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Dezember 2017
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Samstag, 4. Juni
Programmwoche 23/2016
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit extra: Teilen und Tauschen

Vom Kultursymposium Weimar

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigen"Weniger ist mehr", "Tausch dich glücklich", "Teilen ist das neue Haben" - die Glücksversprechen der sogenannten "Sharing Economy" sind groß.

Sie versprechen uns ein Leben ohne Ballast, voller Möglichkeitsräume, die wir derart frei und ungebunden nur zu betreten ...

Text zuklappen"Weniger ist mehr", "Tausch dich glücklich", "Teilen ist das neue Haben" - die Glücksversprechen der sogenannten "Sharing Economy" sind groß.

Sie versprechen uns ein Leben ohne Ballast, voller Möglichkeitsräume, die wir derart frei und ungebunden nur zu betreten brauchen. Kann das wirklich wahr sein?

Selbstlosigkeit, geldloser Tauschhandel, Teilen sind Prinzipien einer Ordnung, die neben dem "Sharing" auch die "Economy" im Namen trägt. Frei von Ballast und Besitz sollen wir unser Leben in vollen Zügen und geliehenen Autos genießen. Ist das ein Wohlstandsmärchen? Wie aber tauscht es sich am besten? Hier und anderswo. Was sind wir bereit zu Teilen und was nicht? Wie sieht das in anderen Kulturen aus?

"Kulturzeit" berichtet vom ersten Kultursymposium in Weimar, veranstaltet vom Goethe-Institut. Das beleuchtet das Thema aus globaler Perspektive: Tauscht man in Polynesien anders als im postsowjetischen Russland? Unterscheidet sich Teilen in der westlichen Wohlstandsgesellschaft von Teilen in den sogenannten Entwicklungsländern?

Moderatorin Cécile Schortmann trifft vor Ort auf internationale Künstler und Intellektuelle: Philosophen aus Brasilien, Aktivisten aus Finnland, amerikanische Künstler, junge Wissenschaftler aus Europa und dem Nahen Osten, Studierende aus Weimar, Meinungsführerinnen aus Asien und Afrika. Sie fragt nach den Möglichkeiten und den Risiken dieses neuen Glücksversprechens vom Tauschen und Teilen. Und nach der Rolle der Economy beim "Sharing". Wen macht Tauschen und Teilen wirklich glücklich? Schreiben wir das moderne Märchen von Hans im Glück?

"So glücklich wie ich, rief er aus, gibt es keinen Menschen unter der Sonne. Mit leichtem Herzen und frei von aller Last ging er nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter angekommen war" - aus "Hans im Glück", dem Märchen der Gebrüder Grimm.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano spezial: Drohnen-Boom

Am Himmel wird's voll

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenDie Sendung kommt direkt von der ILA – der Internationalen Luft- und Raum-fahrtausstellung in Berlin. Das ist die Leistungsschau für alles Technische, das sich über unseren Köpfen bewegt.

Für "nano" ist Moderatorin Alexandra Kröber auf der Messe unterwegs. Sie ...

Text zuklappenDie Sendung kommt direkt von der ILA – der Internationalen Luft- und Raum-fahrtausstellung in Berlin. Das ist die Leistungsschau für alles Technische, das sich über unseren Köpfen bewegt.

Für "nano" ist Moderatorin Alexandra Kröber auf der Messe unterwegs. Sie schaut hier unten, was sich dort oben alles so tut. Sie trifft Ingenieure, Wissenschaftler und Experten in Sachen Autonomes Fliegen, Kriege der Zukunft und Satelliten-Erkundung.

Am Himmel tut sich so einiges: Drohnen erobern den Luftraum: Ferngesteuerte Fluggeräte, die fast alles können, was richtige Flieger auch können – inklusive Krieg führen, aber auch Forschung treiben und atemberaubende Rennen fliegen.

Noch weiter oben ist es bereits gut voll: Satelliten haben den Orbit bevölkert. Von dort haben Forscher die Erde am besten im Blick und gewinnen faszinierende und erstaunlich detailreiche Erkenntnisse über unseren blauen Planeten.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturplatz

Den Tunnel im Blick

Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen

Moderation: Eva Wannenmacher

Dämonen des Tunnels
Gedanken zur Einfahrt ins Innere des Berges

Mensch gegen Berg
Volker Hesses Spiel um Mythen und Mineure

Der Preis des Fortschritts
Erinnerung an die toten Tunnelbauer

Atelierbesuch in Göschenen
Tunnelkunst im Gotthardgebiet


9:35

Sol y Sombra - Die zwei Gesichter Spaniens

Film von Gustav W. Trampitsch

(aus der ORF/3sat-Reihe "Helden, Kult und Küche")

Ganzen Text anzeigenDas spanische Wesen stellt sich immer wieder in Gegensatzpaaren dar: Sonne und Schatten, Liebe und Tod, Toleranz und Ignoranz, Sanftmut und Gewalt, Schönheit und Grausamkeit.

Ob im ewigen Dualismus von Stier und Jungfrau oder in den Bildern Goyas oder El Grecos, ob in ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenDas spanische Wesen stellt sich immer wieder in Gegensatzpaaren dar: Sonne und Schatten, Liebe und Tod, Toleranz und Ignoranz, Sanftmut und Gewalt, Schönheit und Grausamkeit.

Ob im ewigen Dualismus von Stier und Jungfrau oder in den Bildern Goyas oder El Grecos, ob in den Kathedralen oder Arenen, ob in den engen Mauern Toledos oder in der Weite Andalusiens: Überall zeigen sich die zwei Gesichter Spaniens, geprägt von Geschichte und Alltag.

Die Dokumentation von Gustav W. Trampitsch richtet ihren Fokus einmal auf Großes und Unerhörtes, dann wieder rückt Unauffälliges, scheinbar Belangloses ins Zentrum.


(ORF/3sat)


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10:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Sonne entgegen - Südsteiermark

Film von Franz Leopold Schmelzer

(aus der ORF-Reihe "Eingeschenkt - Weinland Österreich")

Ganzen Text anzeigenDas südlichste Weinbaugebiet Österreichs, die Südsteiermark, wird ganz von der Sonne geprägt. Die Dokumentation geht der Frage nach: Was ist der typisch südsteirische Wein?

Eingebettet in eine romantische Hügellandschaft steht die Region für duftige frische ...
(ORF)

Text zuklappenDas südlichste Weinbaugebiet Österreichs, die Südsteiermark, wird ganz von der Sonne geprägt. Die Dokumentation geht der Frage nach: Was ist der typisch südsteirische Wein?

