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Oktober 2017
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Sonntag, 8. Mai
Programmwoche 19/2016
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Nullzinsfalle

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Wie leben im Alter?
Nullzins frisst Rente

Wohin mit dem Geld?
Strafzinsen für Ersparnisse

Quo vadis Italia?
Reformstopp trotz Niedrigzins


6:44
VPS 06:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Falk Kiefer: Vom ersten Drink zum letzten Rausch

Neue Erkenntnisse der Suchtforschung

Prof. Dr. Karl Mann: Research meets practice
Erster Lehrstuhl für Suchtforschung in Deutschland

Ganzen Text anzeigenWie wird aus einem normalen und bewussten Alkoholkonsum ein Trinkverhalten, das kaum noch zu stoppen ist? Falk Kiefer und Karl Mann geben Einblicke in die aktuelle Suchtforschung.

Professor Dr. Falk Kiefer lehrt Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWie wird aus einem normalen und bewussten Alkoholkonsum ein Trinkverhalten, das kaum noch zu stoppen ist? Falk Kiefer und Karl Mann geben Einblicke in die aktuelle Suchtforschung.

Professor Dr. Falk Kiefer lehrt Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg und ist Direktor der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.

Professor Dr. Karl Mann hatte den ersten Lehrstuhl für Suchtforschung in Deutschland inne und war bis 2014 Direktor der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.
Die Einrichtung seines Lehrstuhls und der von ihm geleiteten Klinik waren wichtige Schritte zu einer besseren Versorgung von Suchtpatienten.

Neue Erkenntnisse der Suchtforschung können über ein besseres Verständnis von süchtigem Verhalten und den erweiterten Behandlungsmöglichkeiten hinaus auch Einblicke in grundlegende Mechanismen von Lernen und Gedächtnis, Motivation und Präferenzverhalten geben. So auch auf die Frage, warum die Freiheit, sich für oder gegen den Konsum von Alkohol zu entscheiden, im Verlauf einer Suchtentwicklung immer mehr verloren zu gehen scheint.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

100(0) Meisterwerke

Jean Metzinger: Der Radrennfahrer

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:16
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Zündstoff - der philosophische Stammtisch

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenWir leben in turbulenten Zeiten. Eine Meldung jagt die nächste. Doch was ist wirklich wichtig? Welche großen Fragen drängen sich auf und wo bahnt sich ein grundlegender Wandel an?

Barbara Bleisch moderiert das Gespräch zu den "Panama Papers", zum Ruf nach einem ...

Text zuklappenWir leben in turbulenten Zeiten. Eine Meldung jagt die nächste. Doch was ist wirklich wichtig? Welche großen Fragen drängen sich auf und wo bahnt sich ein grundlegender Wandel an?

Barbara Bleisch moderiert das Gespräch zu den "Panama Papers", zum Ruf nach einem international gerechten Steuersystem und zur Causa Böhmermann, die die Flüchtlingskrise zusätzlich anheizt.

Was passiert, wenn Philosophen über die Flüchtlingskrise, über anstehende Wahlen oder über Sport nachdenken? Welche grundlegenden philosophischen Fragen werfen aktuelle Ereignisse auf und welche gesellschaftlichen Tendenzen zeichnen sich hinter den News ab?

Alle zwei Monate wagen wir in der "Sternstunde Philosophie" einen philosophischen Wochenrückblick und diskutieren mit drei Gästen über die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Tage. "Zündstoff" zeigt die Aktualität durch die philosophische Brille, weitsichtig, tiefschürfend, anregend, mit kritischem Blick und streitbaren Thesen.

Als Stammgäste in der Runde sitzen Konrad Paul Liessmann, Philosophieprofessor an der Universität Wien, und Catherine Newmark, Philosophin und Kulturjournalistin in Berlin. Miriam Ronzoni, die an der Universität Manchester politische Philosophie lehrt und einen Forschungsschwerpunkt in transnationaler Gerechtigkeit hat, ergänzt den zweiten philosophischen Stammtisch.


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10:24
VPS 10:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Jazz am Bauernhof - Paul Zauners INNtöne

Film von Stefan Sternad und Hermann Peseckas

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenBiobauer und Jazzfan Paul Zauner hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Einmal im Jahr, zu Pfingsten, lädt er internationale Jazzgrößen zum "INNtöne"-Festival zu sich auf den Schweine-Hof.

Seit 2002 findet das Festival "INNtöne" alljährlich statt und ist bei ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenBiobauer und Jazzfan Paul Zauner hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Einmal im Jahr, zu Pfingsten, lädt er internationale Jazzgrößen zum "INNtöne"-Festival zu sich auf den Schweine-Hof.

Seit 2002 findet das Festival "INNtöne" alljährlich statt und ist bei Kennern der Szene längst etabliert. Regisseur Paul Sternad bringt eine Reportage vom Festival 2015, blickt in die Geschichte der "INNTöne" und porträtiert deren künstlerischen Leiter Paul Zauner.


(ORF/3sat)


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10:54
VPS 10:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Jonas Kaufmann: Berlin 1930 - Der Film

Mit Jonas Kaufmann (Tenor)

Regie: Thomas Voigt, Wolfgang Wunderlich

Ganzen Text anzeigen"Dein ist mein ganzes Herz", "Ein Lied geht um die Welt", "Freunde, das Leben ist lebenswert" - fast jeder kennt diese Evergreens der 1930er Jahre, doch nur wenige kennen ihre Geschichte.

Fasziniert von dieser Musik erkundet Startenor Jonas Kaufmann legendäre Hits, ...

Text zuklappen"Dein ist mein ganzes Herz", "Ein Lied geht um die Welt", "Freunde, das Leben ist lebenswert" - fast jeder kennt diese Evergreens der 1930er Jahre, doch nur wenige kennen ihre Geschichte.

Fasziniert von dieser Musik erkundet Startenor Jonas Kaufmann legendäre Hits, ihre Schöpfer und Interpreten.

Angesichts politischer und wirtschaftlicher Instabilität blüht im Berlin der 1930er Jahre vor allem die Unterhaltungsindustrie: Abend für Abend buhlen die Veranstalter von Revuen und Operetten-Produktionen um die Gunst des Publikums. Es gibt ein gigantisches Angebot an Stücken, die den Zuschauern die willkommene Flucht in die Traumwelt ermöglichen. Auch die Produktion in den Platten-, Funk- und Tonfilm-Studios läuft auf Hochtouren. Fast jede Woche gibt es einen neuen Hit.

Schon seit einiger Zeit singt Jonas Kaufmann in seinen Konzerten Operetten-Hits als Zugaben. Musikalisch modern und technisch anspruchsvoll sind diese Melodien und haben oft einen ironisch-doppeldeutigen Text. Kaufmanns Interesse ist geweckt und er beschließt, mehr über diese Musik herauszufinden. Er forscht im Archiv der Deutschen Kinemathek, trifft sich mit den Töchtern von Robert Stolz und Emmerich Kálmán, Clarissa Henry und Yvonne Kálmán, und besucht historische Orte wie das ehemalige Metropol-Theater, die heutige Komische Oper Berlin, und das Haus des Rundfunks in der Masurenallee. Dabei taucht er immer tiefer in die Atmosphäre Berlins um 1930 ein, die Weltstadt steht in ihrem Zenit. Er erlebt den kreativen Puls und den künstlerischen Mut dieser Zeit, entdeckt dabei vergessene musikalische Highlights und erzählt die Geschichten berühmter Evergreens.


