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November 2017
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Mittwoch, 14. September
Programmwoche 37/2016
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6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenDer Profit der Menschenhändler
Kulturzeit-Gesprächsgast: Loretta Napoleoni, Terrorismusexpertin

Berlin: Aufruhr am Staatsballett
Ensemble wehrt sich gegen geplante Doppelspitze

Ausstellung "Sex in Wien"
Wiener Museum Karlsplatz zeigt, was das ...

Text zuklappenDer Profit der Menschenhändler
Kulturzeit-Gesprächsgast: Loretta Napoleoni, Terrorismusexpertin

Berlin: Aufruhr am Staatsballett
Ensemble wehrt sich gegen geplante Doppelspitze

Ausstellung "Sex in Wien"
Wiener Museum Karlsplatz zeigt, was das Sexleben der Wiener beeinflusst hat

USA: Betrug am Wähler
Wie in den USA Wahlen manipuliert werden

Film "Barakah Meets Barakah"
Romantikkomödie aus Saudi-Arabien von Regisseur Mahmoud Sabbagh

Blech trifft Techno
Die Hamburger Blaskapelle "Meute" erfindet Blasmusik neu


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenMannheim: Schutz für Feldhamster
Artenhilfsprogramm für den Erhalt der Tiere

Laser misst Alkohol
Alkoholsünder sollen künftig bereits im Vorbeifahren entdeckt werden

"Unsterblich"
Roman von Jens Lubbadeh

Todesfalle ...

Text zuklappenMannheim: Schutz für Feldhamster
Artenhilfsprogramm für den Erhalt der Tiere

Laser misst Alkohol
Alkoholsünder sollen künftig bereits im Vorbeifahren entdeckt werden

"Unsterblich"
Roman von Jens Lubbadeh

Todesfalle Autobahn
Wildunfälle sind eine Gefahr für Tier und Mensch

Per Casting ins Weltall
Junge Frau zum Mitreisen ins All gesucht


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenDer Profit der Menschenhändler
Kulturzeit-Gesprächsgast: Loretta Napoleoni, Terrorismusexpertin

Berlin: Aufruhr am Staatsballett
Ensemble wehrt sich gegen geplante Doppelspitze

Ausstellung "Sex in Wien"
Wiener Museum Karlsplatz zeigt, was das ...

Text zuklappenDer Profit der Menschenhändler
Kulturzeit-Gesprächsgast: Loretta Napoleoni, Terrorismusexpertin

Berlin: Aufruhr am Staatsballett
Ensemble wehrt sich gegen geplante Doppelspitze

Ausstellung "Sex in Wien"
Wiener Museum Karlsplatz zeigt, was das Sexleben der Wiener beeinflusst hat

USA: Betrug am Wähler
Wie in den USA Wahlen manipuliert werden

Film "Barakah Meets Barakah"
Romantikkomödie aus Saudi-Arabien von Regisseur Mahmoud Sabbagh

Blech trifft Techno
Die Hamburger Blaskapelle "Meute" erfindet Blasmusik neu


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenMannheim: Schutz für Feldhamster
Artenhilfsprogramm für den Erhalt der Tiere

Laser misst Alkohol
Alkoholsünder sollen künftig bereits im Vorbeifahren entdeckt werden

"Unsterblich"
Roman von Jens Lubbadeh

Todesfalle ...

Text zuklappenMannheim: Schutz für Feldhamster
Artenhilfsprogramm für den Erhalt der Tiere

Laser misst Alkohol
Alkoholsünder sollen künftig bereits im Vorbeifahren entdeckt werden

"Unsterblich"
Roman von Jens Lubbadeh

Todesfalle Autobahn
Wildunfälle sind eine Gefahr für Tier und Mensch

Per Casting ins Weltall
Junge Frau zum Mitreisen ins All gesucht


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will


Ganzen Text anzeigenMarkus Söder, CSU
Bayerischer Finanzminister

Ralf Stegner, SPD
Stellvertretender Bundesvorsitzender

Martin Patzelt, CDU
Bundestagsabgeordneter

Jagoda Marinić
Schriftstellerin und Leiterin Interkulturelles Zentrum ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenMarkus Söder, CSU
Bayerischer Finanzminister

Ralf Stegner, SPD
Stellvertretender Bundesvorsitzender

Martin Patzelt, CDU
Bundestagsabgeordneter

Jagoda Marinić
Schriftstellerin und Leiterin Interkulturelles Zentrum Heidelberg

Wolfgang Merkel
Politikwissenschaftler


(ARD/NDR)


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11:17
VPS 11:15

Videotext Untertitel

Charles Darwin (2/6)

Ein Forscherleben auf dem Schiff

Film von Jens Jacobsen und Alexander Landsberger

Ganzen Text anzeigenCharles Darwin (1809 - 1882) lernt auf seiner Weltreise mit dem Forschungsschiff H.M.S Beagle die Natur in ihren unterschiedlichen Facetten kennen.

Der Paläontologe Prof. Gert Wörheide und andere Experten geben neben Spielszenen einen Einblick in Darwins ...
(ARD/BR)

Text zuklappenCharles Darwin (1809 - 1882) lernt auf seiner Weltreise mit dem Forschungsschiff H.M.S Beagle die Natur in ihren unterschiedlichen Facetten kennen.

Der Paläontologe Prof. Gert Wörheide und andere Experten geben neben Spielszenen einen Einblick in Darwins Erkenntnisprozess.

Darwin beschäftigt sich zunächst vor allem mit der Geologie und erkennt, dass die Erde sich stetig verändert. In Südamerika entdeckt er die Knochen einer ausgestorbenen Faultier-Art, die den heutigen Faultieren sehr ähnlich, allerdings viel größer war. Daraus schließt der Forscher, dass die Veränderlichkeit der Erde auch auf alle anderen Lebewesen zutrifft.


(ARD/BR)


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11:32
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Mitten im Leben - Evangelische im Burgenland

Film von Erich Schneller

Ganzen Text anzeigenSie leben und streben wie andere Burgenländer und sind ein anerkannter Teil der Gesellschaft und der Konfessionen. 14 Prozent der Bevölkerung im Burgenland sind evangelisch.

Evangelisches Leben wird hier sichtbar im Alltag vieler Gemeinden, in der Alten- und ...
(ORF)

Text zuklappenSie leben und streben wie andere Burgenländer und sind ein anerkannter Teil der Gesellschaft und der Konfessionen. 14 Prozent der Bevölkerung im Burgenland sind evangelisch.

Evangelisches Leben wird hier sichtbar im Alltag vieler Gemeinden, in der Alten- und Flüchtlingsbetreuung und in zentralen Bereichen des politischen und kulturellen Lebens. Das Gustav Adolf-Fest bringt einmal im Jahr Menschen aus allen Pfarrgemeinden zusammen.

