Programm-Übersicht
Kalender
Dezember 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 12. Juni
Programmwoche 24/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Südwesten von oben (1/2)

Unsere Berge

Film von Sebastian Lindemann

Ganzen Text anzeigenDie Menschen im Südwesten pflegen einen weltoffenen und zugleich der Tradition zugewandten Lebensstil. Diesem Lebensgefühl spürt der Film per Helikopterflug nach.

Von der Saar über den Rhein und Bodensee bis zum Schwarzwald bewohnen sie eine der landschaftlich, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Menschen im Südwesten pflegen einen weltoffenen und zugleich der Tradition zugewandten Lebensstil. Diesem Lebensgefühl spürt der Film per Helikopterflug nach.

Von der Saar über den Rhein und Bodensee bis zum Schwarzwald bewohnen sie eine der landschaftlich, klimatisch und kulturell attraktivsten Regionen Deutschlands. Vielfältige Einflüsse von Römern bis zur modernen Industrie führten zu Wohlstand, Handwerk und Kultur.

Hier finden sich Naturschätze wie die Vulkanseen der Eifel, fruchtbares Land wie der sonnige Kaiserstuhl oder der ausgedehnte Pfälzer Wald. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland beherbergen ganz eigene Charaktere und die unterschiedlichsten Mentalitäten. Was sie jedoch alle verbindet, ist der Sinn für das Gewachsene, eine ausgeprägte Genusskultur und eine kritische Aufgeschlossenheit für Fragen der Zukunft.

Die beiden Filmemacher Reinhild Dettmer-Finke und Sebastian Lindemann sind einen Sommer lang über Bergkämme, malerische Altstädte, Schloss- und Burgzinnen geflogen, um mit der Helikopter-Kamera die Großregion in faszinierenden Luftbildern neu zu entdecken. Vom Leben der Menschen im Südwesten erzählen die Regisseure in 24 Porträts:

Ein Feuerwerker bringt die Nacht über Schloss Ludwigsburg zum Leuchten, eine junge Biologin erforscht die Super-Moose im Pfälzer Wald und das Städtchen Andernach verwandelt seine Stadtbeete in öffentliche Gemüsegärten. In Sigmaringen kreiert eine Konditorin eine Torte für die Hohenzollern-Fürsten. Und aus den Tiefen des Schwarzwaldes kommt ein Exportschlager: die Kuckucksuhr, die in modernem oder im klassischen Design in die ganze Welt geliefert wird.

Über die Hälfte des deutschen Südwestens formt sich aus Berg-Plateaus und Mittelgebirgen und zeigt dabei die unterschiedlichsten Gesichter. Der Entdeckungsflug beginnt in der Eifel, wo Vulkanausbrüche gewaltige Krater auftürmten. Der Regen der Jahrtausende hat sie in idyllische Seen verwandelt. Der Kraterrand eignet sich hervorragend für die Abflüge von Axel Kalenborn. Für den Trierer Gleitschirmflieger kann nichts entspannender sein, als die Welt aus der Vogelperspektive zu erkunden.

Die Reise führt entlang der Weinhänge der Mosel ins Mittelrheintal, wo der Hunsrück steil zum Rhein abfällt. Um die meistbefahrene Güter-Schienentrasse Europas vor Steinschlag zu schützen, werden Ziegen in die Hänge getrieben. Den Wildwuchs, der mit seinen Wurzeln Steine lösen könnte, knabbern sie einfach weg. Die Hirtin Myriam Dieterich schickt ihre Herde bei Oberwesel selbst in die steilsten Lagen.

Über den Hunsrück geht die Reise ins Saarland. Hier gewinnen Bergleute wertvolles Quarzit, das über die Saar abtransportiert wird. Saaraufwärts geht es in den Pfälzerwald, wo ein für die Wissenschaft errichteter Turm aus Holz das europaweit größte zusammenhängende Waldgebiet überragt. In der Höhe erforscht Alexandra Fischer-Pardow die wundersame Welt der Baumkronen.

Einige Kilometer weiter, in Bad Dürkheim, wird Pfälzer Eiche verarbeitet: Benjamin Scherf fertigt hochwertige Barriquefässer für edle Tropfen.

Anschließend geht es hinauf auf die Schwäbische Alb. Bis zu 400 Meter türmt sich hier der Kalkstein auf, durchlöchert von einem verschlungenen Höhlensystem. Es ist das Reich von Hans-Martin Luz, der bewaffnet mit einer Stirnlampe 25.000 Jahre Erdgeschichte durchklettert. Währenddessen jagt Landwirt Willy Wolf 300 Wasserbüffel mit einem donnernden "Yeehaw" über die Alb.

Der Schwarzwald ist das höchste Mittelgebirge Deutschlands und zieht - ob in der warmen oder kalten Jahreszeit - tausende Touristen an. Ramona Straub trainiert zu jeder Jahreszeit: Die Hinterzartenerin gehört zu Deutschlands Skispringer-Nachwuchs. Ein Schwarzwälder Erfolgsmodell mit langer Tradition ist die Kuckucksuhr: Christophe Herr schnitzt seine Meisterwerke mitunter für Kunden aus den Arabischen Emiraten und den USA.

Die Reise endet am Kaiserstuhl. Auch hier haben vulkanische Aktivitäten sanfte Mittelgebirge geschaffen - und zugleich den sonnigsten Flecken Deutschlands, ein Paradies für Winzer.


(ARD/SWR)


7:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Südwesten von oben (2/2)

Unsere Schlösser

Film von Reinhild Dettmer-Finke

Ganzen Text anzeigenTausende Burgen und Schlösser thronen im Südwesten, Zeugnisse der Kleinstaaterei und des Konkurrenzkampfes zwischen den einstigen Feudalherren.

Die Reise beginnt in der Eifel auf dem Dach von Schloss Bürresheim: Spezialisten decken es neu ein, mit Mosel-Schiefer aus ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenTausende Burgen und Schlösser thronen im Südwesten, Zeugnisse der Kleinstaaterei und des Konkurrenzkampfes zwischen den einstigen Feudalherren.

Die Reise beginnt in der Eifel auf dem Dach von Schloss Bürresheim: Spezialisten decken es neu ein, mit Mosel-Schiefer aus dem nahe gelegenen Bergwerk. Heinerich Haan sorgt in 400 Metern Tiefe dafür, dass nur die besten Steine ausgewählt werden.

Am Deutschen Eck in Koblenz erinnert die Festung Ehrenbreitstein an preußische Wehrhaftigkeit am Mittelrhein. Im Mittelrheintal sind in früheren Jahrhunderten gebaute und später verfallene Burgen zur Zeit der Romantik mit viel Phantasie wieder aufgebaut worden. Die Marksburg in Braubach aber ist echt, sie überdauerte als einzige hier unzerstört das kriegerische Mittelalter. Auf ihren Zinnen lehrt Christian Bott die Fechtkunst. Flussaufwärts wurde Burg Pfalzgrafenstein strategisch günstig mitten in den Rhein gebaut, um Reisenden Wegzoll abzuverlangen. Zwölf Zollstellen gab es allein zwischen Mainz und Koblenz.

Ein Abstecher führt an die Saar, wo Schloss Saareck vom Bestreben der Industriellen zeugt, den Adligen in Sachen Wohnkomfort nicht nachzustehen. Am Rande des Pfälzerwalds thront das Hambacher Schloss, wo demonstrierende Demokraten erstmals die Deutschland-Flagge hissten.

Weiter südlich zeigt Schloss Schwetzingen, wie die pfälzischen Kurfürsten mit der Pracht von Versailles konkurrierten. Heute ist Katharina Keller gekürte Königin von Schwetzingen, sie zieht royales Gemüse: den Spargel.
Über die Heidelberger Schlossruine führt die Reise zu einem echten Prinzen, Prinz Nikolaus von Ratibor. Der findige Geschäftsmann baute sein Familienanwesen zu einem luxuriösen Tier-Hotel um.

Über Schloss Ludwigsburg verwandelt Markus Katterle 1,5 Tonnen Schwarzpulver in ein Feuerwerk, so pompös wie zu Zeiten des Barock. Auf der Schwäbischen Alb ließen die Württemberger Herrscher rassige Araberpferde züchten - in Zukunft auch von Julia Neumann. Die Berlinerin lässt sich zur Pferdewirtin ausbilden.

Unweit des Gestüts ragt Schloss Lichtenstein über die Alb - erbaut als Schatzkammer für die Sammlungen des Grafen von Württemberg ist es selbst zum architektonischen Juwel geworden. Rüdiger Widmann kümmert sich bewaffnet mit Pinsel und Pinzette um den Erhalt. Die Burg Hohenzollern war und ist Stammsitz der Hohenzollern-Dynastie, die den letzten deutschen Kaiser stellte.