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11:46
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Jonas Kaufmann: Berlin 1930 - Das Konzert

Mit Jonas Kaufmann (Tenor)

Regie: Julia Kleiter, Andy Sommer

Ganzen Text anzeigen"Dein ist mein ganzes Herz", "Ein Lied geht um die Welt", "Freunde, das Leben ist lebenswert" - Berlin war um 1930 Weltmetropole der Operette und des Tonfilms.

Jonas Kaufmann gibt im legendären Funkhaus Berlin Nalepastraße ein Konzert mit den größten Tenorhits ...

Text zuklappen"Dein ist mein ganzes Herz", "Ein Lied geht um die Welt", "Freunde, das Leben ist lebenswert" - Berlin war um 1930 Weltmetropole der Operette und des Tonfilms.

Jonas Kaufmann gibt im legendären Funkhaus Berlin Nalepastraße ein Konzert mit den größten Tenorhits dieser Zeit. Er wird begleitet vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Jochen Rieder.

Jonas Kaufmann, gefeiert als Wagner- und Verdi-Sänger, hat bei seinen Konzerten immer schon gerne Operettentitel als Zugabe gegeben. Je mehr Nummern er kennenlernte, desto größer wurde seine Neugier auf die Musik aus Berlin um 1930. Die Musik ist nicht nur technisch und künstlerisch anspruchsvoll - sie macht mit ihren doppeldeutigen Texten einfach auch viel Spaß.

In den Duetten singt Julia Kleiter an seiner Seite. Die Limburgerin ist vor allem als Mozart-Sängerin bekannt und stand schon in Mailand, Salzburg und New York auf der Bühne. Mit Jochen Rieder, dem Dirigenten des Abends, verbindet Jonas Kaufmann eine langjährige und intensive musikalisch-freundschaftliche Zusammenarbeit. Seit 2009 dirigiert Rieder regelmäßig Opernkonzerte des Weltklasse-Sängers.


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12:30
Videotext Untertitel

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck

Ganzen Text anzeigenReichholf: "Mein Leben für die Natur"
Josef H. Reichholf erzählt von seinen Einsichten - keine Lebensgeschichte, sondern die Geschichte des Lebens.

Manotti: "Schwarzes Gold"
Dominique Manotti entwirft das Panorama einer finsteren Welt, die alle Schatten der ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenReichholf: "Mein Leben für die Natur"
Josef H. Reichholf erzählt von seinen Einsichten - keine Lebensgeschichte, sondern die Geschichte des Lebens.

Manotti: "Schwarzes Gold"
Dominique Manotti entwirft das Panorama einer finsteren Welt, die alle Schatten der Globalisierung vorwegnimmt.

Ott: "Tausendundeine Nacht ..."
"... - Das glückliche Ende" von Claudia Ott, empfohlen von Denis Scheck

Dennis Scheck kommentiert Bestseller:
Die aktuelle Spiegel-Sachbuchliste


(ARD/NDR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:06
VPS 13:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Gitschtal - Vom Tal der Gesetzlosen

zum einzigartigen Kleinod

Film von Barbara Altersberger

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigen"Wir wohnen im Tal der Gesetzlosen", beschreiben die Gitschtaler mit einem Augenzwinkern ihre Heimat in Kärnten. Dieses geflügelte Wort hat historische Wurzeln.

Das ehemals abgelegene Seitental zwischen Hermagor und dem Weißensee war ein Dorado für Schmuggler und ...
(ORF)

Text zuklappen"Wir wohnen im Tal der Gesetzlosen", beschreiben die Gitschtaler mit einem Augenzwinkern ihre Heimat in Kärnten. Dieses geflügelte Wort hat historische Wurzeln.

Das ehemals abgelegene Seitental zwischen Hermagor und dem Weißensee war ein Dorado für Schmuggler und ein optimales Versteck für die jahrhundertelang verfolgte evangelische Bevölkerung.

Das nur 15 Kilometer lange Tal mit seinen 1.300 Bewohnern und zehn Ortschaften ist auch heute in vielerlei Hinsicht einzigartig in Kärnten, immerhin wohnen 90 Prozent evangelische Gläubige in Weißbriach. Krautfest, Kirchtagsbaum, Verein zur Erhaltung des Lebensmittelmarktes, hohe kulturelle Vereinsdichte, viele Künstler und Kunsthandwerker oder "Gold Sitzsteine" in freier Natur sind nur einige Schlagworte. Landschaftlich ist das Tal eine Idylle, geprägt von sanftem Tourismus, einer Kuranstalt und nachhaltiger Forst- und Landwirtschaft.


(ORF)


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13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Peter Voß fragt Thea Dorn

Ewig jung - Sehnsucht oder Alptraum?

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenFlüchtlingsdebatte und Feminismus, Deutsche Befindlichkeiten und deutsche Kultur. Die Schriftstellerin, Philosophin und Moderatorin Thea Dorn mischt sich in die öffentliche Diskussion ein.

Jetzt hat sie ein neues Buch geschrieben, "Die Unglückseligen", eine ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenFlüchtlingsdebatte und Feminismus, Deutsche Befindlichkeiten und deutsche Kultur. Die Schriftstellerin, Philosophin und Moderatorin Thea Dorn mischt sich in die öffentliche Diskussion ein.

Jetzt hat sie ein neues Buch geschrieben, "Die Unglückseligen", eine Neuerzählung des alten, deutschen Faustmythos.
Im Gespräch mit Peter Voß beantwortet sie nicht nur Fragen zu dem Thema des neuen Romans.

Alter, Vergänglichkeit und Tod - muss das sein? Warum können wir nicht ewig leben? Thea Dorn setzt in ihrem jüngsten Roman eine Molekularbiologin an ein zentrales Thema, an dem die besten Köpfe in der Spitzenforschung bislang gescheitert sind: Warum ist das menschliche Leben spätestens mit 120 zu Ende?

Als Christiane Scherer wuchs sie in Offenbach am Main auf. Unter dem Pseudonym, das sie nach Theodor W. Adorno gestaltet hat, schreibt sie Krimis, Theaterstücke und Sachbücher, sie untersucht die deutsche Seele und moderierte Literatursendungen im Fernsehen des SWR und auf Arte. Mit großem Erfolg.

Thea Dorn wurde unter anderen mit dem Raymond-Chandler-Preis und dem Deutschen Krimipreis 2000 ausgezeichnet. Ihr Theaterstück "Marleni" wurde Hamburg uraufgeführt, für das Drehbuch zum Film "Männertreu" gab es 2015 einen Grimme Preis.


