Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Donnerstag, 15. September
Programmwoche 37/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Globale Ungleichheit
Starökonomen auf der Suche nach Auswegen aus der neuen Armut

"Nora Webster" von Colm Tóibín
Gespräch mit der Autorin

Überkommene Rollenbilder
Margarete Stokowskis Abhandlung

Paul Simons neues Album
"Stranger to Stranger"


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenGaia-Mission
Erste Ergebnisse über die Vermessung der Milchstraße

Facebook unter Druck
Vielfach Bedenken gegen automatische Gesichtserkennung

Bildschirmdetektive
Videoforensiker analysieren Aufnahmen von Überwachungskameras

Mutiertes ...

Text zuklappenGaia-Mission
Erste Ergebnisse über die Vermessung der Milchstraße

Facebook unter Druck
Vielfach Bedenken gegen automatische Gesichtserkennung

Bildschirmdetektive
Videoforensiker analysieren Aufnahmen von Überwachungskameras

Mutiertes Zika-Virus
Aggressive Variante kehrt aus Südamerika nach Afrika zurück

Bevölkerung will Bildungsreformen
Mehr Einheitlichkeit bei Tests und Förderung von Regelschulen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Globale Ungleichheit
Starökonomen auf der Suche nach Auswegen aus der neuen Armut

"Nora Webster" von Colm Tóibín
Gespräch mit dem Autor

Überkommene Rollenbilder
Margarete Stokowskis Abhandlung

Paul Simons neues Album
"Stranger to Stranger"


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenGaia-Mission
Erste Ergebnisse über die Vermessung der Milchstraße

Facebook unter Druck
Vielfach Bedenken gegen automatische Gesichtserkennung

Bildschirmdetektive
Videoforensiker analysieren Aufnahmen von Überwachungskameras

Mutiertes ...

Text zuklappenGaia-Mission
Erste Ergebnisse über die Vermessung der Milchstraße

Facebook unter Druck
Vielfach Bedenken gegen automatische Gesichtserkennung

Bildschirmdetektive
Videoforensiker analysieren Aufnahmen von Überwachungskameras

Mutiertes Zika-Virus
Aggressive Variante kehrt aus Südamerika nach Afrika zurück

Bevölkerung will Bildungsreformen
Mehr Einheitlichkeit bei Tests und Förderung von Regelschulen


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Jörg Thadeusz
Moderator

Karoline Herfurth
Schauspielerin

Patricia Meeden
Musicaldarstellerin

Alfons Schuhbeck
Gourmetkoch

Ralph Herforth
Schauspieler

Dr. Anne Fleck
Ernährungsexpertin


(ARD/WDR)


Seitenanfang
11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Christoph Feurstein

Unwetterkatastrophe:
Die Auen von Afritz

Tödlicher Motorboot-Unfall
Eine Familie kämpft um ihr Recht

Lorenz Gallmetzer: "Süchtig"
Neues Buch des ORF-Korrespondenten

Ferien nach der Chemo:
Kinder aus Tschernobyl in Ybbs


(ORF)


Seitenanfang
12:33
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Pensionskassen in Schwierigkeiten
Erzwungene Auszahlungen des Kapitals

Motel One: Star ohne Sterne
Expansion auch in die Schweiz

Kreative Wirte in der Schweiz
Michel Péclard - Der Tausendsassa


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:22
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Zauber der Wildnis (1/2)

Geheimnis der Rockies: der Banff National Park

Film von Jochen Schliessler und Nanje Teuscher

Ganzen Text anzeigenWie sah die Erde aus, bevor wir Menschen sie besiedelten und bewirtschafteten? Es gibt sie noch, die Orte voller ursprünglicher Wildnis, deren Zauber wir eingeladen sind zu erleben.

Da, wo Nationalparks die unwiederbringliche Schönheit der Erde beschützen und ...

Text zuklappenWie sah die Erde aus, bevor wir Menschen sie besiedelten und bewirtschafteten? Es gibt sie noch, die Orte voller ursprünglicher Wildnis, deren Zauber wir eingeladen sind zu erleben.

Da, wo Nationalparks die unwiederbringliche Schönheit der Erde beschützen und bewahren. Als begeisterte Pioniere und mutige Naturschützer Ende des 19. Jahrhunderts die ersten großen Parks in der Wildnis Nordamerikas gründeten, gab es nur eine Milliarde Menschen.

