Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 7. August
Programmwoche 32/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Brasilien in Not

Film von Antonio Cascais

Ganzen Text anzeigenBrasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte. Dem Land geht das Wasser aus – und das kurz vor den Olympischen Spielen im Sommer. Wo liegen die Ursachen?

Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den Dürregebieten im Nordosten sondern ...

Text zuklappenBrasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte. Dem Land geht das Wasser aus – und das kurz vor den Olympischen Spielen im Sommer. Wo liegen die Ursachen?

Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den Dürregebieten im Nordosten sondern auch in den Megastädten Rio de Janeiro und São Paulo. Die Trinkwasserspeicher in den Bundesstaaten sind so gut wie leer, ganze Regionen im Nordosten verwüsten.

Wie kann es sein, dass einem der wasserreichsten Länder der Welt das Wasser ausgeht? Globaler Klimawandel? Umweltzerstörung? Versagen der Politik? Oder Profitinteressen?

"makro" begibt sich auf Spurensuche und reist von São Paulo in die Wüstenregion im Nordosten des riesigen Landes, in die Hauptstadt Brasilia und in die zerstörten Ökosysteme am Amazonas. Zu Wort kommen Umweltschützer, Agrarindustrielle, Politiker und betroffene Menschen.

Die ernüchternde Erkenntnis: Brasiliens Wasser wird trotz Krise weiterhin verschwendet. Auch für uns! Denn über 70 Prozent des Wassers verbraucht Brasiliens Landwirtschaft vor allem für den Export von Soja, Fleisch und Früchten nach Europa.


6:44
VPS 06:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Dr. Werner Bartens: Schluss mit den falschen Vorschriften -

Wichtig ist, was uns berührt

Ganzen Text anzeigenLebe ich gesund? Trinke ich zu viel Bier? Esse ich genug Obst? Ständig kommen "Experten" mit guten Ratschlägen und Vorschriften, wie wir unser Leben führen sollten - Schluss damit!

Dr. Werner Bartens ist Leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der Süddeutschen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenLebe ich gesund? Trinke ich zu viel Bier? Esse ich genug Obst? Ständig kommen "Experten" mit guten Ratschlägen und Vorschriften, wie wir unser Leben führen sollten - Schluss damit!

Dr. Werner Bartens ist Leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der Süddeutschen Zeitung. Er ist Arzt und Autor zahlreicher populärwissenschaftlicher Sachbücher im Bereich Medizin.

Er sagt "Es reicht!" und empfiehlt uns, uns endlich wieder auf die eigenen Instinkte und Gefühle zu verlassen und das zu tun, was unser Inneres und unsere Erfahrung uns sagen.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Akseli Gallen-Kallela: Lemminkäinens Mutter

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:16
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Carlos Fraenkel: Kann Philosophie Frieden stiften?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenWenn religiöse und kulturelle Differenzen unüberbrückbar scheinen, können philosophische Gespräche helfen. Daran glaubt der in Deutschland und Brasilien aufgewachsene Carlos Fraenkel.

Der Philosoph, Spezialist für jüdische und arabische Philosophie des ...

Text zuklappenWenn religiöse und kulturelle Differenzen unüberbrückbar scheinen, können philosophische Gespräche helfen. Daran glaubt der in Deutschland und Brasilien aufgewachsene Carlos Fraenkel.

Der Philosoph, Spezialist für jüdische und arabische Philosophie des Mittelalters und derzeit Professor in Montreal, ist an die Brennpunkte politischer und religiöser Konflikte gereist, um mit den Menschen über die großen Fragen des Lebens zu diskutieren.

In der Förderung der Streitkultur sieht Fraenkel eine Chance, den Teufelskreis von Sprachlosigkeit und Gewalt zu durchbrechen.

Im Gespräch mit Juri Steiner erklärt er, wie er mit seiner philosophischen Praxis dazu anregen will, Gegensätze, Klischees und Vorurteile zu überwinden.


Seitenanfang
10:16
VPS 10:15

Sonate für zwei "Beethoven"

Mit Lev Vinocour und Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenIn "Sonate für zwei" will es Moderatorin Nina Mavis Brunner von Pianist Lev Vinocour genau wissen: Warum wurde ausgerechnet Beethovens "Mondscheinsonate" zum bekanntesten Evergreen der Klassik?

Kaum ein Klavierwerk ist so bekannt wie dieses. Doch welche musikalischen ...

Text zuklappenIn "Sonate für zwei" will es Moderatorin Nina Mavis Brunner von Pianist Lev Vinocour genau wissen: Warum wurde ausgerechnet Beethovens "Mondscheinsonate" zum bekanntesten Evergreen der Klassik?

Kaum ein Klavierwerk ist so bekannt wie dieses. Doch welche musikalischen Neuerungen hat es gebracht und welche Geschichten stecken hinter dem Meisterwerk? Die Sonate führt die beiden an den Vierwaldstättersee, ohne den sie ihren markanten Namen nicht hätte.

Mit dabei: der Konzertflügel, an dem Vinocour im Gespräch mit Nina Marvis Brunner das "Opus 27, Nr. 2" ergründet. Außerdem lässt Vinocour unterschiedliche Interpretationsweisen des Werks erklingen, das sowohl als "Faust"-Komposition aber auch als musikalische Adaption von "Romeo und Julia" verstanden wurde.

Es geht um musikalische Innovationen, Leitmotive, kompositorische Details, und die Frage, was das Werk die Menschen heute noch angeht.