(ARD/SWR/3sat)


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14:16
VPS 14:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wunderland (6/8)

Engstligental BE

(aus der Reihe "SRF bi de Lüt")

Moderation: Nik Hartmann

Ganzen Text anzeigen"SRF bi de Lüt - Wunderland" zeigt die Schweiz von ihrer schönsten Seite. In der sechsten Folge entdeckt Nik Hartmann das Engstligental zwischen Frutigen und Adelboden im Berner Oberland.

Er präsentiert vergessene, mystische und kaum bekannte Landschaften, die alle ...

Text zuklappen"SRF bi de Lüt - Wunderland" zeigt die Schweiz von ihrer schönsten Seite. In der sechsten Folge entdeckt Nik Hartmann das Engstligental zwischen Frutigen und Adelboden im Berner Oberland.

Er präsentiert vergessene, mystische und kaum bekannte Landschaften, die alle komplett verschieden und doch einzigartig schön sind. Nik Hartmanns Reise beginnt spektakulär.

Oberhalb von Frutigen trainiert Christian Maurer, bekannt als "Adler von Adelboden". Er gehört zu den besten Gleitschirmpiloten der Welt und fliegt atemberaubende Kunststücke.

Christian Maurer lädt Nik Hartmann zu einem Tandemflug ein. Das sorgt für Herzklopfen beim Fernsehwanderer. Wagt der Moderator den Sprung oberhalb der Engstligenalp aus über 2.000 Metern in die Tiefe?

Entlang der steilen Niesenkette trifft Nik unterwegs auf einen der letzten Schiefergrubenbesitzer. Dieser erklärt, wieso der Schiefer bis vor kurzem für die Menschen im Engstligental überlebenswichtig war.

Späne fliegen beim Holzschnitzler Johann Inniger. Der Motorsägen-Künstler schneidet einen lebensgroßen Adler aus einem Holzstrunk. Gegen Abend trifft Nik auf Christoph Trummer. Bei Tee und Feuer erklärt der Aussteiger, wieso er das Leben in einer einfachen Hütte am Fluss Engstligen dem Luxus vorzieht.

Spektakulär geht es weiter. Nach der imposanten Chollerenschlucht lernt Nik die Familie Schranz kennen, mit 16 Kindern die größte Familie im Tal. Nik erfährt, wie sie den Alltag als Großfamilie meistern.


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15:02
VPS 15:00

Gefiedertes Glück

Singvögel in Singapur

Film von Peter Kunz und Anne Walkembach

Ganzen Text anzeigenSingapurs Vogelliebhaber glauben, ihre Vögel bescherten ihnen Freude und Glück. Die Dokumentation gibt Einblicke in die Singvogelhaltung in Singapur.

Sie werden für Zehntausende Dollar gehandelt: Merbok und Shama sind beliebte Singvogelarten aus Südostasien. Der ...

Text zuklappenSingapurs Vogelliebhaber glauben, ihre Vögel bescherten ihnen Freude und Glück. Die Dokumentation gibt Einblicke in die Singvogelhaltung in Singapur.

Sie werden für Zehntausende Dollar gehandelt: Merbok und Shama sind beliebte Singvogelarten aus Südostasien. Der Wert der Vögel richtet sich nach dem Glanz ihres Gefieders, ihrer Haltung aber vor allem nach der Qualität ihres Gesangs.

Denn in Singapur lässt man die gefiederten Sänger im nationalen Wettstreit gegeneinander antreten. Ihre Käfige kosten bis zu einer halben Millionen Dollar und sind mit Elfenbeinstuck und Trinknäpfchen aus feinstem Porzellan ausgestattet. Aber es geht bei der Vogelhaltung nicht nur ums Geld - die Vögel bringen auch ein Stück Natur in die engen Großstadtwohnungen von Singapur.


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15:23
VPS 15:20

Tonsignal in monoFormat 4:3

Senta Berger

Die schnelle Gerdi

Miss Miramare

Fernsehreihe, Deutschland 1989

Darsteller:
GerdiSenta Berger
Herbert BrotMichael Roll
RudiFriedrich von Thun
Frau FröhlichSusi Nicoletti
JenniferElena Rublack
u.a.
Buch: Michael Verhoeven
Regie: Michael Verhoeven

Ganzen Text anzeigenEin letzter großer Krach mit Herbert bringt im Frühjahr die endgültige Trennung. Die Möglichkeit einer Taxifahrt nach Wien - Gerdis Geburtsort - bietet willkommene Abwechslung.

Gerdi merkt nicht, dass sie zwei Ganoven aufgesessen ist. Der charmante Carlo wickelt ...

Text zuklappenEin letzter großer Krach mit Herbert bringt im Frühjahr die endgültige Trennung. Die Möglichkeit einer Taxifahrt nach Wien - Gerdis Geburtsort - bietet willkommene Abwechslung.

Gerdi merkt nicht, dass sie zwei Ganoven aufgesessen ist. Der charmante Carlo wickelt Gerdi ein, und nach einem Heurigenabend nehmen die Ganoven ihr Geld und Taxi ab, werden aber bei Salzburg geschnappt.

Als Gerdi ihre Mutter in München anruft, erfährt sie, dass ihr Hund Tinka gestorben ist. Völlig verzweifelt fährt sie kurz entschlossen nach Jesolo, wo sie vor vielen Jahren glückliche Ferien verbracht und als "Miss Miramare" einen Schönheitswettbewerb gewonnen hat.

Redaktionshinweis: Senta Berger gilt als eine der beliebtesten und vielseitigsten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Zu ihrem 75. Geburtstag am 13. Mai widmet 3sat der Schauspielerin ab 8. Mai eine Filmreihe.


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16:16
VPS 16:15

Videotext Untertitel

Senta Berger

Die schnelle Gerdi und die Hauptstadt

Berlin - ich komme!

Fernsehserie, Deutschland 2003

Darsteller:
Gerdi AngerpointnerSenta Berger
Rolf Rosenbauer (Rocco)Günther Maria Halmer
Frank BrunnerMichael Gwisdek
Heidi MühldorferGisela Schneeberger
Monika HimmelheberGundi Ellert
Horst ZieglerJohann Adam Oest
u.a.
Buch: Michael Verhoeven
Regie: Michael Verhoeven

Ganzen Text anzeigenWeil es immer schnell gehen soll, missachtet Taxifahrerin Gerdi ein Warnschild einer Baustelle und baut natürlich einen Unfall. Der Wagen hat einen Totalschaden, sie muss ins Krankenhaus.

Zu allem Unglück hat sie noch ein dickes Strafverfahren am Hals. Ein paar ...

Text zuklappenWeil es immer schnell gehen soll, missachtet Taxifahrerin Gerdi ein Warnschild einer Baustelle und baut natürlich einen Unfall. Der Wagen hat einen Totalschaden, sie muss ins Krankenhaus.

Zu allem Unglück hat sie noch ein dickes Strafverfahren am Hals. Ein paar Wochen vorher hat Gerdi die Vollkaskoversicherung abgemeldet und somit kein Geld für ein neues Taxi. Und dann wird ihr auch noch die Wohnung gekündigt.

Die Pechsträhne währt nicht lange. Überraschend erbt Gerdi von ihrer Tante ein stattliches Anwesen mit weitläufigem Seegrundstück im Osten Berlins. Die nunmehr fast 60-jährige Gerdi beschließt sofort, in Berlin ein neues Leben zu beginnen.