Sie sollten in die Parks kommen und deren Schönheit erleben. Heute bevölkern sieben Milliarden Menschen unseren Planeten, und die Bedeutung der Nationalparks hat sich radikal verändert. Welche Rolle spielen sie heute - in Zeiten schnellen Wachstums, knapper Kassen und immer verletzlicherer Balance der Natur? Und wie erleben diejenigen sie, die tagtäglich dort leben und arbeiten - die Ranger und Abenteurer, die irgendwann aus Deutschland kamen und blieben? Ihren unvergleichlichen und meist unbekannten Alltag zu begleiten, ist dem Filmteam in zwei kanadischen Parks gelungen.

Die zweiteilige Dokumentation "Im Zauber der Wildnis" entführt die Zuschauer in eine atemberaubende Welt, weit im eisigen Norden und wilden Westen Kanadas. In Kanada, einem Land voller natürlicher Schönheit und unendlicher Weite, sollen bereits seit fast 130 Jahren Nationalparks einmalige Naturlandschaften bewahren und für ein natürliches Zusammenleben von Mensch und Tier sorgen. Ein deutsch-kanadisches Autorenteam hat ein Jahr in zwei Parks verbracht, die unterschiedlicher nicht sein könnten und gerade deswegen exemplarisch für Kanadas einmalige Wildnis wirken: der Banff National Park in den Rocky Mountains und der Kluane National Park im Yukon.

"Im Zauber der Wildnis" erzählt die faszinierenden Geschichten derer, die die Parks magisch angezogen haben, die blieben und die sie immer besser kennen lernen. Es ist eine moderne Entdecker-Szene, oft mit deutschen Wurzeln, die von Fernweh und Abenteuerlust erzählt. Die Geschichte des Buschpiloten Thor aus Siegen, der zuhause alles aufgab und Deutschland als Architekt verließ, um in einem einsamen Holzhaus zu leben - und der heute wie kein anderer den Yukon von oben kennt. Wenn die Kamera sein Leben weit im Norden begleitet, entsteht das bewegende Bild von der Kraft der Natur und vom täglichen Kampf der Ranger, Wissenschaftler und Abenteurer um den Erhalt der Wildnis dort, wo für sie die Erde am schönsten ist. Mit ihnen gelingt dem ZDF-Team der Blick hinter die Kulissen dieser geschützten Naturräume in zwei legendären Gegenden Kanadas: den Rocky Mountains und dem Yukon.

Im Wilden Westen Kanadas stoßen Arbeiter beim Bau der Eisenbahn 1885 auf schwefelhaltige Quellen. Dieser Zufallsfund markiert die Stunde Null des Banff National Parks. Der Eisenbahnmagnat William van Horne ist beeindruckt und beschließt, die Quelle und die einzigartige Schönheit der sie umgebenden Bergwelt für die Menschheit zu erhalten. So entsteht einer der ersten Nationalparks der Welt. Heute ist Banff UNESCO Welterbe und zieht mit magischen Orten wie dem Lake Louise und dem Icefield Parkway Besucher in seinen Bann. Für den Erhalt dieses Naturschauspiels kämpfen Wissenschaftler aus aller Welt.

Einer von ihnen kommt aus Deutschland: Fernab der Touristenrouten, auf der Ya Ha Tinda Ranch, lebt ein Cowboy aus Münster mit seiner Familie. Holger erforscht an einem der entlegensten Orte des Banff National Parks die Wanderwege der Wapiti-Hirsche. Eine Herausforderung nicht nur für den gelernten Wildbiologen, sondern auch für seine Frau Antje und die beiden Kinder, die das Leben des Westfalen in den Rocky Mountains seit Jahren begleiten.

Die schneebedeckten Gipfel des "Valley of the Ten Peaks", endlose Wälder, grüne Seen und wilde Flüsse - die Dokumentation "Geheimnis der Rockies" begleitet Holger, Antje und weitere deutsch-kanadische Abenteurer durch ein Jahr in dieser attraktiven Welt und lässt die Zuschauer die gewaltige Herausforderung spüren, diese Wildnis zu bewahren.


Seitenanfang
14:06
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Zauber der Wildnis (2/2)

Magie des Yukon: der Kluane National Park

Film von Jochen Schliessler und Nanje Teuscher

Ganzen Text anzeigenDer Norden Kanadas ist pur, nicht besiedelt und für viele Besucher mit seiner schier endlosen einsamen Wildheit immer noch voller Geheimnisse.

1972 wurde im südwestlichen Yukon der Kluane National Park gegründet, ein Gebiet fast so groß wie Belgien. Mit ...

Text zuklappenDer Norden Kanadas ist pur, nicht besiedelt und für viele Besucher mit seiner schier endlosen einsamen Wildheit immer noch voller Geheimnisse.

