „Masterplan“ 2008 zählt Stefanie Heinzmann zu den erfolgreichsten, außergewöhnlichsten und mitreißendsten Sängerinnen innerhalb der europäischen Poplandschaft.

Die Pop- und Soulsängerin aus dem Schweizer Wallis hat unzählige Platin- und Goldauszeichnungen bekommen, ausverkaufte Touren gespielt und mit Weltstars wie Tower of Power, Joss Stone, Lionel Richie oder Ronan Keating zusammengearbeitet. Sie hat zahlreiche Ehrungen wie den ECHO, den Swiss Music Award oder den Kids Choice Award erhalten. Und zuletzt hat sie Erfahrungen während ihrer Jurorentätigkeit bei den letzten beiden Staffeln von "The Voice Of Switzerland" gemacht.

Die Songs ihres aktuellen Albums "Chance Of Rain" sind in monatelangen Songwriting-Sessions in Nashville, Los Angeles, London, der Schweiz, Köln sowie Berlin entstanden. "Chance Of Rain" präsentiert ein gesundes Gleichgewicht zwischen Hell und Dunkel, zwischen Sonnenstunden und bewölkten Momenten mit hoher Regenwahrscheinlichkeit.


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5:35
Tonsignal in mono

Die legendäre "Ruta 40"

Film von Carsten Thurau

Ganzen Text anzeigenDie Ruta 40 ist eine der längsten und berühmtesten Fernstraßen der Welt. Von der bolivianischen Grenze führt sie insgesamt 5.200 Kilometer durch Argentinien bis tief in den Süden.

Sie ist 1935 entstanden, aber noch bis heute wird an der Straße gearbeitet. Von ...

Text zuklappenDie Ruta 40 ist eine der längsten und berühmtesten Fernstraßen der Welt. Von der bolivianischen Grenze führt sie insgesamt 5.200 Kilometer durch Argentinien bis tief in den Süden.

Sie ist 1935 entstanden, aber noch bis heute wird an der Straße gearbeitet. Von Nord nach Süd - bis nach Patagonien - führt sie auf eine faszinierende Reise durch sämtliche Klima- und Höhenzonen, durch verschiedene Landschaften, Traditionen und Kulturen.

Fernfahrer, die zu Hunderten tags und nachts unterwegs sind, erzählen ihre Geschichten von der legendären Strecke.