Eingebettet in eine romantische Hügellandschaft steht die Region für duftige frische Weißweine und hat sich sowohl in Österreich, als auch international einen Platz an der Spitze erkämpft. So vielschichtig wie die Rebsorten sind auch die Böden und das Klima.


(ORF)


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10:51
VPS 10:50

Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Der Sonne entgegen (1/12)

Auf und davon

Fernsehserie, Österreich/BRD 1985

Darsteller:
Ludwig HawratilErwin Steinhauer
Dr. Günther ZackHeinz Petters
Joe FeldenRaphael Wilczek
Hannes MeckelfeldUlli Faulhaber
GiselaIrmgard Rießen
LucaJosef Meinrad
u.a.
Buch: Gerald Gam
Regie: Hermann Leitner

Ganzen Text anzeigenVier Männer begegnen einander während eines feuchtfröhlichen Abends in einem kleinen Fischerhafen an der Adria und erwägen eine gemeinsame Zukunft.

Tankstellenbesitzer Hannes Meckelfeld verlässt Ehefrau und Schwiegermutter, weil er den ständigen Streit nicht mehr ...
(ORF)

Text zuklappenVier Männer begegnen einander während eines feuchtfröhlichen Abends in einem kleinen Fischerhafen an der Adria und erwägen eine gemeinsame Zukunft.

Tankstellenbesitzer Hannes Meckelfeld verlässt Ehefrau und Schwiegermutter, weil er den ständigen Streit nicht mehr erträgt. Dr. Zack, Konzipient eines Anwaltes, ist nicht bereit, die Beleidigungen seines Chefs länger zu ertragen und kündigt.

Auch Joe Felden, Schickeria-Maler, hält die Oberflächlichkeit seiner Umgebung nicht mehr aus und kehrt der Heimat den Rücken. Ludwig Hawratil, Pächter eines Wiener Vorstadtcafés, kann "Schutzgeldforderungen" nicht nachkommen und muss notgedrungen untertauchen.


(ORF)


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11:40
Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Der Sonne entgegen (2/12)

Aus alt mach neu

Fernsehserie, Österreich/BRD 1985

Darsteller:
Ludwig HawratilErwin Steinhauer
Dr. Günther ZackHeinz Petters
Joe FeldenRaphael Wilczek
Hannes MeckelfeldUlli Faulhaber
GiselaIrmgard Rießen
LucaJosef Meinrad
u.a.
Buch: Gerald Gam
Regie: Hermann Leitner

Ganzen Text anzeigenDie vier Aussteiger werden sich der immer schwierigeren finanziellen Situation bewusst. Joe hat die Idee, ein altes Boot zu renovieren und im Sommer an Gäste zu vermieten. Gesagt, getan!

Kaum ist jedoch die Renovierung abgeschlossen, erfahren sie vom eigentlichen ...
(ORF)

Text zuklappenDie vier Aussteiger werden sich der immer schwierigeren finanziellen Situation bewusst. Joe hat die Idee, ein altes Boot zu renovieren und im Sommer an Gäste zu vermieten. Gesagt, getan!

Kaum ist jedoch die Renovierung abgeschlossen, erfahren sie vom eigentlichen Besitzer des Kutters: Es ist Luca, ein weiser Alter, der einen Ein-Mann-Zirkus betreibt.

Zweite Folge der Aussteiger-Serie "Der Sonne entgegen".

3sat zeigt die weiteren zehn Teile aus der Reihe "Der Sonne entgegen" immer Samstags in Doppelfolgen ab 10.50 Uhr.


(ORF)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bilder aus Südtirol

Moderation: Simone Lackner-Raffeiner

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAngst vor Terroranschlägen im Urlaub:
Suche nach neuen Ferienzielen

"Wo ist Heimat?":
Eine Filmdokumentation über beispielhafte Integration von Einwanderern in Südtirol

Heilendes Wasser:
Das radonhaltige Thermalwasser in Meran hilft gegen ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenAngst vor Terroranschlägen im Urlaub:
Suche nach neuen Ferienzielen

"Wo ist Heimat?":
Eine Filmdokumentation über beispielhafte Integration von Einwanderern in Südtirol

Heilendes Wasser:
Das radonhaltige Thermalwasser in Meran hilft gegen Allergien

Hollywood in Pfitsch:
Vor 60 Jahren wurde im Wipptal "Der Meineidbauer" gedreht

Zum Ersten, zum Zweiten und zum ...
In Brixen gab es eine unterhaltsame Versteigerung von Fahrrädern

Neuer Federglanz:
Frühjahrsputz für 1.000 Vögel in einer Bozner Oberschule

Herzklopfen im Blütenparadies:
In den Gärten von Trauttmansdorff gibt es einen neuen "Garten für Verliebte"

Erfolgreiches Jubiläum:
Die 150. ORF-Volksmusiksendung "Mei liabste Weis" mit Franz Posch aus Ridnaun in der Gemeinde Ratschings


(ORF/3sat)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Notizen aus dem Ausland

außendienst: Umzugshelfer

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat.

Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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13:18
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

quer

... durch die Woche mit Christoph Süß

Ganzen Text anzeigenNutztiere in der Stadt
Urban Farming - eine Alternative?

Unwetterfluten:
Die menschgemachte Katastrophe

Verjüngen am Tegernsee:
Bayern, das Mekka der Frischzellenkur

Sparzwang oder Selbstbedienung?
Sparkassen horten ...
(ARD/BR)

Text zuklappenNutztiere in der Stadt
Urban Farming - eine Alternative?

Unwetterfluten:
Die menschgemachte Katastrophe

Verjüngen am Tegernsee:
Bayern, das Mekka der Frischzellenkur

Sparzwang oder Selbstbedienung?
Sparkassen horten Gewinne

Kinderdroge Panini
Sammelwahn lässt Eltern verzweifeln


(ARD/BR)


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14:02
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kunst & Krempel

Familienschätze unter der Lupe

Ganzen Text anzeigenBiedermeier-Gemälde: Schwestern
Harmonie der Gegensätze

Reproduktion: Luther
Tonangebender Reformator

Impressionistische Kuh
Halbierte Schönheit

Spaziergang von Walter Püttner
Hübsch von hinten

Reiseuhr im Etui
Alte ...
(ARD/BR)

Text zuklappenBiedermeier-Gemälde: Schwestern
Harmonie der Gegensätze

Reproduktion: Luther
Tonangebender Reformator

Impressionistische Kuh
Halbierte Schönheit

Spaziergang von Walter Püttner
Hübsch von hinten

Reiseuhr im Etui
Alte Schachtel aus gutem Hause

Taschenuhr mit Auge
von Charles Regard Fils aus Casal


(ARD/BR)


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14:31
VPS 14:30

Im Herzen der Bretagne

Eine Reise entlang des Nantes-Brest-Kanals

Film von Susanne Gebhardt und Norbert Bandel

Ganzen Text anzeigenEntlang des Nantes-Brest-Kanals im Herzen der Bretagne leben interessante Menschen, die ihre regionalen Eigenheiten pflegen - vom Steinmetz bis zum bretonischen Liedermacher.