1972 wurde im südwestlichen Yukon der Kluane National Park gegründet, ein Gebiet fast so groß wie Belgien. Mit spektakulären Naturphänomenen wie dem Mount Logan, dem mit 5.959 Meter höchsten Berg Kanadas, und dem weltweit größten nichtpolaren Gletscherfeld.

Große Eisbrocken lösen sich dort und stürzen mit Getöse ins Meer. Vom Schiff aus wirkt das Gletscherfeld wie eine riesige Wand aus Eisbergen. Vom Land her fasziniert die "kalte Magie" der bis ins Unendliche reichenden Eisfelder. Fernab der Zivilisation ist hier für Emma aus Norddeutschland ein Traum in Erfüllung gegangen. Sie arbeitet im Auftrag der kanadischen Parks an einem einsamen kleinen Ort namens Haines Junction. Eine Siedlung, wo die Straße einfach aufhört.

Was bewegt Emma und weitere deutsch-kanadische Wissenschaftler und Ranger in ihrem Alltag hier draußen, im eisigen Norden, im Wilden Westen? Wie erleben und gestalten sie die heutige Rolle der großen Nationalparks?


Seitenanfang
14:51
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (1/5)

Die Wüste Thar

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer erste Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in ein Land der Kontraste.

Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am ...

Text zuklappenDer erste Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in ein Land der Kontraste.

Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt. Selbst in ihren trockensten Regionen wohnen Nomaden, die Kamele und Pferde züchten.

Das Wüstengebiet der Thar erstreckt sich über fast 240 000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Es herrschen Temperaturen von über 50 Grad Celsius und es fällt weniger als fünf Zentimeter Regen im Jahr. Dennoch können hier Menschen und Tiere überleben. Die Nomaden der Thar züchten eine besondere Pferderasse, die Marwari, und die besten Kamele Indiens stammen ebenfalls von hier. Auch für Wildtiere bietet die Wüste einen Rückzugsort.

In den Wüstenrandgebieten gibt es mit Jodhpur und der Hauptstadt Jaipur zwei große, moderne Städte. Jaipur ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt, 1981 lebten dort eine Million Menschen, im Jahr 2011 waren es schon 3,9 Millionen.


Seitenanfang
15:34
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (2/5)

Im Dschungel der Ghats

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil der fünfteiligen Reihe führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1600 Kilometern erstrecken.

Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen ...

Text zuklappenDer zweite Teil der fünfteiligen Reihe führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1600 Kilometern erstrecken.

Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von Plantagen, die in der regenreichen Gegend perfekte Anbaubedingungen für Tee und Gewürze vorfinden.

Der Gebirgszug der Westghats bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Viele Tier- und Pflanzenarten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Urwalds leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Die Menschen haben sich die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den Westghats schon lange für die Landwirtschaft zunutze gemacht. Die Produkte der Plantagen werden von hier aus in die ganze Welt verschifft.


Seitenanfang
16:18
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (3/5)

Leben am heiligen Fluss

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer dritte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt an den als heilig geltenden Ganges, Indiens längsten Fluss.

Von seinem größten Quellfluss, dem Bhagirathi aus, fließt das Gletscherwasser aus ...

Text zuklappenDer dritte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt an den als heilig geltenden Ganges, Indiens längsten Fluss.

Von seinem größten Quellfluss, dem Bhagirathi aus, fließt das Gletscherwasser aus dem Himalaja durch die fruchtbare Gangesebene bis zum Gangesdelta und mündet schließlich als mächtigster Strom Asiens in den Golf von Bengalen.

Der Ganges beginnt seine Reise hoch in den Bergen des Himalaja. Am Fuß des Gangotri-Gletschers fließt das Gletscherwasser im Bhagirathi bergabwärts. Doch in den letzten 25 Jahren ist das Gletschereis um fast 850 Meter zurückgewichen. Viele Bewohner haben Angst, dass die Quelle des Flusses eines Tages versiegen könnte. Pilger kommen regelmäßig hierher, um sich mit den eisigen Wassern zu waschen. Für die Tierwelt ist der Ganges ein wichtiger Lebensraum - nicht nur im Himalaya-Gebiet, sondern vor allem in der fruchtbaren Ebene, die die Tiere sich allerdings mit einer wachsenden menschlichen Bevölkerung teilen müssen. Einige Tierarten werden durch den kleiner werdenden Lebensraum immer seltener, wie zum Beispiel der Ganges-Flussdelfin oder das gewaltige Panzernashorn.


Seitenanfang
17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (4/5)

Der Himalaya

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer vierte Teil der fünfteiligen Reihe führt in den Himalaya. Das größte Gebirge der Welt bildet von West nach Ost einen 2500 Kilometer langen Bogen im Nordosten Indiens.

Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es ...

Text zuklappenDer vierte Teil der fünfteiligen Reihe führt in den Himalaya. Das größte Gebirge der Welt bildet von West nach Ost einen 2500 Kilometer langen Bogen im Nordosten Indiens.

Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es über 100, auch alle 14 Achttausender befinden sich dort. Nicht nur die menschlichen Gebirgsbewohner lebten hier jahrhundertelang in völliger Abgeschiedenheit.

Geprägt von eisigen Winden, niedrigen Temperaturen und wenig Sauerstoff sind die Berge Heimat einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen: Schneeleoparden durchstreifen riesige Reviere. Blauschafe, die auf bis zu 5000 Metern Höhe leben, sind wahre Kletterkünstler, so dass Schneeleoparden sie meist nur nachts reißen können. Die Changpa-Nomaden züchten im Himalaya ihre Ziegen, von denen sie die berühmte Kaschmirwolle gewinnen. Sie leben im Sommer auf 5000 Metern Höhe, doch wenn die Temperaturen im Winter auf bis zu minus 50 Grad fallen, ziehen sie sich in tiefer gelegene Winterlager zurück.


Seitenanfang
17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (5/5)

Im Land der Naga

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer letzte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga.

Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ ...

Text zuklappenDer letzte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga.

Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele ethnische Gruppen und eine so große sprachlich-kulturelle Vielfalt.

Es gibt kaum Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte. Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.


Seitenanfang
18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigen"gustu": Sozialprojekt in Bolivien
Gourmet-Genie Claus Meyer will mit Spitzenküche soziale Probleme angehen

Kritik am Bundesteilhabegesetz
Behindertenverbände drängen auf Nachbesserungen am Gesetz

Bayer übernimmt Monsanto
Umweltschützer warnen ...

Text zuklappen"gustu": Sozialprojekt in Bolivien
Gourmet-Genie Claus Meyer will mit Spitzenküche soziale Probleme angehen

Kritik am Bundesteilhabegesetz
Behindertenverbände drängen auf Nachbesserungen am Gesetz

Bayer übernimmt Monsanto
Umweltschützer warnen vor Risiken für Landwirtschaft und Verbraucher

Hilfe für Pfleger - kein Ersatz
Roboter können heben und Bringdienste verrichten

Super-Erreger im Geflügelfleisch
Bakterien bilden Resistenzen gegen Reserve-Antibiotikum Colistin


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Neue Hoffnung für Ostukraine
Die Waffenruhe scheint zu halten

Einheimische gegen Flüchtlinge
Krawalle im sächsischen Bautzen

Mehr Sicherheit fürs Oktoberfest
Ein Zaun soll das Gelände umschließen


Seitenanfang
19:21
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenDie verlorenen Studien
Wer rettet das Wissen der geflüchteten Akademiker?

Abitur und doch keine Hochschulreife
75 Prozent der Abiturienten sind laut einer Studie für ein Studium ungeeignet

Lyrischer Zwischenruf
Nora Gomringer widmet sich mit ...

Text zuklappenDie verlorenen Studien
Wer rettet das Wissen der geflüchteten Akademiker?

Abitur und doch keine Hochschulreife
75 Prozent der Abiturienten sind laut einer Studie für ein Studium ungeeignet

Lyrischer Zwischenruf
Nora Gomringer widmet sich mit Thomas Braschs "Was ich habe, will ich nicht verlieren" dem Thema Flucht

Umgang mit dem Islam
Mit "Kulturzeit"-Gesprächsgast Gilles Kepel, Autor des Buches "Terror in Frankreich. Der neue Dschihad in Europa"


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das große Sprachensterben

Film von Meike Srowig

Ganzen Text anzeigenRund 6500 Sprachen gibt es weltweit. Sie sind wichtig für die Identität des Menschen und ein Vehikel, um Kulturen und Traditionen zu erschließen.

Sprache und Intonation nimmt man bereits im Mutterleib auf. Doch Mobilität und Mehrsprachigkeit führen derzeit zu ...

Text zuklappenRund 6500 Sprachen gibt es weltweit. Sie sind wichtig für die Identität des Menschen und ein Vehikel, um Kulturen und Traditionen zu erschließen.

Sprache und Intonation nimmt man bereits im Mutterleib auf. Doch Mobilität und Mehrsprachigkeit führen derzeit zu einem Aussterben von Sprachen. Künftig sind nur noch wenige Verkehrssprachen wie Englisch, Spanisch, Chinesisch und auch Deutsch gefragt.

