Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Dienstag, 8. März
Programmwoche 10/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
5:55

Das erste Mal

Stillleben

Ganzen Text anzeigenIm Leben gibt es immer ein erstes Mal - auch in der Kunst. Wer malte die erste Darstellung von Geschwindigkeit im Bild? Wer die erste Nacht? Was ist nackt und was ist Akt?

Wer waren die Künstler und Gemälde, die in einer bestimmten Epoche eine Grenze überschritten, ...

Text zuklappenIm Leben gibt es immer ein erstes Mal - auch in der Kunst. Wer malte die erste Darstellung von Geschwindigkeit im Bild? Wer die erste Nacht? Was ist nackt und was ist Akt?

Wer waren die Künstler und Gemälde, die in einer bestimmten Epoche eine Grenze überschritten, die etwas darstellten, was es so vorher nicht gab? Comiczeichner Jan Neidigk und Kunsthistoriker Florian Heine erklären Kunstgeschichte. Diesmal geht es um das "Stillleben".


6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenVerkehrte Welt
Wird die Türkei zum Bollwerk für Europa?

Fluchtgeschichte
"Am Himmel kein Licht"

Nikolaus Harnoncourt gestorben
Ein Nachruf

Freier Eintritt für Museen?
Ein vielversprechendes Modell für die ...

Text zuklappenVerkehrte Welt
Wird die Türkei zum Bollwerk für Europa?

Fluchtgeschichte
"Am Himmel kein Licht"

Nikolaus Harnoncourt gestorben
Ein Nachruf

Freier Eintritt für Museen?
Ein vielversprechendes Modell für die Zukunft?

Künstler Anish Kapoor erhebt Anspruch
Exklusive Rechte auf das schwärzeste Schwarz


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenUmstrittenes Glyphosat
Langlebige Tiere erleiden chronische Schäden

Maschine in der Brust
Kunstherz soll ohne Kabel nach außen auskommen

"Forum Ökologie und Papier"
Gebraucht tut's auch

Ein Haus aus Papier
Mit richtiger Falttechnik ...

Text zuklappenUmstrittenes Glyphosat
Langlebige Tiere erleiden chronische Schäden

Maschine in der Brust
Kunstherz soll ohne Kabel nach außen auskommen

"Forum Ökologie und Papier"
Gebraucht tut's auch

Ein Haus aus Papier
Mit richtiger Falttechnik wird es kein Kartenhaus

Bunker wird Datenlager
Alpen als Herberge internationaler Daten


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenVerkehrte Welt
Wird die Türkei zum Bollwerk für Europa?

Fluchtgeschichte
"Am Himmel kein Licht"

Nikolaus Harnoncourt gestorben
Ein Nachruf

Freier Eintritt für Museen?
Ein vielversprechendes Modell für die ...

Text zuklappenVerkehrte Welt
Wird die Türkei zum Bollwerk für Europa?

Fluchtgeschichte
"Am Himmel kein Licht"

Nikolaus Harnoncourt gestorben
Ein Nachruf

Freier Eintritt für Museen?
Ein vielversprechendes Modell für die Zukunft?

Künstler Anish Kapoor erhebt Anspruch
Exklusive Rechte auf das schwärzeste Schwarz


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenUmstrittenes Glyphosat
Langlebige Tiere erleiden chronische Schäden

Maschine in der Brust
Kunstherz soll ohne Kabel nach außen auskommen

"Forum Ökologie und Papier"
Gebraucht tut's auch

Ein Haus aus Papier
Mit richtiger Falttechnik ...

Text zuklappenUmstrittenes Glyphosat
Langlebige Tiere erleiden chronische Schäden

Maschine in der Brust
Kunstherz soll ohne Kabel nach außen auskommen

"Forum Ökologie und Papier"
Gebraucht tut's auch

Ein Haus aus Papier
Mit richtiger Falttechnik wird es kein Kartenhaus

Bunker wird Datenlager
Alpen als Herberge internationaler Daten


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hart aber fair

Flüchtlingsgipfel und drei Wahlen - Abrechnung

mit der Kanzlerin?

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenMarkus Söder, CSU
Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Katarina Barley, SPD
Generalsekretärin

Peter Tauber, CDU
Generalsekretär

Simone Peter, B'90/Grüne
Bundesvorsitzende

Dietmar ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenMarkus Söder, CSU
Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Katarina Barley, SPD
Generalsekretärin

Peter Tauber, CDU
Generalsekretär

Simone Peter, B'90/Grüne
Bundesvorsitzende

Dietmar Bartsch, DIE LINKE
Fraktionsvorsitzender


(ARD/WDR)


Seitenanfang
11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reiseziel

Abenteuerurlaub in Neufundland


(ARD)


Seitenanfang
11:43
VPS 11:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tierkinder - Nesthocker und Frühaufsteher

Film von Erich Pröll

Ganzen Text anzeigenDas Kindchenschema funktioniert - Tierkinder begeistern alle. Doch die einen sind Nesthocker wie die Kängurus, die anderen stehen schon früh auf den eigenen Beinen, wie Fohlen oder Ziegen.

