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Oktober 2017
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Mittwoch, 17. Februar
Programmwoche 07/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Abschied von der deutschen Uni?
Gespräch mit Dieter Imboden

Polens neue Regierung

Andrzej Stasiuk:
"Der Osten"

Der Berlinale Bericht (3/6)

Kollektiv Assemble
Britischer Turner-Preis für zeitgenössische Kunst

Grammys 2016


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Dada in der Schule
Es lebe das Kind im Mann

Deutsch ganz nebenbei
Muttersprachen-Unterricht für Flüchtlingskinder

Helden gegen die Pharmamacht

"Neurology First"
Dem Einfluss der Industrie in der Medizin entgegentreten


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Abschied von der deutschen Uni?
Gespräch mit Dieter Imboden

Polens neue Regierung

Andrzej Stasiuk:
"Der Osten"

Der Berlinale Bericht (3/6)

Kollektiv Assemble
Britischer Turner-Preis für zeitgenössische Kunst

Grammys 2016


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Dada in der Schule
Es lebe das Kind im Mann

Deutsch ganz nebenbei
Muttersprachen-Unterricht für Flüchtlingskinder

Helden gegen die Pharmamacht

"Neurology First"
Dem Einfluss der Industrie in der Medizin entgegentreten


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will

Bomben und Elend in Syrien - Lässt sich der Krieg stoppen?

Ganzen Text anzeigenMartin Schulz (SPD)
Präsident des Europäischen Parlaments

Gabriele Krone-Schmalz
Ehemalige Russland-Korrespondentin der ARD

Harald Kujat
Ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr

Kurt Pelda
Kriegsreporter

Marwan ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenMartin Schulz (SPD)
Präsident des Europäischen Parlaments

Gabriele Krone-Schmalz
Ehemalige Russland-Korrespondentin der ARD

Harald Kujat
Ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr

Kurt Pelda
Kriegsreporter

Marwan Khoury
Gründer der Syrienhilfe Barada e.V.


(ARD/NDR)


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11:15

Was macht die Zeit, wenn sie vergeht (6/6)

Vom Sonnenfelsen zum Organizer - Eine kleine Geschichte

der Kalender zum Anfassen

Film von Heinz Peter

Ganzen Text anzeigenDiese Folge widmet sich der Entstehung verschiedener Typen von Kalenderwerken, die schließlich zu den aktuellen Konzepten führen, die sich die digitale Technik zu Nutze machen.

Farbenfrohe Psalterien und prachtvolle Stundenbücher aus dem Mittelalter, frühe ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDiese Folge widmet sich der Entstehung verschiedener Typen von Kalenderwerken, die schließlich zu den aktuellen Konzepten führen, die sich die digitale Technik zu Nutze machen.

Farbenfrohe Psalterien und prachtvolle Stundenbücher aus dem Mittelalter, frühe Einzelblatt- und Buchdrucke, Bauernkalender, Hundertjährige Kalender, Adventskalender: ein Streifzug durch die bunte Geschichte von Kalendarien.


(ARD/BR)


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Imam und die Knackis

Film von Ilyas Mec

Ganzen Text anzeigenSeit drei Jahren kümmert sich der muslimische Seelsorger Mustafa Cimsit im Gefängnis in Frankfurt-Preungesheim um die muslimischen Insassen.

Der Film gewährt Einblicke in die Welt muslimischer Straftäter, in der religiöse Eiferer versuchen, das Zepter in die Hand ...
(ARD/HR)

Text zuklappenSeit drei Jahren kümmert sich der muslimische Seelsorger Mustafa Cimsit im Gefängnis in Frankfurt-Preungesheim um die muslimischen Insassen.

Der Film gewährt Einblicke in die Welt muslimischer Straftäter, in der religiöse Eiferer versuchen, das Zepter in die Hand zu nehmen. Mustafa Cimsit zeigt, wie man dem etwas entgegensetzen kann: Mit Fürsorge und dem Lehren von kritischem Koranverständnis.

Am Anfang ist so mancher Häftling irritiert: Ist der kumpelhafte Typ, der stets für einen Scherz zu haben ist, am Ende doch einer von ihnen, ein Knastbruder? Doch spätestens wenn dieser abends aus dem Gefängnis heraus spaziert, wird auch dem Neuankömmling klar, dass es sich bei Mustafa Cimsit um den Imam handelt, der aus beruflichen Gründen im Knast ist.

Gerade Neuankömmlinge sind für die Extremisten im Gefängnis leichte Beute. Das hat schon manchmal dazu geführt, dass ein Häftling als Kleinganove ins Gefängnis kam und es als religiöser Fanatiker wieder verlassen hat. Als etwa der 25-jährige schüchterne Hasan K. wegen schweren Raubes ins Gefängnis kam, kümmerten sich die Salafisten um ihn und boten ihm in dieser schwierigen Situation Hilfe an. Hasan fand bei den salafistischen Gefangenen Anerkennung und eine Art Ersatzfamilie.

Das will der Imam verhindern. Er hält im Gefängnis jede Woche das Freitagsgebet, bietet Gesprächskreise an, ist Ansprechpartner und Ratgeber vor allem, aber nicht nur in religiösen Belangen. Denn der Kampf um die Deutungshoheit des Korans wird schon seit längerem auch in deutschen Gefängnissen geführt. "Nicht viele kennen den Koran wirklich, aber sie werfen mit Versatzstücken um sich und das ist sehr gefährlich", so Cimsit. Zumal so mancher Gefangene versuche, seine kriminellen Taten religiös zu begründen, um sich so der moralischen Verantwortung zu entledigen. Spätestens da versteht der Imam keinen Spaß mehr: "Am Ende muss jeder Einzelne sein Handeln vor Allah verantworten", ist die Botschaft seiner Predigten.

