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Dezember 2017
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Sonntag, 28. Februar
Programmwoche 09/2016
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Geldmaschine Fußball

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

FIFA-Wahl
Wer wird der Neue?

Bundesliga
Solide aber konkurrenzfähig?

Premier League
Die stärkste Liga der Welt


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Andreas Voßkuhle: Die Verfassung der Mitte

Ganzen Text anzeigenDas deutsche Grundgesetz zielt darauf ab, die "Mitte" zu bewahren und zu stärken. Leitgedanken sind Angemessenheit, Kompromissbereitschaft, Nachhaltigkeit, Stabilität und Verantwortung.

Der Freiburger Rechtswissenschaftler Andreas Voßkuhle spürt diesen Begriffen in ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas deutsche Grundgesetz zielt darauf ab, die "Mitte" zu bewahren und zu stärken. Leitgedanken sind Angemessenheit, Kompromissbereitschaft, Nachhaltigkeit, Stabilität und Verantwortung.

Der Freiburger Rechtswissenschaftler Andreas Voßkuhle spürt diesen Begriffen in seinem Vortrag nach und fragt zugleich, ob und wie das Verfassungsrecht auf die heute vielfach diagnostizierte "Krise" der Mitte reagieren kann.

An die Stelle des Weimarer "Kults der Entscheidung" und des "Denkens in Extremen" trat in der Bundesrepublik Deutschland die Sehnsucht nach Ausgleich. Sie wird in den für die verfassungsrechtliche Diskussion so charakteristischen Mischkonzepten konkret: etwa im Gebot der "praktischen Konkordanz", im Leitbild des "kooperativen Föderalismus", in der "wohlwollenden Neutralität", die das Verhältnis von Staat und Kirche charakterisiert, oder auch in der "personalisierten Verhältniswahl". Aber lässt sich das Versprechen der (sozialen) Mitte in einem globalen Umfeld, das von großer Dynamik und Diversität geprägt ist, noch einhalten?

Professor Dr. Andreas Voßkuhle lehrt Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und ist seit 2010 Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Voßkuhles Forschungsschwerpunkte sind Verfassungsrecht, Allgemeines Verwaltungsrecht, sowie Staats- und Rechtstheorie.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Fritz Winter: Komposition in Blau

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Dadaismus: Vom Sinn des Unsinns

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenMit Leidenschaft erläutern der Schriftsteller Raoul Schrott und der Philosoph Wolfram Eilenberger im Gespräch, was an der Erfindung des Dadaismus so sensationell war.

Waren in das "Narrenspiel aus dem Nichts" wirklich alle höheren Fragen verwickelt, wie die ...

Text zuklappenMit Leidenschaft erläutern der Schriftsteller Raoul Schrott und der Philosoph Wolfram Eilenberger im Gespräch, was an der Erfindung des Dadaismus so sensationell war.

Waren in das "Narrenspiel aus dem Nichts" wirklich alle höheren Fragen verwickelt, wie die Ur-Dadaisten meinten? Und hatten sie, die sie Kant hassten, die "posierte Moralität" wirklich endgültig hingerichtet?

Der deutsche Philosoph Wolfram Eilenberger, der über die philosophische Rolle des Narren und des Unsinns doktorierte, und der österreichische Schriftsteller Raoul Schrott, der schon in sumerischen Liebesgedichten nach Lautmalereien suchte, ergründen im Gespräch mit Stephan Klapproth, was Dada der Welt und ihnen gebracht hat.


10:15

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Everglades, USA

Ein sterbendes Paradies

Film von Markus Vetter

Ganzen Text anzeigenDie Seen von Kissimee sind der Ursprung einer einzigartigen Urlandschaft der Erde - die Everglades in den USA. Eigentlich ist es ein Präriegebiet, das nur im Winter nicht überschwemmt ist.

Nur fünf Meter Höhenunterschied sind es von Südflorida bis zum 500 ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Seen von Kissimee sind der Ursprung einer einzigartigen Urlandschaft der Erde - die Everglades in den USA. Eigentlich ist es ein Präriegebiet, das nur im Winter nicht überschwemmt ist.

Nur fünf Meter Höhenunterschied sind es von Südflorida bis zum 500 Kilometer entfernten Golf von Mexiko. 30 Meter legt das Wasser pro Tag zurück und braucht damit 40 Jahre, bis es das Meer erreicht hat.

Als die spanischen Eroberer an der Küste Südfloridas auftauchten, bemerkten sie nicht, dass die Urlandschaft, die sie vorfanden, Teil eines hochkomplexen selbstfließenden Wasserkreislaufs war. Das Sumpfgebiet war gefährlich und sie hielten es für wertloses Land. 300 Jahre später, Ende des 19. Jahrhunderts, legten Land- und Immobilienspekulanten große Flächen des vermeintlich wertlosen Sumpfgebietes trocken. Gemüse- und Zuckerrohrfarmen schoben sich wie ein Riegel zwischen die Everglades. Der Wasserkreislauf wurde jäh unterbrochen. Phosphor und Pestizide gelangten ungefiltert ins Grundwasser.