Anhand verschiedener Tierarten zeigt der Film, wie unterschiedlich Tierkinder ...
(ORF)

Text zuklappenDas Kindchenschema funktioniert - Tierkinder begeistern alle. Doch die einen sind Nesthocker wie die Kängurus, die anderen stehen schon früh auf den eigenen Beinen, wie Fohlen oder Ziegen.

Anhand verschiedener Tierarten zeigt der Film, wie unterschiedlich Tierkinder in Österreich aufgezogen werden. Der Bogen spannt sich von jungen Füchsen und Hundewelpen bis zu Erdmännchen und Greifvögeln, die gerade flügge werden.


(ORF)


Seitenanfang
12:11
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der gemachte Winter

Reportage von Alfred Schwarzenberger

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz ")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenRund um Weihnachten schwärmen Bienen, im Februar fliegen die Pollen. Der diesjährige Winter hat den Österreichern drastisch vor Augen geführt, was die globale Erwärmung auslöst.

Für den Wintertourismus, an dem in Österreich 250.000 Arbeitsplätze hängen, sind ...
(ORF)

Text zuklappenRund um Weihnachten schwärmen Bienen, im Februar fliegen die Pollen. Der diesjährige Winter hat den Österreichern drastisch vor Augen geführt, was die globale Erwärmung auslöst.

Für den Wintertourismus, an dem in Österreich 250.000 Arbeitsplätze hängen, sind warme Winter eine Bedrohung. Immer größer wird der Aufwand, den die Skigebiete betreiben müssen, damit ihre Pisten weiß sind.

Aber künstliche Beschneiung ist teuer. Das spürt auch der Skifahrer an der Liftkasse. Bis zu 51 Euro kosten Tageskarten in großen Skigebieten. Viele Öster-reicher können oder wollen sich das nicht mehr leisten. Schul-Skikurse sind nicht mehr verpflichtend, dadurch fehlt es dem einstigen Volkssport zunehmend am Nachwuchs.
In den großen Skigebieten im Westen Österreichs fällt das nicht so auf, hierher kommen zahlungskräftige Ausländer. Doch viele kleine Orte, vor allem in tieferen Lagen, kämpfen ums Überleben. Die Gäste sind anspruchsvoller geworden, verlangen Schneesicherheit, beheizte Lifte und schicke Hotels mit Wellnessbereichen.


(ORF)


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Exakt - So leben wir! (1/4)

Unsere Familie

Film von Benjamin Arnold

Moderation: Annett Glatz

Ganzen Text anzeigenAlles beginnt in der Familie: Sie gibt Halt, sie prägt und sie beeinflusst, wer wir sind. Nur aussuchen können wir sie uns nicht. Dabei ist Familie heute vielfältiger denn je.

Wo sind wir immer noch traditionell, und was hat sich in den letzten 25 Jahren verändert? ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenAlles beginnt in der Familie: Sie gibt Halt, sie prägt und sie beeinflusst, wer wir sind. Nur aussuchen können wir sie uns nicht. Dabei ist Familie heute vielfältiger denn je.

Wo sind wir immer noch traditionell, und was hat sich in den letzten 25 Jahren verändert? Der Film zeigt klassische Familien, aber auch ganz ungewöhnliche Konstellationen. Es wird analysiert und verglichen - zwischen Ost und West, Jung und Alt, Männern und Frauen.

Begegnungen mit Alleinerziehenden, einer Regenbogenfamilie mit zwei Vätern und dem ganz jungen Elternglück bringen die persönlichen Aspekte abseits der Statistik näher.

Die Rollenbilder und Lebensverhältnisse sind im Umbruch: Immer mehr Kinder werden außerhalb der Ehe geboren, vor allem in Ostdeutschland. Die Scheidungsquote steigt seit Jahren, die Geburtenrate stagniert, und jedes sechste Kind wächst bei nur einem Elternteil auf. Ist das traditionelle Vater-Mutter-Kind-Prinzip ein Auslaufmodell? Was hält Familien überhaupt zusammen? Darüber berichtet eine Großfamilie aus dem Erzgebirge, bei der fünf Generationen in engster Nachbarschaft leben.

Wo Kinder sind, ist Familie. Aber in Deutschland gibt es immer weniger Kinder. Von 1996 bis 2013 sank die Zahl der Minderjährigen von 15,6 auf knapp 13 Millionen. Dagegen steigt das Durchschnittsalter, in dem Frauen ihre Kinder bekommen, kontinuierlich an: Im Osten seit der Wiedervereinigung von 25 auf 30 Jahre. Und in fünf Jahren werden die Mütter bei der Geburt des ersten Kindes durchschnittlich 32 Jahre alt sein.

