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Dezember 2017
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Donnerstag, 10. März
Programmwoche 10/2016
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6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Götz Kubitschek
Verleger, Publizist und politischer Aktivist

Nachruf George Martin
Der sechsfache Grammy-Preisträger war der "fünfte Beatle"

Das Filmfestival Diagonale in Graz
Cineasten können 158 Filme und Videos im Rahmen von 130 Vorstellungen sehen


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenZika-App
Mögliche Brutstätten können schneller bekämpft werden

Bauen und Artenschutz
Mehr Rückzugsorte in Städten für heimische Tiere

Lizenz zum Knacken
Das FBI will "Generalschlüssel" für das iPhone

Alzheimer verlangsamen
Den ...

Text zuklappenZika-App
Mögliche Brutstätten können schneller bekämpft werden

Bauen und Artenschutz
Mehr Rückzugsorte in Städten für heimische Tiere

Lizenz zum Knacken
Das FBI will "Generalschlüssel" für das iPhone

Alzheimer verlangsamen
Den Verfall aufhalten mit gesundem Leben

Alzheimer möglichst früh erkennen
Wenn das Gedächtnis Probleme macht


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Götz Kubitschek
Verleger, Publizist und politischer Aktivist

Nachruf George Martin
Der sechsfache Grammy-Preisträger war der "fünfte Beatle"

Das Filmfestival Diagonale in Graz
Cineasten können 158 Filme und Videos im Rahmen von 130 Vorstellungen sehen


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenZika-App
Mögliche Brutstätten können schneller bekämpft werden

Bauen und Artenschutz
Mehr Rückzugsorte in Städten für heimische Tiere

Lizenz zum Knacken
Das FBI will "Generalschlüssel" für das iPhone

Alzheimer verlangsamen
Den ...

Text zuklappenZika-App
Mögliche Brutstätten können schneller bekämpft werden

Bauen und Artenschutz
Mehr Rückzugsorte in Städten für heimische Tiere

Lizenz zum Knacken
Das FBI will "Generalschlüssel" für das iPhone

Alzheimer verlangsamen
Den Verfall aufhalten mit gesundem Leben

Alzheimer möglichst früh erkennen
Wenn das Gedächtnis Probleme macht


10:14
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Ganzen Text anzeigenAndreas Nowak und Stefanie Kloß
Mitglieder der Band "Silbermond"

Peter Lohmeyer
Schauspieler und Sänger

Sarah Kuttner
Fernsehmoderatorin, Autorin und Kolumnistin

Tanja Schmiede
Initiatorin der Kölner "Kleiderkammer"

Hendrik ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenAndreas Nowak und Stefanie Kloß
Mitglieder der Band "Silbermond"

Peter Lohmeyer
Schauspieler und Sänger

Sarah Kuttner
Fernsehmoderatorin, Autorin und Kolumnistin

Tanja Schmiede
Initiatorin der Kölner "Kleiderkammer"

Hendrik Duryn
Schauspieler

Hubertus Meyer-Burckhardt
Produzent, Autor und Moderator


(ARD/WDR)


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11:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reiseziel

Champagne


(ARD)


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11:48
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Andrea Puschl

Endstation Griechenland
Können neue EU-Hilfsbeschlüsse den
Flüchtlingsstrom stoppen

Überfüllte Frauenhäuser
Neue Herausforderungen durch Gewalt gegen Migrantinnen


(ORF)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Schweizer Holzwirtschaft unter Druck
Die Importe nehmen zu

Fallende Preise in der Schweiz
Warum es trotzdem keine Deflation gibt

Bioethanol im Tank boomt
Mineralöl-Unternehmen profitieren doppelt


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Exakt - So leben wir! (3/4)

Sicherheit

Film von Michael Erler

Moderation: Annett Glatz

Ganzen Text anzeigenAutoklau, Einbrüche, Sachbeschädigung: In den Grenzregionen zu Polen und Tschechien ist die Kriminalitätsrate extrem hoch. Doch nicht nur dort ist sie ein Problem.

Der Film aus der Reihe "Exakt - So leben wir!" analysiert und berichtet über Kriminalität in ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenAutoklau, Einbrüche, Sachbeschädigung: In den Grenzregionen zu Polen und Tschechien ist die Kriminalitätsrate extrem hoch. Doch nicht nur dort ist sie ein Problem.

Der Film aus der Reihe "Exakt - So leben wir!" analysiert und berichtet über Kriminalität in Deutschland - sowohl auf der Straße, als auch im Internet - und zeigt den täglichen Kampf um die Sicherheit. Es geht um Ängste und nüchterne Fakten.

Auch die großen Städte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind betroffen. Allen voran: Leipzig. In der Rangliste der deutschen Städte mit den meisten kriminellen Delikten liegt es auf Platz fünf. Ein Brennpunkt ist die Eisenbahnstraße, sie liegt in einem Viertel, indem 34,5 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund haben. Immer wieder sind hier Polizeieinsätze nötig. Mittlerweile wurden sogar zwei Beamte abgestellt, die sich ausschließlich um dieses Revier kümmern. Und die feststellen: Vielleicht ist die Realität in der Eisenbahnstraße viel friedlicher, als ihr Ruf.

Sicherheit hat viel mit Technik zu tun. Auf der Straße, auf Autobahnen, in Tunneln: Kameras überwachen den Verkehr. Experten überwachen die Kameras. Sie reagieren, wenn es zum Ernstfall kommt und können zusätzliche Schäden verhindern. Ein Gefühl, das die Deutschen in Sachen Datensicherheit verloren haben. Jeder zweite Internetnutzer wurde im vergangenen Jahr ausgespäht oder betrogen. 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verliert Deutschland jährlich durch Computerkriminalität. Und wie reagiert der durchschnittliche User? In einem Experiment zeigen zwei Teams in Gotha, wie schwierig es ist, den Alltag zu bewältigen und dabei möglichst wenige Datenspuren zu hinterlassen. Ungewollt tappen auch geübte User in Datenfallen, ohne es immer zu bemerken. Und wer ist schon sicher, nicht ausgespäht zu werden? Sicherheit hat viele Facetten. Die Dokumentation begleitet Busfahrer beim Fahr- und Schulkinder beim Anti-Mobbing-Training. Denn neben der körperlichen ist auch die psychische Sicherheit in Gefahr.