Der Kanal verbindet die Loire bei Nantes mit der Bucht Rade von Brest. Er ist umgeben von ...
(ARD/SR)

Text zuklappenEntlang des Nantes-Brest-Kanals im Herzen der Bretagne leben interessante Menschen, die ihre regionalen Eigenheiten pflegen - vom Steinmetz bis zum bretonischen Liedermacher.

Der Kanal verbindet die Loire bei Nantes mit der Bucht Rade von Brest. Er ist umgeben von Wäldern, blühenden Buchweizenfeldern und malerischen Dörfern und wurde auf Initiative von Kaiser Napoleon gebaut und wird noch heute von historischen Segelschiffen bereist.

An seinen Ufern liegen die Trappisten-Abtei Timadeuc, deren Mönche Käse herstellen, das Schloss von Josselin und der Märchenwald Broceliande, in dem die Legenden um Fee Viviane und Lancelot spielen. An seinen Ufern wohnen interessante Menschen, so zum Beispiel ein Imker, der heute Buchweizenbier braut; ein Steinmetz, der mit Schiefer arbeitet; Musiker, die bretonische Lieder über den Kanal spielen und eine Radioreporterin, die die bretonische Sprache retten will.


(ARD/SR)


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15:17
VPS 15:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ländermagazin

Heute aus Schleswig-Holstein

Moderation: Harriet Heise

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDreharbeiten auf Hallig Südfall:
"Einmal Hallig und zurück"

Tetrapoden und anderes auf Sylt:
Vom nie endenden Kampf gegen das Meer

Der erste Zoologe:
Karl August Möbius in Kiel

Kiel:
Ausgrabungen in der ...
(ARD/NDR/3sat)

Text zuklappenDreharbeiten auf Hallig Südfall:
"Einmal Hallig und zurück"

Tetrapoden und anderes auf Sylt:
Vom nie endenden Kampf gegen das Meer

Der erste Zoologe:
Karl August Möbius in Kiel

Kiel:
Ausgrabungen in der Innenstadt

Grünentaler Hochbrücke:
Zeitreise über den Nord-Ostsee-Kanal

Eutin:
Vorbereitungen zur Landesgartenschau


(ARD/NDR/3sat)


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15:46
VPS 15:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Zu Gast in Frankreich

Lyon und der wilde Süden

Film von Angela Joschko und Frank Weinert

Ganzen Text anzeigenSeidenmetropole und Hochburg französischer Gastronomie: Lyon ist nicht nur die zweitgrößte Stadt Frankreichs, sondern schon immer Handelsknotenpunkt und Durchgangsstation für Südeuropa-Reisen.

Damit schreibt die Stadt 2000-jährige Geschichte. Dabei lohnt es sich, ...
(ARD/HR)

Text zuklappenSeidenmetropole und Hochburg französischer Gastronomie: Lyon ist nicht nur die zweitgrößte Stadt Frankreichs, sondern schon immer Handelsknotenpunkt und Durchgangsstation für Südeuropa-Reisen.

Damit schreibt die Stadt 2000-jährige Geschichte. Dabei lohnt es sich, die Altstadt, die Seidenmaler- und Kulturszene anzuschauen. Und natürlich köstlich zu speisen. Wer danach sportliche Aktivitäten sucht, ist an der Ardèche richtig.

Kanu- und Kajakfahrern ist die Schlucht dieses Flusses gut bekannt. Aber auch Ruhesuchende kommen in dieser Region südlich von Lyon auf ihre Kosten: In der "Montagne Ardèchoise" entspringt Frankreichs längster Fluss, die Loire; und in dieser Landschaft ist auch der "Mastrou" zu Hause. Die urige Dampfeisenbahn fährt in den Sommermonaten durch die einmaligen Landschaften, Täler und Schluchten der südlichen Ardèche. Im Süden Frankreichs, westlich der Rhone bis zur spanischen Grenze und den Pyrenäen erstreckt sich die Region "Languedoc-Roussillon". Mit rund 300 Sonnentagen im Jahr und 200 Kilometern Sandstrand, sowie einem abwechslungsreichen Hinterland bietet das Roussillon ideale Voraussetzungen für interessante Ferien. Dazu gehört der Besuch des bekanntesten Weinfestes sowie ein Stadtbummel durch Perpignan.


(ARD/HR)


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16:31
VPS 16:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wieder daheim

Spielfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Maren BertramUschi Glas
Maximilian BertramHorst Sachtleben
TheresEnzi Fuchs
Eva KlausnerCarin C. Tietze
Johann BruggerGerd Silberbauer
u.a.
Regie: Walter Bannert
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigen24 Jahre ist es her, seit Maren Bertram den elterlichen Bauernhof verlassen hat. In einer Mischung aus Wut und Zorn machte sie ihren Vater für den mysteriösen Tod ihrer Mutter verantwortlich.

Mit "Wieder daheim" ist Regisseur Walter Bannert ein anrührender ...
(ARD)

Text zuklappen24 Jahre ist es her, seit Maren Bertram den elterlichen Bauernhof verlassen hat. In einer Mischung aus Wut und Zorn machte sie ihren Vater für den mysteriösen Tod ihrer Mutter verantwortlich.

Mit "Wieder daheim" ist Regisseur Walter Bannert ein anrührender Familienfilm gelungen, eine Mischung aus Vater-Tochter-Drama und modernem Heimatfilm. In den Hauptrollen sind Uschi Glas, Gerd Silberbauer, Horst Sachtleben und Carin C. Tietze zu sehen.