Die weiteren drei Teile der vierteiligen Reihe "Exakt - So leben wir!" zeigt 3sat an den kommenden Tagen ebenfalls um 13.15 Uhr.


(ARD/MDR)


Seitenanfang
14:21
VPS 14:20

Die Chepang - Nepals vergessene Ureinwohner

Film von Annette Pöschel

Ganzen Text anzeigenEinst zogen die Chepang im Süden von Nepal als Nomaden durch die Wälder. Dann wurden sie zwangsangesiedelt. Seitdem versuchen sie sich an ihre neuen Lebensbedingungen anzupassen.

Das ist nicht leicht, denn früher gab ihnen der Wald in den Bergen fast alles, was sie ...

Text zuklappenEinst zogen die Chepang im Süden von Nepal als Nomaden durch die Wälder. Dann wurden sie zwangsangesiedelt. Seitdem versuchen sie sich an ihre neuen Lebensbedingungen anzupassen.

Das ist nicht leicht, denn früher gab ihnen der Wald in den Bergen fast alles, was sie brauchten: Essen, Wasser, Medizin. Nun leben sie in Lehmhütten, von dem, was ihre kleinen Äcker hergeben. Das reicht meist nicht das ganze Jahr.

Also müssen sie sich als Tagelöhner oder als Gastarbeiter im Ausland verdingen. Als die beiden Deutschen Daniela Jährig und ihr Mann Steffen Schöley zum ersten Mal in die Region kamen, waren sie angetan von dem freundlichen Volk. Als ihnen auffiel, dass fast nur Jungs zur Schule gingen, gründeten sie den Verein "LiScha Himalaya" und starteten ein Bildungsprojekt für Mädchen. Nach und nach stießen sie weitere Projekte an.

Die Dokumentation "Nepal - Hilfe für ein vergessenes Volk" stellt Daniela Jährig und Steffen Schöley und ihren Verein "LiScha Himalaya" vor.


Seitenanfang
14:51
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (1/5)

Januar bis März

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigenLangzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März.

In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den ...

Text zuklappenLangzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März.

In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Und in weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit.

Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern. Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen.


Seitenanfang
15:35
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (2/5)

April bis Juni

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigenVon April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter.

Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in ...

Text zuklappenVon April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter.

Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne.

In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt. Für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.


Seitenanfang
16:18
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (3/5)

Juli bis August

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigenIn Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt.

Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten ...

Text zuklappenIn Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt.

Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean.

In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer. Und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.


Seitenanfang
17:02
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (4/5)

September bis Oktober

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigenIm Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst.

Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als ...

Text zuklappenIm Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst.

Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.

Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.


Seitenanfang
17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (5/5)

November bis Dezember

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigenIn den beiden letzten Monate des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger.

Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren ...

Text zuklappenIn den beiden letzten Monate des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger.

Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.

Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.


Seitenanfang
18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenBessere Unwettervorhersagen
Wichtig bei der Zunahme von extremen Wetterlagen

Stadtplanung im Klimawandel
Städte müssen auf Wetterextreme vorbereitet werden

Journalistisches Portal "Dekoder"
Ein Projekt von Journalisten und Wissenschaftlern zeigt ...

Text zuklappenBessere Unwettervorhersagen
Wichtig bei der Zunahme von extremen Wetterlagen

Stadtplanung im Klimawandel
Städte müssen auf Wetterextreme vorbereitet werden

Journalistisches Portal "Dekoder"
Ein Projekt von Journalisten und Wissenschaftlern zeigt das andere Russland

Licht und Schatten bei LED-Lampen
Der Nachfolger der Glühbirne könnte umweltfreundlicher sein

Abstimmung über Glyphosat verschoben
EU-Kommission hat die Abstimmung über eine weitere Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels vertagt


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenDokumentarfilm: "Strahl der Sonne"
Ein Film enthüllt, wie Nordkorea sich selbst inszeniert

Feminismus und Islam
Publizistin Sineb El Masrar kämpft für Frauen im Islam

Die Causa Walesa und das neue Polen
Walesa soll vom Thron des Nationalhelden ...

Text zuklappenDokumentarfilm: "Strahl der Sonne"
Ein Film enthüllt, wie Nordkorea sich selbst inszeniert

Feminismus und Islam
Publizistin Sineb El Masrar kämpft für Frauen im Islam

Die Causa Walesa und das neue Polen
Walesa soll vom Thron des Nationalhelden gestürzt werden

Science-Fiction: "Das letzte Land"
Ein Independent-Film aus der Lagerhalle

Dokumentation: "Unsere Wildnis"
Jacques Perrin und Jacques Cluzaud zeigen, wie der Mensch die Natur gefährdet

Der Lichtkünstler Heinz Mack
Der Zero-Künstler wird 85

Wer ist Streetart-Künstler Banksy?
Offenbaren Zahlen seine Identität?