Ängste begleiten Menschen in Ost und West, doch im Osten sind sie laut Angstindex größer: Die Angst, das Geld reicht nicht aus, die Angst, zum Pflegefall zu werden, die Angst um den Arbeitsplatz. Und Angst vor Naturkatastrophen, die ein Paar in Kleinzadel bei Meißen immer begleitet. Tapfer kämpften die beiden gegen die Fluten, die zweimal ihr Gasthaus unter Wasser gesetzt haben. Zweimal mussten sie von vorn anfangen. Von nun an, so sagen sie, verlassen sie sich in Fragen Sicherheit nur noch auf sich und ihre eigene Kraft. Und natürlich geht es auch um die Frage, inwiefern Mitteldeutschland sicher ist vor Anschlägen. Der finanzielle Aufwand für Sicherheit steigt ständig. Private Wach- und Sicherheitsdienste sind ein gutes Geschäft. Ihre Leistungen haben sich seit 1995 mehr als verdoppelt. Doch immer wieder kommt es am Ende auf das wache Auge der Menschen vor Ort an. Sicherheit muss täglich neu entstehen.


(ARD/MDR)


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14:15

Experiment Verwandtschaft - Das Tier in Dir (1/3)

Vom Ein- zum Vielzeller

Film von Axel Wagner

Ganzen Text anzeigenSo exotisch manche von ihnen auch aussehen mögen - der Mensch ist Tieren ähnlicher, als man auf den ersten Blick glauben mag. Denn sein Körper ist ein Archiv der Evolution.

Der Mediziner Aart Gisolf, Paläontologe Oliver Sandrock und Axel Wagner, Biologe und ...
(ARD/SWR/WDR/SRF)

Text zuklappenSo exotisch manche von ihnen auch aussehen mögen - der Mensch ist Tieren ähnlicher, als man auf den ersten Blick glauben mag. Denn sein Körper ist ein Archiv der Evolution.

Der Mediziner Aart Gisolf, Paläontologe Oliver Sandrock und Axel Wagner, Biologe und Wissenschaftsjournalist, präsentieren die tierische Vergangenheit des Menschen. Folge eins der dreiteiligen Dokumentation beschreibt den Weg vom Einzeller zum Vielzeller.

Sie machen sich auf eine abenteuerliche Spurensuche und begegnen jenen tierischen Verwandten, die in der Anatomie des menschlichen Körpers erhalten blieben: Fossilien und ihre seit Urzeiten unverändert noch heute lebenden Nachfahren. Mit Zeitreisen und Studio-Aktionen liefert die Dokumentation interessante Antworten auf die Frage, warum die Menschen heute so aussehen, wie sie aussehen und wie viele Ähnlichkeiten wir mit den Tieren haben. Die Durchsichtigkeit der Augen-Hornhaut, die aus Kollagen besteht, das auch Quallen durchsichtig macht, zeigt dies ebenso deutlich wie die Haare, die ein Relikt aus der Säugetier-Vergangenheit sind.


(ARD/SWR/WDR/SRF)


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14:44
VPS 14:40

Experiment Verwandtschaft - Das Tier in Dir (2/3)

Vom Fisch zum Lurch

Film von Axel Wagner

Ganzen Text anzeigenDer Mensch ist ein Wasserwesen, denn in den Urozeanen der Erdgeschichte liegen unsere tierischen Wurzeln. Teil zwei der Dokumentation zeigt dies anhand der Rückstände unserer Evolution.

Mit ungewöhnlichen Studiogästen, besonderen Kameratechniken und aus ...
(ARD/SWR/WDR/SRF)

Text zuklappenDer Mensch ist ein Wasserwesen, denn in den Urozeanen der Erdgeschichte liegen unsere tierischen Wurzeln. Teil zwei der Dokumentation zeigt dies anhand der Rückstände unserer Evolution.

Mit ungewöhnlichen Studiogästen, besonderen Kameratechniken und aus Computertomografien generierten 3D-Animationen zeigen die Wissenschaftler Aart Gisolf, Oliver Sandrock und Axel Wagner, wie viel Fisch im Menschen zu finden ist.

Noch heute sind beim Embryo beispielsweise zwischen den Fingern Schwimmhäute angelegt, die sich erst später zurückbilden. Ebenso wurden der Kopf und das Baupatent der Wirbelsäule im Urmeer angelegt. Und Lungen bildeten sich - wie bei jedem menschlichen Embryo - einst als Darmaussackungen von Wasserlebewesen, ähnlich dem noch heute lebenden Lungenfisch. Auch medizinische Aspekte des tierischen Erbes werden beleuchtet. So zeigen sich bei manchen Patienten im Halsbereich Vertiefungen, die Halsfisteln. Ein Rücksprung der Evolution und eine anatomische Erinnerung an die Kiemen unserer Fischverwandten.


(ARD/SWR/WDR/SRF)


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15:13
VPS 15:10

Experiment Verwandtschaft - Das Tier in Dir (3/3)

Vom Reptil zum Säuger

Film von Axel Wagner

Ganzen Text anzeigenEine bildstarke und abenteuerliche Zeitreise durch den Körper des Menschen, die zeigt, dass der Mensch nicht die Krone der Schöpfung ist, sondern nur ein Teil von ihr.

Besonders deutlich zeigen sich die tierischen Wurzeln des Menschen an den "Erfindungen" der Natur, ...
(ARD/SWR/WDR/SRF)

Text zuklappenEine bildstarke und abenteuerliche Zeitreise durch den Körper des Menschen, die zeigt, dass der Mensch nicht die Krone der Schöpfung ist, sondern nur ein Teil von ihr.