Seitenanfang
10:58
VPS 10:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

I'm a creative animal - Barbara Hannigan

Die Sopranistin und Dirigentin Barbara Hannigan hautnah

Film von Barbara Seiler

Ganzen Text anzeigenStimmgewaltig: Das Publikum feiert Barbara Hannigan mit stehenden Ovationen. Die Kritik versucht, ihre Wirkung zu beschreiben. Aber es hilft nur eines: Barbara Hannigan muss man erlebt haben.

Die Schweizer Filmemacherin Barbara Seiler begleitet die Künstlerin während ...

Text zuklappenStimmgewaltig: Das Publikum feiert Barbara Hannigan mit stehenden Ovationen. Die Kritik versucht, ihre Wirkung zu beschreiben. Aber es hilft nur eines: Barbara Hannigan muss man erlebt haben.

Die Schweizer Filmemacherin Barbara Seiler begleitet die Künstlerin während des Lucerne Festivals 2014 bei Proben, Workshops, Konzerten und beobachtet sie hinter den Kulissen des Festspielbetriebes, wo sie als "Artiste étoile" weilte.

Das Publikum im ehrwürdigen Klangtempel des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) dürfte sich kurz im falschen Film gefühlt haben: Nachdem die anmutig blonde Barbara Hannigan mit ihrem leuchtenden Sopran Mozart gesungen, Rossini und Fauré dirigiert hat, stakst sie als schwarzhaarige Domina auf die Bühne zurück, im Latexmini, in hohen Stiefeln und Netzstrümpfen und legt eine fast verstörende Performance hin. Ihre Interpretation von György Ligetis "Mysteries of the Macabre" reißt das Publikum buchstäblich von den Sitzen und verleitet Altmeister Sir Simon Rattle zu einer symbolischen Verbeugung vor der Bühne.

Es ist der Höhepunkt eines Konzerts, das Hannigan als Sängerin und gleichzeitig Dirigentin geleitet hat. Die Kamera ist hautnah dabei, wenn sich die Künstlerin von der glamourösen Operndiva in die verrückte Domina im Latexkostüm verwandelt. Dabei wirkt Barbara Hannigan gleichzeitig hoch konzentriert und von einer fast animalischen Energie getrieben.

"Im kreativen Prozess fühle ich mich selten wie ein Mensch weiblichen Geschlechts, sondern eher wie ein Tier. Ich bin ein Vogel, ein Pferd oder ein Wolf - ich kann die Tierarten im Minutentakt wechseln. Das fühlt sich für mich ganz natürlich an."

Das kanadische Nova Scotia ist ihre - mittlerweile schmerzlich vermisste - Heimat. Denn mit ihrem furchtlosen Einsatz für die Klassische Moderne wurde die Kanadierin zur heiß begehrten Galionsfigur für Komponisten, Festivals und Konzerthäuser. Im August 2014 wurde Luzern ihr zeitweiliges Zuhause.

"Manchmal preist mich die Presse über alle Maßen. So als wäre ich ein außerirdisches Geschöpf, das alles kann. Das freut mich natürlich. Anderseits macht es mich wütend. Was nämlich niemand sieht, ist die Arbeit, die Disziplin, die präzise Vorbereitung, die hinter allem steckt, was ich mache."

Zeit für Erholung gibt es wenig. Auch als "Artiste étoile" in Luzern sind freie Tage nicht vorgesehen. Am Morgen nach der Uraufführung von Unsuk Chins "Le silence des sirenes" im KKL joggt Barbara Hannigan schon wieder lockere fünf Kilometer am See entlang. Am besten erholt sie sich sowieso auf einer Probe mit ihren Musikerkolleginnen und -kollegen.


Seitenanfang
11:49
VPS 11:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Late Night with Barbara Hannigan

Eine Sternstunde im KKL Luzern

Film von Michael Beyer

Ganzen Text anzeigenAls "Artiste étoile" gastierte Barbara Hannigan im August 2014 beim Lucerne Festival. Mit ihrem Auftritt beim "Late Night Konzert" als dirigierende Sopranistin begeisterte sie das Publikum.

"Late Night with Barbara Hannigan" zeigt die Mozart-Arien sowie György ...

Text zuklappenAls "Artiste étoile" gastierte Barbara Hannigan im August 2014 beim Lucerne Festival. Mit ihrem Auftritt beim "Late Night Konzert" als dirigierende Sopranistin begeisterte sie das Publikum.

"Late Night with Barbara Hannigan" zeigt die Mozart-Arien sowie György Ligetis "Concert Românesc" und "Mysteries of the Macabre" aus diesem sensationellen Konzert. Der Auftritt der Musikerin verleitete Sir Simon Rattle zu einer Verneigung vor der Bühne.

Im noblen Cocktailkleid dirigiert Barbara Hannigan das Mahler Chamber Orchestra. Und plötzlich dreht sie sich zum Publikum und singt eine ergreifende Mozart-Arie. Wie furchtlos die Kanadierin ihre Kunst ausübt, zeigt sich wenig später: Sie erscheint in einer S&M-Korsage und Lackstiefeln und peitscht ihr Ensemble durch Ligetis "Mysteries of the Macabre".


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Duft der Marille -

Die sonnige Frucht der Wachau

Film von Marietheres van Veen

Ganzen Text anzeigenEtwa 100 000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau - nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt.

Diese Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". ...
(ORF)

Text zuklappenEtwa 100 000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau - nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt.

Diese Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". Denn "Aprikose", wie die Marille außerhalb Österreichs, Bayerns und Südtirols genannt wird, leitet sich vom lateinischen "Praecos" ab - und das bedeutet so viel wie "frühreif".

