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Sonntag, 25. September
Programmwoche 39/2016
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: China-Beben

Film von Thomas Reichart und Katja Eichhorn

Ganzen Text anzeigenChina ist heute die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und Deutschlands wichtigster Handelspartner in Asien. Aber das Riesenreich steckt in der Krise.

Der Bauboom stockt, Arbeiter protestieren, Fabriken schließen. Es ist ein Beben, das von China ausgeht und ...

Text zuklappenChina ist heute die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und Deutschlands wichtigster Handelspartner in Asien. Aber das Riesenreich steckt in der Krise.

Der Bauboom stockt, Arbeiter protestieren, Fabriken schließen. Es ist ein Beben, das von China ausgeht und dessen Schockwellen die ganze Welt treffen.
Chinas Erfolgsformel, billige und einfache Produkte für die Welt, ist verbraucht.

In ehemaligen Wachstumszentren schließen Fabriken, weil die Lohnkosten zu hoch sind, weil einfache Waren anderswo längst günstiger hergestellt werden.

Zhang Huarong, größter Hersteller von Damenschuhen weltweit, verlagert einen Teil der Produktion nach Äthiopien. Afrika sei China wie vor 30 Jahren, schwärmt der Unternehmer. Zhangs Aufstieg ist ein Sinnbild für Chinas Wirtschaftswunder. Vor 30 Jahren war Zhang ein armer Wanderarbeiter, der Schuhe verkaufte, und China ein Agrarland, in dem Menschen hungerten.

Heute lässt Zhang in China 8 Millionen Schuhe im Jahr herstellen und im Ausland nochmal drei Millionen. Seinen Erfolg verdankt er einem Heer billiger Arbeitskräfte und langen Schichten: 12 Stunden am Tag, sechs Tage die Woche. Aber die Löhne sind in den letzten zehn Jahren um fast 300 Prozent gestiegen, auf knapp 500 Euro im Monat.

Das Ende von "Made in China"? Viele Unternehmen verlegen ihre Produktion aus China nach Afrika oder in asiatische Nachbarländer wie Vietnam und Kambodscha. Weil dort die Löhne noch niedriger sind. China erlebt einen regelrechten Exodus.

Die Wirtschaft des Landes lahmt und droht dabei auch deutsche Unternehmen mitzureißen. Ihr Absatz geht zurück wegen der Wachstumskrise in China. Es verpufft die Gewissheit, dass es im Reich der Mitte nur nach oben gehen kann und alle daran mitverdienen. So trifft Chinas Schwäche auch Deutschland.

Die China-Korrespondenten Thomas Reichart und Katja Eichhorn sind den Ursachen und Folgen dieses Bebens nachgegangen. Sie machen deutlich, wie groß die Abhängigkeit der Welt vom Wachstum in China ist. Das Riesenreich muss sich öffnen, die allmächtige Partei sich zurückziehen und die Wirtschaft statt auf billiges "made in China" mehr auf eigene Ideen setzen.


6:44
VPS 06:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Jürgen Kaube: Im Reformhaus - Zur Krise des Bildungssystems

Ganzen Text anzeigenDas deutsche Bildungssystem glänzt durch Kurzatmigkeit und Reformeifer. Kaum ein Jahr vergeht, ohne dass die Kultusministerien neue Richtlinien und Erlässe verabschieden - mit Erfolg?

Welche Folgen haben die vielen Bildungsreformen? Wird ihr Erfolg auch nach der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas deutsche Bildungssystem glänzt durch Kurzatmigkeit und Reformeifer. Kaum ein Jahr vergeht, ohne dass die Kultusministerien neue Richtlinien und Erlässe verabschieden - mit Erfolg?

Welche Folgen haben die vielen Bildungsreformen? Wird ihr Erfolg auch nach der Verabschiedung noch gemessen? Diesen und anderen Fragen geht Jürgen Kaube in seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" nach.

Für die meisten Politiker sind Bildungsfragen in erster Linie Fragen des Erhalts von Arbeitsplätzen. Schüler und Studenten sehen in ihrem Bildungsweg zunehmend nur den instrumentellen Sinn, Zertifikate zu erlangen. Als der Begriff "Bildung" im 18. Jahrhundert aufkam, ging es um Erziehung zur Individualität. Der Unterricht sollte es dem Schüler ermöglichen, herauszufinden, was alles in ihm steckt. Alles - das heißt eine ganze Welt, nicht nur eine Berufskarriere.

Jürgen Kaube war Ressortleiter des Bereichs Geisteswissenschaften und stellvertretender Feuilletonchef bei der FAZ. 2015 übernahm er nach dem Tod von Frank Schirrmacher die Leitung des Feuilletons und wurde einer der Herausgeber.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Juan Gris: Der Frühstückstisch

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
VPS 09:14

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

In memorian Klaus Harpprecht

Vis-à-vis: Klaus Harpprecht

Ganzen Text anzeigenKlaus Harpprecht ist Journalist der ersten Stunde. Er prägte den Deutschen Journalismus des Nachkriegsdeutschlands.

Er war der erste Amerika-Korrespondent für das ZDF, Verlagsleiter des S. Fischer Verlages, Redenschreiber und Berater von Bundeskanzler Willy Brandt ...

Text zuklappenKlaus Harpprecht ist Journalist der ersten Stunde. Er prägte den Deutschen Journalismus des Nachkriegsdeutschlands.

Er war der erste Amerika-Korrespondent für das ZDF, Verlagsleiter des S. Fischer Verlages, Redenschreiber und Berater von Bundeskanzler Willy Brandt und Autor und Herausgeber von Büchern - darunter seine hoch gerühmte Biografie Thomas Manns.

"Journalismus, das ist die Chance, viele Leben zu leben" das sagt einer, der es wissen muss. Seit über 60 Jahren bewegt er sich in diesem Metier. Und das hat ihn weit gebracht. Er begegnete den großen der Weltgeschichte: Helmut Schmidt, Willy Brandt, Jimmy Carter, Golda Meir, Martin Luther King. Aber auch den kleinen Leuten ist er mit Aufmerksamkeit begegnet. "Man muss sich einlassen auf die Menschen, und das hab ich wirklich sehr gern getan". Das lehrte ihn sein Elternhaus. 1927 wurde Klaus Harpprecht in ein schwäbisches Pfarrhaus geboren. Hier lernte er Haltung und Standfestigkeit. Der Publizist hat nun seine Memoiren vorgelegt. Es ist die Autobiografie eines Mannes, der Zeit seines Lebens nicht nur Zeuge sondern auch Akteur war. Als junger Mann wurde er in den Krieg eingezogen. Danach avancierte er zu einem der maßgeblichen Publizisten deutscher Zeitgeschichte. Und schon seit mehr als einem halben Jahrhundert ist er mit Renate Lasker-Harpprecht verheiratet. Einer Überlebenden von Auschwitz.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

König und Rebell

Giuseppe Verdi und Richard Wagner

Film von Barbara Pichler-Hausegger

Ganzen Text anzeigenGiuseppe Verdi und Richard Wagner: Zwei Musikgiganten, die in ihrem Charakter und ihrer musikalischen Sprache wenig verbindet. Doch eine genauerer Blick zeigt erstaunliche Querverbindungen.