Besonders deutlich zeigen sich die tierischen Wurzeln des Menschen an den "Erfindungen" der Natur, denen er verdankt, an Land leben zu können. Stabile Knochen, Muskulatur und Extremitäten etwa hat der Mensch von den Amphibien geerbt, den ersten Landwirbeltieren.

Und was eine Schlange vor der Austrocknung schützt, ist auch in der Haut des Menschen zu finden: Keratin aus Hornzellen. Die Fingernägel stammen ebenso aus der Reptilienzeit. Vermutlich waren sie einst Krallen und haben sich erst bei den Primatenvorfahren für das Hangeln von Ast zu Ast abgeflacht.

Doch die Menschheit verdankt ihre Existenz auch einer Katastrophe, die für ihre Säugetiervorfahren die große Chance eröffnete, aus dem Schatten der Dinosaurier herauszutreten.


(ARD/SWR/WDR/SRF)


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15:41
VPS 15:40

Tierische Flugpioniere

Die Evolution des Fliegens

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenKaum hatten die Tiere den Lebensraum Land erobert, gingen auch schon einige von ihnen in die Luft. Verschiedene Tiergruppen haben so auf unterschiedliche Weise das Fliegen gelernt.

Damit erschlossen sie sich neue Fluchtmöglichkeiten, Nahrungsquellen und Lebensräume. ...
(ARD/SWR/WDR)

Text zuklappenKaum hatten die Tiere den Lebensraum Land erobert, gingen auch schon einige von ihnen in die Luft. Verschiedene Tiergruppen haben so auf unterschiedliche Weise das Fliegen gelernt.

Damit erschlossen sie sich neue Fluchtmöglichkeiten, Nahrungsquellen und Lebensräume. Bei den einen entwickelten sich bewegliche Tragflächen am Rücken, bei anderen wuchsen Flughäute zwischen den Fingern oder Federn an den Armen.

Noch heute scheinen manche Tierarten gerade die ersten Schritte in den Luftraum zu unternehmen: Kurze Gleitflüge von Baum zu Baum gelingen bereits den sonst eher bodenständigen Flugdrachen, Fluggeckos oder Gleithörnchen.

"Tierische Flugpioniere" begibt sich auf die Suche nach den ersten Fluginsekten, Flugsauriern, Fledermäusen und einem berühmten Vorläufer der heutigen Vögel - dem Archäopteryx. Dr. Gerald Mayr vom Senckenberg Museum Frankfurt erläutert, dass letzten Endes alle Vögel die direkten Nachfahren kleiner Raubsaurier sind. Neuere Fossilfunde haben den Wissenschaftler davon überzeugt, dass Archäopteryx wohl nicht - wie lange angenommen - von Bäumen herabglitt, sondern durch Aufflattern vom Boden zum Fliegen kam.


(ARD/SWR/WDR)


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16:10

Dinosaurier - Spurensuche in der Urzeit

Film von Ivonne Schwamborn und Kristian Kähler

Ganzen Text anzeigenEs ist eine Weltsensation, die niemand vermutet hätte. In einem Steinbruch im niedersächsischen Obernkirchen entdecken Geologen des Landesmuseums Hannover Hunderte Dinosaurier-Spuren.

Aber: Woher kamen diese Urechsen? Welche Saurierarten waren es? Und wie haben sie ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEs ist eine Weltsensation, die niemand vermutet hätte. In einem Steinbruch im niedersächsischen Obernkirchen entdecken Geologen des Landesmuseums Hannover Hunderte Dinosaurier-Spuren.

Aber: Woher kamen diese Urechsen? Welche Saurierarten waren es? Und wie haben sie gelebt? Mit kriminalistischem Scharfsinn beginnen die Hannoveraner Geologin Annette Richter und ihr Team, das Geheimnis der Dinosaurier-Fährten zu entschlüsseln.

Die größte Sensation sind die zahlreichen Raptoren-Spuren. Die so genannten "Troodontiden" sind eine gefiederte Raubsaurierart mit gefährlicher Sichelkralle, aus der sich vermutlich unsere heutigen Vögel entwickelt haben. Anhand vieler Indizien können die Wissenschaftler belegen, dass Norddeutschland ein aktives Evolutionszentrum war. In Afrika, USA und Asien wurden bislang erst wenige Fußspuren von Dinosauriern gefunden. Die Hannoveraner Geologin Annette Richter und ihr Team verbringen viele Tage und Nächte mit den Ausgrabungs- und Forschungsarbeiten. Immer wieder finden sie neue Abdrücke der Urechsen. Durch ihre sensationellen Funde rückt der norddeutsche Steinbruch plötzlich ins Zentrum der weltweiten Dinosaurier-Forschung.

Der Film führt 140 Millionen Jahre zurück in die Unterkreidezeit. Er begleitet Annette Richter und ihre Kollegen bei der Spurensuche und der Rekonstruktion der Dinosaurier. Mit modernsten Forschungsmethoden und kriminalistischem Gespür machen sie sich ein immer detaillierteres Bild der Raptoren. Auch anhand dreidimensionaler Computeranimationen, Vergleichen mit modernen Laufvögeln und Luftaufnahmen der Fährten gewinnen die Wissenschaftler wichtige Erkenntnisse über das Sozialverhalten und den Lebensraum der Raptoren und weiterer Saurier-Arten in Norddeutschland.

Die spannende und aufwendig gedrehte Dokumentation lässt die Welt der Dinosaurier wieder lebendig werden. Sie führt auch zu bisher einzigartigen Fossilienfunden in China.


(ARD/NDR)


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17:02
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Saurier-Code

Film von Jan N. Lorenzen

Ganzen Text anzeigenKann man aus einigen versteinerten Dinosaurierspuren eine ganze Dino-Welt rekonstruieren? Mitten im Harz? Cajus Diedrich kann es!

