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Dienstag, 29. März
Programmwoche 13/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:02
VPS 06:00

Chinas wilder Westen (1/2)

Erben der Seidenstraße

Film von Klaus Kastenholz

Ganzen Text anzeigenDer deutsche Radfahrer und Sinologe Volker Häring erkundet eine bisher unerforschte Region Chinas: Xinjiang, die nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik.

Die zweiteilige Dokumentation begleitet Volker Häring auf seiner Pionierfahrt. Im ersten Teil geht ...

Text zuklappenDer deutsche Radfahrer und Sinologe Volker Häring erkundet eine bisher unerforschte Region Chinas: Xinjiang, die nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik.

Die zweiteilige Dokumentation begleitet Volker Häring auf seiner Pionierfahrt. Im ersten Teil geht er von Xinjiang bis zum Himmelssee im Tianshan-Gebirge, einem der größten Naturschutzgebiete Chinas, auf Erkundungstour.


6:46
VPS 06:45

Chinas wilder Westen (2/2)

Nachbarn der Wüste

Film von Klaus Kastenholz

Ganzen Text anzeigenDer Rad-Scout Volker Häring erreicht die Hauptstadt der "autonomen uigurischen Provinz" Xinjiang. Hier tritt der chinesische Einfluss auf das Land sichtbar zutage.

In der Region um die Turfan-Senke wird die Vergangenheit umso deutlicher. Noch immer versorgen sich ...

Text zuklappenDer Rad-Scout Volker Häring erreicht die Hauptstadt der "autonomen uigurischen Provinz" Xinjiang. Hier tritt der chinesische Einfluss auf das Land sichtbar zutage.

In der Region um die Turfan-Senke wird die Vergangenheit umso deutlicher. Noch immer versorgen sich viele Einwohner der ländlichen Gebiete durch die Karez - ein mehr als 2.000 Jahre altes Netz unterirdischer Kanäle, das Trinkwasser aus den Tianshan-Bergen heranführt.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:12
VPS 09:10

Marokko - Land der Träume

Film von Natalie Steger

Ganzen Text anzeigenMarokko liegt zwischen Atlas und Atlantik und ist ein vielfältiges, faszinierendes, geheimnisvolles Land. Touristen zieht es in die vier Königsstädte Rabat, Fes, Marrakesch und Meknes.

Es zieht sie an die langen Sandstrände, in die Wüste. Was aber verbirgt sich ...

Text zuklappenMarokko liegt zwischen Atlas und Atlantik und ist ein vielfältiges, faszinierendes, geheimnisvolles Land. Touristen zieht es in die vier Königsstädte Rabat, Fes, Marrakesch und Meknes.

Es zieht sie an die langen Sandstrände, in die Wüste. Was aber verbirgt sich hinter den Kulissen des Königreiches? Was sind die Geheimnisse des Erfolges, welche Träume haben die Menschen?
Natalie Steger und ihr Team stellen sie in ihrer Dokumentation vor.

Sie besuchen Spielfilmdreharbeiten in der Wüste - im Hollywood Nordafrikas. Sie treffen Schlangenbeschwörer und Berberfrauen, die das teuerste Öl der Welt noch von Hand herstellen - das Arganöl. Sie wandeln auf den Spuren von Humphrey Bogart und Ingrid Bergman in "Casablanca" und zeigen Weinanbau in einem muslimischen Land. Eine deutsche Hotelmanagerin verrät, warum Marrakesch auch Jahrzehnte nach den wilden Jahren mit Mick Jagger, Yves Saint-Laurent, Jimi Hendriks noch immer für so viele eine Traumstadt ist.


9:41
VPS 09:40

Der Schwarzwald

Wildnis mit Aussicht

Film von Annette und Klaus Scheurich

Ganzen Text anzeigenAtemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kuckucksuhren.

Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In stimmungsvollen Bildern porträtiert die ...

Text zuklappenAtemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kuckucksuhren.

Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In stimmungsvollen Bildern porträtiert die Dokumentation die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem viele Menschen einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu verbinden.


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10:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir machen unser Klima selbst

Film von Marco Rösseler, Ina Ruck, Sabine Bohland,

Robert Hetkämper und Mike Lingenfelser

Ganzen Text anzeigenDer Mensch hat das Klima längst verändert. Hitze und Dürre in Kalifornien, Flutkatastrophen in Bangladesch, Orkane auf den Philippinen.

Überall auf der Welt leiden die Menschen unter den ersten Anzeichen des von allen verschuldeten Klimawandels. Die Dokumentation ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenDer Mensch hat das Klima längst verändert. Hitze und Dürre in Kalifornien, Flutkatastrophen in Bangladesch, Orkane auf den Philippinen.

Überall auf der Welt leiden die Menschen unter den ersten Anzeichen des von allen verschuldeten Klimawandels. Die Dokumentation zeigt sowohl die Folgen dieser dramatischen Veränderungen als auch die Versuche, das Schlimmste noch abzuwenden.


(ARD/WDR)


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11:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir sind die neuen Helden, wenn man uns lässt

Film von Jörg Laaks und Tanja Reinhard

Ganzen Text anzeigenStill, aber spürbar lösen die neuen Väter eine Revolution in unserer Gesellschaft aus: Über allem steht ihre Sehnsucht nach Zeit mit dem Kind - das verändert ihr Verhältnis zur Arbeit.