Beide waren im selben Jahr in Wien. 1875 hat Wagner in der Hofoper seinen ...
(ORF)

Text zuklappenGiuseppe Verdi und Richard Wagner: Zwei Musikgiganten, die in ihrem Charakter und ihrer musikalischen Sprache wenig verbindet. Doch eine genauerer Blick zeigt erstaunliche Querverbindungen.

Beide waren im selben Jahr in Wien. 1875 hat Wagner in der Hofoper seinen "Tannhäuser" und "Lohengrin" aufgeführt; nur wenige Monate zuvor hatte Verdi mit seinem "Requiem" und "Aida" ebendort triumphale Erfolge gefeiert. Zwei Meister am Zenit ihres Schaffens.

Und sie genossen die Qualitäten der Musikstadt Wien. Getroffen haben sie einander jedoch nicht - mit Absicht? "È matto", er ist verrückt, meint Verdi trocken, nachdem er die "Tannhäuser"-Ouvertüre, seine erste Begegnung mit Wagners Musik, gehört hat. Wagner hat wohl auch Musik von Verdi gekannt (zum Beispiel hat er nachweislich dessen "Requiem" in Wien gehört), dazu aber schlicht geschwiegen, zumindest öffentlich! Nicht so seine Frau Cosima, der vor Empörung über diese italienische Musik "physisch übel wird", wie sie notiert.

Ausgehend von den Aufenthalten in Wien, von Fakten und Anekdoten, die sich darum ranken, werden Charakterstudien der beiden gefeierten und auch umstrittenen Komponisten entworfen. Briefzitate erzählen authentisch von den Lebensumständen und (musik-)ästhetischen Ansichten. Zu Wort kommt Eberhard Straub, Historiker und Autor des Buches "Wagner und Verdi".

Wagner, einer der großen Egozentriker, der Jünger um sich scharte und sein eigenes Universum baute, musste allerdings 1864 Wien fluchtartig verlassen. Zurückgeblieben ist ein hoher Schuldenberg - und seine "Putzmacherin". Diese hat ihn auch noch in den folgenden Jahren mit Morgenröcken und Samtbaretten versorgt, angefertigt nach genauesten Angaben des Meisters. Verdis Eitelkeit ist ebenfalls unbestreitbar, wenngleich nicht so vordergründig.

Auch der Perfektionismus eint beide Komponisten. An die 50 Proben genügen Wagner nicht, um seinen "Tristan" in Wien uraufzuführen. Der Meister reist unter misslichen Bedingungen ab, das Werk gilt als nicht aufführbar. Verdi wiederum probt in Wien energisch und, ohne seine musikalischen Ideen zurückzuschrauben, praxisorientiert. Bei einer Probe zu "Aida" konnte der Dirigent der Bühnenmusik Verdis Taktschlag nicht genau sehen, Haupt- und Nebenorchester harmonierten nicht. Kurzerhand erweiterte Verdi mit seinem eigenen Taschenmesser die in der Dekoration befindliche Öffnung.


(ORF)


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10:36
VPS 10:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Belcea Quartet - Beethovens Streichquartett

in Es Dur, Op. 74

Wiener Konzerthaus, 2013

Ensemble:
Corina Belcea (Violine I), Axel Schacher (Violine II),
Krzysztof Chorzelski (Bratsche)
und Antoine Lederlin (Violoncello)

Ganzen Text anzeigenMit Spielfreude auf höchstem Niveau und technischer Virtuosität begeistert das Belcea Quartet. 2013 spielten die Musiker Beethovens Streichquartett in Es Dur, Op. 74 im Wiener Konzerthaus.

"Was diese Musik antreibt, ist die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit sowie ...
(ORF)

Text zuklappenMit Spielfreude auf höchstem Niveau und technischer Virtuosität begeistert das Belcea Quartet. 2013 spielten die Musiker Beethovens Streichquartett in Es Dur, Op. 74 im Wiener Konzerthaus.

"Was diese Musik antreibt, ist die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit sowie das unstillbare Verlangen, seine eigenen Grenzen zu erweitern und dabei die Wahrheit über sich selbst zu erfahren", steht im Vorwort zur Aufzeichnung der Beethoven-Streichquartette.

Die rumänische Violinistin Corina Belcea hat gemeinsam mit dem polnischen Bratschisten Krzysztof Chorzelski das Ensemble 1994 gegründet und mit Axel Schacher (Violine) und Antoine Lederlin (Violoncello) komplettiert.

Neue Grenzen lotet das Ensemble auch immer wieder in Bezug auf sein mannigfaltiges Repertoire aus. Der Bogen spannt sich von Uraufführungen über Werke von Dutilleux, Bártok und Britten bis hin zu Schubert und Mozart. Neben den beiden Gründungsmitgliedern Corina Belcea und Krzysztof Chorzelski geben in dieser Hinsicht die französischen Musiker Axel Schacher (Violine) und Antoine Lederlin (Violoncello) wichtige Impulse. Zu Gast in den großen Konzerthäusern der Welt, wie etwa unter anderem dem Concertgebouw Amsterdam, der New Yorker Carnegie Hall, den Salzburger Festspielen sowie dem Stockholm Konserthus, begeistert es mit den verschiedenen musikalischen Einflüssen seiner Mitglieder und der technischen Virtuosität.

Am Wiener Konzerthaus ist das Ensemble seit 2010 ebenso "Quartet in Residence" wie an der Guildhall School of Music and Drama in London. Die gesamten Beethoven-Streichquartette haben die Musiker 2012 und 2013 auf ihrem eigenen Exlusiv-Label ZigZag Territoires aufgenommen.