Nur wenige Flugminuten weiter liegt Schloss Sigmaringen, Amtssitz der schwäbischen Hohenzollern. Dem Fürsten zu Ehren wurde eine Torte kreiert, die bis heute zu besonderen Anlässen serviert wird. Gebacken wird sie in der Hof-Konditorei in Laufnähe zum Schloss, wo Charlotte Hasler das filigrane Konditorhandwerk lernt. Die Reise endet am Bodensee über Schloss Mainau.


(ARD/SWR)


7:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sanssouci von oben

Film von Franziska Schulz und Jörg Johow

Ganzen Text anzeigenDer Film zeigt brillante Eindrücke von den vertrauten historischen Orten im Schlosspark Sanssouci, aufgenommen mit einer fliegenden Kamera.

Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten führt vom terrassierten Weinberg, über das ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenDer Film zeigt brillante Eindrücke von den vertrauten historischen Orten im Schlosspark Sanssouci, aufgenommen mit einer fliegenden Kamera.

Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten führt vom terrassierten Weinberg, über das Lustschloss und das Neue Palais aus der Zeit Friedrich des Großen bis zur Orangerie und Schloss Charlottenhof von Friedrichs Nachfahren.

Mit den neuen Fluggeräten eröffnet sich die Sicht auf Formen und Strukturen des Parks, die Blumenpracht der Gärten und beeindruckende Nahaufnahmen von Fontänen, Sichtachsen und Kuppeln. Dabei schwebt der Oktokopter manchmal haarscharf an Turmspitzen und Springbrunnen vorbei, gleitet senkrecht an Fassaden und Statuen empor oder rast im Nu durch das Dickicht des Rehgartens.


(ARD/RBB)


8:19
VPS 08:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Mitteldeutschland von oben - Neue Landschaften

Film von Anett Friedrich und Joachim Günther

Ganzen Text anzeigenDer Film präsentiert eindrucksvoll, wie sich das Gesicht Mitteldeutschlands vom Kalten Krieg bis heute gewandelt hat und mit ihm die Menschen, die hier leben.

Wo einst riesige Halden die Landschaft dominierten, wo sich Abraumbagger in den Boden fraßen, wo auf ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenDer Film präsentiert eindrucksvoll, wie sich das Gesicht Mitteldeutschlands vom Kalten Krieg bis heute gewandelt hat und mit ihm die Menschen, die hier leben.

Wo einst riesige Halden die Landschaft dominierten, wo sich Abraumbagger in den Boden fraßen, wo auf Sperrgebieten russische Atomsprengköpfe lagerten und prächtige Städte verfielen, sieht es heute völlig anders aus. Die Landschaft ist eine andere geworden.

Im Alltag bemerkt man es oft nur nebenbei, doch mit etwas Abstand betrachtet, wird das ganze Ausmaß deutlich: 25 Jahre nach dem Mauerfall sind zwischen Altmark und Vogtland, Oberlausitz und Harz völlig neue Industrie-, Natur-, Verkehrs-, Stadt- und Kulturlandschaften entstanden. Das Ausmaß ihres Wandels ist einmalig in Europa. Der Film erzählt die Geschichte dieses Wandels.

In nur einer Generation entsteht in der Lausitz Europas größte künstliche Wasserlandschaft. Auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Königsbrücker Heide liegt jetzt das einzige Wildnisgebiet Deutschlands. Seit 25 Jahren hat hier kein Mensch mehr eingegriffen. Rund um Erfurt stehen riesige Gewerbegebiete mit ihren Verteilerzentren auf ehemaligen Ackerflächen und verändern nachhaltig das Erscheinungsbild einer einstmals verschlafenen Landschaft. Genauso wie das dichte Netz aus Autobahnen, Bahntrassen und Brücken, das Mitteldeutschland mit Europa und der Welt verbindet. Und nicht zuletzt die Städte: Chemnitz, das sich neu erfunden hat, und auch Hoyerswerda oder Dresden, das nun wieder prachtvoll strahlt.

Doch was sind diese Landschaften ohne die Menschen, die in ihnen zu Hause sind? In sehr persönlichen Geschichten erzählt der Film von Menschen, deren Leben sich durch die neuen Landschaften von Grund auf geändert hat. Neue Lebensmodelle entstanden, neue Perspektiven und Möglichkeiten, aber auch neue Schwierigkeiten, die bewältigt werden wollen.

Mit Aufnahmen aus der Luft werden die neuen ICE-Trassen, die die Landschaft durchschneiden, ebenso eindrucksvoll in Szene gesetzt, wie die unendlich scheinenden Seenlandschaften, die aus den Tagebaurestlöchern entstanden sind. Aber auch das, was nicht mehr da ist, entdeckt die Helikopterkamera: die riesigen Plattenbaukomplexe, an die nur noch ihre Fundamente erinnern.

Mitteldeutschland wird so zum Greifen nah, mit intensiven Einblicken, die so vom Boden aus verborgen bleiben. Der Film ist aber nicht nur eine Reise durch die Topographie, sondern auch ein Streifzug durch die Geschichte: historisches Film- und Fotomaterial ergänzt die Filmaufnahmen.


(ARD/MDR)


9:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Ruhrgebiet von oben

Film von Achim Scheunert

Ganzen Text anzeigenDas Ruhrgebiet ist der größte Ballungsraum Deutschlands und eine einzigartige Kulturlandschaft. Der Film zeigt die Landschaft aus der Vogelperspektive.

Mal sind es atemberaubende Bilder aus großer Höhe für den Gesamtüberblick, und dann wieder aus einem völlig ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenDas Ruhrgebiet ist der größte Ballungsraum Deutschlands und eine einzigartige Kulturlandschaft. Der Film zeigt die Landschaft aus der Vogelperspektive.

Mal sind es atemberaubende Bilder aus großer Höhe für den Gesamtüberblick, und dann wieder aus einem völlig anderen Blickwinkel: ganz nah dran an den Menschen. Der Wechsel zwischen Nahaufnahme und Gesamtschau gelingt dank des speziellen Hubschrauber-Kamerasystems.

Halden, Zechen und Stahlwerke geben aus der Luft ihre bizarre Schönheit preis. Die Lippe am nördlichen Rand des Reviers mäandert wie vor Urzeiten durch das flache Land. Deutlich ist zu sehen, wie der Industriewald in Gelsenkirchen die Reste der Zeche Rheinelbe überwuchert. Im Ruhrtal im Süden säumen uralte Ruinen und elegante Schlösser die Ufer; Wassersportler tummeln sich am und im Fluss.

Für den Zuschauer wird auf diesem Flug ein bildgewaltiges historisches Panorama unserer Agrar-, Industrie- und Technologielandschaften aufgerollt. Zugleich führt er auf längst vergessenen antiken und mittelalterlichen Militär- und Handelswegen auch ins einst so "saure" Land, dessen harte Winter heute für die schönste Erholung sorgen.

Die Menschen des Ruhrgebiets lieben ihr Revier. Zum Beispiel Britta Breitenstein: Sobald der Westwind durch das Revier pustet, startet sie mit ihrem Gleitschirm von der Halde Norddeutschland. Der Blick von oben auf ihre Heimat, "das ist es einfach, hier kriegt mich so schnell keiner weg." Fischzüchter Adolf Braun kam in den 1950er Jahren aus Mecklenburg nach Duisburg. Direkt am Autobahnkreuz Kaiserberg, dem "Spaghettiknoten", hält er in selbst angelegten Teichen Aale und Forellen. Aus der Vogelperspektive scheint es, als hätte sich Adolf Braun hier seine ganz persönliche Seenplatte gebaut. Für ihn ist das Ruhrgebiet "das Herz Deutschlands."

Fotograf Hans Blossey hat den Blick von oben zu seinem Beruf gemacht, er ist auf Luftbilder spezialisiert. Hunderte Stunden verbringt er jedes Jahr in seiner Cessna über dem Revier, immer auf der Jagd nach neuen Perspektiven. Er weiß: Die Region hat sich in den letzten Jahren immens verändert.
Das Ruhrgebiet: einst die Keimzelle der Industrialisierung, mächtiges Montanland. Später das Sorgenkind der Republik. Heute richtet man im Revier den Blick nach vorn. Erholung, Tourismus, Kultur, das sind die neuen Schlagworte. Das Nebeneinander der verschiedenen Epochen ist von oben gut zu entdecken. Der Wandel im Revier wird nirgends so deutlich wie aus der Luft.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
10:34
VPS 10:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Mosel (1/3)

Von der Quelle bis nach Metz

Film von Thomas Radler

Ganzen Text anzeigenDie Mosel entspringt als kleiner Gebirgsbach in den Vogesen, wächst auf ihrem Weg ins lothringische Tal an und schlängelt sich durch einige der schönsten Landschaften Mitteleuropas.