Sie wollen für sich etwas anderes als ihre Väter. Für sie ist die ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenStill, aber spürbar lösen die neuen Väter eine Revolution in unserer Gesellschaft aus: Über allem steht ihre Sehnsucht nach Zeit mit dem Kind - das verändert ihr Verhältnis zur Arbeit.

Sie wollen für sich etwas anderes als ihre Väter. Für sie ist die Vaterschaft eine Zeitenwende. Sie würden gerne weniger arbeiten und sind bereit, weniger zu verdienen oder sogar vorübergehend auf die Karriere zu verzichten.

Patrick Krings ist 26 und wird in wenigen Wochen Vater. Seine volle Stelle wird er aufgeben. Er und seine Frau wollen beide genug Zeit für ihr Kind haben.

Marcel Schiefer ist einer der jüngsten Sterneköche Deutschlands und seit zwei Jahren Vater. Der Düsseldorfer sieht seinen Sohn so gut wie gar nicht, so anspruchsvoll ist es, das Sterne-Restaurant in Düsseldorf zu führen. Muss das alles wirklich sein?

Thomas Matha ist Vater einer anderthalbjährigen Tochter und zuständig für Frühstück und zur-Kita-bringen. Seine Tochter ist in der Kita auf dem unternehmenseigenen Campus untergebracht. Und sein Arbeitgeber schafft gerade die Präsenzkultur ab. Wenn er wollte, könnte Thomas Matha die Hälfte der Woche von zuhause arbeiten - ein Idealzustand für den jungen Familienvater.

Neue Rollen, neue Aufgaben, neue Herausforderungen: Für die Väter von heute ist vieles im Umbruch. Arbeit, Familie und Freizeit sinnvoll miteinander zu verbinden ist ein Balanceakt, es braucht Unterstützung vom Arbeitgeber, von der Politik und im privaten Umfeld. Was ist noch eine klassische Mutteraufgabe? Und was macht Vaterschaft eigentlich mit dem Männerbild? Auch auf dem Arbeitsmarkt bahnt sich eine Zeitenwende an: Einige Unternehmen haben bereits verstanden, dass sie die besten Mitarbeiter nur halten können, wenn sie ihnen auch Angebote für ein familienfreundliches Arbeiten machen. Unternehmen wie Vodafone oder Ergo holen sich Unterstützung durch den Hamburger Unternehmensberater Volker Baisch: Er zeigt Unternehmen, wie sie familienfreundlicher werden können - denn der Wettbewerb um die Väter hat längst begonnen.


(ARD/WDR)


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11:41
VPS 11:40

Nestflüchtlinge - Ösis in Berlin

Film von Burgl Czeitschner

Ganzen Text anzeigenDie Millionenstadt Berlin war schon immer - und ist es nach wie vor - ein Refugium für Menschen aus Österreich. Vor allem für Kreative.

Die Liste österreichischer Menschen, für die Berlin zur wichtigen Lebensstation wurde, ist lang und reicht von Joseph Roth bis ...
(ORF)

Text zuklappenDie Millionenstadt Berlin war schon immer - und ist es nach wie vor - ein Refugium für Menschen aus Österreich. Vor allem für Kreative.

Die Liste österreichischer Menschen, für die Berlin zur wichtigen Lebensstation wurde, ist lang und reicht von Joseph Roth bis Max Reinhardt, von Sophie Rois bis Veronika Keckstein. Auch österreichische Gastronomen haben in Berlin ihre Lokale eröffnet.

Immer waren es Menschen, die schnell die Chance erkannten, in der Weitläufigkeit Berlins die engen Radien ihres Heimatlandes hinter sich zu lassen. Das war am Ende des 19. Jahrhunderts genauso wie in der unruhigen Ära der Zwischenkriegszeit oder in den 1950er und 1960er Jahren.


(ORF)


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12:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Ein bisschen Frieden

Reportage von Doris Plank

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenEs gibt immer Menschen, die glauben, dass sich der Kampf für das Gute lohnt.
Doris Plank hat drei Friedensaktivisten ein halbes Jahr lang mit der Kamera begleitet.

Sie gehen für den Frieden, für Frauenrechte, gegen Atomkraft oder für offene Grenzen auf die ...
(ORF)

Text zuklappenEs gibt immer Menschen, die glauben, dass sich der Kampf für das Gute lohnt.
Doris Plank hat drei Friedensaktivisten ein halbes Jahr lang mit der Kamera begleitet.

Sie gehen für den Frieden, für Frauenrechte, gegen Atomkraft oder für offene Grenzen auf die Straße. Dass die Umwelt sie bisweilen als blauäugig und "Berufsdemonstrierer" verspottet, kann ihnen nichts anhaben.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:19
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Humboldt (1/2)

Ein deutsches Genie in Lateinamerika

Film von Thomas Aders und Stefan Schaaf

Ganzen Text anzeigenEr war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (1769 - 1859), Forschungsreisender, Universalgelehrter, Denker und Technikbegeisterter.

Thomas Aders und Stefan Schaaf reisen auf den Spuren Alexander von Humboldts durch Lateinamerika - durch Kuba, Venezuela, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEr war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (1769 - 1859), Forschungsreisender, Universalgelehrter, Denker und Technikbegeisterter.