(ORF)


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11:09
VPS 11:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Stars: Patricia Kopatchinskaja

"Ich kenne dich, ich habe dich spielen gehört"

Film von Béla Batthyany

Ganzen Text anzeigenSie spielt wild, leidenschaftlich - und barfuß. Längst gehört die Geigerin Patricia Kopatchinskaja zu den Größen des Klassik-Betriebs, gerade auch weil sie diesen immer wieder unterläuft.

Ihre Wurzeln hat die 1977 in Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens, geborene ...

Text zuklappenSie spielt wild, leidenschaftlich - und barfuß. Längst gehört die Geigerin Patricia Kopatchinskaja zu den Größen des Klassik-Betriebs, gerade auch weil sie diesen immer wieder unterläuft.

Ihre Wurzeln hat die 1977 in Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens, geborene Musikerin in der Volksmusik. - Béla Batthyany begleitet Patricia Kopatchinskaja zu verschiedenen Konzerten quer durch Europa und zeichnet das Porträt einer Künstlerin, die ständig unterwegs ist.

Die Reise führt vom hektischen London ins regnerische Berlin, vom Wiener Konzerthaus in die Zürcher Tonhalle. Die Reise durch Europa wird auch zur Reise in die Vergangenheit der Musikerin, die in Moldawien ihren Anfang nahm. Musikerkollegen wie der türkische Klaviervirtuose Fazil Say, der finnische Dirigent Esa-Pekka Salonen und die argentinische Cellistin Sol Gabetta geben Einblick in die Zusammenarbeit mit der Ausnahmekünstlerin.

Doch die besten Geschichten erzählt Patricia Kopatchinskaja selbst. Es sind Geschichten und Bilder, die sie dort findet, wo sie sich am ehesten zu Hause fühlt: in der Musik.


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12:08
VPS 12:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Anna Frebel - deutsche Astrophysikerin und Astronomin

(aus der Reihe "NZZ Standpunkte")

Ganzen Text anzeigenSchon in jungen Jahren hat sich die Astrophysikerin Anna Frebel als Entdeckerin des ältesten Sterns einen Namen gemacht.

Mit ihr unterhalten sich Eric Gujer und Marco Färber über die Suche nach den ältesten Sternen und das, was sie über die Anfänge des Universums ...

Text zuklappenSchon in jungen Jahren hat sich die Astrophysikerin Anna Frebel als Entdeckerin des ältesten Sterns einen Namen gemacht.

Mit ihr unterhalten sich Eric Gujer und Marco Färber über die Suche nach den ältesten Sternen und das, was sie über die Anfänge des Universums aussagen, über das Ende der Sonne, das Schicksal der Erde und die Frage, ob wir Menschen allein im Universum sind.


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12:59
VPS 13:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wie Phönix aus dem Acker - Alte Getreidesorten in Tirol

Film von Rainer Perle

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

Ganzen Text anzeigenSie wurden verdrängt, vergessen und waren beinahe für immer verschwunden: Alte, robuste Tiroler Getreidesorten, die im Laufe der Jahrzehnte modernen, ergiebigeren Sorten weichen mussten.

Der Tiroler Genbank ist es zu verdanken, dass die regionalen Sorten mit ihren ...
(ORF)

Text zuklappenSie wurden verdrängt, vergessen und waren beinahe für immer verschwunden: Alte, robuste Tiroler Getreidesorten, die im Laufe der Jahrzehnte modernen, ergiebigeren Sorten weichen mussten.

Der Tiroler Genbank ist es zu verdanken, dass die regionalen Sorten mit ihren ganz spezifischen Merkmalen nicht ausgestorben sind. Über Jahrzehnte hat die Genbank etwa 1000 verschiedene Saatgutproben immer wieder ausgesät, um deren Keimfähigkeit zu erhalten.

Jetzt haben engagierte und findige Tiroler einige dieser Sorten aus dem Dornröschenschlaf geweckt und ihnen zu einem ungeahnten, wirtschaftlichen Höhenflug verholfen


(ORF)


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13:31
VPS 13:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Peter Voß fragt Richard Schröder

Was bringen uns die Migranten?

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Philosoph und Theologe Richard Schröder ist ein streitbarer Denker. Sei es Biomedizin, Karikaturenstreit oder die jüngste Flüchtlingsdebatte, Richard Schröder bezieht Stellung.

So äußerte er sich unlängst wiederholt kritisch zur Flüchtlingspolitik der ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenDer Philosoph und Theologe Richard Schröder ist ein streitbarer Denker. Sei es Biomedizin, Karikaturenstreit oder die jüngste Flüchtlingsdebatte, Richard Schröder bezieht Stellung.

So äußerte er sich unlängst wiederholt kritisch zur Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin und forderte in diesem Zusammenhang "eine 'Festung' Europa mit großen Toren und mit Einlasskontrolle", einen besseren Schutz der europäischen Außengrenzen.

Denn, so betont Schröder, "Hilfsbereitschaft darf nicht als Schwäche missdeutet werden. Güte muss sich deshalb mit Strenge paaren, sonst machen wir uns zum Affen".

Richard Schröder, Jahrgang 1943, war SPD- Fraktionsvorsitzender in der freigewählten DDR-Volkskammer und EKD-Ratsmitglied von 1991 bis 1997. Von 1991 bis zu seiner Emeritierung gehörte er zum Lehrkörper der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Jahr 2008 schrieb er mit "Abschaffung der Religion?" eine vieldiskutierte Antwort auf "Der Gotteswahn" des in Oxford lehrenden Evolutionsbiologen Richard Dawkins, eine Verteidigung des Glaubens gegen die Wissenschaft.

Richard Schröder ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung, Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern und zahlreicher weiterer Preise und Ehrungen.


(ARD/SWR/3sat)


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14:16
VPS 14:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Bienen - nicht nur süßer Honig

Film von Erich Pröll

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

Ganzen Text anzeigenSeit etwa 6000 Jahren werden Honigbienen von Menschen gehalten und dienen als Honiglieferanten. In den letzten Jahren macht das Bienensterben den Imkern weltweit Sorgen.

Der Honigertrag geht zurück, und die Ursachen müssen bekämpft werden - Milben und schädliche ...
(ORF)

Text zuklappenSeit etwa 6000 Jahren werden Honigbienen von Menschen gehalten und dienen als Honiglieferanten. In den letzten Jahren macht das Bienensterben den Imkern weltweit Sorgen.

Der Honigertrag geht zurück, und die Ursachen müssen bekämpft werden - Milben und schädliche Spritzmittel. Da die Bestäubung der Blüten nicht mehr garantiert ist, wird sie in manchen Ländern von Hand mit Wattestäbchen vorgenommen.