Bei Hasan und dem wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilten Ömer hat er damit kleine Erfolge erzielen können. Denn in Cimsit haben sie nicht nur einen Zuhörer, sondern auch einen kritischen Koranexperten gefunden, der es nicht durchgehen lässt, dass kriminelle Handlungen mit dem Verweis auf den Koran gerechtfertigt werden.

Im Gegensatz zu seinen katholischen oder evangelischen Kollegen, die täglich die Gefangenen betreuen können, stehen Cimsit für diese Arbeit gerade mal 16 Stunden in der Woche zur Verfügung. Obwohl mittlerweile mehr als ein Viertel der Gefangenen in deutschen Gefängnissen Muslime sind, ist ihre Seelsorge immer noch ein Provisorium, das auf das Wohlwollen von Behörden und das Engagement von Menschen wie Cimsit angewiesen ist.


(ARD/HR)


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12:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wohnen darf kein Luxus sein

Wenn Mieter neue Wege gehen

Film von Jule Sommer und Udo Kilimann

Ganzen Text anzeigenSusanne und ihr Mann Knut erwarten ihr zweites Kind. Nun suchen sie eine neue Wohnung. Ihre Miete war bisher günstig: 4,70 Euro pro Quadratmeter. Utopisch für eine neue Wohnung.

Erst recht für einen Neubau in Berlin. Darum tun sich Susanne und Knut mit anderen ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenSusanne und ihr Mann Knut erwarten ihr zweites Kind. Nun suchen sie eine neue Wohnung. Ihre Miete war bisher günstig: 4,70 Euro pro Quadratmeter. Utopisch für eine neue Wohnung.

Erst recht für einen Neubau in Berlin. Darum tun sich Susanne und Knut mit anderen zusammen, die ebenfalls eine Wohnung suchen, und gründen eine GmbH. Diese GmbH kauft dann ein größeres Mietshaus. Sie haben das Sagen, sind Eigentümer und zugleich Mieter.

Die Banken geben bereitwillig Kredit, weil nicht einzelne Menschen oder Familien bürgen sondern eine GmbH. Wird das Vorhaben gelingen, bei dem die Interessen von über 50 Erwachsenen und fast 20 Kindern abgestimmt werden müssen?


(ARD/RBB)


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12:29
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Magdalena - von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen

Reportage von Adrian Zschokke

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenMagdalena Zschokke, die Schwester von Reporter Adrian Zschokke, stammt aus dem Aargau und wurde Amerikanerin. Sie heiratete einen Mann, liebt heute eine Frau und ist Lehrerin von 30 Mördern.

Nun wird sie 65, pensioniert also. Zeit, über ihr wildes Leben ein Porträt ...

Text zuklappenMagdalena Zschokke, die Schwester von Reporter Adrian Zschokke, stammt aus dem Aargau und wurde Amerikanerin. Sie heiratete einen Mann, liebt heute eine Frau und ist Lehrerin von 30 Mördern.

Nun wird sie 65, pensioniert also. Zeit, über ihr wildes Leben ein Porträt zu drehen.

Nach ihrer Kindheit im Aargau begann Magdalena in den 1970er Jahren Englisch zu studieren. Für das obligatorische Auslandsjahr in einem englischsprachigen Land wählte Magdalena Neuseeland. In Christchurch faszinierten sie allerdings nicht die Universität, sondern die Segelboote. Sie bewunderte sie so intensiv, dass ein Amerikaner, der vor Ort ankerte, auf sie aufmerksam wurde und Magdalena auf die Probe stellte: Wenn sie ihm sein Boot bemale, dürfe sie ihn über den Pazifik begleiten. Magdalena nahm die Herausforderung an. Es wurden zwölf Jahre daraus, während derer die beiden die Weltmeere befuhren. Magdalena bestand die Kapitänsprüfung und heiratete Charles.

Die Ehe hielt nicht. Magdalena, die sich schon länger zu Frauen hingezogen fühlte, trennte sich von Charles und schloss an der University in Santa Cruz ihr Studium mit einem Doktor ab. Sie begann zu schreiben. Aber das Geld reichte nicht zum Leben, also unterrichtete sie "Kreatives Schreiben". Dabei traf sie auf ihre heutige Lebenspartnerin Connie, mit der sie nun seit 15 Jahren zusammen ist. Magdalena schläft in einem selbstgebauten Gartenhaus und schreibt im selbstgebauten Büro. Daneben gibt sie nach wie vor Schreibkurse: zweimal wöchentlich im Hochsicherheitsgefängnis für 30 Mörder, die sie verehren.


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12:50

Notizen aus dem Ausland

China: Eisfestival


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Bernsteinstraße - Das magische Siegel

Film von Gisela Graichen und Peter Prestel

Ganzen Text anzeigenBernstein brennt, schwimmt und konserviert Millionen Jahre altes Leben. Aber ein Stein ist er nicht. Die Reise auf den Spuren des goldenen Harzes führt ins "bayerische Mykene" Bernstorf.

Die versunkene Siedlung war ein bronzezeitlicher Knotenpunkt auf der über 5.000 ...

Text zuklappenBernstein brennt, schwimmt und konserviert Millionen Jahre altes Leben. Aber ein Stein ist er nicht. Die Reise auf den Spuren des goldenen Harzes führt ins "bayerische Mykene" Bernstorf.

Die versunkene Siedlung war ein bronzezeitlicher Knotenpunkt auf der über 5.000 Kilometer langen Route zur baltischen Ostseeküste. Bernstorf ist eine der aufregendsten Grabungen in Deutschland.