Thomas Aders und Stefan Schaaf reisen auf den Spuren Alexander von Humboldts durch Lateinamerika - durch Kuba, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Mexiko. Die Reise beginnt in Cumaná und folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte.

Am 16. Juli 1799 beginnt Alexander von Humboldt in Begleitung des französischen Naturforschers Aimé Bonpland in Cumaná, Venezuela, eine fünfjährige Forschungsreise durch Süd- und Mittelamerika.

Die Expedition beginnt in Venezuela, in Cumaná. Vor der Höhle der Guacharo-Vögel, die nur nachts diesen "ungeheuren Schlund der Hölle" verlassen, liegt heute ein Parkplatz mit Kassenhäuschen. Humboldt schreibt vom "widrig kreischenden Geschrei der Vögel", gut 200 Jahre später ist der Lärm dieser Tiere genauso ohrenbetäubend. Tief im Berg beeindruckt die Furchtlosigkeit Humboldts.

Der Begleiter des Teams, Luis Caripe, ein Chaima-Indianer, ist ein echter Humboldt-Fan. "Humboldt hat sich immer für uns Chaima eingesetzt. Er hat gezeigt, dass wir für unser Land und unsere Rechte kämpfen und dass wir uns gegen Misshandlung wehren müssen." Für die Chaima liegt die wahre Bedeutung dieses Deutschen in seiner Humanität. Die bewies er auch am Orinoco, wo er die Missionare für ihre Verachtung der einheimischen Kultur heftig kritisierte. Die Expedition folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte, bedroht vom "ungeheuren Toben des Wassers in den Katarakten" und anderen Gefahren: "Vier Monate hindurch schliefen wir in Wäldern, umgeben von Krokodilen, Boas und Jaguaren". Sie ernährten sich von Reis, Ameisen, Orinoco-Wasser und bisweilen Affen.

In Cartagena, Kolumbien, taucht das Team mit Unterwasser-Archäologen hinunter in die Bucht. Auf einem Schiffsfriedhof mit mehr als tausend alten Wracks werden auch Briefe aus der Feder Alexander von Humboldts vermutet. Und wieder geht es auf einen Fluss, den Rio Magdalena. Für Humboldt war es eine Höllenfahrt, auf der er acht seiner Ruderer verlor. Heute ist der Rio Magdalena ein Beispiel für Umweltzerstörung: Abholzung am Ufer, Schwermetalle im Wasser. In Kuba wird Alexander als Nationalheiliger verehrt, gewissermaßen als Pate der Revolution von Fidel Castro und Che Guevara. Humboldt prangerte den damals florierenden Menschenhandel an.


(ARD/SWR)


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14:18
VPS 14:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Humboldt (2/2)

Ein deutsches Genie in Lateinamerika

Film von Thomas Aders und Stefan Schaaf

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil des Films über Alexander von Humboldts Lateinamerikaexpedition führt auf den Vulkan Chimborazo in Ecuador, den Humboldt-Strom in Peru und nach Mexico.

Am 23. Juni 1802 bestiegen Alexander von Humboldt und sein französischer Reisegefährte Aimé ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer zweite Teil des Films über Alexander von Humboldts Lateinamerikaexpedition führt auf den Vulkan Chimborazo in Ecuador, den Humboldt-Strom in Peru und nach Mexico.

Am 23. Juni 1802 bestiegen Alexander von Humboldt und sein französischer Reisegefährte Aimé Bonpland den Vulkan Chimborazo in Ecuador. Er galt damals mit 6319 Metern als der höchste Berg der Welt. Auf Humboldts Spuren besteigt ihn das Filmteam zwei Mal.

Beim ersten Aufstieg begleitet es Balthazar, den letzten "Hielero". Auf rund 4.500 Meter hackt er 60 Kilo schwere Blöcke aus dem Eis, die er wie vor 200 Jahren mit Maultieren ins Tal befördert und auf dem Markt zur Kühlung von Fruchtsaft verkauft. Den zweiten Aufstieg wagt das Kamerateam mit Marco Cruz, dem berühmtesten Bergsteiger Ecuadors. Zusammen mit Reinhold Messner hat er die genaue Stelle berechnet und erstiegen, bis zu der Humboldt, trotz Schneesturms und nur mit Straßenstiefeln und einer leichten Uniform bekleidet, einst vorgedrungen war.

Wieder auf Meereshöhe folgt die filmische Expedition Fischern und Meeresforschern auf dem Humboldt-Strom vor Perus Hauptstadt Lima. Das Ökosystem des Flusses wird heute durch eine gewaltige Fischfangflotte zerstört. Bereits Alexander von Humboldt hatte erkannt, dass der Mensch das Klima verändert. Nächste Station ist die Insel Macabi im Norden Perus. Hier wird Guano abgebaut. Eine Arbeit unter menschenunwürdigen Bedingungen, von 4.30 Uhr morgens bis kurz vor Sonnenuntergang, für umgerechnet neun Euro am Tag. Ohne Schutz atmen die Arbeiter Ammoniakdämpfe und Guanostaub ein. Verhältnisse, wie sie Humboldt immer wieder anprangerte.