Es hat lange gedauert, bis die Menschen in Florida begriffen, dass die Everglades das Herzstück eines Wasserkreislaufs sind, von dem das eigene Überleben abhängt. Ein Milliardenprojekt wurde ins Leben gerufen, das die Renaturierung der Everglades zum Ziel hatte. Doch das Paradies von einst ist fast verschwunden. 90 Prozent der Wattvögel, die hier überwinterten, kommen nicht mehr wieder.
Viele der 1,5 Millionen Touristen, die jährlich die Sümpfe besuchen, rasen in ohrenbetäubend lauten Airboats durch die Gräserlandschaft. 850 Menschen siedeln sich jährlich dort an, 470 Liter Wasser verbrauchen sie pro Kopf und Tag, dreimal mehr als der deutsche Durchschnitt. Die Everglades sind noch immer in Gefahr. Auch wenn der Mensch jetzt bereit ist, sich an die Gesetze der Natur zu halten. Es ist die letzte Chance für eine einzigartige Urlandschaft der Erde.


(ARD/SWR)


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10:30

Glamour vs. Paparazzi

Dokumentarfilm von Eckhart Schmidt, Deutschland 2007

Länge: 60 Minuten

Ganzen Text anzeigenStudio-Glamour, die Welt der Stars und das Paparazzi-Phänomen sind Thema in Eckhart Schmidts Dokumentarfilm. Er spannt den Bogen von der Glamour-Fotografie der 1940er Jahre bis heute.

Er zeigt die Entwicklungen von den Halbgöttern der Goldenen Ära bis hin zum Genie ...
(ARD/BR)

Text zuklappenStudio-Glamour, die Welt der Stars und das Paparazzi-Phänomen sind Thema in Eckhart Schmidts Dokumentarfilm. Er spannt den Bogen von der Glamour-Fotografie der 1940er Jahre bis heute.

Er zeigt die Entwicklungen von den Halbgöttern der Goldenen Ära bis hin zum Genie der Selbstvermarktung Paris Hiltons, zur Schlagzeilenproduzentin Britney Spears und zum Covergirl Lindsay Lohan, die auch als Schauspielerin und Sängerin Furore macht.

Während das Publikum seine Stars in der großen Zeit der Hollywood-Studios gern als über dem Leben schwebende Halbgötter sah, lesen die Fans heute lieber, mit welchen Problemen - von Drogensucht bis zum Seitensprung - die prominenten Zeitgenossen zu kämpfen haben.

In Schmidts Film kommen Glamour-Fotografen der alten Schule wie Wallace Seawell zu Wort, und Otto-Preminger-Star Carol Lynley ("Der Kardinal", "Bunny Lake ist verschwunden") erzählt, wie sie mit Hollywoods berühmtesten Studio-Fotografen George Hurrell zusammengearbeitet hat. Dennis Stock - seine ikonenhaften James-Dean-Fotos auf dem Times Square sind legendär - beschreibt den Wandel zu einem neuen Realismus des Star-Images.

Vom Phänomen Marilyn Monroe berichten Susan Bernard, Tochter des sagenumwobenen Marilyn-Monroe-Entdeckers Bernhard of Hollywood, und Tom Kelley Junior, dessen Vater die skandalträchtigen Nacktfotos auf rotem Samt von Marilyn gemacht hat. Ron Galella, der erste der Paparazzi-Fotografen, erinnert sich an seine Skandal-Storys mit Jackie Kennedy, die ihn verklagte, an Richard Burton, der ihn zusammenschlagen ließ, und an Marlon Brando, der ihm fünf Zähne ausschlug.

Einblicke in das Millionengeschäft der Paparazzi gibt Jeff Vespa, der mit seiner Agentur "WireImage" den Hype um Paris Hilton kreiert hat. Frank Griffin, Boss der "Bauer&Griffin"-Agentur, erzählt, wie er Lindsay Lohan, Oscar-Preisträgerin Nicole Kidman und das schlagzeilenträchtige Paar Jennifer Aniston und Vince Vaughn gewinnträchtig "abschießen" ließ. Bob-Dylan-Fotograf Brad Elterman, Besitzer von "Buzz-Foto", nannte seine neue Paparazzi-Agentur selbstbewusst "Paparazzi als Kunstform".

Auch Billie-Holiday Fotograf Herman Leonard, Cassius-Clay-Fotograf Thomas Hoepker, Nena-Fotograf Jim Rakete und Janis-Joplin-Fotograf Bob Seidemann beschreiben ihren besonderen Umgang mit dem Star-Phänomen. Schmidt war tage- und nächtelang mit den Paparazzi in Los Angeles unterwegs und zeichnet in vielen Promi-Clips und Fotos die Gegensätze zwischen dem Glamour von einst und den Paparazzi-Phänomen von heute nach.


(ARD/BR)


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11:30
Videotext Untertitel

Mulholland Drive - Ein Hollywood Mythos

Dokumentarfilm von Eckhart Schmidt, Deutschland 2009

Länge: 60 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Mulholland Drive ist Kult, nicht erst seit dort "Mulholland Drive" und "L.A Crash" gedreht wurden. Er ist neben dem Sunset Boulevard die zweite legendäre Straße von Los Angeles.

Er ist die Straße, in der Stars wie Jack Nicholson und Marlon Brando lebten und ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer Mulholland Drive ist Kult, nicht erst seit dort "Mulholland Drive" und "L.A Crash" gedreht wurden. Er ist neben dem Sunset Boulevard die zweite legendäre Straße von Los Angeles.

Er ist die Straße, in der Stars wie Jack Nicholson und Marlon Brando lebten und leben, und er ist die Straße der Milliardäre, die auf diesem einsamen Höhenzug ihre gigantischen Villen gebaut haben und dort ein fast unerkanntes Leben führen.