(ORF)


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14:44
VPS 14:45

Videotext Untertitel

Wildnisse im Herzen Europas - Österreichs Nationalparks

Film von Barbara Fally-Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenVom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können. Sechs einzigartige Nationalparks behüten dieses Naturerbe.

Die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen, die Auenlandschaften der Donau, die salzhaltigen ...
(ORF)

Text zuklappenVom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können. Sechs einzigartige Nationalparks behüten dieses Naturerbe.

Die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen, die Auenlandschaften der Donau, die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten Felswände im Gesäuse und die Mäander des Thayatals sind sechs einzigartige Lebensräume, sechs Paradiese der Artenvielfalt.

Der Film stellt die Nationalparks vor. Durch die Sendung führt der Tierarzt und frühere Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien Helmut Pechlaner, der sich ein Leben lang für den Schutz bedrohter Tierarten und den Erhalt ihrer Lebensräume eingesetzt hat.


(ORF)


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16:18
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der ganz große Traum

Spielfilm, Deutschland 2010

Darsteller:
Konrad KochDaniel Brühl
Gustav MerfeldBurghart Klaußner
Dr. Roman BoschThomas Thieme
Dr. JessenJürgen Tonkel
Schricker sen.Axel Prahl
u.a.
Regie: Sebastian Grobler
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigenDeutschland zur Zeit des Kaiserreichs: Schüler werden auf einem Gymnasium militärisch gedrillt. Doch der neue Englischlehrer bringt ihnen Fußball näher, etwas bis dato völlig Unbekanntes.

Der Film von Regisseur Sebastian Grobler wurde beim Deutschen Filmpreis 2011 ...
(ARD)

Text zuklappenDeutschland zur Zeit des Kaiserreichs: Schüler werden auf einem Gymnasium militärisch gedrillt. Doch der neue Englischlehrer bringt ihnen Fußball näher, etwas bis dato völlig Unbekanntes.

Der Film von Regisseur Sebastian Grobler wurde beim Deutschen Filmpreis 2011 in den Kategorien Bester Film, Beste Kamera und Bestes Kostümbild nominiert. In der Hauptrolle glänzt Daniel Brühl als fußballbegeisterter Englischlehrer neben Rektor Burghart Klaußner.

Braunschweig, 1874. Am angesehenen Gymnasium Martino-Katharineum herrschen militärischer Drill und kaiserliche Traditionen. Disziplin und bedingungsloser Gehorsam wird den Jungen ebenso eingetrichtert wie Patriotismus und Klassendenken. Doch als der fortschrittlich gesinnte Schulleiter Gustav Merfeld beschließt, als einer der ersten Direktoren in Deutschland Englischunterricht einzuführen, scheinen sich die Dinge ein wenig zu ändern. Merfeld stellt den jungen, in Oxford ausgebildeten Lehrer Konrad Koch ein. Der idealistische Pädagoge gerät allerdings gleich zu Beginn seiner Unterrichtszeit mit den rabiaten Disziplinarmethoden der altgedienten Kollegen und dem gnadenlosen Standesdünkel der Schüler in Konflikt; unter Letzterem leidet insbesondere der kleine Joost, das einzige Arbeiterkind der Schule.

Koch versucht indessen, ein vertrauensvolles Verhältnis zu seiner Klasse aufzubauen - zunächst ohne großen Erfolg. Vor allem der arrogante Felix wiegelt seine Kameraden gegen Koch auf. Durch einen Trick gelingt es dem Lehrer schließlich, die Jungen für die Fremdsprache zu interessieren: Er beginnt, mit ihnen Fußball zu spielen! Die Begeisterung für diese dynamische, in Deutschland bis dahin völlig unbekannte Sportart, ist auf Anhieb groß. Durch sie kann Koch den Jungen nicht nur englische Vokabeln vermitteln, sondern auch Sinn für Teamgeist und Fairplay. Allerdings lässt der Widerstand seitens der konservativen Lehrer und Eltern nicht lange auf sich warten. Sie fürchten um ihre Autorität und sehen durch den neuen britischen Sport Anstand und Sitte ihrer Kinder in Gefahr.

Insbesondere Felix' Vater, der einflussreiche Unternehmer Hartung, setzt alles daran, Koch loszuwerden. Gemeinsam mit anderen Eltern erwirkt er schließlich ein Verbot des Fußballspiels im gesamten Herzogtum Braunschweig. Koch wird entlassen. So leicht aber wollen die Schüler nicht aufgeben. Sie schicken sich an, Hartung und seine Anhänger mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.


(ARD)


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18:01
VPS 18:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Der große Fisch

Über die Bodenseeforelle in Graubünden

Film von Arnold Rauch

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenJeden Herbst machen sie sich wieder auf den beschwerlichen Weg vom Bodensee hinauf zu den Laichgründen im Vorder- und Hinterrhein: die Bodenseeforellen.

Die Seeforelle, in Graubünden auch "Rheinlanke" genannt, wird über einen Meter lang und wiegt zwölf Kilogramm ...

Text zuklappenJeden Herbst machen sie sich wieder auf den beschwerlichen Weg vom Bodensee hinauf zu den Laichgründen im Vorder- und Hinterrhein: die Bodenseeforellen.

Die Seeforelle, in Graubünden auch "Rheinlanke" genannt, wird über einen Meter lang und wiegt zwölf Kilogramm oder mehr. Viel hat nicht gefehlt, und dieser imposante Fisch wäre ausgestorben.

1962 wurde die Wanderung des Fisches jäh unterbrochen durch den Bau des Kraftwerks Reichenau. Die Zahl der Rheinlanken nahm drastisch ab, und im Jahr 1983 kamen gerade noch fünf Exemplare bis zur Staumauer bei Domat/Ems. Erst im Jahr 2000 wurde das wohl aufwendigste Bauwerk dieser Art in der Schweiz, die Fischtreppe am Kraftwerk, erstellt. Seither gilt die Seeforelle als gerettet.

In seinem Film "Der große Fisch" erzählt Arnold Rauch die turbulente Geschichte der Rheinlanke in Graubünden, mit vielen neuen Erkenntnissen und spektakulären Unterwasseraufnahmen.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Theater: Ein Fest!

Theaterfestival Basel

Moderation: Nina Sonnenberg

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAlle zwei Jahre wird Basel zum Zentrum von Theater, Tanz und Performance: an zwei Wochen im Sommer präsentiert das Theaterfestival Basel renommierte internationale Arbeiten.

Nina Sonnenberg erkundet das Festival und trifft dabei u.a. auf Forced Entertainment, die eine ...