Besonders verehrt wird Alexander von Humboldt in Mexiko, wo das Fernsehteam seine Ur-Ur-Ur-Nichte Gabriele von Humboldt trifft. Als Gabriele als Kind in Mexiko-Stadt eine Depesche beim Telegraphen-Amt aufgab, merkte sie, was für einen berühmten Namen sie trug. "Der Postbeamte sah mich erstaunt an und fragte überrascht, als er die Adresse sah: "Humboldt, Humboldt, ja lebt der denn immer noch?" erinnert sich die heute 85-Jährige, "An seiner Reaktion spürte ich, dass in Mexiko der Name Humboldt etwas ganz Besonderes ist."


(ARD/SWR)


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15:17
VPS 15:15

Sieger, Sagen, Sonnentempel

Die Neuentdeckung von Perus Vergangenheit

Film von Thomas Aders

Ganzen Text anzeigenMachu Picchu ist zum Inbegriff Perus geworden. Doch es gibt in Peru 200 weitere archäologische Höhepunkte, die aber fast niemand kennt. Thomas Aders besucht einige der Schönsten von ihnen.

Caral, die älteste Zivilisation Amerikas in der Nähe des Pazifiks, und die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMachu Picchu ist zum Inbegriff Perus geworden. Doch es gibt in Peru 200 weitere archäologische Höhepunkte, die aber fast niemand kennt. Thomas Aders besucht einige der Schönsten von ihnen.

Caral, die älteste Zivilisation Amerikas in der Nähe des Pazifiks, und die vergessene Schwesterstadt Machu Picchus, Choquequirao. Eine Expedition und eine Zeitreise durch die unfassbar schönen Anden, ins Herz des Inkareichs.

Am Abend bricht das Team auf und erreicht den Gipfel mitten in der Nacht. Die Kamera wird aufgebaut, und gemeinsam wartet man auf die erste, blässliche Färbung des Himmels. Und dann - plötzlich - liegt sie vor einem: der Hochaltar der Inka, die weltberühmte Tempelfestung Machu Picchu. Einige Lamas laufen mutterseelenallein durch die Ruinen, ein atemberaubendes Bild. Doch schon um halb sechs in der Frühe löst die Magie sich in Luft auf, als Tausende von Touristen über das Heiligtum der Inka herfallen, und daraus ein übervölkertes Freilichtmuseum machen. Ein Weltkulturerbe wird förmlich zertrampelt.


(ARD/SWR)


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16:16
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Südamerika extrem

Mit dem Motorrad durch Peru, Bolivien und Chile

Film von Thomas Aders

Ganzen Text anzeigenEs ist eine Reise der Extreme, die Thomas Aders durch Südamerika führt, über 8.000 Kilometer von Peru über Bolivien bis nach Chile. Und das mit dem Motorrad.

Mal auf Meereshöhe am Pazifik, mal auf über 5.000 Meter. Mal sind die Wege lebensgefährlich, wie auf dem ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEs ist eine Reise der Extreme, die Thomas Aders durch Südamerika führt, über 8.000 Kilometer von Peru über Bolivien bis nach Chile. Und das mit dem Motorrad.

Mal auf Meereshöhe am Pazifik, mal auf über 5.000 Meter. Mal sind die Wege lebensgefährlich, wie auf dem Todesweg in Bolivien, mal nur fürchterlich, wie an der Grenze zu Chile. Mal staubtrocken, wie in der Atacama-Wüste, mal triefend feucht, wie im eiskalten Andenregen.

Täglich muss der peruanische Mechaniker die Zweiräder von Aders und seinem Begleiter reparieren, sonst wäre diese Reise schnell zu Ende gewesen.
Eine Reise zu dem verrücktesten Erfinder Südamerikas, zu der höchsten Sanddüne der Welt, dem höchstgelegenen See über die gefährlichste Straße, durch die trockenste Wüste hin zum abgelegensten Landgut im chilenischen Feuerland.

Es ist das unbekannte, raue, faszinierende Südamerika, es sind einzigartige Landschaften, es sind spannende Menschen, denen das Team auf seiner Fahrt begegnet. Von Nazca, Peru bis Feuerland, Chile: Eine Tour der Extreme, ein großes Fernsehabenteuer mit gewaltigen Bildern.

"Ich war todkrank", sagt Eduardo und blinzelt auf 4.900 Meter ins grelle Sonnenlicht über dem Andengipfel, "aber ich habe überlebt. Und als ich wieder aus dem Krankenhaus heraus war, habe ich beschlossen, in meinem Leben nur noch wirklich wichtige Dinge zu machen." Eduardo ist von Beruf Erfinder und hat sich nichts Geringeres zum Ziel gesetzt, als das Weltklima zu retten und das überall geschmolzene Eis zurückzubringen auf die Gipfel seiner Heimat Peru. Weil eine weiße Fläche im Sonnenlicht deutlich kühler bleibt als eine schwarze, hat er begonnen, einen ganzen Berg in weißer Farbe anzumalen. Nach einem atemberaubenden Aufstieg liegt er da, der Chalón Sombrero, acht Hektar weiß gepinselt, wie ein Zuckerhut. Die Gesetze der Physik sollen das Eis zurück bringen in die Anden, sagt Eduardo und zeigt eine Kuhle, in der einige Handvoll Schnee liegen.