Die Früchte sind ein Markenzeichen für die Region, der Name "Wachauer Marille" ist eine durch die Europäische Union geschützte Ursprungsbezeichnung. Er darf nur für Marillen verwendet werden, die aus einem exakt definierten Anbaugebiet beiderseits der Donau stammen.


(ORF)


Seitenanfang
13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir sind die Schweiz (4/5)

Ein Tag im August

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

In dieser Folge kehrt Maria Cardoso die Straßen Zürichs, Touring Club ...

Text zuklappenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

In dieser Folge kehrt Maria Cardoso die Straßen Zürichs, Touring Club Schweiz-Patrouilleur Marcel Blum hilft Menschen, die eine Autopanne haben, Regula Fankhauser arbeitet als Rettungssanitäterin in der Stadt Bern und Chasper Mischol fährt Postauto im Unterengadin.

47 Jahre alt ist Maria Cardoso und Straßenkehrerin in der Stadt Zürich. Um vier Uhr früh, wenn Zürich noch schläft, beginnt ihr Dienst. Sie kam mit ihrem Mann aus Portugal in die Schweiz, als sie 18 Jahre alt war. Die beiden sind ein unzertrennliches Team, beruflich und privat. Bis vor 14 Jahren arbeiteten sie zusammen in der Gastronomie in verschiedenen Tourismusregionen. Seither sind sie bei der Zürcher Stadtreinigung angestellt. Kinder haben Maria und Mario Cardoso nicht, denn als sie in die Schweiz kamen, durfte man als Saisonarbeiter keine Kinder mitbringen. Deshalb verzichteten sie damals auf Nachwuchs. Als sie endlich die nötige Bewilligung bekamen, um in der Schweiz zu bleiben, wurde Maria Cardoso krank und konnte nicht mehr schwanger werden. Heute ist sie wieder gesund und hat sich auch damit arrangiert, dass sie zwischen zwei Welten lebt und in Portugal mittlerweile auch "Ausländerin" ist.

Marcel Blum ist gelernter Mechaniker und Service-Patrouilleur beim Touring Club Schweiz (TCS) in der Region Innerschweiz. Der 40-Jährige hilft seit zwölf Jahren Menschen, die mit ihrem Auto stehen bleiben. Bei den meisten Pannen ist es die Batterie, die nicht mehr funktioniert. Er ist verheiratet und Vater von zwei Jungs, neustes Familienmitglied ist ein junger Hund. Marcel Blum selbst ist in einer kinderreichen Familie auf dem Land aufgewachsen. Sein größter Traum wäre es, nach Schweden auszuwandern, seine Frau und Kinder möchten allerdings nicht weg. Auch er ist im Grunde sehr verwurzelt hier und seit Kurzem Vereinspräsident der Älpler-Frönde Wärtischtei. Diese Freiwilligenorganisation hält Wanderwege und öffentliche Grillanlagen instand. Einmal im Monat treffen sich die Männer zum Arbeiten und feiern dann gerne bis in die Nacht hinein.

Die 40-jährige Bernerin Regula arbeitet Teilzeit im Notfallteam der Rettungspolizei in Bern. Zu dritt rücken sie zwischen sieben und zwölf Mal täglich aus. 18 Leute leisten hier insgesamt etwa 48 Einsätze pro Tag, sei es, dass ein Velofahrer stürzt, jemand falsche Tabletten einnimmt oder sich an einem Stück Fleisch verschluckt. Die allermeisten Fälle gehen glimpflich aus, aber die schwereren Fälle belasten Regula Fankhauser natürlich schon. Vor allem den Suizid junger Menschen findet sie schwierig zu verarbeiten. Leider würden solchen Fälle zunehmen, erklärt sie. Zudem ist die Rettungssanitäterin ausgebildete Bäuerin und bewirtschaftet mit ihrem Mann zusammen dessen elterlichen Bauernhof. Sie schätzt die Abwechslung zwischen ihren beiden Jobs, doch der Hof ist ihre Heimat und ihr Paradies. Sie findet die Landschaft großartig in der Schweiz und möchte nirgendwo anders leben.

Der 63-jährige Chasper Mischol ist Postautochauffeur im 70-Seelendorf Vnà im Unterengadin. Ursprünglich ist er gelernter Maurer, arbeitet aber seit 44 Jahren Teilzeit als Postautochauffeur. Früher wohnte er mit seiner Familie in Vnà, heute lebt er den Sommer über mit seiner Partnerin Doris auf einem Maiensäss. Für Chasper hat sich damit einen Traum erfüllt, er wollte schon immer auf dem Maiensäss eine Besenbeiz - ein Winzer Gastbetrieb - haben. Dank Doris kann er diesen Traum nun leben. Zudem liebt er Esel. Felix und Julia, seine beiden Esel, sind für ihn wie Kinder. Im Sommer hütet er noch acht andere Esel dazu. Chasper Mischol genießt sein gemütliches Leben und die Natur. Seine Frau würde gerne häufiger reisen, der 63-Jährige war dagegen bislang nur einmal im Ausland. Er ist sehr verwurzelt in den Bergen und fährt die 3,3 Kilometer lange Strecke zwischen Vnà und Ramosch mit dem kleinen Postauto fünf Mal am Tag. Langweilig findet er es nie. Ihm genügt es, dass die Fahrgäste und die Jahreszeiten wechseln.