Das Fest ist benannt nach dem schwedischen König, der den Evangelen im Dreißigjährigen Krieg half. Es ist eine eindrucksvolle Demonstration evangelischer Identität und Solidarität.

Kurz vor dem großen 500-jährigen Reformationsjubiläum wirft Erich Schneller ein Schlaglicht auf die Praxis evangelischen Lebens im Burgenland, von Gols bis Deutsch Kaltenbrunn.


(ORF)


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12:02
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Heimat in der "Ewigen Stadt"

Film von Günther Harl

Ganzen Text anzeigenEinige Oberösterreicher haben in Rom Karriere gemacht. Die "Ewige Stadt" wurde für sie zur neuen Heimat. Die "Austro-Römer" schwärmen von Vielfalt und Flair ihrer Wirkungsstätte.

Dr. Franz Xaver Brandmayr, geboren in Wels und aufgewachsen in Marchtrenk, ist Rektor ...
(ORF)

Text zuklappenEinige Oberösterreicher haben in Rom Karriere gemacht. Die "Ewige Stadt" wurde für sie zur neuen Heimat. Die "Austro-Römer" schwärmen von Vielfalt und Flair ihrer Wirkungsstätte.

Dr. Franz Xaver Brandmayr, geboren in Wels und aufgewachsen in Marchtrenk, ist Rektor des Päpstlichen Instituts "Collegio Teutonico di Santa Maria dell'Anima" in Rom und zugleich Rektor der Bruderschaft Santa Maria dell'Anima.

Schwester Teresa Schlackl aus Waizenkirchen arbeitet in Rom in der Ordensleitung der Salvatorianerinnen. Dr. Christine Maria Grafinger aus Gmunden ist die Verantwortliche für das Archiv der Präfektur der Vatikanischen Bibliothek. Und Dr. Mathilde Schwabeneder aus Wels leitet das Büro des Österreichischen Rundfunks in Rom.

Sie erzählen über Kulturschätze und von Begegnungen mit dem Papst, aber auch von der Verbundenheit mit Oberösterreich. Zu sehen sind auch Bilder von der Fronleichnams-Prozession im Vatikan, die von Brauchtum und Volkskultur aus Oberösterreich begleitet wird. Einziger Wermutstropfen für die Fronleichnamsschützen aus Hallstatt und die Traditionsschützen aus Wirling in der Gemeinde St. Wolfgang: Im Vatikan durften sie keine Salven abfeuern.


(ORF)


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12:27
VPS 12:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Marlas größter Fan

Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft

Reportage von Christine Brand

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenClaudia Schmid, eine Schweizer Konditorin aus Affoltern am Albis, war 20 Jahre lang der größte Fan des amerikanischen Musikstars Marla Glen - heute ist sie die Finanzmanagerin der Sängerin.

Am Anfang stand eine Facebook-Meldung: Marla Glen klagte auf Facebook ihr ...

Text zuklappenClaudia Schmid, eine Schweizer Konditorin aus Affoltern am Albis, war 20 Jahre lang der größte Fan des amerikanischen Musikstars Marla Glen - heute ist sie die Finanzmanagerin der Sängerin.

Am Anfang stand eine Facebook-Meldung: Marla Glen klagte auf Facebook ihr Leid, weil sie sich im harten Musikbusiness betrogen fühlte und viel Geld verloren hatte. Claudia Schmid erkundigte sich, wie sie helfen könne.

Das war der Beginn einer Freundschaft zweier Menschen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten: Claudia Schmid ist eine bodenständige Frau, die ihren Keller in ein Back-Atelier umgebaut hat und mit ihren Cakes und Torten die ganze Schweiz beliefert. Marla Glen aus Chicago ist eine androgyne Musikerin mit unverwechselbarer Stimme, die mit ihrem Hit "Believer" drei Mal Gold und einmal Platin holte - und trotzdem im harten Musikbusiness immer wieder strauchelte. Nach dem Austausch einiger Nachrichten reiste Marla Glen nach Affoltern am Albis - in der Hoffnung, eine Freundin und Hilfe zu finden. Claudia Schmid übernahm die Buchhaltung der Sängerin, um deren marode Finanzen ins Lot und die Karriere wieder in Gang zu bringen.

Die Reporterin Christine Brand hat die beiden Freundinnen im Alltag und exklusiv hinter der Bühne begleitet. Heute steht Claudia nicht mehr als größter Fan vor der Bühne, sondern ist backstage ein wichtiges Mitglied des Teams, das Marla Glen zurück auf die Bühne verhalf.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:19
VPS 13:20

Format 4:3

Die Grillwurst-Metropole

An der Nordsee - Deutschlands größter Campingplatz

Reportage von Lutz G. Wetzel

Ganzen Text anzeigenWohnwagen und Zelte, so weit das Auge reicht - Deutschlands größter Campingplatz in Schillig an der Nordseeküste ist eine kleine Stadt für sich. Viele verbringen die Hälfte des Jahres hier.

Von April bis Oktober führen sie ein Leben in Unterhemd und Jogging-Hose. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenWohnwagen und Zelte, so weit das Auge reicht - Deutschlands größter Campingplatz in Schillig an der Nordseeküste ist eine kleine Stadt für sich. Viele verbringen die Hälfte des Jahres hier.

Von April bis Oktober führen sie ein Leben in Unterhemd und Jogging-Hose. Der teure Wohnwagen mit Fronten aus Eichenfurnier, das aufwendig konstruierte Vorzelt mit Küchenzeile und der Holzkohlengrill stehen im Zentrum einer bauchbetonten Lebensphilosophie.

Lutz G. Wetzel berichtet von den Freuden und vom Leid des Camper-Lebens an der Küste.


(ARD/NDR)


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13:49
VPS 13:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

German Riviera

Ein Mann und seine Mission

Film von Kathrin Klein und Claudia Riemer

Ganzen Text anzeigenIn Mecklenburg-Vorpommern gibt es durchschnittlich 782 Sonnenstunden pro Jahr. Sieben Millionen Touristen kommen jedes Jahr in den Nordosten - viel zu wenig findet Albrecht Kurbjuhn.

Er ist seit 25 Jahren Mecklenburger aus Leidenschaft und Hotelier. Der gebürtige ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenIn Mecklenburg-Vorpommern gibt es durchschnittlich 782 Sonnenstunden pro Jahr. Sieben Millionen Touristen kommen jedes Jahr in den Nordosten - viel zu wenig findet Albrecht Kurbjuhn.