Es war eine alte Sage, die den Archäologen den entscheidenden Hinweis gab: Sie handelt von einer versunkenen, unermesslich reichen Stadt in Bayern: Bernstorf bei Freising. Bei der Grabung wurde ein rätselhaft bearbeiteter Bernstein und Gold aus ägyptischen Minen gefunden. Der Bernstein zeigt das Antlitz der berühmten in Mykene gefundenen so genannten "Goldmaske des Agamemnon". Neue Untersuchungsmethoden ermöglichen den Forschern, den chemischen Fingerabdruck des Harzes und damit auch seine genaue Herkunft zu ermitteln.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Forscher werden durch Reenactments lebendig. Sie verdeutlichen, welche lebensgefährlichen Strapazen, Abenteuer und logistischen Meisterleistungen die Bernsteinhändler der Bronzezeit für den seltsamen Stoff bestehen und leisten mussten. Eine neue Grabung in Bayern offenbart, dass bereits in der Bronzezeit ein international kooperierendes Handelsnetz pulsierte, mit Kontakten bis nach Griechenland und Ägypten.

Bernstein faszinierte schon Kaiser Nero. Dieser war besessen von dem Gold des Meeres. Mit Tausenden von Bernsteinstückchen verwandelte der Imperator für einen einzigen Tag die Gladiatorenspiele in ein glitzerndes Spektakel.Ein Geschenk der Superlative machte sich auch Preußenkönig Friedrich I. Zehn Jahre lang schnitzten Handwerker an der teuersten Tapete der Welt, dem Bernsteinzimmer, das schließlich auch der russische Zar begehrte. Aber schon zu früheren Zeiten verlangten Könige und Fürsten nach dem fossilen Harz, dem magische Kräfte zugeschrieben wurden.

Der Archäologe Heinrich Schliemann fand Bernstein bei seinen Grabungen in Troja neben sagenhaften Goldschätzen der Könige von Mykene. In den Grabkammern von Tutenchamun und den Fürsten von Qatna wurden Schätze aus verwittertem Harz entdeckt. Doch woher stammen die Funde in den Gräbern der Bronzezeit? Ist es denkbar, dass vor über 3.000 Jahren Bernstein von der Ostsee über Tausende von Kilometern nach Syrien, Griechenland und gar nach Ägypten zu den Pharaonen gelangte? Eine uralte Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt verbunden haben: vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden - tausende Kilometer entfernt. Wie war das möglich?

Der junge Archäologe Timo Ibsen folgt der Spur des Bernsteins in der Bronzezeit. Welchen Weg wählten die Gesandten und Händler der Könige und Pharaonen? Ausgehend von den Hochkulturen am Mittelmeer entdeckt er auf seinem Weg durch Europa Indizien für eine Route, die vor über 3.000 Jahren über die Alpen quer durch das heutige Deutschland bis an die Ostsee führte.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Bernsteinstraße - Die dunkle Karawane

Film von Gisela Graichen und Peter Prestel

Ganzen Text anzeigenNeben sagenhaften Goldschätzen fand Heinrich Schliemann in Troja auch Bernstein. Auch in den Grabkammern von Tutenchamun und den Fürsten von Qatna wurde Bernstein entdeckt.

Woher stammen die Funde? Teil zwei führt entlang eines bronzezeitlichen Handelsweges vom ...

Text zuklappenNeben sagenhaften Goldschätzen fand Heinrich Schliemann in Troja auch Bernstein. Auch in den Grabkammern von Tutenchamun und den Fürsten von Qatna wurde Bernstein entdeckt.

Woher stammen die Funde? Teil zwei führt entlang eines bronzezeitlichen Handelsweges vom bayerischen Bernstorf bis zur baltischen Ostseeküste. Neueste archäologische Funde und Untersuchungsmethoden geben Aufschluss.

Ist es denkbar, dass vor über 3.000 Jahren Bernstein von der Ostsee über Tausende von Kilometern nach Syrien, Griechenland und gar nach Ägypten zu den Pharaonen gelangte? Eine uralte Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt verbunden haben: vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden - tausende Kilometer entfernt. Wie war das möglich?

Der Archäologe Timo Ibsen folgt der Spur des Bernsteins in der Bronzezeit. Welchen Weg wählten die Gesandten und Händler der Könige und Pharaonen? Ausgehend von den Hochkulturen am Mittelmeer entdeckt er auf seinem Weg durch Europa Indizien für eine Route, die einst über die Alpen quer durch das heutige Deutschland bis an die Ostsee führte.


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (1/5)

Das Ende der weißen Nashörner

Film von Tim Green

Ganzen Text anzeigenDer Komiker, Autor und Schauspieler Stephen Fry und der Zoologe und Fotograf Mark Carwardine begeben sich auf eine Weltreise, um vom Aussterben bedrohte Tiere aufzuspüren.

In der Hoffnung, das sehr selten gewordene Nördliche Weiße Nashorn, das sogenannte ...

Text zuklappenDer Komiker, Autor und Schauspieler Stephen Fry und der Zoologe und Fotograf Mark Carwardine begeben sich auf eine Weltreise, um vom Aussterben bedrohte Tiere aufzuspüren.

In der Hoffnung, das sehr selten gewordene Nördliche Weiße Nashorn, das sogenannte Breitmaulnashorn, noch in freier Wildbahn zu erleben, machen sich Stephen Fry und Mark Carwardine auf in Richtung Demokratische Republik Kongo.


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15:33
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (2/5)

Das Aye-Aye - Das hässlichste Tier der Welt

Film von Tim Green

Ganzen Text anzeigenDie zweite Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine auf die ostafrikanische Insel Madagaskar, wo sie dem Aye-Aye begegnen.