Seitenanfang
14:14
VPS 14:15

Dolby-Digital Audio

Tortuga - die unglaubliche Reise der Meeresschildkröte

Dokumentarfilm von Nick Stringer, Großbritannien 2009

Sprecher: Hannelore Elsner

Länge: 77 Minuten

Ganzen Text anzeigenKaum an einem Strand in Florida geschlüpft, begibt sich die Meeresschildkröte auf eine gefährliche und geheimnisvolle Reise, die erst nach 25 Jahren beendet sein wird.

Seit über 200 Millionen Jahren ist es dieselbe Route, die schon ihre Vorfahren bewältigt haben. ...
(ORF)

Text zuklappenKaum an einem Strand in Florida geschlüpft, begibt sich die Meeresschildkröte auf eine gefährliche und geheimnisvolle Reise, die erst nach 25 Jahren beendet sein wird.

Seit über 200 Millionen Jahren ist es dieselbe Route, die schon ihre Vorfahren bewältigt haben. So macht auch sie sich auf und folgt dem Golfstrom Richtung Arktis. Sie durchschwimmt den gesamten Nordatlantik bis nach Afrika.

Nach einem längeren Aufenthalt in der Karibik kehrt die Schildkröte wieder zurück, um ihre Eier an der Stelle abzulegen, wo sie vor 25 Jahren das Licht der Erde erblickt hat.


(ORF)


Seitenanfang
15:31
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der weiße Löwe

(White Lion)

Spielfilm, Südafrika 2008

Darsteller:
Erzähler / Gisani (alt)John Kani
Gisani (jung)Thabo Malema
NicalskiA. J. van der Merwe
BrookerBrendan Grealy
RichardsJamie Bartlett
u.a.
Regie: Michael Swan
Länge: 86 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer weiße Löwe Letsatsi muss sich, von seinem Rudel ausgestoßen, allein in der Wildnis behaupten. Der Shangaan-Junge Gisani rettet ihn vor einer Hyäne und beschließt, ihn weiter zu beschützen.

Beim renommierten Kinderfilmfestival "Lucas" in Frankfurt erhielt der ...
(ARD)

Text zuklappenDer weiße Löwe Letsatsi muss sich, von seinem Rudel ausgestoßen, allein in der Wildnis behaupten. Der Shangaan-Junge Gisani rettet ihn vor einer Hyäne und beschließt, ihn weiter zu beschützen.

Beim renommierten Kinderfilmfestival "Lucas" in Frankfurt erhielt der Film den Publikumspreis. Bei den südafrikanischen Film- und Fernsehpreisen (SAFTA) wurde er für die Beste Kamera und die Beste Musik ausgezeichnet.

An einem Lagerfeuer hat sich eine Gruppe von Kindern versammelt, um sich von einem alten Mann eine aufregende Geschichte erzählen zu lassen: Vor vielen Jahren wurde im Tal des südafrikanischen Shangaan-Volkes ein weißer Löwe geboren, der Letsatsi genannt wurde. Eine uralte Legende besagt, dass diese überaus seltenen Tiere als Botschafter der Götter dem Volk Glück und Wohlstand bringen. Von seinem Rudel hingegen wird er wegen seines weißen Fells ausgegrenzt. Von klein auf muss Letsatsi lernen, sich zu behaupten und sich gegen immer neue Feinde zur Wehr setzen. Als er eines Tages von einer Hyäne bedroht wird, rettet ihn der Shangaan-Junge Gisani. Er weiß um die Bedeutung des weißen Löwen für sein Volk und fühlt sich fortan als dessen Beschützer. So vergehen Jahre, in denen Letsatsi zu einem stattlichen und kraftvollen Löwenmännchen heranwächst und Freundschaft mit einem erfahrenen Löwen namens Nkulu schließt. Aus Gisani, der seinem Freund immer wieder durch die Wildnis folgte, wird ein versierter Fährtenleser.

Eines Tages aber wagen die Löwen sich auf der Futtersuche in ein von Menschen bewohntes Gebiet vor und Nkulu wird von einem Farmer erschossen. Auch Letsatsi schwebt in Gefahr: Die Nachricht vom Auftauchen eines weißen Löwen ruft einen skrupellosen Großwildjäger auf den Plan. Dieser sieht in dem seltenen Tier vor allem eine prunkvolle Trophäe und setzt alles daran, Letsatsi zu erlegen. Ausgerechnet Gisani soll ihm als Fährtensucher dabei helfen.


(ARD)


Seitenanfang
16:57
VPS 16:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Mein Freund Salty

(Salty, the Motion Picture)

Spielfilm, USA 1973

Darsteller:
TimClint Howard
TaylorMark Slade
Mrs. PenningerNina Foch
ClancyJulius W. Harris
Wendy LundLinda Scruggs
u.a.
Regie: Ricou Browning
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer kleine Tim, nach dem Tod der Eltern mit seinem älteren Bruder auf der Reise nach Florida, "adoptiert" einen Seelöwen aus einem aufgelösten Zirkus.

Tim sorgt dafür, dass Salty nicht verkauft wird und erlebt mit ihm aufregende Abenteuer. - Gute Unterhaltung für ...

Text zuklappenDer kleine Tim, nach dem Tod der Eltern mit seinem älteren Bruder auf der Reise nach Florida, "adoptiert" einen Seelöwen aus einem aufgelösten Zirkus.

Tim sorgt dafür, dass Salty nicht verkauft wird und erlebt mit ihm aufregende Abenteuer. - Gute Unterhaltung für kindliche Gemüter aller Altersgruppen mit tollen Tierdressuren und sensationellen Unterwasseraufnahmen.