Viele Menschen in Deutschland sprechen heute keinen Dialekt mehr. Spätestens als in den 1960er Jahren die Globalisierung an Fahrt aufnahm, wurde Mundart mit niedrigem Bildungsniveau gleich gesetzt. Kinder sollten Hochdeutsch lernen und Englisch, um in der globalisierten Welt bestehen zu können. Mittlerweile hat sich "Denglisch" etabliert, das Begriffe aus beiden Sprachen munter mixt. Wird dies dazu führen, dass wir uns irgendwann nur noch in Englisch unterhalten? Mehr als die Hälfte der derzeit verwendeten 6500 Sprachen wird bis zum Ende des 21. Jahrhunderts aussterben, erwartet die Gesellschaft für bedrohte Sprachen.

Sprachforscher können durch die Messung von Hirnströmen zeigen, dass Kinder, die wenige Monate alt sind und selbst noch nicht sprechen, bereits Sprache erkennen und aufnehmen. Alles, was nach dem dritten Lebensjahr erlernt wird, wird nicht mehr so verarbeitet wie die Muttersprache. Dieses Wissen hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass Babys und Kleinkinder massenhaft mit fremdsprachigen Videos beschallt werden oder zur englischen Krabbelstunde geschickt werden.

Heute sind die Empfehlungen der Wissenschaftler deutlich differenzierter. So können die Forscher belegen, dass der Verzicht auf den lokalen Dialekt oder gar die Muttersprache nicht unbedingt dazu führt, dass Kinder mit den "global wichtigen" Sprachen besser zurechtkommen. Im Gegenteil: Die aktuellen Ergebnisse einer Studie mit türkischstämmigen Kindern zeigen, dass der jeweilige Wortschatz von mehrsprachig aufwachsenden Kindern größer ist als der von Kindern, die nur eine Sprache lernen.

Die Dokumentation "Das große Sprachensterben" zeigt am Beispiel des Rätoromanischen und des Saterfriesischen, welche Bedeutung eine eigene Sprache für Menschen hat. Das Rätoromanisch, das noch von etwa 60 000 Menschen aktiv gesprochen wird, genießt als eine der vier Amtssprachen der Schweiz immerhin offiziellen Schutzstatus. Das Saterfriesisch, das rund 2000 Menschen westlich von Oldenburg sprechen, ist nicht etwa ein Dialekt, sondern gilt als eine der kleinsten Sprachinseln in Europa. Kann der Versuch, diese beiden Sprachen zu retten, überhaupt gelingen?

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.


Seitenanfang
21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel - Flucht und Armut

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMehr als eine Million Flüchtlinge sind 2015 nach Deutschland gekommen. Viele von ihnen, etwa die Hälfte, wird dauerhaft bleiben. Sie hoffen auf ein besseres Leben. Ist das realistisch?

Die Gefahr, dass Flüchtlinge als Lohn-Dumping-Arbeitnehmer eingesetzt werden, ist ...

Text zuklappenMehr als eine Million Flüchtlinge sind 2015 nach Deutschland gekommen. Viele von ihnen, etwa die Hälfte, wird dauerhaft bleiben. Sie hoffen auf ein besseres Leben. Ist das realistisch?

Die Gefahr, dass Flüchtlinge als Lohn-Dumping-Arbeitnehmer eingesetzt werden, ist hoch. Die Bildungs- und Berufsabschlüsse ihrer Herkunftsländer entsprechen oft nicht deutschen Anforderungen. Und noch immer gibt es zu wenige Angebote für Sprach- und Integrationskurse.

Genau 54 Flüchtlinge, so berichtet die "FAZ" Anfang Juli 2016, wurden bisher von den 30 größten Börsendotierten Unternehmen in Deutschland fest angestellt. Der größte Teil der Flüchtlinge wird in Zukunft auf Unterstützung durch die Sozialkassen angewiesen sein. Die Gefahr, dass es zu einer Konkurrenz mit deutschen Sozialhilfeempfängern um prekäre Jobs und billigen Wohnraum kommen kann, ist groß. Denn auch im reichen Deutschland ist nahezu jeder fünfte von relativer Armut betroffen.

Dabei ist besonders der Anteil von Kindern, die in Armut leben, extrem hoch. In Bremen gelten 33 Prozent aller Kinder als arm oder armutsgefährdet. Seit Jahren mahnt die OECD an, dass diese Kinder im deutschen Schulsystem kaum eine Chance haben, Bildungsarmut wird vererbt. Für Kinder aus Arbeiterfamilien gibt es kaum Aufstiegschancen. Von Deutschlands wirtschaftlicher Hochphase kommt bei ihnen nichts an. Wird der Flüchtlingsandrang ihre Situation noch verschärfen? Und wenn es jetzt um Integration und Förderung geht, muss es dann nicht auch um die Integration und Förderung dieser Bevölkerungsgruppe gehen?