Das Aye-Aye ist ein nachtaktiver Lemur und - wie sich die Landesbewohner erzählen - ...

Text zuklappenDie zweite Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine auf die ostafrikanische Insel Madagaskar, wo sie dem Aye-Aye begegnen.

Das Aye-Aye ist ein nachtaktiver Lemur und - wie sich die Landesbewohner erzählen - so hässlich, dass es jedem, der es direkt ansieht, den Tod bringt.
Einem lebenden Aye-Aye stehen Stehen Fry und Mark Carwardine im Zoo von Antananarivo gegenüber.

Um ein Aye-Aye auch in freier Wildbahn erleben zu können, machen sich die beiden Reisenden auf den Weg in den Westen Madagaskars.


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16:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (3/5)

Die Insel der Komodo-Drachen

Film von John Paul Davidson und Tim Green

Ganzen Text anzeigenDie dritte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine auf die indonesische Insel Komodo zu den Komodowaranen.

Die Komodowarane, von den Bewohnern Indonesiens auch "Komodo-Drachen" genannt, sind nicht nur stark ...

Text zuklappenDie dritte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine auf die indonesische Insel Komodo zu den Komodowaranen.

Die Komodowarane, von den Bewohnern Indonesiens auch "Komodo-Drachen" genannt, sind nicht nur stark gefährdet, sie sind auch extrem gefährlich.


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17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (4/5)

Komischer Vogel Kakapo

Film von Tim Green und Ben Southwell

Ganzen Text anzeigenDie vierte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine nach Neuseeland. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem Kakapo.

Der nachtaktive Kakapo ist ein seltsamer Vogel: Er fliegt nicht, er schreitet. Um ein ...

Text zuklappenDie vierte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine nach Neuseeland. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem Kakapo.

Der nachtaktive Kakapo ist ein seltsamer Vogel: Er fliegt nicht, er schreitet. Um ein Weibchen anzulocken, legt sich das Vogelmännchen in eine Erdmulde und produziert merkwürdige Balzgeräusche, die weithin zu hören sind.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (5/5)

Die Bucht der Blauwale

Film von Tim Green

Ganzen Text anzeigenDie fünfte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine vor die Küste Mexikos. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem Blauwal.

Im Golf von Kalifornien treffen die beiden Reisenden erst einmal auf ...

Text zuklappenDie fünfte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine vor die Küste Mexikos. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem Blauwal.

Im Golf von Kalifornien treffen die beiden Reisenden erst einmal auf Grauwale, die allgemein als die "freundlichsten Wale der Welt" gelten.
Um Blauwale in freier Wildbahn erleben zu können, gehen Stephen Fry und Mark Carwardine an Bord eines Schiffes.

Und tatsächlich: Als krönender Abschluss der Weltreise bietet ihnen sich der Anblick eines majestätischen Blauwals.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenDer nächste Wächter
"Sentinel 3A" beobachtet Erde und Ozean

Illegales Abholzen
Immer wieder findet sich Tropenholz in Papier

Billige Integration
Deutschlehrer bekommen zu wenig Geld

Erfolg per Mausklick
Semesterarbeit oder ...

Text zuklappenDer nächste Wächter
"Sentinel 3A" beobachtet Erde und Ozean

Illegales Abholzen
Immer wieder findet sich Tropenholz in Papier

Billige Integration
Deutschlehrer bekommen zu wenig Geld

Erfolg per Mausklick
Semesterarbeit oder Doktortitel leicht gemacht


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenBerlinale-Bericht (4/6)

Norbert Gstrein:
"In der freien Welt"

Kamel Daoud: "Der Fall Meursault"
Literaturgespräch mit Iris Radisch

Wenn Erwachsene mit Lego spielen

Querelen am Rostocker Volkstheater

Eagles of Death Metal ...

Text zuklappenBerlinale-Bericht (4/6)

Norbert Gstrein:
"In der freien Welt"

Kamel Daoud: "Der Fall Meursault"
Literaturgespräch mit Iris Radisch

Wenn Erwachsene mit Lego spielen

Querelen am Rostocker Volkstheater

Eagles of Death Metal zurück in Paris


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15

Fremde Heimat (1/2)

Das Schicksal der Vertriebenen nach 1945

Film von Henning Burk und Erika Fehse

Ganzen Text anzeigen"Wir haben nichts mehr, wir sind nichts mehr, wir sind also am tiefsten Punkt der sozialen Leiter gelandet": So empfand der damals 16-jährige Robert Brokoph aus dem Memelland die Vertreibung.

Mehr als zwölf Millionen Menschen teilen dieses Schicksal am Ende des ...
(ARD/WDR/SWR)

Text zuklappen"Wir haben nichts mehr, wir sind nichts mehr, wir sind also am tiefsten Punkt der sozialen Leiter gelandet": So empfand der damals 16-jährige Robert Brokoph aus dem Memelland die Vertreibung.

Mehr als zwölf Millionen Menschen teilen dieses Schicksal am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die zweiteilige Dokumentation "Fremde Heimat" wirft einen kritischen Blick auf das Schicksal der Vertriebenen nach 1945.

Was erwartete die Flüchtlinge und Vertriebenen, als sie angekommen waren und in der noch fremden, der neuen Heimat bleiben mussten? Wie schwer war es für sie, dort von vorne anzufangen? Was bedeutete es für diese Menschen, nicht nur mittellos, sondern auch all ihrer sozialen Bezüge und ihrer vertrauten Umgebung beraubt zu sein? Und wie wurden sie von den Einheimischen aufgenommen?