Stark beachtet von der Weltöffentlichkeit entdeckte er in einem Steinbruch bei Bernburg in Sachsen-Anhalt seltsame, über 240 Millionen ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenKann man aus einigen versteinerten Dinosaurierspuren eine ganze Dino-Welt rekonstruieren? Mitten im Harz? Cajus Diedrich kann es!

Stark beachtet von der Weltöffentlichkeit entdeckte er in einem Steinbruch bei Bernburg in Sachsen-Anhalt seltsame, über 240 Millionen Jahre alte Fußabdrücke. Manche waren so klein wie die von Vögeln, manche groß und gewaltig, als stammten sie von einem Elefanten.

Niemals zuvor waren solche Fußabdrücke in Europa gefunden worden. Und hier konnten die Spuren über viele Meter verfolgt werden. Sofort war klar: Die
Fundstelle ist eine der bedeutendsten Informationsquellen über das Leben der Saurier in der Zeit des Trias. Die Dokumentation "Der Saurier-Code" rekonstruiert das Leben der Saurier vor 240 Millionen Jahren. Wie sah die Gegend um das heutige Bernburg damals wirklich aus? Wie sind die Saurier gelaufen? Wie haben sie gejagt? Was haben sie gefressen? Die Suche nach den Antworten führt über drei Kontinente und um die halbe Welt: in die Naturkundemuseen von Paris, Zürich und Phoenix, Arizona, in den Zoo von Dubai und an den wüstenartigen Strand von Abu Dhabi.

Die im Laufe der Reisen gewonnenen Erkenntnisse fließen ein in eine 3D-Animation zum Staunen - die Welt vor über 240 Millionen Jahren im Harz. Mit Sauriern, die man bis jetzt so nicht kannte - realitätsnah und lebensecht.


(ARD/MDR)


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17:46
VPS 17:45

Im Reich der Dinosaurier

Utahs wilder Süden

Film von Kerstin Woldt

Ganzen Text anzeigen2002 konnten Dr. James Kirkland und Don DeBlieux eine Sensation melden: Die Forscher aus Utah hatten den Schädel eines bis dahin unbekannten gehörnten Sauriers der Kreidezeit entdeckt.

Wegen seiner teufelartigen Hörner haben sie ihn Diabloceratops genannt. In den ...
(ARD/SR)

Text zuklappen2002 konnten Dr. James Kirkland und Don DeBlieux eine Sensation melden: Die Forscher aus Utah hatten den Schädel eines bis dahin unbekannten gehörnten Sauriers der Kreidezeit entdeckt.

Wegen seiner teufelartigen Hörner haben sie ihn Diabloceratops genannt. In den folgenden Jahren entdeckten Kirkland, DeBlieux und viele andere Paläontologen noch ein halbes Dutzend andere unbekannte gehörnte Saurier.

Außerdem fanden Forscher die Handknochen eines Oviraptors, eines zweibeinigen gefiederten Sauriers, der so schnell rennen konnte wie ein Strauß. Oviraptoren hatte man bis dahin nur im Norden der USA und in Kanada entdeckt. Dieser hier war der erste so weit südlich, und vor allem war er doppelt so groß wie seine Artgenossen. Des Weiteren stießen Dino-Forscher an mehreren Stellen auf fossile Überreste von Hadrosauriern.

Der Ausgrabungsort im Süden des US-Bundesstaates Utah erweist sich für die Paläontologen als wahre Fundgrube, denn er birgt zudem ungewöhnlich viele fossile Überreste von prähistorischen Muscheln, Fischen, Echsen, Schildkröten, Vögeln, Krokodilen und Säugetieren. Es handelt sich um das Grand Staircase Excalante National Monument, ein Gebiet, das fast so groß ist wie die Insel Kreta, nämlich knapp 8.000 Quadratkilometer. Anders als von amerikanischen Nationalparks wie dem Grand Canyon oder den Bryce Canyon weiß man in Europa - und auch im Rest der USA - vom GSENM noch kaum etwas. Diese Wildnis wurde als letztes Gebiet in den USA auf Karten verzeichnet. Sie ist nur am Rand sehr schwach besiedelt und ansonsten äußerst schwer zugänglich. Auch die Forscher müssen für ihre Entdeckungen körperliche Schwerstarbeit leisten. Das GSENM ist Teil des Colorado Plateau, das bekannt ist für seine spektakulären Zerklüftungen durch Canyons und Tafelberge.

Im Süden Utahs sind die Gesteinsformationen besonders eindrucksvoll, denn sie bilden eine gigantische Treppe, daher der Name Grand Staircase. Die unfassbare weite Landschaft mit Canyons, Steinsäulen und Felsbögen stellt alle anderen Nationalparks in den Schatten. Die Natur im Grand Staircase Escalante National Monument ist einfach wie sie ist: Ohne markierte Wege, ohne Hütten mit Verpflegung, ohne Trinkwasserstellen. Eines der letzten wirklich unberührten Ökosysteme der Erde. Für die Knochenjäger ist die Arbeit vor allem deshalb so ergiebig, weil sie ziemlich sicher sein können, dass noch niemand vor ihnen hier war. Bevor dieses kostbare Stück Wildnis unter staatlichen Schutz gestellt wurde, war es heftig umkämpft und sorgte auch für politischen Streit. Das Gebiet birgt vermutlich Bodenschätze im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar. Kupfer, Silber, Erdöl und vor allem Kohle. Das Land sollte wirtschaftlich ausgebeutet werden, so die Devise vieler - überwiegend dem republikanischen Lager zuzurechnenden - Bürger von Utah, und bringt also Geld. Auf ihrer Seite hatten sie die Rancher, die Angst hatten, Weideland für ihre Viehherden zu verlieren. Auf der Gegenseite kämpften die Naturschützer dafür, dass die einmalige Wildnis erhalten und geschützt wird, und sie setzten sich am Ende durch.