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wüstenblume

Spielfilm, Deutschland/Österreich/Frankreich 2009

Darsteller:
Waris DirieLiya Kebede
MarilynSally Hawkins
NeilCraig Parkinson
PushpaMeera Syal
Waris (12J.)Soraya Omar-Scego
u.a.
Regie: Sherry Hormann
Länge: 118 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie 13-jährige Somalierin Waris Dirie flüchtet zu Fuß durch die Wüste bis nach Mogadischu, um der Zwangsverheiratung mit einem alten Mann zu entgehen. Ihr Weg führt sie bis nach England.

Waris Diries autobiografischer Bestseller "Wüstenblume" berührte Millionen ...
(ARD)

Text zuklappenDie 13-jährige Somalierin Waris Dirie flüchtet zu Fuß durch die Wüste bis nach Mogadischu, um der Zwangsverheiratung mit einem alten Mann zu entgehen. Ihr Weg führt sie bis nach England.

Waris Diries autobiografischer Bestseller "Wüstenblume" berührte Millionen Leser und regte weltweit Debatten über die grausame Tradition der Frauenbeschneidung an. In der Titelrolle zeigt das grazile äthiopische Model Liya Kebede eine beachtliche Darstellung.

Dank der Vermittlung ihrer Großmutter kommt Waris nach London, wo der somalische Botschafter die junge Frau wie eine Haussklavin hält. Mit der drohenden Rückkehr nach Somalia muss sie erneut alles hinter sich lassen. Mutterseelenallein streunt die obdachlose junge Frau durch London. Dabei lernt sie die quirlige Verkäuferin Marilyn kennen, bei der sie Unterschlupf findet. Dank ihrer Hilfe lernt Waris auch Englisch und findet Arbeit in einem Burger-Restaurant. Dort wird der Starfotograf Terry Donaldson auf Waris aufmerksam und vermittelt sie an eine namhafte Modelagentur. Alles läuft bestens, bis Waris auf dem Weg zu ihrem ersten großen Job von Grenzbeamten verhaftet wird. Der illegalen Ausländerin droht die Abschiebung, der sie durch eine Scheinehe mit dem zudringlichen Hausmeister Neil entgeht. Trotz mannigfaltiger Schwierigkeiten avanciert Waris zum international gefragten Top-Model. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere fasst sie sich ein Herz und schildert in einem Interview, was ihr als Kind widerfuhr: Als Fünfjährige musste sie sich, wie die meisten Mädchen ihres Kulturkreises, dem archaischen Ritual der Genitalverstümmelung unterziehen. Von 1997 bis 2003 war Waris Dirie UN-Sonderbotschafterin gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien.


(ARD)


Seitenanfang
22:13
VPS 22:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Live zeitversetzt

ZIB 2

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Rosa Luxemburg

Spielfilm, BRD 1986

Darsteller:
Rosa LuxemburgBarbara Sukowa
Luise KautskyAdelheid Arndt
Leo JogichesDaniel Olbrychski
Clara ZetkinDoris Schade
Karl LiebknechtOtto Sander
Karl KautskyJürgen Holtz
u.a.
Regie: Margarethe von Trotta
Länge: 116 Minuten

Ganzen Text anzeigen1906, ein Gefängnis in Warschau: Inhaftiert ist die "Vorwärts"-Redakteurin Rosa Luxemburg. Es ist nicht ihre erste Haft, denn sie hatte früh begonnen sich politisch zu engagieren.

Margarethe von Trottas Biografie "Rosa Luxemburg" ist eines der wenigen herausragenden ...
(ARD)

Text zuklappen1906, ein Gefängnis in Warschau: Inhaftiert ist die "Vorwärts"-Redakteurin Rosa Luxemburg. Es ist nicht ihre erste Haft, denn sie hatte früh begonnen sich politisch zu engagieren.

Margarethe von Trottas Biografie "Rosa Luxemburg" ist eines der wenigen herausragenden Porträts heroischer Frauen im westdeutschen Kino. Barbara Sukowas beeindruckende Leistung in der Hauptrolle wurde mit dem Darstellerpreis von Cannes gewürdigt.

Unter dem Eindruck der Ersten Russischen Revolution ist sie nach Polen gekommen, um mit ihrem Geliebten Leo Jogiches die Ideen der Arbeiterbewegung zu verbreiten. Geboren wurde sie 1871 als Tochter einer wohlhabenden, polnisch-jüdischen Kaufmannsfamilie. Nach ihrer Promotion zum Dr. jur. ließ sie sich in Berlin nieder und trat der SPD bei. Innerhalb der deutschen Sozialdemokratie, neben Figuren wie August Bebel und Karl Kautsky, wirkte sie wie ein Paradiesvogel: eine eigenwillige, dem Leben zugewandte Frau, kompromisslos im Privatleben und in ihrer Politik.