Über die Zusammenhänge von Integration und Armut diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen:

Prof. Dr. Louis Henri Seukwa ist Professor für Erziehungswissenschaften
an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Migrationswissenschaft unter erziehungswissenschaftlicher Perspektive, die Resilienzforschung und die interkulturelle Bildungsforschung.

Dr. Eric Seils ist Sozialwissenschaftler. In der Hans-Böckler-Stiftung leitet er das Referat Vergleichende Sozialpolitik. Erich Seils ist ausgewiesener Fachmann für alle Formen von Armut in Deutschland.

Prof. Dr. Anja Weiß ist geschäftsführende Direktorin des Institutes für Soziologie der Universität Duisburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die berufliche, soziale und kulturelle Integration , Bildung und Migration und die Integrationspolitik.


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:27
VPS 22:25

Vergiss mein nicht!

(Eternal Sunshine of a Spotless Mind)

Spielfilm, USA 2004

Darsteller:
MaryKirsten Dunst
StanMark Ruffalo
Clementine KruczynskiKate Winslet
Joel BarishJim Carrey
PatrickElijah Wood
u.a.
Regie: Michel Gondry
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigenVon seiner Geliebten verlassen, will ein Mann alle seine Erinnerungen an sie löschen lassen. Doch als es an die schönen Momente geht, sucht sein Unterbewusstsein Tricks, um sie zu bewahren.

Ein vor Ideen überbordender, fantastischer Film mit überraschenden ...

Text zuklappenVon seiner Geliebten verlassen, will ein Mann alle seine Erinnerungen an sie löschen lassen. Doch als es an die schönen Momente geht, sucht sein Unterbewusstsein Tricks, um sie zu bewahren.

Ein vor Ideen überbordender, fantastischer Film mit überraschenden Wendungen. Zugleich ein großer cineastischer Spaß, aber auch fast schon philosophischer Diskurs über die Liebe.


Seitenanfang
0:12
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
0:41
VPS 00:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Überfall auf Weltraumpionier
Killer-Kommando in der Romandie

Personenfreizügigkeit wankt
Neue Töne aus Brüssel

Neues SVP-Feindbild
Volksverräter Kurt Fluri?


Seitenanfang
1:22
VPS 01:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Marlas größter Fan

Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft

Reportage von Christine Brand

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenClaudia Schmid, eine Schweizer Konditorin aus Affoltern am Albis, war 20 Jahre lang der größte Fan des amerikanischen Musikstars Marla Glen - heute ist sie die Finanzmanagerin der Sängerin.

Am Anfang stand eine Facebook-Meldung: Marla Glen klagte auf Facebook ihr ...

Text zuklappenClaudia Schmid, eine Schweizer Konditorin aus Affoltern am Albis, war 20 Jahre lang der größte Fan des amerikanischen Musikstars Marla Glen - heute ist sie die Finanzmanagerin der Sängerin.

Am Anfang stand eine Facebook-Meldung: Marla Glen klagte auf Facebook ihr Leid, weil sie sich im harten Musikbusiness betrogen fühlte und viel Geld verloren hatte. Claudia Schmid erkundigte sich, wie sie helfen könne.

Das war der Beginn einer Freundschaft zweier Menschen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten: Claudia Schmid ist eine bodenständige Frau, die ihren Keller in ein Back-Atelier umgebaut hat und mit ihren Cakes und Torten die ganze Schweiz beliefert. Marla Glen aus Chicago ist eine androgyne Musikerin mit unverwechselbarer Stimme, die mit ihrem Hit "Believer" drei Mal Gold und einmal Platin holte - und trotzdem im harten Musikbusiness immer wieder strauchelte. Nach dem Austausch einiger Nachrichten reiste Marla Glen nach Affoltern am Albis - in der Hoffnung, eine Freundin und Hilfe zu finden. Claudia Schmid übernahm die Buchhaltung der Sängerin, um deren marode Finanzen ins Lot und die Karriere wieder in Gang zu bringen.

Die Reporterin Christine Brand hat die beiden Freundinnen im Alltag und exklusiv hinter der Bühne begleitet. Heute steht Claudia nicht mehr als größter Fan vor der Bühne, sondern ist backstage ein wichtiges Mitglied des Teams, das Marla Glen zurück auf die Bühne verhalf.