Er ist seit 25 Jahren Mecklenburger aus Leidenschaft und Hotelier. Der gebürtige Hesse hat einen Verein gegründet. Statt Mecklenburger Küste will er die Region zwischen Wismar und Warnemünde unter dem Namen "German Riviera", geschützt beim Patentamt, vermarkten.

Denn schließlich gibt es hier alles, was Menschen mit dem mondänen französischen Begriff verbinden: Heiligendamm, das älteste Seebad Kontinentaleuropas, teure Jachten und Traditionssegler in Rostock-Hohe Düne, Kühlungsborn und Wismar. Und auf der ältesten Galopprennbahn in Bad Doberan weht ein Hauch von Ascot.

Die Autoren begleiten Albrecht Kurbjuhn auf seinem anstrengenden Weg, die Mecklenburger Küste noch bekannter zu machen.


(ARD/NDR)


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14:48
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hamburgs letzte Wanderdüne

Film von Ulrich Patzwahl

Ganzen Text anzeigenWo die Düne aufhört, fängt das Meer an? Nicht in Hamburg, da rauscht am Dünenrand nicht das Meer, sondern die U-Bahn!

Das Naturschutzgebiet "Boberger Niederung" mit seinem Dünen-Kern gleich hinter der Hochhaussiedlung Mümmelmannsberg ist eine erstaunliche ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenWo die Düne aufhört, fängt das Meer an? Nicht in Hamburg, da rauscht am Dünenrand nicht das Meer, sondern die U-Bahn!

Das Naturschutzgebiet "Boberger Niederung" mit seinem Dünen-Kern gleich hinter der Hochhaussiedlung Mümmelmannsberg ist eine erstaunliche Sand-Landschaft, ein Eiszeit-Überbleibsel zwischen Geest und Marsch.

Zweierlei Ansprüchen soll das 350 Hektar große Gebiet heute gerecht werden: Nah-Erholungsziel mit Badesee einerseits und Naturschutzgebiet andererseits. Reservat für Libellen, Orchideen oder für die seltenen Ameisenlöwen. Gleichzeitig eine der letzten grünen Badestellen für mindestens 50.000 Hamburger in den Bezirken Billstedt und Horn: Passt das zusammen?

Für Frederik Landwehr sind erst mal alle willkommen: Insekten, Kröten, Badegäste. Am meisten Spaß macht allerdings die Arbeit mit den Kindergruppen. Dem kleinen Sven die Augen verbinden, damit er die "Boberger Fledermaus" spielt, während die anderen Kinder einen Kreis bilden und mucksmäuschenstill sein müssen! So kann man ein Naturschutzgebiet auch kennenlernen. Zusammen mit Karen Elvers betreut der Landschaftsentwickler das Infohaus, das von der Loki-Schmidt-Stiftung in der Boberger Niederung betrieben wird - und das im Sommer mit ganz anderen Herausforderungen fertig werden muss. Dann kommen die Anlieger aus den Siedlungen zum Chillen, Grillen, Baden - und manchmal wird es einfach zu laut für die Fledermaus. Dann muss schon mal der Naturschutzwart gerufen werden, Rainer Beling. Oder Frederik und Karen Elvers spielen selbst die Rolle, die sie eigentlich nicht mögen: "Besser wir machen am Sonnabend rechtzeitig den Hausmeister als am Montag die Müllabfuhr!"


(ARD/NDR)


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15:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Tor zum Meer

Hamburg wie es fischt und forscht

Film von Holger Vogt

Ganzen Text anzeigenFisch ist eine Säule der Welternährung. Doch das Nahrungsnetz, das das Leben im Meer vom Plankton bis zum Meeressäuger verknüpft, bekommt Risse. Weshalb?

Klimawandel, Raubbau und Umweltverschmutzung: Die Bundesforschungsanstalt für Fischerei und die Hamburger ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenFisch ist eine Säule der Welternährung. Doch das Nahrungsnetz, das das Leben im Meer vom Plankton bis zum Meeressäuger verknüpft, bekommt Risse. Weshalb?

Klimawandel, Raubbau und Umweltverschmutzung: Die Bundesforschungsanstalt für Fischerei und die Hamburger Thünen-Institute für Seefischerei und Fischereiökologie erforschen, warum manche Fischarten wie der Aal auszusterben drohen.

Viele Meerestierarten wandern ab wie der Kabeljau oder sterben aus wie der Aal. Andere, wie die Quallen, vermehren sich plötzlich massenhaft. "Dr. Qualle" nannte der "Spiegel" vor ein paar Jahren einen Hamburger Zoologen, der sich in der fantastischen Welt der glibberigen Urviecher auskennt, wie nur wenige auf der Welt.


(ARD/NDR)


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15:46
VPS 16:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Tor zum Himmel

Die unbekannte Welt des Hamburger Flughafens

Film von Björn Platz

Ganzen Text anzeigenEin Flughafen ist ein riesiges Unternehmen, alles muss nach Plan laufen, alles ineinandergreifen. Der Film zeigt die unbekannten, unsichtbaren Seiten des Hamburger Flughafens.

Der Hamburg Airport muss allen gerecht werden: Den Vielfliegern, den Urlaubern, den Airlines. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEin Flughafen ist ein riesiges Unternehmen, alles muss nach Plan laufen, alles ineinandergreifen. Der Film zeigt die unbekannten, unsichtbaren Seiten des Hamburger Flughafens.

Der Hamburg Airport muss allen gerecht werden: Den Vielfliegern, den Urlaubern, den Airlines. Alle wollen umworben, bewirtet und befördert werden. Der Flughafen tut das auf seine eigene, charmante Art.

Täglich nutzen rund 37 000 Passagiere den Hamburger Flughafen. Pro Jahr werden 13 Millionen Koffer zuverlässig ins richtige Flugzeug verfrachtet oder zur Gepäckausgabe befördert - wenn sie nicht Drogen, Waffen oder leicht verderbliche Lebensmittel enthalten. Die sortiert das Kofferdurchleuchtungssystem automatisch aus.

Unsichtbar ist hingegen meist das Aufgebot der Flughafenmitarbeiter, das der normale Passagier nie wahrnimmt. Darunter ist Abdel-Rahman Attariwa aus Togo, den alle nur Baba nennen. Sein Wirtschaftsstudium wird in Deutschland nicht anerkannt. Am Hamburger Flughafen sammelt er die Kofferkarren ein, die stehen gelassen wurden, und schiebt sie wie einen metallischen Lindwurm in lang gezogenen Kurven zu den Sammelstellen in den Terminals. Sein Rekord liegt bei über 40 Karren hintereinander.