Als ihre Eltern bei einem Hurrikan ums Leben kommen, machen sich der kleine Tim und sein großer Bruder Taylor auf den Weg nach Florida. Dort hofft Taylor, in einer Bootswerft Arbeit zu finden und sich mit Tim ein neues Zuhause aufbauen zu können. Unterwegs begegnet ihnen Clancy, der in Miami einen aufgelösten Zirkus verkaufen will. Sofort schließt Tim mit dem Seelöwen Salty Freundschaft und darf ihn sogar behalten. In Florida angekommen, entpuppt sich Mrs. Penningers Werft als wirtschaftlich angeschlagen. Doch da Taylor ihr helfen kann, finden die beiden Brüder und ihr tierischer Begleiter bei ihr ein Heim. Dass es dabei turbulent zugeht, dafür sorgt Seelöwe Salty.

Ähnlich wie "Flipper" ein Jahrzehnt zuvor, zog auch der 1973 produzierte Familienfilm "Mein Freund Salty" eine beliebte Fernsehserie nach sich. Der "Sunshine State" Florida bildet die perfekte Kulisse für Tims sommerliche Abenteuer mit dem Seelöwen. Regisseur Ricou Browning arbeitete auch schon bei "Flipper" mit und war später für die Tauchsequenzen in "James Bond - Sag niemals nie" verantwortlich.


Seitenanfang
18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Jeannot und seine Musikautomaten

Film von Valérie Teuscher

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenJean Furrer restauriert und sammelt alte Musikautomaten. Das Resultat seiner Arbeit lässt sich sehen: Ein Museum voll mit den ausgefallensten antiken Pianos und Orgeln.

Jeannot - wie ihn alle nennen - kümmert sich aber nicht nur um alte Musikautomaten, sondern ...

Text zuklappenJean Furrer restauriert und sammelt alte Musikautomaten. Das Resultat seiner Arbeit lässt sich sehen: Ein Museum voll mit den ausgefallensten antiken Pianos und Orgeln.

Jeannot - wie ihn alle nennen - kümmert sich aber nicht nur um alte Musikautomaten, sondern kreiert auch Eigenes: Maschinen ohne tieferen Sinn und bunte Gemälde, die dank versteckt angebrachter Mechanik animiert sind. Durch seine Bilder fliegen Vögel und fahren Züge.

Jeannot wird demnächst 80 und am meisten liebt er am Leben, "seine zehn Finger zu beschäftigen". Das hat ihm auch den Ruf eines Mannes mit goldenem Händchen eingebracht. Der aus Luzern stammende ausgebildete Sanitär-Klempner hat sein ganzes Leben im Westen der Schweiz verbracht. Trotz seiner leicht brummigen Art, liegt etwas Schelmisches in seinem Blick. Der Lebenskünstler genießt heute seine Rentner-Freiheit, die ihn seine schwierige Kindheit in einem Waisenheim vergessen lässt. Oder wie er selber gerne sagt: "Ich wurde geboren, um zu lachen - das Weinen überlasse ich anderen".


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:13
VPS 19:10

Gelebte Tradition - Schweizer Volksbräuche

Film von Annette Frei Berthoud

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenWilde Kerle mit hölzernen Masken, die Tschäggättä, treiben im Lötschental an der Fastnacht ihr Unwesen. Der Film stellt die schönsten Schweizer Volksbräuche im Winter und Frühling vor.

Der Chalanda Marz im Engadin wurde berühmt durch die Geschichte vom ...

Text zuklappenWilde Kerle mit hölzernen Masken, die Tschäggättä, treiben im Lötschental an der Fastnacht ihr Unwesen. Der Film stellt die schönsten Schweizer Volksbräuche im Winter und Frühling vor.

Der Chalanda Marz im Engadin wurde berühmt durch die Geschichte vom Schellen-Ursli. Wenn nach Ostern der Böögg brennt, ist es Zeit für den Frühling - das Sechseläuten ist Zürichs beliebtestes Volksfest.


Seitenanfang
19:43
VPS 19:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Freitagsmoschee in Isfahan, Iran

Tausend Jahre islamische Kunst

Film von Rüdiger Lorenz und Faranak Djalali

Ganzen Text anzeigenDie Freitagsmoschee ist eines der größten und ältesten Gotteshäuser des Iran. Bereits 100 Jahre nach Mohammeds Tod gab es in der Oasenstadt Isfahan an diesem Platz eine Gebetsstätte.

Die gegenwärtige Anlage entstand im zehnten und zwölften Jahrhundert. Von den ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Freitagsmoschee ist eines der größten und ältesten Gotteshäuser des Iran. Bereits 100 Jahre nach Mohammeds Tod gab es in der Oasenstadt Isfahan an diesem Platz eine Gebetsstätte.

Die gegenwärtige Anlage entstand im zehnten und zwölften Jahrhundert. Von den Seldschucken über die Timuriden zu den Safawiden bis heute, immer waren es die besten Künstler und Handwerker ihrer Zeit, die die Bauten weiter ausschmückten oder restaurierten.

Der Film nähert sich dem Welterbe um vier Uhr früh. Zum Morgengebet sind nur einige Dutzend Männer und Frauen in den riesigen Innenhof gekommen. Letztere verfolgen die Predigt hinter einem Vorhang, doch den hat der Wind beiseite geblasen. Noch lässt sich, im schwachen Licht, die Pracht der mit Kachelfayence und Stuckornamentik verschwenderisch geschmückten Fassaden nur erahnen. Dann geht über dem weitläufigen Lehmdach mit seinen Kuppeln und Minaretten die Sonne auf.