Die dreiteilige Reisedokumentation folgt dem Lauf des Flusses von der Quelle bis ...

Text zuklappenDie Mosel entspringt als kleiner Gebirgsbach in den Vogesen, wächst auf ihrem Weg ins lothringische Tal an und schlängelt sich durch einige der schönsten Landschaften Mitteleuropas.

Die dreiteilige Reisedokumentation folgt dem Lauf des Flusses von der Quelle bis nach Koblenz. Die erste Etappe beginnt in den Vogesen, im malerisch gelegenen Örtchen Bussang, wo ein Freilufttheater jedes Jahr unzählige Sommergäste anzieht.

Weiter geht es über Épinal zur farbenprächtigen Ballon-Weltmeisterschaft in Chambley. Die Reise endet in Metz, wo ein nächtlicher Lichter-Spaziergang zum Entdecken architektonischer Meisterwerke einlädt.


Seitenanfang
11:18
VPS 11:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Mosel (2/3)

Drei Länder, ein Fluss

Film von Thomas Radler

In Luxemburg zeigt sich die Mosel von ihrer genussreichen und exotischen Seite: Es steht ein Besuch in einem Weinberg an.

Begünstigt durch das außergewöhnlich milde Klima zählen Mosel-Rieslinge heute unter Kennern zu den besten Weinen der Welt.


Seitenanfang
12:01
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Mosel (3/3)

Von Trier bis nach Koblenz

Film von Thomas Radler

Ganzen Text anzeigenDie Mosel, die so wenig begradigt ist wie kein anderer deutscher Fluss, mäandert in Schleifenform durch klassische Sehnsuchtslandschaften.

Von Trier geht es ins einstige Jugendstil-Mekka Traben-Trarbach und von dort aus zu den besten Jung-Winzern ihres Fachs. Das Ende ...

Text zuklappenDie Mosel, die so wenig begradigt ist wie kein anderer deutscher Fluss, mäandert in Schleifenform durch klassische Sehnsuchtslandschaften.

Von Trier geht es ins einstige Jugendstil-Mekka Traben-Trarbach und von dort aus zu den besten Jung-Winzern ihres Fachs. Das Ende der Reise wartet mit der typischen Burgenromantik der Mosel auf: Burg Eltz gilt als eine der schönsten Höhenburgen des Mittelalters.


Seitenanfang
12:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Norddeutschland von oben (1/2)

Von der Nordsee an die Ems

Film von Marcus Fischötter

Ganzen Text anzeigenDer Film zeigt beeindruckende Luftaufnahmen, aufgenommen mit Spezialkamera und Hubschrauber, Flugbilder von den Küsten, Seen- und Moorlandschaften, Wäldern und Flussauen des Nordens.

Diese Folge zeigt fantastische Bilder und Geschichten von Menschen von der Nordsee ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer Film zeigt beeindruckende Luftaufnahmen, aufgenommen mit Spezialkamera und Hubschrauber, Flugbilder von den Küsten, Seen- und Moorlandschaften, Wäldern und Flussauen des Nordens.

Diese Folge zeigt fantastische Bilder und Geschichten von Menschen von der Nordsee bis an die Ems. Die innovativen Ideen der Bewohner verändern das Leben dort, ihr Einsatz für Natur und Tiere sichert den Bestand und sie bewahren alte landestypische Traditionen.

Im Nationalpark Wattenmeer treffen Autor Marcus Fischötter und die Kameramänner Michael Dreyer und Reiner Bauer den Biologen und Naturfotografen Martin Stock. Seit 30 Jahren macht er Fotos vom Watt und ist jeden Tag aufs Neue fasziniert.

In der Kieler Förde züchtet die Meeresbiologin Inez Linke die Braunalge Laminaria. Die Pionierin glaubt fest an die Zukunft der marinen Biotechnologie für Kosmetika und Arzneimittel.

In Schleswig-Holstein erzeugen etwa 3.000 Windräder Strom, eine gute Einnahmequelle für viele Landwirte. Aber die Windparks sind auch eine Gefahr für Fledermäuse und Greifvögel. Thomas Grünkorn und Stefan Wolff achten darauf, dass im Umkreis von einem Kilometer um einen Greifvogelhorst keine neuen Windräder aufgestellt werden.

Thomas Neudecker ist auf einem Krabbenkutter in der Nordsee unterwegs. Seine Sorge gilt den Krabbenbeständen. Deshalb sind er und seine Mitarbeiter des Hamburger Thünen-Instituts für Seefischerei auf der Suche nach der optimalen Masche: mit dem Ziel, den Beifang bei der Krabbenfischerei zu minimieren.

Martina Winkler liebt alte Nutztierrassen, besonders das Rotbunte Husumer Schwein. Manche Tierart wäre ohne ihren und den Einsatz einiger Gleichgesinnter längst ausgestorben, verdrängt von hochgezüchteten Masttieren.

Auf der Grimmershörn fahren Sven Kaltenborn und Manfred Schriever etwa 16.000 Peilkilometer im Jahr. Das Schiff ist mit Echolot ausgestattet, damit suchen sie nach Untiefen in der Fahrrinne der Elbe. Wenn sie fündig werden, schickt das Wasser- und Schifffahrtsamt Bagger, denn die in den Seekarten eingetragenen Fahrrinnentiefen müssen garantiert werden können.

Im Kehdinger Land, zwischen Elbe und Oste, ist der Boden voller Ton, ideal für die Produktion von Ziegelsteinen. Matthias Rusch betreibt eine Ziegelei in Drochtersen. In vierter Generation werden hier Klinkersteine im einzigen noch bestehenden Ringofen Europas hergestellt. Es ist keine Massenware, jeder Stein ein Unikat.

Im Technologiepark Bremen tüfteln junge Forscher an einem Haushaltsroboter. Popcorn machen, kann "PR2" schon ganz allein. Aber zur alltagstauglichen Haushaltshilfe ist es noch ein langer Weg.

Olaf Sommers und Marco Hugens achten auf die Süßwasserlinse auf Langeoog. Das Trinkwasser der Insel stammt aus Niederschlägen, die im Sandboden versickern. Da Süßwasser leichter ist als Salzwasser, schwimmt es wie ein Fettauge auf dem die Insel umgebenden Salzwasser. Die beiden Wassersorten dürfen sich auf keinen Fall mischen.

Die Teststrecke des Transrapid durchzieht wie ein steinernes Denkmal das Emsland. Das Zukunftsprojekt der Superlative ist seit 2011 stillgelegt. Aber die Magnetbahntechnologie ist nicht verschwunden. Ralf Effenberger und sein Team wollen die induktive Ladetechnik, bei der Energie drahtlos übertragen wird, für Elektroautos nutzbar machen.

Das Emsland und die angrenzenden Kreise Cloppenburg und Vechta haben die größte Dichte an Mastbetrieben in Deutschland. Die anfallende Gülle wird auf den Äckern als Dünger ausgebracht. Gewässer und Grundwasser leiden an der Überdüngung. Blaualgenplagen und Fischsterben im Dümmer waren die Folge. Naturschützer und der einzige Berufsfischer am Dümmer haben deshalb ein Experiment gestartet mit dem Ziel, den Fischbestand in dem See zu erhöhen.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
14:13
VPS 14:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Norddeutschland von oben (2/2)

Von der Ostsee in den Harz

Film von Marcus Fischötter

Ganzen Text anzeigenDer Film zeigt beeindruckende Luftaufnahmen, aufgenommen mit Spezialkamera und Hubschrauber. Im zweiten Teil geht es von der Ostsee bis hinunter in den Harz.

Die Menschen dort, die ihre norddeutsche Heimat lieben, bewahren Traditionen, schützen Natur und Tiere und ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer Film zeigt beeindruckende Luftaufnahmen, aufgenommen mit Spezialkamera und Hubschrauber. Im zweiten Teil geht es von der Ostsee bis hinunter in den Harz.

Die Menschen dort, die ihre norddeutsche Heimat lieben, bewahren Traditionen, schützen Natur und Tiere und entwickeln Perspektiven für die Zukunft.

Die Ostsee gibt sich ruhiger als die Nordsee. Weiße Sandstrände säumen die Küste in Mecklenburg-Vorpommern. Im Binnenland bricht sich auf den Oberflächen der großen Seenplatten das Sonnenlicht. In der Region verteilt gibt es etwa 2.000 Schlösser und Herrenhäuser, so viele wie nirgendwo sonst in Europa. Das flache Land verändert sich südöstlich von Hannover mit schroffen Felsen, Bergwiesen und Wäldern: der Harz. Im Westen liegt das Weserbergland mit Hügeln und Fachwerkstädten entlang der Weser, auch das alles ist Norddeutschland.