Als sie dort mit Sack und Pack ankommt, muss sie jedoch feststellen, dass sie die Flurkarte nicht genau gelesen hat: Nicht die stattliche Villa gehört ihr, sondern nur die dazu gehörige Datscha. Zum Glück hat sich auch Gerdis Münchener Freundin Monika in Berlin niedergelassen und kann sie trösten. Gerdi und Monika weihen die baufällige Datscha mit Champagner ein. Gerdi kann für ein paar Tage in Monikas Gästezimmer unterkommen. Für sie steht fest: Ihre Familie darf unter keinen Umständen die Wahrheit über die Erbschaft erfahren.


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Senta Berger

Hochzeiten

Spielfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
ClaireSenta Berger
BernhardFriedrich von Thun
SophieLisa Martinek
IngoTim Bergmann
HansFritz Karl
ErnaBibiana Zeller
NicoleNicole Marischka
ChauffeurKarl-Heinz Kirchmann
Pfarrer NeubauerChristian Schneller
WirtschaftsministerRalph Misske
Regie: Nikolai Müllerschön
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenEinst waren Bernhard und Claire das, was man ein "Traumpaar" nennt. Bis Claire ihren Göttergatten bei einem Seitensprung ertappte und ihn ohne Umschweife verließ.

Mehr als 20 Jahre sind seither vergangen, aber noch immer sind die beiden wie Feuer und Wasser. Doch ...
(ARD)

Text zuklappenEinst waren Bernhard und Claire das, was man ein "Traumpaar" nennt. Bis Claire ihren Göttergatten bei einem Seitensprung ertappte und ihn ohne Umschweife verließ.

Mehr als 20 Jahre sind seither vergangen, aber noch immer sind die beiden wie Feuer und Wasser. Doch für die bevorstehende Hochzeit ihrer Tochter Sophie, müssen sich die beiden zusammenraufen und gemeinsam die Feierlichkeiten planen.

Die Ablehnung der beiden sitzt tief. Denn während der Großunternehmer Bernhard hochmoderne und nicht gerade umweltfreundliche Flugzeuge entwickelt, betreibt Claire eine kleine Gärtnerei und engagiert sich mit großem Erfolg als Umweltaktivistin.

In der Firma hat auch Sophie, die für ihren Vater als Ingenieurin arbeitet, ihren Kollegen Ingo kennengelernt. Vor allem der gemeinsame Beruf scheint die zwei Workaholics miteinander zu verbinden. In dieser Situation haben die Eltern kaum eine Wahl, als sich zusammenzuraufen.

Für Bernhard kommt dieser Anlass sehr gelegen: Er braucht Claires Unterstützung, um einen indischen Industriellen für ein wichtiges Projekt seiner angeschlagenen Firma zu gewinnen. Der Mann war vor Jahren in Claire verliebt und Bernhard hofft, dass sie nun noch einmal ihren Charme spielen lässt. Zwar ist Claire zunächst außer sich, als sie von diesem Plan erfährt. Aber die anstehende Hochzeit weckt auch Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit - und so dauert es nicht lange, bis zwischen den Streithähnen plötzlich wieder Funken der amourösen Art fliegen.

Auch Sophie wird mit einem längst abgeschlossen geglaubten Kapitel aus ihrer Vergangenheit konfrontiert. Völlig überraschend steht ihre ehemals große Liebe Hans vor ihr, ein erfolgreicher Schriftsteller, der sie einst über Nacht verlassen hatte und ins Ausland verschwunden war. Sein Auftauchen wirbelt das scheinbar geordnete Gefühlsleben der jungen Frau komplett durcheinander. Bald muss Sophie sich fragen, ob sie und Ingo wirklich aus Liebe heiraten wollen.


(ARD)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Hängebrücken in den Alpen

Ein Pfad in den Wolken

Film von Raphaël Engel

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenHängebrücken für Fußgänger gibt es viele in der Schweiz. Manche dienen dem Vergnügen von Touristen, wieder andere sind wichtig für die Bewohner von abgelegenen Bergbauernhöfen.

Im Herzen des Berner Oberlandes stehen zwei Werke des Ingenieurs Theo Lauber. Er ist ...

Text zuklappenHängebrücken für Fußgänger gibt es viele in der Schweiz. Manche dienen dem Vergnügen von Touristen, wieder andere sind wichtig für die Bewohner von abgelegenen Bergbauernhöfen.

Im Herzen des Berner Oberlandes stehen zwei Werke des Ingenieurs Theo Lauber. Er ist der Spezialist für alpine Hängebrücken. In seinen Augen zaubern die vertikalen Bauten ein Lächeln in die Landschaften.

Familie Wäfler aus Frutigen im Berner Oberland hat sich ein solches Lächeln bauen lassen. Eine Zeit lang war sie mit ihren über 100 Metern sogar die längste Hängebrücke Europas. Die Kinder der Familie profitieren seither von einem kürzeren Schulweg. Den Eltern hat diese technische Leistung gar ein neues Leben eröffnet. Dank der zahlreichen Touristen konnten sie ihre Berufe aufgeben und sind seither als Gastwirte tätig.

Im Simmental waren es Lawinen, die im Bauer Christian Haueter die Überzeugung reifen ließen, dass eine Brücke unentbehrlich sei. In einer Höhe von 111 Metern kann er nun auch im Winter sicher von seinem Hof in den Stall gelangen.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Eine Hymne auf den Fuß

Film von Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenDer Fuß ist weit mehr als nur Schuhträger, aber selbst in dieser Funktion ganz schön sexy. Ein unterhaltsames, informatives, zum Nachdenken und Schmunzeln anregendes Porträt.

Es geht um Highheels, Strumpf und Nagellack und die Erotik des Fußes. Und um Füße als ...

Text zuklappenDer Fuß ist weit mehr als nur Schuhträger, aber selbst in dieser Funktion ganz schön sexy. Ein unterhaltsames, informatives, zum Nachdenken und Schmunzeln anregendes Porträt.

Es geht um Highheels, Strumpf und Nagellack und die Erotik des Fußes. Und um Füße als Arbeitsinstrument: um die Grazie und Kraft der Primaballerina, die Virtuosität des Organisten und des Schlagzeugers und die Präzision der Footbag-Weltmeisterin.

Die Fußmalerin benützt ihre Füße als Hände. Kunst und Handwerk am Fuß: Medizinisches von der Schuheinlage über das Gipsbein bis zum lebensechten Ersatz aus Silikon.


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19:41
VPS 19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Assisi, Italien

Die Landschaft des Heiligen

Film von Andreas Christoph Schmidt

Ganzen Text anzeigenAssisi in Umbrien, die Heimat des Heiligen Franziskus, ist eine jener uralten italienischen Städte, die schon ihres Alters wegen einen besonderen Zauber ausüben.

Viele Jahrhunderte haben dort ihre Spuren hinterlassen, und wer einen Abend auf der Piazza verbringt, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenAssisi in Umbrien, die Heimat des Heiligen Franziskus, ist eine jener uralten italienischen Städte, die schon ihres Alters wegen einen besonderen Zauber ausüben.

