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Dezember 2017
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Sonntag, 14. August
Programmwoche 33/2016
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6:15

makro: Indonesien - Reifeprüfung für ein Riesenland

Film von Peter Kunz

Ganzen Text anzeigenFast unbemerkt hat sich Indonesien mit seinen Rohstoffen vom Entwicklungs- zum Schwellenland gemausert. Doch das Wirtschaftswunder im größten muslimischen Staat der Erde steht auf der Kippe.

Indonesiens Textil- und Schuhindustrie gilt international als top, der ...

Text zuklappenFast unbemerkt hat sich Indonesien mit seinen Rohstoffen vom Entwicklungs- zum Schwellenland gemausert. Doch das Wirtschaftswunder im größten muslimischen Staat der Erde steht auf der Kippe.

Indonesiens Textil- und Schuhindustrie gilt international als top, der erhoffte Exportboom bleibt aber aus. Außerdem investierte das einstige OPEC-Land zu wenig in die Modernisierung seiner Ölindustrie und muss nun selbst Rohöl importieren.

Wohin steuert das Riesenland mit den reichen Rohstoffvorkommen? "makro" blickt auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung Indonesiens, das in diesem Herbst Partnerland der "Frankfurter Buchmesse" ist. Allein im ersten Halbjahr 2015 sanken die Öl- und Gasausfuhren um 36 Prozent. Die Landeswährung Rupiah steht seit zwei Jahren unter Druck, ein Ende des Abwärtstrends ist nicht in Sicht. Und ausländische Investoren ziehen Geld ab. Sie werden auch verschreckt von Gesetzen, mit denen die Zahl externer Fachkräfte reduziert werden soll. Die Regierung verspricht Reformen, doch die Liste der Hausaufgaben für den 240-Millionen-Einwohner-Staat ist gigantisch: Die Infrastruktur ist weitgehend verrottet, in fast allen Gesellschaftsbereichen grassiert die Korruption. Doch Indonesiens Trumpf für die Zukunft bleiben seine Rohstoffe: Mit 30 Millionen Tonnen ist das asiatische Inselreich weltgrößter Produzent von Palmöl. Hinzu kommen Gewürze, Kautschuk, Kohle und Zinn.

Auf der alten Zinn-Insel Belitung trifft Korrespondent Peter Kunz Indonesiens bedeutendsten Buchautor Andrea Hirata, dessen Roman "Die Regenbogentruppe" auch in Deutschland erschienen ist und zu Hause über fünf Millionen Mal verkauft wurde. Andrea Hirata finanziert auf Belitung aus den Erlösen seiner Arbeit eine Schule für die Kinder der Minenarbeiter. "Unsere Nation braucht Inspiration", sagt Hirata. "Denn wir haben eine Vorbildkrise. Viele wichtige Leute in Indonesien haben bisher ihren Job nicht ordentlich gemacht. Das muss sich ändern. Wir brauchen ein Narrativ, eine positive Story. Inspirieren - das sehe ich als meine Aufgabe!"


6:44
VPS 06:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Ariadne von Schirach: Du sollst nicht funktionieren -

Für eine neue Lebenskunst

Ganzen Text anzeigenWir wollen attraktiv und jugendlich, gesund, beliebt, erfolgreich und selbstverständlich glücklich sein. So sind wir in einer dauerhaften Selbstoptimierung gefangen.

Ariadne von Schirach lehrt als Philosophin an der Berliner Universität der Künste und arbeitet als ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWir wollen attraktiv und jugendlich, gesund, beliebt, erfolgreich und selbstverständlich glücklich sein. So sind wir in einer dauerhaften Selbstoptimierung gefangen.

Ariadne von Schirach lehrt als Philosophin an der Berliner Universität der Künste und arbeitet als freie Journalistin und Kritikerin für Deutschlandradio Kultur und das Philosophie Magazin. Sie schrieb zwei Bücher, ihr neustes ist Thema und Titel dieser Sendung.

Bei dem Selbstoptimierungsprozess unterwerfen wir uns auch in unserer persönlichen Lebensgestaltung den Werten des Marktes, der alles auf seine Verwertbarkeit hin untersucht und alles, womit er in Berührung kommt, in ein Geschäft verwandelt. Wir sind Unternehmen und Produkt zugleich, immer bemüht um Selbstoptimierung. Aber: Die Welt ist wie sie ist und hat doch den Wert, den wir ihr geben. Es ist Zeit, meint Ariadne von Schirach, für neue Perspektiven und Geschichten, die uns ermuntern, das Leben zu gestalten, anstatt es immer weiter auszubeuten.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Helene Schjerfbeck: Der kleine Kranke

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:16
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Susan Pinker: Das gute Leben liegt offline

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenVor einigen Jahren forderte die Psychologin Susan Pinker mit ihren Thesen zur Rolle der Geschlechter Feministinnen heraus. Nun knöpft sie sich die Sozialen Medien vor.

Tenor: Kommunikation von Angesicht zu Angesicht macht Menschen gesünder, glücklicher und klüger. ...

Text zuklappenVor einigen Jahren forderte die Psychologin Susan Pinker mit ihren Thesen zur Rolle der Geschlechter Feministinnen heraus. Nun knöpft sie sich die Sozialen Medien vor.

Tenor: Kommunikation von Angesicht zu Angesicht macht Menschen gesünder, glücklicher und klüger. Susan Pinker spricht in der Sendung mit Stephan Klapproth.

Für weltweites Aufsehen sorgte die streitbare Psychologin Susan Pinker 2008 mit ihrem Bestseller "Das Geschlechterparadox", in dem steht: Nicht Männer sind schuld an der schlechteren Stellung der Frauen in der Berufswelt. Frauen wollen nämlich oft gar nicht auf die obersten Chefsessel.

Ihr neues Buch "The Village Effect" wird vielen Internet-Begeisterten in die Nase stechen, denn jetzt behauptet sie: Wer zu sehr online lebt, ist weniger glücklich und erst noch schneller tot. Ein Gespräch über die Vereinsamungsgefahr im Internet und darüber, wie Männer und Frauen online und offline Beziehungen pflegen.