Mittlerweile hat die ebenso attraktive wie selbstbewusste Maren als Investmentbankerin in New York Karriere gemacht. Nun aber zwingt eine Nachricht aus der Heimat die gewiefte Geschäftsfrau, sich ihrer Vergangenheit zu stellen: Theres, die Haushälterin des Vaters Maximilian, hat ihr geschrieben, dass es um seine Gesundheit nicht gut bestellt sei. Also nimmt Maren sich ein paar Tage frei, um in ihr Heimatdorf zurückzukehren und den Vater zu besuchen, der seit dem Streit jeden Kontakt mit ihr abgebrochen hat. Aus dem Bauernhof ist inzwischen ein Gnadenhof für Tiere geworden, den Maximilian gemeinsam mit der Tierärztin Eva betreibt, in der er eine Art Ersatztochter gefunden hat. Marens unsichere Versuche, sich mit ihrem Vater auszusöhnen, scheinen bei dem starrköpfigen alten Mann auf taube Ohren zu stoßen - noch immer weigert er sich, seiner Tochter die ganze Wahrheit über den tragischen Tod der Mutter zu erzählen.

Ein kleiner Lichtblick für die Rückkehrerin ist das Wiedersehen mit ihrer einstigen Jugendliebe Johann. Es dauert nicht lange, bis zwischen den beiden die alten Gefühle erneut aufflammen. Dann findet Maren durch Zufall heraus, dass der Hof ihres Vaters hoch verschuldet ist und kurz vor dem Zwangsverkauf steht. Was sie nicht ahnt: Ausgerechnet der charmante Johann hat es auf den traditionsreichen Familienbesitz abgesehen, um ein gigantisches Bauprojekt zu realisieren. Als der gesundheitlich angeschlagene Maximilian von der Verbindung zwischen Maren und Johann erfährt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Überzeugt, dass seine geschäftstüchtige Tochter mit dem Bauspekulanten unter einer Decke steckt, macht er ihr heftige Vorwürfe. Dabei hat Maren längst eine gewitzte Idee, wie sie den Hof mit Johanns Unterstützung vor dem Verkauf retten kann.


(ARD)


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18:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Natur im Garten (5/10)

SammelLust

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenBiogärtner Karl Ploberger reist in die älteste Weinbaugemeinde des Burgenlands nach Lutzmannsburg. Walter und Anna Stifter haben hier einen sich immer wieder verändernden Garten geschaffen.

Der Künstler nennt die 3.000 m² auch "den immer wieder anders ...
(ORF)

Text zuklappenBiogärtner Karl Ploberger reist in die älteste Weinbaugemeinde des Burgenlands nach Lutzmannsburg. Walter und Anna Stifter haben hier einen sich immer wieder verändernden Garten geschaffen.

Der Künstler nennt die 3.000 m² auch "den immer wieder anders Garten".
Karl Ploberger baut außerdem ein Mini-Gartenkisterl für den Balkon oder die Fensterbank. Und Uschi verarbeitet die Königin aller Blumen, die Rose, zu einem Rosen-Lassi.


(ORF)


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18:29
VPS 18:30

Märchenhaftes Polen

Film von Ulrich Adrian

Ganzen Text anzeigenMächtige Ruinen, prunkvolle Bauten, verzaubernd idyllische Landschaften - Polens Burgen und Schlösser erzählen von der bewegenden Geschichte des Landes.

Polen-Korrespondent Ulrich Adrian besucht die schönsten Bauwerke und begibt sich auf eine Zeitreise. Um die ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenMächtige Ruinen, prunkvolle Bauten, verzaubernd idyllische Landschaften - Polens Burgen und Schlösser erzählen von der bewegenden Geschichte des Landes.

Polen-Korrespondent Ulrich Adrian besucht die schönsten Bauwerke und begibt sich auf eine Zeitreise. Um die gotische Festung Czocha zum Beispiel, das polnische "Neuschwanstein" im Riesengebirge, ranken sich viele Geheimnisse und Legenden.

Bis heute sind noch nicht alle Geheimgänge der Anlage entdeckt, ein Hauch von Vergessen umweht die Mauern. Während auf der Ordensburg Gniew, im Nordosten des Landes, die Geschichte wieder zu neuem Leben erwacht ist. Hier wird ständig geprobt für die einmal im Jahr stattfindende Nachinszenierung der letzten großen Ritterschlacht Europas: Deutscher Orden gegen Königreich Polen-Litauen in Grunwald. Mitten drin: Jacek Struczynski ist ein echter Ritter. Er gehört mehreren Ritter-Orden an und scherzt nicht, wenn er von sich behauptet, dass er ritterliche Tugenden pflege. Dazu gehören für ihn zum Beispiel Mannhaftigkeit, Gerechtigkeit und Glaube.

Etwas weniger ritterlich, dafür aber nicht weniger auffällig, ist das Zuhause von Piotr Pawel. Sein Schloss-Neubau im pommerschen Lapalice ist eine der spektakulärsten polnischen Investitionen der letzten dreißig Jahre. Das noch im Rohbau befindliche Schloss ist eine Sensation europäischen Ausmaßes, denn es wurde ohne Baugenehmigung errichtet. Später, wenn der Bau fertig ist, will Schlossherr Pawel darin seine Stilmöbel ausstellen, die er als gelernter Tischlermeister herstellt. Das Schloss hat jetzt schon eine Größe von 5.000 Quadratmetern Grundfläche, einige Dutzend Türmchen, einen Ballsaal und ein Schwimmbad.

"Märchenhaftes Polen", eine Reise voller traumhafter Bilder der Schlösser und Burgen Polens und eine Begegnung mit den Menschen, die dort leben.


(ARD/WDR)


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18:59
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Breslau 2.0 - Boomtown mit Geschichte

Film von Armin Coerper

Ganzen Text anzeigenUralt, voller Geschichte und gleichzeitig ist der Aufbruch überall spürbar: Breslau, eine Stadt, die stolz ihr deutsches Erbe trägt und gleichsam eine polnische Boomtown ist.

1945 verloren die Deutschen Breslau an Polen. Es war der Preis für einen Krieg, den sie ...

Text zuklappenUralt, voller Geschichte und gleichzeitig ist der Aufbruch überall spürbar: Breslau, eine Stadt, die stolz ihr deutsches Erbe trägt und gleichsam eine polnische Boomtown ist.

1945 verloren die Deutschen Breslau an Polen. Es war der Preis für einen Krieg, den sie begonnen hatten. Die neuen Bewohner kamen aus den verlorenen Ostgebieten Polens: aus der heutigen Ukraine und aus Litauen. Bis heute trifft in Breslau Ost auf West.

Europas zahlreiche Mentalitäten versammeln sich in dieser Stadt. Jahrzehntelang wurde sie von den kommunistischen Herrschern vernachlässigt, als Folge des Misstrauens der Polen gegenüber den Deutschen und der Angst, dass sie die Schöne an der Oder eines Tages zurückverlangen könnten.