In der Ostsee vor dem Seebad Nienhagen ist in den vergangenen zwölf Jahren eine ungewöhnliche Unterwasserwelt entstanden. Thomas Mohr und sein Team haben dort Tausende Betonringe versenkt. Das künstlich angelegte Riff soll Fischen Schutz bieten, denn trotz Fangquoten geht der Bestand, besonders an Dorschen, seit Jahren zurück.

Je rauer die Ostsee vor Hiddensee wird, desto erfolgversprechender ist die Ausbeute von Henry Engels. Denn bei kräftigem Wind aus Nordwest gibt das Meer das "Gold der Ostsee" frei. Dann steht der Bernsteinfischer mit Watthose und Kescher im Spülsaum am Strand von Hiddensee in der Hoffnung auf den großen Fang.

Schon die Mächtigen in der DDR träumten davon, Öl in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern, um dadurch von internationalen Märkten unabhängig zu sein. In der Geologischen Landessammlung in Sternberg zeugen heute etwa 70.000 Bohrkerne von der Pionierarbeit. Ein Schatz für den Geologen Karsten Obst. Auch heutzutage wird wieder gebohrt; Experten vermuten fünf Millionen Tonnen Rohöl unter der Erde.

Strand, Seen, Naturschutzgebiete und mittendrin riesige Hühner- und Schweinställe: Auch das ist ist Mecklenburg-Vorpommern. In Klein Daberkow entsteht eine Hähnchenmastanlage für 400.000 Tiere. Die Künstlerin Carolin Große wohnt gleich nebenan und versucht sich mit Kunst und Demonstrationen dagegen zu wehren, damit ihre Heimat kein zweites Cloppenburg wird.

"Ich bin die Quotenfrau in der Fischerei", sagt Sabine Reimer-Meißner und grinst. In vierter Generation hat sie das Familienunternehmen am Rödliner See, nordöstlich von Neustrelitz, übernommen. Ein Leben ohne ihre Reusen und den Seeadler kann sie sich trotz der schweren körperlichen Arbeit nicht vorstellen.

Seit mehr als 30 Jahren wird der Sanddorn in Ludwigslust kultiviert. In der DDR sollte er teure Zitrusfrüchte ersetzen. "Der Vitamin C-Gehalt ist siebenmal höher als bei der Zitrone", erklärt Friedrich Höhne, Obstbauexperte der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern. Er und seine Kollegen forschen, welche Früchte für den Anbau in der Region besonders gut geeignet sind.

Jörg-Rüdiger Tilk kann sich für eine Galoppspur im Sand des Truppenübungsplatzes begeistern. Er ist Wolfsberater des Landes Niedersachsen und den Wölfen auf den Truppenübungsplätzen in Bergen und Munster auf der Spur. Die Wölfe sind in Niedersachsen wieder heimisch geworden, dennoch bekommt er die scheuen Tiere nur mithilfe seiner Fotofallen zu Gesicht.

Imker Gustav Helm ist von seinem Heidehonig überzeugt. Er teilt seine Leidenschaft für Bienen mit Tochter Silke. Sie hat sich auf Königinnenzucht spezialisiert. Aber den Bienen droht Gefahr, die Völker sind von Varroa-Milben befallen.

Reinhard Löhmer kämpft seit 40 Jahren um den Erhalt der Moore. Im Herbst ziehen er und seine Unterstützer in Gruppen zum Entkusseln ins Moor. Eine wahre Sisyphusarbeit. Denn erst wenn Bäume entfernt, Entwässerungsgräben zugeschüttet und die Flächen wieder nass sind, hat das Moor eine Zukunft.

Die Region um Braunschweig ist bekannt für seinen Spargel. Vier Monate im Jahr ist Saison, von März bis Juni. Wenn es zu kalt ist, beheizt Bauer Friedrich Pape den Boden. Besonders der erste Spargel ist bei den Kunden beliebt.

Die Jäger und Förster der Rotwild-Hegegemeinschaft wollen wissen, wie viele Hirsche es im Solling gibt. Nur dann kann die Abschussquote festgelegt werden. Wildbiologe Karsten Hupe fährt deshalb nachts mit Scheinwerfern los, leuchtet in Waldränder, auf Wiesen und Felder und zählt die Tiere, die in den Lichtkegel geraten.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
15:42
VPS 15:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deutschland von oben (1/2)

Fluss

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenAuf der berühmtesten deutschen Ostsee-Insel, auf Rügen, werden die legendären Kreidefelsen aus der Luft vermessen. Per Laser sollen Abbrüche und Erdrutsche kalkulierbarer werden.

Am berühmten Kap Arkona versinken inzwischen die letzten Überreste einer ...

Text zuklappenAuf der berühmtesten deutschen Ostsee-Insel, auf Rügen, werden die legendären Kreidefelsen aus der Luft vermessen. Per Laser sollen Abbrüche und Erdrutsche kalkulierbarer werden.

Am berühmten Kap Arkona versinken inzwischen die letzten Überreste einer mittelalterlichen Tempelburg im Meer. Die dritte Folge der aktuellen "Deutschland von oben" - Reihe begleitet Archäologen und Vermessungstechniker beim Einsatz an der Ostsee.

Die Küste dieses Binnenmeers entfaltet aus der Luft eine verblüffende Schönheit: Inseln und Bodden, Sümpfe und Sandstrände scheinen aus der Luft beinahe kalifornisch und an schönen Tagen sogar im Türkis der Karibik.
An der Nordsee investiert man jedes Jahr Millionen, damit die beliebtesten Ferieninseln der Deutschen nicht von den Gezeiten weggerissen werden. Die Dokumentation zeigt vergangene und zukünftige Küstenveränderungen von Borkum bis Sylt. Es ist ein endloser Kampf gegen Sturmfluten und Strömungen. Die Kamera begleitet auch die Helikopter, die bei Sturm und meterhohen Wellen die Lotsen auf Containerschiffe fliegen und aus der Luft abwinschen.
Auch deutsche Flüsse wurden über Jahrhunderte im Zaum gehalten - ausgebaggert oder begradigt, eingedämmt oder aufgestaut. Der Flug über ursprüngliche Flusslandschaften zeigt, was wir damit verloren haben: von den Schluchten am Oberlauf der Donau bis zum badischen Dschungel am Rhein. Auch im Ruhrgebiet waren Flüsse lange nur die Abwasserkanäle der Montanindustrie. Heute werden künstliche Flussbetten gebaut, die die einst stark verschmutzten Flüsse wieder einen natürlich anmutenden Lauf nehmen lassen.

Fast alle großen Gewässer, von den Urstromtälern bis zur Ostsee, sind in Deutschland nach den Kälteperioden der Eiszeit entstanden, als sich das Schmelzwasser der Gletscher einen Weg ins Meer suchte. Per Satelliten-Animation reisen wir 250 000 Jahre in die Vergangenheit und nehmen den Berliner Fernsehturm und Schloss Neuschwanstein mit in die kilometerdicke Eisschicht der Saale-Periode.


Seitenanfang
16:27
VPS 16:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deutschland von oben (2/2)

Land

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenNeben unseren berühmtesten landschaftlichen Schönheiten - vom Berchtesgadener Land bis zum Elbsandsteingebirge - scheint vieles zu verblassen.

Doch Deutschlands oftmals vergessene Landschaften haben eine ganz eigene Magie. Von den Burgen und endlosen Hügeln des ...

Text zuklappenNeben unseren berühmtesten landschaftlichen Schönheiten - vom Berchtesgadener Land bis zum Elbsandsteingebirge - scheint vieles zu verblassen.

Doch Deutschlands oftmals vergessene Landschaften haben eine ganz eigene Magie. Von den Burgen und endlosen Hügeln des Pfälzer Waldes bis zum Hermanns-Denkmal am Teutoburger Wald, von den Schluchten des Harzes zu den Mosaiken der 7000 Aischgründer Karpfenteiche.

Von den Felstürmen der Fränkischen Schweiz bis zum Märchenzauber des Weserberglands, in dessen Schlössern und engen Gassen die Geschichten von Dornröschen, Rapunzel und dem Rattenfänger von Hameln entstanden sind. Ob Eifel oder Uckermark: Aus der Vogelperspektive versteht man schnell, warum Dichter und Denker, Maler und Märchensammler diesen entlegenen Regionen verfielen.

Nur vom Satelliten aus lässt sich erkennen, wie der Einschlag eines Meteoriten im Nördlinger Ries, auf halben Wege zwischen Stuttgart und München, ein geologisch heute so friedliches Land wie Deutschland geprägt hat. Fast 15 Millionen Jahre ist das her, aber der fast kreisrunde, über 20 Kilometer breite Krater gibt Geologen bis heute Rätsel auf. Eine Animation aus der Satelliten-Perspektive macht den Einschlag des Meteoriten zum ersten Mal vorstellbar.
Westlich von Köln springen auf den Satellitenaufnahmen merkwürdig geometrische, graubraune Flecken ins Auge - der Braunkohletagebau im Rheinland, das größten Abbaurevier in Europa. Ein Flug über die Region zeigt Geisterdörfer und Riesenbagger. Andernorts prägen längst Windräder und Solarkraftwerke als künftige Stromlieferanten die Landschaft. "Deutschland von Oben" widmet sich in der aktuellen Staffel deshalb erstmals einem der Lieblingsthemen der Deutschen - dem Wetter.