Der Mulholland Drive wurde 1924 fertiggestellt. Der Namensgeber William Mulholland ist auch der Erbauer des großen Aquädukts, das das Wasser nach Los Angeles gebracht hat: Erst dadurch konnte sich L.A. zu einer der größten Städte der Welt entwickeln. Ein paar Jahre später wurde der zuvor hoch verehrte Mulholland ein gehasster Mann, als ein von ihm gebauter Damm brach und 400 Menschen das Leben kostete. Der von John Huston verkörperte Hollis Mulray in dem Jack-Nicholson-Film "Chinatown" hat den berühmten Ingenieur zum Vorbild.

Auch in der Musik und Bildenden Kunst genießt die Straße Kultstatus: Michael Stipe von REM nimmt in seinem "Electrolite"-Song den Mulholland Drive als Schauplatz, von dem aus er sich vom 20. Jahrhundert verabschiedet. Bob Seger erzählt in "Hollywood Nights" auf dem Mulholland Drive eine traurige Love-Story. "The Doors" besingen ihn in "LA Woman", und das Gesangs-Duo Jan und Dean beschreibt in "Dead Man's Curve" die mörderischen Kurven der 55 Meilen langen Straße. Auch der Maler David Hockney zeigte sich vom Mulholland Drive inspiriert. Eines seiner berühmtesten Werke ist das sieben Meter lange Gemälde "Mulholland Drive - Mein Weg zum Studio".

Der Mulholland Drive ist auch eine Straße, deren nächtlicher Blick für immer das Bild von Los Angeles geprägt hat - es ist der Blick auf die wie Diamanten auf schwarzem Samt strahlenden Lichter von Hollywood und des San-Fernando-Tals. Und er ist auch eine Straße des Verbrechens: Immer wieder entdeckt man in seinen kaum zugänglichen Abgründen die Leichen ermordeter Mädchen - thematisiert unter anderem in Lee Tamahoris Polizeithriller "Nach eigenen Regeln". Und nicht zuletzt ist er eine Straße, in der lange Zeit tödliche Rennen gefahren wurden, an denen auch Stars wie James Dean teilnahmen.

Eckhart Schmidt zeichnet in seinem Film den Mythos und die Geschichte, die Schönheit und den Glamour, den Abgrund und den Albtraum des Mulholland Drive nach - mit Regisseuren wie Paul Haggis ("L.A. Crash"), Schauspielern wie Laura Elena Harring ("Mulholland Drive"), Autoren wie David Thomson ("Beneath Mulholland") und Persönlichkeiten, für die der Mulholland Drive Teil ihrer eigenen Geschichte wurde.


(ARD/BR)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Filmrequisite - Die Kunst der Illusion

Film von Sandra Krieger

Ganzen Text anzeigenIn den Hallen des größten Requisitenfundus' Österreichs lagern Raritäten und Gebrauchsgegenstände der Zeit- und Alltagsgeschichte. Sie alle standen auf der Bühne oder vor der Kamera.

Der Film zeigt den Zauber, der einem Requisitenlager innewohnt, und lässt ...
(ORF)

Text zuklappenIn den Hallen des größten Requisitenfundus' Österreichs lagern Raritäten und Gebrauchsgegenstände der Zeit- und Alltagsgeschichte. Sie alle standen auf der Bühne oder vor der Kamera.

Der Film zeigt den Zauber, der einem Requisitenlager innewohnt, und lässt erfahrene Requisiteure zu Wort kommen, die aus ihrem reichen Erfahrungsschatz berichten und einige Anekdoten zu erzählen wissen.

Kein österreichischer Film, in dem nicht eines dieser Teile zu sehen war. Nur eine eingeschworene Gemeinde kennt diesen verzauberten Ort, der so viele Geschichten zu erzählen hat.

Der Film geht auch der Frage nach, was den Job des Requisiteurs ausmacht. Anhand eines aktuellen Projekts begleiten wir eine Ausstatterin bei ihrer Arbeit, und erleben, wie aus einer Idee ein fertiges Set entsteht. Welche Bedeutung hat die richtige Auswahl von Requisiten für einen Film? Wie helfen Requisiten den Schauspielern bei ihrer Arbeit? Und wie geht es mit dem Requisitenlager weiter?


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Bregenzerwälder Juppe -

Aufschwung einer kostbaren Tracht

Film von Marion Flatz-Mäser

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenDie Jahrhunderte alte Bregenzerwälder Frauentracht, die Juppe, gilt als eine der schönsten und kostbarsten in Europa.

Entstanden ist sie aus dem frühmittelalterlichen Arbeitskleid. Ein gesticktes Brustteil und gestickte Bänder am Oberteil sowie geknüpfte Borten ...
(ORF)

Text zuklappenDie Jahrhunderte alte Bregenzerwälder Frauentracht, die Juppe, gilt als eine der schönsten und kostbarsten in Europa.

Entstanden ist sie aus dem frühmittelalterlichen Arbeitskleid. Ein gesticktes Brustteil und gestickte Bänder am Oberteil sowie geknüpfte Borten geben dem Mieder einen unverwechselbaren, edlen Charakter.

Unter dem Einfluss der spanischen Mode wurde das Juppenkleid ab dem 17. Jahrhundert schwarz gefärbt. Wer damals schwarze Kleidung trug, hatte Geld, denn schwarz färben war teuer.