"Wenn man in diese Stadt eintaucht, dann zeigt sich wie in einem Geschichtsbuch die Vergangenheit des modernen Europa. Die Katastrophe des 20. Jahrhunderts genauso wie das Zusammenwachsen der Gesellschaften zu einer neuen, friedlichen Ordnung", sagt Zbigniew Maczków. Der Architekt ist einer der Erfinder dieser neuen Stadt. So hat er zum Beispiel das Kaufhaus Renoma zu neuem Leben erweckt. Es war einst Europas nobelster deutscher Einkaufstempel östlich von Berlin und ist heute Sinnbild jenes Wirtschaftswunders, mit dem Polen ganz Europa verblüfft. "In dieser Stadt wird einem klar, dass eine wechselhafte Geschichte nicht nur tragisch sein muss", sagt Maczków: "Für uns liegt darin auch der Quell unseres Optimismus."

"Unsere Einstellung zueinander ist doch heute eine ganz andere", sagt Wojciech Podgajny, der 1946 als Kind aus dem Osten hierherkam. "Heute sind wir doch alle in Europa, wer sollte da noch einem anderen etwas wegnehmen?" So steht Breslau heute auch für das wachsende Vertrauen zwischen Nachbarn.

Neben der Geschichte bringen internationale Konzerne wie IBM und Google auch heute wieder neue Menschen nach Breslau. Für Marta macht gerade das das Lebensgefühl ihrer Stadt aus. Die Studentin hat eine Instagram-Gruppe gegründet: Regelmäßig treffen sie sich, Breslauer und Besucher, um Fotos ihrer Stadt auf die Instagram-Plattform im Internet zu laden. Den Millenium Tower genauso wie den alten, jüdischen Friedhof. "Wir wollen zeigen, dass hier etwas passiert. Dass Neues gebaut und Altes saniert wird. Dass das Grau nach und nach verschwindet."

"Breslau 2.0" zeigt alte und junge Breslauer, zeigt die besondere Stimmung in einer Stadt, die ihre Bewohner sich erst zu ihrem Zuhause machen mussten. Die Europäische Kulturhauptstadt 2016 präsentiert sich heute weltoffen, und wer nachts in einer der vielen Kneipen das Sprachenwirrwarr hört, der fragt sich nicht mehr, ob diese Stadt eher deutsch oder polnisch ist. Der fühlt sich mitten in Europa.


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19:14
VPS 19:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

San Sebastian - Kulinarik, Kunst und Tamborrada

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenSan Sebastian ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren - und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sternerestaurants.

Wenn in San Sebastian gefeiert wird, dann wird laut getrommelt - "Tamborradas" ...

Text zuklappenSan Sebastian ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren - und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sternerestaurants.

Wenn in San Sebastian gefeiert wird, dann wird laut getrommelt - "Tamborradas" heißen die Trommelumzüge. Anlässlich der Eröffnung zur Kulturhauptstadt 2016 trommelten mehrere Tausend Menschen am Strand der malerischen Muschelbucht gemeinsam die Europahymne.

Parallel dazu fand auf dem Friedhof der Stadt eine Gedenkfeier für ein vor 21 Jahren erschossenes ETA-Opfer statt.

Donostía, so der baskische Name des Seebads San Sebastián ist eine Stadt voller Widersprüche. "Achtung Tourist, merke dir eins: Du bist hier weder in Spanien noch in Frankreich, Du bist hier im Baskenland", das steht an einer Hauswand in der Altstadt. Zwar hat die ETA vor ein paar Jahren ihre Waffen offiziell niedergelegt, aber die Region leidet immer noch unter dem Konflikt. Jahrzehntelang machten San Sebastian und die umliegende Region immer wieder Schlagzeilen, mit Bombenanschlägen, gezielten Morden, vor allem auf Vertreter des spanischen Staates. In keiner Stadt wurden mehr Menschen von der ETA getötet, als hier. Ein Teil der Bevölkerung will das alles vergessen, ein anderer die Erinnerung wach halten.


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19:29
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturpalast

Alles Pop?

Fachmagazin für E- und U-Kultur

Moderation: Nina Fiva Sonnenberg

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie Techno-Veteranen von Modeselektor und Apparat sind zu Gast im "Kulturpalast". Mit der gemeinsamen Band Moderat haben sie gerade die poppigste Platte ihrer Karriere rausgebracht.

Klassische Songstrukturen, romantische Refrains, glockenheller Gesang - all das gibt ...

Text zuklappenDie Techno-Veteranen von Modeselektor und Apparat sind zu Gast im "Kulturpalast". Mit der gemeinsamen Band Moderat haben sie gerade die poppigste Platte ihrer Karriere rausgebracht.

Klassische Songstrukturen, romantische Refrains, glockenheller Gesang - all das gibt es auf der neuen Platte "Moderat III". Die Berliner Star-Elektroniker über ihren Weg aus den verschwitzten Technobunkern auf die Frühstücksterrasse des Pop.

Aber was ist das eigentlich noch mal genau, "Pop"? Dickbebrillte Pop-Theoretiker setzen den Beginn des "Pop" irgendwo zwischen dem frühen Mittelalter und 1964 an. Wenn man nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner sucht, dann verbinden die meisten mit dem glitzernden Begriff "Pop" eine ästhetische Haltung: ein Feiern der Oberfläche, des Styles und der Pose, ein schrilles Aufbegehren gegen den grauen Alltag. Eine "Verneinung des Bestehenden zugunsten der Umstehenden" wie Diederich Diederichsen sagt. Das Gegenteil von Pop: Alte Leute, authentische Rocker, schlechte Laune, Schlabberpullover und das Leben, so wie es wirklich ist.

Selbst im Feminismus ist der Pop inzwischen nicht mehr wegzudenken: Viele Mitstreiterinnen der 3. Welle umarmen die Popkultur, wollen nicht nur Zustände kritisieren, sondern auch feiern, was positiv ist! Die Britin Laurie Penny gilt als Ikone des Pop-Feminismus und verbindet lässig ihre intelligente Gesellschaftskritik mit Humor und Unterhaltung. Gerade hat sie - nach zwei erfolgreichen Sachbüchern - ihren ersten Prosaband herausgebracht und ist damit auf Lesereise.

Auch in der bildenden Kunst war die "Pop-Art" ja so etwas wie eine Gegenbewegung zu der immer kryptischer und humorloser werdenden abstrakten Kunst der 50er Jahre. Plötzlich hielten klare Farben, aufgeblasene Formen und Symbole der Populärkultur - wie Comics oder Colaflaschen - Einzug in die Galerien. Und sie blieb dort: Der Künstler Olaf Breuning, der im Juni eine große Retrospektive in Düsseldorf eröffnet, nimmt Elemente der Konsumkultur, jagt sie durch den Beschleuniger und spuckt so wundersame Dinge aus. Die Grenze zwischen hoher Kunst und schrillem Kitsch übermalt er in bester Popart-Manier.