Seitenanfang
17:11
VPS 17:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Alpen von oben (1/2)

Von Mittenwald ins Allgäu

Film von Christian Stiefenhofer

Ganzen Text anzeigenDie Dokumentationsreihe zeigt die Alpen, eine bedeutende Kulturregion Europas, aus der Vogelperspektive. Diese Folge führt von Mittenwald bis ins Allgäu.

Im Luftkurort Mittenwald geht Stephan Pfeffer einem alten Brauchtum nach: Der "Lüftl"-Maler hat das alte ...

Text zuklappenDie Dokumentationsreihe zeigt die Alpen, eine bedeutende Kulturregion Europas, aus der Vogelperspektive. Diese Folge führt von Mittenwald bis ins Allgäu.

Im Luftkurort Mittenwald geht Stephan Pfeffer einem alten Brauchtum nach: Der "Lüftl"-Maler hat das alte Handwerk von seinem Vater erlernt. Im Ostallgäu gehen Forscher den Rätseln des Alatsees auf den Grund, dessen Wasser sich regelmäßig rot färbt.

Nicht weit davon entfernt hat sich der legendäre Bayern-König Ludwig II. mit Schloss Neuschwanstein ein Baudenkmal gesetzt. Einst hatte der sich damit hoch verschuldet, doch seinen Nachfahren hinterließ er eine sprudelnde Einnahmequelle. Bis heute ist das Märchenschloss eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Neuschwanstein lockt jedes Jahr rund 1,3 Millionen Besucher aus aller Welt an.


Seitenanfang
17:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Alpen von oben (2/2)

Vom Allgäu ins Montafon

Film von Christian Stiefenhofer

Ganzen Text anzeigenDiese Alpenetappe führt vom bayerischen Allgäu über den Bodensee bis ins Hochgebirge, ins Vorarlberger Montafon.

In Altstädten betreibt das Ehepaar Zeilhuber das seltene Handwerk Orgelbau. Von Lindau aus nimmt der Hubschrauber Kurs auf den Piz Buin, den höchsten ...

Text zuklappenDiese Alpenetappe führt vom bayerischen Allgäu über den Bodensee bis ins Hochgebirge, ins Vorarlberger Montafon.

In Altstädten betreibt das Ehepaar Zeilhuber das seltene Handwerk Orgelbau. Von Lindau aus nimmt der Hubschrauber Kurs auf den Piz Buin, den höchsten Gipfel Vorarlbergs.

In vielen Teilen dieses österreichischen Bundeslandes wird noch Almwirtschaft betrieben. Selten geworden ist die Bewirtschaftung der Almen durch Familien wie die Linggs, die den ganzen Sommer in den Bergen verbringen, und deren Alpkäse als Delikatesse gehandelt wird. In der Nähe des Dorfes Bartholomäberg haben Archäologen ihr Camp aufgeschlagen, die etwas über die frühe Besiedlung des Montafons herausfinden wollen.


Seitenanfang
18:39
VPS 18:34

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Salzburg - Gesamtkunstwerk im Herzen Europas

Film von Hannes M. Schalle

Ganzen Text anzeigenEine Reise vom Großglockner über das Salzachtal in die Stadt Salzburg und dessen Umland zeigt, was Salzburg heute ausmacht und wie es sich über die letzten 200 Jahre entwickelt hat.

Vom internationalen Publikum wird Salzburg mit den Klischees "Sound Of Music", ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenEine Reise vom Großglockner über das Salzachtal in die Stadt Salzburg und dessen Umland zeigt, was Salzburg heute ausmacht und wie es sich über die letzten 200 Jahre entwickelt hat.

Vom internationalen Publikum wird Salzburg mit den Klischees "Sound Of Music", "Stille Nacht" und der "Marke Mozart" verbunden. CNN kürte den Salzburger Christkindlmarkt wiederholt zu einem der schönsten der Welt.

Die Salzburger Festspiele gelten als führendes Kulturfestival, und die landschaftliche Kulisse ist eine besonders nachgefragte Tourismus-Destination.
Am 1. Mai 2016 feiert das Bundesland Salzburg seine 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Über die Jahrhunderte sind seine unterschiedlichen Regionen wirtschaftspolitisch und soziologisch zusammengewachsen.

Max Reinhardt hat dieses besondere Fleckchen Erde als Gesamtkunstwerk bezeichnet. Ob Berge oder Täler, eines hat die gesamte Landschaft gemeinsam: Sie ist von der Natur begünstigt, strahlt Ruhe aus und hat sowohl Einwohnern als auch Besuchern im Laufe der vier Jahreszeiten viel zu bieten. Vom Großglockner-Massiv über die Alpen des Innergebirges, durch das Salzachtal, vorbei an der Burg Werfen hinein in das Flachland führt die Reise zum Schloss Hellbrunn, dann zum Schloss Leopoldskron, weiter in die Seengebiete und schließlich in die barocke Stadt Salzburg.

"Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. Das mittlere Europa hat keinen schöneren Raum - und gerade hier musste Mozart geboren werden." (Hugo von Hofmannsthal, aus dem Gründungsmanifest der Salzburger Festspiele 1919)


(ORF/3sat)


Seitenanfang
19:25

Wachau - Land am Strome

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenEs zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln.

Die Wachau ist mit 36 Kilometern Länge nur ein kurzer Abschnitt der 2.800 ...
(ORF)

Text zuklappenEs zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln.

Die Wachau ist mit 36 Kilometern Länge nur ein kurzer Abschnitt der 2.800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind Naturdenkmäler.

Ebenfalls die typischen Ortschaften, Klöster und Burgen. Seit der Römerzeit ist die Wachau Weinland - heute kann sich das "Land am Strome" mit seinen Weißweinen mit jeder Weinbauregion der Welt messen.

Die Dokumentation zeigt die Reize dieser Kultur- und Naturlandschaft im Wechselspiel der Jahreszeiten.


(ORF)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Rheingold - Gesichter eines Flusses

Film von Peter Bardehle und Lena Leonhardt

Ganzen Text anzeigenDer Rhein ist das Zentrum der europäischen Seele, der bedeutendste Strom des Kontinents. Jahrhundertelang trennte er Deutsche von Franzosen, seit fast 70 Jahren verbindet er sie wieder.

Aber auch Luxemburg, Belgien, Italien, Österreich und die Schweiz liegen in ...
(ARD/SWR/WDR)

Text zuklappenDer Rhein ist das Zentrum der europäischen Seele, der bedeutendste Strom des Kontinents. Jahrhundertelang trennte er Deutsche von Franzosen, seit fast 70 Jahren verbindet er sie wieder.

Aber auch Luxemburg, Belgien, Italien, Österreich und die Schweiz liegen in seinem Einflussbereich. "Der Rhein ist der Fluss, den alle Welt besucht und niemand kennt", sagte einst Victor Hugo. Der Film zeigt den Fluss ausschließlich aus der Vogelperspektive.

Mit dieser Perspektive ändert sich alles, sie rückt die Mythen des Flusses, seine Traditionen und Probleme in ein neues Licht: glitzernde Rheinauen erinnern an die Karibik, Schwemmwiesen sehen aus wie die Serengeti.

Als "Vater Rhein" verleiht Ben Becker dem Rhein seine Stimme in der Ich-Form und nimmt den Zuschauer mit auf seine Reise. Die Sprecherin Anne Moll übernimmt die dokumentarischen Passagen des Films und bildet ein Pendant zur mystischen Tonalität des Rheins. Eine eigene Note setzt die Filmmusik der Experimentalkünstler Steffen Wick und Simon Detel, die Leitmotive aus dem Werk Richard Wagners zu Filmmusik verarbeitet haben und damit dem Rhein eine eigene Emotionalität geben.


(ARD/SWR/WDR)


Seitenanfang
21:46
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deutschland von oben (1/3)

Stadt

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDie Reise über unser Land geht weiter. In der ersten von drei Folgen "Deutschland von oben 4" entlocken wir unseren Städten faszinierende Perspektiven und Geheimnisse.

Lebten unsere Vorfahren bereits an heute dicht besiedelten Orten und haben Handelswege von früher ...

Text zuklappenDie Reise über unser Land geht weiter. In der ersten von drei Folgen "Deutschland von oben 4" entlocken wir unseren Städten faszinierende Perspektiven und Geheimnisse.