Nachdem Bebel ihre Freilassung aus der Warschauer Zitadelle erkauft hat, gerät die hoch begabte Journalistin und Rednerin in Konflikt mit der zunehmend staatstragenden Linie ihrer Partei. Verbündete findet sie in Clara Zetkin, mit deren Sohn Kostja sie ein Verhältnis beginnt, und schließlich in Karl Liebknecht, dem einzigen Reichstagsabgeordneten, der 1914 gegen die Kriegskredite stimmt. Luxemburgs leidenschaftliche Reden gegen den Krieg führen zum Zerwürfnis mit der SPD, zu Prozessen und weiteren Haftstrafen. Aber weder Isolation noch Krankheit brechen ihren Geist.

Als Mitbegründerin des "Spartakus"-Bunds und Redakteurin der "Roten Fahne" setzt sie nach dem Krieg ihre Arbeit unter veränderten Vorzeichen fort. Den Optimismus ihres Genossen Liebknecht, der auf eine deutsche Revolution hofft, teilt sie allerdings nicht. Und die Ereignisse geben ihr auf furchtbare Weise recht: In der Nacht vom 15. auf den 16. Januar 1919 werden Luxemburg und Liebknecht verhaftet und ermordet.


(ARD)


Seitenanfang
0:35
VPS 00:34

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wunschkind (1/2)

Reportage von Helen Arnet

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenSabina und Roger Rhyner aus Glarus sind jung, gesund - und trotzdem ungewollt kinderlos. Reporterin Helen Arnet hat die zwei auf der langen und beschwerlichen Reise zum eigenen Kind begleitet.

Nach jahrelangen Untersuchungen findet man heraus, dass Sabina Rhyner nicht ...

Text zuklappenSabina und Roger Rhyner aus Glarus sind jung, gesund - und trotzdem ungewollt kinderlos. Reporterin Helen Arnet hat die zwei auf der langen und beschwerlichen Reise zum eigenen Kind begleitet.

Nach jahrelangen Untersuchungen findet man heraus, dass Sabina Rhyner nicht schwanger werden kann. Mithilfe einer Fruchtbarkeitsbehandlung will das Paar doch noch zum Wunschkind kommen.

Schon bei der Hochzeit 2009 war der damals 24-jährigen Sabina Rhyner und ihrem Mann Roger, damals 33, klar: Sie wollten Kinder. Die beiden bauten in Glarus ein Haus mit drei Kinderzimmern. Doch Sabina Rhyner wurde nicht schwanger. Weil sie gesund schien, checkten die Ärzte ihren Mann Roger Rhyner durch und vermuteten einen Hirntumor als Ursache für seine Unfruchtbarkeit.

Erst im Rahmen von mehreren schmerzhaften und belastenden Punktionen und In-vitro-Fertilisationen erkannte man den wahren Grund für den ausbleibenden Kindersegen: Sabina Rhyner leidet an einer seltenen Störung der Eizellen. Eine Schwangerschaft ist bei ihr ausgeschlossen.

Sabina Rhyner und ihrem Mann Roger blieben drei Optionen: Kinderlosigkeit, Adoption oder eine Reise ins Ausland, wo Sabina Rhyner Eizellen einer Spenderin eingesetzt würden, befruchtet mit den Spermien ihres Mannes. Das Paar entschied sich für die Behandlung in einer Fruchtbarkeitsklinik im spanischen Alicante.


Seitenanfang
0:58
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
1:26
VPS 01:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wüstenblume

Spielfilm, Deutschland/Österreich/Frankreich 2009

Darsteller:
Waris DirieLiya Kebede
MarilynSally Hawkins
NeilCraig Parkinson
PushpaMeera Syal
Waris (12J.)Soraya Omar-Scego
u.a.
Regie: Sherry Hormann
Länge: 118 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie 13-jährige Somalierin Waris Dirie flüchtet zu Fuß durch die Wüste bis nach Mogadischu, um der Zwangsverheiratung mit einem alten Mann zu entgehen. Ihr Weg führt sie bis nach England.

Waris Diries autobiografischer Bestseller "Wüstenblume" berührte Millionen ...
(ARD)

Text zuklappenDie 13-jährige Somalierin Waris Dirie flüchtet zu Fuß durch die Wüste bis nach Mogadischu, um der Zwangsverheiratung mit einem alten Mann zu entgehen. Ihr Weg führt sie bis nach England.

Waris Diries autobiografischer Bestseller "Wüstenblume" berührte Millionen Leser und regte weltweit Debatten über die grausame Tradition der Frauenbeschneidung an. In der Titelrolle zeigt das grazile äthiopische Model Liya Kebede eine beachtliche Darstellung.