Und selbst das lange als Schlappschwanz- und Schnöselliteratur gegeißelte Genre der "Popliteratur" der 90er Jahre ist zurückgekehrt: Radikaler Gegenwartsbezug, stetes Kreisen um das eigene Erleben, umgangssprachliche Texte und der mit allen Mitteln geführter Kampf gegen den schlimmsten Feind der Jugend - die Langeweile - das sind Elemente, die sich heute wie selbstverständlich in den Texten von Ronja von Rönne finden.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Festivalsommer

Giacomo Puccini: Manon Lescaut

Royal Opera House London, London 2014

Darsteller:
Manon LescautKristine Opolais
Renato Des GrieuxJonas Kaufmann
LescautChristopher Maltman
Geronte de RavoirMaurizo Muraro
Chor: Royal Opera House
Orchester: Royal Opera House
Musikalische Leitung: Antonio Pappano
Inszenierung: Jonathan Kent
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEs ist ein Glücksfall, wenn das Puccini-Traumpaar Jonas Kaufmann und Kristine Opolais auf einen Regisseur trifft, der Puccinis Musiksprache in zeitgemäße Bilder umzusetzen weiß.

Jonathan Kent hat "Manon Lescaut" am Royal Opera House London kompromisslos in die ...

Text zuklappenEs ist ein Glücksfall, wenn das Puccini-Traumpaar Jonas Kaufmann und Kristine Opolais auf einen Regisseur trifft, der Puccinis Musiksprache in zeitgemäße Bilder umzusetzen weiß.

Jonathan Kent hat "Manon Lescaut" am Royal Opera House London kompromisslos in die Gegenwart geholt und als modernes, realistisches Breitwandkino inszeniert. Opolais und Kaufmann sind als Manon und als Student Des Grieux nicht nur stimmlich eine Traumbesetzung.

Ihre Darstellung entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann und der über die etwa eine Spielfilmlänge andauernde Aufführungsdauer – auch hier ist Puccini hochmodern – kaum Zeit zum Atem holen lässt.

Die Uraufführung von Giacomo Puccinis dritter Oper "Manon Lescaut" dirigierte 1893 Arturo Toscanini in Turin. Das Werk wurde mit riesigem Beifall aufgenommen und bescherte Puccini den endgültigen Durchbruch als Opernkomponist. Im Mittelpunkt der Oper steht eine Frau, die alles hat und alles wieder verliert. Die knapp zehn Jahre zuvor entstandene Oper "Manon" von Jules Massenet nach der gleichen Romanvorlage des Abbé Prevost (1697 - 1763) ließ Puccini links liegen und grenzte sich in der Zeichnung der Charaktere bewusst vom französischen Vorgänger ab. Und er offenbarte sich als großer musikalischer Stimmungsmaler: Berühmt wurde vor allem das "Intermezzo", das Vorspiel zum dritten Akt, das in vielen Konzertprogrammen erklingt.


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22:26
VPS 22:25

Giacomo Puccini - Die dunkle Seite des Mondes

Fernsehfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
PucciniPeter Hladik
ElviraSabine Wegner
Sigmund FreudRüdiger Kuhlbrodt
Maria Anna CoriascoAylin Tezel
Sibyl SeligmannJutta Fastian
Giulia ManfrediMaike von Bremen
Rose AderAylin Esener
Buch: Andreas Morell
Regie: Andreas Morell
Länge: 59 Minuten

Ganzen Text anzeigenGiacomo Puccini war ein Lebemann der italienischen Belle Epoque und den Frauen verfallen. In seinen Opern standen stets Idealbilder von Frauen im Mittelpunkt.

Doch trotz seines erfolgreichen Komponistendaseins und seines ausschweifenden Liebeslebens fühlte sich ...

Text zuklappenGiacomo Puccini war ein Lebemann der italienischen Belle Epoque und den Frauen verfallen. In seinen Opern standen stets Idealbilder von Frauen im Mittelpunkt.

Doch trotz seines erfolgreichen Komponistendaseins und seines ausschweifenden Liebeslebens fühlte sich Puccini einsam und unverstanden. Der Film blickt hinter die Fassade des Bonvivants Giacomo Puccini.

Giacomo Puccini (1858 - 1924), der letzte große Komponist der italienischen Oper, war ein Lebemann der italienischen Belle Epoque und den Frauen verfallen. Damen jeglichen Typs und jeglicher Herkunft umschwärmten den erfolgreichen Komponisten, der in seinen herzzerreißenden Operndramen alle Höhen und Tiefen der menschlichen Seele auslotet. Stets sind es Idealbilder von Frauen, die Puccini in seinen Werken in den Mittelpunkt stellt, so etwa in "La Bohème", "Manon Lescaut", "Tosca", "Madame Butterfly", "Turandot", "La Fanciulla del West" und "Il Trittico".

Trotz seines erfolgreichen Komponistendaseins fühlte sich Puccini jedoch einsam und unverstanden. Er selbst hielt sich für einen Versager. Sein zerbrechliches Seelenleben implantierte er in eine künstliche Welt - in die Welt seiner Opern. Sie huldigen einer alles überwindenden Kraft der Liebe, die er in seinem Privatleben vergeblich zu finden suchte. Dabei liest sich seine Biografie selbst wie ein Stoff für die Bühne: Im Jahre 1883 flüchtete Giacomo Puccini mit Elvira Bonturi, einer verheirateten Frau aus bestem Hause, von Lucca nach Mailand. Trotz Puccinis zahlreicher Affären und daraus resultierender Spannungen in ihrer Beziehung kam es 1904 zur Heirat. Vorausgegangen war unter anderem eine vier Jahre dauernde Affäre des Komponisten mit der minderjährigen Näherin Maria Anna Coriasco, die er "Corinna" nannte. Schon damals zeigte Elvira, dass sie um Puccini mit allen Mitteln zu kämpfen verstand.

Der Film blickt hinter die Fassade des mondänen Daseins mit den zahlreichen erotischen Entgleisungen und komplexen Lebens- und Liebesgeschichten und entdeckt ein Leben, das von Sensibilität, Selbstzweifel und Zerrissenheit beherrscht und zerstört wurde.


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23:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Maischberger

Ausländer rein! Retten Einwanderer unseren Arbeitsmarkt?