Junge, selbstbewusste Frauen tragen die Juppe heute wieder, sie hat einen enormen Aufschwung genommen. Auch die Kunsthandwerkerinnen, die es für die Herstellung der Tracht braucht, finden wieder Nachwuchs. Vieles ist Handarbeit: 23 Mal müssen die Mitarbeiterinnen der Juppenwerkstatt in Riefensberg im Bregenzerwald den Stoff für das Kleid in die Hand nehmen, bis er die typischen, engen und steifen Falten bekommt. An einem einzigen, sorgfältig ausgesuchten Tag im Jahr bringen sie die Appretur auf. Diese besteht aus einem Spezialgemisch aus Lederleim, Perlleim und Farbe. Eine einfache Grundausstattung kostet knapp 3.000 Euro - und dennoch boomt die Juppe.


(ORF)


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13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck

Ganzen Text anzeigenThea Dorn setzt in ihrem neuen Roman "Die Unglückseligen" eine Molekularbiologin an ein zentrales Thema, an dem die besten Köpfe in der Spitzenforschung bislang gescheitert sind.

In "Ohrfeige" erzählt Abbas Khider gleichzeitig ernüchternd und humorvoll vom ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenThea Dorn setzt in ihrem neuen Roman "Die Unglückseligen" eine Molekularbiologin an ein zentrales Thema, an dem die besten Köpfe in der Spitzenforschung bislang gescheitert sind.

In "Ohrfeige" erzählt Abbas Khider gleichzeitig ernüchternd und humorvoll vom alltäglichen Chaos in Asylbewerberheimen. Es geht um den Verlust von Heimat, ein Leben in der Fremde, Ausländerparagraphen und Behördenwillkür.


(ARD/WDR)


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14:05
VPS 14:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Die Mädels vom Immenhof

Spielfilm, BRD 1955

Darsteller:
DickAngelika Meissner-Voelkner
DalliHeidi Brühl
AngelaChristiane König
Oma JantzenMargarete Haagen
Dr. PudlichPaul Henckels
u.a.
Regie: Wolfgang Schleif
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Ponyhof in der Holsteinischen Schweiz. Die Besitzerin ist knapp bei Kasse, und ihre drei temperamentvollen Enkelinnen ärgern sich über den angereisten, hochgestochenen Cousin.

Nach einem Jugendroman von Ursula Bruns gedrehter erster ...

Text zuklappenEin Ponyhof in der Holsteinischen Schweiz. Die Besitzerin ist knapp bei Kasse, und ihre drei temperamentvollen Enkelinnen ärgern sich über den angereisten, hochgestochenen Cousin.

Nach einem Jugendroman von Ursula Bruns gedrehter erster "Immenhof"-Film.
Idyllische Landschafts- und Tieraufnahmen machten die frische und sym-
pathische Geschichte zu einem der erfolgreichsten Heimatfilme der Nach-
kriegszeit.

Inmitten saftig grüner Weiden in der Holsteinischen Schweiz liegt das Ponygestüt Immenhof. Es ist das Reich von Oma Jantzen und ihren drei Enkelinnen Angela, Dick und Dalli. Doch die Idylle trügt - Oma Jantzen plagen finanzielle Probleme. Der Besuch aus der Stadt macht es auch nicht besser: Cousin Ethelbert erweist sich als affektiertes Jüngelchen und ist keine Hilfe. Glücklicherweise hat der nette Herr von Roth, der Pächter vom Vorwerk des Immenhofs, eine Idee, die Oma Jantzens Probleme erst einmal löst. Und auch Ethelbert ist kurierbar: Dick und Dalli holen ihn von seinem "hohen Ross" und setzen ihn auf ein Pony.

Die ungebrochene Popularität der Immenhof-Filme beruht auf der gelungenen Mischung aus Familienkomödie und Heimatfilm. 1955 entstand der erste der fünf Immenhof-Filme, "Die Mädels vom Immenhof", nach dem Roman "Dick und Dalli und die Ponies" von Ursula Bruns. Seitdem lieben Jung und Alt die Abenteuer aus dem Leben der Ponyhof-Bewohner, deren Filmfassungen zwischenzeitlich digital überarbeitet wurden.


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15:30
VPS 15:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3

Hochzeit auf Immenhof

Spielfilm, BRD 1956

Darsteller:
DickAngelika Meissner
DalliHeidi Brühl
Jochen von RothPaul Klinger
Oma JantzenMargarete Haagen
PankrazHans Nielsen
u.a.
Regie: Volker von Collande
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer traditionsreiche Immenhof soll wegen hoher Verschuldung verkauft werden. Durch eine Liebesheirat erhält er jedoch eine neue Besitzerin, die das Anwesen in ein Ferienhotel umwandelt.

Die Fortsetzung von "Die Mädels vom Immenhof" setzt zwei Jahre später an: Oma ...

Text zuklappenDer traditionsreiche Immenhof soll wegen hoher Verschuldung verkauft werden. Durch eine Liebesheirat erhält er jedoch eine neue Besitzerin, die das Anwesen in ein Ferienhotel umwandelt.

Die Fortsetzung von "Die Mädels vom Immenhof" setzt zwei Jahre später an: Oma Jantzen hat den Immenhof nicht halten können. Alle Versuche, Geld aufzutreiben, um das Gestüt als Ponyhotel rentabel zu halten, sind gescheitert. Der Immenhof soll versteigert werden.

Oma Jantzen und ihre Enkelinnen Dick und Dalli haben im Haus von Herrn von Roth Zuflucht gefunden. Dessen Frau Angela, eine Enkelin von Oma Jantzen, ist wenige Monate nach der Heirat gestorben.