Viele Jahrhunderte haben dort ihre Spuren hinterlassen, und wer einen Abend auf der Piazza verbringt, meint zu spüren, wie Vergangenheit und Gegenwart einander durchdringen.

Man staunt über den Italienreisenden Goethe, der ausschließlich den Minervatempel bewunderte. Heutige Reisende hingegen kommen nicht des römischen Tempels, sondern der Stätten des Heiligen Franziskus (1182 - 1226) wegen, der in Assisi geboren wurde und dort zu Beginn des 13. Jahrhunderts seinen "Orden der minderen Brüder" gründete. Die Basilika S. Francesco, in deren Krypta die Gebeine Franz von Assisis liegen, zieht allerdings nicht nur Pilger, sondern auch Kunsthistoriker an. Denn nirgendwo sonst liegen Gotik und Renaissance näher beieinander: Die Fresken, mit denen die Kirche völlig ausgestaltet ist, stammen teils noch von dem Alten Meister Cimabue (circa 1240 - 1302), teils bereits von seinem Schüler Giotto (1267 - 1337) und dessen Zeitgenossen. Die kleine Kapelle unterhalb des Orts, bei der Franz von Assisi 1226 starb, wird von einem mächtigen Dom überwölbt. Eine kleine Kirche in einer großen Kirche - ein Bild für die franziskanische Bewegung bis heute.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Regie: Frank Hof

Ganzen Text anzeigenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Als Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios rütteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und ...

Text zuklappenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Als Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios rütteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des Landes. Mit ihren Gästen Alfred Dorfer, Hazel Brugger und Arnulf Rating wollen sie "Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes".


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21:04
VPS 21:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hagen Rether: LIEBE (Update 2015)

3sat-Zelt Mainz, 17.9.2015

Fernsehregie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenMit sanfter Stimme erzählt Hagen Rether Geschichten von Macht und Ohnmacht, von Lobbyismus und Kriegstreiberei, Ungerechtigkeit und Egoismus. Es gibt keine Unschuldigen im Spiel des Lebens.

Man kann darüber weinen und lachen zugleich. Und die Liebe? Bleibt als ...

Text zuklappenMit sanfter Stimme erzählt Hagen Rether Geschichten von Macht und Ohnmacht, von Lobbyismus und Kriegstreiberei, Ungerechtigkeit und Egoismus. Es gibt keine Unschuldigen im Spiel des Lebens.

Man kann darüber weinen und lachen zugleich. Und die Liebe? Bleibt als Sehnsucht, als Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund. Ein Abend mit Hagen Rether ist eine spannende Reise in eine Welt unter der schönen Oberfläche.

Die Welt wird immer komplizierter. Ein undurchsichtiges Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten, ein kapitalistisches System, das sich füttert mit Spekulationen auf Kriege und Katastrophen, das mit Grundnahrungsmitteln zockt und dabei vorgibt, dem Wohle der Menschheit zu dienen. Es ist eine ungerechte Welt, die Hagen Rether mit sanfter Stimme gnadenlos beschreibt: Er lässt Strippenzieher und Marionetten, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen, enttarnt absichtsvolle Ablenkungsmanöver und enttäuscht, um Erkenntnis zu wecken.

Um Liebe im romantischen Sinne geht es bei Hagen Rether nicht. Der seit Jahren gleiche Programmtitel klingt eher nach unerfüllter Sehnsucht, als ewige Hoffnung auf Umkehr auch noch am Abgrund. Hagen Rether ist ein Menschenfreund, ein Idealist, der an einer viel zu kalten Welt immer wieder verzweifelt. Er bietet keine einfachen Lösungen, kein simples "Gut" und "Böse". Es gibt keine Unschuldigen im Spiel des Lebens, auch nicht im Publikum oder auf der Bühne. Jeder muss sich seiner Verantwortung stellen. Aufklärung tut weh und Kabarett ist kein Ablasshandel.


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21:49
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Senta Berger

Mama kommt!

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Luise FischerSenta Berger
Christiane FischerAnja Kling
Jette FischerJella Haase
LarsMatthias Schloo
Thomas FischerSimon Verhoeven
StephanMartin Lindow
Herr BrücknerWalter Kreye
HeddaPetra Kelling
u.a.
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie alleinerziehende Unfallchirurgin Christiane hat mit ihrer Tochter Jette und der Affäre mit dem jungen Kollegen Lars, die sie zu verbergen versucht, jede Menge um die Ohren.

Der unangekündigte Besuch ihrer Mutter Luise krönt die verzwickte Situation. Mit großem ...

Text zuklappenDie alleinerziehende Unfallchirurgin Christiane hat mit ihrer Tochter Jette und der Affäre mit dem jungen Kollegen Lars, die sie zu verbergen versucht, jede Menge um die Ohren.

Der unangekündigte Besuch ihrer Mutter Luise krönt die verzwickte Situation. Mit großem Koffer und vielen guten Ratschlägen zieht Luise bei Christiane ein und übernimmt in Kürze nicht nur die Herrschaft über die Wohnung, sondern auch über das Leben ihrer Tochter.

Sie gestaltet die gesamte Wohnung, setzt Christianes treue Putzfrau vor die Tür und nimmt die Suche nach einem neuen Lebenspartner für ihre immerhin 40-jährige Tochter in die Hand. Auch die 15-jährige Jette will ihrer Mutter beim Suchen und Finden der Liebe auf die Sprünge helfen. Sie meldet ihre Mutter in einem Internetforum für Singles an und verwaltet in guter Absicht und jugendlicher Unbefangenheit die eingehenden Kontaktangebote.

Das hat Christiane aber gar nicht nötig, zum Abendessen erwarten sie gleich zwei Männer in ihrer Küche, die sich einen Wettkampf im Umwerben liefern. Dass es sich bei den beiden Dinner-Gästen ausgerechnet um Lars und ihre Jugendliebe, den Medizintechniker Stephan, handelt, lässt Christiane aufstöhnen. Ihr reicht es. Ihr Bruder Thomas wohnt gleich um die Ecke, soll der sich doch mal kümmern. Pfiffig wie er ist, weiß Thomas es, sich rar zu machen und immer nur in den richtigen Momenten aufzutauchen.

Christiane versucht also ihr Geheimnis um ihre Beziehung zu wahren, Lars zu vertrösten, Jette bei Laune zu halten und den Ansprüchen ihrer Mutter zu genügen. In ihrer Verzweiflung merkt sie gar nicht, dass auch die anderen ihre Sorgen und Geheimnisse haben. Warum ist ihre Mutter gezwungen, bei ihr einzuziehen, warum trägt sie neuerdings Christianes schicken Mantel, wenn sie zu ungewöhnlichen Zeiten das Haus verlässt? Und warum sucht ihre Tochter so dringend einen Mann für sie?

Auf eine wunderbar ironische Art und Weise schildert Regisseurin Isabel Kleefeld die Gefühlswelt dreier Frauen unterschiedlichen Alters, die auf den ersten Blick so verschieden scheinen, aber doch alle mit dem gleichen Problem kämpfen: mit der Liebe zu einem Mann und mit der schwierigen Liebe zueinander - der zwischen Mutter und Tochter.