10:14
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Verbier Festival 2013

Leonidas Kavakos/Yuja Wang: Brahms

Yuja Wang (Klavier) und Leonidas Kavakos (Violine):
Johannes Brahms, Sonaten für Klavier und Violine
Programm:
- Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 G-dur op. 79
- Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 A-dur op. 100
- Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-moll op 108

Ganzen Text anzeigen3sat zeigt eine Aufzeichnung vom Verbier Festival 2013. Yuja Wang und Leonidas Kavakos spielen die Sonaten für Klavier und Violine von Johannes Brahms.

Yuja Wang zählt zu den Shootingstars der Klassikszene. Die Pianistin besticht durch herausragende Technik und eine ...

Text zuklappen3sat zeigt eine Aufzeichnung vom Verbier Festival 2013. Yuja Wang und Leonidas Kavakos spielen die Sonaten für Klavier und Violine von Johannes Brahms.

Yuja Wang zählt zu den Shootingstars der Klassikszene. Die Pianistin besticht durch herausragende Technik und eine unbändige Energie. Mit 27 Jahren ist sie mit den bedeutendsten Dirigenten und Orchestern aufgetreten.

Leonidas Kavakos ist ein Zauberer unter den Violinisten. Ein Meister der Klangfarben, der Tonalitäten, Tempi und Temperaturen von Musik virtuos zu wechseln versteht - stets einfühlsam und originell.


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11:36
VPS 11:35

Format 4:3

Daniel Schmid

Der Kuss der Tosca

(Il bacio di Tosca)

Dokumentarfilm von Daniel Schmid, Schweiz 1984

Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie "Casa Verdi" in Mailand ist ein von Giuseppe Verdi (1813 - 1901) gegründetes Künstleraltersheim, in dem rund 60 Sänger, Musiker und Komponisten zu Hause sind.

In dem Dokumentarfilm "Der Kuss der Tosca" hat Daniel Schmid das Leben in dem Altenheim, das Verdi ...

Text zuklappenDie "Casa Verdi" in Mailand ist ein von Giuseppe Verdi (1813 - 1901) gegründetes Künstleraltersheim, in dem rund 60 Sänger, Musiker und Komponisten zu Hause sind.

In dem Dokumentarfilm "Der Kuss der Tosca" hat Daniel Schmid das Leben in dem Altenheim, das Verdi selbst als "sein schönstes Werk" bezeichnete, festgehalten - ein melodramatisches Dokument verblichener und zugleich gegenwärtiger Größe.

Die meisten Heimbewohner sind zwischen 80 und 96 Jahre alt. Doch auch wenn sie inzwischen längst vergessen sind, so führen sie noch immer ein Dasein für die Kunst und begreifen das Leben als Bühne, auf der sie sich selbst inszenieren können. Denn wer einmal von der Muse geküsst wurde, der bleibt ihr ein Leben lang treu.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:06
VPS 13:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Aktiv am See

Film von Arnulf Prasch

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

Ganzen Text anzeigenFünf Kärntner See-Regionen haben sich zusammengeschlossen, um die Vor- und Nachsaison neu zu beleben. Der Film zeigt, welche Ergebnisse, auch laut den Urlaubsgästen, erzielt wurden.

Unter anderem stellt er Aktiv- und Entspannungsprogramme vor, die zu diesem Zweck an ...
(ORF)

Text zuklappenFünf Kärntner See-Regionen haben sich zusammengeschlossen, um die Vor- und Nachsaison neu zu beleben. Der Film zeigt, welche Ergebnisse, auch laut den Urlaubsgästen, erzielt wurden.

Unter anderem stellt er Aktiv- und Entspannungsprogramme vor, die zu diesem Zweck an den Kärntner Seen entwickelt wurden. Neben schönen Landschaften und dem südliche Lebensgefühl Kärntens überzeugen Aktivitäten wie Schiffs- oder Buchtenwandern.

Aber auch kulinarische und kulturelle Genüsse werden den Gäste und Einheimischen geboten.


(ORF)


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13:32
VPS 13:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir sind die Schweiz (5/5)

Ein Tag im September

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Der Film gibt einen Einblick ins Leben eines Staumauerwärters im Bergell, in den ...

Text zuklappenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Der Film gibt einen Einblick ins Leben eines Staumauerwärters im Bergell, in den Alltag einer Maître de Cabine bei der Swiss, ins turbulente Familienleben eines Lehrers mit drei Kindern und in die Welt einer reformierten Pfarrerin in der Bülacher Kirchengemeinde.

Sandra Dubach behält die Übersicht über den Wolken: Die 44-jährige Bernerin fand vor 21 Jahren ihren Traumjob bei der Swissair. Sie ist ein Flugzeugfan und liebt fremde Länder und Kulturen. Der Swiss ist sie durch alle Turbulenzen hindurch treu geblieben. Seit 17 Jahren ist die Singlefrau Maître de Cabine und für die Crew an Bord verantwortlich. Am liebsten würde Sandra selber noch den Flugschein machen. Neben der Fliegerei engagiert sie sich seit Langem für den Tierschutz und unterstützt verschiedene Tierschutzprojekte in aller Welt. Vor Kurzem hat sie sich zur Zoobegleiterin im Zürcher Zoo ausbilden lassen. Wenn es ihr Flugplan zulässt, arbeitet sie dort und erklärt den Zoobesuchern im Elefantenhaus, weshalb die Tiere von der Ausrottung bedroht sind. Sandra genießt ihre Freiheit und ihre Unabhängigkeit. Ihre zwei Schwestern und deren Kinder geben ihr die Kraft und den Halt, den sie braucht.

Reto Gubler ermuntert Schüler zu zeigen, was in ihnen steckt. Der 41-jährige Zürcher war Zimmermann, bevor er sich zum Lehrer ausbilden ließ. Als Snowboard-Lehrer hatte er gemerkt, wie viel Spaß es ihm machte, jungen Menschen etwas mitzugeben. Coaching ist ebenfalls ein Thema, das ihn sehr interessiert. Der dreifache Familienvater unterrichtet an der Oberstufe Wimmis im Berner Oberland die Fächer Werken und Sport. Neuerdings bietet er für die Schulabgänger auch Kurse in Selbstkompetenzförderung an. Es ist ihm ein Herzensanliegen, dass seine Schülerinnen und Schüler sich ihrer Fähigkeiten bewusst werden und merken, dass sie ihr Leben selbst gestalten können. Reto ist mit einer Lehrerin verheiratet. Mit seiner Frau Johanna teilt er die Kindererziehung hälftig. Deshalb arbeiten beide nicht zu 100 Prozent. Er nimmt die Erziehungsaufgabe ernst und hat sich bewusst dafür entschieden, nicht nur Wochenendvater zu sein.