Es war ein cleverer Schachzug, den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton für das Projekt zu gewinnen. Der wiederum versprach sich kurz vor dem Ende seiner ersten Amtszeit und seiner möglichen Wiederwahl einen imagewirksamen Auftritt als umweltfreundlicher Demokrat - und proklamierte schließlich 1996 das Grand Staircase Escalante National Monument als jüngstes Naturschutzgebiet der USA. Die Wissenschaftler an der Universität Utah forschen und graben unterdessen weiter.

Der Film von Kerstin Woldt skizziert die Geschichte des spektakulären National Monuments in eindrucksvollen Bildern und begleitet die Dino-Forscher bei ihrer Arbeit.


(ARD/SR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenGiftige Bohrschlämme aus Gruben
Entsorgungsproblem für Industrie und Bundesländer

Gast: Prof. Wolfgang Calmano
Gespräch mit dem Hamburger Umwelttechniker

Sepsis: Selbst ist der Körper
Immunsystem gegen Blutvergiftung ...

Text zuklappenGiftige Bohrschlämme aus Gruben
Entsorgungsproblem für Industrie und Bundesländer

Gast: Prof. Wolfgang Calmano
Gespräch mit dem Hamburger Umwelttechniker

Sepsis: Selbst ist der Körper
Immunsystem gegen Blutvergiftung aktivieren

Stephen Hawking gegen "Brexit"
EU-Austritt von Großbritannien könnte britischer Wissenschaft schaden


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:21
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenKinofilm "Son of Saul"
Der ungarische Regisseur László Nemes erzählt den Holocaust ganz neu

Diskussion um Pressekodex
Diskriminierungsrichtlinie des Deutschen Presserats bleibt unverändert

Juli Zeh: "Unterleuten"
Der 41-Jährigen ist ein ...

Text zuklappenKinofilm "Son of Saul"
Der ungarische Regisseur László Nemes erzählt den Holocaust ganz neu

Diskussion um Pressekodex
Diskriminierungsrichtlinie des Deutschen Presserats bleibt unverändert

Juli Zeh: "Unterleuten"
Der 41-Jährigen ist ein packender Gesellschaftsroman gelungen.

Projekt "83 Konstanz integriert"
Privater Wohnraum für Flüchtlinge

Retrospektive Joaquin Sorolla
Kunsthalle München zeigt Spaniens
Meister des Lichts

Neuer Roman von Dževad Karahasan
"Der Trost der Nachthimmels"


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tod auf Rezept

Film von Olivier Pighetti

Ganzen Text anzeigenAntidepressiva und Beruhigungsmittel werden oft verordnet, obwohl sie fatale Nebenwirkungen haben können: Sie stehen im Verdacht, in manchen Fällen Suizidgedanken und Aggressionen auszulösen.

Täglich begehen im Schnitt 22 US-Soldaten Selbstmord – mehr als in ...

Text zuklappenAntidepressiva und Beruhigungsmittel werden oft verordnet, obwohl sie fatale Nebenwirkungen haben können: Sie stehen im Verdacht, in manchen Fällen Suizidgedanken und Aggressionen auszulösen.

Täglich begehen im Schnitt 22 US-Soldaten Selbstmord – mehr als in Kampfeinsätzen sterben. Die erlebten Extremsituationen führen oft zu Angstzuständen und Depressionen. Psychopharmaka sollen helfen, doch einige Experten führen die hohe Suizid-Rate auf sie zurück.

Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern – rund fünf Millionen Menschen leiden derzeit in Deutschland an einer Depression. Die Stoffgruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und deren Verwandte gehören zu den am häufigsten eingesetzten Antidepressiva. Sie helfen vielen Patienten, ihre Angstzustände und Depressionen zu überwinden. Doch Kritiker warnen davor, dass insbesondere in den ersten Wochen der Einnahme von SSRI eine erhöhte Gefahr für Suizidgedanken oder Aggressionen bestehe.

Am Max-Planck-Institut in München geht Professor Elisabeth Binder der Frage nach, welche Patienten bei Einnahme von SSRI-Antidepressiva diese Verhaltensmuster aufzeigen. Liegt die Erklärung dafür in ihren Genen? Durch die Entschlüsselung der genetischen Ausstattung der Patienten hofft man, die Gefahr einer Medikation mit Antidepressiva bereits im Vorfeld abschätzen und risikoärmere Alternativen suchen zu können.

Psychopharmaka gehören zu den am meisten verordneten Medikamenten – über eine Milliarde Tagesdosen Antidepressiva nehmen die Deutschen pro Jahr ein. Patienten mit psychischen Problemen suchen häufig Rat bei ihrem Hausarzt und bekommen dort zum ersten Mal Antidepressiva verschrieben. Im Falle einer leichten depressiven Verstimmung kann ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Hausarzt durchaus helfen. Eine medikamentöse Behandlung sollte allerdings immer von einer Psychotherapie begleitet werden - raten Psychologen und Psychiater.

Immer häufiger wird heute der Besuch beim Facharzt oder Therapeuten durch das Internet ersetzt. Unseriöse Online-Apotheken verkaufen Antidepressiva mit zweifelhafter Herkunft und Wirkung rezeptfrei, obwohl sich mittlerweile auf vielen Beipackzetteln ein Hinweis auf die unter Umständen erhöhte Suizidgefahr findet.

Die Dokumentation "Tod auf Rezept" fragt nach gefährlichen Nebenwirkungen und der Verantwortung der Pharmaindustrie. Unter anderem äußert sich der ehemalige Manager eines Pharmakonzerns dazu, wie Medikamentenhersteller versuchen, die Warnhinweise auf den Beipackzetteln ihrer Produkte zu unterdrücken.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel - Therapienotstand: Was hilft der kranken Seele?