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23:18
VPS 23:20

Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Der Untergang

Spielfilm, Deutschland 2004

Darsteller:
Adolf HitlerBruno Ganz
Traudl JungeAlexandra Maria Lara
Magda GoebbelsCorinna Harfouch
Joseph GoebbelsUlrich Matthes
Prof. SchenckChristian Berkel
Eva BraunJuliane Köhler
Albert SpeerHeino Ferch
Prof. Dr. Werner HaaseMatthias Habich
Hermann FegeleinThomas Kretschmann
Wilhelm MohnkeAndré M. Hennicke
Heinrich HimmlerUlrich Noethen
GünscheGötz Otto
Regie: Oliver Hirschbiegel
Länge: 144 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Münchnerin Traudl Junge nimmt im November 1942 eine Stelle als Privatsekretärin Adolf Hitlers an. Sie folgt ihm im April 1945 in den Führerbunker der Berliner Reichskanzlei.

Der Film basiert auf den Aufzeichnungen, die Traudl Junge kurz vor ihrem Tod ...
(ARD/DEG/NDR)

Text zuklappenDie Münchnerin Traudl Junge nimmt im November 1942 eine Stelle als Privatsekretärin Adolf Hitlers an. Sie folgt ihm im April 1945 in den Führerbunker der Berliner Reichskanzlei.

Der Film basiert auf den Aufzeichnungen, die Traudl Junge kurz vor ihrem Tod veröffentlichte, und auf der Hitlerbiografie "Der Untergang" des Publizisten Joachim Fest. In seinem minuziösen Doku-Drama entdämonisiert Regisseur Oliver Hirschbiegel den Diktator.

Während draußen die Rote Armee vorrückt und die dezimierten deutschen Truppen im Häuserkampf aufreibt, bereitet Eva Braun im Bunker ein Fest zu Hitlers 56. Geburtstag vor. Bei dem Sektempfang bitten prominente Nazis ihren "Führer", Berlin zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Doch von Kapitulation will Hitler nichts wissen. Mit Armeen, die nur in seiner Fantasie existieren, will er immer noch den "Endsieg" herbeiführen.

Weil Reichsinnenminister Himmler eigenmächtig mit den Alliierten verhandelt, lässt Hitler dessen Adjutanten Fegelein, Eva Brauns Schwager, exekutieren. Albert Speer, Rüstungsminister, Lieblingsarchitekt und treuer Gefolgsmann, teilt dem Führer mit, dass er aus Rücksicht auf die Zivilbevölkerung den Befehl missachtet habe, dem Feind "verbrannte Erde" zu hinterlassen. Erschüttert von diesem Vertrauensbruch, beginnt der Führer zu weinen. Als es keinen Ausweg mehr gibt, diktiert er Traudl Junge sein Testament und heiratet Eva Braun.

Hitler lässt sich von Professor Haase den Gebrauch von Zyankali erklären und erteilt seinem persönlichen Adjutanten Günsche den Auftrag, seinen Leichnam zu verbrennen. Nach Hitlers Tod tötet Magda Goebbels ihre sechs Kinder. Danach erschießt Goebbels, bis zuletzt glühender Verehrer Hitlers, seine Frau und dann sich selbst. Mit knapper Not entkommt Traudl Junge dem Inferno.


(ARD/DEG/NDR)


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1:42
VPS 01:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Vater blieb im Krieg

Kindheit ohne Vater nach dem Zweiten Weltkrieg

Film von Gabriele Trost

Ganzen Text anzeigenFast 2,5 Millionen Kinder in Deutschland verloren im Zweiten Weltkrieg ihren Vater. Ausgesuchte Lebensgeschichten zeigen, wie der Verlust des Vaters die Biografien der Betroffenen prägte.

Beinahe jedes vierte Kind wuchs ohne männlichen Elternteil auf. Aber bis heute ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenFast 2,5 Millionen Kinder in Deutschland verloren im Zweiten Weltkrieg ihren Vater. Ausgesuchte Lebensgeschichten zeigen, wie der Verlust des Vaters die Biografien der Betroffenen prägte.

Beinahe jedes vierte Kind wuchs ohne männlichen Elternteil auf. Aber bis heute hat sich kaum jemand für das Schicksal dieser vaterlosen Kinder interessiert. Dabei unterschied sich ihr Leben in vielen Dingen vom Leben derer, die mit beiden Elternteilen aufwuchsen.

In einer Gesellschaft, die das heile Vater-Mutter-Kind-Modell propagierte und vom Krieg nichts mehr wissen wollte, war das besonders schwierig. Viele bezweifelten, dass die Mütter in der Lage sein würden, ihre Kinder alleine richtig zu erziehen. Oft standen die vaterlosen Kinder deshalb unter besonderer Beobachtung von Pädagogen und Politikern - sie wollten "Verwahrlosung" und "Sittenverfall" zuvorkommen. In Wirklichkeit übernahmen die Kinder ohne Väter früh Verantwortung, halfen ihren Müttern, den schwierigen Nachkriegsalltag materiell und psychisch zu bewältigen. Sie lernten fleißig und strengten sich besonders an, den sozialen Status zu erreichen, den die Familie vor dem Krieg innehatte. Dennoch vermissten sie den Vater sehr und wollten nicht wahrhaben, dass er nicht mehr wiederkommen würde. Jahrelang warteten sie auf dessen Rückkehr - manche können sich bis heute nicht mit dem Verlust abfinden.

Einer von ihnen ist der Sänger und Entertainer Gunther Emmerlich. Er hat in einem Buch über seine Erfahrungen als vaterloses Kriegskind geschrieben. Darin erzählt er, wie er mit seiner Mutter bereits kurz nach Kriegsende begann, mit Hilfe von Suchdiensten nach dem Vater zu suchen - vergebens. Dennoch lässt ihn die Nachforschung über das Schicksal seines Vaters bis heute nicht los. Immer noch hofft er, in den Archivaufnahmen historischer Fernsehdokumentationen seinen Vater zu entdecken. "Ich gebe nicht auf, den Ort zu finden, um trauern zu können um einen Mann, den ich nicht kenne und der mein Vater war."

Wie selbstlos vaterlose Kinder ihre Familie unterstützen, erzählt die Geschichte von Erich Hauke aus Ulm. Weil seine Mutter überfordert ist, die vielen Kinder durchzubringen, verlässt er freiwillig seine Familie und geht auf einen Bauernhof, um als Zehnjähriger dort für den Lebensunterhalt seiner Geschwister zu arbeiten. "Ich hatte ja eine Vision: Wenn ich ein bisschen älter bin und mich besser auskenne auf der Landwirtschaft, dass ich dann immer mehr arbeiten kann und dann auch ein bisschen mehr zu essen bekomme für meine Geschwister." Der Bauer wird ihm zum Vaterersatz, dennoch hofft er lange Jahre vergebens, dass er ihn "Papa" nennen darf.