Die Integration der zwölf Millionen Menschen aus den ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten Mittel- und Osteuropas ist nicht die große Erfolgsgeschichte, als die sie gerne im Rückblick verklärt wird. Es war ein schwieriger Weg, gesäumt von schmerzhaften Erfahrungen und Enttäuschungen. "Ich hätte mich also nie getraut zu sagen, dass ich Flüchtling bin und dass ich aus Breslau, eben aus diesem Osten komme", erinnert sich im Film Horst-Dieter Lindner, dessen Familie aus Schlesien geflüchtet ist. Als evangelisches Stadtkind in katholisch-ländlicher Umgebung ist er ständig bemüht nicht aufzufallen und guckt sich im katholischen Schulgottesdienst die ihm fremden Rituale ab.

Auch wenn am Ende die Integration geglückt ist, am Anfang stehen für die meisten Flüchtlinge und Vertriebenen zunächst weitere große Demütigungen und Entbehrungen. Viele beschließen zu schweigen und verstummen in der frühen Bundesrepublik, weil sie Angst haben, diskriminiert und ausgegrenzt zu werden. In der DDR dürfen sie nicht von ihrer Heimat und der Vertreibung erzählen, weil die sozialistische Staatsräson es verlangt. Wie sehr solche Erfahrungen in beiden deutschen Staaten das Leid der Vertreibung noch verstärkt haben, zeigt der ARD-Zweiteiler auf beklemmende Weise. Die Reihe dokumentiert aber auch, wie sich die große Mehrheit der Flüchtlinge und Vertriebenen trotz allem und unter ganz unterschiedlichen Startbedingungen hier schließlich behauptet und ein neues Zuhause gefunden hat.

Täglich kommen tausende Flüchtlinge und Vertriebene in Viehwaggons an - ausgehungert, erschöpft und verstört erreichen sie das Land, das 1945 von Deutschland übrig geblieben ist. Einst sollten sie die heldenhaften deutschen Vorposten im Osten sein, nun werden sie wie der letzte Abschaum behandelt. Als der Krieg verloren ist, entpuppt sich die so genannte "Volksgemeinschaft" einmal mehr als bloße NS-Propaganda. Jetzt geht es für alle ums nackte Überleben. Die meisten Einheimischen akzeptieren die Einquartierungen der Fremden nur widerwillig. Selbst die, die genug haben, geben ungern etwas davon ab. Peter Lindner aus Breslau wird das nie vergessen: "Ich habe mal einen Apfel aufgehoben, der fiel über den Zaun, das war Fallobst und das sah die Bäuerin, und dann: 'Den wirfst Du mal schön wieder zurück. Unsere Watscherln, das heißt die Gänse und die Schweinderl, die haben auch Hunger'. Und da musste ich den wieder zurückwerfen."

Viele Flüchtlinge und Vertriebene ziehen jetzt in Barackenlager ein, dort wo früher Zwangsarbeiter hausen mussten. "Es sah wirklich trostlos aus. Dass man dort wohnen kann, wollte man nicht glauben." Die Donauschwäbin Eva Petto aus dem kleinen Ort Indija bei Belgrad kommt ins Barackenlager Schlotwiese in Stuttgart. Dort können die Donauschwaben wenigstens ihre alten Traditionen weiter pflegen. Die Gemeinschaft gibt Halt, sie gründen sogar einen eigenen und sehr erfolgreichen Fußballverein, den FC Batschka.

Diejenigen jedoch, die in der sowjetischen Besatzungszone landen, dürfen sich nicht einmal Flüchtlinge - erst recht nicht Vertriebene - nennen. Sie heißen "Umsiedler". Ihre Herkunft ist, auch aus Rücksicht auf die sozialistischen Bruderländer, tabu. Die Familie von Elvira Schmidt aus Bessarabien bekommt in Mecklenburg durch die Bodenreform ein Stückchen Acker und kann wie in der Heimat Landwirtschaft betreiben. Wer in seinem gelernten Beruf wieder arbeiten kann, hat wenigstens etwas aus dem früheren Leben hinüberretten können. Dann fällt der Neuanfang leichter, wie bei den böhmischen Kunstblumenfabrikanten im Lager Trutzhain in Hessen oder den ostpreußischen Fischerfamilien, die es nach Möltenort in Schleswig-Holstein verschlägt.

Doch alle wird die Erfahrung vom Verlust der Heimat ein Leben lang prägen. "Ich habe immer wiederkehrende Träume, in denen ich verloren gehe, in denen ich mit äußerster Mühe versuche, mich zu orientieren und merke, du kommst hier nicht raus, du weißt nicht, wo du bist. Und um mich herum verschwinden die Sachen dann. Menschen, die ich eben noch kannte, mit denen ich eben noch gesprochen habe, die sind plötzlich nicht mehr da", erzählt der Schriftsteller Peter Kurzeck aus Tachau in Böhmen, der im oberhessischen Stauffenberg ein neues Zuhause findet. Seine Mutter wird sich - wie viele der älteren Generation - in der neuen Heimat immer fremd fühlen.


(ARD/WDR/SWR)


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21:00

Fremde Heimat (2/2)

Das Schicksal der Vertriebenen nach 1945

Film von Henning Burk und Erika Fehse

Ganzen Text anzeigenWieder ein eigenes Zuhause - diesen Traum können sich viele Flüchtlinge und Vertriebene erst nach und nach erfüllen, wie die Donauschwaben in Stuttgart-Rot.

Die neue Wohnsiedlung kann die frühere Dorfgemeinschaft oder das Leben in der Großfamilie nicht ersetzen, ...
(ARD/WDR/SWR)

Text zuklappenWieder ein eigenes Zuhause - diesen Traum können sich viele Flüchtlinge und Vertriebene erst nach und nach erfüllen, wie die Donauschwaben in Stuttgart-Rot.