(ARD/SWR)


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17:45

Geheimnisse der Maya

In den Dschungelruinen von Mexiko

Film von Lothar Zimmermann

Ganzen Text anzeigenWenn in mexikanischen Maya-Ruinen Archäologen auf Skelette stoßen, bitten sie Vera Tiesler um Hilfe. Denn die Deutsch-Mexikanerin kann in Knochen von Toten lesen. Sie ist Bioarchäologin.

Drei Wochen lang hat ein Fernsehteam Vera Tiesler auf ihren Forschungsreisen zu ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWenn in mexikanischen Maya-Ruinen Archäologen auf Skelette stoßen, bitten sie Vera Tiesler um Hilfe. Denn die Deutsch-Mexikanerin kann in Knochen von Toten lesen. Sie ist Bioarchäologin.

Drei Wochen lang hat ein Fernsehteam Vera Tiesler auf ihren Forschungsreisen zu den mexikanischen Mayastätten begleitet. Nach Palenque im Bundesstaat Chiapas, nach Chichén Itzá und Calakmul auf der Halbinsel Yucatán.

Der Beruf der Bioarchäologie ist noch neu. Er verbindet die Kenntnisse der Archäologie und der Medizin. Von einem Fund kann die Wissenschaftlerin nicht nur Rückschlüsse auf die Todesursache ziehen, sie erhält auch Informationen über Lebensweise und Traditionen einer untergegangenen Kultur.

In Calakmul werden zur Zeit die spektakulärsten Entdeckungen in ganz Mexiko gemacht. Die Ruine liegt mitten im Regenwald El Petén und wird erst seit Anfang der 1980er-Jahre erforscht. Noch immer liegen große Teile der ehemaligen Stadt unter Erde und Pflanzen versteckt. Zum ersten Mal durfte ein nicht-mexikanisches Fernsehteam den 2.000 Jahre alten Fries filmen, der 2005 im Innern einer Pyramide entdeckt wurde. Er zeigt farbige Ornamente und Schlangen und schmückte dem Maya-Glauben nach wahrscheinlich einen Zugang zur Unterwelt. Bislang kannten die Mayaforscher solche Abbildungen nur von Vasen. Sie erinnern an Comics und zeigen Rituale, die den Wissenschaftlern noch Rätsel aufgeben.

Einer der Forschungsschwerpunkte von Vera Tiesler ist die sogenannte "Rote Königin" von Palenque. Ihren Namen erhielt die Herrscherin aus dem 7. Jahrhundert von den Archäologen. Möglicherweise war ihr Leichnam mit Zinnober angemalt oder in rote Tücher gehüllt. Die Farbe jedenfalls war durchgedrungen bis auf die Knochen. Ungewöhnlich auch, dass sie eine grüne Totenmaske aus Malachit trug. Die Maske hat die Züge einer Person im höheren Alter und ist mit Ohrringen geschmückt. Es ist bisher die einzige Totenmaske einer Frau, die im Mayareich gefunden worden ist. Aufsehen erregte Vera Tieslers Entdeckung, dass die "Rote Königin" bereits an Osteoporose litt.

Heute leben in ganz Mittelamerika etwa sieben Millionen Nachfahren der einstigen Maya-Könige. Manche Bräuche ihrer untergegangenen Kultur haben sich bis in die Gegenwart fortgesetzt und sich mit christlichen Ritualen vermischt. So ist es etwa an den "Días de los muertes", den Totentagen im November, üblich, die Friedhöfe zu besuchen, Gräber zu öffnen und die Knochen der Verstorbenen zu putzen. Auch Opferrituale für Götter und Vorfahren werden bei den heutigen Maya durchgeführt. Für verstorbene Familienmitglieder werden in den Häusern Altäre mit ihren Lieblingsspeisen hergerichtet; bei Heilritualen werden Hühner oder andere Tiere geopfert. Für das alte Mayareich waren Opferkulte prägend, sogar Menschenopfer waren üblich. Dabei rissen die Priester dem Opfer das Herz bei lebendigem Leibe heraus. Die Bräuche der Maya waren grausam. Neben Steinreliefs, die zeigen, wie die blutigen Zeremonien durchgeführt, Feinde gefoltert oder getötet wurden, nutzt die Wissenschaft zunehmend auch die Bioarchäologie, um durch Knochenuntersuchungen mehr über Opfer- und Tötungsrituale bei den alten Maya zu erfahren.


(ARD/SWR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenIS aus Palmyra vertrieben
Wie groß sind die Schäden in der
Welterbestätte?

FBI knackt iPhone-Verschlüsselung
US-Ermittler greifen auf die Daten eines Attentäters zu

Hilfe gegen das Schnarchen
Wie ein Zungen-Schrittmacher Rettung ...

Text zuklappenIS aus Palmyra vertrieben
Wie groß sind die Schäden in der
Welterbestätte?

FBI knackt iPhone-Verschlüsselung
US-Ermittler greifen auf die Daten eines Attentäters zu

Hilfe gegen das Schnarchen
Wie ein Zungen-Schrittmacher Rettung bringt

Abhängig von Schlafmitteln
Suchtmediziner schlagen Alarm

Wildes Kanada
Heimat von Wölfen und Walen


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:21
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Shakespeare Memory: täglich in Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Ernst A. Grandits

Ganzen Text anzeigenShakespeare Memory
Vor 400 Jahren ist der große Dichter und Lyriker William Shakespeare gestorben. "Kulturzeit" ehrt das Genie ab dem 21. März zwei Wochen lang täglich mit Zitaten, Beiträgen und Gesprächen.