Seitenanfang
1:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hessenreporter: Die Modemacherinnen

Neuer Glanz für alte Klamotten

Film von Anette Ende

Ganzen Text anzeigenZwei junge Maßschneiderinnen aus Nordhessen haben sich selbstständig gemacht. Ihr Traum: ein eigenes Modelabel, das bezahlbar ist. Bleibt ihre Idee eine Liebhaberei?

Alte Stoffe wollen sie wiederverwenden, denn die Wegwerfgesellschaft stört sie. Upcycling ist das ...
(ARD/HR)

Text zuklappenZwei junge Maßschneiderinnen aus Nordhessen haben sich selbstständig gemacht. Ihr Traum: ein eigenes Modelabel, das bezahlbar ist. Bleibt ihre Idee eine Liebhaberei?

Alte Stoffe wollen sie wiederverwenden, denn die Wegwerfgesellschaft stört sie. Upcycling ist das Modewort für diesen neuen Trend. Blümchenvorhänge, Hawaihemden, Kinderpferdebettwäsche und andere alte Muster kombinieren sie mit neuen Stoffen, jedes Stück ein Unikat.

Das alte Kinderzimmer wurde zum Atelier, jetzt wollen sie ihren ersten Laden eröffnen. Da muss die ganze Familie mithelfen, denn sonst schaffen sie es nicht. Werden sie fertig werden bis zur Eröffnung? Und kommen dann tatsächlich genug Kunden? Werden sie irgendwann ihre Nebenjobs kündigen können? Die beiden Freundinnen setzen auf Stoffspenden und Second-Hand-Ware, entwerfen und nähen ihre Kleidungsstücke, machen Werbung und organisieren Nähkurse - auch für Männer, denn auch sie sind eine ihrer Zielgruppen.


(ARD/HR)


Seitenanfang
2:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (1/5)

Die Wüste Thar

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer erste Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in ein Land der Kontraste.

Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am ...

Text zuklappenDer erste Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in ein Land der Kontraste.

Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt. Selbst in ihren trockensten Regionen wohnen Nomaden, die Kamele und Pferde züchten.

Das Wüstengebiet der Thar erstreckt sich über fast 240 000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Es herrschen Temperaturen von über 50 Grad Celsius und es fällt weniger als fünf Zentimeter Regen im Jahr. Dennoch können hier Menschen und Tiere überleben. Die Nomaden der Thar züchten eine besondere Pferderasse, die Marwari, und die besten Kamele Indiens stammen ebenfalls von hier. Auch für Wildtiere bietet die Wüste einen Rückzugsort.

In den Wüstenrandgebieten gibt es mit Jodhpur und der Hauptstadt Jaipur zwei große, moderne Städte. Jaipur ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt, 1981 lebten dort eine Million Menschen, im Jahr 2011 waren es schon 3,9 Millionen.


Seitenanfang
2:58
VPS 02:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (2/5)

Im Dschungel der Ghats

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil der fünfteiligen Reihe führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1600 Kilometern erstrecken.

Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen ...

Text zuklappenDer zweite Teil der fünfteiligen Reihe führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1600 Kilometern erstrecken.

Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von Plantagen, die in der regenreichen Gegend perfekte Anbaubedingungen für Tee und Gewürze vorfinden.

Der Gebirgszug der Westghats bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Viele Tier- und Pflanzenarten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Urwalds leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Die Menschen haben sich die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den Westghats schon lange für die Landwirtschaft zunutze gemacht. Die Produkte der Plantagen werden von hier aus in die ganze Welt verschifft.


Seitenanfang
3:41
VPS 03:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (3/5)

Leben am heiligen Fluss

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer dritte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt an den als heilig geltenden Ganges, Indiens längsten Fluss.

Von seinem größten Quellfluss, dem Bhagirathi aus, fließt das Gletscherwasser aus ...

Text zuklappenDer dritte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt an den als heilig geltenden Ganges, Indiens längsten Fluss.

Von seinem größten Quellfluss, dem Bhagirathi aus, fließt das Gletscherwasser aus dem Himalaja durch die fruchtbare Gangesebene bis zum Gangesdelta und mündet schließlich als mächtigster Strom Asiens in den Golf von Bengalen.

Der Ganges beginnt seine Reise hoch in den Bergen des Himalaja. Am Fuß des Gangotri-Gletschers fließt das Gletscherwasser im Bhagirathi bergabwärts. Doch in den letzten 25 Jahren ist das Gletschereis um fast 850 Meter zurückgewichen. Viele Bewohner haben Angst, dass die Quelle des Flusses eines Tages versiegen könnte. Pilger kommen regelmäßig hierher, um sich mit den eisigen Wassern zu waschen. Für die Tierwelt ist der Ganges ein wichtiger Lebensraum - nicht nur im Himalaya-Gebiet, sondern vor allem in der fruchtbaren Ebene, die die Tiere sich allerdings mit einer wachsenden menschlichen Bevölkerung teilen müssen. Einige Tierarten werden durch den kleiner werdenden Lebensraum immer seltener, wie zum Beispiel der Ganges-Flussdelfin oder das gewaltige Panzernashorn.