Die neue Wohnsiedlung kann die frühere Dorfgemeinschaft oder das Leben in der Großfamilie nicht ersetzen, aber sie ist ein Anfang. Nicht wenige Flüchtlinge leben bis in die 1960er Jahre in primitiven Barackenlagern.

Im hessischen Trutzhain verwandeln die Vertriebenen schließlich ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager in eine hübsche Reihenhaussiedlung. Mit ihren neugegründeten Kunstblumenfabriken und Webereien schaffen sie Arbeitsplätze für die ganze Region. In der bayrischen Gemeinde Bubenreuth profitieren die Einheimischen vom Fleiß und Können der Geigenbauer aus dem Egerland: "Bubenreuth hat ja auch den Flüchtlingen einiges zu verdanken gehabt. Die Schule wurde gebaut, der Friedhof wurde gebaut, die Kirche, die Straßen", erzählt Gerhilde Benker. So wendet sich das Schicksal vieler Vertriebener vielerorts am Ende zur Erfolgsgeschichte. Auch der Vater von Hartmut Brandenburg aus dem pommerschen Rügenwalde macht mit seiner bekannten Teewurst bald wieder satte Gewinne.

In Mecklenburg hat es die Familie von Elvira Schmidt aus Bessarabien ebenfalls bereits Anfang der 1950er Jahre wieder zu etwas gebracht. Ihr gut geführter landwirtschaftlicher Betrieb wirft weit mehr ab, als sie an den Staat abführen muss - bis zur Gründung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften in der DDR: "Mit einem Mal waren wir keine freien Bauern mehr, dann waren wir LPG-Bauern. So schnell wechselt das immer. Ja, und dann waren wir alles wieder los."

In der Bundesrepublik Deutschland hilft vielen beim Aufbau der neuen Existenz ein günstiger Kredit oder seit 1953 der Lastenausgleich. Entgegen weit verbreiteten Vorurteilen bekommen die Vertriebenen aber tatsächlich nur einen Bruchteil dessen ersetzt, was sie verloren haben. Vertriebenenverbände und Landsmannschaften, aber auch die westdeutsche Politik wecken lange falsche Hoffnungen, lassen die Betroffenen im Glauben, dass eine Heimkehr doch noch möglich wäre. Erst Willy Brandt nimmt mit der neuen Ostpolitik und der faktischen Anerkennung der Oder-Neiße-Linie eine eindeutige politische Haltung ein.

Als Robert Brokoph nach dem Fall des Eisernen Vorhangs erstmals seine frühere Heimat Ostpreußen wiedersieht, kommen ihm die Tränen. Aber wie die meisten Vertriebenen und Flüchtlinge hat er längst seinen Platz in der einst fremden Heimat gefunden: "Für mich ist Europa die Zukunft. Und nicht das Land der Nationalstaaten. Der Nationalsozialismus hat so viel Blut und Elend über die Menschen gebracht. Ich möchte das nicht noch einmal erleben."


(ARD/WDR/SWR)


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Stadt, Land, Lust - Leben am Niederrhein

Film von Ina Baltes

Ganzen Text anzeigenNirgendwo sonst fließt Vater Rhein so ruhig und breit wie hier. Die Region Niederrhein - im Schatten des Ruhrgebiets - ist hip und bodenständig. Anziehend sogar für junge Menschen.

Es sind die letzten deutschen Kilometer, bevor sich der Rhein Richtung Nordsee ...

Text zuklappenNirgendwo sonst fließt Vater Rhein so ruhig und breit wie hier. Die Region Niederrhein - im Schatten des Ruhrgebiets - ist hip und bodenständig. Anziehend sogar für junge Menschen.

Es sind die letzten deutschen Kilometer, bevor sich der Rhein Richtung Nordsee davonmacht. Er ist die Schlagader der Region und die am stärksten befahrene Wasserstraße Europas. Was macht den Reiz dieser Region aus?

Die Menschen lieben ihren Fluss und das eher langsame Leben. Alles ist flach. Wohl deshalb ist der Niederrhein die größte Fahrrad-Touristen-Region Deutschlands. Aber auch mit dem Mofa kommt man gut voran. So wie Thomas Bernsen, der in seiner Garage alte Zündapps restauriert und damit Nostalgie-Touren anbietet.

Die Niederrheiner sind erfolgreich, vor allem im sogenannten Agro-Business. Dazu gehört die Blumenversteigerung in Straelen. Hier werden jährlich mehr Blumen vermarktet als sonst wo in Deutschland. Die Region ist das größte gartenbauliche Produktionsgebiet in Europa.

Ehrlich und bodenständig - die Niederrheiner bleiben gern dort, wo sie sind. Wie die Familie von Loe, die schon seit 550 Jahren hier lebt. Baron von Loe bewirtschaftet erfolgreich das Familien-Wasserschloss Wissen. Er ist Land- und Forstwirt, Hotelier und Gastronom. Ein moderner Schlossherr mit Traditionsbewusstsein.

Erfolgreiche Niederrheiner sind auch die Koeppels. Die junge Familie stellt Obstsäfte in Hessen her - wohnt dort aber nicht. Für sie ist der Niederrhein schöner, hier haben sie einen typisch niederrheinischen Bauernhof, modern gestylt.

Die Kriege haben den Niederrhein wenig getroffen. Deshalb kann man hier noch viel pralle Geschichte erleben. Im mittelalterlichen Xanten zum Beispiel oder in der Colonia Ulpia Traiana, der gut erhaltenen alten Römersiedlung. Auf dem riesigen Gelände mit Wohngebäuden, Kolosseum und Grenzmauern finden große Römerfestspiele statt.