"Nach Gott hat Shakespeare am meisten geschaffen", ...

Text zuklappenShakespeare Memory
Vor 400 Jahren ist der große Dichter und Lyriker William Shakespeare gestorben. "Kulturzeit" ehrt das Genie ab dem 21. März zwei Wochen lang täglich mit Zitaten, Beiträgen und Gesprächen.

"Nach Gott hat Shakespeare am meisten geschaffen", soll Alexandre Dumas über ihn gesagt haben.
37 Theaterstücke und 159 Sonette werden dem Mann aus dem englischen Badeort Stratford-upon-Avon zugeschrieben.

Viele Zitate aus seinen Theaterstücken sind in unseren täglichen Sprachgebrauch übergegangen. "Kulturzeit" gibt Einblicke in dieses umfangreiche Schaffen.

Buch: "Gute-Macht-Geschichten"
Wie Politfloskeln verunsichern und Angst schüren - ein Gespräch mit dem Autor Stephan Hebel.

Schriftsteller Hermann Löns
Was wäre die Lüneburger Heide ohne ihn?

Die Flüchtlingsthematik im Theater
Sollten sich Theater in die politische Debatte einmischen?

Vertreibung des IS aus Palmyra
Wie groß sind die Schäden an dem Weltkulturerbe?

Roger Cicero ist tot
Der Sänger mit dem Hut erlitt einen Hirninfarkt


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Der Chinese

Thriller, Deutschland/Österreich 2011

Darsteller:
Brigitta RoslinSuzanne von Borsody
StaffanMichael Nyqvist
Vivi SundbergClaudia Michelsen
Qui HongAmy J. Cheng
Ya RuJimmy Taenaka
u.a.
Literarische Vorlage: Henning Mankell
Buch: Léonie-Claire Breinersdorfer, Fred Breinersdorfer
Regie: Peter Keglevic
Länge: 176 Minuten

Ganzen Text anzeigenAn einem frostigen Januartag macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung: In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, 19 Menschen wurden bestialisch ermordet.

Der Thriller hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch ...
(ORF)

Text zuklappenAn einem frostigen Januartag macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung: In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, 19 Menschen wurden bestialisch ermordet.

Der Thriller hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.

Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten sind mit ihr verwandt. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt.


(ORF)


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23:11
VPS 23:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital Audio

39,90

(99 Francs)

Komödie, Frankreich 2007

Darsteller:
OctaveJean Dujardin
CharlieJocelyn Quivrin
JeffPatrick Mille
SophieVahina Giocante
TamaraElisa Tovati
u.a.
Regie: Jan Kounen
Länge: 101 Minuten
(Zweikanalton deutsch/französisch)

Ganzen Text anzeigenOctave Parango arbeitet für die Werbeagentur "Ross & Witchcraft" in Paris und gehört zu den erfolgreichsten Kreativen seines Fachs. Doch die Liebe bringt seine Welt ins Wanken.

Überzeugt davon, dass jeder Mensch käuflich ist, herrscht er zynisch und arrogant ...
(ORF)

Text zuklappenOctave Parango arbeitet für die Werbeagentur "Ross & Witchcraft" in Paris und gehört zu den erfolgreichsten Kreativen seines Fachs. Doch die Liebe bringt seine Welt ins Wanken.

Überzeugt davon, dass jeder Mensch käuflich ist, herrscht er zynisch und arrogant über seine Kampagnen und verabscheut gleichzeitig die von der Werbeindustrie manipulierte Welt. Erst durch die Beziehung zu Sophie kommen ihm Zweifel an seinem Lebensstil.

Octave beschließt, die Werbewelt mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen - mit dem Risiko und der bewussten Entscheidung, danach nie wieder einen Fuß in dieses Metier zu setzen. Mit einem grandiosen Sabotageakt will er der verlogenen Branche einen Denkzettel verpassen.

"39,90" ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Frédéric Beigbeder einst selbst erfolgreicher Texter bei der Werbeagentur "Young & Rubicam". Er erfand sein Alter Ego, Octave, um selbst gefeuert zu werden. Der Film, bei dem Beigbeder selbst immer wieder in einigen Sequenzen auftritt, ist eine schräge Satire über Konsum, Drogen und die Welt der Werbung.


(ORF)


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0:52
VPS 00:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Brüderchen und Schwesterchen

Die talentierten Kinder der Familie Jaquemet

Reportage von Marc Gieriet

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenNicole gehörte zu den Besten, Thierry ebenfalls. Als "Reporter" erstmals über sie berichtete, war sie 16 und spielte Fußball. Er war 12 und tanzte Ballett.

Sieben Jahre später stehen beide an einem Wendepunkt ihres Lebens. Reporter Marc Gieriet begleitet den ...

Text zuklappenNicole gehörte zu den Besten, Thierry ebenfalls. Als "Reporter" erstmals über sie berichtete, war sie 16 und spielte Fußball. Er war 12 und tanzte Ballett.