Yvonne Waldboth bringt neuen Schwung in die Bülacher Kirchgemeinde. Sie war jahrelang Seelsorgerin bei der Polizei von Stadt und Kanton Zürich, bevor sie vor vier Jahren eine Pfarreistelle in der Kirchgemeinde Bülach übernahm. Bülach ist mit 10 500 Mitgliedern eine der größten reformierten Gemeinden in der Deutschschweiz. Yvonne findet es schön, Menschen aus verschiedenen Altersstufen in wichtigen Momenten ihres Lebens zu begleiten, sei es bei Taufen, Konfirmationen, aber auch bei Beerdigungen. Zudem versucht sie, neue Ideen in den Kirchenalltag hereinzutragen, sie möchte ein großes Bankett in der Kirche organisieren und hat kulturelle Veranstaltungen ins Leben gerufen. Yvonne lebt mit ihrer Partnerin und ihrem Hund in Bülach. Ihre Arbeitstage sind oft lang und voll mit Sitzungen und Gesprächen. Ruhe findet sie selbst im Zen-Buddhismus, einer Meditationsform, die sich - wie sie sagt - sehr gut mit christlichen Werten verbinden lässt.

Stefano Zarucchi ist Staumauerwärter fürs EWZ im Bergell. Der 41-Jährige lebt mit seiner Frau und seinen zwei kleinen Buben in Sankt Moritz, aber eigentlich kommt er aus dem Bergell. Und dorthin zieht es ihn auch wieder zurück. Der frühere Pöstler hat bei den Zürcher Elektrizitätswerken (EWZ) eine Anstellung gefunden. Das EWZ betreibt im Bergell den Albigna-Stausee mit großen Wasserkraftanlagen und versorgt damit die Stadt Zürich mit Strom. Damit ist das EWZ auch einer der größten Arbeitgeber im Tal. Etwa dreißig Familien können so ihr Auskommen finden. Viele Junge allerdings ziehen weg. Zusammen mit seinen beiden Kollegen muss Stefano die Stauwerkanlage warten und kontrollieren. Stefano liebt die Arbeit im Freien, er ist ein Naturmensch. Sein liebster Platz ist das Maiensäss seiner Familie gleich unten im Tal. Dort werkelt er oder baut Wege oder frönt seiner großen Leidenschaft, der Jagd. Während 21 Tagen im Jahr geht er mit seinem Vater und seinem Bruder jagen. Diese Familientradition möchte er gerne an seine Söhne weitergeben.


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14:23
VPS 14:19

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das kleine Paradies

Südseealltag auf den Cook Islands

Film von Mario Schmidt

Ganzen Text anzeigenAuf den Cook Islands in der Südsee leben 20 000 Menschen, die Inseln des kleinen Landes liegen bis zu 1 500 Kilometer voneinander entfernt. Ein Film über den Alltag der Insulaner.

Auf der Insel Atiu wird ungewöhnliches Bier gebraut: das Inselbier aus Orangen. Auf ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenAuf den Cook Islands in der Südsee leben 20 000 Menschen, die Inseln des kleinen Landes liegen bis zu 1 500 Kilometer voneinander entfernt. Ein Film über den Alltag der Insulaner.

Auf der Insel Atiu wird ungewöhnliches Bier gebraut: das Inselbier aus Orangen. Auf Aitutaki wohnt Queen Manarangi Tutai, eine traditionelle Stammes-Chefin. Die kleine Insel war lange Zeit ein Tankstopp für Flugzeuge auf dem Weg zum Nachbarland Tahiti.

Auf den Inseln trifft man die unterschiedlichsten Menschen: Andrea organisiert Traumhochzeiten für Touristen an romantischen Stränden. Kapitän Garth und seine Crew haben ein historisches Kanu nachgebaut, mit dem sie, wie ihre Vorfahren, durch die Südsee oder in wenigen Stunden um die Hauptinsel Rarotonga segeln.


(ARD/NDR)


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14:52
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Myanmar - Eine Reise durch mein Land

Film von Roman Teufel

Ganzen Text anzeigenKhine Khine, eine junge, in den USA aufgewachsene Burmesin, bereist ihr im Umbruch befindliches Land. Sie versucht, herauszufinden, wohin das heutige Myanmar treiben wird.

Auf ihrer Reise sieht Khine Khine Orte, deren Armut und Vernachlässigung deprimierend sind. Ein ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenKhine Khine, eine junge, in den USA aufgewachsene Burmesin, bereist ihr im Umbruch befindliches Land. Sie versucht, herauszufinden, wohin das heutige Myanmar treiben wird.

Auf ihrer Reise sieht Khine Khine Orte, deren Armut und Vernachlässigung deprimierend sind. Ein Kulturerbe, mit dem der burmesische Aufbruch nichts anzufangen weiß; Pagoden, Tempel und religiöse Prachtbauten, die dem Verfall preisgegeben sind.

Khine Khine möchte Mrauk U, das Zentrum des einstigen Königreichs Arakan aufsuchen, eine "Goldene Stadt", die einst einen Teil Bengalens und das westliche Niederbirma regierte. Heute bildet das untergegangene Reich die Provinz Rakhine, die in den Medien immer dann auftaucht, wenn es um Konflikte mit den in Myanmar lebenden Muslimen geht. Deren Vorfahren kamen als Zwangsarbeiter ins Land; die Könige von Arakan brauchten sie, um ihre riesige Kriegsflotte aufrechtzuerhalten. Von der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit wurden die Zuwanderer nie anerkannt; auch nach vier Jahrhunderten sind sie nicht integriert. Neuerdings kommt es zu brutalen Übergriffen; mehrfach wurden ganze Dörfer niedergebrannt.

Doch Myanmar, das Land, an dem seit der Öffnung so viele Hoffnungen hängen, verdrängt seine gesellschaftlichen und ethischen Konflikte.