Als Birgitta Dobke aus Velbert sieben Jahre alt ist, hat sie sich fast schon damit abgefunden, dass sie ohne Vater aufwächst. "Meine Mutter musste schon gucken, dass sie das organisiert hat, dass sie das plante, dass sie vorkochte, dass ich mein Essen selber warm machte, mit sieben Jahren,... es ist alles gut gegangen, aber ich denke, ihr hat das Sorgen gemacht." Sie leidet darunter, dass ihre Mutter aus Trauer um den fehlenden Vater nicht mehr fröhlich sein kann."Ich habe dann irgendwann gedacht, meine Güte, irgendwas muss doch mal passieren, damit sie immer fröhlich durch dieses Leben geht, oder fröhlicher, so. Dann wollte ich eine Anzeige aufgeben und einen Vater suchen... Weil ich auch manchmal dann merkte, so gerade an Feiertagen, Weihnachten vor allen Dingen, dass sie dann sagte: 'Alle haben jetzt einen Vater, sind diese Familien zusammen. Und wir beide sind alleine'."

Besonders eindrücklich ist die Geschichte von Helga Gotschlich aus Dresden. Sie erzählt, wie sie ihre Mutter zur Rede stellt, als sie bemerkt, dass die Mutter die Hoffnung auf eine Rückkehr des Ehemanns aufgegeben hat. Als die Mutter daraufhin einen Nervenzusammenbruch hat, beschließt sie, in der Familie nicht mehr über den fehlenden Vater zu sprechen."... ich hatte ein großes Gefühl... Schuld auf mich geladen zu haben. Und ich habe ihr geschworen, nie wieder von meinem Vater zu sprechen und ihr nie wieder Fragen nach ihm zu stellen." Dennoch kann sie sich jahrelang nicht mit dem Verlust des Vaters abfinden. Als sie pensioniert wird, macht sich die gelernte Historikerin auf Spurensuche. Jahrelang recherchiert sie in Archiven, spricht mit Menschen, die ihren Vater gekannt haben könnten. Dann schließlich findet sie die bittere Wahrheit heraus: Ihr Vater hat den Krieg überlebt - aber er ist nie zu seiner Familie zurückgekehrt. Dennoch hat sie ihren Frieden mit dem "verlorenen" Vater gemacht. "Mit der Wahrheit muss ich leben, mit meiner Enttäuschung, mit meinem Zorn.... Aber das, was ich weiß macht mich ruhig und ich denke, dass ich mein Ziel erreicht habe."


(ARD/SWR)


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2:26
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kindheit in Baracken

Heimatlos im Nachkriegsnürnberg

Film von Jürgen Rust

Ganzen Text anzeigenDeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Millionen "Displaced Persons", heimatlose Ausländer, lebten hier: ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Flüchtlinge.

Auffanglager wurden für sie zur Heimat auf Zeit. Eines der größten dieser Lager stand in Nürnberg: ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Millionen "Displaced Persons", heimatlose Ausländer, lebten hier: ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Flüchtlinge.

Auffanglager wurden für sie zur Heimat auf Zeit. Eines der größten dieser Lager stand in Nürnberg: das "Valka-Lager". - Ehemalige Bewohner machen sich auf die Suche nach dem Ort ihrer Kindheit.


(ARD/BR)


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2:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wiederaufbau und Wirtschaftswunder

Film von Wolfgang Schramm

Zusammen mit Filmaufnahmen aus der Nachkriegszeit und Geschichten von Zeitzeugen, zeichnet der Film ein persönlich geprägtes Bild dieser wechselvollen Jahre in Würzburg.


(ARD/BR)


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3:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Vater blieb im Krieg

Kindheit ohne Vater nach dem Zweiten Weltkrieg

Film von Gabriele Trost

Ganzen Text anzeigenFast 2,5 Millionen Kinder in Deutschland verloren im Zweiten Weltkrieg ihren Vater. Ausgesuchte Lebensgeschichten zeigen, wie der Verlust des Vaters die Biografien der Betroffenen prägte.

Beinahe jedes vierte Kind wuchs ohne männlichen Elternteil auf. Aber bis heute ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenFast 2,5 Millionen Kinder in Deutschland verloren im Zweiten Weltkrieg ihren Vater. Ausgesuchte Lebensgeschichten zeigen, wie der Verlust des Vaters die Biografien der Betroffenen prägte.

Beinahe jedes vierte Kind wuchs ohne männlichen Elternteil auf. Aber bis heute hat sich kaum jemand für das Schicksal dieser vaterlosen Kinder interessiert. Dabei unterschied sich ihr Leben in vielen Dingen vom Leben derer, die mit beiden Elternteilen aufwuchsen.

In einer Gesellschaft, die das heile Vater-Mutter-Kind-Modell propagierte und vom Krieg nichts mehr wissen wollte, war das besonders schwierig. Viele bezweifelten, dass die Mütter in der Lage sein würden, ihre Kinder alleine richtig zu erziehen. Oft standen die vaterlosen Kinder deshalb unter besonderer Beobachtung von Pädagogen und Politikern - sie wollten "Verwahrlosung" und "Sittenverfall" zuvorkommen. In Wirklichkeit übernahmen die Kinder ohne Väter früh Verantwortung, halfen ihren Müttern, den schwierigen Nachkriegsalltag materiell und psychisch zu bewältigen. Sie lernten fleißig und strengten sich besonders an, den sozialen Status zu erreichen, den die Familie vor dem Krieg innehatte. Dennoch vermissten sie den Vater sehr und wollten nicht wahrhaben, dass er nicht mehr wiederkommen würde. Jahrelang warteten sie auf dessen Rückkehr - manche können sich bis heute nicht mit dem Verlust abfinden.

Einer von ihnen ist der Sänger und Entertainer Gunther Emmerlich. Er hat in einem Buch über seine Erfahrungen als vaterloses Kriegskind geschrieben. Darin erzählt er, wie er mit seiner Mutter bereits kurz nach Kriegsende begann, mit Hilfe von Suchdiensten nach dem Vater zu suchen - vergebens. Dennoch lässt ihn die Nachforschung über das Schicksal seines Vaters bis heute nicht los. Immer noch hofft er, in den Archivaufnahmen historischer Fernsehdokumentationen seinen Vater zu entdecken. "Ich gebe nicht auf, den Ort zu finden, um trauern zu können um einen Mann, den ich nicht kenne und der mein Vater war."

Wie selbstlos vaterlose Kinder ihre Familie unterstützen, erzählt die Geschichte von Erich Hauke aus Ulm. Weil seine Mutter überfordert ist, die vielen Kinder durchzubringen, verlässt er freiwillig seine Familie und geht auf einen Bauernhof, um als Zehnjähriger dort für den Lebensunterhalt seiner Geschwister zu arbeiten. "Ich hatte ja eine Vision: Wenn ich ein bisschen älter bin und mich besser auskenne auf der Landwirtschaft, dass ich dann immer mehr arbeiten kann und dann auch ein bisschen mehr zu essen bekomme für meine Geschwister." Der Bauer wird ihm zum Vaterersatz, dennoch hofft er lange Jahre vergebens, dass er ihn "Papa" nennen darf.