Für die Gläubigen beginnt ein harter Tag. Es ist Ramadan, jetzt mitten im Sommer dürfen sie sechzehn Stunden nichts essen und bei 40 Grad Hitze nichts trinken. Alles läuft langsamer. Dort wo sonst überwiegend Touristen das Bild bestimmen, findet religiöses Leben statt. Die ganze Moschee, auch der Hof, wird mit Teppichen ausgelegt. Überall liegen Koranausgaben, in die sich Menschen jeden Alters vertiefen.

Der Muezzin ruft zum Mittagsgebet. In der beinahe 1000 Jahre alten Kuppelhalle Nizam al-Molk versammeln sich einige hundert Menschen und während sie sich vor einem kunstvoll mit Kacheln verzierten Mihrab gen Mekka niederwerfen, passiert nur wenige 100 Meter entfernt Unerwartetes: in einer Synagoge - in Isfahan gibt es vier - lesen Juden aus der Thora. Und über dem Fluss, im armenischen Viertel, feiern Christen das 20-jährige Jubiläum ihres Bischofs. Mit dreizehn Kirchen ist Isfahan seit Jahrhunderten so etwas wie eine multireligiöse Stadt.

Der Stuckateur Ostad Bahram Assadi beherrscht sein Handwerk noch wie die Meister früherer Jahrhunderte. Gerade hat er in 30 Metern Höhe die Ostkuppel restauriert. Jetzt begleitet ihn der Film bei einer Arbeit an einem 650 Jahre alten Stalaktitengewölbe. Zusammen mit seinem Gesellen fertigt er nach altem Muster Gipsteile, die er sorgfältig in das beschädigte Gewölbe einsetzt. Gleich nebenan arbeitet ein Kachelfayencemacher. Wer ihm über die Schulter schaut, versteht wie das "Puzzle" aus Millionen einzelner Kachelteile entstanden ist, aus dem die kunstvoll geschmückten Fassaden und Minarette bestehen.

Es ist der 19. Tag des Ramadan, der Tag, an dem Ali, der umstrittene Nachfolger des Propheten, ermordet wurde und der Tag, an dem der Koran offenbart wurde. Trauer und Freude treffen sich. Tausende strömen in die Moschee. Nach Gesang und Gebet werden zum "Fastenbrechen" Tee und Datteln gereicht. In der Kühle des Abends wird die Moschee zum Treffpunkt der halben Stadt. Bis zum Morgen dauert die Feier.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:14
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bodo Bach live: "Und ... wie war ich?"


Ganzen Text anzeigen"... und... wie war ich?" Eine gute Frage - eigentlich zu gut, um sie nur in intimen Momenten zu stellen. Warum nicht auch auf der Bühne des Comoedienhauses in Hanau, dachte Bodo Bach.

Bodo Bachs bisher persönlichstes Programm speist sich aus dem Alltag des ...
(ARD/HR)

Text zuklappen"... und... wie war ich?" Eine gute Frage - eigentlich zu gut, um sie nur in intimen Momenten zu stellen. Warum nicht auch auf der Bühne des Comoedienhauses in Hanau, dachte Bodo Bach.

Bodo Bachs bisher persönlichstes Programm speist sich aus dem Alltag des glücklich verheirateten Familienvaters. Frei nach Herbert Grönemeyers Motto: "Dem Jugendwahn ein Ende... Best Ager an die Macht" schlägt er eine Bresche für die Generation 50 plus.

Die wird, so viel steht für ihn fest, stark unterschätzt und weit unter Wert gehandelt.


(ARD/HR)


Seitenanfang
21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Neulich in Belgien

(Aanrijding in Moscou)

Fernsehfilm, Belgien 2008

Darsteller:
MattyBarbara Sarafian
JohnnyJurgen Delnaet
WernerJohan Heldenbergh
VeraAnemone Valcke
FienSofia Ferri
u.a.
Buch: Jean-Claude van Rijckeghem, Pat van Beirs
Regie: Christophe van Rompaey
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigenGerade als sie dachte, es ginge nicht noch schlimmer, verursacht die 41-jährige Matty einen Blechschaden an einem LKW, der weitreichende Folgen hat.

Der Fernsehfilm "Neulich in Belgien" avancierte in seiner Heimat zum Kassenschlager, wurde auf dem Festival von Cannes ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenGerade als sie dachte, es ginge nicht noch schlimmer, verursacht die 41-jährige Matty einen Blechschaden an einem LKW, der weitreichende Folgen hat.

Der Fernsehfilm "Neulich in Belgien" avancierte in seiner Heimat zum Kassenschlager, wurde auf dem Festival von Cannes mit stehenden Ovationen in der Reihe "Semaine de la Critique" gefeiert und mit dem "Prix SACD" für das beste Drehbuch ausgezeichnet.

Dabei geht in Mattys Leben bereits jetzt schon alles drunter und drüber: Ihr Ehemann bekämpft seine Midlife-Crisis mit einer wesentlich jüngeren Frau, ihre drei Kinder machen gerade verschiedene Stadien der Pubertät durch und auch ihr Job in der örtlichen Postfiliale ist alles andere als erfüllend.
Doch der ungehobelte Trucker entpuppt sich nach einem ersten Streit als Charmeur alter Schule und hat sich vorgenommen, Mattys Herz zu erobern.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
23:27
VPS 23:25

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Vorurteil?