Neffe Ethelbert ist es, der überraschenderweise die verzweifelte Situation rettet. Er bittet seinen reichen Onkel Pankraz, Geld zu investieren. Dies bringt nicht nur Oma Jantzen und den Mädels vom Immenhof ihr geliebtes Gestüt zurück, sondern auch Herrn von Roth das Glück wieder. Er verliebt sich in Margot, des Onkels hübsches Töchterlein, und schon bald feiert man Hochzeit auf Immenhof.


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3

Ferien auf Immenhof

Spielfilm, BRD 1957

Darsteller:
DickAngelika Meissner
DalliHeidi Brühl
Jochen von RothPaul Klinger
Oma JantzenMargarete Haagen
Dr. PudlichPaul Henckels
u.a.
Regie: Hermann Leitner
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Zustrom zum neueröffneten "Ponyhotel Immenhof" lässt noch zu wünschen
übrig. Daraufhin lassen die Kinder sich eine vollmundige Werbeaktion ein-
fallen.

Dritter mit Heimatfilm-Elementen und ländlicher Idylle versehener "Immenhof"-Film, bei dem auch ...

Text zuklappenDer Zustrom zum neueröffneten "Ponyhotel Immenhof" lässt noch zu wünschen
übrig. Daraufhin lassen die Kinder sich eine vollmundige Werbeaktion ein-
fallen.

Dritter mit Heimatfilm-Elementen und ländlicher Idylle versehener "Immenhof"-Film, bei dem auch romantische Gefühle und burleske Komik nicht
fehlen.

Das kleine, idyllische Ponygestüt Immenhof hat sich inzwischen zu einem "Pony-Hotel Immenhof" gemausert. Oma Jantzen und ihre Enkelinnen Dick und Dalli haben weder Kosten noch Mühen gescheut, den alten Gutshof auf Vordermann zu bringen. Alles ist vorbereitet, nur ein kleines Problem stellt sich für die Neu-Hoteliers noch: die fehlenden Gäste. Man wird Werbung für den schönen Immenhof machen müssen. So beschließt Jochen von Roth, nach Hamburg zu fahren, um dort mit einem Reisebüro zu verhandeln.

Indessen unternehmen die Kinder ihren eigenen Werbefeldzug. Doch der Prospekt, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Ponyhotel lenken soll, besteht leichtsinnigerweise aus Übertreibungen. Es kommen zwar einige wenige Gäste, sie reisen jedoch verärgert wieder ab, weil sie den verheißenen Luxus vermissen.

Oma Jantzen und Jochen von Roth sind erbost über den Alleingang der Kinder. Aber natürlich wendet sich alles zum Guten. Jochen von Roth kann den Direktor eines Reisebüros von den Vorteilen des Immenhofs überzeugen. Es kommt zu einem langjährigen Vertrag.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Pferdestärke

Film von Arnold Rauch

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAutor Arnold Rauch begleitet im Unterengadin eine der letzten Waldarbeitergruppen, die noch mit Pferden arbeitet. Die Arbeit ist wie ein Relikt aus vergangener Zeit.

Holzrücken, heißt es im Fachjargon: das Ziehen von Holzstämmen mit dem Pferd, vielmehr mittels der ...

Text zuklappenAutor Arnold Rauch begleitet im Unterengadin eine der letzten Waldarbeitergruppen, die noch mit Pferden arbeitet. Die Arbeit ist wie ein Relikt aus vergangener Zeit.

Holzrücken, heißt es im Fachjargon: das Ziehen von Holzstämmen mit dem Pferd, vielmehr mittels der gewaltigen Kraft eines einzigen Pferdes. Die Pferde kommen aus Frankreich oder Tirol. Ihre Halter aber sind waschechte Engadiner.

Zusammen leisten sie eine wichtige Arbeit für den Unterengadiner Wald. Eine Arbeit, die jedoch immer öfter durch Waldmaschinen und Helikopter erledigt wird.

Die Dokumentation fühlt dieser symbiotischen Arbeit von Mensch und Tier den Puls. Was Rauch in den winterlichen Wäldern des Engadins aufspürt, ist ein Arbeits- und Lebensrhythmus, den der heutige Mensch zu vergessen und zu verlieren scheint.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mission erfüllt? 200 Jahre Basler Mission

Film von Katharina Deuber

(aus der SRF-Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenAb 1815 zogen Hunderte junger Männer, und einige Frauen von Basel aus nach Afrika und Asien, um das Evangelium zu verkünden. Publizist und Theologe Al Imfeld beleuchtet kritisch die Mission.

Das Erfolgsrezept der Basler Missionare: Sie übersetzten die Bibel in die ...

Text zuklappenAb 1815 zogen Hunderte junger Männer, und einige Frauen von Basel aus nach Afrika und Asien, um das Evangelium zu verkünden. Publizist und Theologe Al Imfeld beleuchtet kritisch die Mission.

Das Erfolgsrezept der Basler Missionare: Sie übersetzten die Bibel in die lokalen Sprachen, gründeten Schulen und Spitäler und trieben Handel. Das wichtigste Einsatzland war die Goldküste, das heutige Ghana in Westafrika.

Im Missionshaus in Basel lagert ein riesiger Schatz an historischen Fotografien und Dokumenten aus den Missionsgebieten.


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19:45

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Great Barrier Reef, Australien

Das Paradies im Meer

Film von Werner Meyer

Ganzen Text anzeigenJedes Jahr im Frühsommer, zur gleichen Zeit, entlassen Abermillionen winziger Korallenpolypen Eier und Samen ins Meer. Diese winzigen Polypen sind die Architekten des Great Barrier Reef.