Seitenanfang
4:24
VPS 04:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (4/5)

Der Himalaya

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer vierte Teil der fünfteiligen Reihe führt in den Himalaya. Das größte Gebirge der Welt bildet von West nach Ost einen 2500 Kilometer langen Bogen im Nordosten Indiens.

Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es ...

Text zuklappenDer vierte Teil der fünfteiligen Reihe führt in den Himalaya. Das größte Gebirge der Welt bildet von West nach Ost einen 2500 Kilometer langen Bogen im Nordosten Indiens.

Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es über 100, auch alle 14 Achttausender befinden sich dort. Nicht nur die menschlichen Gebirgsbewohner lebten hier jahrhundertelang in völliger Abgeschiedenheit.

Geprägt von eisigen Winden, niedrigen Temperaturen und wenig Sauerstoff sind die Berge Heimat einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen: Schneeleoparden durchstreifen riesige Reviere. Blauschafe, die auf bis zu 5000 Metern Höhe leben, sind wahre Kletterkünstler, so dass Schneeleoparden sie meist nur nachts reißen können. Die Changpa-Nomaden züchten im Himalaya ihre Ziegen, von denen sie die berühmte Kaschmirwolle gewinnen. Sie leben im Sommer auf 5000 Metern Höhe, doch wenn die Temperaturen im Winter auf bis zu minus 50 Grad fallen, ziehen sie sich in tiefer gelegene Winterlager zurück.


Seitenanfang
5:07
VPS 05:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (5/5)

Im Land der Naga

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer letzte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga.

Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ ...

Text zuklappenDer letzte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga.

Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele ethnische Gruppen und eine so große sprachlich-kulturelle Vielfalt.

Es gibt kaum Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte. Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.


Seitenanfang
5:51
VPS 05:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Europäischer Erfinderpreis (1/2)

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Sendung von Almut Demmrich, Herbert Hackl, Anke Rau,

Harald Singer und Christian Stiefenhofer
Bearbeitung: Karin Mittermann
Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenBesondere Innovationsleistungen standen im Mittelpunkt des Europäischen Erfinderpreises 2016. Bereits zum 11. Mal wurden außergewöhnliche Beiträge von Erfindern ausgezeichnet.

In diesem Jahr fand die Veranstaltung in Lissabon statt. Preisträger sind ein ...
(ORF)

Text zuklappenBesondere Innovationsleistungen standen im Mittelpunkt des Europäischen Erfinderpreises 2016. Bereits zum 11. Mal wurden außergewöhnliche Beiträge von Erfindern ausgezeichnet.

In diesem Jahr fand die Veranstaltung in Lissabon statt. Preisträger sind ein amerikanischer Biophysiker, zwei deutsche Physiker, ein niederländischer Ingenieur und eine Forscherin aus Cambridge in Großbritannien.

Der US-amerikanische Biophysiker Hugh Herr vom Massachusetts Institute of Technology hat bionischen Knie- und Fußgelenkprothesen erfunden. Hugh Herr ist einer der Vordenker in Sachen Bionik, dem Zusammenspiel von Biologie und Technik. Die Prothesen ermöglichen Beinamputierten wieder einen flüssigen und natürlichen Gang, anders als das bei statischen Prothesen der Fall ist. Hugh Herr trägt seine Erfindung auch selbst, da ihm nach schweren Erfrierungen beide Beine unterhalb des Knies amputiert werden mussten.

Für eine neue Methode der medizinischen Diagnostik sind die deutschen Physiker Bernhard Gleich und Jürgen Weizenecker ausgezeichnet worden. Mit der so genannten Magnetpartikelbildgebung (MPI) soll die diagnostische Bildgebung in Echtzeit und detaillierter als je zuvor möglich werden. Das Verfahren soll zur Diagnose von Herz- und Gefäßerkrankungen, aber auch bei Krebs eingesetzt werden.

Ebenfalls einen Preis gewonnen haben der niederländische Ingenieur Anton van Zanten - er hat mehr als 40 Jahre lang an Fahrzeug-Sicherheitssystemen gearbeitet - und Helen Lee, Forscherin an der Universität Cambridge, die ein Diagnose-Kit zur Blutuntersuchung mit sofortigem Ergebnis entwickelt hat.


(ORF)