Lebten unsere Vorfahren bereits an heute dicht besiedelten Orten und haben Handelswege von früher noch Bedeutung? Aus der Luft lassen sich die Spuren der Vergangenheit mit denen der Gegenwart verknüpfen und erzählen manche Stadtgeschichte neu.

Viele unserer Metropolen waren bereits vor Hunderten von Jahren Orte, an denen man sich gerne niederließ. Eine der ältesten Städte und gleichzeitig die größte und wichtigste Stadt, die Römer auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gegründet haben, ist Trier. Per Animation erwecken wir die Vergangenheit zum Leben und zeigen, was vom römischen Trier erhalten blieb - und warum.

Auch Erfurt kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken. Bereits in der Steinzeit brannten hier die ersten Lagerfeuer, auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter war Erfurt die viertgrößte Stadt in Deutschland, nur von Köln, Nürnberg und Magdeburg übertroffen. Ihr Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, doch mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren die Erfurter ihre Sonderstellung.

Wir zeigen die Wachstumsstufen und Handelsverbindungen als CGI-Animation. Bis heute ist Erfurts Krämerbrücke die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Am besten erkennt man die "schwebenden" Brückenhäuser aus der Luft.

Nicht nur den Römern und dem regen Handel des Mittelalters haben wir unsere heutigen Städte zu verdanken, vor allem Dampfmaschinen und Bahnhöfe ließen winzige Ortschaften zu einflussreichen Großstädten wachsen. Aber auch der umgekehrte Fall existiert: Das mittelalterliche Dinkelsbühl ist in einer Zeitschleife hängen geblieben, da die Eisenbahn lange Zeit an der einst einflussreichen Stadt vorbeiführte.

Wir animieren das erstaunliche Wachstum des deutschen Bahnnetzes, begleiten Laser-Messflüge der Deutschen Bahn über Köln und Düsseldorf und schauen in Thüringen dabei zu, wie neue ICE-Trassen für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut werden - direkt neben den bis zu 90 Metern hohen Masten der neuen Hochspannungs-Stromleitungen. Die Zugseile der umstrittenen neuen Leitungen werden per Helikopter verlegt.

Ein Netzwerk unsichtbarer Verbindung zwischen zwei großen Städten sind die Reiserouten der Fußballfans, die am Ostersamstag zum Spiel Borussia Dortmund gegen Bayern München anreisten.

Fliegen Sie mit und staunen Sie, was wir alles über unser Land erfahren können, wenn wir abheben und es aus der Perspektive der Vögel erkunden.


Seitenanfang
22:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deutschland von oben (2/3)

Land

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenAus der Vogelperspektive präsentieren sich die Naturschönheiten Deutschlands von ihrer spektakulärsten Seite. Die zweite Folge "Deutschland von oben 4" führt uns hinaus übers Land.

Unberührte Natur ist eine Seltenheit, die meisten Naturräume sind von uns ...

Text zuklappenAus der Vogelperspektive präsentieren sich die Naturschönheiten Deutschlands von ihrer spektakulärsten Seite. Die zweite Folge "Deutschland von oben 4" führt uns hinaus übers Land.

Unberührte Natur ist eine Seltenheit, die meisten Naturräume sind von uns geformt. Der "Monte Kali" etwa, der höchste künstliche Berg Deutschlands, oder die strenge Symmetrie der Hopfenfelder in der Holledau - von oben entfalten diese "Werke" eine eigene Magie.

Und längst sind es nicht mehr nur wilde Landschaften, wie die Höllentalklamm am Zugspitzmassiv, die unsere Natur interessant machen und unzählige Wanderer anziehen. 2014 lockte ein 75 Meter großer Kornkreis direkt neben der Erdfunkstelle Raisting Neugierige aus aller Welt an den Ammersee. Wir haben die Science-Fiction-artigen Muster - und ihre Besucher - aus der angemessenen Perspektive gedreht: von oben.

Doch so "intergalaktisch" ein umgestaltetes Feld auch sein mag, es bleibt etwas ganz Besonderes, die fast unsichtbaren Bewohner unserer Wiesen und Wälder zu treffen. In der Nähe des Mains in Franken begegnen wir Flugkünstlern auf Augenhöhe, die nur kommen, wenn der Wald gesund und viel unbelastetes Wasser in der Nähe ist: Schwarzstörche. Wir begleiten eine dreiköpfige Schwarzstorch-Familie bei ihren "Flug-Unterrichtsstunden" für den Nachwuchs und visualisieren die realen GPS-Daten solcher Revierflüge in einer Animation. Genau wie die Wanderrouten einer Wölfin, die auf einem Truppenübungsplatz bei Magdeburg geboren wurde und bis kurz vor Hamburg wanderte.

Auch die Waldrappen waren in Deutschland bereits im 17. Jahrhundert ausgerottet. Nun werden sie aus Nachzucht-Projekten wieder ausgewildert. Die drollig aussehenden Ibis-Vögel müssen allerdings per Leichtflieger von ihren menschlichen "Eltern" lernen, wie man nach Italien fliegt, denn junge Waldrappen kennen die Flugroute nicht. Wir haben die Jugendgruppe bei ihren ersten Trainingsflügen im Berchtesgadener Land begleitet - einem der großen Naturräume in Deutschland.

Aber auch die ganz kleinen Flug- und Orientierungskünstler kommen in "Deutschland von oben 4" nicht zu kurz: Wir zeigen, dass Bienen eine Art "Karten-Gedächtnis" der Landschaft haben, in der sie sich bewegen. Außerdem haben wir die fliegenden Honigsammler mit Highspeed-Kameras gedreht - und ihren Flug mit einer Drohne simuliert. Die Bilder wurden so bearbeitet, dass man erahnen kann, wie Bienen die Welt sehen - ganz anders als wir.


Seitenanfang
23:14
VPS 23:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deutschland von oben (3/3)

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDie dritte Folge "Deutschland von oben 4" führt ans und übers Wasser. Die Meere und Flüsse unseres Landes bergen manche Überraschungen, die nur aus der Luft entdeckt werden können.

Heute kreuzen Fähren und Frachtschiffe die Ostsee, doch schon seit 2000 Jahren ...

Text zuklappenDie dritte Folge "Deutschland von oben 4" führt ans und übers Wasser. Die Meere und Flüsse unseres Landes bergen manche Überraschungen, die nur aus der Luft entdeckt werden können.

Heute kreuzen Fähren und Frachtschiffe die Ostsee, doch schon seit 2000 Jahren durchzieht sie ein weitverzweigtes Handelsnetz. Nirgendwo liegen mehr Schiffswracks als hier. Eine Animation zeigt, wo sie entdeckt wurden und was noch auf dem Meeresgrund verborgen ist.

Auch wenn die Touristen sich stets auf die Ostseeküste konzentrieren - zu den schönsten und wildesten Landschaften in Deutschland gehört das Hinterland. Vor allem entlang des Peenestroms. In unzähligen Feuchtgebieten nisten unzählige Vögel. Und in den Wiesen lassen sich Hirsche und Wildschweine entdecken - besonders gut aus der Luft. Von oben ist auch die Kieler Woche mit ihrer Windjammerparade ein imposantes Erlebnis.

Wir haben die über 100 Groß- und Traditionssegler, historische Dampfschiffe und kleine Segelyachten aus der Vogelperspektive gedreht. Genau wie das einzige Pferderennen im Nordsee-Watt: das Duhner Wattrennen. Und per Helikopter begleiten wir die Vermessung der Süßwasserlinse unter der Nordseeinsel Langeoog - aus der Luft.

Wasser hat schon immer Landschaften erschaffen und prägt sie bis heute. Die Fränkische Schweiz lag vor gut 150 Millionen Jahren am Grunde eines flachen Meeres. Als das Wasser sich zurückzog, verwitterten die Dolomit- und Jurafelsen in der feuchten Luft. Heute sind die markanten Felstürme nicht nur bei Kletterern beliebt. Und in den Flussläufen und Bächen vermehren sich Forellen und Äschen noch ganz natürlich.

Dagegen ist der Rhein, der längste in Deutschland fließende Fluss, über die Jahrhunderte in ein neues, gerades Bett gezwungen worden. Nur an wenigen Stellen sind die alten Rheinschleifen noch so gut sichtbar wie in den Rheinauen des Badischen Dschungels. Was von oben wie ein Paradies aussieht, ist allerdings Brutstädte für eine nervtötende Plage: Mücken. Jeden Sommer werden sie mit Insektiziden bekämpft - aus der Luft. Eine fliegende Mückenbekämpfung - per Helikopter.