Der Film stellt dieses faszinierende Paradies vor der Ostküste Australiens  ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenJedes Jahr im Frühsommer, zur gleichen Zeit, entlassen Abermillionen winziger Korallenpolypen Eier und Samen ins Meer. Diese winzigen Polypen sind die Architekten des Great Barrier Reef.

Der Film stellt dieses faszinierende Paradies vor der Ostküste Australiens vor, das sich über 2.300 Kilometer erstreckt und eine Fläche bedeckt, die größer als Italien ist. Unterwasseraufnahmen zeigen das bunte Leben in einem einzigartigen Ökosystem.

Unzählbare winzige Polypen erzeugen jeden Tag auf einem Quadratkilometer Riff vier Tonnen Kalksteingerippe. In Tausenden von Jahren haben sie die Umwelt für das farbigste und vielseitigste Leben geschaffen. Seit dem Anbeginn der Zeit haben sich hier mehr als 5.000 verschiedene Arten von Meeresflora und -fauna entwickelt.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Regie: Frank Hof

Ganzen Text anzeigenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Als Besetzer eines Fernsehstudios rütteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und ...

Text zuklappenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Als Besetzer eines Fernsehstudios rütteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des Landes. Mit den Gästen Thomas Reis, Michael Mittermeier und Nessi Tausendschön wollen sie "Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes".


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21:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Torsten Sträter: Als ich in meinem Alter war

Mainzer unterhaus, 15.2.2016

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEin Mann, eine Mütze und tausend gute Ideen: Torsten Sträter ist der König der satirischen Kurzgeschichte. Im Mainzer unterhaus erzählt er seine neuesten Geschichten.

In seinem aktuellen Buch geht es nicht nur um Altersfragen – es geht vor allem darum, wie schön ...

Text zuklappenEin Mann, eine Mütze und tausend gute Ideen: Torsten Sträter ist der König der satirischen Kurzgeschichte. Im Mainzer unterhaus erzählt er seine neuesten Geschichten.

In seinem aktuellen Buch geht es nicht nur um Altersfragen – es geht vor allem darum, wie schön das Leben sein kann, wenn man es nicht allzu ernst nimmt.

Wer so cool ist, der muss auch im Hochsommer eine Wollmütze tragen: Torsten Sträter, der "Oldcomer" unter den Slam-Mastern. Erst jenseits der 40 fühlte er sich zum Poeten-Dasein berufen und räumt seither einen Preis nach dem anderen ab.

Im Mainzer unterhaus präsentiert er 45 Minuten lang Auszüge aus seinem neuesten Werk "Als ich in meinem Alter war" und surft mit gewohnt lakonischem Humor durch den Irrsinn des Alltags.

Oder, wie Torsten Sträter selbst über sich schreibt:
"45 Minuten Torsten Sträter, das heißt: seltsame Geschichten, willkürliche Übergänge, unpassende Pointen - ein toller Spaß für Groß und ... nun: Groß. Alles unter dem Deckmantel von Kleinkunst und Kultur. Schlimm. Aber mit den besten Absichten. Und ja, ich schreibe meine Pressetexte selbst. Wenn ich's nicht mache, steht da sonst was von Kabarettpreisen, Erfolg und so. Lieber tiefstapeln. Ich freu mich. Torsten."


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21:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Familie Feierabend - die unendliche Geschichte

Von Träumen, Hoffnungen und inniger Liebe

Film von Christoph Müller

Ganzen Text anzeigenEs ist so etwas wie die Geschichte seines Lebens: Seit 1988 begleitet der Schweizer Dokumentarfilmer Christoph Müller die Familie Feierabend.

Alles begann mit dem Schweizer Auswanderer Karl Feierabend, der in der Dominikanischen Republik eine große Farm gekauft hatte ...

Text zuklappenEs ist so etwas wie die Geschichte seines Lebens: Seit 1988 begleitet der Schweizer Dokumentarfilmer Christoph Müller die Familie Feierabend.

Alles begann mit dem Schweizer Auswanderer Karl Feierabend, der in der Dominikanischen Republik eine große Farm gekauft hatte und dabei Pleite ging. Doch statt zurückzukehren blieb er dort, heiratete seine Frau Marina und hatte mit ihr vier Söhne.

Als Karl Feierabend vor sieben Jahren starb, schlugen seine Söhne den umgekehrten Weg ein und reisten in die Schweiz, wo sie heute alle wohnen. Und so ist diese filmische Langzeitbeobachtung nun bei der dritten Generation angelangt: Carlos, der älteste Sohn, ist selber Vater geworden und Samuel, der Jüngste, brachte seine Frau Daira (17) in die Schweiz, wo diese tapfer versucht, mit der ungewohnten Umgebung zurechtzukommen. Was als Auswandererdrama begonnen hat, entwickelt sich zu einer Integrationsgeschichte mit immer neuen Kapiteln.

In seinem jüngsten Film über die Feierabends erzählt Müller mit reichhaltigem Archivmaterial die ganze Geschichte noch einmal und zeigt, wohin sich die verschiedenen Lebenslinien bewegen. "Es ist ein Privileg, eine Geschichte so lange beobachten zu dürfen", sagt Müller. Entstanden ist ein Drama über das Leben schlechthin: Werden und Vergehen, Träumen und Scheitern, Flüchten und Standhalten.