Text zuklappenAlle zwei Jahre wird Basel zum Zentrum von Theater, Tanz und Performance: an zwei Wochen im Sommer präsentiert das Theaterfestival Basel renommierte internationale Arbeiten.

Nina Sonnenberg erkundet das Festival und trifft dabei u.a. auf Forced Entertainment, die eine ganz eigene Interpretation verschiedener Shakespeare-Stücke liefert und "Romeo und Julia" mit Alltagsgegenständen wie Taschenlampe oder Marmeladenglas aufführt.

Außerdem lotet Nina Sonnenberg mit der österreichischen Choreografin Doris Uhlich und ihrem Stück "Boom Bodies" die Grenzen von Körper und Raum aus. Die italienische Künstlergruppe Motus versucht mit ihrer Ausnahme-Performerin Silvia Calderoni in "MDLSX" eine Neuerzählung der eigenen Identität, während die Akrobaten von "Un loup pour l'homme" in "Face Nord" gegen die Gesetze der Physik ankämpfen und menschliche Skulpturen kreieren.

Das Theaterfestival Basel präsentiert beeindruckende Künstler und bemerkenswerte Aufführungen - der Sommer in Basel zeigt sich von seiner schönsten Seite und Nina Sonnenberg ist mit "Theater: Ein Fest!" mittendrin.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

UN-Sicherheitsrat: Sondersitzung
UN diskutieren Angriffe in Syrien

Charlotte: Video veröffentlicht
Unklar bleibt, ob das Opfer bewaffnet war.

HSV entlässt Labbadia
Nach der vierten Niederlage das Aus


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Maskerade - verbergen, verwandeln, verstärken

Film von Sibylle Tiessen

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenDer Wunsch, in eine andere Rolle zu schlüpfen, jemand anderes zu sein, ist so alt wie die Menschheit selbst. Masken helfen, diesen Wunsch wenigstens vorübergehend zu erfüllen.

Masken können verbergen und entblößen, und häufig kommt erst unter der Maske das wahre ...

Text zuklappenDer Wunsch, in eine andere Rolle zu schlüpfen, jemand anderes zu sein, ist so alt wie die Menschheit selbst. Masken helfen, diesen Wunsch wenigstens vorübergehend zu erfüllen.

Masken können verbergen und entblößen, und häufig kommt erst unter der Maske das wahre Ich hervor. Dieses Spiel der Verwandlung kann man nicht nur beim Karneval in Venedig beobachten, wo die traditionellen Masken aus dem 17. und 18. Jahrhundert dominieren.

Durch die Bildende Kunst inspiriert sind die abstrakten Masken von Mummenschanz, dem legendären Maskentheater aus der Schweiz. An der Bayerischen Theaterakademie in München lernen Studenten, mit welchen Spezialeffekten und Fähigkeiten sie einen Menschen verändern können.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Kathedrale von Sibenik, Kroatien

Der steinerne Blick

Film von Christian Romanowski

Ganzen Text anzeigenEs gibt gewaltigere Kirchen, und doch nimmt sie einen hervorragenden Platz in der Kunstgeschichte ein: die Kathedrale im kroatischen Sibenik - ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Ein schlichter Bau von außergewöhnlicher Raffinesse, der nicht nur durch die Schönheit der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEs gibt gewaltigere Kirchen, und doch nimmt sie einen hervorragenden Platz in der Kunstgeschichte ein: die Kathedrale im kroatischen Sibenik - ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Ein schlichter Bau von außergewöhnlicher Raffinesse, der nicht nur durch die Schönheit der Steinmetzarbeiten, durch die harmonische Form und seine Ausgewogenheit besticht, sondern auch durch seine Konstruktionsart Architekturgeschichte schrieb.

Da Sibenik verhältnismäßig spät gegründet wurde und sich nicht, wie andere Städte an der dalmatinischen Küste, einer tausendjährigen Kulturtradition rühmen konnte, wollten Adel und Bürger durch ein großartiges Bauwerk Aufmerksamkeit auf sich und ihre Stadt ziehen - durch den Neubau einer Kathedrale.

Neu und einmalig war und ist vieles an dieser Kirche, sie ist ein steingewordener Gedanke. Die Mauern und das Tonnengewölbe der Dachkonstruktion sind ebenso, wie die Kuppel vollständig aus einem Material ausgeführt: aus vorgefertigten Steinblöcken, die wie Legosteine zusammengesetzt und miteinander verzapft sind. Derselbe Stein bildet jeweils Außenhaut und Innenwand der Kirche. Eine Konstruktion nach dem Prinzip: Klarheit und vollständiger Entsprechung von äußerer und innerer Form.

An der Zeitenwende von der Gotik zur Renaissance, die ja eine geistige Wandlung und nicht nur einen Wechsel von Stilelementen bedeutet, veranschaulicht die Jacobuskirche diesen Zeitgeist, der den Kirchenraum nicht mehr in mystischem Jenseitsstreben überhöht, sondern nach menschlichem Maß gestaltet. Ein Maß, das dennoch von zeitloser Schönheit ist und jenseits aller Architekturtheorie und Stilgeschichte besticht.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2016

Christian Ehring: Keine weiteren Fragen

Regie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAls "extra 3"-Moderator, "heute-show"-Gesicht und ehemaliges Mitglied des Düsseldorfer Ko(m)mödchen-Ensembles ist Christian Ehring einer der scharfzüngigsten Kabarettisten Deutschlands.

Auch in seinem neuen Soloprogramm stellt er sich selbst und dem Publikum all die ...

Text zuklappenAls "extra 3"-Moderator, "heute-show"-Gesicht und ehemaliges Mitglied des Düsseldorfer Ko(m)mödchen-Ensembles ist Christian Ehring einer der scharfzüngigsten Kabarettisten Deutschlands.

Auch in seinem neuen Soloprogramm stellt er sich selbst und dem Publikum all die unangenehmen Fragen, die man nicht gerne hört. Zielsicher reißt er die Themen an, die das Land gerade in Atem halten und macht dabei vor heiklen Angelegenheiten erst Recht nicht halt.