Eva-Lotta Brakemeier
Psychologische Psychotherapeutin

Dietrich Munz
Diplom-Psychologe und Diplom-Physiker

Holger Schulz
Versorgungsforscher


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:28
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Aurora

Spielfilm, Rumänien 2010

Darsteller:
ViorelCristi Puiu
Gina FilipClara Voda
Mrs. LivinskiCatrinel Dumitrescu
Mioara AvaramLuminita Gheorghiu
StoianValentin Popescu
PusaValeria Seciu
u.a.
Regie: Cristi Puiu
Länge: 175 Minuten

Ganzen Text anzeigenZwei schlaflose Tage im Leben eines Mannes, der sich auf einen privaten Rachefeldzug begibt. Der rumänische Autor und Regisseur Cristi Puiu kennzeichnet seinen Film als eine Liebesgeschichte.

Doch es ist eine Geschichte, in der einem Menschen die Liebe abhanden ...

Text zuklappenZwei schlaflose Tage im Leben eines Mannes, der sich auf einen privaten Rachefeldzug begibt. Der rumänische Autor und Regisseur Cristi Puiu kennzeichnet seinen Film als eine Liebesgeschichte.

Doch es ist eine Geschichte, in der einem Menschen die Liebe abhanden gekommen ist. Die Atmosphäre in Cristi Puius Film wird geprägt durch Einsamkeit, dysfunktionale Beziehungen und emotionale Kälte.

Viorel, 42 Jahre, geschieden und Vater zweier Töchter im Vorschulalter, kündigt seine Stellung als Ingenieur in einer Metallfabrik. Am Morgen des 2. Dezember beginnt er eine Irrfahrt durch Bukarest, getrieben von einer unerklärlichen inneren Unruhe.

Scheinbar ohne Sinn lässt er sich durch die Stadt treiben, den Zufall seinen Weg bestimmen, unbekannten Menschen zu begegnen, bis er sich entscheidet, seiner inneren Unruhe ein Ende zu setzen. Viorel wird zum Mörder, der - ohne erkennbare Gefühlsbewegung - zufällige Opfer tötet.

Der rumänische Autor und Regisseur Cristi Puiu kennzeichnet seinen Film als eine Liebesgeschichte, doch als eine, in der einem Menschen die Liebe abhandengekommen ist.


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1:23
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:51
VPS 01:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Susanne Wille

Ganzen Text anzeigenStreit um Bauern-Initiative
Der Bauernverband will die Stärkung der Ernährungssicherheit in die Verfassung schreiben, denn er fürchtet um die Versorgung mit einheimischen Lebensmitteln.

Eskalation um Valser Luxusresort
Mit einem riesigen Hotelturm und einem ...

Text zuklappenStreit um Bauern-Initiative
Der Bauernverband will die Stärkung der Ernährungssicherheit in die Verfassung schreiben, denn er fürchtet um die Versorgung mit einheimischen Lebensmitteln.

Eskalation um Valser Luxusresort
Mit einem riesigen Hotelturm und einem japanischen Zen-Garten will Immobilienunternehmer Remo Stoffel Vals zum Luxusresort machen.

Alle gegen Kanzlerin Merkel
Merkel hat in der Flüchtlingskrise auf die Willkommenskultur gesetzt. In den kommenden Landschaftswahlen droht ihr die Quittung für ihre Offenheit.


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2:36
VPS 02:29

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wunschkind (1/2)

Reportage von Helen Arnet

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenSabina und Roger Rhyner aus Glarus sind jung, gesund - und trotzdem ungewollt kinderlos. Reporterin Helen Arnet hat die zwei auf der langen und beschwerlichen Reise zum eigenen Kind begleitet.

Nach jahrelangen Untersuchungen findet man heraus, dass Sabina Rhyner nicht ...

Text zuklappenSabina und Roger Rhyner aus Glarus sind jung, gesund - und trotzdem ungewollt kinderlos. Reporterin Helen Arnet hat die zwei auf der langen und beschwerlichen Reise zum eigenen Kind begleitet.

Nach jahrelangen Untersuchungen findet man heraus, dass Sabina Rhyner nicht schwanger werden kann. Mithilfe einer Fruchtbarkeitsbehandlung will das Paar doch noch zum Wunschkind kommen.

Schon bei der Hochzeit 2009 war der damals 24-jährigen Sabina Rhyner und ihrem Mann Roger, damals 33, klar: Sie wollten Kinder. Die beiden bauten in Glarus ein Haus mit drei Kinderzimmern. Doch Sabina Rhyner wurde nicht schwanger. Weil sie gesund schien, checkten die Ärzte ihren Mann Roger Rhyner durch und vermuteten einen Hirntumor als Ursache für seine Unfruchtbarkeit.

Erst im Rahmen von mehreren schmerzhaften und belastenden Punktionen und In-vitro-Fertilisationen erkannte man den wahren Grund für den ausbleibenden Kindersegen: Sabina Rhyner leidet an einer seltenen Störung der Eizellen. Eine Schwangerschaft ist bei ihr ausgeschlossen.

Sabina Rhyner und ihrem Mann Roger blieben drei Optionen: Kinderlosigkeit, Adoption oder eine Reise ins Ausland, wo Sabina Rhyner Eizellen einer Spenderin eingesetzt würden, befruchtet mit den Spermien ihres Mannes. Das Paar entschied sich für die Behandlung in einer Fruchtbarkeitsklinik im spanischen Alicante.


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VPS 02:55

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Hessenreporter: Die Wochenend-Ritter von Freienfels

Film von Monika Birk

Ganzen Text anzeigenEinmal pro Jahr, immer am ersten Maiwochenende, entrückt ganz Freienfels, ein Ortsteil der Gemeinde Weinbach im Landkreis Limburg-Weilburg, in eine andere Zeit.

Wenn die Freienfelser Ritterspiele rund um die Burg stattfinden, begegnet man Rittern, Hexen, Gauklern. ...
(ARD/HR)

Text zuklappenEinmal pro Jahr, immer am ersten Maiwochenende, entrückt ganz Freienfels, ein Ortsteil der Gemeinde Weinbach im Landkreis Limburg-Weilburg, in eine andere Zeit.