Ohne Menschen wie ihn würde der Ablauf auf dem Flughafen nicht funktionieren. Doch niemand sieht das. Das gilt ebenso für die Leistung der Flugzeugentwickler, der Gepäckpacker und der Männer, die im Winter in aller Frühe die Jets mit großen Warmluftschläuchen vorheizen, damit die Passagiere nicht frieren. Sie alle bleiben für die Fluggäste normalerweise unsichtbar. Der Hamburger Flughafen war schon immer etwas Besonderes. Er ist zwar nicht so international wie der in Frankfurt, nicht so groß wie der in München, aber ein "Flughafen mit Herz". Und Hamburgs Tor zum Himmel.


(ARD/NDR)


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16:45
VPS 15:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Herz der Millionenstadt

Hamburgs Hauptbahnhof

Film von Günther Mombächer

Ganzen Text anzeigenIn Deutschland gibt es bis heute keine größere, freitragende Bahnhofshalle als in Hamburg. Kein Bahnhof in Deutschland hat mehr Passagiere - eine Herausforderung für alle seine Mitarbeiter.

Wie ein Räderwerk muss alles funktionieren. Fehler im Ablauf, Pannen, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenIn Deutschland gibt es bis heute keine größere, freitragende Bahnhofshalle als in Hamburg. Kein Bahnhof in Deutschland hat mehr Passagiere - eine Herausforderung für alle seine Mitarbeiter.

Wie ein Räderwerk muss alles funktionieren. Fehler im Ablauf, Pannen, Verspätungen wirken sich im Extremfall bis nach München oder Basel aus. Der Film begleitet einige Mitarbeiter und blickt bis in die geschützte Schaltzentrale des Hauptbahnhofes.

Die Stahlkonstruktion der freitragende Bahnhofshalle ist eine der größten "Kathedralen" im Industriebau des frühen 20. Jahrhunderts. 1906 war der Bau des Hamburger Hauptbahnhofs eine Sensation. Von den Deichtorhallen bis zur Lombardsbrücke wurde über einen Kilometer Länge eine zehn Meter tiefe Schneise ausgehoben für Gebäude und Gleise. Alte Pläne und Fotos der einzelnen Bauphasen belegen, dass die heutigen Anstrengungen zur Errichtung der Elbphilharmonie im Vergleich dazu relativ klein sind.

450 000 Menschen kommen täglich mit dem Hamburger Hauptbahnhof in Berührung. Damit ist er der meistfrequentierte Bahnhof Deutschlands. 800 Fern-, 1.200 U- und S-Bahnen und 60 Güterzüge halten in der Halle oder rollen hindurch, und das auf zwölf Gleisen.

Der Film nimmt auch die Spur von Fahrgästen auf, die regelmäßig den Hauptbahnhof benutzen. Wer sind sie, diese Menschen, an denen man täglich vorbeiläuft, wo wollen sie hin?


(ARD/NDR)


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

mare TV

Australien - In der Haifischbucht

Film von Henning Rütten

Ganzen Text anzeigenDie Shark Bay ist der westlichste Zipfel Australiens. Hier betrat 1616 der niederländische Seefahrer Dirk Hartog als einer der ersten Europäer australischen Boden.

In der riesigen Bucht mit ihrem seichten, türkisblauen Wasser wimmelt es von Haien, Rochen, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Shark Bay ist der westlichste Zipfel Australiens. Hier betrat 1616 der niederländische Seefahrer Dirk Hartog als einer der ersten Europäer australischen Boden.

In der riesigen Bucht mit ihrem seichten, türkisblauen Wasser wimmelt es von Haien, Rochen, Riesenschildkröten und Seekühen - ein wahrer Garten Eden. Im Jahr 1991 wurde die Shark Bay aufgrund ihres Artenreichtums zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt.

Es gibt nur eine Ortschaft in der Gegend: In Denham wohnen rund 400 Menschen, die sich in der Abgeschiedenheit eingerichtet haben. Der Aborigine Darren Capeswell weiß alles über das Meer und die Tiere, die darin leben. Er beherrscht noch die Technik, Fische mit dem Speer zu erlegen. Riesenschildkröten fängt er mit der bloßen Hand. Als Ureinwohner ist es ihm sogar erlaubt, die ansonsten geschützten Tiere zu essen. Aber nur nach den Regeln der Aborigines: Nimm nie mehr, als du brauchst. Und iss alles, was das Tier dir bietet. Besuchern erklärt er, warum es wichtig ist, dass er sich auch gelegentlich von Schildkröten ernährt: "Die Kultur der Aborigines ist nicht tot, wie viele sagen. Aber sie hat lange geschlafen. Wir sind dabei, sie wieder aufzuwecken."

Am Strand von Monkey Mia erscheint jeden Morgen eine Schule Delfine, um sich ihr Frühstück abzuholen. Ein Fischer hatte vor 50 Jahren einem neugierigen Delfin ein paar Fische zugeworfen. Daraus wurde ein Ritual. Aber ganz sicher kann sich Shannon Vasyli, die Delfin-Expertin, nie sein, ob die Tiere wirklich kommen. Immer wieder lassen sie mal einen Tag aus. Dann warten Shannon und andere Neugierige vergeblich und eine bange Frage macht die Runde am Strand: "Hören die Delfine auf, nach Monkey Mia zu kommen?" Bisher sind sie immer am nächsten Tag wieder erschienen.

Dass die Natur hier unberechenbar ist, musste auch Kirk Gastrich erfahren. Er und sein Team erforschen in der Shark Bay das Leben der Haie - hier tummeln sich dutzende Arten. Wenn Kirk unterwegs ist, springt er vom Boot und versucht, den Tieren Sonden anzuheften, die ihre Routen im Wasser aufzeichnen. Nicht ganz ungefährlich: Ein Hai biss vor ein paar Jahren zu. Kirks Ellenbogen ist von langen Narben überzogen, nur mit Glück hat er seinen Arm behalten.

Der Arbeitsplatz von Robert Morgan ist deutlich ungefährlicher. Er wohnt auf einem Ponton in der Shark Bay und züchtet Perlen. Die Spezialität der Familie Morgan sind so genannte Zwillingsperlen, die besonders selten sind und extrem schwer zu gewinnen. Doch eines fehlt zum perfekten Glück: Eine Schwiegertochter. Deswegen hat Roberts Bruder Jamie bei der australischen Version von "Bauer sucht Frau" sein Glück versucht. Bisher ohne Erfolg. Es ist nicht einfach, eine Partnerin zu finden, wenn die nächste Stadt 900 Kilometer entfernt ist und man mitten im Meer lebt.


(ARD/NDR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenGaia-Mission
Erste Ergebnisse über die Vermessung der Milchstraße

Facebook unter Druck
Vielfach Bedenken gegen automatische Gesichtserkennung

Bildschirmdetektive
Videoforensiker analysieren Aufnahmen von Überwachungskameras

Mutiertes ...