Die Reisedokumentation von Roman Teufel übernimmt die Erzählperspektive der jungen, aus den USA in ihr Land zurückgekehrten Burmesin - mit einem Kommentar im Stil eines tagebuchartigen inneren Monologs.


(ARD/SWR)


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15:36
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Weiße Löwen und Champagner

Südafrikas Luxus-Naturpark

Film von Cornelius Kob

Ganzen Text anzeigenTagsüber mit den Big Five auf Tuchfühlung - abends Schlemmen à la carte auf einer Luxuslodge inmitten der üppigen afrikanischen Natur. Das ist möglich im Sanbona Naturreservat in Südafrika.

Gäste aus aller Welt genießen die Mischung aus Abenteuer und purem ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenTagsüber mit den Big Five auf Tuchfühlung - abends Schlemmen à la carte auf einer Luxuslodge inmitten der üppigen afrikanischen Natur. Das ist möglich im Sanbona Naturreservat in Südafrika.

Gäste aus aller Welt genießen die Mischung aus Abenteuer und purem Luxus. Das private Wildschutzgebiet liegt am Westkap der Republik. Zwar ist die Millionenmetropole Kapstadt nur einige Autostunden entfernt, doch die Landschaft wirkt urtümlich und unberührt.

Es ist erst wenige Jahre her, seit die Familie Gardiner eine Reihe alter, nicht mehr genutzter Farmen kaufte und das Gelände von etwa 54.000 Hektar zum Sanbona Wildlife Reserve zusammenfasste.

Bis vor ein paar Jahrzehnten wurde ein Teil des Geländes landwirtschaftlich genutzt. Vor allem Raubtiere wurden gejagt und vertrieben, um Rinder- und Ziegenherden zu schützen. Das ökologische Gleichgewicht geriet durcheinander. Ziel im Sanbona Wildlife Reserve ist es, dieses Gleichgewicht durch Auswilderungen wiederherzustellen. In den letzten Jahren haben die Gardiners ihr halbes Vermögen ausgegeben, um Elefanten, Kapbüffeln, Spitzmaulnashörnern, Zebras und zahlreichen Antilopenarten eine sichere Zuflucht zu geben. Auch die großen afrikanischen Wildkatzen wie Löwen, Leoparden und Geparde leben im Reservat. Über 160 Vogelarten sind dort schon gesichtet worden, nicht wenige von ihnen stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tiere.


(ARD/NDR)


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16:21
VPS 16:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Elefantenparadies Südindien

Die Mahouts von Kerala

Film von Andreas Voigt

Ganzen Text anzeigenIm südindischen Bundesstaat Kerala gibt es mehr als 1.500 gezähmte Elefanten. Sie befinden sich im Besitz von Tempeln und wohlhabenden Geschäftsleuten, die sich die Tiere als Statussymbol halten.

Betreut werden sie von Mahouts, Pflegern, die rund um die Uhr für das ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIm südindischen Bundesstaat Kerala gibt es mehr als 1.500 gezähmte Elefanten. Sie befinden sich im Besitz von Tempeln und wohlhabenden Geschäftsleuten, die sich die Tiere als Statussymbol halten.

Betreut werden sie von Mahouts, Pflegern, die rund um die Uhr für das Wohl der Dickhäuter verantwortlich sind und oft viele Jahre, wenn nicht das halbe Leben mit dem gleichen Elefanten verbringen. - Filmemacher Andreas Voigt hat zwei Elefantenführer porträtiert.

Mahout Kuttan stammt aus einer Familie, die seit mehreren Generationen die Elefanten der Maharadschas von Thivandrum, der Hauptstadt Keralas, betreut. Sein Schützling ist eine 50-jährige Elefantendame namens Darshini, die für religiöse Zeremonien in einem Vishnu-Tempel ausgebildet ist. Sie ist der Liebling von Prinzessin Lakshmi, einer Nichte des Maharadschas, die den Elefanten täglich besucht, ihn mit Unmengen von Obst verwöhnt und zum Dank Streicheleinheiten mit dem Rüssel erhält. Für Inder sind Begegnungen mit Elefanten erstrebenswert, denn im Hinduismus ist für Glück und Erfolg der elefantengesichtige Gott Ganesha zuständig.

Mahout Unni betreut einen Jungelefanten, der einem Minister gehört und normalerweise auf einer Kautschukplantage zum Roden eingesetzt wird. Wenn einmal im Jahr in Thivandrum die "Königliche Jagd" gefeiert wird, bringt Unni den Arbeitselefanten auf einem Lastwagen dorthin. Denn kein Fest ohne religiöse Zeremonien, keine große religiöse Zeremonie ohne Elefanten. Die prachtvoll geschmückten Tiere nehmen an Ritualen teil, zeigen sich den Gläubigen und führen Prozessionen an. Ihre Besitzer können sie für solche Zwecke vermieten.

Doch so populär der Kult um Ganesha in Indien, speziell in Kerala, auch ist, die Welt der Mahouts ist im Umbruch. Kuttan und Unni sind sich einig, dass sie in ihrem Berufsstand zur letzten Generation gehören. Der Film führt in eine exotische Welt, die im modernen Indien nicht mehr lange zum Alltagbild gehören wird.


(ARD/SWR)


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17:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hanuman - Im Königreich der Affen

Spielfilm, Frankreich/Indien 1998

Darsteller:
TomRobert Cavanah
AnjaTabu
AliceNathalie Auffret
DevaKhalid Thiabji
RobertoSidney Kean
AshokJaved Jaffrey
u.a.
Regie: Fred Fougea
Länge: 84 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer junge Archäologe Tom reist nach Indien, um die heiligen Ruinen des Affengottes Hanuman vor der Ausbeutung durch geldgierige Kunsträuber zu bewahren - den Kriminellen passt das gar nicht.

Seit Jahrhunderten erzählt man sich im Süden Indiens die Legende von ...
(ARD)

Text zuklappenDer junge Archäologe Tom reist nach Indien, um die heiligen Ruinen des Affengottes Hanuman vor der Ausbeutung durch geldgierige Kunsträuber zu bewahren - den Kriminellen passt das gar nicht.

Seit Jahrhunderten erzählt man sich im Süden Indiens die Legende von Hanuman. Es ist die Geschichte eines Äffchens, das von Geburt an anders war als seine Artgenossen und schließlich mit einem Affenmädchen vor dessen rachsüchtigem Vater fliehen musste.