Im alten Gemäuer von Schloss Moyland ist die größte Sammlung von einem der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts zu Hause: Joseph Beuys, natürlich ein Niederrheiner. Und es scheint, als holten die Menschen hier auch aus dem letzten Gemäuer noch das Beste heraus.

In Kalkar steht ein Atomkraftwerk, das nie ans Netz ging. Jetzt ist es ein Freizeitpark. Im Kühlturm dreht sich ein Karussell, außen am Turm kommt man über eine Kletterwand nach oben.

Nur beim Essen bleibt der Niederrheiner altmodisch. Die niederrheinische Kaffeetafel auf Gut Heimendahl etwa ist eine gewöhnungsbedürftige Kaffee-Kombi: rheinisches Schwarzbrot, das mit Blutwurst oder Rübenkraut, Quark oder Käse belegt ist. Dazu gibt es Pflaumenkuchen mit Sahne und Kaffee und natürlich Altbier, denn das kommt aus der Region: vom Niederrhein.


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22:00
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ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:26
VPS 22:25

Bärenstarkes Kino

Intimacy

Spielfilm, Frankreich 2001

Darsteller:
JayMark Rylance
ClaireKerry Fox
AndyTimothy Spall
VictorAlastair Galbraith
BettyMarianne Faithfull
u.a.
Regie: Patrice Chéreau
Länge: 116 Minuten

Ganzen Text anzeigenEigentlich suchen Claire und Jay bei ihren Treffen nur den anonymen Sex und den Körper des Anderen. Doch dann erwachen bei Jay weitergehende Gefühle, und er stellt Claire heimlich nach.

Patrice Chéreaus berührendes Drama gewann 2001 den Hauptpreis der Berlinale, ...

Text zuklappenEigentlich suchen Claire und Jay bei ihren Treffen nur den anonymen Sex und den Körper des Anderen. Doch dann erwachen bei Jay weitergehende Gefühle, und er stellt Claire heimlich nach.

Patrice Chéreaus berührendes Drama gewann 2001 den Hauptpreis der Berlinale, außerdem wurde Hauptdarstellerin Kerry Fox prämiert. Aufgrund seiner freizügigen, naturalistischen Sexszenen löste der Film seinerzeit Diskussionen aus.

Ein Mann öffnet die Tür seines trostlosen Apartments. Eine Frau steht vor ihm, die beiden scheinen sich zu kennen und doch kaum etwas voneinander zu wissen. Er bittet sie herein, und nach einem kurzen Gespräch stürzen sie sich aufeinander, haben leidenschaftlichen Sex. Dann verschwindet die Frau wieder - bis zur nächsten Woche, am selben Ort, zur selben Zeit.

Der Mann heißt Jay, der Name der Frau ist Claire. Es geht bei ihrer Affäre allein um anonymen, hingebungsvollen Sex. Doch Jay erträgt diesen Zustand nicht. Eines Tages folgt er ihr heimlich. Er findet heraus, dass sie verheiratet ist, einen kleinen Sohn hat und als Schauspielerin in einem Vorstadttheater auftritt. Auch Jay war früher verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Seit seiner Trennung arbeitet er als Barkeeper in einem Szenelokal, während seine Wohnung zusehends verwahrlost.

Getrieben von einem obsessiven Interesse an Claire, nimmt Jay im Theater Kontakt zu ihrem Ehemann Andy auf. Jay unterhält sich mit ihm, erzählt von seiner gescheiterten Ehe und von seiner Sexaffäre mit einer "Unbekannten". Als Claire herausbekommt, dass Jay ihr nachspioniert, ist die Aura der Anonymität zerstört: Die Affäre hat ihren Zweck verloren.

Bei seiner Uraufführung löste Patrice Chéreaus preisgekröntes Drama "Intimacy" aufgrund seiner freizügigen, naturalistischen Sexszenen kontroverse Diskussionen aus. Tatsächlich jedoch verfällt der anspruchsvolle Film nach Motiven von Hanif Kureishi nie dem Voyeurismus. Vielmehr geht es Chéreau darum, das komplexe Seelenleben seiner Protagonisten auszuloten, wobei den Sexszenen eher eine metaphorische als eine erotische Bedeutung zukommt.

Auf der Berlinale 2001 bekam "Intimacy" den "Goldenen Bären" als "Bester Film", Kerry Fox ("Kleine Morde unter Freunden", "The Gathering") wurde für ihre Leistung als "Beste Darstellerin" ausgezeichnet.


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0:21
VPS 00:20

Berlinale

Berlinale-Studio (5/7)

Moderation: Bettina Rust

An sechs Tagen der Filmfestspiele 2016 berichtet das Berlinale-Studio über das Geschehen am Potsdamer Platz. Welche Filme sind die Favoriten? Worüber wird gesprochen?

Bettina Rust moderiert das "Berlinale-Studio" und hat prominente Schauspieler und Regisseure zu Gast.


(ARD/RBB)


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0:52
VPS 00:50

Videotext Untertitel

Mit Falten zum Film

Film von Ulrike Steinbach und Daniela Haarhoff

Ganzen Text anzeigenSie sind keine "normalen" Rentnerinnen: Johanna, Hannelore, Gerda und Giesela haben sich zu ihrem Renteneintritt als Komparsen beim Film beworben. Inzwischen werden sie oft gebucht.

Vor allem, weil sie sich trauen, alt zu sein - das ist eher selten im eitlen ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenSie sind keine "normalen" Rentnerinnen: Johanna, Hannelore, Gerda und Giesela haben sich zu ihrem Renteneintritt als Komparsen beim Film beworben. Inzwischen werden sie oft gebucht.