Text zuklappenGaia-Mission
Erste Ergebnisse über die Vermessung der Milchstraße

Facebook unter Druck
Vielfach Bedenken gegen automatische Gesichtserkennung

Bildschirmdetektive
Videoforensiker analysieren Aufnahmen von Überwachungskameras

Mutiertes Zika-Virus
Aggressive Variante kehrt aus Südamerika nach Afrika zurück

Bevölkerung will Bildungsreformen
Mehr Einheitlichkeit bei Tests und Förderung von Regelschulen


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Umstrittener Monsanto-Deal perfekt
Bayer zahlt 66 Milliarden US-Dollar

Appell an die europäische Solidarität
Juncker hält Rede zur Lage der EU

Neues Flaggschiff für die Bahn
Was kann der ICE 4?


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19:21
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Globale Ungleichheit
Starökonomen auf der Suche nach Auswegen aus der neuen Armut

"Nora Webster" von Colm Tóibín
Gespräch mit dem Autor

Überkommene Rollenbilder
Margarete Stokowskis Abhandlung

Paul Simons neues Album
"Stranger to Stranger"


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:14

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Haben wir's geschafft?

Deutschland und die Flüchtlinge

Film von Thomas Lischak, Gesine Müller, Volker Wild

Ganzen Text anzeigenEine Million Flüchtlinge, und Deutschland erlebte eine Hilfsbereitschaft wie nie zuvor. 2015 lautete die optimistische Ansage der Politik: "Wir schaffen das!" Wenn die Integration gelingt.

Etwa ein Jahr nach der Doku "Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?" ...

Text zuklappenEine Million Flüchtlinge, und Deutschland erlebte eine Hilfsbereitschaft wie nie zuvor. 2015 lautete die optimistische Ansage der Politik: "Wir schaffen das!" Wenn die Integration gelingt.

Etwa ein Jahr nach der Doku "Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?" zieht "ZDFzeit" nun kritisch Bilanz und hakt nach. "Haben wir's geschafft?", wie es die Bundeskanzlerin versprochen hat, oder ist Deutschland nach wie vor mit den Flüchtlingen überfordert?

Spätestens seit den Ereignissen der Silvesternacht in Köln ist offensichtlich, dass Integration ein schwieriges Unterfangen ist.

"ZDFzeit" sucht Protagonisten auf, die wir schon für den ersten Teil mit der Kamera begleitet haben: den jungen Syrer Ebaa, der in Rostock eine Ausbildung als Schiffsausrüster begonnen hat. Und wir fahren erneut nach Sasbachwalden im Schwarzwald, um zu sehen, wie das Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen, die in einem ehemaligen Hotel untergebracht wurden, mittlerweile funktioniert.

"ZDFzeit" macht den Check: Wie gut klappt die Integration? Lernen die Flüchtlinge erfolgreich die deutsche Sprache, nehmen sie bereitwillig unsere Werte an? Finden die vielen Kinder Platz in Schulen und Kitas? Immerhin sind allein 2015 schätzungsweise 155 000 schulpflichtige Kinder und rund 94 000 Kinder im Krippen- und Kindergartenalter zu uns geflüchtet.

Wie funktioniert die Unterbringung, und was bedeutet das für die Kommunen und die deutschen Mitbürger? Die Flüchtlinge müssen möglichst schnell aus überfüllten Notunterkünften und Erstaufnahmelagern raus, denn die angespannte Stimmung führt dort immer wieder zu Schlägereien und Ausschreitungen. Doch wohin mit den Menschen? Das Dilemma: Rund 1,7 Millionen Wohnungen stehen leer - aber leider vor allem auf dem Land, wo es wenig Arbeitsplätze gibt.

Finden die Flüchtlinge einen Ausbildungs- oder einen Arbeitsplatz? Was kosten Unterkünfte, Betreuer, zusätzliche Lehrer, Polizisten? Alles Ausgaben, die Deutschland schultern muss, die aber auch mancherorts die lokale Wirtschaft ankurbeln. Und aus Sicht vieler Unternehmen kamen die Flüchtlinge sogar just zum rechten Zeitpunkt: Während die europäische Zuwanderung abnimmt, bereichern arbeitswillige Immigranten den Arbeitsmarkt. Oder doch nicht?

In einem "Zeitraffer" fasst die Dokumentation zusammen, was sich politisch innerhalb eines Jahres getan und wie sich die Stimmung in unserer Gesellschaft verändert hat. So erzielte die rechtskonservative Partei AfD mit ihrer fremdenfeindlichen Haltung große Wahlerfolge, die Kanzlerin ging ein heftig kritisiertes Flüchtlingsabkommen mit der Türkei ein, und die Gefahr vor möglichen IS-Attentätern unter den Flüchtlingen nahm zu.

Untermauert werden die Beobachtungen über den Wandel in Gesellschaft und Politik durch eine aktuelle, repräsentative Meinungsumfrage.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Geschäft mit den Flüchtlingen

In der Not klingeln die Kassen

Film von Julia Friedrichs und Bettina Malter

In Zusammenarbeit mit dem Recherchezentrum Correctiv

Kamera: Riccardo Giese, Jan Peter, Oliver Hans Wolf

Ganzen Text anzeigenWirtschaftsinstitute schätzen: Die Versorgung der Flüchtlinge soll 2016 an die 20 Milliarden Euro kosten. Ausgaben, um die Städte, Länder und der Bund streiten.

Die Kommunen seien finanziell am Limit, heißt es immer wieder. Einige Bundesländer haben bereits ...

Text zuklappenWirtschaftsinstitute schätzen: Die Versorgung der Flüchtlinge soll 2016 an die 20 Milliarden Euro kosten. Ausgaben, um die Städte, Länder und der Bund streiten.

Die Kommunen seien finanziell am Limit, heißt es immer wieder. Einige Bundesländer haben bereits reagiert und die Pauschalen für Asylbewerber, die die Länder an die Kommunen zahlen, erhöht. Woanders laufen derzeit die Verhandlungen.

Doch auf welcher Basis werden diese Forderungen erhoben? Wie viel geben die Landkreise und kreisfreien Städte tatsächlich für Flüchtlinge aus? Und wer kontrolliert die Ausgaben? Zurzeit scheint niemand einen wirklichen Überblick zu haben - weder der Bund, noch die Bundesländer. Auch die Kommunen selbst kennen oft ihre genauen Kosten für die Flüchtlingsunterbringung nicht. In einer sechsmonatigen Recherche haben "ZDFzoom" und "CORRECTIV" erstmals die tatsächlichen Kosten in den Landkreisen und Städten erhoben und verglichen. Ihr Fazit: Es ist ein Markt entstanden, der völlig intransparent ist, ohne klare Regeln. Ein Markt, bei dem Geschäfte immer wieder per Handschlag gemacht werden. Ohne Ausschreibungen. Ohne Standards.