Wenn die Freienfelser Ritterspiele rund um die Burg stattfinden, begegnet man Rittern, Hexen, Gauklern. Hoch zu Pferde kämpfen Ritter in Rüstungen gegeneinander und messen sich bei Turnieren. Ein ganzes Dorf entsteht mit über 600 Zelten.

Und einige der Bewohner reden sogar wie vor Hunderten von Jahren. Ein einmaliges Schauspiel, das Besucher aus ganz Europa begeistert.


(ARD/HR)


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3:29
VPS 03:25

Dinosaurier - Spurensuche in der Urzeit

Film von Ivonne Schwamborn und Kristian Kähler

Ganzen Text anzeigenEs ist eine Weltsensation, die niemand vermutet hätte. In einem Steinbruch im niedersächsischen Obernkirchen entdecken Geologen des Landesmuseums Hannover Hunderte Dinosaurier-Spuren.

Aber: Woher kamen diese Urechsen? Welche Saurierarten waren es? Und wie haben sie ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEs ist eine Weltsensation, die niemand vermutet hätte. In einem Steinbruch im niedersächsischen Obernkirchen entdecken Geologen des Landesmuseums Hannover Hunderte Dinosaurier-Spuren.

Aber: Woher kamen diese Urechsen? Welche Saurierarten waren es? Und wie haben sie gelebt? Mit kriminalistischem Scharfsinn beginnen die Hannoveraner Geologin Annette Richter und ihr Team, das Geheimnis der Dinosaurier-Fährten zu entschlüsseln.

Die größte Sensation sind die zahlreichen Raptoren-Spuren. Die so genannten "Troodontiden" sind eine gefiederte Raubsaurierart mit gefährlicher Sichelkralle, aus der sich vermutlich unsere heutigen Vögel entwickelt haben. Anhand vieler Indizien können die Wissenschaftler belegen, dass Norddeutschland ein aktives Evolutionszentrum war. In Afrika, USA und Asien wurden bislang erst wenige Fußspuren von Dinosauriern gefunden. Die Hannoveraner Geologin Annette Richter und ihr Team verbringen viele Tage und Nächte mit den Ausgrabungs- und Forschungsarbeiten. Immer wieder finden sie neue Abdrücke der Urechsen. Durch ihre sensationellen Funde rückt der norddeutsche Steinbruch plötzlich ins Zentrum der weltweiten Dinosaurier-Forschung.

Der Film führt 140 Millionen Jahre zurück in die Unterkreidezeit. Er begleitet Annette Richter und ihre Kollegen bei der Spurensuche und der Rekonstruktion der Dinosaurier. Mit modernsten Forschungsmethoden und kriminalistischem Gespür machen sie sich ein immer detaillierteres Bild der Raptoren. Auch anhand dreidimensionaler Computeranimationen, Vergleichen mit modernen Laufvögeln und Luftaufnahmen der Fährten gewinnen die Wissenschaftler wichtige Erkenntnisse über das Sozialverhalten und den Lebensraum der Raptoren und weiterer Saurier-Arten in Norddeutschland.

Die spannende und aufwendig gedrehte Dokumentation lässt die Welt der Dinosaurier wieder lebendig werden. Sie führt auch zu bisher einzigartigen Fossilienfunden in China.


(ARD/NDR)


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4:20
VPS 04:15

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Der Saurier-Code

Film von Jan N. Lorenzen

Ganzen Text anzeigenKann man aus einigen versteinerten Dinosaurierspuren eine ganze Dino-Welt rekonstruieren? Mitten im Harz? Cajus Diedrich kann es!

Stark beachtet von der Weltöffentlichkeit entdeckte er in einem Steinbruch bei Bernburg in Sachsen-Anhalt seltsame, über 240 Millionen ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenKann man aus einigen versteinerten Dinosaurierspuren eine ganze Dino-Welt rekonstruieren? Mitten im Harz? Cajus Diedrich kann es!

Stark beachtet von der Weltöffentlichkeit entdeckte er in einem Steinbruch bei Bernburg in Sachsen-Anhalt seltsame, über 240 Millionen Jahre alte Fußabdrücke. Manche waren so klein wie die von Vögeln, manche groß und gewaltig, als stammten sie von einem Elefanten.

Niemals zuvor waren solche Fußabdrücke in Europa gefunden worden. Und hier konnten die Spuren über viele Meter verfolgt werden. Sofort war klar: Die
Fundstelle ist eine der bedeutendsten Informationsquellen über das Leben der Saurier in der Zeit des Trias. Die Dokumentation "Der Saurier-Code" rekonstruiert das Leben der Saurier vor 240 Millionen Jahren. Wie sah die Gegend um das heutige Bernburg damals wirklich aus? Wie sind die Saurier gelaufen? Wie haben sie gejagt? Was haben sie gefressen? Die Suche nach den Antworten führt über drei Kontinente und um die halbe Welt: in die Naturkundemuseen von Paris, Zürich und Phoenix, Arizona, in den Zoo von Dubai und an den wüstenartigen Strand von Abu Dhabi.

Die im Laufe der Reisen gewonnenen Erkenntnisse fließen ein in eine 3D-Animation zum Staunen - die Welt vor über 240 Millionen Jahren im Harz. Mit Sauriern, die man bis jetzt so nicht kannte - realitätsnah und lebensecht.


(ARD/MDR)


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5:04
VPS 05:00

Im Reich der Dinosaurier

Utahs wilder Süden

Film von Kerstin Woldt

Ganzen Text anzeigen2002 konnten Dr. James Kirkland und Don DeBlieux eine Sensation melden: Die Forscher aus Utah hatten den Schädel eines bis dahin unbekannten gehörnten Sauriers der Kreidezeit entdeckt.

Wegen seiner teufelartigen Hörner haben sie ihn Diabloceratops genannt. In den ...
(ARD/SR)

Text zuklappen2002 konnten Dr. James Kirkland und Don DeBlieux eine Sensation melden: Die Forscher aus Utah hatten den Schädel eines bis dahin unbekannten gehörnten Sauriers der Kreidezeit entdeckt.