Sieben Jahre später stehen beide an einem Wendepunkt ihres Lebens. Reporter Marc Gieriet begleitet den Werdegang der Jaquemets erneut.

"Das Ziel ist nie erreicht", sagt Karin Jaquemet, die Mutter der zwei talentierten jungen Menschen. Sie und ihr Mann Urs hatten früh erkannt, dass es die besonderen Fähigkeiten ihrer Kinder zu fördern gilt. Bald wurde Nicole in die Auswahlteams berufen, wurde Captain der Nachwuchsnationalmannschaften. Ihr Bruder Thierry schaffte die Aufnahme an die Tanzakademie Zürich. Doch reicht das Talent allein? Die Familie Jaquemet ist ein lebendes Beispiel dafür, wie wichtig Ausdauer, Fleiß und Wille sind.

Sieben Jahre nach der ersten Reportage über das Geschwisterpaar begleitet Reporter Marc Gieriet den Werdegang der Jaquemets erneut. Was ist aus den beiden Jugendlichen geworden? Wie schaut Nicole Jaquemets Alltag in London aus? Wie findet sich Thierry Jaquemet in der westungarischen Stadt Györ zurecht? Und wie gehen sie mit den Hindernissen und Schwierigkeiten des Erwachsenenlebens um?


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1:15
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:46
VPS 01:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

King Kong

Spielfilm, USA 1976

Darsteller:
DwanJessica Lange
Jack PrescottJeff Bridges
Fred WilsonCharles Grodin
Captain RossJohn Randolph
BagleyRené Auberjonois
CarnahanEd Lauter
BoanJulius Harris
Regie: John Guillermin
Länge: 129 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Großindustrielle Fred Wilson vermutet auf einer unbekannten Insel riesige Erdöl-Vorkommen und entsendet ein Schiff. Doch vor Ort stößt die Crew auf ein vollkommen anderes Geheimnis.

Mit an Bord des Schiffs ist der Paläontologe Jack Prescott - als blinder ...
(ARD)

Text zuklappenDer Großindustrielle Fred Wilson vermutet auf einer unbekannten Insel riesige Erdöl-Vorkommen und entsendet ein Schiff. Doch vor Ort stößt die Crew auf ein vollkommen anderes Geheimnis.

Mit an Bord des Schiffs ist der Paläontologe Jack Prescott - als blinder Passagier. Er hat eine ganz andere Vermutung über das Eiland: Statt Öl vermutet er dort eine riesigen Kreatur, die den Nebel erzeugt und auf der Insel ihr Unwesen treibt.

Der junge Wissenschaftler ist nicht der einzige uneingeladene Mitreisende auf der von Wilson geleiteten Expedition: Nach einem empfangenen Notruf nimmt das Team die attraktive Schauspielerin Dwan an Bord, die allein in einem Rettungsboot im Ozean treibt. Gemeinsam am Ziel angekommen, stößt die Mannschaft auf ein Volk wilder Einheimischer, die eine gigantische Mauer errichtet haben, um ihr Dorf vor einer unbekannten Macht zu schützen. Schnell wird klar, um was es sich dabei handelt: einen riesigen Gorilla.

Im Schutze der Nacht verschleppen die Eingeborenen Dwan, um sie ihrem "Affengott" zu opfern. Prescott und seine Begleiter kommen zu spät, denn die blonde Schönheit befindet sich bereits in den mächtigen Pranken des gewaltigen Kong, der sie in seine abgelegene Behausung verschleppt. Der Riesenaffe erweist sich allerdings nicht als die blutrünstige Bestie, für die er von den Menschen gehalten wird: Liebevoll und beinahe zärtlich kümmert er sich um seine "Beute" Dwan, die nach anfänglicher Panik selbst Gefühle für ihren tierischen Entführer entwickelt.

In der Zwischenzeit hat Wilson, der in der Existenz des monumentalen Gorillas eine potenzielle Geldquelle sieht, einen Plan geschmiedet, um diesen mit zurück nach Amerika zu nehmen. Das Vorhaben gelingt, Kong wird betäubt und an Bord des Tankers in die USA transportiert, wo er in einer spektakulären Inszenierung den Massen zur Schau gestellt wird. Als er sich jedoch befreien kann und entfesselt durch New York wütet, zeigt sich, dass mit einer majestätischen Naturgewalt wie ihm nicht zu spaßen ist.


(ARD)


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3:54
VPS 03:50

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Harry & Sohn

Spielfilm, USA 1983

Darsteller:
HarryPaul Newman
HowardRobby Benson
KatieEllen Barkin
LillyJoanne Woodward
NinaKatherine Borowitz
SallyJudith Ivey
TomWilford Brimley
u.a.
Regie: Paul Newman
Länge: 113 Minuten

Ganzen Text anzeigenHarry, ein temperamentvoller Witwer, wird plötzlich mit Krankheit, Arbeitslosigkeit und den Sorgen um die Zukunft seines Sohnes konfrontiert. Das belastet die gute Beziehung der beiden.

Der Kranführer Harry verliert nicht nur eine Wette, als er bei Abbrucharbeiten ...
(ARD)

Text zuklappenHarry, ein temperamentvoller Witwer, wird plötzlich mit Krankheit, Arbeitslosigkeit und den Sorgen um die Zukunft seines Sohnes konfrontiert. Das belastet die gute Beziehung der beiden.