Immer wieder gibt es Beispiele von Unterkünften, in denen versucht wird, auf Kosten der Flüchtlinge den Gewinn zu maximieren. Viel zu oft werden horrende Preise für Unterkünfte gezahlt. Andernorts ist man gut organisiert und meldet: Wir haben die Lage im Griff. Wie stark sind die Kommunen tatsächlich, um sich im heiß gelaufenen Flüchtlingsbusiness zu behaupten? Und was bedeutet das für die Kosten?

Der Film fragt: Sind die Flüchtlinge zu einem unkontrollierten Business geworden? Die Recherche fand in Kooperation mit dem Recherchezentrum Correctiv.org statt.


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21:29
VPS 21:25

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Integrations-Wirrwarr

Große Pläne, kleine Schritte

Film von Rita Knobel-Ulrich

Ganzen Text anzeigenAuch im zweiten Jahr des Flüchtlingszustroms gibt es in Sachen Integration noch keine klare einheitliche Linie. Jedes Bundesland wurschtelt vor sich hin. Es herrscht Integrations-Chaos.

Fördern und fordern sei das Gebot der Stunde, sagt die Politik. Doch wie das ...

Text zuklappenAuch im zweiten Jahr des Flüchtlingszustroms gibt es in Sachen Integration noch keine klare einheitliche Linie. Jedes Bundesland wurschtelt vor sich hin. Es herrscht Integrations-Chaos.

Fördern und fordern sei das Gebot der Stunde, sagt die Politik. Doch wie das aussehen soll, wird weiterhin diskutiert. Immer noch warten in Massenunterkünften Asylbewerber darauf, dass sie mehr tun können als essen und schlafen.

Es gibt 13 000 Integrationskurse von 1400 privaten Trägern an 5000 Standorten. Doch das sind nur die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zertifizierten Kurse. Dort eine Teilnahme zu bekommen, gleicht einem bürokratischen Hürdenlauf. Aber immerhin können inzwischen nicht nur anerkannte Asylbewerber, sondern auch "Personen mit Bleibeperspektive" ihr Glück versuchen.

Auch die Kommunen versuchen zu helfen. In einigen Flüchtlingsheimen wird das Grundgesetz auf Arabisch verteilt. Können so die Werte einer offenen Gesellschaft vermittelt werden? Männer hindern ihre Frauen, an Sprachkursen teilzunehmen. Also gibt es reine Frauenkurse. Das richtige Zeichen? Weiterhin sind Deutsch- und Integrationskurse nicht für alle Flüchtlinge verpflichtend. Doch wie sollen sonst unsere gesellschaftlichen Regeln in den Köpfen der Neuankömmlinge verankert werden? Kann das restriktive "Modell Dänemark" Impulse geben?

Der Film fragt: Welche Konzepte zur Integration hat die Politik? Kann die Eingliederung der Flüchtlinge ohne einheitliche Regelungen in Deutschland überhaupt gelingen?


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22:00
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ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:26
VPS 22:25

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Wie zwischen Himmel und Erde

Fernsehfilm, Deutschland/Schweiz 2012

Darsteller:
JohannaHannah Herzsprung
TashiDavid Lee McInnis
TempaSangay Jäger
Golden BoyTamding Nagpa
DolmaYangzom Brauen
u.a.
Buch: Maria Blumencron
Regie: Maria Blumencron
Länge: 94 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Abenteuerfilm handelt von der Medizinstudentin Johanna, die einer Gruppe von tibetischen Kindern über einen fast 6000 Meter hohen Pass zur Flucht nach Indien verhilft.

Bei der Besteigung des Cho Oyu im tibetischen Grenzland stürzt Johanna in eine Gletscherspalte ...
(ARD/BR/SWR)

Text zuklappenDer Abenteuerfilm handelt von der Medizinstudentin Johanna, die einer Gruppe von tibetischen Kindern über einen fast 6000 Meter hohen Pass zur Flucht nach Indien verhilft.

Bei der Besteigung des Cho Oyu im tibetischen Grenzland stürzt Johanna in eine Gletscherspalte und findet im Eis zwei erfrorene Kinder. Schockiert will sie sofort nach Hause reisen und macht sich auf den Rückweg.

Zur gleichen Zeit wird im Kloster Tapir der achtjährige Tempa Zeuge eines Anschlags auf den "Golden Boy", den jungen Nachfolger des Dalai Lama, der als letzter noch lebender Buddha Tibets gilt. Fieberhaft bereiten die Mönche die Flucht der hohen Reinkarnation vor.

Bei ihrem Rückweg aus den Bergen kehrt Johanna im Kloster Tapir ein und freundet sich mit Tempa an. Auf Bitten der Mönche erklärt sie sich bereit, den Jungen heimlich nach Lhasa zu bringen. Dort angekommen begreift Johanna, dass Tempa zusammen mit weiteren tibetischen Kindern ohne Ausrüstung über einen enorm hohen Hochgebirgspass nach Indien gebracht werden soll. Doch die chinesische Polizei verfolgt die Flüchtlingsgruppe und verdächtigt Johanna, mit Tashi, einem tibetischen Untergrundkämpfer und Anführer der Gruppe, zu kooperieren. Es beginnt eine Verfolgungsjagd auf dem Dach der Welt, die Johannas Leben für immer verändert.


(ARD/BR/SWR)


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23:59
VPS 23:55

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Im Nazidorf

Film von Janina Kalle, David Hohndorf und Michel Abdollahi

Ganzen Text anzeigenJamel gilt als Nazidorf, es empfiehlt sich mit völkischen Wandgemälden und Propagandasprüchen. Der iranisch-stämmige Reporter Michel Abdollahi war einen Monat lang Nachbar der Nazis.

Viele Journalisten sind schon für ihre Berichterstattung dorthin gekommen. Doch ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenJamel gilt als Nazidorf, es empfiehlt sich mit völkischen Wandgemälden und Propagandasprüchen. Der iranisch-stämmige Reporter Michel Abdollahi war einen Monat lang Nachbar der Nazis.

Viele Journalisten sind schon für ihre Berichterstattung dorthin gekommen. Doch kaum einer konnte mit den Bewohnern sprechen. Michel Abdollahi wagt den Selbstversuch. Wie lebt es sich als scheinbarer Ausländer in diesem Dorf mit dem äußerst schlechten Ruf?