Ganzen Text anzeigenVolker Beck, B’90/Grüne
Bundestagsabgeordneter

Jörg Meuthen, AfD
Bundesvorsitzender

Christian von Stetten
CDU-Wirtschaftspolitiker

Arthur Mashuryan
Unternehmer

Nicola von Hollander
Fernsehredakteurin

Beq ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenVolker Beck, B’90/Grüne
Bundestagsabgeordneter

Jörg Meuthen, AfD
Bundesvorsitzender

Christian von Stetten
CDU-Wirtschaftspolitiker

Arthur Mashuryan
Unternehmer

Nicola von Hollander
Fernsehredakteurin

Beq Zeqiri
abgelehnter Asylbewerber

Ulrike Herrmann
"taz"-Journalistin


(ARD/WDR)


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0:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lebens.art

Moderation: Clarissa Stadler

Ganzen Text anzeigenBad Ischl abseits der Klischees
Wird der Kurort des Kaisers Österreichs nächste Kulturhauptstadt?

Schüler unter Leistungsdruck
Pisa-Test und Zentralmatura als Kreativitätskiller

Josef Hader als Stefan Zweig im Kino
Der neue Film des ...
(ORF)

Text zuklappenBad Ischl abseits der Klischees
Wird der Kurort des Kaisers Österreichs nächste Kulturhauptstadt?

Schüler unter Leistungsdruck
Pisa-Test und Zentralmatura als Kreativitätskiller

Josef Hader als Stefan Zweig im Kino
Der neue Film des österreichischen Multitalents

Wenn Kinder zu Stars werden
Der Traum österreichischer Film-Kinder vom frühen Ruhm

Das Georg-Danzer-Haus in Wien
Kultur als Therapie für traumatisierte Flüchtlinge

Die Architektur-Biennale von Venedig
Neue Architektur als Antwort auf drängende politische Fragen

Von Strapsen, Dessous und Unterflaks
Die Kulturgeschichte der Unterwäsche im Museum


(ORF)


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1:37
VPS 01:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

das aktuelle sportstudio

Moderation: Sven Voss

Ganzen Text anzeigenGäste: EM Talkrunde
S. Kehl, S. Rolfes, H. Stanislawski

FB LS: Deutschland - Ungarn
In Gelsenkirchen

FB LS: Slowakei - Nordirland
Dt. Gruppengegner (Nordirland)

FB LS: Frankreich - Schottland
Dazu aktuelle Situation in ...

Text zuklappenGäste: EM Talkrunde
S. Kehl, S. Rolfes, H. Stanislawski

FB LS: Deutschland - Ungarn
In Gelsenkirchen

FB LS: Slowakei - Nordirland
Dt. Gruppengegner (Nordirland)

FB LS: Frankreich - Schottland
Dazu aktuelle Situation in Paris

FB LS: Österreich - Niederlande
In Wien


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2:51
VPS 02:50

Die schwimmenden Dörfer der Halong-Bucht


Ganzen Text anzeigenDie Halong-Bucht im Chinesischen Meer gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde - ein enges Labyrinth aus Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und Grotten.

1994 hat die UNESCO die vietnamesische, 1.500 Quadratkilometer große Bucht zum ...

Text zuklappenDie Halong-Bucht im Chinesischen Meer gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde - ein enges Labyrinth aus Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und Grotten.

1994 hat die UNESCO die vietnamesische, 1.500 Quadratkilometer große Bucht zum Weltnaturerbe erklärt. Das Siedeln auf den Inseln ist seitdem verboten. So leben mehr als 300 Fischerfamilien in der Bucht auf hölzernen Hausbooten.

Fischfang und Perlenzucht sichern ein geringes Einkommen, ebenso die Tagestouristen, welche die faszinierende Landschaft besuchen.


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3:11
VPS 03:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bierbichler

Film von Regina Schilling

Ganzen Text anzeigenJosef Bierbichler ist einer der renommiertesten Schauspieler Deutschlands. Er spielt an allen großen deutschsprachigen Bühnen und wurde dreimal zum "Schauspieler des Jahres" gewählt.

Die Regisseurin Regina Schilling hat den Ausnahmeschauspieler über zwei Jahre ...
(ARD/BR)

Text zuklappenJosef Bierbichler ist einer der renommiertesten Schauspieler Deutschlands. Er spielt an allen großen deutschsprachigen Bühnen und wurde dreimal zum "Schauspieler des Jahres" gewählt.

Die Regisseurin Regina Schilling hat den Ausnahmeschauspieler über zwei Jahre begleitet, seine zeitweiligen Weggefährten Werner Herzog und Herbert Achternbusch und seine Freundin Luisa Francia befragt, vor allem aber hat sie Bierbichler zum Reden gebracht.

Theaterrebell und überzeugter Nonkonformist, stand Josef Bierbichler auf allen wichtigen Bühnen, spielte in vielen erfolgreichen Filmen und wurde vielfach preisgekrönt. Für die Hauptrolle im Kinofilm "Winterreise" erhielt er den Deutschen Filmpreis. Doch das Publikum ist ihm "wurscht" - sagt Josef Bierbichler. In Interviews mit Regina Schilling gibt der Bauern- und Wirtssohn vom Starnberger See, der seit seiner Geburt 1948 im Gasthof der Familie lebt, offen Auskunft über seine Hassliebe zum Theater, über den Ursprung und die Sehnsucht nach der Kunst, darüber, wie er mit dem Schauspielerdasein hadert und auf der Suche nach neuen Wegen ist. Auch dreht er mit einer kleinen Digi-Kamera seinen ganz eigenen Blick auf die Welt und wird so Teil dieses Films. Ehemalige Weggefährten wie der singuläre Herbert Achternbusch - sie drehten 15 Filme miteinander - und die (Drehbuch-)Autorin, Filmemacherin und Malerin Luisa Francia - sie war zeitweilig die Lebensgefährtin von Bierbichler und lebte mit ihm, Achternbusch und Annamirl Bierbichler in einer Wohngemeinschaft in dessen Elternhaus in Ambach - erzählen vor der Kamera von ihrer gemeinsamen Zeit mit Bierbichler.


(ARD/BR)


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3:56
VPS 03:54

Format 4:3

Der Weg ist mein Ziel

Der Schauspieler Günther Maria Halmer

Film von Reiner Holzemer

Ganzen Text anzeigenSeit bald 30 Jahren lebt der Schauspieler Günther Maria Halmer in einem Dorf in der Nähe von Rosenheim. Doch erst musste er die gewohnte Umgebung verlassen, um seinen eigenen Weg zu finden.