Der Wiedererkennungswert ist ziemlich hoch, berichtet Ehring doch aus der vermeintlich eigenen Biografie als Öko-Spießer mit Rind und Kind am Stadtrand. Dieser rote Faden lässt viel Spielraum für Seitenhiebe auf alle Facetten des Bildungsbürgertums. Vom Dieselgate über die Fifa bis hin zur immer wieder kehrenden Frage nach dem Umgang mit Flüchtlingen, bringt Ehring alle Fragen, Zweifel und Gedanken präzise auf den Punkt, die man in der Komfortzone des aufgeklärten Spießertums haben kann. Wähnt man sich auch nur kurz in Sicherheit, hält er einem im nächsten Satz gnadenlos den Spiegel vor, als warte er nur auf den richtigen Moment, den er dann in vollen Zügen genießen kann. Doch zwischendurch darf man auch einfach nur lachen, zum Beispiel, wenn er von seiner neuen Leidenschaft schwärmt, der Rückbildungsgymnastik.

Unterbrochen wird sein Monolog immer wieder durch lakonisch-bissige Lieder am Klavier - ein Genuss, der nur den Besuchern seines Kabarett-Programms zu Teil wird. Vegane Kinderlieder oder der Authentizitäts-Song: was so leicht und fröhlich daher kommt, ist wiederum ein Fingerzeig auf täglich gelebte Klischees derer, denen es gut geht in unserem Land. Er will Zweifel säen, Ideologien in Frage stellen und damit einen Erkenntnisgewinn beim Publikum schaffen. Durch sein gutes Timing und den fast sichtbaren Schalk im Nacken gelingt ihm das auch mit anspruchsvollem Politkabarett spielerisch.

Schon mit 17 Jahren schreibt Christian Ehring kabarettistische Texte und gründet noch vor dem Abitur sein eigenes Kabarett. Mit "Die Scheinheiligen" heimst er einige Jahre später auch die ersten namhaften Kleinkunstpreise ein, unter anderem den "Stuttgarter Besen". Zwar macht er ernsthafte Versuche, ein seriöses Studium zu absolvieren, entscheidet sich aber nach Jura und Germanistik doch für eine Bühnenkarriere. 1998 wird er beim Düsseldorfer Kom(m)ödchen engagiert, das er 2002 zugunsten seiner Solokarriere verlässt. 2006 kehrt er als Kabarettist, Co-Autor, Komponist und Pianist zurück.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2016

Martina Schwarzmann: Gscheid gfreid

Regie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenSie ist ein Phänomen in der Kabarettszene - und das nicht etwa, weil sie eine Frau ist: Martina Schwarzmann. Im 3sat-Zelt präsentiert sie ihr Programm "Gescheid gfreid".

Im Plauderton und mit oberbayerischem Akzent erzählt und besingt sie das Einmaleins des Alltags ...

Text zuklappenSie ist ein Phänomen in der Kabarettszene - und das nicht etwa, weil sie eine Frau ist: Martina Schwarzmann. Im 3sat-Zelt präsentiert sie ihr Programm "Gescheid gfreid".

Im Plauderton und mit oberbayerischem Akzent erzählt und besingt sie das Einmaleins des Alltags mit allem Drum und Dran. Ob Familienalltag, Essen und Trinken oder Technik: Sie findet immer den anderen Blickwinkel, der ihre Geschichten so amüsant macht.

Bevor Martina Schwarzmann von der Bühnenkunst leben kann, lernt sie etwas sehr Bodenständiges: Sie wird Köchin. Doch selbst als sie das professionelle Kochen aufgibt, weil es auf der Bühne so prächtig läuft, behält sie diese Bodenständigkeit und schreibt Texte und Lieder in entwaffnend ehrlicher Mundart. Ihre Inspiration ist ihre Heimat, die bayerische Provinz, die sie, anders als viele andere Bühnenkünstler, bis heute nicht verlassen hat.

Mit ihrer ländlichen Herkunft kann Martina Schwarzmann immer aus dem Vollen schöpfen: Sei es die "depperte" Verwandtschaft, die schon da ist, wenn man selbst geboren wird, die eigenen Kinder, die die Wohnung für osteuropäische Einbrecher uninteressant machen oder der "Super-Typ", von dem man vorher nie gedacht hat, dass man mal seine Dreckwäsche wäscht - alles bietet der 37-Jährigen Inspiration. Dabei kommt sie dank überbordender Fantasie auch gerne mal vom Hölzchen aufs Stöckchen und mit jeder Wendung wird es lustiger.

Das Dasein als Hausfrau und Mutter ist ein eigenes Kapitel bei Schwarzmann, mit hohem Wiedererkennungswert, doch formuliert sie keine einzige erwartbare Zeile dazu, denn für Klischees ist diese Frau einfach zu scharfsinnig. Doch auch die bajuwarische Lebensart nimmt einen wichtigen Stellenwert in ihrem Programm ein. Bissig, aber nie bösartig nimmt sie die geliebte Heimat und ihre Bewohner aufs Korn. Die Haare geflochten, das Mundwerk lose, ihr Publikum liebt sie dafür, auch außerhalb der bayerischen Landesgrenzen. Eine große Show braucht sie dafür nicht: Ein Barhocker und ihre Gitarre reichen ihr, um ihr Publikum von Minute eins an für sich einzunehmen.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2016

Stefan Waghubinger: Außergewöhnliche Belastungen

Regie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer gebürtige Österreicher Waghubinger wollte eigentlich ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, kam aber nicht dazu, denn da wartet - die Steuererklärung.

Wie ärgerlich: Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn ...

Text zuklappenDer gebürtige Österreicher Waghubinger wollte eigentlich ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, kam aber nicht dazu, denn da wartet - die Steuererklärung.

Wie ärgerlich: Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern. Aus lauter Frust darüber erledigt er die lästige Bürokratie kurzerhand auf der Bühne und lässt seinen Ärger am Publikum aus.

Aber Waghubinger ist nur scheinbar jemand, der sich an Kleinigkeiten stört. Gekonnt spielt er den nörgelnden Biedermann und denkt doch stets in großen Zusammenhängen. Und bringt nach gefühlten 100 Ecken am Ende jeden Gedanken pointiert und meist bittersüß zum Abschluss.

Die äußere Anmutung eines zerstreuten Professors ist nicht weit hergeholt: Waghubinger ist Mitglied bei Mensa, dem Netzwerk für Hochbegabte. Sein liebstes Mittel zum Zweck scheinen verbale Spitzfindigkeiten zu sein, das Spiel mit der Sprache, an dem man auch als Zuschauer diebische Freude hat: "Man muss aufpassen, dass man seine Meinung nicht falsch ausspricht" ist nur ein Beispiel seiner Sätze mit doppeltem Boden. Zur Steuererklärung kommt man mit Waghubiger sicher nicht, aber zum Nachdenken und zum Lachen gleichermaßen.