Dank der Vermittlung ihrer Großmutter kommt Waris nach London, wo der somalische Botschafter die junge Frau wie eine Haussklavin hält. Mit der drohenden Rückkehr nach Somalia muss sie erneut alles hinter sich lassen. Mutterseelenallein streunt die obdachlose junge Frau durch London. Dabei lernt sie die quirlige Verkäuferin Marilyn kennen, bei der sie Unterschlupf findet. Dank ihrer Hilfe lernt Waris auch Englisch und findet Arbeit in einem Burger-Restaurant. Dort wird der Starfotograf Terry Donaldson auf Waris aufmerksam und vermittelt sie an eine namhafte Modelagentur. Alles läuft bestens, bis Waris auf dem Weg zu ihrem ersten großen Job von Grenzbeamten verhaftet wird. Der illegalen Ausländerin droht die Abschiebung, der sie durch eine Scheinehe mit dem zudringlichen Hausmeister Neil entgeht. Trotz mannigfaltiger Schwierigkeiten avanciert Waris zum international gefragten Top-Model. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere fasst sie sich ein Herz und schildert in einem Interview, was ihr als Kind widerfuhr: Als Fünfjährige musste sie sich, wie die meisten Mädchen ihres Kulturkreises, dem archaischen Ritual der Genitalverstümmelung unterziehen. Von 1997 bis 2003 war Waris Dirie UN-Sonderbotschafterin gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien.


(ARD)


Seitenanfang
3:23
VPS 03:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mädchengeschichten: Esther und die Geister

Dokumentarfilm von Heidi Specogna, Deutschland 2011

Länge: 30 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie 17-jährige Esther lebt in Bangui, einer Stadt an der Grenze der Zentralafrikanischen Republik zur Demokratischen Republik Kongo. Sie hat schon viel Grausames erlebt.

Für die Reihe "Mädchengeschichten" zeichnet Dokumentaristin Heidi Specogna das differenzierte ...

Text zuklappenDie 17-jährige Esther lebt in Bangui, einer Stadt an der Grenze der Zentralafrikanischen Republik zur Demokratischen Republik Kongo. Sie hat schon viel Grausames erlebt.

Für die Reihe "Mädchengeschichten" zeichnet Dokumentaristin Heidi Specogna das differenzierte und sensible Bild einer jungen Frau, deren persönliche Geschichte das Trauma eines ganzen Landes widerspiegelt.

Als Esther sieben Jahre alt war, wurde ihre Familie von kongolesischen Söldnern überfallen, der Vater ermordet und alle weiblichen Familienmitglieder vergewaltigt.

"Sie sitzt im Schatten eines Hinterhofs und blättert in einem Heft. Die Fotos zeigen Frauen, Männer und Kinder, Opfer von kongolesischen Söldnertruppen, die im Jahr 2002 ins Land eingefallen sind. Acht Jahre später steht der Kommandant der Truppen, Jean-Pierre Bemba, vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Er ist angeklagt, die Vergewaltigungen als Kriegswaffe befohlen zu haben. Ein Ende des Prozesses gegen Bemba ist noch nicht absehbar. Die Zeit zieht ins Land. Aber die Wunden der Opfer heilen nicht" - so schildert Heidi Specogna ihre erste Begegnung mit Esther im Januar 2008.

Die Schweizer Filmemacherin, geboren 1959, lebt und arbeitet in Berlin, wo sie von 1982 bis 1988 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin studierte. Seit 2003 ist sie Dozentin für Dokumentarfilm an der Filmakademie Ludwigsburg. Ihre Filme wurden mit vielen Filmpreisen ausgezeichnet.

"Esther und die Geister" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt. Regie führen ausschließlich Frauen, von denen die meisten aus den Herkunftsländern der Mädchen stammen. So repräsentieren die "Mädchengeschichten" nicht nur verschiedene Lebensentwürfe junger Frauen, sondern auch unterschiedliche dokumentarische Erzählweisen internationaler Regisseurinnen.


Seitenanfang
3:52
VPS 03:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mädchengeschichten: Choice

Dokumentarfilm von Maria Teresa Camoglio und Michael Bertl,

Deutschland 2011

Länge: 30 Minuten

Ganzen Text anzeigenNach monatelanger Reise erreicht Choice aus Nigeria mit vielen anderen auf einer kleinen Barke die italienische Insel Lampedusa. Doch dort befindet sie sich keineswegs in Sicherheit.

Ohne es zu wissen, ist sie bereits Teil eines nigerianisch-italienischen ...

Text zuklappenNach monatelanger Reise erreicht Choice aus Nigeria mit vielen anderen auf einer kleinen Barke die italienische Insel Lampedusa. Doch dort befindet sie sich keineswegs in Sicherheit.