Im kalten Norden von Kanada arbeitete Günther Maria Halmer in einem ...
(ARD/BR)

Text zuklappenSeit bald 30 Jahren lebt der Schauspieler Günther Maria Halmer in einem Dorf in der Nähe von Rosenheim. Doch erst musste er die gewohnte Umgebung verlassen, um seinen eigenen Weg zu finden.

Im kalten Norden von Kanada arbeitete Günther Maria Halmer in einem Asbestwerk. Es war Schwerstarbeit, doch hier spürte er sich zum ersten Mal als freier, unabhängiger Mensch. Hier reifte auch sein Entschluss, Schauspieler zu werden.

Gleich nach seiner Rückkehr nach Bayern bewarb er sich an der Otto-Falkenberg-Schauspielschule und wurde sofort aufgenommen. Nach erfolgreichem Examen spielte er an den Münchner Kammerspielen, wo er von Helmut Dietl für die Rolle des Tscharlie in den "Münchner Geschichten" entdeckt wurde. Damit begann seine Karriere.


(ARD/BR)


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4:40

Der Spieler. Ulrich Tukur

Film von Stefanie Appel

Ganzen Text anzeigenEr ist einer der ganz großen deutschen Schauspieler, ein Multitalent. Seit fast 25 Jahren steht Ulrich Tukur auf der Bühne oder vor der Filmkamera, außerdem ist er ein begabter Musiker.

Dem ins Leben Geworfensein müsse man etwas entgegensetzen, das größer ist, ...
(ARD/HR)

Text zuklappenEr ist einer der ganz großen deutschen Schauspieler, ein Multitalent. Seit fast 25 Jahren steht Ulrich Tukur auf der Bühne oder vor der Filmkamera, außerdem ist er ein begabter Musiker.

Dem ins Leben Geworfensein müsse man etwas entgegensetzen, das größer ist, als man selbst, sagt Ulrich Tukur, der manchmal zum melancholischen Philosophieren neigt. Und er erzählt in diesem Film, wie und warum er Schauspieler wurde.

Das Kamerateam hat Ulrich Tukur über Monate hin begleitet und das Porträt eines leidenschaftlichen Spielers und zugleich tiefgründigen Intellektuellen eingefangen. Der Film folgt Tukur auf deutsche Theaterbühnen und an französische Filmsets und begleitet ihn an dem Tag, den er fürchtete wie der Teufel das Weihwasser: der Tag seines 50. Geburtstages.

Als Schauspieler liebt Tukur abgründige, zerrissene Figuren und geht immer an seine Grenzen. Tukur gab Nazi-Offiziere und Kindermörder, er brillierte als Kirchenmann im Widerstand in "Bonhoeffer - die letzte Stunde" oder als RAF-Terrorist Andreas Baader in Reinhard Hauffs Film "Stammheim". In Hollywood spielte er an der Seite George Clooneys im Science-Fiction-Drama "Solaris".
Grandios sah man ihn auch als Stasi-Kader im Oscar-gekrönten Film "Das Leben der anderen". Darüber hinaus ist er ein fantastischer Entertainer mit einer geradezu anarchischen Spielfreude, wenn er mit seiner Band, den "Rhythmus Boys", Schmonzetten singt. Tukur ist ein Workaholic, "ein Hamster im Laufrad", sagt er selbst über sich und kokettiert ein wenig mit seiner Rastlosigkeit.

Seit acht Jahren wohnt Ulrich Tukur, der auf der ganzen Welt unterwegs ist, in einer der melancholischsten Städte der Welt, in Venedig. Gerade hat er wieder ein neues Metier entdeckt und sein literarisches Debüt geliefert: ein beeindruckendes Buch mit skurrilen und abgründigen Erzählungen, die in Venedig spielen.

Es ist der Energiefluss des Lebens, der ihn antreibt, sagt er, aber auch der Gedanke an den Tod, der in täglich begleite und immense schöpferische Kräfte bei ihm freisetze.


(ARD/HR)


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5:24
VPS 05:20

Geliebte Ungeliebte - Christine Kaufmann

Film von Julia Benkert

Ganzen Text anzeigenChristine Kaufmann war das "Rosen Resli". Mit dieser Rolle wurde sie 1954 berühmt und sie haftet noch heute an ihr. Gemanagt wurde das kleine Mädchen von seiner verhassten Mutter.

Bereits als 17-Jährige flüchtete sie nach Hollywood, direkt in die Arme von Weltstar ...
(ARD/HR)

Text zuklappenChristine Kaufmann war das "Rosen Resli". Mit dieser Rolle wurde sie 1954 berühmt und sie haftet noch heute an ihr. Gemanagt wurde das kleine Mädchen von seiner verhassten Mutter.

Bereits als 17-Jährige flüchtete sie nach Hollywood, direkt in die Arme von Weltstar Tony Curtis. Doch das Glück des Traumpaars währte nicht lange. Die beiden trennten sich, Christine kehrte mit ihren zwei kleinen Töchtern nach Europa zurück und spielte wieder.

Neben ihrer Schauspielarbeit ließ sie sich auf publicityträchtige Affären ein. Die Männer verzehrten sich nach ihr, sie aber blieb innerlich kalt: "Es gibt da eine Panzertür", gesteht sie im Film, "die nicht geöffnet werden kann. Und ich glaube, daran haben sich einfach wahnsinnig viele Männer die Zähne ausgebissen." Ihr Ruf als femme fatale erreichte auch Tony Curtis in Amerika. Der war entsetzt und nahm ihr die Kinder weg. Ein Trauma, das Christine Kaufmann nicht verwunden hat. Ein Trauma, von dem auch Tochter Allegra, sichtlich bewegt, vor der Kamera erzählt.

Obwohl Christine Kaufmann mit berühmten Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder, Helmut Dietl und Percy Adlon zusammenarbeitete, blieben ihr die ganz großen Filmerfolge verwehrt. Auch als Schriftstellerin bekam sie nicht die Anerkennung, die sie sich wünschte. Ihre eigentliche Karriere machte sie als Geschäftsfrau, als begnadete Vermarkterin ihrer eigenen Person: Bei jeder Gelegenheit ließ sie sich fotografieren, auch nackt für den Playboy. Als Beautyexpertin bei einem Homeshopping-Kanal verkaufte sie jahrelang Schönheitsprodukte.

Die Filmautorin Julia Benkert begleitete Christine Kaufmann über Wochen hinweg, sogar bis nach Tanger. Dorthin war die Schauspielerin Anfang der 1990er Jahre in einer tiefen Lebenskrise geraten - es war ihre Rettung.


(ARD/HR)