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23:20
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Die Abrechnung

Fernsehfilm, DDR 1977

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Fred SchneidereitUlrich Thein
Bruder von SchneidereitGerd Biewer
VeraHildgard Alex
u.a.
Buch: Eberhard Görner
Regie: Peter Vogel
Länge: 82 Minuten

Ganzen Text anzeigenFred Schneidereit ist schon seit einiger Zeit im Gefängnis. Da es nie Ärger mit ihm gab, rechnet er sich gute Chancen aus, vorzeitig entlassen zu werden. Doch sein Gesuch wird abgelehnt.

Fred, der sich ungerecht behandelt fühlt, sucht in seiner Vergangenheit nach ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenFred Schneidereit ist schon seit einiger Zeit im Gefängnis. Da es nie Ärger mit ihm gab, rechnet er sich gute Chancen aus, vorzeitig entlassen zu werden. Doch sein Gesuch wird abgelehnt.

Fred, der sich ungerecht behandelt fühlt, sucht in seiner Vergangenheit nach Gründen für diese Härte. Gewiss, er hat schon ein paar Dinger gedreht, aber ist er ein Verbrecher? Eigentlich war ja nur seine Frau an allem Schuld.


(ARD/MDR)


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0:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Panther

(Parole de Flic)

Spielfilm, Frankreich 1985

Darsteller:
Daniel PrattAlain Delon
Sabine ClementFiona Gélin
Stéphane ReinerJacques Perrin
Sylvain DuborJean-François Stévenin
DaxVincent Lindon
u.a.
Regie: José Pinheiro
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer französische Ex-Polizist Pratt ermittelt nach der Ermordung seiner Tochter auf eigene Faust. Dabei stößt er auf ein Netzwerk von Selbstjustizlern, die die Stadt aufräumen wollen.

Vor zehn Jahren hat der Polizist Daniel Pratt seine Frau durch ein Verbrechen ...
(ARD)

Text zuklappenDer französische Ex-Polizist Pratt ermittelt nach der Ermordung seiner Tochter auf eigene Faust. Dabei stößt er auf ein Netzwerk von Selbstjustizlern, die die Stadt aufräumen wollen.

Vor zehn Jahren hat der Polizist Daniel Pratt seine Frau durch ein Verbrechen verloren. Verbittert über die Unfähigkeit der französischen Behörden, den Täter ausfindig zu machen, hat er damals den Dienst quittiert und sich auf eine afrikanische Insel zurückgezogen.

Nun scheint die Geschichte sich zu wiederholen: Pratt erhält die Nachricht, dass seine Tochter ermordet wurde. Die Polizei tappt im Dunkeln. Kurz entschlossen kehrt Pratt in seine Heimatstadt Lyon zurück, um selbst nach dem Mörder zu fahnden. Offenbar fiel das Mädchen einer paramilitärischen Gruppierung zum Opfer, die es sich zum Ziel gemacht hat, Lyon mit Waffengewalt von Gangstern, Dealern und Junkies zu "befreien". Pratts alter Freund und Kollege Stéphane Reiner gibt zwar vor, ihn zu unterstützen, stellt ihm jedoch die junge Beamtin Sabine Clement zur Seite. Zunächst scheint sie Pratts Ermittlungen eher zu behindern als zu unterstützen - es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis Sabine dem rauen Charme des Älteren erliegt und sich in ihn verliebt. Durch einen Waffenhändler, der die Selbstjustiz-Gruppe mit automatischen Militär-Schrotflinten versorgt, kommt Pratt schließlich der Identität der Killer auf die Spur: Bei den Männern handelt es sich um unauffällige Bürger, die unter Führung des biederen Abel Salem Recht und Ordnung selbst in die Hand nehmen wollen - und dabei auch den Tod Unschuldiger in Kauf nehmen. Von diesem Moment an beginnt ein brutales Katz-und-Maus-Spiel zwischen Pratt und den Mördern, die alles daransetzen, den unliebsamen Ex-Bullen aus dem Weg zu räumen. Nacheinander schaltet Pratt fast alle Mitglieder der Bande aus - bis auf Abel, der ihn schließlich zum wahren Kopf der Killergruppe führt: nämlich zu Pratts altem Freund Reiner.


(ARD)


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2:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Porträt in der Dämmerung

Spielfilm, Russland 2011

Darsteller:
MarinaOlga Dychowitschnaja
AndrejSergej Borisow
IljuschaRoman Merinow
WalesaSergej Golyudow
TaniaAnna Agejewa
u.a.
Regie: Angelina Nikonowa
Länge: 105 Minuten

Ganzen Text anzeigenMarina hat einen wohlhabenden, liebevollen Mann, einen guten Job, Freunde, eine Stadtwohnung und eine kleine Datsche. All das ist schlagartig unwichtig, als sie vergewaltigt wird.

Der Spielfilm "Porträt in der Dämmerung" konfrontiert die Zuschauer mit Tabus, ...

Text zuklappenMarina hat einen wohlhabenden, liebevollen Mann, einen guten Job, Freunde, eine Stadtwohnung und eine kleine Datsche. All das ist schlagartig unwichtig, als sie vergewaltigt wird.

Der Spielfilm "Porträt in der Dämmerung" konfrontiert die Zuschauer mit Tabus, irritiert, schockiert und gibt letztlich keine einfachen Antworten.

Eines Abends wird Marina von einer Gruppe Polizisten entführt und einer von ihnen vergewaltigt sie in einem abgelegenen Waldstück brutal. Verletzt und erniedrigt will Marina Rache nehmen und kehrt Tag für Tag dorthin zurück, wo die Polizisten sie aufgegriffen hatten. Schließlich findet sie Andrey, ihren Vergewaltiger, in einer Spelunke und folgt ihm. Was zunächst als Rachefeldzug gegen den Mann, der sie auf so abscheuliche Weise demütigte und degradierte, geplant ist, nimmt eine ungeahnte Wendung: Statt Andrey zu verletzen, verführt sie ihn. Es entspinnt sich eine Affäre zwischen den beiden, und Marina taucht ein in sein Leben, sein Milieu und eine Vergangenheit, geprägt von Gewalt, Repression und Enttäuschung.