Ohne es zu wissen, ist sie bereits Teil eines nigerianisch-italienischen Mädchenhandelrings. Dieser ist perfiderweise von Frauen organisiert, die die Ahnungslosigkeit und Hilflosigkeit der Flüchtlingsmädchen geschickt zu nutzen wissen.

Doch Choice wehrt sich. Schließlich gelingt es ihr zu fliehen. Sie findet einen Platz in einem kirchlich organisierten Aussteigerprogramm, sagt bei der Polizei aus und erhält eine befristete Aufenthaltserlaubnis.

Die in Sassari/Sardinien geborene Filmemacherin Maria Teresa Camoglio drehte zahlreiche Fernsehfilme als Autorin und Regisseurin, darunter die Tragikomödie "Bandagistenglück" (1996) und das TV-Drama "Hand in Hand" (2001/2002). 2008 entstand gemeinsam mit Michael Bertl für 3sat der Dokumentarfilm "Die dünnen Mädchen".


Seitenanfang
4:21
VPS 04:20

Mädchengeschichten: Häuptlingstochter

Dokumentarfilm von Silvia von Gerlach, Deutschland 2009

Länge: 30 Minuten

Ganzen Text anzeigenIndianerin sein ist nicht einfach für Alina. Als Tochter des Häuptlings der Emberá-Indianer im Urwald Panamas wird sie doppelt gefordert.

Nach indianischem Recht gilt sie mit ihren 17 Jahren bereits als erwachsen. Sie ist verheiratet und für zwei Haushalte ...

Text zuklappenIndianerin sein ist nicht einfach für Alina. Als Tochter des Häuptlings der Emberá-Indianer im Urwald Panamas wird sie doppelt gefordert.

Nach indianischem Recht gilt sie mit ihren 17 Jahren bereits als erwachsen. Sie ist verheiratet und für zwei Haushalte zuständig. Im Nebenberuf präsentiert sie den Touristen die Stammesrituale, verkauft Kunsthandwerk und lässt sich beim Tanz fotografieren.

Wenn Alina die Wahl hätte, würde sie studieren wie ihre Kusine in Panama-Stadt. Doch mit 17 Jahren ist das Leben einer Indianerin in der Regel bereits vorgezeichnet. Vor allem wenn sie für die Traditionen ihres Volks einzustehen hat wie Alina. Im Dschungeldorf Tusipono stellt sie sich in der Hochsaison täglich den Touristen, denen sie vortanzt und denen sie gemeinsam mit den anderen Frauen traditionelles Kunsthandwerk verkauft.

Alinas Vater hatte die Siedlung am Ufer des Chagressees gegründet, als die Emberá-Indianer vor den Drogenbaronen aus Kolumbien fliehen mussten. Bis 1984 lebte der Stamm weitgehend autark, dann wurden die Wasserläufe zum Naturschutzgebiet deklariert und Jagd und Landwirtschaft verboten. Rettung für den Erhalt des Stammeslebens bietet seither nur noch der Ökotourismus. Nun gilt es, den Spagat zwischen Traditionen und der modernen Welt zu halten.

Silvia von Gerlach hat den Alltag von Alina begleitet.


Seitenanfang
4:52
VPS 04:50

Mädchengeschichten: Weit weg von hier

Dokumentarfilm von Kristina Konrad, Deutschland 2008

Länge: 30 Minuten

Ganzen Text anzeigen"Weit weg von hier" möchte die 17-jährige Daniela leben. "Hier" ist ein armes Viertel in Montevideo/Uruguay, wo sie mit sechs Familienmitgliedern in einem kleinen Häuschen lebt.

Daniela arbeitet zwei Tage die Woche bei einem Friseur und richtet sich zu Hause einen ...

Text zuklappen"Weit weg von hier" möchte die 17-jährige Daniela leben. "Hier" ist ein armes Viertel in Montevideo/Uruguay, wo sie mit sechs Familienmitgliedern in einem kleinen Häuschen lebt.

Daniela arbeitet zwei Tage die Woche bei einem Friseur und richtet sich zu Hause einen eigenen kleinen Salon ein. Sie träumt vom Glück der Telenovelas - und zusammen mit ihrem Mann von einem eigenen Heim. Dabei geht es Daniela und ihrer Familie vergleichsweise gut.

"Weit weg von hier" ist auch Danielas Vater, von dem sie mit Tränen in den Augen spricht. Danielas Vater gehört zu den Millionen Lateinamerikanern, die emigrieren, illegal in der Fremde - in seinem Fall in den USA - arbeiten und deren Unterstützung einer der wichtigsten Überlebensfaktoren in ihren Heimatländern ist.