Der Main darf heute noch manche Schleife drehen, denn er war nie so bedeutend für die Schifffahrt wie der Rhein. Und doch reihten sich an seinen Ufern einst wohlhabende historische Handelsstädte. Schon die Römer nutzten ihn als Grenze ihres Reiches nach Germanien. Zu den eindrucksvollsten, von Wasser geschaffenen Schluchten in Deutschland gehören dagegen die Breitach- und die Partnachklamm.

Für "Deutschland von oben 4" sind wir zwischen den engen Felswänden mit einer Drohne geflogen und mit dem Helikopter über der Schlucht.


Seitenanfang
23:58
VPS 23:55

Wachau - Land am Strome

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenEs zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln.

Die Wachau ist mit 36 Kilometern Länge nur ein kurzer Abschnitt der 2.800 ...
(ORF)

Text zuklappenEs zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln.

Die Wachau ist mit 36 Kilometern Länge nur ein kurzer Abschnitt der 2.800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind Naturdenkmäler.

Ebenfalls die typischen Ortschaften, Klöster und Burgen. Seit der Römerzeit ist die Wachau Weinland - heute kann sich das "Land am Strome" mit seinen Weißweinen mit jeder Weinbauregion der Welt messen.

Die Dokumentation zeigt die Reize dieser Kultur- und Naturlandschaft im Wechselspiel der Jahreszeiten.


(ORF)


Seitenanfang
0:48
VPS 00:44

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Salzburg - Gesamtkunstwerk im Herzen Europas

Film von Hannes M. Schalle

Ganzen Text anzeigenEine Reise vom Großglockner über das Salzachtal in die Stadt Salzburg und dessen Umland zeigt, was Salzburg heute ausmacht und wie es sich über die letzten 200 Jahre entwickelt hat.

Vom internationalen Publikum wird Salzburg mit den Klischees "Sound Of Music", ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenEine Reise vom Großglockner über das Salzachtal in die Stadt Salzburg und dessen Umland zeigt, was Salzburg heute ausmacht und wie es sich über die letzten 200 Jahre entwickelt hat.

Vom internationalen Publikum wird Salzburg mit den Klischees "Sound Of Music", "Stille Nacht" und der "Marke Mozart" verbunden. CNN kürte den Salzburger Christkindlmarkt wiederholt zu einem der schönsten der Welt.

Die Salzburger Festspiele gelten als führendes Kulturfestival, und die landschaftliche Kulisse ist eine besonders nachgefragte Tourismus-Destination.
Am 1. Mai 2016 feiert das Bundesland Salzburg seine 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Über die Jahrhunderte sind seine unterschiedlichen Regionen wirtschaftspolitisch und soziologisch zusammengewachsen.

Max Reinhardt hat dieses besondere Fleckchen Erde als Gesamtkunstwerk bezeichnet. Ob Berge oder Täler, eines hat die gesamte Landschaft gemeinsam: Sie ist von der Natur begünstigt, strahlt Ruhe aus und hat sowohl Einwohnern als auch Besuchern im Laufe der vier Jahreszeiten viel zu bieten. Vom Großglockner-Massiv über die Alpen des Innergebirges, durch das Salzachtal, vorbei an der Burg Werfen hinein in das Flachland führt die Reise zum Schloss Hellbrunn, dann zum Schloss Leopoldskron, weiter in die Seengebiete und schließlich in die barocke Stadt Salzburg.

"Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. Das mittlere Europa hat keinen schöneren Raum - und gerade hier musste Mozart geboren werden." (Hugo von Hofmannsthal, aus dem Gründungsmanifest der Salzburger Festspiele 1919)


(ORF/3sat)


Seitenanfang
1:33
VPS 01:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Luftige Höhen - Wien (von) oben

Film von Ernst A. Grandits

Ganzen Text anzeigenMenschen, die ihren Arbeitsplatz in luftiger Höhe haben, zeigen Wien aus ihrer Perspektive: Schornsteinfeger, Dachdecker, Bauarbeiter, Kranführer und viele mehr.

Die Stephansdomsteinmetze halten die Spitze des Turmes in Stand, der Haustechniker den Ringturm, außen ...
(ORF)

Text zuklappenMenschen, die ihren Arbeitsplatz in luftiger Höhe haben, zeigen Wien aus ihrer Perspektive: Schornsteinfeger, Dachdecker, Bauarbeiter, Kranführer und viele mehr.

Die Stephansdomsteinmetze halten die Spitze des Turmes in Stand, der Haustechniker den Ringturm, außen am Parlament wird die Fahne gehisst und Fensterputzer sorgen für klare Sicht in den Wiener Wolkenkratzern.

Mit dabei sind auch die Aussichten von touristischen Hochplätzen, wie Donauturm, Flakturm, Haus des Meeres, Postsatellitenanlage sowie die Büros und Wohnungen in den neuen Hochhäusern.


(ORF)


Seitenanfang
1:59
VPS 02:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Rheingold - Gesichter eines Flusses

Film von Peter Bardehle und Lena Leonhardt

Ganzen Text anzeigenDer Rhein ist das Zentrum der europäischen Seele, der bedeutendste Strom des Kontinents. Jahrhundertelang trennte er Deutsche von Franzosen, seit fast 70 Jahren verbindet er sie wieder.

Aber auch Luxemburg, Belgien, Italien, Österreich und die Schweiz liegen in ...
(ARD/SWR/WDR)

Text zuklappenDer Rhein ist das Zentrum der europäischen Seele, der bedeutendste Strom des Kontinents. Jahrhundertelang trennte er Deutsche von Franzosen, seit fast 70 Jahren verbindet er sie wieder.

Aber auch Luxemburg, Belgien, Italien, Österreich und die Schweiz liegen in seinem Einflussbereich. "Der Rhein ist der Fluss, den alle Welt besucht und niemand kennt", sagte einst Victor Hugo. Der Film zeigt den Fluss ausschließlich aus der Vogelperspektive.

Mit dieser Perspektive ändert sich alles, sie rückt die Mythen des Flusses, seine Traditionen und Probleme in ein neues Licht: glitzernde Rheinauen erinnern an die Karibik, Schwemmwiesen sehen aus wie die Serengeti.

Als "Vater Rhein" verleiht Ben Becker dem Rhein seine Stimme in der Ich-Form und nimmt den Zuschauer mit auf seine Reise. Die Sprecherin Anne Moll übernimmt die dokumentarischen Passagen des Films und bildet ein Pendant zur mystischen Tonalität des Rheins. Eine eigene Note setzt die Filmmusik der Experimentalkünstler Steffen Wick und Simon Detel, die Leitmotive aus dem Werk Richard Wagners zu Filmmusik verarbeitet haben und damit dem Rhein eine eigene Emotionalität geben.


(ARD/SWR/WDR)


Seitenanfang
3:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deutschland von oben (1/3)

Stadt

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDie Reise über unser Land geht weiter. In der ersten von drei Folgen "Deutschland von oben 4" entlocken wir unseren Städten faszinierende Perspektiven und Geheimnisse.

Lebten unsere Vorfahren bereits an heute dicht besiedelten Orten und haben Handelswege von früher ...

Text zuklappenDie Reise über unser Land geht weiter. In der ersten von drei Folgen "Deutschland von oben 4" entlocken wir unseren Städten faszinierende Perspektiven und Geheimnisse.

Lebten unsere Vorfahren bereits an heute dicht besiedelten Orten und haben Handelswege von früher noch Bedeutung? Aus der Luft lassen sich die Spuren der Vergangenheit mit denen der Gegenwart verknüpfen und erzählen manche Stadtgeschichte neu.

Viele unserer Metropolen waren bereits vor Hunderten von Jahren Orte, an denen man sich gerne niederließ. Eine der ältesten Städte und gleichzeitig die größte und wichtigste Stadt, die Römer auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gegründet haben, ist Trier. Per Animation erwecken wir die Vergangenheit zum Leben und zeigen, was vom römischen Trier erhalten blieb - und warum.

Auch Erfurt kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken. Bereits in der Steinzeit brannten hier die ersten Lagerfeuer, auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter war Erfurt die viertgrößte Stadt in Deutschland, nur von Köln, Nürnberg und Magdeburg übertroffen. Ihr Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, doch mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren die Erfurter ihre Sonderstellung.

Wir zeigen die Wachstumsstufen und Handelsverbindungen als CGI-Animation. Bis heute ist Erfurts Krämerbrücke die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Am besten erkennt man die "schwebenden" Brückenhäuser aus der Luft.

Nicht nur den Römern und dem regen Handel des Mittelalters haben wir unsere heutigen Städte zu verdanken, vor allem Dampfmaschinen und Bahnhöfe ließen winzige Ortschaften zu einflussreichen Großstädten wachsen. Aber auch der umgekehrte Fall existiert: Das mittelalterliche Dinkelsbühl ist in einer Zeitschleife hängen geblieben, da die Eisenbahn lange Zeit an der einst einflussreichen Stadt vorbeiführte.