Noch heute leben in den verwitterten Tempelruinen, die zu Ehren Hanumans errichtet wurden, zahllose Affen. Bei seiner Arbeit in den Tempelruinen bekommt Tom den Hass der Kunsträuber zu spüren. Ein Äffchen namens Hanou und der alte Eremit Deva retten ihm in letzter Sekunde das Leben. Die Polizei scheint an der Aufklärung des Überfalls nicht sonderlich interessiert. Der elegante Ashok hat keine weiße Weste, denn es stellt sich heraus, dass er nicht nur mit gestohlenen Kunstschätzen handelt, sondern auch mit wilden Affen, die er zu Hunderten als Versuchstiere verkauft. Zu allem Unglück ist Ashok auch noch der zukünftige Bräutigam von Toms früherer großen Liebe Anja, die Tom als Jugendlicher zurückließ, als er mit seinem Vater nach Indien abreiste.

Mithilfe seines kleinen Affenfreundes Hanou und des geheimnisvollen Eremiten nimmt Tom den Kampf gegen die gefährlichen Gangster auf. Nach einer dramatischen Auseinandersetzung gelingt es den Tempel-Affen unter Leitung des cleveren Hanou schließlich, den Schmuggel der gestohlenen Kunstgüter zu verhindern und ihre Artgenossen aus den Käfigen ihrer Peiniger zu befreien.


(ARD)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Walter Sittler und Jan Dix

Kunstmuseum Stuttgart und Museum Haus Dix

Ganzen Text anzeigenDas Kunstmuseum Stuttgart feiert zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Eröffnung ist es ein Publikumsmagnet, auch wegen der einzigartigen Otto-Dix-Sammlung. Markus Brock "checkt" das Museum.

Als Gäste trifft Brock einen echten Dix-Fan, den Schauspieler Walter Sittler, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas Kunstmuseum Stuttgart feiert zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Eröffnung ist es ein Publikumsmagnet, auch wegen der einzigartigen Otto-Dix-Sammlung. Markus Brock "checkt" das Museum.

Als Gäste trifft Brock einen echten Dix-Fan, den Schauspieler Walter Sittler, bekannt aus der Fernsehserie "Der Kommissar und das Meer", sowie Jan Dix, den Sohn von Otto Dix, der einige Anekdoten aus dem Leben seines Vaters zu erzählen weiß.

"Würfele" nennen die Stuttgarter liebevoll das Kunstmuseum, das schon von außen durch seine minimalistische Architektur besticht. Das Museum wurde in einen stillgelegten Autotunnel gebaut und bietet mit 5000 Quadratmetern Ausstellungsfläche viel Platz für die Kunst. Insgesamt 15 000 Werke umfasst der Bestand. Mit rund 250 Arbeiten von Otto Dix besitzt das Kunstmuseum die wohl wichtigste Sammlung weltweit.

"Die Neue Sachlichkeit, das habe ich erfunden", meinte Otto Dix (1891 - 1969) ganz selbstbewusst. Aber stimmt das wirklich? Tatsache ist, dass der Starmaler der Weimarer Republik ein großes Gespür für seine Zeit hatte und Menschen porträtierte wie kein Zweiter. Genau das fasziniert auch den Schauspieler Walter Sittler an Dix: dass er nichts beschönigte, sondern schonungslos malte, vom Kriegskrüppel bis zur Prostituierten. Mit detektivischem Gespür entdeckt er interessante Details auf Gemälden wie etwa dem "Großstadt-Triptychon" (1927/28), einem der Hauptwerke von Otto Dix.

Neben den Ikonen von Dix versammelt das Kunstmuseum abstrakte Werke von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart, darunter Gemälde von Emil Nolde bis Dieter Roth. Einer der Pioniere der Abstrakten Kunst war Willi Baumeister. Auch sein Nachlass, das Archiv Baumeister, befindet sich im Kunstmuseum Stuttgart.

Seit 2013 ist dem Kunstmuseum Stuttgart das Haus Dix in Hemmenhofen am Bodensee angegliedert. Die Zimmer des ehemaligen Wohnhauses von Otto Dix wurden authentisch restauriert, sogar im Keller findet sich Kunst: Wandmalereien von einer Faschingsparty im Jahr 1966. Bis zu seinem Tod 1969 hat Otto Dix auf der Bodensee-Halbinsel Höri gelebt, ein Großteil seines Werks ist dort entstanden. In dem heutigen Museum trifft Markus Brock auf Otto Dix' jüngsten Sohn Jan und fragt ihn: Wie war Otto Dix als Vater? Wie hat sich das Leben im Künstlerhaus abgespielt? Jan Dix weiß so manche Anekdote aus seiner Kindheit zu erzählen.


(ARD/SWR)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Kampf um IS-Hochburg
Kurden im Irak haben Mossul im Visier

Nach Attacke in Schweizer Zug
Täter und eine 34-Jährige sterben

Zwischenbilanz bei Olympia
Bei Brasilianern wächst Begeisterung


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19:10

Berner Oberland

Film von Ursula Bischof Scherer

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenGipfel, Gletscher, Bahnen, Kühe und Touristen - aber auch eine reiche Baumeistertradition im Simmental, das mit seinen stolzen Häusern vom Reichtum durch Pferde- und Viehzucht erzählt.

Die Freude an den Bergen mit ihrer Fernsicht löste um 1900 einen Bergbahnboom ...

Text zuklappenGipfel, Gletscher, Bahnen, Kühe und Touristen - aber auch eine reiche Baumeistertradition im Simmental, das mit seinen stolzen Häusern vom Reichtum durch Pferde- und Viehzucht erzählt.

Die Freude an den Bergen mit ihrer Fernsicht löste um 1900 einen Bergbahnboom aus. Freud und Leid des Sturms auf die Gipfel lässt sich anhand des Berges Niesen erleben. Die Wasserfülle am Grimsel führte zum Bau von imposanten Staumauern und Wasserkraftwerken.

Heute bieten sowohl die Natur als auch die Technik am Grimsel eindrückliche Erlebnisse.