Als Birgitta Dobke aus Velbert sieben Jahre alt ist, hat sie sich fast schon damit abgefunden, dass sie ohne Vater aufwächst. "Meine Mutter musste schon gucken, dass sie das organisiert hat, dass sie das plante, dass sie vorkochte, dass ich mein Essen selber warm machte, mit sieben Jahren,... es ist alles gut gegangen, aber ich denke, ihr hat das Sorgen gemacht." Sie leidet darunter, dass ihre Mutter aus Trauer um den fehlenden Vater nicht mehr fröhlich sein kann."Ich habe dann irgendwann gedacht, meine Güte, irgendwas muss doch mal passieren, damit sie immer fröhlich durch dieses Leben geht, oder fröhlicher, so. Dann wollte ich eine Anzeige aufgeben und einen Vater suchen... Weil ich auch manchmal dann merkte, so gerade an Feiertagen, Weihnachten vor allen Dingen, dass sie dann sagte: 'Alle haben jetzt einen Vater, sind diese Familien zusammen. Und wir beide sind alleine'."

Besonders eindrücklich ist die Geschichte von Helga Gotschlich aus Dresden. Sie erzählt, wie sie ihre Mutter zur Rede stellt, als sie bemerkt, dass die Mutter die Hoffnung auf eine Rückkehr des Ehemanns aufgegeben hat. Als die Mutter daraufhin einen Nervenzusammenbruch hat, beschließt sie, in der Familie nicht mehr über den fehlenden Vater zu sprechen."... ich hatte ein großes Gefühl... Schuld auf mich geladen zu haben. Und ich habe ihr geschworen, nie wieder von meinem Vater zu sprechen und ihr nie wieder Fragen nach ihm zu stellen." Dennoch kann sie sich jahrelang nicht mit dem Verlust des Vaters abfinden. Als sie pensioniert wird, macht sich die gelernte Historikerin auf Spurensuche. Jahrelang recherchiert sie in Archiven, spricht mit Menschen, die ihren Vater gekannt haben könnten. Dann schließlich findet sie die bittere Wahrheit heraus: Ihr Vater hat den Krieg überlebt - aber er ist nie zu seiner Familie zurückgekehrt. Dennoch hat sie ihren Frieden mit dem "verlorenen" Vater gemacht. "Mit der Wahrheit muss ich leben, mit meiner Enttäuschung, mit meinem Zorn.... Aber das, was ich weiß macht mich ruhig und ich denke, dass ich mein Ziel erreicht habe."


(ARD/SWR)


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4:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kindheit in Baracken

Heimatlos im Nachkriegsnürnberg

Film von Jürgen Rust

Ganzen Text anzeigenDeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Millionen "Displaced Persons", heimatlose Ausländer, lebten hier: ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Flüchtlinge.

Auffanglager wurden für sie zur Heimat auf Zeit. Eines der größten dieser Lager stand in Nürnberg: ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Millionen "Displaced Persons", heimatlose Ausländer, lebten hier: ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Flüchtlinge.

Auffanglager wurden für sie zur Heimat auf Zeit. Eines der größten dieser Lager stand in Nürnberg: das "Valka-Lager". - Ehemalige Bewohner machen sich auf die Suche nach dem Ort ihrer Kindheit.


(ARD/BR)


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4:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wiederaufbau und Wirtschaftswunder

Film von Wolfgang Schramm

Zusammen mit Filmaufnahmen aus der Nachkriegszeit und Geschichten von Zeitzeugen, zeichnet der Film ein persönlich geprägtes Bild dieser wechselvollen Jahre in Würzburg.


(ARD/BR)


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5:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Lissabon, da will ich hin! (1/2)

mit Michael Friemel

Film von Kerstin Woldt

Ganzen Text anzeigenMichael Friemel erkundet die portugiesische Hauptstadt zusammen mit Silvia Reis. Die quirlige Frau produziert Werbe-Spots und kennt die Stadt und ihre vielen Gesichter wie keine Zweite.

Die Werbeunternehmen kommen zum Drehen nach Lissabon wegen des besonderen Lichts ...
(ARD/SR)

Text zuklappenMichael Friemel erkundet die portugiesische Hauptstadt zusammen mit Silvia Reis. Die quirlige Frau produziert Werbe-Spots und kennt die Stadt und ihre vielen Gesichter wie keine Zweite.

Die Werbeunternehmen kommen zum Drehen nach Lissabon wegen des besonderen Lichts und der vielen Sonnenstunden. Die Stadt kann aussehen wie Lissabon mit dem berühmten "morbid-melancholischen Charme", aber auch wie Miami, San Francisco, Rio oder Dubai.

Wer einen Städtetrip in die portugiesische Metropole macht, will zwar auch Neues erfahren, aber ebenso die großen Sehenswürdigkeiten erleben. Die großen Plätze Rossio und Commercio zum Beispiel, das Castelo Sao Jorge, die Altstadt Alfama mit ihren verwinkelten Gassen, den weithin sichtbaren Fahrstuhl Santa Justa, der die Unterstadt mit der Oberstadt verbindet, die alten Straßenbahnen und die vielen Aussichtsplätze. Auch Michael will sich natürlich diesen Teil Lissabons nicht entgehen lassen. Er ist aber vor allem neugierig auf all das, was neu ist:
Das interaktive Museum Lisboa Story Center, in dem Besucher die wahrhaft bewegte Lissabonner Geschichte nacherleben können. Den Mercado de Ribeira, die derzeit angesagteste Location in Lissabon. Kein Wunder: neben der traditionellen Markthalle haben rund 30 der besten Restaurants und Gourmettempel der Stadt kleine Stände eröffnet. Dort kann man an einem einzigen Ort Kreationen der besten Köche der Stadt und unzählige Spezialitäten entdecken.

Außer Silvia aus der Filmszene trifft Michael noch viele andere interessante Menschen. Vanessa zum Beispiel. Die junge Frau hatte ihren gut bezahlten sicheren Job in einer Marketing-Agentur satt und hat eine Azulejo-Manufaktur eröffnet. Kunstvoll bemalte Fliesen sind in Portugal allgegenwärtig, sind nationales Kulturerbe. Nun kreiert Vanessa ihre ganz eigenen Azulejos - und Michael malt mit.

Auch Isabel Costa hat ihren Posten als Vertriebsleiterin der größten Supermarktkette Portugals an den Nagel gehängt. Sie und ihr Mann haben ein fast ausgestorbenes Handwerk wiederbelebt: die Herstellung von Loden. Aber nicht der übliche grüne, sondern in leuchtenden Farben und von besonderer Qualität.

Michael trifft auch Susanna Felicidade. Sie hat aus einer alten Apotheke ein Restaurant gemacht, in dem die Suppe in Spritzen serviert und Paracetamol als Cocktail verabreicht wird.

Catarina Portas schließlich betreibt in einer ehemaligen Fliesenfabrik einen Laden, in dem man ausschließlich Produkte "made in Portugal" kaufen kann. Von Tee von den Azoren über traditionelle Seife und Düfte bis zu unverwechselbarem Porzellan. Für Urlauber auf Souvenirjagd eine große Wundertüte.


(ARD/SR)