Der Kranführer Harry verliert nicht nur eine Wette, als er bei Abbrucharbeiten mit der Abrissbirne eine Bierdose zerschmettern will. Im entscheidenden Moment wird ihm schwarz vor Augen; um ein Haar verursacht er einen tödlichen Unfall.

Aus Sicherheitsgründen entlassen, muss Harry lange suchen, um einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Ein neuerlicher Anfall macht ihm schließlich klar, dass er nie mehr in seinem Beruf arbeiten kann. Für Harry ist das ein schwerer Schock. Er leidet sehr darunter, plötzlich zum alten Eisen zu gehören, und das belastet das Verhältnis zu seinem Sohn Howard in zunehmendem Maße.

Als Harry vor zwei Jahren seine Frau und Howard seine Mutter verlor, schlossen sich die beiden enger zusammen. Howard hängt - im Gegensatz zu seiner verheirateten Schwester Nina - sehr an seinem Vater. Harry bedeutet der Junge ebenfalls viel, auch wenn er Howards Hoffnungen auf eine Karriere als Schriftsteller als Fantastereien abtut. Nunmehr aber streiten sich Vater und Sohn immer häufiger wegen Nichtigkeiten. Howards negative Erfahrungen in verschiedenen Jobs tragen auch nicht gerade zur Entspannung zwischen den beiden bei; dafür versöhnt sich der junge Mann wieder mit seiner Jugendliebe Katie, die sich auf ein sexuelles Abenteuer mit einem anderen eingelassen hatte und von diesem jetzt ein Kind erwartet.

Katie ist die Tochter der unkonventionellen Lilly, die eng mit Howards Mutter befreundet war. Für Harry empfindet sie inzwischen mehr als nur Freundschaft, aber es dauert lange, bis dieser bereit ist, sich für ihre Gefühle und auch seine eigenen ihr gegenüber zu öffnen. Doch alles scheint sich zum Guten zu wenden, als Howard, den sein Vater inzwischen aus dem Haus geworfen hatte, seinen ersten Scheck von einem Verlag bekommt. Er mietet von seinem Autorenhonorar einen Bungalow am Meer, damit sein Vater sich dort einmal richtig erholen kann.


(ARD)


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5:46
VPS 05:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir sind die neuen Helden, wenn man uns lässt

Film von Jörg Laaks und Tanja Reinhard

Ganzen Text anzeigenStill, aber spürbar lösen die neuen Väter eine Revolution in unserer Gesellschaft aus: Über allem steht ihre Sehnsucht nach Zeit mit dem Kind - das verändert ihr Verhältnis zur Arbeit.

Sie wollen für sich etwas anderes als ihre Väter. Für sie ist die ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenStill, aber spürbar lösen die neuen Väter eine Revolution in unserer Gesellschaft aus: Über allem steht ihre Sehnsucht nach Zeit mit dem Kind - das verändert ihr Verhältnis zur Arbeit.

Sie wollen für sich etwas anderes als ihre Väter. Für sie ist die Vaterschaft eine Zeitenwende. Sie würden gerne weniger arbeiten und sind bereit, weniger zu verdienen oder sogar vorübergehend auf die Karriere zu verzichten.

Patrick Krings ist 26 und wird in wenigen Wochen Vater. Seine volle Stelle wird er aufgeben. Er und seine Frau wollen beide genug Zeit für ihr Kind haben.

Marcel Schiefer ist einer der jüngsten Sterneköche Deutschlands und seit zwei Jahren Vater. Der Düsseldorfer sieht seinen Sohn so gut wie gar nicht, so anspruchsvoll ist es, das Sterne-Restaurant in Düsseldorf zu führen. Muss das alles wirklich sein?

Thomas Matha ist Vater einer anderthalbjährigen Tochter und zuständig für Frühstück und zur-Kita-bringen. Seine Tochter ist in der Kita auf dem unternehmenseigenen Campus untergebracht. Und sein Arbeitgeber schafft gerade die Präsenzkultur ab. Wenn er wollte, könnte Thomas Matha die Hälfte der Woche von zuhause arbeiten - ein Idealzustand für den jungen Familienvater.

Neue Rollen, neue Aufgaben, neue Herausforderungen: Für die Väter von heute ist vieles im Umbruch. Arbeit, Familie und Freizeit sinnvoll miteinander zu verbinden ist ein Balanceakt, es braucht Unterstützung vom Arbeitgeber, von der Politik und im privaten Umfeld. Was ist noch eine klassische Mutteraufgabe? Und was macht Vaterschaft eigentlich mit dem Männerbild? Auch auf dem Arbeitsmarkt bahnt sich eine Zeitenwende an: Einige Unternehmen haben bereits verstanden, dass sie die besten Mitarbeiter nur halten können, wenn sie ihnen auch Angebote für ein familienfreundliches Arbeiten machen. Unternehmen wie Vodafone oder Ergo holen sich Unterstützung durch den Hamburger Unternehmensberater Volker Baisch: Er zeigt Unternehmen, wie sie familienfreundlicher werden können - denn der Wettbewerb um die Väter hat längst begonnen.


(ARD/WDR)