Fernsehfilm, DDR 1976

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
AbschnittsbevollmächtigterErik Veldre
Leutnant KrügerStefan Lisewski
Horst EggertKurt Böwe
Christine EggertKarin Gregorek
u.a.
Buch: Bernd Diksen
Regie: Hans Knötzsch
Länge: 68 Minuten

Ganzen Text anzeigenAls man die Leiche der ertrunkenen Christine Eggert findet, steht für die Leute aus dem Ort der Tathergang bereits fest: Ihr Ehemann muss es gewesen sein. Doch stimmt das?

Unüberhörbar hatte es am Vorabend wieder einmal Streit gegeben zwischen dem Busfahrer Horst ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenAls man die Leiche der ertrunkenen Christine Eggert findet, steht für die Leute aus dem Ort der Tathergang bereits fest: Ihr Ehemann muss es gewesen sein. Doch stimmt das?

Unüberhörbar hatte es am Vorabend wieder einmal Streit gegeben zwischen dem Busfahrer Horst Eggert und seiner Frau. Der desolate Zustand der Ehe war ein offenes Geheimnis. Auch mit ihrem Stiefsohn Lutz stand Christine Eggert in dauerndem Kleinkrieg.

Während Oberleutnant Fuchs und seine Kollegen noch ermitteln, verschwindet Horst Eggert, der sich bei der Vernehmung in Widersprüche verwickelt hatte und zudem von einem Kollegen beschuldigt wird, eine hohe Summe aus dessen Geldbörse gestohlen zu haben. Und noch ein weiteres Indiz spricht gegen den mürrischen Einzelgänger. In einem Röhrchen mit harmlosen Schmerztabletten findet die Polizei ein starkes Schlafmittel, das Christine Eggert, die häufig Medikamente nahm, vor ihrem Tod in großen Mengen geschluckt hatte.


(ARD/MDR)


Seitenanfang
0:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Wenn die Gondeln Trauer tragen

(Don't Look Now)

Spielfilm, Großbritannien/Italien 1973

Darsteller:
Laura BaxterJulie Christie
John BaxterDonald Sutherland
HeatherHilary Mason
WendyClelia Matania
Bischof BarbarrigoMassimo Serato
u.a.
Regie: Nicolas Roeg
Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigenNach dem tragischen Tod ihrer kleinen Tochter, die beim Spielen im Teich ihres englischen Landsitzes ertrank, reisen Laura Baxter und ihr Mann John in ihrer Trauer nach Venedig.

Nach einer Kurzgeschichte von Daphne du Maurier, die auch den Stoff für Hitchcocks "Die ...
(ARD)

Text zuklappenNach dem tragischen Tod ihrer kleinen Tochter, die beim Spielen im Teich ihres englischen Landsitzes ertrank, reisen Laura Baxter und ihr Mann John in ihrer Trauer nach Venedig.

Nach einer Kurzgeschichte von Daphne du Maurier, die auch den Stoff für Hitchcocks "Die Vögel" lieferte, schuf Nicolas Roeg einen subtilen Gruselthriller, der als einer der besten Venedigfilme aller Zeiten gilt und die berühmteste Bettszene der Kinogeschichte enthält.

Während John in der winterlichen Lagunenstadt eine marode Kirche restauriert, versucht das Paar über den schmerzlichen Verlust hinwegzukommen, doch die Begegnung mit zwei ältlichen Schwestern reißt die Wunde erneut auf. Die erblindete Heather verfügt angeblich über die Gabe des zweiten Gesichts und teilt Laura mit, ihre verstorbene Tochter wolle die Eltern vor einer tödlichen Gefahr warnen. Obwohl ein mysteriöser Mörder die Lagunenstadt in Atem hält, nimmt John den Hinweis nicht ernst - bis ein Gerüst während der Restaurierungsarbeiten aus der Verankerung reißt und er nur knapp dem Tod entgeht.

Dann versetzt eine Schreckensnachricht aus England, ihr Sohn Johnny sei bei einem Brand verletzt worden, das Paar in Panik. Während Laura in die nächste Maschine nach London steigt, hat John eine seltsame Wahrnehmung: In einem Boot auf den Canale Grande erkennt er seine ganz in Schwarz gekleidete Frau neben den beiden Schwestern. Ein Telefonat mit der in England weilenden Laura überzeugt ihn, dass er wohl lediglich einer Halluzination erlag. Am Abend folgt John einer zwergenhaften Gestalt, die das gleiche rote Mäntelchen wie seine ertrunkene Tochter trägt. Es kommt zu einer schicksalhaften Begegnung.


(ARD)


Seitenanfang
2:22
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Ritual

(The Believers)

Spielfilm, USA 1986

Darsteller:
Cal JamisonMartin Sheen
Jessica HallidayHelen Shaver
Lt. Sean McTaggertRobert Loggia
Chris JamisonHarley Cross
Marty WertheimerRichard Masur
u.a.
Regie: John Schlesinger
Länge: 107 Minuten

Ganzen Text anzeigenGeschockt vom Unfalltod seiner Frau Lisa, verlässt der Psychologe Cal Jamison Milwaukee und fängt in Manhattan bei der Polizei an. Dort wird der Rationalist erstmals mit Voodoo konfrontiert.

Einer seiner Patienten ist Tom Lopez, der als erfahrener Cop gilt. Der ...
(ARD)

Text zuklappenGeschockt vom Unfalltod seiner Frau Lisa, verlässt der Psychologe Cal Jamison Milwaukee und fängt in Manhattan bei der Polizei an. Dort wird der Rationalist erstmals mit Voodoo konfrontiert.