Eine Holzhütte mitten auf einer Dorfwiese war für vier Wochen sein Zuhause. Es ist Spätsommer, die Grillen zirpen, es ist fast schon idyllisch. Hier tauchte er ein in eine Welt zwischen Volkszorn und Freundlichkeit. An einem Ort, der für Schlagzeilen sorgt. Mal fand die Polizei bei einem Bewohner eine Maschinenpistole, mal wurde die Scheune eines Aktivistenpaars in Brand gesteckt.


(ARD/NDR)


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0:31
VPS 21:50

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Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:00
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ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Pensionskassen in Schwierigkeiten
Erzwungene Auszahlungen des Kapitals

Motel One: Star ohne Sterne
Expansion auch in die Schweiz

Kreative Wirte in der Schweiz
Michel Péclard - Der Tausendsassa


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1:26
VPS 01:25

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German Riviera

Ein Mann und seine Mission

Film von Kathrin Klein und Claudia Riemer

Ganzen Text anzeigenIn Mecklenburg-Vorpommern gibt es durchschnittlich 782 Sonnenstunden pro Jahr. Sieben Millionen Touristen kommen jedes Jahr in den Nordosten - viel zu wenig findet Albrecht Kurbjuhn.

Er ist seit 25 Jahren Mecklenburger aus Leidenschaft und Hotelier. Der gebürtige ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenIn Mecklenburg-Vorpommern gibt es durchschnittlich 782 Sonnenstunden pro Jahr. Sieben Millionen Touristen kommen jedes Jahr in den Nordosten - viel zu wenig findet Albrecht Kurbjuhn.

Er ist seit 25 Jahren Mecklenburger aus Leidenschaft und Hotelier. Der gebürtige Hesse hat einen Verein gegründet. Statt Mecklenburger Küste will er die Region zwischen Wismar und Warnemünde unter dem Namen "German Riviera", geschützt beim Patentamt, vermarkten.

Denn schließlich gibt es hier alles, was Menschen mit dem mondänen französischen Begriff verbinden: Heiligendamm, das älteste Seebad Kontinentaleuropas, teure Jachten und Traditionssegler in Rostock-Hohe Düne, Kühlungsborn und Wismar. Und auf der ältesten Galopprennbahn in Bad Doberan weht ein Hauch von Ascot.

Die Autoren begleiten Albrecht Kurbjuhn auf seinem anstrengenden Weg, die Mecklenburger Küste noch bekannter zu machen.


(ARD/NDR)


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2:25
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Hamburgs letzte Wanderdüne

Film von Ulrich Patzwahl

Ganzen Text anzeigenWo die Düne aufhört, fängt das Meer an? Nicht in Hamburg, da rauscht am Dünenrand nicht das Meer, sondern die U-Bahn!

Das Naturschutzgebiet "Boberger Niederung" mit seinem Dünen-Kern gleich hinter der Hochhaussiedlung Mümmelmannsberg ist eine erstaunliche ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenWo die Düne aufhört, fängt das Meer an? Nicht in Hamburg, da rauscht am Dünenrand nicht das Meer, sondern die U-Bahn!

Das Naturschutzgebiet "Boberger Niederung" mit seinem Dünen-Kern gleich hinter der Hochhaussiedlung Mümmelmannsberg ist eine erstaunliche Sand-Landschaft, ein Eiszeit-Überbleibsel zwischen Geest und Marsch.

Zweierlei Ansprüchen soll das 350 Hektar große Gebiet heute gerecht werden: Nah-Erholungsziel mit Badesee einerseits und Naturschutzgebiet andererseits. Reservat für Libellen, Orchideen oder für die seltenen Ameisenlöwen. Gleichzeitig eine der letzten grünen Badestellen für mindestens 50.000 Hamburger in den Bezirken Billstedt und Horn: Passt das zusammen?

Für Frederik Landwehr sind erst mal alle willkommen: Insekten, Kröten, Badegäste. Am meisten Spaß macht allerdings die Arbeit mit den Kindergruppen. Dem kleinen Sven die Augen verbinden, damit er die "Boberger Fledermaus" spielt, während die anderen Kinder einen Kreis bilden und mucksmäuschenstill sein müssen! So kann man ein Naturschutzgebiet auch kennenlernen. Zusammen mit Karen Elvers betreut der Landschaftsentwickler das Infohaus, das von der Loki-Schmidt-Stiftung in der Boberger Niederung betrieben wird - und das im Sommer mit ganz anderen Herausforderungen fertig werden muss. Dann kommen die Anlieger aus den Siedlungen zum Chillen, Grillen, Baden - und manchmal wird es einfach zu laut für die Fledermaus. Dann muss schon mal der Naturschutzwart gerufen werden, Rainer Beling. Oder Frederik und Karen Elvers spielen selbst die Rolle, die sie eigentlich nicht mögen: "Besser wir machen am Sonnabend rechtzeitig den Hausmeister als am Montag die Müllabfuhr!"


(ARD/NDR)


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2:55
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Das Tor zum Meer

Hamburg wie es fischt und forscht

Film von Holger Vogt

Ganzen Text anzeigenFisch ist eine Säule der Welternährung. Doch das Nahrungsnetz, das das Leben im Meer vom Plankton bis zum Meeressäuger verknüpft, bekommt Risse. Weshalb?

Klimawandel, Raubbau und Umweltverschmutzung: Die Bundesforschungsanstalt für Fischerei und die Hamburger ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenFisch ist eine Säule der Welternährung. Doch das Nahrungsnetz, das das Leben im Meer vom Plankton bis zum Meeressäuger verknüpft, bekommt Risse. Weshalb?

Klimawandel, Raubbau und Umweltverschmutzung: Die Bundesforschungsanstalt für Fischerei und die Hamburger Thünen-Institute für Seefischerei und Fischereiökologie erforschen, warum manche Fischarten wie der Aal auszusterben drohen.

Viele Meerestierarten wandern ab wie der Kabeljau oder sterben aus wie der Aal. Andere, wie die Quallen, vermehren sich plötzlich massenhaft. "Dr. Qualle" nannte der "Spiegel" vor ein paar Jahren einen Hamburger Zoologen, der sich in der fantastischen Welt der glibberigen Urviecher auskennt, wie nur wenige auf der Welt.


(ARD/NDR)


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3:24
VPS 03:25

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Das Herz der Millionenstadt

Hamburgs Hauptbahnhof

Film von Günther Mombächer

Ganzen Text anzeigenIn Deutschland gibt es bis heute keine größere, freitragende Bahnhofshalle als in Hamburg. Kein Bahnhof in Deutschland hat mehr Passagiere - eine Herausforderung für alle seine Mitarbeiter.

Wie ein Räderwerk muss alles funktionieren. Fehler im Ablauf, Pannen, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenIn Deutschland gibt es bis heute keine größere, freitragende Bahnhofshalle als in Hamburg. Kein Bahnhof in Deutschland hat mehr Passagiere - eine Herausforderung für alle seine Mitarbeiter.