Wegen seiner teufelartigen Hörner haben sie ihn Diabloceratops genannt. In den folgenden Jahren entdeckten Kirkland, DeBlieux und viele andere Paläontologen noch ein halbes Dutzend andere unbekannte gehörnte Saurier.

Außerdem fanden Forscher die Handknochen eines Oviraptors, eines zweibeinigen gefiederten Sauriers, der so schnell rennen konnte wie ein Strauß. Oviraptoren hatte man bis dahin nur im Norden der USA und in Kanada entdeckt. Dieser hier war der erste so weit südlich, und vor allem war er doppelt so groß wie seine Artgenossen. Des Weiteren stießen Dino-Forscher an mehreren Stellen auf fossile Überreste von Hadrosauriern.

Der Ausgrabungsort im Süden des US-Bundesstaates Utah erweist sich für die Paläontologen als wahre Fundgrube, denn er birgt zudem ungewöhnlich viele fossile Überreste von prähistorischen Muscheln, Fischen, Echsen, Schildkröten, Vögeln, Krokodilen und Säugetieren. Es handelt sich um das Grand Staircase Excalante National Monument, ein Gebiet, das fast so groß ist wie die Insel Kreta, nämlich knapp 8.000 Quadratkilometer. Anders als von amerikanischen Nationalparks wie dem Grand Canyon oder den Bryce Canyon weiß man in Europa - und auch im Rest der USA - vom GSENM noch kaum etwas. Diese Wildnis wurde als letztes Gebiet in den USA auf Karten verzeichnet. Sie ist nur am Rand sehr schwach besiedelt und ansonsten äußerst schwer zugänglich. Auch die Forscher müssen für ihre Entdeckungen körperliche Schwerstarbeit leisten. Das GSENM ist Teil des Colorado Plateau, das bekannt ist für seine spektakulären Zerklüftungen durch Canyons und Tafelberge.

Im Süden Utahs sind die Gesteinsformationen besonders eindrucksvoll, denn sie bilden eine gigantische Treppe, daher der Name Grand Staircase. Die unfassbare weite Landschaft mit Canyons, Steinsäulen und Felsbögen stellt alle anderen Nationalparks in den Schatten. Die Natur im Grand Staircase Escalante National Monument ist einfach wie sie ist: Ohne markierte Wege, ohne Hütten mit Verpflegung, ohne Trinkwasserstellen. Eines der letzten wirklich unberührten Ökosysteme der Erde. Für die Knochenjäger ist die Arbeit vor allem deshalb so ergiebig, weil sie ziemlich sicher sein können, dass noch niemand vor ihnen hier war. Bevor dieses kostbare Stück Wildnis unter staatlichen Schutz gestellt wurde, war es heftig umkämpft und sorgte auch für politischen Streit. Das Gebiet birgt vermutlich Bodenschätze im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar. Kupfer, Silber, Erdöl und vor allem Kohle. Das Land sollte wirtschaftlich ausgebeutet werden, so die Devise vieler - überwiegend dem republikanischen Lager zuzurechnenden - Bürger von Utah, und bringt also Geld. Auf ihrer Seite hatten sie die Rancher, die Angst hatten, Weideland für ihre Viehherden zu verlieren. Auf der Gegenseite kämpften die Naturschützer dafür, dass die einmalige Wildnis erhalten und geschützt wird, und sie setzten sich am Ende durch.

Es war ein cleverer Schachzug, den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton für das Projekt zu gewinnen. Der wiederum versprach sich kurz vor dem Ende seiner ersten Amtszeit und seiner möglichen Wiederwahl einen imagewirksamen Auftritt als umweltfreundlicher Demokrat - und proklamierte schließlich 1996 das Grand Staircase Escalante National Monument als jüngstes Naturschutzgebiet der USA. Die Wissenschaftler an der Universität Utah forschen und graben unterdessen weiter.

Der Film von Kerstin Woldt skizziert die Geschichte des spektakulären National Monuments in eindrucksvollen Bildern und begleitet die Dino-Forscher bei ihrer Arbeit.


(ARD/SR)


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5:48
VPS 05:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

CSI Newton: Mit Pollen und Strahlen auf Mördersuche

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Reportage von Katrin Mackowski

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenEin Verbrechen aufzuklären ist oft kreative Puzzle-Arbeit. Fingerabdrücke und DNA-Analysen sind dabei längst nicht alles.

Bettina Bogner von der Wiener Kriminalpolizei weiß, dass die Sicherung von Mikrospuren am Tatort wichtig ist. Sie leistet Ermittlungsarbeit mit ...
(ORF)

Text zuklappenEin Verbrechen aufzuklären ist oft kreative Puzzle-Arbeit. Fingerabdrücke und DNA-Analysen sind dabei längst nicht alles.

Bettina Bogner von der Wiener Kriminalpolizei weiß, dass die Sicherung von Mikrospuren am Tatort wichtig ist. Sie leistet Ermittlungsarbeit mit Hilfe von "Palynologie", der Wissenschaft von Pollen. Sie finden sich überall, sind winzig klein und nahezu unzerstörbar.

Schon vor 50 Jahren wurde in Österreich weltweit und erstmalig ein Mordfall mit Hilfe des Pollenprofils gelöst. Aber auch Atome und Elemente können Beweise liefern. Christina Streli und Peter Wobrauschek vom Atominstitut der TU Wien analysieren mit Hilfe der Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) die Verteilung von Schmauchspuren nach Schusswechseln oder lassen Kunstgegenstände auf ihre Elemente hin prüfen. Manchmal helfen auch ganz ordinäre Schmeißfliegen beim Ermitteln. Christian Reiter von der Gerichtsmedizin Wien bestimmt anhand von Fliegen und Maden den Todeszeitpunkt eines Verstorbenen.

Autorin und Regisseurin Katrin Mackowski hat sich für "Newton" auf die wissenschaftliche Fährte der "Spurensucher" begeben.


(ORF)