Stefan Waghubinger wächst in einem kleinen Dorf im Steyrtal auf. 1978 zieht es ihn erstmals auf die Bühne: Als Josef gibt er im Weihnachtsstück der Grundschule sein Kabarett-Debüt. Unverschuldet stolpert er, fällt hin und bekommt dafür erste Lacher und Szenenapplaus. Doch es sollte noch über 30 Jahre dauern, bis er seiner wahren Berufung als Kabarettist folgt. Zunächst wird Stefan Waghubinger studierter Theologe und Theaterpädagoge. Seit 1997 schreibt er Kinderbücher und zeichnet Cartoons, erste Schritte in Richtung Kabarett. 2009 tourt er dann mit seinem ersten Programm "Langsam werd ich ungemütlich" und wird dafür vielfach mit Preisen bedacht.


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22:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der große Schwindel

Fernsehfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
Elli SängerMariele Millowitsch
Georg/Günther SängerWalter Sittler
Florian SängerLudwig Trepte
Rieke SängerCarolyn Grenzkow
EdgarGötz Schubert
Dr. BlambergerAlexander Held
u.a.
Buch: Andreas Knop, Dennis Eick
Regie: Josh Broecker
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenElli Sänger ist eine Powerfrau, die für ihren angeschlagenen Kölner Steinmetzbetrieb alles gibt. Doch als ihr Mann mit seiner Sekretärin durchbrennt, erleidet sie eine Amnesie.

Ihr Mann Georg, der kreative Kopf der Firma, reist in den Himalaya, während Elli sich ...

Text zuklappenElli Sänger ist eine Powerfrau, die für ihren angeschlagenen Kölner Steinmetzbetrieb alles gibt. Doch als ihr Mann mit seiner Sekretärin durchbrennt, erleidet sie eine Amnesie.

Ihr Mann Georg, der kreative Kopf der Firma, reist in den Himalaya, während Elli sich an nichts mehr erinnern kann. Aus Sorge vor einem Rückfall verschweigen ihr ihre erwachsenen Kinder Florian und Rieke, dass Georg sie verlassen hat.

Doch schnell stehen die beiden mit dem Rücken zur Wand. Denn Elli will nicht nur wissen, wo ihr Mann ist, auch die Firma steht führungslos da. Und das ausgerechnet jetzt, wo ein lukrativer Dom-Auftrag den Betrieb retten könnte. Der einzige Ausweg scheint Günther zu sein, Georgs grundverschiedener Zwillingsbruder, den Florian und Rieke bitten, vorübergehend die Rolle ihres Vaters zu spielen.

Der Plan der Kinder hat allerdings einige Tücken. So ist Günther in seiner neuen Rolle sichtlich überfordert. Privat lässt er fast kein Fettnäpfchen aus. Und beruflich muss er die Firma mit dem Dom-Auftrag retten, obwohl er keine Ahnung von der Steinmetzkunst hat und unter Höhenangst leidet. Doch auch Elli ist für Überraschungen gut. Von ihrer Affäre Edgar will sie nichts mehr wissen, stattdessen möchte sie einen Neuanfang mit ihrem Mann wagen. Und so kommen sich Elli und Günther langsam näher. Florian und Rieke geht das eigentlich zu weit. Doch sie haben Angst, dass ihre Mutter einen weiteren Zusammenbruch erleidet, wenn sie von der Lüge erfährt.

Je länger alle Beteiligten die Schwindeleien aufrechterhalten, desto schneller schlingern sie Richtung Katastrophe.


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23:43
VPS 23:40

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Die letzte Fahrt

Fernsehfilm, DDR 1979

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant WoltersdorfWerner Tietze
Loni PielenzEvelyn Fuchs
Uwe WiechertJürgen Heinrich
Ernst KlamrothHorst Weinheimer
u.a.
Buch: Gerhard Stübe
Regie: Manfred Mosblech
Länge: 72 Minuten

Ganzen Text anzeigenBinnenschiffer Wiechert übernimmt für die Wintermonate einen wichtigen Auftrag, obwohl seine Frau kurz vor der Entbindung steht. Doch auf dem Schiff bahnen sich Probleme an.

Im konkreten Arbeitsablauf gibt es für die Drei-Mann-Besatzung keine Unklarheiten, jeder hat ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenBinnenschiffer Wiechert übernimmt für die Wintermonate einen wichtigen Auftrag, obwohl seine Frau kurz vor der Entbindung steht. Doch auf dem Schiff bahnen sich Probleme an.

Im konkreten Arbeitsablauf gibt es für die Drei-Mann-Besatzung keine Unklarheiten, jeder hat seinen festen Platz. Doch im privaten Bereich kommt es zu Spannungen und Eifersüchteleien. So führen Unehrlichkeit und zu hoher Alkoholkonsum am Ende zu einer Katastrophe.


(ARD/MDR)


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0:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

REC

Spielfilm, Spanien 2007

Darsteller:
Ángela VidalManuela Velasco
ManuFerran Terraza
Policía JovenJorge-Yamam Serrano
PabloPablo Rosso
ÁlexDavid Vert
u.a.
Regie: Jaume Balagueró
Länge: 76 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Fernsehteam begleitet die Nachtschicht einer Feuerwache und fährt mit bei einem Einsatz, der kaum Adrenalin verspricht. Plötzlich wendet sich der Auftrag und wird zum tödlichen Fiasko.

Den spanischen Genrespezialisten Jaume Balagueró und Paco Plaza ist ein ...

Text zuklappenEin Fernsehteam begleitet die Nachtschicht einer Feuerwache und fährt mit bei einem Einsatz, der kaum Adrenalin verspricht. Plötzlich wendet sich der Auftrag und wird zum tödlichen Fiasko.

Den spanischen Genrespezialisten Jaume Balagueró und Paco Plaza ist ein Meisterwerk des modernen Horrorfilms gelungen, das schon jetzt als Kultklassiker gefeiert wird.

Fernsehmoderatorin Angela Vidal und ihr Kameramann Pablo denken sich nichts weiter, als die Feuerwehrleute in einem alten Mietshaus die Tür zu einer Wohnung öffnen sollen. Doch dann werden sie in dem Apartment von einer blutverschmierten Frau angegriffen. Ein Polizist wird schwer verletzt. Flucht ist unmöglich, denn mittlerweile hat die Polizei das Gebäude weiträumig abgesperrt. Fernsehteam, Beamte, Feuerwehrleute und Mieter sind gefangen in dem Haus - dann bricht die Hölle los.