Wie ein Räderwerk muss alles funktionieren. Fehler im Ablauf, Pannen, Verspätungen wirken sich im Extremfall bis nach München oder Basel aus. Der Film begleitet einige Mitarbeiter und blickt bis in die geschützte Schaltzentrale des Hauptbahnhofes.

Die Stahlkonstruktion der freitragende Bahnhofshalle ist eine der größten "Kathedralen" im Industriebau des frühen 20. Jahrhunderts. 1906 war der Bau des Hamburger Hauptbahnhofs eine Sensation. Von den Deichtorhallen bis zur Lombardsbrücke wurde über einen Kilometer Länge eine zehn Meter tiefe Schneise ausgehoben für Gebäude und Gleise. Alte Pläne und Fotos der einzelnen Bauphasen belegen, dass die heutigen Anstrengungen zur Errichtung der Elbphilharmonie im Vergleich dazu relativ klein sind.

450 000 Menschen kommen täglich mit dem Hamburger Hauptbahnhof in Berührung. Damit ist er der meistfrequentierte Bahnhof Deutschlands. 800 Fern-, 1.200 U- und S-Bahnen und 60 Güterzüge halten in der Halle oder rollen hindurch, und das auf zwölf Gleisen.

Der Film nimmt auch die Spur von Fahrgästen auf, die regelmäßig den Hauptbahnhof benutzen. Wer sind sie, diese Menschen, an denen man täglich vorbeiläuft, wo wollen sie hin?


(ARD/NDR)


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4:23
VPS 04:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Tor zum Himmel

Die unbekannte Welt des Hamburger Flughafens

Film von Björn Platz

Ganzen Text anzeigenEin Flughafen ist ein riesiges Unternehmen, alles muss nach Plan laufen, alles ineinandergreifen. Der Film zeigt die unbekannten, unsichtbaren Seiten des Hamburger Flughafens.

Der Hamburg Airport muss allen gerecht werden: Den Vielfliegern, den Urlaubern, den Airlines. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEin Flughafen ist ein riesiges Unternehmen, alles muss nach Plan laufen, alles ineinandergreifen. Der Film zeigt die unbekannten, unsichtbaren Seiten des Hamburger Flughafens.

Der Hamburg Airport muss allen gerecht werden: Den Vielfliegern, den Urlaubern, den Airlines. Alle wollen umworben, bewirtet und befördert werden. Der Flughafen tut das auf seine eigene, charmante Art.

Täglich nutzen rund 37 000 Passagiere den Hamburger Flughafen. Pro Jahr werden 13 Millionen Koffer zuverlässig ins richtige Flugzeug verfrachtet oder zur Gepäckausgabe befördert - wenn sie nicht Drogen, Waffen oder leicht verderbliche Lebensmittel enthalten. Die sortiert das Kofferdurchleuchtungssystem automatisch aus.

Unsichtbar ist hingegen meist das Aufgebot der Flughafenmitarbeiter, das der normale Passagier nie wahrnimmt. Darunter ist Abdel-Rahman Attariwa aus Togo, den alle nur Baba nennen. Sein Wirtschaftsstudium wird in Deutschland nicht anerkannt. Am Hamburger Flughafen sammelt er die Kofferkarren ein, die stehen gelassen wurden, und schiebt sie wie einen metallischen Lindwurm in lang gezogenen Kurven zu den Sammelstellen in den Terminals. Sein Rekord liegt bei über 40 Karren hintereinander.

Ohne Menschen wie ihn würde der Ablauf auf dem Flughafen nicht funktionieren. Doch niemand sieht das. Das gilt ebenso für die Leistung der Flugzeugentwickler, der Gepäckpacker und der Männer, die im Winter in aller Frühe die Jets mit großen Warmluftschläuchen vorheizen, damit die Passagiere nicht frieren. Sie alle bleiben für die Fluggäste normalerweise unsichtbar. Der Hamburger Flughafen war schon immer etwas Besonderes. Er ist zwar nicht so international wie der in Frankfurt, nicht so groß wie der in München, aber ein "Flughafen mit Herz". Und Hamburgs Tor zum Himmel.


(ARD/NDR)


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5:22
VPS 05:20

Format 4:3

Die Grillwurst-Metropole

An der Nordsee - Deutschlands größter Campingplatz

Reportage von Lutz G. Wetzel

Ganzen Text anzeigenWohnwagen und Zelte, so weit das Auge reicht - Deutschlands größter Campingplatz in Schillig an der Nordseeküste ist eine kleine Stadt für sich. Viele verbringen die Hälfte des Jahres hier.

Von April bis Oktober führen sie ein Leben in Unterhemd und Jogging-Hose. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenWohnwagen und Zelte, so weit das Auge reicht - Deutschlands größter Campingplatz in Schillig an der Nordseeküste ist eine kleine Stadt für sich. Viele verbringen die Hälfte des Jahres hier.

Von April bis Oktober führen sie ein Leben in Unterhemd und Jogging-Hose. Der teure Wohnwagen mit Fronten aus Eichenfurnier, das aufwendig konstruierte Vorzelt mit Küchenzeile und der Holzkohlengrill stehen im Zentrum einer bauchbetonten Lebensphilosophie.

Lutz G. Wetzel berichtet von den Freuden und vom Leid des Camper-Lebens an der Küste.


(ARD/NDR)


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5:51
VPS 05:50

Die Goldgräber von Kairo

Geschichten aus der Müllstadt

Film von Axel Storm

Ganzen Text anzeigenEin Universum voller Schmutz, eine Stadt in der Stadt, eine Welt, die unglaublich scheint: Manschiet Nasser, ein Ortsteil Kairos, ist die größte Open-Air-Recycling-Anlage der Welt.

Die Zaballin, die Müllsammler, suchen, sammeln, trennen, säubern, verpacken und ...

Text zuklappenEin Universum voller Schmutz, eine Stadt in der Stadt, eine Welt, die unglaublich scheint: Manschiet Nasser, ein Ortsteil Kairos, ist die größte Open-Air-Recycling-Anlage der Welt.

Die Zaballin, die Müllsammler, suchen, sammeln, trennen, säubern, verpacken und verkaufen dort Müll. Sie leben mit dem Müll zusammen, ihre Wohnungen und Häuser sind Sortier- und Lagerräume. Sie werden wie Aussätzige behandelt, doch sind sie unverzichtbar.

Axel Storm ist mit den Recycling-Spezialisten unterwegs, in den Straßen Kairos und in den Kirchen, denn die Zaballin gehören zur Minderheit der koptischen Christen.