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19:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Erbe der Menschheit

Die Strafgefangenenlager in Australien

Der Beginn einer Nation

Film von Werner Meyer

Ganzen Text anzeigenElf Strafgefangenlager hat die UNESCO in Australien als Weltkulturerbe geschützt. Sie stehen für den Beginn der jungen Nation. Es ist eine Geschichte, die nie vergessen werden darf.

Mit dem Blut, dem Schweiß und den Tränen ihrer Strafgefangenen bauten die Briten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenElf Strafgefangenlager hat die UNESCO in Australien als Weltkulturerbe geschützt. Sie stehen für den Beginn der jungen Nation. Es ist eine Geschichte, die nie vergessen werden darf.

Mit dem Blut, dem Schweiß und den Tränen ihrer Strafgefangenen bauten die Briten ihre Kolonie. Die Gefangenen konnten - auch wenn sie ihre Strafe abgearbeitet hatten - niemals mehr zu ihren Familien im weit entfernten Europa zurück.

Das erste dieser Lager wurde 1787 im heutigen Port Jackson in New South Wales gegründet. Zu den Gefangenen gehörte auch eine 70-jährige Frau, die zu drei Jahren Haft verurteilt wurde, weil sie zwölf Pfund Käse gestohlen hatte. Der jüngste Gefangene ist erst neun Jahre alt und verurteilt wegen Diebstahl von Kleidung und einer Pistole.

In Sydney wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Hyde-Park-Baracken gebaut. Es gab Schlafsäle für 600 Männer, oft sind doppelt so viele untergebracht. Über all die Jahre sitzen hier etwa 50 000 Strafgefangene ein.

Cockatoo Island wurde 1839 als Gefängnis für Rückfalltäter gegründet. Hier waren die Arbeitsbedingungen besonders hart. Die Gefangenen mussten bis zu sechs Meter tiefe Getreidesilos aus dem Stein schlagen. Durch eine winzige Öffnung wurden sie mit dem Seil in ein dunkles Loch herabgelassen. Unten arbeiteten sie den ganzen Tag mit Hammer und Meißel.

1803 besetzten die Engländer auch die große Insel im Süden des Kontinents. Van Diemen's Land, heute Tasmanien. Tausende von Aborigines lebten hier und wie im Rest der Kolonie starben die meisten an den eingeschleppten Krankheiten. Landzuteilungen lockten Siedler nach Tasmanien. Die Strafgefangenen mussten für sie arbeiten.

Port Arthur war ein Lager für die kriminellsten Straftäter aus Großbritannien und Irland. Seine Lage machte es zum idealen Hochsicherheitsgefängnis. Scharfe Hunde bewachten die schmale Landbrücke zur Hauptinsel. Das Gefängnis war bekannt für seine "Tausendfüßler-Kolonnen". Nachdem ein Baum gefällt war, musste ihn eine Gruppe von Gefangenen auf den Schultern tragen. Stolperte ein Mann, fielen alle. Viele wurden von dem Gewicht der Stämme zerdrückt. Bis 1840 lebten mehr als 2000 Gefangene, Soldaten und Zivilisten in Port Arthur. Sie produzieren Steine, Ziegel, Möbel und Kleidung. Boote und Schiffe. 1853 werden die Gefangenentransporte eingestellt. Port Arthur 23 Jahre später geschlossen.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Robert Redford

Jenseits von Afrika

(Out of Afrika)

Spielfilm, USA 1985

Darsteller:
Tania BlixenMeryl Streep
Denys Finch HattonRobert Redford
Baron Bror BlixenKlaus Maria Brandauer
Berkeley ColeMichael Kitchen
FarahMalick Bowens
KamanteJoseph Thiaka
u.a.
Regie: Sydney Pollack
Länge: 155 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie dänische Baronin Blixen betreibt in Kenia eine Kaffeeplantage, als ihr untreuer Mann sie mit Syphilis infiziert. Dann lernt sie die Liebe ihres Lebens kennen, einen englischen Abenteurer.

Berühmtes Melodram, basierend auf der wahren Geschichte der ...

Text zuklappenDie dänische Baronin Blixen betreibt in Kenia eine Kaffeeplantage, als ihr untreuer Mann sie mit Syphilis infiziert. Dann lernt sie die Liebe ihres Lebens kennen, einen englischen Abenteurer.

Berühmtes Melodram, basierend auf der wahren Geschichte der Schriftstellerin Tania Blixen (alias Isak Dinesen), veröffentlicht in ihrem Roman "Afrika - dunkel lockende Welt".

Eine Molkerei und Kühe hatte sie erwartet, doch vor ihr liegt das Land für eine Kaffeeplantage: Tania Blixen ist kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs ihrem Mann, dem dänischen Baron Bror Blixen, nach Afrika gefolgt. Die Eheschließung der beiden erfolgte unter rationalen Gesichtspunkten - im verschneiten Dänemark hatten sie pragmatisch die Eckpunkte ihrer Ehe verhandelt.

Trotz aller Anfangsschwierigkeiten lebt Tania sich gut ein. Bror ist kein Kind von Traurigkeit. Dennoch ist Tania schockiert, als bei ihr eine schwere Syphilis diagnostiziert wird - ihr Mann hat sie angesteckt. Tania muss Afrika verlassen und sich im fernen Dänemark einer Behandlung unterziehen.

Nach Kenia zurückgekehrt, nimmt sie den Kontakt zu dem englischen Großwildjäger Denys Finch Hatton wieder auf. Was als flüchtige Begegnung in der Steppe begann, wird für die unabhängige Frau zur Liebe ihres Lebens. Silvester 1918/19 tanzt Tania mit Denys in das neue Jahr, und aus der Luft zeigt ihr der begeisterte Flieger die Schönheit des afrikanischen Kontinents.

Aber Denys ist ein Abenteurer. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Verbot des Elfenbeinhandels organisiert er Safaris für Touristen. Oft ist er wochenlang unterwegs. Aber auch, wenn er bei Tania ist, sucht er keine konventionelle Bindung. Immer wieder muss sie von ihm Abschied nehmen, doch er kehrt auch immer wieder zurück - bis er eines Tages mit dem Flugzeug abstürzt. Nun sind auch Tanias Tage in Afrika gezählt.