Mit einfachen und extrem effektiven Mitteln erschaffen Jaume Balagueró ("The Nameless") und Paco Plaza ("Pakt des Blutes") ein beunruhigendes Schreckensszenario, das an Spannung und Schocks kaum zu überbieten ist. Der preisgekrönte und stilprägende Film löste eine weltweite Welle vergleichbarer Genremixturen aus.


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2:11
VPS 02:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Stephen King: Dolan's Cadillac

Spielfilm, Kanada 2009

Darsteller:
DolanChristian Slater
ElizabethEmmanuelle Vaugier
Tom RobinsonWes Bentley
ChiefGreg Bryk
RomanAidan Devine
u.a.
Regie: Jeff Beesley
Länge: 83 Minuten

Ganzen Text anzeigenTom ist ein friedliebender, geset-
zestreuer Lehrer, bis seine Frau Eli-
zabeth zufällig einen Mord beobachtet. Der Killer ist Jimmy Dolan, der skrupelloseste Unterweltboss von Las Vegas.

Gangster Dolan handelt mit Frauen, die er illegal in die USA ...
(ARD)

Text zuklappenTom ist ein friedliebender, geset-
zestreuer Lehrer, bis seine Frau Eli-
zabeth zufällig einen Mord beobachtet. Der Killer ist Jimmy Dolan, der skrupelloseste Unterweltboss von Las Vegas.

Gangster Dolan handelt mit Frauen, die er illegal in die USA einschleust, um sie als Prostituierte zu verkaufen. Bei der jüngsten Lieferung geht etwas schief, die Frauen kommen halbtot am Treffpunkt in der Wüste an. Kurzerhand erschießt Dolan die beiden Schleuser.

Zufällig wird Elizabeth bei einem Ausritt in die Wüste Zeugin des grausamen Verbrechens. Ihr gelingt die Flucht, und sie nimmt trotz der Bedenken ihres Ehemanns Tom Kontakt zum FBI auf. Die Beamten sichern ihr jeden Schutz zu, wenn sie vor Gericht gegen Dolan aussagen und den berüchtigten Gangster damit endlich hinter Gitter bringen sollte. Doch die Prozessvorbereitungen ziehen sich über Wochen hin - und noch bevor Elizabeth ihre Aussage machen kann, spüren Dolans Handlanger sie auf und sprengen sie vor den Augen ihres Mannes mit einer Autobombe in die Luft. Für Tom, der zudem erfährt, dass seine Frau schwanger war, bricht eine Welt zusammen. Er kann nicht fassen, dass der Polizei mangels eindeutiger Beweise die Hände gebunden sind. In seinem Schmerz und Hass beschließt er, das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen. Er folgt dem diabolischen Gangster, der stets in einem gepanzerten Cadillac unterwegs ist, auf Schritt und Tritt, studiert dessen Tagesabläufe und regelmäßigen Wege. Selbst als ein erster Attentatsversuch auf blutige Weise misslingt, lässt Tom sich nicht von seinem Ziel abbringen. Er heuert bei einer Straßenbaufirma an, um als Arbeiter getarnt einen perfekt ausgetüftelten Plan in die Tat umzusetzen: Er will eine entlegene Straßenbaustelle in der Wüste zu einer tödlichen Falle umbauen.


(ARD)


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3:33
VPS 03:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Female Agents - Geheimkommando Phoenix

(Les Femmes de l'Ombre)

Spielfilm, Frankreich 2008

Darsteller:
Louise DesfontaineSophie Marceau
Jeanne FaussierJulie Depardieu
Suzy DesprezMarie Gillain
Gaëlle LemenechDéborah François
Oberst HeindrichMoritz Bleibtreu
u.a.
Regie: Jean-Paul Salomé
Länge: 110 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie französische Widerstandskämpferin Louise Desfontaine soll mit vier anderen Frauen für die Briten auf gefährliche Mission gehen: Es gilt einen Geheimnisträger vor den Nazis zu retten.

Bei einer Sabotage-Aktion der Résistance gegen die Nazis verliert Louise ...
(ARD)

Text zuklappenDie französische Widerstandskämpferin Louise Desfontaine soll mit vier anderen Frauen für die Briten auf gefährliche Mission gehen: Es gilt einen Geheimnisträger vor den Nazis zu retten.

Bei einer Sabotage-Aktion der Résistance gegen die Nazis verliert Louise ihren Mann. Mit knapper Not gelingt ihr die Flucht nach England, wo ihr Bruder Pierre in der britischen Armee dient. Doch der Krieg ist für Louise noch nicht zu Ende.

Die britische Special Operations Executive (SOE) erteilt ihr einen heiklen Spezialauftrag: Ein Geologe, der am Strand der Normandie zur Vorbereitung der alliierten Landung Untersuchungen durchführte, ist in die Hände der Deutschen gefallen. Der Geheimnisträger muss schnellstens aus einem Wehrmachtskrankenhaus entführt werden, bevor die SS ihn foltern kann und Details über die geplante Invasion erfährt.

Louise bricht gemeinsam mit der Prostituierten Jeanne, der gottesgläubigen Sprengstoffexpertin Gaëlle, der Ex-Nazigeliebten Suzy und der italienischen Jüdin Maria ins besetzte Frankreich auf. Als Krankenschwestern getarnt, gelingt es der Sondereinheit im Handstreich, den Geologen zu befreien. Doch nach erfolgreichem Abschluss der Mission dürfen die Frauen wider Erwarten nicht nach England zurückkehren. Zwischenzeitlich hat ein eifriger SS-Oberst zu viel über ihre Mission und den geplanten D-Day herausgefunden - und muss liquidiert werden. Ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt.


(ARD)


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5:23
VPS 05:20

Korsika

Mit dem Zug von Calvi nach Ajaccio

Film von Julia Leiendecker

Ganzen Text anzeigenEs wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der kleine Zug "Trinighellu" auf den Weg über die Insel macht. Korsika mit dem Zug - das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahnnostalgie.

Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer ...
(ARD/SR)

Text zuklappenEs wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der kleine Zug "Trinighellu" auf den Weg über die Insel macht. Korsika mit dem Zug - das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahnnostalgie.

Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern über die Insel rattert. Mal führt die Strecke direkt am Meer entlang, dann wieder geht es über tiefe Schluchten, vorbei an spektakulären Abhängen.

Auf der Strecke von Calvi nach Bastia bis Ajaccio zieht eine abwechslungsreiche Landschaft am Panoramafenster vorüber. Einheimische, darunter der Schaffner François und der Bergführer André, vermitteln das Lebensgefühl der Korsen.


(ARD/SR)