Wir animieren das erstaunliche Wachstum des deutschen Bahnnetzes, begleiten Laser-Messflüge der Deutschen Bahn über Köln und Düsseldorf und schauen in Thüringen dabei zu, wie neue ICE-Trassen für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut werden - direkt neben den bis zu 90 Metern hohen Masten der neuen Hochspannungs-Stromleitungen. Die Zugseile der umstrittenen neuen Leitungen werden per Helikopter verlegt.

Ein Netzwerk unsichtbarer Verbindung zwischen zwei großen Städten sind die Reiserouten der Fußballfans, die am Ostersamstag zum Spiel Borussia Dortmund gegen Bayern München anreisten.

Fliegen Sie mit und staunen Sie, was wir alles über unser Land erfahren können, wenn wir abheben und es aus der Perspektive der Vögel erkunden.


Seitenanfang
4:14
VPS 04:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deutschland von oben (2/3)

Land

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenAus der Vogelperspektive präsentieren sich die Naturschönheiten Deutschlands von ihrer spektakulärsten Seite. Die zweite Folge "Deutschland von oben 4" führt uns hinaus übers Land.

Unberührte Natur ist eine Seltenheit, die meisten Naturräume sind von uns ...

Text zuklappenAus der Vogelperspektive präsentieren sich die Naturschönheiten Deutschlands von ihrer spektakulärsten Seite. Die zweite Folge "Deutschland von oben 4" führt uns hinaus übers Land.

Unberührte Natur ist eine Seltenheit, die meisten Naturräume sind von uns geformt. Der "Monte Kali" etwa, der höchste künstliche Berg Deutschlands, oder die strenge Symmetrie der Hopfenfelder in der Holledau - von oben entfalten diese "Werke" eine eigene Magie.

Und längst sind es nicht mehr nur wilde Landschaften, wie die Höllentalklamm am Zugspitzmassiv, die unsere Natur interessant machen und unzählige Wanderer anziehen. 2014 lockte ein 75 Meter großer Kornkreis direkt neben der Erdfunkstelle Raisting Neugierige aus aller Welt an den Ammersee. Wir haben die Science-Fiction-artigen Muster - und ihre Besucher - aus der angemessenen Perspektive gedreht: von oben.

Doch so "intergalaktisch" ein umgestaltetes Feld auch sein mag, es bleibt etwas ganz Besonderes, die fast unsichtbaren Bewohner unserer Wiesen und Wälder zu treffen. In der Nähe des Mains in Franken begegnen wir Flugkünstlern auf Augenhöhe, die nur kommen, wenn der Wald gesund und viel unbelastetes Wasser in der Nähe ist: Schwarzstörche. Wir begleiten eine dreiköpfige Schwarzstorch-Familie bei ihren "Flug-Unterrichtsstunden" für den Nachwuchs und visualisieren die realen GPS-Daten solcher Revierflüge in einer Animation. Genau wie die Wanderrouten einer Wölfin, die auf einem Truppenübungsplatz bei Magdeburg geboren wurde und bis kurz vor Hamburg wanderte.

Auch die Waldrappen waren in Deutschland bereits im 17. Jahrhundert ausgerottet. Nun werden sie aus Nachzucht-Projekten wieder ausgewildert. Die drollig aussehenden Ibis-Vögel müssen allerdings per Leichtflieger von ihren menschlichen "Eltern" lernen, wie man nach Italien fliegt, denn junge Waldrappen kennen die Flugroute nicht. Wir haben die Jugendgruppe bei ihren ersten Trainingsflügen im Berchtesgadener Land begleitet - einem der großen Naturräume in Deutschland.

Aber auch die ganz kleinen Flug- und Orientierungskünstler kommen in "Deutschland von oben 4" nicht zu kurz: Wir zeigen, dass Bienen eine Art "Karten-Gedächtnis" der Landschaft haben, in der sie sich bewegen. Außerdem haben wir die fliegenden Honigsammler mit Highspeed-Kameras gedreht - und ihren Flug mit einer Drohne simuliert. Die Bilder wurden so bearbeitet, dass man erahnen kann, wie Bienen die Welt sehen - ganz anders als wir.


Seitenanfang
4:58
VPS 04:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deutschland von oben (3/3)

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDie dritte Folge "Deutschland von oben 4" führt ans und übers Wasser. Die Meere und Flüsse unseres Landes bergen manche Überraschungen, die nur aus der Luft entdeckt werden können.

Heute kreuzen Fähren und Frachtschiffe die Ostsee, doch schon seit 2000 Jahren ...

Text zuklappenDie dritte Folge "Deutschland von oben 4" führt ans und übers Wasser. Die Meere und Flüsse unseres Landes bergen manche Überraschungen, die nur aus der Luft entdeckt werden können.

Heute kreuzen Fähren und Frachtschiffe die Ostsee, doch schon seit 2000 Jahren durchzieht sie ein weitverzweigtes Handelsnetz. Nirgendwo liegen mehr Schiffswracks als hier. Eine Animation zeigt, wo sie entdeckt wurden und was noch auf dem Meeresgrund verborgen ist.

Auch wenn die Touristen sich stets auf die Ostseeküste konzentrieren - zu den schönsten und wildesten Landschaften in Deutschland gehört das Hinterland. Vor allem entlang des Peenestroms. In unzähligen Feuchtgebieten nisten unzählige Vögel. Und in den Wiesen lassen sich Hirsche und Wildschweine entdecken - besonders gut aus der Luft. Von oben ist auch die Kieler Woche mit ihrer Windjammerparade ein imposantes Erlebnis.

Wir haben die über 100 Groß- und Traditionssegler, historische Dampfschiffe und kleine Segelyachten aus der Vogelperspektive gedreht. Genau wie das einzige Pferderennen im Nordsee-Watt: das Duhner Wattrennen. Und per Helikopter begleiten wir die Vermessung der Süßwasserlinse unter der Nordseeinsel Langeoog - aus der Luft.

Wasser hat schon immer Landschaften erschaffen und prägt sie bis heute. Die Fränkische Schweiz lag vor gut 150 Millionen Jahren am Grunde eines flachen Meeres. Als das Wasser sich zurückzog, verwitterten die Dolomit- und Jurafelsen in der feuchten Luft. Heute sind die markanten Felstürme nicht nur bei Kletterern beliebt. Und in den Flussläufen und Bächen vermehren sich Forellen und Äschen noch ganz natürlich.

Dagegen ist der Rhein, der längste in Deutschland fließende Fluss, über die Jahrhunderte in ein neues, gerades Bett gezwungen worden. Nur an wenigen Stellen sind die alten Rheinschleifen noch so gut sichtbar wie in den Rheinauen des Badischen Dschungels. Was von oben wie ein Paradies aussieht, ist allerdings Brutstädte für eine nervtötende Plage: Mücken. Jeden Sommer werden sie mit Insektiziden bekämpft - aus der Luft. Eine fliegende Mückenbekämpfung - per Helikopter.

Der Main darf heute noch manche Schleife drehen, denn er war nie so bedeutend für die Schifffahrt wie der Rhein. Und doch reihten sich an seinen Ufern einst wohlhabende historische Handelsstädte. Schon die Römer nutzten ihn als Grenze ihres Reiches nach Germanien. Zu den eindrucksvollsten, von Wasser geschaffenen Schluchten in Deutschland gehören dagegen die Breitach- und die Partnachklamm.

Für "Deutschland von oben 4" sind wir zwischen den engen Felswänden mit einer Drohne geflogen und mit dem Helikopter über der Schlucht.


Seitenanfang
5:42
VPS 05:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sanssouci von oben

Film von Franziska Schulz und Jörg Johow

Ganzen Text anzeigenDer Film zeigt brillante Eindrücke von den vertrauten historischen Orten im Schlosspark Sanssouci, aufgenommen mit einer fliegenden Kamera.

Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten führt vom terrassierten Weinberg, über das ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenDer Film zeigt brillante Eindrücke von den vertrauten historischen Orten im Schlosspark Sanssouci, aufgenommen mit einer fliegenden Kamera.

Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten führt vom terrassierten Weinberg, über das Lustschloss und das Neue Palais aus der Zeit Friedrich des Großen bis zur Orangerie und Schloss Charlottenhof von Friedrichs Nachfahren.

Mit den neuen Fluggeräten eröffnet sich die Sicht auf Formen und Strukturen des Parks, die Blumenpracht der Gärten und beeindruckende Nahaufnahmen von Fontänen, Sichtachsen und Kuppeln. Dabei schwebt der Oktokopter manchmal haarscharf an Turmspitzen und Springbrunnen vorbei, gleitet senkrecht an Fassaden und Statuen empor oder rast im Nu durch das Dickicht des Rehgartens.


(ARD/RBB)