Einer seiner Patienten ist Tom Lopez, der als erfahrener Cop gilt. Der Vorgesetzte Lieutenant Sean McTaggert hält große Stücke auf ihn. Doch seit dem Fund der Leiche eines kleinen Jungen, offenbar das Opfer eines rituellen Mordes, ist Lopez dem Wahnsinn nahe.

Er glaubt, unter dem Einfluss mysteriöser Voodoo-Priester zu stehen, die bereits eine Reihe ähnlicher Kindsmorde begangen haben. Cal beschäftigt sich mit den religiösen Hintergründen und stößt auf eine obskure Mischung aus Katholizismus und Voodoo, dass sogenannte Santeria. Von diesem abergläubischen Hokuspokus will Jamison jedoch nichts wissen. Als er seine Haushälterin Carmen dabei erwischt, wie sie seinen Sohn Chris mit obskuren Schutzzaubern zu belegen versucht, wirft er sie hochkant hinaus. Doch ein verschlüsselter Hinweis seines Patienten Lopez, der kurz darauf Selbstmord begeht, bringt Cal zum Nachdenken. Der Psychologe stößt auf einen geheimen Voodoo-Ring, der hinter der seriösen Fassade eines gemeinnützigen Kinderhilfswerks sein Unwesen treibt.


(ARD)


Seitenanfang
4:09
VPS 04:10

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Blue Heat

(The Last of the Finest / Street Legal)

Spielfilm, USA 1990

Darsteller:
Frank DalyBrian Dennehy
Wayne GrossJoe Pantoliano
Ricky RodriguezJeff Fahey
Howard "Hojo" JonesBill Paxton
Linda DalyDeborra-Lee Furness
u.a.
Regie: John Mackenzie
Länge: 100 Minuten

Ganzen Text anzeigenFrank Daly und seine Undercover-Einheit der Los Angeles Police sind einem Gangsterboss auf der Spur, doch ihnen werden immer wieder Steine in den Weg gelegt und Zeugen ermordet.

Zu dem Team des erfahrenen Fahnders gehören der Elektronik-Experte Wayne Gross, der ...
(ARD)

Text zuklappenFrank Daly und seine Undercover-Einheit der Los Angeles Police sind einem Gangsterboss auf der Spur, doch ihnen werden immer wieder Steine in den Weg gelegt und Zeugen ermordet.

Zu dem Team des erfahrenen Fahnders gehören der Elektronik-Experte Wayne Gross, der Lateinamerikaner Ricky Rodriguez und der lässige Surfertyp Howard "Hojo" Jones. Sie sind bekannt für ihre unorthodoxen Ermittlungsmethoden und haben deshalb schon öfter Ärger gehabt.

Durch einen Tipp des Informanten Fast Eddie kommt das Quartett dem Gangster Anthony Reece auf die Spur. Als Daly und seine Männer jedoch ohne Durchsuchungsbefehl ein Lagerhaus stürmen, in dem Reece ein Drogengeschäft abwickelt, droht ihnen wegen Verletzung der Dienstvorschriften ein Disziplinarverfahren. Wenig später finden sie Fast Eddie und eine Prostituierte, die ihnen einen entscheidenden Tipp geben wollte, tot in einem Hotelzimmer auf.

Beim Versuch, den Killer zu stellen, kommt der junge Hojo selbst ums Leben. Als Daly sich wegen seiner eigenmächtigen Vorgehensweise wenig später vor einer Untersuchungskommission verantworten muss, quittiert er enttäuscht den Dienst - gefolgt von Gross und Rodriguez. Auf eigene Faust setzt das knallharte Trio nun alles daran, Reece und dessen Partner, den zwielichtigen Unternehmer R. J. Norringer, zur Strecke zu bringen. Sie finden heraus, dass Norringer, der revolutionäre Zellen in Mittel- und Südamerika unterstützt und Verbindungen zu einer Clique korrupter US-Politiker hat, ein großes Waffen- und Drogengeschäft plant.

Nachdem sie Norringer 22 Millionen Dollar abgejagt haben, mit denen er den Deal finanzieren wollte, setzt dieser als Reaktion einen Killertrupp auf Dalys Familie an. In letzter Sekunde können Daly und seine Männer ihre Familien vor den Häschern in Sicherheit bringen. Nun gehen die Ex-Cops aufs Ganze: Sie bieten Norringer ein Treffen an. Auf einem nächtlichen Baseballplatz kommt es zum dramatischen Showdown.


(ARD)


Seitenanfang
5:49
VPS 05:50

Queensland

Australiens tropischer Norden

Film von Carsten Heider

Ganzen Text anzeigenKänguru, Koala, Krokodil - es sind vor allem die Natur und die Tierwelt, die Urlauber an Queensland schätzen. Zu den absoluten Highlights zählen Great Barrier Reef und Fraser Island.

Der Film stellt das Leben im Outback vor. Aber auch die Schattenseiten von ...
(ARD/SR)

Text zuklappenKänguru, Koala, Krokodil - es sind vor allem die Natur und die Tierwelt, die Urlauber an Queensland schätzen. Zu den absoluten Highlights zählen Great Barrier Reef und Fraser Island.

Der Film stellt das Leben im Outback vor. Aber auch die Schattenseiten von Queensland werden nicht verschwiegen: Die Nachfahren der australischen Ureinwohner befinden sich oft in einem Teufelskreis aus Armut, Hoffnungslosigkeit und Drogenkonsum.


(ARD/SR)