Tania Blixen veröffentlichte ihr literarisches Schaffen unter dem Pseudonym Isak Dinesen. Drehbuchautor Kurt Luedtke ließ sich gleich von mehreren Büchern der Autorin, aber auch einer Biografie inspirieren. Wesentlich zum Erfolg des Films mit sieben Oscars trugen die von Kameramann David Watkin aufgenommenen Bilder sowie der großartige Soundtrack von John Barry bei.


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22:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Robert Redford

Barfuß im Park

(Barefoot in the Park)

Spielfilm, USA 1967

Darsteller:
Corie BratterJane Fonda
Paul BratterRobert Redford
Victor VelascoCharles Boyer
Cories MutterMildred Natwick
u.a.
Regie: Gene Saks
Länge: 102 Minuten

Ganzen Text anzeigenPaul ist ein konservativer junger Anwalt, seit kurzem verheiratet mit der vergnügungssüchtigen Corie. In der Ehe der Beiden beginnt es schon nach sechs Flittertagen zu kriseln.

Durch ihre Kleinwohnung im fünften Stock und das Auftauchen der anstrengenden ...

Text zuklappenPaul ist ein konservativer junger Anwalt, seit kurzem verheiratet mit der vergnügungssüchtigen Corie. In der Ehe der Beiden beginnt es schon nach sechs Flittertagen zu kriseln.

Durch ihre Kleinwohnung im fünften Stock und das Auftauchen der anstrengenden Schwiegermutter verliert Paul die Nerven, und Corie entdeckt in ihrem Mann einen Spießer. - Robert Redford und Jane Fonda in der leichten Komödie nach dem Broadway-Hit von Neil Simon.

Eigentlich sind Corie und Paul nach ihren sechs Flittertagen im Plaza-Hotel noch unsterblich verliebt. Corie macht sich mit Begeisterung daran, ihr winziges Apartment hoch oben in dem alten Backsteingebäude in Greenwich Village gemütlich herzurichten. Voller Enthusiasmus spielt sie mit den Möglichkeiten ihres neuen Heims. Ganz anders sieht das ihr Ehemann, nachdem er schnaufend den Aufstieg durch das Treppenhaus geschafft hat. Paul bemerkt sofort, dass die Wohnung eiskalt ist, weil die Heizung nicht funktioniert, und stellt sich vor, wie die Flocken des ersten Februar-Schnees in der Nacht durch das Loch im Dachfenster herabsegeln werden.

Bald lernen die Beiden ihren Nachbar Victor Velasco kennen, der über ihnen auf dem Dach wohnt. Offenbar steigt er regelmäßig durch ihr Dachfenster zu seinem Zimmer hinauf, weil ihn der Hausbesitzer wegen Mietrückständen ausgesperrt hat. Mr. Velasco bringt einige Unruhe in das Leben der Jungverheirateten und Cories Mutter, als er alle zu einem albanischen Abendessen auf einem kalten Fährboot in Staten Island einlädt. Bei einem heftigen Ehestreit wirft Corie dem nörgelnden Paul anschließend vor, er sei unfähig, sich gehen zu lassen und fordert die Scheidung.

Der Titel des Films von Gene Saks und des Theaterstücks von Neil Simon bezieht sich auf die letzte Szene, in welcher der betrunkene, verzweifelt Paul all seine Bedenken vergisst und barfuß durch den eiskalten Washington Square Park läuft. Robert Redford nahm einige Jahre nach dem Broadway-Erfolg des Stücks seine Rolle des Paul auf, während Jane Fonda als Ehefrau Corie die Bühnen- Darstellerin ersetzte. Charles Boyer spielte den exzentrischen Nachbarn Velasco.


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0:33
VPS 00:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Robert Redford

Milagro - Der Krieg im Bohnenfeld

(The Milagro Beanfield War)

Spielfilm, USA 1988

Darsteller:
Sheriff Barnabe MontoyaRubén Blades
Ladd DevineRichard Bradford
Ruby ArchuletaSônia Braga
Flossie DevineMelanie Griffith
u.a.
Regie: Robert Redford
Länge: 114 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin kleiner Farmer in New Mexico legt sich mit einem Großunternehmer an, der in der Gegend eine moderne Freizeitsiedlung bauen will. Den Bauern aber droht der Verlust ihres Lebensraums.

Die heiter-besinnlich erzählte Geschichte hüllt sich in das Gewand eines ...

Text zuklappenEin kleiner Farmer in New Mexico legt sich mit einem Großunternehmer an, der in der Gegend eine moderne Freizeitsiedlung bauen will. Den Bauern aber droht der Verlust ihres Lebensraums.

Die heiter-besinnlich erzählte Geschichte hüllt sich in das Gewand eines modernen Märchens, in dem auch Engel und Wunder noch eine reale Dimension besitzen.

Mit der hochfliegenden Idee, das kleine mexikanische Dorf Milagro mit einer riesigen modernen Ferienanlage zu beglücken, stört der profitgierige Unternehmer Ladd Devine die dörfliche Idylle. Die Einwohner Milagros empfinden die bevorstehende Zerstörung ihrer Heimat und den drohenden Zuzug fremder Touristen als brutalen Eingriff, denn ihnen selbst droht die Vertreibung. Trotzdem bleiben sie größtenteils passiv und gleichgültig. Doch mit seiner Absicht, sein brachliegendes Stück Land zu bewirtschaften, weckt der junge Joe Mondragon den Zorn der mächtigen Bauherren. Er leitet Wasser für die Bewirtschaftung des Feldes ab. Als Devine, der hochrangige Politiker und Beamte auf seiner Seite hat, Maßnahmen gegen ihn ergreift, erfasst die Einwohner eine Welle der Solidarität. Sie begreifen, dass es in diesem Konflikt um mehr geht, denn die Freiheit aller steht auf dem Spiel.

In seinem zweiten Film als Regisseur schlug sich der als Schauspieler bekannt und beliebt gewordene Robert Redford ("Die Unbestechlichen", "Der große Gatsby", "Jenseits von Afrika") wie so oft auf die Seite der "einfachen Leute", die sich gegen das Establishment zur Wehr setzen müssen. Inspiriert durch den magischen Realismus lateinamerikanischer Kunst, lässt Redford immer wieder einen omnipräsenten Geist die Ereignisse schalkhaft kommentieren und vorantreiben. Redfords Anliegen ist nicht der Widerstand an sich, sondern die Bewahrung eigener Traditionen gegen den reinen Kommerz und des Gemeinwohls und der Lebensfreude gegen die Interessen Einzelner.