Vor allem, weil sie sich trauen, alt zu sein - das ist eher selten im eitlen Filmgeschäft. Beim Filmen haben sie sich kennengelernt und angefreundet. Ein Höhepunkt war ihr Spiel in Dieter Hallervordens Film "Sein letztes Rennen".

Auch abseits des Filmsets führen Johanna, Hannelore, Gerda und Giesela ein aktives Leben. Ob Sport, Verabredungen oder soziales Engagement: Die vier Berlinerinnen sind dabei und zeigen quasi nebenbei, dass man auch im Alter ein sinnerfülltes und aufregendes Leben führen kann.


(ARD/RBB)


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1:23
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:52
VPS 01:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenSubventionierte Landwirtschaft
Bauern produzieren am Markt vorbei
Im Gepräch:
Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbandes

Amerikaner lieben Toggenburger Käse
Der Exportschlager "Chällerhocker"

Die Wiedergeburt der ...

Text zuklappenSubventionierte Landwirtschaft
Bauern produzieren am Markt vorbei
Im Gepräch:
Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbandes

Amerikaner lieben Toggenburger Käse
Der Exportschlager "Chällerhocker"

Die Wiedergeburt der Flachsindustrie
Freiburger Start-up Bcomp im Aufwind


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2:19
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (1/5)

Das Ende der weißen Nashörner

Film von Tim Green

Ganzen Text anzeigenDer Komiker, Autor und Schauspieler Stephen Fry und der Zoologe und Fotograf Mark Carwardine begeben sich auf eine Weltreise, um vom Aussterben bedrohte Tiere aufzuspüren.

In der Hoffnung, das sehr selten gewordene Nördliche Weiße Nashorn, das sogenannte ...

Text zuklappenDer Komiker, Autor und Schauspieler Stephen Fry und der Zoologe und Fotograf Mark Carwardine begeben sich auf eine Weltreise, um vom Aussterben bedrohte Tiere aufzuspüren.

In der Hoffnung, das sehr selten gewordene Nördliche Weiße Nashorn, das sogenannte Breitmaulnashorn, noch in freier Wildbahn zu erleben, machen sich Stephen Fry und Mark Carwardine auf in Richtung Demokratische Republik Kongo.


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3:03
VPS 03:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (2/5)

Das Aye-Aye - Das hässlichste Tier der Welt

Film von Tim Green

Ganzen Text anzeigenDie zweite Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine auf die ostafrikanische Insel Madagaskar, wo sie dem Aye-Aye begegnen.

Das Aye-Aye ist ein nachtaktiver Lemur und - wie sich die Landesbewohner erzählen - ...

Text zuklappenDie zweite Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine auf die ostafrikanische Insel Madagaskar, wo sie dem Aye-Aye begegnen.

Das Aye-Aye ist ein nachtaktiver Lemur und - wie sich die Landesbewohner erzählen - so hässlich, dass es jedem, der es direkt ansieht, den Tod bringt.
Einem lebenden Aye-Aye stehen Stehen Fry und Mark Carwardine im Zoo von Antananarivo gegenüber.

Um ein Aye-Aye auch in freier Wildbahn erleben zu können, machen sich die beiden Reisenden auf den Weg in den Westen Madagaskars.


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3:46
VPS 03:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (3/5)

Die Insel der Komodo-Drachen

Film von John Paul Davidson und Tim Green

Ganzen Text anzeigenDie dritte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine auf die indonesische Insel Komodo zu den Komodowaranen.

Die Komodowarane, von den Bewohnern Indonesiens auch "Komodo-Drachen" genannt, sind nicht nur stark ...

Text zuklappenDie dritte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine auf die indonesische Insel Komodo zu den Komodowaranen.

Die Komodowarane, von den Bewohnern Indonesiens auch "Komodo-Drachen" genannt, sind nicht nur stark gefährdet, sie sind auch extrem gefährlich.


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4:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (4/5)

Komischer Vogel Kakapo

Film von Tim Green und Ben Southwell

Ganzen Text anzeigenDie vierte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine nach Neuseeland. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem Kakapo.

Der nachtaktive Kakapo ist ein seltsamer Vogel: Er fliegt nicht, er schreitet. Um ein ...

Text zuklappenDie vierte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine nach Neuseeland. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem Kakapo.

Der nachtaktive Kakapo ist ein seltsamer Vogel: Er fliegt nicht, er schreitet. Um ein Weibchen anzulocken, legt sich das Vogelmännchen in eine Erdmulde und produziert merkwürdige Balzgeräusche, die weithin zu hören sind.


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5:13
VPS 05:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Letzten ihrer Art (5/5)

Die Bucht der Blauwale

Film von Tim Green

Ganzen Text anzeigenDie fünfte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine vor die Küste Mexikos. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem Blauwal.

Im Golf von Kalifornien treffen die beiden Reisenden erst einmal auf ...

Text zuklappenDie fünfte Etappe der Reise auf den Spuren vom Aussterben bedrohter Tiere führt Stephen Fry und Mark Carwardine vor die Küste Mexikos. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem Blauwal.

Im Golf von Kalifornien treffen die beiden Reisenden erst einmal auf Grauwale, die allgemein als die "freundlichsten Wale der Welt" gelten.
Um Blauwale in freier Wildbahn erleben zu können, gehen Stephen Fry und Mark Carwardine an Bord eines Schiffes.

Und tatsächlich: Als krönender Abschluss der Weltreise bietet ihnen sich der Anblick eines majestätischen Blauwals.