Daniela vermisst ihren Vater schmerzlich. Er verspricht, bald zurückzukommen, doch die Entscheidung ist wegen ihrer Endgültigkeit nicht einfach: Einmal zurück in Uruguay, könnte er nicht mehr in die USA einreisen. Und wer hilft dann der Familie? Denn der Vater schickt Geld für Spielzeuge, Kleider, Fernseher, Handys, Hausreparaturen und Lebensmittel. Das weckt Neid in der Nachbarschaft. Deshalb möchte Daniela weit weg, an einen Ort ohne Neid, ohne Drogen, schlechte Worte und Gefahren.

Der Film nähert sich behutsam Danielas Welt. Er entwickelt seine Intensität aus der Spannung zwischen Danielas "kleinem Glück" - der Sicherheit zu Hause, der Geborgenheit in der Familie - und der Brüchigkeit dieses Glücks, das durch die allgegenwärtigen ökonomischen Probleme und die ungewisse Zukunft bedroht ist.


Seitenanfang
5:21
VPS 05:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mädchengeschichten: Flying in Time

Dokumentarfilm von Britta von Wolff, Deutschland 2010

Länge: 29 Minuten

(Originalfassung Englisch/Tsonga mit Untertiteln)

Ganzen Text anzeigenDie 17-jährige Thandi aus Johannesburg hat ihr erstes eigenes Theaterstück verfasst. Es ist der Versuch, den Mord an ihrem Vater zu verarbeiten, der vor einigen Jahren erschossen wurde.

Filmemacherin Britta von Wolff begleitet die Schülerin in deren ...

Text zuklappenDie 17-jährige Thandi aus Johannesburg hat ihr erstes eigenes Theaterstück verfasst. Es ist der Versuch, den Mord an ihrem Vater zu verarbeiten, der vor einigen Jahren erschossen wurde.

Filmemacherin Britta von Wolff begleitet die Schülerin in deren Alltag.

Ein Jahr lang schrieb Thandi an "Voices", einem Stück über ihr eigenes Leben. Nun lässt sie ihre besten Freunde in die Rolle ihrer Familienmitglieder schlüpfen und das Drama auf die Bühne bringen. Sie sind alle Schüler der "National School of the Arts" in Johannesburg, einem Gymnasium mit künstlerischem Schwerpunkt.

Dass Thandis Vater erschossen wurde, diesem Thema weichen ihre Familienangehörigen bis heute aus. Sie möchten an ihren Schmerz nicht erinnert werden, und Thandi fühlt sich von ihnen allein gelassen. Das Schreiben war das Einzige, was ihr geholfen hat, ihre innere Einsamkeit zu überwinden. Nun konfrontiert sie ihre Familie mit ihrer Perspektive der Geschichte und lädt sie zur Premiere ein.

Thandi und ihre Familie stammen aus dem Norden Südafrikas. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter fanden Thandi, ihr Vater und ihre jüngere Schwester Unterschlupf bei einer Tante in Johannesburg. Diese Stadt großer sozialer und kultureller Gegensätze ist Thandis Heimat geworden. Jedes Wochenende fährt sie zu ihrer Familie in den ärmsten Slum Johannesburgs.

In der Schule paukt sie Ibsen, und den seelischen Beistand vor der Premiere holt sie sich bei einer traditionellen Heilerin. Den Spagat zwischen so unterschiedlichen Lebenswelten kennen viele Südafrikaner, und auch das Schicksal, beide Eltern verloren zu haben, teilt Thandi mit vielen anderen. Doch was Thandi so stark macht, ist der Weg, den sie gefunden hat, um sich von ihrem Schmerz zu befreien. Sie bringt ihn durch die Rückkehr in die Vergangenheit auf die Bühne: "Flying in Time".

Britta von Wolff begann nach der Arbeit am Nationaltheater Mannheim 2003 ein Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg. Nach einer Babypause zog sie 2006 mit ihrer Familie nach Südafrika, wo sie in Johannesburg auch Thandi kennenlernte. Der Film über Thandi ist ihr Abschlussfilm an der Filmhochschule.


Seitenanfang
5:50

Das erste Mal

Perspektive

Film von Kirsten Esch und Hanni Welter

Ganzen Text anzeigenIm Leben gibt es immer ein erstes Mal - so auch in der Kunst. Wer malte die erste Nacht? Was ist nackt und was ist Akt? Welche war die erste Darstellung von Geschwindigkeit im Bild?

Wer waren die Künstler, die in einer bestimmten Epoche eine Grenze überschritten, die ...

Text zuklappenIm Leben gibt es immer ein erstes Mal - so auch in der Kunst. Wer malte die erste Nacht? Was ist nackt und was ist Akt? Welche war die erste Darstellung von Geschwindigkeit im Bild?

Wer waren die Künstler, die in einer bestimmten Epoche eine Grenze überschritten, die etwas darstellten, was es so vorher nicht gab? Jan Neidigk, Comiczeichner, und Florian Heine, Kunsthistoriker, erklären Kunstgeschichte, diesmal die "Perspektive".