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2:26
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Barfuß im Park

(Barefoot in the Park)

Spielfilm, USA 1967

Darsteller:
Corie BratterJane Fonda
Paul BratterRobert Redford
Victor VelasvoCharles Boyer
Cories MutterMildred Natwick
u.a.
Regie: Gene Saks
Länge: 102 Minuten

Ganzen Text anzeigenPaul ist ein konservativer junger Anwalt, seit kurzem verheiratet mit der vergnügungssüchtigen Corie. In der Ehe der Beiden beginnt es schon nach sechs Flittertagen zu kriseln.

Durch ihre Kleinwohnung im fünften Stock und das Auftauchen der anstrengenden ...

Text zuklappenPaul ist ein konservativer junger Anwalt, seit kurzem verheiratet mit der vergnügungssüchtigen Corie. In der Ehe der Beiden beginnt es schon nach sechs Flittertagen zu kriseln.

Durch ihre Kleinwohnung im fünften Stock und das Auftauchen der anstrengenden Schwiegermutter verliert Paul die Nerven, und Corie entdeckt in ihrem Mann einen Spießer. - Robert Redford und Jane Fonda in der leichten Komödie nach dem Broadway-Hit von Neil Simon.

Eigentlich sind Corie und Paul nach ihren sechs Flittertagen im Plaza-Hotel noch unsterblich verliebt. Corie macht sich mit Begeisterung daran, ihr winziges Apartment hoch oben in dem alten Backsteingebäude in Greenwich Village gemütlich herzurichten. Voller Enthusiasmus spielt sie mit den Möglichkeiten ihres neuen Heims. Ganz anders sieht das ihr Ehemann, nachdem er schnaufend den Aufstieg durch das Treppenhaus geschafft hat. Paul bemerkt sofort, dass die Wohnung eiskalt ist, weil die Heizung nicht funktioniert, und stellt sich vor, wie die Flocken des ersten Februar-Schnees in der Nacht durch das Loch im Dachfenster herabsegeln werden.

Bald lernen die Beiden ihren Nachbar Victor Velasco kennen, der über ihnen auf dem Dach wohnt. Offenbar steigt er regelmäßig durch ihr Dachfenster zu seinem Zimmer hinauf, weil ihn der Hausbesitzer wegen Mietrückständen ausgesperrt hat. Mr. Velasco bringt einige Unruhe in das Leben der Jungverheirateten und Cories Mutter, als er alle zu einem albanischen Abendessen auf einem kalten Fährboot in Staten Island einlädt. Bei einem heftigen Ehestreit wirft Corie dem nörgelnden Paul anschließend vor, er sei unfähig, sich gehen zu lassen und fordert die Scheidung.

Der Titel des Films von Gene Saks und des Theaterstücks von Neil Simon bezieht sich auf die letzte Szene, in welcher der betrunkene, verzweifelt Paul all seine Bedenken vergisst und barfuß durch den eiskalten Washington Square Park läuft. Robert Redford nahm einige Jahre nach dem Broadway-Erfolg des Stücks seine Rolle des Paul auf, während Jane Fonda als Ehefrau Corie die Bühnen- Darstellerin ersetzte. Charles Boyer spielte den exzentrischen Nachbarn Velasco.


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4:09
VPS 04:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Milagro - Der Krieg im Bohnenfeld

(The Milagro Beanfield War)

Spielfilm, USA 1988

Darsteller:
Sheriff Barnabe MontoyaRubén Blades
Ladd DevineRichard Bradford
Ruby ArchuletaSonia Braga
Flossie DevineMelanie Griffith
u.a.
Regie: Robert Redford
Länge: 114 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin kleiner Farmer in New Mexico legt sich mit einem Großunternehmer an, der in der Gegend eine moderne Freizeitsiedlung bauen will. Den Bauern aber droht der Verlust ihres Lebensraums.

Die heiter-besinnlich erzählte Geschichte hüllt sich in das Gewand eines ...

Text zuklappenEin kleiner Farmer in New Mexico legt sich mit einem Großunternehmer an, der in der Gegend eine moderne Freizeitsiedlung bauen will. Den Bauern aber droht der Verlust ihres Lebensraums.

Die heiter-besinnlich erzählte Geschichte hüllt sich in das Gewand eines modernen Märchens, in dem auch Engel und Wunder noch eine reale Dimension besitzen.

Mit der hochfliegenden Idee, das kleine mexikanische Dorf Milagro mit einer riesigen modernen Ferienanlage zu beglücken, stört der profitgierige Unternehmer Ladd Devine die dörfliche Idylle. Die Einwohner Milagros empfinden die bevorstehende Zerstörung ihrer Heimat und den drohenden Zuzug fremder Touristen als brutalen Eingriff, denn ihnen selbst droht die Vertreibung. Trotzdem bleiben sie größtenteils passiv und gleichgültig. Doch mit seiner Absicht, sein brachliegendes Stück Land zu bewirtschaften, weckt der junge Joe Mondragon den Zorn der mächtigen Bauherren. Er leitet Wasser für die Bewirtschaftung des Feldes ab. Als Devine, der hochrangige Politiker und Beamte auf seiner Seite hat, Maßnahmen gegen ihn ergreift, erfasst die Einwohner eine Welle der Solidarität. Sie begreifen, dass es in diesem Konflikt um mehr geht, denn die Freiheit aller steht auf dem Spiel.

In seinem zweiten Film als Regisseur schlug sich der als Schauspieler bekannt und beliebt gewordene Robert Redford ("Die Unbestechlichen", "Der große Gatsby", "Jenseits von Afrika") wie so oft auf die Seite der "einfachen Leute", die sich gegen das Establishment zur Wehr setzen müssen. Inspiriert durch den magischen Realismus lateinamerikanischer Kunst, lässt Redford immer wieder einen omnipräsenten Geist die Ereignisse schalkhaft kommentieren und vorantreiben. Redfords Anliegen ist nicht der Widerstand an sich, sondern die Bewahrung eigener Traditionen gegen den reinen Kommerz und des Gemeinwohls und der Lebensfreude gegen die Interessen Einzelner.