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4:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

White Material - Land in Aufruhr

Spielfilm, Frankreich 2009

Darsteller:
Maria VidalIsabelle Huppert
André VialChristopher Lambert
der BoxerIsaach De Bankolé
Manuel VialNicolas Duvauchelle
Chérif, der BürgermeisterWilliam Nadylam
Henri VialMichel Subor
Regie: Claire Denis
Länge: 100 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn einem nicht näher bezeichneten afrikanischen Land unterhält die Familie Vidal eine Kaffeeplantage. Doch die Familie ist in sich so zerrissen wie das Land, in dem sie lebt.

Der blutige Bürgerkrieg gerät zunehmend außer Kontrolle. Gewaltbereite Rebellen ...

Text zuklappenIn einem nicht näher bezeichneten afrikanischen Land unterhält die Familie Vidal eine Kaffeeplantage. Doch die Familie ist in sich so zerrissen wie das Land, in dem sie lebt.

Der blutige Bürgerkrieg gerät zunehmend außer Kontrolle. Gewaltbereite Rebellen kontrollieren die Straßen und bedrohen die Plantage. Während André Vidal versucht, das Anwesen zu verkaufen, um nach Frankreich zurückzukehren, will Maria Vidal die Plantage retten.

Als ausgerechnet bei ihnen ein verletzter Rebellenanführer, genannt "der Boxer", Zuflucht sucht, gerät auch ihr haltloser Sohn Manuel zwischen die Fronten. Zunächst wird er von zwei Kindersoldaten bedroht, später schlägt er sich auch aus Protest und Verzweiflung sogar auf deren Seite. Eines Tages, Maria hat die letzte Aufforderung der französischen Soldaten zur Flucht ignoriert, stehen die Rebellen direkt vor der Plantage.

Die französische Regisseurin Claire Denis ("Der Fremdenlegionär") zeichnet in ihrem packenden und atmosphärischen Film das Porträt eines afrikanischen Landes, das mit Gewalt die Fesseln des alten Herrschaftssystems abzustreifen versucht, dabei aber zunehmend im Chaos versinkt. Gleichzeitig thematisiert sie die ambivalente Rolle, die die Europäer in diesen Prozessen gespielt haben. Denis, die als Tochter eines Kolonialbeamten selbst in Afrika aufwuchs, vermeidet eine eindeutige Parteinahme. Stattdessen beschreibt sie die zerstörerische Kraft der um sich greifenden Anarchie, in deren Verlauf es fast unmöglich wird, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Auch das Drama der Kindersoldaten führt der mit Isabelle Huppert, Christopher Lambert und Isaach De Bankolé hochkarätig besetzte Film eindringlich vor Augen.


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5:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Patagonien-Express - Mit Volldampf ans Ende der Welt


Ganzen Text anzeigenZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie ...

Text zuklappenZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft.

Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie erzählen, wie es sich lebt am Ende der Welt. Mythos Patagonien - einer der letzten wilden Orte der Welt. Fernweh, Abenteuer, Einsamkeit, Weite, Schönheit und Ursprünglichkeit.

Es ist eine Reise ans Ende der Welt auf einer historischen Strecke. Die Dampflok schwitzt Öl und Wasser, in ihrem Inneren glühen 1200 Grad Celsius. Draußen reißt der kühle Steppenwind den Dampf in Fetzen und lässt ihn durch das Gras an den Gleisen davonwehen. Die Argentinier gaben der berühmten Schmalspureisenbahn den Namen "La Trochita", "das Spürchen".

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde "La Trochita", der Patagonien-Express, gebaut. Die abgelegene Region sollte wirtschaftlich erschlossen werden. Bis 1950 transportierte die Bahn nur Güter, seitdem fahren auch Passagiere auf der Strecke. Mit dem Ausbau des Straßennetzes schwand die Bedeutung des Patagonien-Express. 1979 machte der Reiseschriftsteller Paul Theroux mit seinem Buch "The Old Patagonien-Express" die Bahn weltberühmt. Seitdem ist sie eine Pilgerstätte für argentinische Nostalgiker und Touristen aus aller Welt, obwohl die Bahn heute nur noch auf zwei sehr kleinen Strecken fährt.

Links und rechts der Gleise trifft Andreas Wunn alte und neue Bewohner Patagoniens. Nicht weit vom Bahnhof in El Maiten entfernt, besucht er ein Kondor-Projekt. Der "König der Lüfte", wie sie den Kondor in Patagonien nennen, ist der größte flugfähige Vogel der Welt. Seine Flügelspanne beträgt drei Meter, hunderte Kilometer kann er am Tag zurücklegen. In den vergangenen Jahren hat sich seine Heimat, das südamerikanische Andengebirge, dramatisch verändert. Der Kondor wird aus seinem Lebensraum verdrängt.

In Patagoniens größter Hippie-Kommune, El Bolson, leben Menschen, die in Patagonien auf der Suche nach ihrer Zukunft sind. Sie haben den Alltag und die Wirtschaftskrise in Buenos Aires hinter sich gelassen und zogen nach Patagonien, um ein neues, einfacheres Leben zu beginnen.